ADHS bei Erwachsenen – die Diagnose im fortgeschrittenen Alter

Schwierigkeiten am Arbeitsplatz, in der Partnerschaft und mit Mitmenschen: Bei vielen gehen die Symptome mit zunehmendem Alter zurück, bei manchen bleiben Sie bis ins Erwachsenenalter bestehen.

Bei ADHS denken die meisten an Kinder und Jugendliche. Dabei leiden etwa ein bis vier Prozent der in Deutschland lebenden Erwachsenen unter ADHS – viele ihr Leben lang unwissend. Bei etwa der Hälfte der Betroffenen lassen die Symptome nach der Kindheit nicht nach und führen bis ins Erwachsenenalter zu drastischen Einschränkungen. Das Beschwerdebild von ADHS verändert sich im Laufe des Lebens. Impulsives Handeln und Unaufmerksamkeit bleiben weiterhin entscheidende Symptome, auch jenseits vom Kindesalter. Dadurch, dass die motorische Hyperaktivität bei betroffenen Erwachsenen kaum bis gar nicht ausgeprägt ist, sprechen Experten hier lediglich von einer Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS). Innere Unruhe, Vergesslichkeit und Organisationsschwierigkeiten erschweren den Alltag von Betroffenen. Fast alle erwachsenen ADHS-Patienten tun sich damit schwer, ihre Gefühle im Gleichgewicht zu behalten und fühlen sich ständig innerlich getrieben. Alltägliche Pflichten und Aufgaben können sie nur schwer und mit viel Überwindung erfüllen. Ihre Ziele rücken immer weiter in den Hintergrund – Berufs- und Privatleben leiden enorm darunter.

Mit neuer Kraft ins Leben

Kreativität, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft – viele Menschen mit ADHS unterschätzen ihr eigenes Potential. Sie konzentrieren sich viel mehr auf ihre Schwächen und wissen gar nicht, welche Stärken in ihnen schlummern. Grundsätzlich empfinden ADHS-Patienten Gefühle intensiver, auch die positiven. Vielen Betroffenen gelingt es über die Jahre, individuelle Bewältigungsstrategien zu entwickeln, mit denen sie sowohl ihren privaten als auch den beruflichen Alltag erfolgreich meistern.

ADHS lässt sich nach heutigem Wissensstand nicht heilen. Doch auch für Erwachsene ist es nie zu spät. Zwar erkennen nicht alle Fachleute ADHS im Erwachsenenalter als Diagnose an, doch seit 2011 ist eine medikamentöse Behandlung zugelassen. Spezielle Fragebögen helfen Ärzten dabei, die Diagnose rückblickend zu stellen – für Betroffene ist die Erleichterung groß. Endlich haben sie eine Erklärung für ihr Handeln. Nur mit einer entsprechenden Diagnose dürfen Ärzte Medikamente verordnen. Dennoch gehen die meisten Experten davon aus, dass sich in den häufigsten Fällen die Störungen mit den Jahren zurückbilden.

Zusätzliche Hilfe in der Praxis für Ergotherapie

Es ist immer sinnvoll, sich professionelle Hilfe zu holen, um das eigene Verhalten zu reflektieren. Elisabeth Brechtel steht Ihnen in der Praxis für Ergotherapie in Köln zur Seite und begleitet Sie auf Ihrem Weg zum inneren Gleichgewicht. Sie hilft Ihnen mit individuellen Therapieverfahren, Struktur in Ihren Alltag zu bringen und positiv in die Zukunft zu blicken.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Praxis für Ergotherapie E. Brechtel
Frau Elisabeth Brechtel
Sechzigstraße 40
50733 Köln
Deutschland

fon ..: 0221 7391781
fax ..: 0221 7391781
web ..: http://www.ergotherapie-köln.com
email : pr@deutsche-stadtauskunft.ag

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