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Körperliche Aktivität wichtig im Familienalltag!

Vorbildfunktion der Eltern als Gesundheitsvorsorge

sup.- Viele Eltern unterschätzen die Vorbildfunktion, die sie für die jüngsten Familienmitglieder und deren gesundheitliche Entwicklung haben. Bereits im Vorschulalter kann es zu einer schwer zu korrigierenden Neigung zu Gewichtsproblemen kommen, wenn Vater und Mutter einen eher bewegungsarmen Lebensstil pflegen. Sind die Eltern selbst übergewichtig, steigt das Risiko der Kinder, ebenfalls Übergewicht zu entwickeln, nach Angaben des Bundesministeriums für Bildung und Forschung um rund 80 Prozent. Mögliche spätere Folgen sind beispielsweise Herz-, Muskel- oder Knochenprobleme bzw. Stoffwechselstörungen. Eine ernstzunehmende Gesundheitsgefährdung im eigenen familiären Umfeld also, die aber in vielen Fällen vermeidbar wäre. Denn ausreichend körperliche Aktivität lässt sich auf vielfältige Weise in den Familienalltag mit kleinen Kindern integrieren, sowohl draußen als auch im Haus. Wer praktische Bewegungs-Tipps für jede Gelegenheit sowie Hinweise zu einer ausgewogenen Ernährung sucht, kann sich beispielsweise auf dem Ratgeberportal www.pebonline.de inspirieren lassen.

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Schon Schulkinder von Depressionen betroffen

Neue Studie nennt Ausmaß und Risikofaktoren

Schon Schulkinder von Depressionen betroffen

Foto: stock.adobe.com / serhiibobyk (No. 6164)

sup.- Depressionen und Angststörungen sind schwerwiegende Erkrankungen, die zunehmend auch schon im schulpflichtigen Alter auftreten. Wie der aktuelle Kinder- und Jugendreport der Krankenkasse DAK zeigt, leidet in Deutschland etwa jedes vierte Schulkind unter psychischen Problemen. Bei zwei Prozent aller 12- bis 17-Jährigen wird eine Depression diagnostiziert, bei ebenso vielen eine Angststörung. Auch zu den Ursachen bzw. Risikofaktoren liefert die repräsentative Studie Ergebnisse. Neben chronischen körperlichen Erkrankungen oder einer Vorbelastung durch suchtkranke oder ebenfalls seelisch kranke Eltern können auch Gewichtsprobleme wie Adipositas maßgeblich zur Entstehung psychischer Störungen beitragen. „Unabhängig vom Alter sind Jungen und Mädchen mit krankhaftem Übergewicht 2,5- bis 3-mal häufiger von einer depressiven Störung betroffen als Gleichaltrige mit normalem Körpergewicht“, heißt es in der Zusammenfassung der Studienergebnisse. Damit ist der Zusammenhang von Adipositas und Depressionen statistisch signifikanter als etwa der Einfluss von Diabetes, Asthma oder Schmerzen.

Unter diesen Risikofaktoren ist Übergewicht allerdings auch derjenige, bei dem am ehesten eine Fürsorge- und Vorsorgefunktion des familiären Umfelds möglich ist. Denn vielfach sind die überzähligen Pfunde, die das Selbstwertgefühl und die Sozialkontakte der Jugendlichen beeinträchtigen, auf einen passiven und vorwiegend sitzenden Lebensstil bereits in sehr jungen Jahren zurückzuführen. Deshalb dient es nicht nur der körperlichen Fitness, sondern auch der psychischen Stabilität eines Kindes, wenn die Eltern von Anfang an auf eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung achten. Tipps, wie sich Sport und körperliche Aktivitäten in jeden Familienalltag integrieren lassen, gibt es beispielsweise auf dem Ratgeberportal www.pebonline.de

Als Basis des DAK-Reports mit dem Schwerpunkt „Ängste und Depressionen bei Schulkindern“ dienten die Abrechnungsdaten von rund 800.000 Kindern und Jugendlichen sowie von deren Eltern. Für die Auswertung war der Lehrstuhl für Gesundheitsökonomie und Gesundheitsmanagement der Universität Bielefeld zuständig. Da viele Depressionen nicht oder erst spät ärztlich diagnostiziert werden, gehen die Experten von einer hohen Dunkelziffer aus. Betroffene Kinder ziehen sich oft stark zurück, sind niedergeschlagen und zeigen kein Interesse mehr an alltäglichen Aktivitäten. Die Studienauswertung enthält deshalb auch den wichtigen Appell, solche Warnsignale nicht zu ignorieren: „Wir müssen alle aufmerksamer werden – ob in der Familie, in der Schule oder im Sportverein.“

