Schlagwort: Wirtschaftsfachwirt/in IHK

Wie man im Schlaf sein Geld verliert

Was bedeutet Verjährung?

Wie man im Schlaf sein Geld verliert

Wer die Verjährungsfrist verschläft, bleibt auf offenen Forderungen sitzen (Bildquelle: pixabay)

Im Zusammenhang mit Straftaten wird hin und wieder erörtert, ob diese bereits verjährt ist oder noch nicht. Auch in der Wirtschaft spielt der Begriff der Verjährung eine wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang wird in der mündlichen Prüfung zum Wirtschaftsfachwirt/in (IHK) auch gerne einmal gefragt „Was ist Verjährung?“ In seinem kostenlosen Schulungsvideo liefert Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert dazu einige grundlegende Informationen, anhand derer die Prüfungsfrage beantwortet werden kann und verrät einen cleveren Brückenbautipp, um die Lösung zu generieren.

Die recht kurze Frage „Was ist Verjährung?“ klingt zunächst einmal recht einfach, doch diese Art von Fragen gehören zu den schwierigsten Prüfungsfragen überhaupt. Es gibt zwei Möglichkeiten, sich hier eine Brücke zu bauen zu dem, was man hoffentlich irgendwie irgendwo weiß. Eine Möglichkeit ist, bei dem Hilfsverb anzusetzen, die andere Möglichkeit besteht darin, bei dem Begriff „Verjährung“ anzusetzen.

Bei dem ersten Trick ersetzt man das Hilfsverb „ist“ durch ein anderes und sagt stattdessen „bedeutet“, so dass die Frage nun lautet: „Was bedeutet Verjährung?“ Dies öffnet die Tür zum Inhalt, denn nun kann man sagen: „Verjährung bedeutet, Komma, dass — eine Forderung nicht mehr gerichtlich durchgesetzt werden kann.“

Bliebe man bei dem ursprünglichen „ist“, würde man zu einer komplizierteren Definition gelangen im Stile von „… ist eine gesetzliche Regelung, die besagt, dass…“ oder „… die bedeutet, dass…“. Und damit wäre man wieder beim erste Lösungsansatz.

Einrede der Verjährung

Verjährung tritt allerdings nicht automatisch ein. Wenn jemand vor Gericht zieht mit einer Forderung, dann muss der Schuldner, also derjenige, der die Forderung bezahlen muss, wenn er sich auf die Verjährung berufen will, die Einrede der Verjährung machen. Die Folge dessen ist, dass er dann in der Tat nicht mehr zahlen muss. Dabei wird hier implizit unterstellt, dass es um eine Geldforderung geht. Das muss aber nicht immer der Fall sein.

Weiter angenommen, es geht um eine Geldforderung, d.h. also der Gläubiger hat die Forderung, aber sie ist verjährt. Nun zieht der Gläubiger dennoch vor Gericht. Der Schuldner macht nun die Einrede der Verjährung, das heißt, er sagt: „Diese Forderung ist verjährt.“ Daraus folgt dann: Er muss diese Geldsumme nicht mehr bezahlen. Und das führt dann zu dem sehr unbefriedigenden Ergebnis.

Verjährung bedeutet nämlich zwei Dinge: Erstens, die Forderung existiert noch, aber sie ist zweitens gerichtlich nicht mehr durchsetzbar.

Die normale Verjährungsfrist beträgt übrigens drei Jahre, es gibt aber auch Forderungen, die erst nach zehn Jahren verjähren oder sogar erst nach 30 Jahren. Aber die normale Regelung ist drei Jahre, immer gerechnet zum Ende des Jahres, in dem die Forderung entstanden ist. Wenn eine Forderung z.B. am 15. September eines Jahres entsteht, dann muss man auf das Ende des Jahres gehen, also zum 31.12. dieses Jahres, und dann drei Jahre weiter zählen, dann an diesem Tag ist die Forderung verjährt.

