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Deutschland punktet bei der WM der Berufe in Kasan

Deutschland punktet bei der WM der Berufe in Kasan

Team Germany schließt 45. WM der Berufe, WorldSkills Kasan 2019, erfolgreich ab.

Kasan/Stuttgart, 28. August 2019 – Die duale berufliche Bildung ist Weltspitze, wenn man die Ergebnisse der Länder Deutschland, Schweiz und Österreich bei den Weltmeisterschaften der Berufe, den WorldSkills Kasan 2019, zusammenzählt. Sie belegen gemeinsam absolute Spitzenplätze.
Deutschland darf hierbei zwei Weltmeister, drei Bronzemedaillengewinner und 19 Exzellenzmedaillen mit nach Hause bringen. Für fünf Teilnehmer/innen war es sogar so eng, dass ihnen nur sehr wenige Punkte für einen Medaillenplatz fehlten.
„Ein sehr gutes Ergebnis, wenn wir das gesamte Team anschauen“, so Hubert Romer, Geschäftsführer von WorldSkills Germany und Delegationsleiter. „Alle haben grandios gekämpft und zusammen große Leistungssprünge hervorgebracht. Es hätten alle von ihren Fähigkeiten und ihrem Potenzial her verdient, auf der Treppe zu stehen. Sie waren hervorragend vorbereitet!“

Am Ende konnte das Team Germany mit Bronze in der Disziplin Stahlbetonbau sowie den Future Skills Robot Systems Integration und Industry 4.0 überzeugen. Eine weltmeisterliche Leistung erbrachten der 21-Jährige Fliesenleger Janis Gentner aus Dewangen (Baden-Württemberg) und der 21-Jährige Zimmerer Alexander Bruns aus Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz), die beide die Goldmedaille gewannen. Janis Gentner erhielt darüber hinaus die „Best of Nation“-Auszeichnung als Punktbester der gesamten deutschen Mannschaft. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl da auf der Bühne zu stehen“, freut sich Janis Gentner nach der Siegerehrung. „Wenn man zu viert auf der Bühne steht und dann erst genannt wird, wer der erste ist, das kann ich gar nicht richtig beschreiben, wie sich das anfühlt. Einfach unglaublich.“ Alexander Bruns bestätigt dies: „Es waren die vier besten Tage in meinem Leben. Dass ich es jetzt geschafft hab, nach monatelanger Vorbereitung, spannendem Wettkampf, sauengem Feld, vier Silbermedaillen in meinem Skill und ich der einzige, der Gold geholt hat. Ich weiß nicht, was ich sagen soll.“
Und die Auszeichnungen gingen noch weiter: Benjamin Frost (19) aus Wuppertal wurde im Rahmen des Wettbewerbs in der Disziplin IT-Software Solutions for Business (IT-Softwareentwicklung) Weltmeister im Speedprogramming. Lukas Kohl (22) aus Stein (Bayern) erhielt in der Disziplin Water Technology darüber hinaus mit den „Sustainable Practice Award“ ausgezeichnet, der den ressourcensparenden Einsatz von Material innerhalb des Wettkampfs würdigt.

„Wir konnten in Kasan zeigen, dass die duale berufliche Bildung in der Welt absolut wettbewerbsfähig ist“, resümiert Hubert Romer. „Wir haben uns in der gesamten Teambewertung im Vergleich zur letzten Weltmeisterschaft um ganze 17 Plätze nach vorn gekämpft. Das ist enorm. Jetzt haben wir einen breiten Mittelbau aufgebaut und eine sehr starke Struktur entwickelt. Nun geht es klar darum, die Spitze weiter auszuprägen, die großen Talente auch wirklich zu fördern und natürlich den Anschluss an die Welt nicht zu verlieren.“

Vier Tage lang mussten sich die besten Fachkräfte Deutschland mit schweren Arbeitsaufgaben in ihrem Beruf einer strengen internationalen Jury stellen und gegen die Besten der Welt kämpfen.

Wie bei den Olympischen Spielen gibt es auch bei den WorldSkills Nationen, die die Weltmeisterschaften der Berufe dominieren. Dazu gehören China, Russland, die Schweiz oder Österreich. In Kasan standen jedoch so viele unterschiedliche Nationen auf dem Podest, wie selten zuvor.

