Schlagwort: Testament

Nachlassregelung mit Auslandsberührung und Europäische Erbrechtsverordnung (EuErbVO)

Neuer Fachbeitrag von Notarin Sonja Selzer gibt eine Übersicht über das Vererben über Grenzen hinweg.

Nachlassregelung mit Auslandsberührung und Europäische Erbrechtsverordnung (EuErbVO)

Sonja Reiff zur Nachlassregelung mit Auslandsberührung und EU-Erbrechtsverordnung

Frankfurt, 30. Oktober 2019 – Ob Wohnsitz im Ausland oder beim Vererben zwischen Menschen mit mehreren Staatsangehörigkeiten: Wenn ein Auslandsbezug besteht, ist beim Erstellen eines Testaments oder Erbvertrages vieles zu berücksichtigen, damit die Nachlassregelung später rechtssicher ist. Sonja Reiff, Notar in Frankfurt, gibt in einem neuen Fachbeitrag einen Überblick über das Vererben mit Auslandsbezug.

„Auch nach dem Erstellen eines Testaments oder Erbvertrages können übrigens noch Probleme erstehen, wenn z.B. ein deutscher Erblasser langfristig ins Ausland auswandert“, weist die Notarin nur auf einen der vielschichtigen Aspekte hin.

Eine wesentliche Zäsur im innereuropäischen Erbrecht stellt die Europäische Erbrechtsverordnung (EuErbVO) dar, welche in den EU-Mitgliedstaaten, mit Ausnahme von Dänemark, Irland und dem Vereinigten Königreich im August 2015 ratifiziert wurde. Bis dahin beurteilte sich das einschlägige Erbrecht nach dem deutschen internationalen Privatrecht nach der Staatsangehörigkeit des Erblassers. Anschließend, nach der EuErbVO, ist nun der gewöhnliche Aufenthaltsort zum Zeitpunkt des Erbfalls maßgeblich.

Für deutsche Staatsangehörige, die ins Ausland auswandern, gilt also jetzt im Erbfall das Recht des Landes, in dem sie leben. Allerdings räumt die EU-Erbrechtsverordnung mit Einschränkungen auch die Möglichkeit ein, eine Rechtswahl zu treffen und ein anderes Recht zu wählen, als das des Wohnortes. Zudem setzt sich die Rechtswahl aus zwei unterschiedlichen Punkten zusammen: So hat der Erblasser die Wahl zwischen Erbstatut und Testamentsstatut.

Neben der EU-Erbrechtsvorordnung hat Deutschland mit einer Reihe von Staaten Staatsverträge geschlossen, deren Regelungen im Erbfall zum Tragen kommen. So ist beispielsweise im deutsch-türkischen Konsulatsvertrag geregelt, dass sich das Recht des beweglichen Vermögens nach der Staatsbürgerschaft beurteilt und das Recht des unbeweglichen Vermögens nach dem Belegort.

Es gibt jedoch nicht für jedes Land einen entsprechenden Staatsvertrag. „Möchte ein in Deutschland lebender Erblasser, der keine EU-Staatsbürgerschaft, sondern die eines Drittlandes hat, ein Testament oder einen Erbvertrag schließen, muss daher im Einzelfall überprüft werden, welches Erbrecht für ihn gilt und ob eine Rechtswahl möglich ist,“ erklärt Notarin Sonja Reiff. Sonst bestehe die Gefahr, dass eine beispielsweise in einem Testament im Hinblick auf das deutsche Recht getroffene Rechtswahl im Heimatland des Erblassers nicht akzeptiert wird.

Bei der Testamentserstellung mit Auslandsbezug oder auch bei einem möglichen zukünftigen Auslandsbezug ist daher besondere Umsicht geboten. Einen ausführlicheren Überblick finden Sie im neuen Fachartikel auf der Homepage der Kanzlei Selzer Reiff Notare, Frankfurt. Aufgrund der schwierigen und teils unübersichtlichen Rechtslage sind eine vorherige Beratung und spätere Erstellung durch einen Notar jedoch dringend zu empfehlen.

Link zum ausführlichen Fachartikel:
https://www.selzer-reiff.de/fachbeitraege-publikationen/testamente-und-erbvertraege-mit-auslandsberuehrung-die-europaeische-erbrechtsverordnung-euerbvo/

Über Sonja Reiff, Notar in Frankfurt:
https://www.selzer-reiff.de/notare/sonja-reiff/

Über die Kanzlei SELZER REIFF Notare in Frankfurt

Als vereidigte Notare in Frankfurt am Main bieten Notar Bettina Selzer und Notar Sonja Reiff in ihrem Notarbüro im Westend Frankfurt sämtliche notariellen Dienstleistungen in allen Rechtsgebieten an, unter anderem im Erbrecht, im Handelsrecht und Gesellschaftsrecht, im Grundstücks- und Immobilienrecht sowie im Familienrecht und bei klassischen Treuhandtätigkeiten.

Die Kanzlei existiert schon seit 1998, davon über 17 Jahre am aktuellen Standort im Frankfurter Westend. Seit Berufung von Bettina Selzer zur Notarin in Frankfurt im Jahr 2011 ist sie auch Notarbüro. Inzwischen sind die beiden Notarinnen RA Bettina Selzer und RA Sonja Reiff ausschließlich im notariellen Bereich tätig.

Die Kanzleiräume liegen in Frankfurt am Main in zentraler Lage nahe der Alten Oper im Westend (U-Bahn Alte Oper und S-Bahn Taunusanlage).

Tag-It: Testament, Erbe, Erbvertrag, Vererben mit Auslandsberührung, Internationales Erbrecht, Europäische Erbrechtsverordnung (EuErbVO), Staatsvertrag, Rechtswahl, Notar, Notarbüro, Notariat

Über die Sozietät SELZER REIFF Notare, Frankfurt am Main:

Zentral im Westend Frankfurt gelegen, ist die Sozietät SELZER REIFF Notare ein modernes Notarbüro.

Mit RA Bettina Selzer und RA Sonja Reiff verfügt die Kanzlei über zwei in Frankfurt vereidigte Notare und bietet sämtliche notarielle Dienstleistungen in allen Rechtsgebieten an, unter anderem im Erbrecht, im Gesellschaftsrecht, im Grundstücks- und Immobilienrecht sowie bei der Vermögens- und Unternehmensnachfolge.

Die Notare können aufgrund ihrer juristischen und notariellen Kenntnisse und Erfahrungen die Mandanten jederzeit fachgerecht beraten und ihnen auf sie zugeschnittene Lösungen anbieten. Sie erstellen gerne kurzfristig und in bester Qualität Urkundenentwürfe, beurkunden diese und sorgen für eine zügige und verlässliche Abwicklung.

Ergänzt wird das Angebot der Kanzlei durch erfahrene Kooperationspartner, z.B. in den Bereichen Familien- und Erbrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Unternehmensberatung und Steuerberatung. Privatpersonen und Unternehmen finden so breite Unterstützung in Rechtsangelegenheiten.

Darüber hinaus sind Rechtsanwältin und Notarin Bettina Selzer sowie Rechtsanwältin und Notarin Sonja Reiff seit vielen Jahren regelmäßig als Rechtsexperten Interviewpartner des Hessischen Rundfunks.

Weitere Informationen: https://www.selzer-reiff.de

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Zur formgültigen Errichtung von letztwilligen Verfügungen

Wie errichte ich mein Testament?

Zur formgültigen Errichtung von letztwilligen Verfügungen

Einleitung

Mit dem Gedanken des Ablebens beschäftigt sich niemand gerne. Dennoch ist es unabdinglich, sich mit dem Ereignis, das massive rechtliche und wirtschaftliche Auswirkung hat, zu beschäftigen. Vor allem um familiäre und juristische Streitigkeiten zu verhindern. Hier kann eine letztwillige Verfügung Abhilfe schaffen.

Was ist ein Testament eigentlich?

Das Testament ist eine nicht empfangsbedürftige Willenserklärung, mit welcher die Rechtsnachfolge vorbestimmt werden kann. Dies entspricht dem Prinzip der Testierfreiheit, da es das Abweichen von der gesetzlichen Erbfolge ermöglicht.

Nicht jede Art von Testament ist an dieselben Voraussetzungen geknüpft. Gemeinsam ist ihnen allerdings, dass in jedem Testament ein Wille formgültig, bestimmt und frei erklärt werden soll. Wichtig ist hier vor allem die Formgültigkeit, denn wird dieser nicht Rechnung getragen, ist die rechtsgeschäftliche Erklärung unwirksam. Gerade die Formvorschriften von Testamenten ist durch die Rechtsprechung zuletzt verschärft worden, sodass die Formunwirksamkeit von Testa-menten keine rein akademische Frage darstellt, sondern in der Praxis immer wieder auftaucht.

Welche Arten von Testamenten gibt es nun und an welche Gültigkeitsvoraussetzungen sind sie gebunden?

Private Testamente

a. Eigenhändiges Testament

Das eigenhändige Testament ist die einfachste Art ein Testament zu erstellen. Es bedarf grund-sätzlich nur der Erfüllung von zwei Voraussetzungen. Zum einen muss das Testament eigenhändig sowie lesbar geschrieben und zum anderen durch den Testierenden eigenhändig unter-schrieben werden. Anzuraten ist es, das Datum und den Ort der Errichtung auf dem Dokument zu vermerken.

Durch die Eingängigkeit ist die Wahrscheinlichkeit von Formfehlern relativ gering, was das eigen-händige Testament in der Praxis beliebt macht. Es kann ebenso beliebig oft ausgebessert, verbessert und abgeändert werden. Dies schadet der Gültigkeit der letztwilligen Verfügung nicht, dennoch sollte vorsichtshalber jede Veränderung mit einer Unterschrift bekräftigt werden.

Wesentlicher Nachteil des eigenhändigen Testaments sind die in der Regel beschränkten juristi-schen Kenntnisse des Verfassers. Gerade die Regelung komplexerer Erbfolgen – etwa beim Vor-handensein größerer Vermögenswerte, von Unternehmen oder einer Vielzahl an erb- oder pflichtteilsberechtigten Personen – kann einen juristischen Laien mitunter überfordern und zu im Endeffekt äußerst kostspieligen Fehlern führen. Ebenfalls nachteilig ist, dass eigenhändige Tes-tamente oftmals durch den Erblasser selbst (etwa in dessen Wohnung) verwahrt werden und daher das Risiko besteht, dass diese nach dem Tod des Erblassers nicht – oder nicht in unver-fälschtere Form – aufgefunden werden.

b. Fremdhändiges Testament

Das fremdhändige Testament wird, wie der Name es schon verrät, nicht vom Verfügenden ei-genhändig geschrieben, sondern z.B. mit einer Schreibmaschine oder durch eine dritte Person. Aus diesem Grund werden von Gesetzes wegen drei Gültigkeitserfordernisse gesetzt:

Erstens muss das Testament vom Testator unter der gleichzeitigen Anwesenheit von mindestens drei Zeugen eigenhändig unterschrieben werden. Zeugen müssen volljährig, geistig uneingeschränkt, unbefangen und der verfassenden Sprache mächtig sein. Zweitens muss die Identität der Zeugen preisgegeben und diese als solche angeführt werden und hat die Unterschrift der Zeugen den eigenhändigen Hinweis auf die Unterzeichnung als Testamentszeugen zu beinhalten. Den Inhalt eines Testaments müssen die Zeugen nicht kennen; sehr wohl müssen sie aber wissen, dass Gegenstand der Unterzeichnung ein Testament ist. Drittens ist es erforderlich, dass das Testament einen handschriftlichen Zusatz des Testators enthält, der bekräftigt, dass es sich um den letzten Willen des Verfügenden handelt.

