Schlagwort: soziale Arbeit

Wie Professionalität in der Sozialen Arbeit aussehen muss

Wie Professionalität in der Sozialen Arbeit aussehen muss

Sozialarbeiter_innen sind die Anwält_innen ihrer Klientinnen und Klienten. Deren Interesse steht über allem. Manchmal führt dies zu Herausforderungen, vor allem wenn Ungleichheiten die Arbeit auf Augenhöhe erschweren. Soziale Arbeit sollte deshalb immer auf einer bewusst durchdachten, professionellen Grundlage beruhen. Was aber heißt das und welche Folgen ergeben sich aus diesem Anspruch? Hannah Rüffert eröffnet in Professionalität in der Sozialen Arbeit und die Vermeidung unprofessionellen Handelns neue Blickwinkel. Ihr Buch ist im November 2019 im GRIN Verlag erschienen.

Ein besonderes Augenmerk des Buches liegt auf der häufig zu großen Distanz in der Arbeitsbeziehung, welche professionelles Arbeiten in ähnlichem Maße verhindert wie übertriebene Nähe. Es gibt verschiedene Formen bewusster und unbewusster Ausschließung, die dazu führen, dass sich die Klient_innen abgelehnt fühlen. Die Aufgabe der Sozialen Arbeit besteht darin, dieses Gefühl zu vermeiden und stattdessen Verständnis und Empathie zu zeigen. Was hierfür nötig ist, erklärt Hannah Rüffert in Professionalität in der Sozialen Arbeit und die Vermeidung unprofessionellen Handelns.

Selbstreflexion bringt Schutz vor Unprofessionalität

Professionalität heißt nicht nur, Experte auf einem bestimmten Gebiet zu sein, sondern auch, den Klient_innen Wertschätzung entgegenzubringen. Die Klientin ist ebenso Expertin wie die Sozialarbeiterin – sie kennt sich selbst am besten. Dies zu verstehen und sich in die Gefühlswelt der Klient_innen hineinzuversetzen, ist die Grundlage professioneller Sozialer Arbeit. Hierfür ist es nötig, jegliche – auch unbewusste – Ausschließung zu vermeiden. Wie dies gelingt, erläutert Hannah Rüffert in „Professionalität in der Sozialen Arbeit und die Vermeidung unprofessionellen Handelns“: Den wirksamsten Schutz bietet das bewusste Auseinandersetzen mit den eigenen Fähigkeiten und Schwächen. Nur auf diese Weise vermeidet man ein versehentliches Moralisieren des Klienten. Das Buch richtet sich an Sozialarbeiter_innen und all jene, die in sozialen oder kundenorientierten Berufen arbeiten.

Über die Autorin

Hannah Rüffert arbeitet als Sozialarbeiterin in einem Krankenhaus. Während des Studiums an der Hochschule Mannheim sammelte sie umfangreiche Erfahrungen in Form von Praktika und Ehrenämtern in Schulen, in der JVA, im Kinderheim und in der Arbeit mit kognitiv beeinträchtigten Menschen.

Das Buch ist im November 2019 im GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-346-06582-7)

Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/507072

Kostenlose Rezensionsexemplare sind direkt über den Verlag unter presse@grin.com zu beziehen.

Der GRIN Verlag publiziert seit 1998 akademische eBooks und Bücher. Wir veröffentlichen alle wissenschaftlichen Arbeiten: Hausarbeiten, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Dissertationen, Fachbücher uvm.

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Wie unsere Gesellschaft Jugendliche vernachlässigt

Wie unsere Gesellschaft Jugendliche vernachlässigt

Vernachlässigung ist in Deutschland noch immer ein aktuelles und weit verbreitetes Problem. Allerdings erleben meist nur Kinder Mitgefühl und Hilfsbereitschaft. Jugendliche werden dagegen für ihre Probleme selbst verantwortlich gemacht. Annika Quednau zeigt in Jugend. Eine vernachlässigte Generation, dass nicht aufgearbeitete Traumata aus der Kindheit in Jugendlichen nachwirken. Ihr Buch ist im September 2019 beim GRIN Verlag erschienen.

