Hohes Potenzial für Regenerative Medizin

Mesenchymale Stammzellen

sup.- In über 500 klinischen Studien wird weltweit bereits der Einsatz von so genannten mesenchymalen Stammzellen (MSC) zur Therapie z. B. von Erkrankungen des Gefäßsystems, bei Autoimmunerkrankungen oder bei Gelenkarthrose erforscht. MSC können aus abgesaugtem Fettgewebe oder auch aus Zahnpulpa gewonnen werden. Die wertvollste Quelle ist jedoch das Nabelschnurgewebe von Säuglingen, das besonders reich an MSC ist. Im Gegensatz zu denjenigen von Erwachsenen sind diese Stammzellen jung, unbelastet und äußerst teilungs- und wandlungsfähig. Ihr Potenzial für die Regenerative Medizin kann deshalb gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Bislang hat allerdings im deutschsprachigen Raum nur die Stammzellbank Vita 34 (www.vita34.de) eine behördliche Genehmigung sowie ein europäisches Patent erlangt, um neben Blut auch Gewebe aus der Nabelschnur fachgerecht bearbeiten und durch Kryokonservierung zur Sicherung für spätere Einsatzmöglichkeiten einlagern zu dürfen. Kinder, die über solch ein eigenes Stammzelldepot verfügen können, werden als Erwachsene erhebliche Vorteile bei den Therapieoptionen im Rahmen der Regenerativen Medizin haben.

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