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„Der Zufall führte uns nach Jieyang“ – Brillenhersteller Menrad produziert seit 20 Jahren in Südchina

"Der Zufall führte uns nach Jieyang" - Brillenhersteller Menrad produziert seit 20 Jahren in Südchina

Geschäftsführer Eberhard Müller-Menrad kann Jieyang als Produktionsstandort empfehlen. (Bildquelle: MENRAD)

Stuttgart, 17. März 2017 – Jaguar, Joop!, Davidoff – die Ferdinand Menrad GmbH + Co. KG fertigt Brillengestelle exklusiver Labels. Das deutsche Traditi-onsunternehmen mit Sitz in Schwäbisch Gmünd ist seit über 100 Jahren bekannt für Design, Qualität und Anspruch. Produktionsstandort in China ist seit 1995 Jieyang. 600 chinesische Mitarbeiter produzieren dort seit mehr als 20 Jahren hochwertige Brillengestelle für den weltweiten Vertrieb. Geschäftsführer Eberhard Müller-Menrad führt das Unternehmen gemeinsam mit seinem Bruder in vierter Generation und ist überzeugt vom Standort Jieyang. Er sieht viele Vorteile für deutsche Unternehmer – gerade auch mit Blick auf das Großprojekt Metal Eco City.

Herr Müller-Menrad, Sie waren 1995 das erste ausländische Unternehmen, das sich in Jieyang ansiedelte. Warum haben Sie gerade Jieyang in der südchinesischen Provinz Guangdong als Standort gewählt?

Müller-Menrad: Das war Zufall. Unser chinesischer Partner hatte ein sehr gutes Netzwerk in Jieyang aufgebaut und wir erhielten viel Unterstützung von lokaler Ebene. Alle anderen deutschen Unternehmer sind damals nach Shenzhen ge-gangen. Dort wären wir einer von vielen gewesen. In Jieyang waren wir als erstes ausländisches Unternehmen ein Vorzeigeprojekt. Das hat uns sehr geholfen und wir haben die Entscheidung nie bereut.

Pionier zu sein, hat nicht nur Vorteile. Welche Herausforderungen hatten Sie zu bewältigen?

Müller-Menrad: Im Wesentlichen waren es zwei Herausforderungen: die Qualität und ausgebildete Mitarbeiter. Es war damals nicht einfach, ausgebildete Leute in der Brillenproduktion zu finden. Doch wir hatten bereits Erfahrung an unseren Standorten in anderen Ländern gesammelt. Wir haben unsere Mitarbeiter dann selbst ausgebildet. An das Thema „Qualitätsproduktion“ haben wir uns langsam getastet. Qualitätsprodukte gab es in Jieyang damals nicht. 1998 sind wir in die Produktionsstätte eingezogen, über die Jahre haben wir die Qualität behutsam angehoben und 2005 hatten wir europäischen Standard. Wir waren in Jieyang quasi eine kleine Qualitätsinsel. Heute ist das anders. Qualität spielt inzwischen eine immer größere Rolle in China und auch in Jieyang.

Ihre Produktionsstätte liegt im Zentrum von Jieyang. Es gibt jedoch Pläne, sie in der Metal Eco City anzusiedeln. Was halten Sie von dem deutsch-chinesischen Großprojekt?

Müller-Menrad: Wir haben damals auf der grünen Wiese gebaut. Heute liegen wir inmitten eines Wohngebietes. Deshalb wollen wir ein Grundstück in der Metal Eco City kaufen. Wir verfolgen die Entwicklung des Industrieparks seit 2012. Das Konzept auf deutsche Kooperationen zu setzen, ist sehr klug. Gerade im Bereich Umwelt und Automatisierung ist Deutschland ein sehr guter Kooperationspartner. Die Herausforderungen, die China aktuell zu bewältigen hat, hatte Deutschland vor 20, 30 Jahren ebenfalls zu bewältigen. Die Umweltauflagen in China sind sehr streng, deutsche Technologie ist daher gefragt. Ein weiterer Aspekt ist ein attraktives Arbeitsumfeld für Experten. Sie finden heutzutage keine Fachkräfte mehr, wenn das Umfeld nicht stimmt. In der Metal Eco City sollen Arbeit und Le-ben vereint werden. Es werden attraktive Wohngebäude gebaut. Das ist ein guter Ansatz. Ich bin viermal im Jahr in Jieyang und ich staune immer wieder wie viele Investitionen in den Industriepark fließen und in welcher Schnelligkeit er entsteht.

Wie sehen Sie die Chancen für deutsche Mittelständler, von der Metal Eco City aus, den chinesischen Markt zu erschließen?