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Bewegungsförderung ist auch im Winter möglich

Outdoor-Aktivitäten als Gesundheitsvorsorge für Kinder

Bewegungsförderung ist auch im Winter möglich

Foto: stock.adobe.com / dglimages (No. 6161)

sup.- Ein Alltag mit viel Bewegung ist die beste Voraussetzung, um sich vor überzähligen Pfunden und den daraus resultierenden gesundheitlichen Folgen zu schützen. Das gilt auch und gerade für Kinder, denn Übergewicht in jungen Jahren bildet nicht selten den Ausgangspunkt für lebenslange Probleme. Angesichts der massiv gestiegenen Nutzung digitaler Medien, die bei immer mehr Kindern das Spielen und Toben im Freien verdrängen, wächst auch die Verantwortung der Eltern. Sie sollten stets für einen bewegungsfreudigen Familienalltag sorgen und dabei möglichst mit gutem Beispiel vorangehen. Auch in der kälteren Jahreszeit gibt es keinen Grund, diese Aktivitäten zu reduzieren. Übungen, mit denen Beweglichkeit, Kraft und Koordination von Kindern und Jugendlichen gestärkt werden, lassen sich auch in der Wohnung durchführen. Praktische Anregungen dafür finden sich beispielsweise bei der Plattform Ernährung und Bewegung e. V. (peb). Deren Internetportal gibt Eltern zahlreiche Tipps für einen gesundheitsförderlichen Lebensstil ( www.pebonline.de).

Grundsätzlich gilt aber auch: Niedrige Temperaturen und eine ungemütliche Wetterlage müssen überhaupt kein Hindernis für Outdoor-Aktivitäten sein. Im Gegenteil: Sind Smartphone und PC erst einmal ausgeschaltet, können Kinder mit angemessener Bekleidung sich auch wieder für das Toben im Herbstlaub bzw. für Schneeballschlachten oder Rodelvergnügen im Winter begeistern. Dann sind es oft eher die Eltern, die sich für den Schritt nach draußen ein Beispiel am Nachwuchs nehmen müssen. Gerade während der Weihnachtszeit würden ansonsten in zahlreichen Familien die hartnäckigen Stubenhocker jeden Alters wesentlich mehr Kalorien aufnehmen als verbrauchen. „So erhöht sich das Risiko für Übergewicht“, erklären die peb-Experten: „Präventiv sollten sich Kinder unabhängig von der Jahreszeit ausgewogen ernähren und sich mindestens eine Stunde am Tag bewegen, am besten an der frischen Luft.“ Eine Empfehlung übrigens, deren gesundheitsfördernde Wirkung sich nicht nur auf den Gewichtsaspekt beschränkt: Wer dem schlechten Wetter trotzt und sich regelmäßig im Freien bewegt, der stärkt auch sein Immunsystem und beugt Erkältungen vor.

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Übergewicht bei Kindern

Eltern ignorieren Handlungsbedarf

Übergewicht bei Kindern

Foto: stock.adobe.com / Africa Studio (No. 6140)

sup.- Übergewichtig? Ich doch nicht! Mangelndes Problembewusstsein ist oft die entscheidende Hürde auf dem Weg zu einer notwendigen Lebensstiländerung mit mehr Bewegung. Denn um den überzähligen Pfunden konsequent den Kampf anzusagen, muss man sie zunächst einmal als solche wahrnehmen. Leider werden gerade bei Kindern offensichtliche Gewichtsprobleme und ein entsprechender Handlungsbedarf vielfach ignoriert, wie jetzt eine britische Forschungsarbeit gezeigt hat. Die Mediziner, die ihre Ergebnisse auf dem European Congress on Obesity (ECO) in Glasgow vorstellten, hatten 87 Studien aus der ganzen Welt ausgewertet. Insgesamt konnten sie damit auf wissenschaftliche Daten von fast 25.000 Kindern zwischen null und 19 Jahren sowie von deren Eltern zurückgreifen.