Bei 13- bis 18-Jährigen ist das Risiko einer Depression oder sogar eines Suizids besonders hoch. Sie stehen vor emotionalen Herausforderungen, die prägend für ihre weitere Entwicklung sind. Viel zu oft werden sie dabei alleingelassen. Annika Quednau hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, auf die Sorgen und Bedürfnisse von Jugendlichen aufmerksam zu machen. Sie führt Interviews mit Experten aus der Jugendhilfe und betroffenen Jugendlichen. In ihrem Buch Jugend. Eine vernachlässigte Generation erklärt sie, welche Folgen Vernachlässigung bei Jugendlichen hat.

Immer mehr Jugendliche gehen verloren

In der sozialen Arbeit gibt es immer wieder Trends, die die Gesellschaft vorgibt. Im Moment liegt Frühförderung im Trend, sodass vor allem sehr junge Kinder gefördert werden. Verbunden ist das mit der Annahme, dass es ab einem gewissen Alter zu spät ist, um noch etwas zu bewirken. Ältere Kinder und Jugendliche erhalten deshalb oft nicht die notwendigen Hilfen. Sie werden aufgegeben und marginalisiert. Auch die Politik nimmt Jugendliche nicht ernst, das zeigt sich deutlich anhand der „Fridays für future“-Bewegung. Jugendliche müssen heutzutage ihren Platz finden in einer pluralen Leistungsgesellschaft, die sich im Umbruch befindet. Immer mehr Jugendliche gehen dabei verloren. Annika Quednau richtet sich mit ihrem Buch „Jugend. Eine vernachlässigte Generation“ deshalb an Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Lehrer, Erzieher sowie Politiker.

Über die Autorin

Annika Quednau ist Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin. Schon früh hat sie sich ehrenamtlich für Schwächere in der Gesellschaft eingesetzt und zahlreiche Praktika im sozialen Bereich absolviert. Dabei arbeitete sie mit Kindern und Jugendlichen, die misshandelt, missbraucht und vernachlässigt wurden. Seit 2009 engagiert sie sich im CJD Jugendmigrationsdienst Uelzen, dessen Leitung sie im Januar 2018 übernommen hat. Besonders wichtig sind ihr die offenen Angebote für 12- bis 23-Jährige.

Das Buch ist im September 2019 beim GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-346-03112-9).

Direktlink zur Veröffentlichung: https://www.grin.com/document/501049

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Wie unsere Gesellschaft Jugendliche vernachlässigt

Wie unsere Gesellschaft Jugendliche vernachlässigt

Vernachlässigung ist in Deutschland noch immer ein aktuelles und weit verbreitetes Problem. Allerdings erleben meist nur Kinder Mitgefühl und Hilfsbereitschaft. Jugendliche werden dagegen für ihre Probleme selbst verantwortlich gemacht. Annika Quednau zeigt in Jugend. Eine vernachlässigte Generation, dass nicht aufgearbeitete Traumata aus der Kindheit in Jugendlichen nachwirken. Ihr Buch ist im September 2019 beim GRIN Verlag erschienen.

Bei 13- bis 18-Jährigen ist das Risiko einer Depression oder sogar eines Suizids besonders hoch. Sie stehen vor emotionalen Herausforderungen, die prägend für ihre weitere Entwicklung sind. Viel zu oft werden sie dabei alleingelassen. Annika Quednau hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, auf die Sorgen und Bedürfnisse von Jugendlichen aufmerksam zu machen. Sie führt Interviews mit Experten aus der Jugendhilfe und betroffenen Jugendlichen. In ihrem Buch Jugend. Eine vernachlässigte Generation erklärt sie, welche Folgen Vernachlässigung bei Jugendlichen hat.

Immer mehr Jugendliche gehen verloren

In der sozialen Arbeit gibt es immer wieder Trends, die die Gesellschaft vorgibt. Im Moment liegt Frühförderung im Trend, sodass vor allem sehr junge Kinder gefördert werden. Verbunden ist das mit der Annahme, dass es ab einem gewissen Alter zu spät ist, um noch etwas zu bewirken. Ältere Kinder und Jugendliche erhalten deshalb oft nicht die notwendigen Hilfen. Sie werden aufgegeben und marginalisiert. Auch die Politik nimmt Jugendliche nicht ernst, das zeigt sich deutlich anhand der „Fridays für future“-Bewegung. Jugendliche müssen heutzutage ihren Platz finden in einer pluralen Leistungsgesellschaft, die sich im Umbruch befindet. Immer mehr Jugendliche gehen dabei verloren. Annika Quednau richtet sich mit ihrem Buch „Jugend. Eine vernachlässigte Generation“ deshalb an Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Lehrer, Erzieher sowie Politiker.