Das Ende der 45. WM der Berufe verkündete der russische Präsident Wladimir Putin in der Kazan Arena vor rund 35.000 Gästen. Er würdigte in seiner Rede die Leistung und Bedeutung von WorldSkills und der Berufswettbewerbe. „In unserem Land ist WorldSkills zu einem der wichtigsten Elemente eines fortschrittlichen Systems der beruflichen Bildung geworden, das wir kontinuierlich weiterentwickeln werden.“
Hubert Romer zeigt sich beeindruckt von der Bedeutung der beruflichen Wettbewerbe in Russland: „Wenn der Präsident eines der größten Länder der Welt sagt, die WorldSkills-Bewegung ist Teil des Berufsbildungsalltags, dann ist das schon sehr bezeichnend. Ehrlich gesagt, würde ich mir wünschen, dass auch in Deutschland so eine Welle ankommen würde, dass man auch bei uns versteht, welchen großen Nutzen die Welt aus dieser einzigartigen WorldSkills-Bewegung zieht und was uns noch immer entgeht.“

Das Ergebnis des deutschen Teams:

Gold:
– Fliesenleger/in – Janis Gentner (21), Dewangen, Baden-Württemberg
– Zimmerer/Zimmerin – Alexander Bruns (21), Bad Dürkheim, Rheinland-Pfalz

Bronze:
– Stahlbetonbauer/in – Julian Kiesl (20), Mallersdorf-Pfaffenberg, Bayern und Niklas Berroth (21), Sulzbach-Laufen, Baden-Württemberg
– Future Skill Robot Systems Integration – Thomas Haag (22), Filderstadt, Baden-Württemberg und Sophie Charlotte Keunecke (23), Duisburg, Nordrhein-Westfalen
– Future Skill Industry 4.0 – Mark Lattwein (20), Piesbach, Saarland und Tobias Bühler (20), Königschaffhausen, Baden-Württemberg

Mit der Medal of Excellence wurden ausgezeichnet:

– CNC-Drehen – Simon Pankratz (20) Schloss Holte Stukenbrock, Nordrhein-Westfalen
– CND-Fräsen – Tim Baur (20), Nendingen (bei Tuttlingen), Baden-Württemberg
– Drucktechnik – Jessica Sturm (20), Marktoberdorf, Bayern
– Anlagenmechaniker/in SHK – Dominik Philipp (21), Grünberg, Hessen
– Anlagenelektroniker/in – Stefan Lamminger (18), Berchtesgadener Land, Bayern
– Maurer/in – Christoph Rapp (22), Schemmerhofen, Baden-Württemberg
– Stuckateur/in – Tobias Schmider (20), Windelsbach, Bayern
– Maler/in – Jessica Jörges (21), Dreieich, Hessen
– Möbelschreiner/in – Johannes Bänsch (20), Leipzig, Sachsen
– Bauschreiner/in – Florian Meigel (20), Benediktbeuern, Bayern
– Floristik – Ines Senft (19), Scheinfeld, Bayern
– Konditor/in – Theresa Noack (21), München, Bayern
– Koch/Köchin – Aljoscha Knoblich (20), Hamburg
– Landschaftsgärtner/in – Julian Maier (22), Freising, Bayern und Niklas Stadlmayr (21), Tapfheim, Bayern
– Kälte- und Klimatechniker/in – Lukas Brenne (21), Dortmund, Nordrhein-Westfalen
– Grafikdesigner/in – Anton Chertkov (20), Osnabrück, Niedersachsen
– Gesundheits- und Sozialbetreuung – Elisabeth Hölscher (20), Bamberg, Bayern
– Freight Forwarding – Philip Lang (22), Bedburg, Nordrhein-Westfalen
– Water Technology – Lukas Kohl (22), Stein, Bayern

Die Weltmeisterschaft der Berufe fand vom 22. bis 27. August 2019 im russischen Kasan (Tatarstan) statt. Das Team Germany umfasste rund 100 Personen. Darunter waren die 39 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die in 34 Skills-Disziplinen antraten. An der WM nahmen über 1.350 junge Fachkräfte aus 63 Ländern in insgesamt 56 Disziplinen teil. Das „Kazan Expo International Exhibition Centre“ (über 175.000 m³) war der Austragungsort des Wettbewerbs und wurde extra für die WorldSkills gebaut.
Die Teilnahme der deutschen Berufe-Nationalmannschaft an den WorldSkills Kasan 2019 wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Darüber hinaus sind die CWS-boco International GmbH als Presenterpartner von WorldSkills Germany sowie die SAMSUNG Electronics GmbH offizieller Partner der deutschen Nationalmannschaft für die 45. Weltmeisterschaft der Berufe. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist Schirmherrin für das Team Germany.