Im Rahmen einer möglichen Prüfung könnte man nun rhetorisch weiterfragen: Was ist der Sinn der Verjährung? Was ist der Sinn dieser Regelung? Dies kann an dann ganz einfach beantworten, indem man sagt: Irgendwann muss es gut sein, irgendwann muss die Vergangenheit mal ruhen. Der Gläubiger hat lange genug Zeit gehabt, diese Forderung durchzusetzen. Wenn er das verschlafen hat, dann muss er irgendwann mal in den sauren Apfel beißen, dass die Forderung zwar noch existiert, aber ihm gar nichts mehr nützt, weil er sie eben nicht mehr in das Geld umsetzen kann, was er eigentlich ja bekommen sollte. Das ist der Sinn der Verjährung. Irgendwann soll die Vergangenheit mal ruhen, irgendwann muss auch Schluss sein auch mit alten Forderungen, und wenn der Schuldner dann die Einrede der Verjährung macht, dann kann der Gläubiger die Forderung nicht mehr durchsetzen.

Was der Schuldner natürlich machen kann, ist, dass er trotzdem zahlt, denn das kann er. Allerdings werden dies wohl 99,9 Prozent der Schuldner nicht tun, die werden sich freuen. Aber der Schuldner braucht die Einrede der Verjährung nicht zu machen, er kann auch sagen: „Ich erkenne die Forderung an, und hier ist das Geld.“ Das geht auch.

Das komplette, kostenlose Video “ Was bedeutet Verjährung?„finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

Dr. Marius Ebert ist Deutschlands Schnell-Lernexperte. Sein Schnell-Lernsystem für betriebswirtschaftliche Themen ermöglicht eine schnelle Vorbereitung auf IHK-Prüfungen, wie z.B. Betriebswirt/in IHK, Wirtschaftsfachwirt/in IHK, Technischer Fachwirt/in und diverse Mesterberufe, wie z.B. Industriemeister/in IHK.

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Akkord und Rhythmus

Akkordfähigkeit, Akkordreife

Akkord und Rhythmus

Akkord bezieht sich immer auf sehr einfache und auch manuelle Tätigkeiten (Bildquelle: pixabay)

Beim Begriff „Akkord“ horcht sofort jeder Musiker auf. Der Begriff hat allerdings auch eine wirtschaftliche Bedeutung. In der mündlichen Prüfung zum Wirtschaftsfachwirt/in (IHK) wird in diesem Zusammenhang auch gerne nach der Bedeutung der Begriffe Akkordfähigkeit und Akkordreife gefragt. In seinem kostenlosen Schulungsvideo klärt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert deshalb diese beiden Begriffe und zeigt, wie sich die Bedeutung der beiden Begriffe anhand von Strukturzahlen einfach für die Prüfung merken lässt.

Wenn der angehende Prüfungskandidat sich merkt, dass Akkordfähigkeit drei Dinge bedeutet, was gleichgesetzt wird mit Strukturzahl 3, und Akkordreife zwei Dinge; was der Strukturzahl 2 entspricht, ist dies schon einmal die halbe Miete für die Prüfungsvorbereitung und die Prüfungssituation. Jetzt gilt es nur noch, diese 3 bzw. 2 Merkmale zu verankern. Ein weiterer wichtiger Anker dazu ist das Wissen, dass Akkordfähigkeit das erste ist, das vorliegen muss. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass auch eine Akkordreife eintreffen kann.

Akkordreife setzt Akkordfähigkeit voraus

Die erste Stufe, nämlich die Akkordfähigkeit bedeutet:

Die Arbeit muss erstens wiederholbar sein. Es handelt sich also um eine einfache Arbeit, die wiederholbar ist, zum Beispiel dass jemand irgendetwas einfüllt in eine Dose. Diese Tätigkeit ist wiederholbar.

Zweitens muss die Tätigkeit mengenmäßig erfassbar sein. Das heißt: Man kann genau erfassen, wie viele dieser Teile die Person in die Dose eingefüllt hat.