Müller-Menrad: Ich kann den Standort deutschen Mittelständlern empfehlen. Für manche Branchen bietet die Metal Eco City sogar erstklassige Chancen für den Markteinstieg. Ich sehe mehrere Vorteile: Hochwertige Produktionsflächen sind in China sehr schwierig zu bekommen. Sich in einem hochwertigen Industriepark wie der Metal Eco City anzusiedeln, ist daher ein absoluter Vorteil. Logistisch hat sich in den vergangenen Jahren in Jieyang auch sehr viel getan – die Nähe zu Hongkong und Shenzhen sind Pluspunkte – ebenso wie die lokale Unterstützung der Verantwortlichen. Was die Löhne angeht, sehe ich nicht wirklich Vorteile, die Lohnkosten sind in ganz China gestiegen. Doch trotz höherer Löhne bleibt China – speziell Jieyang – auch in Zukunft interessant. Nicht nur für uns.

Weitere Informationen zur Metal Eco City unter www.metal-eco-city.com

Abdruck honorarfrei – die Verwendung der Fotos ist frei für journalistische Zwecke zur Berichterstattung im Zusammenhang mit dem Inhalt der Pressemitteilung bei Nennung der Quelle. Bitte schicken Sie uns ein Belegexemplar. Das Interview führte Anja Barlen-Herbig.

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Zhongde Metal Group GmbH – Metal Eco City

Die Metal Eco City befindet sich im Norden der Millionenstadt Jieyang und erstreckt sich über eine Fläche von 23 Quadratkilometer. Das Investitionsvolumen beträgt mehr als 21 Milliarden Euro. Betreiber, Entwickler und Investor ist die Zhongde Metal Group Co., Ltd. Hinter der MEC stehen 700 chinesische Metallunternehmen. Sie ist der erste Industriepark Chinas, der von Unternehmern initiiert wurde und von einem deutschen Management begleitet wird. Die Zhongde Metal Group GmbH wurde Anfang 2015 als deutsche Tochtergesellschaft gegründet. Das Team begleitet deutsche Mittelständler bei einer Ansiedlung in der MEC. Chinesischen Unternehmen eröffnet es den Zugang zum deutschen Markt. Firmensitz ist Stuttgart – weitere Standorte sind Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, München und Dresden. Den Aufsichtsrat bilden Prof. Dr. Dieter Hundt (Aufsichtsratsvorsitzender), Ehrenpräsident Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Dr. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages und Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e. V. (bayme), Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. (vbm), Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw).

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EU Papier zu Datenökonomie folgt Einschätzung des digitalen Mittelstands

Aachen/Brüssel 07. Februar 2017 – Die Europäische Kommission verabschiedete im Januar im Rahmen ihrer Digitalen Binnenmarktstrategie ein Papier zum „Aufbau einer europäischen Datenökonomie“. Die Initiative zielt auf die Zukunft der Datenökonomie ab und beschreibt regulatorische Bedingungen zu Datenzugang und -transfer, Datenübertragbarkeit sowie Haftung von nicht-personenbezogenen, maschinengenerierten Daten.

Die Kommission betont, dass es erlaubt sein muss, mit nicht-personenbezogenen, maschinengenerierten Daten zu handeln. Denn so kann das Wachstum innovativer Geschäftsmodelle florieren, Mittelständler und Startups neue Ideen generieren und eine faire Chance im Wettbewerb erhalten. So fordert die Kommission auch eine Abkehr von der Datensparsamkeit. Es sollen beispielsweise alle, den Datenverkehr einschränkenden, nationalen Regelungen, die nicht dem Schutz von persönlichen Daten dienen, in Zukunft abgeschafft werden. Daneben soll bei der Schaffung neuer Regelungen immer das Prinzip des freien Datenverkehrs beachtet werden.

„Die Kommission hat die Probleme erkannt, die auch wir schon angesprochen haben: Der aktuelle Rechtsrahmen beinhaltet keine eindeutige Regelung dazu, von wem und wie maschinengenerierte, nicht-personenbezogene Daten genutzt werden dürfen. Diese Regeln werden aktuell in Verträgen oder AGB zwischen den einzelnen Parteien ausgehandelt. Dabei wird die Seite mit weniger Verhandlungsmacht häufig von der Nutzung der Daten ausgeschlossen.“, erklärt Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi) und der europäischen IT-Mittelstandsallianz DIGITAL SME.

Bereits in 2016 hatten der Bundesverband IT-Mittelstand und DIGITAL SME in ihrem Positionspapier klare Regeln gefordert, die die Entstehung eines offenen Markts zur Datennutzung erlauben, in dem Hersteller und Nutzer datenproduzierender Maschinen beide Zugang zur Nutzung der Daten erhalten.

