Schlagwort: Umgangsformen

Dem Azubi Werte vermitteln – nur wie?

6 Tipps

Dem Azubi Werte vermitteln - nur wie?

Nicola Schmidt

Die Ferien sind bald vorbei und für viele junge Menschen beginnt ein neuer Lebensabschnitt: Das Berufsleben. Auch für die Betriebe ist es eine Herausforderung, den richtigen Bewerber zu wählen. Schließlich werden in der heutigen Zeit gesellschaftliche Werte in den Familien fast gar nicht mehr vermittelt. Die wenigsten Azubis haben Vorbilder, an denen sie sich orientieren können, viele hinterfragen sie alles, möchten den Sinn darin erkennen. Wie können Mitarbeiter und Unternehmen davon profitieren? Imageprofi Nicola Schmidt gibt sechs Tipps:

Die wichtigsten Spielregeln sollten dem Azubi vermittelt werden, damit er sie umsetzen kann. Dazu zählen Verantwortungsbewusstsein und Wertschätzung. Jeder Mitarbeiter übernimmt immer einen Teil Verantwortung für den Bereich, den er bearbeitet, für seinen Arbeitsplatz und für die Berichtshefte, um einige zu nennen. Ein wertschätzender Umgang fördert das kollegiale Miteinander. Wer stattdessen immer schlecht gelaunt und mürrisch ist, dem hilft keiner gern. Wertschätzung heißt auch: „Bitte“ und „Danke“, mit dem dazugehörigen Blickkontakt.

Sachlich bleiben: Fragen Sie Ihren Azubi, welche Regeln er für das Berufsleben kennt und auch, welche Regeln privat gelten. Bleiben Sie in allen Gesprächen immer auf einer Augenhöhe und zeigen echtes Interesse an Ihrem Auszubildenden. Zeigen Sie ihm, welche Leitbilder und Werte im Unternehmen gelebt werden.
Bleiben Sie auch sachlich, wenn Sie mehrfach die Dinge erklären müssen. Schließlich ist und fühlt jeder anders, tickt anders und denkt anders. Der eine möchte alles direkt wissen und umsetzen, der nächste hinterfragt alles und will allem auf den Grund gehen. Der nächste Persönlichkeitstyp ist sehr anpassend-harmonisch und sagt nicht direkt, wenn er etwas nicht verstanden hat. Der nächste fragt dagegen sehr viel und springt von einem Thema zum nächsten. Gerade dann ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und auf der Sachebene zu bleiben.

Geduldige Stärke zeigen: Gerade bei Vielfragern kann Geduld eine Herausforderung sein. Um Menschen zu führen, egal ob jung oder älter, gehört Geduld dazu. Um dem anderen aufmerksam zuzuhören und auch zu verstehen. Wenn Dinge erledigt werden sollen, hat jeder eine andere Vorstellung davon, wie das Ergebnis auszusehen hat. Wenn Sie die vier unterschiedlichen Persönlichskeitstypen berücksichtigen, kann der Azubi noch besser nachvollziehen, wie das Ergebnis für Sie aussehen soll.

Vorbild Mitarbeiter und Chef: Haben Sie schon mal darauf geachtet, ob alle im Unternehmen die Werte und Regeln leben und vorleben? Falls nein – Wie soll der Azubi dann lernen, was richtig und falsch ist? Überprüfen Sie immer mal wieder aus der Vogelperspektive die üblichen Verhaltensstandards im Team: Gehen alle miteinander respektvoll um? Werden Unstimmigkeiten auf einer Augenhöhe gelöst? Albert Schweitzer brachte es auf den Punkt: „Das gute Beispiel ist nicht eine Möglichkeit, sondern es ist die einzige Möglichkeit, andere zu beeinflussen.“

Lehren statt belehren: Laufen im Arbeitsalltag die Dinge nicht „rund“ oder es geht etwas schief, ist es gut, wenn Sie mit Ihrem Azubi gemeinsam nach einer Lösung Ausschau halten. Diese Aufgabe kann an Ihrer Stelle auch ein Mitarbeiter übernehmen. Das Problem sollte immer zeitnah angesprochen werden. Erläutern Sie Ihrem Azubi auch, aus welchem Grund sein Verhalten nicht angemessen war. Bleiben Sie auf einer Augenhöhe, denn belehrt werden möchte niemand. Wer von oben herab argumentiert, wird damit rechnen müssen, dass der Auszubildende mit Ablehnung oder Trotz reagiert.

Fachliche Dinge erklären Sie es am besten mit einfachen und simplen Worten. Das versteht jeder. Das Fachchinesisch kommt im Laufe der Ausbildung schon von allein. Was auch funktioniert, sind bildhafte Erklärungen, beispielsweise Vergleiche. So entsteht im Kopf des Azubis ein Bild – und Bilder versteht jeder.

Interesse zeigen:
Haben Sie Ihren Azubi schon mal gefragt, ob alles nach seiner Zufriedenheit verläuft? Wie sieht es mit seinen Wünschen und Bedürfnissen aus? Eine offene Kommunikation schafft Vertrauen und zufriedene Mitarbeiter.
Tatsächlich gibt es auch heute immer wieder Situationen, in denen sich manche über- oder unterfordert fühlen und lassen sich deshalb dann krankschreiben.
Gerade, wenn der Azubi über Wochen stundenlang hunderte Seiten kopiert für größere Bauvorhaben. Oder nur Archive sortiert und keine anderen Tätigkeiten, die mit seiner Ausbildung zu tun haben.

Als ich in der Ausbildung war, wurde ich glücklicherweise von Anfang an direkt an die technischen Zeichnungen herangeführt. Kaffee kochen und Kopien machen gehörten auch dazu, das ist völlig normal. Allerdings – nicht nur. Während meiner Ausbildung im Ingenieurbüro sollte ich ein dreimonatiges Praktikum absolvieren. So stand es im Lehrplan. Es war Sommer, die Sekretärin war im Urlaub und mein damaliger Vorgesetzter meinte lächelnd: „Sie bleiben dann mal schön im Büro. Das Praktikum machen Sie nicht.“ Ich fühlte mich zurückgesetzt, zumal für das Praktikum auch nicht mehr viel Zeit übrig blie, um es zu absolvieren. Also überlegte ich mir einen Plan, bat in einer ruhigen Minute um ein Zweiaugengespräch und sprach die Dinge, trotz zitternder Knie, direkt an und erläuterte den Gewinn für ihn selber und seine Firma. Mein damaliger Chef stimmte dem Praktikum nach diesem Gespräch zu.

Ganz klar: Was im Lehrplan drinsteht, sollte der Azubi in seiner Ausbildung auch kennen lernen. Tauchen Missverständnisse auf, können sie im Gespräch beseitigt werden.
Das Gespräch ist auch wichtig, um die Meinung des Azubis anzuhören. Vielleicht hat er gute und neue Ideen oder auch Verbesserungsvorschläge. Hören Sie ihm aufmerksam zu und zeigen Sie Ihr Interesse an dem anderen.

Feedback „mit Sandwich“: Wer seinen Azubis öfters ein Feedback gibt, unterstützt damit deren persönliche Weiterentwicklung. Der Auszubildende wird sich dann sicherlich noch mehr einbringen. Viele Chefs vertreten allerdings leider heute immer noch die Meinung: „Solange ich nichts sage, ist alles in Ordnung.“ Nur, ist diese Strategie wenig motivierend. Schließlich freut sich doch jeder über ein Lob.
Andererseits gibt es viele Vorgesetzte, denen es schwerfällt, dem anderen Menschen eine Rückmeldung zu geben. Dabei lässt sich ganz leicht lernen. Zuerst ist es erst mal wichtig, sich für ein Feedback-Gespräch Zeit zu nehmen. Das kann beispielsweise regelmäßig an einem bestimmten Wochentag um eine bestimmte Uhrzeit stattfinden. Rückmeldungen zwischen Tür und Angel dagegen, wirken wenig wertschätzend, zumal der Azubi seinen Nutzen nicht erkennt.

Wie geht es richtig? Mit dem Sandwich-Prinzip:
Sagen Sie Ihrem Azubi, was er gut gemacht hat und geben ihm ein ehrliches Lob. Sprechen Sie eventuelle Probleme sachlich und zeitnah an. Erklären Sie ihm auch, weshalb sein Verhalten in dieser und jener Situation unpassend war. Geben Sie Ihrem Azubi genug Raum, damit er seine Meinung und Vorschläge äußern kann. Anschließend bieten Sie ihm eine Lösung an. Fragen Sie ihn, wie er darüber denkt.

Mit einer respektvollen und wertschätzenden Kommunikation auf gleicher Augenhöhe lernen die Azubis für ihr späteres Berufsleben, wie man mit Menschen umgeht und sie führt.

Nicola Schmidt – Wirkungsverstärkerin und Stilprofilerin

Nicola Schmidt ist Rednerin, Referentin und Trainerin für die Erfolgsfaktoren Kleidung, Körpersprache und Umgangsformen. Sie hilft ihren Kunden, ihr Image-Konzept zu entwickeln, um als Person auch optisch zu überzeugen. In den unterschiedlichsten Branchen motiviert sie Führungspersönlichkeiten und Mitarbeiter, sich authentisch und kompetent zu kleiden und entsprechend aufzutreten. Gerade wenn die Wirkung auf dem Prüfstand steht und das Image verbessert werden soll.

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Oktoberfest-Knigge – Schunkeln mit dem Chef?

Ob für Einheimische oder Gäste aus aller Welt – das Oktoberfest ist ein gesellschaftliches Ereignis, auf dem es zahlreiche Fettnäpfchen erfolgreich zu umschiffen gilt.

Bild„O’zapft is“ heißt es wieder auf der Wiesn, dem größten Volksfest der Welt und rund sechs Millionen Menschen genießen in der Isar-Metropole bayerische Gemütlichkeit, Geselligkeit und Lebensart. Ob für Einheimische oder Gäste aus aller Welt – das Oktoberfest ist ein gesellschaftliches Ereignis, auf dem es zahlreiche Fettnäpfchen erfolgreich zu umschiffen gilt.

