Schlagwort: Todesfall

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Generation 60+ unterwegs auf digitalen Wegen

Generation 60+ unterwegs auf digitalen Wegen

(Mynewsdesk) Für die reifere Generation wird die Frage des digitalen Nachlasses nach dem Tod immer relevanter

Das durchschnittliche Sterbealter ist in den letzten zehn Jahren in Deutschland fast unverändert geblieben: Bei Männern sind es 75,6 und bei Frauen 82,2 Jahre. Im gleichen Zeitraum ergab sich aber eine rasante Steigerung der Internetaktivität in der Altersgruppe 60+, die bei fast 400 % liegt. Waren es 2005 noch etwa 3,5 Millionen Internetnutzer, sind es 2016 bereits 12 Millionen aus dieser Altersschicht. Somit hat sich die manchmal noch vorherrschende Meinung, Internetnutzung sei vor allem etwas für jüngere Leute, längst überholt. Die Zahlen der sogenannten „Silver Surfer“, also der Internetnutzer ab 65 Jahren, variieren in verschiedenen Schätzungen zwischen mindestens 20 % bis maximal 85 %. Insbesondere ältere Menschen nutzen zunehmend auch den Online-Versandhandel, um beschwerliche Einkaufstouren entbehrlich zu machen.

Digitale Nachlassverwaltung als wichtiger Aspekt in der Beratung rund um die Bestattung

Diese Entwicklung ist für den BDB seit längerem Anlass, die Frage des digitalen Nachlasses im Auge zu behalten. Immer mehr Bestatter bieten daher auch für den Bereich des digitalen Nachlasses Möglichkeiten einer seriösen und unkomplizierten Abmeldung von Nutzerkonten, Mitgliedschaften und Guthaben bei Handelsplattformen, Dating- und Partnerportalen, Spieleplattformen, Wettanbietern oder Vereinsmitgliedschaften an. Auch andere elementare Abmeldungen, etwa von der Rentenversicherung, der Deaktivierung von Facebook-Konten, der Krankenversicherung oder von GEZ-Gebühren werden so über ein einfaches Portal möglich.

Verbraucherschützer sind sich einig: Rechtzeitig und korrekt durchgeführte Abmeldungen und Vertragskündigungen verhindern für Angehörige unnötige Kosten. Auch können weiterlaufende Kosten durch Verträge bei Vertragspartnern ermittelt und verhindert bzw. ermittelte Guthaben für die Angehörigen gesichert werden.

Seit mehreren Jahren beobachtet der BDB und das mit ihm verbundene Kuratorium Deutsche Bestattungskultur sehr genau die Entwicklungen im Bereich der digitalen Nachlassverwaltung. Inzwischen ist längst der Zeitpunkt gekommen, oder zumindest bei einem sehr großen Teil der Bestattungsaufträge den Angehörigen gegenüber die Frage des digitalen Nachlasses zu stellen und passgenau Lösungen anzubieten.

Die im Todesfall bekannten Abmeldungen und Formalitäten können inzwischen längst komfortabel auf digitalem Wege durchgeführt werden. Nach Übertragung und Angabe der Daten des Verstorbenen nebst eingescannter Sterbeurkunde können einem unbegrenzten Empfängerkreis gegenüber vielfältigste Abmeldungen angestoßen und generiert werden.

Profile in sozialen Netzwerken sind sensible Inhalte

Profile in sozialen Netzwerken gehören zu den häufigsten Hinterlassenschaften Verstorbener, die für Angehörige von besonders hoher emotionaler Bedeutung sind. Hier ermöglicht die Abmeldung, den Weg zur Löschung oder Umsetzung eines Profils in den sogenannten „Gedenkstatus“ anzustoßen, was für Angehörige von wichtiger Bedeutung ist.

Datenschutz wird groß geschrieben

Die Vertragsermittlungen und Auskünfte müssen grundsätzlich datenschutzkonform vorgenommen werden. Dabei legen die deutschen Bestatter insbesondere darauf Wert, dass die übermittelten Kundendaten ausschließlich Abmeldezwecken genutzt werden und kein Adresshandel vorgenommen wird, der zu aller Trauer die Angehörigen gar noch mit Werbepost belästigt.

Das für diese Zwecke entworfene elektronische Abmeldeportal bietet den Angehörigen des Verstorbenen einen weiteren Vorteil: Mit einem eindeutigen und individuellen Zugangscode können sich diese auch selbst in das Formalitäten-Portal einwählen und selbstständig Abmeldungen durchführen, ferner auch sehen, welche Abmeldungen bereits durch den Bestatter angestoßen, vollzogen und vom Vertragspartner bestätigt wurden. Im späteren Zeitverlauf, oftmals nach der Trauerfeier, fallen Angehörigen nicht selten noch Mitgliedschaften ein, die sie dort komfortabel und bequem abmelden können.

Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur und der Bundesverband Deutscher Bestatter rät Menschen ab Mitte 50 zum Abschluss sogenannter Bestattungsvorsorgeverträge, die für den Todesfall grundlegende Entscheidungen über Bestattungsart und persönliche Präferenzen klären sowie zur Entlastung der Angehörigen das Geld für die Bestattung zweckgebunden hinterlegen. Auch dabei sollte die Frage der Internetaktivität bedacht werden, denn es gibt bereits zu Lebzeiten die Möglichkeit, die vielfältigen Nutzerkonten und Mitgliedschaften zu hinterlegen, um im Fall der Fälle den eigenen Angehörigen viele spätere mühsame Schritte bereits abzunehmen.

Pressekontakt:

Bundesverband Deutscher Bestatter e. V.
Volmerswerther Str. 79
40221 Düsseldorf
Telefon: ++49 (0)211 / 16 00 8 – 10
Fax: ++49 (0)211 / 16 00 8 – 60

Ansprechpartner:
Stephan Neuser, Generalsekretär – Bundesverband Deutscher Bestatter e.V.
Oliver Wirthmann, Geschäftsführer – Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V.

