Schlagwort: Travel Industry Club

Working Committee Mobilität sieht Verkehrsträger unter massivem Veränderungsdruck

WOC Mobilität: Wissen um Präferenzen des Kunden ist relevanter als der Transfer selbst

Working Committee Mobilität sieht Verkehrsträger unter massivem Veränderungsdruck

Think Tank des Travel Industry Club erarbeitet Thesen als wichtige Impulsgeber für die Branche / Working Committee Mobilität sieht Verkehrsträger unter massivem Veränderungsdruck und appelliert an Ausbau der Customer Centricity / Digitale Kompetenz ersetzt bilaterale Kooperationen der Leistungsträger

Den Wettbewerb im Mobilitätszeitalter gewinne der, der die Komplexität der Mobilität einfach und persönlich aufbereitet. Das ist eine der Thesen, die das Working Committee (WOC) Mobilität im Think Tank des Travel Industry Club (TIC) jetzt formuliert hat. Und diese These birgt einigen Sprengstoff. Denn, so die Experten des WOC weiter: Das Wissen um die Präferenzen des Kunden sei dabei relevanter als der Transfer selbst. Die Verkehrsdienstleistung drohe austauschbar zu werden. Digitale Dienstleister würden im Kundendialog eine zentrale Rolle übernehmen und hier zum Teil im Wettbewerb mit den Verkehrsträgern stehen.

„Der Zugang zum Kunden ist das neue zentrale Gut der Mobilität“, so der WOC-Vorsitzende Dr. Ralph Körfgen, Geschäftsführer DB Vertrieb Deutsche Bahn. Digitale Angebotsformen reduzierten die Komplexität und passten sich den Bedürfnissen des Kunden optimal an. „Die Kundenschnittstelle wird intermodal, neutral, digital und persönlich“, so Körfgen. Das WOC appelliert deshalb an den massiven Ausbau der Customer Centricity. Diese sei für alle Marktteilnehmer von elementarer Bedeutung. Denn den Zugang zum Kunden gewähren zunehmend Plattformen, die die intermodalen Angebote transparent und vergleichbar machen und die diese auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Kunden zuschneiden. Erreicht wird diese Customer Centricity durch eine hohe digitale Intelligenz und die Konnektivität verschiedenster Systemwelten und IT-Infrastrukturen.

Allerdings, so das WOC, würde Customer Centricity nicht allein für Intermediäre zum zentralen Erfolgsfaktor. Auch die Verkehrsträger müssten sich diesem Ansatz unterordnen. Der zunehmende Wettbewerb der Verkehrsträger in Kombination mit neuen Intermediären mache eine absolute Kundenorientierung unerlässlich. Die Vergleichbarkeit und Kombinierbarkeit der Angebote spiele eine zentrale Rolle. „Ziel sind integrierte Lösungen, die zwischen beliebigen Start- und Zielpunkten eine aus individueller Kundensicht optimale Mobilität ermöglichen“, so Körfgen.

Konnektivität bringt den Gewinn:
Der Erfolg vieler digitaler Angebote ist von der umfassenden Konsolidierung und Bündelung möglichst aller Verkehrsangebote abhängig, formulieren die Experten des TIC Think Tank. Das allerdings würde heute nicht mehr, wie in der Vergangenheit, durch bilaterale Kooperation der Leistungsträger, sondern zunehmend durch digitale Kompetenz erreicht. Erfolgreiche digitale Plattformen agierten bevorzugt neutral und in großer Unabhängigkeit zu einzelnen Verkehrsträgern. Statt im Auftrag eines einzelnen Verkehrsträgers analysierten sie neutral den Bedarf des Kunden und schafften so Transparenz. Körfgen: „Führende Meta-Plattformen sehen hier große Märkte für sich – aber auch bestehende Player aus dem Mobilitätsmarkt haben Chancen, wenn sie attraktive Angebote nach den Marktspielregeln entwickeln.“ Erfolg habe, was für eine relevante Kundengruppe Nutzen stifte.

Das WOC Mobilität ist eines von drei Working Committees im 2016 gegründeten Think Tank des Travel Industry Club. Die zwei weiteren widmen sich den Schwerpunkten Digital und Kundenzentrierung. In allen WOC werden aktuelle Thesen formuliert, um wichtige Impulse in die Branche zu geben und zukunftsweisende Entwicklungen entscheidend voranzutreiben. Dirk Bremer, President des Travel Industry Club, sagt: „Die Touristikindustrie zählt zu den wichtigsten Branchen in Deutschland. Umso entscheidender ist es, dass wir uns als führender Wirtschaftsclub der Reiseindustrie für eine starke Zukunft einsetzen und bei den relevanten Themen prägend sind. Wir vertreten Entscheider, Macher und Beweger der Branche. Die Arbeit der zahlreichen Experten in unserem Think Tank hat dabei eine elementare Bedeutung.“

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Hintergrundinformation Travel Industry Club:
Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

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Award Night 2017: Travel Industry Club kürt Prominente und Branchenexperten zu „Besten der Besten“

Schauspielerin Jessica Schwarz ist „Tourism Ambassador 2017“ / DZT-Chefin Petra Hedorfer in „Travel Hall of Fame“ aufgenommen / Lufthansa Communications erhält Media Award / Best Practice Award für Acomodeo

Award Night 2017: Travel Industry Club kürt Prominente und Branchenexperten zu "Besten der Besten"

Zwei der vier Preisträger der Award Night des TIC: Petra Hedorfer und Jessica Schwarz.

Frankfurt am Main, 8. März 2017 – Am 7. März hat der Travel Industry Club (TIC) im Rahmen der Award Night vier der wichtigsten Branchenpreise verliehen. Mit rund 400 geladenen Gästen – Machern, Entscheidern und Bewegern der Reiseindustrie – bildete die Award Night damit den festlichen Auftakt am Vorabend der ITB.
Die deutsche Schauspielerin Jessica Schwarz (Das Parfum, Buddenbrooks, Romy) ist „Tourism Ambassador 2017“. Die Jury begründet die Wahl der Bambi-Preisträgerin unter anderem mit deren zahlreichen kulturellen und sozialen Engagements. Die im hessischen Michelstadt aufgewachsene und mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete Schauspielerin ist unter anderem Botschafterin der Stiftung Kinderzukunft. Gemeinsam mit ihrer Schwester betreibt Schwarz zudem seit 2008 das Designhotel Träumerei in Michelstadt. In den Vorjahren wurden unter anderem bereits der Publizist Roger Willemsen sowie der Schauspieler Hannes Jaenicke zum „Tourism Ambassador“ gewählt.
Dirk Bremer, President des Travel Industry Club, sagt: „Es ist uns eine besondere Ehre, in diesem Jahr Jessica Schwarz mit dem Tourism Ambassador auszuzeichnen. Sie ist eine gleichermaßen erfolgreiche wie sympathische Künstlerin und mit ihrem Engagement für viele Menschen ein großes Vorbild. Schwarz ist eine wunderbare Brückenbauerin zwischen den Kulturen. Dass ihr Herz als Odenwälder Hotelbetreiberin auch noch sehr konkret für unsere Reiseindustrie schlägt, macht ihre Auszeichnung nur umso schöner.“
In die „Travel Hall of Fame“ hat der TIC in diesem Jahr Petra Hedorfer aufgenommen. Die Chefin der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) wird damit für ihr langjähriges Engagement, ihren ebenso effizienten wie erfolgreichen Einsatz für das Reiseland Deutschland sowie ihre globale Weitsicht ausgezeichnet. Hedorfer arbeitet bereits seit 1998 bei der DZT, seit 2003 ist sie Vorstandsvorsitzende. Im gleichen Zeitraum hat sich die Zahl der jährlichen Übernachtungen ausländischer Besucher in Deutschland auf knapp 80 Millionen mehr als verdoppelt.
Zu den Mitgliedern der „Hall of Fame“ gehören bereits unter anderem Sir Richard Branson (Virgin), James Hogan (Etihad), Horst Rahe (Deutsche Seereederei), Erich und Regine Sixt (Sixt), Dietmar Gunz (FTI) sowie Klaus Laepple (DRV).
Dirk Bremer: „Petra Hedorfer ist eine Vollbluttouristikerin und kennt die Branche wie nur sehr wenige. In den mittlerweile 14 Jahren als DZT-Chefin ist es ihr nicht nur gelungen, die weltweite Attraktivität des Reiselandes Deutschland und damit den Incoming Tourismus massiv zu steigern. Hedorfer hat auch als eine der ersten in der Reiseindustrie die Bedeutung der rasanten digitalen Entwicklung erkannt und die digitale Transformation der DZT entsprechend früh konsequent und erfolgreich vorangetrieben. Hedorfer ist damit ein hervorragendes Beispiel für die Leistungskraft unserer Branche und für die vielen Entscheider und Beweger, die unsere Industrie prägen und zu immer weiterem Wachstum führen.“
Auch bei der Verleihung des diesjährigen „Media Award“ spielt die Digitalisierung eine große Rolle. Erstmals zeichnet der TIC keinen Journalisten oder ein konkretes Medium aus, sondern ein Unternehmen: Der Media Award 2017 des TIC geht an Lufthansa Communications. Laut Jury sei es dem Team der Konzernkommunikation der Lufthansa Group auf besondere Weise gelungen, sich der dynamischen Entwicklung in einer digital geprägten Welt zu stellen und mit Innovationen auf die sich verändernde Mediennutzung der Menschen zu reagieren. Der TIC würdigt mit der Auszeichnung die Professionalität des Teams bei der Umsetzung der täglichen Kommunikationsaufgaben sowie dessen herausragende Rolle als Botschafter für die Belange der Reiseindustrie.
„Das Team der Lufthansa Group Communications hat sich um die Darstellung der gesamten Reiseindustrie in der Öffentlichkeit verdient gemacht. Mit Innovationen, wie beispielsweise dem Newsroom und einer dadurch erst möglichen weltweiten Rund-um-die-Uhr-Kommunikation auch im Krisenfall setzt Lufthansa weltweit Industriestandards. Zudem unterstreicht die Lufthansa Group mit Veranstaltungen wie dem Digital Aviation Forum ihren Anspruch, als weltweit führender Mobilitätsanbieter wahrgenommen zu werden“, begründet Bremer.
Die Auszeichnung „Best Practice Award“ geht in diesem Jahr an Acomodeo. Das 2015 gegründete Start-up mit Sitz in Frankfurt ist eine Online-Vermittlungsplattform für Serviced Appartments. Dies ist insbesondere im Travel Business ein attraktives und wachstumsstarkes Segment. Die Datenbank von Acomodeo umfasst nach eigenen Angaben bereits mehr als 500.000 weltweite professionell-geführte Apartments sowie mehr als 100.000 Apartments in 106 Ländern, die direkt über die Online-Plattform buchbar sind.
„Mit Acomodeo zeichnen wir in diesem Jahr ein Start-up mit einem sehr innovativen und für unsere Branche sehr interessanten Geschäftsmodell aus. Die Online-Vermittlungsplattform führt erstmals Serviced Appartments in einer Datenbank zusammen, klassifiziert diese und macht sie weltweit direkt buchbar. So überträgt Acomodeo die aus der Hotellerie bereits bekannte Nutzerfreundlichkeit von Online-Buchungen auf das Segment professionell geführter Appartments. Mit dieser Idee hat Acomodeo die Jury in diesem Jahr überzeugt. Es ist uns eine Ehre, dieses zukunftsweisende Unternehmen im Kreise der Best Practice Award-Preisträger begrüßen zu dürfen“, freut sich Dirk Bremer.

