Methodenbaukasten für Corporate Social Software veröffentlicht

Damit steht die eigenentwickelte Systematik, mit der die Forschungsgruppe Kooperationssysteme im vergangenen Jahr mehrere führende Konzerne bei der Auswahl und/oder Einführung einer entsprechenden Plattform unterstützt hat, nun anderen Unternehmen und Interessierten kostenfrei zur Verfügung.
Mit der Veröffentlichung des Rahmenwerks weisen die Autoren darauf hin, dass mehrere Charakteristika von Social Software – allen voran deren sogenannte Nutzungsoffenheit – ein Umdenken notwendig machen. Corporate Social Software unterscheidet sich eklatant von traditionellen betrieblichen Anwendungssystemen, denen bereits bei ihrer Entwicklung klare Strukturen und vorher vorgegebene bzw. definierte Nutzungsszenarien zugrunde liegen. Klassische Vorgehensweisen der Anforderungsanalyse betrieblicher Anwendungssoftware, des IT-Change Management und der IT-Evaluation können daher hier nur noch bedingt oder gar nicht weiterhelfen.
Die Autoren sehen mit Sorge, dass in einigen Unternehmen nun IT-Berater auf den Plan treten, die Social Software als “noch eine” Plattform betrachten und bereits dabei sind dieselben Prozessschablonen aus der Schublade zu ziehen, die sie vor einigen Jahren noch für ERP-Systeme benutzt haben.
Der kostenlose Bericht soll den Transfer der Systematik in die breite Praxis zu ermöglichen und dazu beitragen, dass Social Software auch in anderen Unternehmen erfolgreich zum Einsatz kommen kann.
Er ist hier verfügbar.
Die Forschungsgruppe Kooperationssysteme München am Institut für Softwaretechnologie der Universität der Bundeswehr München beschäftigt sich mit der Erforschung von Kooperationsystemen, d.h. soziotechnischen Systemen zur Unterstützung der menschlichen Zusammenarbeit.

Forschungsgruppe Kooperationssysteme München
Alexander Richter
Werner-Heisenberg-Weg 39
85579 München
a.richter@unibw.de
+491777772539
http://www.kooperationssysteme.de

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