Brocade ermöglicht umfassenden Datenschutz in Public und Private Cloud-Umgebungen für „The New IP“

Branchenweit erste Wire-Speed Inline-Verschlüsselung für modulare Router erhältlich

Brocade ermöglicht umfassenden Datenschutz in Public und Private Cloud-Umgebungen für "The New IP"

Brocade (Bildquelle: Brocade)

Garching b. München, 29. Januar 2015: Nie zuvor war die Bedeutung von Datenschutz so hoch wie heute – und auch Brocade kündigt pünktlich zum Europäischen Datenschutztag seine industrieweit erste native portbasierte Verschlüsselungsfunktion für modulare Router an. Die Verschlüsselung ist inline in die I/O-Ports eingebettet, so dass Kunden sowohl erhebliche Leistungsverluste als auch Komplexität beim Betrieb vermeiden können. Auch sparen sie sich hohe Kosten für den Service der Blades oder externen Geräte, die für die Verschlüsselung eingesetzt werden. Die neue Funktion ermöglicht auch einen umfassenden und verbesserten Datenschutz für alle Daten im Campus, im Rechenzentrum und im WAN von Unternehmen, Service Providern oder auch der öffentlichen Hand.

Um die Datenübertragung zwischen Rechenzentren, Niederlassungen und Gebäuden innerhalb eines Campus-Netzwerkes zu schützen, integriert Brocade über eigens entwickelte Line-Module und Erweiterungen im Betriebssystem das branchenweit höchste Verschlüsselungsniveau in die Brocade MLXe Router Familie: IPsec-Suite B-Algorithmen mit Unterstützung für AES 256-Bit-Schlüssel. Durch das Update erübrigen sich teure, spezialisierte Blades für Switch/Router Verschlüsselung oder Sicherheitsanwendungen von Drittanbietern. Lange Wartezeiten, die die Leistung beeinträchtigen, und der komplexe Betrieb, der mit Add-on Geräten dieser Art einhergeht, werden beseitigt.

Der Einsatz von Sicherheitsgeräten kann die Leistung der Anwendungen und die Produktivität der Mitarbeiter stark beeinträchtigen. Schwierige Entscheidungen können sowohl für das Unternehmen, für Mitarbeiter und als auch für Kunden ein Risiko darstellen.

„In einer aktuellen Umfrage unter IT-Experten in Nordamerika sagten die Befragten, dass die Netzwerkleistung um bis zu 75 Prozent sank sobald Sicherheitsanwendungen wie eine Firewall, Anti-Virus, Deep Packet Inspection und Verschlüsselung aktiviert wurden „, so Zeus Kerravala, Gründer von ZK Research. „Darüber hinaus gaben 44 Prozent der Befragten an, dass sie immer einen Kompromiss zwischen der Leistungsfähigkeit eines Netzwerks und dem Maß an Sicherheit wählen müssen. 40 Prozent sagten sogar, dass sie Funktionen in ihren Sicherheits-Devices nicht aktivieren oder komplett abschalten, um negative Auswirkungen auf das Netzwerk zu vermeiden.“

Zu den neuen Sicherheitsfunktion des Brocade MLXe Routers zählen sowohl 256-Bit IPsec-, als auch 128-Bit MACsec-Verschlüsselung, die beiden maßgebenden Protokolle für End-to-end Datensicherheit. Beide Sicherheitsprotokolle können in Wire-Speed für bis hin zu 44 Gbps (IPsec) oder 200 Gbps (MACsec) Durchsatz pro Modul eingesetzt werden und werden so höchsten Anforderungen an die Netzwerkleistung gerecht.

„Der Missbrauch von Daten sorgt weltweit für Schlagzeilen. Die Sicherung vertraulicher Informationen steht für jedes Unternehmen an oberster Stelle. Wenn Kunden die Herausforderungen, die mit dem Datenschutz einhergehen, angehen, müssen sie Sicherheit überall in ihrer Infrastruktur verankern, insbesondere für Daten während der Übertragung in WAN-Netzen. Historisch gesehen waren Leistung und Kosten immer die Hauptbarrieren, die der Akzeptanz von Technologie zur Verschlüsselung von Netzwerken im Wege standen“, sagt Jason Nolet, Senior Vice President Switching, Routing and Analytics Products bei Brocade. „Durch den Einsatz innovativer, I/O-basierter Verschlüsselung im Brocade MLXe Router, können Unternehmen nun bis zu 44 Gbps Wire-Speed-IPsec-Verschlüsselung pro Trunk und über 1 Tbps pro Router nutzen. Im Vergleich zu anderen Lösungen erzielen wir damit eine fünfmal höhere Leistung zu einem Drittel der Kosten – und das ohne deren Komplexität.“

Da Ver- und Entschlüsselung nativer Teil der I/O-Module des Routers werden, kann das Netzwerk erstmals die Sicherheit sämtlicher darin übermittelter Daten sicherstellen. Wire-Speed Verschlüsselung im Router ermöglicht Kunden einerseits einen umfassenden Datenschutz für alle ihre Aktivitäten rund um The New IP, während andererseits Appliances entlastet werden, die Leistung verbessert und der Sicherheitsstatus der IT erhöht wird.

Die neuen IPsec sowie MACsec Funktionalitäten des Brocade MLXe Routers sind interoperabel mit IPsec-Suite B-fähigen Plattformen von Drittanbietern und ergänzen die MACsec Funktionalität der Brocade ICX-Switches. IPsec Interoperabilität mit dem Brocade Vyatta Routers ist geplant. Damit können Anwender native Netzwerkverschlüsselung für den Schutz all ihrer Daten in hybriden Cloud-Umgebungen einsetzen.

Preise und Verfügbarkeit

Die neuen IPsec Verschlüsselungsmodule für die Brocade MLXe-Produktfamilie, MACsec-fähige Module und die dazugehörende Software ist ab sofort verfügbar. Hardwaremodule, die bis zu 200 Gbps Wire-Speed MACsec Verschlüsselung unterstützen, kosten ab $90.000. Module, die sowohl IPsec als auch MACsec für 44 Gbps Wire-Speed unterstützen, beginnen ab $120.000. Die Brocade NetIron OS 5.8. Software, die eine Verschlüsselung auf den Modulen ermöglicht, ist für alle Kunden mit einem bestehenden Brocade Servicevertrag ohne weitere Kosten verfügbar.

Brocade (Nasdaq: BRCD) Netzwerklösungen unterstützen die weltweit führenden Unternehmen beim nahtlosen Übergang in eine Welt, in der sich Applikationen und Informationen überall befinden können.

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