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Travel Industry Club kürt auf Award Night am 7. März Prominente und Branchenexperten zu „Besten der Besten“

Festlicher Auftakt am Vorabend der ITB / Jessica Schwarz erhält Auszeichnung „Tourism Ambassador 2017“ / Neues Mitglied in „Travel Hall of Fame“ / Keynotespeaker: Hans-Ulrich Jörges, Mitglied der Stern-Chefredaktion

Travel Industry Club kürt auf Award Night am 7. März Prominente und Branchenexperten zu "Besten der Besten"

Frankfurt, 17. Februar 2017 – Am 7. März 2017 lädt der Travel Industry Club (TIC) zur Award Night ins Sofitel Kurfürstendamm Berlin. Die Preisverleihung mit rund 400 geladenen Gästen ist seit vielen Jahren als festlicher Auftakt am Vorabend der ITB etabliert. Als führender unabhängiger Wirtschaftsclub der Reiseindustrie wird der TIC 2017 vier der wichtigsten Branchenauszeichnungen verleihen. Darüber hinaus ist die Award Night ein beliebter Treffpunkt zum Networking und Gedankenaustausch. Keynote-Speaker Hans-Ulrich Jörges, Mitglied der Stern-Chefredaktion und ebenso beliebter wie meinungsstarker Talkshow-Gast, wird der Reiseindustrie wichtige Impulse mit auf den Weg geben.
Die Auszeichnung „Tourism Ambassador 2017“ wird die deutsche Schauspielerin Jessica Schwarz in Berlin in Empfang nehmen, die sich neben ihrem Beruf stark für soziale Projekte engagiert und der deutschen Hotellerie auch persönlich verbunden ist. In den Vorjahren wurden unter anderem der Publizist Roger Willemsen sowie der Schauspieler Hannes Jaenicke zum „Tourism Ambassador“ des Travel Industry Club gewählt.
Die weiteren Preisträger 2017 werden erst am 7. März im Rahmen der Preisverleihung bekannt gegeben.
Als zweiter wichtiger Preis wird 2017 eine weitere Persönlichkeit in die „Travel Hall of Fame“ des TIC aufgenommen. Mit dieser Auszeichnung werden ausschließlich Menschen geehrt, die sich um die Reiseindustrie in besonderem Maße verdient gemacht und die ökonomische Bedeutung der Branche maßgeblich vorangetrieben haben. Zu den Mitgliedern der „Hall of Fame“ gehören bereits unter anderem Sir Richard Branson (Virgin), James Hogan (Etihad), Horst Rahe (Deutsche Seereederei), Erich und Regine Sixt (Sixt), Dietmar Gunz (FTI) und Klaus Laepple (DRV).
Außerdem verleiht der TIC in Berlin erneut den Media Award, um damit der wachsenden Bedeutung von professioneller Kommunikation im digitalen Zeitalter Rechnung zu tragen, sowie den Best Practice Award, mit dem Unternehmen für eine besonders relevante Innovation innerhalb der Reiseindustrie ausgezeichnet werden.
Dirk Bremer, President des Travel Industry Club, sagt: „Ich freue mich sehr auf die Award Night am 7. März in Berlin. Ich bin sicher, dass unsere Preisträger einmal mehr unter Beweis stellen, wie tatkräftig und innovativ unsere Branche ist und wie viele kluge Köpfe die Reiseindustrie seit Jahrzehnten zu dem gemacht haben, was sie heute ist und wofür alle Mitglieder des TIC stehen – eine der wichtigsten und attraktivsten Branchen weltweit.“

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Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

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Travel Industry Club: Führungsteam des Young TIC erweitert

Fünf neue Leader unterstützen Young-TIC-Kopf Tobias Klöpf / Young-TIC-Team setzt Schwerpunktthemen: Berufseinsteiger, Studenten, Marketing, Social Media und Projektmanagement

Travel Industry Club: Führungsteam des Young TIC erweitert

Die sechs führenden Köpfe des Young TIC.

Frankfurt, 10. Februar 2017 – Der Young Travel Industry Club, das Netzwerk der touristischen Nachwuchskräfte im Travel Industry Club (TIC), erweitert sein Führungsteam. Neben Tobias Klöpf, seit 2014 Leiter und Sprecher des Young TIC, werden fünf weitere Nachwuchskräfte ins Young-TIC-Leaderteam aufrücken – und jeweils die Verantwortung für eines der neu definierten Schwerpunktthemen übernehmen: für Berufseinsteiger, für Studenten sowie für die Bereiche Marketing, Social Media und Projektmanagement. „Ich freue mich sehr, dass wir nun in einem sechsköpfigen Team noch effektiver arbeiten können“, so Klöpf. Ziel sei es, durch die Erweiterung des Young-TIC-Teams wichtige Zukunftsthemen deutlich stärker als bisher voranzutreiben. Führender Kopf des Young TIC bleibt weiterhin Tobias Klöpf. Er verfolgt für 2017 das Ziel, den Young TIC weiter strategisch auszurichten und auszubauen. Außerdem vertritt er den Young TIC weiterhin im Präsidium des TIC.
Klöpfs neues Team besteht aus fünf jungen Experten, die sich im Bereich Touristik und Wirtschaft bestens auskennen:
Dario Jürgens, verantwortlich für den Bereich Young Professionals/Berufseinsteiger, ist hauptberuflich Unitleiter Travel bei segmenta communications GmbH und hat zuvor unter anderem Sprach- und Kommunikationswissenschaften in Marburg und Oslo studiert sowie als selbstständiger Berater für PR- und Social-Media-Kommunikation in Lüneburg gearbeitet.
Mona Wolf ist verantwortlich für den Themenbereich Studenten. Sie studiert derzeit an der dualen Hochschule Baden-Württemberg BWL mit dem Schwerpunkt Reiseverkehrsmanagement. Zuvor hat sie verschiedene Praktika bei Reiseveranstaltern, in der Hotellerie und Gastronomie absolviert und während verschiedener Auslandsaufenthalte internationale Erfahrungen gesammelt.
Verantwortlich für den Bereich Marketing ist Kim Hartmann. Sie ist Masterstudentin im Studiengang International Tourism Management an der Hochschule Worms und absolviert parallel ihren MBA an der australischen University of the Sunshine Coast. Davor war sie Werkstudentin im Bereich Marketing bei dem touristischen Start-Up-Unternehmen Acomodeo in Frankfurt.
Den Bereich Social Media betreut Nina Nest. Nest ist External Relations Coordinator bei L.I.K.E. Hospitality Consulting in Berlin. Zuvor hat sie unter anderem einen Freiwilligendienst in Thailand absolviert und Hospitality Management in Malaysia sowie Hotelmanagement und Marketing in der Schweiz studiert.
Für das Projektmanagement ist Katharina Eßmann zuständig. Seit Oktober 2016 arbeitet sie in der Geschäftsstelle des Travel Industry Club in Frankfurt. Zuvor hat sie unter anderem Tourism and Leisure Management in den Niederlanden studiert sowie in der Airlinebranche gearbeitet.
Auch Dirk Bremer, President des Travel Industry Club, begrüßt den Ausbau des Young-TIC-Teams: „Seit wir den Young TIC im Sommer 2014 gegründet haben, um die Nachwuchsförderung innerhalb unseres Clubs zu intensivieren, hat sich bereits sehr viel bewegt. Der jetzt erfolgte Ausbau des Führungsteams zeigt nicht nur die steigende Relevanz der Nachwuchsförderung, sondern trägt auch der wachsenden Differenzierung der Themen rund um die touristische Nachwuchsförderung Rechnung. Gerade in Zeiten des immer härter werdenden ,War for talents“ in unserer Branche profitieren von der Arbeit des Young TIC deshalb auch die Mitglieder des Travel Industry Club ganz erheblich.“
Der Young Travel Industry Club hat mittlerweile 150 Mitglieder und organisiert 12 Veranstaltungen im Jahr. Diese Events stehen Young Professionals, Tourismusstudenten und Start-Up-Unternehmen offen. Um die Vernetzung zwischen den Nachwuchskräften und den etablierten TIC-Mitgliedern zu fördern, haben Young-TIC-Mitglieder Zugang zu allen TIC-Events.

Weitere Informationen über die Ziele und neuen Strukturen des Young-TIC-Teams finden Sie in diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=n97RN_CskEc&feature=em-upload_owner

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Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

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Konferenzen mit dem Roboter: Beam wird den Geschäftsreisemarkt verändern

Künstliche Intelligenz und Technology as a Service / Internationale Top Speaker beim 5. Travel Technology Symposium des Travel Industry Club

Konferenzen mit dem Roboter: Beam wird den Geschäftsreisemarkt verändern

Frankfurt, 3. Februar 2017 – Künstliche Intelligenz mit Watson-Technologien, Präsenzroboter, übergreifende Messaging-Services: Die Reisetechnologie kann und muss sich zahlreicher Instrumente bedienen, will sie mit der zunehmenden Digitalisierung und den Ansprüchen von Kunden an digitale Angebote Schritt halten. Welche innovativen Möglichkeiten und Entwicklungen gerade aktuell sind und was auf dem Technologiesektor in naher Zukunft zu erwarten ist, erfuhren die rund 100 Teilnehmer des 5. Travel Technology Symposiums des Travel Industry Club (TIC).

Der unabhängige Wirtschaftsclub der Reisebranche hatte gemeinsam mit Accenture zu diesem Symposium eingeladen. Zehn internationale Referenten brachten die Teilnehmer auf den aktuellen Stand des technisch Möglichen, von übergreifenden Messaging Services bis zu ferngesteuerten Robotern. „Alle vorgestellten Trends werden die Reiseindustrie nachhaltig beeinflussen“, ist sich Peter Agel sicher, Vice President Technology des TIC und Mitglied des TIC-Think Tanks. „Als Plattform für Macher und Entscheider der Reiseindustrie ist der TIC Wissensvermittler und Impulsgeber – auf dem sich rasant entwickelnden Gebiet der Travel Technology notwendiger denn je. Hier heißt es: sich rechtzeitig mit den Möglichkeiten vertraut machen und gleichzeitig Chancen und Risiken der Entwicklung abzuwägen.“

Eines der Schwerpunktthemen des diesjährigen Symposiums war die Künstliche Intelligenz. Ralph Behrens, Senior Manager Digital Transformation bei Accenture, stellte den Teilnehmern vor, wie weit die Entwicklungen und Einsatzmöglichkeiten hier schon vorangeschritten sind. Die sogenannten Watson Technologien sind in der Lage, passgenau auf Kunden einzugehen, sie zu „beraten“ und ihre Wüsche zum Beispiel rund um eine Hotel- oder Flugbuchung zu erfüllen. So lassen sich die Erwartungen jedes einzelnen Kunden passgenau erfüllen – was die Kundenbeziehung verbessert. „Technology as a Service“ ist hier das Stichwort. Dieses Thema beleuchtete auch Keynote Speaker Bernhard Steffens, Vorsitzender der Geschäftsführung TravelTainment Germany und Vorsitzender des Working Committees „Digital“ im Think Tank des Travel Industry Club. Er sieht „Technology as a Service“ als eine der zentralen und immer wichtiger werdenden Aufgaben für die Technologieanbieter innerhalb der Reiseindustrie. Mit entsprechenden Tools und Systemen können sie Kundenservices ausbauen und die individuelle Kundenansprache optimieren. So erachtet er es als notwendig, die Online-Kommunikation touristischer Anbieter mittels Chatbots in einem Messaging-Service zu bündeln, anstatt diese jeweils über gesonderte Apps laufen zu lassen.