Mehr Fotos auf: https://www.flickr.com/photos/worldskills-germany/albums

WorldSkills Germany fördert und unterstützt nationale und internationale Wettbewerbe nicht-akademischer Berufe und ist damit Botschafter für den Standort Deutschland. Die Wettbewerbe sind Impulsgeber für die Berufsbildung, wirtschaftliche Kontakte und Plattform zur Präsentation neuer Entwicklungen. Sie zeigen jungen Menschen frühzeitig Chancen auf und motivieren zu Bestleistungen in der Ausbildung. Der 2006 gegründete Verein WorldSkills Germany vereint Engagement und Ideen von derzeit über 80 Mitgliedern, Partnern, Unternehmen und Verbänden. Er ist die nationale Mitgliedsorganisation von WorldSkills International und WorldSkills Europe. Vorstandsvorsitzende von WorldSkills Germany e.V. ist Andrea Zeus, Referentin beim Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe; Hubert Romer leitet WorldSkills Germany als Geschäftsführer. Als Partner von WorldSkills Germany setzt sich CWS nicht nur für die Exzellenz in der Berufsbildung ein, sondern fördert auch die Ausbildung nicht akademischer Berufsbilder.

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WorldSkills Germany e. V.
Stephanie Werth
Krefelder Str. 32
70376 Stuttgart
0341 97856917
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Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist Schirmherrin der Deutschen Berufe-Nationalmannschaft

„Spannende Wettkampftage und viel Erfolg“

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist Schirmherrin der Deutschen Berufe-Nationalmannschaft

Top-Fachkräfte vertreten Deutschland bei der 45. WM der Berufe im russischen Kasan.

Stuttgart, Juli 2019 – Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel adelt die deutsche Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaften der Berufe in Kasan 2019 mit ihrer Schirmherrschaft. Damit verdeutlicht sie, wie wichtig für Deutschland und die Gesellschaft die berufliche Bildung ist: „Die Teilnahme des deutschen Teams an den Berufsweltmeisterschaften belegt die Konkurrenzfähigkeit der deutschen dualen Ausbildung im internationalen Vergleich und unterstreicht zugleich den hohen Stellenwert der beruflichen Bildung für die Zukunfts- und Innovationsfähigkeit von Wirtschaft und Gesellschaft“, heißt es im offiziellen Schreiben aus dem Bundeskanzleramt. Ferner ist darin zu lesen, dass die Bundeskanzlerin die Schirmherrschaft gerne für die deutsche Mannschaft übernehme und damit ein Zeichen ihrer Unterstützung setze. Verbunden ist dies mit dem Wunsch an alle deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer für spannende Wettkampftage und viel Erfolg.

Bei WorldSkills Germany freut man sich über die Anerkennung: „Was unsere Nationalmannschaft der Berufe schon in der Vorbereitungszeit geleistet hat und während der Wettkampftage leistet wird, ist phänomenal. Umso dankbarer bin ich, dass diese Leistungen in Deutschland auf höchster politischer Ebene mit dieser Schirmherrschaft anerkannt werden“, so Geschäftsführer Hubert Romer. „Daher arbeiten wir stetig daran, das Können und die Wertschätzung unserer Fachkräfte auch in der breiten Öffentlichkeit noch tiefer zu verankern.“