Das Papier der Kommission wird von einem Arbeitspapier begleitet, welches eine verständliche Analyse der ökonomischen und rechtlichen Probleme liefert. Dieses Dokument bezieht sich explizit auf das Positionspapier des BITMi und DIGITAL SME, welches erklärt, warum eine einseitige, über AGB geregelte Datennutzung vermieden werden sollte.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 1.500 IT-Unternehmen und ist damit der größte IT-Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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BITMi fordert: Datenökonomie braucht offenen Markt

Bundesverband IT-Mittelstand veröffentlicht Positionspapier zur Datenökonomie

BITMi fordert: Datenökonomie braucht offenen Markt

Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi und der europäischen IT-Mittelstandsallianz European DIGITAL SM

Bundesverband IT-Mittelstand veröffentlicht Positionspapier zur Datenökonomie
Aachen/Berlin 12. Dezember 2016 – Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) fordert in seinem aktuellen Positionspapier zur Datenökonomie eine klare Regelung für die Nutzung nicht-personenbezogener Daten sowie die Förderung eines offenen Markts für diese Daten. Das Internet der Dinge mit seinen datenproduzierenden und vernetzten Maschinen ist längst Teil des Alltags. Fertigungsroboter aus der Autofabrik, Kraftfahrzeuge oder Waschmaschinen im Verbraucherhaushalt generieren große Mengen an nicht-personenbezogenen Daten und bilden das Zentrum neuer Geschäftsmodelle.

Aktuell gibt es für die Nutzung dieser nicht-personenbezogenen Daten keine eindeutige rechtliche Regelung. Es lassen sich sowohl für die Hersteller dieser Maschinen als auch für deren Nutzer Rechte an den Daten ableiten. Diese Regelungslücke führt dazu, dass die Datennutzungsrechte meist in den AGB bestimmt werden und somit vornehmlich die stärkere Verhandlungsposition festlegt, wer die Daten nutzen darf. „Diese rechtliche Lücke benachteiligt vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, die in solchen Verhandlungen die schwächere Verhandlungsposition innehaben. Damit werden sie von der wirtschaftlichen Nutzung der Daten und einer Entwicklung datengetriebener Geschäftsmodelle ausgeschlossen“ warnt Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi.

Der BITMi fordert deshalb, die Entstehung eines offenen Markts für datenbezogene Geschäftsmodelle mit eindeutigen Regelungen zu sichern. Diese Regelungen sollen sicherstellen, dass sowohl die Hersteller von datenproduzierenden Maschinen sowie die Nutzer solcher Maschinen beide ein Recht zur Nutzung der Daten bekommen. Zudem sollen Klauseln in AGB, die eine einseitige, ausschließliche Datennutzung durch einen der Vertragspartner festschreiben, für unwirksam erklärt werden. Hierdurch soll aber nicht das Prinzip der Vertragsfreiheit ausgehöhlt werden. Darüber hinaus müssen die Schnittstellen aller Hersteller von datenproduzierenden Maschinen offen dokumentiert werden, um die tatsächliche Möglichkeit der Datennutzung zu ermöglichen, sofern man das Recht und die Möglichkeit der Entschlüsselung dieser Daten besitzt. „Die Verpflichtung zur Offenlegung der Schnittstellen wird einen Innovationsimpuls in den Markt bringen“, ist sich Grün sicher.

Im Mai dieses Jahres ist mit der Datenschutz-Grundverordnung europaweit eine Regelung für personenbezogene Daten verabschiedet worden, die 2018 in Kraft tritt. Das Konzept des BITMi zu nicht-personenbezogenen Daten bezieht sich auf alle Daten, die bei ihrer Erhebung nicht
Art.4 1 der Datenschutz-Grundverordnung entsprechen, also keine personenbezogenen Merkmale enthalten oder i.S.v. Art. 4.5 der Datenschutz-Grundverordnung pseudonymisiert sind.

Das Positionspapier des BITMi zur Datenökonomie steht hier zum Download zur Verfügung: http://www.bitmi.de/wp-content/uploads/BITMi_Positionspapier_Daten%C3%B6konomie.pdf

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Digitale Qualifikationen: Europäische IT-Mittelstandsallianz verspricht Ausbildung von 5.000 IT Fachkräften bis 2019

Digitale Qualifikationen: Europäische IT-Mittelstandsallianz verspricht Ausbildung von 5.000 IT Fachkräften bis 2019

BITMi Präsident Dr. Oliver Grün mit EU Kommissar Günther Oettinger

Aachen/Brüssel 02. Dezember 2016 – Gestern startete die European DIGITAL SME Alliance mit #DigitalSME4skills eine neue ambitionierte Initiative zur Förderung digitaler Qualifikationen. Die europäische IT-Mittelstandsallianz sagt darin zu, dass kleine und mittelständische IT-Unternehmen 5.000 IT-Fachkräfte bis zum Jahr 2019 ausbilden werden.

