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Bewegungsvorbilder für Stubenhocker

Aktive Eltern als Gesundheitsvorsorge

sup.- Bewegungsdefizite in jungen Jahren als Massenphänomen? Nach Angaben des Instituts für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) in Karlsruhe nehmen die motorischen Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen seit Jahren kontinuierlich ab. Ein wichtiger Grund für diesen Trend dürfte das veränderte Freizeitverhalten sein. Statt Toben, Klettern und Kicken im Freien dominieren überwiegend bewegungsarme Aktivitäten den Alltag der Kinder. Wer seine sportlichen Ambitionen allenfalls an der Spielkonsole oder dem Smartphone auslebt, muss für keinen Wettbewerb das Sofa verlassen. Die Wissenschaftler des IfSS warnen vor den möglichen Folgen: Krankheiten wie Adipositas, Diabetes, Gelenkbeschwerden und Herz-Kreislauf-Erkrankungen treffen immer häufiger auch Jugendliche. Hier sind die Eltern gefragt: Die beste Gesundheitsvorsorge für den Nachwuchs ist eine verantwortungsbewusste Vorbildfunktion. Wenn körperliche Betätigung im Familienalltag von den Kindern von Anfang an als Selbstverständlichkeit wahrgenommen wird, hat die Fitness eine reelle Chance gegenüber der elektronischen Konkurrenz. Tipps zu altersgerechten Bewegungsangeboten gibt es z. B. auf www.komm-in-schwung.de oder www.pebonline.de.

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Bluthochdruck-Risiko schon in früher Kindheit

Langzeitstudie zeigt die Folgen von Übergewicht

Bluthochdruck-Risiko schon in früher Kindheit

Foto: stock.adobe.com / andrey2017 (No. 6133)

sup.- Dass es häufig eine gefährliche Verbindung von Übergewicht und Bluthochdruck gibt, ist bekannt. Wie früh dieser Zusammenhang allerdings zum gesundheitlichen Problem werden kann, das hat jetzt in Spanien eine wissenschaftliche Untersuchung an Kindern durch die Universidad Autonoma de Madrid ergeben. Für die Langzeitstudie „Longitudinal Study of Childhood Obesity“ wurden bei rund 1.800 Vierjährigen Größe, Geschlecht, Gewicht, Bauchumfang, Blutdruck sowie relevante Daten zu den Lebensumständen erfasst. Zwei Jahre später wurde diese Untersuchung bei den gleichen Kindern wiederholt. Das alarmierende Ergebnis: Jungen und Mädchen, die sowohl mit vier als auch mit sechs Jahren übergewichtig waren, wiesen ein zwei- bis zweieinhalbfach höheres Risiko zum Bluthochdruck auf als normalgewichtige Kindern. Hatte sich hingegen das Übergewicht in der Zeitspane zwischen den beiden Untersuchungen zurückgebildet, lagen die Blutdruckwerte der Sechsjährigen wieder im normalen Bereich.

„Manche Kinderärzte glauben, dass die Folgen von Übergewicht und Fettleibigkeit erst im Jugendalter auftreten, aber unsere Studie zeigt, dass sie sich irren“, sagt der Mediziner Ioaki Galán, dessen Team die Untersuchungen durchgeführt hat. Die Ergebnisse belegen vor allem, wie sinnvoll und auch erfolgversprechend es ist, auf Übergewicht bzw. Fettleibigkeit in früher Kindheit rechtzeitig mit Gegenmaßnahmen wie Bewegungsförderung zu reagieren. Auf die heilsame Wirkung des Schulsports zu warten, ist angesichts der Altersstruktur bei der Studie jedenfalls keine geeignete Strategie. Vielmehr sollten auch die Eltern von Vorschulkindern bereits darauf achten, stets ausreichend Bewegung in den Familienalltag zu integrieren. Internet-Ratgeberportale wie z. B. www.komm-in-schwung.de oder www.pebonline.de bieten dafür zahlreiche praktische Anregungen. Wenn durch diese kleinen Übungen für zwischendurch auch der Blutdruck unter Kontrolle bleibt, stellt dies eine wichtige Maßnahme zur Gesundheitsvorsorge dar. Bluthochdruck gilt als einer der maßgeblichen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Und diese Gefahr nimmt zu, weil die körperlichen Aktivitäten von Kindern schon seit Jahren immer mehr durch die sitzende Beschäftigung mit Bildschirmmedien ersetzt werden. Weltweit, so die Weltgesundheitsorganisation (WHO), gelten schon 41 Mio. Kinder im Alter bis zu fünf Jahren als übergewichtig. Bewegung ist die beste Therapie.