Mehr über die WorldSkills Kasan 2019
Die Weltmeisterschaft der Berufe findet vom 22. bis 27. August 2019 im russischen Kasan (Tartastan) statt. Das Team Germany umfasst rund 100 Personen. Darunter sind die 39 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die in 34 Skills-Disziplinen antreten. Zur WM gemeldet sind über 1.350 junge Fachkräfte aus über 60 Ländern in insgesamt 56 Disziplinen. Die Eröffnung der 45. WorldSkills-Wettbewerbe findet am 22. August 2019 in der „Kazan Arena“ statt. Hier werden am 27. August 2019 zur Siegerehrung auch die Medaillen vergeben. Das „Kazan Expo International Exhibition Centre“ (74,8 Hektar), Austragungsort des Wettbewerbs, wurde extra für die WorldSkills gebaut.
Die Teilnahme der deutschen Berufe-Nationalmannschaft an den WorldSkills Kasan 2019 wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Darüber hinaus sind die CWS-boco International GmbH als Presenterpartner von WorldSkills Germany sowie die SAMSUNG Electronics GmbH offizieller Partner der deutschen Nationalmannschaft für die 45. Weltmeisterschaft der Berufe.

Mehr Infos unter https://www.worldskillsgermany.com/prospect/worldskills-kasan-2019/

WorldSkills Germany fördert und unterstützt nationale und internationale Wettbewerbe nicht-akademischer Berufe und ist damit Botschafter für den Standort Deutschland. Die Wettbewerbe sind Impulsgeber für die Berufsbildung, wirtschaftliche Kontakte und Plattform zur Präsentation neuer Entwicklungen. Sie zeigen jungen Menschen frühzeitig Chancen auf und motivieren zu Bestleistungen in der Ausbildung. Der 2006 gegründete Verein WorldSkills Germany vereint Engagement und Ideen von derzeit über 80 Mitgliedern, Partnern, Unternehmen und Verbänden. Er ist die nationale Mitgliedsorganisation von WorldSkills International und WorldSkills Europe. Vorstandsvorsitzende von WorldSkills Germany e.V. ist Andrea Zeus, Referentin beim Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe; Hubert Romer leitet WorldSkills Germany als Geschäftsführer. Als Partner von WorldSkills Germany setzt sich CWS nicht nur für die Exzellenz in der Berufsbildung ein, sondern fördert auch die Ausbildung nicht akademischer Berufsbilder.

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Internationale Berufswettbewerbe: Zeitzeugen ab 1953 gesucht

WorldSkills will seine Geschichte in einem Museum zeigen

Internationale Berufswettbewerbe: Zeitzeugen ab 1953 gesucht

WorldSkills will seine Geschichte in einem Museum zeigen

Stuttgart, Juli 2019 – Deutschland war bei den Internationalen Berufswettbewerben immer sehr erfolgreich, doch davon wurde wenig dokumentiert. Nun suchen die Macher von heute, WorldSkills Germany, nach Zeitzeugen und Unterlagen aller Art, denn es soll ein Museum entstehen. Hubert Romer, Geschäftsführer von WorldSkills Germany, freut sich über jede Rückmeldung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Trainerinnen und Trainern sowie Organisatorinnen und Organisatoren vor allem aus der Zeit 1953 bis 1990: romer@worldSkillsgermany.com.

WorldSkills richtet die Weltmeisterschaften der nicht-akademischen Berufe aus. Die Idee entstand nach dem 2. Weltkrieg in Spanien und wuchs schnell zu einer globalen Organisation. „Doch leider wurde die Geschichte von WorldSkills nur wenig dokumentiert“, bedauert Romer. Zum bald 70-jährigen Bestehen startete WorldSkills nun eine Rechercheinitiative in den Mitgliedsländern. Deutschland ist besonders gefragt. Es ist seit 1953 Mitglied bei den damals so genannten „Internationalen Berufswettbewerben“ (IBW) und beeinflusste die Entwicklung in den 60ern bis Ende der 80er-Jahre stark. 1961, 1973 und 2013 fanden die Weltmeisterschaften der Berufe darüber hinaus in Deutschland statt.

