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LV 1871 erneut Versicherer mit bester Maklerbetreuung

Die Lebensversicherung von 1871 a. G. München (LV 1871) belegt bei der Vermittler-Umfrage der Finanzzeitschrift Procontra zum zweiten Mal in Folge Platz eins.

Auszeichnungen wie „Maklers Liebling 2019“ in der Kategorie „Beste Maklerbetreuung“ bestätigen den aktuellen Kurs der LV 1871, Vermittler-Services vor Ort und mit digitalen Angeboten kontinuierlich auszubauen.

Gute Erreichbarkeit, schnelle Rückmeldung bei Fragen sowie fachliche Kompetenz: Diese Kriterien sind Vermittlern laut den Ergebnissen der Umfrage „Maklers Lieblinge 2019“ besonders wichtig. Die LV 1871 erfüllt diese im Vergleich zu anderen Versicherern besonders gut und sichert sich damit in diesem Jahr erneut Platz eins. Mit 11,6 Prozent der Stimmen schaffte der Münchner Lebensversicherer die Titelverteidigung. Für die aktuelle Ausgabe von „Maklers Lieblinge“ wurden 467 Personen befragt, über 90 Prozent von ihnen sind Makler und Mehrfachagenten.

Erfolgreiche Strategie im Vermittlergeschäft

„Zum zweiten Mal in Folge Maklers Liebling zu werden – das ist für uns eine sehr große Ehre. Vor allem aber zeigen diese und andere Auszeichnungen, dass unser Gesamtkurs auch wirklich nachhaltig ist und unseren Geschäftspartnern echte Mehrwerte bietet. Für sie sind wir ein moderner und verlässlicher Partner – von der Produktpalette über unsere Vergütungsansätze bis hin zur Digitalisierung“, sagt Hermann Schrögenauer, Vertriebsvorstand der LV 1871.

„Fairste Maklerversicherer“ und weitere Auszeichnungen

Dass die LV 1871 mit ihrem Gesamtkurs im Vermittlergeschäft auf dem richtigen Weg ist, bestätigen weitere Auszeichnungen. Auch für Focus-Money gehört die LV 1871 mit ihrer „sehr guten“ Platzierung zu den „fairsten Maklerversicherern“ in den Sparten Lebensversicherung und bAV. An der Umfrage von ServiceValue im Auftrag von Focus-Money nahmen 936 Vermittler teil. Und: Auch beim AssCompact Award Maklerservice kam die LV 1871 im Bereich Private Vorsorge und Biometrie aufs Treppchen. Last but not least kommt mit Markus Gedigk auch der „beste Maklerbetreuer“ in der Kategorie Investment aus den Reihen der LV 1871. Profino hatte deutschlandweit zur Abstimmung aufgerufen.

Vor-Ort-Betreuung und digitale Angebote als Erfolgsrezept

Viele Versicherer ziehen sich aus Kostengründen aus der großflächigen Kundenbetreuung zurück. Die LV 1871 setzt stattdessen seit Jahren auf die persönliche Betreuung ihrer Geschäftspartner – vor Ort oder mit digitalen Services. Seit Mai werden Geschäftspartner bei der Digitalisierung ihres Geschäftsmodells mit einem Online-Shop und Downloadcenter zum Beispiel für individualisierte Beratungsdokumente unterstützt. Daneben stehen Ansprechpartner der LV 1871 in den sechs Filialdirektionen in Deutschland bei Fragen zur Verfügung und Vermittler werden bei den Webday-Veranstaltungen fit für die Zukunft gemacht.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

LV 1871
Frau Julia Hauptmann
Maximiliansplatz 5
80333 München
Deutschland

fon ..: 089-55167-0
web ..: https://www.lv1871.de/newsroom
email : presse@lv1871.de

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BWF-Skandal: Kein Anspruch der Opfer auf physisches Gold

Welche Möglichkeiten bestehen für Anleger ihre Ansprüche geltend zu machen?

BWF-Skandal: Kein Anspruch der Opfer auf physisches Gold

BWF-Skandal: Kein Anspruch der Opfer auf physisches Gold – von Röhlke Rechtsanwälte

Plausibilitätsprüfung – Inanspruchnahme der Hauptverantwortlichen – Schadensersatzansprüche – Verjährung – Weitere Urteile gegen Anlageberater?

Mit einem Urteil vom 10.05.2017 hat das Landgericht Berlin die Klage einer Geschädigten des sogenannten Berliner Falschgoldskandals auf Herausgabe des von ihr angeblich erworbenen Goldes abgewiesen. Hintergrund war das Kapitalanlagemodell der „BWF-Stiftung“, welches sich als ein Massenbetrugsfall entpuppte. Die schriftlichen Urteilsgründe liegen nunmehr vor.

Landgericht Berlin entscheidet: Kein Eigentumserwerb einer einzelnen Anlegerin

6000 geschädigte Anleger hatten der Stiftung ihr Geld in dem Glauben anvertraut, physisches Gold zu erwerben und nach einigen Jahren dieses an die Stiftung mit erheblichem Gewinn wieder verkaufen zu können. Ob die Stiftung mit dem Geld der Anleger aber tatsächlich Gold gekauft hat, und dazu in welcher Menge, bleibt vollkommen ungeklärt. Jedenfalls aber, so dass Landgericht Berlin, könne kein Eigentumserwerb einer einzelnen Anlegerin festgestellt werden, obgleich dies noch im Sommer 2015 von einigen Anwälten so propagiert wurde.

Was bedeutet die Entscheidung?

Das Urteil wird erläutert von Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, der eine Vielzahl geschädigter BWF-Mandanten erfolgreich vertreten hat. „Die Klage der Anlegerin war gerichtet auf Herausgabe einer bestimmten Menge Feingoldes, sie ging also davon aus, dieses Gold rechtlich einwandfrei erworben zu haben. Die entsprechende Klage hatte sie kurz vor dem Berichtstermin im Insolvenzverfahren der BDT e. V., also der Rechtsträgerin der BWF-Stiftung, eingereicht. In diesem Berichtstermin wurde vom Insolvenzverwalter aber bereits darauf hingewiesen, dass große Zweifel daran bestehen, ob Anleger tatsächlich in rechtlicher Hinsicht Gold erworben haben könnten. Auch in anderen Redebeiträgen wurde der Eigentumserwerb grundsätzlich bestritten und darauf hingewiesen, dass möglicherweise ohnehin nur Falschgold erworben sein könnte. Gleichwohl hat die Anlegerin des aktuellen Verfahrens die Klage nicht etwa zurückgenommen, sondern weiter betrieben, allerdings erfolglos – wie sich jetzt zeigt“, erläutert Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Feststellung: Haben Anleger bei Eigentumserwerb gleichzeitig Besitzerwerb?

„Das Landgericht Berlin hat nicht feststellen können, dass der für einen Eigentumserwerb auch notwendige Besitzerwerb der Anleger stattgefunden hat. Die Anleger haben das Gold niemals körperlich ausgehändigt bekommen und auch keinen sogenannten mittelbaren Besitz erlangt. Es könne schon nicht einmal gesagt werden, ob mit dem Geld der Anleger tatsächlich Gold angeschafft worden sei oder ob die aufgefundenen 324 kg Gold aus dem Tresor, dem die BWF-Stiftung sich mit anderen teilte, vielleicht schon vor Überweisung des Geldes der Anleger an die BWF erworben wurde. Daneben war die Klage auch deswegen unbegründet, weil der Insolvenzverwalter überhaupt kein Gold herausgeben konnte: Dieses befindet sich derzeit noch in der Beschlagnahme der Polizei. Damit ist ein weiterer Versuch gescheitert, mit zweifelhafter juristischer Argumentation die Ansprüche der Anleger zu sichern“, meint Rechtsanwalt Röhlke.

Welche Möglichkeiten haben betroffene Anleger, um ihre Ansprüche geltend zu machen?
Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke: „Erfolgsversprechender scheint ein anderer Weg zu sein, der von Röhlke Rechtsanwälte bereits von Anfang an konsequent verfolgt wurde. Die Inanspruchnahme der Vermittler. Beinahe wöchentlich werden Urteile unterschiedlichster Landgerichte bekannt, nach welchen die Vermittler der Skandal-Anlage wegen einer unterlassenen Plausibilitätsprüfung zu Schadensersatz gegenüber den Anlegern verurteilt werden.“

Inanspruchnahme der Vermittler

Nach der Erfahrung des Rechtsanwalts sind viele Vermittler bereits außergerichtlich bereit, sich zu ansehnlichen Quoten auf eine vergleichsweise Beilegung des Rechtsstreits und eine schnelle Zahlung zu einigen, da die Aussichten vor Gericht für die Anlageberater verschwindend gering sind.

„Klagen gegen beratende Rechtsanwälte dagegen sind bereits mehrfach vor dem Landgericht Köln gescheitert. Ein denkbarer Weg wäre die Inanspruchnahme der Hauptverantwortlichen, die sich derzeit noch vor dem Landgericht Berlin in einem Strafprozess sich verantworten müssen“, so Christian-H. Röhlke.

Röhlke Rechtsanwälte empfehlen betroffenen Anlegern, möglichst zügig vor dem Hintergrund der möglicherweise bereits Ende 2018 eintretenden Verjährung von Schadensersatzansprüchen fachkundigen juristischen Rat aufzusuchen.

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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Neue Matching Plattform für Projekt- und Interim Manager

expertence bietet Unternehmen den direkten Zugang zu einem qualitätsgesicherten Netzwerk professioneller Interim Manager, Projektmanager und Experten

Neue Matching Plattform für Projekt- und Interim Manager

Homepage

Unternehmen einen direkten Zugang zu einem qualitätsgesicherten Netzwerk professioneller Interim Manager, Projektmanager und Themenexperten ermöglichen – Jens Christophers und Uwe Sunkel realisierten diese Idee in nur einem Jahr. Ab sofort können Unternehmen und Projektanbieter das Online-Portal www.expertence.com für die Suche nach passenden Kandidaten nutzen.

Im April 2016 starteten die Gründer eine Matching-Plattform, auf der Projektanbieter und freiberufliche Manager und Experten zueinander finden. Als Vorbereitung für die internationale Expansion wurde die Plattform unter dem neunen Namen expertence neu aufgestellt. Der durchgängig zweisprachige Relaunch bietet unter einer neuen Benutzer-Oberfläche attraktive Mehrwerte in einem modernen Design.

Über intelligente Filterfunktionen finden suchende Unternehmen in wenigen Sekunden die passenden Kandidaten in einem Pool von derzeit bereits über 2.500 Profilen. Sieben Competence Center, besetzt mit hochkarätigen Industriemanagern, gewährleisten, dass alle Online-Profile in Bezug auf Qualifikation und Projekterfahrungen bereits im Vorfeld geprüft werden. Die Qualitätssicherung erfolgt im Rahmen eines persönlichen Auswahlverfahrens, an dessen Ende die Akkreditierung als Premium-Manager steht. Zertifizierte Manager werden durch ein Premium-Siegel gekennzeichnet und können so leicht gefunden werden.

expertence stellt für die Nutzung zwei ganz unterschiedliche Service-Modelle zur Auswahl, die eigene Suche sowie das Recruting Modell. Bei der eigenen Suche fällt für Kunden im Erfolgsfall lediglich eine einmalige Erfolgsgebühr an, an. Auf Wunsch können Unternehmen aber auch die Unterstützung der expertence Recruiting-Manager in Anspruch nehmen, die dann zur jeweiligen Anfrage eine Kandidaten-Shortlist erstellen und den Kunden beim Auswahlprozess aktiv begleiten. Mit dem expertence Online-Kalkulator lassen sich die beiden Modelle gegen die marktüblichen Kosten anderer Vermittler vergleichen. So finden Kunden in jedem Fall das passende Angebot.

expertence wird die Service-Angebote noch in diesem Jahr weiter ausbauen. Bereits jetzt sind maßgeschneiderte Werkzeuge für die Abgabe von Online-Referenzen und die automatisierte Abrechnung von Beratungsmandaten in Vorbereitung. Die Registrierung ist ab sofort unter www.expertence.com kostenfrei möglich.

Für die immer wichtiger werdende Suche nach flexiblen Management- und Projekt-Ressourcen bietet expertence Unternehmen jetzt ein spezialisiertes Online-Portal und persönliche Beratungsleistungen aus einer Hand. Ob qualifizierte Interim Manager, Experten oder Berater – expertence unterstützt Unternehmen bei der effizienten Suche und Auswahl von selbständigen Anbietern temporärer Managementdienstleistungen.