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Wichtig bei der Kita-Suche:

Qualitätskriterium Bewegung

sup.- Welchen Stellenwert hat spielerische Bewegungsförderung: im Kita-Konzept? Danach sollten Eltern auf jeden Fall fragen, wenn sie für ihren Nachwuchs einen Platz suchen. Mangelnde körperliche Aktivität, bisweilen sogar bei den ganz Kleinen, hat sich leider zu einem wachsenden Trend entwickelt. Kinderärzte warnen vor negativen Auswirkungen auf Muskeln, Knochen, das Herz-Kreislauf- und das Immunsystem, wenn mehr Zeit vor der Spielkonsole als auf dem Spielplatz verbracht wird. Beeinträchtigt werden bei einem wenig bewegungsfreudigen Lebensstil auch die kognitiven und motorischen Fähigkeiten sowie die soziale Kompetenz der Kinder. In der Kita sollten deshalb die wichtigen „Bewegungsfähigkeiten“ erworben werden, von denen das Kind in seiner weiteren Entwicklung profitiert. Idealerweise haben die Einrichtungen dafür großzügige Räume mit viel Platz zum Toben und nach Möglichkeit auch eine Außenfläche mit geeigneten Klettergerüsten. Aber auch im Elternhaus sollten tägliche Bewegungsangebote selbstverständlich sein. Anregungen für einen möglichst aktiven Familienalltag gibt es z. B. unter www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de.

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Bewegung entspannt den Familienalltag

Weniger Streit durch Lebensstil-Änderung

Bewegung entspannt den Familienalltag

Foto: stock.adobe.com / Andriy Petrenko (No. 6129)

sup.- „Ach, das ist die die Trotzphase!“ – „Schon wieder dieser Schulstress!“ – „Typisch Pubertät!“ – Wenn es wegen des unberechenbaren oder aggressiven Verhaltens von Kindern im Familienalltag kriselt, sehen viele Eltern den Grund schnell im aktuellen Entwicklungsstadium ihres Nachwuchses. Das wird schon wieder, so die Erwartung. Allerdings kann man nicht immer darauf vertrauen, dass sich die Verhaltensauffälligkeiten schon irgendwie „auswachsen“. In vielen Fällen dürfte erst eine Änderung von Gewohnheiten und Tagesabläufen, möglicherweise der ganzen Familie, zur Entspannung führen. Das gilt vor allem dort, wo Bewegung und körperliche Aktivitäten im Alltag kaum noch eine Rolle spielen. Denn Kinder, die einen Großteil ihrer Freizeit vor Bildschirmmedien wie PC oder Smartphone verbringen, können sich nicht mehr ausreichend beim Spielen und Toben auspowern. Wohin also mit der ganzen Energie, die in früheren Zeiten ohne Apps und Videospiele durch den natürlichen Bewegungsdrang der Kinder abgebaut wurde?

Auch das wöchentliche Training in einem Sportverein reicht nach Ansicht von Medizinern heute meist mehr nicht aus, die allgemeinen Bewegungsdefizite auszugleichen. Ein Ausstieg aus dem latenten Krisen-Risiko in der Familie ist eher durch alltagstaugliche und gezielt eingesetzte Bewegungsprogramme möglich. „Regelmäßige und an das Alter der Kinder angepasste Bewegung kann eine Menge der Schwierigkeiten, mit denen sich Eltern und Erzieher heute auseinandersetzen müssen, lindern und beheben“, sagt Dr. Axel Armbrecht vom Institut für Bewegungstherapie in Eutin: „Aggression und Gewaltbereitschaft sind aufgestaute Energie, die nur durch körperliche Aktivität abgearbeitet werden kann.“ Der Arzt empfiehlt deshalb, sich die Zeit für ein tägliches „Familientraining“ von 20 bis 30 Minuten zu nehmen. Anregungen für geeignete Bewegungseinheiten, so genannte „Movies“, finden Eltern beispielsweise auf dem Ratgeberportal www.komm-in-schwung.de Diese Übungen gibt es für die Bereiche Beweglichkeit, Krafttraining, Ausdauer, Koordination und Schnelligkeit, abgestimmt jeweils auf das Lebensalter der Kinder. Und Dr. Armbrecht verspricht: „Auch den Eltern tut es gut.“

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Schutz vor Übergewicht schon in jungen Jahren

Viel Bewegung in den Familienalltag integrieren!

sup.- 53 Prozent aller Erwachsenen sind nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes übergewichtig. Bei vielen ist davon auszugehen, dass das zu hohe Körpergewicht seinen Ursprung bereits in jungen Jahren hat. Ob ein wenig bewegungsfreudiger Lebensstil künftige Gewichtsprobleme begünstigt, entscheidet sich nämlich oft schon in der frühen Kindheit. Eltern sollten deshalb den Handlungsbedarf erkennen, wenn ihr Kind seine Zeit überwiegend sitzend vor TV, Spielkonsole oder PC verbringt. Darauf zu hoffen, dass die Pfunde im Laufe der Zeit mit dem Wachstum schon irgendwie verschwinden, könnte sich rückblickend als schwerwiegendes Versäumnis in der Erziehung erweisen. Es kann also gar nicht früh genug damit begonnen werden, ausreichend körperliche Aktivitäten in den Familienalltag zu integrieren. Und „Alltag“ sollte dabei wörtlich verstanden werden – der Wochenendspaziergang ist noch kein Garant für Fitness. Anregungen zu leicht realisierbaren Spielen und Übungen gibt es z. B. unter www.komm-in-schwung.de oder www.pebonline.de.

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Keine Bildschirmmedien für Kleinkinder!

WHO-Empfehlungen zum Familienalltag

Keine Bildschirmmedien für Kleinkinder!