E-Mail: info@bestatter.de
www.bestatter.de

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1948 gründeten die deutschen Bestatter den Bundesverband Deutscher Bestatter e. V., der heute aus 16 Landesverbänden und -innungen der Bundesländer besteht. Aus einem kleinen Berufsverband haben sich bis heute mehrere Organisationen entwickelt, die ihren Mitgliedern, den Trauernden und Bestattungsvorsorgenden eine große Bandbreite von Serviceleistungen anbieten.

Dem BDB ist es gelungen, die Berufsausbildung von der Bestattungsfachkraft über den Bestattermeister bis hin zu fachspezifischen Zusatzqualifikationen zu professionalisieren und qualitativ auf ein hohes Niveau zu heben. Der BDB setzt sich dafür ein, dass die Interessen der Bestatter in Politik, Rechtsprechung und Verwaltung Gehör finden. Mit dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V. und der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG können Menschen zwei verschiedene Vorsorgemodelle zur finanziellen Absicherung der Bestattungskosten wählen: die Sterbegeldversicherung oder die Eröffnung eines Treuhandkontos. Mit dem Markenzeichen zertifiziert der BDB Bestatter, die ihr garantiertes Qualitätsversprechen auch dokumentieren können und hohe persönliche, fachliche und betriebliche Anforderungen bei der Beratung und Durchführung von Bestattungsdienstleistungen erfüllen. Auf europäischer und internationaler Ebene ist der BDB in der europäischen Bestattervereinigung EFFS und der FIAT-IFTA als Weltorganisation für alle Interessen und Belange der Bestatter auf globaler Ebene aktiv. Der BDB Maßstab für die Bestattungsbranche in Deutschland!

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Generation 60+ unterwegs auf digitalen Wegen

Für die reifere Generation wird die Frage des digitalen Nachlasses nach dem Tod immer relevanter

Generation 60+ unterwegs auf digitalen Wegen

Das durchschnittliche Sterbealter ist in den letzten zehn Jahren in Deutschland fast unverändert geblieben: Bei Männern sind es 75,6 und bei Frauen 82,2 Jahre. Im gleichen Zeitraum ergab sich aber eine rasante Steigerung der Internetaktivität in der Altersgruppe 60+, die bei fast 400 % liegt. Waren es 2005 noch etwa 3,5 Millionen Internetnutzer, sind es 2016 bereits 12 Millionen aus dieser Altersschicht. Somit hat sich die manchmal noch vorherrschende Meinung, Internetnutzung sei vor allem etwas für jüngere Leute, längst überholt. Die Zahlen der sogenannten „Silver Surfer“, also der Internetnutzer ab 65 Jahren, variieren in verschiedenen Schätzungen zwischen mindestens 20 % bis maximal 85 %. Insbesondere ältere Menschen nutzen zunehmend auch den Online-Versandhandel, um beschwerliche Einkaufstouren entbehrlich zu machen.

Digitale Nachlassverwaltung als wichtiger Aspekt in der Beratung rund um die Bestattung

Diese Entwicklung ist für den BDB seit längerem Anlass, die Frage des digitalen Nachlasses im Auge zu behalten. Immer mehr Bestatter bieten daher auch für den Bereich des digitalen Nachlasses Möglichkeiten einer seriösen und unkomplizierten Abmeldung von Nutzerkonten, Mitgliedschaften und Guthaben bei Handelsplattformen, Dating- und Partnerportalen, Spieleplattformen, Wettanbietern oder Vereinsmitgliedschaften an. Auch andere elementare Abmeldungen, etwa von der Rentenversicherung, der Deaktivierung von Facebook-Konten, der Krankenversicherung oder von GEZ-Gebühren werden so über ein einfaches Portal möglich.

Verbraucherschützer sind sich einig: Rechtzeitig und korrekt durchgeführte Abmeldungen und Vertragskündigungen verhindern für Angehörige unnötige Kosten. Auch können weiterlaufende Kosten durch Verträge bei Vertragspartnern ermittelt und verhindert bzw. ermittelte Guthaben für die Angehörigen gesichert werden.

Seit mehreren Jahren beobachtet der BDB und das mit ihm verbundene Kuratorium Deutsche Bestattungskultur sehr genau die Entwicklungen im Bereich der digitalen Nachlassverwaltung. Inzwischen ist längst der Zeitpunkt gekommen, oder zumindest bei einem sehr großen Teil der Bestattungsaufträge den Angehörigen gegenüber die Frage des digitalen Nachlasses zu stellen und passgenau Lösungen anzubieten.
Die im Todesfall bekannten Abmeldungen und Formalitäten können inzwischen längst komfortabel auf digitalem Wege durchgeführt werden. Nach Übertragung und Angabe der Daten des Verstorbenen nebst eingescannter Sterbeurkunde können einem unbegrenzten Empfängerkreis gegenüber vielfältigste Abmeldungen angestoßen und generiert werden.

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Profile in sozialen Netzwerken gehören zu den häufigsten Hinterlassenschaften Verstorbener, die für Angehörige von besonders hoher emotionaler Bedeutung sind. Hier ermöglicht die Abmeldung, den Weg zur Löschung oder Umsetzung eines Profils in den sogenannten „Gedenkstatus“ anzustoßen, was für Angehörige von wichtiger Bedeutung ist.

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Die Vertragsermittlungen und Auskünfte müssen grundsätzlich datenschutzkonform vorgenommen werden. Dabei legen die deutschen Bestatter insbesondere darauf Wert, dass die übermittelten Kundendaten ausschließlich Abmeldezwecken genutzt werden und kein Adresshandel vorgenommen wird, der zu aller Trauer die Angehörigen gar noch mit Werbepost belästigt.