Dr. Oliver Grün, Präsident der DIGITAL SME und des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) präsentierte diese Zusage gestern in Brüssel, in Gegenwart der EU-Kommissare Günther Oettinger und Andrus Ansip sowie dem stellvertretenden Ministerpräsidenten von Belgien, Alexander De Croo. Anlass ist der Start der Digital Skills and Jobs Coalition, einer Partnerschaft der Europäischen Kommission, die den Mangel digitaler Qualifikationen in Europa beheben soll.

Digitale KMU, die sich der Kampagne #DigitalSME4skills anschließen, werden die IT-Fachkräfte durch Praxis-fokussierte Programme, wie der klassischen Ausbildung oder Praktika, ausbilden. Zielgruppe dieser Kampagne sind hauptsächlich Schüler, Studenten und Berufsanfänger. Sie richtet sich aber auch an am Arbeitsmarkt benachteiligte Bevölkerungsgruppen wie Arbeitslose, ältere Menschen sowie Menschen mit Behinderung. In den nächsten 2 Jahren möchte die Initiative so 5.000 IT-Fachkräfte schulen.

„In Europa gibt es tausende digitale KMU, welche die wahre Triebfeder unserer digitalen Wirtschaft sind. Sie spielen eine Schlüsselrolle in der digitalen Transformation der Europäischen Industrie. Wir glauben, dass Qualifikationen nicht nur für die IT-Branche, sondern für die Zukunft aller IT-nutzenden Branchen entscheidend sind. Digitale KMU wollen zur Vermehrung und Verbesserung von IT-Fachkräften beitragen“, erklärte Grün.

Der BITMi wird auf nationaler Ebene für die Umsetzung der Zusage arbeiten und die Initiative #DigitalSME4skills vorantreiben.

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EU-Verfahren gegen Google: IT-Mittelstand gibt Stellungnahme ab

EU-Verfahren gegen Google: IT-Mittelstand gibt Stellungnahme ab

(Bildquelle: Maglara Shutterstock.com)

Aachen/Brüssel 27. Oktober 2016 Die European DIGITAL SME Alliance antwortete heute auf die Mitteilung der Beschwerdepunkte der Europäischen Kommission an Google für wettbewerbswidrige Praktiken im Zusammenhang mit Android. Zuvor hatte die Kommission DIGITAL SME als Vertreter der kleinen und mittleren IT-Unternehmen einschließlich der App-Entwickler als interessierten Dritten im Verfahren gegen Google anerkannt.

Dr. Oliver Grün, Präsident der European DIGITAL SME Alliance und des nationalen Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi), erklärt: „Gerne erwarten wir auch die von Google zur Verfügung zu stellenden Informationen zur EU-Untersuchung. Wir haben uns in diesen Fall eingebracht, weil wir glauben, dass nur, wenn Android ein offenes und wettbewerbsfähiges Ökosystem ist, auch mittelständische App-Entwickler davon profitieren können.“

Nach Angaben der Kommission hat Google de facto seinen Play Store als einzigen möglichen App Store auf Android-Geräten auferlegt. Dies gibt Google die privilegierte Position, allen anderen, die Apps auf Android-Geräten verkaufen möchten, Bedingungen aufzuerlegen.

Grün weiter „Wir sind besorgt, dass Google beispielsweise beschließen könnte, immer höhere Anteile an den Verkaufspreisen von Apps zu berechnen und Entwicklern so nur geringe Margen zu überlassen. Ebenso wird der Datenvorteil von Google weiter vergrößert, wenn es Zugriff auf die Nutzungsdaten von Apps fremder Entwickler erhält. Damit werden die Chancen von unabhängigen Unternehmen verringert, ebenfalls datenbasierte Geschäftsmodelle zu entwickeln, welche aber die Grundlage für einen offenen digitalen Binnenmarkt der EU darstellen.“

European DIGITAL SME Alliance ist interessierter Dritter im EU-Verfahren gegen Google. DIGITAL SME ist jedoch eine unabhängige Organisation, die ausschließlich die Interessen der KMU vertritt und nicht an kommerzielle Parteien gebunden ist, die gegen Google agieren. Die Intervention in diesem Fall zielt darauf ab sicherzustellen, dass kleine und mittelständische App-Entwickler von einem offenen und wettbewerbsfähigen Android-Ökosystem profitieren können.