Und drittens muss die Tätigkeit zeitlich messbar sein. Das bedeutet: Man kann messen, wie lange es braucht, um diesen Gegenstand in die Dose einzufüllen.

Grundsätzlich kann man sagen, dass sich der Akkord immer auf sehr einfache und auch manuelle Tätigkeiten bezieht.

Die Akkordreife nun, die auf der Akkordfähigkeit aufbaut, bezieht sich auf zwei Dinge, nämlich einmal auf die Maschine oder den Ablauf, und zum anderen auf denen Menschen, der diese Arbeit verrichtet.

Das erste Kriterium besagt, dass die Maschine oder der Ablauf störungsfrei sein muss. Das heißt: Da darf nichts mehr klemmen oder feststecken, sondern es muss wirklich störungsfrei laufen.

Das zweite Kriterium bezieht sich auf den Menschen, der diese Tätigkeit vollbringt. Er muss die Arbeit beherrschen. Anders ausgedrückt: Damit eine Tätigkeit akkordreif ist, muss sie vom Menschen beherrscht werden.

Das komplette, kostenlose Video “ Akkordfähigkeit, Akkordreife“ finden interessierte Leser auf der Video-Plattform YouTube. Weitere Hinweise zu diesem und vielen weiteren betriebswirtschaftlichen Themen finden sich ebenfalls auf der Webseite des Unternehmens ( http://mariusebertsblog.com/).

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(Un)Gefährliche Kurven

Angebots- u. Nachfragekurve

(Un)Gefährliche Kurven

Angebots- und Nachfragekurve können allenfalls in der Prüfung gefährlich werden (Bildquelle: pixabay)

Dass der Markt durch Angebot und Nachfrage gesteuert wird, ist schon fast eine Binsenweisheit. Die Betriebswirtschaftslehre beleuchtet die Sachverhalte und Zusammenhänge dagegen sehr viel tiefer. Dazu gehören auch schematische Darstellungen in Form von Formeln, Tabellen und Kurven. In diesem Zusammenhang wird in der mündlichen Prüfung zum Wirtschaftsfachwirt/in (IHK) auch gerne das Thema Angebots- und Nachfragekurve aufgegriffen. In seinem kostenlosen Schulungsvideo erklärt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert diese beiden Kurven und deren Unterschied sowie den Zusammenhang mit dem Gleichgewichtspreis.

Der Begriff Markt wird gerne definiert als der Ort, an dem Angebot und Nachfrage stattfinden. Das Verhältnis von angebotener und nachgefragter Menge ist einer der entscheidenden Faktoren für den Preis, den der Anbieter verlangen kann bzw. den der Nachfrager bereit ist, zu bezahlen. Dies zeigt sich ganz besonders in den sogenannten Nischenmärkten, aber natürlich auch bei Überangeboten wie nach einer guten Obsternte oder bei einer Mangelsituation, etwa wenn Brennstoffe oder Kraftstoffe infolge einer Krise oder witterungsbedingt knapp werden.

In der Betriebswirtschaftslehre und in der Volkswirtschaftslehre lassen sich solche Zusammenhänge durch Kurven darstellen und anhand der Kurvenverläufe verdeutlichen. Dazu gehören auch die Angebots- und Nachfragekurve. Beiden gemeinsam ist, dass sie durch ein klassisches Koordinatensystem mit X-Achse (Abszisse) und Y-Achse (Ordinate) abgebildet werden, wobei die Werte nach oben bzw. nach rechts hin zunehmen. An der Abszisse wird die Menge X abgetragen und an der Ordinate der Preis P. Links an der Abszisse, d.h. am Schnittpunkt von Ordinate und Abszisse (dem Nullpunkt des Koordinatensystems), ist die Menge gering, nach rechts hin wird sie größer. Oben an der Abszisse ist der Preis hoch, unten ist der Preis niedrig. Die Unterschiede zwischen Angebots- und Nachfragekurve liegen allerdings im Detail.