Über die Autorin

Annika Quednau ist Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin. Schon früh hat sie sich ehrenamtlich für Schwächere in der Gesellschaft eingesetzt und zahlreiche Praktika im sozialen Bereich absolviert. Dabei arbeitete sie mit Kindern und Jugendlichen, die misshandelt, missbraucht und vernachlässigt wurden. Seit 2009 engagiert sie sich im CJD Jugendmigrationsdienst Uelzen, dessen Leitung sie im Januar 2018 übernommen hat. Besonders wichtig sind ihr die offenen Angebote für 12- bis 23-Jährige.

Das Buch ist im September 2019 beim GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-346-03112-9).

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Rassismus im Alltag – wie Soziale Arbeit intervenieren kann

Rassismus im Alltag - wie Soziale Arbeit intervenieren kann

Weltoffen und tolerant, bunt und vielfältig – mit diesen Werten beschreibt sich die deutsche Gesellschaft gerne selbst. Doch Untersuchungen wie die so genannte Heitmeyer-Studie und die Erfolge der AfD zeigen ein anderes Bild: Rassismus und Menschenfeindlichkeit sind auch in der Mitte der Gesellschaft tief verankert. Genau hier muss die Soziale Arbeit intervenieren, so die These von Anna-Serafina Löffler, deren Buch „Rassismus und Menschenfeindlichkeit in der Mitte der Gesellschaft. Perspektiven der Intervention für die Soziale Arbeit“ im GRIN Verlag erschienen ist.

„Wir schaffen das!“, dieser Satz von Angela Merkel ist berühmt geworden. Doch wer ist eigentlich „Wir“? Anna-Serafina Löffler stellt diese Frage an den Beginn ihrer Untersuchung. Für viele Deutsche ist jenes „Wir“ geprägt durch die nostalgische, aber faktisch falsche Vorstellung einer homogenen Bevölkerung. Das machen sich Rechtsextremisten und -populisten zunutze, wenn sie das Schreckensszenario einer „überfremdeten“ Gesellschaft an die Wand malen. In der Folge sind die Zahlen rassistisch motivierter Straftaten gestiegen und rassistische und menschenfeindliche Aussagen scheinen wieder salonfähig zu werden. Und das nicht nur am „rechten Rand“, sondern auch in der so genannten „Mitte der Gesellschaft“.

Den Demagogen nicht das Feld überlassen – Perspektiven der Intervention

In „Rassismus und Menschenfeindlichkeit in der Mitte der Gesellschaft. Perspektiven der Intervention für die Soziale Arbeit“ schildert Löffler die Tragweite des Alltagsrassismus in unserer Gesellschaft. Die Autorin zeigt, dass Rassismus und Menschenfeindlichkeit keine Probleme sind, die nur wenige betreffen. Detailliert beschreibt sie die Entwicklung des Rassismus in seinen verschiedenen Varianten und zeigt anhand der aktuellen Flüchtlingssituation, wie rassistische Zuschreibungen in Sprache, Medien und Kriminalstatistiken reproduziert werden. Löffler nimmt in ihrem Buch auch die größeren Zusammenhänge in den Blick und betont, dass die Verbreitung von Ungleichwertigkeitsideologien eng mit sozialen und ökomischen Faktoren verbunden ist.

Besonderes Augenmerk richtet die Autorin auf das Feld der Sozialen Arbeit. Die größte Herausforderung einer rassismuskritischen Sozialpädagogik liegt darin, dass sie oft erst dann beginnt, wenn sich menschenfeindliche Tendenzen bereits zeigen. Eine Intervention zielt hier auf die Vermittlung von Wissen und die Reflexion von rassistischen Zuschreibungen – und versucht, die Alltäglichkeit dieser Denkmuster zu durchbrechen. Letztlich, so Löffler, gehe es hierbei jedoch um Symptombekämpfung. Die Ursachen für rassistische Denkmuster könne die Soziale Arbeit nicht beheben. Dies, so ihre Schlussfolgerung, ist Aufgabe des Staates.