Foto: stock.adobe.com / detailblick-foto (No. 6122)

sup.- Gemeinsam spielen statt einsam vorm Computer, Gute-Nacht-Geschichten statt Gameboy: Die aktuellen Ratschläge der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Kleinkinder unter fünf Jahren klingen eigentlich selbstverständlich. Aber Fakt ist: Rund 80 Prozent aller Kinder und Jugendlichen sind körperlich zu wenig aktiv. Und häufig wird der Grundstein dafür bereits in den ersten Lebensjahren durch ausgedehnte Sitzzeiten vor Bildschirmmedien gelegt. Denn gegen diese übermächtige Konkurrenz, so die Erfahrung vieler Pädagogen, hat der natürliche Bewegungsdrang der Kleinen heute oftmals keine Chance. Die fatalen Folgen werden seit Jahren weltweit immer offensichtlicher: eine Zunahme von Übergewicht, Entwicklungsstörungen, psychischen Problemen und schlechten Gesundheitswerten. „Die frühe Kindheit ist eine Periode der rasanten körperlichen und kognitiven Entwicklung“, betont die WHO: „Und eine Zeit, in der sich die Gewohnheiten der Kinder formen und der familiäre Lebensstil offen ist für Veränderungen und Anpassungen.“

Wissenschaftler der WHO haben deshalb für den Familien-Alltag mit Kleinkindern jetzt erstmals Empfehlungen erarbeitet, die den Risiken entgegenwirken sollen. Danach sollten Kinder unter zwei Jahren überhaupt noch keinen Zugang zu Smartphone, Tablet etc. bekommen. Anschließend gilt bis zum fünften Geburtstag: maximal eine Stunde täglich, weniger ist besser! Stattdessen ist es wichtig, viel Zeit mit körperlicher Aktivität zu verbringen. Schon bei den ganz Kleinen sollte der bewegungshemmende Aufenthalt in Autositzen, Kinderwagen, Hochstühlen und Tragetüchern nie länger als eine Stunde andauern. Wenn sie dagegen mindestens 30 Minuten ihrer wachen Zeit in Bauchlage verbringen, fördert dies die motorische Entwicklung. Ab dem zweiten Lebensjahr sollten körperliche Aktivitäten wie Toben, Springen und Rennen mindestens drei Stunden des Tagesablaufs bestimmen.

Leider enthalten die WHO-Empfehlungen keine praktischen Hinweise zur Umsetzung dieser Richtwerte im Alltag – schon deshalb, weil sie sich global an ganz unterschiedliche Kulturkreise richten. Hierzulande können Eltern dieses Manko ausgleichen, indem sie sich Tipps von Ratgeberportalen wie z. B. www.komm-in-schwung.de oder www.pebonline.de holen. Wer mit Hilfe der dort vorgestellten Spiele und Übungen ausreichend Bewegung ins Familienleben integriert, wird wahrscheinlich auch mit den WHO-Empfehlungen zur Schlafdauer von Kleinkindern keine Probleme haben. Im Alter von ein bis zwei Jahren sollten es elf bis 14 Stunden sein, bei den Drei- und Vierjährigen zehn bis 13 Stunden.

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Wachstum und Gewicht von Kindern beobachten!

Adipositas entwickelt sich oft schon im Vorschulalter

sup.- Eltern sollten darauf achten, dass nicht schon im Vorschulalter ihres Kindes der Weg in die Adipositas vorgezeichnet wird, also ein krankhaftes Übergewicht im künftigen Leben. Das legt eine Studie der Leipziger Universitätsmedizin nahe, für die der Gewichtsverlauf bei über 50.000 Kindern von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr dokumentiert wurde. Wer als Dreijähriger schon übergewichtig ist, so eines der Auswertungsergebnisse, bleibt dies meist auch später als Jugendlicher. Dadurch steigt nach Angaben der Leipziger Mediziner das Risiko für Folgeerkrankungen bereits im jungen Erwachsenenalter. Sie plädieren deshalb dafür, dass Wachstum und Gewicht der Kleinen von Kinderärzten, Erziehern und Eltern genau beobachtet werden. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung sowie ausreichend Bewegung gelten als maßgebliche Vorsorgemaßnahme gegen Übergewicht bei Kindern. Wie im Familienalltag die Motivation zu mehr körperlicher Aktivität gelingen kann, dazu gibt es praktische Tipps z. B. auf www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de.

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Bewegungsförderung im Kindergarten

Worauf Eltern vor der Anmeldung achten sollten

Bewegungsförderung im Kindergarten

Foto: stock.adobe.com / dglimages (No. 6118)

sup.- Wenn Eltern für ihren Nachwuchs einen Kita-Platz suchen, spielen die Öffnungszeiten, die Gebühren sowie die Nähe zu Wohnort oder Arbeitsplatz meist eine wichtige Rolle. Auch die Verpflegung, die Gruppengröße und der Personalschlüssel für die Betreuung sind maßgebliche Faktoren. Ein weiteres Qualitätskriterium mit enormen Konsequenzen für die Zukunft des Kindes hat dagegen viel mehr Aufmerksamkeit verdient als ihm oft zugestanden wird: Die Frage nach der Bedeutung spielerischer Bewegungsförderung im Kita-Konzept sollte beim Info-Gespräch auf keinen Fall vergessen werden. Denn gerade im Kindergartenalter sind ausreichend körperliche Beanspruchung und Betätigung unverzichtbar für eine gesunde Entwicklung. Hier müssen die „Bewegungsfähigkeiten“ erworben werden, die nicht nur Muskeln, Knochen sowie das Herz-Kreislauf- und das Immunsystem stärken, sondern auch die kognitiven bzw. motorischen Fähigkeiten und nicht zuletzt die soziale Kompetenz.