Das Abfassen eines fremdhändigen Testaments durch fachkundige Personen ist vor allem dann empfehlenswert, wenn komplexe Sachverhalte vorliegen – etwa beim Vorhandensein größerer Vermögenswerte, von Unternehmen oder einer Vielzahl an erb- oder pflichtteilsberechtigten Personen. Da fremdhändige Testamente wesentlich strengeren Formvorschriften als eigenhän-dige Testamente unterliegen, ist die Fehleranfälligkeit bei fremdhändigen Testamenten jedoch eine höhere.

Mündliches Testament (Nottestament)

Das Anwendungsfeld des mündlichen Testaments ist überschaubar. Es kommt nur noch in Notsi-tuationen zum Einsatz und trägt dadurch auch die Bezeichnung „Nottestament“. Die letztwillige Verfügung kann nur in einem unmittelbar gefahrenbehafteten Fall mündlich erklärt werden. Das Testament ist formgültig, wenn zwei gewählte und fähige Zeugen den Inhalt des Testaments deckungsgleich widergeben und die ernste Absicht des Testators belegen können. Das mündliche Testament ist nur über einen Zeitraum von drei Monaten wirksam, anschließend müsste es in die Form eines eigen- oder fremdhändigen Testaments „gegossen“ werden.

Öffentliches Testament

Ein öffentliches Testament wird vor Gericht oder einem Notar durch Urkundenübergabe oder mündliche Erklärung errichtet. Folglich wird zwischen gerichtlichen und notariellen Testamenten unterscheiden.

Die Besonderheit liegt vor allem darin, dass die öffentliche Testamentsform das Testieren für manche Personengruppen überhaupt ermöglicht. Mündige Minderjährige sowie unter Erwachsenenvertretung stehende Person etwa können in der Regel nur öffentlich Testieren; ähnliches gilt für Personen, die nicht in der Lage sind, zu schreiben oder zu lesen.

Wann ist rechtliche Beratung sinnvoll?

Vor allem bei komplizierten Familienverhältnissen, einem großen oder einem im Ausland gelegenen Vermögen sowie immer dann, wenn es auch um die Übergabe von Unternehmen oder Immobilienvermögen geht, empfiehlt es sich, fundierten rechtlichen Rat einzuholen.

Aber auch dann, wenn das Pflichtteilsrecht von nahen Angehörigen eingreift oder eingeschränkt werden soll, kann guter Rat Goldes wert sein. Ansonsten kann es schnell zu Fehlern kommen, die das Testament anfechtbar machen und Schäden verursachen, die durch eine kompetent errichtete letztwillige Verfügung leicht zu vermeiden gewesen wären.

Über die Autoren

Dies ist eine Information der Schmelz Rechtsanwälte OG. Die Sozietät ist insbesondere auf Familienrecht, Immobilienrecht, Unternehmensrecht und Prozessrecht spezialisiert.

Schmelz Rechtsanwälte ist eine in Wien und Niederösterreich tätige Rechtsanwaltskanzlei. Der Schwerpunkt der Sozietät liegt in der gerichtlichen und außergerichtlichen zivilrechtlichen Beratung.

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Vermögensausgleich und Steuervorteile mit der Güterstandsschaukel

Ein neuer Fachbeitrag der Kanzlei Selzer Reiff Rechtsanwälte Notare informiert über die Vorteile und Möglichkeiten der sogenannten Güterstandsschaukel in der Vermögens- und Nachlassregelung.

Vermögensausgleich und Steuervorteile mit der Güterstandsschaukel

Bettina Selzer, Notarin in Frankfurt, gibt Informationen zur Güterstandsschaukel

Frankfurt, 22. August 2019 – Das Vermögen in einer Ehe ist nicht immer gleich verteilt. Gerade bei größeren Vermögen und Immobilienbesitz kann dies bei der Übertragung durch Schenkung oder Erbschaft zu steuerlichen Nachteilen führen. Mithilfe der sogenannten Güterstandsschaukel kann ein Vermögensausgleich geschaffen werden und steuerliche Freibeträge lassen sich besser ausschöpfen. Bettina Selzer, Notarin in Frankfurt, stellt dies in einem neuen Fachbeitrag vor.

Bei der Übertragung von Vermögen durch Schenkung oder Erbschaft werden in der Regel Steuern fällig. Ausgenommen hiervon sind Freibeträge, die je nach Beziehungsstatus und Verwandtschaftsgrad unterschiedlich hoch ausfallen. Dem Ehepartner steht zum Beispiel ein Freibetrag von 500.000 Euro zur Verfügung, bei den Kindern sind es 400.000 Euro (Stand August 2019).

Bei größeren Vermögen und Immobilienbesitz können diese Freibeträge leicht überschritten werden. Ist das Vermögen innerhalb einer Ehe ungleich verteilt, können die Freibeträge zudem oftmals nicht voll ausgeschöpft werden, zum Beispiel bei der Schenkung an die Kinder.

Hier nun eröffnet ein Güterstandswechsel von der Zugewinngemeinschaft in die Gütertrennung die Möglichkeit, von der Schenkungssteuer befreit einen Vermögensausgleich durch den dann fälligen Zugewinnausgleich zu schaffen.

Nun kann jeder Ehegatte die gemeinsamen Kinder in einem Testament zu Erben einsetzen, die ansonsten den erbschaftssteuerlichen Freibetrag nur nach dem Tode des vermögenden Elternteils, also nur einmal in Anspruch nehmen könnten. Somit kann jeder Ehegatte die erbschaftssteuerlichen Freibeträge ausschöpfen, insgesamt sind die Freibeträge also doppelt so hoch. Zusätzlich können beide Ehegatten nach dem Güterstandswechsel persönliche Schenkungsfreibeträge des §§ 16 ErbStG alle 10 Jahre nutzen.

Der Wechsel von der Zugewinngemeinschaft in die Gütertrennung hat allerdings erbrechtliche Nachteile. Deshalb ist es sinnvoll, anschließend durch notariellen Ehevertrag erneut in den Güterstand der Zugewinngemeinschaft zurückzukehren. Hierbei spricht man von der sogenannten Güterstandsschaukel.

Bei der Rückkehr in die Zugewinngemeinschaft wird das von dem Ehegatten durch den Zugewinnausgleich gerade erst steuerfrei erworbene Vermögen nicht zurückerstattet, der steuerfreie Schutz bleibt bestehen.

Der Bundesfinanzhof hat in seiner Entscheidung vom 12.07.2005 die Güterstandsschaukel anerkannt, wenn es tatsächlich zu einer Durchführung und Abwicklung der Vermögensübertragung kommt und es sich nicht nur um ein Scheingeschäft handelt. Folglich kann die Güterstandsschaukel als Instrument für den Vermögensausgleich in einer Ehe legal genutzt werden.

Weiterführende Informationen:

https://www.selzer-reiff.de/aktuelles/fachbeitraege-publikationen/ratgeber-erbe-und-erbschaftssteuer-die-gueterstandsschaukel/

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Regelmäßig sind die beiden Notarinne auch als Rechtsexpertinnen in Presse und Rundfunk gefragt.

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Informationen zu wichtigen Rechtsbegriffen finden Sie im Notarlexikon auf der Kanzlei-Homepage:
https://www.selzer-reiff.de/notar-lexikon

Tag-It: Ehevertrag, Güterstandwechsel, Gütertrennung, Zugewinnausgleich, Zugewinngemeinschaft, Steuerfreibeträge, Schenkungssteuerfreibeträge, Erbschaftssteuerfreibeträge, Testament, Güterstandsschaukel, notarieller Ehevertrag, Vermögensübertragung bei intakter Ehe

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Die Notare können aufgrund ihrer juristischen und notariellen Kenntnisse und Erfahrungen die Mandanten jederzeit fachgerecht beraten und ihnen auf sie zugeschnittene Lösungen anbieten. Sie erstellen gerne kurzfristig und in bester Qualität Urkundenentwürfe, beurkunden diese und sorgen für eine zügige und verlässliche Abwicklung.

Ergänzt wird das Angebot der Kanzlei durch erfahrene Kooperationspartner, z.B. in den Bereichen Familien- und Erbrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Unternehmensberatung und Steuerberatung. Privatpersonen und Unternehmen finden so breite Unterstützung in Rechtsangelegenheiten.

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Erbschleicher: was, wenn Oma das Familienvermögen neu verteilt?

Oma Agnes ist tot. Ein schwerer Schlag für die Angehörigen, im Besonderen für ihre Kinder. Der Schicksalsschlag hatte sich zwar angekündigt, Oma Agnes war seit längerem bettlägerig und krank. In den letzten Jahren wurde sie von Maria gepflegt, für di

Erbschleicher: was, wenn Oma das Familienvermögen neu verteilt?

Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke

Testamentseröffnung – Überraschung für die Hinterbliebenen?

Die Testamentseröffnung, ein neuer Schock für die Hinterbliebenen: handschriftlich hatte Oma Agnes in ihren letzten Tagen verfügt, dass Maria ihre Alleinerben wird. Der Familienrat schäumt und wittert eines: Erbschleicherei.

„In Deutschland herrscht Privatautonomie. Jeder gestaltet seine privaten Rechtsverhältnisse nach eigener Entscheidung frei. Dazu gehören neben der Vertrags- und Eigentumsfreiheit, die Eheschließungsfreiheit und die Testierfreiheit. Grundsätzlich vererbt jeder sein Vermögen an wen er will. Zum Schutze der Abkömmlinge und Familienangehörigen gibt es das Pflichtteilsrecht. Die nicht bedachten Angehörigen äußern den Verdacht, der neu eingesetzte Erbe habe sich seine Erbenstellung erschlichen. Hierfür gibt es Anzeichen und Gegenmaßnahmen“, meint der Berliner Rechtsanwalt Christian H. Röhlke.

Anzeichen für Erbschleicherei

Besonders anfällig für Erbschleicher sind ältere Menschen, die am Abend des Lebens alleinstehend und hilfsbedürftig sind. Weitere Betroffene sind lebenslustige Senioren, die noch eine neue Bekanntschaft machen und das Leben genießen. In diesen Situationen versuchen Erbschleicher, dass Opfer durch Manipulation und Trickserei von der Familie zu isolieren. Den Kontakt mit der Familie vermeidet der Erbschleicher und damit wird seine Existenz den Angehörigen nicht bekannt. Dem Opfer, der spätere Erblasser, ist Achtsamkeit und Vorsicht geboten, wenn ihm von bisher fremden übermäßiges Interesse entgegenkommt, ihm geschmeichelt wird oder übermäßige Hilfe angeboten wird. Erbschleicher versuchen an das Mitleid des Opfers zu appellieren, um eine Erbeinsetzung zu erreichen.

Vorsichtsmaßnahmen für Erblasser

Eine gute Maßnahme, um das Vermögen in der Familie zu halten und ein Eindringen außenstehender in Form der ungeplanten Erbeinsetzung zu verhindern, sind gemeinschaftliche Testamente (das sogenannte „Berliner Testament“) oder Erbverträge. Das gemeinschaftliche Testament steht dem Ehegatten offen, der Erbvertrag schließt der Erblasser mit jedermann. Beiden Maßnahmen gemein ist, dass in ihnen unveränderliche Regelungen getroffen werden. Bei einem gemeinschaftlichen Testament heißen sie wechselbezügliche Verfügungen, beim Erbvertrag vertragsmäßige Verfügungen. Diese Verfügungen sind in einem Erbvertrag sofort bindend und Änderungen sind nicht einseitig zu ändern. In einem gemeinschaftlichen Testament werden sie nach dem Tod des zuerst versterbenden Ehegatten bindend. Spätere, gegebenenfalls handschriftlich abgegebene Testamente sind unwirksam, sofern sie dem gemeinschaftlichen Testament oder dem Erbvertrag widersprechen.

