Schlagwort: Verbraucher

Erhebung: Die Black Friday Sale Wunschliste

Mehr als 1.200 Endkunden zu geplanten Einkäufen, bevorzugten Herstellern und Produkten, sowie Rabatt-Vorstellungen befragt

BildIn weniger als zwei Wochen startet der Black Friday Sale. Das Abverkaufs-Event soll dieses Jahr einen Rekordumsatz von rund 3 Milliarden Euro Umsatz für den deutschen Einzelhandel bedeuten. Mittels einer repräsentativen Befragung mit deutschen Black Friday Sale Kunden wurden Einkaufspläne, Vorstellungen und Wünsche an die teilnehmenden Händler erhoben. Obwohl einzelne Produkte am Black Friday bis zu 90 Prozent günstiger angeboten werden, wissen die Konsumenten, dass solche Extrem-Rabatte nicht für alle angebotenen Produkte darstellbar sind. Durchschnittlich erwarten sich Konsumenten je nach Kategorie zwischen 11-50 Prozent Rabatt. Mehr als 66 Prozent der Befragten planen Produkte aus der Kategorie Elektronik zu kaufen. Während in dieser Kategorie mehrheitlich Männer einkaufen, planen in der Kategorie Mode großteils Frauen einen Einkauf.

Alle aktuellen Studien und Befragungen der unterschiedlichsten Auftraggeber verdeutlichen einen klaren Trend für 2019: Der Black Friday ist allgemein bekannt und die meisten deutschen Endkonsumenten werden am letzten Freitag im November teilnehmen.

Mündige Konsumenten – Chancen für Händler
„Die Endkonsumenten sind mündig und haben klare Rabatt-Vorstellungen“, fasst Konrad Kreid, Geschäftsführer der Black Friday GmbH die aktuelle Erhebung mit 1.278 Black Friday Sale Kunden zusammen. „So differenzieren die Käufer genau nach einzelnen Produkten, sowie möglichen Preisreduktionen und auch für Händler bietet der Black Friday eine gute Chance. Selbst ein bis dato als kritisch bekannter Preisexperte hat in einer aktuellen Befragung erhoben, dass 57 Prozent der Händler keine negativen Auswirkungen auf den Gewinn sehen.“

Black Friday 2019 – Was wird gesucht?
Mehr als 66 Prozent der Befragten planen in der Kategorie Elektronik einzukaufen, rund 20 Prozent sind bei dieser Kategorie noch unschlüssig. „Produkte aus dem Bereich Elektronik werden auch am Black Friday 2019 am meisten nachgefragt werden“, so Kreid, der das Portal blackfridaysale.de betreibt.
„Elektronik-Einkäufe planen mit 80 Prozent mehrheitlich Männer und mit 55 Prozent Frauen“.

Mehr als 22 Prozent der Endkonsumenten planen ein Smartphone einzukaufen, davon rund 48 Prozent von Hersteller Apple, rund 33 Prozent Samsung, rund 9 Prozent Huawei und rund 6 Prozent Xiaomi.

Fernseher planen rund 14 Prozent zu kaufen und rund 13 Prozent sind noch unschlüssig. Hier werden mit 56 Prozent Samsung Fernseher nachgefragt, 15 Prozent LG, rund 12 Prozent Sony und rund 8 Prozent Philips.

Rund 13 Prozent der Endkonsumenten planen Spielkonsolen zu kaufen, rund 11 Prozent sind dabei noch unschlüssig. Mit rund 46 Prozent werden Nintendo Switch, mit rund 43 Prozent Playstation 4 Pro und rund 7 Prozent Xbox One nachgefragt.

Rund 52 Prozent der Befragten möchten etwas aus der Kategorie Mode kaufen, hier sind noch rund 20 Prozent unentschlossen. Rund 38 Prozent planen Damenmode, rund 22 Prozent Herrenmode, rund 19 Prozent Schuhe, und 10 Prozent Sportbekleidung zu kaufen.

In der Kategorie Reise planen mehr als 10 Prozent der Endkonsumenten etwas zu buchen, rund 15 Prozent sind noch unschlüssig.

Rund 35 Prozent wollen Angebote beim Black Friday Sale nutzen, um ihren Sommerurlaub zu buchen, rund 30 Prozent einen Kurztrip in eine Stadt, jeweils rund 12 Prozent einen Winterurlaub oder eine Kreuzfahrt und rund 6 Prozent einen Thermenurlaub.

Rund 27 Prozent der Endkonsumenten planen in der Kategorie Wohnen einzukaufen, rund 22 Prozent sind noch unschlüssig. Mit 31 Prozent sind dabei Haushaltsgeräte beliebt, gefolgt von Möbel mit rund 29 Prozent und mit rund 26 Prozent Dekoration.

Unterschiedliche Produkte – unterschiedliche Rabatt-Vorstellungen

Laut einer Erhebung vom Oktober 2019 gaben 62 Prozent der Deutschen an, 300 Euro und mehr am Black Friday auszugeben. „Das Sparpotential ist ein Grund für die hohen Beliebtheitswerte sowie Akzeptanz beim Black Friday teilzunehmen“, so Kreid. „Das nicht in allen Kategorien Extrem-Rabatte bis zu 90 Prozent möglich sind, wissen auch die Endkonsumenten. „Personen mit höherem Haushaltseinkommen erwarten sich tendenziell geringere Rabatte, die mit geringerem Haushaltseinkommen erwarten sich tendenziell höhere Rabatte“, informiert Kreid.

So ergab etwa dass etwa bei Smartphones rund 42 Prozent der Apple-Käufer Rabatte zwischen 11-30 Prozent und rund 42 Prozent der Samsung Käufer Rabatte zwischen 31-50 Prozent erwarten.

Bei Fernsehern erwarten sich rund 41 Prozent der Endkunden Rabatte zwischen 31-50 Prozent und rund 24 Prozent der Befragten Rabatte zwischen 11-30 Prozent.

Rund 34 Prozent der Spielkonsolen Käufer erwarten sich Rabatte zwischen 11-30 und rund 30 Prozent zwischen 31-50 Prozent Rabatt.

Rund 26 Prozent der Mode-Käufer erwarten sich zwischen 11-30 Prozent Rabatt und rund 38 Prozent zwischen 31-50 Prozent.

Rund 40 Prozent der Reise-Käufer erwarten sich Rabatte in der Höhe 31-50 Prozent und bei rund 23 Prozent liegen die Rabatt-Vorstellungen zwischen 11-30 Prozent.

Rund 36 Prozent der Wohnen-Käufer erwarten sich zwischen 31-50 Prozent Rabatt und rund rund 29 Prozent zwischen 11-30 Prozent.

Über die Blackfridaysale Umfrage
Diese Umfrage ist eine Online-Erhebung für die Bevölkerung in Deutschland zwischen 16 und 70 Jahren, segmentiert nach den Merkmalen Alter, Geschlecht, Bildungsgrad und Haushaltsgröße. Ziel der Befragung war es herauszufinden, welche Produkte und Hersteller deutsche Black Friday Sale Verbraucher ab 16 Jahren am Abverkaufs-Event kaufen möchten sowie welche Rabatt-Vorstellungen vorhanden sind. Die Black Friday GmbH hat im November 2019 eine repräsentative Stichprobe von 1.278 deutschen Endverbrauchern ausgewertet.

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Foto Geschäftsführer Konrad Kreid

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Black Friday GmbH
Herr Konrad Kreid
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1170 Wien
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web ..: http://www.blackfridaysale.de
email : office@blackfridaysale.de

Über Blackfridaysale.de

www.blackfridaysale.de ist der Anbieter für das Top Shopping-Event des Jahres. Mehrere hundert teilnehmende Markenshops und angesagte Labels reduzieren dabei innerhalb von 29 Stunden drastisch ihre Preise. Auf dem Shoppingportal blackfridaysale.de können Kunden in übersichtlichen Kategorien passende Produkte und alle „Black Friday“ Angebote der teilnehmenden Händler finden. Im Jahr 2019 startet die Verkaufsveranstaltung bereits am Donnerstag 28. November um 19:00 auf www.blackfridaysale.de. Die Black Friday GmbH verfügt über die exklusiven Nutzungsrechte der geschützten Wortmarke „Black Friday“ in Deutschland.

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Der ERGO Rechtsschutz Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze – Familienrecht

Geschiedene Eltern: Wer bestimmt den Kindergarten?

Der ERGO Rechtsschutz Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze - Familienrecht

Bei der Entscheidung für den Kindergarten gilt das Wohl des Kindes als maßgeblich. (Bildquelle: ERGO Group)

Haben geschiedene Eltern das gemeinsame Sorgerecht für ein Kind, müssen sie sich bei wichtigen Themen einigen. Können sie keine Einigung darüber erzielen, in welchen Kindergarten das Kind gehen soll, bestimmt das Gericht, wer von beiden entscheiden darf. Maßgeblich ist dabei das Kindeswohl. Besucht das Kind schon seit einiger Zeit einen Kindergarten und fühlt sich dort wohl, ist ihm ein Wechsel nicht zuzumuten. So hat laut Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH, das Oberlandesgericht Hamm entschieden.

Worum ging es bei Gericht?

Ein geschiedenes Paar teilte sich das Sorgerecht für seinen vierjährigen Sohn. Das Kind wohnte bei der Mutter, es gab jedoch eine Umgangsvereinbarung, durch die der Vater regelmäßig Zeit mit seinem Sohn verbrachte. Für Streit sorgte allerdings die Wahl des Kindergartens. Mutter und Vater hatten hier unterschiedliche Vorstellungen und konnten sich nicht einigen. Bei wichtigen Fragen für das Kind muss es jedoch bei einem gemeinsamen Sorgerecht eine Einigung geben. Die Mutter beantragte beim Familiengericht, ihr die alleinige Entscheidung über die Wahl des Kindergartens zu überlassen. Der Vater wandte sich dagegen und begründete seine Präferenz für den anderen Kindergarten ausführlich. Auch er beanspruchte die alleinige Entscheidungsbefugnis in dieser Frage. In erster Instanz übertrug das Familiengericht die Entscheidung der Kindesmutter. Hauptargument war, dass keiner der beiden Kindergärten Nachteile für das Kind habe. Allerdings müsse die Mutter den Kindergartenbesuch mit ihren Zeitplänen und ihrem Beruf koordinieren. Da ihr Alltag hier mehr betroffen sei als der des Vaters, dürfe die Mutter auch über den Kindergarten entscheiden.

