Schlagwort: Zahlungsverhalten

Unternehmensbefragung: Konjunkturschwäche kommt beim Zahlungsverhalten an (Infografik)

Unternehmensbefragung: Konjunkturschwäche kommt beim Zahlungsverhalten an (Infografik)

Mehr als 40 Prozent der befragten Unternehmen haben Veränderungen im Zahlungsverhalten bemerkt.

– Über 40 Prozent der deutschen Unternehmen stellen ein verändertes Zahlungsverhalten fest.
– Der Umgang mit offenen Forderungen bleibt überwiegend reaktiv.
– Ein Großteil der Unternehmen hat keine aktiven Strategien gegen den Abschwung. Sparen ist wichtigste Maßnahme.

Köln, 17. Dezember 2019. Über 40 Prozent der deutschen Unternehmen haben im vergangenen halben Jahr Veränderungen im Zahlungsverhalten ihrer Kunden und Partner festgestellt. Obwohl das statistische Bundesamt jüngst eine technische Rezession ausgeschlossen hat, zeigt der konjunkturelle Abschwung anscheinend bereits Auswirkungen. Doch nur wenige Unternehmen ergreifen aktive Maßnahmen, um ihre Liquidität zu sichern. Das zeigt eine aktuelle Umfrage, die YouGov im Auftrag von abcfinance jetzt durchgeführt hat.

Darin gab jeder fünfte Befragte an, dass Kunden ihre Zahlungen häufiger bis zum letzten Tag herausgezögert haben. Bei 17 Prozent traten vermehrt Fälle von Zahlungsverzug auf und fast 10 Prozent verbuchten sogar mehr Forderungsausfälle als bisher. Auch die Nachfrage nach Skonti habe spürbar zugenommen (10 Prozent). Insgesamt konnten 43 Prozent der befragten Unternehmen feststellen, dass sich das Zahlungsverhalten jüngst merkbar verändert hat. „Neben sinkenden Auftragseingängen ist eine Verschlechterung des Zahlungsverhaltens ein Indikator für eine Rezession“, fasst Stephan Ninow, Geschäftsführer des Finanzdienstleisters abcfinance, zusammen. „Auch, wenn eine Rezession nicht eingetreten ist, wirft die konjunkturelle Abkühlung deutliche Wellen.“ Es sei jedoch nicht eindeutig, ob die Veränderungen an echten Zahlungsschwierigkeiten aufgrund mangelnder liquider Mittel liegen oder strategische Zahlungsverzögerungen sind.

Forderungsmanagement bleibt reaktiv

Was tun die befragten Unternehmen derzeit, um zunehmenden Forderungsverzug oder -ausfall zu verhindern? Erstaunlich wenig. So gibt jeder Fünfte an, gar nichts Spezielles zu tun, um Forderungsausfälle zu verhindern. Der überwiegende Teil (37 Prozent) greift zu Telefon oder Brief, um an ausstehende Forderungen zu erinnern. 18 Prozent beziehungsweise 17 erhöhen den Mahnaufwand oder nutzen bereits ein strukturiertes Mahnverfahren. Jeder Zehnte übergibt überfällige Forderungen an ein Inkasso-Unternehmen. Stephan Ninow: „Diese Maßnahmen sind allesamt reaktiv, heißt, sie greifen erst, wenn die Forderung schon verspätet ist. Brechen dann noch Aufträge ein, kann ein mittelständisches Unternehmen in ernsthafte Liquiditätsengpässe geraten.“

Einige Unternehmen kommen ihren Kunden und Partnern mit flexiblen Zahlungsoptionen entgegen, um Verzug oder Ausfälle zu vermeiden. Sie bieten zusätzlich Ratenzahlungen (15 Prozent), längere Zahlungsziele (14 Prozent) oder Skonti (12 Prozent) an.

Nur sehr wenige setzen auf aktive Instrumente wie eine Warenkreditversicherung oder Factoring (je sechs Prozent). Dabei hilft Factoring als umsatzkongruentes Instrument in vielfacher Hinsicht, liquide zu bleiben: Die veräußerten Forderungen sind meist binnen 24 Stunden auf dem Konto, der Factoring-Anbieter übernimmt das komplette Ausfallrisiko und oft auch das Debitorenmanagement.

Klare Strategie macht Unternehmen widerstandsfähiger

Ein zögerlicher Einsatz aktiver Steuerungsinstrumente zeigt sich auch bei der Frage, mit welchen strategischen Maßnahmen sich die Unternehmen für den Abschwung gewappnet haben. Ein Drittel tut nach eigener Aussage nichts, um einer Rezession entgegen zu wirken. Möglicherweise verlassen sie sich auf ihre bereits aufgebauten finanziellen Polster. Jeder Fünfte gibt an, derzeit ein solches Polster aufzubauen. Fast genauso viele verhandeln mit ihren Lieferanten bessere Konditionen und geben ihren Kostendruck dadurch weiter. 14 Prozent geben an, geplante Investitionen zurückzustellen, fast ebenso viele setzen gebundene Liquidität frei, zum Beispiel über den Lagerbestand. An die Personalkosten gehen nach eigenen Angaben nur zehn (Personalabbau) beziehungsweise acht Prozent (Kurzzeit/Überstunden) und sechs Prozent der Befragten schöpfen ihre Kreditlinie aus. Sparen ist für den Großteil deutscher Unternehmen anscheinend die Strategie der Wahl in schwierigen Zeiten.