Der Schnittpunkt von Angebots- und Nachfragekurve ergibt den Gleichgewichtspreis

Die Angebotskurve ergibt sich nun daraus, dass zu einem hohen Preis, also an der Abszisse oben, eine hohe Menge angeboten wird. Zu einem niedrigen Preis wird eine niedrige Menge angeboten.

Bei der Nachfragekurve ist es genau umgekehrt: Hier wird zu einem hohen Preis eine sehr niedrige Menge nachgefragt, und zu einem niedrigen Preis wird eine recht hohe Menge nachgefragt.

Trägt man nun beide Kurven in das Koordinatensystem ein, schneiden sich diese beiden Kurven an einem bestimmten Wert für den Preis P und die Menge X. Dieser Punkt P* ist der sogenannte Gleichgewichtspreis. Zu diesem Preis P* wird die Menge X* abgesetzt.

Das ist die klassische Vorstellung der Preisbildung durch das Spiel von Angebot und Nachfrage. Man könnte auch sagen: Durch die unsichtbare Hand, durch die Selbstregulierung des Marktes.

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Hasta la vista, baby…

Delikthaftung

Hasta la vista, baby...

Delikthaftung und Schadensersatz sind eng miteinander verbunden (Bildquelle: pixabay)

Die Begriffe Haftung, Haftungsrisiko, Haftungsausschluss und Haftungsbeschränkung sind auch Konsumenten zumindest vom Hörensagen her bekannt. Weniger bekannt ist dagegen der Begriff der Delikthaftung. Er gehört allerdings zum Prüfungskanon in der mündlichen Prüfung zum Wirtschaftsfachwirt/in (IHK). In seinem kostenlosen Schulungsvideo klärt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert deshalb nicht nur den Begriff, sondern ordnet ihn auch in den Gesamtzusammenhang ein.

Unternehmer sollten sich immer darüber bewusst sein, dass für ihre Dienstleistungen und Produkten unterschiedliche Arten der Haftung in Frage kommen können. Haftung gibt es in Deutschland aus drei Gesichtspunkten heraus, nämlich die Haftung aus Vertrag, die Haftung aus unerlaubter Handlung, also die Haftung aus Delikt, um die es hier eigentlich geht, und die die Haftung aus Gefährdung.

Die Gefährdungshaftung ist dabei ein Sonderfall in der deutschen Systematik. Das ist eine Haftung ohne Schuld und begegnet dem Unternehmer oder Wirtschaftsfachwirt vor allem im Rahmen des Produkthaftungsgesetzes (ProdHaftG). Aber es gibt auch andere Bereiche, die die Gefährdungshaftung haben, zum Beispiel im Umwelthaftungsrecht.

Anders dagegen die Haftung aus Vertrag und die Haftung aus Delikt. Diese beiden sind immer gekoppelt an eine Schuld.

Voraussetzungen für eine Delikthaftung

Die sogenannte Delikthaftung wird in den Paragrafen 823 und folgende im BGB behandelt. In § 823 heißt es: „Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet.“

Um eine Delikthaftung im Einzelnen zu prüfen, sind im Wesentlichen und in enger Anlehnung an dieses Gesetz also vier Dinge zu prüfen.

1. Vorsatz oder Fahrlässigkeit: Vorsätzlich oder fahrlässig ist das, was der Jurist als „Schuld“ bezeichnet. Vorsatz ist Absicht, Fahrlässigkeit ist Nachlässigkeit oder Schlamperei. Dieses Kriterium muss erfüllt sein.

2. Rechtsverletzung: Leben, Körper, Gesundheit, Freiheit, Eigentum oder ein sonstiges Recht muss verletzt worden sein.

3. Widerrechtlichkeit: Die eben genannte Rechtsverletzung muss widerrechtlich erfolgt sein. Jede Operation, die ein Arzt vornimmt, ist eine Verletzung von einem Körper, sogar vorsätzlich, aber nicht widerrechtlich. Jede Tätowierung, die jemand vornehmen lässt, ist eine Verletzung des Körpers, aber nicht widerrechtlich. Das heißt: Man muss prüfen, ob es widerrechtlich ist.