Wie verhalte ich mich, wenn ich mit der Firma auf die Wiesn gehe? Was ziehe ich an? Wie grüße und begrüße ich richtig? Die Antwort weiß die Expertin: Lydia Morawietz zählt zu Deutschlands Top 100 Excellence Trainern. Seit zehn Jahren gibt sie ihr Erfolgs-Know-how für stilsicheres, souveränes Auftreten weiter – in Büchern, Vorträgen und Seminaren. Ihre langjährigen Wiesn-Erfahrungen im Umgang mit unterschiedlichsten Menschen und Kulturen hat sie im Ratgeber „Oktoberfest-Knigge“ zusammengefasst.

Auf 72 Seiten des in Deutsch und Englisch geschriebenen Klassikers erfahren Sie nicht nur alles Wissenswerte rund um das Oktoberfest, sondern erhalten auch jede Menge Praxis-Tipps für Ihren gelungenen und erfolgreichen Wiesn-Auftritt.

Wie war das nochmal mit der Schleife und dem Beziehungsstatus? Und welche Schuhe trägt man eigentlich zur Tracht? Wann ist das Dekolleté zu tief und wie lang oder kurz darf das Dirndl denn sein? Dies sind nur einige Kapitel des Ratgebers, der nicht nur durch kompetente Informationen, sondern auch durch einen hohen Unterhaltungswert überzeugt. Vom Umgang mit unterschiedlichen Kulturen bis hin zum gekonnten Small Talk erhalten Sie eine Fülle wertvoller Tipps, um peinliche Wiesn-Fettnäpfchen zu vermeiden und auf dem größten Volksfest der Welt mit einem stilvollen und erfolgreichen Auftritt zu glänzen.

Im Kapitel „Oide Wiesn“ wirft die Autorin einen Blick auf die vielfältige Lebensart der in München und Bayern lebenden Menschen: nostalgische Volksfestattraktionen, alte Karusselle, Pferderennen nach dem Vorbild von 1810 und vor allem die Festzelte, in denen Gemütlichkeit und bayerisches Brauchtum gepflegt werden, erinnern auf der „Oiden Wiesn“ an längst vergangene Zeiten.

Der Ratgeber ist für 4,95 Euro erhältlich (unter training@lydia-morawietz.de oder Tel. 089 / 45 83 55 83) und eignet sich auch perfekt als originelles Mitbringsel und Präsent.

Über Lydia Morawietz:
Lydia Morawietz ist eine von Deutschlands Top 100 Excellence Trainern und Mitglied im Verband
der German Speaker Association. Seit zehn Jahren gibt sie ihr Erfolgs-Know-how für stilsicheres, souveränes Auftreten weiter – in Büchern, Vorträgen und Seminaren. Unter dem Markenzeichen Serviquette® leitet die zertifizierte Trainerin für das persolog®-Persönlichkeits- und Stressmodell zahlreiche Veranstaltungen zu den Themen Business Etikette, Stil & Etikette, Karriere-Coaching und Persönlichkeitsentwicklung. Sie ist Autorin des Hörbuchs „Business Etikette“ sowie des Ratgebers „Oktoberfest-Knigge“. Vor 30 Jahren gründete Lydia Morawietz den BLM-Büro-Service, ein wichtiger Partner für Unternehmen und Existenzgründer. 2010 wurde sie zur Unternehmerin des Jahres gekürt.

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Lydia Morawietz Training & Coaching begleitet mit offenen und inhouse Seminaren und Workshops sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen bei ihrem erfolgreichen Auftritt auf dem nationalen und internationalen Parkett.

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Konferenz-Knigge: Der beste Sitzplatz im Meeting

Konferenz-Knigge: Der beste Sitzplatz im Meeting

Nicola Schmidt Image Impulse

Konferenz-Knigge: Wo setzt man sich im Meeting hin, wenn es keine Namenskärtchen gibt?
Gerade neue Mitarbeiter fühlen sich oft am neuen Arbeitsplatz unsicher. Moderne Umgangsformen sind manchmal verzwickt.
Es gibt Umfragen, die zeigten, dass viele Mitarbeiter sogar den Eindruck haben, gerade bei Besprechungen ständig ins Fettnäpfchen zu treten. Denn am Konferenztisch stehen in der Regel keine Namenschilder. Wo soll man sich also am Besprechungstisch hinsetzen? Wer sitzt wo? Gibt es einen bestimmten Platz, der dem Chef vorbehalten ist?
Tipps, wie Sie Ihre modernen Umgangsformen auf den neusten Stand bringen:

Einer meiner Kunden erzählte vor kurzem, dass er neu im Job ist und Besprechungen an der Tagesordnung sind. Niemand hatte ihm vorher gesagt, wie man sich bei Meetings zu verhalten habe. So entstand bereits nach wenigen Tagen das Gefühl, bei der Sitzordnung völlig daneben zu liegen. Offensichtlich gibt es wohl ungeschriebene Gesetze, die er wahrscheinlich verletzt habe, denn er hatte unwissentlich auf dem Stammplatz des Vorgesetzten Platz genommen.
Die ersten Wochen im neuen Job bestehen darin, erst einmal seinen Platz im Unternehmensgefüge zu finden. Jedes Unternehmen hat unter nämlich unsichtbare Strukturen, die es gilt herauszufinden. Auf Nummer sicher gehen Sie immer, wenn Sie Fragen stellen, wie „Gibt es eine feste Sitzordung?“ oder „Wer sitzt wo?“
Selbst wenn Neulinge in den ersten Tagen unter einen sogenannten „Welpenschutz“ stehen, gibt es genug Kollegen, die kein Verständnis aufweisen, wenn der neue Mitarbeiter ins Fettnäpfchen tritt. Und immer wieder wird es Kollegen geben, die Ihnen direkt klar machen, wo der Hase langläuft und vor wem Sie sich in Acht nehmen sollten.
Mein Tipp: Bedanken Sie sich für diese Info und für das Verständnis, dass Sie sich selber darüber ein Bild machen möchten.
Sollten Ihre Kollegen jedoch missbilligend reagieren, stören Sie sich nicht daran, sondern sehen das als lohnende Investition in eine friedliche Arbeitsatmosphäre. Denn: Im Konferenzraum spätestens offenbart sich nämlich das strategische Stimmungsroulette. In Meetings am Besprechungstisch zeigen sich immer wiederkehrende Muster. Die amerikanische Psychologin Sharon Livingston hat diese Situationen über viele Jahre untersucht und analysiert. Sie fand heraus, dass bestimmte Personen bestimmte Plätze bevorzugen und besetzen.
Die ranghöchste Person sitzt am Kopf des Tisches mit Blick zur Tür, links und rechts von ihm nehmen ebenfalls die wichtigsten Personen Platz. Wussten Sie, das die „rechte Hand des Chefs“ als sympathischer wahrgenommen wird?
Wie wir sitzen, zeigt auch, wie wir denken. Je aktiver Sie sich im Team einbringen möchten und damit Ihre Karriere im Fokus steht, desto aufmerksamer sollten Sie Ihren Platz wählen. Wählen Sie eine Tischposition, wo Ihnen Aufmerksamkeit gewiss ist. Das kann die lange Tischmitte sein. Optimal ist es, Ihrem schärfsten Kritiker nicht gegenüber zu sitzen.
Wer nicht auffallen möchte, wählt den Eckplatz, von dem er alles im Blick hat. Jedoch kann der falsche Sitzplatz unbeabsichtigt auch falsche Signale senden. Daher vermeiden Sie die Plätze, wo Sie mit Rücken zur Tür sitzen, denn das ist der statusniedrigste Platz. Wenn jemand reinkommt, muss derjenige sich umdrehen. Außerdem läuft man Gefahr als Laufbursche degradiert zu werden.

Nicola Schmidt ist Wirkungsverstärkerin und Stilexpertin. Als Imagetrainerin unterstützt sie Fach- und Führungskräfte, die durch eine authentische, eindrucksvolle und wirkungsvolle Präsenz den Grundstein für ihren Erfolg legen möchten. Erfahren Sie, welche Kraft und Chancen in Ausdruck, Umgangsformen und Outfit stecken. Sie überzeugt mit viel Praxisnähe und Begeisterung und setzt Impulse. Gewinnen Sie an Ausstrahlung und optimaler Wirkungspräsenz.

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Gutes Benehmen in jeder Lebenslage

Gutes Benehmen in jeder Lebenslage

(Mynewsdesk) Was gehört sich, was schießt mich ins Aus? Wo muss ich vorsichtig sein, wo bin ich gefordert und wo ist Zurückhaltung gefragt? Die Kompakt-Ausgabe des Ratgebers von Herbert Schwinghammer erklärt die wichtigsten Regeln des Zusammenlebens – auch im Hinblick auf das veränderte Kommunikationsverhalten.

Synonym für gutes BenehmenVor über 200 Jahren veröffentlichte Adolph Freiherr von Knigge ein Werk, das zum Synonym für gutes Benehmen wurde. Ganz vom Geist der Aufklärung geprägt, befasste sich „Über den Umgang mit Menschen“ (1788) mit der Kunst, „sich bemerkbar, geltend, geachtet zu machen, ohne beneidet zu werden; sich nach den Temperamenten, Einsichten und Neigungen der Menschen zu richten, ohne falsch zu sein; sich ungezwungen in den Ton jeder Gesellschaft stimmen zu können, ohne weder Eigentümlichkeit des Charakters zu verlieren, noch sich zu niedriger Schmeichelei herabzulassen.“

In einer Zeit, in der vieles nicht mehr selbstverständlich und alles möglich ist, sind gutes Benehmen und sicheres Auftreten wichtiger denn je, um privat wie auch im Beruf bestehen zu können. Herbert Schwinghammers Ratgeber „Knigge kompakt“ vermittelt das nötige Know-how, sich in allen Lebenslagen den Anforderungen der Situation entsprechend verhalten zu können.

