Schlagwort: Werbungskosten

Steuervorteile am Münchner Oktoberfest

Steuervorteile am Münchner Oktoberfest

Bei einem Geschäftsessen ist das Trinkgeld auch absetzbar (Bildquelle: W. Heiber Fotostudio)

Zu Bayern gehört die Wiesn und für viele Ansässige ist der alljährliche Besuch – ob privater oder geschäftlicher Natur – Pflicht. Das größte und bekannteste Volksfest der Welt startete im Jahr 1810, doch damals noch nicht mit den traditionellen Worten „O“zapft is!“ aus dem Mund des amtierenden Oberbürgermeister Münchens. Die rund 120.000 Sitzplätze in den Wiesnzelten sind größtenteils schon vorab reserviert und es schickt sich, seine Kunden, Geschäftspartner oder Mitarbeiter darin gemeinschaftlich und vergnüglich zu verköstigen. Dieser Brauch bringt auch für den Gastgeber einen Steuervorteil von 70 oder gar 100 Prozent der Ausgaben, wenn er alles richtig macht.

Betrieblicher oder geschäftlicher Anlass vorausgesetzt

Grundsätzlich sind Bewirtungskosten steuerlich begünstigt, wenn sie betrieblich oder geschäftlich veranlasst sind. Ein geschäftlicher Anlass liegt vor, wenn Betriebsfremde wie Geschäftsfreunde oder Kunden eingeladen werden. Betrieblich veranlasst ist die Bewirtung, wenn die eigenen Mitarbeiter teilnehmen. Für Arbeitnehmer ist die Wiesn daher ein willkommener Anlass, um sich steuer- und sozialversicherungsfrei vom Arbeitgeber oder Vorgesetzten einladen zu lassen. „Gerade auf dem Oktoberfest ist es mitunter üblich, dass die Ehegatten miteingeladen werden“, erklärt Mark Weidinger, Vorstand der Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. (Lohi). Dies ist steuerrechtlich unproblematisch, wenn die Bewirtung ansonsten in die Kategorie betrieblich oder geschäftlich fällt.

Auflagen zur Dokumentation müssen erfüllt sein

Damit das Finanzamt die Ausgaben akzeptiert, müssen strenge Dokumentationspflichten erfüllt werden. Dafür ist auf jeden Fall eine Rechnung des Wienwirts mit seiner Anschrift, auf der die verzehrten Speisen und Getränke mit Einzel- und Gesamtpreis gelistet oder die Wertmarken ausgewiesen sind, erforderlich. Der Gastgeber muss zusätzlich den Zweck der Bewirtung, die Namen seiner Gäste sowie Ort und Datum ergänzen. Der Zweck der Geschäftsveranstaltung ist konkret zu formulieren. Ein simples „Geschäftsessen“ wird vom Finanzamt nicht anerkannt. Stattdessen können z. B. „Neukundengewinnung“, „Anbahnung einer Kooperation“ oder „Mitarbeitermotivation“ gelten. Abschließend muss der Gastgeber den Bewirtungsbeleg noch unterschreiben.

30 Prozent Selbstbehalt für das Wiesnvergnügen mit Betriebsfremden

Übernimmt die Firma die Rechnung, wenn der Chef seine Mitarbeiter einlädt, kann sie diese vollständig als Betriebsausgaben absetzen. Tut sie das nicht und der angestellte Vorgesetzte lädt auf eigene Rechnung ein, so kann er die selbst getragenen Kosten vollständig als Werbungskosten geltend machen und auf einen Abzug hoffen. Werden Geschäftspartner eingeladen, so ist der Bewirtungskostenabzug auf 70 Prozent der Rechnung begrenzt. Das Trinkgeld ist im Übrigen auch absetzbar, wenn es vom Servicepersonal handschriftlich quittiert wurde. Und sollte jemand nach einer deftigen Haxn oder dem knusprigen Hendl noch eine gediegene Zigarre zur Maß Bier genießen wollen, erkennt der Fiskus diese Ausgaben ebenfalls an.

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Wann lohnt sich eine Steuererklärung für Auszubildende?

Auszubildende sollten in jedem Fall eine Steuererklärung abgeben

Wann lohnt sich eine Steuererklärung für Auszubildende?

Viele Ausgaben für die Berufsausbildung können als Werbungskosten anerkannt werden (Bildquelle: contrastwerkstatt)

Im August und September beginnt in der Regel das neue Ausbildungsjahr und viele ehemalige Schüler starten in einen neuen Lebensabschnitt: ihre Berufsausbildung. Der erste Schritt in die Unabhängigkeit von den Eltern. Doch wie die Schulausbildung ist die Berufsausbildung mit Kosten verbunden. Es fallen üblicherweise Arbeitsmittel, Fachbücher, Fahrt- und Verpflegungskosten und später Prüfungsgebühren an. Auszubildende können ihre Aufwendungen im Rahmen der Einkommensteuererklärung einreichen und gezahlte Steuern zurückholen.

Wer Steuern zahlt, kann sofort absetzen

Grundregel Nummer eins ist, dass nur derjenige seine Steuerlast drücken kann, der Steuern bezahlt. Die meisten Ausbildungsvergütungen liegen jedoch unter dem Tarifvertrag und Mindestlohn und damit unter dem jährlichen Freibetrag von 9.168 Euro im Jahr 2019. Sie bleiben somit unbesteuert. Die Möglichkeit eines sofortigen Abzugs ist in diesem Fall leider nicht gegeben.

Ob Steuern an den Staat abgeführt wurden, lässt sich der Jahreslohnsteuerbescheinigung zum Ende eines jeden Jahres entnehmen. Sind bei der Lohnsteuer, dem Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls bei der Kirchensteuer Beträge eingetragen, dann unterliegt das Auszubildendenentgelt der Besteuerung. Vom Lohn abgezogene Steuern können unter Umständen teilweise oder ganz durch Ausgaben im Zusammenhang mit der Berufsausbildung zurückgeholt werden.

Das gehört in die Steuererklärung

Je nach Berufsbild werden Arbeitskleidung und Arbeitsmittel oder ein Schreibtisch mit Schreibtischstuhl und Arbeitslampe oder ein Laptop und fast immer Schreibmaterialien, Lehrbücher und Fachliteratur für die Ausbildung benötigt. Alles, was für den zukünftigen Beruf erforderlich ist, darf in der Einkommensteuererklärung gegengerechnet werden.

Bei den Fahrtkosten greift in den meisten Fällen die Entfernungspauschale. Sie kann für die erste Tätigkeitsstätte geltend gemacht werden. Ist es der Ausbildungsbetrieb, so fallen für jeden Tag, an dem dieser aufgesucht wurde, 30 Cent je Kilometer einfacher Wegstrecke an. Ob Fahrrad, Fahrgemeinschaft, eigenes Auto oder öffentliche Verkehrsmittel, das km-Geld für die erste Tätigkeitsstätte gilt.

