Schlagwort: Zukunftsmobilität

Mit Solarstrom im TukTuk von Bangalore nach Trossingen

»Big Ideas Start Small«. Unter diesem Motto startete der Inder Naveen Rabelli im Februar mit seinem Solar TukTuk in Bangalore in Indien.

Mit Solarstrom im TukTuk von Bangalore nach Trossingen

Naveen Rabelli und Christian Klaiber, Zukunftsmobilität mit dem TukTuk

Big Ideas Start Small. Unter diesem Motto startete der Inder Naveen Rabelli im Februar mit seinem Solar TukTuk in Bangalore in Indien, im September will er London erreichen. Seine Mission ist es, sich für umweltfreundliche Energie einzusetzen und zu zeigen, dass solar betriebene Mobilität möglich ist. Nach Ländern wie Dubai, Iran, Türkei, Griechenland, Bulgarien, Serbien, Ungarn und Österreich machte er nun Station in Trossingen, von wo er in die Schweiz weiterreist um dann über Frankreich nach England zu fahren.
„Seine beeindruckende Reise habe ich im Internet verfolgt und ich wollte den Menschen hinter der Aktion kennen lernen“ berichtet Christian Klaiber, Leiter der Initiative Zukunftsmobilität , die Kommunen, Energieversorger und Unternehmen in Sachen Elektromobilität berät. „Und als Naveen von Stuttgart in Richtung Zürich gestartet ist habe ich ihn spontan zu uns nach Trossingen eingeladen“ erzählt Klaiber weiter.
„Ich habe die unglaublich Emissionsbelastung in Indien erlebt und wollte ein Zeichen für eine nachhaltige Lebensweise setzen“ sagt der Elektronikingenieur aus Indien. Bisher sei er mit seinem selbstgebauten E-Dreirad schon über 12.000 km gefahren und habe dabei nur positive Erfahrungen gemacht erzählt er weiter. Kompliziert waren dafür die Reisevorbereitung. „Der Umbau war nicht so leicht wie das in Deutschland ginge. Ich hatte nicht die Werkzeuge zur Verfügung die es hier gibt und statt einer Hebebühne haben wir das Fahrzeug von Hand auf Steine gehoben, um den Elektroantrieb und die Solaranlage einzubauen“ gibt Rabelli Einblick in die Umbauphase. Berater Klaiber aus Trossingen kann seine Leistung würdigen, schließlich hat er in seinen Projekten bereits mehrere Omnibusse von einem professionellen Umrüster auf Elektroantriebe umbauen lassen. „Ich hatte in der ganzen Zeit noch keine ernsthaften Probleme“ berichtet der Globetrotter mit der Klimaschutz-Mission. Doch zunächst habe er sein ganzes Geld in einen Prototypen gesteckt. Damit habe er dann Crowdfunding betrieben und Sponsoren überzeugt, um seinen Plan in die Tat umsetzen zu können, gibt Naveen Rabelli weiter Einblick in die Vorbereitung des Road-Trips.
„Wenn es mir irgendwo gefällt und ich nette Menschen treffe bleibe ich auch gern länger“ gibt er Auskunft über seine Reiseplanung, die trotz sehr viel Flexibilität auch einige Fixpunkte enthält. So hatte ihn in Stuttgart die Firma Bosch zu einem Vortrag eingeladen und in Zürich erwartet ihn schon eine Fangemeinde. Er will sie zwar nicht warten lassen, aber für einen Besuch am Bodensee muss in jedem Fall Zeit bleiben und dann will er sich mit einem Buch ans Wasser setzen und die Zeit genießen.
Die Höchstgeschwindigkeit seines aufsehen erregenden Wohnmobils liegt zwar bei 80 km/h, aber der 35-jährige fährt normalerweise nur etwa 40 km/h und vor allem in Kurven und an Steigungen reduziert er die Geschwindigkeit seines mit 5 kW Leistung (etwa 7 PS) motorisierten und etwa 850 Kilo schweren Fahrzeugs weiter berichtet Naveen Rabelli aus dem Truckerleben mit dem Elektrodreirad.
Während bei uns Angebote für alternatives Reisen und Ökotourismus entstehen tut es der freundliche Mann aus Indien einfach. Und auch das verbindet den Inder Rabelli und den Schwaben Klaiber: sie sind beide Macher, der Eine bereist emissionsfrei die Welt, der Andere unterstützt seine Kunden dabei, Emissionsbelastungen zu reduzieren und die Mobilität im Ländlichen Raum zu verbessern – und beide sind in ihrem Alltag emissionsfrei unterwegs.
Weitere Informationen zur Reise mit dem E-TukTuk namens Tejas gibt es im Internet unter http://www.solartuktuk.com und auf der Facebook-Seite Tejas : The Solar Tuk Tuk.