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LG Landshut verurteilt V + 2 – Vermittler und Altgesellschafter

Urteil trifft Kapitalanlagenberater, Treuhandgesellschaft des Fonds und einen Kommanditist als Naturalperson – Aufklärung: kein Hinweis auf Risiken und lange Laufzeit erteilt.

LG Landshut verurteilt V + 2 - Vermittler und Altgesellschafter

LG Landshut verurteilt V + 2 – Vermittler und Altgesellschafter – Röhlke Rechtsanwälte

Mit Urteil vom 13.04.2017 hat das Landgericht Landshut einem von Röhlke Rechtsanwälten vertretenen Anleger Schadenersatz aufgrund einer fehlerhaften Kapitalanlageberatung im Zusammenhang mit einer Beteiligung an der V + 2 GmbH & Co. KG zugesprochen (nicht rechtskräftig). Zur Zahlung verurteilt wurde nicht nur der Kapitalanlagenberater, sondern auch die Treuhandgesellschaft des Fonds und ein Kommanditist als Naturalperson.

Aufklärungspflicht: Risiko – Totalverlust – Laufzeit

Rechtsanwalt Röhlke erklärt die Hintergründe des Urteils: „Es handelt sich um eine aus unserer Sicht alltägliche V + – Beratungssituation: nach Auskunft unserer Mandanten hat der Berater sie aufgefordert, eine bestehende Lebensversicherung aufzulösen und die freiwerdenden Gelder bei der V + 2 KG einzuzahlen. Wesentliche Risiken seien nicht mitteilungsbedürftig gewesen, da es keine bei dem Fond gäbe. Das einzige Risiko sei, dass die Auszahlungen manchmal etwas später kämen, wenn die V + ausnahmsweise einmal eine lukrative Unternehmensbeteiligung nicht rechtzeitig veräußern könne. Das hohe Risiko des Totalverlustes oder aber der langen Vertragslaufzeit hat der Berater dagegen komplett unter den Tisch fallen lassen, was vom Landgericht Landshut dann als Beratungsfehler angesehen wurde. Entsprechend wurde der Vermittler verurteilt“, teilt Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke mit.

Durchsetzung der Haftungsansprüche gegenüber der Treuhandgesellschaft und Kommanditist

Bemerkenswert an dem Urteil ist auch, dass eine natürliche Person als Kommanditist, der im Gesellschaftsvertrag der V + 2 noch zu finden war, ebenso zur Haftung herangezogen wurde wie die Treuhandgesellschaft des Fonds. Auf diese wandte das Landgericht (LG) Landshut richtigerweise die gefestigte Rechtsprechung zur Altgesellschafterhaftung des Bundesgerichtshof (BGH) an.

„Wir erwarten in Kürze weitere Urteile zugunsten der hier vertretenen Mandanten, so dass eine gerichtliche Aufarbeitung des Anlegerskandals V + weiter voranschreitet, teilt der erfahrene Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke mit. Für weitere Informationen stehen Röhlke Rechtsanwälte unter 030.71526071 oder office@kanzlei-roehlke.de gerne zu Verfügung.

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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Aktuell: Lombardium Hamburg KG vorläufiges Insolvenzverfahren

Insolvenzverwalter Erste Oderfelder kündigt Anfechtung der Auszahlungen und Rückforderungen von Anlegern an – Was ist mit der Lombard Classic III KG?

Aktuell: Lombardium Hamburg KG vorläufiges Insolvenzverfahren

Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke: Aktuell Lombardium-Skandal zur Insolvenz Lombardium Hamburg KG

Nicht zuletzt aufgrund des Berichtstermins des Insolvenzverwalters über das Vermögen der Ersten Oderfelder GmbH & Co. KG (EOBK) in der Gläubigerversammlung vom 29.03.2017 in Chemnitz besteht Anlass, die Vorgänge im Hamburger „Lombardium“-Skandal aktuell zu betrachten. Nach aktuellem Sachstand hat auch die Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG ein Insolvenzverfahren beantragt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter ist Rechtsanwalt von Buchwald, Hamburg bestellt. Betroffene Anleger sind verunsichert. Auch der Insolvenzverwalter Scheffler der EOBK berichtete in der Gläubigerversammlung Unangenehmes.

Was ist mit der Lombardium Classic III KG?

Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke aus Berlin, vertritt eine Vielzahl geschädigter Anleger, führt Klagen für diese Betroffenen und hat für die Anleger gewonnen, gibt ein Update zum Sachstand „Lombardium-Skandal“.

Lombardium Hamburg KG: Vorläufiges Insolvenzverfahren

„Nach einer etwas hektischen Sitzverlegung in den Bereich des Amtsgerichts in Niebüll in der nordwestlichsten Ecke Schleswig-Holsteins ist dort zum Aktenzeichen 5 IN 70/16 ein vorläufiges Insolvenzverfahren über das Vermögen der Lombardium Hamburg KG beantragt worden. Der vorläufige Insolvenzverwalter ist bereits bestellt“, erläutert Rechtsanwalt Röhlke.

Gibt es konkrete Lösungsansätze, Lichtblicke für betroffene Anleger?

Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke kann die Enttäuschung der Anleger spüren, aber leichter wird es nicht. „Diese Insolvenz hat zu einer weiteren Verkomplizierung der Sachlage geführt. Denn die Lombardium Hamburg KG ist größter Einzelschuldner der insolventen EOBK und der Lombard Classic 3 KG. Wenn aber die Lombardium Hamburg KG insolvent ist und die von der EOBK und der LC 3 KG aufgenommenen Darlehensgelder nicht mehr zurückzahlen kann, werden diese ihre Bilanzen auch entsprechend zu korrigieren haben, mit allen Auswirkungen. Zudem bedeutet dies, dass die Pfandgüter nunmehr wohl vom Insolvenzverwalter der Lombardium Hamburg KG ebenso wie vom Insolvenzverwalter der EOBK als auch von der Isetreuhand GmbH i. L. und von der LC 3 KG beansprucht werden. Tatsächlich sind die Pfandgüter allerdings noch von der Staatsanwaltschaft in Hamburg beschlagnahmt. Hier wird es eines juristischen Alexanders benötigen, um den gordischen Eigentumsknoten zu zerschlagen“, meint Röhlke.

Gläubigerversammlung EOBK in Chemnitz: unangenehme Wahrheiten und Auswirkungen kommen auf die geschädigten Anleger zu – Wird es noch schlimmer?

Der erfahrene Anwalt Röhlke war anwesend bei der Gläubigerversammlung im Insolvenzverfahren der EOBK vom 29.03.2017. Zwei wesentliche Erkenntnisse waren dieser Versammlung nach Meinung des Rechtsanwalts zu entnehmen: zum einen, das von den eingelegten Geldern der Anleger in Höhe von 107 Millionen Euro sicherlich kein Rückfluss in dieser oder auch anderweitig nennesnwerter Höhe erfolgen kann. Die aufgefundenen, zwischen verschiedenen Parteien umstrittenen Faustpfänder hätten danach allenfalls einen Wert von ungefähr 8 Millionen Euro, was eine Insolvenzquote wohl nur im einstelligen Bereich zulässt. Die Anleger müssen also damit rechnen, dass auch im Rahmen der Insolvenz nahezu ein Totalverlust zu verzeichnen sein wird.

Die zweite unangenehme Erkenntnis war, dass es hierbei voraussichtlich nicht bleiben wird. Nach einer rechtlich durchaus schlüssigen, für die Anleger bitteren Prüfung ergebe sich leider, dass die bisherigen Auszahlungen der EOBK in den vergangenen Jahren, seien es erfolgte Rückzahlungen der vollen Beteiligungssumme oder aber die Zahlungen der Verzinsung im halbjährlichen Rhythmus, tatsächlich nicht von Gewinnen der Gesellschaft gedeckt waren.

Verlust anstatt Gewinn: Müssen Anleger eine Rückzahlung ihrer Auszahlungen befürchten?

„Soweit die Zinsen betroffen sind, wird nach einer entsprechenden Überprüfung der Jahresabschlüsse und erstmaligen Erstellung von Jahresabschlüssen für die Jahre 2015 und 2016 wohl davon auszugehen sein, dass die Gesellschaft Verluste gemacht hat und keine Gewinne. Dann aber hätte nach dem Gesellschaftsvertrag auch kein Anspruch auf eine Auszahlung bestanden. Dann sind diese Auszahlungen ohne Rechtsgrund und im Sinne des Insolvenzrechtes unentgeltlich erfolgt, was sie insolvenzrechtlich anfechtbar macht. Der Insolvenzverwalter wird mit hoher Wahrscheinlichkeit die Zahlungen zurückfordern, so dass die Anleger dem schlechten Geld noch gutes hinterher werfen müssen. Sollte dieser Fall eintreten, können die Anleger wenigstens die von der EOBK an die Finanzämter direkt abgeführten Steuern auf die angeblichen Zinsen allerdings zurückverlangen“, erläutert Rechtsanwalt Röhlke.

Ängste der Lombard Classic III KG Anleger wegen Rückforderungsprozess berechtigt?

Ein ähnliches Szenario hatte die LC 3 KG gegenüber ihren Anlegern in einem Rundbrief und auch in Internetveröffentlichungen ihres damit befassten Rechtsanwalts angekündigt. Rechtsanwalt Röhlke gibt zu bedenken, dass bei der LC 3 Ausschüttungen nur erfolgen, wenn entsprechende Gewinne auf einem Verrechnungskonto gutgeschrieben wurden. Da aber auch bei der LC 3 voraussichtlich keine Gewinne in entsprechender Höhe angefallen waren, könnten auch diese Zahlungen zu Unrecht erfolgt sein, so dass sie von der LC 3 KG zurückgefordert werden können.

Gegenwärtig ist noch nicht bekannt, wie weit entsprechende Rückforderungsprozesse der LC 3 KG bisher gediehen sind. In diesem Zusammenhang ist auch noch wichtig zu wissen, dass Anleger der LC 3 im Gegensatz zu den Anlegern der EOBK nicht am Verlust der Gesellschaft beteiligt sind. Allerdings können die Einlagen aufgrund eines Rangrücktritts im Gesellschaftsvertrag nur zurückgefordert werden, wenn sich hierdurch die Liquiditäts- und Vermögenslage der Gesellschaft nicht entscheidend ändert und keine Insolvenzsituation eintreten würde. Sollte es dennoch zu einer Insolvenz kommen, könnten die an der LC 3 KG beteiligten stillen Anleger ihre Forderungen nicht zur Insolvenztabelle anmelden, da sie nur nachrangig im Sinne des § 39 InsO zu berücksichtigen wären.

Rechtsanwalt Röhlke weist auf einen Lichtblick hin: die Möglichkeit auf Schadensersatzanspruch für die betroffenen LC 3-Anleger

„Dies betrifft allerdings nicht die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen aufgrund einer fehlerhaften Beratung durch Kapitalanlagenvermittler oder einer fehlerhaften Prospektierung des LC 3“, meint Röhlke.

„Im Rahmen von Schadenersatzansprüchen gegenüber der LC 3 KG sowie des eingesetzten Vermittlers haben Röhlke Rechtsanwälte bereits Klagen für Mandanten eingereicht. Röhlke Rechtsanwälte hoffen, dass es in Kürze zu einer mündlichen Verhandlung kommt und über den Sachverhalt zunächst einmal vom zuständigen Gericht für Prospekthaftungssachen in Sachsen, dem Landgericht Leipzig, entschieden wird. Der Prospekt weist nach unserer Meinung an vielen Punkten Fehler auf. So ist zum Beispiel nicht darauf hingewiesen, dass die Lombardium Gruppe Inhabergrundschuld-Geschäfte betreibt, die nicht vom Mittelverwendungskontrollvertrag umfasst sind. Dies hätte allerdings prospektiert werden müssen, da letztlich diese Inhabergrundschuldgeschäfte zu einer Untersagung des diesbezüglichen Geschäftsbetriebes der Lombardium Hamburg KG geführt haben. Ebenfalls zu beachten ist, dass die Untersagungsverfügung auch deshalb erging, weil die Lombardium Hamburg KG offensichtlich ungesicherte, vom Geschäftszweck nicht vorgesehene Darlehen an Gesellschafter und fremde Gesellschaften herausgegeben hat – auch hiervon ist kein Wort im Emissions Prospekt (EP) zu finden“, meint Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Röhlke Rechtsanwälte empfehlen allen Lombardium Hamburg KG Anlegern, sich auch im Hinblick auf eine Haftung der Kapitalanlagenvermittler unabhängig, fair und kompetent anwaltlich beraten zu lassen.

