Schlagwort: WEEE

Deutsche Bauelemente-Distribution startet mit Aufwind ins neue Jahr – und mit drohenden Gefahren

Deutscher Bauelemente-Distributionsmarkt (gemäß FBDi e.V.) wuchs im ersten Quartal um 6,3%, die Aufträge nahmen um 20% zu.

Deutsche Bauelemente-Distribution startet mit Aufwind ins neue Jahr - und mit drohenden Gefahren

Der Start ins neue Geschäftsjahr wird die Bauelemente-Distribution in Deutschland freuen. Nach einem eher durchwachsenen 2016 legte der Umsatz der im Fachverband Bauelemente Distribution (FBDi e.V.) gemeldeten Unternehmen in Deutschland im ersten Quartal 2017 um 6,3% auf 907 Millionen Euro zu – ein Rekordergebnis. Noch besser sind die Aussichten für die nächsten Quartale, die Aufträge wuchsen um 20% auf über 1 Milliarde Euro. Die Book-to-Bill-Rate lag bei 1,11.

Der Gewinner unter den Produktsegmenten ist die Elektromechanik, die um knapp 13% auf 91 Millionen Euro wuchs, gefolgt von den passiven Bauelementen, die um 7,5% auf 122 Millionen Euro zulegten. Etwas schwächer lief es bei den Halbleitern, die um 5,9% auf 635 Millionen Euro kletterten. Auch die Stromversorgungen stiegen zweistellig, um 12,2% auf 25 Millionen Euro. Weniger gut entwickelten sich Displays und Sensoren, die beide im zweistelligen Bereich sanken. An der Verteilung änderte sich wenig: Halbleiter 70%, Passive 13%, Elektromechanik 10%, Stromversorgungen 3%, der Rest verteilt sich auf die anderen Komponenten und Baugruppen.

FBDi-Vorstandsvorsitzender Georg Steinberger: „Ein guter Start, der sicher durch die gute Auftragslage noch verschönert wird. Insgesamt sieht die Lage für die deutsche High-tech-Industrie sogar noch besser aus, da ein großer Teil der von ihr gesteuerten Elektronikfertigung im günstigeren Osteuropa stattfindet. Das gefühlte Wachstum der Kunden im ersten Quartal ist eher zweistellig.“

Natürlich gebe es auch weiterhin Risiken, so Steinberger: „Wir vermuten, dass aufgrund der länger werdenden Lieferzeiten in der Halbleiterei und der allgemein hohen Fabrikauslastung viele Doppelbuchungen existieren. Zudem wird 2017 weiterhin von Preiserhöhungen durch die Hersteller geprägt werden. Da immer mehr Halbleiter-Komponenten Single-Source-Produkte werden, schränkt das die Auswahl der Kunden und damit das Verhandlungspotential deutlich ein. Viele Hersteller verengen außerdem ihre Vertriebskanäle oder versuchen typische Distributionskunden selber zu bedienen, was nicht zwangsläufig zu mehr Kundenfreundlichkeit und Service führen wird.“

Größere Probleme dürften in 2017 auch die Politik und ihre produktrelevanten Entscheidungen und Direktiven verursachen. Steinberger: „Als wäre der Verwaltungsaufwand durch RoHS, WEEE oder Konfliktmineralien nicht schon groß genug, wird die Änderung der Chemikalienverordnung durch EU-Kommission und ECHA (Europäische Chemikalien Agentur) nach Einschätzung des FBDi zu einem kompletten Desaster und einem informationstechnischen Offenbarungseid für die gesamte Elektronik-Industrie, die doch eigentlich nur ein Kollateralschaden der Chemikalienverordnung ist. Die Aufspürung und Administration von Informationen über Hunderte von Substanzen bis in die Bestandteile von Chips und Kondensatoren hinein ist schlicht unmöglich. Auch ein Chemielabor im Logistikzentrum kann das nicht lösen.“