Die Experten der Initiative Zukunftsmobilität haben sich auf die Elektromobilität in all ihren Facetten spezialisiert. Dazu gehört die Einbindung der Elektromobilität in nachhaltige Mobilitätslösungen im ländlichen Raum ebenso wie die Entwicklung und Realisierung maßgeschneiderter Mobilitätslösungen für Kommunen, Energieversorger, Unternehmen und den Tourismus. Weitere Arbeitsschwerpunkte der bundesweit tätigen Berater, die selbst seit 2011 elektrisch fahren, sind der Aufbau einer bedarfsgerechten Ladeinfrastruktur und die Unterstützung von Kommunen bei der Entwicklung von Lösungen für Carsharing, Bürgerbusse und andere alternative Mobilitätskonzepte.
Zu den Kunden der Initiative Zukunftsmobilität gehören Stadtwerke, Gemeinde-, Stadt- und Kreisverwaltungen sowie Industrieunternehmen und Fahrzeughersteller, Handwerks- und Tourismusbetriebe und das Land Baden-Württemberg.

Kontakt
Initiative Zukunftsmobilität
Christian Klaiber
Hohnerareal Bau V Hohnerstraße 4/1
78647 Trossingen
49 74 25 . 94 00 79-20
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Zukunftsmobilität: Elektrischer City-Bus setzt Maßstäbe

Kleine Kurstadt mit großen Plänen: Bad Säckingen will erste emissionsfreie Kurstadt Deutschlands werden.

Zukunftsmobilität: Elektrischer City-Bus setzt Maßstäbe

„Mit dem E-Citybus wollen wir einen Beitrag zur künftig emissionsfreien Mobilität in der Innenstadt von Bad Säckingen leisten. Dabei steht das Thema Nachhaltigkeit für uns im Vordergrund“, so Thomas Zimmermann, Geschäftsführer von Zimmermann Reisen Bad Säckingen, anlässlich der Inbetriebnahme des ersten elektrischen Minibusses auf einer regulären Linie. „Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten ist es nicht möglich und auch nicht sinnvoll, einen großen Omnibus einzusetzen“, so Zimmermann weiter. In immer mehr Großstädten wie Hamburg, Berlin oder Bonn wird der Einsatz von Elektrobussen erprobt und auch in kleineren Städten kommen die ersten Stromer im Linienverkehr zum Einsatz. Mit Transportkapazitäten von deutlich über 70 Personen sind Sie allerdings für den Einsatz in vielen ländlichen Kommunen zu groß.
Der mittelständische Busunternehmer ist einer der Vorreiter in Deutschland. Der Elektrobus in der Kurstadt am Hochrhein hat eine Kapazität von gut 20 Plätzen. Zimmermann elektrifiziert damit eine bestehende Stadtbuslinie und setzt so den Maßstab für vergleichbare Städte. Das Thema Nachhaltigkeit bedient der elektrische E-Citybus gleich mehrfach: Er fährt ohne Lärm und Gestank durch die Kurstadt, nutzt Strom aus regenerativen Energiequellen und vermeidet durch die Umrüstung eines vorhandenen Fahrzeugs den Einsatz zusätzlicher Rohstoffe.
Dieses „Second-Life-Konzept“ wurde von einem professionellen Umrüster realisiert, der sich auf Elektrifizierung von Nutzfahrzeugen spezialisiert hat. Fahrzeuge der „EFA-S GmbH – ElektroFahrzeuge-Stuttgart“ sind diese umgerüsteten E-Transporter seit Jahren europaweit im Einsatz.
Christian Klaiber, Leiter der Initiative Zukunftsmobilität managt das ÖPNV-Projekt in Bad Säckingen. „Wir haben das Second-Life-Konzept vom Paketdienstleister UPS übernommen, der in mehreren Ländern mit über 100 E-Transportern von EFA-S täglich Pakete ausliefert.“ . Bereits vor einem Jahr haben die Experten der Zukunftsmobilität den ersten Elektrobus von EFA-S in Betrieb genommen. „In Baiersbronn setzten wir mit dem E-Bus ein neues Mobilitätskonzept um, das das bestehende ÖPNV-Angebot ergänzt und das Mobilitätsangebot in der Schwarzwaldgemeinde insgesamt verbessert. In Bad Säckingen elektrifizieren wir gemeinsam mit der Firma Zimmermann eine bestehende Linie und leisten damit einen sichtbaren Beitrag zur Senkung der Emissionen in der Stadt“ erläutert Klaiber den Unterschied der Lösungen.
„Viele Menschen wollen heute auch ohne eigenen PKW mobil sein. Wir freuen uns, dass die Nachhaltige Mobilität auch im Ländlichen Raum immer stärker ankommt und haben deshalb die Umrüstkosten für den E-Citybus gerne gefördert“, so Christoph Erdmenger, Leiter der Abteilung Nachhaltige Mobilität im Verkehrsministerium Baden-Württemberg bei der offiziellen Inbetriebnahme des Fahrzeugs am 10. August 2016.
Als Betriebsstoff für den E-Citybus liefern die Stadtwerke Bad Säckingen Strom aus 100 % Wasserkraft. Die Stadtwerke sind auch Betreiber der City-Bus-Linie, in deren Auftrag die Firma Zimmermann die Linie bedient.