Das Buch ist im Januar 2017 im GRIN Verlag erschienen (ISBN: 978-3-96095-028-8).
Direktlink zur Veröffentlichung: http://www.grin.com/de/e-book/342670/

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Pilotprojekt: Soziale Tage in der Stiftung Waldheim

Pilotprojekt: Soziale Tage in der Stiftung Waldheim

Soziales Verständnis: Azubis der kwb Germany mit Kunden der Tagesförderstätte der Waldheim Stiftung. (Bildquelle: Waldheim Gruppe)

Bremen/Stuhr, 04. November 2016 – Das Handels- und Dienstleistungsunternehmen für Elektrowerkzeuge und Handwerkzeuge kwb Germany GmbH schickte elf Auszubildende in die Tagesförderstätten der Stiftung Waldheim, um Verständnis für soziale Arbeit zu wecken. Gemeinsames Fazit nach sechs Tagen: Voller Erfolg für alle Beteiligten!

Zwei Welten prallen aufeinander: Auf der einen Seite elf 18- bis 24-Jährige, die gerade eine Ausbildung zum Kaufmann bzw. zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel sowie in der Lagerlogistik absolvieren. Auf der anderen Seite rund 80 Menschen mit Behinderung, die in der Tagesförderstätte am Kuckucksweg in Langwedel/Cluvenhagen, kurz TaK, individuellen Förder- und Beschäftigungsangeboten nachgehen. Zwar kennt man sich, zumindest dem Namen nach, schließlich arbeiten einige der TaK-Beschäftigten seit nunmehr elf Jahren als externer Dienstleister für die kwb Germany und führen eine Vielzahl einfacher Verpackungstätigkeiten aus. Aber wissen tut man eigentlich wenig voneinander.

Azubis schärfen soziales Bewusstsein

„Für uns war es eine gute Gelegenheit, einmal einen Blick hinter die Kulissen eines unserer Lieferanten zu werfen“, sagt Angela Thöle, Personalleiterin bei kwb Germany. Sie ergänzt: „Um bei unseren Azubis Verständnis für ganz andere Arbeitsabläufe als die eigenen zu wecken. Auch wollten wir unseren Auszubildenden die Möglichkeit bieten, einmal über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken und gleichzeitig das soziale Bewusstsein zu schärfen.“

Gesagt, getan: Nach zwei Tagen intensiver Planung bei kwb Germany, bei der unter anderem Fragen besprochen wurden wie „Welche Erwartungen haben wir von einer Tagesförderstätte für Menschen mit Behinderung?“ oder „Wie gehen wir richtig mit Menschen um, die eine Behinderung haben?“, fuhr der Bus von kwb Germany in der TaK vor. An Bord neugierige und auch etwas unsichere Azubis, die in jeweils kleinen Gruppen zwei Tage lang verschiedenen Beschäftigungsgruppen der TaK zugeteilt wurden. Immer dabei die qualifizierten Fachkräfte der Stiftung Waldheim.

„Anfangs dachte ich: Wow, mit Behinderten zu arbeiten, ist bestimmt komisch“, sagt Nico Krabbes, Azubi im ersten Lehrjahr bei kwb Germany. „Aber schon nach kurzer Zeit habe ich mich sogar wohl gefühlt. Abends freute ich mich auf den nächsten Tag.“ Cord Wicke, 19 Jahre alt, fügt hinzu: „Alle sind total nett miteinander umgegangen.“ Sina Dietrich, Azubi im dritten Lehrjahr ergänzt: „Nach den zwei Tagen wäre ich gern noch ein paar Tage länger geblieben!“.
Auch die Beschäftigen der TaK waren gespannt, was sie erwartet. Zwar gibt es häufig neue Praktikanten, die ihre sozialen Kompetenzen in den Tagesförderstätten der Stiftung Waldheim erweitern wollen, aber gleich elf neue Gesichter innerhalb von sechs Tagen, das war etwas völlig Neues.

Abbau von Hemmschwellen

„Alle haben sich gut vorbereitet“, informiert Lüder Stumpenhusen, Fachdienstleiter Stiftung Waldheim für den Bereich Tagesförderstätten. „Das war zwar für alle Beteiligten recht arbeitsintensiv, der Mühe aber allemal wert. Für uns ist das gelebte Inklusion. Die kwb-Azubis tragen ihre Erfahrungen, die sie bei uns gemacht haben, hinaus in ihre Welt. So werden Hemmschwellen und Berührungsängste gegenüber beeinträchtigten Menschen in der Welt der nichtbehinderten Menschen Stück für Stück abgebaut.“