Der richtige Ton bei moderner KommunikationDie Welt der Kommunikation hat sich in den vergangenen Jahrzehnten drastisch verändert. Noch vor zwanzig Jahren nutzten meist nur Geschäftsleute die Vorzüge des mobilen Telefonierens. Heute jedoch besitzen die meisten Menschen ein Handy bzw. ein Smartphone. Auch wenn sich im Umgang mit den neuen Medien die Grenzen zu verwischen scheinen, gilt es deutlich zwischen privater und geschäftlicher Kommunikation zu unterscheiden. Sprachstil, Wortwahl, Schrift (PC oder Handschrift), Stil, Papier und Inhalte werden im privaten Bereich grundsätzlich persönlicher und informeller gehalten als bei geschäftlichen Angelegenheiten.

Der Ratgeber-Autor plädiert deshalb für einen sensiblen und stilvollen Umgang mit Handy, E-Mail & Co., denn auch in der virtuellen Welt schafft die Wahrung gewisser Formen eine Plattform, auf der eine funktionierende Kommunikation möglich sein sollte: „Mit einem angemessenen, situationsgerechten Stil wird Ihr Anliegen sicherlich auch den gewünschten Anklang finden.“

Das gelungene Miteinander im Unternehmen

Die Umgangsformen, die in einem Unternehmen zwischen Mitarbeitern und Führungs-personal sowie zwischen den Mitarbeitern untereinander herrschen, bestimmen in hohem Maße die Unternehmenskultur sowie die Stimmung und die Arbeitsfreude in den einzelnen Abteilungen. War das Verhältnis zwischen Vorgesetzten und Angestellten früher eher distanziert, wird heute oft ein Führungsstil praktiziert, der auf Eigenverantwortung und flache Hierarchien setzt. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist eine offene Kommunikation zwischen allen Ebenen, wo dieselben Maßstäbe gelten, die auch im privaten Umfeld selbstverständlich sein sollten.

„Freundlichkeit bringt die Menschen einander näher, hinterlässt bei jedem ein gutes Gefühl und führt in der Regel auch wiederum zu Höflichkeit und nett gemeinten Reaktionen“, stellt der Autor klar. Von der korrekten Anrede über die Gestaltung des eigenen Arbeitsplatzes bis hin zum Verhalten gegenüber Kollegen und Geschäftspartnern bestimmen oft ungeschriebene Regeln, ob das Zusammenspiel im Job – wo immerhin die meiste Zeit des Tages verbracht wird – gut gelingt.

Buch-Tipp:

Herbert Schwinghammer: Knigge kompakt. Richtige Umgangsformen und gutes Benehmen in jeder Lebenslage, Kompakt-Ratgeber, Mankau Verlag, 1. Aufl. September 2015, Klappenbroschur, 11,5 x 16,5 cm, 127 Seiten, 7,99 Euro (D) / 8,20 Euro (A), ISBN 978-3-86374-258-4

Link-Empfehlungen:

* Mehr zum Ratgeber „Knigge kompakt“
* Zur Leseprobe im PDF-Format
* Mehr über den Autor Herbert Schwinghammer
* Zum Internetforum mit Herbert Schwinghammer

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Mankau Verlag GmbH .

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Unter dem Motto „Bücher, die den Horizont erweitern“ veröffentlicht der im Jahr 2004 gegründete Mankau Verlag rund 20 Neuerscheinungen pro Jahr. Schwerpunkte des Verlagsprogramms sind Ratgeber aus den Bereichen Gesundheit, Heilung und Lebenshilfe.

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Umgangsformen in der Fastenzeit

Was heisst „Fasten“ für das Miteinander ?
Ist zum Beispiel bei Essens-Einladungen eine Absage notwendig?

BildBasierend auf der Pressemitteilung des Arbeitskreis Umgangsformen International AUI zu den Umgangsformen in der Fastenzeit:

Unabhängig von den althergebrachten kirchlichen Fastengeboten haben viel Menschen in den letzten Jahren den Begriff „fasten“ für sich mit Leben gefüllt.
Und manche bezeichnen mittlerweile jegliche Art von Verzicht als „fasten“, etwa eine Zeit lang ohne Internet oder Smartphone auszukommen. Andere verkneifen sich Alkohol, das Rauchen, Eis oder Schokolade, wieder andere lassen den Fernseher ausgeschaltet.

In solchen Fällen wirft eine Einladung zum Essen während der 40tägigen Fastenzeit vor Ostern oder der Fastenzeit anderer Religionen oder Kulturen keine Fragen nach einer eventuell notwendigen Absage auf.

Verlangt sich hingegen jemand strenges Fasten ab oder ist beim Heilfasten, ist das anders.
Oft kommen dann Bedenken auf, ob es nicht unhöflich sei, dann eine Einladung anzunehmen und wenig oder gar nichts zu essen.

Ohne vorherige „Vorwarnung“ wäre es das in der Tat. Denn es könnte die Gastgebenden gehörig unter Druck setzen, falls sie von den Einschränkungen beim Essen erst erfahren, wenn bereits alle Gäste am Tisch sitzen.

Eine Einladung deswegen abzusagen, ist jedoch nicht zwingend notwendig.
Wer dies dennoch möchte, verhält sich zuvorkommend, den Grund dafür anzugeben, um Missverständnisse zu vermeiden.

Andernfalls gehört es zu den Umgangsformen in der Fastenzeit, frühzeitig darauf hinzuweisen, dass bestimmte Speisen wegen des Fastens nicht gegessen werden können. Am besten direkt nach Erhalt einer schriftlichen Einladung beziehungsweise bei einer mündlichen sofort, wenn sie ausgesprochen wird. So haben die Einladenden genügend Zeit, sich darauf einzustellen und gegebenenfalls ihr Speisenangebot zu ändern.

Generell ist meine Empfehlung, nicht nur im Rahmen derUmgangsformen in der
Fastenzeit:

Wenn Sie aus persönlichen, religiösen, kulturellen oder medizinischen Gründen bestimmt Speisen nicht essen (möchten), weisen Sie Gastgebende darauf hin. So vermeiden Sie Missverständnisse und Verstimmung. Denn es wäre beispielsweise sehr unhöflich, wenn die Einladenden sich beim Kochen viel Mühe gegeben haben, um dann zu erfahren, dass Sie etwas nicht essen (oder gar fasten).

Link zum Artikel: http://erster-eindruck.eu/umgangsformen-fastenzeit/

Über:

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„Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.“

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Sind attraktive Menschen erfolgreicher ?

Sind Attraktivität und ein starker erster Eindruck wichtiger als eine gute Ausbildung oder gar so viel wert wie ein akademischer Abschluss ?

BildMehrere Studien sagen klar „Ja“. So sind attraktive Menschen erfolgreicher und Attraktivität kann sogar Kompetenz ersetzen. Nicht nur sind attraktive Menschen erfolgreicher, sie verdienen im Durchschnitt deutlich mehr und sind signifikant seltener arbeitslos. Das zeigt eine Studie aus Lüneburg.

Die Studie stützt sich auf eine Befragung mit 3000 Teilnehmern, bei der unter anderem auch das Gehalt abgefragt und die Attraktivität durch die Interviewer auf eine Skala von 1 bis 11 bewertet wurden.

Mit Ergebnissen, die nachdenklich stimmen: ein Unterschied von 5 „Attraktivitätspunkten“ (entsprechend dem Unterschied von ganz normal bis ausnehmend schön) ist bei der Jobsuche so viel Wert wie ein Uniabschluss. Und sorgt für ein im Durchschnitt mind. 15% höheres Gehalt.

Dabei ist es denen, die einen attraktiven Bewerbenden vorziehen, gar nicht bewusst, warum sie so entscheiden. Würden wir sie befragen, wären sie vermutlich davon überzeugt, nur auf der Basis der Kompetenz des Bewerbenden entschieden zu haben.

Denn es ist unser unbewusstes Bewertungssystem, das attraktive Menschen erfolgreicher macht.

Unser evolutionäres Erbe sorgt dafür, dass wir uns innerhalb weniger Sekunden einen Eindruck von anderen Menschen bilden, ob wir wollen oder nicht ! Der berühmte „erste Eindruck“, von dem Wissenschaftler sagen, dass er in 0,3 bis maximal 7 Sekunden gebildet wird.

Die Soziologin Catherine Hakim geht noch weiter. Sie hält die „schwer fassbare, eminent einflussreiche Kombination aus Schönheit, Sexappeal, sozialen Kompetenzen und der Fähigkeit, das eigene Selbst zu präsentieren“ für enorm wichtig und bezeichnet sie in Ihrem gleichnamigen Buch als „erotisches Kapital“. Und sie empfiehlt speziell Frauen den persönlichen Einsatz der erotischen Ausstrahlung … frei nach dem Motto „in High Heels Karriere machen“.

Ja, aber … das soll wirklich stimmen ? Als verstandesgesteuerte Menschen sind wir doch wohl in der Lage, diesen ersten Eindruck zu relativieren ?!

Ja und nein: selbstverständlich können wir versuchen, mit unserem Verstand auf den unbewussten Eindruck, den wir von einem anderen Menschen haben, Einfluss zu nehmen.
Und damit ohne pauschal attraktive Menschen erfolgreicher zu beurteilen.

Doch das ist ein schwieriges Unterfangen. Denn nicht nur bei ersten, auch bei den folgenden Eindrücken beurteilen wir unsere Mitmenschen eher unbewusst, als verstandesbasiert:

80% unserer Entscheidungen werden unbewusst getroffen.
Führende Neuro-Wissenschaftler zeigen durch Ihre Studien verstärkt, dass ca. 80 % unserer Entscheidungen vom Unbewusstsein getroffen werden.
Und dass unser Unbewusstes auch noch deutlich schneller darin ist, Informationen und Reize zu verarbeiten und in einen „Eindruck“ zu verwandeln. Lange bevor unser Bewusstsein eine Chance hat „bewusst mitzureden“.

Und eines ist sicher: wir können unseren ersten Eindruck nicht ungeschehen machen, das liegt schon im Wort selber begründet. Wir können nur versuchen, ihn zu revidieren oder zumindest zu relativieren.