Die selteneren Fahrten zur Berufsschule können als Dienstreise geltend gemacht werden. Für die Dienstreise können nur die tatsächlich entstandenen Aufwendungen angesetzt werden, wie z. B. die Ticketkosten für S-Bahn, Zug oder Bus. Wird die Berufsschule mit dem Auto aufgesucht, kann der Fahrer 30 Cent je Kilometer für die Hin- und die Rückfahrt steuermindernd geltend machen.

Übersteigt die Aufenthaltsdauer in der Berufsschule acht Stunden pro Tag, kann eine Verpflegungspauschale in Höhe von 12 Euro pro Tag geltend gemacht werden. Erfolgt die Berufsausbildung z. B. im Block und die Abwesenheit von zu Hause beträgt mehr als 24 Stunden, kann die erhöhte Verpflegungspauschale von 24 Euro pro Tag genutzt werden. Liegt die Berufsschule von zu Hause zu weit entfernt, können die tatsächlichen Übernachtungskosten angesetzt werden.

Ist ein Umzug aufgrund der Berufsausbildung notwendig, kann die Umzugskostenpauschale in Höhe von 811 Euro für Ledige beantragt werden. Da es sich um einen Pauschbetrag handelt, sind keine Nachweise für Ausgaben notwendig. Sind die realen Aufwendungen höher, müssen Rechnungen, Quittungen und Kontoauszüge gesammelt werden, um den Mehrbetrag gegenüber der Pauschale geltend zu machen.

Für die Bleibe am Ausbildungsort können unter bestimmten Voraussetzungen Miete und Nebenkosten als doppelter Haushalt abgesetzt werden. Dafür ist es notwendig, dass der Lebensmittelpunkt z. B. bei den Eltern bestehen bleibt und regelmäßige Fahrten nach Hause erfolgen. Die Nutzung des Lebensmittelpunkts muss gegenüber dem Finanzamt nachgewiesen werden. Weiterhin müssen Kosten für beide Wohnsitze anfallen, die der Auszubildende selbst trägt. Das kostenlose Zimmer im Elternhaus bringt steuerlich betrachtet keinen Vorteil.

Fallen erstmals Beiträge für die eigene Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung an, dürfen diese Beträge wie viele weitere Versicherungsbeiträge in der Steuererklärung angeführt werden. Ist während der Ausbildungszeit ein privater Internetanschluss oder eine telefonische Erreichbarkeit von Berufs wegen notwendig, können dafür 20 Prozent der Aufwendungen, maximal 20 Euro monatlich, angesetzt werden. Auch Kontoführungsgebühren bis zu einer Höhe von 16 Euro jährlich werden gewährt. Geht die Ausbildungszeit zu Ende und es müssen Bewerbungen geschrieben und verschickt werden, können die Aufwendungen hierfür ebenfalls steuermindernd geltend gemacht werden.

Wer keine Steuern zahlt, sollte einen Verlustvortrag versuchen

In Bezug auf vorgezogene Werbungskosten bei der Erstausbildung steht noch eine höchstrichterliche Entscheidung aus. Die Lohnsteuerhilfe Bayern e.V. (Lohi) empfiehlt, auch wenn keine Steuern entrichtet wurden und die Aufwendungen im Rahmen der Ausbildung höher waren als die Einnahmen, dennoch eine freiwillige Einkommensteuererklärung einzureichen und alle Kosten, die im Zusammenhang mit der Ausbildung stehen, als Werbungskosten anzugeben. Fällt das sehnlichst erwartete Urteil des Bundesverfassungsgerichts positiv aus, können die gesammelten Verluste aus den ersten Ausbildungsjahren mit späteren Steuern verrechnet werden. Wird nach der Ausbildung endlich richtig gut verdient, so wird dann die Steuerlast ordentlich gedrückt.

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Wann fällt Sport unter Werbungskosten?

Wann fällt Sport unter Werbungskosten?

Oftmals halten sich Polizisten mit Schwimmtraining fit (Bildquelle: Team Daf)

Im Sommer fällt es vielen Menschen leichter, ihren inneren Schweinehund zu überwinden und Sport zu machen. Sportliche Aktivitäten im Freien, wie Nordic Walking, Wandern oder Mountainbiken machen bei schönem Wetter mehr Spaß. Einige Sportarten können unter Umständen nur im Sommer ausgeübt werden, weil es am Ort nur ein Freibad oder eine Tennisanlage im Außenbereich gibt. Je nach Sportart können die Aufwände für Ausstattung, Training und Kleidung recht hoch ausfallen. Schön wäre es, wenn diese Kosten von der Steuer absetzbar sind.

Berufssport ist steuerlich begünstigt

Aufwendungen, die für sportliche Aktivitäten anfallen, können von der Steuer abgesetzt werden! Es muss nur ein beruflicher Bezug vorliegen. Für bestimmte Berufsgruppen, wie Polizisten oder Sportlehrer, ist die körperliche Fitness nämlich Voraussetzung, um den beruflichen Aufgaben nachkommen zu können. Der Fiskus erkennt den Aufwand für sportliche Aktivitäten als Werbungskosten an, wenn gewisse Kriterien erfüllt sind. Damit es sich steuerlich rentiert, sollte aber die Werbungskostenpauschale von 1.000 Euro überschritten werden.

Steuerbonus nur bei hohen Werbungskosten

Die berufliche Notwendigkeit muss für das Finanzamt belegt werden können. Das ist der Fall, wenn dem Sport während der Arbeitszeit nachgegangen wird oder wenn die Trainingszeit wenigstens vom Arbeitgeber als Arbeitszeit anerkannt wird. Auch eine schriftliche Dienstanweisung zur Teilnahme am Sport mit der Androhung von Sanktionen bei Missachtung oder die Ausübung auf einer betrieblichen Sportanlage sind für das Finanzamt hilfreich, damit der Betriebssport akzeptiert wird.

Berufsbild entscheidend

Die Sportart muss jedoch zum Berufsbild passen. So werden Schwimmen oder Kampfsport bei einem Polizisten vom Fiskus anerkannt. Geht ein Polizist aber in ein allgemeines Fitnessstudio oder spielt leidenschaftlich gerne Tennis, dann rechnet der Fiskus das zur privaten Lebensführung und nicht zum Beruf. In diesen Fällen ist kein Werbungskostenabzug möglich. Wird die Sportart vom Fiskus anerkannt, dann sind nicht nur die Gebühren für das Training, sondern auch die Sportbekleidung, die Kosten für die Ausstattung und Fahrtkosten zum Training als Werbungskosten absetzbar.