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IT-Mittelstand begrüßt Entscheidung der EU Kommission zur Steuernachzahlung von Apple

Aachen/Brüssel 30.08.2016 – Die EU-Kommissarin für Wettbewerb, Margrethe Vestager, fordert Irland auf, 13 Milliarden Euro unbezahlter Steuern von Apple einzuholen. Das Hauptquartier von Apple befindet sich in Irland. Dort hatte das Unternehmen Steuervergünstigungen erhalten, die nach EU-Beihilferegeln illegal sind. Vestager erklärte, dass Apple eine effektive Steuerrate von 0,005% erhalten hat, also 50 Euro pro eine Millionen Euro Profit zahlte. Sie betont, dass die Zahlung von 13 Milliarden Euro keine Strafe gegen Apple sei, sondern die unbezahlten Steuern, welche das Unternehmen noch schuldig ist.

Dr. Oliver Grün, Präsident der European DIGITAL SME Alliance und des Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi) erklärt: „Wir begrüßen die Entscheidung der Europäischen Kommission. Europäische IT-Unternehmen möchten sich auf Augenhöhe mit amerikanischen Unternehmen im Wettbewerb messen. Es ist inakzeptabel, dass unsere kleinen und mittelständischen Unternehmen bis zu 40% Steuern zahlen, während multinationale Konzerne Angebote bekommen, praktisch keine Steuern zu zahlen. Wir fordern die Europäische Kommission auf, dieses unfaire Wettbewerbsverhalten zu beenden.“

Neben Apple gibt es weitere EU Untersuchungen gegen Amazon, Starbucks, McDonald“s und Fiat Chrysler Automobile, welche vermeintlich besondere Steuerangebote in einigen Mitgliedsstaaten erhalten haben sollen. Zuletzt hatte die US Regierung in Unterstützung der multinationalen Konzerne interveniert. Am 24. August veröffentlichte das amerikanische Finanzministerium ein Whitepaper ( http://bit.ly/2c6GZfc ), in dem sie den Ansatz der Kommission als unvereinbar mit internationalen Normen bezeichnen und fordern, keine rückwirkenden Forderungen an multinationale Konzerne zu stellen. Trotz des amerikanischen Drucks wird erwartet, dass die heutige Entscheidung der EU Kommission einen grundsätzlichen Präzedenzfall gegen die Steuervermeidung multinationaler Konzerne darstellen wird.

„Wenn nationale Regierungen multinationalen Großkonzernen besonders niedrige Zinsen bieten, ist das ein Schlag gegen die europäische Wirtschaft, besonders gegen KMU. Natürlich generieren sie so Arbeitsplätze und zusätzliche Steuereinnahmen in bestimmten Ländern, aber sie opfern die Chancen der kleinen und mittelständischen Unternehmen am Wettbewerb teilzunehmen und zu wachsen. Diese Praxis ist kurzsichtig und wird letztendlich Europa und seinen Unternehmen schaden. Die Entscheidung der Kommission ist ein wichtiger Schritt für Europa, um seine KMU zu unterstützen“ erklärt Grün.

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EU Kommissar Oettinger startet neue Cyber-Security Partnerschaft – DIGITAL SME ist Gründungspartner

EU Kommissar Oettinger startet neue Cyber-Security Partnerschaft - DIGITAL SME ist Gründungspartner

Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und DIGITAL SME Generalsekretär S.Toffaletti

Aachen / Straßburg, 05. Juli 2016 – Heute unterschrieb EU-Kommissar Günther Oettinger die vertragliche Einrichtung einer öffentlich-privaten Partnerschaft für Cyber-Security. Wie in der Strategie für einen europäischen digitalen Binnenmarkt angekündigt, ist es das Ziel dieser Partnerschaft – der Europäischen Cyber Security Organisation – die europäische Cyber-Security Industrie stärken.

Der europäische IT-Mittelstandsverband European DIGITAL SME Alliance als Gründungsmitglied der Europäischen Cyber Security Organisation begrüßt die Initiative der Kommission: „Digitale kleine und mittelständische Unternehmen sind Schlüsselpartner der neuen Cyber-Security Organisation. Zusammen mit großen Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen werden wir erhöhte und verbesserte IT-Sicherheit für Europa erreichen“, erklärt Dr. Oliver Grün, Präsident der European DIGITAL SME Alliance.

Grün betont bei dieser Gelegenheit zudem die Rolle der IT-KMU für die Zukunft der europäischen Digitalwirtschaft: „In der IT-Sicherheit, wie auch in anderen IT-Bereichen, kann Europa auf viele führende KMU zählen, die in ihren nationalen Märkten schon Hidden Champions der Innovation geworden sind. Für sie muss die EU einen wirklichen digitalen Binnenmarkt schaffen, in dem unsere Unternehmen die Freiheit finden, zu wachsen.“

Die European DIGITAL SME Alliance hat kürzlich ihre 10 Ideen für die Zukunft der europäischen Digitalwirtschaft veröffentlicht. Sie beinhalten die Abschaffung von Barrieren der Internationalisierung von KMU, wie beispielsweise nationales Vertragsrecht und zahlreiche unterschiedliche Mehrwertsteuerregime.