Gut 20 Prozent der befragten Unternehmen hingegen fokussieren aktiv neue Märkte – angesichts drohender Strafzölle und Brexit ist das für viele Branchen unabdingbar. Die alte Weisheit, in Krisenzeiten zu investieren, befolgen nur rund 15 Prozent der Befragten. „Die Erfahrungen aus der letzten „Krise“ ab 2009 haben gezeigt, dass Unternehmen, die sich gezielt auf einen Abschwung vorbereiten, deutlich widerstandsfähiger sind,“ so Stephan Ninow. „Wer liquiditätsschonend investiert, erhält Handlungsspielräume.“ Ein breit aufgestelltes, vorausschauendes Liquiditätsmanagement kann für Sicherheit sorgen und bezieht auch fremdfinanzierte Instrumente wie Factoring, Leasing und Asset-basierte Lösungen wie Warenfinanzierung und Lagerfinanzierung ein.

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 513 Personen zwischen dem 15. und 20.11.2019 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die Beschäftigtenanteile nach Unternehmensgröße zusammengesetzt.

Über abcfinance GmbH
1976 als spezialisierter Finanzdienstleister der Wilh. Werhahn KG gegründet, konzentriert sich abcfinance von Anfang an auf die Finanzierungsbedürfnisse mittelständischer Unternehmen. Mit Finanzierungskonzepten aus den Bereichen Factoring, Leasing und Absatzfinanzierung unterstützt abcfinance diese Unternehmen dabei, die eigene Liquidität zu sichern, die Planungssicherheit zu erhöhen und Wachstumschancen wahrzunehmen – und das mit maßgeschneiderten, branchenspezifischen Lösungen. Die abcfinance GmbH heute: Mit aktuell rund 730 Mitarbeitern in der Kölner Zentrale und bislang 18 weiteren Standorten in Deutschland, in Österreich und in den Niederlanden verfügt der Finanzdienstleister über ein leistungsfähiges Netzwerk aus Spezialisten. Mit der abcbank verfügt abcfinance über ein Kreditinstitut, das auf die Refinanzierung von Forderungen aus Leasing- und Factoringgeschäften spezialisiert ist. Der Name abcfinance steht für Stabilität und Zuverlässigkeit – ob im Umgang mit Kunden oder in der Zusammenarbeit mit strategischen Partnern.

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Zahlungsverhalten: Druck auf KMUs steigt

Immer mehr Unternehmen sehen sich gezwungen, längere Zahlungsfristen zu akzeptieren / Jedes zweite Unternehmen wird um Verlängerung gebeten /

Zahlungsverhalten: Druck auf KMUs steigt

Quelle: Intrum Justitia, European Payment Report 2017 (Ergebnisse für Deutschland)

Trotz einer wirtschaftlich positiven Entwicklung, verschlechtern sich die Zahlungsbedingungen in Deutschland. Nach den Ergebnissen des European Payment Reports 2017 (EPR) von Intrum Justitia, wurden 52 Prozent der Unternehmen in Deutschland gebeten, längere Zahlungsziele einzuräumen und zu akzeptieren. Im Vorjahr waren es nur 11 Prozent. Dieses Problem besteht in ganz Europa, so liegt der Wert europaweit sogar bei 61 Prozent (Vorjahr 46). „Einstellungen und Verhalten müssen sich ändern, damit sich langfristig faire Zahlungsbedingungen entwickeln können.“, fordert Jürgen Sonder, Geschäftsführer von Intrum Justitia in Darmstadt.

Interessant ist, dass die Mehrzahl der Anfragen (63 Prozent) nach einer Fristverlängerung oder Sonderkonditionen von großen, multinationalen Unternehmenskunden gestellt werden. In den meisten Fällen ist es schwierig, solchen oft größeren Kunden diese Bitte abzulehnen. „Dies führt dann zu einer Abwärtsspirale, da die Lieferanten der betroffenen Unternehmen ihr Geld ebenfalls später erhalten“, sagt Jürgen Sonder. Insgesamt gaben nur 12 Prozent der deutschen Unternehmen an, Rechnungen immer pünktlich zu zahlen.

Die Europäische Richtlinie zur Bekämpfung von Zahlungsverzug sieht 30 bis 60 Tage Zahlungsfrist für Geschäfte mit Firmenkunden vor, aber hiervon wird offensichtlich häufig abgewichen. Verspätete Zahlungen und lange Zahlungsfristen verursachen Probleme für die Unternehmen. Befragt, wie sie selbst mit Rechnungen von anderen Firmen umgehen, antworteten 87 Prozent der befragten deutschen Unternehmen, dass sie selbst gelegentlich eine Rechnung erst nach Ablauf der Zahlungsfrist bezahlen. Dies führt zu einer Kettenreaktion: Je mehr Unternehmen betroffen sind und ihr Wachstum verlangsamen, desto mehr Zulieferer des Unternehmens sind ebenfalls betroffen. Das kostet nicht nur Arbeitsplätze, sondern hemmt weitere Wachstumschancen.