Die Stiftung Waldheim und somit die Tagesförderstätten haben ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem und bieten ihre Dienstleistungen in enger Zusammenarbeit mit den Waldheim Werkstätten unterschiedlichen Unternehmen an. Lüder Stumpenhusen erläutert: „Wir betreuen und fördern hier Menschen, die aufgrund der Art und Schwere ihrer Behinderung noch nicht einen Arbeitsplatz in einer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) einnehmen können. Arbeitsähnliche Prozesse wie wir sie mit der Firma kwb realisieren, sind sehr wichtig für uns, weil wir die Beschäftigten damit auf die Anforderungen in einer WfbM vorbereiten.“

Wertvolle Erfahrungen für Azubis

Angela Thöle von kwb Germany ergänzt: „Insgesamt arbeitet kwb derzeit mit sieben Werkstätten für behinderte Menschen und Tagesförderstätten zusammen. Aber noch nie waren wir vor Ort, wie jetzt in der Stiftung Waldheim, um mitzuarbeiten.“ Auch wenn diese Hospitanz eigentlich nicht zum offiziellen Ausbildungsinhalt gehört, kann sich Angela Thöle durchaus vorstellen, soziale Tage als festen Bestandteil ins Ausbildungsprogramm mit auf-zunehmen. „Zwar fehlen die Azubis in dieser Zeit in ihren Abteilungen, aber das, was sie aus der Stiftung Waldheim jetzt mitnehmen, ist für ihre Erfahrung von großem Wert. Meine Erwartungen an dieses Pilotprojekt wurden bei weitem übertroffen!“

Text und Bild erhalten Sie hier in unserem Presseforum.

Die kwb Germany GmbH, Mitglied der Einhell-Gruppe aus Landau a. d. Isar, beliefert Baumärkte und den Werkzeug-Fachhandel mit Elektrowerkzeugzubehör und Handwerkzeugen, damit die Menschen einfach und sicher ihr Zuhause schöner machen können. Das Unternehmen vertreibt seit über 80 Jahren seine Artikel unter den Marken kwb und Kraftixx in über 40 Ländern weltweit. 140 Mitarbeiter sind am Standort in Stuhr bei Bremen und in den Niederlanden für kwb tätig.

Bewohner der Stiftung Waldheim, aber auch externe Klienten mit Behinderung, erfahren hier tagesstrukturierende und lebenspraktische Beschäftigungsangebote. Kreative und sportliche Maßnahmen erweitern den Erfahrungsradius, gleichen Bedürfnisdefizite aus und schulen die Sinne. So lernen die Teilnehmer, Angebote außerhalb des Wohnumfeldes in Anspruch zu nehmen und üben soziales Leben in der Gemeinschaft.

Firmenkontakt
kwb Germany GmbH
Angela Thöle
Hauptstr. 132
28816 Stuhr
+49 421 89 94 122
angela.thoele@kwb.eu
http://www.kwb.eu

Pressekontakt
Fuchs Pressedienst und Partner
Franz Fuchs
Narzissenstr. 3b
86343 Königsbrunn
+49 82 31 60 93 536
info@fuchs-pressedienst.de
http://www.fuchs-pressedienst.de

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Dresdner Hoffußball Meisterschaft – gevekom GmbH gibt sozial Vollgas

Gemeinsam mit der Diakonie-Stadtmission Dresden hilft das Dresdner Telemarketing-Unternehmen Kindern sozial schwacher Familien

BildDresden, den 29. April 2014. „Sich für soziale Projekte einzusetzen. Sie voranzutreiben. Sie eben nicht nur finanziell, sondern auch personell und inhaltlich zu unterstützen, ist, was wirklich hilft!“ erklärt Roman Molch, Geschäftsführer der gevekom GmbH. Eines von Dresdens größten Direkt- und Telemarketingunternehmen, ein Branchenspezialist mit mehr als 200 Mitarbeitern, packt an und unterstützt zusammen mit der Diakonie- Stadtmission Dresden ein Projekt für Kinder aus sozial schwachen Familien. „Wir fanden das Projekt „Dresdner Hoffußball Meisterschaft“ der „Mobilen Kinderküche“ und des „Arbeitskreises Mobile Arbeit mit Kindern und Familie“ so großartig, dass wir uns beteiligen mussten. Hier erleben Kinder tolle Tage. Sie lernen gesundes Kochen, erfahren viel über ausgewogene Ernährung, haben einfach schöne Stunden. Sie spielen Fußball und sind Teil einer großen Gemeinschaft“, berichtet Roman Molch.