„Nun suchen wir diese Beteiligten, Alumni und Expertinnen und Experten die uns etwas erzählen können. Oder die uns Fotos, Briefe, Aufgaben, Plakate, Listen, Urkunden, Medaillen, Gastgeschenke, Andenken zur Verfügung stellen – einfach alles, was mit der Geschichte von Worldskills zu tun hat“, erklärt Romer. „Wir freuen uns über jeden Hinweis.“
Wer helfen kann, WorldSkills ein Stück seiner Geschichte zu geben, meldet sich bei Hubert Romer unter der E-Mail: romer@worldSkillsgermany.com

WorldSkills Germany fördert und unterstützt nationale und internationale Wettbewerbe nicht-akademischer Berufe und ist damit Botschafter für den Standort Deutschland. Die Wettbewerbe sind Impulsgeber für die Berufsbildung, wirtschaftliche Kontakte und Plattform zur Präsentation neuer Entwicklungen. Sie zeigen jungen Menschen frühzeitig Chancen auf und motivieren zu Bestleistungen in der Ausbildung. Der 2006 gegründete Verein WorldSkills Germany vereint Engagement und Ideen von derzeit über 80 Mitgliedern, Partnern, Unternehmen und Verbänden. Er ist die nationale Mitgliedsorganisation von WorldSkills International und WorldSkills Europe. Vorstandsvorsitzende von WorldSkills Germany e.V. ist Andrea Zeus, Referentin beim Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe; Hubert Romer leitet WorldSkills Germany als Geschäftsführer. Als Partner von WorldSkills Germany setzt sich CWS nicht nur für die Exzellenz in der Berufsbildung ein, sondern fördert auch die Ausbildung nicht akademischer Berufsbilder.

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21-Jährige will beste Malerin der Welt werden.

21-Jährige will beste Malerin der Welt werden.

Das Team Germany ist startklar für die 45. Weltmeisterschaft der Berufe, die WorldSkills Kasan 2019.

Im August finden im russischen Kasan die Weltmeisterschaften der Beruf statt. Die 21-Jährige Jessica Jörges will beweisen, dass sie nicht nur die beste Malerin Deutschlands, sondern der Welt ist. Gemeinsam mit 39 anderen der besten Fachkräfte Deutschlands will sie nach einer Medaille greifen. Doch sie werden es gegen mehr als 1.350 der besten Wettkämpfer der Welt nicht leicht haben.

Berlin / Stuttgart, Juli 2019 – „Bunte Zukunft“ heißt der vielbeachtete Blogg der besten Malerin Deutschlands, Jessica Jörges. Dort kann man ihre Begeisterung und Leidenschaft für ihren Beruf live miterleben. Und ihren harten und steinigen Trainingsweg zu den Weltmeisterschaften der Berufe. Denn derzeit trainiert die 21-Jährige aus dem hessischen Dreieich für die Weltmeisterschaft der Berufe vom 22. bis 27. August im russischen Kasan. Ihre Disziplin: „Malerin“. Darin war sie Innungsbeste, Landesbeste und Bundessiegerin. Jetzt will sie eine WM-Medaille: „Einmal auf dem Podest zu stehen, ist mein größter Traum.“
Das Malerhandwerk wurde ihr in die Wiege gelegt: Die Mutter übernahm den Betrieb der Eltern und Großeltern, der Vater schulte um, damit er mit seiner Frau das Unternehmen führen konnte. Jessica verkündete schon im Kindergarten: „Ich werde Malerin.“ Doch erst die vergebliche Suche nach einem passenden Studienfach lenkte ihr Interesse nach dem Abitur wieder aufs Handwerk – wo sie in einer Männerdomäne die jungen Kollegen weit hinter sich lässt. „Bis heute habe ich kein Studienfach entdeckt, das mit diesem wundervollen Beruf konkurrieren kann. Deshalb wird es nach der Ausbildung auch nichts anderes geben: ich bleibe in diesem Beruf und will darin noch besser werden!“, so die Wettkämpferin.

Jessica ist eine von 39 WM-Teilnehmer/innen, alles junge Fachkräfte aus Handwerk, Industrie und dem Dienstleistungsbereich und keine/r älter als 23 Jahre. Sie treten bei den WorldSkills Kasan 2019 in 34 beruflichen Disziplinen, darunter Mechatronik, Stahlbetonbau, Floristik und Drucktechnik gegen die besten internationalen Kollegen an. Großes Ziel der Top-Talente: Sie alle wollen zeigen, dass die deutsche duale Ausbildung eine hervorragende Basis für Top-Leistungen in der Arbeitswelt ist und sie es mit den Besten der Welt aufnehmen können.