Über den FBDi e. V. ( www.fbdi.de ):
Der Fachverband der Bauelemente Distribution e.V. (FBDi e.V.) seit 2003 eine etablierte Größe in der deutschen Verbandsgemeinschaft und repräsentiert einen Großteil der in Deutschland vertretenen Distributionsunternehmen elektronischer Komponenten.
Neben der informativen Aufbereitung und Weiterentwicklung von Zahlenmaterial und Statistiken zum deutschen Distributionsmarkt für elektronische Bauelemente bildet das Engagement in Arbeitskreisen und die Stellungnahme zu wichtigen Industriethemen (u.a. Ausbildung, Haftung & Recht, Umweltthemen) eine essenzielle Säule der FBDi Verbandsarbeit.

Die Mitgliedsunternehmen (Stand Januar 2017):
Acal BFi Germany, Arrow Central Europe, Avnet EMG EMEA (Avnet Abacus, Avnet Silica, EBV, MSC Technologies), Beck Elektronische Bauelemente, Blume Elektronik Distribution, Bürklin Elektronik, CODICO, Conrad Electronic SE, ECOMAL Europe, Endrich Bauelemente, EVE, Farnell, Future Electronics Deutschland, Haug Components Holding, Glyn, Hy-Line Holding, JIT electronic, Kruse Electronic Components, MB Electronic, Memphis Electronic, MEV Elektronik Service, Mouser Electronics, pk components, RS Components, Rutronik Elektronische Bauelemente, Schukat electronic, Distrelec Schuricht, SHC, TTI Europe.
Fördermitglieder: elotronics, Amphenol FCI, mewa electronic, TDK Europe.

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Bitkom Servicegesellschaft bietet Compliance-Lösungen jetzt europaweit an

Länderspezifische Registrierung für Vertreiber von Elektrogeräten und Batterien
hat an Bedeutung gewonnen / Die Bitkom Servicegesellschaft baut internationale Compliance-Dienstleistung aus

Die Bitkom Servicegesellschaft unterstützt ab sofort Hersteller und Vertreiber von Elektronikgeräten sowie Batterien bei der Erfüllung der länderspezifischen Verpflichtungen nach der europäischen WEEE- und Batterierichtlinie in der gesamten EU, Norwegen und der Schweiz.

Zum Service für Elektrogeräte und Batterien gehören

– die Analyse der Verpflichtungen eines Unternehmens anhand der Vertriebswege,
– die Registrierung bei den entsprechenden Behörden,
– die Stellung eines Bevollmächtigten, falls das Unternehmen keinen eigenen Sitz im Land hat,
– das regelmäßige Reporting
– sowie die Kommunikation mit den Partnern und Behörden vor Ort.

Da kein einheitliches EU-Register existiert, ist eine Registrierung der Produkte in jedem Land einzeln notwendig. Insbesondere Onlinehändler, die häufig an ausländische Kunden verkaufen, stellt dies vor hohe bürokratische Hürden. Die Bitkom Servicegesellschaft unterstützt mit ausgewählten Partnern Unternehmen bei der Erfüllung der individuellen Anforderungen und übernimmt die gesamte Kommunikation mit den Partnern und Behörden vor Ort. „Unternehmen haben damit nur einen Ansprechpartner für alle notwendigen Registrierungen in ganz Europa und können vom Netzwerk sowie der langjährigen Erfahrung der Bitkom Servicegesellschaft profitieren“, sagt Anja Olsok, Geschäftsführerin der Bitkom Servicegesellschaft.

