„Schellack-Raritäten“ der Goldenen Zwanziger Jahre

Am Faschingssonntag, 23. Februar 2020 lädt Ulrich Distler von 16.30 bis 19.00 Uhr in die Jugendstilräume der „Villa Stark“, Hindenburgstraße 40, in Schwabach ein.

Im Mittelpunkt steht ein Tischgrammophon aus den Zwanziger Jahren. Mittels Schwabacher Grammophonnadeln werden darauf Originaldokumente aus jener Zeit zum Klingen gebracht.  Wer stilgerecht  kostümiert erscheinen möchte, kann das tun. Da der Raum nur begrenzt Sitzplätze bietet, ist eine telefonische Anmeldung unter Tel.-Nr. 09122/6918370 ratsam. 
 
Zu Beginn werden  Schätze der Kleinkunst präsentiert. Zu ihnen gehören Gesangsgruppen, wie die Revellers und die Comedian Harmonists, aber auch Couplet-Sänger und -Sängerinnen, wie Ludwig Manfred Lommel, Willy Reichert, Otto Reutter, Karl Valentin, Weiß Ferdl und Claire Waldoff. In Sketchen sind Wilhelm Bendow, Paul Morgan und Hans Moser zu hören.  Clown Grock, der „König der Clowns“, stellt seine große Musikalität unter Beweis. Schlager, wie „Wer hat denn den Käse zum Bahnhof gerollt?“ oder „Was macht der Maier am Himalaya? “ dürfen natürlich ebenfalls nicht fehlen. 
 
Es wird auch an  Operettenkomponisten erinnert, die moderne Rhythmen in ihre Werke aufnahmen, so z. B. den Charleston, der durch Josephine Baker in Europa bekannt gemacht wurde. Das frivole Lied “ Josef, ach Josef, was bist du so keusch?“, das ursprünglich Fritzi Massary und Max Pallenberg vortrugen, wurde bald zum beliebten Schlager.  
 
Ebenso verhielt es sich mit den Liedern in den frühen Tonfilmen, wie „Melodie des Herzens“, „Der blaue Engel“ und „Die Drei von der Tankstelle“. Auf Originalaufnahmen, die Ende der Zwanziger Jahre entstanden, werden  Willy Fritsch und Marlene Dietrich  zu hören sein.

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