Dabei stellte sich eine weltweite Tendenz heraus, das Gewicht und damit den gesundheitlichen Zustand der Heranwachsenden falsch wahrzunehmen. So unterschätzt mehr als ein Drittel (34 Prozent) der befragten Kinder und Jugendlichen den persönlichen Gewichtsstatus. Noch bedenklicher ist allerdings die Tatsache, dass 55 Prozent der Eltern den Grad von Übergewicht beim eigenen Nachwuchs nicht erkennen. „Unsere Studie ergab ebenfalls, dass auch Angehörige der Gesundheitsberufe dazu neigen, das Gewicht der Kinder zu unterschätzen“, so Forschungsleiter Abrar Alshahrani von der Universität Nottingham, „was darauf hindeutet, dass übergewichtigen Kindern möglicherweise nicht die Unterstützung angeboten wird, die für ihre Gesundheit wichtig wäre.“

Präventionsmaßnahmen gegen Übergewicht setzen also zunächst einmal mehr Sensibilität für das Thema innerhalb der Familien und in ihrem Umfeld voraus. Erzieher und Lehrer sind hier ebenso gefordert wie die Kinderärzte. Vor allem sollten Eltern nicht darauf warten, dass sich Übergewicht oder Adipositas mit der Zeit „auswachsen“. „Das Kindes- und Jugendalter ist ein wichtiges Zeitfenster, um Gewichtsprobleme zu erkennen und zu behandeln, denn dies hat lebenslange Auswirkungen auf die Gesundheit“, betont Forschungsleiter Alshahrani. Wer mehr Bewegung in den Familienalltag integrieren möchte, findet auf Ratgeberportalen wie z. B. www.pebonline.de altersgerechte Anregungen – auch schon für sehr junge Kinder. Denn bei den Kleinen, so ein weiteres Ergebnis der britischen Studie, sind die Fehleinschätzungen besonders deutlich.

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Bewegungsvorbilder für Stubenhocker

Aktive Eltern als Gesundheitsvorsorge

sup.- Bewegungsdefizite in jungen Jahren als Massenphänomen? Nach Angaben des Instituts für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) in Karlsruhe nehmen die motorischen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen seit Jahren kontinuierlich ab. Ein wichtiger Grund für diesen Trend dürfte das veränderte Freizeitverhalten sein. Statt Toben, Klettern und Kicken im Freien dominieren überwiegend bewegungsarme Aktivitäten den Alltag der Kinder. Wer seine sportlichen Ambitionen allenfalls an der Spielkonsole oder dem Smartphone auslebt, muss für keinen Wettbewerb das Sofa verlassen. Die Wissenschaftler des IfSS warnen vor den möglichen Folgen: Krankheiten wie Adipositas, Diabetes, Gelenkbeschwerden und Herz-Kreislauf-Erkrankungen treffen immer häufiger auch Jugendliche. Hier sind die Eltern gefragt: Die beste Gesundheitsvorsorge für den Nachwuchs ist eine verantwortungsbewusste Vorbildfunktion. Wenn körperliche Betätigung im Familienalltag von den Kindern von Anfang an als Selbstverständlichkeit wahrgenommen wird, hat die Fitness eine reelle Chance gegenüber der elektronischen Konkurrenz. Tipps zu altersgerechten Bewegungsangeboten gibt es z. B. auf www.komm-in-schwung.de oder www.pebonline.de.

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Bluthochdruck-Risiko schon in früher Kindheit

Langzeitstudie zeigt die Folgen von Übergewicht

Bluthochdruck-Risiko schon in früher Kindheit

Foto: stock.adobe.com / andrey2017 (No. 6133)