Das für diese Zwecke entworfene elektronische Abmeldeportal bietet den Angehörigen des Verstorbenen einen weiteren Vorteil: Mit einem eindeutigen und individuellen Zugangscode können sich diese auch selbst in das Formalitäten-Portal einwählen und selbstständig Abmeldungen durchführen, ferner auch sehen, welche Abmeldungen bereits durch den Bestatter angestoßen, vollzogen und vom Vertragspartner bestätigt wurden. Im späteren Zeitverlauf, oftmals nach der Trauerfeier, fallen Angehörigen nicht selten noch Mitgliedschaften ein, die sie dort komfortabel und bequem abmelden können.

Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur und der Bundesverband Deutscher Bestatter rät Menschen ab Mitte 50 zum Abschluss sogenannter Bestattungsvorsorgeverträge, die für den Todesfall grundlegende Entscheidungen über Bestattungsart und persönliche Präferenzen klären sowie zur Entlastung der Angehörigen das Geld für die Bestattung zweckgebunden hinterlegen. Auch dabei sollte die Frage der Internetaktivität bedacht werden, denn es gibt bereits zu Lebzeiten die Möglichkeit, die vielfältigen Nutzerkonten und Mitgliedschaften zu hinterlegen, um im Fall der Fälle den eigenen Angehörigen viele spätere mühsame Schritte bereits abzunehmen.

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Kontakt
Kuratorium Deutsche Bestattungskultur
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0211 160 08 51
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Vorsorgetreffen für den Todesfall – worauf Eltern achten sollten

Interview mit Notarin Bettina Selzer von der Kanzlei SELZER REIFF Rechtsanwälte Notar, Frankfurt, im Deutschlandfunk zum Thema: Vorsorgetreffen für den Todesfall – worauf Eltern achten sollten

Vorsorgetreffen für den Todesfall - worauf Eltern achten sollten

Bettina Selzer, Rechtsanwältin und Notar aus Frankfurt

Frankfurt, 26. Oktober 2016 – Wer kümmert sich um die minderjährigen Kinder, wenn die Eltern plötzlich sterben? So unvorstellbar dieser Schicksalsschlag ist: Wer seine Kinder im Todesfall gut versorgt wissen möchte, sollte in einem Testament oder Erbvertrag rechtzeitig einen Vormund und Testamentsvollstrecker benennen. In einem aktuellen „Verbrauchertipp“ des Radiosenders Deutschlandfunk gibt Bettina Selzer, Rechtsanwältin und Notar in Frankfurt, wertvolle Hinweise zu diesem wichtigen Thema. Das Interview wird am Donnerstag, den 27. Oktober 2016 um 11.55 Uhr ausgestrahlt und ist anschließend auch auf der Website des Deutschlandfunks abrufbar.

Vorsorgen für die Kinder: Vormund benennen für den Ernstfall

„Die Frage, wer im Todesfall der Eltern das Sorgerecht für die Vollweisen erhält, wird grundsätzlich vom zuständigen Familiengericht entschieden. Das Gericht wird sich in der Regel nach dem Wunsch der Eltern richten, sofern diese vorsorglich einen Vormund benannt haben“, erläutert Bettina Selzer. Die Eltern sollten zudem die Gründe für ihre Entscheidung schriftlich festhalten und dem Vormund auch eine Vollmacht erteilen, um die elterliche Sorge bis zur tatsächlichen Vormundbestellung sicherzustellen.

Inwiefern Eltern einen Vormund benennen können, hängt unter anderem vom bestehenden Sorgerecht ab. Wurde dieses entzogen oder besitzt nur ein Elternteil das Sorgerecht, so gibt es Einschränkungen. Zusätzlich zur Benennung eines Vormunds sollten Eltern zudem auch an die finanzielle Absicherung ihrer Kinder für den Todesfall denken und entsprechende Regelungen zum Erbe in einem Testament hinterlegen.

Das Interview wird am 27.10.2016 um 11.55 Uhr im Deutschlandfunk ausgestrahlt und anschließend im Audio-Archiv im Internet abrufbar sein.

Weitere Informationen sowie einen Informationstext der Notarkammer Frankfurt zum Thema finden Sie auch unter:

http://www.selzer-reiff.de/aktuelles/fachbeitraege-publikationen/vorsorge-treffen-fuer-den-todesfall-worauf-eltern-achten-sollten/

Kanzlei SELZER REIFF Rechtsanwälte Notar, Frankfurt am Main

Zentral im Westend Frankfurt gelegen, bietet die Kanzlei SELZER REIFF Rechtsberatung und Rechtsvertretung in den Rechtsgebieten Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht und Handelsrecht, Immobilienrecht sowie Vertragsrecht an. Ein Schwerpunkt der Rechtsanwaltskanzlei ist die Betreuung kleinerer und mittelständischer Unternehmen. Mandanten profitieren vom flexiblen, kreativen Umfeld einer kleinen Kanzlei, die ihnen darüber hinaus durch Einbindung in ein etabliertes Expertennetzwerk auch in benachbarten Rechtsgebieten und bei steuerlichen oder wirtschaftlichen Fragenstellungen kompetente Hilfe anbieten kann.

Mit einer bestellten Notarin in Frankfurt bietet die Kanzlei auch die Leistungen eines Notariats, z.B. Beurkundung von Verträgen oder Beglaubigung von Unterschriften. Rechtsanwältin und Notarin Bettina Selzer, geb. Schmidt, berät bei der Vertragsgestaltung und prüft für ihre Mandanten auch fremde Verträge. Darüber hinaus sind Rechtsanwältin und Notarin Bettina Selzer und Rechtsanwältin Sonja Reiff seit vielen Jahren regelmäßig als Rechtsexperten Interviewpartner des Hessischen Rundfunks.