Vorsicht ist geboten

Rechtsanwalt Christian-H. Röhlke rät zu Vorsichtsmaßnahmen: „Diese Verträge gehören in die amtliche Verwahrung! Das dient der Sicherheit der Angehörigen. Ein handschriftliches, beim späteren Opfer des Erbschleichers in der Schreibtischschublade aufbewahrtes gemeinschaftliches Testament kann vom Erbschleicher oder vom manipulierten Erblasser vernichtet werden und wird unwirksam.“

Weitere Vorsichtsmaßnahme liegt in der Erteilung von Vorsorgevollmachten oder Generalsvollmachten über den Tod hinaus. Im Besten Fall trifft der Erblasser mit seinen Familienangehörigen eine Abstimmung, wem diese Vollmacht zu erteilen ist. Dafür kommt eine vertrauenswürdige Person infrage, der den Familienangehörigen wohlwollend gegenübersteht. Im schlimmsten Falle hat sich der Erbschleicher die Vorsorgevollmacht vom späteren Erblasser erschlichen und schaltet und waltet, wie es ihm beliebt.

Möglichkeiten für Angehörige nach dem Todesfall?

„Die wichtigste Vorsorgemaßnahme ist keine rechtliche, sondern eine menschliche: Halten Sie Kontakt zu ihren Angehörigen, besuchen Sie Oma Agnes im Krankenhaus oder im Heim, sprechen Sie mit ihr über die Vorsorgeplanung“, meint Rechtsanwalt Röhlke. Denn die Erbschleicherei gelingt, wenn das Opfer von der Familie entfremdet wird. Wenn den Familienangehörigen, die beispielsweise berufsbedingt hunderte von Kilometern entfernt wohnen, die Aufrechterhaltung der persönlichen Kontakte nicht gegeben ist, bespricht mit Oma Agnes über die Beauftragung eines seriösen und geprüften Pflegedienstes. Wenn die geistigen Fähigkeiten langsam nachlassen wird beim Amtsgericht ein Betreuer bestellt. Hierfür ist Fingerspitzengefühl und Abstimmung nötig, damit Oma Agnes nicht den Verdacht hegt, entmündigt zu werden. Dies spielt Erbschleichern in die Hände.

Was tun, wenn der Ernstfall eingetreten ist und der Erblasser in letzter Sekunde die Familienangehörigen zugunsten eines Außenstehenden enterbt hat? Stehen diese rechtlos da? „Will der Erbschleicher beispielsweise Immobilien umschreiben oder aufgrund eines handschriftlichen Testamentes an die Bankkonten des Verstorbenen gelangt, benötigt er einen Erbschein. Im amtlichen Erbscheinsverfahren bringen die Erblasser Einwendungen gegen die Erbenstellung vor. Derjenige, dem die Beseitigung der testamentarischen Verfügungen unmittelbar zugutekommt, erklärt die Testamentsanfechtung – das sind meistens die gesetzlichen Erben oder Familienmitglieder“, erläutert Rechtsanwalt Chrisitan- H. Röhlke.

Zum Beispiel wird argumentiert:

– Dass der Erblasser bei Neufassung des Testamentes nicht mehr testierfähigen war, üblicherweise bei fortgeschrittener Demenz. Die Nachweise sind manchmal schwierig zu erbringen, eine Bezugnahme auf ärztliche Diagnosen ist vor Gericht hilfreich.
– Dass der neu eingesetzte Erbe den Erblasser getäuscht oder bedroht hat, ein neues Testament aufzusetzen und bisherige Testamente aufzuheben, bestehende Testamente verfälscht hat oder unterdrückt hat. In solchen Fällen wird eine Erbunwürdigkeit des Erbschleichers festgestellt.
– Auch Formfehler kommen vor. Da der Erbschleicher heimlich vorgehen wird, wird das geänderte Testament wahrscheinlich ein privatschriftliches sein und nicht ein solches, das von einem Notar beurkundet wurde. Handschriftliche Testamente sind von vorn bis hinten handschriftlich geschrieben. Die schlichte Unterschrift unter einem maschinenschriftlichen Text reicht nicht aus.
– Einen gesetzlichen Unwirksamkeitsgrund enthält das Heimgesetz. Testamente sind unwirksam, wenn Kranken oder Pflegeheime oder deren Mitarbeiter bedacht werden und sie hiervon Kenntnis haben.

Fazit: „Sterben und Erben bringt viel Kummer“ – Deutsches Sprichwort.

Der übergangene Erbe ist nicht rechtlos. Der Willen des Erblassers ist zu respektieren, in jedem Falle ist zunächst eine Auslegung des Testamentes vorzunehmen, um den Willen zu erforschen und bestmöglich umzusetzen. Wurde der Wille des Erblassers unzulässig manipuliert, werden Gegenmaßnahmen erforderlich. Um angemessen zu reagieren, ist eine ordnungsgemäße Sachverhaltsaufklärung und anwaltliche Begleitung unabdingbar.

Röhlke Rechtsanwälte haben ihre Kernkompetenz im Bereich des Kapitalanlagenrechts und der angrenzenden Gebiete des Zivilrechts, insbesondere im Handels- und Gesellschaftsrecht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei Kleinverdienern, denen vermietete Eigentumswohnungen zur Altersvorsorge als Immobilienrente schmackhaft gemacht wurden. Ein wesentlicher Tätigkeitsschwerpunkt ist auch das Recht der Handelsvertreter, die Regelungen über Provisionen, Buchauszüge, Wettbewerbsverbote etc.Weitere Information finden Sie unter: www.kanzlei-roehlke.de

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Kastanienallee 1
10435 Berlin
0049 (0)30 715 206 71
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Erben und Vererben in der Patchwork-Familie

Ein neuer Fachbeitrag der Kanzlei Selzer Reiff Rechtsanwälte Notare informiert über Besonderheiten und Fallstricke der Nachlassregelung in Patchwork-Familien.

Erben und Vererben in der Patchwork-Familie

Bettina Selzer und Sonja Reiff, Notare der Kanzlei Selzer Reiff Rechtsanwälte Notare in Frankfurt

Frankfurt, 2. Juli 2019 – Heutzutage bleiben viele Ehen nicht mehr ein Leben lang bestehen. Ehen werden geschieden, neue Partnerschaften werden geschlossen, eine weitere Familie gegründet. Dies führt nicht nur zu Lebzeiten zu verschiedenen rechtlichen Fragestellungen, sondern auch über den Tod hinaus. Denn das deutsche Erbrecht orientiert sich im Rahmen der gesetzlichen Erbfolge weiterhin an der traditionellen Familie, bei welcher ein verheiratetes Paar dauerhaft zusammenbleibt. Ein neuer Fachartikel der Kanzlei Selzer Reiff Rechtsanwälte Notare weist auf wesentliche Besonderheiten der Nachlassregelung in Patchwork-Familien hin.

Die gesetzliche Erbfolge kann im Falle der Patchwork-Familie nicht gewollte Folgen oder sogar Ungerechtigkeiten begründen. Ohne eine entsprechende Nachlassregelung kann beispielsweise – je nach Reihenfolge des Versterbens – ein großer Teil des eingebrachten Vermögens eines Partners als Erbe an die Stiefkinder anstatt an die eigenen leiblichen Kinder fallen.

Von besonderer Bedeutung ist auch der Familienstatus der Patchwork-Familie. Leben die neuen Partner ohne Trauschein zusammen, so muss ein gewünschtes gegenseitiges Erbe zwingend vor dem Todesfall geregelt werden. Denn vor dem Gesetz existiert in diesem Fall gar kein Verwandtschaftsverhältnis und somit auch kein Erbanspruch.

Neben der gesetzlichen Erbfolge gibt es im deutschen Erbrecht mit dem Testament und dem Erbvertrag jedoch weitere Möglichkeiten, den Nachlass nach den eigenen Vorstellungen zu regeln. Notare beraten hierzu und geben Hilfestellung bei der Abfassung von Testamenten und Erbverträgen, damit der tatsächliche Wille auch rechtssicher dokumentiert ist.

Im neuen Fachartikel „Erben und Vererben in der Patchwork-Familie“ gehen die Notare von Selzer Reiff Rechtsanwälte Notare aus Frankfurt näher auf die Problematik der Nachlassregelung in Patchwork-Familien ein. Einzelne Fallstricke werden hierbei anschaulich anhand von Beispielen erläutert.

Weiterführende Informationen:

https://www.selzer-reiff.de/aktuelles/fachbeitraege-publikationen/erben-und-vererben-in-der-patchwork-familie/

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Als vereidigte Notare in Frankfurt am Main bieten Notar Bettina Selzer und Notar Sonja Reiff in ihrem Notarbüro im Westend Frankfurt sämtliche notariellen Dienstleistungen in allen Rechtsgebieten an, unter anderem im Erbrecht, im Handelsrecht und Gesellschaftsrecht, im Grundstücks- und Immobilienrecht sowie im Familienrecht und bei klassischen Treuhandtätigkeiten.

Regelmäßig sind die beiden Notarinne auch als Rechtsexpertinnen in Presse und Rundfunk gefragt.

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Informationen zu wichtigen Rechtsbegriffen finden Sie im Notarlexikon auf der Kanzlei-Homepage:
https://www.selzer-reiff.de/notar-lexikon

Tag-It: Erben, Vererben, Testament, Erbvertrag, Nachlass, Erbe Patchwork-Familie, Nachlass regeln, Vorerbe, Nacherbe, Erbengemeinschaft, Ehevertrag, Nießbrauchrecht, Immobilie

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Info-Veranstaltung: „Was Sie über Erben und Vererben wissen sollten“

Die Notarinnen Bettina Selzer und Sonja Reiff informieren interessierte Bürger im Rahmen des Bürger-Info-Tages der Notarkammer Frankfurt am Main am 08.05.2019 über Wissenswertes zum Thema Erbe.

Info-Veranstaltung: "Was Sie über Erben und Vererben wissen sollten"

Infoveranstaltung: Notarinnen Selzer und Reiff informieren am 08.05.2019 über Erben und Vererben

Frankfurt, 25. April 2019 – In der Veranstaltung „Was Sie über Erben und Vererben wissen sollten“ informieren die Notare Selzer und Reiff Interessierte über das wichtige Thema Erbe und Nachlass. Die Veranstaltung findet im Rahmen des 15. Bürger-Info-Tages der Notarkammer Frankfurt am Main am Mittwoch, den 08.05.2019 um 18 Uhr im Palais Livingston, Ulmenstraße 20 in 60325 Frankfurt statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Im Zusammenhang mit Erbe und Nachlass stellen sich viele Fragen. Die Notarinnen Bettina Selzer und Sonja Reiff gehen in ihrem Vortrag hierauf ein.

In welchen Fällen reicht ein handschriftliches Testament aus und warum sollte ich überhaupt einen Notar bei diesem Thema hinzuziehen?

Wer erbt nach dem Gesetz, wenn der Erblasser keine letztwillige Verfügung, also Testament oder Erbvertrag, errichtet hat? Wer ist also gesetzlicher Erbe? Muss ich als Erbe einen Erbschein beantragen und wo kann ich das tun?

Entspricht die gesetzliche Erbfolge meinen bzw. unseren Wünschen? In welchen Fällen sollte sie dagegen ausgeschlossen werden? In welcher Form ist das überhaupt möglich? Wer ist im Falle der Enterbung überhaupt Pflichtteilsberechtigter?