Das Urteil

Das Oberlandesgericht befasste sich in zweiter Instanz mit dem Fall. Das Gericht beschäftigte sich gründlich mit den Argumenten der Eltern. Beide hätten gute Gründe für ihre jeweilige Kindergartenwahl. „Bei derartigen Fragen orientieren sich Gerichte am Kindeswohl“, erläutert Michaela Rassat. Allerdings war dieses aus Sicht des Gerichts in keinem der beiden Kindergärten irgendwie gefährdet. Der vom Vater vorgeschlagene Kindergarten bedeutete für das Kind kürzere Wege. Die von der Mutter vorgeschlagene Einrichtung hatte ungünstigere Öffnungszeiten. Allerdings sei zu berücksichtigen, dass das Kind nun bereits seit 2017 den von der Mutter vorgeschlagenen Kindergarten besuche und sich dort – nach eigener Aussage – wohlfühle. Es habe sich dort eingelebt und reagiere auf den Streit der Eltern zunehmend empfindlich. Ein Wechsel des Kindergartens entspreche damit nicht mehr dem Kindeswohl und sei dem Kind nicht zuzumuten. Das Oberlandesgericht berücksichtigte ebenfalls, dass die Mutter in praktischer Hinsicht mehr von den Auswirkungen der Kindergartenwahl betroffen sei. Die Entscheidungsmacht über den Kindergarten behielt schließlich die Mutter. Die Kosten für das Verfahren mussten beide Elternteile je zur Hälfte tragen.

Was bedeutet das für Eltern

Die Gerichte entscheiden bei derartigen Fragen immer nach dem Wohl des Kindes. Sie treffen in der Regel keine Grundsatzentscheidungen darüber, ob ein pädagogischer Ansatz besser oder schlechter ist. „Einen Wechsel des Kindergartens befürwortet das Familiengericht allenfalls dann, wenn das Kind sich dort wirklich nicht wohlfühlt oder mit Personal oder anderen Kindern nicht zurechtkommt“, so die ERGO Rechtsexpertin. Ansonsten sehen die Gerichte Stabilität regelmäßig als besser an. Eine gütliche Einigung ist in solchen Fällen jahrelangen Prozessen vorzuziehen.
OLG Hamm, Urteil vom 25. Mai 2018, Az. 4 UF 154/17

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Kaufrausch ohne Reue – Verbraucherinformation des ERGO Rechtsschutz Leistungsservice

Worauf Schnäppchenjäger beim „Black Friday“- und „Cyber Monday“-Einkauf achten sollten

Kaufrausch ohne Reue - Verbraucherinformation des ERGO Rechtsschutz Leistungsservice

Schnäppchentage locken viele Einkäufer in Geschäfte und Onlineshops. (Bildquelle: ERGO Group)

Viele nutzen den „Black Friday“ am 29. November und den „Cyber Monday“ am 2. Dezember, um günstige Weihnachtsgeschenke zu ergattern. Von den Rabatten gelockt, lassen sich Schnäppchenjäger gerne auch zum Kauf von teureren Artikeln wie Laptops, Winterjacken oder Markenparfüms hinreißen – manchmal etwas voreilig. Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH, erklärt, wie Käufer erkennen können, ob es sich bei den rabattierten Angeboten wirklich um Schnäppchen handelt und was sie zu Umtausch und Rückgabe wissen sollten.

Wirklich ein Schnäppchen?

Pünktlich um Mitternacht zum 29. November startet die alljährliche Rabattschlacht, bei vielen Händlern beginnt sie sogar schon am 28. November um 19 Uhr. Die meisten stationären und Online-Händler bieten ihre Produkte dann wieder mit bis zu 60 Prozent Preisnachlass an – und das durchgehend von „Black Friday“ bis einschließlich „Cyber Monday“. Was viele nicht wissen: „Bei der Angabe der Rabatte beziehen sich die Händler oft auf die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. Diese unterschreiten die Händler – vor allem online – jedoch häufig auch über die Schnäppchentage hinaus. Die Ersparnisse sind dann meist gar nicht so groß“, weiß Rassat. Daher ist es sinnvoll, mithilfe einer Preissuchmaschine im Internet zu prüfen, ob es sich bei dem genannten Preis wirklich um ein günstiges Angebot handelt. Auch die Versandkosten können den vermeintlichen Sonderpreis wieder in die Höhe treiben. Onlineshopper sollten sie daher prüfen. Das gilt vor allem für Einkäufe bei Onlineshops aus dem Ausland. „Hier können zusätzlich Zollgebühren anfallen“, gibt die Juristin zu bedenken. Die Webseite des Zolls informiert über die Höhe der möglichen Gebühren.

Umtausch ausgeschlossen?

„Reduzierte Ware ist vom Umtausch ausgeschlossen“ – dieser Satz ist sicher jedem Schnäppchenjäger bekannt. „Tatsächlich besteht für den Einkauf in einem Ladengeschäft kein gesetzlicher Anspruch auf Umtausch – unabhängig davon, ob die Ware reduziert ist oder nicht. Allerdings bieten viele Läden aus Kulanz einen Umtausch innerhalb einer bestimmten Frist an“, so Michaela Rassat. Da sie dies freiwillig tun, können sie reduzierte Ware auch vom Umtausch ausschließen. Anders ist es, wenn die Ware beschädigt oder anderweitig mangelhaft ist: „Dann hat der Käufer einen gesetzlichen Anspruch auf Gewährleistung“, erklärt die ERGO Expertin. Dieser besteht auch bei preisreduzierter Ware. Das bedeutet: Der Käufer kann vom Verkäufer eine Nachbesserung (§ 439 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)) beziehungsweise einen Austausch verlangen oder unter bestimmten Voraussetzungen auch vom Kaufvertrag zurücktreten (§§ 440, 323, 326 Abs. 5 BGB). Ausnahme: Die Ware wird gerade wegen einer Beschädigung mit reduziertem Preis angeboten. Haben Verbraucher das Schnäppchen online ergattert, gilt in jedem Fall ein 14-tägiges Widerrufsrecht (§ 312g und § 355 BGB). Doch davon sind einige im Gesetz ausdrücklich genannte Artikel ausgeschlossen: „Versiegelte DVDs oder CDs muss der Händler nicht zurücknehmen, wenn das Siegel entfernt wurde. Gleiches gilt beispielsweise bei Kosmetika, die aus hygienischen Gründen nicht für eine Rückgabe geeignet sind“, fasst die Juristin zusammen.

Besonderheiten bei Rücknahme

Schnäppchenjäger, die ihre Ware online oder im Geschäft zurückgeben wollen, haben folgende Optionen: „Wenn die Ware mangelhaft ist, also beispielsweise der Pullover ein Loch hat, können Käufer im Geschäft auch ohne Originalverpackung und Kassenbon ihre gesetzlichen Gewährleistungsrechte einfordern – nämlich Reparatur oder Austausch der Ware oder in einigen Fällen den Rücktritt vom Kaufvertrag“, so Rassat. Allerdings sollte der Kunde dann beweisen können, dass er die Ware tatsächlich in diesem Laden gekauft hat. Bei Kartenzahlung genügt dafür beispielsweise ein Kontoauszug. „Auch beim Onlinekauf können sich Kunden auf die gesetzliche Mängelhaftung berufen. Zusätzlich ist beim Onlinekauf die Rückgabe innerhalb der 14-tägigen Widerrufsfrist möglich – unabhängig davon, ob die Ware mangelhaft ist oder nicht“, weiß Rassat. Auch wenn eine Rücknahme beim Onlineshopping zunächst einfach erscheint: Laut Gesetz müssen Kunden ihren Widerruf mündlich oder schriftlich, etwa via E-Mail, erklären. Einigen Händlern reicht es jedoch aus, wenn die Kunden einen Retourenschein ausfüllen und der Rücksendung beilegen. Er liegt entweder direkt im Paket oder steht auf der Website des Händlers zum Download bereit. Onlinehändler sind nicht dazu verpflichtet, Retourenkosten zu übernehmen. Diese muss nämlich grundsätzlich der Käufer tragen. Aus Kulanz bieten viele Händler es aber dennoch häufig an. Falls das Paket unterwegs abhandenkommt oder den Verkäufer beschädigt erreicht, trägt dieser das Versandrisiko (§ 355 Abs. 3 BGB). Allerdings muss der Kunde dann beweisen, dass er das Paket abgeschickt hat. Dazu dient der Beleg, den Käufer bekommen, wenn sie eine Retoure bei der Post oder einer Paketstation abgeben. Der Kunde ist dafür verantwortlich, die Ware transportsicher zu verpacken. Generell empfiehlt es sich, schon vor einer Bestellung auf die Bedingungen für Widerruf, Rücknahmeprozesse oder mögliche Rücksendekosten zu achten.
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Klimafreundlich durch den Winter – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Tipps zum Energie- und Geldsparen in der kalten Jahreszeit

Klimafreundlich durch den Winter - Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Schon ein paar Handgriffe helfen, das Haushaltskonto zu entlasten und der Umwelt etwas Gutes zu tun. (Bildquelle: ERGO Group)

Wenn die Temperaturen sinken, steigen die Energiekosten. Denn in Herbst und Winter laufen wieder die Heizungen und die kurzen Tage sorgen dafür, dass Lampen länger brennen. Doch schon ein paar Handgriffe können helfen, das Haushaltskonto zu entlasten und der Umwelt etwas Gutes zu tun. Jonas Weinknecht, Umwelt- und Klimaschutz-Experte von ERGO, gibt Verbrauchern nützliche Tipps, wie sie Energie und damit auch CO2 sparen können.

Energiebewusst heizen

Wenn es draußen regnet, stürmt oder schneit, soll es wenigstens in der Wohnung gemütlich sein. Zu diesem Zweck drehen viele die Heizung ordentlich auf und belassen es bis zum Ende des Winters dabei. „Das schadet nicht nur der Haushaltskasse, sondern auch der Umwelt“, weiß Jonas Weinknecht. Die optimale Raumtemperatur liegt auch im Winter bei 20 Grad. Wem das zu kalt ist, sollte darauf achten, auch in der Wohnung der Jahreszeit entsprechende Kleidung zu tragen, also lieber einen Wollpullover als ein kurzärmeliges T-Shirt. Im Schlafzimmer reichen sogar 17 bis 19 Grad. Wer nachts leicht friert, kann sich, statt die Heizung hochzudrehen, mit entsprechend warmen Bettdecken helfen. Oder eine Wärmflasche mit ins Bett nehmen. Damit die Wärme nicht nach draußen entweicht, sollten Rollläden oder Vorhänge vor allem nachts geschlossen sein – so sinkt der Wärmeverlust um bis zu 20 Prozent. Auch muss die Heizung nicht durchgängig auf dem gleichen Niveau laufen. „Wer die Wohnung oder das Haus verlässt, sollte die Heizung wie in der Nacht herunterdrehen, aber nicht ganz ausschalten“, rät der Umwelt- und Klimaschutz-Experte. „Sonst kühlen die Räume schnell aus und der Energiebedarf für das Wiederaufheizen fällt dann deutlich höher aus.“ Außerdem: Keine Möbelstücke oder Vorhänge direkt vor den Heizkörpern platzieren. Denn das führt dazu, dass sich die Wärme nicht richtig ausbreiten kann. Übrigens: Am effektivsten heizt es sich mit einem programmierbaren Thermostat an den Heizkörpern. Es erlaubt, die Temperatur für jeden Raum ideal einzustellen.

Auch im Winter lüften

Auch wenn es im Winter draußen oft eisig ist: Lüften ist dennoch wichtig. Es bringt frischen Sauerstoff in die Wohnung und verhindert Schimmelbildung. Dazu in regelmäßigen Abständen Stoßlüften. Jonas Weinknecht empfiehlt je nach Raumnutzung, alle zwei bis drei Stunden die Fenster vier bis sieben Minuten ganz zu öffnen. Vorsicht: Dauerhaft gekippte Fenster sind nicht sinnvoll, denn die frische Luft gelangt nur langsam nach innen und lässt die Wände auskühlen.

Strom sparen

Die Tage werden kürzer und die Nächte dafür umso länger. Die Folge: Lampen sind im Dauereinsatz. „Die Beleuchtung macht bis zu 10 Prozent der Energiekosten aus“, so Weinknecht. Doch auch hier können Verbraucher sparen: LED-Leuchtmittel benötigen deutlich weniger Energie als herkömmliche Glühbirnen oder Halogenlampen. Räume, in denen sich niemand aufhält, müssen nicht beleuchtet sein. Und die Weihnachtslichterketten können auch mal Pause machen. Warmwasser zählt im Winter ebenfalls zu den Energiefressern: Durch die niedrigen Temperaturen wird mehr Energie benötigt, um das Wasser zu erwärmen. Wer duscht statt zu baden, spart Wasser und Energie. Ein weiterer Tipp des Experten: Beim Backen von Kuchen oder Plätzchen auf das Vorheizen verzichten. Der Backvorgang dauert dann zwar etwas länger, kostet aber insgesamt weniger Energie. Zusätzlich können die Bäcker die Restwärme des Backofens beispielsweise noch für das Aufwärmen des Abendessens oder zum Erwärmen der Wohnung nutzen.
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Wissenswertes zum Blutspenden – Verbraucherfrage der Woche der DKV

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Wissenswertes zum Blutspenden - Verbraucherfrage der Woche der DKV

Grundsätzlich kann jeder gesunde Mensch ab 18 Jahren Blut spenden. (Bildquelle: ERGO Group)

Angelika K. aus Salzgitter:
Ich habe gelesen, dass immer weniger Deutsche Blut spenden. Jetzt möchte ich erstmals spenden. Was muss ich dabei beachten?

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:
In der Tat: Immer weniger Menschen in Deutschland spenden Blut. Obwohl der Bedarf wegen des demografischen Wandels in den nächsten Jahren eher steigen wird. Grundsätzlich kann jeder Gesunde ab 18 Jahren Blut spenden. Erstspender dürfen dabei maximal 64 Jahre alt, Mehrfachspender 68 beziehungsweise nach Erlaubnis der Ärzte vor Ort 72 Jahre alt sein. Der Spender erhält beim Termin einen medizinischen Fragebogen und wird von einem Arzt untersucht. Um sich für das Spenden gut vorzubereiten, empfiehlt es sich, bereits am Tag vorher viel zu trinken und fetthaltige Speisen zu vermeiden. Der Grund: Fett hat Auswirkungen auf die Qualität des Blutplasmas. Auch auf das Rauchen sollten Blutspender ein paar Stunden vor und auch nach dem Termin verzichten. Nach dem Spenden gilt es, eine Ruhepause von mindestens 30 Minuten einzuhalten, bevor es aufs Rad oder ins Auto geht – und mindestens einen Viertelliter Flüssigkeit zu trinken. Auf Sport oder Sauna sollten Spender an diesem Tag verzichten. Bei Kreislaufproblemen liegen bleiben, die Beine hochlegen und trinken. Auf die Einstichstelle der Punktionsnadel erhält der Spender ein Pflaster oder, auf Wunsch, einen Druckverband. Wichtig ist, das Pflaster oder den Druckverband frühestens nach zwei Stunden zu entfernen und nicht über Nacht anzubehalten. Ein Bluterguss lässt sich durch kühle Umschläge vermeiden. Kommt es doch zu einem Hämatom, helfen Salben mit dem Wirkstoff Heparin oder Hirudin, der Wirkstoff Arnika wirkt abschwellend und entzündungshemmend.
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Auf zwei Rädern durch Matsch und Schnee – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

So kommen Fahrrad- und E-Scooterfahrer sicher durch Herbst und Winter

Auf zwei Rädern durch Matsch und Schnee - Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Wer trotz Schmuddelwetter mit Fahrrad oder E-Scooter unterwegs ist, sollte die Fahrweise anpassen. (Bildquelle: ERGO Group)

Laub, Nässe, Schneematsch oder Eis können Radwege und Straßen in der kalten Jahreszeit in Rutschbahnen verwandeln. Wer auf zwei Rädern unterwegs ist, kommt dann besonders schnell ins Schleudern. Dimitar Gouberkov, Unfallexperte von ERGO, gibt Fahrrad- und E-Scooterfahrern Sicherheitstipps.

Fahrstil anpassen

Wer trotz Schmuddelwetter mit dem Fahrrad oder dem E-Scooter unterwegs ist, sollte die Fahrweise an die schwierigen Straßenverhältnisse anpassen. Ist der Untergrund nass, glitschig oder eisig, steigt die Sturzgefahr. „Verschiedene Bodenbeläge wie Pflastersteine oder Asphalt können unterschiedlich rutschig sein. Laub oder Schnee verdeckt zudem oft Unebenheiten“, so Dimitar Gouberkov. Er rät daher: „Langsam und vorausschauend fahren, plötzliches Bremsen oder schnelles Lenken gerade in Kurven vermeiden.“ Für alle Fälle empfiehlt es sich, einen größeren Sicherheitsabstand zu Fußgängern und Autos einzuhalten. Wer zu einem Termin unterwegs ist, sollte daher besser mehr Zeit einplanen. Bei Schnee ist langsames Fahren noch gut möglich, wenn er locker auf dem Untergrund aufliegt. Eine festgefahrene Schneedecke dagegen bedeutet Rutschgefahr! Wenn der Radweg nicht geräumt ist, dürfen Rad- und E-Scooterfahrer auf geräumte Straßen ausweichen – selbst wenn das blaue Verkehrszeichen mit dem Fahrrad-Symbol den Radweg als benutzungspflichtig kennzeichnet. Übrigens: Wer mit einem geliehenen E-Scooter unterwegs ist, sollte diesen nach der Fahrt gut sichtbar und an geeigneten Abstellplätzen parken. Mitten auf Geh- und Fahrradwegen werden die angesagten Gefährte – gerade im Dunklen und bei schlechter Sicht – zu einer erheblichen Gefahr für Fußgänger und Fahrer.

Equipment winterfest machen

Nicht nur der Fahrstil, auch die Reifen sollten dem oft rutschigen Untergrund angepasst sein. E-Scooter verfügen grundsätzlich über recht breite Reifen. „Dadurch bekommt der Roller mehr Halt auf der Fahrbahn“, informiert Gouberkov. Das gilt auch für Fahrräder: „Je breiter die Reifen, umso besser der Grip.“ Für Zweiräder gibt es sogar Winterreifen mit speziellem Profil. Zudem bieten Reifen mit Spikes mehr Sicherheit auf nicht geräumten Straßen und eisigen Wegen. „Wer keine Winterreifen hat, kann einfach etwas Luft aus den Reifen lassen. So wird die auf der Straße aufliegende Fläche größer und das Rad bekommt mehr Halt auf der Fahrbahn“, ergänzt der Unfallexperte. Außerdem sollten sowohl Fahrer von E-Scootern als auch Radfahrer ihre Bremsen regelmäßig kontrollieren. Denn gefrorenes Kondenswasser in den Bremszügen kann dazu führen, dass die Bremsen nicht mehr funktionieren. Für E-Tretroller und auch E-Bikes gilt zudem: Die Akkus reagieren auf Nässe und Kälte. Vor allem kalte Temperaturen reduzieren ihre Leistungsfähigkeit und somit ihre Reichweite. Daher ist es ratsam, das Gefährt in trockener und warmer Umgebung zu parken. Da sich bei E-Scootern im Gegensatz zum E-Bike der Akku in unmittelbarer Nähe der Fahrbahn befindet, kann er schnell nass werden. Auch wenn die Akkus in der Regel vor Spritzwasser geschützt sind, empfiehlt es sich, sie nach einem Ausflug bei Nässe und Kälte abzutrocknen.

Auf Sichtbarkeit und gute Beleuchtung achten

Wer in der Dunkelheit unterwegs ist, sollte gut sichtbar sein. Ähnlich wie beim Fahrrad sind beim E-Scooter eine Beleuchtung vorne und hinten sowie Seitenreflektoren Pflicht. Fahrräder benötigen darüber hinaus einen nach vorne reflektierenden Rückstrahler in Weiß sowie einen nach hinten in Rot. Dazu kommen an den Pedalen gelbe Reflektoren nach vorne und nach hinten. Der Unfallexperte rät zudem zu heller Kleidung. Wer nur dunkle Winterjacken besitzt, kann mit einer Warnweste für mehr Sichtbarkeit sorgen. „Dafür eignen sich auch zusätzliche Reflektoren zum Aufkleben oder sogenannte Reflektorbänder – für das Gefährt und den Fahrer“, so Gouberkov.
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Guter Kundenservice wichtiger als niedrige Preise

– Studienergebnis: gute Customer Experience stärkster Einflussfaktor bei Kaufentscheidung
– Leistung des Kundendienstes beeinflusst 88% der Verbraucher in ihrer Kaufentscheidung
– Hohe Erwartungshaltung bei deutschen Verbrauchern: rund die Hälfte erwartet telefonische Gesprächsannahme binnen einer Minute
– Deutsche ziehen die klassischen Kontaktmedien den neuen technologischen Möglichkeiten vor

Mainz – Guter Kundenservice ist den deutschen Verbrauchern sehr wichtig, sogar wichtiger als günstige Preise. Dies ist das wichtigste Ergebnis der aktuellen Studie Kundenservicebarometer 2019. Die Kundenservicequalität zahlt vor allem auf die Markenbindung ein: Fast alle der 1.000 befragten Verbraucher gaben an, dass der Service das Image des Unternehmens sowie ihre eigene Kaufentscheidung stark beeinflusst. Der günstige Preis liegt lediglich auf den zweiten Platz bei der Relevanz im Markenbild eines Unternehmens.
Die Studie im Auftrag der Armonia Deutschland GmbH, die die Auszeichnung „Gewählt zum Kundenservice des Jahres“ vergibt, untersuchte des Weiteren die Präferenzen Deutscher Verbraucher, wie sie mit Unternehmen in Kontakt treten möchten.

Klassik vor Moderne

Drei Viertel der Verbraucher gaben an, innerhalb des vergangenen Jahres einen Kundendienst kontaktiert zu haben. Mit 53 Prozent ist das Telefon der am häufigsten genutzte Kontaktkanal, gefolgt von der E-Mail. Die Kontaktaufnahme über die Social Media-Kanäle wird hier zu Lande nur zögerlich wahrgenommen. Lediglich 7 Prozent der Befragten haben sich über die Facebook-Seite an ein Unternehmen gewendet, andere soziale Medien wurden von 4 Prozent genutzt. Das Potenzial der technologischen Neuheiten ist dennoch gegeben; rund ein Viertel hat den Kundenservice über einen Chat kontaktiert, gleichauf mit dem persönlichen Kontakt.

Wann der Geduldsfaden reißt

Knapp zwei Drittel der Verbraucher gaben in der Studie an, dass lange Wartezeiten bis zum ersten Kontakt mit dem Kundenbetreuer sie am meisten verärgert. Fast jeder Zweite erwartet, nach höchstens einer Minute mit einem Ansprechpartner zu sprechen, jeder Zehnte gönnt den Unternehmen gar nur 30 Sekunden. Neue digitale Kontaktmöglichkeiten werden vor allem dann wichtig, wenn ein Anliegen schnellstmöglich bearbeitet werden soll. Während bei einer Anfrage via E-Mail über ein Drittel der Deutschen eine Reaktion innerhalb eines Tages erwartet, halten es lediglich 8 Prozent für zumutbar, wenn Unternehmen mehr als 12 Stunden für die Beantwortung über die Social Media-Kanäle benötigen. Jeder fünfte Verbraucher erwartet eine unverzügliche Antwort, wenn er den Chat des Unternehmens kontaktiert.

Mangelndes Vertrauen in technischen Fortschritt

Die geringe Nutzung der neuen technologischen Kontaktmöglichkeiten liegt am fehlenden Vertrauen. Nicht einmal jeder Zehnte vertraut der Antwort, wenn er mit einem Chatbot spricht. Hingegen wird der persönliche Kontakt zum Unternehmen von 61 Prozent der deutschen Verbraucher am verlässlichsten bewertet. Beim Kundenkontakt kommt es auch zunehmend auf die individualisierte, auf den Kunden zugeschnittene Auskunft an: über ein Viertel bemängeln den Erhalt von vorformulierten, unpersönlichen Antworten. Dies könnte auch der Grund für die Unbeliebtheit des Chatbots sein, denn 42 Prozent der Befragten möchte diesen nicht zur Kontaktaufnahme zum Unternehmen nutzen.

Kaufargument: Kundenservicequalität

Für 88 Prozent der Konsumenten ist die Qualität des Kundenservice maßgebend für Ihre Kaufentscheidung. Dabei spielt das Geld nicht die Hauptrolle: ein günstiger Preis rückt als Grund zur Wahl einer Marke auf den zweiten Platz. Knapp drei Viertel der Befragten sind sogar bereit, mehr auszugeben, wenn der Kontakt mit dem Kundenservice zufriedenstellend ist. Die Kundenservicequalität ist von großer Relevanz: fast jeder stimmt zu, dass sie das Image eines Unternehmens nachhaltig beeinflusst.

In Auftrag gegeben wurde diese Studie von der Armonia Deutschland GmbH, Veranstalterin der Auszeichnung „Gewählt zum Kundenservice des Jahres“, der die Qualität deutscher Kundendienste mess- und greifbar macht.

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Über Gewählt zum Kundenservice des Jahres

Die Studie wurde vom Veranstalter der Auszeichnung Gewählt zum Kundenservice des Jahres veröffentlicht, um generelle Tendenzen der Verbraucher hinsichtlich der Bedeutung des Kundenservices, sowie den Zusammenhang von Kundenservicequalität und Kaufverhalten zu untersuchen. Die seit 2007 renommierte Veranstaltung wird mittlerweile in 6 europäischen Ländern (Frankreich, Spanien, Tunesien, Marokko und Großbritannien) durchgeführt. Bis zum Jahr 2025 wird der Wettbewerb in 15 Ländern stattfinden.

Ziele des Wettbewerbs sind:
-den Wert der Kundendienste zu steigern,
-die übermittelte Qualität des Kundenerlebnisses der Unternehmen messbar zu machen,
-Firmen die Möglichkeit zu geben, ihre Stärken und Entwicklungsprozesse herauszuarbeiten, um sich kontinuierlicher Verbesserung zu verschreiben,
-Verbrauchern eine Orientierung für ausgezeichneten Kundenservice zu bieten.

Die Tests werden durch Mystery Tester durchgeführt, die pro Unternehmen 225 Anfragen über 5 verschiedene Kanäle stellen. Die Auszeichnung erhält der beste Kundenservice in einer Unternehmenskategorie, der ein Gesamturteil von mindestens 60 aus 100 Punkten erreicht. In einer Unternehmenskategorie treten mindestens 2 Wettbewerber gegeneinander an.
Die verliehene Auszeichnung dient zum einen als Orientierung für den Verbraucher, zum anderen als Benchmarking Tool für teilnehmende Unternehmen.
Die Testphase beginnt im März und erstreckt sich über einen Zeitraum von 10 Wochen.
Im Nachgang wird jedes teilnehmende Unternehmen einen Bericht erhalten, der die Leistung des Kundendienstes im Detail aufzeigt. Zugleich werden die Ergebnisse denen der Wettbewerber derselben Kategorie, sowie dem Durchschnitt aller Teilnehmer gegenübergestellt. Im Anschluss zum persönlichen Reporting im September wird im Oktober die große Preisverleihung stattfinden.

Anmeldungen zum Wettbewerb sind ab November 2019 unter www.kundenservicedesjahres.de/signup möglich.
Der vollständige Kundenservicebarometer ist unter https://kundenservicedesjahres.de/results#study abrufbar.

„Gewählt zum Kundenservice des Jahres“ ist das unabhängige Event im Bereich
des Kundenservice, das Konsumenten eine Stimme gibt.
Dabei wird das Kundenerlebnis mit den Kundendiensten der teilnehmenden Unternehmen gemessen.
Wir prüfen die tatsächliche Kundenleistung und setzen ein Benchmark, das repräsentativ für die Unternehmensbranche ist.

Testen Sie Ihren Kundenservice auf Herz und Nieren und melden Sie ihn zum Wettbewerb an.

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Der ERGO Rechtsschutz Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze – Zivilrecht

Widerrufsfrist beim Autokauf

Der ERGO Rechtsschutz Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze - Zivilrecht

Wurde der Autokauf online abgeschlossen, gilt nicht automatisch das gesetzliche Widerrufsrecht. (Bildquelle: ERGO Group)

Bietet ein Autohaus einen Wagen über ein Onlineportal an und organisiert den Vertragsabschluss per E-Mail, handelt es sich deswegen nicht automatisch um ein sogenanntes Fernabsatzgeschäft. Das bedeutet, dass Verbraucher den Kauf in einem solchen Fall nicht einfach innerhalb von 14 Tagen widerrufen können. So hat laut Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH, das Landgericht Osnabrück entschieden.

Worum ging es bei Gericht?

Eine Frau hatte auf einem großen Online-Autoportal einen Kombi gefunden, der ihr gefiel. Sie rief bei dem inserierenden Autohaus an und dieses willigte ein, ihr ein Bestellformular per E-Mail zuzuschicken. In der E-Mail hieß es, dass der Kauf erst mit schriftlicher Bestätigung des Autohauses oder Übergabe des Fahrzeugs endgültig zustande komme. Die Kundin füllte das Bestellformular aus, scannte es ein und schickte es per E-Mail zurück an das Autohaus. Dann überwies sie das Geld. Ihr Ehemann holte das Auto ab. Zehn Monate später wollte die Frau den Kauf rückgängig machen. Sie berief sich dabei nicht auf Mängel des Autos, sondern auf das gesetzliche Widerrufsrecht, welches bei sogenannten Fernabsatzverträgen gilt. Es besagt: Verbraucher können Verträge mit gewerblichen Unternehmern, die online oder per Telefon abgeschlossen wurden, innerhalb von 14 Tagen ohne Begründung widerrufen. Erhält der Verbraucher keine korrekte Widerrufsbelehrung, ist ein Widerruf sogar noch innerhalb von einem Jahr und 14 Tagen möglich. Das Autohaus weigerte sich allerdings, den Vertrag rückabzuwickeln: Hier habe es sich nicht um ein Fernabsatzgeschäft gehandelt und deshalb sei kein Widerruf möglich. Normalerweise versende das Autohaus auch keine Bestellformulare per E-Mail, dies sei eine Ausnahme gewesen.

Das Urteil

Das Landgericht Osnabrück gab dem Autohaus recht. Fahrzeuge online zu inserieren und den Kauf ausnahmsweise per E-Mail und Telefon abzustimmen, reiche nicht für einen Fernabsatzvertrag aus. Dieser setze voraus, dass ein organisiertes Fernabsatzsystem vorhanden sei, dass also das Autohaus solche Verträge generell online oder telefonisch nach einem festen Verfahren abwickle und auch ein organisiertes System zum Versand der Ware habe. Im vorliegenden Fall habe das Autohaus lediglich Anzeigen auf einem fremden Internetportal geschaltet. Einen Versand biete es generell nicht an. Es habe sich daher um einen ganz normalen Autokauf gehandelt. Die Kundin habe also kein Widerrufsrecht.

Was bedeutet das für den Autokauf?

Verbraucher können heute auch Autos online kaufen. Ob sie dabei ein Widerrufsrecht haben, hängt allerdings davon ab, wie der Kauf organisiert ist. So gibt es durchaus Hersteller, auf deren Website Kunden mit Hilfe eines entsprechenden Online-Formulars per Mausklick ein Auto kaufen können. Der Kunde kann das Auto dann wahlweise abholen oder sich liefern lassen. Dabei handelt es sich um ein organisiertes Online-Absatzsystem und das Widerrufsrecht gilt. Gibt ein Autohaus jedoch lediglich eine Anzeige auf einem Autoportal auf, handelt es sich um einen normalen Kauf ohne Widerrufsrecht – und zwar auch dann, wenn Käufer und Verkäufer per E-Mail und Telefon in Kontakt treten. Dann gilt das Widerrufsrecht nicht. Verbraucher können in so einem Fall höchstens Rechte aus der gesetzlichen Sachmängelhaftung geltend machen. Die setzt aber voraus, dass das Fahrzeug bei Übergabe mangelhaft war.
Landgericht Osnabrück, Urteil vom 16. September 2019, Az. 2 O 683/19

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Schadet es, Niesen zu unterdrücken? – Tipp der Woche der DKV

Experten der ERGO Group informieren

Schadet es, Niesen zu unterdrücken? - Tipp der Woche der DKV

Wer den Niesreiz unterdrückt, tut vielleicht seinem Umfeld einen Gefallen, sich selbst aber nicht. (Bildquelle: ERGO Group)

Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte bei der DKV Deutsche Krankenversicherung:

Jeder kennt das Gefühl, wenn die Nase plötzlich kitzelt und nichts dringender erscheint, als sofort zu niesen. Das ist ein Schutzreflex des Körpers. Reizen chemische Substanzen wie Duftstoffe oder Fremdkörper wie Pollen, Staub oder Krankheitserreger die Schleimhäute der Nase, gibt das Gehirn den Befehl zu niesen. Die Luft tritt explosionsartig durch Mund und Nase aus, was die Reizstoffe wieder nach draußen transportiert. Wer den Niesreiz unterdrückt, tut vielleicht seinem Umfeld einen Gefallen, sich selbst aber nicht. Denn die Reizstoffe verbleiben in der Nase. Zudem können in seltenen Fällen Verletzungen entstehen. Denn halten Betroffene beim Niesen die Nasenflügel zu und gleichzeitig den Mund geschlossen, kann der Luftdruck nicht entweichen und wird in andere Körperbereiche gepresst. Das kann beispielsweise zu einem geplatzten Trommelfell oder Hörverlust führen. Tipp: Ist die Situation gerade sehr unpassend für einen Nieser, beim ersten Nasenkribbeln die Zunge fest an den Gaumen pressen oder die Nasenwurzel mit den Fingern leicht zusammendrücken. Hilft nicht immer, aber manchmal. Der Niesreiz kommt aber natürlich später wieder. Und wer keine Keime verbreiten möchte, kann in seine Armbeuge niesen.
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Versicherungen, Abos und Co.: Was gilt im Todesfall? – Verbraucherinformation des ERGO Rechtsschutz Leistungsservice

Hinweise für Hinterbliebene

Versicherungen, Abos und Co.: Was gilt im Todesfall? - Verbraucherinformation des ERGO Rechtsschutz Leistungsservice

Bei Verträgen gibt es keine einheitliche Regelung im Todesfall. (Bildquelle: ERGO Group)

Auch wenn die Trauer groß ist: Nach dem Tod eines Angehörigen sollten sich die Hinterbliebenen schnell einen Überblick über dessen Verträge verschaffen. Denn nicht jeder Vertrag endet automatisch mit dem Tod. Und selbst wenn keine Kündigung notwendig ist, müssen die jeweiligen Vertragspartner über den Tod informiert werden. Die rechtlichen Hintergründe beleuchtet Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH. Sie weiß auch, was bei Versicherungsverträgen zu beachten ist.

Verträge kündigen

Ob ein Mietvertrag, der Rundfunkbeitrag, ein Zeitungsabo oder das Fitnessstudio: „Eine einheitliche Regelung im Todesfall des Vertragspartners gibt es nicht“, informiert Michaela Rassat. Manche Verträge laufen weiter, einige enden, bei manchen gilt im Todesfall ein Sonderkündigungsrecht. Daher ist es wichtig, sich trotz der Trauer schnell einen Überblick über die Verträge des Verstorbenen zu verschaffen. Dabei können auch die Kontoauszüge helfen. Denn nicht immer finden sich alle Verträge in den Unterlagen. Abgebuchte Beiträge oder Gebühren können dann ein Hinweis sein. „Um den Tod nachzuweisen, sollte allen Kündigungsschreiben eine Kopie der Sterbeurkunde beiliegen“, weiß Rassat. Je nach Vertrag sind weitere Unterlagen erforderlich. Gibt es für manche Verträge kein Sonderkündigungsrecht, können die Hinterbliebenen auf die Kulanz der Anbieter hoffen. Notfalls müssen sie den Vertrag zum nächstmöglichen Termin kündigen. Bis dahin können dann jedoch weitere Zahlungen auf die Erben zukommen.

Lebens-, Sterbegeld- und Unfallversicherung: Hier ist Eile geboten

Bei Lebens- und Sterbegeldversicherungen sollten Hinterbliebene besonders schnell reagieren. Denn viele Versicherer verlangen eine Benachrichtigung innerhalb von 24 bis 72 Stunden nach dem Ableben des Versicherten. „Die Frist steht in der Versicherungspolice“, informiert Rassat. Auch eine Unfallversicherung erbringt oft Leistungen im Todesfall. Bei einem Unfalltod gilt auch für sie eine kurze Benachrichtigungsfrist von meist 48 Stunden. Selbst dann, wenn die Police keine genaue Frist nennt, sollten die Angehörigen den Todesfall schnellstmöglich melden. Dies kann in der Regel telefonisch erfolgen. Für die Auszahlung der Versicherungsleistung sind bei allen drei Versicherungen neben der Sterbeurkunde in der Regel der Versicherungsschein und die ärztliche Bescheinigung über die Todesursache („Totenschein“) einzureichen. Dies sollte per Einschreiben mit Rückschein geschehen. Im Original eingeschickte Papiere sollten Angehörige zuvor fotokopieren. Die Sterbeurkunde stellt das Standesamt am Wohnort des Verstorbenen aus. Darum kümmert sich auf Wunsch auch das Bestattungsunternehmen. Wenn erforderlich, kann das Standesamt mehrere Ausfertigungen der Urkunde erstellen.

Was gilt bei Privathaftpflicht-, Hausrat- und Wohngebäudeversicherung?

„Bei der Privathaftpflichtversicherung kommt es darauf an, ob der Verstorbene alleiniger Versicherter war oder eine Familienhaftpflicht bestand“, so die ERGO Expertin. Für einen einzelnen Versicherten endet die Police mit seinem Tod. Die Hinterbliebenen müssen die Versicherung über den Tod informieren. Übernimmt bei einer Familienversicherung der mitversicherte Partner die Beiträge, wird er Versicherungsnehmer. Eine Hausratversicherung ist an den Versicherungsnehmer gebunden. Übernimmt ein Erbe die Wohnung oder das Haus, kann er den Vertrag fortführen. Allerdings muss er das vorab mit dem Versicherer klären. „Bei der Wohngebäudeversicherung besteht in der Regel beim Tod des Versicherungsnehmers eine Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ablauf des Versicherungsjahres“, erklärt Rassat. Ohne ausdrückliche Kündigung geht der Vertrag auf die Erben über. Ihn beizubehalten, kann sinnvoll sein, wenn die Erben die Immobilie übernehmen. Der Bund der Versicherten bietet hilfreiche Hinweise zur Kündigung von Versicherungen im Todesfall. Auch manche Bestattungsunternehmen unterstützen die Hinterbliebenen bei der Kündigung von Versicherungen.
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Der ERGO Rechtsschutz Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze – Zivilrecht

Zu Unrecht erhaltenes Geld ist zurückzuzahlen

Der ERGO Rechtsschutz Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze - Zivilrecht

Landet Geld auf dem Konto, auf das man keinen Anspruch hat, muss es zurückgezahlt werden. (Bildquelle: ERGO Group)

Wer auf seinem Konto Geld vorfindet, auf das er keinen Anspruch hat, muss es zurückzahlen. Dies hat laut Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH, das Amtsgericht München entschieden.

Worum ging es bei Gericht?

Ein Anrufer hatte sich bei einem 77-jährigen Rentner als Mitarbeiter einer Servicefirma von Microsoft ausgegeben und ihm weisgemacht, dass sein Computer durch Trojaner infiziert sei, die sich per Fernzugriff beseitigen ließen. Nachdem dies angeblich geschehen war, hatte der Anrufer ihm auch einen Internetschutz mit verschiedenen Laufzeiten angeboten. Der Rentner entschied sich für das Angebot mit der kürzesten Laufzeit. Dafür musste er 25 Euro überweisen. Nach Anweisung des Anrufers führte er verschiedene Schritte auf seinem PC aus. Am Ende stellte er fest, dass von seinem Konto nicht 25, sondern 4.000 Euro verschwunden waren. Das Geld kam auf dem Konto eines 82-Jährigen an, der sich weigerte, es zurückzugeben. Seine Begründung: Er sei selbst mit den angeblichen Microsoft-Mitarbeitern in Kontakt gewesen, die ihm 359,90 Euro abgenommen hätten. Ihm sei auch ein erheblicher Schaden durch das Ausspähen seiner Daten entstanden. Bei einem erneuten Anruf der Betrüger habe er ihnen mit der Polizei gedroht, woraufhin ihm diese eine Entschädigung angeboten hätten – in Höhe von 4.000 Euro.

Das Urteil

Das Münchner Amtsgericht verurteilte den 82-Jährigen dazu, das Geld zurückzuzahlen: Der 77-Jährige habe nur 25 Euro als Kaufpreis für einen Internetschutz überweisen wollen. Der 82-Jährige habe ihm diesen aber nicht verkauft und er habe auch sonst keinen Anspruch auf die 4.000 Euro. Was der 82-Jährige mit Dritten besprochen habe, die ebenfalls keinen Anspruch auf diesen Betrag hätten, sei nicht von Belang. „Hier zählte für das Gericht nur die Beziehung zwischen dem Absender und dem Empfänger des Geldes“, erklärt Michaela Rassat. Und da der Empfänger gegenüber dem Absender keinen Anspruch auf die Zahlung hatte, musste er das Geld zurückgeben – und blieb auf dem eigenen Schaden sitzen.

Was bedeutet das für Verbraucher?

Derzeit ist ein deutlicher Anstieg von Betrugsdelikten gegen Rentner und auch allgemein von Internetbetrügereien zu beobachten. Die Firma Microsoft ruft niemanden zu Hause an, um dessen PC zu warten. Auch Aufforderungen beim Surfen im Internet, einen angeblichen Support von Microsoft anzurufen, sind gefälscht. „Wer Fremden anhand von deren Anweisungen einen Fernzugriff auf den eigenen PC einräumt, hilft sehr wahrscheinlich bei der Installation von Programmen, die Bank- oder Kreditkartendaten ausspähen. Oder die Täter installieren Programme, die den Computer sperren, um dann Geld für dessen Freigabe zu fordern. Internetnutzer sollten sich daher nicht auf dubiose Wartungsangebote einlassen – auch wenn sie überzeugend klingen“, warnt die ERGO Rechtsexpertin.
Amtsgericht München, Urteil vom 16. Januar 2019, Az. 122 C 19127/18

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Promillegrenzen für E-Scooter? – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Promillegrenzen für E-Scooter? - Verbraucherfrage der Woche der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH

Für Fahrer von Elektrorollern gelten die selben Promillegrenzen wie für Autofahrer. (Bildquelle: ERGO Group)

Nicole R. aus Hildesheim:
Auf unserem nächsten Städtetrip wollen wir uns E-Scooter leihen. Wenn wir abends Alkohol trinken, dürfen wir dann noch mit dem Roller zurück zur Unterkunft fahren?

Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH:
Die Promillegrenzen für Fahrer von Elektrorollern entsprechen denen beim Auto. Ab 0,5 Promille liegt eine Ordnungswidrigkeit vor: Fahrer müssen dann mit einem Bußgeld von 500 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem Monat Fahrverbot rechnen. Wer mit mindestens 1,1 Promille Blutalkohol auf dem E-Roller unterwegs ist, begeht wegen „Trunkenheit im Verkehr“ sogar eine Straftat. Hier droht eine Geld- oder gar eine Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr. Zudem müssen Betroffene damit rechnen, ihre Fahrerlaubnis zu verlieren – so wie es zum Beispiel 254 betrunkenen E-Scooter-Fahrern auf dem Münchner Oktoberfest passiert ist. Dies ist auch bei einem Wert ab 0,3 Promille der Fall, wenn der Fahrer Ausfallerscheinungen zeigt und zum Beispiel Schlangenlinien fährt. Im Wiederholungsfall oder ab 1,6 Promille ist die Anordnung einer MPU, einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung, üblich. Diese kann es deutlich erschweren, die Fahrerlaubnis zurückzubekommen. Wer unter 21 Jahre alt ist oder sich noch in der Probezeit befindet, muss auch auf dem Roller die Null-Promillegrenze einhalten. Es wird klar: E-Scooter sind Kraftfahrzeuge und kein Spielzeug. Fans dieses neuen Verkehrsmittels sollten außerdem daran denken, dass sie nur auf Radwegen, Radfahrstreifen und Fahrradstraßen fahren dürfen – Gehwege sind tabu. Gibt es keinen Radweg, dürfen sie auf die Straße ausweichen.
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Der ERGO Rechtsschutz Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze – Verkehrsrecht

Gilt Flucht vor der Polizei als „verbotenes Autorennen“?

Der ERGO Rechtsschutz Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze - Verkehrsrecht

Bei einer Polizei-Flucht ist man nach der Vorschrift über „verbotene Kraftfahrzeugrennen“ strafbar.

Wer bei einer Verkehrskontrolle Gas gibt und versucht, vor der Polizei zu fliehen, kann sich nach der Vorschrift über „verbotene Kraftfahrzeugrennen“ strafbar machen. So hat laut Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH, das Oberlandesgericht Stuttgart entschieden.

Worum ging es bei Gericht?

Die Polizei hatte um vier Uhr früh versucht, einen Autofahrer für eine Verkehrskontrolle anzuhalten. Dieser hatte jedoch sein Fahrzeug nicht gestoppt, sondern beschleunigt. Er überfuhr eine rote Ampel, fuhr mit 145 km/h durch eine Ortschaft, wurde dort von einer stationären Anlage geblitzt und fuhr dann auf einer Bundesstraße mit bis zu 180 km/h statt der erlaubten 70 km/h. Dabei schnitt er auch die Kurven. Die Polizei gab schließlich aus Sicherheitsgründen die Verfolgung mit Blaulicht und Sirene auf – und sammelte den Fahrer später zu Hause in Ruhe ein. Das Amtsgericht Münsingen verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 2.800 Euro wegen „verbotenen Kraftfahrzeugrennens“. Er verlor seine Fahrerlaubnis und bekam eine Sperrfrist für die Neuerteilung. Gegen diese Entscheidung legte er Rechtsmittel ein, da er der Meinung war, nicht an einem illegalen Autorennen teilgenommen zu haben.

Das Urteil

Das Oberlandesgericht Stuttgart bestätigte das Urteil des Amtsgerichts. „Der neue Straftatbestand des verbotenen Kraftfahrzeugrennens enthält nämlich eine Variante, nach der sich auch ein einzelner Fahrer strafbar machen kann. Und zwar wenn er grob verkehrswidrig und rücksichtslos fährt, um eine höchstmögliche Geschwindigkeit zu erreichen“, erklärt Michaela Rassat. Dem Gericht zufolge kommt es nicht darauf an, warum er rast, also um beispielsweise ein illegales Rennen mit anderen Teilnehmern zu gewinnen oder um vor der Polizei zu flüchten. Zudem sei mit „höchstmöglicher Geschwindigkeit“ nicht die technisch höchstmögliche Geschwindigkeit des Fahrzeugs gemeint, sondern das, was in Anbetracht der Straßenverhältnisse und des Könnens des Fahrers im Einzelfall möglich sei. Das Gericht begründete seine Entscheidung auch damit, dass eine Verfolgungsjagd mit der Polizei die gleichen Unfallrisiken für andere Verkehrsteilnehmer mit sich bringt wie ein illegales Autorennen in der Stadt.

Was bedeutet das für Autofahrer?

Wer vor der Polizei flüchtet, verschlimmert in aller Regel seine Situation. Der neue Straftatbestand des verbotenen Kraftfahrzeugrennens kann bei rücksichtslosem Schnellfahren mit stark überhöhter Geschwindigkeit durchaus auch Anwendung finden, ohne dass tatsächlich ein Rennen stattgefunden hat. Hier droht nicht nur eine Geldstrafe, sondern im schlimmsten Fall ein Freiheitsentzug von bis zu zwei Jahren. „Auto-, aber auch Motorradfahrer sollten daher in jedem Fall die Haltezeichen von Polizisten beachten – und natürlich auch die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit“, so die ERGO Rechtsexpertin.
Oberlandesgericht Stuttgart, Beschluss vom 4. Juli 2019, Az. 4 Rv 28 Ss 103/19

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Der ERGO Rechtsschutz Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze – Sozialversicherungsrecht

Gilt ein Sturz beim Laubfegen als Arbeitsunfall?

Der ERGO Rechtsschutz Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze - Sozialversicherungsrecht

Ob ein Sturz beim Laubfegen als Arbeitsunfall gilt, richtet sich nach den Arbeitnehmerpflichten. (Bildquelle: ERGO Group)

Ob ein Unfall als Arbeitsunfall gilt, richtet sich danach, ob er bei der Ausübung der arbeitsvertraglichen Tätigkeit stattgefunden hat. Ein Sturz beim Laubfegen kann ein Arbeitsunfall sein, wenn diese Tätigkeit zu den arbeitsvertraglichen Pflichten des Arbeitnehmers gehört. Dies hat laut Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH, das Sozialgericht Gießen entschieden.

Worum ging es bei Gericht?

Ein Ehepaar bewohnte eine Wohnung im eigenen Zweifamilienhaus und vermietete die restlichen Zimmer als „Monteurzimmer“. Die Homepage wies beide als Vermieter aus, untereinander hatten sie jedoch einen Arbeitsvertrag geschlossen: Die Ehefrau arbeitete für ihren Mann. Ihre Pflichten waren es laut Vertrag, die Zimmer zu reinigen und die Betten herzurichten. An einem Novembertag beseitigte sie das Herbstlaub vor der Eingangstür. Dabei rutschte sie aus, stürzte und zog sich eine Sprunggelenksfraktur zu. Dafür beanspruchte sie Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung. Diese lehnte ab: Der Unfall habe sich nicht bei der arbeitsvertraglichen Tätigkeit ereignet. Außerdem sei zweifelhaft, ob überhaupt ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis vorliege.

Das Urteil

Das Sozialgericht Gießen kam zu dem Ergebnis, dass hier durchaus ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis vorlag. „Dies ist auch unter Ehegatten möglich, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen – darunter die Zahlung eines üblichen Arbeitsentgelts und das Abführen der Lohnsteuer“, erklärt Michaela Rassat. Die Klägerin war also bei ihrer Tätigkeit grundsätzlich gesetzlich unfallversichert gewesen. Trotzdem wies das Gericht ihre Klage ab. Denn: Tatsächlich sei sie nicht arbeitsvertraglich verpflichtet gewesen, im Außenbereich des Hauses Laub zu beseitigen. Ihr Arbeitsvertrag habe nur Tätigkeiten im Haus beinhaltet. Bei der Vermietung von Zimmern fielen zwar eine ganze Reihe von Tätigkeiten an, die in ihrem Arbeitsvertrag nicht erwähnt seien – zum Beispiel Buchhaltung und Kundenakquise. Wenn aber ausdrücklich nur Reinigungsarbeiten und Bettenmachen erwähnt seien, ist nicht davon auszugehen, dass ihre Pflichten noch weitere Tätigkeiten umfassten. „Es war nicht Teil ihrer arbeitsvertraglichen Tätigkeit, das Herbstlaub zu beseitigen, und daher hatte sie keinen Versicherungsschutz“, so die Juristin von ERGO.

Was bedeutet das für Arbeitnehmer?

Um die Frage, wann ein Arbeitsunfall vorliegt, gibt es eine Vielzahl von Gerichtsprozessen. Arbeitnehmer sollten sich gerade bei nicht ganz üblichen Konstruktionen wie einem Arbeitsverhältnis unter Verwandten gründlich darüber informieren, ob ihre Tätigkeiten dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung unterliegen. „Verrichten sie Arbeiten, von denen nichts im Arbeitsvertrag steht, zahlt die gesetzliche Unfallversicherung nicht. Hier hilft nur eine private Unfallversicherung“, weiß die Rechtsexpertin.
Sozialgericht Gießen, Urteil vom 12. Oktober 2018, Az. S 1 U 45/16

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Der ERGO Rechtsschutz Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze – Verkehrsrecht

Autowerkstatt: Wer haftet für Schäden auf dem Kundenparkplatz?

Der ERGO Rechtsschutz Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze - Verkehrsrecht

Die Autowerkstatt haftet nicht für Schäden durch Fremde auf dem öffentlichen Kundenparkplatz. (Bildquelle: ERGO Group)

Stellt eine Werkstatt das Auto eines Kunden über Nacht auf dem öffentlich zugänglichen Kundenparkplatz ab, weil sie keine andere Möglichkeit hat, haftet sie nicht für Schäden durch Fremde. Dies entschied laut Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH, das Landgericht Saarbrücken.

Worum ging es bei Gericht?

Der Mitarbeiter einer Autowerkstatt hatte das Cabrio eines Kunden zur Durchsicht abgeholt. Da auf dem abschließbaren Werkstatthof kein Parkplatz mehr frei war, stellte die Werkstatt das Fahrzeug nach getaner Arbeit auf dem allgemein zugänglichen Kundenparkplatz ab. Als der Kunde sein Auto wieder abholte, war es beschädigt. Der Kunde wollte nun den Schaden in Höhe von 2.000 Euro ersetzt haben, da er in der Obhut der Werkstatt entstanden war. Die Werkstatt berief sich jedoch darauf, dass ein Unbekannter den Schaden verursacht habe. So trafen sich beide Seiten vor Gericht wieder.

Das Urteil

Das Landgericht Saarbrücken gestand dem Fahrzeughalter keinen Anspruch auf Schadenersatz zu. „Die Werkstatt hat beim Umgang mit Kundenautos zwar eine Sorgfaltspflicht. Diese hatte sie nach Ansicht des Gerichts durch das Abstellen auf dem öffentlich zugänglichen Kundenparkplatz aber nicht verletzt“, erklärt Michaela Rassat. Die Werkstatt sei nicht dazu verpflichtet, abgestellte Autos permanent zu überwachen oder sie nur auf einem abgeschlossenen Parkplatz zu parken. Wenn der verschließbare Werkstatthof voll sei, dürfe sie Kundenfahrzeuge auch auf einem öffentlich zugänglichen Parkplatz abstellen, ohne ihre Sorgfaltspflicht zu verletzen. Nur bei „außergewöhnlich wertvollen“ Fahrzeugen müsse die Werkstatt besondere Sicherheitsvorkehrungen treffen. „Das Cabrio fiel aus Sicht des Gerichts jedoch nicht unter diese Kategorie. Da es auch keine Beweise dafür gab, dass ein Mitarbeiter den Schaden verursacht hatte, sah das Gericht hier insgesamt keine Grundlage für einen Schadenersatzanspruch“, fasst Michaela Rassat zusammen.

Was bedeutet das für Werkstattkunden?

Unter Umständen kann der Kunde mit der Werkstatt vereinbaren, wo sie das Auto abstellt. Aber: Viele Werkstätten haben keine oder nur wenige Parkplätze in abschließbaren Hallen oder auf einem unzugänglichen Gelände. „Unfälle mit Fahrerflucht oder Vandalismus sind allerdings durch die meisten Vollkaskoversicherungen abgedeckt“, weiß die Rechtsexpertin.
Landgericht Saarbrücken, Urteil vom 22. März 2019, Az. 13 S 149/18

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Mit dem Haustier in den Urlaub – Verbraucherinformation der ERGO Reiseversicherung

Was Tierhalter beim Transport ihrer Lieblinge beachten sollten

Mit dem Haustier in den Urlaub - Verbraucherinformation der ERGO Reiseversicherung

Reisen kann für Tiere erheblichen Stress bedeuten, weswegen gute Planung im Voraus erforderlich ist. (Bildquelle: ERGO Group)

Rund 34 Millionen Haustiere leben schätzungsweise in deutschen Haushalten. Sollen sie auch im Urlaub dabei sein, ist eine gute Planung wichtig. Denn eine Reise bedeutet für Vierbeiner oft Stress. Birgit Dreyer, Expertin der ERGO Reiseversicherung, weiß, was Tierhalter bei der An- und Abreise beachten sollten.

Viele Tierbesitzer wollen auch die Ferien mit ihren Lieblingen verbringen. „Wer einen Urlaub mit Haustier plant, sollte sich allerdings überlegen, ob er seinem vierbeinigen Freund damit einen Gefallen tut“, gibt Birgit Dreyer zu bedenken. Denn Reisen kann für Tiere – insbesondere für kleine – erheblichen Stress bedeuten. Wenn möglich, sollten Tierhalter Katze, Vogel, Kaninchen und Co. daher für die Dauer des Urlaubs zur Pflege in fürsorgliche Hände geben. „Für die Tiere ist es am besten, wenn sie in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können“, erklärt Dreyer. Hunde hingegen sind ideale Reisebegleiter, sie folgen Herrchen oder Frauchen gerne überall hin. Aber auch hier will der Transport sorgfältig geplant sein.

Fliegen? – besser nicht

Wer fliegen muss oder möchte, der lässt sein Tier am besten bei guter Betreuung zu Hause. Gibt es keine andere Möglichkeit, sollten die Besitzer den Flug für ihr Tier zumindest so angenehm wie möglich gestalten. Kleine Hunde und Katzen bis zu einem bestimmten Gewicht gelten normalerweise als Handgepäck. Tierhalter können sich bei ihrer Fluggesellschaft nach den jeweiligen Bestimmungen für das Handgepäck erkundigen. Außerdem ist es ratsam, den Flug rechtzeitig zu buchen, denn häufig ist nur eine bestimmte Anzahl an Tieren für die Kabine zugelassen. „Wer mit seinem Haustier fliegt, sollte nach Möglichkeit einen Direktflug wählen – das belastet das Tier weniger“, rät die Expertin der ERGO Reiseversicherung.

Besondere Vorsicht beim Transport im Frachtraum

Übersteigt die Größe des Tieres die Vorgaben für das Handgepäck, reist es in einem tiergerechten Container in einem klimatisierten Abschnitt des Frachtraums. Die Transportbox muss dabei bestimmte Anforderungen erfüllen: „Die Box muss ausbruchsicher und an mindestens drei Seiten mit Luftlöchern versehen sein. Zudem ist es wichtig, dass das Tier darin aufrecht stehen und sich umdrehen kann“, so Dreyer. Damit sich die Vierbeiner in dieser ungewohnten Situation möglichst wohlfühlen, empfiehlt es sich, das Lieblingsspielzeug und eine Schmusedecke mit in die Transportbox zu legen. „Der vertraute Geruch beruhigt das Tier“, weiß die Reiseexpertin. Außerdem ist es ratsam, eine Kopie des Heimtierausweises und die Kontaktdaten des Tierbesitzers an der Transportbox anzubringen. Wichtig zu wissen: Blinden- oder Gehörlosenhunde dürfen bei den meisten Airlines kostenlos und in der Kabine mitreisen.

Sicher reisen mit dem Auto

Für eine Reise mit dem Auto sollte der Fahrer das Haustier angemessen sichern. Das ist sogar gesetzlich vorgeschrieben, denn Tiere gelten nach den Paragrafen 22 und 23 der Straßenverkehrsordnung als Ladung. „Eine Vollbremsung oder ein Auffahrunfall können ungesicherte tierische Beifahrer mit enormen Kräften nach vorn katapultieren“, warnt Dreyer. Das gefährdet nicht nur das Tier, sondern auch die anderen Insassen. Außerdem können Tiere, die sich im Auto frei bewegen können, den Fahrer erheblich ablenken. Kleine Heimtiere bis zu einem Gewicht von sieben Kilogramm sind deshalb am besten im Fußraum hinter einem der Vordersitze in einer Transportbox mit GS-Prüfsiegel aufgehoben. Der sicherste Platz für Hunde ist eine geprüfte Hundebox, die bei Kombis im Kofferraum, bei anderen Autos an der Rückbank fixiert ist. Besitzer von kleineren Heimtieren wie Katzen können ihre Lieblinge vorab mit der Transportbox vertraut machen. Falls Hunde im Alltag nicht im Auto mitfahren, hilft womöglich ein regelmäßiges Training über kürzere Strecken. Damit ihnen nicht übel wird, sollten Hunde und Katzen einige Stunden vor Fahrtantritt nicht mehr fressen. Kleine Mahlzeiten während der Fahrt sind aber in Ordnung, genügend Wasser in einem auslaufsicheren Behältnis ist ein Muss. Kleintiere wie Hasen sind dagegen meist unempfindlicher: Hier spricht in der Regel nichts gegen einen Futternapf in der Transportbox. Dreyer rät zudem: „Die Fahrt am besten auf Randzeiten, wie frühmorgens oder am späten Abend, legen, um Staus zu vermeiden. Wer doch in einen Stau gerät, sollte die Autobahn verlassen und eine Gassi-Pause einlegen.“

Gut vorbereitet für Bahn und Co.

Bei Bahnfahrten sollten Tierbesitzer daran denken, auch für den vierbeinigen Mitreisenden ein Ticket zu lösen. Das ist nötig, falls er größer als eine Hauskatze ist oder wenn es ins Ausland geht. Transportbox oder bei größeren Hunden Maulkorb und Leine nicht vergessen! Wer eine Überfahrt mit der Fähre plant, sollte sicherstellen, dass das Tierwohl dabei nicht gefährdet ist. Auch hier machen gewohnte Spielsachen und die Lieblingsdecke die Reise für den Vierbeiner angenehmer. Natürlich dürfen auch ausreichend Wasser und Futter nicht fehlen. Auf Kreuzfahrtschiffen sind Tiere häufig gar nicht erlaubt. Außerdem wichtig bei der Reiseplanung: Einreisebestimmungen für Urlaubsziele im Ausland checken und den Heimtierausweis dabei haben.
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Die ERGO Reiseversicherung firmiert seit Mai 2019 unter ihrem neuen Namen (bisher: ERV – Europäische Reiseversicherung). Sie überzeugt durch ihre Kundenorientierung, einen hohen Qualitätsanspruch und ein erstklassiges Serviceangebot. Seit über 100 Jahren prägt die ERGO Reiseversicherung die Geschichte des Reiseschutzes. Als Unternehmen der ERGO gehört sie weltweit zu den führenden Reiseversicherern. Mit seinem internationalen Netzwerk sorgt der Spezialist für Reiseschutz dafür, dass die Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
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Anhörungsbogen nach Verkehrsverstoß – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Anhörungsbogen nach Verkehrsverstoß - Verbraucherfrage der Woche der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH

Nach einem Verkehrsverstoß erhält der Autohalter einen Anhörungsbogen von der Bußgeldstelle. (Bildquelle: ERGO Group)

Achim L. aus Oldenburg:
Vor Kurzem wurde ich auf der Landstraße geblitzt. Jetzt habe ich einen Anhörungsbogen zugeschickt bekommen. Muss ich den ausfüllen? Welche Folgen hat das?

Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH:
Nach einem Verkehrsverstoß schickt die Bußgeldstelle immer einen Anhörungsbogen an den Autohalter. Er dient einerseits dazu, die Identität des Fahrers zu klären. Zum anderen ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass sich der Betroffene im Bußgeldverfahren zu dem jeweiligen Vorwurf äußern kann. Es ist aber niemand gezwungen, von diesem Recht Gebrauch zu machen. Denn niemand muss sich selbst oder seine Angehörigen belasten. Gesetzlich verpflichtend sind allein korrekte Personenangaben zum Fahrzeughalter – zum Beispiel Name, Wohnort oder Geburtsdatum. Sind die Daten auf dem Anhörungsbogen fehlerhaft, sollten sie Betroffene korrigieren und den Bogen zurückschicken. Fragen zum Hergang und zum verantwortlichen Fahrer können offen bleiben. Sind die persönlichen Daten korrekt, müssen sie den Bogen nicht zurückschicken. Kommt der Anhörungsbogen nicht oder ohne Angabe zum Fahrer zurück, kann die Behörde weitere Ermittlungen anstellen. Sie kann zum Beispiel versuchen, das Blitzerfoto mit der Person des Halters abzugleichen – per Besuch der Polizei oder mithilfe der Daten des Einwohnermeldeamts. Wenn das Fahrzeug zum Zeitpunkt des Verkehrsverstoßes gestohlen oder verliehen war, ist es ratsam, den Bogen komplett auszufüllen und zurückzuschicken, um sich zu entlasten. Wer unwahre Angaben etwa zum Fahrer macht, macht sich wegen falscher Verdächtigung strafbar. Das ist eine ernsthafte Straftat, die eine Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren zur Folge hat. Der Verkehrsverstoß selbst ist eine Ordnungswidrigkeit und verjährt innerhalb von drei Monaten nach der Tat. Der Anhörungsbogen unterbricht diese Verjährungsfrist und lässt sie neu anlaufen. Kann die Bußgeldstelle den Fahrer innerhalb dieser neuen Dreimonatsfrist nicht ermitteln, kann sie auch kein Bußgeld mehr fordern. Gegen den Bußgeldbescheid selbst kann der Fahrer Einspruch einlegen.
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4 Herbst-Gefahren für Autofahrer – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Sicher fahren trotz rutschiger Straßen, Nebel und Dunkelheit

4 Herbst-Gefahren für Autofahrer - Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Bei Nebel gilt: Vorausschauendes Fahren, richtige Beleuchtung und ständige Bremsbereitschaft. (Bildquelle: ERGO Group)

Spätestens seit der meteorologische Herbst begonnen hat, gehören Nebel, rutschige Straßen und schlechte Sichtverhältnisse für Autofahrer wieder zum Alltag. Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO, gibt Tipps für sicheres Fahren im Herbst.

Herbstlaub + Nässe + Glätte = Unfallgefahr

Laub, Nässe und Glätte, etwa durch Raureif, können im Herbst Autofahrten in Rutschpartien verwandeln. Auch der Bremsweg verlängert sich. Ein weiteres Problem: „Liegt Laub auf der Straße, können sich darunter Schlaglöcher oder andere Hindernisse verbergen“, warnt Frank Mauelshagen. Er empfiehlt daher, die Geschwindigkeit an die Straßenverhältnisse anzupassen und spätestens ab Oktober die Winterreifen aufzuziehen. Häufig liegen die bunten Herbstblätter nicht nur auf der Straße, sondern auch auf dem Auto. Autofahrer sollten dann vor der Fahrt den Belüftungsschacht vor der Frontscheibe überprüfen und gegebenenfalls das Laub entfernen. Denn wenn es das Fahrzeuggebläse verstopft, funktioniert die Belüftung des Innenraums nicht richtig. Die Folge: Scheiben beschlagen und der Fahrer hat eine schlechte Sicht.

Nebelige Aussichten

Auch Nebel bringt schlechte Sichtverhältnisse mit sich. Damit die Verkehrsteilnehmer trotzdem sicher unterwegs sein können, ist wichtig: „Langsames und vorausschauendes Fahren, eine ständige Bremsbereitschaft sowie die richtige Beleuchtung“, so der Kfz-Experte. Mauelshagen rät: „Reicht die Sicht weniger als 150 Meter, liegt die maximale Geschwindigkeit bei 100 km/h. Bei 100 Metern freier Sicht gilt Tempo 80 als Obergrenze.“ Zusätzlich sollten Autofahrer auf einen ausreichenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug achten. Die Faustregel lautet: „Sichtweite ist gleich Sicherheitsabstand“. Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) ist bei Nebel zudem das Abblendlicht Pflicht. Zwar schaltet es sich bei modernen Fahrzeugen abhängig von den Lichtverhältnissen häufig automatisch ein beziehungsweise aus. Doch oft erst recht spät. Daher der Rat des Experten: selbst von Tagfahr- auf Abblendlicht umschalten. Beträgt die Sichtweite weniger als 50 Meter, erlaubt es die StVO, Nebelschlussleuchte und Nebelscheinwerfer einzuschalten. Der Fahrer muss sie aber umgehend wieder ausschalten, wenn die Sichtverhältnisse besser werden.

Vorsicht Wildwechsel!

Im Herbst fällt der Berufsverkehr hauptsächlich in die Dämmerungszeit – und damit in die Stunden mit vermehrtem Wildwechsel. Autofahrer sollten daher vor allem auf Straßen an Feldern und Wäldern die Fahrbahnränder im Blick behalten. Oft weisen Schilder auf Wildwechsel hin. „Grundsätzlich gilt dann: langsam fahren“, so der Kfz-Experte. Ein Tier ist meist nicht allein unterwegs. Oft folgen ihm weitere Artgenossen. „Sind bereits Tiere auf der Straße, sollten Autofahrer abblenden, hupen und vorsichtig bremsen.“ Lässt sich ein Wildunfall nicht mehr verhindern, rät Mauelshagen: „Lenkrad festhalten und nicht ausweichen.“ Denn ein Ausweichmanöver führt meist zu großen Schäden. Nach einem Unfall ist es wichtig, die Polizei zu informieren, die dann den Jagdpächter oder Wildhüter benachrichtigt.

Licht ins Herbstdunkel bringen

„Von dunkel bis dunkel“ – so lautet bei vielen Arbeitnehmern ab Herbst die Antwort auf die Frage nach ihren Arbeitszeiten. Daher empfiehlt Mauelshagen Autofahrern, frühzeitig die Beleuchtung ihres Fahrzeugs zu überprüfen. „Viele Autohäuser bieten im Oktober kostenlose Lichttests an. Wer in der Dämmerung fährt, sollte frühzeitig das Abblendlicht einschalten. Das Tagfahrlicht der Autos reicht schnell nicht mehr aus, um andere Verkehrsteilnehmer, vor allem auch Radfahrer und Fußgänger, gut zu erkennen.
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Untervermietung: Wann dürfen Vermieter einen Zuschlag fordern?

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Nur wenn die Untervermietung unzumutbar ist, darf der Vermieter einen Mietzuschlag verlangen. (Bildquelle: ERGO Group)

Ein Vermieter kann seine Erlaubnis zur Untervermietung nur von einem Mietzuschlag abhängig machen, wenn die Untervermietung für ihn ansonsten nicht zumutbar wäre. So hat laut Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH, das Landgericht Berlin entschieden.

Worum ging es bei Gericht?

Der Mieter einer Wohnung mit 153 Quadratmetern in Berlin hatte zwei Zimmer an Untermieter vermietet. Nun wollte er eine weitere Untermieterin aufnehmen und bat den Vermieter um Zustimmung. Dieser lehnte jedoch ab und forderte für die schon vorhandenen Untermieter einen Mietzuschlag von je 200 Euro. Im Mietvertrag fand sich eine Klausel, nach welcher der Vermieter für seine Zustimmung zur Untervermietung einen Mietzuschlag von monatlich 50 Euro verlangen durfte. Während der Vermieter meinte, dass er seine Zustimmung zur Untervermietung generell von einem Mietzuschlag abhängig machen dürfe, war der Mieter der Ansicht, keinen Zuschlag bezahlen zu müssen. Die beiden landeten vor Gericht.

Das Urteil

Das Landgericht verurteilte den Vermieter dazu, die Erlaubnis zur Untervermietung zu erteilen und zwar ohne Mietzuschlag. Denn nach § 553 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) könne der Vermieter seine Erlaubnis nur von einem Mietzuschlag abhängig machen, wenn ihm die Untervermietung sonst unzumutbar wäre. Dies sei hier jedoch nicht der Fall, da die Wohnung durch die Untervermietung nicht mit mehr Personen belegt werde wie zu Anfang des Mietverhältnisses. Zudem sei eine stärkere Belegung allein kein Grund für einen Mietzuschlag. Der Vermieter habe durch die Untervermietung keine wirtschaftlichen Nachteile. Der Mieter verlange von den Untermietern auch keine Beträge, welche die für die Zimmer anteilig anfallende Miete plus Nebenkosten überstiegen. Darüber hinaus sei die mietvertragliche Vereinbarung über einen Mietzuschlag unwirksam: Nach § 553 Abs. 3 BGB könne der Vermieter die gesetzliche Vorschrift nicht zum Nachteil des Mieters per Vertrag anders regeln.

Was bedeutet das für Mieter?

„Mancher Vermieter geht davon aus, dass er die Untervermietung nur gegen einen saftigen Mietzuschlag erlauben muss“, erläutert Rassat. Die im Gesetz geregelte Voraussetzung, dass die Untervermietung dem Vermieter ohne Aufpreis unzumutbar sein muss, übersehen viele Vermieter. Unzumutbar wäre beispielsweise, wenn der Mieter eine so hohe Untermiete einnimmt, dass er Gewinn macht, obwohl seine eigene Miete nicht einmal die ortsübliche Vergleichsmiete erreicht. Dann darf der Vermieter erwarten, am Gewinn beteiligt zu werden. „Mieter, die sich ihre Wohnung ohne Untermieter nicht mehr leisten können, sollten sich nicht vorschnell auf eine höhere Miete einlassen, sondern sich erst einmal fachkundig beraten lassen“, so der Tipp der Rechtsexpertin.
Landgericht Berlin, Urteil vom 11. Februar 2019, Az. 64 S 104/18

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