Weitere Informationen: http://www.selzer-reiff.de

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Bettina Selzer
Guiollettstraße 27
60325 Frankfurt am Main
069 / 72 30 17
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Welche Versicherungen rund ums Eigenheim – Was macht Sinn?

Seminarveranstaltung der Brunzel Bau GmbH in Velten – Wie teure Zusatzversicherungen vermeiden – Worauf sollten Bauherren achten?

Welche Versicherungen rund ums Eigenheim - Was macht Sinn?

Brunzel Bau GmbH: Versicherungen rund ums Eigenheim – Machen diese Sinn? – von Heiko Brunzel

Diskussionsbeitrag mit Heiko Brunzel, Bauunternehmer aus Velten, Brandenburg – Das Unternehmen ist gestützt auf ein solides Hausbauunternehmen der Region Berlin- Brandenburg mit Sitz in Velten, der bekannten Ofen Stadt am Industriestandort Landkreis Oberhavel. Die Brunzel Bau GmbH seit 20 Jahren in der Baubranche erfolgreich am Markt erstellt in Velten und Umgebung insbesondere Einfamilienhäuser. B-B-Haus eine Marke der Brunzel Bau GmbH ist eine Vertriebsorganisation für schlüsselfertige Ein- und Mehrfamilienhäuser. Zusammen mit Kollegen, interessierten Mitarbeitern und der interessierten Öffentlichkeit finden in den Firmenräumen der Brunzel Bau GmbH in Velten des Öfteren baurechtliche und baufachliche Fragestellungen statt. Unter aktiver Mithilfe eines erfahrenen Versicherungsexperten führt Heiko Brunzel in das Thema Versicherungen rund ums Eigenheim ein. Bauunternehmer Brunzel erläutert, dass bei der Finanzierung von Haus und Wohnung drei Versicherungen besonders wichtig sind:

1.Risikolebens- bzw. Restschuldversicherung zur Absicherung der Hinterbliebenen, falls der Kreditnehmer stirbt

2.Feuer- bzw. Wohngebäudeversicherung, evtl. zusätzlich Elementarschaden und Öltankversicherung sowie Hausratsversicherung

3.Spezielle Bauversicherung für Bauherren

Der Versicherungsexperte steht den Teilnehmern Frage und Antwort zu den speziellen Versicherungen rund ums Eigenheim.

Teure Zusatzversicherungen vermeiden

Bauunternehmer Brunzel gibt zu bedenken, dass mit dem Hausbau die Bauherren oftmals vor der größten Investition ihres Lebens stehen. Hierbei ist es ratsam genauestens die Finanzierung zu prüfen. Eine solide Kostenplanung für die eigenen vier Wände ist unabdingbar, schützt und trägt zum geringeren finanziellen Risiko bei. Dazu gehört auch die Planung der Versicherungen vor Baubeginn.

Bauunternehmer Heiko Brunzel weiß aus Erfahrung, dass in den meisten Fällen das Eigenkapital nicht für die Finanzierung der Immobilie ausreicht, ein Kredit oder Darlehen benötigt wird. Banken verlangen zur Sicherheit einen Abschluss einer Risikolebensversicherung oder Restschuldversicherung. Zusätzliche Absicherung wird durch eine Risikolebensversicherung erreicht. Damit können Kreditnehmer das Risiko des eigenen Todes gegenüber einer Bank wie auch gegenüber den Angehörigen absichern. Vorteil ist hierbei, dass das eigene Vermögen bei Todesfall unangetastet bleibt.

Risikolebensversicherung – Restschuldversicherung: Lassen sich so die Kredite am besten absichern?

Beide Versicherungsarten haben Vor- und Nachteile. Die Risikolebensversicherung sichert mit der konstanten Versicherungssumme im Todesfall den Kredit und die Familie ab. Die Restschuldversicherung bezieht sich nur auf den Kredit. Die Hinterbliebenen werden nicht zusätzlich abgesichert. Die Auswahl der richtigen Versicherung ist immer von der individuellen Situation abhängig.

Der Versicherungsexperte weist im Besonderen auf die Restschuldversicherung hin und warum sich diese empfiehlt. „Im Gegensatz zur Risikolebensversicherung mit konstanter Versicherungssumme fällt bei der Restschuldversicherung die Versicherungssumme analog der Restschuld des Kredits. Bei Annuitätendarlehen sinkt die Restschuld infolge regelmäßiger Tilgung bis zum Ende der Laufzeit. Daher empfiehlt es sich, eine preisgünstige Restschuldversicherung, bei der sich die Versicherung exakt der jeweiligen Restschuld dem Annuitätendarlehen anpasst. Dies ist besonders gut bei Volltilgerdarlehen möglich. Eine Restschuldversicherung mit jährlicher Anpassung der Versicherungssumme entsprechend der fälligen Restschulden laut Tilgungsplan sollte zumindest für jeden Darlehensnehmer, der mit seiner Familie in die eigenen vier Wände einzieht, Vorrang genießen“, so der Experte in der Diskussionsrunde.

Teure Zusatzversicherungen vermieden, auch wenn diese für Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit oder Arbeitslosigkeit angeboten werden. Diese Zusatzversicherungen bei Verdienstausfall durch Arbeitsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit sollen die Weiterzahlung der laufenden Kreditarten durch die Versicherung sicherstellen. Da diese Zusatzversicherungen meist sehr teuer sind, diese vermeiden und stattdessen als Mindestabsicherung für den Todesfall wählen. Langjährige Erfahrungen bestätigen, dass Bauherren nicht gleich das Angebot der Banken, Sparkassen und Bausparkassen zu Risikolebens- oder Restschuldversicherungen annehmen sollten. Es bestehen oftmals günstigere Möglichkeiten und Tarife bei Direktversicherern.