Die europäische WEEE-Richtlinie verpflichtet Hersteller und Vertreiber von Elektrogeräten sich in jedem Land zu registrieren, in das sie Produkte an Endnutzer auf den Markt bringen. Wenn Unternehmen nicht ordnungsgemäß im Ausland über einen Bevollmächtigten registriert sind, droht ihnen in Deutschland sowie im Ausland ein Bußgeld. Um mögliche offene Fragen rund um die Verpflichtungen nach der WEEE- bzw. Batterierichtlinie im EU-Ausland zu klären, bietet die Bitkom Servicegesellschaft kostenfreie Online-Seminare an. In den 45-minütigen Kursen erhalten Unternehmen einen Überblick, welche Anforderungen sie beim Verkauf von Elektrogeräten beachten müssen. Außerdem haben Teilnehmer die Möglichkeit auch individuelle Fragen zu stellen. Kostenfreie Anmeldungen sind unter diesem Link möglich: https://www.bitkom-akademie.de/seminare/datenschutz-compliance/all-about-weee-registrierung-europa

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf unserer Website: http://www.garantiesystem-altgeraete.de

Die Bitkom Servicegesellschaft mbH ist ein Unternehmen des ITK-Branchenverbandes Bitkom e.V.
Ihr Angebot richtet sich sowohl an Mitgliedsunternehmen als auch an alle anderen Unternehmen der IT-Branche sowie der Anwenderbranchen. Die Bitkom Servicegesellschaft bietet verschiedene Serviceleistungen: Sie betreibt die Weiterbildungseinrichtung Bitkom Akademie, führt Kongresse sowie Gemeinschaftsstände auf der CeBIT durch, bietet Sonderkonditionen für Unternehmen und deren Mitarbeiter und betreibt mit dem WEEE-FULLSERVICE eine insolvenzsichere Ausfallbürgschaft für die Hersteller und Importeure von Elektro- und Elektronikgeräten. Zudem beraten die Experten der Bitkom Servicegesellschaft in Fragen des Datenschutzes und des Vergaberechts.

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Garantiesystem Altgeräte seit zehn Jahren erfolgreich am Markt

Berlin, 21. Oktober 2015. Das Garantiesystem Altgeräte der Bitkom Servicegesellschaft mbH feiert in diesen Tagen sein zehnjähriges Bestehen. Das Garantiesystem wurde 2005 mit dem Inkrafttreten des Elektrogesetzes gegründet, um Herstellern und Importeuren von Elektro-und Elektronikgeräten eine insolvenzsichere Garantie zu bieten und so die Entsorgung von
Altgeräten finanziell abzusichern. Mit knapp 500 teilnehmenden Unternehmen bereits
im Gründungsjahr hat sich das Garantiesystem mit heute mehr als 2.000 Firmen schnell zum Marktführer entwickelt.
„Wir bereiten uns derzeit intensiv auf das Inkrafttreten des neuen Elektrogesetzes vor, um den Übergang für unsere Kunden so einfach wie möglich zu gestalten“, sagt Anja Olsok, Geschäftsführerin der Bitkom Servicegesellschaft mbH. „Außerdem erweitern wir unser Angebot nochmals und richten unser Augenmerk auch auf exportierende Unternehmen“, so Olsok. Die Kunden erhalten mit dem WEEE-FULL-SERVICE für Europa das gewohnte Rundum-Sorglos-Paket für alle europäischen Länder.

Zum neuen Elektrogesetz und zum Europaservice gibt die Bitkom Servicegesellschaft kostenfreie Online-Seminare, die unter www.elektrog2-onlineseminare.de buchbar sind.

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WEEE 2 – keine pünktliche Umsetzung der Richtlinie?

Helmut Minor von der RENE AG wurde zum Thema WEEE2 und deren Umsetzung befragt. Wird die neue Richtlinie in der EU pünktlich umgesetzt?

BildKeine pünktliche Umsetzung der WEEE2.