Alle Teilnehmer/innen hatten sich zuvor in Deutschland durch mehrere Auswahlwettbewerbe für die WM der Berufe qualifiziert und in den vergangenen Wochen hart trainiert, oft in der Freizeit, neben dem Job. Immer an ihrer Seite sind dabei die Bundestrainer/innen, selbst Ausbilder/innen, in den jeweiligen Disziplinen. „Unsere Expertinnen und Experten, die ihre Erfahrungen an die jungen Fachkräfte weitergeben, wissen genau, wie hart die internationalen Wettbewerbe sind“, so Hubert Romer, Geschäftsführer von WorldSkills Germany. „Das Niveau der internationalen Wettbewerbe liegt oft über dem der deutschen Abschlussprüfungen am Ende der Ausbildung. Unseren Teilnehmer/innen verlangen die Wettkämpfe also absolute Höchstleistung ab. Andererseits bieten sie optimale Weiterbildungsmöglichkeiten, von denen auch die jeweiligen Unternehmen profitieren, wenn die Teilnehmer/innen mit großem Erfahrungsschatz nach dem Wettbewerb zurückkehren.“

Jessica Jörges wird sich im Wettkampf verschiedenen anspruchsvollen Aufgaben stellen müssen. „Mir werden beispielsweise zwei Farbtöne vorgegeben und ich muss diese möglichst genau nachmischen. Ich streiche sie dann auf Platten neben den Originalfarbton auf und die Jury bewertet, wie nah ich am Original dran bin“, erklärt die WM-Teilnehmerin. „Anschließend muss ich zwischen dem hellen und dem dunklen Farbton eine Harmonisierung von zwei weiteren Tönen mischen, sodass es einen Farbverlauf wie auf einer Farbkarte ergibt. Es ist alles Augenmaß. Das macht die Aufgabe so schwierig aber auch spannend.“

Vergangenes Wochenende kam das rund 100 Personen starke Team Germany für die WM in Kasan zur letzten gemeinsamen Vorbereitung zusammen. Zunächst wurde die Berufe-Nationalmannschaft am Donnerstag von Bundesministerin Karliczek im Bundesministerium für Bildung und Forschung empfangen. „Die duale Berufsausbildung in Deutschland ist ein bewährter und international hoch geschätzter Weg in den Beruf. Wir bleiben bei internationalen Entwicklungen am Ball und stellen uns dem internationalen Wettbewerb. Deshalb freue ich mich, dass die jungen Fachkräfte aus Deutschland – jeweils die besten in ihrem Beruf – bei den WorldSkills in Kazan um Medaillen kämpfen werden“, sagte die Bundesministerin in Berlin. „Bei dieser Berufsweltmeisterschaft werden sie und ihre Trainer viele Erfahrungen und Impulse sammeln, die wieder in die Berufsausbildung in Deutschland zurückfließen.“

Am Freitag und Samstag folgten für das Team Germany dann am Müggelsee in bester Atmosphäre Workshops, Mentaltrainings und Teambuilding-Aktionen. Denn nicht nur die fachliche, sondern auch die mentale Vorbereitung und das Teamerlebnis werden den Teilnehmer/innen helfen, bei der WM ihre besten Leistungen abzurufen. „Durch die Mentaltrainings und die Teamarbeit bleiben zwei Sätze ganz besonders im Gedächtnis“, fasst Hubert Romer die wichtige Vorbereitungsarbeit auf die WM zusammen. „Erstens: Die Medaille zu gewinnen, ist Kopfsache. Zweitens: Der Erfolg gehört den Tüchtigen.“
Darum haben Jessica Jörges sowie ihre 38 Teamkollegen in den nächsten Wochen bis zur WM noch einige Trainingseinheiten vor sich. Jessica zum Beispiel wird das freihändige Malen eines filigranen Motivs in München üben, bei dem es auf absolute Maßgenauigkeit ankommt. Denn am Ende steht das große Ziel: Die begabte Bloggerin will die Goldmedaille nach Deutschland holen.