Problem: Bewusster Zahlungsverzug
Dass die Zahlungskultur sich ändern muss, zeigen auch die Antworten auf die Frage nach den Gründen, warum Kunden Rechnungen spät bezahlen. 77 Prozent der befragten deutschen Unternehmen gaben finanzielle Schwierigkeiten ihrer Schuldner als Grund an. Verbesserungspotenzial in den administrativen Abläufen der Kunden nannten 33 Prozent als mögliche Ursache für verspätete Zahlung, 20 Prozent Streitigkeiten hinsichtlich der gelieferten Waren und Dienstleistungen. Und sogar 74 Prozent der deutschen Unternehmen (Europa 55 Prozent) geben an, dass ihre Kunden die Zahlung bewusst verzögern. „Auch dies kann seinen Ursprung darin haben, das die Kunden selbst auf ihr Geld warten müssen. Die positive Entwicklung der deutschen Wirtschaft wird durch schlechtes Zahlungsverhalten nachhaltig gefährdet“, sagt Jürgen Sonder. „Es kann nicht sein, dass Unternehmen ihren Lieferanten Zahlungsziele von 90 Tagen oder länger aufzwingen wollen oder ohne Vereinbarung einfach später zahlen. Die fehlende Liquidität lähmt die Entwicklung der Wirtschaft“. Neue Initiativen würden gebraucht, um eine neue Kultur der pünktlichen und schnelleren Zahlung zu etablieren.

Wunsch nach gesetzlichen Regelungen
Die wirtschaftliche Entwicklung stellt neue Anforderungen an Zahlungsbedingungen. 80 Prozent der befragten deutschen Unternehmen sind der Meinung, dass etwas gegen Zahlungsverzug unternommen werden muss. So würde ein Großteil der deutschen Unternehmen (65 Prozent) neue nationale gesetzliche Regelungen begrüßen, während 36 Prozent eher freiwillige Initiativen bevorzugen, um eine neue, zügige Zahlungskultur zu fördern. In Deutschland fordern wesentlich mehr Unternehmen neue Gesetze als der europäische Durchschnitt. „Das kann daran liegen, dass nach unserer Befragung zwar 63 Prozent der befragten deutschen Unternehmen die EU-Zahlungsverzugsrichtlinie kennen, sie aber für unzureichend halten. Denn nur wenige Unternehmen (11 Prozent) haben einen positiven Einfluss festgestellt, also eine Reduzierung des Zahlungsverzugs“, berichtet Jürgen Sonder. Mit ihrer Zahlungsverzugsrichtlinie hatte die EU beabsichtigt, verspätete Zahlungen im Handelsverkehr zu bekämpfen, um gerade KMU zu schützen. EU-Kommissarin Elzbieta Bienkowska, zuständig für Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU, stellte bereits im vergangenen August fest, dass „es noch zu tun gibt, bevor eine konsequente Kultur der sofortigen Zahlung Wirklichkeit wird“. Das bestätigen die Ergebnisse des EPR eindrucksvoll.

Der Cashflow muss planbar sein
Die Liquidität ist für den Inhaber eines kleinen Unternehmens überlebenswichtig. Eine angespannte Liquiditätssituation gefährdet seine Existenz. Im Durchschnitt werden in Deutschland ausstehende Rechnungen von Konsumenten nach 12 Tagen und von Firmenkunden nach 19 Tagen bezahlt. Es ist schwierig, von einem großen und wichtigen Kunden kürzere Zahlungsfristen zu fordern, da dies die Geschäftsbeziehung zum Kunden gefährden kann. Dazu kommt, dass die deutsschen Unternehmen 2,5 Prozent ihres Umsatzes 2016 abschreiben mussten, weil sie keine Zahlungen mehr erwarten konnten.

Die Unternehmen müssen ihre Liquidität und ihren Cashflow planen können, um optimale und möglichst risikoarme Investitionsentscheidungen treffen zu können oder neue Mitarbeiter einzustellen. Wenn Rechnungen nicht fristgerecht bezahlt werden, kann dies schwerwiegende Konsequenzen haben. Ein Drittel (32 Prozent) der deutschen Unternehmen gaben beispielsweise an, mehr Mitarbeiter einzustellen zu können, wenn sie sich sicher sein könnten, dass Zahlungen schneller geleistet werden. Angesichts dieser Situation ist es mehr als erstaunlich, dass noch nicht alle Unternehmen Maßnahmen ergreifen, sich gegen Zahlungsausfall abzusichern und sich mit bewährten Instrumenten wie Bankgarantien, Kreditversicherungen, Vorauszahlungen, externes Forderungsmanagement oder Factoring zu schützen.

Über Intrum Justitia
Intrum Justitia ist Europas führende Unternehmensgruppe für Kreditmanagement-Services und unterstützt mit ihren Dienstleistungen wirkungsvoll das Working Capital Management der Unternehmen durch Verbesserung des Cashflows und einer nachhaltigen Steigerung der Rentabilität. Mit der Schuldnerberatungs- und Insolvenzstelle des Caritasverbandes Darmstadt e.V. setzt sich Intrum Justitia nachhaltig für die Aufklärung im Umgang mit Geld und die Insolvenzvorbeugung ein.
Gegründet 1923, beschäftigt Intrum Justitia rund 4.000 Mitarbeiter in 21 Ländern und arbeitet für mehr als 75.000 Kunden. Der konsolidierte Umsatz belief sich 2016 auf EUR 643 Millionen. Intrum Justitia AB wird seit 2002 im NASDAQ Stockholm gelistet.