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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Berliner Falschgoldskandal: Entscheidung Gericht – Rechtsanwaltskanzlei haftet nicht

Aktuelle Entwicklung BWF-Goldskandal: Gutachten, kein Eigentum am Gold für BWF Kunden – Wem gehört das Gold?

Berliner Falschgoldskandal: Entscheidung Gericht - Rechtsanwaltskanzlei haftet nicht

Wem gehört das Gold? Welcher Weg ist richtig zur Geltendmachung von Ansprüchen?

Für die gebeutelten Anleger der BWF-Stiftung werden die Alternativen zur Schadenskompensation immer geringer. Viele betroffene BWF-Gold Anleger haben ihre Hoffnung in eine Klage gegen eine beratende Rechtsanwaltskanzlei aus Berlin gesetzt, nach Rat anderer Rechtsanwaltskanzleien. Diese haftet aber den Anlegern nicht auf Schadenersatz, befand das Landgericht Köln. Andere betroffene Anleger hatten gehofft, ihr angebliches Eigentum am Gold der BWF aus der Insolvenz aussondern zu können. Funktioniert das?

Insolvenzverwalter holt Gutachten ein – Haftung – Schadensersatzanspruch

Ein aktuelles Gutachten, welches der Insolvenzverwalter Laboga eingeholt hat, geht allerdings davon aus, dass den Anlegern kein Gold zusteht. Die große Ernüchterung für die Betroffenen. Positive Nachrichten gibt es daher wie gehabt nur von Klagen gegen die Kapitalanlagenvermittler zu berichten, erläutert Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Der Berliner Anwalt vertritt eine Vielzahl geschädigter BWF-Kunden und teilt mit: „Wie bereits vermutet und nun bestätigt, hat das Landgericht Köln nunmehr sämtliche Klagen gegen eine beratende Rechtsanwaltskanzlei aus Berlin abgewiesen, da diese weder aus einem sogenannten Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter noch aus einer erweiterten Prospekt- oder Garantenhaftung Schadenersatz leisten muss. Damit dürften mehrere hundert Klageverfahren geschädigter Anleger kostenpflichtig abgewiesen werden. Schlecht beraten waren auch diejenigen Anleger, die im Rahmen der Insolvenz versuchten, ihr Gold auszusondern. Wie auf der ersten Gläubigerversammlung mitgeteilt, hat Insolvenzverwalter Laboga ein Gutachten in Auftrag gegeben, wem das Gold eigentlich zusteht. Mit hoher Wahrscheinlichkeit kann nur Eines gesagt werden: den Anlegern steht das Gold wahrscheinlich nicht zu. Jedenfalls aber ist es nahezu ausgeschlossen, dass die Anleger einen Eigentumsübergang beweisen können. Ob das Gold überhaupt der BWF-Stiftung, also tatsächlich der BDT e. V. , gehört oder aber nach wie vor der TMS GmbH oder gar der EVVE e. V., die das Gold verkauft haben oder sich mit der BWF den Tresorraum geteilt, ist ebenfalls noch vollkommen unklar. Fakt ist, dass alle drei Unternehmungen inzwischen insolvent sind. Gestritten wird auch, die Insolvenzverwalter streiten sich um das Gold.“

Betroffene Anleger und ihre Familien suchen fairen Rat – Wie geht es weiter?

Die Berliner Rechtsanwaltskanzlei Röhlke sieht den von Anfang an von ihr angeratenen Weg daher als bestätigt an: geschädigte Anleger, die von Anfang an konsequent auf eine Inanspruchnahme der Vermittler gesetzt haben, haben in nahezu allen bekannt gewordenen und von Röhlke vertretenen Fällen ihr eingesetztes Kapital ganz oder teilweise zurückbekommen. Die betroffenen Vermittler haben teilweise ohne gerichtliche Verhandlung vollständig Schadenersatz geleistet oder aber großzügigen Vergleichen zugestimmt. Quer durch die Republik werden Urteile bekannt, in welchen Vermittler zu Schadenersatz verurteilt werden.

Die von einigen Rechtsanwälten unmittelbar im Zusammenhang mit dem Beginn der Insolvenz der BWF vertretenen Meinung, die Vermittler hafteten nicht für Schäden und hätten die Unplausibilität des Geschäftsmodells nicht erkennen können, erweist sich damit als fehlerhaft.

Fazit: Das Gegenteil ist der Fall – nur die Inanspruchnahme der Vermittler ist ein gangbarer Weg, in angemessener Zeit eine Schadenskompensation überhaupt erhalten zu können.

Es bleibt dabei, so der erfahrene Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke: „Geschädigte Anleger, die ihren Schaden ersetzt bekommen möchten, sollten zu einem unabhängigen und spezialisierten Anwalt gehen, ich über die Vermittlerhaftung informieren und fair beraten lassen.“

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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Die boot 2017 lockte zahlreiche Besucher an

Aussteller vertrauten dabei auf pts

Die Wassersportmesse boot 2017 in Düsseldorf verzeichnete auch in diesem Jahr einen großen Erfolg. Fast alle europäischen Länder waren auf der Messe vertreten. Zu den führendenden Herkunftsländern der boot-Besucher zählten die Niederlande, Belgien, Schweiz, Österreich, Italien und Frankreich. Doch auch die Besucherzahlen aus osteuropäischen Ländern wie Russland sowie aus asiatischen Überseeregionen legten deutlich zu.

Insgesamt informierten sich rund 242.000 Besucher aus 70 Ländern auf der Messe, welche konsequent ihren weltweiten Führungsanspruch ausbaut.

Der Messechef Werner Matthias Dornscheidt zeigte sich vom Verlauf der boot sehr zufrieden: „In den Hallen herrschte neun Tage lang eine ausgelassene Feststimmung. Gute Verkäufe und Partystimmung prägten die boot 2017. Die Messe meistert mühelos den Spagat zwischen Erlebniswelt und Business-Plattform.“

In 17 Messehallen zeigten die Aussteller bereits zum 48. Mal eine erstaunliche Palette von Motorbooten, Luxusyachten, Segelbooten und Hightech-Equipment für Taucher. Besonderes die erste stehende „Deep Water Wave“ erwies sich als Besuchermagnet. Auf der 1,50 Meter hohen Welle lieferten sich 1.500 Aktive – vom Anfänger bis zum Weltmeister – spannende Wettkämpfe, während als 93.000 Fans die Stars der Szene bei ihren Stunts anfeuerten.

Auf der Messe selbst wurden außerdem direkt Geschäfte abgewickelt. Insbesondere Motorboote bis zu 80.000 Euro wurden auf der Messe sehr gut verkauft. Auch an Luxusyachten zeigten die Besucher ein besonderes Interesse. Und der Brancheninsider Jürgen Tracht, Geschäftsführer des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft (BVWW), erklärte, dass Werften, die in diesem Jahr die Messe noch von außerhalb betrachteten, erkannten „dass eine Teilnahme ein Muss ist, wenn man sich im internationalen Markt behaupten möchte.“

So präsentierten in diesem Jahr mehr als 1.800 Aussteller aus 70 verschiedenen Ländern neun Tage lang ihren internationalen Besuchern die neusten Innovationen und Klassiker des Wassersports. Neben Erlebniswelten und Unterhaltung gaben die Aussteller auch einen guten Ausblick auf neue Trends sowie Altbewährtes.

Zu den diesjährigen Austellern gehörte auch Gunfleet Marine. Das britische Unternehmen stellt exklusive Segelyachten mit handgefertigter Innenausstattung her. Gunfleet Marine hat es sich zum Ziel gesetzt, beste Technik mit elegantem Design zu verbinden. Um diesem hohen Standard auch auf der Ausstellung gerecht zu werden, suchte Gunfleet Marine einen professional temporary service und dabei konnte die Düsseldorfer Messe-Hostessen- und Dolmetscheragentur pts den Aussteller mit einer englischsprachigen Hostess unterstützen.

Auch die Karl Siegel Vertriebs- GmbH & Co. KG vertraute auf die langjährige Erfahrung von pts und engagierte gleich zwei Servicekräfte für die diesjährige Messe. Das Familienunternehmen hat sich auf hochwertige Stickwaren spezialisiert. Das Markenlogo, ein goldenes Seepferdchen, fügte sich sehr passend in die maritime Messe ein.

pts Professionell Temporary Services, mit Sitz in Düsseldorf und Köln, vermittelt seit 1988 erfolgreich Personal für Messen, Kongresse, Promotions und Events. Im bundesweiten Pool befinden sich Info-, Service- und Fremdsprachen-Hosts/Hostessen, Barkeeper, Promoter/innen, Produktpresenter/innen, Moderatoren/innen und Dolmetscher/innen in allen Landessprachen. Regelmäßige Schulungen des pts-Personals garantieren Professionalität sowie ein hohes Maß an fachlicher Qualifikation. Ein ständig optimiertes Bewerbungs- und Auswahlverfahren sowie regelmäßige Qualitätskontrollen und After-Sales-Analysen sichern den anspruchsvollen pts-Standard.

Die 49. boot öffnet vom 20. bis 28. Januar 2018 wieder ihre Tore in Düsseldorf. Hostessen die Interesse an einer Zusammenarbeit mit pts haben können sich jederzeit bei der Staff Direct GmbH bewerben

Die pts Marketing Services GmbH, mit Sitz in Düsseldorf und Köln, vermittelt seit 1988 erfolgreich Personal für Messen, Kongresse, Promotions und Events. Im bundesweiten Pool mit Servicekräften befinden sich Info-, Service- und Fremdsprachen-Hosts/essen, Barkeeper, Promoter/innen, Produktpresenter/innen, Moderatoren/innen und Dolmetscher/innen in allen Landessprachen. Regelmäßige Schulungen des pts-Personals garantieren Professionalität sowie ein hohes Maß an fachlicher Qualifikation. Ein ständig optimiertes Bewerbungs- und Auswahlverfahren sowie regelmäßige Qualitätskontrollen und After-Sales-Analysen sichern den anspruchsvollen pts-Standard.

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Recruiting-Trend 2017 – Online-Portale für Berater boomen

Recruiting-Trend 2017 - Online-Portale für Berater boomen

Was hat Interim Management mit Recruiting zu tun? Mehr als Sie denken und die Parallelen sind andere, als Sie vermuten. Der Vergleich ist zudem spannend, denn wir werden – so meine Prognose – im Interim Management nicht viel weniger erleben, als eine disruptive Veränderung der bekannten Geschäftsmodelle. Profitieren werden die Kunden, während sich der Anbietermarkt auf zwei einander gegenüberliegende Pole zubewegt – die Boutique und den weitgehend automatisierten Plattformbetreiber.

Im klassischen Recruiting, also bei der Besetzung von Positionen in Festanstellung, konnten wir in den letzten Jahren eine Entwicklung verfolgen, die nur wenige auf dem Schirm hatten. Als ich mich 1994 aus meinem Studium heraus auf die ersten Stellen beworben habe, da brauchte man allein zum Lesen der Stellenanzeigen in der FAZ und in der SZ gute 2 Stunden. Daran erinnere ich mich gut. In meinen ersten Jahren als Personalreferent und später als HR-Manager eines internationalen Konzerns gehörte das Schalten von Anzeigen zum Standard. Wir haben diesen Kanal jahrelang (erfolgreich) genutzt. Lange Rede, kurzer Sinn: Sie wissen alle, dass Stellenanzeigen in Printmedien heute keine Rolle mehr spielen. Das Geschäft findet heute auf spezialisierten Plattformen statt.

Gerade entsteht eine ganz neue Form des Interim Management Dienstleisters. Dieser öffnet sein Netzwerk gegenüber den Kunden und ermöglicht den direkten Kontakt zwischen Interim Manager und Auftraggeber. Davon profitieren vor allem die Kunden.

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Für die immer wichtiger werdende Suche nach flexiblen Management- und Projekt-Ressourcen bietet expertforce Unternehmen jetzt ein spezialisiertes Online-Portal und persönliche Beratungsleistungen aus einer Hand. Ob qualifizierte Interim Manager, Experten oder Berater – expertforce unterstützt Unternehmen bei der effizienten Suche und Auswahl von selbständigen Anbietern temporärer Managementdienstleistungen.