4. Ursächlichkeit: Das Gesetz sagt „daraus entstehenden“, das heißt: Es muss ein ursächlicher Zusammenhang sein zwischen dem, was passiert ist, und dem Schaden.

Liegt tatsächlich eine Delikthaftung vor, d.h. wenn obiges dem Grunde nach bejaht wurde, werden die Paragrafen 249 ff im BGB relevant, und darin wird die Höhe geregelt.

Es gilt also, immer zunächst eine Haftung dem Grunde nach zu prüfen, also ob überhaupt und tatsächlich ein Haftungsgrund vorliegt. Erst wenn dies gegeben ist, wenn zum Beispiel diese vier Punkte aus § 823 ff zu bejahen sind, ist erst im zweiten Schritt die Höhe des Schadensersatzes zu prüfen. Das ist im Wesentlichen der Gedanke der Wiedergutmachung.

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Mit Sonderausgaben Steuern sparen

Geben Sie Beispiele für Sonderausgaben!

Mit Sonderausgaben Steuern sparen

Beiträge zur Krankenversicherung lassen sich als Sonderausgaben absetzen (Bildquelle: pixabay)

Beim Thema Ausgaben denken viele zunächst an betriebliche Ausgaben, im zweiten Schritt an die privaten Ausgaben in Form von Einkäufen oder Zahlungen wie Miete, Strom und Wasser. Genau hier könnte ein Prüfling ins Stolpern geraten, wenn in der mündlichen Prüfung zum Wirtschaftsfachwirt/in (IHK) nach Beispielen für Sonderausgaben gefragt wird. In seinem kostenlosen Schulungsvideo klärt Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert diesen Begriff und gibt Beispiele für solche Sonderausgaben.

Vor der eigentlichen Beantwortung der Frage nach Beispielen zu Sonderausgaben ist es hilfreich und sinnvoll, den Begriff zunächst zu verorten. Der Begriff Sonderausgaben gehört in das Steuerrecht, und zwar genauer in die Ermittlung des zu versteuernden Einkommens. Hier liegt ein bestimmtes Schema zugrunde, das u.a. auch Minuszeilen enthält. Diese Minuszeilen sind nichts anderes als Dinge, die man absetzen kann, die also dazu beitragen, die private Steuerlast zu senken.
Wer es genauer belegen möchte, kann hier auf das Einkommensteuergesetz verweisen, und zwar auf § 10 bzw. § 10a EStG. Demzufolge sind Sonderausgaben solche Aufwendungen, die weder Betriebsausgaben noch Werbungskosten sind und die auch nicht wie Betriebsausgaben oder Werbungskosten behandelt werden.

Vorsorgeaufwendungen senken die private Steuerlast

Zu diesen Sonderausgaben zählen somit Vorsorgeaufwendungen und Versicherungsbeiträge, Kirchensteuer und Spenden. Auch Unterhaltszahlungen gehören dazu. Typische Beispiele für Sonderausgaben als Antwort auf die Prüfungsfrage wären somit etwa Beiträge für die Altersvorsorge einschließlich privater Rentenversicherung und Riester-Rente, Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung, Beiträge zu einer bestehenden Unfall- und Haftpflichtversicherung, Unterhaltszahlungen, Kirchensteuer, Spenden an anerkannte Vereine und Organisationen, Mitgliedsbeiträge, aber sogar auch die Kosten für eine erste Ausbildung und für Schulgeld, etwa einer Privatschule.

Weniger wichtig für die Beantwortung der Prüfungsfrage ist der Hinweis, dass hier nicht grenzenlos abgesetzt werden kann und dass die Zahlungen als solche belegt werden müssen. Sie müssen also tatsächlich erfolgt sein. Eine Rechnung alleine genügt nicht. Bei Spenden sollte deshalb auch eine Spendenquittung vorliegen. Lediglich bei Spenden unter 200 Euro genügt ein vereinfachter Nachweis, also ein Buchungsbeleg.

