Schlagwort: Steuer

IT-Mittelstand zur Europawahl 2019

IT-Mittelstand zur Europawahl 2019

– Große Parteien enttäuschen mit wenigen digitalen Forderungen
– FDP und Grüne fordern am detailliertesten die digitale Zukunft Europas
– Europas Vorbildfunktion im Datenschutz von fast allen Parteien zur Weiterentwicklung vorgesehen

Aachen/Berlin, 17.05.2019 – Im Vorfeld der Europawahl hat der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) die nationalen Parteien, die bereits im Deutschen Bundestag vertreten sind und auch für das Europäische Parlament kandidieren, einem mittelstandsorientierten digitalpolitischen Check unterzogen.

Untersucht wurde bei der Analyse, welche Lösungsansätze und Ideen für den digitalen Binnenmarkt in Europa aufgeführt und inwiefern möglichst positive Rahmenbedingungen für den deutschen und europäischen IT-Mittelstand angeboten werden.

Grundsätzlich ist die wachsende Bedeutung der Digitalisierung in der Wahrnehmung aller Parteien gegenüber der letzten Legislaturperiode des Europäischen Parlaments positiv zu bewerten. Allerdings macht dem BITMi die Geschwindigkeit Sorgen: „Die Digitalisierung hält sich nicht an das gewohnte Tempo der Politik, wir müssen vielmehr in vollkommen anderen Größenordnungen in die Chancen der Digitalisierung investieren. Diese Erkenntnis fehlt immer noch in der Politik, das muss sich zum Erhalt unseres Wohlstandes in der Zukunft dringend ändern“, so Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi und Präsident des europäischen IT-Mittelstandsverbandes European DIGITAL SME Alliance.

Die Wahlprogramme der CDU/CSU und der SPD sind für die kommende Europawahl sehr knapp gehalten. Da verwundert es nicht, dass viele Themen der Digitalpolitik nicht vorkommen. Dennoch sind bei beiden Parteien Schwerpunkte erkennbar. Die SPD will eine gerechte Besteuerung der Digitalunternehmen und sich die Förderungen des fairen digitalen Wettbewerbs auf die Fahnen schreiben. Dies begrüßt der BITMi ausdrücklich. Auch fordert die SPD einen „diskriminierungsfreien und bezahlbaren Zugang“ zur Digitalisierung. Diese Formulierung findet ebenfalls die Zustimmung des BITMi. Leider enthält das SPD-Programm keine konkreten Umsetzungsvorschläge. Auch der Mittelstand wird nicht explizit erwähnt. Dadurch fällt die SPD in der Gesamtanalyse auf den vorletzten Platz.

Ähnliches gilt für das Wahlprogramm der CDU/CSU. Der BITMi begrüßt, dass die CDU/CSU die Förderung von Startups und neuerer Technologien wie der Künstlichen Intelligenz für den digitalen Gründergeist in Europa ermöglichen will. Auch der Datenschutz ist der CDU/CSU wichtig, so wollen sie die DSGVO weiterentwickeln und mittelstandsfreundlich gestalten. Ein weiterer Schwerpunkt der Partei in diesem Wahlprogramm ist der Punkt, die Unternehmen vor Spionage, Sabotage und Cybercrime zu schützen. Auch dies unterstützt der BITMi wie die vorigen angeführten Punkte. Jedoch bedauert der Verband, dass das Wahlprogramm sehr kurz gefasst ist und nicht weiter in die Tiefe geht. Den noch aufgeführten Punkt, auf nationaler Ebene keine Uploadfilter einzuführen, wo doch die Mehrheit der CDU/CSU im Europaparlament Anfang 2019 für die Einführung dieser in Europa gestimmt hat, sieht der IT-Verband skeptisch. Zudem gefährden nationale Einzelwege den digitalen Binnenmarkt, der in Europa unbedingt weiterentwickelt werden soll.

Die FDP und Bündnis 90/Die Grünen haben jeweils sehr detaillierte Wahlprogramme geliefert, die etliche Punkte zur Digitalisierung beinhalten. Deswegen hat die Analyse des BITMi auch ergeben, dass die FDP die meisten Überschneidungen mit den Positionen des BITMi aufweist, dicht gefolgt von Bündnis 90/Die Grünen.

Neben fairen Wettbewerbsregeln für den EU-Binnenmarkt fordert die FDP unter anderem mehr digitale Bildungsangebote für jeden EU-Bürger, Gigabit-Infrastrukturen in der Fläche für Europa sowie die Einhaltung der Netzneutralität. Auch die Erleichterung der Vergabe von öffentlichen Aufträgen an Startups durch eine Anpassung des Vergaberechts sowie die Einführung einer europäischen Venture-Capital-Verordnung ist im Programm vorgesehen. Letzteres wird von keiner anderen Partei gefordert. Ebenso wenig wie die Forderung nach europäischen Digital-Freiheitszonen. Durch Experimentierräume und Öffnungsklauseln will die FDP grenzüberschreitende „Sonderwirtschaftszonen“ für digitale Ausgründungen von Unternehmen, Startups und Spin-Offs schaffen. Ebenfalls übereinstimmend mit den BITMi-Forderungen ist im FDP-Wahlprogramm die Forderung nach datengetriebenen Geschäftsmodellen in Europa und die Weiterentwicklung der DSGVO auf mittelstandsfreundliche Art. Einzig bei den Ansätzen zur Einführung einer europäischen Digitalsteuer sind sich BITMi und FDP uneins. Die FDP sieht bei Einführung einer solchen die „Gefahr eines internationalen Steuerstreits mit Gegenreaktionen anderer Wirtschaftsräume sowie die Gefahr der Doppelbesteuerung digitaler Wertschöpfung. […] Vielmehr sollte die Diskussion über eine angemessene Besteuerung der digitalen Wirtschaft auf OECD-/G20-Ebene fortgeführt werden.“

Überrascht hat den BITMi, dass sich Bündnis 90/Die Grünen in ihrem Wahlprogramm ebenfalls sehr intensiv mit digitalen Themen beschäftigt hat. Übereinstimmend mit dem BITMi fordern Bündnis 90/Die Grünen „die Besteuerung von international tätigen Unternehmen, deren Wertschöpfung häufig immateriell ist und sich keinem Land zuordnen lässt. So schaffen es diese Unternehmen oft, sich der Besteuerung ganz zu entziehen.“ Bündnis 90/Die Grünen wollen daher „eine am Umsatz orientierte europäische Digitalsteuer rasch einführen, um das Steuerdumping digitaler Konzerne zu unterbinden.“ Den Grundsatz einer europäischen Digitalbesteuerung großer Konzerne unterstützt der BITMi, sieht jedoch eine pauschale Festlegung auf eine Umsatz bezogene Steuer kritisch.

Auch die Einführung eines einheitlichen Steuerrechts, um KMU auch in anderen Mitgliedsstaaten das Anbieten ihrer Angebote zu ermöglichen sowie Beteiligung der digitalen Wirtschaft an der Finanzierung öffentlicher Aufgaben, unterstützt der BITMi. Die Forderung nach EU-weit schnellem Internet, die Förderung von offenen Schnittstellen und Interoperabilität und ein EU-weites Zusammenarbeiten an Künstlicher Intelligenz sind Zeichen, den digitalen Binnenmarkt zu stärken. KMU-freundlich und vom BITMi unterstützt wird die Idee nach der Förderung von unbürokratischen Beratungsangeboten oder Förderprogrammen zur Digitalisierung des Anwendermittelstand.

Keine Übereinstimmung mit Forderungen des BITMi bestehen jedoch bei verschiedenen Ideen zur Regulierung der Digitalbranche. Barrierefreie Apps und Webseiten verpflichtend umzusetzen, stuft der BITMi als nicht praktikabel ein ebenso wie die Forderung, jegliche Diskriminierung durch algorithmische Entscheidungen vorzubeugen.

Die Linke nimmt ebenfalls einige digitale Punkte in ihr Wahlprogramm auf, die auf Zustimmung des BITMi stoßen. Zu begrüßen sind die Forderung nach einer gesetzlichen Absicherung der Netzneutralität, nach einer europäischen Open-Access-Initiative sowie nach Open-Source-Software. Auch die Idee, dass privaten Anbietern von Plattformen und sozialen Netzwerken nicht das Recht übertragen werden darf, über Hasskriminalität und illegale Online-Inhalte zu entscheiden, unterstützt der BITMi.

Für die AfD fällt die Analyse negativ aus: Zwar fordert sie wie der BITMi auch, keine Upload-Filter einzusetzen, die freie Meinungsäußerung im Internet nicht zu zensieren und „Mehraufwände für den Mittelstand aus datenschutzrechtlichen Aufwendungen zu begrenzen“, doch weiter zeigt sie keine neue Ideen für ein digitales Europa auf, sondern lehnt die durch die Digitalisierung möglichen Fortschritte ab. So heißt es, „alle Bestrebungen den Unterricht selbst zu digitalisieren oder die Erarbeitung von Wissen aus dem analogen Lernprozess herauszulösen, um die Lehrerpersönlichkeit durch das Medium zu ersetzen“ sind abzulehnen. Und weiter: „Die Freiheitsrechte der Bürger dürfen durch Digitalisierung nicht eingeschränkt werden. Der Umgang mit Behörden oder die Nutzung öffentlicher Einrichtungen muss auch ohne digitale Identität möglich sein.“ Hier fehlt es maßgeblich an einer Zukunftsvision eines digitalen Europas.

Zusammenfassend stellt der BITMi fest, dass es bei der FDP die meisten Übereinstimmungen für den digitalen Mittelstand gibt. Erfreulicherweise zeigen auch die Grünen konkrete digitale Ideen auf. Leider haben sich SPD und CDU/CSU dafür entschieden, ihr Wahlprogramm äußerst knapp zu halten, wodurch sich eine Analyse auf die Forderungen des BITMi als schwierig erwies und sich erst in der nächsten Legislaturperiode zeigen wird, wie diese beiden Parteien das digitale Europa gestalten wollen. Die Parteien Die Linke und die AfD sind für den digitalen Mittelstand eine eher schlechte Alternative.

Hinsichtlich konkreter Forderungen des IT-Mittelstands zur Europawahl verweist der Verband auf das Manifest zur Europawahl 2019 seines Europaverbandes European DIGITAL SME Alliance, welches auch in deutscher Sprache verfügbar ist.

Sehen Sie hier die grafische Darstellung, inwieweit die Positionen der Parteien mit den Positionen des BITMi übereinstimmen: Europawahl 2019

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 2.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

Kontakt
Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
Patricia Schwietzke
Pascalstraße 6
52076 Aachen
0241 1890558
kontakt@bitmi.de
http://www.bitmi.de

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Elterngeld als Unternehmer?

Was Ihnen wirklich zusteht

Elterngeld als Unternehmer?

Elternzeit als Unternehmer

Wenn Unternehmer für ihr neugeborenes Kind da sein möchten, dann gestaltet sich das schwierig genug. Wer vertritt den Geschäftsführer in seiner Elternzeit? Wie kann die Übergabe gestaltet werden? Wie lange ist ein Wegbleiben überhaupt für das jeweilige Unternehmen tragbar? Da benötigt keiner noch zusätzliche Auseinandersetzungen ums Elterngeld.

Einen Anspruch auf Elterngeld steht normalerweise allen zu, die innerhalb der ersten 14 Monate die Betreuung ihres Kindes übernehmen. Eltern können dabei die Monate frei untereinander aufteilen. Ein Elternteil kann mindestens zwei und höchstens zwölf Monate für sich in Anspruch nehmen. Der ausgezahlte Betrag ist eine einkommensabhängige Leistung, die Familien nach der Geburt eines Kindes finanziell unterstützen bzw. den Einkommensverlust auffangen soll. Maximal kann ein monatliches Basiselterngeld in Höhe von 1.800 Euro bezogen werden. Damit eine Teilzeitarbeit neben dem Bezug von Elterngeld attraktiver wird, wurde das Elterngeld Plus eingeführt.
Aktueller Gerichtsentscheid
Doch wie sieht das aus, wenn ein Unternehmer Elterngeld fordert? Normalerweise legt die Elterngeldstelle zur Bemessung des Betrags alle anteiligen Einkünfte nach den bisher ergangenen Steuerbescheiden zugrunde. Damit geht die Bewilligungsstelle bislang davon aus, dass die Einkünfte weiterhin bezogen werden. Ein aktueller Fall zeigt, welche Möglichkeiten Beteiligte einer Personengesellschaft, wie bei einer GbR oder bei einer GmbH & Co. KG, hierbei haben. Wenn ein Mitgesellschafter vertraglich vereinbart, dass er während seiner Elternzeit nicht berufstätig ist und ihm daher kein Gewinnanteil zusteht, ist die Elterngeldstelle verpflichtet das Elterngeld vollumfänglich auszuzahlen. Das Gericht hatte die Anrechnung von Einkünften für die Zeit des Elterngeldbezugs untersagt. Weil auch keine privaten Entnahmen aus der Gesellschaft getätigt wurden und ein entsprechendes Einkommen vor der Geburt des Kindes erzielt wurde, war der Bezug des vollen Elterngeldes in Höhe von 1.800 Euro möglich geworden.