sup.- Dass es häufig eine gefährliche Verbindung von Übergewicht und Bluthochdruck gibt, ist bekannt. Wie früh dieser Zusammenhang allerdings zum gesundheitlichen Problem werden kann, das hat jetzt in Spanien eine wissenschaftliche Untersuchung an Kindern durch die Universidad Autonoma de Madrid ergeben. Für die Langzeitstudie „Longitudinal Study of Childhood Obesity“ wurden bei rund 1.800 Vierjährigen Größe, Geschlecht, Gewicht, Bauchumfang, Blutdruck sowie relevante Daten zu den Lebensumständen erfasst. Zwei Jahre später wurde diese Untersuchung bei den gleichen Kindern wiederholt. Das alarmierende Ergebnis: Jungen und Mädchen, die sowohl mit vier als auch mit sechs Jahren übergewichtig waren, wiesen ein zwei- bis zweieinhalbfach höheres Risiko zum Bluthochdruck auf als normalgewichtige Kindern. Hatte sich hingegen das Übergewicht in der Zeitspane zwischen den beiden Untersuchungen zurückgebildet, lagen die Blutdruckwerte der Sechsjährigen wieder im normalen Bereich.

„Manche Kinderärzte glauben, dass die Folgen von Übergewicht und Fettleibigkeit erst im Jugendalter auftreten, aber unsere Studie zeigt, dass sie sich irren“, sagt der Mediziner Ioaki Galán, dessen Team die Untersuchungen durchgeführt hat. Die Ergebnisse belegen vor allem, wie sinnvoll und auch erfolgversprechend es ist, auf Übergewicht bzw. Fettleibigkeit in früher Kindheit rechtzeitig mit Gegenmaßnahmen wie Bewegungsförderung zu reagieren. Auf die heilsame Wirkung des Schulsports zu warten, ist angesichts der Altersstruktur bei der Studie jedenfalls keine geeignete Strategie. Vielmehr sollten auch die Eltern von Vorschulkindern bereits darauf achten, stets ausreichend Bewegung in den Familienalltag zu integrieren. Internet-Ratgeberportale wie z. B. www.komm-in-schwung.de oder www.pebonline.de bieten dafür zahlreiche praktische Anregungen. Wenn durch diese kleinen Übungen für zwischendurch auch der Blutdruck unter Kontrolle bleibt, stellt dies eine wichtige Maßnahme zur Gesundheitsvorsorge dar. Bluthochdruck gilt als einer der maßgeblichen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Und diese Gefahr nimmt zu, weil die körperlichen Aktivitäten von Kindern schon seit Jahren immer mehr durch die sitzende Beschäftigung mit Bildschirmmedien ersetzt werden. Weltweit, so die Weltgesundheitsorganisation (WHO), gelten schon 41 Mio. Kinder im Alter bis zu fünf Jahren als übergewichtig. Bewegung ist die beste Therapie.

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Wichtig bei der Kita-Suche:

Qualitätskriterium Bewegung

sup.- Welchen Stellenwert hat spielerische Bewegungsförderung: im Kita-Konzept? Danach sollten Eltern auf jeden Fall fragen, wenn sie für ihren Nachwuchs einen Platz suchen. Mangelnde körperliche Aktivität, bisweilen sogar bei den ganz Kleinen, hat sich leider zu einem wachsenden Trend entwickelt. Kinderärzte warnen vor negativen Auswirkungen auf Muskeln, Knochen, das Herz-Kreislauf- und das Immunsystem, wenn mehr Zeit vor der Spielkonsole als auf dem Spielplatz verbracht wird. Beeinträchtigt werden bei einem wenig bewegungsfreudigen Lebensstil auch die kognitiven und motorischen Fähigkeiten sowie die soziale Kompetenz der Kinder. In der Kita sollten deshalb die wichtigen „Bewegungsfähigkeiten“ erworben werden, von denen das Kind in seiner weiteren Entwicklung profitiert. Idealerweise haben die Einrichtungen dafür großzügige Räume mit viel Platz zum Toben und nach Möglichkeit auch eine Außenfläche mit geeigneten Klettergerüsten. Aber auch im Elternhaus sollten tägliche Bewegungsangebote selbstverständlich sein. Anregungen für einen möglichst aktiven Familienalltag gibt es z. B. unter www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de.