Ist ein Testament oder ein Erbvertrag die bessere Lösung und welche Gestaltungsmöglichkeiten gibt es dabei?

Und was passiert, wenn der Erblasser kein Deutscher ist oder dauerhaft ins Ausland auswandert. Welches Recht welchen Landes greift dann ein?

Gute Information und Beratung sind unbedingt hilfreich, um den Nachlass angemessen und mit Voraussicht zu regeln. Die beiden Notarinnen laden daher alle interessierten Bürger herzlich zu dieser Veranstaltung ein und freuen sich über eine rege Teilnahme.

Über die Kanzlei SELZER REIFF Rechtsanwälte Notare in Frankfurt

Als vereidigte Notare in Frankfurt am Main bieten Notar Bettina Selzer und Notar Sonja Reiff in ihrem Notarbüro im Westend Frankfurt sämtliche notariellen Dienstleistungen in allen Rechtsgebieten an, unter anderem im Erbrecht, im Handelsrecht und Gesellschaftsrecht, im Grundstücks- und Immobilienrecht sowie im Familienrecht und bei klassischen Treuhandtätigkeiten.

Regelmäßig sind die beiden Notarinne auch als Rechtsexpertinnen in Presse und Rundfunk gefragt.

Weitere Informationen zum Notarbüro:
https://www.selzer-reiff.de

Informationen zu wichtigen Rechtsbegriffen finden Sie im Notarlexikon auf der Kanzlei-Homepage:
https://www.selzer-reiff.de/notar-lexikon

Weitere Informationen zum Bürger-Info-Tag:
https://www.notarkammer-ffm.de/buergerinfotag.html

Tag-It: Bürger-Infotag Notarkammer Frankfurt am Main, Erben und Vererben, Testament, Erbvertrag, Nachlass, Vorsorge, Erbfolge, Notar Frankfurt, Notarbüro, Notariat

Über die Sozietät SELZER REIFF Rechtsanwälte Notare, Frankfurt am Main:

Zentral im Westend Frankfurt gelegen, ist die Sozietät SELZER REIFF Rechtsanwälte Notare ein modernes Notarbüro.

Mit Rechtsanwältin Bettina Selzer und Rechtsanwältin Sonja Reiff verfügt die Kanzlei über zwei in Frankfurt vereidigte Notare und bietet sämtliche notarielle Dienstleistungen in allen Rechtsgebieten an, unter anderem im Erbrecht, im Gesellschaftsrecht, im Grundstücks- und Immobilienrecht sowie bei der Vermögens- und Unternehmensnachfolge.

Die Notare können aufgrund ihrer juristischen und notariellen Kenntnisse und Erfahrungen die Mandanten jederzeit fachgerecht beraten und ihnen auf sie zugeschnittene Lösungen anbieten. Sie erstellen gerne kurzfristig und in bester Qualität Urkundenentwürfe, beurkunden diese und sorgen für eine zügige und verlässliche Abwicklung.

Ergänzt wird das Angebot der Kanzlei durch erfahrene Kooperationspartner, z.B. in den Bereichen Familien- und Erbrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Unternehmensberatung und Steuerberatung. Privatpersonen und Unternehmen finden so breite Unterstützung in Rechtsangelegenheiten.

Darüber hinaus sind Rechtsanwältin und Notarin Bettina Selzer sowie Rechtsanwältin und Notarin Sonja Reiff seit vielen Jahren regelmäßig als Rechtsexperten Interviewpartner des Hessischen Rundfunks.

Weitere Informationen: https://www.selzer-reiff.de

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Erster Marktüberblick zum digitalen Erbe erschienen

Mit welchen Diensten können Nutzer für ihren eigenen digitalen Nachlass vorsorgen?

Erster Marktüberblick zum digitalen Erbe erschienen

Seit dem Facebook-Urteil ist das Thema digitaler Nachlass in aller Munde. Zu Recht fragen sich online aktive Menschen, wie sie vorsorgen können und wer ihnen dabei hilft. Beim unabhängigen Informationsportal digital-danach.de ist nun der erste Überblick zu deutschen Vorsorgelösungen erschienen. Die Betreiber Sabine Landes und Dennis Schmolk haben neun Portale untersucht. Die Ergebnisse sind ab sofort abrufbar unter https://digital-danach.de/ueberblick-vorsorge

9 Vorsorgeplattformen für den digitalen Nachlass im Überblick

Der digitale Nachlass eines Menschen umfasst alle digitalen Lebensbereiche, die er hinterlässt, wenn er stirbt: E-Mail-Accounts, Dateien, Social-Network-Profile bis hin zu Bitcoin und anderen Digitalwährungen. Verbraucherschützer raten regelmäßig dazu, vorzusorgen.

Seit einigen Jahren gibt es Anbieter, die dem Nutzer technische Lösungen hierfür bereitstellen. digital-danach.de stellt heute zum ersten Mal einen Marktüberblick zur Verfügung. Die Übersicht führt folgende neun Anbieter auf und untersucht diese auf Kriterien wie Sicherheit, Kosten und Funktionsumfang: Exmedio, Digital Heritage, lastHello, LifeCompanion, Meminto, Somnity, TheVitalThings, Vorsorgeplattform24 und den Digitalen Nachlassplaner der LV 1871.

„Wir wollen mit diesem Marktüberblick Nutzern helfen, die für sie passende Lösung zu finden. Online-User haben verschiedene Bedürfnisse, und daher muss sich jeder fragen, ob er eine Vorsorgeplattform nutzen will – und wenn ja, welche“, erklärt Sabine Landes von digital-danach.de ihre Motivation.

Fazit: Keine One-Size-fits-All-Lösung

Die betrachteten Vorsorgeplattformen und -Apps bieten sehr unterschiedliche Möglichkeiten für den eigenen digitalen Nachlass. Von eher emotionalen „Tagebuchdiensten“, die eine bunte Biographie für die Hinterbliebenen anlegen, bis hin zu sicherheitszentrierten Datensafes sprechen sie verschiedene Nutzergruppen an.

Die Wahl des richtigen Diensts ist von vielen Faktoren abhängig: Legt man den Schwerpunkt auf Rechtssicherheit, weil man absehen kann, dass es Streit zwischen den Erben geben wird? Steht eine schnelle, unbürokratische Abwicklung im Vordergrund? Wie hoch ist das Bedürfnis nach Cybersicherheit? Und nicht zuletzt: Wie viel Arbeit möchte man in das doch eher unangenehme Thema stecken?

Neben den vorgestellten Diensten gibt es natürlich noch weitere Möglichkeiten, vorzusorgen. „Eine individuelle Vorsorge mit digitalen und analogen Bausteinen könnte eine Alternative sein“, meint Dennis Schmolk von digital-danach.de. „Zum Beispiel mit verschlüsselten Dateien in einer Dropbox und einem sicheren Versteck für das Entschlüsselungs-Passwort. Oder man hinterlegt entsprechende Daten bei einem Anwalt oder Notar und lässt sich dort umfassend beraten.“

Um sein digitales Erbe zu regeln, muss man also eine Reihe wichtiger Entscheidungen treffen. Vorsorgeplattformen können dabei helfen, aber man sollte nicht alle Entscheidungen an sie delegieren.

Sabine Landes und Dennis Schmolk pflegen seit 2015 unter https://digital-danach.de ein Infoportal rund um digitalen Nachlass, Online-Trauerkultur und digitales Gedenken. Zudem sind sie als Ratgeberautoren und Referenten zu diesen Themen tätig und veranstalten die Konferenz digina ( https://digina-conference.com).

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Sterbegeld jetzt mit digitalem Nachlassplaner

Bestattung, Testament und Erbe: Wenn ein Mensch stirbt, gibt es viel zu beachten. Mit dem Sterbegeld der LV 1871 lassen sich die Bestattung und sogar der digitale Nachlass noch zu Lebzeiten regeln.

Eine Bestattung kostet bis zu 10.000 Euro. Neben der finanziellen Belastung sind viele rechtliche Fragen zu klären. Erben müssen sich in mühevoller Kleinarbeit einen Überblick über bestehende Verträge und Online-Accounts verschaffen. In der Zwischenzeit summieren sich die weiter laufenden Kosten zum Beispiel für Handyvertrag, Miete oder Autoversicherung.

Sterbegeld jetzt online abschließbar

Das Sterbegeld Plus nimmt den Erben hier einen großen Teil ab. Erstmals kann der Kunde die Sterbegeldlösungen der LV 1871 auch direkt online abschließen. Er wählt dafür einfach seine persönliche Produktvariante und kommt in sechs kurzen Schritten zum Abschluss. Als erster Anbieter am Markt hat die LV 1871 einen digitalen Nachlassplaner in ihre Sterbegeldlösungen integriert. „Damit hat der Kunde wichtige Vorsorgemaßnahmen getroffen, um seinen Hinterbliebenen möglichst wenig Bürokratie zu hinterlassen“, sagt LV 1871 Vorstand Dr. Klaus Math.

Mit digitalem Nachlassplaner und Erbrechtsberatung

Der digitale Nachlassplaner kündigt zum Beispiel den Handyvertrag mit der Meldung des Todes und macht auf Wunsch aus dem Facebook-Account eine Gedenkseite. Voraussetzung ist, dass der Versicherte seine Vertragsbeziehungen und Wünsche bereits zu Lebzeiten digital im Nachlassplaner hinterlegt hat. Darüber hinaus schließt das Sterbegeld Plus eine einstündige Erbrechtsberatung mit einem Rechtsanwalt einmal pro Kalenderjahr ein. Diese Leistung kann nach dem Tod einmalig auch von einem Bezugsberechtigten in Anspruch genommen werden.

Über:

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Frau Julia Hauptmann
Maximiliansplatz 5
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Deutschland

fon ..: 089-55167-0
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Institut GenerationenBeratung für „Großer Preis des Mittelstandes 2017“ nominiert

Nominierung für einen der wichtigsten Preise für den Mittelstand in Deutschland

Institut GenerationenBeratung für "Großer Preis des Mittelstandes 2017" nominiert

Nominierungsurkunde für das Institut GenerationenBeratung

Bad König, 21.02.2017 – Das Institut GenerationenBeratung (IGB) ist für den Großen Preis des Mittelstandes 2017 nominiert worden. Der von der Oskar-Petzold-Stiftung vergebene Preis gehört zu den deutschlandweit begehrtesten Wirtschaftsauszeichnungen. „Die Nominierung unterstreicht die Bedeutung und unsere Rolle, unabhängig und neutral rechtssichere Dokumente, wie Vollmachten und Verfügungen zu erstellen und zu verwahren. Daneben schaffen wir mit neuen Seminaren, die die Generation 50 plus unterstützt, neue Geschäftsfelder insbesondere für die Finanzbranche,“ so Margit Winkler, Geschäftsführerin des Instituts. Der „Große Preis des Mittelstandes“ bewertet nicht alleine Zahlen, Innovationen oder Arbeitsplätze. Es betrachtet vielmehr das Unternehmen als Ganzes, in seiner komplexen Rolle in der Gesellschaft.

Das unabhängige und neutrale Institut GenerationenBeratung (IGB) ist als Experte die erste Anlaufstelle in Deutschland für Unternehmen und Privatpersonen zu Themen der rechtlichen und finanziellen Vorsorge. Für Privatpersonen erstellt IGB rechtssichere Dokumente und verwahrt alle Unterlagen, wie Vollmachten und Verfügungen, die im Bedarfsfall benötigt werden. Finanzdienstleister bildet IGB zu Themen der Generation 50 plus mit verschiedenen Seminaren, wie beispielsweise GenerationenBerater (IHK) und Testamentsvollstrecker aus.