Doch dabei steht uns jedoch zusätzlich noch im Weg, dass wir auch noch unbewusst eher auf Dinge / Details achten, die unseren ersten Eindruck bestätigen, als auf Dinge, die ihn revidieren könnten – der sog. „Halo-Effekt“. Eine Art der selbsterfüllenden Prophezeiung und damit noch einer der Gründe, weshalb attraktive Menschen erfolgreicher eingeschätzt werden.

Wenn wir attraktive Menschen erfolgreicher und kompetenter einschätzen, schlägt der Halo-Effekt auch zu: uns fallen vor allem die Dinge auf, die unsere Einschätzung bestätigen. Und die so Bevorzugten fühlen eine größere Bestätigung und spüren ein größeres Selbstbewusstsein … was wiederum zu einer besseren Einschätzung durch andere führt. Eine positive Aufwärtsspirale und nach der Vermutung des Studienleiters leisten die so Motivierten auch tatsächlich mehr.

Wie können wir das für uns nutzen ? Auch wenn wir an unserer körperlichen Attraktivität nur teilweise etwas ändern können, sollten wir uns über diese Wirkung bewusst sein. Und auch unsere körperlichen Pluspunkte bewusst hervorheben.

Darüber hinaus sind Dinge wie Kleidung, Pflege und Auftreten, Haltung, Körpersprache und Mimik in jedem Fall Faktoren, die attraktiv machen … und damit auch erfolgreicher. Eine Liste der Dinge, die den ersten Eindruck ausmachen finden Sie hier.

Zusammenfassend können wir sagen:

– leben Sie mit dem Teil der Attraktivität, den sie nicht beeinflussen können, an Ihrer Körpergröße können Sie z.B. schwerlich etwas ändern

– arbeiten Sie an den Dingen, die Sie ändern können. Mit Sport und guter Ernährung sind Sie auf dem richtigen Weg.

– achten Sie auf die Dinge, die den ersten und alle weiteren Eindrücke beeinflussen.

Mehr zum Thema „Der erste Eindruck“ finden Sie hier

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Geschlechtergerechte Kommunikation

10 Empfehlungen, für geschlechtergerechte Kommunikation, ohne den Sprachfluss zu stören oder unlesbar zu schreiben.

BildDie Förderung der Anzahl an weiblichen Führungskräften und die Voraussetzungen und Massnahmen dazu sind ein oft diskutiertes Thema, wie auch die jüngste dpa-Meldung zeigt. Und nicht zuletzt sollten Respekt und Wertschätzung die grundlegenden Werte dazu sein. Nicht zuletzt deshalb hat sich der Arbeitskreis Umgangsformen International AUI dem Thema der geschlechtergerechten Kommunikation angenommen. Als vom AUI zertifizierter Business Knigge Coach AUI teilt Alexander Plath die aktuelle Pressemitteilung:

Laut neuester Veröffentlichung des Arbeitgeberverbandes BDA zur Steigerung des Anteils der Frauen in Spitzenpositionen, nicht nur von DAX-Unternehmen, gibt es positive Tendenzen. Dennoch sind die selbst gesteckten Ziele für mehr Frauen in Führungsgremien längst nicht erreicht.

Vermutlich werden dadurch Bestrebungen verstärkt, verbindliche Zielvorgaben zu erarbeiten. Völlig unabhängig davon, wann mit welcher Quote solches kommt und ob die Meinungen über die Sinnhaftigkeit solcher Maßnahmen auseinandergehen, ist eines Fakt: In der Sprache gibt es noch reichlich Nachholbedarf, was eine geschlechtergerechte Kommunikation angeht.

Zwar hat sich dazu in der letzten Zeit schon einiges entwickelt. So ist es selbstverständlich geworden, „Frau Bundeskanzlerin“, Frau Ministerin“, „Frau Bischöfin“, „Frau Professorin“ oder „Frau Direktorin“ zu sagen und weitere weibliche Anreden zu verwenden. Selbst die Titulierung „Frau Doktorin“ ist inzwischen weniger fremd als noch vor einigen Jahren. Doch die Zahl derer, die meinen, das alles sei doch lediglich ein völlig überflüssiger Geschlechterkampf in Wort und Schrift, ist nach wie vor groß. Denjenigen sei ans Herz gelegt: Es geht eher um das genaue Gegenteil – um friedliche Koexistenz von weiblichen und männlichen Formen. Dazu
kommt: Die Sprache wird klarer und jeder Mensch fühlt sich direkt angesprochen.

Bestrebungen, in aus Frauen wie Männern zusammengesetzten Gruppen auf ausschließlich weibliche Diktion zurückzugreifen, etwa in Grundordnungen, erfüllen dieses Kriterium nicht. Sie sind den Männern gegenüber unhöflich.

Mögliche Erklärungen für eine solche Entscheidung, etwa, dass Schrägstrichversionen und Doppelungen lese-unfreundlich seien – was unbestritten stimmt -, sind fehl am Platz. Der Grund: Es gibt vielfältige Möglichkeiten, einen Text ohne (innen), /-innen oder ständige Wiederholungen wie „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“ so zu gestalten, dass er gut lesbar ist und dennoch beiden Geschlechtern die Präsenz und damit die notwendige Wertschätzung zuerkennt. Dazu hier einige Tipps:

Die 10 wichtigsten Tipps für geschlechtergerechte Kommunikation mit einem geschlechtergerechten Schreib- und Sprachstil:

1. Beweisen Sie Frauen wie Männern Ihre Wertschätzung, indem Sie beide Geschlechter sprachlich erscheinen lassen.

2. Vermeiden Sie Übertreibungen und Fehler. Wortschöpfungen wie „Menschin“, „Kasperin“, „Mitgliederin“ oder „Kinderinnen“ sind schlechtes Deutsch.

3. Wählen Sie in schriftlichen Anreden stets die ausgeschriebenen Doppelformen. Statt zum Beispiel: „Sehr geehrte/r Kunde/in“ – was zusätzlich ein Duden-Fehler wäre – besser: „Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde“. Die Zweifach-Nennung ist auch bei mündlichen Anreden die wertschätzendste Form, etwa: „Liebe Mitarbeiterinnen und liebe Mitarbeiter.“

4. Entscheiden Sie sich am besten überhaupt nur in Ausnahmefällen für Schrägstrich- oder Klammerversionen, etwa bei Platzmangel in Tabellen.

5. Verwenden Sie so oft es geht geschlechtsübergreifende Begriffe.
Beispiele: Angestellte, Team/Teammitglied, Belegschaft/Belegschaftsmitglied, Beschäftigte, Betriebsangehörige, Fachkraft statt „der/die Mitarbeiter“. Vorgesetzte, Führungskraft, Führungspersonen statt „der Chef“ oder „Manager“.

6. Setzen Sie soweit möglich Verlaufsformen ein. Beispiele: Studierende, Gastgebende, Interessierte, Mitarbeitende statt Studenten, Gastgeber, Interessenten, Mitarbeiter.

7. Weichen Sie auf Wörter wie Mensch, Person, Individuum, Gegenüber aus, um geschlechtergerecht zu formulieren.

8. Integrieren Sie weibliche Formen, indem Sie „die oder der“ nutzen.
Besonders einfach ist das bei Personenbezeichnungen, die aus Adjektiven und Partizipien abgeleitet sind, wie: die oder der Betroffene, Kranke, andere, Schnellste, Jugendliche, Ältere, Jüngste, Tüchtigste.

9. Greifen Sie dort, wo es ohne Sinnentstellung möglich ist, auf Plural anstelle von Singular zurück. Beispiele: „Erwachsene sollten wissen …“ statt „Der Erwachsene sollte …“ „Reisende sind gut beraten, wenn …“ statt „Der Reisende ist gut …“ „Geschädigte wenden sich, bitte, an ihre Versicherung mit …“ statt: „Der Geschädigte wende sich …“

10. Umgehen Sie sprachliche Fettnäpfchen wie „weibliche Mitarbeiter“. Was, bitte, soll man sich darunter (oder etwa unter einem „weiblichen“ Fahrer/Kunden/Chef) vorstellen? Sind das Männer, die feminine Züge aufweisen, sich einer Geschlechtsumwandlung unterzogen haben oder in Frauenkleidung daherkommen? Auch Formulierungen wie: „Sie war der erste weibliche Minister“ sollten – das steht sogar in einem Duden – vermieden werden. Ebenfalls unsinnig sind Kombinationen wie „Frauen und ihre männlichen Kollegen sind gleichermaßen …“, „Frauen sollen männlichen Bewerbern gegenüber …“ Sinnvoll sind solche Zusätze nur dann, wenn ein geschlechtsneutrales Wort folgt. Beispiele: „weiblicher Fan“, „männliche Jugendliche“, „weibliche Person“, „männlicher Stargast“.

Unsere Sprache ist immer auch Ausdruck der Wertschätzung gegenüber anderen Menschen und damit ist, auch über die geschlechter-wertschätzende Verwendung durch geschlechtergerechte Kommunikation hinaus, auch die Verantwortung für den wertvollen Umgang damit verbunden.

Doch nicht nur die verbale, gerade auch die non-verbale Kommunikation drücken Respekt und Wertschätzung aus und die besten Bemühung einer geschlechtergerechten Kommunikation werden ins Gegenteil gekehrt, wenn Ihre Körpersprache verrät, dass Sie letztendlich Wertschätzung nur „simulieren“ anstatt diese ernsthaft auszudrücken.

Den ganzen Artikel finden Sie hier: http://erster-eindruck.eu/geschlechtergerechte-kommunikation/

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Sommer Knigge Tipps – den Sommer geniessen mit Stil

Hier finden Sie einen Auszug aus den Sommer Knigge Tipps …

BildEin Fauxpas, den wir regelmässig beobachten können und der definitiv unter die Sommer Knigge Tipps gehört – die Sonnenbrille:

Natürlich nicht die Sonnenbrille an sich, sondern diese bei Gesprächen oder gar bei der Begrüssung auf zu lassen.