Mehr über die WorldSkills Kasan 2019
Die Weltmeisterschaft der Berufe findet vom 22. bis 27. August 2019 im russischen Kasan (Tartastan) statt. Das Team Germany umfasst rund 100 Personen. Darunter sind die 39 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die in 34 Skills-Disziplinen antreten. Zur WM gemeldet sind über 1.350 junge Fachkräfte aus über 60 Ländern in insgesamt 56 Disziplinen. Die Eröffnung der 45. WorldSkills-Wettbewerbe findet am 22. August 2019 in der „Kazan Arena“ statt. Hier werden am 27. August 2019 zur Siegerehrung auch die Medaillen vergeben. Das „Kazan Expo International Exhibition Centre“ (74,8 Hektar), Austragungsort des Wettbewerbs, wurde extra für die WorldSkills gebaut.
Die Teilnahme der deutschen Berufe-Nationalmannschaft an den WorldSkills Kasan 2019 wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Darüber hinaus sind die CWS-boco International GmbH als Presenterpartner von WorldSkills Germany sowie die SAMSUNG Electronics GmbH offizieller Partner der deutschen Nationalmannschaft für die 45. Weltmeisterschaft der Berufe.

Team Germany bei den WorldSkills Kasan 2019

WorldSkills Germany fördert und unterstützt nationale und internationale Wettbewerbe nicht-akademischer Berufe und ist damit Botschafter für den Standort Deutschland. Die Wettbewerbe sind Impulsgeber für die Berufsbildung, wirtschaftliche Kontakte und Plattform zur Präsentation neuer Entwicklungen. Sie zeigen jungen Menschen frühzeitig Chancen auf und motivieren zu Bestleistungen in der Ausbildung. Der 2006 gegründete Verein WorldSkills Germany vereint Engagement und Ideen von derzeit über 80 Mitgliedern, Partnern, Unternehmen und Verbänden. Er ist die nationale Mitgliedsorganisation von WorldSkills International und WorldSkills Europe. Vorstandsvorsitzende von WorldSkills Germany e.V. ist Andrea Zeus, Referentin beim Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe; Hubert Romer leitet WorldSkills Germany als Geschäftsführer. Als Partner von WorldSkills Germany setzt sich CWS nicht nur für die Exzellenz in der Berufsbildung ein, sondern fördert auch die Ausbildung nicht akademischer Berufsbilder.

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Stanley Black & Decker sponsert WordSkills 2013, die WM der Berufe

Die Marken Stanley, Dewalt und Facom präsentieren sich in der Stanley-Halle / Breites Informationsangebot zu beruflichen Perspektiven im Unternehmen / Spannende Wettbewerb

BildStanley Black & Decker ist einer der Haupt-Sponsoren der WorldSkills 2013, der WM der Berufe. Vom 3. bis 6. Juli präsentieren sich die Konzernmarken Stanley, DEWALT und FACOM in der Stanley-Halle (Halle 4) auf dem Messegelände in Leipzig. Darüber hinaus sind die drei Marken Sector Presenter für viele Bereiche des Gewerks „Construction & Building“, u.a. Fliesenlegen, Schweißen, Sanitär- und Heizungsinstallation, Maurerarbeiten und Bauschreinern.

Besucher können sich auf dem knapp 300 m² großen Stand über das Kernsortiment der Marken sowie innovative Neuheiten informieren. Breit ist auch das Informationsangebot zu den beruflichen Perspektiven im Unternehmen. Mitarbeiter der Personalabteilung sind kompetente Ansprechpartner vor Ort und beraten gerne in Sachen Berufswahl und Karriereplanung. Wer selbst Werkzeuge ausprobieren und sich mit anderen in spannenden Wettkämpfen messen will, kann dies natürlich auch tun: Bei der Schrauber-Station von DEWALT gilt es, mit einem Akku-Schrauber so schnell wie möglich fünf Schrauben einzudrehen. Ähnlich sind die Herausforderungen bei Stanley – hier liegen dafür Hammer und Nägel bereit. Und wer schon immer mal einen professionellen Reifenwechsel mit einem Druckluftwerkzeug machen wollte, stellt bei FACOM sein Können am Modell eines F1-Boliden unter Beweis. Ein original MotoGP-Motorrad (Stanley, DEWALT und FACOM sind offizielle Sponsoren und Werkzeuglieferanten für das Rennteam Monster Yamaha Tech3) rundet die Präsentation der drei Marken ab.