Das unabhängige und neutrale Institut GenerationenBeratung (IGB) ist als Experte die erste Anlaufstelle in Deutschland für Unternehmen und Privatpersonen zu Themen der rechtlichen und finanziellen Vorsorge. Für Privatpersonen erstellt IGB rechtssichere Dokumente und verwahrt alle Unterlagen, wie Vollmachten und Verfügungen, die im Bedarfsfall benötigt werden. Finanzdienstleister bildet IGB zu Themen der GenerationenBeratung aus. Unser Netzwerk und Know how versetzt sie in die Lage, Lösungen über die Themen Finanzen und Versicherungen hinaus zu vermitteln, um ihre Kunden noch besser beraten und bedienen zu können. Die IGB-Veranstaltungen, der IGB-Support und die IGB-Services unterstützen Unternehmen und Privatpersonen bei der Erreichung ihrer Ziele.

Kontakt
Institut GenerationenBeratung GmbH
Maike Fischer
Elisabethenstraße ^10
-64732 Bad König
06063 – 95 17 800
06063 – 95 17 802
presse@institut-generationenberatung.de
http://www.institut-generationenberatung.de

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Vorsorgetreffen für den Todesfall – worauf Eltern achten sollten

Interview mit Notarin Bettina Selzer von der Kanzlei SELZER REIFF Rechtsanwälte Notar, Frankfurt, im Deutschlandfunk zum Thema: Vorsorgetreffen für den Todesfall – worauf Eltern achten sollten

Vorsorgetreffen für den Todesfall - worauf Eltern achten sollten

Bettina Selzer, Rechtsanwältin und Notar aus Frankfurt

Frankfurt, 26. Oktober 2016 – Wer kümmert sich um die minderjährigen Kinder, wenn die Eltern plötzlich sterben? So unvorstellbar dieser Schicksalsschlag ist: Wer seine Kinder im Todesfall gut versorgt wissen möchte, sollte in einem Testament oder Erbvertrag rechtzeitig einen Vormund und Testamentsvollstrecker benennen. In einem aktuellen „Verbrauchertipp“ des Radiosenders Deutschlandfunk gibt Bettina Selzer, Rechtsanwältin und Notar in Frankfurt, wertvolle Hinweise zu diesem wichtigen Thema. Das Interview wird am Donnerstag, den 27. Oktober 2016 um 11.55 Uhr ausgestrahlt und ist anschließend auch auf der Website des Deutschlandfunks abrufbar.

Vorsorgen für die Kinder: Vormund benennen für den Ernstfall

„Die Frage, wer im Todesfall der Eltern das Sorgerecht für die Vollweisen erhält, wird grundsätzlich vom zuständigen Familiengericht entschieden. Das Gericht wird sich in der Regel nach dem Wunsch der Eltern richten, sofern diese vorsorglich einen Vormund benannt haben“, erläutert Bettina Selzer. Die Eltern sollten zudem die Gründe für ihre Entscheidung schriftlich festhalten und dem Vormund auch eine Vollmacht erteilen, um die elterliche Sorge bis zur tatsächlichen Vormundbestellung sicherzustellen.

Inwiefern Eltern einen Vormund benennen können, hängt unter anderem vom bestehenden Sorgerecht ab. Wurde dieses entzogen oder besitzt nur ein Elternteil das Sorgerecht, so gibt es Einschränkungen. Zusätzlich zur Benennung eines Vormunds sollten Eltern zudem auch an die finanzielle Absicherung ihrer Kinder für den Todesfall denken und entsprechende Regelungen zum Erbe in einem Testament hinterlegen.

Das Interview wird am 27.10.2016 um 11.55 Uhr im Deutschlandfunk ausgestrahlt und anschließend im Audio-Archiv im Internet abrufbar sein.

Weitere Informationen sowie einen Informationstext der Notarkammer Frankfurt zum Thema finden Sie auch unter:

http://www.selzer-reiff.de/aktuelles/fachbeitraege-publikationen/vorsorge-treffen-fuer-den-todesfall-worauf-eltern-achten-sollten/

Kanzlei SELZER REIFF Rechtsanwälte Notar, Frankfurt am Main

Zentral im Westend Frankfurt gelegen, bietet die Kanzlei SELZER REIFF Rechtsberatung und Rechtsvertretung in den Rechtsgebieten Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht und Handelsrecht, Immobilienrecht sowie Vertragsrecht an. Ein Schwerpunkt der Rechtsanwaltskanzlei ist die Betreuung kleinerer und mittelständischer Unternehmen. Mandanten profitieren vom flexiblen, kreativen Umfeld einer kleinen Kanzlei, die ihnen darüber hinaus durch Einbindung in ein etabliertes Expertennetzwerk auch in benachbarten Rechtsgebieten und bei steuerlichen oder wirtschaftlichen Fragenstellungen kompetente Hilfe anbieten kann.

Mit einer bestellten Notarin in Frankfurt bietet die Kanzlei auch die Leistungen eines Notariats, z.B. Beurkundung von Verträgen oder Beglaubigung von Unterschriften. Rechtsanwältin und Notarin Bettina Selzer, geb. Schmidt, berät bei der Vertragsgestaltung und prüft für ihre Mandanten auch fremde Verträge. Darüber hinaus sind Rechtsanwältin und Notarin Bettina Selzer und Rechtsanwältin Sonja Reiff seit vielen Jahren regelmäßig als Rechtsexperten Interviewpartner des Hessischen Rundfunks.

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erbplaner.ch

Schweizer Unternehmen macht das schwierige Thema der Erbplanung verständlich

erbplaner.ch

(NL/9999560561) Erbplaner.ch hat im Juli 2016 den ersten persönlichen Online-Erbplaner für die Schweiz veröffentlicht.

Irgendwann müssen wir alle sterben. Dennoch denkt niemand gerne über die eigene Sterblichkeit nach und unterdrückt sogar den Gedanken, sogar einmal auf Pflege angewiesen zu sein.
Jährlich sterben in der Schweiz im Durchschnitt rund 64000 Personen. Eine unglaublich hohe Zahl.

Somit hinterlassen rund 64000 Personen eine Vielzahl von Hinterbliebene in einer lähmenden Fassungslosigkeit über den Verlust eines geliebten Menschen.

Die Hinterbliebenen haben nachfolgend nicht nur die Trauer und den Verlustschmerz zu bewältigen, sondern sie werden zusätzlich mit vielen Fragen, Verpflichtungen und zu lösenden Aufgaben konfrontiert. Dies macht die bereits erdrückende Situation noch schwieriger, was die nachstehende Aufzählung zeigt.

Was sind oder wären die Wünsche des Verstorbenen in Bezug auf seinen Todesfall gewesen und was gilt es sonst noch zu beachten?

1. Wo befinden sich wichtige Dokumente und Unterlagen des Erblassers?
Pass/ID/Aufenthaltsbewilligung, Vollmachten, Patientenverfügung, Organspendeausweis?

2. Ist die kurzfristige Liquidität von Frau und Kinder gesichert?
Sobald die Banken Kenntnis eines Todesfalls haben, werden die Konti gesperrt.

3. Welche Personen sollen informiert werden?
z.B. Verwandte, Freunde, Nachbarn, Vertrauensarzt, Anwalt, Arbeitgeber, Geschäftspartner, Angestellte,?

4. Was geschieht, wenn jemand konfessionslos ist?
Ist bekannt, dass in diesem Fall niemand hilft. (Überführungen, Grabstätten, Verabschiedung/Gedenkfeier)

5. Wie soll die Bestattung aussehen?
Aufbahrung, Erdbestattung oder Kremation, Design Sarg oder Urne, Grabstein, Aufbewahrung der Urne,

6. Wie soll die Abdankungsfeier gestaltet werden?
Art der Abdankungsfeier, Besondere Rede, Lebenslauf, Spenden, Leidmahl, Bekleidung, Musik,

7. Wie soll die Todesanzeige gestaltet werden, was soll sie beinhalten und wo erscheinen?
Inhalt/Text, Zeitungen,

8. Sollen Leidzirkulare versendet werden?
Inhalt/Text, Adressliste,

9. Wie soll die Kinderbetreuung im Todesfall geregelt werden?
Wer soll die Betreuung vorübergehend sicherstellen und wo sollen die Kinder aufwachsen?

10. Wie funktioniert das Schweizerische Erbrecht?
Wer sind die gesetzlichen Erben und wie wird geteilt?

11. Wurde ein Ehe-/Erbvertrag oder ein Testament erstellt?
Wie soll das Erbe verteilt werden gesetzlich oder individuell?

12. Wer soll der Willensvollstrecker sein? Wer kümmert sich um alle finanziellen Belange und entlastet die Erben in der Zeit der Trauer von administrativen Aufgaben wie: Verwaltung Erbschaft, Bezahlung der Schulden,
Ausrichtung der Vermächtnisse, Teilung des Nachlasses?

13. Können Konflikte oder Streitigkeiten zwischen den Erben vermieden werden?
Gibt es einen letzten Willen des Erblassers wie z.B. Ehe-/Erbvertrag oder Testament

14. Welche Person kennt die Verhältnisse des Verstorbenen am besten und kann über die Verhältnisse bezüglich Finanzen und Steuerangelegenheiten Auskunft geben?
z.B. Treuhänder, Steuerberater, Versicherungsberater, Liegenschaftsverwalter, Anwalt,

15. Wo befinden sich die Vermögensbestände?
Bargeld, Wertschriften, Schmuck, Edelmetalle, Sammlungen, Tresorfach und der Schlüssel,

16. Wie sieht die Versicherungs- und Vorsorgesituation des Verstorbenen aus?
Gibt es Freizügigkeitskonti, Lebensversicherungen, Pensionskassen oder sonstige Vorsorgen?

17. Wie sieht der Digitale Nachlass aus und wie soll damit umgegangen werden?
z.B. Soziale Medien Plattformen wie Facebook, Twitter, Linkedin, etc oder sonstige Internetseiten und Homepages.

18. Usw. (was geschieht mit Haustieren? Usw.)

Damit sich die Hinterbliebenen nicht zusätzlich mit diesen zum Teil sehr schwierigen Fragen befassen müssen und wissen, welche Verpflichtungen auf sie zu kommen, ist es wichtig, seinen persönlichen letzten Willen frühzeitig zu definieren und zu regeln. Damit werden in erster Linie die nächsten Angehörigen stark entlastet, unterstützt und vor allem auch Streit vermieden.

Nur wie muss dieses schwierige Thema angegangen werden?
Über diese Themen ist im Internet, den Zeitungen und in Zeitschriften sehr viel zu lesen. Es gibt unzählige Infos, Vorlagen und Muster, doch wie werden diese auf eine persönliche Situation und Wünschen so angepasst, dass sie Gültigkeit haben und die Angehörigen im Todesfall auch wirklich entlastet werden?

Über seinen Tod nachdenken?
Kaum ein Thema verdrängen wir stärker als über den eigenen Tod und dessen Folgen nachzudenken. Es braucht eine ganze Menge Mut und Überwindung, sich mit seiner Endlichkeit zu befassen. Doch es ist wichtig, sich frühzeitig darüber Gedanken zu machen. Sind die kniffligen Fragen endlich geklärt und geregelt, verbreitet sich ein sehr positives Gefühl, endlich alles für seine Lieben geregelt zu haben. Die unangenehme Aufgabe erscheint auf einmal sehr spannend und beruhigend.