Welchen Stellenwert die körperliche Aktivität der Kleinen in der Einrichtung einnimmt, lässt sich oft schon bei einer ersten Besichtigung feststellen. Ein großer Bewegungsraum mit viel Platz zum Toben ist natürlich ein vielversprechendes Indiz, eine geräumige Außenfläche mit geeigneten Klettergerüsten erst recht. Kindergärten und Kindertagesstätten schaffen damit im wahrsten Sinne des Wortes „Spielräume“, die kaum eine elterliche Wohnung zu bieten hat. Zu einer bewegungsfördernden Ausstattung gehören darüber hinaus weiche Bodenbeläge, transportierbare Spielgeräte und Flächen, die den Kindern Raum für eigene Gestaltungsideen lassen.

Wichtig ist aber auch, dass diese Möglichkeiten tatsächlich genutzt werden. Untersuchungen haben gezeigt, dass viele Kitas zwar mehrere Outdoor-Zeiträume pro Tag anbieten, diese aber längst nicht von allen Kindern wahrgenommen werden. Und manche Kinder belassen es bei ein paar Minuten intensiver Bewegung, obwohl sie einige Stunden im Freien verbringen. In diesen Fällen sind pädagogisch gut qualifizierte Kita-Fachkräfte gefragt, die den Kindern den Spaß an einem bewegungsfreudigen Lebensstil vermitteln können. Ob das Team über die entsprechenden Kompetenzen verfügt bzw. sich in Fortbildungen aneignet, darf ebenfalls als Qualitätskriterium der Einrichtung gelten. Ohne Mitwirkung der Eltern können aber selbst geschulte Erzieherinnen keine vorschulischen Bewegungsmuffel zu künftigen Sportskanonen machen. Ein möglichst aktiver Familienalltag, in dem auch die Wochenenden nicht auf dem Sofa verbracht werden, unterstützt die Bewegungsangebote der Kita. Tipps dazu gibt es beispielsweise auf Ratgeberportalen wie www.pebonline.de oder www.komm-in-schwung.de.

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Rückenschmerzen weit verbreitetes Phänomen bei Kids

Bewegungsmangel schlägt aufs Kreuz

sup.- „Inzwischen sind Rückenschmerzen bei Kindern und Jugendlichen ein weit verbreitetes Phänomen und haben in den letzten Jahren massiv zugenommen“, warnt Prof. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit (www.kindergesundheit.de). Die Ursachen hierfür sind nur selten organisch bedingt, meist ist ein den Rücken belastender Lebensstil verantwortlich. Laut einer bundesweiten Forsa-Umfrage bei 100 Kinder- und Jugendärzten begünstigen vor allem Bewegungsmangel in der Freizeit, eine hohe Nutzungsdauer von digitalen Medien sowie fehlende Förderung der motorischen Entwicklung durch die Eltern die Last mit dem Kreuz. Die beste Prävention von Rückenschmerzen in jungen Jahren lautet entsprechend, Eltern sollten für einen bewegungsaktiven Alltag ihrer Sprösslinge sorgen und in dieser Hinsicht auch selbst ein Vorbild sein. Tipps und Anregungen, wie dies gelingen kann, geben Experten z. B. auf den Ratgeber-Portalen www.familienaufstand.de, www.pebonline.de sowie www.komm-in-schwung.de.

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Kinder lernen durchs Beobachten

Vorbildfunktion bei Ernährungs-Erziehung nutzen

sup.- „Das wahrscheinlich wichtigste Lernprinzip für Kinder ist das Beobachtungslernen“, erklärt Dr. Thomas Ellrott (Institut für Ernährungspsychologie, Universitätsmedizin Göttingen), der sich u. a. als Ratgeber für Eltern auf dem Portal www.komm-in-schwung.de engagiert. Deshalb wirken sich insbesondere in den ersten Jahren die Essgewohnheiten der Eltern prägend auf das Ernährungsverhalten der Sprösslinge aus. Diese Vorbildfunktion sollten sich Vater und Mutter zunutze machen, um ihre Kinder für abwechslungsreiche und ausgewogene Kost zu gewinnen. Außerdem sollten Eltern vorleben, dass Mahlzeiten nicht nur zum Sattwerden dienen, sondern entspannte Genuss-Momente im Alltag sein können. „Genuss ist ein elementarer Bestandteil der Selbstfürsorge und trägt zur seelischen Balance bei“, betont der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität, Marburg), der das Erlebnis-Portal www.genuss-tut-gut.de mitgestaltet hat.

