Schlagwort: Spessart

Wandern, wo der Rotwein wächst

Wein und Kultur auf dem Fränkischen Rotwein Wanderweg

Im Grünen wandern und „den Roten“ genießen – der in Deutschland einzigartige ­Fränkische Rotwein Wanderweg durchquert die vielseitigen Weinlagen Churfrankens an der Westflanke des Spessarts, oberhalb des Maintals.

Ein wohl gefülltes Rotweinglas markiert den Verlauf des Fränkischen Rotwein Wanderweges (FRW) entlang seiner 79 Kilometer langen Wegeführung. Der Startpunkt im Norden ist die Gemeinde Großwallstadt, der Endpunkt der inzwischen wohl bedeutendste Rotweinort Frankens, die Winzergemeinde Bürgstadt – einer der 100 Genussorte Bayerns. Die Strecke des FRW ist in sechs Etappen aufgeteilt, die unabhängig voneinander in Angriff genommen werden können.

Probier’s mal mit Gemütlichkeit
Der Schwierigkeitsgrad ist insgesamt als „mittel“ anzugeben – je nach gewählter Etappe sind Aufstiege von rund 200 Höhenmetern und ebensolche Abstiege zu bewältigen. Die sehr gut ausgebauten und gepflegten Wege lassen sich allerdings durchweg bequem laufen. So strengt es auch nicht sonderlich an, während der Wanderung Gespräche miteinander zu führen. Wer den Komfort des Wanderns ohne Gepäck zu schätzen weiß, nutzt den Transfer-Service und lässt sich oder seiner Reisegruppe diese Last von den Schultern nehmen (von ts-touristik.de). Entlang des Weges laden zahlreiche Gasthäuser und Häckerwirtschaften zum Einkehren sowie eine Vielzahl von Weinfesten zum Mitfeiern ein. Auskünfte zu Häcken und Weinfesten gibt der alljährlich erscheinende ChurfrankenWeinkalender. Das Bioweingut Stritzinger (weinbau-stritzinger.de) bietet dazu den Service eines Picknicks im Weinberg und liefert alles Erforderliche an Ort und Stelle.

Weinproben und Klosterbesuche
Man sieht nur, was man weiß: Gruppenreisende können zertifizierte „Gästeführer/innen Weinerlebnis Franken“ buchen, die mit ihren Informationen zu Land, Leuten und regionaler (Rot)Weinkultur den Erlebniswert einer Wanderung auf dem FRW markant erhöht – und sogar zu einer kleinen Weinprobe einladen.
Der FRW schlängelt sich durch eine besonders sonnenverwöhnte Region Bayerns. Es sind die warmen Rottöne des Buntsandsteins, die das liebliche Landschaftsbild Churfrankens und die Augenweide-Architektur seiner Weinorte, Schlösser, Burgen und Klöster prägen. Entlang der Route sind nicht allein die vielen Weinorte besuchenswert: Das Kloster Engelberg und die Festspiel-Ruine Clingenburg zu erkunden, ist nahezu ein Muss. Der am Wege gelegene Churfranken-Kräutergarten und der ihm direkt benachbarte Churfranken-Klettersteig sind ein weiteres empfehlenswertes „Kann“. Eine interaktive Wanderkarte ermöglicht es, Wanderungen auf den Etappen des FRW genau zu planen. Alle relevanten Reiseinformationen, von Infobroschüren (digital und print) über interaktive Karten bis hin zu Wissenswertem für die Reiseplanung, stellt der Tourismusverband Churfranken auf www.churfranken.de zur Verfügung.

Autor: Mainland Miltenberg – Churfranken e.V.
Bilder: Churfranken e.V. / News Verlag

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Mobilitätsnetz Spessart: Jetzt unterwegs mit flinc!

SPESSARTregional startet neues Mobilitätsangebot

Mobilitätsnetz Spessart: Jetzt unterwegs mit flinc!