Wenn Gesellschafter also eine Elternzeit planen, sollten sie sich vorher rechtlich beraten lassen, denn eine Änderung des Gesellschaftsvertrages oder ein gemeinsamer Gesellschaftsbeschluss kann zur optimalen Gestaltung des Elterngeldes führen.

Die Data-Tax-Steuerberatungsgesellschaft mbH mit ihren 11 geschäftsführenden Steuerberatern und ihren Mitarbeitern ist weit über die Region hinaus für ihre hohe Beratungskompetenz geschätzt. Sie wurde mit dem Ziel gegründet, ein umfassendes Angebot in steuer- und wirtschaftsberatenden Angelegenheiten branchenübergreifend anzubieten.

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15. FALK Forum im Zeichen der Bundestagswahl 2017: Wie gerecht ist das deutsche Steuersystem?

15. FALK Forum im Zeichen der Bundestagswahl 2017: Wie gerecht ist das deutsche Steuersystem?

Die Teilnehmer des 15. FALK Forum (Bildquelle: FALK & Co.)

Heidelberg, 27. Juni 2017 – „Deutschland hat gerechte Steuern, unternimmt aber zu wenig gegen Steuerbetrug. Deshalb entgehen dem Staat jährlich rund 25 Milliarden Euro Steuern“, so der Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Spengel auf dem 15. FALK Forum. Die Heidelberger Wirtschaftsprüfer und Steuerberater hatten im Vorfeld der Bundestagswahl Wirtschaft, Politik und Wissenschaft geladen. Zu Hochform liefen die finanzpolitischen Sprecher von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP zudem bei den Themen Familiensplitting, Solidaritätszuschlag, Abgeltungsteuer und Erbschaftsteuer auf.

Die Steuerpolitik wartet aktuell mit einer guten Botschaft für die Bürger auf: Im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2017 lehnen alle Parteien mehr oder weniger eine Steuererhöhung ab. Und dennoch wird sich auch die nächste Bundesregierung mit Steuerfragen beschäftigen müssen, denn das Verfassungsgericht macht Druck. Die neue Regierung muss die Grund- und Erbschaftsteuer neu gestalten. Neu für die Wähler ist auch, dass knapp drei Monate vor der Bundestagswahl noch nicht alle Parteien ihr Wahlprogramm ausformuliert haben. Eine Erklärung dafür lieferte die Bundestagsabgeordnete Kerstin Andreae. Bei der Wahl 2013 wollten die Grünen als einzige Partei die Steuern erhöhen und seien von den Bürgern dafür abgestraft worden. Daher bleiben bei dieser Wahl alle Parteien so lange wie möglich flexibel und lehnen eine Steuererhöhung ab.

Mehr Steuereinnahmen als je zuvor – Tendenz steigend
Äußerst zufrieden mit der Steuer- und Finanzpolitik in der aktuellen Legislaturperiode ist der CDU-Politiker Dr. Michael Meister. Der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen betonte, dass es in den Jahren 2014 bis 2017 keine Neuverschuldung im Bundeshaushalt gab. Der Haushalt schrieb eine „schwarze Null“ ohne dabei die Steuern zu erhöhen. Trotzdem fließen derzeit mehr Steuereinnahmen als je zuvor. Im Jahr 2016 lagen diese bei insgesamt 705 Milliarden Euro. Die wesentlichen Treiber dafür sind die Einkommen- und Umsatzsteuer. „Deutschland hat definitiv kein Steuereinnahmeproblem“, so der Mannheimer Professor Dr. Christoph Spengel. „Ich würde es deshalb begrüßen, wenn wir Schulden zurückzahlen und so die nächste Generation entlasten.“ Diesem Ratschlag ist die aktuelle Bundesregierung bereits teilweise nachgekommen. Laut Dr. Michael Meister hat der Bund in der letzten Legislaturperiode immerhin 29 Milliarden Euro Schulden getilgt.

Bis zum Jahr 2021 sollen die Steuereinnahmen um weitere 147 Milliarden Euro auf insgesamt 852 Milliarden Euro steigen. Dr. Hermann Otto Solms von der FDP erinnerte daran, dass „Steuereinnahmen des Staates Steuerbelastungen für den Bürger sind.“ Der Staat habe die Bürger am Wirtschaftsaufschwung nicht beteiligt. Der Liberale fordert deshalb, dass ein Drittel der zusätzlichen Steuereinnahmen von rund 40 Milliarden Euro künftig an die Bürger gehen.

Familien sollen entlastet werden
Der Frage, ob höhere Einkommen- und Vermögensteuern eine Umverteilung in Deutschland bewirken, ging der Steuer- und Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Spengel nach. Im internationalen Vergleich werden in Deutschland die hohen Einkommen relativ stark und die niedrigen Einkommen relativ gering belastet. Bei der Umverteilung durch Steuern und staatliche Transfers liegt Deutschland in der OECD hingegen auf einem Spitzenplatz. Deshalb sei eine Erhöhung der Einkommensteuern in Deutschland aktuell nicht gerechtfertigt. Dieser Einschätzung folgen die Parteien im Wesentlichen, jedenfalls für eine Gesamtsicht.

Generell gibt es einen Konsens darüber, die Familien steuerlich stärker zu entlasten. So will die SPD im Wahlkampf mit sozialer Gerechtigkeit punkten. „Wir Sozialdemokraten wollen die unteren und mittleren Einkommen entlasten und den Spitzensteuersatz erhöhen“, so der SPD-Politiker Lothar Binding. Allerdings hebt er hervor, dass Einkommensteuern über 40 Prozent aller Bürger nicht betreffen. Die Grünen betonen neben der Gerechtigkeit auch die Modernisierung des Landes. Sie wollen dafür den Grundfreibetrag erhöhen und so Familien entlasten sowie die Energie- und Stromsteuer reformieren.

Im Gegensatz zu den Einkommensteuern spielen die Unternehmensteuern bei der Bundestagswahl keine Rolle. Allein die FDP prescht hier mit Vorschlägen vor.

Größter Steuerskandal in der Geschichte Deutschlands
Explizit wies Prof. Dr. Spengel noch einmal auf das Thema Steuerbetrug in Deutschland hin. Mit rund 23,5 Milliarden Euro pro Jahr entstehe der größte Schaden bei der Umsatzsteuer – vor allem durch Nicht- oder Falschdeklaration steuerpflichtiger Umsätze oder Karussellgeschäfte. Die Aktiengeschäfte (Cum/Cum und Cum/Ex) bezeichnet der Mannheimer Universitätsprofessor als größten Steuerskandal in der Geschichte Deutschlands. Der geschätzte Steuerausfall aus Cum/Cum-Geschäften belief sich zwischen 2001 und 2016 auf 50 bis 80 Milliarden Euro. Bei den Cum-Ex-Geschäften waren dies von 2001 bis 2011 mindestens 10 Milliarden Euro. Darüber hinaus beträgt der Ausfall an Körperschaftsteuer laut OECD-Schätzungen 1,5 bis 4 Milliarden Euro pro Jahr.

Prof. Dr. Spengel bemängelte, wie sich der Staat beim Thema Steuerbetrug verhält. Einerseits gehe er vehement gegen die Verlagerung der Gewinne internationaler Unternehmen vor. Andererseits entstehe ein großer Schaden durch Betrug bei der Umsatzteuer und bei Aktiengeschäften. Die illegalen Cum/Cum- und Cum/Ex-Geschäfte bezeichnete die Grünen-Politikerin Kerstin Andreae sogar als organisierte Kriminalität, die es mit allen Mitteln zu bekämpfen gelte. Ausgerechnet hier ermittle der Staat aber nicht konsequent genug. „Dies ist völlig unverständlich und nicht zu vermitteln“, kritisierte Prof. Dr. Spengel.

Steuergesetze einfacher gestalten
In seiner Abschlussrede bedankte sich Dr. Martin Eberhard, geschäftsführender Gesellschafter von FALK & Co, bei dem Steuer- und Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Spengel und den Politikern Dr. Michael Meister (CDU), Lothar Binding (SPD), Kerstin Andreae (Bündnis 90/Die Grünen) sowie Dr. Hermann Otto Solms (FDP) für die lebhafte Diskussion. Zudem appellierte er noch einmal ausdrücklich an die Politik, verständliche und handwerklich gute Steuergesetze, die einer Kontrolle durch das Bundesverfassungsgericht oder den EuGH auch standhalten, zu erstellen. Denn so könne die Politik für Klarheit bei Steuerzahlern, Beratern und den Finanzbehörden sorgen und viel Wohlwollen bei allen Beteiligten schaffen.

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Steuerliche Ermäßigung von Autogas bis Ende 2022 – PROGAS begrüßt Entscheidung des Deutschen Bundestages.

Steuerliche Ermäßigung von Autogas bis Ende 2022 - PROGAS begrüßt Entscheidung des Deutschen Bundestages.

Der alternative Kraftstoff Autogas findet eine hohe Akzeptanz seitens der Verbraucher. (Bildquelle: PROGAS)

Dortmund, 07. Juni 2017. Die steuerliche Ermäßigung von Autogas bleibt laut Beschluss des Deutschen Bundestages vom 02. Juni 2017 bis Ende 2022 bestehen. PROGAS GmbH & Co KG begrüßt ebenso wie der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) diese Entscheidung.

„Wir freuen uns, dass unser Engagement der vergangenen Jahre Früchte trägt. Auf unterschiedlichen Ebenen der Politik hat unser Unternehmen immer wieder die Bedeutung dieses besonders umweltschonenden Kraftstoffs angesprochen und für mehr Unterstützung und Beachtung geworben. Autogas leistet einen wichtigen Beitrag für ein Erreichen der Klimaschutzziele im Verkehrssektor und findet zudem eine sehr hohe Akzeptanz seitens der Verbraucher“, sagt Christian Osthof, Marketingleiter von PROGAS. Das Dortmunder Unternehmen gehört mit 460 eigenen Tankstellen zu den führenden Autogasanbietern in Deutschland.

Ursprünglich sollte die steuerliche Ermäßigung von Autogas nach den Plänen des Bundesfinanzministers Wolfgang Schäuble und dem Beschluss des Bundeskabinetts vorzeitig zum Jahr 2018 auslaufen. Ende März befürwortete der Bundesrat eine Fortführung der Steuervorteile bis Ende 2023. Die aktuelle Änderung des Energiesteuergesetzes sieht nun die steuerliche Ermäßigung von Autogas bis 2022 vor, diese soll allerdings ab 2019 schrittweise – pro Jahr um rund drei Cent je Liter – verringert werden.

Osthof ist wie der Vorsitzende des DVFG Rainer Scharr davon überzeugt, dass Autogas „auf Dauer“ der Alternativkraftstoff Nummer eins bleiben wird: „Autogas schont im Vergleich zu konventionellen Kraftstoffen erheblich die Umwelt und erfährt eine hohe Akzeptanz bei den Verbrauchern.“ So verbrennt es nahezu rückstandsfrei und ist ungiftig, der Ausstoß an CO2 liegt zehn Prozent unter dem von Benzin, und Schadstoffe wie SO2, Ruß sowie andere Partikel treten praktisch nicht auf. Bei den Verbrauchern punktet Autogas aufgrund des günstigen Preises, der ausgereiften Technik und eines flächendeckenden Versorgungsnetzes mit bundesweit über 6.500 Tankstellen. Laut Kraftfahrtbundesamt (Stand 1. Januar 2017) rangiert die bundesweite Zahl der Autogas-Pkw mit 448.025 „um Längen“ vor denen der Hybrid- (165.408), Erdgas- (77.187) und Elektro-Fahrzeuge (34.022).