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Maßgeblich für gesundes Heranwachsen

Bewegungsfreudiger Lebensstil

Maßgeblich für gesundes Heranwachsen

Grafik: Supress (No. 5836)

sup.- Das Potenzial von regelmäßiger körperlicher Aktivität für das gesunde Heranwachsen von Kindern und umgekehrt die weitreichenden Probleme, die durch einen Mangel an Bewegung verursacht werden können, sind der Mehrheit der Bevölkerung viel zu wenig bewusst. Ausreichende Bewegungserfahrungen und Bewegungsmöglichkeiten sind insbesondere in den ersten zwölf Jahren prägend für die wachstums- und reifungsbedingten Veränderungen des Muskel-, Skelett- und Nervensystems. Bewegungsdefizite in diesem Lebensabschnitt können laut Informationen von Prof. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin) nicht wieder aufgeholt werden. Der Mediziner engagiert sich u. a. als Ratgeber für Eltern und Erzieher auf den Portalen www.fitte-schule.de sowie www.komm-in-schwung.de.

Ein bewegungsfreudiger Lebensstil wirkt sich nach Aussagen von Prof. Armbrecht nicht nur positiv auf den Knochen- und Muskelaufbau, die Herausbildung der Motorik und die Stärkung der Kondition aus. Er ist zudem die beste Prävention vor Übergewicht und den weitreichenden Konsequenzen, die sich aus einer chronisch unausgeglichenen Energiebilanz ergeben. Hinzu kommt: Auch die geistige Entfaltung, der Aufbau eines gesunden Selbstbewusstseins sowie der Erhalt von psychischer Stabilität werden ganz maßgeblich durch regelmäßige körperliche Aktivität im Alltag beeinflusst.

Umso bedenklicher ist es, dass heute weniger als die Hälfte (43 Prozent) der sechs- bis zwölfjährigen Kinder die Minimalanforderung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von wenigstens 60 Minuten moderater bis intensiver Bewegung pro Tag erfüllen. Zu diesem Besorgnis erregenden Ergebnis ist eine Studie des Zentrums für Gesundheit und Bewegung der Deutschen Sporthochschule unter Leitung von Prof. Ingo Froböse gekommen. Es besteht also dringend Handlungsbedarf. Angemessene Rahmenbedingungen zur Förderung eines bewegungsfreudigen Lebensstils zu schaffen, ist dabei nicht nur die Aufgabe der Politik und der Schulsysteme. Als Animateure sind vor allem auch die Eltern gefragt. Und hier gilt unbestritten: Eltern müssen ihren Kindern ein Vorbild geben. Wenn sie selbst bevorzugt ihre Freizeit auf der Coach verbringen, wird der Nachwuchs nur schwer davon zu überzeugen sein, dass Bewegung durch Sport und Spiel Freude macht und das Wohlbefinden steigert. Also gemeinsam aktiv werden, muss die Devise heißen, ganz entsprechend dem Lebensmotto von Prof. Armbrecht: „Tue Deinem Körper etwas Gutes, damit Deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“

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Kids haben Haltungsprobleme

Bewegung stärkt Knochen und Muskeln

sup.- „Je mehr ein Kind tagsüber sitzt und liegt, umso schwächer werden die Haltung und die Körperwahrnehmung“, warnt Dr. Oliver Ludwig (Sportwissenschaftliches Institut der Universität des Saarlandes). Laut einer Untersuchung von 2.500 Kindern im Rahmen der Aktion „Kid Check“ haben bereits mehr als die Hälfte der Kids Haltungsprobleme und können nicht stabil stehen. Hauptgrund hierfür ist der weit verbreitete Mangel an Bewegung. Regelmäßige körperliche Aktivität ist Voraussetzung für eine gesunde Entwicklung des Muskel- und Skelettsystems bei Heranwachsenden. Haltungsschwächen kann mit gezieltem Training z. B. bei Physiotherapeuten entgegengewirkt werden. Übungen von Experten, mit denen die Beweglichkeit, Koordination und Kraft bei Kindern gestärkt werden können, finden Eltern zudem im Internet z. B. auf dem Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de unter den so genannten Movies.

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Deutsche Kinder sind zu träge

Großer Mangel an Alltagsbewegung

Deutsche Kinder sind zu träge

Foto: Fotolia / Robert Kneschke (No. 5830)

sup.- Kinder in Deutschland bewegen sich neuen Analysen zufolge zwar im Mittel wieder etwas mehr und die Zahl der übergewichtigen Erstklässler ist leicht rückläufig, doch Grund zur Entwarnung gibt es keineswegs. „Die Schere zwischen sehr fitten Kindern und solchen, die sich überhaupt nicht bewegen, öffnet sich immer weiter“, warnt Prof. Alexander Woll vom Institut für Sport und Sportwissenschaft (IfSS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Der Sportwissenschaftler betreut die Langzeit-Untersuchung Momo (Motorik-Modul der repräsentativen KiGGS-Studie), mit der die motorische Leistungsfähigkeit von knapp 5.000 Kindern und Jugendlichen in zwei Zeiträumen (2003 bis 2006 und 2009 bis 2012) erfasst wurde. Der Vergleich zwischen den Intervallen ergibt zwar einen leichten Trend nach oben. Aber: „35 Prozent der 4- bis 17-Jährigen können beispielsweise keine drei Schritte rückwärts auf einem drei Zentimeter breiten Balken machen“, so Prof. Woll.