Zum dritten Mal findet die Dresdner Hoffußball Meisterschaft inzwischen statt. Fünf Termine (24.4., 28.5., 26.6., 16.9., 2.10.) sind 2014 gesetzt, mit jeweils 100 Teilnehmern im Alter von 6-14 Jahren, in verschiedenen Stadtteilen Dresdens. „Projekte wie dieses passen zu uns und unserer Firmenphilosophie. Nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Kinder brauchen Perspektiven. Sie suchen, wie wir Erwachsene bei unserem Job, Anerkennung, Spaß und Herausforderung. Oftmals geht es nur darum, Teil einer großen Familie sein“, weiß Roman Molch. „Was in den drei Standorten der gevekom GmbH längst etabliert ist, leben seine Mitarbeiter nun bei der Dresdner Hoffußball Meisterschaft den Kindern vor. Unsere Mitarbeiter verschiedener Unternehmensbereiche setzen sich ein, planen, organisieren und helfen, wo immer es geht.“ Mit den Kindern kochen, Fußballspiele pfeifen, Fotos schießen, Aufmerksamkeit und Zuneigung schenken. „Wir hatten einen riesigen Spaß“, berichtet Julia Domschke, eine der helfenden Mitarbeiterinnen der gevekom. „Unser Team gibt immer Gas, egal ob für das Unternehmen, für unsere Kunden oder für soziale Projekte. Freiwillige zu finden, ist hier leicht. Die gevekom gibt alles für uns. Da revanchieren wir uns gern, erst recht für Kinder und Projekte wie die Hoffußball Meisterschaft“, so Julia Domschke.

Vier Mitarbeiter der gevekom GmbH unterstützen allein den vergangenen Meisterschaftsspieltag am Donnerstag, den 24. April auf dem Waldspielplatz an der Fischhausstraße. Schon im Vorfeld halfen viele weitere mit ihrem ganzen Know-how, von Programmierern, über Designer, Projektmanager bis hin zu gestandenen Marketingprofis. So wurden Plakate, Broschüren und Flyer für die zukünftigen Veranstaltungen designt, mit dem Ziel weitere Träger und Unternehmen auf das Projekt „Dresdner Hoffußball Meisterschaft“ aufmerksam zu machen. Neben der personellen Unterstützung fand die gevekom Sponsoren für den Plakatdruck und die (Bio)-Lebensmittel. Außerdem steuerte die gevekom finanziell zum Einkauf der Lebensmittel bei. „Wir sind sehr dankbar über die Unterstützung der gevekom GmbH. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen waren uns zum ersten Termin in diesem Jahr eine große Hilfe. Daher freuen wir uns auch schon auf die weitere Zusammenarbeit“ so die Mitarbeitenden der Mobilen Kinderküche.
Also ist auch in Zukunft mit dem ständig wachsenden Team der gevekom GmbH zu rechnen. Und das nicht nur geschäftlich!

Alle Termine der Dresdner Hoffußball Meisterschaft: 28.05. Seidnitz Stadtjugendring Dresden e.V., 26.06. Plauen Mob Süd e.V., 16.09. Klotzsche CJD Heidenau Außenstelle Dresden und 02.10. Johannstadt JOJO

Über:

gevekom GmbH
Frau Julia Domschke
Altplauen 19
01187 Dresden
Deutschland

fon ..: 0351 21324 237
web ..: http://www.gevekom.de
email : julia.domschke@gevekom.de

gevekom GmbH – Wir verkaufen!

Mit mehr als sieben Jahren Erfahrung im Direkt- und Telemarketing gehört die gevekom GmbH zu den absoluten Branchenspezialisten. Mehr als 200 Mitarbeiter an drei Standorten machen die Leistungen des Unternehmens zum Erfolg. Getreu ihrem Motto ,,Wir verkaufen!“ ist die gevekom täglich für ihre Kunden im deutschsprachigen Raum aktiv. Mehr als 3 Millionen In- und Outboundcalls lassen die Telefondrähte jährlich glühen. Von Neukundengewinnung, über Kundenbindung, -Entwicklung und -Rückgewinnung, bis zum Forderungsmanagement bietet die gevekom GmbH ein umfassendes Dienstleistungsportfolio an.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.gevekom.de.

,,Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.“

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p>Pressekontakt:

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Altplauen 19
01187 Dresden

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