Prostatakrebs: Was leistet das TULSA Verfahren?

Prostatakrebs lässt sich unter bestimmten Voraussetzungen mit Ultraschall behandeln

Prostatakrebs: Was leistet das TULSA Verfahren?

Prostatakrebs kann durch Ultraschall behandelt werden. (Bildquelle: © scarface / Fotolia)

Flexibilität, hohe Präzision und schnelle Rekonvaleszenz. Das sind die auch in vorliegenden Studien untermauerten, zentralen Vorteile einer Behandlung von Prostatakrebs mit dem TULSA Verfahren. Die Abkürzung TULSA steht für Transurethrale ULtraSchall Ablation, wobei „transurethral“ eine Behandlung durch die Harnröhre beschreibt. Der Begriff Ablation bezeichnet die Entfernung von Körpergewebe. Bei einer Behandlung mit dem TULSA Verfahren wird der Patient in Narkose versetzt. Ein Ultraschall Applikator wird über die Harnröhre eingeführt. Dabei wird das krankhafte Prostatakrebs-Gewebe mit Ultraschallenergie erhitzt und so verödet. Die Behandlung wird in einem Magnetresonanztomografen (MRT) durchgeführt. Das erlaubt dem Operateur, Temperaturerhöhungen in Echtzeit zu messen und zu steuern. Behandelt wird ein zuvor genau definierter Bereich.

Prostatakrebs mit dem TULSA Verfahren minimalinvasiv und nebenwirkungsarm behandeln

Die Behandlung von Prostatakrebs mit dem TULSA Verfahren erfolgt nicht von außen, zum Beispiel über eine offene Operation, sondern innerhalb der Prostata. So können die empfindlichen Nervenstränge und Organstrukturen in unmittelbarer Nähe der Drüse geschont werden. Die Behandlung kann so geplant und durchgeführt werden, dass entweder nur ein Teil oder die ganze Prostata mit Ultraschall therapiert wird. Das dabei verkochte Gewebe wird über das Blut abtransportiert. Die Behandlung mit dem TULSA Verfahren nimmt nur wenige Stunden in Anspruch. Meist bleibt der Patient eine Nacht stationär zur Beobachtung. Das TULSA Verfahren ist minimalinvasiv. Der Ablauf der Behandlung lässt sich individuell an Größe und Form der Prostata anpassen. Zudem gewährleistet die MRT Steuerung während der Behandlung, dass die Ultraschall Energie nur dort wirkt, wo sie wirken soll.

Vorteile einer TULSA Behandlung bei Prostatakrebs

Für den Patienten mit einem wenig aggressiven und auf die Drüse beschränkten Prostatakrebs kann eine TULSA Behandlung im Vergleich zur Operation oder Strahlentherapie mit Vorteilen verbunden sein. Bei den allermeisten Patienten sind Impotenz und Inkontinenz nach einer TULSA Behandlung kein Thema. Strahlung und offene Wunden entstehen dabei nicht. Auch die Nachbarorgane, wie der Dickdarm, sind von einer TULSA Behandlung nicht betroffen. Entscheidend dabei sind allerdings der Fortschritt der Krankheit, das Stadium des Prostatakrebses und der Ort, in dem sich der Tumor manifestiert hat.

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