Trotz eines enormen Angebots an organisiertem Sport in Schulen, Sportvereinen und Fitness-Studios nehmen die Inaktivitätszeiten unter dem Strich zu, weil ein großer Mangel an unorganisierter Alltagsbewegung wie z. B. Spielen oder Kicken im Freien vorherrscht. Etwa 60 Prozent der Jungen und 50 Prozent der Mädchen verbringen ihre Freizeit täglich mindestens drei Stunden lang vor irgendwelchen Bildschirmen. „Weniger als ein Drittel der Kinder und Jugendlichen erreicht die Bewegungsempfehlung von mindestens 60 Minuten pro Tag“, mahnt Prof. Woll.

Es besteht also dringend Handlungsbedarf und in dieser Hinsicht sehen die Forscher insbesondere die Eltern in der Pflicht. Nach Ansicht von Prof. Woll legen Erziehungsberechtigte wie auch Lehrer den Fokus viel zu sehr auf die Ausbildung des intellektuellen Potenzials von Kindern. „Von Frühförderung der motorischen Fähigkeiten spricht hingegen niemand“, so Prof. Woll. Dabei ist heute wissenschaftlich längst unbestritten: „Kinder im Aufbau ihrer körperlichen Fitness zu unterstützen, lohnt sich immer, denn auch die geistige Entfaltung wird maßgeblich durch einen bewegungsfreudigen Lebensstil beeinflusst“, bestätigt Dr. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin), der sich als Experte u. a. für die Ratgeber-Portale www.komm-in-schwung.de sowie www.fitte-schule.de engagiert. Fazit für Eltern: Genauso wie sie Wert darauf legen, dass ihre Kinder die Hausaufgaben machen, sollte ihnen auch ausreichende, regelmäßige körperliche Aktivität ihres Nachwuchses am Herzen liegen.

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Eltern übersehen Gewichtsprobleme

Sensibilisierung durch Kinderärzte erforderlich

sup.- Voraussetzung dafür, dass Eltern bei ihren Kindern frühzeitig bei Übergewichtsproblemen gegensteuern, ist zuerst einmal, dass sie zu viele Pfunde überhaupt wahrnehmen. Genau daran hapert es jedoch offenbar in den meisten Fällen. Das zeigt eine Untersuchung von Dr. Bernhard Krackhardt vom Gesundheitsamt Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit der Universitätskinderklinik Frankfurt mit 5.600 Erstklässlern. Der zufolge bewerten 72 Prozent der Eltern von übergewichtigen und immerhin noch 22 Prozent von stark übergewichtigen Kindern das Gewicht ihrer Sprösslinge als normal. Entsprechend sehen sie dann auch keine Notwendigkeit für Veränderungen beim Ernährungs- und Bewegungs-Verhalten ihrer Kids. Die Studie bestätigt, dass Kinder- und Jugendärzte im Rahmen der Früherkennungsuntersuchungen unbedingt auch für mögliche Gewichtsprobleme sensibilisieren müssen. Hauptgrund für Übergewicht ist seit vielen Jahren vor allem das deutlich zurückgegangene Bewegungsniveau selbst schon bei Kleinkindern. Anregungen für eine dem jeweiligen Alter angepasste körperliche Aktivität erhalten Eltern z. B. auf dem von Experten entwickelten Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de.

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Regelmäßiges Frühstücken gut fürs Herz

Mahlzeiten am Morgen schützen vor Übergewicht

Regelmäßiges Frühstücken gut fürs Herz

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sup.- Wer regelmäßig frühstückt, fördert damit seine Herzgesundheit. Zu diesem Ergebnis kommt die American Heart Association (AHA) nach einer systematischen Auswertung von wissenschaftlichen Studien. Laut den Autoren um die Ernährungsmedizinerin Dr. Marie-Pierre St-Onge (Columbia-University, New York) hat z. B. eine über 16 Jahre durchgeführte Untersuchung gezeigt, dass das relative Risiko für einen Herzinfarkt bei Menschen, die auf das Frühstück verzichten, um 27 Prozent höher ist als bei denjenigen, die den Tag mit einer Mahlzeit starten.

Dieser Effekt ist den Forschern zufolge vermutlich auch darauf zurückzuführen, dass regelmäßiges Frühstücken insgesamt zu gesünderen Ernährungsgewohnheiten beiträgt. Diese Annahme wird durch die Tatsache unterstützt, dass kontinuierliche morgendliche Mahlzeiten nachweislich das Risiko für Übergewicht reduzieren.