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Geht’s auch billiger?

Geben Sie je ein Beispiel für räumliche, zeitliche u. persönliche Preisdifferenzierung!

Typischer Fall für eine persönliche Preisdifferenzierung: Fahrkarten (Bildquelle: pixabay)

Ein wesentlicher Parameter bei jeglichem Verkauf ist der Preis. Dass der Preis für ein bestimmtes Produkt jedoch nicht immer und überall gleich ist, hat jeder schon oft genug im Alltag erlebt. Vor diesem Hintergrund wird gelegentlich in der mündlichen Prüfung zum Wirtschaftsfachwirt/in (IHK) die Frage gestellt: „Geben Sie je ein Beispiel für räumliche, zeitliche und persönliche Preisdifferenzierung!“ In seinem kostenlosen Schulungsvideo beantwortet Deutschlands Schnell-Lernexperte Dr. Marius Ebert diese Frage anhand typischer Beispiele aus dem wirtschaftlichen Leben.

„Früher hat ein Brot oder ein Pfund Butter überall das gleiche gekostet!“, hört man oft ältere Menschen schimpfen angesichts der vielen unterschiedlichen Preise, die heutzutage in unterschiedlichen Läden verlangt werden. Dies lag daran, dass die entsprechenden Preise staatlich oder im Mittelalter durch die Zünfte vorgegeben und somit stabil waren. Die idealtypische freie Marktwirtschaft hat sich allerdings von diesem Diktum befreit und kennt stattdessen den Preiswettbewerb. Während der Preiswettbewerb sich auf den gegenseitigen Wettbewerb, also die Konkurrenz, bezieht, kann aber auch der einzelnen Unternehmer seine Preise frei gestalten und für unterschiedliche Situationen unterschiedliche Preise vorsehen.

Preisdifferenzierung als unternehmerisches Instrument

Die Frage nach Beispielen für verschiedene Formen der Preisdifferenzierung lässt sich einfacher verstehen und damit auch beantworten, wenn der hier zentrale Begriff der Preisdifferenzierung geklärt ist. Es handelt sich dabei um ein unternehmerisches Instrument, in diesem Fall ein Instrument der Preispolitik. Preisdifferenzierung bedeutet, dass der Unternehmer für das gleiche Produkt und die gleiche Dienstleistung unterschiedliche Preise nimmt. Preisdifferenzierung heißt also nichts anderes als Unterscheidung. Daraus ergibt sich wiederum die Frage: Wie und nach welchen Kriterien trifft man diese Unterscheidung? In der hier zu beantwortenden Frage wird nun auf eine räumliche, zeitliche und persönliche Unterscheidung abgehoben, für die jeweils ein Beispiel geliefert werden soll.

Ein klassisches Beispiel für eine räumliche Preisdifferenzierung ist der Benzinpreis. Man kann mit Sicherheit im Internet irgendwo auf irgendeiner Seite nachschauen, dass der Benzinpreis beispielsweise 200 Kilometer weiter nördlich vielleicht günstiger ist. Ob dem Anwender dies im konkreten Fall weiterhilft, ist eine andere Frage. Mit entsprechenden Suchportalen lässt sich dies aber auch regional stärker eingegrenzt überprüfen. Entscheidend ist hier, dass beim Benzinpreis zum Beispiel im Norden Deutschlands andere Preise anzutreffen sind als im Süden Deutschlands.

Eine zeitliche Preisdifferenzierung wird ebenso klassischerweise in der Hotellerie praktiziert. So gibt es beispielsweise das selbe Zimmer im selben Hotel in der Nebensaison zu einem sehr viel günstigeren Preis als in der Hauptsaison.

Ein Beispiel für eine persönliche Preisdifferenzierung findet sich in der Persönenbeförderung: Hier zahlen Schüler und Studenten oder auch oder Senioren bei vielen Anbietern einen günstigeren Preis als den Normalpreis.

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