Als weiteren Tipp wird darauf hingewiesen, dass in der Kapitallebensversicherung eine Absicherung für den Todesfall oftmals enthalten ist. Falls eine Kapitallebensversicherung aber weder vorhanden noch geplant ist, sollte unbedingt eine Risikolebensversicherung in Form der bereits vorgestellten Restschuldversicherung abgeschlossen werden. Erläutert werden Kombinationsmodelle plus Kapitallebensversicherung, bei dem ein tilgungsfreies Darlehen durch die Ablaufleistung aus einer Kapitallebensversicherung auf einen Schlag abgelöst werden kann. „Aber diese eignet sich grundsätzlich nicht für Selbstnutzer. Es empfiehlt sich, bei der Versicherungsgesellschaft den aktuellen Rückkaufswert zu erfragen und der jährlichen Standmitteilung zu entnehmen“, erläutert der Experte. Die garantierte und aktuelle prognostizierte Leistung sollte vorliegen. Die richtige Wahl der Versicherung hängt mit der Nutzung des Gebäudes und der Immobilie zusammen: „Wenn das Eigenheim vollständig selbst bewohnt und nicht teilweise vermietet wird, können die Zinskosten beispielsweise steuerlich nicht abgesetzt werden. Diese Fragen sind individuell im Vorfeld zu klären“, so der Experte.

In der Diskussion wurden die Fragen rund um Absicherungsmöglichkeiten bei Tilgungsschwierigkeiten für Familien diskutiert. Zudem die Frage ob die Risikolebensversicherung oder Restschuldversicherung in welchem Fall die bessere Wahl für den Kreditnehmer und den Angehörigen ist. Der Versicherungsexperte und erfahrene Bauunternehmer Heiko Brunzel sind sich im Fazit einig, dass im Vorfeld ein individueller Überblick über den finanziellen Absicherungsbedarf von Bauherren und Familienangehörige erstellt werden sollte.

Heiko Brunzel bedankt sich herzlich bei dem Versicherungsexperten für die zahlreichen Tipps und Erläuterungen. Weitere Veranstaltungen in den Räumlichkeiten der Brunzel Bau GmbH in Velten zu dem Thema folgen.

Der Bauunternehmer Heiko Brunzel ist seit 20 Jahren erfolgreich in der Branche tätig. Heiko Brunzel hat große Erfahrungen, sowohl im öffentlichen wie auch im privaten Hochbau und verfolgt die Philosophie der umfassenden Beratung, Qualität, Kompetenz, faire Preise, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Ehrlichkeit zum Kunden und den Objekten. Durch das komplexe Leistungsangebot erreicht Heiko Brunzel mit seiner Tätigkeit und Erfahrung höchste Synergieeffekte bei Sanierungen und Umbauten im Bestand.

Kontakt
Brunzel Bau
Heiko Brunzel
Germendorfer Straße 1
16727 Velten
0049 (0)3304 25 31 63
info@brunzel-bau.de
http://www.bauen-solide.de

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Mut an den letzten Schritt zu denken

„Bestattungsvorsorge – eine Sorge weniger“

Mut an den letzten Schritt zu denken

Haben Sie schon für Ihre Bestattung vorgesorgt? Mitten im Leben denkt niemand gerne an den Tod. Doch im Sterbefall muss heute jeder Mensch für seine eigene oder die Bestattung seiner Angehörigen selbst aufkommen. Wie die Finanzen im Todesfall aussehen, ist angesichts eventuell anfallender Pflege- und Heimkosten kaum vorherzusehen. Wer vorsorgt, entlastet seine Angehörigen. Bestattungsvorsorge bedeutet aber auch, die eigenen Wünsche für die dereinstige Bestattung inhaltlich und finanziell abzusichern.

Bestatter bieten sogenannte Bestattungsvorsorgeberatungen an. Im Beratungsgespräch lassen sich alle Fragen zum Thema Bestattungsvorsorge offen und vertrauensvoll besprechen. Die individuellen Wünsche und Vorstellungen jedes einzelnen sind dabei maßgebend.

Finanzielles regeln

Für die Finanzierung der dereinstigen Bestattung bieten zertifizierte Bestattungsunternehmen zwei zuverlässige Möglichkeiten an, das Geld unabhängig, verzinslich und insolvenzfest anzulegen:

-Bei der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG kann der Vorsorgende die vereinbarte Summe als Treuhandvermögen sicher anlegen. Das eingezahlte Kapital ist durch die Bürgschaft eines namhaften deutschen Kreditinstituts zusätzlich geschützt.

-Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V. bietet gemeinsam mit der Nürnberger Versicherung Sterbegeldversicherungen und Bestattungsvorsorgepakete an, die sowohl die finanzielle Situation und als auch individuelle Wünsche berücksichtigen.

In beiden Fällen ist das für die dereinstige Bestattung angelegte Geld sicher vor einem etwaigen Zugriff des Sozialamtes geschützt.

Die Wahl des richtigen Bestatters

Bei der Wahl des richtigen Bestatters bietet das Qualitätssiegel „Markenzeichen“ des Bundesverband Deutscher Bestatter (BDB) eine objektive Entscheidungshilfe. Bestatter, die das „Markenzeichen“ führen, haben ihre berufliche und ihre persönliche Qualifikation nachgewiesen und sind somit verlässliche Experten im Bereich der Bestattungsvorsorge, aber auch in allen Angelegenheiten des Trauerfalls. Seit 2009 ist das Markenzeichen nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Diese Zertifizierung ist der weltweit bekannteste Standard für Qualitätskontrollen. Alle Markenzeichen-Betriebe unterliegen einer ständigen Kontrolle durch unabhängige Prüfer des TÜV Rheinland/LGA InterCert. Aktuell machen die Markenzeichenbestatter unter der Überschrift „Bestattungsvorsorge: eine Sorge weniger“ vom 17. – 30. Mai 2016 in einer bundesweiten Großplakat-Aktion auf sich aufmerksam.