Große Beachtung fand die Vorstellung des Telepräsenzroboters „Beam“ von Awabot. Renaud Didier und Jeremie Koessler demonstrierten, wie mittels dieses Roboters Konferenzen, Teambesprechungen oder auch persönliche Gespräche geführt werden können, ohne selbst vor Ort zu sein: Der Roboter zeigt auf seinem Display die Person an, die den Roboter bewegt, die mittels Kamera und Mikrofon entfernte Orte erkunden oder sich unterhalten kann, ohne tatsächlich anwesend zu sein.

Ebenfalls live wurde der Roboter „Relay“ vorgestellt, der bereits in vielen amerikanischen Hotels im Einsatz ist. Er ist ein vollautomatischer Liefer-Roboter, der den Roomservice eigenständig übernimmt. „Das sind innovative Entwicklungen der Technik, die den Geschäftsreisemarkt nachhaltig verändern werden“, sagt Peter Agel. „Die Reiseindustrie als extrem serviceorientierter Wirtschaftszweig muss alles daran setzen, ihre Services kontinuierlich zu verbessern und gleichzeitig ökonomisch sinnvoll zu handeln. Zukunftsfähige Travel Technolgy leistet hierbei einen entscheidenden Beitrag und als Macher unserer Branche sind wir gefragt, wenn es um die Implementierung solcher Technologien geht.“

Eindrückliche Videos finden Sie unter: www.tictv.de

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Andrea Fröbel wird neue Geschäftsführerin des Travel Industry Club

Start am 1. April 2017 / Fröbel kommt von der DRV Service GmbH / Seit mehr als 16 Jahren in der Touristik

Andrea Fröbel wird neue Geschäftsführerin des Travel Industry Club

Andrea Fröbel wird die neue Geschäftsführerin des Travel Industry Club

Frankfurt, 18. Januar 2017 – Andrea Fröbel (35) wird neue Geschäftsführerin des Travel Industry Club (TIC). Sie übernimmt die Funktion zum 1. April 2017.

Fröbel kommt von der Dienstleistungstochter DRV Service GmbH des Deutschen ReiseVerbandes, wo sie seit 2010 tätig ist. Seit 2012 hatte sie bei der DRV Service GmbH die Funktion der Teamleiterin Tagungen, Kongresse, Events und Seminare und war damit für das gesamte Veranstaltungs- und Sponsorenmanagement des DRV verantwortlich. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung beim Travel Industry Club und auf die Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des TIC, mit President Dirk Bremer sowie mit allen Kolleginnen und Kollegen in der Geschäftsstelle“, so Fröbel. „Wer mich kennt, weiß, dass ich nicht nur strategisch und konzeptionell arbeite, sondern auch sehr gerne im Operativen mit anpacke. Ich habe große Lust darauf, die vielfältigen Themen des Travel Industry Club weiter voranzubringen, das Profil des TIC weiter zu schärfen und bei Mitgliedern und Mitarbeitern für Kontinuität und Verlässlichkeit zu stehen.“

Dirk Bremer betont: „Wir sind sehr glücklich, mit Andrea Fröbel nicht nur eine echte Vollbluttouristikerin, sondern auch einen Event- und Sponsoringprofi für die Geschäftsführung des Travel Industry Club gefunden zu haben. Frau Fröbel ist in der Branche bestens bekannt und hervorragend vernetzt, sie kennt die Entscheider und Macher unserer Industrie. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam mit ihr den führenden unabhängigen Wirtschaftsclub der Reiseindustrie noch erfolgreicher machen werden und noch stärker als Impulsgeber der Branche etablieren können.“

Andrea Fröbel arbeitet seit über 16 Jahren in unterschiedlichen Funktionen in der Touristik. Nach einer Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau bei TUI studierte sie Eventmanagement und Ökonomie in Bremen und arbeitete dann unter anderem als Abteilungsleiterin bei Reisebüro Cruising und als Projektmanagerin bei MR-Congress & Incentives, bevor sie zur Dienstleistungstochter des Deutschen ReiseVerbandes nach Berlin wechselte.

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Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

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Think Tank des Travel Industry Club: Das sind die entscheidenden Zukunftsthemen der Touristik

Think Tank des Travel Industry Club: Das sind die entscheidenden Zukunftsthemen der Touristik

Dirk Bremer, Präsident des Travel Industry Club (TIC) (Bildquelle: @TIC)

Frankfurt am Main, 14. Dezember 2016 – Das Steering Committee des vom Travel Industry Club (TIC) gegründeten Think Tank hat jetzt neun Top-Themen identifiziert, die die weitere erfolgreiche Zukunft der gesamten Touristikindustrie maßgeblich beeinflussen werden. Diese für die gesamte Branche entscheidenden Themen sind „Integrierte Plattformen“, „Automatisierte Individualisierung“, „Rolle von Staat und Gesellschaft“, „Schnittstelle zum Kunden“, „Veränderung der Wertschöpfungsketten“, „Content“, „Convenience on demand“, „Monopol-Bildung“ und „Mensch vs. Maschine: Grenzen der Digitalisierung“.

Dirk Bremer, President des Travel Industry Club, sagt: „Die erfolgreiche und zukunftsfähige Gestaltung dieser Themen wird ausschlaggebend sein für die weitere ökonomische Kraft unserer gesamten Industrie. Sehr viel wird davon abhängen, ob und wie sich die Leistungsträger und Dienstleister unserer Branche diesen Themen stellen und wie sie die daraus resultierenden Herausforderungen meistern.“ Der Travel Industry Club als führender Wirtschaftsclub der Branche wolle sich künftig mit deutlich hörbarer Stimme in diese Themen einbringen und einmischen, so Bremer.

Ab sofort stehen die vom Think Tank erarbeiteten Top-Themen im Fokus der inhaltlichen und politischen Arbeit des TIC, sie sind Leitplanken für die Touristikindustrie, und auf ihrer Basis werden Diskussionen angestoßen, Veranstaltungen konzipiert und Experten für den künftigen Wissens- und Informationsaustausch ausgewählt.
Inhaltlich vorangetrieben, analysiert und mit hohem Praxiswissen aufgeladen werden die neun Top-Themen in den drei Working Committees (WOC) des Think Tank. Diese WOCs wurden für die drei wichtigsten Kernbereiche der Touristik gegründet – Mobility, Digital und Customer Centricity. Jedes WOC wird jeweils drei Top-Themen in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellen.

Die neun Top-Themen und die Working Committees (WOC) im Detail:

WOC Mobility (Lead: Dr. Ralph Körfgen, Deutsche Bahn)
1. Integrierte Plattformen: Für Touristikindustrie und Mobilitätsdienstleister stellt sich die Frage, ob sie bei der Entwicklung und Implementierung integrierter Vertriebsplattformen künftig federführend sein werden oder Kooperationspartner beziehungsweise schlimmstenfalls nur Erfüllungsgehilfen branchenfremder Dritter. Zu diskutieren wird unter anderem sein, ob und welche neuen Kooperationsmodelle künftig tragfähig sein können und wie sich die Rolle der Leistungsträger dadurch mittel- bis langfristig ändern wird.

2. Automatisierte Individualisierung: Big Data und Predictive Analytics ermöglichen immer genauere Vorhersagen über Kundenverhalten und Kundenströme – sowohl auf Basis anonymer Daten als auch auf Basis persönlicher Kundendaten. Die Folge ist eine immer weitere automatisierte Individualisierung von Produkten und Services. Für die Touristikindustrie und deren Mobilitätsdienstleister geht es unter anderem darum, Servicequalitäten und Produkte durch Datennutzung und -segmentierung zu verbessern und zu verfeinern und dadurch Wettbewerbsvorteile zu sichern.

3. Rolle von Staat und Gesellschaft: Sharing Economy, autonomes Fahren, Uber & Co. Die Buzzwords der Digitalisierung haben extrem große Auswirkungen auf traditionelle Player in der Touristik und insbesondere in der Mobilitätsindustrie. Entscheidend wird sein, inwieweit Staat und Gesellschaft für faire Wettbewerbsbedingungen und transparente Spielregeln zwischen etablierten und neuen Marktteilnehmern sorgen werden. Gestalten ja, Regulieren nein – das ist die vom Travel Industry Club geforderte Formel für die Zukunft.

WOC Digital (Lead: Bernhard Steffens, Traveltainment)
4. Schnittstelle zum Kunden: Die Digitalisierung verändert Art und Umfang der Schnittstellen zum Kunden kolossal. Die Hoheit über die Touchpoints, die Frage nach den Möglichkeiten eines kanalübergreifenden Funnelentry dominieren die Diskussionen. Entscheidend wird künftig sein, wer den Kunden zur richtigen Zeit (vor, während, nach der Reise) auf dem richtigen Kanal (online, mobile, offline) anspricht und wie relevant für die Touristik die vielzitierte Customer Journey tatsächlich ist.

5. Veränderung der Wertschöpfungsketten: Disruptive Unternehmen wie Uber und AirBnB erzwingen neue Geschäftsmodelle. Traditionelle Wertschöpfungsketten verändern sich massiv, neue Lösungen müssen gefunden, die digitale Transformation vorangetrieben werden. Dies hat insbesondere im touristischen Vertrieb erhebliche Folgen, die künftige Entwicklung der Vertriebsmargen steht unter besonderer Beobachtung, die Konsequenzen für Filialketten, Eigenvertriebs- und Fremdvertriebsmodelle sind völlig offen. Die Machtverhältnisse werden sich neu justieren.

6. Content: Eines der meist zitierten Buzzwords der Digitalisierung fordert die Reiseindustrie heraus. Der Prosument (professioneller Konsument) wird immer anspruchsvoller. Dies wirft eine Vielzahl entscheidender Fragen auf: Mit welchen Inhalten kann die Touristik Prosumenten künftig begeistern? Wie wichtig ist exklusiver Content? Welche Rolle spielen Content Hubs? Wer hat die Kontrolle über den Content? Welche Distributionsplattformen sind für welchen Content die erfolgreichsten?