Wegen der positiven Gesundheits-Aspekte sollten sich Ernährungsberater laut den Empfehlungen der AHA unbedingt für das Frühstück stark machen. Dies gilt insbesondere für Kinder und Jugendliche. Der Anteil der Heranwachsenden mit täglichem Frühstück zu Hause ist jedoch in Deutschland seit Jahren rückläufig. Bereits 23 Prozent der Grundschüler (sieben bis zehn Jahre) vernachlässigen laut der KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts die erste Mahlzeit am Morgen. Wenn Eltern ihre Sprösslinge zum Frühstücken motivieren wollen, sollten sie nach Erfahrungen des Göttinger Ernährungspsychologen Dr. Thomas Ellrott, Co-Autor des Ratgeber-Portals www.komm-in-schwung.de, jedoch nicht mit dem abstrakten Thema Gesundheit argumentieren. Am besten kann die Frühstücksbereitschaft beim Nachwuchs stattdessen durch ein reichhaltiges, ausgewogenes Angebot gefördert werden, bei dem die Geschmacksvorlieben der Kinder natürlich auch nicht zu kurz kommen sollten.

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Risiko für Übergewicht steigt mit Alter der Kids

Zu viel Sitzen, zu wenig Bewegung

sup.- Wenn Kinder Übergewicht entwickeln, liegt das vor allem an mangelnder Bewegung, die zu einer Schieflage der Energiebilanz führt. Ein eindeutiges Indiz hierfür liefert die Statistik: Laut der KiGGS-Studie des Robert Koch-Instituts beträgt der Anteil an übergewichtigen Kindern bei den Drei- bis Sechsjährigen rund neun Prozent, bei den Sieben- bis 14-Jährigen steigt er bereits auf 15 Prozent und bei den 15- bis 17-Jährigen sogar auf 17 Prozent. Mit dem Eintritt in die Schule nehmen bei Kids sowohl die Sitzzeiten im Unterricht wie auch in der Freizeit kontinuierlich zu, parallel dazu sinkt die körperliche Aktivität durch Sport und Spiel. Im Laufe des Heranwachsens verändert sich somit im Hinblick auf die Gewichtsentwicklung in erster Linie nicht die Kalorienaufnahme, sondern der Kalorienverbrauch ungünstig. Die beste Prävention vor Übergewicht ist deshalb Experten zufolge ein bewegungsfreudiger Lebensstil von klein auf. Tipps und Anregungen, wie Eltern ihre Sprösslinge zu mehr körperlicher Aktivität motivieren können, gibt z. B. das Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de.

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Mediziner empfehlen täglichen Schulsport

Hoher Nutzen für körperliche Fitness

Mediziner empfehlen täglichen Schulsport

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sup.- Um schon in jungen Jahren der Entwicklung von Diabetes und Herzkreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, empfehlen Präventionsmediziner täglich eine Stunde Sport in der Schule. Solch eine Maßnahme würde zu einer Verbesserung von wesentlichen Herzkreislauf-Werten sowie der motorischen Fähigkeiten führen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter Leitung des Sportmediziners Dr. Sascha Ketelhut (Universität Halle-Wittenberg), an der zwei Schulklassen mit 22 bzw. 24 Kindern im Alter von sechs bis sieben Jahren teilgenommen haben. Die eine Grundschulklasse erhielt den normalen Berliner Schulsport von drei Stunden pro Woche, die andere Klasse an den beiden sportfreien Tagen zusätzlich je 45 Minuten Bewegungstraining. Nach neun Monaten zeigten sich zwischen den Gruppen sowohl deutliche Unterschiede bei einem standardisierten Motorik-Test sowie bei praktisch allen Kreislaufparametern. So verbesserte sich z. B. die Leistung bei einem Sechs-Minuten-Lauf in der Klasse mit täglichem Sportunterricht im Mittel von 800 auf über 900 Meter. Sowohl der Blutdruck als auch die Pulsfrequenz sanken in der Interventionsgruppe, während sie in der Klasse mit regulärem Schulsport nicht nur konstant blieben, sondern im Hinblick auf die Herzkreislauf-Gesundheit sogar unvorteilhaft stiegen.

Insgesamt mahnen die Präventionsmediziner an, dass das Bewegungsniveau von Kindern dringend erhöht werden muss. Studien zufolge erfüllt mittlerweile nur noch knapp ein Drittel der Kinder und Jugendlichen das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geforderte Mindestpensum an körperlicher Aktivität von täglich addierten 60 Minuten moderater bis intensiver Bewegungszeit. Ein alleiniger Ausbau des Schulsports, der ohnehin bislang eher Wunschdenken ist, reicht zur Optimierung der körperlichen Aktivität allerdings nicht aus. Dringend erforderlich ist zudem, dass Eltern sich bewusst werden, dass ihr Nachwuchs sich auch in der Freizeit ausreichend bewegen muss. Zu wenig bekannt ist nach wie vor, wie wichtig regelmäßige Bewegungserfahrungen und -möglichkeiten insbesondere in den ersten zwölf Jahren im Leben der Heranwachsenden sind. „Vielseitige, dem Alter angepasste körperliche Aktivität prägt in dieser Zeit entscheidend die Veränderungen des Muskel-, Skelett- wie auch des Nervensystems“, betont Dr. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin), der sich als Experte u. a. für die Portale www.fitte-schule.de sowie www.komm-in-schwung.de engagiert. Der Mediziner weist darauf hin, dass es sich immer lohnt, Kinder im Aufbau ihrer körperlichen Fitness zu unterstützen, denn nicht nur die Gesundheit, sondern auch die geistige Entfaltung werden maßgeblich durch einen bewegungsfreudigen Lebensstil positiv beeinflusst.