Über www.bestatter.de finden Sie außerdem qualifizierte Markenzeichen-Bestatter in ganz Deutschland, die Ihnen bei allen Fragen zur Bestattungsvorsorge hilfreich zur Seite stehen.

Pressekontakt: Bundesverband Deutscher Bestatter e.V.

Volmerswerther Str. 79
40221 Düsseldorf
Telefon: 0211-16008-10
Ansprechpartner: Antje Bisping, Justiziarin, Qualitätsbeauftragte für das Markenzeichen
E-Mail: bisping@bestatter.de

1948 gründeten die deutschen Bestatter den Bundesverband Deutscher Bestatter e. V., der heute aus 16 Landesverbänden und -innungen der Bundesländer besteht. Aus einem kleinen Berufsverband haben sich bis heute mehrere Organisationen entwickelt, die ihren Mitgliedern, den Trauernden und Bestattungsvorsorgenden eine große Bandbreite von Serviceleistungen anbieten.

Dem BDB ist es gelungen, die Berufsausbildung von der Bestattungsfachkraft über den Bestattermeister bis hin zu fachspezifischen Zusatzqualifikationen zu professionalisieren und qualitativ auf ein hohes Niveau zu heben. Der BDB setzt sich dafür ein, dass die Interessen der Bestatter in Politik, Rechtsprechung und Verwaltung Gehör finden. Mit dem Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e. V. und der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG können Menschen zwei verschiedene Vorsorgemodelle zur finanziellen Absicherung der Bestattungskosten wählen: die Sterbegeldversicherung oder die Eröffnung eines Treuhandkontos. Mit dem Markenzeichen zertifiziert der BDB Bestatter, die ihr garantiertes Qualitätsversprechen auch dokumentieren können und hohe persönliche, fachliche und betriebliche Anforderungen bei der Beratung und Durchführung von Bestattungsdienstleistungen erfüllen. Auf europäischer und internationaler Ebene ist der BDB in der europäischen Bestattervereinigung EFFS und der FIAT-IFTA als Weltorganisation für alle Interessen und Belange der Bestatter auf globaler Ebene aktiv. Der BDB – Maßstab für die Bestattungsbranche in Deutschland!

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Eindeutiges Bezugsrecht bei Lebensversicherungen verhindert Streit ums Geld

R+V-Infocenter: Bei namentlicher Nennung sind Missverständnisse ausgeschlossen – Änderungen sind jederzeit möglich

Eindeutiges Bezugsrecht bei Lebensversicherungen verhindert Streit ums Geld

Rita Jakli, Leiterin des Infocenters der R+V Versicherung

Wiesbaden, 31. März 2016. Der Ehepartner, die fürsorgliche Pflegerin oder das örtliche Tierheim: Wer eine Lebensversicherung abschließt, kann festlegen, wer im Todesfall das Geld aus dem Versicherungsvertrag bekommt. Bezugsberechtigte können Familienmitglieder sein, aber auch Freunde oder juristische Personen wie Stiftungen, Vereine oder Kirchen. „Versicherungen können dem Wunsch des Verstorbenen jedoch nur entsprechen, wenn das Bezugsrecht klar festgelegt ist“, sagt Rita Jakli, Leiterin des Infocenters der R+V Versicherung. „Oft steckt der Teufel im Detail. Damit aus dem Todesfall kein Streitfall wird, sollte der Begünstigte deshalb eindeutig identifizierbar sein.“

Grundsätzlich kann der Versicherungsnehmer den Bezugsberechtigten in seinem Lebensversicherungsvertrag jederzeit ändern – und das so oft er will. Wichtig: „Klare Formulierungen vermeiden spätere Missverständnisse oder Rechtsstreitigkeiten“, so R+V-Expertin Jakli. Wer sicherstellen will, dass keine ehemaligen Partner berücksichtigt werden, sollte Formulierungen wie „Ehegatte zum Zeitpunkt des Todes“ wählen. Wenn nämlich im Bezugsrecht nur „Ehegatte“ steht, ist das laut aktueller Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs der Partner zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses – und der bleibt es auch nach Scheidung und erneuter Heirat. Komplett ausgeschlossen sind Missverständnisse, wenn der Versicherungsnehmer Bezugsberechtigte mit vollem Namen, Adresse und Geburtsdatum nennt.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Wer zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses noch keinen Bezugsberechtigten angeben möchte, kann dies später jederzeit nachholen – zum Beispiel nach einer Eheschließung.
– Änderungen auf jeden Fall schriftlich bei der Versicherung einreichen. Eine telefonische Mitteilung oder eine Änderung im Testament reicht nicht aus.
– Sollen mehrere Personen Geld bekommen, empfiehlt es sich anzugeben, welchen Anteil jeder Begünstigte erhalten soll.
– Wer bezugsberechtigt ist, erhält die Versicherungssumme unabhängig von einer möglichen Erbschaft, die er notfalls auch ausschlagen kann.
– Bei Lebensversicherungen ohne Bezugsberechtigten fällt die Leistung im Todesfall automatisch in den Nachlass und geht damit an die Erben.

http://www.infocenter.ruv.de

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1991 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Infocenter der R+V Versicherung
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06 11 / 533 – 46 56
brigitte.roemstedt@ruv.de
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Anja Kassubek
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Reiserücktrittsversicherung übernimmt Stornokosten auch im Todesfall

Wird eine gebuchte Reise rechtzeitig storniert, übernimmt die Versicherung die enstandenen Stornokosten auch beim Verlust eines Angehörigen.