Das Handelsunternehmen PROGAS, einer der führenden Flüssiggasversorger in Deutschland und selbst DVFG-Mitglied, vertreibt mit 300 Mitarbeitern die Flüssiggase Propan und Butan an private und gewerbliche Kunden sowie an öffentliche Einrichtungen. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 1949, der Hauptsitz befindet sich in Dortmund. In Deutschland hat PROGAS ein flächendeckendes Vertriebsnetz errichtet.
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PROGAS gehört mit 300 Mitarbeitern zu den führenden Flüssiggasversorgern in Deutschland. In einem flächendeckenden Vertriebsnetz beliefert der Anbieter bundesweit private und gewerbliche Kunden sowie öffentliche Einrichtungen zuverlässig mit Flüssiggas nach DIN 51622.

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Erben, Vererben & Schenken aus steuerlicher Sicht – Was ist neu?

ERBEN, VERERBEN, SCHENKEN

“ DAS NEUE ERBSCHAFTSTEUERRECHT „

Wir laden alle Interessierten herzlich zum SK Steuer-Talk in unsere Kanzlei ein. Dieser Steuer-Talk ist der erste Teil unserer neuen Veranstaltungsreihe, bei der wir interessante Themen aus der Steuer- und Gesetz-Szene gemeinsam mit Ihnen erläutern und diskutieren möchten.

DAS PROGRAMM
Erben, Vererben und Schenken bedeuten auch das Risiko, Erbschaft- oder Schenkungsteuer zahlen zu müssen. Durch das neue Erbschaftsteuergesetz haben sich gegenüber der früheren Rechtslage diverse Änderungen ergeben. Diese Veränderungen werfen Fragen auf, die eine rechtssichere Nachfolge komplizieren können. Was bedeutet das konkret für die Praxis?

– Chancen und Risiken vom neuen Erbschaftsteuergesetz
– Vermögensweitergabe: Worauf Sie achten müssen!
– Die Bedeutung für Familienunternehmen.
– Wie werden Unternehmen bewertet?
– Begünstigtes Betriebsvermögen: Wie wird es definiert und ermittelt?
– Wie sieht die geforderte Verschonungsbedarfprüfung aus?

Wir werden Ihnen an Beispielen, allgemein und im Einzelnen, die Neuerungen darstellen. Ihre Fragen werden wir in der anschließenden Fragerunde beantworten. Zum Abschluss erwartet Sie ein gemütlicher Ausklang bei kleinen Snacks und Erfrischungen. Zur Vertiefung dieses Themas erhalten alle Teilnehmer/innen ein informatives Skript mit Übersichten zur aktuellen Rechtslage sowie Tipps und Informationen.

Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 26. Mai 2017. Leider ist die Zahl der Plätze begrenzt, so dass wir Ihre Zusagen nach Eingang berücksichtigen werden.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Ihre SK
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Zur online Anmeldung
Standort: Prof. Dr. K. Schwantag – Dr. P. Kraushaar GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Strasse: Zeilweg 42
Ort: 60439 – Frankfurt am Main (Deutschland)
Beginn: 31.05.2017 17:30 Uhr
Eintritt: kostenlos
Buchungswebseite: https://www.sk-wpg.de/extras/0/

Die SK GmbH ist eine unabhängige, partnerschaftlich geführte Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft und berät mittelständische und international tätige Unternehmen, gemeinnützige Organisationen sowie Privatpersonen im Raum Frankfurt – darüber hinaus deutschlandweit über die Partner in der BPG Gruppe sowie international innerhalb des Beraternetzwerkes Leading Edge Alliance. Das Frankfurter Team aus Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und Rechtsanwälten berät in allen steuerlichen, betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Fragen und unterstützt seine Mandanten mit pass-genauen Lösungen.

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Wenn der Gärtner Pflegeleistungen erbringt

IBG Institut warnt vor rechtlichen Fallstricken bei Umsetzung des PSG III

Wenn der Gärtner Pflegeleistungen erbringt

Steuerberater Holger Wendland warnt vor rechtlichen Problemen für Pflegedienste und Heilberufe.

Zwei Monate nach Inkrafttreten des dritten Pflegestärkungsgesetzes (PSG III) offenbaren sich viele rechtliche Fallstricke. Das Institut für Beratung im Gesundheitswesen (IBG) hat in einer Reihe bundesweiter Veranstaltungen festgestellt, dass bei der Betreuung von Pflegebedürftigen die Abgrenzung von gewerblichen Unterstützungsleistungen und steuerfreien Pflegeleistungen oft unklar ist und deren rechtliche Bewertung durch die Finanzämter zu Problemen führen kann.

„Es gibt eine unübersichtliche Anzahl verschiedener Pflegeeinrichtungen, die steuerrechtlich streng zu unterscheiden sind“, betont Steuerberater und Dipl.-Finanzwirt Holger Wendland vom IBG. Diese Vielfalt und ihre jeweiligen rechtlichen Konsequenzen seien vielen Pflegeanbietern und auch vielen Steuerberatern nicht bekannt. „Es reicht nicht zu wissen, ob die Pflege ambulant oder stationär erfolgt, wir unterscheiden umsatzsteuerrechtlich gut ein Dutzend verschiedene Einrichtungen im Bereich der Pflege.“

So könnten Pflegedienste auch Anbieter weitergehender Unterstützungsleistungen vermitteln, wie zum Beispiel Haushaltshilfen oder Gärtner. „Sie dürfen für diesen zusätzlichen Aufwand aber keine Provision verlangen“, betont Wendland. Dies wäre als gewerbliche Leistung umsatzsteuerpflichtig, während Leistungen der Pflege grundsätzlich steuerfrei sind.

Andererseits dürften zum Beispiel Gärtner ihre Leistungen über die Pflegekasse abrechnen, wenn sie der Unterstützung pflegender Angehöriger dienen. In einigen Bundesländern seien entsprechende Leistungsverträge zwischen Pflegekassen und Betrieben des Garten- und Landschaftsbaus geschlossen worden. „Der Landschaftsgärtner erbringt hier eine Pflegeleistung“, betont Wendland. Allerdings seien über die Möglichkeiten solcher Konstruktionen und ihre Konsequenzen für die Abrechnungen von Pflegeleistungen, Betreuungsleistungen und Unterstützungsleistungen viel zu wenige Beteiligte informiert. Holger Wendland: „Gartenbau ist eine hauswirtschaftliche Unterstützungsleistung und damit gewerblich, während die Betreuungsleistung Teil der Pflege ist. Die Abgrenzung ist oft schwierig.“

Gleiches gelte für die Dokumentationspflicht, die Pflegedienste und Pflegeheime erfüllen müssten. Sobald der Zeitaufwand für eine solche Dokumentation honoriert werde, sei dies „streng genommen eine administrative Tätigkeit, die nicht Teil der Pflegeleistung und damit umsatzsteuerpflichtig ist“, erklärt Wendland. Er sagt aber auch: „Die Pflegeleistung wird nicht erbracht, um die Dokumentation leisten zu können, die Dokumentation ist vielmehr notwendiges Übel, daher kann hier keine Umsatzsteuerpflicht zugrunde liegen“. Ob das alle Finanzämter auch so sehen, sei aber noch zu klären.

Auch bei der Abzugsfähigkeit von Pflegekosten biete sich aktuell ein „Wirrwarr“. Hier sei eine Weiterbildung für Steuerberater wie für Pflegedienste und Pflegeheime dringend notwendig. Das PSG III war erst kurz vor Weihnachten 2016 verabschiedet worden, ist aber bereits zum 1. Januar in Kraft getreten. Oft sei daher noch unklar, wie die Vorschriften zur Pflege, Personalschlüssel, Maßnahmen zur Kontrolle und Vorbeugung von Abrechnungsbetrug oder die Erstattung von Investitionskosten der Pflegedienste und Pflegeheime in die Praxis umgesetzt werden. Aktuell gibt es deutschlandweit etwa 2,8 Millionen Pflegebedürftige. Davon werden gut zwei Millionen zu Hause versorgt, etwa zwei Drittel von Ihnen durch Angehörige, ein Drittel durch ambulante Pflegedienste.

Das Private Institut für Beratung im Gesundheitswesen (IBG) bietet ein umfangreiches Programm an Fachinformationen für Berater von Ärzten, Zahnärzten und andern Heilberufen sowie Seminare und Fortbildungen für Steuerberater und andere beratende Berufe sowie Akteure im Gesundheitswesen.

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SK bietet neuen Online-Zugang rund um das Thema Gemeinnützigkeit

Neue Micro Site für gemeinnützige Einrichtungen mit Non-Profit Themen, News und entsprechender Beratung

SK bietet neuen Online-Zugang rund um das Thema Gemeinnützigkeit

www.sk-gemeinnuetzigkeit.de

Frankfurt am Main, den 24. Februar 2017 – www.sk-gemeinnuetzigkeit.de gibt einen verständlichen Überblick zum Thema Gemeinnützigkeit. Unter dem Motto: „Gemeinnützigkeit erhalten – Fördern bedeutet Chancen nutzen“, bietet die Micro Site eine transparente Online-Übersicht über eine breite Palette an Wissen in dieser Sache. Was ist bei der Gründung von gemeinnützigen Organisationen zu beachten? Wie sehen Steuererklärungen und Jahresabschlüsse für Non-Profit Organisationen aus? Welche Gesetze sind im Bereich der Gemeinnützigkeit zu beachten?

Interessierte erhalten praxisnahe Tipps sowie Einblicke in die Vorgaben vom Gesetzgeber in der Sache Non-Profit. Im Downloadbereich der Seite stehen weiterführende Informationen und nützliche Checklisten zur Verfügung. Aktuelles aus dem Gemeinnützigkeitsbereich rundet das Bild ab. Zukünftig werden auch kostenlose und besondere Veranstaltungen angeboten.

Non-Profit Organisationen nehmen in Deutschland unentbehrliche soziale, kulturelle und wissenschaftliche Aufgaben wahr. In Hinblick auf abnehmende öffentliche Haushalte, prägen sie darüber hinaus als Wirtschaftsfaktor das gesellschaftliche Leben. Die Prof. Dr. K. Schwantag – Dr. P. Kraushaar Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Frankfurt a. M. unterstützt seit mehr als 50 Jahren gemeinnützige Organisationen in Sachen Steuerrecht, Gesetzgebung und Wirtschaftlichkeit. Gerade die betriebswirtschaftliche und rechtliche Beratung gewinnt immer mehr an Bedeutung. Um steuerliche Vorteile für Non-Profit Organisationen zu erhalten, bedarf es ständiger Aufmerksamkeit, denn der Status der Gemeinnützigkeit kann schnell gefährdet sein!

Parallel zum Start der neuen Micro Site bietet SK Interessierten einen kostenlosen unverbindlichen Ersttermin an, in dem Fragen zum Thema Gemeinnützigkeit beantwortet werden. Die Micro Site ist über sk-gemeinnuetzigkeit.de direkt zu erreichen sowie über die SK Webseite.

Die Prof. Dr. K. Schwantag Dr. P. Kraushaar GmbH ist eine modern aufgestellte Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für alle Bereiche der klassischen Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung. Der Hauptsitz ist Frankfurt am Main. Als unabhängiges, partnerschaftlich geführtes Unternehmen in der BPG Gruppe – einer großen unabhängigen Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft mit 10 Standorten in Deutschland sowie Tochtergesellschaften im Ausland – betreut SK Mandanten im nationalen und internationalen Bereich. Das Frankfurter Team ist spezialisiert auf die klassische Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung von mittelständischen und international tätigen Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen sowie Privatpersonen im Raum Frankfurt – darüber hinaus deutschlandweit sowie international innerhalb des weltweiten Beraternetzwerkes Leading Edge Alliance. SK berät in allen steuerlichen, gesellschaftsrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Fragen. Zu den Mandanten zählen Familienunternehmen, international tätige Mittelständler, Gewerbetreibende, Freiberufler, Privatpersonen und gemeinnützige Organisationen. Das Dienstleistungsspektrum umfasst neben der Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung auch die Finanzbuchführung und die Lohnbuchhaltung sowie betriebswirtschaftliche-, Insolvenz- und Sanierungsberatung.