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Begleitung in Trauerzeiten erfordert Fachwissen und Einfühlungsvermögen

Von den Tücken provisionsbasierter Bestattungsvermittlung im Internet

Begleitung in Trauerzeiten erfordert Fachwissen und Einfühlungsvermögen

Die Digitalisierung macht auch vor dem sensiblen Bereich einer Bestattung nicht halt. So geschieht die Suche nach qualifizierten Bestattern in der akuten Notsituation eines Todesfalles heute wie selbstverständlich über das Smartphone bzw. das Internet, nicht mehr über Telefonbücher. So selbstverständlich für die Deutschen die Suche nach dem Bestatter im Netz ist, so eindeutig aber auch die Aussage der Bundesbürger in einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Forschungsinstituts Dimap: 92 % der Befragten würden niemals eine Bestattung für ihren verstorbenen Angehörigen über das Internet beauftragen und bezahlen, ohne den Bestatter und sein Unternehmen vorher persönlich gesehen zu haben. Kaum ein Wirtschaftsbereich unserer Gesellschaft setzt solche sensiblen persönlichen und fachlichen Qualifikationen voraus wie der Abschied von einem geliebten Menschen. Hier zählt der persönliche Eindruck und das tiefe Vertrauen, den Verstorbenen bei einem Bestatter in guten Händen zu wissen. Der Generalsekretär des Bundesverbands Deutscher Bestatter Stephan Neuser betont daher: „Der Bestatter lebt in ganz besonderer Weise von seinem guten Ruf und für einen würdigen Abschied gibt es keine zweite Chance.“

Immer mehr sogenannte Internet-Vergleichsportale für Bestattungen haben sich in letzter Zeit zu etablieren versucht. Sie suggerieren den Suchenden, dass Preise oftmals viel zu hoch seien und enorme Sparpotenziale möglich wären, wenn man über sie eine Bestattung beauftragen würde. Wenige wissen hingegen, dass es sich fast immer keineswegs um uneigennützige Serviceleistungen von Verbraucherschützern handelt, vielmehr um provisionsbasierte Makler und Vermittler. Knapp 80 % der Befragten der Dimap-Umfrage aus dem Oktober 2016, die vom Kuratorium Deutsche Bestattungskultur in Auftrag gegeben wurde, geben an, solche Portale nicht nutzen zu wollen. 77 % aller Befragten wussten auch nicht, dass im Falle einer Beauftragung Provisionen zwischen 12-20 % für die vermittelte Dienstleistung an das Vergleichsportal fällig werden. Oliver Wirthmann, Geschäftsführer des Kuratorium Deutsche Bestattungskultur, rät zu Preisvergleichen, jedoch nicht auf Basis einiger weniger Klicks, bei denen nur Rahmenparameter abgefragt werden können, vielmehr zu einem Vergleich in der eigenen Region auf Basis klar umrissener Leistungswünsche.

Stephan Neuser als profunder Kenner der Bestattungsbranche ergänzt, dass es stets auf transparente Kostenvoranschläge ankomme, bei denen jedoch gleiche Leistungen miteinander ins Verhältnis gesetzt werden müssen. „Low-Cost-Bestattungen“ erweisen sich im Nachhinein oftmals als vollkommen überteuert, fördern eine fragwürdige Entsorgungsmentalität, bei der Verstorbene von wenig qualifizierten Personen abgeholt und durch Transporte in Krematorien in anderen Teilen der Bundesrepublik verbracht werden. Problematisch ist insbesondere die Tatsache, dass im Bereich der Bestattung Menschen oftmals kein realistisches Preisgefühl haben und daher anfällig sind für Lockvogelangebote und scheinbare Verheißungen von Preisen, die bei näherer Betrachtung niemals realistisch sein können. So kennen Bestatter die stereotype Frage von Kunden: „Was kostet bei Ihnen eine Bestattung?“ Die Frage ist zwar verständlich, lässt sich aber mit einer schnellen Zahl nicht beantworten. Die ehrliche Antwort lautet stets: „Es kommt darauf an!“ Die Praxis zeigt deutlich, dass bei der Wahl eines Bestatters in der Region der am Ende zu bezahlende Kostenrahmen keineswegs über Angeboten liegt, die sich verlockend geben, Verstorbene aber nicht in der gebotenen Würde behandeln und letztlich ihr Geld auch nicht wert waren. Eigentlich ist es vollkommen einleuchtend: Wenn ein Vermittlungsportal neben dem Bestatter ebenfalls auf wirtschaftlichen Ertrag ausgerichtet ist, kann die Leistung nicht billiger werden, sondern wird unnötig verteuert. Die Beauftragung einer Bestattung ist stets ein ganz persönlicher Vertrauensbeweis merkt Stephan Neuser an und unterstreicht, dass man sich beim Gespräch mit einem Bestatter und in dessen Geschäftsräumen angenommen wissen möchte. Auch bei geringen finanziellen Spielräumen können Bestatter einen persönlichen Abschied ermöglichen. Zu Vorsicht ist stets dann geraten, wenn intransparente Pauschalpreise aufgerufen werden, bei denen nicht ersichtlich ist, welche Leistungen der Bestatter selbst erbringt, welche er in Form von weitergereichten Kosten über die Rechnung einfordert und was die verwendeten Bestattungswaren im Einzelnen kosten. Der Bundesverband Deutscher Bestatter repräsentiert etwa 80 % der deutschen Bestatter, wobei über 1000 Betriebe das Markenzeichen führen, ein Qualitätssiegel, das durch den TÜV Rheinland/Intercert mit regelmäßigen Audits eine zertifizierte Qualität in Arbeitsabläufen und fachlicher Qualifikation dokumentiert. Antje Bisping, Qualitätsbeauftragte des BDB dazu: „Als echtes Qualitätssiegel ist das Markenzeichen eine objektive und verlässliche Entscheidungshilfe für eine qualitativ hochwertige Dienstleistung bei Bestattungen. Die Qualität wird hier nicht nur versprochen, sondern muss bei regelmäßigen Kontrollen auch nachgewiesen werden.“

Der Bundesverband Deutscher Bestatter hat auf seiner Internetseite www.bestatter.de ein eigenes Suchportal begründet. Im Gegensatz zu anderen Vermittlungsportalen lockt die Bestattersuche des BDB nicht mit dem vermeintlich billigsten Preis, sondern hilft bei der Suche nach einem ortsnahen Bestatter, dem man vertrauen kann. Über das Portal können direkt beim Bestatter auch unverbindliche seriöse Angebote eingeholt werden. Auf www.bestatter.de werden keine Vermittlungsprovisionen fällig, die nur dem Internet-Vermittler nützen. Denn der BDB und seine Unternehmen stehen auf dem Standpunkt: Nach der ersten Kontaktaufnahme per Internet sollte eine persönliche Beratung erfolgen, um den Angehörigen bestmöglich betreuen zu können. Am Ende steht ein seriöser vergleichbarer Kostenvoranschlag des Bestatters, so dass die Hinterbliebenen genau wissen, was auf sie zukommt.

Bundesverband Deutscher Bestatter e. V.
Volmerswerther Str. 79
40221 Düsseldorf
Telefon: ++49 (0)211 / 16 00 8 – 10
Fax: ++49 (0)211 / 16 00 8 – 60
Ansprechpartner:
Stephan Neuser, Generalsekretär – Bundesverband Deutscher Bestatter e.V.
Oliver Wirthmann, Geschäftsführer – Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V.

E-Mail: info@bestatter.de
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1948 gründeten die deutschen Bestatter den Bundesverband Deutscher Bestatter e. V., der heute aus 16 Landesverbänden und -innungen der Bundesländer besteht. Aus einem kleinen Berufsverband haben sich bis heute mehrere Organisationen entwickelt, die ihren Mitgliedern, den Trauernden und Bestattungsvorsorgenden eine große Bandbreite von Serviceleistungen anbieten.

Dem BDB ist es gelungen, die Berufsausbildung von der Bestattungsfachkraft über den Bestattermeister bis hin zu fachspezifischen Zusatzqualifikationen zu professionalisieren und qualitativ auf ein hohes Niveau zu heben. Der BDB setzt sich dafür ein, dass die Interessen der Bestatter in Politik, Rechtsprechung und Verwaltung Gehör finden. Mit dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V. und der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG können Menschen zwei verschiedene Vorsorgemodelle zur finanziellen Absicherung der Bestattungskosten wählen: die Sterbegeldversicherung oder die Eröffnung eines Treuhandkontos. Mit dem Markenzeichen zertifiziert der BDB Bestatter, die ihr garantiertes Qualitätsversprechen auch dokumentieren können und hohe persönliche, fachliche und betriebliche Anforderungen bei der Beratung und Durchführung von Bestattungsdienstleistungen erfüllen. Auf europäischer und internationaler Ebene ist der BDB in der europäischen Bestattervereinigung EFFS und der FIAT-IFTA als Weltorganisation für alle Interessen und Belange der Bestatter auf globaler Ebene aktiv. Der BDB – Maßstab für die Bestattungsbranche in Deutschland!

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BWF Stiftung Falschgoldskandal: keine Prospekthaftung gegen Rechtsanwaltskanzlei

Aktuelle Entwicklungen im Anlegerskandal um die BWF-Stiftung und das von ihr vertriebene Falschgold zeigen, wie wichtig die sorgfältige Wahl des richtigen Rechtsanwalts für die geschädigten Anleger ist.

BWF Stiftung Falschgoldskandal: keine Prospekthaftung gegen Rechtsanwaltskanzlei

Aktuell im Falschgoldskandal BWF-Stiftung: keine Prospekthaftung gegen Rechtsanwaltskanzlei

Im Strafrechtsverfahren gibt es inzwischen ein Geständnis des Goldhändlers Gerald S. Gerald S. sagte, er habe Lieferbelege gefälscht und so vorgetäuscht, dass es sich bei den Goldbarren im BWF-Stiftung-Tresor um Echtgold und nicht um Dummies handle.

Aktuelle Prozesse: Anleger gegen Finanzbetriebe – Klagen gegen Vermittler – Massenverfahren gegen Rechtsanwaltskanzlei

Während im Internet über Prozesserfolge geschädigter Anleger gegen die Finanzvertriebe berichtet wird, gibt es aktuell auch Berichte über fehlgeschlagene Klagen gegen die Vermittler der Betrugsanlage. Die Urteile gegen den Vertrieb sind deshalb unterschiedlich, weil die Vermittlungssituation immer verschieden war.

Zudem werden die Massenverfahren gegen eine Berliner Rechtsanwaltskanzlei, die die BWF-Stiftung nach Aussagen in einer Verkaufsunterlage beraten haben soll, Prozessbeobachtern zufolge wohl vollständig abgewiesen. Erste Termine für Entscheidungen hat das Landgericht (LG) Köln auf den 14.02.2017 bestimmt. Weitere Entscheidungen in 13 verhandelten Verfahren folgen wohl einen Monat später am 14.03.2017.

Rechtliche Aufarbeitung BWF-Skandal

Der Berliner Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, der eine Vielzahl geschädigter BWF-Anleger erfolgreich vertreten hat, erläutert die Hintergründe: „In der rechtlichen Aufarbeitung des BWF-Skandals im Sinne der geschädigten Anleger zeigten sich von Anfang an zwei Richtungen.