Reiserücktrittsversicherung übernimmt Stornokosten auch im Todesfall

Beim Tod eines Angehörigen übernimmt eine bestehende Reiserücktrittsversicherung die Stornokosten für die versicherten Personen. Voraussetzung ist, dass die Reise rechtzeitig storniert wird.
Neben Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Unfall ist auch der Tod eines mitversicherten (Reise-)Partners oder einer anderen Risikoperson in einer Reiserücktrittsversicherung eingeschlossen. Auch wenn dies ein besonders tragischer Rücktrittsgrund ist, gelten dennoch die üblichen Voraussetzungen und Pflichten, damit die Versicherung die Stornogebühren für die Reise übernimmt.

rechtzeitiger Abschluss
Die erste Voraussetzung ist, dass die Versicherung rechtzeitig abgeschlossen wird. Abgesichert ist immer der Zeitraum zwischen Buchung und Reisebeginn, deshalb empfiehlt sich der Versicherungsabschluss am besten gleich nach der Reisebuchung. Die Höhe der Prämie ist ausschließlich vom Reisepreis abhängig, nicht von der Versicherungsdauer.

Nachweis aufbewahren
Sobald der Antrag bei der Versicherung eingeht, spätestens am Tag darauf, ist die Reiserücktrittsversicherung gültig. Onlineabschlüsse gelten in der Regel ab sofort, wenn kein anderes Datum angegeben wird. Die Versicherungsbescheinigung mit den untereinander versicherten Personen sollte man gut aufheben. Sie ist ein wichtiger Nachweis, falls eine Reise storniert werden muss. Tritt ein Versicherungsfall ein, zum Beispiel der Tod eines Mitreisenden, muss die Reise sofort storniert und die Versicherung unverzüglich informiert werden.

Urteil des Landgerichts München
In einem Urteil zur Reiserücktrittsversicherung hat das Landgericht München entschieden, dass sich eine Versicherte nicht auf Trauer berufen kann, wenn sie eine Reise nicht rechtzeitig storniert hat. Trauer ist keine unerwartete, schwere Erkrankung im Sinne der Reiserücktrittsbedingungen. Der Versicherer ist in diesem Fall nicht verpflichtet ist, die Stornokosten zu übernehmen.

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ist das Vergleichsportal für Reiseversicherungen. Der Versicherungsmakler Dr. Walter ist seit über 55 Jahren Experte für die Absicherung von jährlich 100.000 Urlaubsreisenden, Studenten, Au-pairs, Mitarbeitern im Ausland sowie ausländischen Gäste in Deutschland und Europa. Zu den Leistungen des Unternehmens gehören neben der klassischen Reiserücktritts- und Reisekrankenversicherung auch individuelle Versicherungslösungen für langfristige Auslandsaufenthalte.

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Das ewige Leben der Facebook-User

Frank Schirrmacher und Dirk Bach twittern immer noch

Das ewige Leben der Facebook-User

Vorsorge treffen: Mit einem Passwort-Manager kann der digitale Nachlass unbürokratisch geregelt werden

Pro Jahr rund 175.000 deutsche Facebook-Konten, auf die niemand mehr Zugriff hat

Was geschieht mit Facebook-, E-Mail- und PayPal-Accounts, wenn der Besitzer stirbt? Unternehmen und Anwälte bieten für teures Geld ihre Dienste an. Günstiger und einfacher lässt sich der digitale Nachlass mit einem Passwort-Manager regeln.

Düsseldorf, 9. Juni 2015 – FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher starb vor einem Jahr – am 12. Juni 2014. Bei Twitter scheint er jedoch noch aktiv zu sein. Dasselbe gilt für den 2012 verstorbenen Schauspieler Dirk Bach: In seinem letzten Tweet verkündet er, dass er im Urlaub bestimmt häufiger twittern werde – als ob er nur kurz verreist wäre.

Das sind nur zwei prominente Beispiele vom „digitalen Friedhof“. Nach Angaben des Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. sterben jedes Jahr rund 175.000 deutsche Facebook-Nutzer, ohne bestimmt zu haben, was mit ihren Daten geschieht. Hinterbliebene, die sich um den digitalen Nachlass ihrer Lieben kümmern wollen, stehen oft vor nahezu unlösbaren bürokratischen Hürden. So verlangt zum Beispiel Google für die Kündigung eines E-Mail-Kontos nicht nur eine Sterbebescheinigung in englischer Sprache, sondern auch einen Nachweis, dass der Account tatsächlich dem Verstorbenen gehörte.

Es empfiehlt sich also, frühzeitig für den Fall des eigenen Ablebens vorzusorgen – und das ist einfacher, als man denkt. Passwort-Manager wie RoboForm verwalten nicht nur alle Internet-Passwörter. In sogenannten „Identitäten“ können wichtige Daten wie Ausweis-, Führerschein- oder Steuernummern hinterlegt werden. Alles was nun noch getan werden muss, ist eine Nachricht mit dem Masterpasswort für einen vertrauenswürdigen Menschen zu hinterlegen. Dieser hat dann Zugriff auf alle Accounts und kann diese auf den einfachen, vorgesehenen Wegen kündigen. Gleichzeitig stehen dieser Person alle Angaben für die Kommunikation mit den Behörden zur Verfügung.

Für den Fall, dass auch der Computer nicht mehr zugänglich sein sollte, kann die verschlüsselte Datei mit den Zugangsdaten mit der mobilen RoboForm2GO Software auf einem USB-Stick gespeichert werden. Dieser kann dann für den Notfall an einem sicheren Ort hinterlegt werden. Da das Programm direkt auf dem USB-Laufwerk ausgeführt wird, lässt es sich auf jedem beliebigen Computer benutzen, ohne dass persönliche Daten zurückgelassen werden. Auch im Verlustfall droht keine Gefahr, denn der Inhalt des Sticks ist verschlüsselt und kann nur mit dem Masterpasswort zugänglich gemacht werden.