Intrum Justitia Deutschland ist mit zwei Standorten einer der großen Anbieter auf dem deutschen Markt. Neben Schwerpunkten in den Branchen Finanzdienstleister, Energieversorger, E-Commerce, Öffentlicher Nahverkehr und Telekommunikationsdienstleister hat sich das Unternehmen insbesondere im Forderungskauf und im Risiko-und Forderungsmanagement einen Namen gemacht.

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Zahlungsverhalten im Interim Management

Exklusive Umfragen von FLEX Payment und iFellow

Zahlungsverhalten im Interim Management

Das Hamburger Fintech-Unternehmen FLEX Payment hat in Kooperation mit dem Interim Management Portal iFellow in einer gemeinsamen Branchen-Umfrage das Zahlungsverhalten und die Zahlungsziele im Interim Management untersucht. Über 200 Interim Manager haben an der Erhebung teilgenommen.

Auf die Frage nach dem durchschnittlichen Zahlungsziel der Auftraggeber antworteten 67,2 Prozent der befragten Interim Manager mit „länger als 14 Tage“, 13,8 Prozent davon gaben „31-45 Tage“ an und 4,6 Prozent sogar „über 46 Tage“. 39,6 Prozent der Befragten empfinden die Zeitdauer, die sich die Auftraggeber zum Begleichen der Rechnungen einräumen, als zu lang.

Hinzu kommt, dass die tatsächliche Wartezeit bis Geldeingang bei fast jedem zweiten ,Manager auf Zeit“ von dem offiziellen Zahlungsziel abweicht. Gut 50% hiervon wartet nochmals 14 Tage oder länger als vereinbart bis das Honorar auf dem Konto gutgeschrieben ist.

Das Anbieten von Skonto, um schneller an die finanziellen Mittel zu kommen, nutzen jedoch lediglich 11,5 Prozent der befragten Interim Manager – und den Service eines Factoring-Anbieters haben bisher nur 2,9 Prozent in Anspruch genommen. Die beiden meistgenannten Gründe dafür, Factoring-Dienste nicht einzubinden, sind laut Umfrage ein zu kleiner Zeit-/Liquiditätsvorteil (47,6 Prozent) und zu hohe Kosten (47,6 Prozent) – beides jedoch trifft auf den Factoring-Anbieter FLEX Payment nicht zu, was ihn zu einem echten Problemlöser für Interim Manager macht.

Die vollständigen Ergebnisse der Studie, an der im Zeitraum vom 19.09 bis 05.10.2016 mehr als 200 Interim Manager teilgenommen haben, können kostenlos auf www.ifellow.de eingesehen werden.

iFellow ist Deutschlands führendes Online-Portal für Interim Manager.

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Zahlungsverhalten im Interim Management

Wie steht es um das Zahlungsverhalten im Interim Management? Dieser Frage ist das Fintech-Unternehmen FLEX Payment zusammen mit dem Online-Portal iFellow nachgegangen.

BildDas Hamburger Fintech-Unternehmen FLEX Payment hat in Kooperation mit dem Interim Management Portal iFellow in einer gemeinsamen Branchen-Umfrage das Zahlungsverhalten und die Zahlungsziele im Interim Management untersucht. Über 200 Interim Manager haben an der Erhebung teilgenommen.

Auf die Frage nach dem durchschnittlichen Zahlungsziel der Auftraggeber antworteten 67,2 Prozent der befragten Interim Manager mit „länger als 14 Tage“, 13,8 Prozent davon gaben „31-45 Tage“ an und 4,6 Prozent sogar „über 46 Tage“. 39,6 Prozent der Befragten empfinden die Zeitdauer, die sich die Auftraggeber zum Begleichen der Rechnungen einräumen, als zu lang.

Hinzu kommt, dass die tatsächliche Wartezeit bis Geldeingang bei fast jedem zweiten ,Manager auf Zeit‘ von dem offiziellen Zahlungsziel abweicht. Gut 50% hiervon wartet nochmals 14 Tage oder länger als vereinbart bis das Honorar auf dem Konto gutgeschrieben ist.

Das Anbieten von Skonto, um schneller an die finanziellen Mittel zu kommen, nutzen jedoch lediglich 11,5 Prozent der befragten Interim Manager – und den Service eines Factoring-Anbieters haben bisher nur 2,9 Prozent in Anspruch genommen. Die beiden meistgenannten Gründe dafür, Factoring-Dienste nicht einzubinden, sind laut Umfrage ein zu kleiner Zeit-/Liquiditätsvorteil (47,6 Prozent) und zu hohe Kosten (47,6 Prozent) – beides jedoch trifft auf den Factoring-Anbieter FLEX Payment nicht zu, was ihn zu einem echten Problemlöser für Interim Manager macht.

Die vollständigen Ergebnisse der Studie, an der im Zeitraum vom 19.09 bis 05.10.2016 mehr als 200 Interim Manager teilgenommen haben, können kostenlos auf www.ifellow.de eingesehen werden.