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Kinder schlafen zu wenig

Mangelnde Nachtruhe fördert Gewichtsprobleme

sup.- Der Schlafbedarf ist im Wachstums- und Entwicklungsalter deutlich höher als bei Erwachsenen. Als Richtwert gilt für Fünf- und Sechsjährige z. B. ein Schlafpensum von 11,5 Stunden, das sich für 14- bis 16-Jährige schrittweise auf neun Stunden reduziert. Diesen Empfehlungen entsprechen Studien zufolge jedoch immer weniger Kinder und Jugendliche, oft bedingt durch den seit Jahren zunehmenden nächtlichen Medienkonsum. Chronischer Schlafmangel ist ein ernst zu nehmendes Problem. Er wirkt sich nicht nur negativ auf die Leistungsfähigkeit aus, sondern auch auf die Gesundheit. Untersuchungen bestätigen u. a. einen klaren Zusammenhang zwischen unzureichender Nachtruhe bei Kids und dem Risiko, Übergewicht zu entwickeln. Es ist deshalb eine wichtige Erziehungsaufgabe, dass Eltern dafür sorgen, dass ihre Sprösslinge genug Schlaf bekommen. Am besten gelingt dies mit klar definierten Grenzen zum Gebrauch von digitalen Medien und einem bewegungsfreudigen Lebensstil: „Kids, die sich tagsüber reichlich körperlich auspowern, kommen aus eigenem Bedürfnis auf ein gesundes Schlafpensum“, sagt Dr. Axel Armbrecht (Institut für Bewegungstherapie, Eutin), der sich u. a. für das Ratgeber-Portal www.komm-in-schwung.de engagiert.

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Sinnvolle Ernährungs-Erziehung

Wertvolle Ratschläge für Eltern

Sinnvolle Ernährungs-Erziehung

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sup.- Kinder lernen im sozialen Umfeld zu essen und zu den Gewohnheiten der Esskultur, in die sie hineingeboren wurden. Deshalb spielen Lernprozesse für die weitere Entwicklung des Essverhaltens sowie der Ausbildung von Geschmacksvorlieben eine entscheidende Rolle. Dabei gilt: „Das wahrscheinlich wichtigste Lernprinzip für Kinder ist das Beobachtungslernen“, erklärt Dr. Thomas Ellrott (Institut für Ernährungspsychologie, Universitätsmedizin Göttingen), der sich u. a. als Ratgeber für Eltern auf dem Portal www.komm-in-schwung.de engagiert. Deshalb wirkt sich insbesondere in den ersten Jahren die Vorbildfunktion der Eltern prägend auf das Ernährungsverhalten aus.

Regelmäßige, ritualisierte Mahlzeiten in entspannter, stressfreier Atmosphäre schaffen die besten Rahmenbedingungen, um Kinder für unter dem Strich abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung zu gewinnen. Bei der Speisenauswahl sollten Eltern natürlich auch die Essvorlieben ihrer Sprösslinge berücksichtigen, gleichzeitig aber ganz nebenbei die Neugier auf unbekannte Geschmackserlebnisse wecken. Wenn Eltern vorleben, dass Mahlzeiten nicht nur zum Sattwerden dienen, sondern kleine Genuss-Inseln im Alltag sein können, fördern sie damit eine positive Einstellung ihrer Kinder zur Ernährung. „Genuss ist ein elementarer Bestandteil der Selbstfürsorge und trägt zur seelischen Balance bei“, betont der Psychologe Dr. Rainer Lutz (Philipps-Universität, Marburg). Dieser ganz wichtige Aspekt der Ernährung wird bei all den Gesundheitsdiskussionen unserer Tage viel zu oft vernachlässigt.

Ohnehin sollten Eltern sich vergegenwärtigen, dass Gesundheitsargumente bei der Ernährungs-Erziehung nicht unbedingt zielführend sind. Vor allem kleinere Kinder verknüpfen dann schnell mit dem Attribut gesund die Vorstellung, schmeckt nicht und umgekehrt mit ungesund, ist lecker. Hinzu kommt: Auch unter ernährungswissenschaftlichen Gesichtspunkten ist eine Einteilung von Lebensmitteln in gesund bzw. ungesund nicht sinnvoll. Entscheidend für eine erstrebenswerte ausgewogene Ernährung ist die Gesamtauswahl der Nahrungsmittel und nicht einzelne Produkte. Psychologen raten zudem davon ab, die Ernährung als pädagogisches Instrument im Spannungsfeld von Strafen oder Belohnungen zu nutzen. Solche Maßnahmen sind kontraproduktiv und können sogar Ess-Störungen begünstigen. Auch Streitgespräche während der Mahlzeiten, Zeitdruck oder Ablenkungen z. B. durch Handys sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Generell gilt: Umso positiver Eltern die Ernährung für ihre Kinder gestalten, indem sie Freude, Spaß und Genuss in den Vordergrund stellen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Nachwuchs ein negatives, ungesundes Verhältnis zum Essen entwickelt.

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