Der Blickkontakt als Teil der non-verbalen Kommunikation ist nicht nur wichtiger, als das was wir sagen (laut Studien), sondern auch eine Frage der guten Manieren.

Was empfinden wir, wenn uns jemand nicht in die Augen schauen kann oder will ? Unbehagen ? Unsicherheit ? Mangelndes Vertrauen ? „Der hat was zu verbergen“ ? Oder, oder, oder … in jedem Fall löst mangelnder Blickkontakt ein unangenehmes Gefühl aus und steht damit im Widerspruch zu Respekt und Wertschätzung.

Also lautet der erste unserer Sommer Knigge Tipps: Sonnenbrille abziehen bei der Begrüßung (ganz wichtig) und im Gespräch. Suchen Sie sich lieber einen Ort an dem Sie die Sonne nicht stört.

Zwei weitere Fragen zu den Sommer Knigge Tipps:

„Muss man umstehende Menschen fragen, ob man mit dem I-Phone fotografieren darf wenn sie drauf wären?“ (und man sie dann postet). Etwa Kinder am Strand etc etc.“

Meine Empfehlung: Unabhängig von der rechtlichen Situation (Recht am eigenen Bild) ist es eine Frage des Respektes und der Wertschätzung, nur dann ein Bild zu veröffentlichen (insbesondere in den sozialen Medien im Internet), wenn die Zustimmung der darauf fotografierten Menschen zweifelsfrei vorliegt.
Dies bedeutet also: im Zweifelsfall lieber nachfragen als in ein Fettnäpfchen treten.

Wie bei den meisten Umgangsformenfragen ist auch hier gesunder Menschenverstand sehr hilfreich, je unangenehmer die Veröffentlichung des Bildes sein könnte, desto wichtiger ist es, sich die Zustimmung vorab zu holen (Strandbilder, Partybilder, etc.). Denn peinliche Bilder können nicht nur ärgerlich sein, sondern echten Schaden hervorrufen. So ist es mittlerweile Standard, dass Personalchefs beispielsweise vor einer Einstellung die Social-Media-Profile von Kandidaten überprüfen.

„Darf man eigentlich im E-Book lesen während man läuft (auf einem Gehweg) usw.?“

Meine Empfehlung: Es ist eine Frage des gegenseitigen Respektes, dass wir andere Menschen nicht dazu nötigen uns aus dem Weg zu gehen, weil wir unsere Aufmerksamkeit einem E-Book oder auch dem Handy mehr widmen als unserer Umwelt. Abgesehen davon, dass der Besitzer sich und sein E-Book / Mobiltelefon damit in Gefahr bringt.

Prinzipiell empfinden es viele Menschen als unhöflich, wenn wir uns in ihrer Gegenwart mehr mit unserem elektronischen Spielzeug als mit unseren Mitmenschen beschäftigen (Stichwort „Phubbing“). Natürlich ist dies, wie wir auch selbst mühelos feststellen können, ebenfalls eine Generationenfolge.

Link zum Artikel: http://erster-eindruck.eu/sommer-knigge-tipps/

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Positive Kommunikation: Der positive Umgang mit penetranten „aber“-Sagern

Der positive Umgang mit penetranten „aber“-Sagern.

BildKennen Sie sie auch?
Die penetranten „aber“-Sager, die auf jeden Ihrer Sätze mit „Aber…“ oder „Ja, aber…“ reagieren?
Ist es in diesen Fällen nicht schwierig, noch an positive Kommunikation zu denken, wenn die Kommunikation Ihres Gegenübers alles andere als positiv ist?

Doch der positive Umgang mit dem „aber“ ist leicht, wenn Sie ein paar Kommunikationsregeln beachten:

Lösung 1:

Bitte lassen Sie sich von einem „aber“ nicht aus der Ruhe bringen.
Das Wörtchen „aber“ fährt Ihren „inneren Schutzschild“ hoch, weil es der Auslöser für eine Verteidigungssituation ist.
Doch wenn Sie die Wirkung des Wörtchens kennen und sich selbst beobachten, können Sie im Sinne einer positiven Kommunikation Ihre Reaktion darauf unterbinden und das Wort „aber“ ignorieren.

Lassen Sie sich vom vorgebrachten Einwand also nicht aus der Ruhe bringen und kommunizieren Sie positiv weiter.

Lösung 2:

Drehen Sie den Spieß um und zeigen Sie erst einmal Verständnis für den „aber“-Sager, um darauf dann Ihr Argument in veränderter oder unveränderter Form noch einmal vorzubringen.

Verständnis + „und“ + Argument = Erfolg !

Verständnis zeigen wirkt stets positiv und der Mensch, mit dem Sie kommunizieren, wird die Anzahl seiner „aber“ in der Kommunikation automatisch reduzieren.

Antworten Sie auf ein vorgebrachtes „aber“ also beispielsweise mit einem Satzbeginn wie
„Das verstehe ich…“,
„Da haben Sie Recht…“,
„Ein interessanter Punkt…“, dann fügen Sie das magische Wort „und“ ein und bringen Ihr nächstes Argument vor oder wiederholen das vorangegangene Argument.

Ein Beispiel:

Ihr Gegenüber sagt: „Aber das ist doch viel zu teuer!“

Ihre Reaktion: „Ich verstehe Sie und genau deshalb zeige ich Ihnen jetzt, warum letztendlich unter Berücksichtigung aller Kosten unser Produkt doch das günstigste ist.“
(Mit dem „positiven“ Wort „und“ statt „aber“ hebeln Sie den automatischen Abwehrmechanismus Ihres Gegenübers aus.)

Sie sehen, mit ein paar Regeln und Ideen zur positiven Kommunikation können Sie viele Gesprächssituationen entschärfen und Ihr Gegenüber positiv überzeugen.

Noch besser ist natürlich ein Rhetorik & Kommunikationstraining!

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Weihnachtsfeier Knigge für Ihre Weihnachtsfeier von Alexander Plath

Kleiner Weihnachtsfeier Knigge für Ihre betriebliche Weihnachtsfeier

BildNachdem wir im letzten Jahr schon einen Weihnachtsfeier Knigge mit den gefährlichsten Fallen veröffentlicht haben, gibt es in diesem Jahr eine offizielle Empfehlung des Arbeitskreis Umgangsformen International AUI für den Weihnachtsfeier Knigge. Wir haben diese Empfehlungen für Sie in den Weihnachtsfeier Knigge eingearbeitet und präsentieren Ihnen hier die aktuelle Version:
Weihnachtsfeier Knigge

Weihnachtsfeier Knigge: Einladung ablehnen?

Die „Muss-ich ?“-Falle

Falls Sie sich fragen, ob Sie zur Weihnachtsfeier überhaupt hingehen müssen Die Empfehlung des Weihnachtsfeier Knigge ist klar:
Eine Weihnachtsfeier ist eine Gelegenheit die Kollegen einmal auf einer ganz anderen Ebene kennenzulernen. Das für Sie organisierte Fest ist ein Geschenk und Sie zeigen ebenfalls Wertschätzung wenn Sie dabei sind.

Für Vorgesetzte lässt der Weihnachtsfeier Knigge keine Ausrede zum Fernbleiben zu und es wäre auch sehr merkwürdig, wenn Sie diesen Anlass nicht nützen wollten, um in feierlichem Rahmen ein ehrliches Danke an die Mitarbeitenden zu sagen.

Überlegen Sie sorgfältig, ob Sie eine Einladung zur Firmen- oder Abteilungs-Weihnachtsfeier ablehnen. Das könnte Ihnen neben einem Weihnachtsfeier Knigge Fettnäpfchen auch als Desinteresse, Arroganz oder gar als mangelnde Teamfähigkeit ausgelegt werden.

Die „Kleidungs“-Falle

In den meisten Fällen ist die Kleidung auf den Weihnachtsfeiern ähnlich oder gleich der Kleidung im Büro, in vielen Fällen sogar etwas festlicher. Wählen Sie Ihre Garderobe dem Anlass oder der herausgegebenen Empfehlung gemäß. Sollte letztere fehlen und deshalb Unsicherheit zum gewünschten Kleidungsstil auftauchen, empfiehlt der Weihnachtsfeier Knigge eine vorherige Nachfrage bei den Zuständigen als klügste Lösung.

Hier noch einmal der Hinweis:
Die Bezeichnung „business casual“ bedeutet streng genommen Geschäftskleidung, also durchaus Anzug. Viel zu oft wird die Bezeichnung „casual“ als Jeans- oder gar Sportschuhfreigabe missverstanden. Die Kleidung der Damen darf auch nach Weihnachtsfeier Knigge durchaus ein bisschen weiblich sein. Sonst wäre es ja langweilig 😉 …

Doch die Betonung liegt ausdrücklich auf „ein bisschen“, denn die Weihnachtsfeier soll nicht dazu dienen die anwesenden Männer oder Frauen zu irritieren. Kein zu tiefes Dekolleté, kein durchsichtiges Oberteil oder zu kurzer Rock!
Holen Sie das kleine Schwarze aus dem Schrank und geben dem Fest und sich selbst festlichen Glanz mit einem besonderen Schal, Schmuck oder edlen Strümpfen und Schuhen.

Die „Cliquen“-Falle

Keine Frage: Es gibt Kolleginnen und Kollegen, die mögen Sie lieber und solche, denen gehen Sie vorzugsweise aus dem Weg. Dennoch ist die Weihnachtsfeier nicht nur eine gute Gelegenheit auch mit denjenigen Kollegen ein paar Worte zu wechseln, die Ihnen bisher eher unbekannt sind oder nicht besonders sympathisch wirken. Vielleicht entdecken Sie einen ganz sympathischer Menschen. Der Weihnachtsfeier Knigge sagt: Es ist schlicht und einfach höflich, sich mit allen Kollegen zumindest kurz zu unterhalten und den Abend nicht nur in der eigenen Clique zu verbringen. Wenn es eine Tisch- oder Sitzordnung gibt, halten Sie sich, bitte, daran. Oft wird eine solche deshalb erstellt, um „Klüngel“ derer, die sowieso immer zusammenhocken, zu vermeiden. Eine Weihnachtsfeier dient neben anderem auch dem besseren Kennenlernen der Firmenangehörigen.