Die Experten der Initiative Zukunftsmobilität haben sich auf die Elektromobilität in all ihren Facetten spezialisiert. Dazu gehört die Einbindung der Elektromobilität in nachhaltige Mobilitätslösungen im ländlichen Raum ebenso wie die Entwicklung und Realisierung maßgeschneiderter Mobilitätslösungen für Kommunen, Energieversorger, Unternehmen und den Tourismus. Weitere Arbeitsschwerpunkte der bundesweit tätigen Berater, die selbst seit 2011 elektrisch fahren, sind der Aufbau einer bedarfsgerechten Ladeinfrastruktur und die Unterstützung von Kommunen bei der Entwicklung von Lösungen für Carsharing, Bürgerbusse und andere alternative Mobilitätskonzepte.
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Zukunftsmobilität: Kleine Kurstadt mit großen Plänen

Inititative Zukunfsmobilität: Elektromobilitäts-Experten aus Trossingen stellen in Bad Säckingen die Weichen für eine emissionsfreie Kurstadt.

Zukunftsmobilität: Kleine Kurstadt mit großen Plänen

Christian Klaiber, Christoph Erdmenger, Thomas Zimmermann

Bad Säckingen, die Kurstadt am Hochrhein entwickelte sich zum Vorreiter in Sachen Elektromobilität. Seit gut einem Jahr beraten die Experten der Initiative Zukunftsmobilität die Stadt Bad Säckingen auf ihrem Weg zu einer emissionsfreien Mobilität in der Innenstadt. Schon jetzt kann die kleine Kurstadt mit ihren rund 17.000 Einwohnern auf eine stattliche Anzahl elektromobiler Pionierlösungen blicken. Dazu gehören nicht nur das im Dezember 2015 installierte elektrische Bürgerauto, das sich Bad Säckinger Bürger ausleihen können, sei es weil sie kein eigenes Auto haben, weil gerade ein Fahrzeugengpass in der Familie entsteht oder weil sie gern einmal ein Elektroauto ausprobieren wollen. In Bad Säckingen ist zudem vor wenigen Wochen der erste Taxiunternehmer im südlichen Baden-Württemberg mit einem Tesla Model S an den Start gegangen und von den Stadtwerken Bad Säckingen wurde die erste Schnellladesäule Südbadens in Betrieb genommen. Jetzt nimmt mit dem elektrischen Citybus die erste elektrisch betriebene Stadtbuslinie einer Kleinstadt im Ländlichen Raum ihren Betrieb auf.
Doch was auf den ersten Blick wie Einzelmaßnahmen aussieht ist Teil eines ambitionierten Gesamtplans. Christian Klaiber, Leiter der auf nachhaltige Mobilität spezialisierten Initiative Zukunftsmobilität aus Trossingen hatte 2015 im Auftrag der Stadt ein Gesamtkonzept entwickelt. Titel und Ziel: „Bad Säckingen fährt emissionsfrei“. Das Ziel hat einen guten Grund. Für die Kurstadt ist die Senkung der Emissionen von existenzieller Bedeutung. Bedingt durch ständig wachsenden innerstädtischen Verkehr und eine hohe Schadstoffbelastung durch eine stark befahrene