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Pressemeldung:Exklusive Umfrage zum Zahlungsverhalten im Interim Management.

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Repräsentative Studie: Viele Deutsche haben finanzielle Sorgen

European Consumer Payment Report 2015: 28% können unvorhergesehene Ausgaben nicht bezahlen / Treibstoff- und Energiekosten machen Probleme / 44% können keinen Cent zurücklegen / Dennoch relativ gute Zahlungsmoral

Repräsentative Studie: Viele Deutsche haben finanzielle Sorgen

Differenzierte Situationen in den deutschen Haushalten: Das zeigt der Report von Intrum Justitia.

25 Prozent der Deutschen beschreiben ihre wirtschaftliche Situation als gut, vier Prozent sogar als sehr gut. Doch über die Hälfte der rund 1.200 befragten deutschen Verbraucher fühlt sich finanziell weder gut noch schlecht aufgestellt. Mittelmaß. 18 Prozent geht es schlecht. Das sind Ergebnisse für Deutschland aus der europaweiten Studie „European Consumer Payment Report 2015“ von Intrum Justitia, dem europäischen Marktführer im Kredit- und Forderungsmanagement. Befragt wurden zum dritten Mal über 22.000 Menschen in 21 Ländern.

Unvorhergesehene Ausgaben können immer kommen. Der Kühlschrank ist defekt, das Auto muss zur Reparatur, die Wasserleitung verstopft oder oder. „Deswegen sollte jeder Haushalt monatlich etwas zurücklegen können, und wenn es auch nur ein kleinerer Betrag ist. Das würde die finanzielle Situation entlasten und einige Ängste nehmen“, meint Jürgen Sonder, Geschäftsführer der Intrum Justitia GmbH in Darmstadt. Tatsächlich können derzeit aber nur 56 Prozent der befragten Deutschen jeden Monat Geld zurücklegen, im Durchschnitt 200 Euro. 44 Prozent kommen gerade so mit ihrem Geld aus. 16 Prozent waren sich nicht sicher, aber 28 Prozent gaben konkret an, unvorhergesehene Ausgaben in Höhe eines halben durchschnittlichen Monatseinkommens nicht bezahlen zu können, ohne sich Geld auszuleihen. Für Deutschland liegt dieser Betrag bei 1.100 Euro. Dabei ist die europaweite Situation sogar noch schlechter: 38 Prozent aller Europäer schaffen es nicht, solche ungeplanten Rechnungen aus eigener Kraft zu bezahlen. „Dazu kommt, dass 23 Prozent der Menschen in Deutschland befürchten, dass ihr Geld bis zum Monatsende nicht reicht, wenn alle Rechnungen bezahlt sind“, sagt Sonder. Viele Haushalte kämpfen jeden Monat darum, ihr Konto nicht weiter zu überziehen.

Auf der anderen Seite müssen deutsche Unternehmen im Schnitt 2,5 Prozent ihres Umsatzes abschreiben, weil Kunden nicht bezahlen oder nicht bezahlen können. Das kostet Arbeitsplätze und verhindert Investitionen. „Menschen können unverschuldet in kritische finanzielle Situationen kommen“, sagt Sonder. Sein Credo ist es, sensibel auf die jeweilige Situation einzugehen und eine gemeinsame Lösung zu finden. „Ein persönlicher, sehr individueller Rückzahlungsplan ist selbstverständlich“, so Sonder, der im Auftrag seiner Kunden Forderungen durch Übernahme der Prozesse im Forderungsmanagement geltend macht.

Im Durchschnitt pünktliche Zahler
Die Zahlungsmoral ist in Deutschland gut. 85 Prozent der Menschen sind der Meinung, dass es wichtig ist, Rechnungen stets pünktlich zu bezahlen. Diesem moralischen Anspruch lassen viele Taten folgen: Im Durchschnitt zahlen deutsche Verbraucher ihre Rechnung nach 13 Tagen. Die durchschnittliche Zahlungsfrist, die Konsumenten gewährt wird, liegt bei 14 Tagen. Dennoch haben 39 Prozent zugegeben, eine oder mehrere Rechnungen in den letzten 12 Monaten nicht rechtzeitig bezahlt zu haben. 32 Prozent aus Geldmangel, fast 70 Prozent hatten die Rechnungen schlicht vergessen. Die Hauptursache von finanziellen Schwierigkeiten in Deutschland sind nach Ansicht der Befragten vor allem die hohen Benzin- (72 Prozent, 2014: 76; 2013: 79 Prozent) und Energiepreise (73 Prozent, 2014: 79; 2013: 82 Prozent). Alle Einschätzungen mit abnehmender Tendenz, was für eine Entspannung spricht.

Auch wenn 73 Prozent der Deutschen glauben, dass sie ihre finanzielle Situation unter Kontrolle haben, sprechen sich genauso viele Menschen in Deutschland dafür aus, dass das Thema „Umgang mit Finanzen“ im Privathaushalt in der Schule besser vermittelt werden müsste.