Sich mit seinem letzten Willen jetzt zu befassen, bedeutet später: seinen Angehörigen zu helfen und etwas Gutes getan zu haben. Dabei geht es nicht nur um die Verteilung des Vermögens, sondern auch um die Hilfe für die Hinterbliebenen bei schwierigen Entscheidungen. Klare Regelungen bezüglich Vorsorgeauftrag, Kinderbetreuung oder Anordnungen im Todesfall und nicht zuletzt die präzise Erbteilung entlasten die Angehörigen in dieser schwierigen Zeit. Das sagt Peter Enzler von erbplaner.ch.

Richtig regeln, aber wie?
Die gesetzliche Erbteilung kann vor allem den überlebenden Partner in finanzielle Schwierigkeiten bringen. Um dies zu vermeiden, ist es wichtig, dass die Auswirkungen dieser Erbteilung geprüft werden. Erbplaner.ch zeigt diese auf leicht nachvollziehbare Weise auf und erstellt die notwendigen Vorlagen wie Testament oder Ehe-/Erbvertrag zur Sicherung der Wunscherbteilung. Der entscheidende Vorteil von erbplaner.ch besteht darin, dass der Nutzer niemandem seine gesamten Finanzen und persönlichen Wünsche offenlegen muss. Folglich kann er unabhängig und eigenständig vorgehen und somit nicht zuletzt das Geld für einen teuren Berater sparen.

Einige Beispiele dafür, dass eine Erbplanung in jedem Fall seine Berechtigung hat und wichtig ist, sind:

Die Erbplanung für Paare
In vielen partnerschaftlichen Beziehungen steht die Begünstigung des überlebenden Partners im Vordergrund. Die gesetzliche Zuteilung reicht dafür meistens nicht aus. Darum drängt sich eine erbplanerische Lösung auf.

EP für Ehepaare
Kinder oder gegebenenfalls Eltern haben gemäss Gesetz einen hohen gesetzlichen Erbanteil von 50 bzw. 25 Prozent des Nachlasses. Dieser Umstand kann den überlebenden Partner in erhebliche finanzielle Schwierigkeiten bringen beispielsweise bei Eigenheimen oder anderen bedeutenden Vermögenswerten, welche den grössten Teil des Vermögens ausmachen. Der überlebende Partner inklusive der Kinder sollte im Eigenheim bleiben können und dieses nicht aufgrund eines Todesfalls veräussern müssen.

Um den überlebenden Ehegatten diesbezüglich maximal zu begünstigen, ist sowohl eine ehevertragliche Vorschlagszuweisung – und sofern die Nachkommen nicht freiwillig auf das Erbe zugunsten des überlebenden Partners verzichten – auch eine erbvertragliche Pflichtteilssetzung der Kinder unumgänglich.

EP für Eingetragene Paare
Bei eingetragenen Paaren wird häufig vergessen, dass diese gesetzlich einer Vermögenstrennung unterliegen. Dies stellt sinngemäss eine Gütertrennung dar, die in den meisten Fällen nicht für die Meistbegünstigung des Partners geeignet respektive nach den Wünschen der Paare ausgestaltet ist.

Für die Meistbegünstigung des Partners müssen folglich eine vermögensvertragliche Abänderung sowie erbvertragliche Regelungen getroffen werden.

EP für Konkubinatspaare und gleichgeschlechtliche Paare
Zwischen Konkubinatspartnern besteht keine gesetzliche Beziehung. Falls keine Regelung vorgenommen wird, erhält der überlebende Partner aus dem Nachlass nichts. Dies ist vor allem für Paare, die nicht heiraten wollen und bereits seit vielen Jahren zusammenleben, ein sehr grosser Nachteil. Sind Kinder vorhanden, bedarf es vor allem einer Erbregelung, denn im Todesfall würden die Kinder den gesamten Nachlass erben und der Partner geht leer aus.

Eine entsprechende Begünstigung kann nur mittels Testament oder Erbvertrag erreicht werden. Besonders erwähnenswert ist ausserdem, dass der Partner, sobald die eigene Urteils- und Handlungsfähigkeit verloren gegangen ist, keine Entscheidungsbefugnisse hat, falls kein Vorsorgeauftrag verfasst wurde, der die Einzelheiten genau regelt.

Erbplanung für Singles
Singles sollten ebenfalls beachten, dass auch sie gesetzliche und pflichtteilsgeschützte Erben haben können. Wenn nichts geregelt wird, fällt der gesamte Nachlass an die gesetzlichen Erben.

Entspricht die gesetzliche Erbteilung nicht dem persönlichen Wunschdenken, kann im Rahmen der gesetzlichen Zulässigkeit eine testamentarische Verfügung getroffen werden.

Weitere Möglichkeiten und Wünsche:
Für sämtliche Konstellationen lassen sich im Erbplaner die erwähnten wie auch andere Teilungswünsche abbilden. So kann einem Angehörigen oder Wunscherben ein Geldbetrag, Prozentanteil, Vermögenswert oder der nicht verteilte Rest aus dem Nachlass zugeteilt werden. Für jeden Wunsch wird eine entsprechende individuell verwendbare Dokumentvorlage erstellt. Dank des Erbplaners ist es darüber hinaus möglich, weitere wichtige Dokumentvorlagen zu generieren, individuell zu gestalten und auszudrucken. Zum Beispiel:

1. Vorsorgeauftrag bei eigener Urteils- und Handlungsunfähigkeit
Vorausschauendes Handeln ist heutzutage besonders wichtig. Deshalb entschliessen sich immer mehr Menschen zu einem Vorsorgeauftrag. Dieser legt fest, wer zu erledigende Angelegenheiten durchführen soll, wenn jemand aufgrund einer schweren Erkrankung, eines Unfalls oder wegen zunehmender Gebrechlichkeit im Alter urteilsunfähig werden sollte und dazu selber nicht mehr in der Lage ist.

2. Die Kinderbetreuung im Todesfall
Leider ist es nicht möglich, den Vormund im Voraus bindend zu bestimmen. Nach Eintritt eines tragischen Ereignisses ist es jedoch wichtig, dass die Kinder so rasch und so gut wie möglich betreut werden. Es liegt dabei in der Verantwortung der KESB, einen dafür geeigneten Vormund zu finden. Da es für die KESB nicht immer einfach ist, einen solchen innerhalb der Familie ausfindig zu machen oder jemanden zu bestimmen, ist es möglich, auf den Entscheid der KESB einzuwirken – und zwar indem zu Lebzeiten ein Wunschvormund dazu befragt und festgelegt wird.

3. Die Anordnung im Todesfall
Die Anordnungen für den Todesfall bündeln wichtige Informationen, welche eine Person zu Lebzeiten niederschreibt und die nach ihrem Tod gelten sollen. Die Hinterbliebenen erfahren zum Beispiel auf einen Blick, wen sie umgehend über den Tod der Person informieren sollen, wo die verstorbene Person wichtige Dokumente aufbewahrt und welche Vorstellungen sie beispielsweise bezüglich der Bestattung geäussert hat. Die Anordnungen für den Todesfall dienen hauptsächlich dazu, die Hinterbliebenen bei den zu treffenden Vorkehrungen zu unterstützen und gleichzeitig zu entlasten. Sie sind innerhalb des gesetzlichen und des finanziellen Rahmens für jedermann verbindlich.

Ein Tool das wirklich hilft und die eigene Erbplanung auch spannend macht?
Die Erb-/Nachlassregelung ist eine knifflige Angelegenheit für jeden Einzelnen und für Familien, bei denen persönliche Vorlieben und familiäre Konstellationen in Einklang gebracht werden müssen. Ein oft langer und nicht zuletzt teurer Prozess.

„Noch nie war die Erbplanung so einfach. Bis anhin war es ohne Profi kaum möglich, die Folgen eines Todesfalls vor allem im Hinblick auf die Erbteilung selbstständig zu regeln“, lautet das Fazit von Erbplaner.ch, der die persönliche Erbplanung nun übersichtlich, spannend und kostengünstig verkürzt und vereinfacht.

Zum Tool einfach und spannend:
Hilfreiche Anwendung «All in One»
Mithilfe des digitalen «All in One»-Portals ist es möglich, sein Erbe jederzeit selbstständig zu ändern und weiter zu planen, um rechtzeitig und lange vor dem Tod für die Lieben vorzusorgen. Der persönliche Erbplaner bietet eine wichtige Entscheidungs- und Umsetzungshilfe für Alleinstehende, Ehepaare, eingetragene Paare und unverheiratete Paare im Konkubinat. Die angebotene Online-Anwendung „Erbplaner“ umfasst den „kostenlosen Erb-Check“, den „Erbplaner Partner“ sowie den „Erbplaner Single“. Ebenfalls bieten die ErbTipps umfassende und nützliche Informationen rund um die Erb- und Nachlassplanung.

Der kostenlose ErbCheck
Im kostenlosen ErbCheck können zunächst die familiäre Situation (Erblasser, Partner, Angehörige und Wunscherben) und ein geschätztes Erbvermögen erfasst werden. Im zweiten Schritt zeigt Erbplaner.ch auf, welche Personen wie viel erben würden, wenn keine Regelung besteht. Darüber hinaus wird klar ersichtlich, über welchen Teil des Nachlasses überhaupt letztwillig frei verfügt werden kann. Das heisst, wie viel der Erblasser nach seinen Wünschen an eine oder mehrere Personen oder Institutionen frei vererben kann. Ebenfalls liegen nun die Pflichtanteile vor, die mittels Verfügung im Todesfall nicht gekürzt werden können.

Das Erb-Tool mit individuellen Gestaltungswünschen
Im kostenpflichtigen Erb-Tool kann der Erblasser seine Vermögenswerte genau erfassen. Dadurch wird transparent ersichtlich, welcher Erbe gemäss gesetzlicher Regelung wie viel erhält. Sollte die gesetzliche Regelung nicht seinem Wunsch entsprechen, kann er im 4. Schritt sein Erbvermögen ganz nach seinen persönlichen Wünschen zuteilen, soweit es das Gesetz zulässt. So ist es beispielsweise möglich, gewisse Erben ganz auszuschliessen oder auf den Pflichtteil zu setzen, Begünstigungen vorzunehmen oder Vermächtnisse auszurichten.

Im letzten Schritt zeigt Erbplaner.ch zusätzlich zum persönlichen erbplanerischen Dossier mit allen Einzelheiten zum eigenen Erbplan die Lösung dank einer individuell erstellten Dokumentvorlage auf. Diese kann als Vorlage in einem Testament, Ehevertrag oder Erbvertrag liegen. Wichtige Hinweise zu den formellen Erfordernissen hinsichtlich der Gültigkeit werden in jeder Dokumentvorlage aufgelistet beispielsweise der Hinweis, dass ein Testament zur Gültigkeit vollständig handschriftlich verfasst oder notariell beurkundet werden muss.

Des Weiteren informiert Erbplaner.ch, der mit dem Schweizerischen Roten Kreuz und Swiss Transplant zusammenarbeitet, über die Wichtigkeit und die Inhalte zum Thema Patientenverfügung und Organspende.
Somit wurden alle Themen rund um den Todesfall auf einer Plattform zusammengefasst und entsprechende Lösungen bereitgestellt. Niemand muss mehr mühsam im Internet nach möglichen Vorlagen oder Informationen suchen, denn der Erbplaner erstellt diese anhand der erfassten Angaben automatisch.

Sicherheit
Persönliche Daten sind dank neuestem Sicherheits-Standard (SSL-Verschlüsselung „Lets Encrypt“) verschlüsselt und geschützt. Unbefugte Zugriffe auf sensible Informationen sind somit nach neuester Technik nicht möglich.

