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Übungsleiter können Verluste jetzt erweitert absetzen

Übungsleiter können Verluste jetzt erweitert absetzen

Hobby oder eine Einnahmequelle (Bildquelle: ARochau)

Nebenberufliche Tätigkeiten als Übungsleiter werden oft geringfügig vergütet. In der Praxis stehen der Vergütung indes häufig Ausgaben gegenüber. Ab sofort ist ein erweiterter Verlustabzug in der Einkommensteuererklärung zulässig. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat jüngst entschieden, dass Aufwendungen aus einer nebenberuflichen Tätigkeit als Übungsleiter steuerlich selbst dann berücksichtigt werden können, wenn die steuerfreien Einnahmen unterhalb des Übungsleiterfreibetrags liegen. Allerdings setzt der steuerliche Abzug eine Gewinnerzielungsabsicht bei der Übungsleitertätigkeit voraus. „Handelt es sich lediglich um ein Hobby, so müssen die Ausgaben vom Finanzamt weiterhin nicht anerkannt werden“, erklärt Hans Daumoser, Vorstand der Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.

Im verhandelten Fall machte ein Übungsleiter seinen Verlust aus selbständiger Tätigkeit in der Einkommensteuererklärung geltend, seine Einnahmen blieben jedoch unter dem Übungsleiterfreibetrag in Höhe von 2.400 Euro im Jahr zurück. Das Finanzamt wollte den Verlust nicht als Betriebsausgaben anerkennen. Es begründete seine Entscheidung damit, dass weder die Ausgaben, noch die Einnahmen in ihrer Höhe über dem Übungsleiterfreibetrag lagen und damit nicht steuerlich relevant seien.

Der BFH sah es anders. Seiner Auffassung nach darf der vom Gesetzgeber bezweckte Steuervorteil für nebenberufliche Übungsleiter sich nicht in einen Steuernachteil umkehren. Jedoch ist beim erweiterten Verlustabzug aus der Übungsleitertätigkeit die Absicht, einen Einnahmenüberschuss zu erzielen, Voraussetzung. Wo liegt aber die Grenze zwischen Liebhaberei und Gewinnerzielung? Das Finanzamt geht normalerweise von einem Hobby aus, wenn die Einnahmen die Kosten regelmäßig nur decken oder die Kosten die Einnahmen ständig überschreiten.

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Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 320 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit über 650.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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Mehr Sportangebot in Sachsen-Anhalt

Alternativen für Kinder und Jugendliche zu schaffen – diesem Ziel hat sich das Projekt Sportlerkartei aus Magdeburg zur Unterstützung des Ehrenamtes verschrieben.

BildDas gemeinnützige Ehrenamt im Sport ist besonders in den neuen Bundesländern eine schwierige Angelegenheit, so die Aussage der Organisation „Sportlerkartei“. Begründet und gestützt wird dies vor allem im Bundesland Sachsen-Anhalt durch zahlreiche Statistiken von Landessportbund und den jeweiligen Landessportverbänden. Der Grund liegt hierfür sowohl in der Entwicklung der Demografie als auch im gesellschaftlichen Wandel, in welchem sich das bestehende Ehrenamt einer immer kleiner werdenden Nachfolgersituation gegenüber sieht. Besonders der letzte Punkt ist wiederum selbstgestrickt, denn zu wenig Energie seitens der Politik und aktiven Sportvereinen wurde auf ein konstantes Sportangebot für Kinder und Jugendliche investiert. Somit kämpfen Sportvereine in Sachsen-Anhalt nicht nur mit einem konstanten Mitgliederrückgang bei den aktiven Vereinssportlern, sondern mit ihnen auch bei den potentiellen kommenden ehrenamtlichen Übungsleitern und Helfern im Vereinsalltag.

Unter dem Projektnamen „Sportlerkartei“ entgegnet man nun diesem schleichenden Prozess mit einem ersten entschlossenen Schritt. Die wirtschaftlich arbeitende Organisation bemüht sich mittels Sponsoringgeldern und kleineren Eigenanteilen der nutznießenden Vereine, ein Angebot zu schaffen, welches Kindern und Jugendlichen in Sachsen-Anhalt genau dort ein Sportangebot eröffnet, wo es auf Grund fehlender ehrenamtlicher Übungsleiter fehlte. Diese Betrifft kurzfristig vor allem die Regionen in Sachsen-Anhalt welche sich entfernt von Ballungszentren obendrein den Schwierigkeiten der demografischen Entwicklung gegenüber sehen. Das Ziel ist es, durch die Bereitstellung von engagierten und fachlich qualifizierten Übungsleitern Sportangebote zu schaffen, wo es bisher noch keine gibt. Wichtige Informationen zum Projekt werden auf der Webseite www.sportlerkartei.de bereitgestellt.

„Das wirklich Entscheidende ist ganz besonders in ländlichen Gegenden unseres Bundeslandes, den Kindern und Jugendlichen mit der Plattform Sport überhaupt erst einmal ein Alternative zum außerschulischen Zeitvertreib anzubieten. Neben der Bewahrung vor möglichen falschen Einflüssen und den vielen Vorteilen im Bereich der Gesundheitsprävention ist der Vereinssport als solches auch einen entscheidender Faktor bei der Bildung von sozialen Kompetenzen. Diese vielen positiven Einflüsse bleiben jedoch leider bisher zu vielen Kindern und Jugendlichen verwehrt. Das müssen und wollen wir ändern“ – Initiator Toni Kohlmeyer

Über:

Sportlerkartei
Herr Toni Kohlmeyer
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Deutschland

fon ..: 0391/5579362
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email : sportlerkartei@gmail.com

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