Bundesstraße klettert die verkehrsbedingte Schadstoffbelastung Jahr für Jahr weiter an. Wenn es nicht gelingt, den Trend umzukehren, ist der Bäderstatus in Gefahr. Der aber ist die wirtschaftliche Grundlage der Kurstadt an der Schweizer Grenze. „Auf den Durchgangsverkehr hat die Stadt keinen Einfluss, also konzentrieren wir unsere Maßnahmen auf die Senkung von Emissionen im Stadtgebiet selbst“ erläutert Mobilitätsexperte Klaiber, der die Stadt bei Planung und Umsetzung der zahlreichen Maßnahmen begleitet.
Dabei seien die Maßnahmen selbst zwar wichtig, um den Stein ins Rollen zu bringen, so der erfahrene Berater. Doch der eigentliche Durchbruch passiere in den Köpfen der Menschen. „Durch die überregionale Vorreiterrolle der Stadt in Sachen Elektromobilität kommt eine Diskussion in Gang und das Thema damit ins Bewusstsein der Menschen“ ist sich Klaiber sicher und sieht darin den Grundstein für die Entwicklung eines emissionsfreien Mobilitätsangebots.
In Bad Säckingen ist man seit langem offen für elektromobile Lösungen. So setzen die Stadtverwaltung wie auch die Stadtwerke bereits seit Jahren Elektrofahrzeuge ein: der Stadtbote fährt mit einem Lastenpedelec, im kommunalen Fuhrpark befindet sich bereits seit längerem ein i-Miev von Mitsubishi, die Stadtwerke fahren einen elektrischen Fiat 500 und Renault ZOE und Touristen können sich vor Ort E-Bikes ausleihen. Und auch bei der Ladeinfrastruktur beschreitet Bad Säckingen neue Wege. Die bereits vorhandenen öffentlichen Ladesäulen der Stadtwerke etwa wurden von den Fachleuten der Zukunftsmobilität in das kommunale Gesamtkonzept für Ladeinfrastruktur eingebunden, welches selbst Teil der großen Idee von „Bad Säckingen emissionsfrei“ ist. Darüber hinaus sind alle Aktivitäten eingebettet in die Klimaschutzaktivitäten der Stadt und damit in das Zertifizierungsverfahren des European Energy Awards (EEA).
Auch außerhalb der öffentlichen Hand ist man auf den Zug Richtung emissionsfreie Innenstadt inzwischen aufgesprungen. Im Pflegedienst der Arbeiterwohlfahrt ist täglich ein Elektroauto im Einsatz, die Volksbank Rhein-Wehra, die den Bau der Schnellladesäule ermöglicht hat, setzt im Fuhrpark ein E-Auto ein und erste Hotels in der Stadt richten Ladestationen für Ihre Gäste ein und wollen künftig auch selbst elektrisch fahren. Zwar sind bis zu einer emissionsfreien Innenstadt noch viele Schritte zu tun, doch Klaiber blickt optimistisch in die Zukunft: „Im nächsten Schritt wollen wir den öffentlichen Nahverkehr attraktiver machen“. Dazu hat der Experte für nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum die nächste Pionierlösung für eine verbesserte Anschlussmobilität bereits in der Tasche.