WOC „Customer Centricity“ (Lead: Prof. Dr. Peter Wippermann, Trendbüro)
7. Convenience on demand: Die weiter voranschreitende Entwicklung zu einer „on demand-Gesellschaft“ hat enorm große Auswirkungen auf die Reiseindustrie. Die Kunden wollen individualisierte Produkte, immer und sofort, bequem und günstig. Produktions- und Vertriebsstrukturen müssen sich an diese Entwicklung anpassen, oft genug radikal verändern. Customization in allen Bereichen der Wertschöpfungskette wird die Touristik in den nächsten Jahren vor massive Herausforderungen stellen.

8. Monopol-Bildung: Die Digitalisierung führt zu zahlreichen neuen Monopol-Bildungen – auf Anbieterseite, aber auch auf Nachfrageseite. Für die Touristik stellt sich hier unter anderem die Frage, wie Vertrieb und Point-of-Sale in Zukunft aussehen werden. Klärungsbedarf gibt es außerdem bei den Fragen: Was bedeutet es, dass einstige Online Pure Player nun den Weg in den stationären Handel suchen? Welche Teile der Customer Journey sind auch künftig nicht digitalisierbar? Und welche Rolle spielen in diesem Kontext künftig starke Marken?

9. Mensch vs. Maschine – Grenzen der Digitalisierung: Der Kunde wird immer digitalaffiner. Es entsteht aber auch bereits eine Gegenentwicklung. Temporäre Digitalverweigerer und Trends wie „Offline ist der neue Luxus“ schaffen neue Realitäten. Für die Reiseindustrie als traditionelle Service- und Gastgeberindustrie birgt das große Chancen. Die Digitalisierung wird so Enabler für eine Renaissance persönlicher Dienstleistungen und die Stärkung persönlicher Kundenbeziehungen. Große Auswirkungen hat diese Entwicklung auch auf die Berufsbilder der Touristikindustrie. Hier muss frühzeitig erkannt werden, wo künftig neuer qualifizierter Bedarf entsteht und wo alte Anforderungen wegfallen.

Der Think Tank des Travel Industry Club (TIC) wurde im Herbst 2016 gegründet. Mehr als 40 Experten aus allen Segmenten der Reise- und Touristikindustrie stellen dafür ihre Expertise zur Verfügung. Den Kern des neuen Think Tanks bilden das Steering Committee sowie die drei Working Committees. Das Steering Committee des Think Tank setzt sich aus rund zehn Branchenexperten zusammen, darunter Prof. Dr. Markus Heller von Fried & Partner und Haakon Herbst von HSMA, die Medienexperten Lars Nielsen von Geo Saison und Marliese Kalthoff von fvw sowie Dirk Bremer und Peter Agel vom TIC. Außerdem Mitglied im Steering Committee sind die Leads der drei Working Committees Dr. Ralph Körfgen von der Deutschen Bahn (WOC „Mobility“), Bernhard Steffens von Traveltainment (WOC Digital) sowie Prof. Dr. Peter Wippermann vom Trendbüro (WOC „Customer Centricity“).
„Der neue Think Tank ist eines der bislang größten Projekte des Travel Industry Club“, so TIC President Dirk Bremer. Mit dem neuen Think Tank erreiche der führende Wirtschaftsclub der Branche eine völlig neue Stufe der Kollaboration, die helfen wird, die wichtigsten Branchenthemen noch massiver und effizienter anzugehen. „Zudem wird die Stimme des TIC und seiner mehr als 800 Mitglieder so noch deutlich mehr Gehör in Wirtschaft und Politik finden“, sagt Bremer. Davon würden sowohl die Mitglieder des Travel Industry Club als auch die gesamte Reiseindustrie künftig stark profitieren.

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Hintergrundinformation Travel Industry Club:
Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

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Tom Fecke verlässt Travel Industry Club

Managing Director nimmt neue Herausforderung an / Nachfolgeregelung kurz vor Abschluss

Tom Fecke verlässt Travel Industry Club

Frankfurt, 1. Dezember 2016 – Tom Fecke, Managing Director des Travel Industry Club, wird den Wirtschaftsclub auf eigenen Wunsch zum Jahresende verlassen, um eine neue Herausforderung innerhalb der Touristikbranche anzunehmen. Fecke war seit Mai 2015 Managing Director des Travel Industry Club und wird dem Wirtschaftsclub auch in seiner neuen Funktion eng verbunden bleiben.

Die Nachfolgeregelung steht kurz vor dem Abschluss. Sobald die Verträge unterzeichnet sind, wird der Travel Industry Club über die neue Personalie konkret informieren. Ab Januar wird zunächst Charlotte Stritter, aktuell Senior Project Managerin, die Interimsleitung in der Geschäftsstelle übernehmen.

Dirk Bremer, President des Travel Industry Club: „Wir bedauern die Entscheidung von Tom Fecke außerordentlich. Er hat als Managing Director einen großartigen Job gemacht und die wichtigen Themen des TIC sowie insbesondere die Gründung des Think Tanks, gemeinsam mit Vice-President Dr. Peter Agel, entscheidend vorangetrieben. Ich bedanke mich auch im Namen des gesamten TIC-Teams und aller TIC-Mitglieder ganz herzlich bei Tom Fecke und wünsche ihm für seine neue Aufgabe alles Gute.“

Zur Nachfolgeregelung in der Geschäftsführung des Wirtschaftsclub sagt Bremer: „Wir haben für die Neubesetzung der TIC-Geschäftsführung eine hervorragend geeignete Person gefunden, die in der Touristikbranche sehr gut vernetzt ist. Ich bin sicher, dass Stabilität und Kontinuität dadurch gewährleistet sind, und dass wir den Travel Industry Club auch in der neuen Konstellation weiter erfolgreich in die Zukunft führen und ausbauen werden.“

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Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

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„Vielleicht sinken die Flugpreise auf null Euro“

Konsolidierung in europäischer Luftfahrtindustrie längst nicht abgeschlossen / Lufthansa investiert in weitere Digitalisierung / Ryanair will „kleiner Amazon“ werden / 2. Aviation Symposium des Travel Industry Club in Frankfurt

"Vielleicht sinken die Flugpreise auf null Euro"

Frankfurt, 28. November 2016 – „Wachstum ist nicht mehr alles“, so Harry Hohmeister. Damit machte der Lufthansa-Vorstand gleich zu Beginn des 2. Aviation Symposiums des Travel Industry Club (TIC) in seiner Keynote klar, dass sich für Europas führende Airline (nach Passagieraufkommen 2015) die Prioritäten verschoben haben. In Zeiten des extrem dynamischen Wandels seien für eine erfolgreiche Zukunft kluges Changemanagement, eine Kultur der schnellen Reaktionszeiten und Investitionen in die Digitalisierung viel entscheidender, so Hohmeister. Bis zu 400 Millionen Euro will Lufthansa deshalb in den nächsten drei Jahren in neue digitale Services investieren; etwa in Apps, die den Kunden das Buchen und Fliegen mit Lufthansa noch einfacher und komfortabler machen sollen. „Brötchen, Uniformen und Sitzabstände sind heute keine Differenzierungsmerkmale mehr“, sagt Hohmeister. In diesen Punkten glichen sich die Leistungen aller Airlines immer stärker an – auch zwischen klassischen Airlines und Low Cost Carriern.

Letztere allerdings wollen sehr wohl weiter wachsen. Matthias Wenk, Marketing Operations Director der irischen Low Cost Airline Ryanair (gemessen an den Passagierzahlen 2015 Nummer zwei in Europa), ließ daran keinen Zweifel. Er betonte auf dem TIC Aviation Symposium: „Wir wollen natürlich weiter wachsen.“ 305 neue Flugzeuge seien bestellt, das Netzwerk werde weiter ausgebaut. Allein in Deutschland soll der Marktanteil in den nächsten drei bis vier Jahren von derzeit 7 Prozent auf mindestens 15 Prozent steigen. Erst vor wenigen Wochen konnte Ryanair verkünden, ab 2017 auch den Flughafen Frankfurt/Main mit zwei Maschinen zu bedienen.

Zugleich warnt Wenk vor einem weiteren Preisverfall im europäischen Flugverkehr: „Die Durchschnittspreise werden auf jeden Fall weiter sinken“. Auch die von Ryanair-Chef Michael O“Leary schon einmal angedeuteten Null-Euro-Preise sieht Wenk „nicht nur als billige PR-Arbeit“. Vielmehr betont er, wie wichtig neben Effizienz und Agilität auch neue Erlösquellen und neue Geschäftsmodelle für den weiteren Erfolg von Ryanair seien. „Vielleicht sinken die Flugpreise tatsächlich irgendwann auf null Euro“, so Wenk. Doch auf dieses Thema wollen sich die Iren ohnehin „nicht so sehr versteifen“. Vielmehr wollen sie sich bewusst noch breiter aufstellen. Neben dem Hotelvermittler Ryanair Rooms etwa soll bald auch der Reisevermittler Ryanair Holidays starten. „Wir wollen das Kauferlebnis für unsere Kunden ausweiten und ein kleiner Amazon werden“, sagt Wenk. Weitere Erlösbringer könnten Kooperationen mit Flughäfen etwa bei der gemeinsamen Nutzung von Passagierdaten sein sowie der gesamte Bereich des Inflight Retail. „Diese Themen werden sich künftig noch gewaltig verändern“, so Wenk.

Doch nicht nur bei neuen Erlösquellen wird es Partnerschaften geben. Deutlich wurde auf dem Aviation Symposium auch, dass der Branche weitere Konsolidierungen bevorstehen. Luftfahrtexperte Stephan Nagel, Executive Director bei Prologis, sagt: „Die Konsolidierungswelle in Europa ist noch längst nicht abgeschlossen. Es ist noch sehr viel Geschäft im Markt, das konsolidiert werden kann.“ Insbesondere Low Cost Carrier, so Nagel, würden sich zunehmend für Partnerschaften öffnen und könnten beispielsweise gemeinsam mit Langestrecken-Anbietern Codesharing Flüge durchführen. „Bis sich der Markt wieder beruhigt und sich die Preise stabilisieren, wird die Konsolidierung in Europa noch deutlich zunehmen“, betont Nagel. „Dabei werden wir künftig auch einige überraschende Partnerkonstellationen am Markt sehen“, so der Experte. Welche Airlines jedoch zu den Gewinnern und welche zu den Verlieren zählen werden, ließ der Berater offen.

Für mehr Fairness im globalen Wettbewerb plädierte indes Condor-Chef Ralf Teckentrup. Er sprach von einem „dramatischen Wettbewerb“ in der europäischen Airlineindustrie und forderte erneut die Politik auf, angesichts des starken Wachstums der Golf-Carrier für bessere Rahmenbedingungen, etwa durch Abschaffung der Luftverkehrssteuer, zu sorgen.