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ARAG Verbrauchertipps

Diesel-Diebstahl/Testament/Arbeitszimmer

Diesel-Diebstahl mit Folgen
In Zeiten, in denen Tanken schon fast Luxus ist, ist der Diebstahl von Kraftstoff keine Seltenheit. Doch wer kommt für die Reinigung von ausgelaufenem Diesel auf, wenn die Diebe unachtsam vorgehen und Kraftstoff verschütten? In einem konkreten Fall haten die dreisten Diebe Diesel aus einem ordentlich geparkten Lastwagen eines Fahrschulinhabers abgezapft. Eine größere Menge lief jedoch daneben. Die Behörde ließ daraufhin die Gehwegplatten hochnehmen und den darunter liegenden Boden entsorgen, um so eine Wassergefährung durch Kontamination zu verhindern. Die Rechnung sollte der Lastwagenbesitzer zahlen. Der aber weigerte sich. Zu Recht, wie die ARAG Exerten bestätigen. Denn der Mann hatte sein Fahrzeug ordnungsgemäß abgestellt, so dass vom Lastwagen selbst keine Gefahr ausging. Und für die wasserrechtliche Gefahr durch den ausgelaufenen Dieselkraftstoff ist nicht der Halter verantwortlich, sondern die Diebe (Oberverwaltungsgericht Lüneburg, Az.: 13 LB 143/16).

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Testament nicht per E-Mail widerrufen
ARAG Experten weisen darauf hin, dass Erblasser ein Testament nicht einfach per E-Mail widerrufen können. Zwar ist es grundsätzlich möglich, seinen letzten Willen rückgängig zu machen. Das muss dann allerdings in der gleichen Form geschehen, wie das Erstellen des Testamentes – also entweder notariell oder eigenhändig. Und da eine eMail nun mal kein eigenhändig geschriebenes Dokument ist, ist ein solcher elektronischer Widerruf nicht wirksam (Kammergericht Berlin, Az.: 6 W 64/15).

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Auch zwei Arbeitszimmer steuerlich absetzbar?
Nach Auskunft der ARAG Experten können Arbeitnehmer, denen vom Chef kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt wird, Aufwendungen für das heimische Büro von der Steuer absetzen. Die Höchstgrenze dafür liegt in der Regel bei 1.250 Euro. Bildet das häusliche Arbeitszimmer den Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit, gibt es keine Höchstgrenze. Dann können sogar sämtliche Kosten steuerlich geltend gemacht werden. Zwei heimische Büros können wiederum nicht angerechnet werden. Zum einen nutzt der Steuerpflichtige niemals beide gleichzeitig und zum anderen ist der Höchstbetrag personen- und objektbezogen. Er kann daher grundsätzlich nur einmal im Jahr gewährt werden (Finanzgericht Rheinland-Pfalz, Az.: 2 K 1595/13, nicht rechtskräftig).

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Positionen ein. Mit 3.800 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,7 Milliarden EUR.

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Malta: Erste Wahl als Flaggenstaat für Yachten in der EU

Malta ist der derzeit größte Yacht-Flaggenstaat in der EU mit umfassendem Angebot

Malta: Erste Wahl als Flaggenstaat für Yachten in der EU

Frankfurt, 20. Februar 2017

Wer sich mit der Yachtindustrie und denjenigen beschäftigt, die Yachten bauen, kaufen und betreiben oder Dienstleistungen rund um Yachten anbieten, tut gut daran, erst einmal die Besonderheiten und Funktion dieses maritimen Marktes zu verstehen, der mit keinem anderen vergleichbar ist.

Der globale Yacht-Markt stellt eine Nische mit durchaus beachtlichen Zahlen dar, in der viele Menschen ihren Arbeitsplatz finden:

Alleine in der EU arbeiten etwa 300.000 Menschen in rund 32.000 vorwiegend mittelständischen Unternehmen der Boots- und Yachtindustrie und erwirtschaften einen Umsatz von über 22 Mrd. EUR. p.a.. Rund 36 Millionen Menschen in der EU genießen den Wassersport und vielseitige Aktivitäten rund um kleine und große Boote.

Schaut man auf den Markt der Großyachten, so sind weltweit über 10.000 Yachten von über 24 m registriert, die Hälfte davon Yachten über 30 m, gebaut von über 1000 Werften weltweit, die sich auf den Bau von Superyachten spezialisiert haben. Aktuell bauen 122 Werften an 755 größeren Yacht-Projekten im Auftragsstatus.

Die führenden Produzentenländer im Yachtmarkt sind Italien, Holland und die Türkei, gefolgt von England, Frankreich und Spanien, die zusammen gut 80% des Marktes abdecken. Alleine in UK arbeiten 60.000 Menschen in der Yachtbranche und erwirtschaften ca. 3 Mrd. EUR Umsatz p.a., wobei knapp 30% der Produkte in der EU ausgeliefert werden.

Genauso Interessant sind die globalen Daten des wachsenden Chartermarktes weltweit. Alleine in den USA sprechen wir von rund 40 Mrd. US$ Umsatz p.a., was viele Eigner gerade in Charteryachten als Geschäftskonzept investieren lässt.

Der Bau einer größeren Yacht dauert bis zu vier Jahre und unterliegt bis zum Stapellauf einer Fülle von technischen und rechtlichen Anforderungen. Mit der Fertigstellung und dem Betrieb der Yacht beginnt das eigentliche Abenteuer, „denn große Yachten sind kostenintensive, komplexe schwimmende Staatsgebiet-Unternehmen in sich dynamisch ändernden Rechts- und Steuersystemen, die nicht einfach zu handhaben sind“, so der Wirtschaftsanwalt Prof Dr. Christoph Ph. Schließmann, dessen Spezialgebiet das Yachtrecht ist.

Dies ist vor allem der Grund, warum bereits vor der Inbetriebnahme sehr gut überlegt werden muss, wo und wie die Yacht registriert und welchem Nutzungskonzept sie folgen soll, damit bei den „costs of lifetime ownership“ keine wirtschaftlichen Risiken entstehen.

„Es gibt eine Reihe grundsätzlicher Konstrukte, eine Yacht – schauen wir einmal auf die EU – rechtlich und steuerlich legal zu kaufen und betreiben, die bereits vom Kern her für viele Kosten die Weichen stellen“, erläutert Christoph Schließmann:

1.Kommerziell

Der wachsende Chartermarkt lockt immer mehr Investoren an, die Yachten betreiben und professionell vermieten. Dafür werden meist Reedereigesellschaften gegründet, die die Yacht kaufen, betreiben und vermarkten. Hierfür ist professionelles Know how erforderlich, das die Gesellschaften meist mit eigenem Personal oder durch zugekaufte Dienstleistungen sicherstellen. Die Reedereigesellschaften verwalten die Yacht, heuern die Crews für die Yacht an, sorgen für alle Produkte und Leistungen rund um den Yachtbetrieb und sichern die laufende Wartung, Reparaturen und ggf. das Refit.

Steuerlich hat eine kommerzielle Yacht den Vorteil, dass für sie als gewerblich genutztes Anlagegut die bezahlte EU-Umsatzsteuer als Vorsteuer abgezogen werden kann, dafür jede Charterleistung am Ort des Beginns der Charter mit Umsatzsteuer belegt ist.

Ein Investor, der die Yacht auch einmal privat nutzen möchte, chartert die Yacht zum marktüblichen Preis bei der Betriebsgesellschaft und zahlt darauf die im Charterland anfallende Umsatzsteuer, die die Reedereigesellschaft dort deklarieren und an den Staat abführen muss.

2.Privat

Im privaten Betrieb einer Yacht gilt ebenso die Möglichkeit die Yacht direkt im Eigentum zu halten, oder bei großen Yachten mit Personal in einer Yacht-Holding:

Yachten die Nicht-EU-Bürgern oder Nicht-EU-Betreibergellschaften ohne EU Anteilseigner gehören, können für 18 Monate im sog. „vorübergehenden Import“ einfuhr-umsatzsteuerfrei fahren und müssen danach die EU verlassen.

Yachten, die EU-Bürgern oder EU-Betreibergesellschaften mit EU Anteilseignern gehören, können nur EU umsatzversteuert in der EU betrieben werden.

Hierbei gilt der Grundsatz: Die Umsatzsteuer fällt in dem EU-Staat an, wo die Lieferung eines Gutes erfolgt und der Käufer die Verfügungsgewalt über das Gut erhält. Entscheidend ist also das Ziellieferland, in dem die Yacht an den Käufer ausgeliefert wird. Eine in Italien gebaute Yacht, die einen Heimathafen z.B. in Malta hat, wird von Italien nach Malta geliefert und dort zoll- und steuerrechtlich nach den Regeln der EU abgewickelt. Die Steuer fällt in Malta an; die Yacht gilt damit in der ganzen EU als ordnungsgemäß versteuert. Die meisten rund ums Mittelmeer gebauten Yachten, die in der EU verbleiben, werden auch im Mittelmeerraum betrieben. Es wäre sachlich und rechtlich abwegig zu fragen, warum eine solche Yacht nicht in Deutschland mit 19% versteuert würde, denn dazu müsste sie physisch nach Deutschland. Die Kosten, eine große Yacht ums spanische Festland herum z.B. nach Hamburg fahren, um sie dort zollrechtlich abgefertigt und versteuert wieder zurück in südliche Mittelmeer zu fahren, würde jede Form von Wirtschaftlichkeit sprengen.

Malta nimmt in der Yacht-Industrie in der EU im kommerziellen, wie auch privaten Bereich eine besondere Rolle ein, denn der alte Seefahrerstaat wartet mit umfassenden Leistungsangeboten für unter Malta Flagge registrierte Yachten auf und ist aufgrund hoher Compliance und politischer wie rechtlicher Sicherheit bei Finanzinstituten sehr anerkannt, denen an der sicheren Eintragung von z.B. Schiffshypotheken gelegen ist. Der internationale Rechtsverkehr ist transparent und zuverlässig. Der Malta Yacht Code ist eine hohe Sicherheitsanforderungen für die Qualität und Sicherheit von unter Malta Flagge betriebenen Yachten. „Wir erleben seit vielen Jahren der Zusammenarbeit mit Behörden in Malta, dass z.T. sogar höhere Anforderungen an die Offenlegung von Aktivitäten und allen Handelnden gestellt werden, als in vielen altetablierten EU-Staaten. Malta legt sehr viel Wert auf Transparenz. Jede Investition wird genau geprüft“, betont Christoph Schließmann. Eine ganze Industrie hat sich in Malta darauf spezialisiert, jede erdenklich technische wie auch dienstleistungsbasierte Leistung rund um Yachten anzubieten.

Malta hat einige besondere, völlig EU-konforme eigene steuerliche Angebote für Yachtbetreiber, die auf genauer Kenntnis der Branche und deren Gewohnheuten und Anforderungen fußt. Dabei handelt es sich weder um Steuersparmodelle noch -Tricksereien, sondern unter Anwendung klarer rechtlicher Sachverhalte eigens für den Yachtbetrieb gestaltete wirtschaftlich attraktive Lösungen. So können Yachten dort die ersten Betriebsjahre über ein spezielles Leasing finanziert werden, wobei die Umsatzsteuer für die Leasingraten des Leasingnehmers sich nach Yachtgröße gestaffelt an den statistischen Nutzungsquoten on- und offshore orientiert. Je größer die Yacht, je häufiger ist sie im umsatzsteuerlich freien Hochsee-Gebiet unterwegs, was die Umsatzsteuer auf die Leasingraten im Mix sehr attraktiv macht. Leasinggeber können Leasinggesellschaften von Banken, wie auch spezielle gegründete Leasingunternehmen sein. Ein Investor hat die Möglichkeit dann nach bis zu drei Jahren die Yacht zu einem Restwert aus dem Leasingbetrieb herauszukaufen und zahlt auf den Kaufpreis die volle MwSt. in Malta, derzeit 18%. „Während das Malta-Leasing in Malta ein rechtlich fixes Produkt ist, hängen seine legale Nutzung und der Zugang durch Nicht-Malta-EU-Bürger von einer genauen Prüfung und Gestaltung aus Sicht des steuerlichen Wohnsitzstaates des Nutzers ab. Hier bestehen innerhalb der EU beträchtliche Unterschiede und es sind eine Fülle nationaler und internationaler steuerrechtlicher Regelungen insbesondere zwischenstaatlich zu beachten“, so Christoph Schließmann.

Bei richtiger Gestaltung ist die Nutzung des Malta-Lease allseits legal. Auch Italien und Frankreich bieten solche Modelle.

