Dafür brauchen Deutsche bei Krebs zusätzliches Geld

Berlin, 26. September 2019 – Erstmals zeigt eine breit angelegte Befragung, wofür Deutsche bei einer Krebserkrankung Geld ausgeben würden. Neuartige Therapien, mit denen sich Krebserkrankungen schonender behandeln lassen als mit Strahlen- oder Chemotherapien, sind den Befragten mit 64 Prozent besonders wichtig. Auf Platz zwei stehen alternative Heilmethoden wie Vitaminkuren, traditionelle chinesische Medizin oder Ayurveda. 37 Prozent der Bundesbürger würden sich im Krankheitsfall damit behandeln lassen.

Jeweils 36 Prozent der Befragten würden sich eine längere Auszeit von ihrem Beruf nehmen beziehungsweise den Gehaltsverlust ausgleichen, wenn sie wegen der Krankheit nicht mehr arbeiten können. Zu diesem Ergebnis kam Getsurance, Anbieter einer Krebsversicherung. Für die bevölkerungsrepräsentative Studie wurden 1.045 Deutsche befragt.

Krankenkassen zahlen nur das Nötigste

Eine Behandlung im Ausland wäre für die Befragten mit 17 Prozent am wenigsten interessant. “Im Krankheitsfall möchten die meisten Deutschen zu Hause bleiben”, sagt Dr. Viktor Becher, Gründer von Getsurance. “Es ist ihnen wichtig, ihre gewohnte Umgebung zu behalten. Sie wollen Familie und Freunde in der Nähe haben, die ihnen in der schweren Zeit Halt geben können.”

Viele dieser Ausgaben würden Krebspatienten jedoch an ihre finanziellen Grenzen bringen. Krankenkassen übernehmen nämlich meist nur Standardtherapien sowie Fahrtkosten, psychologische Betreuung und Haushaltshilfen. Alles andere müssen Patienten aus eigener Tasche bezahlen: Insgesamt 80 Prozent aller Krebspatienten gaben bei einer Studie des NCT Heidelberg an, dass sie durch die Krankheit Mehrausgaben hätten.

Frauen gehen eher zum Heilpraktiker

Männer und Frauen finden bei einer Krebserkrankung zum Teil unterschiedliche Dinge wichtig, wie die Studie ans Licht brachte. 40 Prozent der Frauen sind von alternativen Heilmethoden überzeugt, während 34 Prozent der Männer dafür Geld ausgeben würden. Auch bei psychologischer Betreuung gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern: 37 Prozent der Frauen würden sie in Anspruch nehmen, aber nur 30 Prozent der Männer. Hinsichtlich der Haushaltshilfe ergibt sich ebenfalls ein klares Bild: 35 Prozent der Frauen wünschen sich dafür finanzielle Mittel, aber nur 28 Prozent der Männer.

Zwischen den Generationen zeigen sich ebenfalls Unterschiede. Zwei von drei Befragten zwischen 50 und 59 Jahren würden auf die Wissenschaft setzen und neue Therapien bezahlen, während von den 18- bis 29-Jährigen nur jeder Zweite dazu bereit wäre. Dafür hätte diese junge Altersgruppe gerne Geld, um sich eine Auszeit zum Gesundwerden finanzieren zu können – wie 54 Prozent von ihnen angaben. Von den Älteren wären nur 39 Prozent dazu bereit.

Krebsversicherung hilft im Ernstfall

Die wenigsten Krebspatienten haben genug Geld angespart, um neuartige Therapien selbst zu bezahlen oder sich eine Auszeit vom Beruf leisten zu können. Ihnen kann eine Krebsversicherung helfen, die im Fall einer Krebsdiagnose eine vorher festgelegte Versicherungssumme auszahlt. Getsurance bietet so eine Versicherung an. Wenn der Arzt bei der versicherten Person eine Krebserkrankung feststellt, genügt es, dass der Patient ein Handyfoto der Diagnose an Getsurance schickt. Die Versicherung überweist dann die Versicherungssumme in wenigen Tagen.

Zur Studie: Die Befragung unter 1.045 Deutschen ab 18 Jahre ist bevölkerungsrepräsentativ. Das Marktforschungsinstitut Toluna führte sie im Januar 2019 online durch.

Pressekontakt:

Getsurance GmbH
Dr. Wolfdietrich Peiker
Friedrichstraße 123
10117 Berlin
Telefon: 030 31 19 99 44
presse@getsurance.de
https://getsurance.de/

Getsurance wurde von den Brüdern Dr. Johannes Becher und Dr. Viktor Becher im Jahr 2016 gegründet. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin bietet digitale Versicherungen mit einer automatisierten Auszahlung im Leistungsfall an, wie eine Krebsversicherung.

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