Dirk Bremer, President des Travel Industry Club, unterstrich dies auch in seiner Begrüßungsrede zum 2. Aviation Symposium: „Als starke Wirtschafts- und Exportnation braucht Deutschland auch starke Airlines und Flughäfen. Die Politik unterstützt dies allerdings nur bedingt.“
Rund 150 Teilnehmer nahmen in diesem Jahr am Aviation Symposium des Travel Industry Club in Frankfurt teil. Das Symposium ist damit in der Luftfahrtbranche eines der relevantesten Events für Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie für Networking und zählt zu den wichtigsten Veranstaltungen des Travel Industry Club. Insgesamt veranstaltet der TIC jährlich über 50 hochkarätig besetzte Symposien, Workshops und andere Events. Weitere Informationen unter www.travelindustryclub.de

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Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder (Stand Juli 2016) sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

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„Konsolidierung führt zu Preisanstieg“

Deutsche Luftfahrtexperten über die Auswirkungen der Airline-Krise / Dramatische Überkapazitäten / Zeitfenster schließt sich / Warnung vor Booking.com-Effekt / Expertentreffen auf dem Aviation Symposium des Travel Industry Club am 24. November in F

"Konsolidierung führt zu Preisanstieg"

Frankfurt, 17. November 2016 – Air Berlin im Trudeln, Lufthansa und Germanwings im Preis- und Arbeitskampf, TUIfly und Condor auf der Suche nach Partnerschaften – die deutsche Luftfahrtindustrie steckt in einer schweren Krise. Die Gründe dafür sind vielfältig. Vieles deutet auf eine weitere Konsolidierung im Markt hin, mit entsprechenden Auswirkungen auf Airlineindustrie und Verbraucher. Ralf Teckentrup, Sprecher der Geschäftsführung von Condor und einer der Redner auf dem Aviation Symposium des Travel Industry Club (TIC), das am 24. November in Frankfurt stattfindet, warnt: „Konsolidierung führt letztlich zu einem Preisanstieg. Das heißt, Reisen wird teurer.“ Für Airlines, die daran teilhaben könnten, bedeute dies aber auch, dass sie von der Konsolidierung profitieren würden.

Zuvor jedoch wird sich die gegenläufige Entwicklung weiter verschärfen. Davon geht zumindest Ulrich Schulte-Strathaus aus, Geschäftsführer der Beratungsfirma Aviation Strategy & Concepts und ebenfalls Redner auf dem Aviation Symposium. Aktuell, so Schulte-Strathaus, sei die Angebots-Überkapazität „schon als dramatisch einzustufen“. Sie drücke heftig auf die Preisniveaus und würde weitere Akquisitionen fördern. „Ich denke, dass das kurzfristig zu Wachstumsschüben in der Touristik und der Reiseindustrie führen wird“, so der Berater. Mittelfristig aber würde die Konzentration des Angebots wohl zunehmen, glaubt auch Schulte-Strathaus.

Dabei bleibt den Airlines nicht mehr viel Zeit, sich auf den Strukturwandel einzustellen. „Die Weichen sind gestellt, das Zeitfenster schließt sich“, sagt Schulte-Strathaus. Wer jetzt noch keine strukturellen Kostensenkungen eingeleitet habe, seine Strategie den Realitäten nicht angepasst hätte und trotz niedriger Kerosinpreise und steigender Nachfrage keine guten Margen erwirtschafte, habe Chancen nicht genutzt. „Das jetzt zu beginnen, ist zu spät“, sagt der Berater.

Ralf Teckentrup sieht die Gründe für die deutsche Airlinekrise allerdings weniger bei den Konzernen selbst, als vielmehr bei der Politik. Er fordert für das Überleben deutscher Airlines: „Die Abschaffung der Luftverkehrsteuer, Senkung der Infrastrukturkosten sowie ein nationales Luftverkehrskonzept, das die Betriebszeiten der Flughäfen im Sinne eines sinnvolles Ausgleichs berücksichtigt.“ Darüber hinaus, so Teckentrup, brauche es eine klare Regelung, die dazu führe, dass „unsere deutschen Airlines nicht diskriminiert werden durch einseitige Vergünstigungen an andere Airlines.“

Als große Herausforderung sehen beide Experten zudem die digitale Transformation, die deutsche Airlines genau wie alle anderen Wirtschaftsbereiche unter großen Druck setzt. Condor-Chef Teckentrup warnt vor einer Art Booking.com-Effekt. Er sagt: „Wenn man in die naheliegende Branche ,Hotels“ schaut, dann sieht man, wie Booking.com oder Explorer die Margen halten und Hotels letztlich abhängig sind.“ Airlines liefen Gefahr in die gleiche Falle zu tappen. „Die ,Booking Journey“ findet größtenteils auch schon jetzt digital statt“, so Teckentrup, hier würden Airlines sicherlich noch viel investieren müssen.

Ein Thema, das auch Berater Schulte-Strathaus umtreibt. Zwar ermögliche die Digitalisierung die Gestaltung individueller Kommunikation mit dem Endverbraucher, mehr individuelle Produktangebote und in Zusammenarbeit mit IT-Firmen auch signifikante Steigerungen der Verkaufszahlen. Und diese Effekte könnten „große Firmen am ehesten abrufen“. Aber, so Schulte-Strathaus weiter, insbesondere große Firmen hätten „Schwierigkeiten, die Digitalisierung gewissermaßen zur Unternehmens-DNA“ werden zu lassen. „Der Prozess der Umgewöhnung dauert lange, weil interne Abläufe geändert werden müssen“, sagt der Berater.

Dirk Bremer, President des Travel Industry Club und damit Gastgeber des TIC-Aviation Symposiums, ist sich der Brisanz der Themen bewusst. „Die deutschen Luftverkehrsunternehmen stehen von verschiedenen Seiten extrem unter Druck. Das Überleben und die wirtschaftliche Stärke der Airlineindustrie sind sowohl aus Sicht der Verbraucher als auch aus volkswirtschaftlicher Sicht essentiell. Der Travel Industry Club setzt sich deshalb stark für einen zukunftsgerichteten Informationsfluss und für einen konstruktiven Dialog aller Beteiligten ein. Dafür ist das Aviation Symposium, zu dem wir mehr als ein Dutzend Redner geladen haben, eine hervorragende Plattform. Wir freuen uns sehr auf viele leidenschaftliche Debatten und erhellende Einsichten.“

Das Aviation Symposium des Travel Industry Club findet am 24. November in Frankfurt statt. Neben Ulrich Schulte-Strathaus und Ralf Teckentrup werden Experten wie Jaan Albrecht von der SunExpress Deutschland GmbH, Dr. Michael Kerkloh von der Flughafen München GmbH und Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, anwesend sein und über spannende Themen referieren und diskutieren. Weitere Referenten sind Matthias Wenk von Ryanair Ltd. und Ralph Beisel von der ADV Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen e.V. Alle weiteren Informationen zu Programm und Anmeldung unter www.travelindustryclub.de

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Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder (Stand Juli 2016) sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de

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„Vom Herz ins Hirn“

3. Markensymposiums des Travel Industry Club: Markenexperte fordert Umdenken von Tourismusindustrie / Kundenerlebnisse sollten im Fokus stehen

"Vom Herz ins Hirn"

Frankfurt, 10. November 2016 – „Als starke Marken in der Touristik nehme ich eigentlich nur Lufthansa und TUI wahr“, sagt Boris Schmarbeck, Geschäftsführer der Hamburger Werbeagentur Freunde des Hauses. Auf dem 3. Markensymposium des Travel Industry Club (TIC), das am 3. November in Frankfurt stattfand, forderte Schmarbeck, dass sich dieser Zustand dringend ändern müsse. „Die Unternehmen der Reiseindustrie müssen ihre Kommunikation wesentlich stärker auf die Bedürfnisse der Zielgruppe ausrichten. Sie müssen sich fragen: Wie ticken die Menschen? Wie wollen sie künftig ihre Marken erinnerungswürdiger kommunizieren?“

Das oft von der Reiseindustrie kolportierte Argument, Preiskommunikation sei wichtiger als Markenkommunikation, würde Schmarbeck nicht gelten lassen. Er selbst verantwortet mit seiner Agentur seit fast 10 Jahren die Kommunikation des Discounters Lidl und steht für einen Strategieschwenk und Imagewandel des Unternehmens. „Auch im Handel kämpft jeder gegen jeden“, so Schmarbeck. Eine erfolgreiche Differenzierung sei deshalb nur über eine starke Marke und starke Emotionen möglich. Für die Kommunikation bedeute dies: „Vom Herz ins Hirn“. Bei der Entwicklung einer Markenkampagne müssten immer die konkreten Bedürfnisse der Menschen im Fokus stehen.

Der Erfolg scheint ihm Recht zu geben. Im Kundenmonitor Deutschland kam Lidl 2016 erstmals auf Platz eins und war damit bei den Kunden beliebter als Aldi. Auch das eine Premiere – und das Resultat von großem Durchhaltevermögen. Denn auch das ist eines der Lidl-Learnings, die Schmarbeck den Touristikern zurief. Beim Aufbau einer starken Marke brauche es vor allem drei Dinge: Konsistenz, Konsequenz und Kontinuität. „40 Jahre lang hatte Lidl den Claim ,Lidl ist billig“, seit acht Jahren heißt es nun ,Lidl lohnt sich“.“ Bis sich ein solcher Wechsel in den Köpfen der Menschen festsetze, brauche jeder Konzern einen langen Atem.

„Es ist ein Weckruf für unsere Branche, wenn ausgewiesene Markenexperten wie Boris Schmarbeck nur zwei starke Marken in der Touristik wahrnehmen“, sagt Tom Fecke, Geschäftsführer des Travel Industry Club, der das 3. Markensymposium gemeinsam mit Pascal Brückmann von der Funke Mediengruppe moderiert hatte. Der Lidl-Case habe deshalb auf dem Markensymposium des TIC einen interessanten und notwendigen Blick über den Tellerrand gezeigt. „Boris Schmarbeck hat uns deutlich vor Augen geführt, wie überlebenswichtig starke Marken heute zur Differenzierung am Markt sind, und dass selbst auf Preiskommunikation ausgerichtete Unternehmen einen erfolgreichen Imagewandel hinbekommen können“, so Fecke.

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Neues aus der TIC-Geschäftsstelle: Personelle Verstärkung für den Travel Industry Club

Frankfurt (tic), 19.September 2016 – In der Geschäftsstelle des Travel Industry Club stehen personelle Veränderungen an. TIC-President Dirk Bremer bedankt sich bei Project Managerin Julia Blumenthal und Senior Project Managerin Mareen Lipkow für ihren Einsatz und wünscht ihnen für ihre weitere Karriere alles Gute. Beide scheiden zu Ende September aus.
Die Aufgaben der beiden übernehmen zum 4. Oktober Katharina Eßmann (26) und Cristina Piccini (29) sowie Charlotte Stritter (31), die den TIC bereits bestens kennt und nach ihrer Elternzeit auf eine Teilzeitstelle zurückkehrt.