Mehr als 22.000 Menschen aus 21 Ländern haben an der erstmals 2013 publizierten Studie in diesem Jahr teilgenommen. Dabei wurden pro Land mindestens 1.000 Menschen befragt, die für ihre oder die Finanzen ihres Haushaltes verantwortlich sind. Das stellt einen repräsentativen Querschnitt durch die Bevölkerung dar. Die Ergebnisse zeichnen europaweit ein Bild der in Schieflage geratenen persönlichen Finanzen.

Zu den Ergebnissen der Studie .

Über Intrum Justitia
Intrum Justitia ist Europas führende Unternehmensgruppe für Kreditmanagement-Services und unterstützt mit ihren Dienstleistungen wirkungsvoll das Working Capital Management der Unternehmen durch Verbesserung des Cashflows und einer nachhaltigen Steigerung der Rentabilität. Mit der Schuldnerberatungs- und Insolvenzstelle des Caritasverbandes Darmstadt e.V. setzt sich Intrum Justitia nachhaltig für die Aufklärung im Umgang mit Geld und die Insolvenzvorbeugung ein.
Gegründet 1923, beschäftigt Intrum Justitia rund 3.800 Mitarbeiter in 20 Ländern und arbeitet für mehr als 75.000 Kunden. Der konsolidierte Umsatz belief sich 2014 auf SEK 5,2 Milliarden (EUR 530 Millionen). Intrum Justitia AB wird seit 2002 im NASDAQ OMX Stockholm gelistet.

Intrum Justitia Deutschland ist mit zwei Standorten einer der großen Anbieter auf dem deutschen Markt. Neben Schwerpunkten in den Branchen Finanzdienstleister, Energieversorger, E-Commerce, Öffentlicher Nahverkehr und Telekommunikationsdienstleister hat sich das Unternehmen insbesondere im Forderungskauf und im Risiko-und Forderungsmanagement einen Namen gemacht.

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European Payment Report: Zahlungsverzug kostet tausende Jobs

Drei Viertel der Unternehmen in Deutschland würden mehr Mitarbeiter einstellen / Volkswirtschaftlicher Schaden mit Folgewirkungen

European Payment Report: Zahlungsverzug kostet tausende Jobs

Wenn Rechnungen schneller gezahlt würden, würden deutsche Unternehmen weitere Mitarbeiter einstellen

Drei von vier Unternehmen in Deutschland würden mehr Personal einstellen, wenn ihre Schuldner Rechnungen schneller beglichen. Das ist ein Ergebnis des European Payment Reports 2015 (EPR) von Intrum Justitia, Europas führendem Anbieter von Credit Management Services. Knapp 9.000 Unternehmen aus 29 Ländern haben im Zeitraum zwischen Februar und April 2015 an der Studie teilgenommen, davon 670 aus Deutschland.

Die geographischen Unterschiede in den Ergebnissen sind recht groß: Im Süden Europas sagen vier von zehn Unternehmen, dass sie mehr Personal einstellen könnten, wenn Rechnungen zügiger bezahlt würden, in Osteuropa sind es 44 Prozent. Mit 16 Prozent ist diese Zahl im Norden eher gering. „Noch weniger Arbeitslose und mehr Kaufkraft – das wären die Effekte, wenn die Zahlungsmoral der Kunden besser wäre“, sagt Jürgen Sonder, Geschäftsführer von Intrum Justitia. „Dieser Trend gilt europaweit. Doch die Konsequenz des Verzichts auf Einstellungen ist gerade in Deutschland prozentual gesehen besonders groß“, so Sonder. 75 Prozent der deutschen Firmen gaben an, wenn ihre Rechnungen schneller von ihren Schuldnern bezahlt würden, könnten wahrscheinlich mehr Mitarbeiter eingestellt werden. Das bedeutet, dass allein in Deutschland tausende Jobs wegen Zahlungsverzug wegfallen. Für Europa sind es sogar mehrere Millionen.

Weitere gravierende Auswirkungen verspäteter Zahlungen auf die Wirtschaft sind laut der befragten deutschen Unternehmen höhere Zinskosten, mögliche Einstellungsstopps, eine mögliche Bedrohung der Existenz des Unternehmens sowie Wachstumseinbußen. Außerdem gehen 65 Prozent davon aus, dass aus diesem Grund sogar Personal abgebaut werden muss.

Im European Payment Report fragte Intrum Justitia außerdem nach den Gründen, warum Kunden Rechnungen spät bezahlten. 91 Prozent der befragten deutschen Unternehmen gaben finanzielle Schwierigkeiten ihrer Schuldner als Grund an. Verbesserungspotenzial in den administrativen Abläufen der Kunden nannten 15 Prozent als mögliche Ursache für verspätete Zahlung, 6 Prozent Streitigkeiten hinsichtlich der gelieferten Waren und Dienstleistungen. Alarmierend ist die Zahl von 87 Prozent, denn: fast 9 von 10 Unternehmen nehmen an, dass ihre Kunden die Zahlung absichtlich verzögern.

Dennoch blicken die Manager der Firmen in Deutschland zuversichtlich in die Zukunft: 9 von 10 befragten Managern (88 Prozent) erwarten, dass sich das Debitoren-Risiko auf einem stabilen Niveau bewegen wird. Nur 9 Prozent der Befragten erwarten ein höheres Risiko für Zahlungsausfälle in den nächsten 12 Monaten, 3 Prozent glauben, dass es sogar sinken wird.