Die Experten der Initiative Zukunftsmobilität haben sich auf die Elektromobilität in all ihren Facetten spezialisiert. Dazu gehört die Einbindung der Elektromobilität in nachhaltige Mobilitätslösungen im ländlichen Raum ebenso wie die Entwicklung und Realisierung maßgeschneiderter Mobilitätslösungen für Kommunen, Energieversorger, Unternehmen und den Tourismus. Weitere Arbeitsschwerpunkte der bundesweit tätigen Berater, die selbst seit 2011 elektrisch fahren, sind der Aufbau einer bedarfsgerechten Ladeinfrastruktur und die Unterstützung von Kommunen bei der Entwicklung von Lösungen für Carsharing, Bürgerbusse und andere alternative Mobilitätskonzepte.
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Bad Säckingen baut erste Schnellladesäule in Südbaden

Die Schnellladesäule in Bad Säckingen verfügt mit 50 KW über die derzeit maximal nutzbare Ladeleistung und lädt für Elektroautos in 30 Minuten auf.

Bad Säckingen baut erste Schnellladesäule in Südbaden

Einweihung der ersten Schnellladesäule in Bad Säckingen mit Rita Schwarzelühr-Sutter

Die erste Schnellladesäule zwischen Bodensee und Ortenau steht in Bad Säckingen. Zur Einweihung am 28. Juli 2016 fuhr Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im neuen Elektrotaxi vor, das kurz zuvor seinen Betrieb in Bad Säckingen aufgenommen hatte. Die Staatssekretärin gratulierte den Projektpartnern und betonte: „Mit Ihrer Initiative sind wir unserem Ziel einer neuen umwelt- und klimaverträglichen Mobilität, die sozial, bezahlbar und wirtschaftlich effizient ist einen wichtigen Schritt näher gekommen.“
Die Schnellladesäule in Bad Säckingen setzt Maßstäbe. Mit 50 KW verfügt sie über die derzeit maximal nutzbare Ladeleistung für Elektroautos. Dabei ist sie so ausgestattet, dass der Akku jedes Elektroautos in 25 – 45 Minuten auf 80 – 90 % aufgeladen werden kann. Um den Ladevorgang zu starten, reicht eine normale EC-Karte, die in Deutschland praktisch jeder in der Tasche hat. „Natürlich werden auch die Plastikkarten der Ladesäulenbetreiber und andere Zahlungsmittel akzeptiert“, so Siegfried Pflüger, Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Säckingen bei der feierlichen Inbetriebnahme.
„Die neue Schnellladesäule hat die derzeit maximal mögliche Ausstattung und bietet den höchstmöglichen Komfort für die Fahrer von Elektroautos“ ergänzt Christian Klaiber, Leiter der Initiative Zukunftsmobilität . Der Experte für Elektromobilität hatte im Auftrag der Stadtwerke ein kommunales Konzept für die Ladeinfrastruktur in Bad Säckingen erarbeitet und den Energieversorger beim Bau der Ladesäule beraten. „Der Standort am Festplatz in Bad Säckingen ist ideal“, fügt Alexander Guhl, Bürgermeister der Kurstadt am Hochrhein hinzu. „Wer sein Auto hier lädt, ist in wenigen Minuten in der malerischen Altstadt und kann dort Besorgungen machen oder die Ladezeit des Autos für einen Imbiss oder eine Tasse Kaffee nutzen“, so der Bürgermeister weiter.
Die Schnellladesäule wurde durch ein gemeinsames Engagement mehrerer regionaler Partner ermöglicht. Neben den Stadtwerken und der Stadt Bad Säckingen beteiligte sich die Volksbank Rhein-Wehra an diesem Innovationsprojekt. Seit Jahren sammeln die Partner Erfahrungen mit dem eigenen Elektrofahrzeug. Vor dem Hintergrund dieser Praxiserfahrungen fiel auch die Entscheidung für das Zahlungssystem. Bankvorstand Werner Thomann: „Das Zahlungssystem für EC- und Kreditkarten der neuen Ladesäule wird im genossenschaftlichen Verbund betrieben. Wir freuen uns, dass wir dieses wegweisende Projekt durch unsere Kompetenz unterstützen können.“
Dass das Projekt die Bedürfnisse der Praxis trifft, zeigen bereits erste Reaktionen in den einschlägigen Internetforen. „Die Nachfrage an Elektrofahrzeuge wird dann frappant steigen, wenn erkannt wird, dass eine Schnellladung im Schnitt kaum länger als 20 Minuten dauert“, so ein Schweizer Elektroauto-Fahrer in einem Internetkommentar. „Diese Investition in die etwas teurere Schnellladesäule hat sich mehr als gelohnt …“
Auch die angereiste Staatssekretärin zeigte sich begeistert von dem wegweisenden Projekt an der Schweizer Grenze. „Eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur ist die Voraussetzung dafür, dass sich die Elektromobilität schnell bei den Nutzern durchsetzt und selbstverständlich wird. Deshalb freue ich mich besonders, dass sich Bad Säckingen an die Spitze dieser zukunftsweisenden Bewegung setzt“, so Rita Schwarzelühr-Sutter bei der Inbetriebnahme der Ladestation, die bei sommerlichen Temperaturen stattfand.

Die Experten der Initiative Zukunftsmobilität haben sich auf die Elektromobilität in all ihren Facetten spezialisiert. Dazu gehört die Einbindung der Elektromobilität in nachhaltige Mobilitätslösungen im ländlichen Raum ebenso wie die Entwicklung und Realisierung maßgeschneiderter Mobilitätslösungen für Kommunen, Energieversorger, Unternehmen und den Tourismus. Weitere Arbeitsschwerpunkte der bundesweit tätigen Berater, die selbst seit 2011 elektrisch fahren, sind der Aufbau einer bedarfsgerechten Ladeinfrastruktur und die Unterstützung von Kommunen bei der Entwicklung von Lösungen für Carsharing, Bürgerbusse und andere alternative Mobilitätskonzepte.
Zu den Kunden der Initiative Zukunftsmobilität gehören Stadtwerke, Gemeinde-, Stadt- und Kreisverwaltungen sowie Industrieunternehmen und Fahrzeughersteller, Handwerks- und Tourismusbetriebe und das Land Baden-Württemberg.

