Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Deutschlands Rolle beim Klimagipfel in Doha Kanzlerin ist gefordert MATTHIAS BUNGEROTH

Bielefeld (ots) – Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) dämmert es seit seinem dreiminütigen Auftritt beim UN-Klimagipfel in Doha selbst: Deutschland hat seine führende Rolle im Klima- und Umweltschutz eingebüßt. Zu schwach ist das politische Gewicht des führenden Industrielandes Europas bei diesen Themen geworden. Einen Hauptgrund dafür benennt Altmaier in öffentlichen Stellungnahmen schon selbst: Das Umwelt- und das Wirtschaftsministerium unter Führung des FDP-Chefs Philipp Rösler sprechen in der Umweltpolitik eine unterschiedliche Sprache. Das kostet Glaubwürdigkeit. Und die Kanzlerin? Die einstige Umweltministerin lässt dieses Hü und Hott in einem zukunftsweisenden Politikfeld bislang unkommentiert laufen. Dabei wäre sie längst gefordert, hier von ihrer Richtlinienkompetenz als Regierungschefin Gebrauch zu machen. Zu eng hängt die Klimapolitik auch mit der von der schwarz-gelben Koalition eingeleiteten Energiewende zusammen. Die Botschaft, die aus Deutschland in die Welt gehen müsste, könnte lauten: Unser Globus wartet auf umweltfreundliche Technologien, gerade im so wichtigen Wirtschaftssektor der Energiegewinnung. Mit Hochtechnologie im Bereich der regenerativen Energiegewinnung, Speicherung und Weiterleitung lässt sich in der Welt viel Geld verdienen. Deutschland könnte sich ein großes Stück von diesem Kuchen abschneiden. Das Know-how dafür ist vorhanden.

Pressekontakt:

Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de 

Ressort Politik:  

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://pflumm.de/neue-westfalische-bielefeld-kommentardeutschlands-rolle-beim-klimagipfel-in-dohakanzlerin-ist-gefordertmatthias-bungeroth/

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: