Schlagwort: unpünktlich

Zu spät dran?

Zu spät dran?

Nicola Schmidt

So ist das mit der Pünktlichkeit, wenn ein deutscher Name auf der Visitenkarte steht: Die Germanen haben weltweit einen Ruf zu verteidigen. Deshalb ist es umumgänglich bei Terminen in Südeuropa pünktlich sein. Jedoch gibt es keine weltweit einheitlichen „Verspätungsregeln“.

Nord-Süd-Gefälle
Je nördlicher die Kultur, desto mehr Wert wird auf exakte Pünktlichkeit gelegt. Die meisten Kulturen haben allerdings ausreichend „Spielraum“ in das private und berufliche Zeitmanagement eingebaut. Zum Beispiel in Südeuropa oder Südamerika sind Verspätungen bis zu dreißig Minuten gang und gebe und gehören daher zum guten Ton.

Spielregeln mit dem Spielraum
Wie Sie mit den Zeitangaben umgehen sollten, hängt von der Formulierung der Einladung ab:
-Wenn es heißt: „Wir laden Sie um 20.00 Uhr zum Empfang ein“, sollten Sie um Punkt 20.00 Uhr da sein.
-Steht in der Einladung: „Ab 18:00 Uhr ist Einlass – das Buffet ist für 19:00 Uhr bestellt“, „Ich erwarte euch gegen 19:00 Uhr“ oder „Die Party beginnt um 21:00 Uhr, das Ende ist offen“ gibt der Gastgeber Signal, dass es auf ein paar Minuten nicht ankommt.
-Wenn im Text steht: „Wir laden Sie herzlich zu einer Veranstaltung zwischen 10:00 und 15:00 Uhr ein“ kann der Gast in der gesamten Zeitspanne kommen und gehen. Er sollte jedoch aus Höflichkeit mindestens eine halbe bis eine Stunde bleiben.

Das kleine Latinum
Geht es dagegen nicht ohne exakte Vereinbarungen, hilft das „kleine Latinum“ als Sprachregelung zwischen Gastgeber und Gast:
-„s. t.“ (lateinisch „sine tempore“) bedeutet wörtlich übersetzt „ohne Zeit“. Beginnt etwa ein Festakt um 11:00 Uhr s. t., sollten Sie dann bereits auf Ihrem Platz sitzen.
-„c. t.“ (lateinisch „cum tempore“) heißt „mit Zeit“. Startet die Veranstaltung um 11:00 Uhr c. t., haben Sie ein Fenster von 15 Minuten, in dem Sie Ihren Platz einnehmen sollten.

Zu spät
Ist Ihr Gast unpünktlich? Wenn Ihr Gast ohne erkennbaren Grund sich unentschuldigt verspätet, können Sie das schnell und wohlwollend entschuldigen. Oder Sie fordern mehr Pünktlichkeit ein, je nachdem, mit wem Sie es zu tun haben. Setzen Sie eine Grenze, wenn der Andere die Verspätung für harmlos oder normal hält. Ein vermutetes Machtspiel können Sie zum Beispiel mit folgenden Worten beenden: „Mich stört es, hier allein zu sitzen und zu warten. Ich selbst habe mich sehr beeilt, um dich nicht warten zu lassen. Bitte sei das nächste Mal pünktlich.“ Überschreitet Ihr Gegenüber im Wiederholungsfall die vereinbarte Zeit um mehr als eine Viertelstunde, sollten Sie nicht länger warten und gehen.

Und als Gastgeber? Es sollte nicht vorkommen, kann aber passieren: Wenn Sie es selbst nicht zur vereinbarten Zeit schaffen, werden Ihre sensiblen Gäste sich nicht einfach setzen oder unaufgefordert das erste Getränk auf Ihre Rechnung bestellen. Rufen Sie in solchen Fällen im Restaurant oder Veranstaltungsort an. Bitten Sie darum, Ihre Gäste von der Verspätung zu informieren, sie zum Tisch zu begleiten und ihnen vorab einen Aperitif anzubieten.

Nicola Schmidt ist Querdenkerin und Visionärin. Die kreative Impulsgeberin lebt ihre Werte: Klarheit und Authentizität, sehr hohe Empathie und Ehrlichkeit, Qualität und Wertschätzung sowie Respekt.

Ihr Beruf ist ihre Berufung und hat schon über 800 Menschen als Coach, Referentin und Seminarleiterin ihre Teilnehmer mit ganzheitlichen Konzepten unterstützt. Ihre Konzepte sind maßgeschneidert und direkt in die Praxis umsetzbar.

Die Image-Expertin für Persönlichkeitsmarketing unterstützt auch Sie Ihren einzigartigen Stil zu finden und zu leben. Eine authentische Kommunikation unterstützt Sie in allen Situationen. Moderne Umgangsformen geben Ihnen noch mehr Sicherheit auf dem glatten gesellschaftlichen Parkett.

„Mein Credo lautet: Wirkung, die anzieht! Eine charismatische Persönlichkeit mit Klasse berührt die Menschen sofort.
Lassen Sie uns zusammen Ihren einzigartigen Stil und Image entwickeln, der nur zu Ihrer Persönlichkeit und Werten passt.“

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Kündigung wegen unpünktlicher Mietzahlungen

Ein Artikel von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht, Berlin und Essen, zum Urteil des Landgerichts Berlin, LG Berlin, Urteil vom 16. September 2014 – 63 S 322/13 -, juris.

Ausgangslage:

Grundsätzlich kann der Vermieter bei wiederholter unpünktlicher Zahlung nach Abmahnung kündigen.

Fall:

Die Beklagten hatten mehrmals (Januar, März und Oktober) unpünktlich Miete gezahlt. Die Klägerin kündigte daraufhin das Mietverhältnis. Für die verspätet Zahlung gaben die Beklagten an, dass sie zu dem Zeitpunkt den Verlust des Arbeitsplatzes und den Verlust des Vaters zu beklagen hatten. Bei der zu späten Zahlung für den Oktober beriefen sich die Beklagten auf eine Depression eines Mieters.

Urteil:

Das Landgericht Berlin entschied nun, dass grundsätzlich nach einer vorangegangenen Abmahnung wegen ständiger unpünktlicher Mietzahlungen auch bereits eine weitere verzögerte Zahlung eine Kündigung rechtfertigen könne. Es verbietet sich aber eine schematische Betrachtung, vielmehr ist, wie auch vom Amtsgericht zutreffend dargelegt, auf den jeweiligen Einzelfall abzustellen (LG Berlin, Urteil vom 16. September 2014 – 63 S 322/13 -, juris).

In der Abwägung kommt das Gericht zu dem Schluss, dass das Verschulden der Mieter im unteren Bereich anzusiedeln ist. Insbesondere ist „angesichts der Dauer des Mietverhältnisses nicht die Annahme gerechtfertigt, dass das Vertrauen der Klägerin in eine vertragsgemäße Zahlungsmoral nachhaltig erschüttert ist und eine ordnungsgemäße Erfüllung ihrer Zahlungsverpflichtungen in Zukunft durch die Beklagten nicht zu erwarten ist (LG Berlin, Urteil vom 16. September 2014 – 63 S 322/13 -, Rn. 13, juris).

Tipp für Vermieter:

Mahnen Sie den nachlässigen Mieter ab. Zahlt er weiter unpünktlich, besteht die Möglichkeit der Kündigung.

Tipp für Mieter:

Sollten Sie aus privaten oder beruflichen Gründen die Miete nicht pünktlich zahlen können, so nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Vermieter auf und bitten um ein Gespräch, um eine einvernehmliche Lösung herbeizuführen. Rechtlich sind Sie in einer schwierigen Position, da grundsätzlich jeder Mieter Geld zu haben hat. Auf die Gründe, warum sie das Geld für die Miete nicht haben, kommt es also regelmäßig gar nicht an.

8.5.2015

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Was ist in der Probezeit besonders zu beachten?

Was ist in der Probezeit besonders zu beachten?

Image Impulse Nicola Schmidt

Sie haben die Zusage für die neue Stellung erhalten? Herzlichen Glückwunsch! Doch gerade in dieser Situation vor dem ersten Tag herrscht große Aufregung: Was ziehe ich an? Wie sind die neuen Kollegen – komme ich damit zurecht? Welche Möglichkeiten gibt es, sich im Unternehmen zu positionieren?
Pünktlichkeit ist selbstverständlich, denn wer schon am ersten Tag zu spät kommt, verbaut sich nicht nur einen entspannten Start, sondern wird erst recht unter genauer Beobachtung der Kollegen genommen. Der erste Eindruck, der hinterlassen wird, hat eine hartnäckige Nachwirkung. Dazu zählt auch das Outfit. Besser am ersten Tag in einem offiziellen Look, zum Beispiel für die Herren im Anzug, Hemd und Krawatte und für die Damen im Hosenanzug oder Kostüm zu erscheinen. Wenn alle anderen Kollegen lässiger rumlaufen, kann man sich immer noch anpassen.
Am Anfang ist es besser, erst mal zu beobachten, welcher Ton im Unternehmen herrscht. Locker oder eher distanziert? Besserwisser-Kommentare und Lästereien sind fehl am Platz. Damit macht sich jeder Neuling unbeliebt. Interessanter sind die Strukturen am neuen Arbeitsplatz: Wann beginnt die Mittagspause und lange dauert sie? Gehen die Kollegen allein oder in Gruppen? Gibt es eine Möglichkeit, sich einer Gruppe anzuschließen?
Auch die Kommunikation am Telefon ist wichtig. Achten Sie als neuer Mitarbeiter auf den Tonfall, denn der Ton macht die Musik. Sie verstehen etwas nicht? Fragen Sie nach. Schließlich heißt es nicht umsonst: „Wer fragt, der führt“. Das gilt auch, wenn Sie nach dem Namen des Kollegen fragen. Denn niemand erwartet, dass Sie direkt alle Mitarbeiter namentlich richtig ansprechen.
Wenn ein Kollege oder Vorgesetzter etwas erklärt und Sie verstehen zum Beispiel den Ablauf oder das Programm nicht, scheuen Sie sich nicht auch hier nachzufragen. Das gilt auch für Kleinigkeiten, denn so entstehen Wissenslücken und es ist dann nur peinlich, wenn Sie nach einem Jahr erst nachfragen. Hören Sie aktiv zu, in dem Sie das Gehörte nochmal mit eigenen Worten zusammenfassen.
Später zur Arbeit erscheinen und zehn Minuten früher gehen, dass wirkt nicht engagiert. Besser mal einige Minuten länger bleiben, was nicht heißen soll, übertriebenen Arbeitseifer an den Tag zu legen und Überstunden zu schieben, was das Zeug hält. Einfach ein gutes Mittelmaß halten, damit liegen Sie richtig.
Eingefahrene Arbeitsprozesse sind am Anfang so zu akzeptieren, wie sie sind. Wer seine Vorstellungen direkt durchboxen will, stößt eher auf Ablehnung und sorgt außerdem für schlechte Stimmung. Wenn Sie länger im Unternehmen tätig sind, gibt es bestimmt gute Möglichkeiten, Verbesserungen anzusprechen.
Am neuen Arbeitsplatz haben zu viele Privatgespräche nichts verloren. Das gilt auch nach Feierabend, wenn Sie mit Kollegen unterwegs sind. Statt Alkohol, besser auf andere Getränke ausweichen.

Behalten Sie Geduld, denn die ersten Monate im neuen Job sind eine Herausforderung.
Ich rate davon ab, in der Anfangszeit Arzttermine zu vereinbaren. Wer wirklich akut krank ist, kann natürlich jederzeit zum Arzt gehen. Aber Kontrolltermine beispielsweise sollten neue Kollegen – wenn überhaupt – eher auf den Morgen oder Abend legen als mitten in die Kernarbeitszeit. Das gleiche gilt für die Präsenz am Arbeitsplatz: Wer sich direkt frei nimmt und eher zehn Minuten früher als später nach Hause geht, wirkt wenig engagiert. Andererseits sollte auch kein übertriebener Arbeitseifer an den Tag gelegt werden. Es gibt Kandidaten, die schon nach ein paar Tagen komplette Arbeitsprozesse umzukrempeln versuchen. Das sorgt für schlechte Stimmung in der Belegschaft. Neulinge sollten außerdem darauf verzichten, ihre eigenen Vorstellungen kompromisslos durchzuboxen. Am Anfang heißt die Devise: Zuhören! Ein weiteres Tabu: Mit den Kollegen überschwänglich Alkohol trinken und private Geschichten erzählen ist keine gute Idee, in aller Regel hat das negative Folgen.
Einen guten Start in den neuen Job!

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Motto: Stimmiger Auftritt für Ihren Erfolg!
Nicola Schmidt ist Stilexpertin, Imagetrainerin und Vortragsrednerin. Sie schult und coacht Fach- und Führungskräfte, die durch eine authentische, eindrucksvolle und wirkungsvolle Präsenz den Grundstein für ihren Erfolg legen möchten. Erfahren Sie, welche Kraft und Chancen in Ausdruck, Umgangsformen und Outfit stecken. Sie überzeugt mit viel Praxisnähe und Begeisterung und setzt Impulse. Gewinnen Sie an Ausstrahlung und optimaler Wirkungspräsenz.

Nicola Schmidt, Trainerin und Speaker sowie Gastautorin bei Focus online, ist die Spezialistin für den Erfolgsfaktor Kommunikation auf allen Ebenen. Schließlich kommunizieren wir immer – nonverbal und verbal.
Durch ihre lebendige Art zu präsentieren, bekommt man bei Nicola Schmidt schnell ein Verständnis dafür, welche Chancen sich hinter dem persönlichen Auftreten verbergen. Sie zeigt, wie man Fettnäpfchen gekonnt umschifft, eine gute Performance zeigt, damit die nächste Präsentation ein voller Erfolg wird und dabei optisch gut aussieht. Erfahren Sie, welche Kraft und Chancen in Ausdruck, Umgangsformen und Kleidung stecken.
Sie überzeugt mit viel Praxisnähe und Begeisterung und setzt Impulse. Gewinnen Sie an Ausstrahlung mit optimaler Wirkungspräsenz.
Ihre Kenntnisse gibt sie auch an Lernende für einen optimalen Start ins Berufsleben weiter.

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