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Privater Laptop bei beruflicher Nutzung absetzbar

Privater Laptop bei beruflicher Nutzung absetzbar

Manchmal wird der private PC beruflich mitgenutzt (Bildquelle: marjan4782)

Vorgesetzte bieten ihren Mitarbeitern zunehmend ein begrenztes Home-Office an. So kann sich der Mitarbeiter z. B. an Tagen mit prekärer Verkehrssituation die Fahrt ins Büro sparen, zwischendurch unkompliziert einen privaten Termin wahrnehmen oder hat die Möglichkeit, neben der Arbeit ein erkranktes Kind zu Hause zu pflegen. Nicht immer wird von der Firma ein Notebook zur Verfügung gestellt. Wird im Büro z. B. noch mit einem immobilen PC gearbeitet, nutzen Mitarbeiter oftmals zu Hause ihren privaten Laptop oder ihren privaten PC, um für die Firma Aufgaben zu erledigen. In diesem Fall spricht man steuerlich betrachtet von einer gemischten Nutzung, die anteilsmäßig absetzbar ist.

Nutzungsanteile ermitteln

Wird der private Laptop betrieblich mitgenutzt, können die Kosten der Anschaffung und des Unterhalts des eigenen Gerätes entsprechend dem Anteil des betrieblichen Gebrauchs bei der Einkommensteuer als Werbungskosten geltend gemacht werden. „Das ist unter Umständen sogar möglich, wenn die Anschaffung des privaten Gerätes schon vor der betrieblichen Nutzung erfolgte“, erklärt Mark Weidinger, Vorstand der Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.). „Voraussetzung ist, dass die gewöhnliche Nutzungsdauer noch nicht überschritten wurde.“ Die Abschreibungszeit für Notebooks, Laptops oder PCs liegt regelmäßig bei drei Jahren. Der noch nicht abgeschriebene Restwert kann dann noch anteilig abgesetzt werden.

Büroberufe haben gute Karten

Es gibt zahlreiche Büroberufe, bei denen eine 50-prozentige Nutzung gegeben ist. In diesem Fall werden die Kosten zur Hälfte bei der Einkommensteuer angesetzt. Ein höherer Nutzungsanteil ist z. B. bei Grafikern, Redakteuren, Lehrern oder Wissenschaftlern oft möglich. Wird der PC zu neunzig Prozent oder mehr beruflich genutzt, entfällt der private Nutzungsanteil steuerrechtlich und der PC ist zu hundert Prozent absetzbar. Schlechte Karten haben Steuerpflichtige, deren Beruf keinen PC erfordert. Nutzen beide Ehepartner gemeinsam einen PC beruflich, können beide eine anteilige Nutzung absetzen.

Nachweis beruflicher Nutzung

Um dem Finanzamt die berufliche Nutzung glaubhaft zu machen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder ist Home-Office im Arbeitsvertrag festgehalten oder es liegt diesbezüglich ein Schriftstück vom Vorgesetzten vor. Sind keine Nachweise vorhanden, muss bei der Einkommensteuer alljährlich detailliert angeführt werden, welche Aufgaben zu Hause am PC erledigt werden. Etwas aufwendiger ist das dreimonatige Führen eines Nutzungstagebuchs, das Datum, Uhrzeit, Dauer und Zweck der Nutzung dokumentiert und untermauert. Ähnlich wie bei einem Fahrtenbuch.

Höhe des Kaufpreises relevant

Liegt der Kaufpreis des Notebooks unter 952 Euro inklusive der Mehrwertsteuer, kann das Gerät im Anschaffungsjahr sofort steuerlich abgesetzt werden. Wird für das Notebook gleichzeitig noch Zubehör, wie z. B. ein Laserdrucker samt Druckpatronen, angeschafft, kann es passieren, dass der Anschaffungspreis für das Gesamtpaket über 952 Euro brutto, der Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter, liegt. Dann sind die gesamten Kosten über die gewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren zu verteilen, wobei sie im Jahr der Anschaffung nur anteilig nach Monaten berücksichtigt werden.

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Arbeitstage in der Steuererklärung

Arbeitstage in der Steuererklärung

Pauschale Anzahl an Arbeitstagen oder lieber exakte Berechnung? (Bildquelle: Aaron Amat)

Berufstätige können ihre Fahrten zur Arbeit in der Einkommensteuererklärung als Werbungskosten ansetzen. Bereits ab 16 Kilometer einfacher Wegstrecke wird allein durch die Fahrtkosten die Werbungskostenpauschale von 1.000 Euro geknackt. Das bedeutet, dass sich alle anderen Werbungskosten zusätzlich steuerlich auswirken. Wer die Fahrtkosten in der Steuererklärung einträgt, kommt nicht darum herum, die Anzahl der Arbeitstage im Betrieb anzugeben.

Die Anzahl der individuellen Arbeitstage multipliziert mit den Kilometern der einfachen Wegstrecke zwischen Wohnung und Arbeit (erste Tätigkeitsstätte) mal 0,30 Euro ergibt die persönliche Entfernungspauschale. Dafür müsste die Zahl der jährlichen Arbeitstage tatsächlich erfasst werden.

Pauschale Angabe oder exakte Berechnung?

Viele tun das nicht und veranschlagen dafür alljährlich pauschal beispielsweise 220 Tage. Diese Zahl ergibt sich bei einer fünf-Tage-Arbeitswoche, wenn von den 365 Tagen die 104 Wochenendtage, durchschnittlich 11 Feiertage und 30 Urlaubstage abgezogen werden. Das ist ein guter Anhaltspunkt, um die individuellen Arbeitstage zu berechnen.

Personenbezogene Unterschiede

Bei den Urlaubstagen sind 20 gesetzlich vorgeschrieben, in der Regel gewähren Arbeitgeber jedoch 30 Tage, es können aber auch weniger oder mehr sein. Weiterhin müssen ganze Gleittage und Sonderurlaubstage abgezogen werden. Auch ganze Dienstreisetage und Fortbildungstage, die außerhalb des Betriebs verbracht wurden, müssen berücksichtigt werden.

Die Zahl der Krankheitstage ist individuell sehr unterschiedlich, je nach Gesundheitszustand und Alter. Aber sie variiert ebenso stark nach der Berufsgruppe und erstaunlicherweise dem Bundesland. Hatten die Baden-Württemberger 2016 laut IWD (Institut der deutschen Wirtschaft) nur 14,7 Krankheitstage, so liegen die Bewohner in Sachsen-Anhalt im Schnitt bei 23,2 Tagen.

Unterschiede bei den Bundesländern

Die Anzahl der Feiertage variiert je nach Bundesland zwischen 11 und 15, wobei manche Feiertage in bestimmten Jahren auf ein Wochenende fallen. Von den 11 bundesweiten Feiertagen entfielen 2018 zwei auf ein Wochenende. Zu den 9 bundesweiten Feiertagen kommen für die Steuererklärung also je nach Bundesland für 2018 weitere dazu, die auf einen Werktag fielen. In Bayern und im Saarland kamen 3 weitere Feiertage dazu, in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Thüringen jeweils 2 Tage sowie in Brandenburg, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein jeweils 1 Tag.