„Der EUGH selbst hat in Grundsatzentscheidungen betont, dass jede EU Person im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten das Recht und Gebot hat, das für sie günstigste steuerliche Angebot zu wählen“ betont Christoph Schließmann, „Malta-Registrierungen und Versteuerungen von Yachten sind kein Steuer-Trick, sondern legale EU-konforme Angebote eines EU Staates im Rahmen seiner Steuerautonomie der derzeit auch den Vorsitz in der EU-Kommission hat and die Yachtbranche.“

3.Hybrid

Bei einigen Offshore-Flaggen üblich, bieten nun auch EU Staaten, auch z.B. Malta, seit Kurzem sog. „Hybrid“ Register-Lösungen unter ihrer Flagge an. Mit dieser Regelung kann eine Yacht sowohl kommerziell als auch privat betrieben werden. Ist die Yacht privat EU versteuert, so ist die private Nutzung steuerlich ohne weitere Kosten, wir sie kommerziell verchartert, unterliegen die Chartereinnahmen im Land der Charter der Umsatzsteuer und bei Gewinn der Einkommen oder Unternehmenssteuer, je nachdem wird er Betreiber der Yacht ist.

Wie betont ist eine größere Yacht – egal ob privat oder kommerziell betrieben – ein schwimmendes Unternehmen mit Personal und muss aktiv gemanagt werden. Jedem Unternehmen steht das Recht zu, seinen Betrieb im Rahmen der Gesetze so effizient und wirtschaftlich wie möglich zu gestalten. Dazu gehört im Rahmen der EU-Niederlassungsfreiheit auch der Betrieb unter der für den jeweiligen Nutzungszweck und -raum beste Flagge unter Nutzung deren Angebote. Die besten und meistgenutzen Flaggen sind in der EU sind UK, Malta, Madeira, Frankreich, Italian, Zypern, Monaco.

Wer dem Yachtbetrieb diese Wahlfreiheit absprechen will, nur weil es sich um das sozialpolitisch für manchen weniger fassbare Thema „Yacht“ handelt, begeht einen schweren Fehler. Genau solche Stimmen würden wahrscheinlich einem Kroaten, der in Deutschland eine Segelyacht kauft, dort übernimmt, sie mit 19% ordnungsgemäß versteuert und dann nach Kroatien überführt, kaum Steuertricksereien unterstellen, weil er dafür keine 25% in seinem Land zahlt, denn es zählt das Land der Übernahme. Dieselben Stimmen können dann kaum glaubwürdig korrekt behaupten, es sei falsch in Deutschland keine 19% auf eine Yacht zu zahlen, die in Italien gebaut und im Südmittelmeer genutzt eben gesetzlich dort und nicht in Deutschland versteuert werden muss, weil die Yacht nie nach Deutschland kommt. Solch politisch gefärbtes Anliegen ist rein rechtlich bereits nicht korrekt.
Die Yachtindustrie schafft viele Arbeitsplätze und bietet auch weniger qualifiziertem Personal Beschäftigung und Lohn. Jede bezahlte Yacht trägt dazu bei. Dass diese möglichst wirtschaftlich gekauft und betrieben wird gehört zu den Rechten eines jeden, denn kaum jemand will für die Güter seines Bedarfs mehr zahlen als nötig. An Malta führt im Yacht-Bereich bei korrekter Gestaltung kein Weg vorbei. Alle anderen Darstellungen sind schlicht falsch.

CPS Schließmann Wirtschaftsanwälte mit Sitz in Frankfurt am Main wurde 1994 vom Inhaber Prof. Dr. Christoph Ph. Schließmann gegründet und zählt heute zu den führenden Kanzleien in der (Super) Yacht-Branche in der EU. Die Kanzlei ist grundsätzlich auf internationales Wirtschaftsrecht spezialisiert und gerade in jüngster Zeit mehrfach international ausgezeichnet worden, so Winner of the 2015, 2015 und 2017 Corporate Intl Magazine Legal Award: „Yacht Law – Law Firm of the Year in Germany“ und 2017 „International Contract Law – Law Firm of the Year in Germany“ oder Winner of the 2014/15 and 2016 ACQ5 Law Awards and ACQ5 Global Awards in six categories.

Christoph Schließmann ist Fachanwalt für int. Wirtschaftsrecht, lehrte über 16 Jahren in St. Gallen Strategische Unternehmensführung und Leadership, heute an der Universität Salzburg. Er ist Publizist von Fachaufsätzen, Kolumnen und mittlerweile 10 Fachbüchern. Als leidenschaftlicher Skipper überträgt Christoph Schließmann sein Wissen und seine Erfahrungen auf die Besonderheiten der internationalen Yacht-Branche, die er seit vielen Jahren kennt. Daraus hat sich ein Spezialangebot für Hersteller und Eigner von privaten oder kommerziellen (Super) Yachten entwickelt: Über viele Jahre hat er ein internationales Netzwerk mit Partnerkanzleien und Dienstleistern in der EU aufgebaut, um Yacht-Herstellern und -Eignern ein Full-Service-Konzept vom Bau/Erwerb über den Betrieb bis zur Außerbetriebnahme oder Verkauf einer Yacht anbieten zu können.

Kontakt
Der-Yacht-Anwalt
Prof. Dr. Christoph Ph. Schließmann
Hansaallee 22
60322 Frankfurt am Main
069/663779-0
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Schöner Wohnen mit Steuervorteil

Die Lohi – Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. – informiert:

Ein frischer Anstrich fürs Wohnzimmer, ein modernes Bad oder eine neue Terrasse: Der Frühling kommt und macht Lust auf Veränderung! Wer sein Heim verschönern möchte, der kann mit Unterstützung des Finanzamts rechnen. Vorausgesetzt, er legt nicht selbst Hand an, sondern lässt die Arbeiten von einem Handwerker ausführen. Denn Materialkosten wie Farbe, Armaturen und Fliesen werden nicht begünstigt, dafür jedoch die Arbeitsleistung des Handwerkers, seine Fahrtkosten und eventuelle Aufwendungen für notwendige Geräte.

Spannend ist: Steuervorteile gelten nicht nur für Eigentümer, die eine Immobilie selbst nutzen, sondern auch für Mieter. „Egal, ob größere Sanierungsmaßnahme oder kleinere Schönheitsreparaturen, die Handwerkerleistungen sind direkt von der Steuerschuld abziehbar“, erläutert Robert Dottl, Vorstandsvorsitzender der Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e.V.), das interessante Steuerplus: Bis zu 6000 Euro pro Jahr können geltend gemacht werden. 20 Prozent davon, also maximal 1.200 Euro jährlich, kann der Steuerzahler dabei gut machen. „Es lohnt sich also, alle Handwerkerrechnungen übers Jahr hinweg zu sammeln.“

Bezahlung per Überweisung
„Die Liste der begünstigten Aufwendungen ist deutlich länger als viele wissen“, unterstreicht der Lohi-Steuerexperte. Sie reiche von kleineren Ausbesserungsarbeiten bis zur kompletten Gartengestaltung, vom Austausch von Bodenbelägen bis zur Montage einer neuen Küche. Selbst das Stimmen eines Klaviers oder die Reparatur einer Waschmaschine falle unter die vom Finanzamt anerkannten Handwerkerleistungen. „Bei der Wahl eines Auftragnehmers ist jeder frei, der beauftragte Handwerker muss nicht zwingend ein in der sogenannten Handwerksrolle eingetragener Handwerksbetrieb sein“, so Robert Dottl. Wichtig sei jedoch, dass in der Rechnung Arbeits- und Fahrtkosten ebenso wie eventuelle Gerätestunden gesondert ausgewiesen werden. Zudem sollte, wer von Steuervorteilen profitieren möchte, nicht bar bezahlen: Nur eine per Überweisung beglichene Rechnung kann beim Finanzamt eingereicht werden! Noch etwas gilt es zu beachten: Das Finanzamt begünstigt nur Arbeiten, die in der Wohnung, im Haus oder im direkten Hausumfeld entstanden sind. Nimmt ein Handwerker beispielsweise die kaputte Waschmaschine oder das beschädigte Gartentor mit, um sie in seiner Werkstatt zu reparieren, lehnt das Finanzamt die Aufwendungen dafür ab. Die Lohi ist jedoch der Auffassung, dass auch Arbeitslöhne begünstigt sind, die auf Arbeiten in der Werkstatt entfallen, vorausgesetzt der Handwerker wird zusätzlich auch im Haushalt selbst noch tätig.

Ein weiterer Tipp vom Lohi-Steuerexperten: Überschreiten die in einem Jahr angehäuften Handwerkerrechnungen die erlaubte Obergrenze, sollten Steuerzahler genau überlegen, ob sich nicht einzelne Posten auch als „haushaltsnahe Dienstleistungen“ absetzen lassen.

Mehr Infos gibt es in den Beratungsstellen der Lohi und unter www.lohi.de

Lohi – Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 330 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit nahezu 600.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

Lohi – Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.
Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 330 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit nahezu 600.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

Kontakt
Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.)
Gudrun Steinbach
Riesstraße 17
80992 München
089 27813113
g.steinbach@lohi.de
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Reisekostentabelle für auswärtige Anwälte 2017 erschienen

Durchschnittlich 750 Euro mehr Erstattungen

Reisekostentabelle für auswärtige Anwälte 2017 erschienen

Reiskostentabelle für auswärtige Anwälte 2017

Um erstattungsfähige Kosten zu berechnen, ist eine komplizierte und zeitaufwendige Recherche erforderlich. Die Reisekostentabelle für auswärtige Anwälte des Abrechnungsexperten Norbert Schneider erspart Anwälten und deren Mitarbeitern diesen Aufwand. In ihr lässt sich die jeweils weiteste Entfernung des einzelnen Gerichtsbezirks nachschlagen. Neben Zeit und Aufwand sparen Nutzer der Reisekostentabelle für auswärtige Anwälte auch Geld: Durch ihre Nutzung bekommen sie im Schnitt 750 Euro mehr im Jahr erstattet. Zusätzlich sind in der zweiten erweiterten Auflage zu den drei Gerichtsarten sieben hinzugekommen:
– Amtsgerichte
– Landesgerichte
– Oberlandesgerichte
– Arbeitsgerichte
– Landesarbeitsgerichte
– Sozialgerichte
– Landessozialgerichte
– Verwaltungsgerichte
– Oberverwaltungsgerichte/ Verwaltungsgerichtshöfe
– Finanzgerichte

Ergänzend zur Tabelle erklärt Norbert Schneider die Rechtslage hinter der Verfahrenskostenhilfe-/Prozesskostenhilfemandaten sowie der Kostenerstattung. Musterformulierungen und Erläuterungen helfen, Ansprüche geltend zu machen und durchzusetzen.
Kostenlose Reisekostentabelle für auswärtige Anwälte 2017

Entfernungstabellen für Amtsgerichts-, Landgerichts- und Oberlandesgerichtsbezirke sowie Arbeitsgerichts-, Verwaltungsgerichts-, Sozialgerichts- und Finanzgerichtsbezirke

Herausgeber: Norbert Schneider
2. Auflage 2017
Bestellnr. 80001010
Link zum kostenlosem Download: http://bit.ly/2hhtSrS

Mehr zum Thema
Gratis-Webinar: Am 09.03.2017, 18-18:45 Uhr gibt Abrechnungsexperte Norbert Schneider ein Webinar zum Thema „Reisekosten richtig abrechnen“ JETZT GRATIS ANMELDEN
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Umfang: 208 Wörter à 1.812 Zeichen (mit Leerzeichen)

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Deutscher Steuerberatertag 2016: Lohnoptimierung immer stärker nachgefragt

Fachvortrag von Sodexo auf dem Deutschen Steuerberatertag in Dresden beleuchtet Gestaltungspotentiale mit steuerfreien Gehaltsextras

Deutscher Steuerberatertag 2016: Lohnoptimierung immer stärker nachgefragt

(NL/1519476348) Steuerfreie Gehaltsextras als Lohnbestandteile werden zunehmend wichtiger. Als Reaktion auf die Beratungsangebote so genannter Nettolohnoptimierer erweitern viele Steuerberater ihre Beratungsangebote entsprechend. Sachbezugsgutscheine und Karten von Sodexo erleichtern die Umsetzung.