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e-go schließt Mobilitätskette im ländlichen Raum

Carsharing mit Elektroautos im ländlichen Raum vernetzt Partner bundesweit

e-go schließt Mobilitätskette im ländlichen Raum

Trossingen. Was als kommunales Modellprojekt im Rahmen des Ideenwettbewerbs Elektromobilität in Baden-Württemberg begann, hat nicht nur das Zeug, eine echte Alternative zum Zweitwagen oder zum Firmenfahrzeug zu werden. Ziel des Pilotprojekts e-go ist es, die so genannte letzte Meile der Mobilitätskette im ländlichen Raum zu schließen.
Der Startschuss für e-go fiel am 21. Juli 2015 im Rahmen der Tesla Lounge in Trossingen. e-go ist die Mobilitätslösung für den Ländlichen Raum. Sie sei maßgeschneidert für Unternehmen, die mit dem ÖPNV nur schwer erreichbar sind, so Christian Klaiber, Leiter der Zukunftsmobilität und Initiator des Projekts. Im ersten Schritt entsteht mit e-go ein Carsharingangebot mit Elektrofahrzeugen. In einem zweiten Schritt soll e-go zudem eine Anbindung an den ÖPNV und andere Mobilitätssysteme bieten und damit seine Nutzer an das Netz bundesweiter Mobilitätsangebote anbinden.
Mit drei Standorten startet das Projekt, der erste befindet sich am Theresienplatz in Trossingen, der zweite am Gasthaus Krone in Langenschiltach, der dritte in der Rottweiler Kernstadt. Claudius Hilzinger, Leiter Marketing und Vertrieb der Stadtwerke Trossingen hat das kommunale Modellprojekt gegenfinanziert und die Idee begleitet. Er weiß: „Was e-go besonders interessant macht, ist das Gesamtpaket“. Von der Ladestation bis zum Fahrzeug, von der Strom-Abrechnung bis zur Fahrzeugnutzung, vom Branding bis hin zum Hinweisschild kommt bei e-go alles aus einer Hand. Doch ist e-go weit mehr als nur Carsharing mit Elektroautos. Christian Klaiber, der zusammen mit Hilzinger die Idee zum Projekt entwickelt hat, betont: „Mit e-go können wir endlich die letzte Meile der Mobilitätskette im ländlichen Raum schließen. Besonders interessant ist das für Betriebe und Nutzer, die abgeschnitten sind vom ÖPNV, ob im tiefen Schwarzwald oder in einem der vielen ortsnahen Industriegebiete.“
Eins dieser Unternehmen ist der Messdienstleister Messtronik in Langenschiltach. Noch ist, wer in das verschlafene Schwarzwalddorf fahren will, ob zum Arbeiten, zur Schulung oder zum Erholen, auf das eigene Auto angewiesen. Das könnte sich mit dem Einstieg des von Messtronik in e-go bald ändern. Jörg Weißer, einer der beiden Inhaber ist von der Idee des Lückenschlusses durch ein Carsharing-Netz mit Elektrofahrzeugen begeistert: „Als Messdienstleister bieten wir regelmäßig Kundenschulungen an, rund 20 % unserer Schulungsgäste reisen mit der Bahn an. Der spärliche Busverkehr zwischen St. Georgen und Langenschiltach macht deren Anreise für uns regelmäßig zum logistischen Problem.“ Noch im Herbst soll auf dem Parkplatz des benachbarten Gasthauses Krone ein e-go Standort mit Ladestation und E-Auto installiert werden. Weißer: „Wenn wir jetzt noch einen Standortpartner in St Georgen finden, ist der erste Netzwerkknoten mit Anbindung an den ÖPNV perfekt.“
Dass auch die Krone als letztes verbliebenes Gasthaus mit angeschlossenem Hotelbetrieb in Langenschiltach von der E-Ladestation profitieren wird, davon ist Weißer überzeugt. Diese Hoffnung mag auf den ersten Blick abwegig klingen, ist es aber nicht. So hat sich beispielsweise im Hochschwarzwald mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur längst ein regelrechter E-Tourismus entwickelt. Immer mehr Urlauber reisen mit der Bahn an, wollen aber vor Ort mobil sein und greifen dabei gern auf E-Autos zurück. In St Georgen und Umgebung suchen diese nachhaltig Reisenden derzeit noch vergeblich nach einer Lademöglichkeit. Der zügige Einstieg weiterer Unternehmen in das viel versprechende Projekt könnte daher auch für diese Region den Durchbruch bringen. Dass e-go indes mehr sei mehr als bloß eine Lademöglichkeit für e-Autos, betont Claudius Hilzinger von den Stadtwerken. „Was e-go auszeichnet ist, dass es keine Insellösung ist.“ Ganz im Gegenteil setzt das gesamte Projekt von Anfang an auf Kooperation und bundesweite Vernetzung.