Cristina Piccini, die neben ihrer Muttersprache Italienisch auch fließend Deutsch und Englisch spricht, hat ihr Erasmus-Studium in Münster und in Bergamo mit einem Bachelor in Foreign Languages and Literature mit dem Schwerpunkt Tourismus und Kultur sowie ihren Master in Planning and Management of Tourism Systems abgeschlossen, jeweils mit „sehr gut“. Während ihres Studiums engagierte sie sich in verschiedenen Projekten, zum Beispiel in Bayreuth zum Thema Fahrradtourismus, beim Touring Club Italiano und für das Kongresszentrum Bergamo. Nach einem Praktikum bei der Frankfurter Global Communication Experts GmbH startete sie 2014 im Bereich Marketing und Vertrieb bei der DER Touristik GmbH, wo sie 2015 zur Qualitätsmanagerin für die Vertriebs- und Preisvergleichssysteme avancierte.

Katharina Eßmann hat im niederländischen Deventer ihren Bachelor of Business Administration im Studiengang Tourism and Leisure Management erfolgreich abgeschlossen und ist nach Praktika bei Travalco USA in Florida und DERTOUR in Frankfurt 2013 als Trainee Sales & Marketing bei der Frankfurter AVIAREPS AG eingestiegen. Noch im selben Jahr übernahm sie hier die Assistenz der Geschäftsführung. 2014 übernahm sie zudem die Verantwortung als Sales & Marketing Executive für Air Austral und Azul Brazilian Airlines.

TIC-President Dirk Bremer freut sich über den Neuzugang von Frau Piccini und Frau Eßmann. Beide bringen mit ihren umfangreichen Branchenerfahrungen die besten Voraussetzungen mit, die Ziele des Travel Industry Club weiter voranzutreiben. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den neuen Kolleginnen und bin sicher, dass sie sich schnell einarbeiten werden, um unseren Mitgliedern den gewohnt kompetenten Service zu bieten“, ist Managing Director Tom Fecke überzeugt.

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Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder (Stand Juli 2016) sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de.

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Travel Industry Club kürt die Top-Touristiker

VIR-Vorstand Michael Buller ist Travel Industry Manager des Jahres 2016 / TVG-Chefin Birgit Aust als Sales & Marketing Managerin 2016 geehrt / „Fanhansa“ ist Marketingkampagne des Jahres / Weitere Auszeichnungen für Unilever, Voila Travel und Holid

Travel Industry Club kürt die Top-Touristiker

Frankfurt, 06. September 2016 – Michael Buller, Vorstand des Verbands Internet Reisevertrieb (VIR), ist „Travel Industry Manager des Jahres 2016“. Der renommierte Preis ist eine der wichtigsten Auszeichnungen der Tourismusbranche – und wurde in diesem Jahr im Casino der Zeche Zollverein in Essen vor rund 300 Gästen bereits zum neunten Mal vergeben. Mittels eines Online-Votings wurde der Preisträger aus vier Top-Kandidaten gewählt, die zuvor von einer Expertenjury nominiert worden waren. Mehr als 450 TIC-Mitglieder haben sich an dem Voting beteiligt.

Seit sieben Jahren ist Michael Buller Vorstand des VIR und hat den Verband in dieser Zeit „zur wichtigsten Institution der Online-Reiseindustrie gemacht“, so die Begründung der Expertenjury zu seiner Nominierung. Essentiell für Bullers erfolgreiche Verbandsarbeit sei seine weitsichtige und diplomatische Art. Er verstehe es, nicht nur Mitglieder des VIR zu vertreten, sondern im Sinne des Gesamtvertriebs zu agieren. Buller wird branchenweit für seine kompetente Diskussionsfreude und sein intensives Engagement bei Themen wie der neuen Pauschalreiserichtlinie geschätzt. Mit seinem eigenen Blog mischt er sich auch immer wieder in die Debatten über digitale Herausforderungen in der Touristik ein.

Buller ist mit der Wahl zum „Travel Industry Manager des Jahres 2016“ in prominenter Gesellschaft. In den Vorjahren vergab der TIC die Auszeichnung bereits an Jasmin Taylor (JT Touristik), Tobias Ragge (HRS), Norbert Fiebig (damals Rewe Touristik), Richard J. Vogel (damals TUI Cruises) und Karl J. Pojer (Hapag-Lloyd Cruises).

„Wir freuen uns außerordentlich, Michael Buller in den Kreis der Preisträger des Travel Industry Managers aufzunehmen“, so TIC-President Dirk Bremer. „Denn er begleitet die massiven Veränderungen, die die Digitalisierung für unsere gesamte Branche mit sich bringt, mit großer Kompetenz.“ Gerade zu einer Zeit, in der der TIC im Rahmen seines neu gegründeten Think Tank auch ein Working Committee zum Schwerpunkt Digitalisierung ins Leben gerufen hat, sei die Wahl des VIR-Vorstands zum besten Touristiker des Jahres ein wichtiges und sehr erfreuliches Signal.

Zur „Sales & Marketing Managerin 2016“ wurde Birgit Aust gewählt. Sie ist Geschäftsführerin der TVG Touristik Vertriebsgesellschaft mbH, ein Tochterunternehmen der FTI Touristik. Auch dieser Award wurde mit Hilfe eines Online-Votings von mehr als 450 TIC-Mitgliedern vergeben. Zur Auswahl standen elf Kandidaten. Nominiert wurde Aust laut Expertenjury wegen „ihrer Dynamik und ihres Engagements“. Sie verstehe es, in der Branche die richtigen Impulse zu setzen. Aust setzt sich konsequent für die Zukunft und die Interessen des Reisevertriebs ein und entwickelt neue Konzepte und technische Lösungen für den Absatz touristischer Produkte. Mit dem Projekt TVG Young Professionals engagiert sie sich zudem verstärkt für den Nachwuchs.

Zum besten Marketingprojekt wurde in diesem Jahr die „Fanhansa“-Kampagne von Lufthansa aus 19 Einreichungen gekürt. Dafür wurden die Fluglinie und ihre betreuende Agentur Kolle Rebbe (Hamburg) jetzt mit dem „Best Marketing Award 2016“ ausgezeichnet. Im Zentrum der Kampagne steht der TV-Spot „Everyone“s Fanhansa“, der Lufthansa anlässlich der Fußball Europameisterschaft 2016 zusätzliche Awareness verschaffen sollte. Kolle Rebbe entwickelte dafür die Spot-Idee, nach der zwei englische Fans für den Flug zur EM 2016 auf eine Lufthansa-Maschine umgebucht wurden. In ihren Köpfen spult sich sofort ein Albtraum aus Sauerkraut und Kuckucksuhren ab, das Inflight-Entertainment zeigt in einer Dauerschleife das Elfmeterschießen, bei dem die deutsche Nationalmannschaft 1996 England aus dem Turnier kickte. Die Realität an Bord ist dann aber angenehm und freundlich – mit Ausnahme eines kleinen Jungen, der den britischen Fans vier Finger zeigt, in Anspielung auf die vier deutschen WM-Titel.

Der „Business Travel Award 2016“ ging an Unilever Deutschland für die neue Travel Community Plattform SWAN. Diese passt sich konsequent den Bedürfnissen der Mitarbeiter an, deren Geschäftsreiseverhalten sich aufgrund der Digitalisierung massiv verändert. So ermöglicht die Travel Community allen Unilever-Mitarbeitern, sich miteinander in Verbindung zu setzen. Über eine Chatter-Gruppe können aktuelle Informationen zu reiserelevanten Fragen aus über 90 Ländern abgerufen werden. Eine Adhoc-Funktion informiert zudem bei zeitkritischen Anlässen, wie beispielsweise in Krisensituationen.

Die Auszeichnung „Best Travel Technology 2016“ erhielt Voila Travel für das digitale Reisemanagementsystem Voya und setzte sich damit gegen 20 weitere Einreichungen durch. Der Hamburger Technologiedienstleister bringt damit einen persönlichen Reiseservice auf das Smartphone und ermöglicht Reisebuchungen in Sekunden, unter anderem mit der Möglichkeit zu one-click onboarding, individuellen Reportings und einfacher Abrechnung. Laut Jury hat Voila Travel mit Voya „in den letzten zwölf Monaten aus einer zündenden Idee ein innovatives technologisches Produkt geschaffen, das der Reisebranche neue Möglichkeiten“ biete.

Die „Best Travel Industry App 2016“ heißt Urlaubspiraten von HolidayPirates. Dort finden Verbraucher nicht nur alle Reiseangebote von Urlaubspiraten.de, sondern auch Informationen zu Gutscheinaktionen sowie Bahn- und Busreisen. Das Besondere an der App ist die Funktion Reisealarm, bei der sich die Nutzer ein Profil mit den eigenen Präferenzen – gegliedert nach Kontinent, Reisezeitraum und Budget erstellen können und immer sofort benachrichtigt werden, sobald eine Reise oder ein Flug mit den gewünschten Angaben verfügbar ist. Damit ist HolidayPirates das erste Unternehmen, welches zweimal in Folge gewonnen hat. Bereits 2015 wurde die App Urlaubspiraten mit diesem Preis ausgezeichnet.

Alle Auszeichnungen wurden im Rahmen der feierlichen Awardveranstaltung des Travel Industry Club am 5. September im Casino der Zeche Zollverein in Essen vergeben. „Diese Awardveranstaltung war bereits die neunte seit Bestehen des Travel Industry Club“, so TIC-President Bremer, „und ich freue mich, dass wir jedes Jahr wieder hochkarätige Preisträger haben, die beispielhaft für die Innovationskraft und wirtschaftliche Relevanz unserer Branche stehen.“
Die AwardVeranstaltung, an der rund 300 geladene Gäste teilgenommen haben, sei einmal mehr ein Treffen der „Besten der Besten“ und eine großartige Networking-Gelegenheit gewesen.

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Hintergrundinformation Travel Industry Club:
Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder (Stand Juli 2016) sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de.

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TIC gründet Think Tank mit mehr als 40 Branchenexperten

Travel Industry Club will Branchenthemen noch massiver vorantreiben / Steering Committee und drei Working Committees gegründet / Im Fokus: Mobility, Customer Centricity und Digital / Neue Stufe der Kollaboration

TIC gründet Think Tank mit mehr als 40 Branchenexperten

Frankfurt, 10. August 2016 – Der Travel Industry Club (TIC) hat einen Think Tank gegründet, um zukunftsweisende Branchenthemen noch massiver vorantreiben zu können. Mehr als 40 Experten aus allen Segmenten der Reise- und Touristikindustrie werden dafür ihre Expertise zur Verfügung stellen. FVW Medien wird den neuen Think Tank als exklusiver Medienpartner begleiten. Den Kern des Think Tanks bilden das Steering Committee sowie zunächst drei Working Committees mit den Schwerpunkten Mobility, Digital und Customer Centricity. Am 28. August wird das Steering Committee zu einer ersten Sitzung zusammen kommen.