Dresden, 11.10.2016 [NM111016SX]. Auf dem Deutschen Steuerberatertag in Dresden diskutierte die deutsche Steuerberater-Zunft vom 10.10.2016-11.10.2016 aktuelle Fragestellungen und wichtige Zukunftsthemen rund um Steuer, Bilanzierung und steuerpolitische Gestaltungsmöglichkeiten.
Auch steuerfreie Gehaltsextras standen in diesem Jahr ganz oben auf der Tagesordnung, da sie in der Mandantenberatung immer wichtiger werden: Als Reaktion auf die Beratungsangebote so genannter Nettolohnoptimierer haben viele Steuerberater das Thema Lohnoptimierung für sich entdeckt und ihre Beratungsangebote entsprechend erweitert.
Das tut auch Not, wie eine aktuelle Umfrage von Sodexo, Europas Marktführer für Incentives und Motivationslösungen, zuletzt eindrucksvoll gezeigt hat: Nur jeder fünfte Mitarbeiter in Deutschland profitiert von steuerfreien Zusatzleistungen seines Arbeitgebers. Dabei bieten beispielsweise die 44-Euro-Freigrenze, andere Sachleistungen und Verpflegungsgutscheine sowohl für Arbeitgeber, als auch für Arbeitnehmer vorteilhafte Gestaltungsmöglichkeiten. Schließlich erhöhen solcherart Leistungen das Nettoeinkommen der Angestellten ohne Abzüge von Steuern und Sozialabgaben und wirken positiv auf die Motivation der Beschäftigten, Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung

Digitalisierung schreitet voran elektronische Guthabenkarten für Sachbezugsleistungen
Der Steuerberatertag zeigte: Digitalisierung ist ein Top Thema. Und zwar sowohl für die Kanzlei-Abläufe, als auch auf Mandantenseite, zum Beispiel bei der Belegbearbeitung. Gleichzeitig erweitern sich mit App und elektronischen Bezahlkarten die Gestaltungsmöglichkeiten wenn es darum geht, dass Arbeitnehmer ihren Angestellten ein steuerfreies Gehaltsextra wie beispielsweise Verpflegungsgutscheine, Einkaufsgutscheine oder Tankgutscheine zukommen lassen wollen. Hier ermöglicht die Sodexo Benefits Pass Comfort Karte Kombination verschiedener Steuerfreibeträge, vereinfacht gleichzeitig Ausgabeprozesse und erweitert die Anwendungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter. Das kann für Unternehmen beispielsweise auch bei Weihnachtsgeschenken an die Mitarbeiter sehr vorteilhaft sein, da hier ein Steuerfreibetrag von 60 Euro genutzt werden kann.

Vortrag von Sodexo beleuchtet Steuerfragen
Steuerberater sind gerade für kleine und mittelständische Unternehmen die wichtigste Anlaufstelle für Gestaltungsfragen rund um Lohn und Gehalt. Mit unserem Vortrag auf dem deutschen Steuerberatertag konnten wir den Dialog mit den Steuerberatern intensivieren und unsere Verbundenheit mit dem deutschen Steuerberaterverband (DStV) stärken, fasst George Wyrwoll, Sodexo-Unternehmenssprecher das Engagement auf dem Deutschen Steuerberatertag 2016 zusammen. Weitere Informationen sind unter http://www.sodexo-benefits.de/firmen/benefits-pass erhältlich, zudem profitieren im Deutschen Steuerberaterverband (DStV e.V.) organisierte Kanzleien von besonderen Bezugskonditionen [NM111016SX].

Über Sodexo
Sodexo ist Europas führender Anbieter von Incentives und Motivationslösungen für Firmen und Arbeitnehmer und beschäftigt in Deutschland rund 12.500 Mitarbeiter.
Im Geschäftsbereich Benefits and Rewards Services bietet Sodexo Verwaltungsprogramme und emittiert Gutscheine und Karten zur Mitarbeitermotivation, für betriebliche Sozialleistungen und Incentives: Benefits Pass Karte, Restaurantschecks, Einkaufs- und Tankgutscheine, Gesund Pass Online Fitness Portal, sowie Leistungen für die staatliche Verwaltung, u.a. Bildungskarten und Wertgutscheine. Mit seinen Lösungen erreicht Sodexo in Deutschland täglich mehr als 650.000 Menschen.

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Kosten für Scheidung können von der Steuer abgesetzt werden

Köln/Berlin (DAV). Trennung und Scheidung stellen für alle Beteiligten eine große Belastung dar. Beide sind auch mit Kosten verbunden, so etwa für neue Anschaffungen oder für die Scheidung selbst. Das Finanzgericht in Köln hat am 13. Januar 2016 (Az: 14 K 1861/15) noch einmal klargestellt, dass die Kosten eines Scheidungsverfahrens auch nach er aktuellen Gesetzeslage als außergewöhnliche Belastung absetzbar sind.

Familienrecht: Scheidungskosten absetzbar
In dem von der Arbeitsgemeinschaft Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) mitgeteilten Fall machte eine Frau ihre Scheidungskosten geltend. Für 2014 trug sie in ihre Einkommenssteuererklärung rund 2.400 Euro Rechtsanwalts- und Gerichtsgebühren als Scheidungskosten ein. Das Finanzamt lehnte aber die Berücksichtigung dieser Kosten als außergewöhnliche Belastung ab. Es berief sich dabei auf die ab 2014 geltende Neuregelung im Einkommenssteuergesetz. Danach sei die steuerliche Berücksichtigung von Prozesskosten grundsätzlich ausgeschlossen (§ 33 Abs. 2 Satz 4 EStG).

Urteil: Auch nach neuer Rechtslage sind Scheidungskosten absetzbar
Nach Auffassung des Finanzgerichts in Köln sind aber die Rechtsanwalts- und Gerichtsgebühren eines Scheidungsverfahrens keine „echten Prozesskosten“. Dies ergebe sich sowohl aus der für Scheidungsverfahren geltenden Verfahrensordnung, wie auch aus der Entstehungsgeschichte der Neuregelung zum Abzugsverbot von Prozesskosten.
Die Revision zum Bundesfinanzhof hat das Gericht zugelassen.

Hohe Kompetenz in allen Fragen des Familienrechts ist das Markenzeichen der Familienanwälte. Ganz gleich ob zum Thema Ehe oder Ehevertrag, nichteheliche Lebensgemeinschaft oder gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft, Sorge- und Umgangsrecht für die Kinder oder Scheidungsfolgen, wie z. B. Unterhalt für Kinder bzw. Ehepartner: Mit einem Familienanwalt als Ihrem ersten Ansprechpartner sind Sie stets auf der rechtssicheren Seite. Ein Familienanwalt berät Sie umfassend, vertritt ausschließlich Ihre Interessen und leistet Ihnen auch jederzeit gern rechtlichen Beistand – in außergerichtlichen Auseinandersetzungen genauso wie vor Gericht. Vertrauen Sie in allen Fragen des Familienrechts auf die deutschlandweit mehr als 6.500 Familienanwältinnen und Familienanwälte im Deutschen Anwaltverein.
Eine qualifizierte Familienanwältin oder einen qualifizierten Familienanwalt finden Sie auch in Ihrer Nähe.

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Melzer & Kollegen wurde von FOCUS MONEY als Top Steuerberater ausgezeichnet.

Melzer & Kollegen wurde von FOCUS MONEY als Top Steuerberater ausgezeichnet.

Lahr, 29. April 2016 – Melzer & Kollegen erscheint auf der Exklusivliste von FOCUS MONEY und erhält die begehrte Auszeichnung „TOP-Steuerberater“ des renommierten Wirtschaftsmagazins. Nur ganze 300 Kanzleien in Deutschland erhielten im Jahr 2016 diese Auszeichnung.

Die Zeitschrift FOCUS MONEY veröffentlicht eine Liste besonders empfehlenswerter Steuerberater. Einer Aufnahme in diesen exklusiven Kreis geht eine umfangreiche Prüfung der Kompetenzen nach wissenschaftlicher Methodik voraus. Die Steuerberatungsgesellschaft Melzer & Kollegen mit Standorten im badischen Lahr und Freiburg wurde in diesem Jahr in der Kategorie der großen Kanzleien in diese Bestenliste aufgenommen.

„Die Aufnahme in das TOP-STEUERBERATER-Ranking von FOCUS MONEY ist die Bestätigung dafür, dass wir mit unserer seit Jahren angewendeten Philosophie der ganzheitlichen und strategischen Steuerberatung goldrichtig liegen. Mit einem erweiterten Angebot an modernen digitalen Lösungen bleiben wir am Puls der Zeit und werden auch weiterhin alles dafür tun um die Zukunft unserer Partner und Mandanten aktiv und vorausschauend zu gestalten“, so Boris Melzer, Partner der Steuerberatungsgesellschaft.

Beim FOCUS-MONEY-Test werden die Kompetenz und Spezialisierung von Steuerberatern nach wissenschaftlicher Methodik auf den Prüfstand gestellt. In einer empirischen Erhebung mussten dabei Fragen beantwortet und Aufgaben aus sechs unterschiedlichen Kategorien gelöst werden.

Neben der Qualifikation der Berater und Mitarbeiter interessierten sich die Tester von FOCUS MONEY insbesondere für die regelmäßigen Weiterbildungsmaßnahmen. Gefragt wurde darüber hinaus nach Spezialisierungen und speziellem Branchenwissen. Und auch ob den Mandanten Finanzplanung, Controlling und Kostenrechnung als Instrument der Unternehmenssteuerung angeboten wird, war von großem Interesse.

Zusätzlich zu diesen Fragen mussten noch 24 knifflige aktuelle Fachfragen zu Steuerdetails beantwortet werden. Die Prüfung dieser Fachfragen wurde in Zusammenarbeit mit einem Steuerökonom der Leibniz Universität in Hannover durchgeführt. Die Daten wurden anonymisiert ausgewertet.

Die Partner Roland Melzer und Arnold Klumpp sowie Geschäftsführer Jürgen Fahrner führen aus, dass besonders die im Team bewältigte Lösung der teilweise sehr komplexen Fachfragen die besondere Stärke der Kanzlei Melzer & Kollegen widerspiegelt, nämlich in der Gesamtheit als steuerliches und betriebswirtschaftliches Kompetenzzentrum zu fungieren und den Mandanten damit neben fundierten steuerlichen Kenntnissen bei Bedarf und ohne Umwege auch exzellentes Know-how in vielen wichtigen Spezialbereichen des Steuerrechts anbieten zu können.

Melzer & Kollegen. Steuern. Betriebswirtschaft. Wirtschaftsprüfung.
Persönlich, kompetent und im Mittelstand zu Hause. Aus dieser Kombination heraus sind Melzer & Kollegen eine regionale Größe für alle steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Angelegenheiten – bis hin zur Wirtschaftsprüfung.
Der Schwerpunkt liegt in der aktiven und ganzheitlichen Beratung – auf höchstem Qualitätsniveau. Über 40 top-qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Standorten Lahr und Freiburg kümmern sich motiviert, eigenständig und vertrauensvoll um die Anliegen der Mandanten. Ob Detailfragen oder fachübergreifende Aufgaben – regional, national oder international: Melzer & Kollegen findet optimale Lösungen aus einer Hand. Infos im Web: www.melzer-kollegen.de

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Steuertipps für Verheiratete und eingetragene Lebenspartner

Dr. Gabriele Sonntag erklärt, worauf es bei der Wahl der Steuerklasse ankommt

Steuertipps für Verheiratete und eingetragene Lebenspartner

Dr. Gabriele Sonntag, Fachanwältin für Familien- und Verwaltungsrecht

Fürth – Viele Menschen betrachten das Thema Lohnsteuer als notwendiges Übel, mit dem sie sich möglichst wenig beschäftigen wollen. Doch insbesondere für Verheiratete und eingetragene Lebenspartner ist es ratsam, sich näher damit zu befassen. Schließlich können sie wählen, zu welcher Lohnsteuerklasse sie gehören. „Eine geschickte Kombination kann positive Auswirkungen haben“, weiß Dr. Gabriele Sonntag, Fachanwältin für Familien- und Verwaltungsrecht und Inhaberin der Fürther Kanzlei Dr. Sonntag Rechtsanwälte. „Bei der Wahl der Lohnsteuerklassen gilt es zu berücksichtigen, wie sich das gemeinsame Einkommen zusammensetzt – und ob in Zukunft Lohnersatzleistungen zu erwarten sind.“

Sofern sie nichts anderes beantragen, werden frisch Verheiratete oder Verpartnerte, die unbeschränkt steuerpflichtig sind und nicht dauernd getrennt leben, der Steuerklasse IV zugeordnet. In dieser Variante erhalten beide die gleichen Abzüge, die in etwa mit den Freibeträgen der Steuerklasse I zu vergleichen sind. Alle Vergünstigungen werden zu gleichen Teilen gesplittet. Ein Vorteil dieser Kombination: Zusammen veranlagte Paare werden steuerlich als eine Person betrachtet und können eine gemeinsame Steuererklärung abgeben. Die Einstufung in die Steuerklasse IV lohnt sich für Verheiratete oder Verpartnerte, wenn beide etwa gleich viel verdienen. Bei unterschiedlichen Einkommen haben Paare innerhalb der Steuerklasse IV zudem die Option, das sogenannte Ehegattensplitting zu wählen. Hierbei addiert das Finanzamt die jeweiligen Jahreseinkommen, halbiert den Betrag und berechnet für diese eine Hälfte die Einkommenssteuer. Der errechnete Steuerbetrag wird anschließend verdoppelt – das Ergebnis ist die zu zahlende Einkommenssteuer. So erhält derjenige mit dem höheren Einkommen nach Abgabe der Lohnsteuererklärung mehr Geld zurück. Am größten ist der Splittingvorteil, wenn nur ein Partner arbeitet.