Einige Rechtsanwaltskanzleien sahen eine Haftung der Vertriebe und Kapitalanlageberatungsfirmen als nicht gegeben an und konzentrierten sich auf angeblich verantwortliche Hintermänner, entweder unter dem Gesichtspunkt der Prospekthaftung oder aufgrund der Verletzung von Beratungsverträgen mit sogenannter drittschützender Wirkung. Andere Rechtsanwälte haben darauf hingewiesen, dass eine Haftung der eingesetzten Vermittler tatsächlich bestehe und die Inanspruchnahme dieser Marktmittler der einfachste Weg zur Erlangung von Schadenersatz sei.“

Schadensersatzzahlung – Haftung

„Das bisherige Ergebnis ist eindeutig: bisher ist lediglich ein Urteil bekannt geworden, in dem ein Anlagevermittler gegen den Anleger gewonnen hat, während die Vermittler regelmäßig zum Schadenersatz verurteilt wurden oder sich gegenüber den Anlegern zur Zahlung von Schadenersatz im Vergleichswege bereit erklärt haben. Die angeblich so sicher bestehende Haftung der Berliner Rechtsanwaltskanzlei, die die Hintermänner der BWF-Stiftung beraten haben soll, ist dagegen bei einem Verhandlungstermin am 17.01.2017 vor dem Landgericht Köln in allen Aspekten verneint worden. Die auch von RÖHLKE Rechtsanwälten von Anfang an propagierte Marschrichtung der vorrangigen Inanspruchnahme der Vermittler hat sich also bisher als vollständig richtig erwiesen“, meint der erfahrene Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Die grundsätzlichen Unterschiede beider Herangehensweisen liegen auf der Hand:

Ein Schadenersatzanspruch gegen einen Kapitalanlagenberater ist vergleichsweise einfach belegbar: Der Berater hat meist direkt mit dem Anleger das Beratungsgespräch geführt, meist noch im Beisein eines Zeugen. Ihn treffen dabei weitreichende Pflichten. So muss er die Plausibilität des Kapitalanlagenmodells vorab überprüfen und über sämtliche mit der Kapitalanlage verbundenen Risiken ordnungsgemäß aufklären. In Sachen BWF-Stiftung scheitert es bereits an der Plausibilität der Kapitalanlage, da die von der BWF-Stiftung versprochenen Gewinne im Zwischengoldhandel überhaupt nicht erzielt werden konnten. Der Anleger durch das vereinbarte Sachdarlehen für die Laufzeit der Beteiligung entgegen der Darstellungen in den Werbematerialien überhaupt kein Eigentum an dem Gold erwerben konnte. Schon mit diesen zwei Argumenten lässt sich ein Schadenersatzanspruch relativ gut darstellen, wie auch die prozessualen Erfolge gezeigt haben, erläutert Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke.

Ganz anders dagegen das bisherige Vorgehen gegen die beklagte Berliner Rechtsanwaltskanzlei: Diese ist zwar in einem Produktprospekt der BWF-Stiftung-Produkte als beratende RA Gesellschaft genannt, allerdings sind die zugrundeliegenden Beratungsverträge überhaupt nicht konkretisiert. Weder ist bekannt, wer Vertragspartner der Kanzlei war, noch welche Inhalte diese Verträge hatten.

Trotzdem wurde Prozessbeobachtern zufolge versucht, einen Prospekthaftungsanspruch geltend zu machen. „Da die betroffenen Anwälte der Rechtsanwaltsgesellschaft den Prospekt nicht geschrieben haben und auch die betroffenen Anleger im Regelfalle kein besonderes persönliches Vertrauen hierauf entwickelt haben, scheiterten die geltend gemachten Prospekthaftungsansprüche in allen Varianten“, so das Landgericht Köln nach Aussagen von Prozessbeobachtern. Der zweite Ansatzpunkt, ein angeblicher Drittschutz der Beratungsverträge mit den BWF-Stiftung-Verantwortlichen, scheiterte schon daran, dass Inhalt und Umfang dieser vermeintlichen Verträge zu den beteiligten Berliner Anlegeranwälten der Rechtsanwaltsgesellschaft überhaupt nicht dargestellt werden konnten. Eine drittschützende Wirkung dieser Verträge konnte also nicht bewiesen werden. Schließlich scheiterten einige Anlegeranwälte sogar schon daran, die richtigen Beklagten auszuwählen.

Fazit: Betroffene Anleger der BWF-Stiftung sollten erneut die Strategie und anwaltliche Durchsetzung prüfen lassen.

Im Ergebnis ein Desaster, über das sich wohl trotzdem nur die Anlagevermittler freuen können, kommentiert Rechtsanwalt Röhlke: “ Röhlke Rechtsanwälte hatten bereits frühzeitig davor gewarnt, dass einige Kanzleien in Zusammenarbeit mit Kapitalanlagenberatern Schutzgemeinschaften oder Ähnliches aufsetzen, um dann ausschließlich gegen vermeintlich verantwortliche Hinterleute zu klagen. Viele Anleger haben leider nicht genügend Kraft oder finanzielle Mittel, um mehr als eine Klage zu starten. Oftmals zahlt die Rechtsschutzversicherung nur einen Gerichtsprozess und nicht mehrere. Die betroffenen Anleger haben sprichwörtlich nur einen „Schuss“ und der muss sitzen! Wenn dieser „Schuss“ fehlgeht, bleibt keine Kraft mehr, das möglicherweise bessere Ziel – den Kapitalanlagenvermittler – zu treffen. Diese Zusammenarbeit zwischen Vermittler und angeblichen Anlegeranwalt kennt letztlich zwei Gewinner und nur einen Verlierer: den irregeleiteten Anleger, der somit ein zweites Mal zum Opfer wird.“

Im Komplex BWF-Stiftung ist nach den aktuellen Entwicklungen den geschädigten Anlegern zu raten, die bisherige gerichtliche Strategie und anwaltliche Durchsetzung unabhängig erneut überprüfen zu lassen, meint Rechtsanwalt Christian-Röhlke.

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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Lombardium-Skandal: Erfolgreiche Anlegerklage gegen Erste Oderfelder KG

Landgericht deutet Prospekthaftungsansprüche an – Bedeutung für LC 2 Anleger und Auswirkungen des Urteils – Haftung Kapitalanlagenvermittler

Lombardium-Skandal: Erfolgreiche Anlegerklage gegen Erste Oderfelder KG

Lombardium-Skandal: Erfolgreiche Anlegerklage gegen Erste Oderfelder KG – von Rechtsanwalt Christian

Mit einem Urteil vom 08.08.2016 hat das Landgericht Hamburg einem Anleger der „Ersten Oderfelder GmbH & Co. KG“ (LC2) die Rückzahlung seiner bei der LC 2 KG eingelegten atypisch stillen Beteiligung zugesprochen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Ob sich nach einer möglichen Eröffnung des Insolvenzverfahrens über die LC 2 das Hanseatische Oberlandesgericht damit noch befassen muss, ist offen.

Vertragsbedingungen vom stillen Gesellschaftervertrag der LC 2 Fond

Der Berliner Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, der eine Vielzahl von Anlegern der Lombardium-Gruppe gerichtlich und außergerichtlich vertritt, erläutert die Bedeutung des Urteils: „Der Anleger hatte nach vertragsgemäßem Ablauf seiner Beteiligung nach 36 Monaten sein Geld herausverlangt. Zuvor hatte er die „Zinsen“ in den drei Vertragsjahren bereits erhalten. Das Landgericht Hamburg kommt interessanterweise zu dem Schluss, dass der stille Gesellschaftsvertrag der LC 2 eine unbedingte Rückzahlung der vollen Einlagesummen nicht vorsieht. Vielmehr nehme der Gesellschafter am Verlust der Kapitalanlagegesellschaft teil. Nur das um diesen Verlust bereinigte Guthaben auf dem Kapitalkonto könne der Anleger nach Vertragsbeendigung herausverlangen, so das Gericht. Allerdings half dem Anleger eine andere vertragliche Besonderheit des LC 2 – Fonds: Der Anleger war bei Kündigung berechtigt, sofort und ohne Abrechnung des Kapitalkontos für das Jahr des Ausscheidens den aktuellen Stand des Kapitalkontos zu entnehmen. Da für die Jahre 2014 und 2015 noch keine Abrechnungen vorlagen, die den Stand des Kapitalkontos mindern konnten und in 2013 keine Verluste gemacht wurden, war der Anleger berechtigt, den vollen Stand des Einlagenkontos herauszunehmen. Zusätzlich stand dem LC 2-Anleger nach Ansicht des LG Hamburg auch noch eine zeitanteilige Gewinnvorauszahlung für das letzte Jahr zu“, erklärt Rechtsanwalt Röhlke.

Erste Oderfelder GmbH & Co. KG Emissionsprospekt vielleicht fehlerhaft: Welche Möglichkeiten zur Geltendmachung von Ansprüchen haben LC 2-Anleger?

Der Berliner Jurist weist darauf hin, dass aufgrund des zwischenzeitlich beantragten Insolvenzverfahrens dieses Urteil nicht unmittelbar gegenüber der LC 2 durch andere Anleger verwendet werden kann, aber er sieht dennoch einen großen positiven Aspekt. Denn das Landgericht hat auch einen Aspekt beleuchtet: Die Frage des fehlerhaften Emissionsprospektes der LC 2.

„Die LC 2 KG hat angekündigt, nunmehr auch rückwirkend die Jahresabschlüsse aufzustellen und auftretende Verluste nachträglich, also auch nach bereits erfolgter Auszahlung der angeblichen Gewinngarantien, zuzuweisen. Auf dieses Risiko weist der Prospekt der LC 2 allerdings nicht hin und erweckt unserer Meinung nach den Eindruck, die eingezahlten Gelder würden in voller Höhe zurückerstattet. Dies kann nach Ansicht des LG Hamburg tatsächlich zu einer Prospekthaftung führen, also zu einem gerichtlich zu bewertenden fehlerhaften Prospekt. Ein fehlerhafter Prospekt kann aber auch eine Haftung der eingesetzten Kapitalanlagenvermittler bewirken, die wir für eine Vielzahl von Anlegern derzeit in die Haftung nehmen“, meint Röhlke.

Fazit: Erste Oderfelder GmbH & Co. KG Anleger sollten Ansprüche gegenüber den Verantwortlichen, Beratern und Vermittlern prüfen lassen

Ob und wie die Entscheidung für den einzelnen Anleger fruchtbar gemacht werden kann, sollte jeder betroffene LC 2-Anleger selbst mit einem versierten Rechtsanwalt besprechen. Für weitere Informationen zur Lombardium-Hilfe und der aktuellen Entwicklung stehen Röhlke Rechtsanwälte unter 030.71520671 und office@kanzlei-roehlke.de zur Verfügung.

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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Lombardium Skandal: Mahnbescheidswelle gegen die Anleger rollt

Per Mahnbescheid werden Forderungen von Anlegern der Fondsgesellschaften Erste Oderfelder und Lombardium zurück gefordert

Lombardium Skandal: Mahnbescheidswelle gegen die Anleger rollt

Für betroffene Anleger der Lombardium-Gruppe rät der erfahrene Jurist Christian-H. Röhlke

Schlammschlacht der Verantwortlichen – Wie sollten sich Anleger verhalten?

In dem an Skurrilitäten nicht eben armen Anlegerskandal „Lombardium“ überschlagen sich wieder einmal die Ereignisse: Die Fondsgesellschaften Erste Oderfelder KG (EOK) und Lombardium GmbH & Co. 3 KG (LC3) fordern von ihren Anlegern mit gerichtlichem Mahnbescheid die Rückforderung der erhaltenen Entnahmen der letzten Jahre. Zugleich soll Medienberichten zufolge der Rechtsanwalt einer Interessengemeinschaft von den Fondsgesellschaften abgemahnt worden sein, weil er einen Interessenkonflikt angeblich nicht offenlegte.

Lombardium verweist ausgerechnet auf Empfehlung der Verbraucherzentrale Hamburg

Den Gipfel der Absurdität stellt die Empfehlung der Lombardium-Gruppe dar, sich an den Rat ausgerechnet der Verbraucherzentrale Hamburg zu halten und einen unabhängigen Anwalt zu konsultieren. Die Verbraucherzentrale hat bekanntlich geraten, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und auch gegen die Fondsgesellschaft vorzugehen. Was ist da los? Eine Orientierungshilfe versucht Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke zu geben, der eine Vielzahl von Geschädigten Anlegern vertritt.

„Mit den gerichtlichen Mahnbescheiden war zu rechnen. Die Lombardium-Gruppe und die Beteiligungsgesellschaften EOK und LC3 hatten bereits angekündigt, die von ihnen gewährten Ausschüttungen zurückfordern zu wollen, weil sie angeblich nicht gewinngedeckt waren. Diese Argumentation halten wir für abenteuerlich“, meint der Berliner Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, der eine Vielzahl von geschädigten Lombardium-Opfern bundesweit vertritt. Der Jurist weist darauf hin, dass nach den Vorgaben der Gesellschaftsverträge eine Auszahlung an die Anleger nur möglich war, wenn tatsächlich Gewinne auf ihrem sogenannten Verrechnungskonto gebucht werden konnten. Eine andere Auszahlung war nach dem Gesellschaftsvertrag unzulässig. Die Gesellschaften der Lombardium-Gruppe behaupteten nun nichts anderes, als das die Auszahlungen vertragswidrig waren. Denn tatsächlich seien keine Gewinne entstanden, vielmehr habe es sich um eine Einlagenrückgewähr gehandelt. Eine solche Einlagenrückgewähr sei aber vom Vertragszweck gar nicht gedeckt, meint der Berliner Anwalt.

