Basenfasten ist Trend – Experteninterview mit Apotheker Alexander Helm

Nicht nur zur Fastenzeit entscheiden sich immer mehr Menschen, zu fasten. Wobei es nicht gleich der komplette Verzicht auf feste Nahrung sein muss. Für jeden Typ und jede Zielsetzung gibt es mittlerweile die passende Fastenmethode. Casida-Gründer und Apotheker Alexander Helm erklärt, warum speziell Basenfasten so gesund ist.

Herr Helm, warum liegt Fasten im Trend?

AH: Wir leben in einer Überflussgesellschaft, in der alle Lebensmittel und Genussmittel ständig verfügbar sind. Da tut ein zeitweiser Verzicht auf gewisse Dinge psychisch und körperlich gut. Außerdem führt unsere moderne Lebensweise zu einer Übersäuerung des Körpers, der ein gezieltes Basenfasten entgegenwirken kann.

 

Was ist besonders am Basenfasten?

AH: Anders als bei anderen Fasten-Methoden muss beim Basenfasten nicht verzichtet werden. Es handelt sich vielmehr um eine Kur. Während einer Basenkur wird der Anteil an basischen Lebensmitteln, also Lebensmitteln mit hohem pH-Wert, im Speiseplan auf ein Verhältnis von 3 : 1 erhöht. Demnach sollte die Ernährung während der Kur zu 75 Prozent eher basisch und nur zu 25 Prozent neutral oder säurebildend sein. Welche Lebensmittel basisch oder sauer sind, erfährt man online in Lebensmitteltabellen oder speziellen Einkaufslisten und Rezeptbüchern z.B. die Basenfasten Rezepte von Casida.

 

Was bewirkt eine Basenkur im Körper?

AH: Eine basenorientierte Ernährung verbessert viele Körperfunktionen. So werden z.B. die kognitiven Leistungen und das Gedächtnis verbessert, das Herz-Kreislauf-System unterstützt, der Verdauungstrakt angeregt, das Immunsystem gestärkt und somit das allgemeine Wohlbefinden erhöht.

 

Und das alles durch basische Ernährung?

AH: Ja, denn es besteht ein starker Zusammenhang zwischen Ernährung und pH-Wert im Blut. Der pH-Wert des Blutes wirkt sich auf die Funktionsfähigkeit des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin aus. Je niedriger der pH-Wert ist, desto weniger Sauerstoff kann gebunden werden und steht den Zellen zur Verfügung. Das schränkt die Leistungsfähigkeit von Organen und Muskulatur ein.

Ein höherer (basischer) pH-Wert und Sauerstoffgehalt hingegen verbessert die Nährstoffversorgung. Elektrolyte werden besser im Körper verteilt, die Energiegewinnung in den Zellen kann optimal ablaufen.

 

Worauf muss ich beim Basenfasten achten?

AH: Neben ausreichend Bewegung, Schlaf und Entspannungsphasen ist vor allem auf den basischen pH-Wert der Nahrung zu achten. Die positiven Effekte basischer Rezepte können noch zusätzlich durch die Einnahme von Basenpulvern aus der Apotheke unterstützt werden.

 

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Basenfasten?

AH: Eine Basenkur kann zu jeder Jahreszeit durchgeführt werden. Damit bleibende Verbesserungen spürbar sind, sollte man sie regelmäßig, wenigstens einmal im Jahr machen.

 

Wie lange sollte man Basenfasten?

AH: Empfehlenswert sind 10 Tage zur Entgiftung und 30 Tage für die Basenkur. Die dauerhafte Änderung der Ernährungsgewohnheiten hin zur basenorientierten Ernährung ist das Ziel.

 

Absender/ Impressum:
Manuela Pioch / Marketing
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Casida GmbH & Co. KG
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