Die Marken im Überblick:

Stanley Handwerkzeuge
Beim Bau des Empire State Building waren sie ebenso zur Hand wie beim Errichten der Petronas Towers: die Handwerkzeuge der Marke Stanley. Im Laufe seiner mehr als 150 Jahre langen Geschichte entwickelte Stanley einige der nützlichsten Werkzeuge, darunter den Bailey Hobel, die Surform Fräse, das erste Rollenbandmaß mit Bandrücklauf und Feststellmechanismus sowie das erste Messer mit zwei einziehbaren Klingen. Mit seinem Handwerkzeuge, Aufbewahrungslösungen, Elektrowerkzeuge und Zubehör umfassenden Sortiment ist Stanley die weltweit führende Werkzeugmarke und Komplettanbieter für Profis sowie ambitionierte Heimwerker. Die Werkzeuge begleiten Anwender in allen Schritten eines Projekts – von der Vorbereitung über die Montage bis zur Fer¬tigstellung. www.stanleyworks.de

DEWALT
Mit Gelb-Schwarz ist auf den Baustellen dieser Welt alles im grünen Bereich. Seit mehr als 80 Jahren entwickelt und fertigt DEWALT hochwertige Elektrowerkzeuge für den gewerblichen Anwender, die über den qualifizierten Fachhandel erhältlich sind. Das Maschinen- und Zubehör-Sortiment zeichnet sich durch Leistungsstärke, Robustheit und Zuverlässigkeit aus. Weil es darum auch im Sport geht, ist DEWALT u.a. bei der Europa League, beim Boxen, Moto GP und NASCAR dabei. Auch die Serviceleistungen sind außergewöhnlich: 30 Tage Geld zurück“-Garantie und 24-Stunden-Reparaturzeit. www.dewalt.de

FACOM
Seit 95 Jahren setzen professionelle Anwender in Industrie und Automotive auf die Standard- und Spezialwerkzeuge von FACOM. Über 8.000 Produkte – von allgemeinen Handwerkzeugen, Werkstatteinrichtung bis hin zu Spezialwerkzeugen für PKW, NKW sowie Elektro- und Hybridfahrzeuge – bieten für jede Anforderung die passende Lösung. FACOM-Werkzeuge entsprechen strengen Sicherheitsnormen und Qualitätsanforderungen, werden unter härtesten Bedingungen getestet und bieten hohen Bedienkomfort. Mit zwölf europäischen Produktionsstätten, die jeweils auf bestimmte Werkzeuggruppen spezialisiert sind, kann FACOM seinen europäischen Kunden Qualitätsprodukte anbieten, die vor Ort hergestellt werden: Zwei Drittel aller Artikel von FACOM werden in Europa, hauptsächlich in Frankreich, hergestellt. Das 6.000 Partner umfassende Vertriebsnetz, Niederlassungen und technische Berater in mehr als 100 Ländern stellen sicher, dass ein FACOM-Spezialist dort ist, wo Anwender ihn benötigen. www.facom.com

Über:

Stanley Black & Decker Deutschland GmbH
Herr Thorsten Kieren
Black & Decker Straße 40
65510 Idstein
Deutschland

fon ..: 0612626 / 210
fax ..: 06126/212770
web ..: http://www.stanleyworks.de
email : stanley@carapetyan.com

Mit rund 45.000 Mitarbeitern in Europa, Asien, Nord- und Südamerika ist Stanley Black & Decker weltweit in den Geschäftsbereichen Construction & DIY, Industrie und Sicherheit aktiv. Das Unternehmen zählt zu den beliebtesten der Welt (Fortune’s ,,Most Admired Companies“ und Chief Executive ,,Best Companies for Leaders 2012″), ist führend hinsichtlich Innovation (Patent Board) und vorbildhaft mit Blick auf ökonomisches, ökologisches und soziales Handeln (Dow Jones Sustainability Index).

Pressekontakt:

Carapetyan & Krämer
Frau Sabine Schumann
An der Theisenmühle 1
63303 Dreieich

fon ..: 06103/60920
web ..: http://www.carapetyan.com
email : schumann@carapetyan.com

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