So kooperiert e-go mit etablierten Anbietern. Der Carsharing-Partner hinter e-go ist Drive-Carsharing , die bereits nahezu 200 Elektrofahrzeuge betreibt. e-go kooperiert darüber hinaus mit den Carsharing-Systemen flinkster (Deutsche Bahn), car2go (Daimler), Drive-Carsharing (NRW) oder the new motion 2009 in den Niederlanden gegründet, ist The New Motion heute führender Ladeinfrastruktur- und Service-Anbieter für Elektrofahrzeuge, auch in Deutschland. Über die Lade-Karte der e-go Fahrzeuge bekommen e-go Nutzer auf diese Weise nicht nur Zugang zum eigenen Fahrzeug, sondern können ebenfalls barrierefrei an rund 15.000 Ladepunkten in Baden-Württemberg Deutschland und Europa laden. Claudius Hilzinger: „Durch diesen Zugriff auf bewährte Systeme können e-go Nutzer überall dort auf Carsharing zugreifen, wo sie gerade aus Bahn oder Flugzeug steigen. Umgekehrt können Geschäftspartner und Gäste, die in einem der genannten Partnersysteme registriert sind, e-go Fahrzeuge nutzen um in der hiesigen Region ihre Termine wahrzunehmen. Damit verbindet e-go jeden Partner zuverlässig mit dem neuesten, bundesweiten Mobilitätsangebot.“
Noch steckt e-go in den Kinderschuhen. Sein Erfolg hängt, wie alle nachhaltigen Projekte, von der Akzeptanz der Nutzer ab. Doch weil e-go auf bundesweite Vernetzung setzt, ist seine Verbreitung nicht auf die Region beschränkt. Schon vor dem offiziellen Startschuss haben erste interessierte Regionen an die Tür der Zukunftsmobilität geklopft. Christian Klaiber aber gibt sich zurückhaltend: „Wir sind zwar überzeugt, dass das Projekt funktioniert, weil das Konzept stimmig ist und wir die richtigen Partner eingebunden haben. Aber wie jedes Pilotprojekt braucht auch e-go eine Testphase, damit wir mögliche Anpassungen vornehmen können.“
Damit schauen jetzt e-go Interessenten in die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg und auf die Pionierunternehmen, die ihr Engagement in Sachen Nachhaltigkeit zeigen, ihren Fuhrpark optimieren oder sich ganz einfach durch einen besonderen Mobilitätservice auszeichnen wollen. Zu diesen Unternehmen gehört auch die Firma Mikko in Trossingen. Auf die eigene Ladestation vor der Türe will der Werbespezialist zwar zunächst zwar verzichten, ein e-go Fahrzeug soll aber dennoch her. Mikko-Chef Bernhard Thomma: „Als regionaler Anbieter von Werbetechnik geben bei uns täglich Kunden ihr Fahrzeug zum Branden und Bekleben ab. Diesen Kunden können wir jetzt unser firmeneigenes e-go Auto zur Verfügung stellen, natürlich mit unserem Firmenlogo.“
Auch der Messtronik Geschäftsführer Weißer verspricht sich einiges vom Werbe-Effekt des Pilotprojekts: „Vor allem die ersten Unternehmen werden von der Werbewirksamkeit des Projekts profitieren. Deshalb hoffe ich ganz schnell auf weitere Entschlossene, besonders in Bahnhofsnähe in St Georgen.“ Mit nur einem e-go Standort in St Georgen könnten Besucher, Kunden und Mitarbeiter, die in St Georgen aus dem Zug steigen, alle umliegenden Firmen und Orte endlich auch ohne eigenes Auto erreichen. Auswählen können e-go Partner aus der gesamten Palette bestehender E-Fahrzeuge aller Klassen und Hersteller, vom Twizzy über den Nissan Leaf, den BMW i3 oder den Kastenwagen Nissan eNV 200 bis hin zum Tesla Model S – je nach Anforderung und Geschmack. Auf Wunsch werden die Fahrzeuge mit dem hauseigenen Firmenlogo gebrandet.
Weniger auf Werbewirkung als auf Strategie setzt Angela Imdahl, Inhaberin des Imdahl-Instituts in Rottweil und Strategie-Coach des Projekts. Noch im August wird im Herzen der ältesten Stadt Baden-Württembergs und bundesweit bekannten Turmstadt der dritte e-go Standort entstehen. Nach Auffassung der zertifizierten Elektromobilitätsberaterin sei der Erfolgsfaktor des Projektes seine konsequente Zielgruppenorientierung. „Wir haben mit e-go nicht einfach ein neues e-Carsharing entwickelt, sondern eine Paket für alle Akteure im ländlichen Raum geschnürt, die ihren Mobilitätsengpass lösen und die dabei auf bewährte Systeme setzen wollen.“
Präsentiert wurde e-go im Rahmen der Tesla Lounge. Die Tesla Lounge ist das neue Veranstaltungsformat der Zukunftsmobilität. Bei der Veranstaltung nutzten Unternehmen zudem die Gelegenheit für eine exklusive Probefahrt mit dem Tesla Model S, das ebenfalls als e-go Fahrzeug zur Verfügung steht. Partner der Tesla Lounge sind ECONO , das Wirtschaftsmagazin und das Innovationsnetzwerk SBH e.V. Veranstaltungsort ist das Hohnerarea