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Schutz vor Übergewicht schon in jungen Jahren

Viel Bewegung in den Familienalltag integrieren!

sup.- 53 Prozent aller Erwachsenen sind nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes übergewichtig. Bei vielen ist davon auszugehen, dass das zu hohe Körpergewicht seinen Ursprung bereits in jungen Jahren hat. Ob ein wenig bewegungsfreudiger Lebensstil künftige Gewichtsprobleme begünstigt, entscheidet sich nämlich oft schon in der frühen Kindheit. Eltern sollten deshalb den Handlungsbedarf erkennen, wenn ihr Kind seine Zeit überwiegend sitzend vor TV, Spielkonsole oder PC verbringt. Darauf zu hoffen, dass die Pfunde im Laufe der Zeit mit dem Wachstum schon irgendwie verschwinden, könnte sich rückblickend als schwerwiegendes Versäumnis in der Erziehung erweisen. Es kann also gar nicht früh genug damit begonnen werden, ausreichend körperliche Aktivitäten in den Familienalltag zu integrieren. Und „Alltag“ sollte dabei wörtlich verstanden werden – der Wochenendspaziergang ist noch kein Garant für Fitness. Anregungen zu leicht realisierbaren Spielen und Übungen gibt es z. B. unter www.komm-in-schwung.de oder www.pebonline.de.

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Keine Bildschirmmedien für Kleinkinder!

WHO-Empfehlungen zum Familienalltag

Keine Bildschirmmedien für Kleinkinder!

Foto: stock.adobe.com / detailblick-foto (No. 6122)

sup.- Gemeinsam spielen statt einsam vorm Computer, Gute-Nacht-Geschichten statt Gameboy: Die aktuellen Ratschläge der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Kleinkinder unter fünf Jahren klingen eigentlich selbstverständlich. Aber Fakt ist: Rund 80 Prozent aller Kinder und Jugendlichen sind körperlich zu wenig aktiv. Und häufig wird der Grundstein dafür bereits in den ersten Lebensjahren durch ausgedehnte Sitzzeiten vor Bildschirmmedien gelegt. Denn gegen diese übermächtige Konkurrenz, so die Erfahrung vieler Pädagogen, hat der natürliche Bewegungsdrang der Kleinen heute oftmals keine Chance. Die fatalen Folgen werden seit Jahren weltweit immer offensichtlicher: eine Zunahme von Übergewicht, Entwicklungsstörungen, psychischen Problemen und schlechten Gesundheitswerten. „Die frühe Kindheit ist eine Periode der rasanten körperlichen und kognitiven Entwicklung“, betont die WHO: „Und eine Zeit, in der sich die Gewohnheiten der Kinder formen und der familiäre Lebensstil offen ist für Veränderungen und Anpassungen.“

Wissenschaftler der WHO haben deshalb für den Familien-Alltag mit Kleinkindern jetzt erstmals Empfehlungen erarbeitet, die den Risiken entgegenwirken sollen. Danach sollten Kinder unter zwei Jahren überhaupt noch keinen Zugang zu Smartphone, Tablet etc. bekommen. Anschließend gilt bis zum fünften Geburtstag: maximal eine Stunde täglich, weniger ist besser! Stattdessen ist es wichtig, viel Zeit mit körperlicher Aktivität zu verbringen. Schon bei den ganz Kleinen sollte der bewegungshemmende Aufenthalt in Autositzen, Kinderwagen, Hochstühlen und Tragetüchern nie länger als eine Stunde andauern. Wenn sie dagegen mindestens 30 Minuten ihrer wachen Zeit in Bauchlage verbringen, fördert dies die motorische Entwicklung. Ab dem zweiten Lebensjahr sollten körperliche Aktivitäten wie Toben, Springen und Rennen mindestens drei Stunden des Tagesablaufs bestimmen.

Leider enthalten die WHO-Empfehlungen keine praktischen Hinweise zur Umsetzung dieser Richtwerte im Alltag – schon deshalb, weil sie sich global an ganz unterschiedliche Kulturkreise richten. Hierzulande können Eltern dieses Manko ausgleichen, indem sie sich Tipps von Ratgeberportalen wie z. B. www.komm-in-schwung.de oder www.pebonline.de holen. Wer mit Hilfe der dort vorgestellten Spiele und Übungen ausreichend Bewegung ins Familienleben integriert, wird wahrscheinlich auch mit den WHO-Empfehlungen zur Schlafdauer von Kleinkindern keine Probleme haben. Im Alter von ein bis zwei Jahren sollten es elf bis 14 Stunden sein, bei den Drei- und Vierjährigen zehn bis 13 Stunden.

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Wachstum und Gewicht von Kindern beobachten!