Vertragszweck: Gewinnausschüttung oder Einlagenrückgewähr

„Letztlich haben also die EOK oder die LC3 eine Auszahlung vorgenommen, die vom Gesellschaftsvertrag gar nicht gedeckt war und behaupten nun, deswegen seien die Anleger ungerechtfertigt bereichert und fordern genau diese Auszahlung auf der Grundlage des Gesellschaftsvertrages zurück. Wer aber in Kenntnis einer Nichtschuld etwas leistet, kann nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch diese Leistung nicht mehr zurückfordern. Das Handeln der Beteiligungsgesellschaften der Lombardium-Gruppe ist widersprüchlich, was die Durchsetzung der Zahlungsansprüche im Mahnbescheidsverfahren verkomplizieren dürfte“, meint der erfahrene Rechtsanwalt.

Widerspruch – außerordentliche Kündigung – Durchsetzungsperre

Röhlke Rechtsanwälte empfehlen allen betroffenen Anlegern, einen Widerspruch gegen die Mahnbescheide mit Hilfe eines anwaltlichen Beraters zu überprüfen. Für seine Mandanten hat Rechtsanwalt Röhlke zudem die außerordentliche Kündigung der Beteiligungen erklärt, was ein weiteres Argument zu Gunsten der Anleger schafft. „Denn durch die außerordentliche Kündigung der Beteiligung infolge von Vertrauensverlust oder einer fehlenden vorvertraglichen Aufklärung über eben diese mögliche Rückzahlungspflicht wandelt sich das gesamte Gesellschaftsverhältnis in ein Rückabwicklungsverhältnis um, in welchem die Rückzahlungsansprüche der Lombardium-Gesellschaften nicht mehr isoliert geltend gemacht werden können“, meint der Anwalt. Die betroffenen Anleger könnten sich dann auf eine sogenannte Durchsetzungssperre berufen. Voraussetzung ist allerdings, dass eine außerordentliche Kündigung auch sachkundig erklärt wird.

Erste Oderfelder / Lombardium Anleger: Besteht Anspruch auf Schadensersatz?

„Von dieser reinen Forderungsabwehr abgesehen dürfte den meisten Anlegern allerdings der Sinn nach einer Schadenskompensation stehen. Schadensersatzansprüche können die Anleger nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes sowohl gegen die EOK als auch die LC3 richten, sofern eine fehlerhafte vorvertragliche Aufklärung über die Risiken der Kapitalanlage und die geschäftlichen Umstände vorlag. Diese Ansprüche können aber auch gegen die Kapitalanlagenvermittler gerichtet werden. Ob die Inanspruchnahme der Berater und Vermittler zielführend ist, sollte im Einzelfall geprüft nicht pauschal abgelehnt werden“, teilt der erfahrene Rechtsanwalt mit.

Röhlke Rechtsanwälte sind skeptisch gegenüber Interessengemeinschaften, die von Vermittlern dominiert werden.

Beteiligungsverträge des grauen Kapitalmarktes, so der Anwalt, seien üblicherweise mit 20 % der gezeichneten Einlagesumme und mehr an Kosten belegt. Diese landeten vollständig oder teilweise bei den eingesetzten Vermittlern. Im Falle einer Falschberatung seien die Vermittler allerdings für 100 % des Schadens haftbar, so die Rechtsprechung. „Es sind hier also konkrete wirtschaftliche Interessen gegeben, die hinter jeder Handlung eines Beraters oder Vermittlers stehen. Die Empfehlung einer anwaltlich beratenen Interessengemeinschaft durch einen Vermittler erfolgt im Regelfalle nicht selbstlos, sondern vor dem Hintergrund der Idee, die Anleger mögen doch ihre Energie auf von der Interessengemeinschaft geschaffenen Nebenkriegsschauplätzen vergeuden und eine Inanspruchnahme des Vermittlers unterlassen. Wenn die Anleger durch eine solche Interessengemeinschaft drei oder mehr Jahre beschäftigt werden, kann der Vermittler sich berechtigte Hoffnung auf eine Verjährung der Schadensersatzansprüche machen. Er ist dann fein raus, während der Anleger seine physischen, psychischen und finanziellen Ressourcen auf einem Nebenkriegsschauplatz vergeudet hat“, meint Rechtsanwalt Röhlke. Seiner Ansicht nach ist die Inanspruchnahme der Vermittler eine der naheliegenden Optionen, allerdings ohne eine Haftung der Fondgesellschaften aus den Augen zu verlieren. Ein Alternativverhältnis, wie im aktuellen Rundschreiben der Lombardium-Gruppe angenommen, gibt es nach Ansicht des erfahrenen Juristen dagegen nicht. Denn die Haftungsgrundlage des Vermittlers und der Fondsgesellschaft sei in beiden Fällen eine fehlerhafte vorvertragliche Aufklärung z. B. über die Mittelverwendungskontrolle und die Investition der Lombardium Hamburg KG in Pfandkredite auf Inhabergrundschuldbriefe. Nach Röhlkes Ansicht besteht eine Haftung der Fondgesellschaften und der Vermittler nicht alternativ, sondern kumulativ. Allerdings sollte im Einzelfall abgewogen werden, ob der Berater als Zeuge in einem Haftungsprozess wichtiger sein kann als er es als Klagegegner ist, ob man also mit oder gegen den Vermittler vorgeht, so Röhlke.

Fazit: Für betroffene Anleger rät der erfahrene Jurist: Prüfung von Widerspruch – außerordentliche und fristlose Kündigung – Haftung – Schadensersatz

„Es ist befremdlich zu sehen, mit welchem Aufwand hier Nebelkerzen gezündet werden. Eine von Vermittlern gestützte Interessengemeinschaft will mit Dumpingpreisen außergerichtlich gegen die Fondsgesellschaften vorgehen, die Fondsgesellschaften schlagen mit Unterlassungsverlangen zurück, bemühen sogar eine Pressemitteilung ausgerechnet einer Verbraucherzentrale für ihre Zwecke, geben anderen Anwälten die Adressen der Anleger, die wiederum den Anlegern gewissermaßen eine Haftung einer Vermögensschadenshaftpflichtversicherung garantieren – mehr Bengalos gibt es nur im Fußballstadion“, meint der Anwalt.

Sollten Anleger anwaltlichen Rat benötigen, empfiehlt sich hier eine genaue vorherige Prüfung des juristischen Dienstleisters im Vorfelde. Wer sich nicht sicher ist, sollte bei der örtlichen Verbraucherzentrale nach qualifiziertem und unabhängigem Rat fragen. Die Empfehlung von Röhlke Rechtsnwälten an die von ihnen vertretenen Mandanten ist derzeit jedenfalls, gegen die Mahnbescheide Widerspruch einzulegen, die Beteiligungen, sofern noch nicht abgelaufen, außerordentlich und fristlos zu kündigen. „Über eine mögliche Haftung der Anlageberater werden die betreuten Mandanten uneingeschränkt aufgeklärt. Ob dann letztlich ein Anlageberater oder Vermittler vom Anleger in Anspruch genommen wird oder als Zeuge in einem gerichtlichen Verfahren wertvoller erscheint, muss dann im Einzelfall entschieden werden“, meint Rechtsanwalt Christina-H. Röhlke, der angesichts der verworrenen Sachlage den Anlegern unabhängigen Rat nahelegt, der sicherlich zunächst von einer Verbraucherzentrale erlangt werden kann. Für weitere Informationen und einer kostenfreien Ersteinschätzung stehen Röhlke Rechtsanwälte unter 030.71520671 gerne zur Verfügung.

V.i.S.d.P.:

Christian-H. Röhlke
Rechtsanwalt

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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Interim Provider – die dunkle Seite der Macht?

Die Aufnahme in einen Providerpool ist nichts anderes als eine Wette auf die Zukunft. Wer diese einseitige Vertriebsstrategie wählt, wartet oft vergeblich.

Fragt man die Interim Manager nach deren Meinung über die Provider, dann spannt sich ein bunter Reigen persönlicher Erfahrungen auf. Und eben, weil es sich dabei um ausdrücklich persönliche Eindrücke handelt, sind die gezeichneten Bilder Schwarz-Weiß und polarisieren im direkten Vergleich stark.

Da ist einerseits die Rede von professionellem Teamwork im Interesse des Kunden, geprägt von intensiven Beratungsgesprächen, der gemeinsamen Erstellung von Arbeitskonzepten bis hin zur regelmäßigen persönlichen Betreuung im laufenden Mandat. Und auf der anderen Seite gibt es die „Publikums-Provider“, die häufig nur wenig Zeit für Beratung, Betreuung und gründliche Auswahlverfahren haben. Qualität versus Masse.

In meinem aktuellen Blog will ich daher versuchen, dieses Thema zu klären. Wir werden sehen, was am Ende bleibt: unheilbringende Chimäre oder strahlendes Einhorn.

Lesen Sie mehr im expertforce Blog unter “ Die dunkle Seite der Macht

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Atlanticlux: Rechte für Versicherungsvermittler gestärkt

Das Versicherungsunternehmen ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. baut auf Qualität, Zuverlässigkeit, Transparenz und Vertrauen.

Atlanticlux: Rechte für Versicherungsvermittler gestärkt

Atlanticlux Lebensversicherung S.A.: Rechte für Versicherungsvermittler gestärkt

Jeder kennt ihn: den Versicherungsvertreter seines Vertrauens. Das Versicherungsunternehmen ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. mit Hauptsitz im Großherzogtum Luxemburg, weiteren Niederlassungen, unter anderem mit einer Niederlassung im Saarland, Saarbrücken baut auf diese vier Säulen: Qualität, Zuverlässigkeit, Transparenz und Vertrauen. Diese vier Säulen gelten als Schlüssel des Erfolges für die Unternehmensführung, dem Umgang im Unternehmen intern und im Besonderen zum Kunden, begrüßt Niederlassungsleiter Hendrik Lehmann die zahlreichen Teilnehmer des Seminars mit rechtlicher Diskussion.

Wer kennt die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A.? Welche Erfahrungen und Bewertungen gibt es zum Versicherungsunternehmen ATLANTICLUX?

In der langjährigen Historie der ATLANTICLUX, die im Oktober 1987 ihren Geschäftsbetrieb im Bereich der klassischen Kapital-Lebensversicherung aufnahm, kann bis dato die Entwicklung durch die stetigen Veränderungen und Anforderungen nachvollzogen werden. Wie wichtig die Stimmung und das Miteinander im Unternehmen für den ganzheitlichen Erfolg sind, wird durch die jährlichen Bewertungen deutlich, erläutert Niederlassungsleiter Hendrik Lehmann zu Beginn der Seminarveranstaltung. Die Produkte der Gesellschaft wurden mehrfach ausgezeichnet, wie z.B. in Deutschland durch MORGEN & MORGEN. Bei der Produktgestaltung, die gemeinsam mit dem Hauptaktionär der Gesellschaft der FWU AG, München, erfolgt, ist die ATLANTICLUX Lebensversicherung spezialisiert auf fondsgebundene Lebensversicherungslösungen mit innovativen Investmentkonzepten. Die Gesellschaft unterhält Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien. Innerhalb der FWU-Gruppe ist die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. Produktgeber für die regionalen Vertriebspartner und für die Verwaltung der einzelnen Versicherungsverträge verantwortlich.

Versicherungsvertreter seines Vertrauens!

Oftmals haben diese Versicherungsvertreter jedoch gar kein so einfaches Leben, wie es manchmal scheint. Wie gestalten sich die juristischen Arbeits- und Rahmenbedingungen für Versicherungsvertreter? Kündigt ein Versicherungsunternehmen einem seiner Versicherungsvermittler, würde dies mitunter teuer für den Versicherungsvermittler. Doch die Rechtsprechung hat dem nun Abhilfe geleistet, wie die Teilnehmer des Seminars der ATANTICLUX Lebensversicherung S.A. in Saarbrücken erfahren konnten. Die Kündigung oder Entlassung eines Versicherungsvertreters hatte unangenehme Folgen. Der ehemalige Arbeitgeber forderte dann die als Vorschüsse gezahlten Provisionen zurück. Das wäre an sich nicht weiter schlimm, wenn diese Rückzahlungsforderungen nicht ohne irgendeine Form von Schlussrechnung aufgestellt worden wären.