„Der neue Think Tank ist eines der bislang größten Projekte des Travel Industry Club“, so TIC President Dirk Bremer. Die Herausforderungen in der Reiseindustrie und die Geschwindigkeit der Veränderungen seien heute so groß, dass relevante und zukunftsweisende Themen nur noch im sehr engen Wissens- und Erfahrungsaustausch weit über die jeweiligen Unternehmensgrenzen hinaus vorangetrieben und bewältigt werden können. „Kooperation und Wissenstransfer stehen seit jeher im Zentrum der Arbeit des Travel Industry Club. Mit dem Think Tank erreichen wir nun eine völlig neue Stufe der Kollaboration, die uns helfen wird, die wichtigsten Branchenthemen noch massiver und effizienter anzugehen. Zudem wird die Stimme des TIC und seiner rund 800 Mitglieder so noch deutlich mehr Gehör in Wirtschaft und Politik finden“, sagt Bremer. Davon würden sowohl die Mitglieder des Travel Industry Club als auch die gesamte Reiseindustrie künftig stark profitieren.

Das Steering Committee des Think Tanks setzt sich aus rund zehn Branchenexperten zusammen, darunter Prof. Dr. Markus Heller von Fried & Partner und Haakon Herbst von HSMA, die Medienexperten Lars Nielsen von Geo Saison und Marliese Kalthoff von FVW Medien sowie Dirk Bremer und Dr. Peter Agel vom TIC. Außerdem Mitglied im Steering Committee sind die Leads der drei neuen Working Committees (WOC).

Unter Führung von Dr. Ralph Körfgen (Deutsche Bahn) wird das Working Committee „Mobility“ künftig Fragen und Herausforderungen der permanent wachsenden Mobilität unserer Gesellschaft diskutieren, die Auswirkungen auf die Reiseindustrie identifizieren und entsprechende Lösungen, Forderungen und Handlungsschritte für Wirtschaft und Politik formulieren.

Das Working Committee „Customer Centricity“ wird unter Leitung von Prof. Dr. Peter Wippermann (Trendbüro) vor allem die sich durch die Digitalisierung wandelnden Kundenansprüche sowie die Relevanz neuer und klassischer Touchpoints entlang der gesamten Customer Journey im Fokus haben. Ziel ist es unter anderem, konkrete Leitlinien zu erarbeiten und gemeinsam mit Politik und Wirtschaft Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Unternehmen der Reiseindustrie ihre Strukturen konsequent nach kundenzentriertem Handeln neu ausrichten können.

Bernhard Steffens (Traveltainment) leitet das Working Committee „Digital“. Es wird sich insbesondere mit den rasant wachsenden digitalen und technologischen Anforderungen an die Unternehmen der Reiseindustrie beschäftigen. Dabei stehen alle Aspekte der Customer Services im Fokus – von der Buchungstechnologie über die Produktentwicklung bis zum Datenmanagement. Aber auch neue Trends wie etwa Virtual Reality, Smart Devices und Internet of Things.

„Ich bin sicher, dass der Think Tank des TIC sehr bald sichtbare Ergebnisse liefern wird“, so Bremer. „Ich danke allen Experten schon jetzt für ihr großes Engagement und freue mich sehr auf die neue, noch intensivere Zusammenarbeit.“

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Hintergrundinformation Travel Industry Club:
Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder (Stand Juli 2016) sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de.

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Hintergrundinformation FVW Medien GmbH:
Als unabhängiges Medienhaus steht die FVW Medien GmbH für Wissen über Touristik und Mobilität sowie für hohe journalistische Qualität. Mit den Fachmedien unterstützt das Unternehmen heutige und künftige Entscheider, Unternehmer und Vertriebsexperten in ihrem Geschäft. Das Portfolio ist optimal auf deren Bedürfnisse abgestimmt und bietet die relevanten Informationen zu jeder Zeit über den richtigen Kanal. Die FVW Medien GmbH ist ein Unternehmen der dfv Mediengruppe. www.fvw-medien.de

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Kay Hellwig ist neuer ständiger Gast im TIC-Präsidium

Experte für Mobilität und Vertrieb / Karriere bei Lufthansa und Deutscher Bahn

Kay Hellwig ist neuer ständiger Gast im TIC-Präsidium

Frankfurt, 28. Juli 2016 – Das Präsidium des Travel Industry Club (TIC) hat mit Kay Hellwig (41) einen neuen ständigen Gast. Hellwig ist seit 2013 Leiter Touristische Kooperationen bei DB Vertrieb, zuvor war er rund 18 Jahre lang in verschiedenen Positionen bei Lufthansa tätig.

„Wir freuen uns sehr, mit Kay Hellwig einen ausgewiesenen Experten für Mobilitäts- und Vertriebsthemen als ständigen Gast im Präsidium des Travel Industry Club begrüßen zu können“, sagt TIC President Dirk Bremer. Als führender Wirtschaftsclub der Reiseindustrie wolle sich der TIC künftig noch massiver in wirtschaftliche und politische Diskussionen einbringen. „Hierfür sind das Know how und die langjährigen Erfahrungen von Kay Hellwig bei zwei der größten Mobilitätsunternehmen der Welt eine sehr große Bereicherung“, so Bremer.

Kay Hellwig startete seine Karriere nach einer Ausbildung zum Luftverkehrskaufmann und einem BWL-Studium im Projektcontrolling bei Lufthansa Cargo. Danach folgten im gleichen Konzern unter anderem Positionen als IT-Berater und Projektleiter bei Lufthansa Systems AS, als Senior Manager Corporate Business Development in der Europaleitung der Lufthansa Passage in London, als Lufthansa Regionalleiter für den Ural, mit Sitz in Ekaterinburg, Russland, sowie als Leiter Global Dispatch im Operations Control Center der Lufthansa Passage in Frankfurt. 2013 wechselte Hellwig zu DB Vertrieb, wo er seither als Leiter Touristische Kooperationen den touristischen Partnervertrieb der Deutschen Bahn verantwortet.

Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder (Stand Juli 2016) sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de.

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Mehr Reisen nach Großbritannien – weniger Reisen auf den Kontinent: BREXIT wird sich nachhaltig auf den Tourismus auswirken

Neueste Ergebnisse / Umfrage Travel Industry Club und WELT

Mehr Reisen nach Großbritannien - weniger Reisen auf den Kontinent:  BREXIT wird sich nachhaltig auf den Tourismus auswirken

Frankfurt (25.07.2016) – Zum Christmas Shopping ins bislang – in den Augen vieler Reisender – überteuerte London oder zum preiswerten Wochenendtrip auf den Spuren der Beatles nach Liverpool: der BREXIT wird das Reiseziel Großbritannien für Europäer vom Kontinent spürbar günstiger machen. Dagegen wird die Entscheidung der Briten, die Europäische Union auf absehbare Zeit zu verlassen, vor allem in den bei ihnen besonders beliebten Ländern am Mittelmeer zu empfindlichen Einbußen führen. Nach Einschätzung von Entscheidern der deutschen Reiseindustrie wird die neue britische Premierministerin Theresa May mit ihrer Regierungsmannschaft nicht nur auf starke Veränderungen im Reiseverhalten zwischen Großbritannien und der EU treffen: der BREXIT – so die Meinung der deutschen Reisemanager – schadet vor allem auch dem Image des Reiselandes Großbritannien.

Gut drei Wochen nach der Entscheidung der Briten für den BREXIT scheinen die Bürger der Insel und der EU-Länder aus der ersten Schockstarre erwacht und die Zeit der sachlichen Analysen gekommen. Für die Manager der Reiseindustrie ist nach der ersten Bilanz ausgemacht: der BREXIT wird sich – so das Fazit aus der Befragung des Travel Industry Clubs – nachhaltig auf die Branche auswirken. Die positive Nachricht zuerst: 74 Prozent der befragten Manager gehen davon aus, dass Reisen nach Großbritannien in Zukunft deutlich preiswerter werden. Die BREXIT-Entscheidung wird jedoch nach Einschätzung der Experten unweigerlich auch dazu führen, dass sich die Briten Auslandsreisen nicht mehr in dem bisherigen Ausmaß leisten werden. 72 Prozent sind der Überzeugung, dass sich Reiseländer wie Spanien und Italien, aber auch das Reiseland Deutschland auf einen spürbaren Rückgang der Touristen aus dem Vereinigten Königreich einzustellen haben.

Für die Finanzmetropole ein herber Rückschlag – für den UK-Touristen dagegen eine erfreuliche Entwicklung: 70 Prozent der Befragten geht davon aus, dass der BREXIT zu einem Rückgang der Nachfrage nach Hotels in London und somit für sinkende Übernachtungspreise sorgen wird. 81 Prozent der Entscheider aus der Reiseindustrie sehen in Frankfurt den „Nachfolger“ Londons als europäischen Finanzplatz. Nachteile sehen die Manager für Fluggesellschaften wie Easy Jet oder Ryanair, deren Expansion vorerst gestoppt werden könnte. Davon gehen im Juli 2016 rund 55 Prozent der Manager aus. Und für 82 Prozent ist es keine Frage: nach ihrer Einschätzung werden die Airlines aus Großbritannien bei den bilateralen Verhandlungen mit den EU-Ländern kein leichtes Spiel haben. Nur 26 Prozent sind dagegen der Auffassung, dass sich am europäischen Himmel nichts gravierend ändern wird. Und mit 60 Prozent geht die Mehrheit davon aus, dass der BREXIT einen Keil zwischen die Insel und die EU treiben wird – zu Lasten des Images für das Reiseland UK.

Allerdings sehen die Manager aus der deutschen Reiseindustrie durch den BREXIT keine dramatischen Folgen für den Fortbestand der EU. Nur zwölf Prozent sind der Meinung, dass die Entscheidung der Briten, die Europäische Union verlassen zu wollen, für den „Anfang vom Ende der EU“ steht. Auch wenn mit 61 Prozent die Mehrheit der Meinung ist, dass der BREXIT am Endes des Tages Realität wird: die überwiegende Mehrheit von 87 Prozent ist überzeugt, dass die verbleibenden 27 EU-Länder stark genug sind, um den Austritt Großbritanniens zu verkraften. Und nur 13 Prozent sind der Meinung, dass der BREXIT einen Domino-Effekt haben könnte und den Zerfall der EU einleiten wird. 66 Prozent der vom Beratungsunternehmen MANUFACTS Research & Dialog im Auftrag des Travel Industry Club in den ersten Juli-Wochen befragten 147 Entscheider vertritt vielmehr die Auffassung, dass Großbritannien die BREXIT-Entscheidung bitter bereuen und selbst zerfallen wird.

Dirk Bremer, President des Travel Industry Club: „Im Sinne der Bürger Großbritanniens und der verbleibenden EU-Ländern wäre es wünschenswert, wenn die Zeit der allgemeinen Verunsicherung auf ein Minimum begrenzt und die Verhandlungen zum Austritt des Vereinigten Königreiches so rasch wie möglich in Angriff genommen würden. Auch wenn es nach dem gegenwärtigen Prognosen auf sehr „harte“ Diskussionen herauslaufen wird: die Beibehaltung eines möglichst freizügigen Reiseverkehrs sollte bei den anstehenden Gesprächen höchste Priorität genießen.“

Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder (Stand Juli 2016) sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de.