Adipositas entwickelt sich oft schon im Vorschulalter

sup.- Eltern sollten darauf achten, dass nicht schon im Vorschulalter ihres Kindes der Weg in die Adipositas vorgezeichnet wird, also ein krankhaftes Übergewicht im künftigen Leben. Das legt eine Studie der Leipziger Universitätsmedizin nahe, für die der Gewichtsverlauf bei über 50.000 Kindern von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr dokumentiert wurde. Wer als Dreijähriger schon übergewichtig ist, so eines der Auswertungsergebnisse, bleibt dies meist auch später als Jugendlicher. Dadurch steigt nach Angaben der Leipziger Mediziner das Risiko für Folgeerkrankungen bereits im jungen Erwachsenenalter. Sie plädieren deshalb dafür, dass Wachstum und Gewicht der Kleinen von Kinderärzten, Erziehern und Eltern genau beobachtet werden. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung sowie ausreichend Bewegung gelten als maßgebliche Vorsorgemaßnahme gegen Übergewicht bei Kindern. Wie im Familienalltag die Motivation zu mehr körperlicher Aktivität gelingen kann, dazu gibt es praktische Tipps z. B. auf www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de.

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Bewegungsförderung im Kindergarten

Worauf Eltern vor der Anmeldung achten sollten

Bewegungsförderung im Kindergarten

Foto: stock.adobe.com / dglimages (No. 6118)

sup.- Wenn Eltern für ihren Nachwuchs einen Kita-Platz suchen, spielen die Öffnungszeiten, die Gebühren sowie die Nähe zu Wohnort oder Arbeitsplatz meist eine wichtige Rolle. Auch die Verpflegung, die Gruppengröße und der Personalschlüssel für die Betreuung sind maßgebliche Faktoren. Ein weiteres Qualitätskriterium mit enormen Konsequenzen für die Zukunft des Kindes hat dagegen viel mehr Aufmerksamkeit verdient als ihm oft zugestanden wird: Die Frage nach der Bedeutung spielerischer Bewegungsförderung im Kita-Konzept sollte beim Info-Gespräch auf keinen Fall vergessen werden. Denn gerade im Kindergartenalter sind ausreichend körperliche Beanspruchung und Betätigung unverzichtbar für eine gesunde Entwicklung. Hier müssen die „Bewegungsfähigkeiten“ erworben werden, die nicht nur Muskeln, Knochen sowie das Herz-Kreislauf- und das Immunsystem stärken, sondern auch die kognitiven bzw. motorischen Fähigkeiten und nicht zuletzt die soziale Kompetenz.

Welchen Stellenwert die körperliche Aktivität der Kleinen in der Einrichtung einnimmt, lässt sich oft schon bei einer ersten Besichtigung feststellen. Ein großer Bewegungsraum mit viel Platz zum Toben ist natürlich ein vielversprechendes Indiz, eine geräumige Außenfläche mit geeigneten Klettergerüsten erst recht. Kindergärten und Kindertagesstätten schaffen damit im wahrsten Sinne des Wortes „Spielräume“, die kaum eine elterliche Wohnung zu bieten hat. Zu einer bewegungsfördernden Ausstattung gehören darüber hinaus weiche Bodenbeläge, transportierbare Spielgeräte und Flächen, die den Kindern Raum für eigene Gestaltungsideen lassen.

Wichtig ist aber auch, dass diese Möglichkeiten tatsächlich genutzt werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass viele Kitas zwar mehrere Outdoor-Zeiträume pro Tag anbieten, diese aber längst nicht von allen Kindern wahrgenommen werden. Und manche Kinder belassen es bei ein paar Minuten intensiver Bewegung, obwohl sie einige Stunden im Freien verbringen. In diesen Fällen sind pädagogisch gut qualifizierte Kita-Fachkräfte gefragt, die den Kindern den Spaß an einem bewegungsfreudigen Lebensstil vermitteln können. Ob das Team über die entsprechenden Kompetenzen verfügt bzw. sich in Fortbildungen aneignet, darf ebenfalls als Qualitätskriterium der Einrichtung gelten. Ohne Mitwirkung der Eltern können aber selbst geschulte Erzieherinnen keine vorschulischen Bewegungsmuffel zu künftigen Sportskanonen machen. Ein möglichst aktiver Familienalltag, in dem auch die Wochenenden nicht auf dem Sofa verbracht werden, unterstützt die Bewegungsangebote der Kita. Tipps dazu gibt es beispielsweise auf Ratgeberportalen wie www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de.