Rückforderung von Provisionen von Versicherungsvermittlern nur bei ordnungsgemäßen Abrechnungen

Hendrik Lehmann erläutert, dass die Erfahrungen in der Versicherungsbranche leider verdeutlichen, dass auch Versicherungsvermittler genau hinschauen müssen. „Wenn Versicherungsunternehmen keine ordnungsgemäße Abrechnung laut dem Handelsgesetzbuch vorlegen, dann kann keine ordnungsgemäße Abrechnung erfolgen. Dazu gehört zum Beispiel ein vollständiger Buchauszug. Für die Berechnung der Rückforderungen von Provisionen muss vonseiten des Versicherers eine vollständige Abrechnung vorgelegt werden.“ Die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. hat von 1994 bis 2013 die sogenannte Nettopolice angeboten.

Der Versicherungsexperte erläutert, dass diese Art der Lebens- und Rentenversicherung sich dadurch unterscheidet, dass der Versicherer ausschließlich das Versicherungsrisiko bzw. Versicherungsumfang übernimmt. Die Vergütung bzw. Provision für die Vermittlung wird vom Versicherungsvertrag abgespaltet. Die für die Vermittlung anfallenden Kosten werden vom Vermittler mit dem Kunden direkt vertraglich, in der so genannten Vergütungsvereinbarung, fixiert.

Zur weiteren Diskussion stand die IMD-Reform, die Teil eines aus drei Gesetzgebungsvorschlägen bestehenden Pakets für mehr Anlegerschutz ist. Hier wird vorgesehen, dass Vermittler von Lebensversicherungen den Kunden vor Abschluss des Vertrages informieren für wen und welches Unternehmen gearbeitet wird und wie hoch die Provision ausfällt. Hierzu äußerte sich der Vermittlerverband, dass in Deutschland bereits heute bei Abschluss einer Lebensversicherung, einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder Unfallversicherung die Abschlusskosten offengelegt werden müssen. Für Verbraucherschützer ist eine Neuregelung ein weiterer Schritt in die richtige Richtung zum Anlegerschutz.

Fazit: Vertrauen und partnerschaftliches Miteinander für Kundenbindung und langfristigen Erfolg – Ihr fairer Versicherer!

Fair und auf Augenhöhe, ein gesundes Miteinander. Damit auch Vermittler und Versicherungsvertreter Schutz und Sicherheit erfahren, braucht es im Streitfall gute Entscheidungen. Klare, transparente und faire Vereinbarungen und Rechte schützen vor Streitigkeiten, bringt der Versicherungsexperte Hendrik Lehmann die Diskussion auf den Punkt.

Auch für Finanzanlagenvermittler gibt es Neuigkeiten, wie die Teilnehmer des Weiterbildungsseminars ebenfalls erfahren: Nach einer Änderung der Gewerbeordnung ist der Berufszugang klar geregelt worden. Demnach brauchen Finanzanlagenvermittler einen sogenannten Sachkundenachweis, also einen Nachweis, dass sie für diese Tätigkeit die nötigen Voraussetzungen erfüllen. Hendrik Lehmann hierzu: „Für ein solches Zeugnis muss in der Regel eine Prüfung bestanden werden, zum Beispiel bei einer Industrie- und Handelskammer. Der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung ist für Finanzanlagenvermittler Pflicht. Außerdem wird – wie es bereits bei den Versicherungsvermittlern existiert – für Finanzanlageberater ein zentrales Register eingeführt.“

V.i.S.d.P.:
Hendrik Lehmann
Niederlassungsleiter
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Gegründet im Oktober 1987, nahm die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. ihren Geschäftsbetrieb im Bereich der klassischen Kapital-Lebensversicherung auf. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich im Großherzogtum Luxemburg und eine Niederlassung in Saarbrücken. Die Atlanticlux hat die Entwicklung von innovativen Produkten zum nachhaltigen Vermögensaufbau in den Mittelpunkt der Aufgaben gestellt. Die ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A. ist spezialisierter Partner für private Altersvorsorge. Die PREMIUM SELECT LUX S.A. übernimmt die Verwaltung institutioneller Gelder externer Unternehmen. Sowohl die tägliche Analyse der globalen Kapitalmärkte, als auch die Umsetzung im Rahmen der Anlagestrategien der ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A., fallen in den Aufgabenbereich der PREMIUM SELECT LUX S.A. Weitere Informationen unter: www.atlanticlux.de

Kontakt
ATLANTICLUX Lebensversicherung S.A.
Hendrik Lehmann
Betzenstraße 6
66111 Saarbrücken
+49.681.9100 3900
atltext@fwugroup.com
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Expertenportal für Interim Manager geht an den Start

taskforce Gründer investieren in neue Recruiting Plattform für selbständige Anbieter von Managementleistungen

Expertenportal für Interim Manager geht an den Start

expertforce

Am 14. März 2016 ist die neue Online-Plattform expertforce.de gestartet. Mehr als 1.500 vorqualifizierte Profile aus nahezu allen Branchen und Fachbereichen stehen auf expertforce zur Verfügung. Für die immer wichtiger werdende Suche nach flexiblen Management- und Projekt-Ressourcen bietet expertforce ein spezialisiertes Online-Portal und persönliche Beratungsleistungen aus einer Hand. Ob qualifizierte Interim Manager, Experten oder Berater – expertforce unterstützt Unternehmen bei der effizienten Suche und Auswahl von selbständigen Anbietern temporärer Managementdienstleistungen. Über intelligente Filterfunktionen identifizieren erfahrene Poolmanager die passenden Kandidaten für die jeweilige Projektanfrage der Kunden. Besonders erfahrene Anbieter werden von expertforce zudem in einem persönlichen Auswahlverfahren zertifiziert und als Premium-Profil gekennzeichnet.

Das Unternehmen wurde von den beiden Vorständen der taskforce AG, Jens Christophers und Lennart Koch, gemeinsam mit Uwe Sunkel gegründet haben. Dem bisherigen Erfolgsmodell der taskforce AG folgend, unterstützt die expertforce interim projects GmbH ihre Kunden zukünftig durch die Vermittlung handverlesener Projekt- und Interim Manager für die mittleren und unteren Führungsebenen. Mit dem Expertenportal verfügt taskforce über einen komplementären Kooperationspartner, der dem Markt ergänzend zur eigenen Positionierung Fachkompetenzen und temporäre Managementlösungen auch unterhalb der oberen Führungsebenen und dem Programmmanagement anbietet.

Die Gründer blicken selbst auf eine langjährige Karriere als operative Interim Manager zurück. Als Vermittler haben sie mehr 2.000 Interviews mit selbständigen Anbietern geführt und sie erfolgreich in über 600 Mandate vermittelt. Mit dieser Erfahrung gewährleistet expertforce die Auswahl der besten Manager und Experten für jeden Auftrag. Maßgeschneiderte Service-Leistungen wie die manuelle Vorauswahl, individuelle Bewertung sowie die Präsentation beim Kunden können bedarfsweise ergänzt werden.

mehr erfahren …

Für die immer wichtiger werdende Suche nach flexiblen Management- und Projekt-Ressourcen bietet expertforce Unternehmen jetzt ein spezialisiertes Online-Portal und persönliche Beratungsleistungen aus einer Hand. Ob qualifizierte Interim Manager, Experten oder Berater – expertforce unterstützt Unternehmen bei der effizienten Suche und Auswahl von selbständigen Anbietern temporärer Managementdienstleistungen.

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Präzedenzurteil zu BWF: Vermittler muss Schadensersatz zahlen

Eine Information des Deutschen Verbraucherschutzrings e.V. (DVS)

Präzedenzurteil zu BWF: Vermittler muss Schadensersatz zahlen

Deutscher Verbraucherschutzring e.V.

25. Januar 2016. Das Landgericht Nürnberg hat einen Vermittler zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt, da er beim Verkauf des „Gold Standard“ der BWF-Stiftung seine Pflichten aus dem Beratungsverhältnis verletzt habe. Wie der Deutsche Verbraucherschutzring e. V. (DVS) mitteilt, habe dieses noch nicht rechtskräftige Urteil Signalwirkung, nicht nur für BWF-Kunden.

Es ist das erste Mal, dass ein Gericht einen Vermittler des mittlerweile insolventen Goldhändlers BWF Berliner Wirtschafts- und Finanzstiftung, zum Schadensersatz verurteilt. 20.000 Euro zuzüglich der Gerichts- und Anwaltskosten muss der Nürnberger erstatten, da er seine Pflichten aus dem Beratungsverhältnis verletzt habe, so das Gericht. Die Richter führten aus, dass jemand, der fremde Kapitalanlagen vertreibt, auch in der Lage sein muss, zu beurteilen, ob das Konzept den Tatbestand eines Verbotsgesetzes erfülle. Zum Hintergrund Jana Vollmann, Geschäftsführerin des DVS ( www.dvs-ev.net ): “ Die BaFin hatte der Stiftung im Jahr 2015 das Geschäft verboten und ordnete die Rückabwicklung aller Verträge an, nachdem bereits im März wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen Betrug Ermittlungen der Staatsanwaltschaft durchgeführt wurden*.“

Diese Rechtssprechung könnte ein Präzedenz-Urteil darstellen. Denn in der Vergangenheit versuchten sich Vermittler mit ihren Rechtsanwälten immer wieder von einer Haftung zu befreien. „Mit diesem Urteil“, so DVS-Geschäftsführerin Vollmann, „steht nun fest, dass Vermittler die Anleger auch auf Unschlüssigkeiten im Anlagekonzept oder auf eventuell erlaubnispflichtige Investments hinweisen müssen. So gesehen hat dieses Urteil, wenn es denn rechtskräftig wird, einschneidende Auswirkungen auf das Geschäft mit unseriösen, durch Vermittler verkauften Finanzprodukten und positive Auswirkungen für die Anleger.“

*Das Geschäftsmodell der BWF klang für viele Kleinanleger gut. Die BWF bot den Anlegern an, Gold aus ihrem Hochsicherheits-Tresor zu kaufen und dieses später mit hohen Aufschlägen wieder von den Anlegern zurück zu kaufen. Bei entsprechender Laufzeit versprach die BWF einen garantierten Rückkaufpreis von bis zu 180 Prozent. Als die Ermittlungsbehörden bei BWF vier Tonnen angebliches Gold sicher stellten, soll sich – so die Staatsanwaltschaft – herausgestellt haben, dass lediglich 200 kg echtes Gold darunter gewesen wäre. Rund 6.500 Anleger investierten ca. 48 Millionen Euro bei BWF.

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS)

Kompetente und effektive Unterstützung im Kampf gegen betrügerische Unternehmen.

Der Deutsche Verbraucherschutzring e.V. (DVS) setzt sich seit Jahren gezielt für die Interessen geschädigter Verbraucher und Kapitalanleger ein. Oberstes Ziel des DVS ist es, einen privaten Verbraucherschutz in Deutschland weiter fest zu verankern, um so die Interessen der Verbraucher konsequent gegen betrügerische Unternehmen durchzusetzen.

Der DVS bündelt unter anderem die Interessen geschädigter Kapitalanleger und setzt diese gegen die schädigenden Unternehmen durch. Als eingetragener Verein arbeitet er mit spezialisierten und erfahrenen Rechtsanwälten zusammen.

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Erfolgreiches Jahr 2015 für Interim Management-Vermittler:

Bridge imp steigert seine Vermittlungsquote und verstärkt seine Mannschaft

Erfolgreiches Jahr 2015 für Interim Management-Vermittler:

München (Grünwald), 21. Januar 2016 – Bridge imp, eine der führenden Agenturen zur Vermittlung von Interim Management, blickt auf ein erfolgreich abgeschlossenes Geschäftsjahr 2015 zurück. Der Dienstleister konnte die Vermittlungsquote seiner Interim Manager erneut steigern: 17% der Manager aus dem Bridge-Netzwerk waren im vergangenen Jahr für Bridge imp im Mandat. Darüber hinaus verstärkt seit 01.01.2016 Tapani Hänninen als Senior Berater das Team von Bridge imp.