Kombination III/V: Mehr Netto für den Besserverdienenden
Ehe- oder Lebenspartner mit einer relativ hohen Gehaltsdifferenz haben zudem die Möglichkeit, die Steuerklassenkombination III/V zu wählen. In diesem Szenario wird der besser Verdienende nach Klasse III besteuert und erhält mehr Netto im laufenden Arbeitsjahr. Dafür sind die Abzüge des in Klasse V Besteuerten verhältnismäßig hoch. „In der Praxis kann diese Steuerklassenkombination dazu führen, dass der Partner in Klasse III den Wert seiner Arbeit höher und der in Klasse V den Wert seiner Arbeit niedriger einschätzt“, gibt Dr. Gabriele Sonntag zu bedenken. „Nicht minder problematisch ist es, wenn der Partner in der vorteilhaften Steuerklasse von seinem Nettoverdienst wenig Geld in die Haushaltskasse fließen lässt – und so Vermögen aufbaut.“

Kombination IV/IV mit Faktor: Splittingvorteil bereits im laufenden Jahr
Eine gerechtere Verteilung der Lohnsteuerlast findet beim Faktorverfahren statt. Dieses eignet sich wiederum dann, wenn die Partner unterschiedlich viel verdienen, die Differenz aber nicht so groß ist, dass sich die Kombination III/V lohnt. Beim Faktorverfahren nennen beide Partner ihr zu erwartendes Jahresbruttoeinkommen. Daraus wird dann die voraussichtliche Einkommenssteuer nach dem Splittingtarif berechnet – und die Steuer in der Klasse IV abgezogen. Anhand des Ergebnisses bestimmt das Finanzamt schließlich den Faktor, der auf beiden Lohnsteuerkarten eingetragen wird. Somit gewährleistet das Faktorverfahren, das jeder Partner in etwa das Netto erhält, das er verdient – aber der Splittingvorteil bereits im laufenden Jahr genutzt wird.

Tipp: Steuerklassenwechsel bei bevorstehenden Lohnersatzleistungen
Zusätzlich relevant wird die Wahl der Steuerklasse, wenn absehbar ist, dass ein Partner in Zukunft Lohnersatzleistungen beziehen wird. Die Höhe des Eltern- oder Arbeitslosengeldes, das eine Person erhält, orientiert sich nämlich am Nettoeinkommen der letzten zwölf Monate. „Wird beispielsweise ein Kind erwartet, sollte der Partner, der das Kind nach der Geburt überwiegend betreut, so früh wie möglich die Steuerklasse III wählen. Dadurch erhöht sich das Nettoeinkommen“, erklärt Dr. Gabriele Sonntag. „Aber Vorsicht, der Antrag auf Steuerklassenwechsel muss bis sieben Monate vor Beginn des Mutterschutzes eingereicht werden. Es lohnt sich also, sich ausführlich und rechtzeitig mit dem Thema Lohnsteuer auseinanderzusetzen.“

Für weiterführende Informationen und Beratungsleistungen zum Thema Steuerklassenwahl für Verheiratete und eingetragene Lebenspartner stehen die Fachanwälte der Kanzlei Dr. Sonntag Rechtsanwälte jederzeit telefonisch unter
0911 971870 oder per E-Mail an recht@ra-sonntag.de zur Verfügung.

Die Kanzlei Dr. Sonntag Rechtsanwälte wurde im Jahr 1995 von Dr. Gabriele Sonntag in Fürth gegründet. Gemeinsam mit ihren Partnern Roland Tilch und Michael Baron-Kugler sowie ihrem zehnköpfigen Mitarbeiterteam betreut Dr. Gabriele Sonntag sowohl Privat- als auch Firmenmandanten in den Bereichen Familienrecht, Medizinrecht, Miet-/Wohnungseigentumsrecht, Sozialrecht, Versicherungsrecht und Verwaltungsrecht. Dr. Sonntag Rechtsanwälte wurde 2008 als erste Fürther Kanzlei nach DIN EN ISO 9001:2008 DEKRA zertifiziert. Die Zertifizierung gewährleistet, dass die Kanzlei in allen Phasen des Kanzleimanagements gleichbleibend hohe Qualität bietet. Alle weiteren Informationen finden Sie unter: www.ra-sonntag.de.

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Buchhaltung und Steuern in der Ukraine, Neue Steuerreform 2016

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Buchhaltung und Steuern in der Ukraine, Neue Steuerreform 2016

HWC, Buchhaltung und Steuern in der Ukraine

Buchhaltung und Steuern in der Ukraine, Steuerreform 2016

In der Ukraine wurde am 24. Dezember 2015 eine weitere Steuerreform verabschiedet. Diese Reform stellt im Wesentlichen einen Kompromiss zwischen den zwei Entwürfen des Finanzministerium und des Parlamentsausschusses dar und trat zum 1. Januar 2016 in Kraft.

Gewinnsteuer:
Die Gewinnsteuer verblieb beim bisherigen Steuersatz von 18%. Als Basis wird der handelsrechtliche Abschluss zur Steuerberechnung herangezogen. Im Vergleich zu den Vorjahren, in denen die Gewinnsteuererklärung jährlich abgegeben wurde und auf Basis des Vorjahresergebnissen monatliche Vorauszahlungen zu leisten waren, sind von Großunternehmen (Umsatz größer als 20 Mio. Hrywnia p.a.) erneut Quartalsberichte einzureichen und entsprechende Steuern auf Basis der Quartalsergebnisse zu entrichten. Darüber hinaus sind 2/9 der Steuerschuld aus dem dritten Quartal als Vorauszahlung zu leisten. Für Unternehmen unterhalb des Schwellenwertes i.H.v. 20 Mio. Hrywnia bleibt es bei der jährlichen Steuererklärung.

Mehrwertsteuer:
Das Problem der nicht erfolgten Vorsteuerrückerstattung war in den zurückliegenden Jahren ein wesentliches Investitionshemmnis in der Ukraine. Im Juli 2015 wurde dieses Dilemma der zurückliegenden Jahre mit der Einführung von Mehrwertsteuerkonten im Wesentlichen beseitigt. Der Fiskus hat für alle Mehrwertsteuerpflichtigen bei der Zentralen Mehrwertsteuer-Bank automatisch Bankkonten, sog. Sonderkonten, eröffnet. Die ukrainische Nationalbank beaufsichtigt diese Bank, die ausschließlich als Verwalter der Mehrwertsteuerkonten dient. Die Mehrwertsteuervorgänge werden automatisch erfasst: Das leistende Unternehmer wird mit der Mehrwertsteuer der registrierten Ausgangsrechnungen belastet. Mehrwertsteuer aus Eingangsrechnungen und Einfuhrumsatzsteuer werden beim automatisch als Guthaben auf dem Konto berücksichtigt. Die Höhe der Steuerabgaben wird automatisch berechnet, die Abbuchung der berechneten Steuerschuld erfolgt ohne Beteiligung des Unternehmers. Lediglich dem Fiskus ist es vorbehalten, Abbuchungen durchzuführen. Der Steuerzahler ist nur in der Lage sein Mehrwertsteuersonderkonto aufzufüllen. Die Anträge zur Mehrwertsteuerrückerstattung sind mit der monatlichen Mehrwertsteuererklärung einzureichen. Dieses System der Mehrwertsteuerrückerstattung scheint zu funktionieren. Es ist weiterhin abzuwarten, wie mit Vorsteuerguthaben aus den Vorjahren verfahren wird. Zu erwähnen ist weiterhin, dass die automatische Mehrwertsteuerrückerstattung für Exporteure abgeschafft wurde. Das Mehrwertsteuersondersystem für Agrarbetriebe wird ab 2017 abgeschafft.

Einkommensteuer und Sozialversicherung:
Bis Ende 2015 bestanden zwei Einkommensteuersätze in Höhe von 15% sowie 20%. Diese Progression wurde mit der neuen Steuerreform aufgehoben. Mit dem 1. Januar 2016 gilt ein einheitlicher Einkommensteuersatz von 18%. Die Militärsonderausgabe in Höhe von 1,5% bleibt weiterhin bestehen.

Eine deutliche Vereinfachung und Vereinheitlichung gab es im Bereich der Sozialversicherung. Der bisher gültige Arbeitnehmerbeitrag in Höhe von 3,6% wurde ersatzlos gestrichen. Somit findet in diesem Bereich eine deutliche Entlastung der Arbeitnehmer statt, die in den niedrigeren Gehaltsbereichen durch die gegenläufige Steuererhöhung von 15% auf 18% kaum ins Gewicht fällt. Die Sozialversicherungsbeiträge für zivilrechtliche Verträge (bisher 2,6%) und im Krankheitsfall (bisher 2%) entfallen ebenfalls.

Der Arbeitgeberanteil wurde von bisher nach Risikogruppe des Unternehmens zwischen 36,76% und 49,7% auf für alle Unternehmen einheitliche 22% gesenkt. Diese 22% gelten ebenfalls für zivilrechtliche Verträge und für die Gehaltsberechnung im Krankheitsfall (bisher 34,7% bzw. 33,2%). Dieser Schritt vereinfacht die Arbeit in der Buchhaltung bei den Gehaltsberechnungen erheblich. Darüber hinaus führt die Reduktion auf 22% zu einer deutlichen Entlastung bei den Arbeitgebern, der in einzelnen Fällen bis zu 23% bzw. rund 6.500 Hrywnja betragen kann. Die Beitragsbemessungsgrenze für die Sozialversicherungsbeiträge wurde von 17 (Ende 2015: 23.426 Hrywnja) auf 25 (Januar 2016: 34.450 Hrywnja, Mai: 36.250 Hrywnja, Dezember: 38.750 Hrywnja) Minimalgehälter angehoben.

Pauschalbesteuerung:
Beim vereinfachten Steuerverfahren für Klein- und Kleinstunternehmen gab es Änderungen, die zum 1. Januar 2016 Gültigkeit erlangen. In den zurückliegenden Jahren galt die Pauschalbesteuerung für Unternehmen mit einem Jahresumsatzlimit in Höhe von 20 Mio. Hrywnja. Dieses Limit wurde auf 5 Mio. Hrywnja gesenkt. Damit einhergehend wurde der Steuersatz für Mehrwertsteuerzahler von bisher 2% auf 3% und für die Unternehmen, die nicht auf Mehrwertsteuerzahlung optiert haben, von 4% auf 5% erhöht. Es bleibt abzuwarten, ob die Senkung des Jahresumsatzlimits und die Erhöhung der Pauschalbesteuerungssätze dem allgemeinen Ziel der „Entschattung“ ggf. entgegenwirkt.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass die obigen Änderungen vor allem im Bereich der Einkommensteuer zu einer wesentlichen Vereinfachung der Buchhaltung in der Ukraine führen. Damit einher geht eine Reduktion des Zeitaufwands für die Buchhaltung in der Ukraine.