Die neue WEEE-Richtlinie 2012/19/EU (sog. WEEE-Recast oder WEEE2) sieht in Artikel 24 vor, dass die Mitgliedsstaaten bis zum 14. Februar 2014 ihre nationalen Gesetze, Verordnungen und organisatorischen Abläufe anpassen. Zum Stand der Umsetzung am 19. Februar 2014 wurde Herr Helmut Minor, Vorstand, Gründungsmitglied und Teilhaber der RENE AG befragt:

Ist die WEEE2 termingerecht von allen Staaten umgesetzt worden?
Helmut Minor, RENE AG: Dies kann klar verneint werden. Das einzige Land, das eine vollständige Umsetzung von der Gesetzgebung über die Regelung der Frage des Bevollmächtigten hin zum Register und Meldeverfahren termingerecht erledigt hatte, ist Großbritannien. Hier war man sogar schon Anfang Januar 2014 fertig.

Was heißt das konkret?
Helmut Minor, RENE AG: Großbritannien hat zum Jahresbeginn 2014 ein jährliches Mindestverkaufsvolumen von 5 Tonnen an elektrischen und elektronischen Geräten eingeführt. Hersteller unter dieser Menge gelten als „small producer“ und müssen sich in einem separaten Register anmelden. Der Vorteil für diese Hersteller ist, dass sie sich in Zukunft die Gebühren für die Finanzierung der Rücknahme von kommunalen Sammlungen sparen können.

Haben die anderen Staaten gar nichts umgesetzt?
Helmut Minor, RENE AG: So drastisch kann man das nicht sehen. Einige Staaten haben die Gesetzgebungen angepasst, so zum Beispiel die Niederlande und Frankreich. Dort gibt es auch bereits neue Meldeportale. Allerdings ist auch dort die operative Umsetzung der Frage des Bevollmächtigten noch nicht klar. So ist uns zum Beispiel nicht einsichtig, wie Unternehmen von außerhalb der EU registriert werden.

Woran liegen die Verzögerungen?
Helmut Minor, RENE AG: Die wirklichen Hintergründe entziehen sich selbstverständlich der Kenntnis der betroffenen Akteure. Zumindest wirft die Anforderung des Bevollmächtigten bei denjenigen Staaten, die bisher keine Registrierung ausländischer Unternehmen zulassen, die Frage auf, welche gesetzlichen Anforderungen an den Bevollmächtigten zu stellen sind. Das ist sicher nicht einfach zu klären und dauert daher. Es gibt auch Staaten (z.B. Deutschland und Italien), in denen die Regierungsbildung den Prozess verzögert oder verzögert hat.

Wann wird denn die WEEE 2 nun umgesetzt?
Helmut Minor, RENE AG: Ähnlich wie bei der Einführung der WEEE-Richtlinie 2002/96/EG ist bereits absehbar, dass die Einführung über einen längeren Zeitraum je nach Land zu verschiedenen Zeitpunkten erfolgen wird. Einige Länder planen nach Informationen, die uns vorliegen, innerhalb der nächsten zwei Monate umzusetzen, aus Deutschland hören wir Signale, die auf den April nächsten Jahres hinweisen.

Was heißt das für die Hersteller?
Helmut Minor, RENE AG: Zunächst einmal ändert sich weitgehend nichts, man muss aber aufgrund der langen Umsetzungszeit und der unterschiedlichen Einführungstermine die Länder jeweils einzeln beobachten und entsprechend reagieren. Das ist für die Hersteller, die diesen Job selbst erledigen müssen, sehr aufwändig und daher kostenintensiv. Im Sinne der Fokussierung auf das eigentliche Geschäft nutzt man dafür besser einen Dienstleister.[youtube http://www.youtube.com/watch?v=LB9W3fULejE&w=400&h=225]

Über:

RENE Europe AG
Herr Helmut Minor
Steinrinnenweg 6
87754 Eppishausen
Deutschland

fon ..: 0049-(0)-8266-869806
fax ..: 0049-(0)-8266 86 93 639
web ..: http://www.rene-europe.com
email : info@rene-europe.com

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p>Pressekontakt:

XXL Werbeagentur
Herr Joachim Lorenz
Rechbergstr. 1-3
87719 Mindelheim

fon ..: 0049-(0)-8266-869806

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