Hänninen war seit 1991 im Private Banking/Family Office-Bereich tätig und zuletzt als stellvertretender Filialdirektor bei der BHF-BANK beschäftigt. Zu seinen früheren beruflichen Stationen zählen Merrill Lynch, UBS Sauerborn, Berenberg Bank und Novethos Financial Partners.

„Tapani Hänninen wird als Senior Berater bei Bridge imp die Bereiche Banken/Financial Services, Private Equity sowie IT betreuen und ausbauen. Mit seiner Expertise können wir unser bestehendes, erfahrenes Team noch einmal optimal verstärken. Ich freue mich sehr, ihn an Bord zu haben“, so Antje Lenk, Geschäftsführerin von Bridge imp.

Mehr Diversifizierung ließ sich 2015 bei der Branchenverteilung beobachten: Zwar stellten die Branchen Anlagen-/Maschinenbau und Automotive noch immer die Mehrzahl der Projekte, doch die Elektronik- und Konsumgüterindustrie sowie die Gesundheitsbranche holten deutlich auf. Besonders häufig interimistisch besetzt wurden im vergangenen Jahr die Positionen des kaufmännischen Leiters, Werksleiters, SCM-Managers und Qualitätsmanagers. Darüber hinaus stieg in 2015 die Nachfrage aus dem Ausland.

Bridge imp GmbH mit Sitz in Grünwald bei München vermittelt branchenunabhängig und überregional Interim Manager für exekutive Aufgaben in mittelständische Unternehmen und Konzerne. Das Team von Bridge imp überbrückt temporäre Personalengpässe bei seinen Auftraggebern und unterstützt sie bei strategisch wichtigen Aufgabenstellungen wie Unternehmenswachstum, Innovation, Sonderprojekte und Internationalisierung.

Kontakt
Bridge imp GmbH
Cathleen Kehr
Bavariafilmplatz 8
82031 Grünwald bei München
+49 89 324 922-27
ck@bridge-imp.com
http://www.bridge-imp.com

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Lombardium Hamburg KG: Erste Erkenntnisse über verbotswidrige Geschäfte liegen vor

Warnung vor Interessenvereinigungen

Lombardium Hamburg KG: Erste Erkenntnisse über verbotswidrige Geschäfte liegen vor

Nach der Rückabwicklungsverfügung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) über bestimmte Geschäfte der Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG vom 07.12.2015 liegen Röhlke Rechtsanwälte nunmehr erste weitergehende Informationen über Art und Umfang der untersagten Geschäfte vor. Zugleich warnen die bundesweit tätigen Rechtsanwälte vor Anlegerschutzvereinigungen, die vornehmlich unter Mithilfe ausgerechnet der Vermittlerseite oder Mitarbeitern der inzwischen insolventen Emissionsgesellschaft Fidentum GmbH gegründet wurden.

Lombardium Hamburg KG Geschäftsfeld: Beleihung von Inhaberschuldbriefen und Inhaberaktien – waren Grund zur Untersagung des Kreditgeschäftes
„Anders als an manchen Stellen im Internet zu lesen ist, hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) das Geschäft nicht etwa deswegen untersagt, weil es sich um ein Einlagengeschäft gehandelt haben soll und hierfür keine Erlaubnis vorgelegen hat. Vielmehr hat die BaFin das Kreditgeschäft untersagt, weil Inhabergrundschuldbriefe und Inhaberaktien beliehen wurden. Nach der Darstellung im Geschäftsbericht der Ersten Oderfelder Beteiligungs GmbH & Co. KG für die Jahre 2012 und 2013 belief sich das Geschäft der Lombardium GmbH & Co. KG bei der Beleihung von Inhabergrundschuldbriefen auf ein Volumen von immerhin 23 Mio. Euro in 2013. Diese Beleihung der Inhabergrundschuldbriefe beschäftigt die Justiz in Hamburg bereits seit 2012. Hier liegen landgerichtliche Urteile vor, nach welchen die angebliche Verpfändung der Inhabergrundschuldbriefe tatsächlich eine Eigentumsübertragung an den Papieren beinhaltete, die zur Voraussetzung für eine Darlehensgewährung gemacht wurden“, meint Rechtsanwalt Röhlke.

„Mit diesem Geschäftsmodell aber kann die Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG gegen das Kreditwesengesetz verstoßen haben, weil die sogenannte Bereichsausnahme für die hergebrachten Geschäfte des Pfandleihwesens für eine derartige Eigentumsübertragung an Inhaberpapieren nicht mehr durchgreift. Zwar hat in einem Verfahren das Hamburger Oberlandesgericht entgegen dem eindeutigen Wortlaut der notariellen Vereinbarung die Eigentumsübertragung lediglich als Verpfändung angesehen, das Verfahren ist aber derzeit noch vor dem Bundesgerichtshof anhängig“, teilt der Berliner Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke mit, bei dem sich viele betroffene Anleger der Ersten Oderfelder KG und Kunden der Lombardium gemeldet haben.

Auch wenn damit erste Hintergründe zur Untersagungsverfügung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht klarer werden, bleibt die Art der Rückabwicklung weiterhin rätselhaft, so die Einschätzung des Juristen Christian-H. Röhlke.

BaFin fordert Rückabwicklung – Was bedeutet das für die Anlegerdarlehen?

„Es stellt sich natürlich die Frage, wie die verbotswidrig betriebenen Darlehensgeschäfte rückabgewickelt werden sollen. Üblicherweise hat bei der Rückabwicklung eines Darlehens der Darlehensnehmer den Darlehensbetrag an die Bank oder den Darlehensgeber zurückzuerstatten gegen Rückübertragung des Pfandes oder der bisher vereinnahmten Zins- und Tilgungen – die es bei einem Pfandkredit ja nicht gab. Die Kunden der Lombardium KG müssten also aufgefordert werden, ihre verpfändeten Grundschuldbriefe und Inhaberaktien sofort auszulösen, was natürlich entsprechende Liquidität der Pfandschuldner voraussetzt. Sollte diese nicht vorhanden sein, müssen die Pfandgegenstände evtl. verwertet werden. Ich gehe davon aus, dass hier umfassender juristischer Beistand der Schuldner nötig sein wird“, meint der Berliner Jurist.

Lombardium Hamburg KG: Verantwortung der Vermittler?

Rechtsanwalt Röhlke beobachtet zudem, dass sich offensichtlich die Vermittler der Beteiligungen an der Ersten Oderfelder langsam in Stellung bringen. „So wird im Internet bereits von einschlägig bekannten Rechtsanwaltskanzleien der Vermittler mitgeteilt, es sei für Vermittler vorteilhaft, sich in Interessengemeinschaften zu organisieren. Aber auch Interessengemeinschaften der Kapitalanleger, also der Opfer, werden bereits initiiert. Derartige Sammlungsbewegungen sind bei sämtlichen großen Schadensfällen der letzten Jahre zu beobachten gewesen“, meint Röhlke.

Problematik: Empfehlung zur Interessenvereinigung der Anleger durch die Vermittler?

„Ob in den Skandalen um Phoenix-Kapitaldienst, Canada Gold Trust, BWF-Stiftung, INFINUS oder jetzt bei der Lombardium Hamburg KG: Stets werden betroffene Vermittler aufgefordert, sich zu organisieren und ihr Wissen zu bündeln, was grundsätzlich nicht verwerflich ist. Problematisch wird es nach unserer Meinung, wenn ausgerechnet die Vermittler ihren Anlegern eine bestimmte Interessengemeinschaft nahelegen wollen und diese Interessengemeinschaft von Rechtsanwälten betreut wird, die üblicherweise auf der Seite der Vermittler handeln. Das Problem besteht darin, dass die Vermittler im Regelfalle als Vertragspartner der Anleger möglicherweise schadensersatzpflichtig für das fehlgeschlagene betrügerische Kapitalanlagemodell sind und die Anleger in derartigen Interessengemeinschaften von Ihren Ansprüchen gegen die Vermittler vielfach gar nichts wissen und von den betreuenden Rechtsanwälten auch darüber nicht informiert werden. Uns sind sogar Fälle bekannt geworden, in denen die Rechtsanwälte zwar Mandate der Anleger annehmen, aber explizit ein Vorgehen gegen die Vermittler ausschließen. Unter ethischen Gesichtspunkten halten wir dieses Vorgehen für standesrechtlich zweifelhaft, da die Interessen der Mandanten nicht optimal vertreten werden können. Zu befürchten ist auch, dass die Anleger mit Scheingefechten solange ruhig gehalten werden sollen, bis Ansprüche gegen die Vermittler nach drei Jahren verjährt sind“, meint der erfahrene Rechtsanwalt.
Röhlke Rechtsanwälte raten daher allen betroffenen Lombardium Hamburg GmbH & Co. KG Anlegern, unabhängigen juristischen und qualifizierten Rechtsrat einzuholen.

V.i.S.d.P.:

Christian-H. Röhlke
Rechtanwalt

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\“Immobilienrente\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\“ schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

Kontakt
Röhlke Rechtsanwälte
Christian-H. Röhlke
Kastanienallee 1
10435 Berlin
0049 (0)30 715 206 71
anwalt@kanzlei-roehlke.de
http://www.kanzlei-roehlke.de

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Insolvenz der Captura: Handlungsmöglichkeiten für Anleger

Hoffnung für Inhaberschuldverschreibungsgläubiger – Renditeversprechungen der Captura GmbH konnten nicht gehalten werden

Insolvenz der Captura: Handlungsmöglichkeiten für Anleger

Die Finanzprodukte der Captura GmbH dürften sich für viele Anleger als Falschinvestition herausstellen. Anfang September 2015 hat der Anbieter von Nachrangdarlehen Insolvenz angemeldet. Gemeinsam mit der weiteren Produktlinie, der Inhaberschuldverschreibungen hatte die Gesellschaft über 33 Millionen Euro am Markt eingesammelt. Noch im Juni 2015 plante der Anbieter, einen Vermögensanlageprospekt für seine Nachrangdarlehen zu entwerfen.

Geschäftsmodell Captura GmbH: Inhaberschuldverschreibung – wie geht es für die Anleger weiter?

Die Captura GmbH hatte Inhaberschuldverschreibungen mit einer Verzinsung von 7,35 % für 6 Monate oder 7,95 % für 1 Jahr Laufzeit ohne Agio angeboten, wobei die Provisionen anfänglich bei über 7 % gelegen haben sollen. Ob diese Rechnung aufgehen konnte, war bereits seit längerem von vielen Marktbeobachtern kritisch bewertet worden. Das Gleiche galt für die zweite Produktschiene, dass Nachrangdarlehen mit einer jährlich steigenden Verzinsung von bis zu 9,15 % nach 5 Jahren Laufzeit.

„Offensichtlich waren die Kassandra-Rufe berechtigt. Der Captura GmbH ist es nicht gelungen, die hohen Renditeversprechungen durch nachhaltiges Wirtschaften zu erzielen, so dass für die Anleger nunmehr nur ein Scherbenhaufen übrig bleibt. Zumindest die Inhaberschuldverschreibungsgläubiger können womöglich in der Insolvenz auf eine Quote hoffen, die Nachrangdarlehensgläubiger wegen des Nachrangs eher nicht. Die weitere Entwicklung bleibt jedoch spannend, „meint der Berliner Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke, der auf Parallelen zu den großen Anlegerskandalen Infinus und Prokon verweist. Auch dort sind Anlegergelder in zigfacher Millionenhöhe durch Inhaberschuldverschreibungen verbrannt worden.

Fazit: Inanspruchnahme von Vermittlern und Vertrieben könnte eine Chance für betroffene Captura GmbH Anleger darstellen

Rechtsanwalt Röhlke rät allen Betroffenen den Gang zum spezialisierten Anwalt: „Eine einfache Insolvenzanmeldung kann ein Anleger, sofern er überhaupt berechtigt zur Anmeldung ist, vielleicht noch selbst ausfüllen. Da im Rahmen der Insolvenz aber allenfalls eine geringe Quote voraussichtlich auszukehren sein wird oder gar keine, verbleibt wohl nur die Inanspruchnahme der Kapitalanlagevermittler und Vertriebe. Hierfür braucht der Anleger kompetente Unterstützung und Hilfe durch spezialisierte Anwälte“, meint der erfahrene Jurist.

V.i.S.d.P.:

Christian-H. Röhlke
Rechtsanwalt

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als \\\\\\\“Immobilienrente\\\\\\\“ schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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