Für die Steuererklärung 2018 sind folgende Tage zu berücksichtigen und – falls zutreffend – von 365 abzuziehen:
– 52 Sonntage und 52 Samstage
– 10, 11 oder 12 Feiertage je nach Bundesland
– Urlaubstage und Sonderurlaubstage
– Eigene Krankheitstage
– Krankheitstage des Kindes, an denen Mutter oder Vater frei genommen haben
– Gleittage
– Dienstreisetage
– Fortbildungstage außerhalb des Betriebs
– Ganztägige Betriebsausflüge
– Sonstige Fehltage

Was akzeptiert das Finanzamt?

Macht eine zeitaufwendige individuelle Rechnung Sinn oder fährt man mit der pauschalen Angabe der maximalen Arbeitstage ebenso gut? Als Obergrenze erkennt das Finanzamt in der Regel bei einer Fünf-Tage-Woche bis 230 Arbeitstage pro Jahr und bei einer Sechs-Tage-Woche bis zu 280 Arbeitstage an. Die genaue Zahl lässt sich mit der Aufstellung jedoch recht zügig ermitteln, denn die Angaben in der Steuererklärung sollten wahrheitsgemäß und exakt erfolgen.

Wird der zuständige Finanzbeamte hellhörig, wird er dazu auffordern, die Arbeitstage nachzuweisen. Hinweise auf Diskrepanzen können beispielsweise viele Fortbildungstage bei den Werbungskosten oder hohe außergewöhnliche Belastungen aufgrund von Krankheit sein. Ergibt z. B. ein Schreiben vom Arbeitgeber, dass bei der Steuererklärung gemogelt wurde und zu viele Arbeitstage angegeben wurden, so kann im äußersten Fall ein Strafverfahren drohen.

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Übungsleiter können Verluste jetzt erweitert absetzen

Übungsleiter können Verluste jetzt erweitert absetzen

Hobby oder eine Einnahmequelle (Bildquelle: ARochau)

Nebenberufliche Tätigkeiten als Übungsleiter werden oft geringfügig vergütet. In der Praxis stehen der Vergütung indes häufig Ausgaben gegenüber. Ab sofort ist ein erweiterter Verlustabzug in der Einkommensteuererklärung zulässig. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat jüngst entschieden, dass Aufwendungen aus einer nebenberuflichen Tätigkeit als Übungsleiter steuerlich selbst dann berücksichtigt werden können, wenn die steuerfreien Einnahmen unterhalb des Übungsleiterfreibetrags liegen. Allerdings setzt der steuerliche Abzug eine Gewinnerzielungsabsicht bei der Übungsleitertätigkeit voraus. „Handelt es sich lediglich um ein Hobby, so müssen die Ausgaben vom Finanzamt weiterhin nicht anerkannt werden“, erklärt Hans Daumoser, Vorstand der Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.

Im verhandelten Fall machte ein Übungsleiter seinen Verlust aus selbständiger Tätigkeit in der Einkommensteuererklärung geltend, seine Einnahmen blieben jedoch unter dem Übungsleiterfreibetrag in Höhe von 2.400 Euro im Jahr zurück. Das Finanzamt wollte den Verlust nicht als Betriebsausgaben anerkennen. Es begründete seine Entscheidung damit, dass weder die Ausgaben, noch die Einnahmen in ihrer Höhe über dem Übungsleiterfreibetrag lagen und damit nicht steuerlich relevant seien.

Der BFH sah es anders. Seiner Auffassung nach darf der vom Gesetzgeber bezweckte Steuervorteil für nebenberufliche Übungsleiter sich nicht in einen Steuernachteil umkehren. Jedoch ist beim erweiterten Verlustabzug aus der Übungsleitertätigkeit die Absicht, einen Einnahmenüberschuss zu erzielen, Voraussetzung. Wo liegt aber die Grenze zwischen Liebhaberei und Gewinnerzielung? Das Finanzamt geht normalerweise von einem Hobby aus, wenn die Einnahmen die Kosten regelmäßig nur decken oder die Kosten die Einnahmen ständig überschreiten.

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Beim Einstand und Ausstand zahlt das Finanzamt mit

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Beruflich veranlasste Feiern sind absetzbar. (Bildquelle: dusanpetkovic1)

Die Hälfte aller Angestellten ist mit ihrem aktuellen Job unzufrieden und möchte gerne den Arbeitgeber wechseln, wie eine Studie der ManpowerGroup aus dem Jahr 2018 besagt. Zu kündigen fällt dennoch vielen schwer, denn die Deutschen lieben das Gefühl von Sicherheit und das Bekannte. So nimmt nur ein kleiner Prozentsatz der Wechselwilligen tatsächlich einen neuen Job an. Dies ist häufig mit einem Ausstand in der alten Firma und einem Einstand beim neuen Arbeitgeber verbunden. Die Kosten dafür sind nicht alleine zu tragen, denn das Finanzamt kann beteiligt werden.

Von den alten Kollegen möchte man sich ordentlich verabschieden und gut in Erinnerung bleiben. Bei den neuen Kollegen möchte man von Beginn an einen guten Eindruck hinterlassen und deshalb einen standesgemäßen Einstand organisieren. Häufig läuft es auf einen Umtrunk mit kleinen Häppchen hinaus. Damit die getätigten Aufwendungen als Werbungskosten bei der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden können, sind die Rechnungen auf jeden Fall für das Finanzamt aufzuheben.

Damit es keine Nachfragen gibt, sollte die Höhe der Aufwendungen zur beruflichen Stellung und der Anzahl der Gäste passen. Einen echten Steuerbonus gibt es jedoch nur, wenn die Summe der Werbungskosten eines Jahres die Pauschale von 1.000 Euro überschreitet. Hierfür sind neben den Ein- und Ausstandkosten in erster Linie die Entfernungspauschale, aber auch Bewerbungskosten, Fortbildungskosten oder Kosten für Fachliteratur und Arbeitsmaterialen miteinzubeziehen.

In der Vergangenheit wurden Feiern in der Firma oft nicht vom Fiskus anerkannt. Doch neuere Urteile bekräftigen den Abzug, wenn es um eine beruflich motivierte Feier geht. Da Ein- oder Ausstände in der Regel in den Räumlichkeiten der Firma mit Kollegen und Vorgesetzten während oder im Anschluss an die Arbeitszeit stattfinden, lassen sich diese deutlich von einer – nicht absetzbaren – privaten Feier abgrenzen.

