Vorsicht mit juristischen Schritten beim Reputationsmanagement

Wer gleich mit dem Rechtsanwalt anrückt, der riskiert das „Barbra-Streisand-Phänomen“, meint der Medienexperte Dr. Thomas Bippes

Vorsicht mit juristischen Schritten beim Reputationsmanagement

Reputationsmanagement sollte zum richtigen Zeitpunkt stattfinden. (Bildquelle: © bart_lo01 – Fotolia.com)

BADEN-BADEN / BERLIN. Reputationsmanagement verlangt Besonnenheit und wohlüberlegtes Handeln. „Wer in Aktionismus verfällt, dem ergeht es wie einem Kunden aus Berlin, der sich im vergangenen Jahr an uns gewandt hat. Es ging um pikante Fotos und Videos, die ein Unbekannter im Internet veröffentlicht hat. Der Unternehmer wurde darauf angesprochen – seine Reaktion verlief panikartig: Strafanzeige, Rechtsanwälte – das volle juristische Programm. Er forderte Schadenersatz und Unterlassung. Der prominente Unternehmer lernte daraufhin die Mechanismen der Medienwelt kennen. Die Geschichte wurde öffentlich, die Medien – Presse, Hörfunk und Fernsehen – berichteten. Die Menschen googelten den Sachverhalt, Internet-Medien übernahmen das Bild- und Videomaterial und berichteten in großer Zahl. Kurzum – die Geschichte explodierte“, so Dr. Thomas Bippes, Medienexperte und Geschäftsführer der Agentur PrimSEO.
Reputationsmanagement verlangt Besonnenheit und wohlüberlegtes Handeln

Die Mechanismen, die der Unternehmer erlebte, sind alles andere als neu. Sie sind in die Medienwissenschaft als „Barbra-Streisand-Effekt“ eingegangen. Auch die Schauspielerin Barbra Streisand wurde mit Internet-Inhalten konfrontiert, die sie massiv verärgerten. Es ging um Fotos ihres Privathauses. Reflexartig schickte sie ihre Anwälte in den Krieg, um den Eingriff in ihre Privatsphäre zu ahnden. „Wie bei unserem Unternehmer ging die Geschichte völlig in die Hose. Die Fotos des Streisand-Anwesen verbreiteten sich in Windeseile im Internet. Tausendfach wurden die Fotos auf allen denkbaren Webseiten veröffentlicht. Der Barbra-Streisand-Effekt ging als Mahnmal in die Internet-Geschichte ein.

Das weltweite Internet hat seine eigenen Gesetze

Das weltweite Internet hat seine eigenen Gesetze. Es hat seine vielen guten Seiten, aber auch seine hässliche Fratze“, so Dr. Thomas Bippes. Die Lehre der Geschichte: Das Internet sollte man ernst nehmen. Es ist kein Neuland. Es ist wichtig, dass man sich mit dem Medium Internet auseinandersetzt. Das Internet ist es wert, dass man sich um sein eigenes Online-Profil kümmert. „Das bedeutet vor allem, dass man sich einlässt auf neue Gesetzmäßigkeiten, dass man eigene Inhalte setzt, dass man aktiv kommuniziert oder kommunizieren lässt. Wer keine eigenen Inhalte setzt, der überlässt dieses Feld anderen. Und die handeln nicht unbedingt im eigenen Interesse“, so Dr. Thomas Bippes.

PrimSEO – Online Profilmarketing und Online Medizinmarketing. PrimSEO setzt auf Content Marketing durch Online Pressemitteilungen. Die Zukunft der Suchmaschinenoptimierung (SEO) liegt im inhaltlichen Bereich. Nur wer hochwertige und einzigartige Inhalte zu bieten hat, wird auch in Zukunft eine Rolle in der organischen Suche bei Google & Co. spielen.

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