Über die Studie „European Payment Report“
Der European Payment Report (EPR) von Intrum Justitia misst das geschäftliche Risiko in europäischen Ländern anhand einer Umfrage unter Unternehmen. Die Umfrage wurde zwischen Februar und April 2015 gleichzeitig in 29 Ländern durchgeführt. An der schriftlichen Befragung nahmen fast 9.000 Unternehmen teil.

Über Intrum Justitia

Intrum Justitia ist Europas führende Unternehmensgruppe für Kreditmanagement-Services und unterstützt mit seinen Dienstleistungen wirkungsvoll das Working Capital Management der Unternehmen durch Verbesserung des Cash-Flows und einer nachhaltigen Steigerung der Rentabilität. Mit der Schuldnerberatungs- und Insolvenzstelle des Caritasverbandes Darmstadt e.V. setzt sich Intrum Justitia nachhaltig für die Aufklärung im Umgang mit Geld und die Insolvenzvorbeugung ein.

Gegründet 1923, beschäftigt Intrum Justitia rund 4.000 Mitarbeiter in 20 Ländern. Der konsolidierte Umsatz belief sich 2014 auf 530 Millionen EUR (5,2 Mrd. SEK). Intrum Justitia AB wird seit 2002 im NASDAQ OMX Stockholm gelistet.

Intrum Justitia Deutschland ist mit zwei Standorten einer der großen Anbieter auf dem deutschen Markt. Neben Schwerpunkten in den Branchen Finanzdienstleister, Energieversorger, E-Commerce, Öffentlicher Nahverkehr und Telekommunikationsdienstleister hat sich das Unternehmen insbesondere im Forderungskauf und im Risiko-und Forderungsmanagement einen Namen gemacht.

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Umfrage des Süddeutschen Gläubigerschutzverband e.V. zum Zahlungsverhalten im Januar 2013

Der Süddeutsche Gläubigerschutzverband e.V. hat seine Mitglieder im Anschluss an seine letzte Umfrage zu deren Erfahrungen zum Zahlungsverhalten ihrer privaten wie gewerblichen Kunden befragt.

Unter den Befragten – überwiegend aus der Region Baden-Württemberg – befinden sich fast ausschließlich kleine und mittlere Unternehmen aus verschiedensten Branchen. Ca. 64% der Mitglieder gaben an, im regionalen Bereich tätig zu sein, 26% betätigen sich deutschlandweit und ca. 24% international. Die Umfrageergebnisse geben ein aktuelles Bild zu ausstehenden Forderungen mittelständischer Betriebe wieder.

Zu den Ergebnissen im Überblick:

Die Zahl der Befragten, welche eine unveränderte Einschätzung zum Zahlungsverhalten abgeben, ist von 63% im April 2012 auf 68% erneut leicht gestiegen. Es wird eine deutliche Verbesserung der Lage beim Zahlungsverhalten nur noch bei ca. 7 % (April 2012: 10%) der Kunden gesehen, 12% (April 2012: 14%) sehen diese als verschlechtert an. Bei Privatpersonen habe sich das Zahlungsverhalten im Verhältnis zur letzten Umfrage nicht verändert, meinten ca. 48% (April 2012: 42%) aller Befragten, welche Verbraucher zu ihren Kunden zählen. 9% (zuletzt: 9%) gaben eine Verschlechterung an, wobei 5% (zuletzt: 6%) es als verbessert ansahen. Damit ist seitens der SGV-Mitglieder die deutliche Verbesserung in der Einschätzung des Zahlungsverhaltens nicht mehr feststellbar. Leicht verändert ist die Einschätzung des Zahlungsverhaltens von Unternehmen zum zuletzt: 63% (zuletzt: 61%) gaben ein unverändertes Zahlungsverhalten an, 17% (zuletzt: 14%) ein verschlechtertes und 5% (zuletzt: 8%) eine Verbesserung.

Die Befragung ergab eine Zahlungsfrist von der Rechnungsstellung bis zur Zahlung von weniger als sieben Tagen bei immerhin ca. 6% (zuletzt: ca. 5%) der Kunden, zwischen 8 und 21 Tagen bei ca. 54% (zuletzt 48%), zwischen 22 und 60 Tagen bei ca. 24% (zuletzt: 31%) und länger als 61 Tage bei ca. 3% (zuletzt: weniger als 2%) der Kunden. Damit attestierten die Mitglieder des SGV tendenziell eine frühere Begleichung der Rechnungen.

Interessant sind die Gründe, die für die schlechte Zahlung bzw. den Zahlungsausfall angeführt werden (Mehrfachnennung war möglich):

Bei privaten Verbrauchern machen die Gründe Überschuldung und Insolvenz 28% (zuletzt: 24%), ein momentaner Liquiditätsengpass 22% (zuletzt: 27%), private Gründe wie Scheidung etc. 17% (im zuletzt: 18%), Arbeitslosigkeit 17% (zuletzt: 13%) oder Vergesslichkeit 22% (zuletzt: 19%) den Großteil aus. Bemerkenswert ist aber die Nennung des Grundes „vorsätzliches Nichtbezahlen“ bei 21% (zuletzt: 21%), welcher insgesamt seit der letzten Umfrage unverändert geblieben ist. Die Anzahl begründeter Einwendungen von Schuldnern mit weniger als 3% (zuletzt: weniger als 2%) ist als minimal zu bezeichnen.