Die „Smalltalk“-Falle

Gerade die lockere Atmosphäre einer Weihnachtsfeier ist eine gute Gelegenheit nicht nur Kollegen, sondern auch Vorgesetzte etwas näher kennenzulernen und damit ein paar kleine, doch vielleicht entscheidende, Schritte für die berufliche Zukunft zu tun (Jedoch nicht der Ort für Gehaltsverhandlungen!). Die meisten Menschen überschätzen den Inhalt des Smalltalks und befürchten daher, dass sie etwas Falsches sagen.

Keine Sorge – Smalltalk ist nicht mehr als eine vorsichtige Annäherung aneinander und dies geht über allgemeine und unverfängliche Themen wie dem Wetter, dem Ort der Weihnachtsfeier, den Reise-/Urlaubsplänen, Wintersport. Berufliche Themen sollten Sie, wenn Sie wirklich Punkten wollen, eher vermeiden. Die Kunst des Small Talks – des kleinen, leichten Gesprächs – ist bei solchen Anlässen gefragt. Dazu zählen weder interner Klatsch und Tratsch noch alle sonst bestehenden Small-Talk-Tabus unter relativ Fremden – etwa Krankheit, Tod, Religion, Geld und Besitz, Politik, ethnische Fragen. Stattdessen empfiehlt der Weihnachtsfeier Knigge etwas Unverfängliches wie Kunst, Literatur, Theater, Kino, die bevorstehenden Feiertage oder Urlaub sowie Hobbys ganz allgemein. Versuchen Sie etwas über die Ihre Gesprächspartner zu erfahren – zeigen Sie ehrliches Interesse.

Probieren Sie es aus, Sie werden merken, es ist leichter als Sie denken.

Die „Läster“-Falle

Endlich eine Gelegenheit sich mal richtig über die unliebsamen Kollegen „das Maul zu zerreißen“? Vorsicht: Erstens ist Lästern, auch wenn es Spaß macht, in jedem Fall unhöflich und gehört nicht auf eine Feier. Wenn Sie etwas an einer Kollegin oder einem Kollegen stört, so besprechen Sie dies unter vier Augen und direkt. Dafür eignet sich ein normaler Büroarbeitstag immer besser. Nicht nur im Sinne des Weihnachtsfeier Knigge, sondern allgemein im Sinne guter Umgangsformen.

Und was sagt der Weihnachtsfeier Knigge, wenn in Ihrer Runde die Lästerei losgeht? Lenken Sie sanft das Gespräch auf ein anderes Thema und wenn es zu massiv wird, sprechen Sie direkt an, dass Sie es schade finden, wenn auf einer Weihnachtsfeier über andere hergezogen wird.

Die „Alkohol“-Falle

Auch wenn eine Weihnachtsfeier sicher eine gute Gelegenheit wäre, um die in diesem Jahr nicht erfolgte Lohnerhöhung zu kompensieren, indem Sie das Unternehmen durch den intensiven Konsum teurer hochprozentiger Spirituosen schädigen, unsere Weihnachtsfeier Knigge Empfehlungen sind klar:

Schätzen Sie Ihre Alkoholverträglichkeit richtig ein. Es ist in der Regel wenig Image fördernd, wenn dank großzügig zur Verfügung gestellter alkoholischer Getränke Verhaltensweisen an den Tag gelegt werden, die Grenzen anderer oder die des guten Geschmacks überschreiten. Dazu zählen zum Beispiel unerwünschte Flirtversuche, die schnell als unliebsame oder plumpe Anmache empfunden werden können. Distanzlosigkeit in jeder Form – etwa auch beim Tanzen – ist ein Weihnachtsfeier Knigge Fettnäpfchen erster Güte.

Und noch ein Weihnachtsfeier Knigge Geheimtipp: Alkohol vertragen Sie besser, wenn Sie bereits etwas gegessen haben! Trinken Sie, gerade auf der Weihnachtsfeier, nur in Maßen!

Es ist sicher nichts gegen das gemeinsame Anstoßen mit Sekt und Wein zu sagen und auch ein Digestif zur Verdauung mag durchaus noch „drin sein“, Sie wollen ja auch nicht als Spielverderber gelten. Bedenken Sie jedoch, dass es möglicherweise Kollegen gibt, die sehr genau mitzählen, was und wie viel Sie an diesem Abend konsumieren. Und Alkohol lockert die Zunge, und lässt eventuell Verhaltensweisen zutage treten, die Sie sicherlich weder durch Foto noch durch Video verewigt im Firmennetzwerk oder auf Facebook noch lange nach dem Fest sehen möchten…

Praktizieren Sie außerdem im Sinne des Weihnachtsfeier Knigge alle gängigen guten Umgangsformen, sei es bei den Tischsitten, beim Büfett – es wird wie immer seitens der Gastgebenden, hier also von Vorgesetzten, eröffnet, ehe sich ein Gast daran bedient -, bei der Begrüßung wie bei der Verabschiedung. Und denken Sie, bitte, daran: Eine Betriebsfeier, ganz gleich zu welcher Jahreszeit, ist etwas anderes als ein Familienfest – selbst wenn sich eine Belegschaft laut Wunsch der Firmenleitung als „große Familie“ fühlen soll! Ein Lapsus, der innerhalb der Verwandtschaft unter Umständen schnell verziehen wird, kann bei einem Betriebsfest zum Karriereknick führen.

Sollten Sie die Feier aus zwingenden Gründen erheblich eher als die anderen Firmenmitglieder verlassen, erklären Sie das am besten sowohl Ihrem Kollegium als auch Ihren Vorgesetzten gegenüber. Gleiches gilt, wenn Sie nicht pünktlich erscheinen können.

Weihnachtsgrüsse:

Facebook & Co. werden sicher mit Bildern und Videos zu Weihnachten geflutet. Doch zeigt eine schöne Weihnachtskarte, handgeschrieben, eine ganz andere Wertigkeit. Und wenn Sie die Grüsse nicht per Hand schreiben wollen, dann unterschreiben Sie bitte auf jeden Fall persönlich. Von der Sekretärin gezeichnete Weihnachtsgrüsse sind kein wirkliches Zeichen für guten Stil. Auf eine Grusskarte müssen Sie im Übrigen nicht antworten, dürfen es jedoch gerne.

Wir wünschen Ihnen eine feierliche, schöne Weihnachtszeit, tolle Weihnachtsfeiern mit dem Weihnachtsfeier Knigge und sagen Ihnen an dieser Stelle von ganzem Herzen Danke für die vielen schönen Momente, die wir mit Ihnen in diesem Jahr als Kunden, Partner und Freunde erleben durften.

Ihr

Alexander Plath

Originaltext unter : http://erster-eindruck.eu/weihnachtsfeier-knigge/

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Alexander Plath’s Reise- und Urlaubsknigge

Mit kaum etwas können Sie die Stimmung bei Ihren Mitreisenden und Gastgebern (im Ausland) schneller ruinieren, als mit schlechten Umgangsformen.
Gehen Sie auf Nummer sicher!

BildALEXANDER PLATH’S REISE- UND URLAUBSKNIGGE
Der Sommer ist traditionell Reisezeit und die Sonne hebt die Stimmung, die Menschen sind viel offener und meist gut gelaunt – wenn der Auftritt passt!
Und zu einem guten Auftritt gehören auch die passenden Umgangsformen. Weil nichts die Stimmung so schnell verdirbt, wie der Tritt ins Knigge Fettnäpfchen!

Andere Länder, andere Sitten, andere Umgangsformen.
Egal ob die Gabe des Trinkgeldes, die Wahl des Kleidungsstückes am Badestrand oder spezielle Essgewohnheiten – im besten Falle fallen fehlende Etikette-Kenntnisse nicht auf, im schlechtesten hat man sich mit fehlenden Umgangsformen schnell blamiert und unbeliebt gemacht. Wer den Einwohnern seines Urlaubslandes Respekt entgegen bringen und auf ihre Gewohnheiten Rücksicht nehmen will, für den ist es deshalb selbstverständlich, sich mit den Gepflogenheiten, Werten und dem Knigge seines Feriengebietes auseinander setzen. Denn gutes Benehmen gegenüber Ansässigen und Tätigen ist im Urlaubsgebiet genauso gefragt wie in den heimischen Gefilden und das auch bereits während der An- und Abreise.
Und zu einem guten Auftritt gehören auch die passenden Umgangsformen. Weil nichts die Stimmung so schnell verdirbt, wie der Tritt ins Knigge Fettnäpfchen!

DIE ANREISE
Jeder Urlaub beginnt mit der Anreise zum Ferienziel. Unterwegs mit dem Flugzeug oder mit dem Zug gilt es im Umgang mit den Mitreisenden einige Punkte im Reiseknigge zu beachten, um allen ein möglichst angenehmes Reiseklima zu ermöglichen.

DIE PASSENDE KLEIDUNG
Sowohl die Anfahrt im Zug als auch die im Flugzeug bedeutet mehrere Stunden auf engstem Raum mit anderen Menschen. Deshalb sollten Sie möglichst auf Kleidung verzichten, die Ihnen oder Ihren Mitreisenden unangenehm ist. Eine verschmutzte, ungepflegte oder zu freizügige Garderobe ist zu vermeiden. In beiden Transportmitteln kann es durch die permanente Belüftung recht kühl werden. Denken Sie also daran, warme Kleidungsstücke griffbereit einzupacken.

DAS GEPÄCK VERSTAUEN
Sowohl im Flugzeug als auch im Zug hat Ihr Gepäck im Gang nichts verloren. Beides gehört entweder auf die Ablageflächen über den Sitzen oder zu Ihnen an den Platz. Wenn Sie es alleine nicht schaffen, Ihr Gepäck über Ihnen zu verstauen, kommen die meisten – weiblichen wie männlichen – Reisenden Ihrer Bitte nach Hilfe sehr gerne nach. Brauchen Sie dagegen noch Lektüre, Stifte, eine Brille oder ähnliches aus Ihrem Handgepäck, dann sollte Sie dieses vorerst an Ihrem Platz verstauen. Nach Entnahme der benötigten Dinge können Sie Ihr Gepäck immer noch auf der Ablagefläche verstauen. Die nachfolgenden Mitreisenden werden Ihnen danken, dass sie auf diese Weise zügig zu ihrem Sitzplatz gelangen können.