Über die European DIGITAL SME Alliance:
Die European DIGITAL SME Alliance des PIN-SME a.i.s.b.l. vertritt rund 20.000 IT-KMUs europaweit und ist damit das größte Netzwerk kleiner und mittelständischer IT-Unternehmen in Europa. Der BITMi ist Mitglied der European DIGITAL SME Alliance.

Über den Bundesverband IT-Mittelstand:
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Europäische Kommission und European DIGITAL SME Alliance unterzeichnen Standardisierungsinitiative

Europäische Kommission und European DIGITAL SME Alliance unterzeichnen Standardisierungsinitiative

Dr. Oliver Grün, Präsident DIGITAL SME, Elżbieta Bieńkowska, EU Kommissarin (Mitte) Gunilla Almgren

Amsterdam, 13. Juni 2016 – Heute unterschrieb Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) in seiner Funktion als Präsident des Europäischen IT-Mittelstandsverbands European DIGITAL SME Alliance gemeinsam mit EU-Kommissarin Elzbieta Bienkowska die Joint Initiative on Standardisation. Die Initiative wurde von der Europäischen Kommission zusammen mit Mitgliedsstaaten und privaten Partnern ins Leben gerufen. Sie konzentriert sich auf die Modernisierung, Priorisierung und Entbürokratisierung von Standards bis zum Ende des Jahres 2019. Die Unterzeichner wurden von der niederländischen Präsidentschaft der EU eingeladen, die Initiative im Europagebäude in Amsterdam zu feiern.

IKT Standards sind ein starkes Werkzeug um offene, technologische Ökosysteme zu bilden, in denen digitale KMU wachsen und Innovation schaffen können. Standardisierung ist ein Weg, neue Technologien und Services verfügbar zu machen, Innovationen zu teilen und zu öffnen, und ein Ökosystem zu schaffen, zu dem verschiedene Unternehmen beitragen können. Es stellt im Gegensatz zu firmeneigenen Lösungen ein offenes und kollaboratives Umfeld dar.

Neben dem Einsatz für die Joint Initiative wird die European DIGITAL SME Alliance die Umsetzung der Maßnahmen laufend überprüfen, um sicherzustellen, dass IT KMU von ihnen profitieren.

„Wir glauben, dass Standards eine gute Möglichkeit für KMU sind, Innovationen zu schaffen und neue Märkte zu erschließen und für die Gesellschaft eine große Chance darstellen, zu guten Preisen von Hochgeschwindigkeitsinnovationen zu profitieren“, erklärt Dr. Oliver Grün. „Heute unterzeichnen wir eine Verpflichtung im Namen unserer Mitglieder, gemeinsam mit vielen anderen Stakeholdern aus Industrie und Gesellschaft sowie nationalen Regierungen und der Kommission. Wir begrüßen, dass die Joint Initiative eine solch große Zahl von Repräsentanten und Stakeholdern umfasst und damit der Standardisierung eine neue Stoßkraft gibt.“

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Ende von Safe Harbor ist Chance für digitale Wirtschaft in Europa

Aachen/Berlin, 06. Oktober 2015 – Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Ungültigkeit des Safe-Harbor Abkommen stößt in der mittelständischen digitalen Wirtschaft auf positive Resonanz. „Das Safe-Harbor Prinzip hat in den letzten Jahren für eine enorme Wettbewerbsverzerrung zu Ungunsten der digitalen Wirtschaft in Europa geführt. Während beispielsweise deutsche Unternehmen sehr hohe Auflagen erfüllen mussten, um den Datenschutz zu gewährleisten, konnten sich gerade große internationale IT-Konzerne hinter Regelungen ihrer Heimatstaaten verstecken oder arbeiteten teilweise sogar aktiv daran mit, dass Daten an Regierungsbehörden weitergegeben wurden“ erklärte Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) sowie Präsident des europäischen Verbands der mittelständischen IT-Unternehmen PIN-SME.