Erbplaner GmbH / erbplaner.ch
Die Erbplaner GmbH hat es sich zur Aufgabe gemacht, den oft langwierigen und kostspieligen Prozess der Nachlassplanung zu vereinfachen, deutlich zu verkürzen und die Kosten dafür zu senken. Die angebotene Online-Anwendung „Erbplaner“ umfasst den „kostenlosen Erb-Check“, „Erbplaner Partner“ und „Erbplaner Single“. Ferner bietet der ErbTipp umfassende und nützliche Informationen rund um die Nachlassplanung. Dieser unterstützt bei der Erbplanung und dient als wichtige Orientierungshilfe. Die Informationen und Vorlagen wurden zusammen mit externen Rechtsanwälten und Fachspezialisten Treuhand erstellt und werden laufend aktualisiert.

Weitere Fragen zum Thema Erbplanung, Testament, Ehevertrag, Vermögensvertrag, Erbrecht, Steuern sowie die Meistbegünstigung für verheiratete oder eingetragene Paare werden von Erbplaner.ch und seinen Partnern aus dem Bereich Recht und Treuhand entgegengenommen und fachlich korrekt beantwortet.

Weitere Informationen zum Online-Erbplaner auf der Website

Diese Pressemitteilung wurde im Auftrag übermittelt. Für den Inhalt ist allein das berichtende Unternehmen verantwortlich.

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Wem obliegt die Grabpflege?

ARAG Experten zum Tag des Friedhofs

In Deutschland findet der Tag des Friedhofs am 18. September 2016 statt. Dann dauert es nicht mehr lange bis Allerheiligen und Allerseelen; Tage an denen viele Katholiken ihrer Toten gedenken. Evangelische Gläubige lassen sich noch etwas mehr Zeit und begehen erst Ende November den Totensonntag oder Ewigkeitssonntag. Aber auch nichtkonfessionelle Hinterbliebene nutzen das Ende des Sommers dazu, Gräber zu pflegen und neu zu bepflanzen. Doch wer ist rechtlich eigentlich dazu verpflichtet, die Grabpflege zu übernehmen oder zu bezahlen, nachdem die Erben sich um die Beerdigung gekümmert haben? ARAG Experten geben Auskunft über die Rechtslage.

Grabpflege geht nicht vom Nachlass ab
Die Beerdigungskosten werden grundsätzlich den Erben auferlegt, denn diese Kosten werden in der Regel von dem Vermögen des Verstorbenen in Abzug gebracht. Das OLG Schleswig (Az.: 3 U 98/08) urteilte aber: Kosten für die laufende Grabpflege stellen keine Beerdigungskosten dar! Sie sind von daher nicht als Nachlassverbindlichkeit vom Nachlass abziehbar. Zur Begründung führte das Gericht aus, dass die Beerdigung mit der erstmaligen Herrichtung des Grabes beendet ist. Die Rechtspflichten der Erben sind damit erfüllt. Wer sich um ein Grab kümmern muss, ergibt sich laut ARAG Experten aus den Friedhofssatzungen der Städte und Kommunen: Diese sehen vor, dass der Eigentümer und damit Nutzungsberechtigte einer Grabstätte für deren Pflege verantwortlich ist. Wird das Grab vernachlässigt und verwahrlost, kann die Friedhofsverwaltung die Grabpflege auch bei einem Gärtner in Auftrag geben und die Kosten dem Nutzungsberechtigten in Rechnung stellen.

Nutzungsrechte an einer Grabstätte
Ist das Eigentum an der Grabstätte Teil des Nachlasses oder kauft der Erbe die Grabstätte, so ist er auch zu ihrer Pflege verpflichtet. Ist hingegen der Erbe ein entferner Verwandter oder Außenstehender und der Erblasser wird im Familiengrab beigesetzt, das beispielsweise seiner Frau oder seinen Eltern gehört, so obliegt die Grabpflege auch diesen engen Familienangehörigen. Selbstverständlich können die Nutzungsrechte an einer Grabstätte auf Wunsch auch an eine andere Person übertragen werden – zum Beispiel vom atheistischen Sohn und Alleinerben auf die gläubige Lebenspartnerin des Verstorbenen. Der neue Nutzungsberechtigte übernimmt dann allerdings nicht nur die Zahlungspflichten, sondern auch das Recht, das Grab nach seinen Vorstellungen zu gestalten.

Grabpflege zu Lebzeiten regeln
Künftige Erblasser, die sich noch zu Lebzeiten selbst darum kümmern wollen, dass die Grabpflege einmal ihrem letzten Willen entspricht, haben laut ARAG Experten zwei Optionen:

– Der Erblasser kann noch zu Lebzeiten selbst einen Grabpflegevertrag mit der Friedhofsgärtnerei abschließen und die Kosten dafür entweder gleich bezahlen oder dem Nachlass auferlegen.

– Der Erblasser kann den oder die Erben oder einen Vermächtnisnehmer mit einer Auflage im Testament zur Grabpflege verpflichten: Wer zum Beispiel die langjährige Nachbarin und Freundin im Testament mit einem kleinen Geldvermächtnis bedenkt und dies mit der Auflage verbindet, sie solle dafür das Grab pflegen, kann so sicherstellen, dass sich eine Person seines Vertrauens um die letzte Ruhestätte kümmern wird.

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Vererben: Nicht immer ganz einfach

ARAG Experten informieren über Testament, natürliche Erbfolge und Pflichtteile

Vererben: Nicht immer ganz einfach

In der Bundesrepublik sterben täglich rund 2.300 Menschen – einige von ihnen sehr plötzlich. Auch wenn sich die wenigsten gern mit ihrem eigenen Ableben auseinandersetzen, man sollte sich beizeiten überlegen, wem man sein Eigentum vermachen möchten und dies in Form eines Testaments festhalten. ARAG Experten erläutern, worauf man beim Thema Vererben achten sollte.

Gesetzliche Erbfolge
Die gesetzliche Erbfolge tritt ein, wenn ein Erblasser keinen letzten Willen hinterlassen hat. Das Gesetz unterteilt Erben in verschiedene Ordnungen. So sind Abkömmlinge wie Kinder oder Enkel in der Erbfolge als Erben 1. Ordnung zu betrachten, Eltern, Geschwister sowie Nichten und Neffen als Erben 2. Ordnung und Großeltern, Tanten, Onkel, Cousinen & Co. als Erben 3. Ordnung. Die weiter entfernten Verwandten erben aber nur, wenn es keine näheren mehr gibt. Existiert beispielsweise ein Kind, gehen die Geschwister leer aus. Nicht in dieser Linie aufgeführt ist der Ehepartner, da er ja nicht mit dem Verstorbenen verwandt ist. Für ihn gilt das sogenannte Ehegattenerbrecht. Sofern die Ehe besteht, erbt auch der Ehepartner. Allerdings ist er nicht, wie häufig vermutet, automatisch Alleinerbe. Gibt es noch Verwandte, wird anhand der Erbfolge ermittelt, welcher Anteil dem Ehepartner überhaupt zusteht. So kann bei Kinderlosen unter Umständen gar ein nicht einmal bekannter Neffe miterben. Um daraus resultierenden Ärger von vornherein zu vermeiden, ist das Abfassen eines Testaments durchaus empfehlenswert.

Pflichtteil
Existiert ein Testament, hebt dieses grundsätzlich die gesetzliche Erbfolge auf. Erben 1. Ordnung, Eltern oder Ehepartner jedoch komplett zu enterben, ist nicht ohne weiteres möglich. Diesem Personenkreis spricht der Gesetzgeber einen sogenannten Pflichtteil zu. Dieser entspricht der Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Der Pflichtteil kann lediglich entzogen werden, wenn der Erblasser beispielsweise von der betreffenden Person körperlich attackiert worden ist. In einem solchen Fall muss der Grund eindeutig benannt werden. ARAG Experten raten, sich in einem solchen Fall bei der Testamentserstellung auf jeden Fall von einem Notar beraten zu lassen.

Ersatz-, Vor- und Nacherben
Wenn die als Alleinerbin eingesetzte Ehefrau vor ihrem Ehemann verstirbt, fällt das Erbe der gesetzlichen Erbfolge entsprechend doch wieder an die ungeliebte Tochter, die nur den Pflichtteil erhalten sollte. Um solchem Ungemach vorzubeugen, kann im Testament direkt ein Ersatzerbe benannt werden – beispielsweise eine gemeinnützige Organisation. Auch kann geregelt werden, in welcher Reihenfolge geerbt wird. „Zunächst erbt meine Ehefrau und nach ihrem Tod meine Tochter aus erster Ehe“: Ein solcher Passus klärt nicht nur, wer Vor- und Nacherbe ist, sondern beschränkt den Vorerben bereits in seinem Umgang mit dem Erbe. So kann die Frau nicht einfach Geld aus der Erbschaft verschenken oder Immobilien verkaufen, da diese noch der Tochter vererbt werden sollen.

Gültigkeit, Form und Aufbewahrung
Der aus der Küchenschublade gezogene Schmierzettel reicht theoretisch als gültiges Testament aus, sofern der Text komplett eigenhändig verfasst und erkennbar mit Vor- und Zunamen unterschrieben ist sowie auf ihm Verfassungsort und -datum vermerkt sind. Zudem muss der Verfasser mindestens 16 Jahre alt und im Vollbesitz seiner geistigen Fähigkeiten sein. So weit, so gut. Wer allerdings sicher gehen möchte, dass sein letzter Wille auch gefunden und dann auch befolgt wird, sollte ihn nicht in der Schublade aufheben. Die beste Aufbewahrungsmöglichkeit für ein Testament ist beim Nachlassgericht; als Quittung bekommt man dort den sogenannten Hinterlegungsschein.

Widerruf
Ein Testament kann jederzeit widerrufen werden. Um auf Nummer sicher zu gehen, vernichtet man das Schriftstück am besten. Allerdings sollte dann ein neues aufgesetzt werden, ansonsten tritt die gesetzliche Erbfolge wieder in Kraft. Aber auch ein durchgestrichenes oder mit dem Wort „ungültig“ versehenes Testament verliert seine Wirksamkeit, sofern erkennbar ist, dass dies vom Erblasser durchgeführt wurde. Bei mehreren existierenden Testamenten ist das gültig, welches das jüngste Datum trägt.

Notar
Als Alternative zum eigenhändigen Testament kann ein zukünftiger Erblasser beim Notar ein sogenanntes öffentliches oder notarielles Testament erstellen. Dies ist besonders wichtig, wenn es um kompliziertere Vererbungsprozesse geht, da Formulierungen in Testamenten eindeutig sein müssen. Doch auch im Normalfall lohnt es sich, einen Fachmann zu konsultieren, raten die Experten der ARAG Versicherung. Der Notar berät nämlich in sämtlichen testamentarischen Angelegenheiten – auch in steuerlichen. Zudem führen eigenständig und unklar formulierte Testamente häufig zu Streitereien zwischen den Erben. Wer die anfallenden Kosten, die sich nach der Höhe des Erbes richten, sparen möchte, begeht vielleicht einen Denkfehler. Denn ein notariell erstelltes Testament kann den Erbschein ersetzen, den Erben andernfalls meist anfordern und ebenfalls bezahlen müssen. Somit ist ein öffentliches Testament nicht nur die sicherste Variante, sondern erspart den Nachkommen sowohl Kosten als auch Mühen.

Testamentsregister
Seit Anfang 2012 gibt es das Zentrale Testamentsregister. In das Testamentsregister werden Verwahrangaben zu sog. erbfolgerelevanten Urkunden aufgenommen. Das sind Testamente, Erbverträge und alle Urkunden mit Erklärungen, die die Erbfolge beeinflussen können, wie z.B. Erbverzichtsverträge. Das Register erfasst allerdings nur diejenigen Urkunden, die notariell beurkundet oder in amtliche Verwahrung genommen wurden. Privat verwahrte eigenhändige Testamente sind nicht registrierungspflichtig. Gespeichert werden auch nur die Angaben, die zum Auffinden der Urkunden erforderlich sind. Weder werden also die Urkunden als solche im Register hinterlegt noch wird deren Inhalt übermittelt.