Eine Änderung der Einschätzung der Mitglieder ist bei Unternehmen zu verzeichnen: 51% (April 2012: 57%) der Antworten ergaben einen Liquiditätsengpass als Hauptgrund. Das stetige Anwachsen und die hohen Zuwachsraten der Vergangenheit konnten wieder leicht gesenkt werden. Zahlungsausfälle bei Kunden der Kunden sind zu 39% (zuletzt: 38%) als Grund angenommen, mit 20% (zuletzt: 22%) wurde eine schlechte Auftragslage angegeben. Bemerkenswert auch hier, dass der Grund der Insolvenz des Kunden nur von 7% (zuletzt: 16%, Januar 2011: 9%) genannt wurden. Der Trend des vorsätzlichen Nichtbezahlens konnte umgekehrt werden: Dieser Grund wurde immerhin noch von 16% aller Mitglieder genannt (zuletzt: 29

Hinsichtlich der Bewertung der sinnvollen Maßnahmen zur Vorbeugung eines Forderungsausfalls ist die Einschätzung unverändert geblieben. Unverändert 56% (zuletzt: 60%) aller Antworten sehen als wichtigste Maßnahme zur Verbesserung der Situation die Verbesserung des internen Mahnlaufes – gefolgt von der Beauftragung eines Inkassodienstleisters mit dem Forderungseinzug 39% (zuletzt: 31%). Bereits 23% (zuletzt: 28%) sehen die Schulung eigener Mitarbeiter als vordringlich und gar nur 9% (zuletzt: 13%) würden ihre Forderungen direkt an einen Rechtsanwalt abgeben. Der Forderungsverkauf und das Factoring spielt mit nur noch 9% (zuletzt: 5%) aller Nennungen noch keine tragende Rolle steigt jedoch stetig an.

Der wirtschaftliche Aufschwung scheint bei den befragten Mitgliedern des SGV schon bemerkbar zu sein: 50% sehen keine großen Veränderungen auf sich zukommen (zuletzt: 53%), bereits 19% geben an, von einem Aufschwung noch nichts bemerkt zu haben (Januar 2011 noch 29%, zuletzt 17%). Immer noch 14 % geben an, ein Aufschwung sei spürbar (zuletzt 14%). Aus den Zahlen lässt sich ableiten, dass für die Mitglieder des SGV e.V. die zunächst spürbare Verbesserung der wirtschaftlichen Lage nun wieder deutlich als stabiler angesehen wird.

Die Befragten schätzen bei einer Verkürzung der Wohlverhaltensphase im Insolvenzverfahren bei Ausgleich von mindestens 25% der Verbindlichkeiten durch den Schuldner, dass eine Steigerung der Motivation bei 9% erfolgt. 19% gaben an, dass Sie nicht davon ausgehen das eine höhere Zahlung des Schuldners zu erwarten ist. Nur 13% der Befragten Mitglieder gaben an, dass der Schuldner sein Zahlungsverhalten nach einem Insolvenzverfahren ändern wird. 44% gehen davon aus, dass sich die Zahlungsmoral durch ein Insolvenzverfahren nicht verändert.

Über:

Süddeutscher Gläubigerschutzverband e.V.
Herr Michael Hafner
Kreuznacherstr. 58
70372 Stuttgart
Deutschland

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Über den SGV

Der Süddeutscher Gläubigerschutzverband e.V. seit 1880 als Vertreter von Gläubigerinteressen

Der Süddeutsche Gläubigerschutzverband e.V. (SGV e.V.), 1880 als ,,Cannstatter Schutzverein“ zur Vertretung von Gläubigerrechten gegründet, kann auf eine lange Tradition im Forderungsmanagement zurückblicken. Seine hauptsächliche satzungsgemäße Aufgabe ist die Unterstützung seiner Mitglieder im Hinblick auf einen wirksamen Gläubigerschutz, aber auch die Hilfestellung bei Rechtsfragen des alltäglichen Lebens. Seinen Mitgliedern steht unter anderem eine rechtliche Erstberatung offen, welche z.B. zur Einschätzung der Rechtslage bei akuten Problemen sehr hilfreich ist. Auch im vorbeugenden Schutz vor Zahlungsausfällen, z.B. durch Bonitätsauskünfte unterstützt der Verband seine Mitglieder.

Die Süddeutsche Gläubigerschutzverband GmbH seit 1958 Partner des Mittelstands

Die SGV GmbH (Süddeutscher Gläubigerschutzverband GmbH) bietet seit Gründung im Jahr 1958 Forderungsmanagement und Inkassodienste in allen Bereichen an. Die Dienste der SGV GmbH richten sich vorwiegend an den Mittelstand und kleinere mittlere Unternehmen (KMU), aber auch an Privatpersonen. Besonderer Wert wird bei der Bearbeitung auf einen persönlichen Kontakt zum Kunden als auch auf eine individuelle Bearbeitung gelegt. Dienstleistungsschwerpunkte sind Beratung im betrieblichen Mahnwesen, Bonitäts- und Wirtschaftsauskünfte und Inkasso bis hin zur Zwangsvollstreckung.

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