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Erster Elektrobus als ÖPNV-Ergänzung im Ländlichen Raum gestartet

Die Zukunft des ländlichen Raums hängt an nachhaltiger Mobilität. Gerade Kommunen mit einer großen Flächenausdehnung brauchen Mobilitätsangebote, die die Bedürfnissen der Bürger erfüllen. Genau das tut der erste E-Bus in Baiersbronn.

Erster Elektrobus als ÖPNV-Ergänzung im Ländlichen Raum gestartet

erster vollelektrischer Bus fährt in Baiersbronn

Auch in ländlichen Kommunen müssen Ärzte, Apotheken, Schulen, Behörden und andere Einrichtungen der Daseinsvorsorge für alle Bürgerinnen und Bürgern schnell und unkompliziert erreichbar sein. In Baiersbronn wird diese Rolle nun ein vollelektrisch angetriebenes Fahrzeug übernehmen. 20 Fahrgäste haben in dem Elektrobus Platz. Mit einer Speicherkapazität von 70 Kwh und einem Drehmoment von etwa 1.200 Nm erreicht das Fahrzeug eine Reichweite von bis zu 150 km mit einer Akkuladung und eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Damit ist gewährleistet, dass alle erforderlichen Strecken in Baiersbronn befahren und sogar Steigungen auch im vollbeladenen Zustand und bei winterlichen Temperaturen gemeistert werden können.
Wie diese Herausforderungen gemeistert werden könnten, war die Grundlage für die Beauftragung einer Projektentwicklung an die Initiative Zukunftsmobilität durch die Gemeinde Baiersbronn im Schwarzwald. Die Experten der Zukunftsmobilität kümmern sich insbesondere um das Thema nachhaltige Mobilität im Ländlichen Raum. Im Dialog mit der Kommunalverwaltung und den kommunalen Gremien, dem örtlichen Handel, Taxi- und Busunternehmen, dem Tourismus, den Genehmigungsbehörden und anderen Akteuren entwickelten sie das Konzept des E-Bus Baiersbronn und setzten es gemeinsam mit örtlichen Akteuren um. In Form eines einzigartigen Public-Privat-Partnerships wird nun der öffentliche Nahverkehr auf die Teilorte der großen Flächenkommune im Nordschwarzwald ausgedehnt und das bestehende Angebot ergänzt.
Zur Realisierung des Projektes haben die Fachleute der Zukunftsmobilität die Elektrofahrzeuge Schwaben GmbH, EFA-S empfohlen. Diese konnten im Auftrag des örtlichen Busunternehmens, der Omnibusverkehr Klumpp GmbH, ein konventionelles Fahrzeug auf vollelektrischen Betrieb umrüsten.
Das neue Mobilitätsangebot ist vor allem auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger der Schwarzwaldgemeinde ausgerichtet. Diese wurden durch die Initiative Zukunftsmobilität gemeinsam mit dem Imdahl-Institut , Rottweil, in Form eines Beteiligungsprozesses ermittelt und anschließend in das Konzept eingearbeitet. Besonders interessant am Konzept: Die beliebte Tourismusgemeinde wollte mit dem E-Bus Baiersbronn auch ein Angebot für nachhaltige Mobilität im Tourismus schaffen. Dazu brauchte es einen so genannten Hüttenbus, der emissions- und lärmfrei durch den Wald fahren und als Zubringerbus Touristen oder gehbehinderte Menschen regelmäßig zu den Wanderhütten im Gemeindegebiet befördert. Insbesondere gehbehinderte Menschen haben auf diese Weise jetzt die Möglichkeit, wieder die großen Höhenunterschiede auf der Gemarkung zu überwinden. Die Erfahrungen mit dem neuen Angebot sollen künftig auch in das Konzept für nachhaltige Mobilität des Nationalparks Schwarzwald einfließen.
Am 8. Juni 2015 konnte Alexander Bonde, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz das bisher einmalige Angebot für nachhaltige Mobilität im Ländlichen Raum seiner Bestimmung übergeben. Für die Zukunft ist nun vor allem wichtig, dass viele Bürger und Gäste der Schwarzwaldgemeinde den E-Bus Baiersbronn nutzen und das Angebot so langfristig betrieben werden kann.

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