Ob unterwegs in die Schule, zur Arbeit, zum Fußball oder Gesangsverein, zum Arzt oder zum Einkaufen – mobil zu sein, ist für alle Generationen eine grundlegende Voraussetzung für ein aktives Leben im ländlichen Raum. SPESSARTregional setzt nun auf das internetbasierte Mitfahrnetzwerk „flinc“ und dessen Verknüpfung zum ÖPNV. Für die Bürger bedeutet das: Es gibt Mitfahrgelegenheiten und passende ÖPNV-Verbindungen aus einer Hand.

Der Verband SPESSARTregional hat die Initiative ergriffen und startet in Kooperation mit der Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig mbH das regionale Mitfahrnetzwerk flinc. Bürgerinnen und Bürger können einfach zu „flincern“ werden. Nach der Registrierung unter www.flinc.de/spessart können sie als Fahrer Mitfahrangebote einstellen oder als Mitfahrer passende Mitfahrgelegenheiten suchen. In Echtzeit werden von Tür zu Tür mögliche Fahrten und auch ein Preis, über den sich Fahrer und Mitfahrer individuell einigen können, vorgeschlagen. Gleichzeitig liefert das System zu jedem Fahrtwunsch auch die passende ÖPNV-Verbindung. So kann jeder das für ihn passende Angebot wählen. Zuverlässigkeit und Vertrauen sind oberstes Gebot. Alle Nutzer sind mit E-Mail-Adresse und Handynummer registriert. Und jeder Nutzer und jede Nutzerin entscheidet wann, wohin und mit wem er / sie fährt. Der Dienst ist kostenlos und funktioniert auch mit einer App auf allen Smartphones.

Bürgermeister Lothar Büttner, Vorsitzender von SPESSARTregional erläutert „Wir haben viele Menschen in der Region, die täglich weite und zahlreiche kurze Strecken mit dem Auto unterwegs sind. Sie wissen zumeist gar nicht, dass in unmittelbarer Nachbarschaft oder im nächsten Ort fast die gleichen Strecken zurückgelegt werden.“ Mit flinc kann jetzt das große Potential möglicher Fahrgemeinschaften erschlossen und mit dem ÖPNV verknüpft werden.

Susanne Simmler, Erste Kreisbeigeordnete des Main-Kinzig-Kreises ist begeistert von der Initiative. „Denn gemeinsam unterwegs zu sein, steht nicht nur für eine neue Mobilitätsvielfalt, sondern ist auch ein Zugewinn für die Umwelt.“
„Aktiv werden, müssen die Bürger aber selbst“, betont Michael Hübl, einer der Gründer von flinc. Ursprünglich zu Hause in Schlüchtern-Hohenzell, kennt er sich mit Höhen und Tiefen der Mobilität im ländlichen Raum bestens aus. Deshalb war es bei der Gestaltung von flinc wichtig, dass jeder mitmachen kann. Je mehr Fahrer und Mitfahrer teilnehmen, desto vielfältiger kann man in der Region „flinc“ unterwegs sein!
„Kreisbeigeordneter Matthias Zach, zuständiger Verkehrsdezernent ist überzeugt von dem eingeschlagenen Weg. „In der Integration verschiedener Mobilitätsangebote liegt die Zukunft“. Deshalb wird das Vorhaben von der Kreisverkehrsgesellschaft Main-Kinzig mbH tatkräftig unterstützt.

In den nächsten drei Jahren wird sich SPESSARTregional intensiv um den Aufbau des Mitfahrnetzwerkes bemühen, das Schritt für Schritt zum Selbstläufer werden soll. Dafür erhält der Verband EU-Fördermittel in Höhe von 49.558 Euro aus dem LEADER-Programm.

Foto: Gemeinsam mit Vize-Landrätin Susanne Simmler, Kreisbeigeordneten Matthias Zach und Michael Hübl, Mitbegründer von flinc, startet der Verband SPESSARTregional das neue Mobilitätsangebot flinc unterwegs im Spessart

Der Verband SPESSARTregional engagiert sich für eine nachhaltige Entwicklung des hessischen Spessart. Dreizehn Kommunen, der Main-Kinzig-Kreis sowie zahlreiche Wirtschafts- und Sozialpartner stellen sich gemeinsam der Herausforderung, die ländliche Region zukunftsfähig zu gestalten.

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