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Rückenschmerzen weit verbreitetes Phänomen bei Kids

Bewegungsmangel schlägt aufs Kreuz

sup.- „Inzwischen sind Rückenschmerzen bei Kindern und Jugendlichen ein weit verbreitetes Phänomen und haben in den letzten Jahren massiv zugenommen“, warnt Prof. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit (www.kindergesundheit.de). Die Ursachen hierfür sind nur selten organisch bedingt, meist ist ein den Rücken belastender Lebensstil verantwortlich. Laut einer bundesweiten Forsa-Umfrage bei 100 Kinder- und Jugendärzten begünstigen vor allem Bewegungsmangel in der Freizeit, eine hohe Nutzungsdauer von digitalen Medien sowie fehlende Förderung der motorischen Entwicklung durch die Eltern die Last mit dem Kreuz. Die beste Prävention von Rückenschmerzen in jungen Jahren lautet entsprechend, Eltern sollten für einen bewegungsaktiven Alltag ihrer Sprösslinge sorgen und in dieser Hinsicht auch selbst ein Vorbild sein. Tipps und Anregungen, wie dies gelingen kann, geben Experten z. B. auf den Ratgeber-Portalen www.familienaufstand.de, www.pebonline.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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Kindheit im Dauersitzen

Kleine Unterbrechungen, große Wirkung

sup.- Ein vorwiegend sitzender Lebensstil ist heute bei vielen Kindern nicht nur kennzeichnend für die Schul-, sondern auch für die Freizeit. Doch Dauersitzen macht krank. Die dominant sitzende Lebensweise bei Kids begünstigt nach Informationen der Plattform Ernährung und Bewegung (peb) u. a. Übergewicht, eine geringere Knochendichte, verminderte Leistungsfähigkeit, ein höheres Aggressionspotenzial sowie ein insgesamt schlechteres Wohlbefinden. Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge können viele Risiken bereits durch kleine Bewegungspausen reduziert werden. Deshalb sollten Eltern ihren Nachwuchs dazu motivieren, das Sitzen wenigstens alle 20 Minuten durch Aufstehen und Umhergehen zu unterbrechen. Solche Interventionen ersetzen aber natürlich nicht die Notwendigkeit von regelmäßiger körperlicher Aktivität, die für gesundes Heranwachsen unerlässlich ist. Tipps und Anregungen zu einem bewegungsfreudigen Lebensstil finden Eltern z. B. auf den Portalen www.pebonline.de sowie www.komm-in-schwung.de

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Kids brauchen Regeln und feste Zeiten

Innere Uhr sorgt für Wohlbefinden

sup.- Der Organismus des Menschen wird von einem angeborenen Rhythmus, oft auch als innere Uhr bezeichnet, geprägt. Er ist durch Phasen der Ruhe und Aktivität sowie Schlaf und Wachheit gekennzeichnet. Häufige Verschiebungen oder Ungleichgewichte bei diesen Rhythmen wirken sich insbesondere bei Kindern und Jugendlichen negativ auf das physische wie psychische Wohlbefinden aus. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern Wert auf Regeln und feste Zeiten legen: Ausreichend Schlaf mit einem möglichst gleichmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus, Mahlzeiten zu festen Zeiten sowie ein ausgeglichener Wechsel zwischen körperlich und geistig aktiven Beschäftigungen sowie Entspannungsphasen bilden eine wesentliche Basis für gesundes Heranwachsen. Tipps und Anregungen, wie Eltern bei ihrem Nachwuchs ein Leben im Rhythmus fördern können, bieten z. B. die Ratgeberportale www.pebonline.de sowie www.komm-in-schwung.de

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Kinder brauchen ein Leben im Rhythmus