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Therapiekosten bei Burnout können steuerlich absetzbar sein

Therapiekosten bei Burnout können steuerlich absetzbar sein

Ist Mobbing am Arbeitsplatz die Ursache, können Werbungskosten anerkannt werden (Bildquelle: Photografee.eu)

Immer mehr Menschen fühlen sich erschöpft und ausgebrannt. Sie leiden unter einem Burnout. Häufig hängt dies mit einer großen Belastung im Job zusammen. Ein hohes Arbeitspensum und der damit verbundene Zeitdruck führen zu permanentem Stress und Schlafproblemen. Dazu kommen vielleicht noch Unzufriedenheit, Enttäuschung oder Mobbing. Sport und Entspannung am Feierabend und ein kurzer Urlaub reichen meist nicht aus. Nach dem Urlaub kommen die Symptome schnell zurück. Medizinische Behandlungen sind notwendig, um Heilung zu erreichen.

Burnout ist keine typische Berufskrankheit

Da die seelischen und körperlichen Probleme in erster Linie durch den Beruf verursacht werden, sollte man meinen, Burnout zähle zu den Berufskrankheiten. Fallen Kosten zur Verbesserung oder Heilung von Berufskrankheiten an, so sind diese als Werbungskosten in unbegrenzter Höhe bei der Einkommensteuer abziehbar. So waren beispielsweise die Behandlungen einer Schultergelenkserkrankung einer Berufsgeigerin in der Einkommensteuer abziehbar. Im Fall von Burnout sahen es die Richter vom Bundesfinanzhof jedoch anders.

Burnout wird nicht als eine typische Berufskrankheit, wie z. B. die Staublunge eines Bäckers, eingestuft. Da ein Burnout in seinen psychischen und psychosomatischen Ausprägungen vielfältig ist, wird er nicht hundertprozentig der emotionalen Belastung im Beruf zugeschrieben. Auch wenn das Arbeitsverhältnis Hauptauslöser dieser Erkrankung ist, kommt oftmals eine private Mehrfachbelastung dazu. Somit wurde einem generellen Werbungskostenabzug bei Burnout eine Absage erteilt. Hierfür ist die ausschließliche berufliche Ursache Voraussetzung.

Burnout durch Mobbing am Arbeitsplatz

Wird ein Mitarbeiter jedoch in der Firma gemobbt und erkrankt infolge dessen, sieht der Sachverhalt anders aus. „Beeinträchtigen Kollegen oder Vorgesetzte die Psyche oder Gesundheit eines Mitarbeiters, so dürfen die Behandlungskosten unter gewissen Voraussetzungen sehr wohl in der Einkommensteuer als Werbungskosten geltend gemacht werden“, erklärt Robert Dottl, Vorstand der Lohnsteuerhilfe Bayern e.V. (Lohi).

Um das dem Finanzamt gegenüber zu belegen, sollte ein ärztliches Attest vorliegen, dass der Burnout auf Mobbing am Arbeitsplatz zurückzuführen ist. Ebenso ist es ratsam, die Notwendigkeit einer Therapie, um seinen Beruf weiter ausüben zu können, vor Antritt der Behandlungen durch einen Arzt bescheinigen zu lassen. Dann ist ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der beruflichen Tätigkeit und der Burnout-Erkrankung gegeben und die selbst getragenen Behandlungskosten können in voller Höhe als Werbungskosten geltend gemacht werden.

Außergewöhnliche Belastungen als Plan B

Ist der Werbungskostenabzug nicht möglich, können die eigens finanzierten Kosten einer Therapie als außergewöhnliche Belastung angesetzt werden. Dies setzt aber ein vor der Therapie ausgestelltes amtsärztliches Attest oder eine Bescheinigung des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung über die Notwendigkeit der Behandlung voraus. „Großer Nachteil der außergewöhnlichen Belastung jedoch ist, dass die zumutbare Grenze der Eigenbelastung erst überschritten werden muss. Daher ist ein Werbungskostenabzug, wenn möglich, vorzuziehen“, so Robert Dottl.

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Fortbildung mit Steuerplus

Die Lohi – Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. – informiert

Neues Jahr, neue Ziele? Wer sich 2017 beruflich weiterentwickeln und der Karriere mit einer Fort- oder Weiterbildung neuen Schub geben möchte, der sollte sich im Vorfeld konkret über mögliche Steuerersparnisse informieren. Denn: „Viele Kosten im Rahmen einer Bildungsmaßnahme können als Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden“, erklärt Gudrun Steinbach, Vorstand der Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e.V.).

Damit das Finanzamt entsprechende Aufwendungen als steuermindernd anerkennt, muss eine wichtige Voraussetzung erfüllt sein: So muss die Fort- bzw. Weiterbildung konkret beruflich motiviert sein, und darf nicht nur von privaten Interessen geleitet werden. Soll beispielsweise ein Sprachkurs als Werbungskosten bei der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden, dann wird das Finanzamt ganz genau hinsehen, ob die neu erworbenen Sprachkenntnisse tatsächlich mit der beruflichen Tätigkeit in Zusammenhang stehen. „Das muss im Zweifelsfall sehr gut begründet werden“, so Gudrun Steinbach von der Lohi. Möglich ist eine Anerkennung etwa, wenn der Arbeitgeber von einem ausländischen Unternehmen aufgekauft wurde und man nun regelmäßig mit ausländischen Kollegen im Austausch steht, oder, wenn man als sogenannter „Expat“ für einige Zeit vom Arbeitgeber in eine ausländische Vertretung oder zu einem Partnerunternehmen entsendet werden soll. „Kochschule oder Yogakurs als Werbungskosten geltend zu machen, ist jedoch schwierig“, unterstreicht Gudrun Steinbach, „will man nicht gerade Koch oder Yogalehrer werden.“

Mehr als die Kursgebühren
Problemlos anerkannt werden von den Finanzämtern aber in der Regel die Teilnahme an einem beruflich relevanten Lehrgang oder Seminar. Ist dies der Fall, lassen sich nicht nur die eigentlichen Kursgebühren von der Steuer absetzen, sondern auch viele weitere Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Fortbildung stehen: so beispielsweise Reisekosten, etwaige Prüfungsgebühren, Ausgaben für Fachliteratur und Arbeitsmaterialien oder Kopierkosten. „Wichtig ist es, alle entsprechenden Ausgaben genau aufzulisten und, wenn möglich, durch Quittungen zu belegen“, so Gudrun Steinbach: „Einzelne, kleinere Beträge können während einer längeren Fortbildung schließlich zu einer größeren Summe anwachsen.“ Selbst ein Arbeitszimmer kann anerkannt werden, ist für eine Bildungsmaßnahme ein heimischer Arbeitsplatz zur Vor- und Nachbereitung des Stoffs, für Hausaufgaben oder zur Prüfungsvorbereitung erforderlich.