Bisher konnten amerikanische Unternehmen sich darauf berufen, dass sie keinen europäischen Datenschutzregularien unterliegen und richten sich deshalb nach US-Auflagen, welche die Verarbeitung und Weitergabe von personenbezogenen Daten deutlich leichter ermöglicht. Grün sieht in dem Ende von Safe-Harbor eine große Chance für die digitale Wirtschaft: „Jetzt herrschen gleiche Rahmenbedingungen für alle und das ist gut für den Wettbewerb. Wenn wir mit einer EU-Datenschutzgrundverordnung den Datenraum weiter vereinheitlichen und stärken ist das zum Vorteil aller Marktteilnehmer und damit am Ende auch gut für die Nutzer.“

Hier liegt eine gute Möglichkeit für die digitale Wirtschaft europaweit, welche vom IT-Mittelstand dominiert wird. „Jetzt sollten erst recht datengetriebene Geschäftsmodelle aus Europa für Europa gefördert und nicht torpediert werden“ betont Grün unter Bezug auf die anstehende Verabschiedung der EU Datenschutzgrundverordnung und deren Wirtschaftsfreundlichkeit.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 1.200 IT-Unternehmen und ist damit der größte Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland. Unter seinen Mitgliedern befinden sich auch Unternehmen aus dem Kryptografie- und Sicherheitsbereich.

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Yealink stellt auf CeBIT Videokonferenz-System VCS für KMU vor

Full-HD-Videoconferencing für bis zu vier Parteien / Content-Sharing über Second Screen / Reibungslose Konferenzen auch unter schwankenden Netzwerkbedingungen / Plug&Play-Installation in fünf Minuten

Yealink stellt auf CeBIT Videokonferenz-System VCS für KMU vor

Im Bild: Das Videokonferenz-System VCS von Yealink für unkompliziertes Full-HD-Videoconferencing.

09. März 2015. Yealink Network Technology, weltweit einer der führenden Anbieter im Bereich zuverlässiger, hochwertiger, bedienfreundlicher und günstiger IP-Telefone, erweitert sein Produktportfolio. Auf der diesjährigen CeBIT (Halle 13, Stand C20) präsentiert Yealink erstmals das Videokonferenz-System VCS. Die leistungsstarke, kosteneffiziente Lösung richtet sich in erster Linie an KMU und bietet ihnen neben Full-HD-Videoconferencing auch Content Sharing für bis zu vier Parteien.

„Mehrere Niederlassungen, verstreute Projektteams und ein globales Partnernetz sind auch für KMU längst Realität. Um ihnen dabei standortübergreifend eine reibungslose Kommunikation zu ermöglichen, erweitern wir dieses Jahr unser Business erstmals auf Konferenzräume und zeigen auf der CeBIT unser innovatives Videokonferenz-System VCS“, erklärt Karmy Wang, Product Director bei Yealink. „Mit VCS stellen wir kleinen und mittleren Betrieben eine leistungsstarke, benutzerfreundliche und kosteneffiziente Lösung für bis zu vier Parteien bereit. Trotz räumlicher Distanz schafft VCS natürliche Gesprächssituationen und stellt die Geschäftskommunikation so auf ein zukunftssicheres Fundament.“

Attraktive Lösung für KMU
VCS, erhältlich in den Modellen VC400 für Hauptniederlassungen und VC120 für Zweigstellen, legt den Schwerpunkt auf eine nutzerfreundliche Bedienung und breite Kompatibilität mit zahlreichen Geräten und Collaboration-Webumgebungen. Dank intelligenter Technologien erlaubt das Videoconferencing-System die Installation und den Betrieb ohne IT-Fachkenntnisse und stellt auch bei geringer Netzwerkbandbreite HD-Qualität sicher. VCS kommt so insbesondere den Anforderungen von KMU an unkompliziertes, kosteneffizientes und qualitativ hochwertiges Videoconferencing entgegen.

Content-Sharing und Porträtvideos über den Second Screen
Für eine effiziente Zusammenarbeit unterstützt das Videokonferenz-System VCS über die Einbindung eines zweiten Displays zudem Content Sharing wie beispielsweise interaktives Whiteboarding. Alternativ können über den Second Screen auch Porträtvideos der Gesprächsteilnehmer wiedergegeben werden. Im Rahmen von Dreierkonferenzen etwa lassen sich die Bilder der anderen Gesprächsparteien auf beide Bildschirme schalten. VCS bietet damit einen Funktionsumfang und ein Handling, das mit Telepresence-Systemen vergleichbar ist.

Stabile HD-Qualität, hohe Usability, breite Kompatibilität
Die weiteren Features der Videokonferenz-Lösung VCS im Überblick:

– HD-Qualität in Bild und Ton: Die integrierte HD-Kamera mit 18-fachem optischen Zoom erzeugt hochrealistische und brillante Full-HD-Bilder mit 1080p-Auflösung. Soundqualität auf CD-Niveau ist über das ungerichtete 360-Grad-Mikrofon-Array sowie die Unterstützung von AAC-LC Ultra HD-Codec und HD-Level garantiert.