Schutzfaktoren gegen Gesundheitsprobleme

Kinder brauchen ein Leben im Rhythmus

Foto: Fotolia

sup.- Ausreichend Schlaf mit einem gleichmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus, ein bewegungsaktiver Alltag, Entspannungsphasen und Mahlzeiten in einem festen Rhythmus bilden die Basis für physisch und psychisch gesundes Heranwachsen von Kindern und Jugendlichen. Umgekehrt gilt: Schlafmangel, die Verschiebung von Schlaf-Wach-Zeiten in die Abendstunden, Bewegungsarmut, das Fehlen von Relax-Zeiten sowie unregelmäßige Nahrungsaufnahme steigern das Risiko für Gesundheitsbeeinträchtigungen erheblich. Zahlreiche Studien, so Prof. Aloys Berg von der Plattform Ernährung und Bewegung (peb, Berlin), bestätigen den engen Zusammenhang zwischen diesen Lebensstilfaktoren und Problemen wie der Entstehung von Übergewicht, Adipositas und Diabetes sowie Schlafstörungen, Unruhe, Unkonzentriertheit, Magen- oder Kopfschmerzen.

Zum Hintergrund: Der Organismus des Menschen wird bis in die einzelne Zelle von einem angeborenen Rhythmus, oft als innere Uhr bezeichnet, geprägt. Er ist laut peb durch Phasen der Ruhe und Aktivität sowie Schlaf und Wachheit gekennzeichnet. Dieser biologische Rhythmus steuert elementare physiologische Mechanismen. Häufige Verschiebungen oder Ungleichgewichte bei diesen Rhythmen wirken sich negativ z. B. auf den Energiestoffwechsel und den Hormonhaushalt aus. Haben Jugendliche beispielsweise regelmäßig späte Einschlaf- und frühe Aufstehzeiten, kommt es zu einer ungleichmäßigen Ausschüttung der appetitregulierenden Hormone Leptin und Ghrelin sowie zu einem gestörten Insulinhaushalt in der Wachstumsphase. Dadurch wird langfristig die Entstehung von Übergewicht und Diabetes begünstigt. Erschwerend kommt hinzu: Schlafmangel führt Studien zufolge tagsüber zu einem geringeren Bewegungs- und Aktivitätsniveau – ein weiterer entscheidender Faktor für eine unausgeglichene Energiebilanz. Tipps und Anregungen, wie Eltern bei ihren Kindern ein Leben im Rhythmus fördern können, bieten z. B. die Ratgeberportale www.pebonline.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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Kinder nicht in Watte hüllen

Widerstandsfähigkeit früh trainieren

sup.- Übertriebene Fürsorge verhindert bei Kindern den Aufbau eines positiven Selbstkonzeptes, das Basis für die Entwicklung zu einer starken Persönlichkeit ist. Die „Plattform Ernährung und Bewegung“ (peb) weist darauf hin, dass es sehr wichtig ist, die Fähigkeit, Schwierigkeiten zu meistern und Belastungen auszuloten, beim Nachwuchs frühzeitig zu fördern. Oft neigen Eltern dazu, ihren Nachwuchs in Watte zu hüllen, weil sie Angst vor kleinen Verletzungen wie aufgeschürfte Knie oder blaue Flecken haben. Das ist kontraproduktiv, denn Kinder sollten von klein auf Widerstandsfähigkeit lernen, dann können sie auch im späteren Leben besser mit Rückschlägen umgehen. Weitere Anregungen zur Unterstützung der Kinder auf dem Weg zu einer starken Persönlichkeit gibt es unter www.pebonline.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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Prävention von Übergewicht bei Kindern

Ganzheitlich orientierte Gesundheitsförderung

sup.- Viele Eltern nehmen nach wie vor Übergewicht bei ihren Kindern nicht als Problem wahr und sehen entsprechend auch keinen Handlungsbedarf. Das ist fatal, denn je früher bei solch einer Gewichtsentwicklung gegengesteuert wird, desto größer sind dauerhafte Erfolgschancen. Hierzu sollten Erziehungsberechtigte mit Unterstützung der Ärzte eine ganzheitlich orientierte Gesundheitsförderung im Blick haben. Dazu gehören neben ausgewogener, abwechslungsreicher Ernährung und regelmäßiger körperlicher Aktivität auch ein geregelter Tagesablauf und Schlafrhythmus sowie das Vermeiden von langen Sitzzeiten vor Bildschirmmedien. Weitere Tipps und Anregungen für einen altersadäquaten Lebensstil bei Heranwachsenden finden Interessierte z. B. auf www.pebonline.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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