Bei den Reisekosten entscheiden die Umstände
Was die Reisekosten betrifft, so sind nicht nur Fahrtkosten relevant, sondern auch Aufwendungen für Unterkunft und Verpflegung, wenn eine Fortbildungsmaßnahme einen entsprechenden Aufwand erfordert. „Wieviel im Einzelfall erstattet wird, hängt oft von der Art der Bildungsmaßnahme ab“, so die Lohi-Steuerexpertin. Ein berufsbegleitendes Studium zum Beispiel, stelle steuerrechtlich eine „Auswärtstätigkeit“ dar. „Das kann bedeuten, dass man nicht nur die höhere Dienstreisepauschale mit 0,30 Euro pro gefahrenem Kilometer, sondern auch Reisenebenkosten wie Parkgebühren, Verpflegungspauschbeträge und ähnliches geltend machen kann“, erläutert Gudrun Steinbach: „Um ganz sicher zu gehen, sollte man den konkreten Fall mit einem Steuerexperten besprechen und sich umfassend beraten lassen. Steuerprofis kennen die aktuelle Rechtsprechung und können wertvolle Hinweise geben.“ Zum Beispiel, dass der in Bayern gewährte sogenannte „Meisterbonus“ laut einem Urteil des Finanzgericht München vom Mai 2016 steuerfrei ist und keinerlei Auswirkung auf den Werbungskostenabzug von Fortbildungskosten hat. In Bayern erhält jeder erfolgreiche Absolvent der beruflichen Weiterbildung zum Meister oder zu einem gleichwertigen Abschluss den Meisterbonus der Bayerischen Staatsregierung in Höhe von 1.000 Euro. Der Meisterbonus muss nicht in der Steuererklärung angegeben werden.

Mehr Infos gibt es in den Beratungsstellen der Lohi und unter www.lohi.de

Lohi – Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 330 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit nahezu 600.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

Stichwörter: Werbungskosten, Fortbildung, Weiterbildung, Reisekosten, Arbeitszimmer, Fahrkosten

Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. – Öffentlichkeitsarbeit

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Steuerentlastungen im Miniaturformat

Die Lohi – Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. – informiert:

2017 dürfen Steuerzahler mit einer, wenn auch kleinen, Entlastung rechnen. So steigt der Grundfreibetrag im neuen Steuerjahr von 8.652 auf 8.820 Euro, für Verheiratete gilt der doppelte Betrag. Zudem wird, durch eine leichte Änderung bei den Einkommensteuer-Tarifen, der Effekt der sogenannten „kalten Progression“ etwas abgemildert. „Aufgrund der derzeit sehr niedrigen Inflation wird die Veränderung für den einzelnen Steuerpflichtigen aber voraussichtlich kaum spürbar sein“, erklärt Robert Dottl, Vorstandsvorsitzender der Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e.V.), „obwohl der Staat damit die Steuern um ca. 1,37 Mrd. Euro senkt.“

Ebenfalls nur eine Entlastung im Miniaturformat ist durch die Anhebung von Kindergeld und Kinderfreibetrag zu erwarten: Die Leistungen für das erste und zweite Kind steigen dabei von 190 auf 192 Euro, für das dritte Kind auf 198 Euro und für jeden weiteren Nachwuchs auf 223 Euro monatlich. Der Kinderfreibetrag wird von 4.608 Euro auf 4.716 Euro angehoben. Der Freibetrag für die Betreuung, Erziehung und Ausbildung eines Kindes bleibt hingegen unverändert bei 2.640 Euro. „Auch diese Steuerentlastung wird für Familien aber nicht besonders ins Gewicht fallen“, so der Lohi-Steuerexperte.
Aufwendungen für die Altersvorsorge können wie gewohnt auch 2017 als Sonderausgaben geltend gemacht werden. Dazu zählen Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung und zu berufsständischen Versorgungseinrichtungen, aber auch Beiträge zur Rürup-Rente ebenso wie bestimmte Berufsunfähigkeitsversicherungen.
Der Maximalbetrag für Ledige beträgt im kommenden Jahr 23.362 Euro und 46.724 Euro für verheiratete Paare. „Wirkten sich im Jahr 2016 mit 82 Prozent der angegebenen Altersvorsorgeaufwendungen steuerlich aus, werden es 2017 84 Prozent sein“, erklärt Robert Dottl von der Lohi. Hintergrund sei eine vom Gesetzgeber beschlossene schrittweise Anhebung des Prozentsatzes um jährlich zwei Prozentpunkte bis 2025.

Umzugspauschale erhöht

Wer im kommenden Jahr aus beruflichen Gründen umziehen muss, der kann sich über eine höhere Umzugspauschale freuen. Ab Februar 2017 können für Ledige 764 Euro, für verheiratete Paare pauschal 1.528 Euro abgezogen werden. Unter die Pauschale fallen kleinere Aufwendungen, die in direktem, zeitlichen Zusammenhang mit einem Umzug stehen, wie etwa Kosten für den Auf- und Abbau von Haushaltsgeräten, Kosten für Ummeldegebühren, Aufwendungen für Wohnungsanzeigen etc. „Wer von Berufs wegen den Wohnort wechselt, sollte bei seiner Steuererklärung größere Posten wir Transport- und Reisekosten, Maklergebühren oder doppelte Mietzahlungen jedoch mit Rechnungen nachweisen, denn diese werden nicht pauschal abgegolten, sondern sind in ihrer individuellen Höhe als Werbungskosten absetzbar“, rät Robert Dottl von der Lohi.

Apropos Steuererklärung: Mit dem Grundfreibetrag steigt im kommenden Jahr auch die Einkünftegrenze für die Steuerklärungspflicht von 8.652 auf 8.820 Euro. Diese Abgabepflicht betrifft übrigens auch Bürger, die keine Leistungen aus einem aktiven oder früheren Beschäftigungsverhältnis erhalten, sondern ihre Einkünfte beispielsweise aus Vermietung oder Verpachtung beziehen. Die Lohi rät Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären jedoch in den meisten Fällen zu einer Steuererklärung. Denn wie im alten so gilt auch im neuen Jahr: „Nur wer eine Steuererklärung abgibt, der kann auch alle Steuervorteile nutzen“, so Robert Dottl von der Lohi: „Und wer sich selbst nicht tief ins Thema einarbeiten möchte, sollte sich von erfahrenen Experten unterstützen lassen.“