DEN PLATZ EINNEHMEN
Nehmen Sie einen Platz in einer Reihe ein, in der sich schon andere Personen aufhalten, freut sich Ihr Nachbar über ein freundliches „Guten Tag“ bevor Sie sich setzen. Eine weitere Vorstellung Ihrerseits ist in dieser Situation jedoch nicht von Nöten.
Sollten Sie an ihm vorbei müssen um zu Ihrem Platz zu gelangen, verzichten Sie darauf, sich an ihm vorbei zu quetschen. Gutes Benehmen beweisen Sie in diesem Moment, wenn Sie den anderen freundlich bitten, kurz aufzustehen, damit Sie Ihren Sitz einnehmen können.
Wenn Sie neben ein oder zwei weiteren Reisenden sitzen, wird dies zwangsläufig dazu führen, dass Sie sich mit ihnen – genauso wie im Kino oder Theater – die Armlehne teilen werden. In der Regel werden Plätze gemäss Knigge „halbe-halbe“, und zwar „rechts-links“, geteilt: die Ablagefläche im Badezimmer, der Raum im Kühlschrank oder der Tisch im Restaurant. Bei Armlehnen dagegen sieht das Arrangement etwas anders aus.
Im Normalfall wird der eine den vorderen Teil nutzen, der andere den hinteren. Häufig lässt sich dieser Kompromiss nonverbal schließen. Die Höflichkeit gebietet es in der Folge, die Armlehnen nicht komplett für sich einzunehmen – außer der andere sitzt so, dass er aktuell offensichtlich nicht an einer Mitnutzung interessiert ist. Sollte ihr Nebenmann sich trotzdem permanent der ganzen Armlehne bemächtigen, dann hilft eine freundliche Bitte mit dem Hinweis, dass sie selbst auch die Armlehne nutzen möchten.
Zudem haben Sie die Möglichkeit, Ihre Rückenlehne nach hinten zu stellen, um es sich etwas gemütlicher zu machen. Im Flugzeug können Sie dies nach dem Ende des Ess- und Getränkeservices tun. Aber denken Sie daran, dass hinter Ihnen jemand sitzt, der möglicherweise seinen Klapptisch benutzt.
Um ein Herunterfallen der darauf befindlichen Gegenstände zu vermeiden, hilft es, die Lehnposition vorsichtig statt abrupt zu korrigieren.

SCHNARCHKONZERTE
Ihr Sitznachbar schläft ein, sein Kopf rutscht auf Ihre Schulter und zu guter Letzt fängt er auch noch an, ganze Wälder abzusägen.
Was können Sie jetzt unternehmen? Schnarchgeräusche stören genauso auf Flug- wie bei Zugreisen nicht nur Sie, sondern auch Ihre Mitreisenden.
Deshalb ist es durchaus angebracht und umgangsformenkonform, ihren Nachbarn aus seinem Schlaf zu wecken. Aber tun Sie dies bitte sanft. Denn er selbst verursacht Ihnen diesen Ärger nicht absichtlich. Bitten Sie ihn, eine andere Schlafposition einzunehmen. Häufig kann allein dadurch das Störgeräusch unterbunden werden.

FLUGTURBULENZEN
Während des Fluges kann es vorkommen, dass Ihnen die Reise auf den Magen schlägt. Überprüfen Sie deshalb gleich zu Beginn – dies hat zugleich eine beruhigende Wirkung – dass sich die „Spucktüte“ in der Sitztasche vor Ihrem Sitz befindet und im Ernstfall schnell von Ihnen herausgeholt werden kann. Sollten Sie diese tatsächlich benötigen, verschließen Sie sie nach Gebrauch sorgfältig und überreichen Sie sie dem Flugpersonal zur Entsorgung. Ist Ihnen dies nicht möglich, zum Beispiel, weil die Landung direkt bevor steht, verstauen Sie sie unter Ihrem Sitz.
Die Reinigungskräfte werden sie dann mitnehmen.

EXTRAWÜNSCHE
Bitte vermeiden Sie Extrawünsche während Start, Landung und Servicezeiten.
Im Flugzeug haben Sie die Möglichkeit Decken und Kissen vom Boardpersonal zu erhalten. Gerne können Sie sich mit dieser Bitte an die Crew wenden.
Allerdings sollten Sie hierfür unglückliche Momente vermeiden: der Kapitän macht eine Durchsage, es erfolgt gerade der Ess- und Getränkeservice oder das Boarding ist noch nicht abgeschlossen.

ZEITUNGEN
Beim Einstieg in das Flugzeug werden Zeitungen zur Mitnahme angeboten. Natürlich ist die Zahl der vorhandenen Zeitungen nicht unbegrenzt. Stecken Sie sich deshalb aus Rücksicht auf Ihre Mitreisenden nur eine Zeitschrift ein. Manch einer bemächtigt sich gleich mehrerer, lassen Sie sich davon nicht anstecken, das ist schlechter Stil und kaum im Sinne des Knigge.
Sowohl im Flugzeug als auch im Zug kann es Ihnen passieren, dass Ihr Sitznachbar Ihre Zeitung mitliest, weil sich diese direkt in seinem Sichtfeld befindet. Falls sich ein handliches kleines I-Pad als Tageszeitungsersatz nicht zeitnah durchsetzt, stellt das Angebot des ausgelesenen Teils an den Sitznachbarn die diplomatischste Lösung dar.
Dann können Sie beide in Ruhe lesen.

DEN PLATZ SAUBER VERLASSEN
Zur guten Etikette gehört es, seinen Sitzplatz im Zug oder Flugzeug nicht als Müllhalde zu verlassen. Statt den Abfall auf dem Fußboden oder dem Sitz liegen zu lassen, können Sie im Zug die Abfallbehälter am Sitzplatz oder in der Nähe der Ausgänge benutzen. Im Flugzeug stehen Ihnen hierfür entweder die Sitzlasche vor Ihnen oder die Spucktüte zur Verfügung.

OFFENHEIT FÜR NEUE EINDRÜCKE
Der Reise- und Urlaubsknigge beginnt bereits bei der Vorbereitung: vor und während der Reise können Sie von den Erfahrungen anderer Urlauber profitieren. Lesen Sie Reiseberichte und bereiten Sie sich so auf die örtlichen Gegebenheiten vor.
Gehen Sie unvoreingenommen mit den kulturellen Gegebenheiten Ihres Gastlandes um. Statt Ihre Vorurteile zu pflegen und nach deren Bestätigung zu suchen, seien Sie offen für neue Erfahrungen und Begebenheiten – Umgangsformen basieren auf der Wertschätzung für andere. Interpretieren Sie diese jedoch nicht nach unseren Maßstäben – an Ihrem Ferienort gelten möglicherweise andere Sitten und eine andere Etikett. Auf der anderen Seite können Ihnen die Einwohner Ihres Reisezieles mit Vorurteilen Ihnen gegenüber begegnen. Überlegen Sie sich, wie Sie auf diese mit Respekt reagieren. Und suchen Sie nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Ihrer und der fremden Kultur. So können Sie sich auf den Ferienort vorbereiten und sich Gedanken über Ihre eigene Einstellung machen.

SPRACHKENNTNISSE
Ihre Wertschätzung Ihrem Ferienland gegenüber können Sie durch das Erlernen wichtiger und weniger Worte in der Landessprache zum Ausdruck bringen. Üblich und höflich sind „bitte“, „danke“, „guten Tag“ und „Entschuldigung“. Falls Sie möchten, können Sie sich natürlich noch mehr Begriffe aneignen. Ist die Landessprache kompliziert, halten Sie die Ausdrücke einfach auf einem kleinen Zettel parat.

STRANDBEKLEIDUNG
An deutschen Stränden können Sie sich problemlos auch nackt bewegen. In Ihrem Urlaubsland sieht dies möglicherweise jedoch ganz anders aus. Schnell können fehlende Hüllen die Grenzen und Gefühle anderer verletzen und die nötige Wertschätzung vermissen lassen. Auch wenn Nacktheit nicht gegen das Gesetz verstößt, kann sie gegen Moralvorstellungen und insbesondere glaubensbedingte Gepflogenheiten der Anwesenden verstoßen und gehört somit zu den gefährlichsten Fettnäpfchen.
Gehen Sie also auf Nummer sicher, und baden Sie nur dort nackt, wo es die Sitten des Landes oder des Hotels oder eine FKK-Ausweisung des Strandes zulassen.

WER BEKOMMT TRINKGELD?
In Deutschland ist das Geben von Trinkgeld an den Kellner oder den Taxifahrer vollkommen normal. Das ist nicht in allen Ländern so.
Sowohl innerhalb Europas als auch weltweit sind die Trinkgeldgepflogenheiten nicht einheitlich. In Europa wird mehr Trinkgeld überreicht, je weiter man sich im Süden befindet.
In China und Japan dagegen führt diese Gabe zu Verwirrung und Unverständnis.
Heutzutage dürfen Sie Chefs genauso Trinkgeld geben wie Angestellten. So freuen sich zum Beispiel Selbständige über diese Anerkennung statt wie früher beleidigt zu sein. Sind Sie sich unsicher, wie Sie das Geld überreichen sollen, begleiten Sie die Handlung im Sinne guter Umgangsformen verbal mit einem „Für die Kaffeekasse.“ Dann kann sich der Chef überlegen, wie er das Geld verwenden möchte.
In Flugzeugen ist es unüblich extra Trinkgeld zu überreichen. Über den Wolken wird die Annahme von Trinkgeldern durch die Crew von einigen Arbeitgebern sogar explizit verboten.