HWC (Henniger Winkelmann Consulting) ist eine von den beiden Namensgebern Sven Henniger und Dr. Thomas Winkelmann gegründete und geführte Unternehmensberatung in Kiew, Ukraine. HWC berät internationale und ukrainische Kunden in den Bereichen Outsourcing (Markteintrittsberatung, Buchhaltung, Steuerberatung, Firmengründung, Personalsuche, Interim Management, Geschäftsadresse etc.), Business Services (Strategieberatung, Restrukturierungsberatung etc.) und im Bereich Real Estate. Weitere Informationen unter www.hwc.com.ua

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R+V24: Unfallkosten absetzen bei Zusammenstoß auf dem Arbeitsweg

Zwei Drittel aller Pendler in Deutschland fahren mit ihrem Pkw zur Arbeit. Doch im dichten Berufsverkehr steigen die Unfallrisiken. „Im Jahr 2014 passierten allein auf dem Arbeitsweg fast 175.000 Unfälle“, so Sina Schmitt, Expertin beimKfz-DirektversichererR+V24. Gut zu wissen: „Die Kosten für Reparaturen und einiges mehr können Betroffene von der Steuer absetzen. Vorausgesetzt, der Unfall fand auf direktem Weg von der Wohnung zur Arbeitsstelle statt.“

Springen Arbeitgeber oder Versicherung nicht ein, sind Unfallkosten als Werbungskosten von der Steuer absetzbar. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Fahrer nur einen Teil oder alles tragen muss. Zudem kann der Betroffene jeden mit dem Unfall zusammenhängenden Posten beim Fiskus geltend machen: „Von der Reparatur, einem Abschleppwagen und beschädigter Kleidung über Selbstbeteiligung, Gutachter oder Rechtsanwalt bis hin zum Leihwagen“, so R-V24-Expertin Sina Schmitt. „Einen Höchstbetrag gibt es nicht.“

Voraussetzung ist: „Der Zusammenstoß passierte auf dem direkten Arbeitsweg, bei einer Dienstreise oder während anderer beruflicher Fahrten“, so Schmitt von R+V24. „Umwege zum Bäcker oder Geldabheben sind nicht abgedeckt.“ Auch hier bestätigen Ausnahmen die Regel. Hatte der Umweg betriebliche Gründe, etwa das Abholen eines Kollegen, Tanken oder eine dienstliche Besorgung, sind die Kosten doch absetzbar. Auch das Abgeben des Kindes im Kindergarten oder bei der Tagesmutter ist versichert.

Für die Steuererklärung gilt: Wenn möglich sollten Betroffene eine Bestätigung des Arbeitgebers über den Anlass der Fahrt beilegen. Auch Rechnungen, Quittungen, Gutachten, ein polizeilicher Bericht oder Fotos sind hilfreich. Wer seine Steuererklärung online erstellt, sollte die Unterlagen für etwaige Rückfragen parat halten. Dienstliche Unfallkosten sind Werbungskosten. In seltenen, privaten Fällen können Betroffene die Kosten als Sonderausgaben oder außergewöhnliche Belastungen absetzen.

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Online bestellen aus dem Ausland

Dafür interessiert sich unter Umständen auch der Zoll.

Im Internet sind viele Artikel günstiger als im Ladengeschäft zu haben. Vorsicht ist aber geboten, wenn Waren aus dem Ausland gekauft werden. Hier ist zum einen auf die einschlägigen Zoll- und Steuerbestimmungen zu achten. Besonders günstige Preise sind manchmal aber auch ein Hinweis darauf, dass dreiste Fälschungen angeboten werden oder der Händler nicht über die erforderlichen Verkaufs-Lizenzen verfügt. Worauf man achten sollte und welche Konsequenzen drohen, erläutern ARAG Experten.

Kaffee, Alkohol, Zigaretten, Parfüm
Grundsätzlich dürfen innerhalb des EU-Binnenmarktes Waren frei gehandelt werden. Zölle und Steuern fallen also nicht an. Doch gibt es Ausnahmen. Zu beachten sind insbesondere einige so genannte hochsteuerbare Waren. Das sind Waren, für die neben der Mehrwertsteuer besondere Verbrauchssteuern erhoben werden. Zu diesen hochsteuerbaren Waren zählen vor allem Kaffee, Alkohol, Zigaretten, Parfums und Eau de Toilettes. Während den meisten Menschen bekannt ist, dass auf Alkohol und Zigaretten neben der Mehrwertsteuer eine Verbrauchssteuer erhoben wird, ist die Kaffeesteuer als Verbrauchssteuer relativ unbekannt. Werden jedoch Kaffee oder auch nur kaffeehaltige Produkte, wie Kaffeepads, beispielsweise günstig aus den Niederlanden bestellt – dort gibt es keine Kaffeesteuer – muss diese nachträglich gezahlt werden, ansonsten liegt Steuerhinterziehung vor. Wenn auf Internetseiten damit geworben wird, der Versand sei steuerfrei, sind daher oft potentielle Betrüger am Werk. Auch beim Kauf von so genannten EU-Zigaretten ist Vorsicht geboten. Auf keinen Fall sollten bei solchen Transaktionen Vorauszahlungen getätigt werden.

Wie hoch sind die Freigrenzen?
Einfuhrabgaben auf die genannten Produkte fallen aber erst bei einer Sendung mit einem Wert von 22 Euro an. Ausgenommen von der Befreiung ist allerdings Kaffee, so dass bereits für das erste Pfund sämtliche Einfuhrabgaben fällig werden. Höhere Freigrenzen gibt es für Reisemitbringsel, also bei persönlicher Einfuhr zum privaten Gebrauch. Diese gelten aber nicht für den Versand. Die Reisefreigrenzen können auf den Internetseiten des Zolls eingesehen werden.

Einfuhr aus Drittländern
Während es innerhalb des EU-Binnenmarktes für die Verbraucher wenige relevante zollpflichtige Waren gibt, fallen außerhalb der EU jedoch bei der Einfuhr fast aller Produkte Abgaben an. Für sämtliche Waren, die über das Internet in einem Drittland bestellt und von dort aus nach Deutschland versandt werden, müssen Zölle und eventuell weitere Abgaben entrichtet werden. Hier gilt eine Freigrenze von 22 Euro. Es gibt allerdings einen Unterschied bezüglich der Freigrenze zwischen Zöllen und Steuern: Bis zu einem Wert von 22 Euro pro Sendung werden keinerlei Einfuhrabgaben erhoben, Zölle fallen erst ab 150 Euro an. Ab 22 Euro sind daher trotz der Freigrenze die Einfuhrumsatzsteuer und eventuelle Sondersteuern zu entrichten. Für alkoholische Erzeugnisse, Parfüm und Eau de Toilette gilt die Zollbefreiung bis 150 Euro nicht.

Wie hoch sind die Zölle?
Die Höhe des zu zahlenden Zolls richtet sich nach dem Warentyp und unterscheidet sich dabei stark. Der Einfuhrzoll für einen DVD-Player liegt beispielsweise bei 13,9 Prozent während der Zoll für einen MP3-Player zwischen zwei und 4,5 Prozent liegt. Für Textilien liegt er bei 12 Prozent. Bücher sind zollfrei. Die anfallenden Zölle sind vorher nur schwer zu ermitteln, da ähnliche Geräte verschieden hohen Zöllen unterliegen. Hinzu kommt noch die Einfuhrumsatzsteuer von meist 19 Prozent. Genauere Auskünfte erteilt das Zoll-Infocenter.

Ermittlung des Warenwertes
Bei der Feststellung, ob Wertgrenzen eingehalten sind, ist der Gesamtwert der Ware ausschlaggebend. Entscheidend ist, welcher Betrag tatsächlich gezahlt wurde, um die Ware zu erhalten. Sollten im Rechnungsendbetrag Portokosten enthalten sein, werden diese nicht herausgerechnet. Maßgebend für die Feststellung, ob die Wertgrenze von 150 bzw. 22 Euro eingehalten wurde, ist der Warenwert einschließlich der ggf. enthaltenen ausländischen Umsatzsteuer. Ist die Wertgrenze von 22 Euro überschritten, sind Abgaben zu erheben.

Markenware und Einfuhrverbote
Äußerste Vorsicht ist geboten, wenn Markenartikel zu auffällig niedrigen Preisen angeboten werden. Dies wird meist daran liegen, dass der Verkäufer entweder nicht über die Lizenz verfügt, das Produkt zu verkaufen, oder es sich schlicht um Fälschungen handelt. Zu beachten sind auch Einfuhrverbote für bestimmte Artikel. Nahrungsergänzungsmittel können unter das deutsche Arzneimittelgesetz fallen und dürfen dann nur auf ärztliche Verordnung über eine Apotheke bezogen werden. Einfuhrverbote bestehen auch für im Ausland frei verkäufliche Waffen oder Feuerwerkskörper bzw. für jugendgefährdende oder verfassungswidrige Schriften (Computerspiele, Bücher, etc). In diesen Fällen kann der Zoll die Produkte beschlagnahmen. Der Beschlagnahme folgt eine zweiwöchige Frist, innerhalb derer der Maßnahme widersprochen werden kann. Wird die Beschlagnahme rechtskräftig, wird die Ware eingezogen und schließlich vernichtet.

Fazit
Abschließend raten die ARAG Experten bei Bestellungen aus dem Ausland immer zur Vorsicht. Es drohen Nachzahlungen, wenn die Waren abgeholt werden sollen. Werden Waren vom Zoll rechtmäßig vernichtet, gibt es auch keine Entschädigung, selbst wenn der Käufer unwissentlich handelte.

Download des Textes:
http://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/internet-und-computer/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand auch über die leistungsstarken Tochterunternehmen im deutschen Komposit-, Kranken- und Lebensversicherungsgeschäft sowie die internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in 14 weiteren europäischen Ländern und den USA – viele davon auf führenden Positionen in ihrem jeweiligen Rechtsschutzmarkt. Mit 3.700 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,6 Milliarden EUR.

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R+V24: Steuern sparen – Beiträge zur Kfz-Haftpflichtversicherung absetzen

Wiesbaden, 24. November 2015. Am Jahresende flattern immer eine Menge Abrechnungen ins Haus. Einige der Kosten können Verbraucher von der Steuer absetzen – beispielsweise die für die Kfz-Haftpflichtversicherung. „Jeder Autobesitzer muss eine Haftpflichtversicherung abschließen“, so Andreas Tepe, Experte beim Kfz-Direktversicherer R+V24. „Die Beiträge dafür können Versicherte beim Finanzamt geltend machen.“ Es gibt jedoch Unterschiede zwischen beruflicher und privater Nutzung, etwa wo die Kosten in der Steuererklärung eingetragen und in welcher Höhe sie angerechnet werden.

Wer sein Fahrzeug ausschließlich privat fährt, kann die Kfz-Haftpflichtversicherung in voller Höhe als Sonderausgabe in der Kategorie „Vorsorgeaufwendung“ angeben. Privat heißt dabei: „Der Versicherte nutzt seinen Wagen weder für den Arbeitsweg noch für sonstige Dienstfahrten“, erklärt R+V24-Experte Tepe. Je nach Berufsstatus gelten dabei unterschiedliche Höchstbeträge: „Beamte, Rentner, Angestellte und Pensionäre können Kosten bis zu einer Höhe von 1.900 Euro absetzen, Selbstständige bis zu 2.800 Euro. Zu Vorsorgeaufwendungen zählen auch Kranken- oder andere Haftpflichtversicherungen – die Grenze ist somit oft schnell erreicht.

Wer sein Auto hingegen beruflich oder dienstlich nutzt, gibt die Beiträge für die Kfz-Haftpflichtversicherung in der Steuererklärung als Werbungskosten an – aber nur den privaten Nutzungsanteil. „Liegt dieser bei 30 Prozent, kann der Versicherte demnach 30 Prozent der Kosten für die Kfz-Haftpflichtversicherung absetzen“, so Tepe von der R+V24. Hintergrund: „Für den Arbeitsweg sowie dienstliche Fahrten gibt es zur steuerlichen Entlastung bereits die Entfernungspauschale.“ Im Übrigen gilt in allen Fällen: Der Fahrzeughalter muss auch der Versicherungsnehmer sein – sonst gibt es kein Geld zurück.

Unfall auf dem Arbeitsweg
Ein weiterer Fall für die Steuererklärung sind Unfallkosten. Diese sind dann absetzbar, wenn der Autounfall auf dem Arbeitsweg, bei einer Dienstreise oder während anderer beruflicher Fahrten passiert. Muss der Betroffene einen Teil der Kosten oder sogar alles selbst bezahlen, kann er den entsprechenden Betrag ebenfalls unter Werbungskosten angeben. Wichtig für jede Steuererklärung: immer Belege oder Kontoauszüge als Nachweis für das Finanzamt parat haben.

R+V24, die Kfz-Direktversicherung der R+V, bietet umfassenden Versicherungsschutz über das Internet. Unter www.rv24.de können Autofahrer und Motorradfahrer Verträge einfach online abschließen und verwalten. Im Schadenfall steht den Kunden ein persönlicher Schadenservice mit 24-Stunden-Hotline zur Verfügung.

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