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ARAG Verbrauchertipps

Fische/Werbungskosten/Firmenkonto

Schön durch Kangal-Fische
Erlaubt ist alles, was schön macht! Das gilt auch für eine Behandlung mit lebenden Kangal-Fischen. In der Türkei, in der Nähe der ostanatolischen Stadt Kangal, kommen diese Fische in einem von heißen Thermalquellen gespeisten Bach natürlich vor. Dort lassen sich Menschen seit jeher Beine und Arme von den Fischen säubern, denn die bis zu 15 Zentimeter großen Fische knabbern mit Vorliebe abgestorbene Hautzellen ab. Darum begeben sich auch an Schuppenflechte oder Neurodermitis erkrankte Menschen gerne dorthin. Solche Behandlungen werden seit einigen Jahren auch in Deutschland angeboten. Auf Anweisung des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) untersagte die Stadt Essen Ende 2011 einer Friseurin allerdings die Durchführung der Behandlungen und wies auf die fehlende Erlaubnis nach dem Tierschutzgesetz hin. Einen Antrag der Klägerin auf Erteilung einer solchen Erlaubnis lehnte die Stadt ab. Die Anbieterin der so genannten Fisch-Spa-Behandlung klagte und bekam Recht. Nach Auswertung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse kam das Gericht zu dem Ergebnis, dass die bei der angebotenen Behandlung zu erwartenden Leiden für die Fische bei den gegebenen Haltungs- und Einsatzbedingungen so gering seien, dass der Nutzen sie deutlich übersteige. Die beantragte Erlaubnis zur gewerblichen Haltung der Fische sei daher zu erteilen. Nicht nur medizinische sondern auch kosmetische Zwecke können laut ARAG Experten als nachvollziehbar und billigenswert anzusehen sein (VG Gelsenkirchen, 16 K 5116/12).

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Reparaturaufwendungen sind keine Werbungskosten
Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass auch außergewöhnliche Kosten, wie die Kosten einer Falschbetankung, durch die Entfernungspauschale abgegolten sind. Ein Arbeitnehmer hatte im zugrunde liegenden Streitfall auf dem Weg von seinem Wohnort zur Arbeitsstelle an der Tankstelle irrtümlich Benzin anstatt Diesel getankt. Im Rahmen seiner Einkommensteuererklärung beantragte er neben der Entfernungspauschale den Abzug der durch die Falschbetankung verursachten Reparaturaufwendungen in Höhe von ca. 4.200 Euro. Das Finanzamt versagte den Werbungskostenabzug. Das Finanzgericht gab der hiergegen erhobenen Klage mit der Begründung statt, die Entfernungspauschale greife für außergewöhnliche Aufwendungen nicht. Der Bundesfinanzhof hob diese Entscheidung allerdings auf und entschied, dass die Reparaturaufwendungen nicht als Werbungskosten abziehbar sind, da auch außergewöhnliche Aufwendungen durch die Entfernungspauschale abgedeckt sind. Laut ARAG Experten hatte die Einführung der verkehrsmittelunabhängigen Entfernungspauschale neben umwelt- und verkehrspolitischen Erwägungen auch und vor allem der Steuervereinfachung gedient. Verfassungsrechtliche Bedenken gegen diese Auffassung sah auch der Bundesfinanzhof nicht (BFH, VI R 29/13).

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Bank darf Firmenkonto kündigen
Nicht nur Privatleute benötigen ein Girokonto für die Abwicklung ihrer Geldgeschäfte, sondern auch Unternehmen. Wenn die Bank das Konto kündigt, zieht dies für den betroffenen Betrieb einen großen Aufwand und unter Umständen sogar existenzielle Probleme nach sich. Im konkreten Fall ging es um einen als GmbH firmierenden Buchhändler, dem die kontoführende Privatbank die Kündigung zugestellt hatte. Das Geldinstitut begründete die Kündigung mit „grundsätzlichen Erwägungen“. Dass der Buchhändler rechtsgerichtetes Schriftgut im Sortiment führte, war weder bei der Kündigung noch im Gerichtsprozess von Belang. Zwar verwies der BGH den Fall an das Hanseatische Oberlandesgericht Bremen zurück, weil die Vertretungsbefugnis bei der Kündigung nicht zweifelsfrei geklärt war. Dennoch war der Tenor aus Karlsruhe eindeutig: Eine privatwirtschaftliche Bank sei nicht dem Gemeinwohl verpflichtet und könne daher einen Girokontovertrag auch ohne ausführliche Begründung ordnungsgemäß innerhalb der vereinbarten Frist kündigen. Anderes gilt laut ARAG Experten unter Umständen für Sparkassen (BGH, AZ: XI ZR 22/12).

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in 13 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.600 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,5 Milliarden EUR.

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Wochenendpendler: Steuertipps für die doppelte Haushaltsführung

Die Lohi – Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. – informiert:

Wochenendpendler: Steuertipps für die doppelte Haushaltsführung

Den nächsten Schritt auf der Karriereleiter gehen. Mehr Geld verdienen. Einen Job finden, der mehr Spaß macht. Auch wenn die Motive ganz unterschiedlich sein können, viele Menschen stellen zum Jahreswechsel ihre berufliche Situation auf den Prüfstand. Und immer mehr sind bereit, für ein interessantes Jobangebot während der Woche von Partner oder Familie getrennt zu leben. „Zumindest finanziell sollte das Wochenendpendeln keine allzu große Belastung darstellen“, betont Gudrun Steinbach, Vorstand der Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.). „Entsteht aus beruflichen Gründen ein Zweithaushalt, lassen sich viele der damit verbundenen Kosten als Werbungskosten absetzen“, so die Steuerexpertin.

Steuerlich anerkannt wird die „doppelte Haushaltsführung“, wenn der Steuerzahler eine Hauptwohnung mit eigenem Hausstand hat, jedoch an einem anderen Ort berufstätig ist und dort eine Zweitwohnung unterhält. „Es reicht aber definitiv nicht aus, nur ein oder mehrere Zimmer zu Hause bei den Eltern zu bewohnen“, erläutert Gudrun Steinbach. Zu einem „eigenen Hausstand“ gehören für das Finanzamt Miete oder Eigentum einer eigenen Wohnung und eine angemessene Beteiligung an den Kosten der laufenden Haushaltsführung.

Von der Unterkunft bis zur Verpflegung
Liegen die Voraussetzungen für eine doppelte Haushaltsführung vor, dann können Steuerzahler den Fiskus in der Regel zeitlich unbegrenzt an den Kosten beteiligen, neben den Unterkunfts- auch an den Fahrtkosten für Wochenendheimfahrten. Waren bis 2013 bei den Unterkunftskosten noch Wohnungsfläche und ortsübliche Mietpreise relevant, so gilt seit 2014 eine neue 1000-Euro-Höchstgrenze. „Alle nachgewiesenen Ausgaben, von der Miete über Betriebskosten bis hin zum Kfz-Stellplatz und den Rundfunkgebühren können geltend gemacht werden“, so die Lohi-Steuerexpertin, „jedoch stets nur bis zu einem Höchstbetrag von 1000 Euro pro Monat.“ Die 1000-Euro-Grenze ist dabei als Durchschnittswert für das Gesamtjahr zu sehen. Sind zum Beispiel aufgrund von Renovierungsarbeiten in einem Monat höhere Kosten entstanden, können diese eventuell mit einem anderen Monat verrechnet werden.