WERTSCHÄTZUNG VERMITTELN
Mit der Gabe des Trinkgelds wollen Sie dem Angestellten gegenüber Ihre Wertschätzung vermitteln. Passen Sie auch Ihr weiteres Verhalten dementsprechend an. Überreichen Sie den Tip mit einem Lächeln und einem Dank. Und nur dann, wenn Sie es auch tatsächlich wollen.
Fühlen Sie sich nicht unter Druck gesetzt, sondern verzichten Sie auf die Gabe, wenn der Service nicht Ihren Erwartungen entsprochen hat. Zu guten Umgangsformen gehört allerdings auch, sofort zu reklamieren, wenn Ihnen etwas nicht passt. Und nicht am Ende (wenn eh nichts mehr zu ändern ist) den Kellner mit einem geringen oder keinem Trinkgeld abzustrafen. Nutzen Sie das Trinkgeld auch auf keinen Fall, um sich selbst zu repräsentieren, zum Beispiel, indem Sie ein unangemessen hohes überreichen. Damit machen Sie die gute Absicht der übermittelten Wertschätzung zu Nichte. Kleine, ehrliche Geschenke erfreuen den Servicemitarbeiter mehr als aufgesetzte, große.

HÖHE DES TRINKGELDS
Die Höhe des Trinkgeldes richtet sich nach den lokalen Gebräuchen, dem erbrachten Service und nach der Hotelkategorie.
Mit 5-10% des Rechnungsbeitrags liegen Sie in der Gastronomie richtig.
Wenn Sie 23EUR zu zahlen haben, dann runden Sie im Optimalfall auf 24,50EUR bis 25,50EUR auf.
In internationalen Mittelklassehotels sind 1EUR pro Gepäckstück für den Kofferträger und 1EUR pro Tag für das Zimmermädchen angemessen. Ist die Unterkunft kleiner, geben Sie weniger, ist sie größer, geben Sie mehr, um den Erwartungen zu entsprechen.
Die Gabe des Trinkgeldes ist mittlerweile sowohl direkt als auch über die Kreditkarte möglich, wobei meist die Zahlung des Trinkgelds bar bevorzugt wird. Zahlen Sie bar, dann kommentieren Sie die Übergabe mit dem Preis, den Sie inklusive Trinkgeld zahlen möchten bzw. mit dem Hinweis, dass der überreichte Betrag so korrekt ist. Zahlen Sie per Kreditkarte, dann teilen Sie dem Angestellten den Gesamtbetrag inklusive Trinkgeld mit. Letzteres wird ihm vom Chef in der Regel in bar ausgezahlt.

Originaltext unter http://aplath.eu/urlaubsreiseknigge

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Alexander Plath ist vom Arbeitskreis Umgangsformen International zertifizierter Business Knigge Coach und Experte für ,,den ersten Eindruck“, Auftreten und Wirkung. Er trainiert Rhetorik, Körpersprache, Präsentation, Etikette & Business-Knigge und coacht
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Der 8-Punkte-Anti-Diskriminierungs-Knigge

Business Knigge Coach (AUI) Alexander Plath präsentiert die 8 Punkte des AUI Anti-Diskriminierungs-Knigge in der Kommunikation mit Wertschätzung, Rücksichtnahme und gesundem Menschenverstand

Bild1. Bedenken Sie bei Formulierungen, bitte, stets: Nicht wie die sprechende Person etwas meint – „Das war doch nur Spaß!“ -, sondern wie die oder der Angesprochene etwas empfindet, ist ausschlaggebend dafür, ob eine Äußerung als diskriminierend bezeichnet werden kann. Respektieren Sie die Tatsache, dass jeder Mensch ein Recht auf sein Gefühl hat und ihm dieses nicht aberkannt werden kann.
2. Versetzen Sie sich deshalb nach besten Kräften in Ihr Gegenüber – entwickeln Sie also Einfühlungsvermögen -, ehe Sie sich für bestimmte Wörter oder Redewendungen entscheiden.
3. Fragen Sie in kleiner Runde bei Zweifelsfällen am besten nach, ob ein bestimmter Ausdruck oder eine spezielle Bezeichnung von der angesprochenen Person als „richtig“ oder „falsch“ wahrgenommen wird. Beispiel: „Ist es für Sie richtig und in Ordnung, wenn ich von Ihnen als ,Inuit‘ spreche?“
4. Kalkulieren Sie ein, dass sowohl der Kontext als auch der Tonfall stark mitbestimmend sind, ob zum Beispiel ein vermeintlich „harmloses“ Wort als Beleidung oder Herabsetzung erlebt werden kann oder nicht. Beispiel: In einem harmonischen Gespräch über verschiedene Herkunftsländer äußert jemand erstaunt. „Ach, Sie sind Türke? Das ist ja interessant!“, nachdem sich der Angesprochene selbst als solcher dargestellt hat. Diese Äußerung wird er vermutlich nicht so negativ einstufen als etwa einen Satz mit abfälligem Unterton: „Na, ja, Sie sind eben Türke!“
5. Berücksichtigen Sie, dass auch Gesten abwertend und diffamierend sein können. Vermeiden Sie deshalb, bitte, auch unbedacht oder gar wissentlich praktizierte provozierende Gebärden.
6. Reflektieren Sie die Gefahr, die darin liegt, einer ganzen Gruppe von Menschen – DIE Frauen, DIE Männer, DIE Sinti und Roma zum Beispiel – Pauschalurteile überzustülpen. Diese sogenannten Stereotype sind meist Auslöser von Fehl- und Vorurteilen. Geben Sie besser jeder einzelnen Person die Chance, von Ihnen mit ihren tatsächlichen Qualitäten, Vorzügen und Eigenheiten sowohl erkannt als auch anerkannt zu werden.
7. Wirken Sie dem offensichtlich zunehmenden Trend entgegen, eine Person aufgrund medialer Berichte vorzuverurteilen. Je weiter verbreitet oder reißerischer diese sind, umso schwieriger wird das. Gerade deshalb sollte der Grundsatz der Unschuldsvermutung, der eine besondere Ausprägung des Rechtsstaatsprinzips ist, auch im „ganz normalen Alltag“ von allen respektiert und praktiziert werden.
8. Seien Sie sich bewusst, dass wertschätzendes Verhalten mehr ist und tiefer geht, als ausschließlich kleine Höflichkeits-Gesten zu zeigen. Dazu zählt auch, alles zu vermeiden, was ein Mensch als Diskriminierung empfinden könnte und dies über das eigene Tun hinaus auch anderen nahezubringen.

Alexander Plath ist vom Arbeitskreis Umgangsformen International zertifizierter Business Knigge Coach und Experte für „den ersten Eindruck“, Auftreten und Wirkung. Er trainiert Rhetorik, Körpersprache, Präsentation, Etikette & Business-Knigge und coacht
Führungskräfte.

Über:

Plath & Partner AG
Herr Alexander Plath
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6300 Zug
Deutschland

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Besser handeln im Geschäftsalltag – neuer Ratgeber für junge Führungskräfte

Der Manager Alexander Sprick gibt in seinem Sachbuch ,,Karriere“ konkrete Tipps und Ratschläge zum Verhalten und Umgang im Arbeitsleben.

BildWer heutzutage im Beruf erfolgreich sein möchte, muss – neben guten Leistungen und einer positiven Einstellung – weitere Faktoren, wie zum Beispiel die Wahl der angemessenen Kleidung, den Umgang mit seinen Mitmenschen oder aber ein korrektes und (selbst)-sicheres Verhalten im Rahmen von kritischen Situationen, beherrschen. Das vorliegende Buch soll Ihnen aufzeigen, wie Sie durch Ihr professionelles Auftreten verschiedenste Situationen meistern. Des Weiteren werden Ihnen konkrete Verhaltens- und Kommunikationsregeln vorgestellt, die im heutigen Geschäftsalltag erwartet werden.

Das vorliegende Buch – geschrieben von einem Mittelstandsmanager und Praktiker – soll Ihnen aufzeigen, wie Sie durch Ihr professionelles und parkettsicheres Auftreten verschiedenste Situationen im Arbeitsalltag meistern. Des Weiteren werden Ihnen konkrete Verhaltens- und Kommunikationsregeln vorgestellt, die im heutigen Geschäftsalltag erwartet werden. Zusätzlich wird auf den grundsätzlichen Zusammenhang von positivem Denken, Motivation und Erfolg eingegangen. Nachwuchs-Führungskräften werden zahlreiche Praxistipps an die Hand gegeben. Nach der Lektüre dieses Ratgebers werden Sie souveräner und sicherer mit Ihren Mitmenschen umzugehen wissen und auch auf gesellschaftlichem Parkett eine gute Figur abgeben.

„Karriere“ von Alexander Sprick ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-8495-3773-9 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.

Mehr über das Verhalten im Geschäftsleben erfahren – Hier gibt es alle Informationen zum Buch

Über:

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Deutschland

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Die tredition GmbH ist ein Hamburger Unternehmen, das Verlags- und Publikations-Dienstleistungen für Autoren, Verlage, Unternehmen und Self-Publishing-Dienstleister anbietet. tredition vertreibt für seine Kunden Bücher in allen gedruckten und digitalen Ausgabeformaten über alle Verkaufskanäle weltweit (stationärer Buchhandel, Online-Stores) mit Einsatz von professionellem Buch- und Leser-Marketing.

Der 2006 gegründete Anbieter ist darauf spezialisiert, durch das Optimieren von Auflagenmanagement, Vertrieb und Abrechnungswesen die Erträge für Verlage, Unternehmen und Autoren zu maximieren. tredition ist Preisträger des Webfuture Awards der Hansestadt Hamburg und erhielt den Förderpreis des Mittelstandsprogramms. Darüber hinaus gewann das Unternehmen den Preis Digitale Innovation Pitch (BUIDP). Neben privaten Autoren auf seinem eigenen Self-Publishing-Portal tredition.de hat tredition auch Unternehmen wie brand eins, Hamburger Abendblatt, Hamburger Morgenpost, Neue Westfälische, Bucerius Law School, kress, CHIP oder Windsor Verlag im Kunden-Portfolio.

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