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Thesen von Trendforscher Jánszky stützen die geplante Mobilitätsplattform von Bahn-Chef Grube

Digitalisierung führt zu neuer Definition von Vertrauen / Mobilitätsplattform der Bahn soll „neuen IÖV“ schaffen / TIC-President Bremer fordert Branche auf, mögliche Wettbewerbsvorteile schnell zu nutzen

Thesen von Trendforscher Jánszky stützen die geplante Mobilitätsplattform von Bahn-Chef Grube

Frankfurt, 8. Juli 2016 – „Wir wollen dank Digitalisierung jetzt eine echte Revolution einleiten“, so Bahn-Chef Rüdiger Grube. Als Keynotespeaker auf dem zweiten Mobility Symposium, das Ende Juni gemeinsam von Deutscher Bahn und Travel Industry Club in Frankfurt veranstaltet wurde, stellte Grube seine „Vision von einer Mobilitätsplattform 4.0“ vor. Diese soll nicht nur neue digitale Services für Bahnkunden umfassen. Grube will in die neue Plattform auch Services – und damit auch Daten – anderer Mobilitätsanbieter aus öffentlichem Verkehr (ÖV) und motorisiertem Individualverkehr (MIV) integrieren. „Aus MIV und ÖV entstünde ein völlig neuer IÖV – Integrierter öffentlicher Verkehr“, so Grube.

Gestützt wurde Grubes Vision von Thesen des Trendforschers Sven Gabor Jánszky, CEO des Zukunftsforschungsinstituts 2b AHEAD und ebenfalls Sprecher auf dem Mobility Symposium. Jánszky beobachtet eine neue Definition bekannter Werte, die die Digitalisierung für unsere Gesellschaft mit sich bringe. „Vertrauen entsteht längst nicht mehr nur als Ergebnis menschlicher Beziehungen, sondern als Ergebnis erfüllter Erwartungen“, so Jánszky.

Als Konsequenz daraus würden Daten und die Deutungshoheit über die Schnittstellen, an denen die Daten künftig gesammelt werden, essentiell für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen sein. „Das größte Vertrauen der Verbraucher genießen jene Unternehmen, die deren Erwartungen am besten erfüllen. Und das sind eben jene Unternehmen, die die besten Daten haben“, so Jánszky. Predictive Analytics, also Verhaltensvorhersagen von Verbrauchern aufgrund zuvor gesammelter Daten, böten Unternehmen künftig die wichtigsten Wettbewerbsvorteile.

Für Dirk Bremer, President des Travel Industry Club (TIC), ist die geplante Mobilitätsplattform 4.0 der Deutschen Bahn ein „kluger Schachzug“. Der Konzern habe erkannt, welche Chancen die Digitalisierung den Unternehmen der Reiseindustrie bietet – nicht nur für die Mobilität der Zukunft, sondern auch für Datengenerierung und Datenanalyse und somit für Kundengewinnung und Kundenbindung. „Ob die Pläne der Bahn gelingen werden, vermag derzeit niemand zu sagen“, so Bremer. „Doch feststeht – und hier gebe ich Trendforscher Jánszky Recht – nur wer künftig die Daten und die Deutungshoheit über die Schnittstellen besitzt, wird fit für die Zukunft sein.“ Deshalb ginge es jetzt für alle Unternehmen der Reise- und Mobilitätsindustrie darum, die möglichen Wettbewerbsvorteile schnell zu erkennen und zu nutzen.

Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder (Stand Juni 2016) sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de.

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Travel Industry Club unterstützt neue EU-Pläne für Deregulierung der Sharing Economy

Keine Verbote für Uber, AirBnB & Co / Markt braucht dringend europaweit einheitliche Regelungen / Touristikbranche kann und muss sich digitalen Herausforderungen stellen / Trendforscher Jánszky nennt Gegenwehr „sinnlos“

Travel Industry Club unterstützt neue EU-Pläne für Deregulierung der Sharing Economy

Frankfurt, 20.06.2016 – Als führender Wirtschaftsclub der Reiseindustrie unterstützt der Travel Industry Club (TIC) die neuen Pläne der Europäischen Union zur Deregulierung der Sharing Economy. „Wir halten die Anfang Juni von der EU veröffentlichten Forderungen für den einzig richtigen Weg in die Zukunft“, sagt TIC-Präsident Dirk Bremer. Die aktuell bestehenden Regulierungen und Beschränkungen bis hin zu Verboten einzelner Anbieter der Sharing Economy seien innovationshemmend und damit letztlich weder im Sinne einer freien Wirtschaftsentwicklung noch im Sinne der Kunden, so Bremer.

Der TIC, der für rund 800 persönlichen Mitglieder aus der Reiseindustrie steht, begrüßt dabei nicht nur den Plan der EU, Verbote von Anbietern aus der Sharing Economy künftig zu vermeiden. Insbesondere unterstützt der Wirtschaftsclub die in der „Agenda for the collaborative economy“ am 2. Juni von der EU vorgelegte Forderung nach europaweiter Vereinheitlichung der Gesetzgebung und nach einem Ende des „Flickwerks verschiedener Regulierungsmaßnahmen nationaler und lokaler Behörden“ – wie es die zuständige EU-Kommissarin Elbieta Bieńkowska in einem Gastbeitrag für den „Tagesspiegel“ formulierte. TIC-Präsident Bremer: „Treffender kann man die aktuelle Ungleichheit innerhalb der EU mit Blick auf die aufstrebende Sharing Economy nicht ausdrücken.“ Und diese Ungleichheit ist fatal. „Die Wettbewerbsbedingungen müssen für alle identisch sein. Nur so kann ausgeschlossen werden, dass einzelne Marktteilnehmer nachhaltig und unverhältnismäßig belastet werden“, fordert Bremer.

Der klaren Positionierung des TIC in Fragen der Sharing Economy liegen zwei Leitlinien zugrunde: Erstens setzt sich der Wirtschaftsclub massiv für eine weitere Stärkung eines fairen Wettbewerbs zwischen alten und neuen Playern in der Reiseindustrie ein. Zweitens fördert der TIC seit seiner Gründung die Innovationskraft der Branche, damit diese auch künftig mit neuen Produkten, Services und Dienstleistungen zufriedene Kunden finden, binden und halten kann. Die Industrie könne und müsse sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen, so Bremer. „Für die Hotellerie etwa gilt es, sich intensiv mit neuen Wettbewerbern wie AirBnB auseinanderzusetzen und darauf mit eigenen, neuen Angeboten zu reagieren“, betont der TIC-Präsident.

Diese Einschätzung bestätigt auch Sven Gábor Jánszky. Der Trendforscher und CEO des Zukunftsforschungsinstituts 2b AHEAD ist einer der Keynote-Speaker auf dem diesjährigen Mobility Symposium von Deutscher Bahn und Travel Industry Club, das am 23. Juni in Frankfurt stattfindet. In einer Vorabmeldung bezeichnet es
Jánszky als „sinnlos“, wenn sich die Reiseindustrie gegen innovative Angreifer wie Uber oder AirBnB stellen würde. Schließlich böten diese Unternehmen einer riesigen Gruppe von Kunden einen Mehrwert, den diese haben wollten. „Jeder der sich dagegen stellt, stellt sich gegen die Interessen seiner Kunden“, so der Trendforscher.

Alle weiteren Infos zum Mobility Symposium 2016 unter www.travelindustryclub.de

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Bewerbungsphase zu „Best Marketing Award“ startet

Travel Industry Club kürt erneut beste Marketingideen der Reiseindustrie / Bewerbungen und Vorschläge bis 22. Juli 2016 möglich

Bewerbungsphase zu "Best Marketing Award" startet

Frankfurt, 16. Juni 2016 – Ab sofort startet die Bewerbungsphase für den „Best Marketing Award 2016“ des Travel Industry Club (TIC). Bereits zum neunten Mal kürt der TIC die besten Marketingideen der Branche. Eingereicht werden können sowohl einzelne Marketingprojekte als auch komplette Marketingkampagnen. Damit gewährleistet der TIC, dass der „Best Marketing Award“ unabhängig von den investierten Marketingbudgets vergeben wird. Ausschlaggebend für den Sieg sind ausschließlich die Kriterien innovative Strategie, kreative Umsetzung sowie messbarer Erfolg.

Teilnehmen können alle Unternehmen, die ihr Kerngeschäft in der Reisebranche haben, sowie unmittelbar zuliefernde Industrien wie beispielsweise Kommunikationsagenturen. Die eingereichten Projekte und Kampagnen müssen innerhalb der vergangenen zwölf Monate umgesetzt worden sein. Es sind sowohl direkte Bewerbungen möglich als auch Vorschläge für Kampagnen und Projekte Dritter.

Die Einreichungsfrist läuft bis 22. Juli 2016. Nach einer Vorauswahl präsentieren die Finalisten ihre Einreichung am 16. August 2016 im Axel Springer Hochhaus in Berlin persönlich der Experten-Jury. Die Jury des „Best Marketing Award 2016“ setzt sich zusammen aus Top-Managern der Reise-Industrie und Strategie-Beratungen sowie aus Media- und Kreativ-Agenturen. Den Vorsitz hat Andre Klein, Managing Director Kreation bei Scholz & Friends Hamburg. Vergeben wird der „Best Marketing Award 2016“ im Rahmen der Preisverleihung „Travel Industry Manager 2016“ am 5. September 2016 in Essen.

Preisträger 2015 war MSC Kreuzfahrten mit einem manipulierten Schiffshorn auf der MSC Magnifica, das bei der Hafeneinfahrt im Rahmen des Hamburger Hafenfestes den Song „Seven Nation Army“ von den White Stripes spielte.

Alle Informationen zum „Best Marketing Award“ sowie zu den Bewerbungs- und Bewertungskriterien unter www.travelindustryclub.de

Der Travel Industry Club wurde im Jahr 2005 gegründet und hat sich als unabhängiger und einziger Wirtschaftsclub etabliert, in dem Macher und Beweger sämtlicher Segmente der Reisebranche organisiert sind. Die rund 800 persönlichen Mitglieder (Stand Juni 2016) sind führende Köpfe der Reisebranche. Zu den Mitgliedern gehören Führungskräfte von Verkehrsträgern, Hotellerie, Reiseveranstaltern, Reisemittlern, Flughäfen, Verbänden, Technologieanbietern, Versicherungen und Beratungsunternehmen sowie Pressevertreter und akademische Lehrbeauftragte. Der Club versteht sich als innovativer „Think Tank“ der Branche und hat sich zum Ziel gesetzt, die wirtschaftliche Bedeutung der Reiseindustrie stärker ins Licht der Öffentlichkeit, der Medien und der Politik zu rücken. Bei verschiedenen Veranstaltungsformaten werden zukunftsweisende, wirtschaftlich relevante, gesellschaftspolitische und wissenschaftliche Themen in die breite Diskussion gebracht. Der Travel Industry Club ist die zentrale Netzwerk- und Kommunikationsplattform für die Entscheider der Reiseindustrie und der im Wertschöpfungsprozess verbundenen Unternehmen, zeichnet Persönlichkeiten sowie herausragende Leistungen der Branchenteilnehmer aus und schafft die Bühne für eine gebührende öffentliche Wertschätzung der Branchenbelange. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.travelindustryclub.de.

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