Kosten für einen „kleinen Umzug“ können ebenso als Werbungskosten geltend gemacht werden wie die notwendigen Einrichtungsgegenstände für die Zweitwohnung. Im gleichen Jahr in vollem Umfang abgesetzt werden können jedoch nur Gegenstände bis zu 410 Euro (ohne Umsatzsteuer). Teurere Gegenstände, eine Kücheneinrichtung beispielsweise, müssen über mehrere Jahre abgeschrieben werden. Vom Finanzamt anerkannt wird zudem pro Woche eine Heimfahrt an den Ort des Haupthausstands. Hier kann eine Entfernungspauschale in Höhe von 0,30 Euro pro Kilometer angesetzt werden. Gerechnet wird hier stets die Distanz zwischen der ersten Tätigkeitsstätte und der Hauptwohnung, dies sollte bei der Wahl der Zweitwohnung berücksichtigt werden. Fahrtkosten werden solange berücksichtigt wie die doppelte Haushaltsführung besteht. Verpflegungspauschalen hingegen sind nur in den ersten drei Monaten ab Beginn der doppelten Haushaltsführung abziehbar.

Übrigens: Können auswärts Beschäftigte aus beruflichen Gründen einmal nicht nach Hause fahren, ist in Einzelfällen auch die Fahrt von Ehegatten und Kindern an den Beschäftigungsort abzugsfähig. „Wer alle steuerlichen Möglichkeiten ausschöpfen möchte, sollte sich in jedem Fall von einem Experten beraten lassen“, empfiehlt Gudrun Steinbach.

Mehr Infos zum Thema gibt es in den Beratungsstellen der Lohi und unter www.lohi.de.

Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.)

Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in mehr als 350 Beratungsstellen im gesamten Bundesgebiet aktiv. Mit mehr als 550.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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Nachträgliche Herstellungskosten nicht sofort absetzbar

Erhält ein Gebäude anstelle des bisherigen Flachdachs – aus welchen Gründen auch immer – ein Satteldach, entstehen nachträgliche Herstellungskosten.

Dies deswegen, weil dadurch seine Nutzfläche etwas vergrößert wird. Da sie als Herstellungskosten gelten, können die Aufwendungen nicht sofort als Werbungskosten bei den Einkünften aus der Vermietung des Hauses geltend gemacht werden. Auf ein entsprechendes Urteil des Bundesfinanzhofs vom 15.05.2013, Aktenzeichen IX R 36/12, macht die Wüstenrot Bausparkasse, eine Tochter des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische, aufmerksam.
Hätten die genannten Aufwendungen nicht als Herstellungskosten, sondern als Erhaltungsaufwand gegolten, wie das bei Reparaturkosten der Fall ist, wären sie sofort steuerlich abziehbar.
Nach Auffassung des Gerichts erweitert der genannte Umbau die Nutzungsmöglichkeiten des Gebäudes, weil dadurch ein Dachboden entsteht, der etwa als Speicher oder Abstellraum dienen kann. Auf die tatsächliche Nutzung komme es nicht an. Auch die Höhe des Aufwands, um eventuellen zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, sei nicht von Bedeutung.
Wüstenrot weist zusätzlich darauf hin, dass nach den Grundsätzen dieses Urteils auch die Errichtung eines Satteldachs, um der Sanierung eines undichten Flachdachs aus dem Wege zu gehen, zu Herstellungskosten führt.

Wüstenrot & Württembergische – Der Vorsorge-Spezialist
Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe ist „Der Vorsorge-Spezialist“ für die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Im Jahr 1999 aus dem Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, verbindet der börsennotierte Konzern mit Sitz in Stuttgart die Geschäftsfelder BausparBank und Versicherung als gleichstarke Säulen und bietet auf diese Weise jedem Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihm passt. Die rund sechs Millionen Kunden der W&W-Gruppe schätzen die Service-Qualität, die Kompetenz und die Kundennähe von rund 8.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Innendienst und 6.000 Außendienst-Partnern. Dank eines weiten Netzes aus Kooperations- und Partnervertrieben sowie Makler- und Direkt-Aktivitäten kann die W&W-Gruppe mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland erreichen. Die W&W-Gruppe setzt auch künftig auf Wachstum und hat sich bereits heute als größter unabhängiger und kundenstärkster Finanzdienstleister Baden-Württembergs etabliert.

Über:

Wüstenrot Bausparkasse AG
Herr Dr. Immo Dehnert
Wüstenrotstraße 1
71638 Ludwigsburg
Deutschland

fon ..: 0714116-0
fax ..: 0714116753637
web ..: http://www.wuestenrot.de
email : kk@ww-ag.com

Wüstenrot & Württembergische – Der Vorsorge-Spezialist
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Maklergebühren können Werbungskosten sein

Maklerkosten, die beim Verkauf eines Grundstücks anfallen, können ausnahmsweise Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung sein.

Voraussetzung ist, dass mit dem Verkaufserlös Darlehen getilgt werden, die zur Finanzierung anderer Mietobjekte aufgenommen wurden. Die Wüstenrot Bausparkasse AG, eine Tochter des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische, verweist auf ein entsprechendes Urteil des Finanzgerichts Münster vom 22.05.2013, Az.: 10 K 3103/10.
Grundsätzlich können solche Kosten, die beim Verkauf eines Grundstücks entstehen, keine Werbungskosten sein. Das Finanzgericht hält es jedoch für möglich, dass solche Verkaufskosten im Zusammenhang mit der Finanzierung eines Objekts stehen, mit dem Mieteinnahmen erzielt werden sollen. Dann könnten sie als Werbungskosten gelten.
Da die Entscheidung im Widerspruch zur Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs steht, hat das Finanzgericht wegen allgemeiner Bedeutung Revision an das höchste deutsche Steuergericht zugelassen.

Wüstenrot & Württembergische – Der Vorsorge-Spezialist
Die Wüstenrot & Württembergische-Gruppe ist „Der Vorsorge-Spezialist“ für die vier Bausteine moderner Vorsorge: Absicherung, Wohneigentum, Risikoschutz und Vermögensbildung. Im Jahr 1999 aus dem Zusammenschluss der Traditionsunternehmen Wüstenrot und Württembergische entstanden, verbindet der börsennotierte Konzern mit Sitz in Stuttgart die Geschäftsfelder BausparBank und Versicherung als gleichstarke Säulen und bietet auf diese Weise jedem Kunden die Vorsorgelösung, die zu ihm passt. Die rund sechs Millionen Kunden der W&W-Gruppe schätzen die Service-Qualität, die Kompetenz und die Kundennähe von rund 8.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Innendienst und 6.000 Außendienst-Partnern. Dank eines weiten Netzes aus Kooperations- und Partnervertrieben sowie Makler- und Direkt-Aktivitäten kann die W&W-Gruppe mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland erreichen. Die W&W-Gruppe setzt auch künftig auf Wachstum und hat sich bereits heute als größter unabhängiger und kundenstärkster Finanzdienstleister Baden-Württembergs etabliert.

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