Siber Systems wurde 1995 im US-Bundesstaat Virgina gegründet. 1999 stellte das Unternehmen mit dem RoboForm Passwortmanager und Formularausfüller das erste Produkt für Privatanwender vor. Seitdem wurde RoboForm in mehr als 30 Sprachen übersetzt und weltweit von mehren Millionen Anwendern genutzt. Seit 2006 bietet Siber Systems mit GoodSync eine leicht verständliche und verlässliche Dateisynchronisations- und Backupsoftware an. Software von Siber Systems und wurde in zahlreichen Tests positiv bewertet. Unter anderem wurde sie vom US-Fachmagazin CNET zur „Besten Software des Jahres“ gekürt.

Kontakt
Siber Systems Presseservice
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40239 Düsseldorf
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Mut an den letzten Schritt zu denken

Bestattungsvorsorge eine Sorge weniger: Bundesweite Plakataktion vom 8.-21. Mai

Mut an den letzten Schritt zu denken

(Mynewsdesk) Haben Sie schon für Ihre Bestattung vorgesorgt? Mitten im Leben denkt niemand gerne an den Tod. Doch im Sterbefall muss heute jeder Mensch für seine eigene oder die Bestattung seiner Angehörigen selbst aufkommen. Wie die Finanzen im Todesfall aussehen, ist angesichts eventuell anfallender Pflege- und Heimkosten kaum vorherzusehen. Wer vorsorgt, entlastet seine Angehörigen. Bestattungsvorsorge bedeutet aber auch, die eigenen Wünsche für die dereinstige Bestattung inhaltlich und finanziell abzusichern.

Bestattungsvorsorge beim zertifizierten Bestatter

Unter der Überschrift „Bestattungsvorsorge: eine Sorge weniger – machen Sie einen Vorsorgetermin bei Ihrem zertifizierten Bestatter“ startet am 8. Mai eine bundesweite Großplakat-Aktion. Zusammen mit dem Bundesverband Deutscher Bestatter e. V. (BDB) weisen zertifizierte und ausgezeichnete Bestattungsunternehmen damit bis zum 21. Mai auf ein immer wichtiger werdendes Thema hin: die Planung und finanzielle Absicherung der dereinstigen Bestattung.

Bestatter bieten sogenannte Bestattungsvorsorgeberatungen an. Im Beratungsgespräch lassen sich alle Fragen zum Thema Bestattungsvorsorge offen und vertrauensvoll besprechen. Die individuellen Wünsche und Vorstellungen jedes einzelnen sind dabei maßgebend.

Die Wahl des richtigen Bestatters

Bei der Wahl des richtigen Bestatters bietet das Qualitätssiegel „Markenzeichen“ des BDB eine objektive Entscheidungshilfe. Bestatter, die das „Markenzeichen“ führen, haben ihre berufliche und ihre persönliche Qualifikation nachgewiesen und sind somit verlässliche Experten im Bereich der Bestattungsvorsorge, aber auch in allen Angelegenheiten des Trauerfalls.

Markenzeichen – ein Siegel für Qualität, Garantie und Vertrauen

Das „Markenzeichen“ des BDB blickt auf eine mehr als 50-jährige Tradition zurück. Die Voraussetzungen für die Führung des „Markenzeichens“ wurden dabei ständig weiterentwickelt. Heute ist es erforderlich, neben einer abgeschlossenen Ausbildung zur Bestattungsfachkraft, zum Geprüften Bestatter oder zum Bestattermeister besondere persönliche und betriebliche Vorgaben zu erfüllen. Dies garantiert eine fachlich einwandfreie Dienstleistung zu fairen und angemessenen Preisen. Seit 2009 ist das Markenzeichen nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Diese Zertifizierung ist der weltweit bekannteste Standard für Qualitätskontrollen. Alle Markenzeichen-Betriebe unterliegen einer ständigen Kontrolle durch unabhängige Prüfer des TÜV Rheinland/LGA InterCert.

Ein Markenzeichen-Bestatter ist verpflichtet, bei einem Bestattungsvorsorgegespräch den Interessenten umfassend zu beraten, die Wünsche in einem schriftlichen Vertrag abzufassen und vereinnahmte Gelder in unabhängiger Weise, verzinslich und insolvenzfest anzulegen.

Finanzielles regeln

Für die Finanzierung der dereinstigen Bestattung bieten zertifizierte Bestattungsunternehmen zwei zuverlässige Möglichkeiten an:

Bei der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG kann der Vorsorgende die vereinbarte Summe als Treuhandvermögen sicher anlegen. Das eingezahlte Kapital ist durch die Bürgschaft eines namhaften deutschen Kreditinstituts zusätzlich geschützt.Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V. bietet gemeinsam mit der Nürnberger Versicherung Sterbegeldversicherungen und Bestattungsvorsorgepakete an, die sowohl die finanzielle Situation und als auch individuelle Wünsche berücksichtigen.

In beiden Fällen ist das für die dereinstige Bestattung angelegte Geld sicher vor einem etwaigen Zugriff des Sozialamtes. Über www.bestatter.de finden Sie bundesweit qualifizierte Markenzeichen-Bestatter, die Ihnen bei allen Fragen zur Bestattungsvorsorge hilfreich zur Seite stehen.

Pressekontakt:
Bundesverband Deutscher Bestatter e.V.
Volmerswerther Str. 79
40221 Düsseldorf
Telefon: 0211-16008-10
Ansprechpartner: Antje Bisping, Justiziarin, Qualitätsbeauftragte für das Markenzeichen
E-Mail: bisping@bestatter.de

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Antje Bisping
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bisping@bestatter.de
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