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Institut GenerationenBeratung erweitert Seminarangebot um das Thema Testamentsvollstrecker

Neues Seminar „Testamentsvollstrecker“ – zusätzliches Ertrags und Servicepotenzial für Berater der Finanzbranche

Bad König, den 12. Juli 2016 – Das unabhängige und neutrale Institut GenerationenBeratung (IGB) bietet für die Finanzbranche das neue Geschäftsfeld des Testamentsvollstreckers als Seminar an. Schwerpunkt des Seminars sind praktische Beratungsansätze, die durch theoretische Grundlagen untermauert werden. Als Seminarleiter wurde ein ausgewiesener Experte zum Thema Testamentsvollstreckung gewonnen, der zudem ein Family-office betreibt. „Der Testamentsvollstrecker stellt eine Erweiterung des GenerationenBeraters dar, denn dieser setzt nach dem Tod des Kunden um, was er zu Lebzeiten mit ihm besprochen hat. Daher bereitet der GenerationenBerater die Mandantschaft des Testamentsvollstreckers vor“, so Institutsgeschäftsführerin Margit Winkler. Das Institut GenerationenBeratung hat sich seit der Gründung im Jahr 2008 zur ersten Anlaufstelle in Deutschland für Unternehmen und Privatpersonen zu Themen der rechtlichen und finanziellen Vorsorge entwickelt. Neben der IHK-zertifizierten Ausbildung u.a. von Bank- und Versicherungsmitarbeitern zum geprüften GenerationenBerater (IHK) bietet das Institut GenerationenBeratung künftig auch Privatpersonen an, rechtssichere Vollmachten und Verfügungen zu erstellen und zu verwahren.

Das unabhängige und neutrale Institut GenerationenBeratung (IGB) ist als Experte die erste Anlaufstelle in Deutschland für Unternehmen und Privatpersonen zu Themen der rechtlichen und finanziellen Vorsorge. Für Privatpersonen erstellt IGB rechtssichere Dokumente und verwahrt alle Unterlagen, wie Vollmachten und Verfügungen, die im Bedarfsfall benötigt werden. Finanzdienstleister bildet IGB zu Themen der GenerationenBeratung aus. Unser Netzwerk und Know how versetzt sie in die Lage, Lösungen über die Themen Finanzen und Versicherungen hinaus zu vermitteln, um ihre Kunden noch besser beraten und bedienen zu können. Die IGB-Veranstaltungen, der IGB-Support und die IGB-Services unterstützen Unternehmen und Privatpersonen bei der Erreichung ihrer Ziele.

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Institut GenerationenBeratung begrüßt Urteil zum Thema Anrechnung von Vermögen aus Sterbegeld-Versicherung auf Grundsicherungsleistungen

Kommentar von Margit Winkler, Geschäftsführerin Institut GenerationenBeratung

Bad König, 5. Juli 2016 – Das unabhängige und neutrale Institut GenerationenBeratung (IGB) begrüßt das Urteil des Sozialgerichts Gießen zum Thema Anrechnung von Vermögen aus Sterbegeld-Versicherung auf Grundsicherungsleistungen. Das Gericht gab der Klage einer 68 jährigen Klägerin auf die laufende Zahlung weiterer ergänzender Grundsicherungsleistungen statt. Hintergrund war die Einstellung der Leistungen des Grundsicherungsträgers. Dieser verweigerte die Leistung mit dem Hinweis darauf, dass zunächst der Rückkaufswert der Versicherung zum Bestreiten des Lebensunterhaltes genutzt werden müsse. Das Gericht stellte jedoch klar, dass Vermögenswerte, die zur Absicherung der Kosten einer angemessenen Bestattung abgespart wurden, durch eine Härtefallregelung geschützt sind. Mit einer Sterbeversicherung ist nicht nur eine würdevolle Bestattung gesichert. Auch die Erben sind entlastet, was insbesondere für sozial schwache Familien eine große finanzielle Belastung sein kann. Leider entscheiden nicht alle Gerichte in dieser Sache gleich. Das Institut GenerationenBeratung fordert deshalb, deutschlandweit durch eine einheitliche und klare Linie Rechtssicherheit zu schaffen. Es kann nicht sein, dass Recht erst gilt, wenn dieses vor Gericht erstritten wird.

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Kommentar von Margit Winkler, Geschäftsführerin Institut GenerationenBeratung

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Die Banken- und Versicherungswelt zu Gast in Bad König

Institut GenerationenBeratung (IGB) lud zur Einweihung der neuen Institutsräume – Zahlreiche Vertreter u.a. von Banken und Versicherungen folgten der Einladung – IGB Service als neues Angebot für Private präsentiert

Die Banken- und Versicherungswelt zu Gast in Bad König

Gemeinsam durchstarten: die Banken- und Versicherungswelt als Gäste der IGB in Bad König

Bad König, 14. Juni 2016 – Das unabhängige und neutrale Institut GenerationenBeratung (IGB) mit Sitz in Bad König lud zur Einweihung der neuen Institutsräume nach Bad König ein. Mehr als 50 Entscheider der Finanzbranche folgten der Einladung unter dem Motto „Gemeinsam durchstarten“. Neben einem informativen Programm mit Beiträgen von Experten zu den verschiedenen Detailthemen der Vollmachten und Verfügungen und Best Practice lockerte Comedian Bernd Waldeck als Moderator den Tag gekonnt auf. Gemäß dem Motto „Gemeinsam durchstarten“ war auch Langstrecken Rennfahrer Marc Ehret zugegen und präsentierte sein BMW Rennfahrzeug.

Das Institut GenerationenBeratung (IGB) hat sich seit der Gründung im Jahr 2008 zur ersten Anlaufstelle in Deutschland für Unternehmen und Privatpersonen zu Themen der rechtlichen und finanziellen Vorsorge entwickelt. Neben der IHK-zertifizierten Ausbildung u.a. von Bank- und Versicherungsmitarbeitern zum geprüften GenerationenBerater (IHK) bietet das Institut GenerationenBeratung künftig auch Privatpersonen an, rechtssichere Vollmachten und Verfügungen zu erstellen und zu verwahren. „Die Themen Vollmachten, Verfügungen, Pflege, Elternunterhalt und auch Testament werden immer wichtiger. Der Erfolg resultiert aus hervorragender Qualität. Wir sind uns der Tragweite der Themen Vorsorge, Vollmachten und Verfügungen bewusst und überzeugen durch Wissen, Leistung und Innovation“, so Geschäftsführerin Margit Winkler.

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Institut GenerationenBeratung auf Wachstum ausgerichtet

In neuen Räumen mit noch mehr Services zum führenden Experten im Bereich Vollmachten, Verfügungen und Vorsorge

Institut GenerationenBeratung auf Wachstum ausgerichtet

Margit Winkler, Geschäftsführerin des Institut GenerationenBeratung

Bad König, 24. Mai 2016 – Das unabhängige und neutrale Institut GenerationenBeratung (IGB) mit Sitz in Bad König hat sich seit der Gründung im Jahr 2008 zur ersten Anlaufstelle in Deutschland für Unternehmen und Privatpersonen zu Themen der rechtlichen und finanziellen Vorsorge entwickelt. Die Entwicklung des Instituts setzt sich rasant fort. Nachdem die bisherigen Büroräume nicht mehr ausreichend Platz boten, hat das Institut jüngst neue, größere Büroräume in Bad König bezogen. Und auch das Leistungsportfolio wird ausgebaut. Neben der IHK-zertifizierten Ausbildung u.a. von Bank- und Versicherungsmitarbeitern zum geprüften GenerationBerater bietet das Institut GenerationenBeratung künftig auch Privatpersonen an, rechtssichere Vollmachten und Verfügungen zu erstellen und zu verwahren. „Die Themen Vollmachten, Verfügungen, Pflege, Elternunterhalt und auch Testament werden immer wichtiger. Erfolg resultiert aus hervorragender Qualität. Wir sind uns der Tragweite der Themen Vorsorge, Vollmachten und Verfügungen bewusst und überzeugen durch Wissen, Leistung und Innovation“, so Geschäftsführerin Margit Winkler. Die IGB-Veranstaltungen, der IGB-Support und die IGB-Services unterstützen Unternehmen und Privatpersonen bei der Erreichung ihrer Ziele.

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Passwortmanager und Briefumschlag sichern digitalen Nachlass

Spezial-Apps sind überflüssig

Passwortmanager und Briefumschlag sichern digitalen Nachlass

Passwortmanager machen das Leben im Internet leichter und sicherer

Zur Zeit wittern einige Internet-Dienstleister das große Geschäft mit dem digitalen Nachlass. Vor allem in den USA werden Apps wie Everest , SafeBeyond oder Cake angeboten, mit denen sich der digitale Nachlass regeln lässt. Es ist damit zu rechnen, dass diese Dienstleistungen auch auf dem deutschen Markt auftauchen werden.

Wer allerdings einen Passwortmanager wie RoboForm , KeyPass oder OnePassword zur Verwaltung seiner Zugangsdaten einsetzt, kann sich den Aufwand sparen. „Dann reicht es, das Masterpasswort an einem sicheren Ort zu hinterlegen und eine oder mehrere Vertrauensperson zu benennen, die Zugang dazu bekommen sollen“, erklärt die Düsseldorfer Fachanwältin für Familienrecht Jutta Eickelkamp . „Die Hinterbliebenen können dann in Ruhe die Online-Accounts prüfen. Daten wie Bilder und Dokumente lassen sich herunterladen und sichern. Anschließend wird der Account aufgelöst.“ Langwierige juristische Auseinandersetzungen mit Anbietern wie Facebook oder Google bleiben den Angehörigen erspart.

Für den Fall, dass auch der Computer nicht mehr zugänglich sein sollte, können die Zugangsdaten auch mit der mobilen Variante RoboForm2GO auf einem USB-Stick gespeichert werden. Da das Programm direkt auf dem USB-Laufwerk ausgeführt wird, lässt es sich auf jedem beliebigen Computer benutzen.

Ob das Master-Passwort und der USB-Stick in der Schreibtischschublade, beim Steuerberater oder gar bei einem Notar hinterlegt werden, muss jeder für sich entscheiden. Auf jeden Fall ist ein Passwortmanager wie RoboForm im Gegensatz zu den Nachlass-Apps schon zu Lebzeiten ausgesprochen nützlich. Er entlastet das Gedächtnis und sorgt für mehr Sicherheit bei Online-Diensten. Damit lässt sich nämlich die Empfehlung in die Tat umsetzen, für jeden Dienst ein anderes Passwort zu verwenden. Daran hält sich sonst erfahrungsgemäß kaum jemand.

Siber Systems wurde 1995 im US-Bundesstaat Virgina gegründet. 1999 stellte das Unternehmen mit dem RoboForm Passwortmanager und Formularausfüller das erste Produkt für Privatanwender vor. Seitdem wurde RoboForm in mehr als 30 Sprachen übersetzt und weltweit von mehren Millionen Anwendern genutzt. Seit 2006 bietet Siber Systems mit GoodSync eine leicht verständliche und verlässliche Dateisynchronisations- und Backupsoftware an. Software von Siber Systems und wurde in zahlreichen Tests positiv bewertet. Unter anderem wurde sie vom US-Fachmagazin CNET zur \“Besten Software des Jahres\“ gekürt.

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