– Stabilität bei dynamischen Bandbreiten: Dank moderner Kompressionsstandards wie H.264 High Profile reduziert VCS den Bandbreitenbedarf für hochwertige Videoübertragungen in HD-Qualität um die Hälfte. Die automatische Anpassung an adaptive und dynamische Bandbreiten sorgt für störungsfreie und flüssige Videokonferenzen auch bei schwankenden Netzwerkbedingungen.

– Intuitive Bedienung: Drei Shortcut-Tasten beschleunigen die Bedienung aller Interfaces und erlauben so die einfache, intuitive Steuerung der Konferenzen. Ein komfortabler Dualwählmodus kombiniert das Wählen per Fernbedienung und per Telefon und macht beispielsweise den intelligenten Nummernabgleich ebenso bequem und schnell wie bei Smartphones.

– Schnelle Installation: Die Installation von VCS dauert nur fünf Minuten, bei den ersten Schritten hilft ein Startup-Guide. Dank des Supports von intelligentem Firewalling lassen sich erste Videokonferenzen ohne Neukonfiguration der Firewall direkt per Plug&Play initiieren.

– Breite Kompatibilität: VCS unterstützt ein duales Protokoll aus H.323 und SIP und ist dadurch mit allen gängigen Videokonferenz-Systemen, IP-TK-Anlagen und Endgeräten kompatibel. Durch die Interoperabilität mit Videophones, Tablets oder Smartphones können Mitarbeiter zudem zeit- und ortsunabhängig an den Videokonferenzen teilnehmen.

Das Videokonferenz-System VCS sowie weitere aktuelle SIP- und IP-Telefonie-Lösungen von Yealink stehen auf der CeBIT (Halle 13, Stand C20) zur Besichtigung bereit. Interessierte Messebesucher können unter der Rufnummer +86-592-5702000-8716 oder online unter joyce@yealink.com einen persönlichen Beratungstermin mit den Experten von Yealink vereinbaren. Im Gegenzug erhalten sie ein kostenloses Fachbesucherticket.

2001 gegründet, gehört Yealink zu den weltweit führenden Herstellern SIP-basierter Telefone und ist ein führender Anbieter von VoIP-Telefonen und IP-basierten Kommunikationslösungen. Der Fokus der Geschäftstätigkeit liegt auf bedienfreundlichen und günstigen VoIP-Produkten mit ausgezeichnetem Preis-Leistungs-Verhältnis. Aufsetzend auf robuste Core-Technologien bietet Yealink den Kunden flexible und nahtlos integrierbare Lösungen, die mit allen gängigen IP-TK-Anlagen, Softswitches und IMS-Playern kombinierbar sind. Yealink ist für renommierte Carrier, Unternehmen und Kunden in über 140 Ländern die erste Wahl und garantiert weltweit Kunden jeder Größe ein Maximum an Mehrwert in der Netzwerkkommunikation. Mehr Informationen unter www.yealink.com.

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25 Jahre PIZ Kassel – Patent- und Markenanmeldungen in Nordhessen – besser als im Bundesdurchschnitt!

Zum 25-jährigen Jubiläum hat das Patentinformationszentrum (PIZ) Kassel eine Bilanz gezogen. Es wurde eine Broschüre erstellt, die ab dem 01. Oktober 2014 zum Download bereit steht.

BildKassel, 30.09.2014

Patent- und Markenanmeldungen in Nordhessen – besser als im Bundesdurchschnitt!

Das Patentinformationszentrum (PIZ) Kassel zieht nach 25 Jahren eine erste Bilanz

2013 wurden im Bezirk der IHK Kassel-Marburg 514 Marken neu angemeldet. Bundesweit waren es 64.966. Gemessen an der Einwohnerzahl, erzielt die Region als ländlich geprägter Bezirk ein sehr gutes Ergebnis. In Deutschland verzeichnen Neueintragungen von Marken eine kontinuierliche Steigerung bis in das Jahr 2007, danach wurden die Neuanmeldungen leicht rückläufig. Doch wie in vielen Fällen stemmt sich die Region auch hier gegen einen allgemeinen Trend und zeigt in den Jahren von 2007 bis 2013 einen hohen Zuwachs an Neuanmeldungen. Waren es 2007 noch 107, so gab es in 2013 schon 514 Anmeldungen. Dieser positive Trend bildet sich auch in der Wirtschaftsentwicklung der Region ab. Markenanmeldungen sind also ein Indiz für eine florierende Wirtschaft, und ein Bezirk mit vielen alt eingetragenen Marken steht für eine hohe Stabilität.

Patente sind in Deutschland so dicht gesät wie sonst nur in wenigen Ländern. Laut einem Bericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in 2009 schafft es die Bundesrepublik im Vergleich zu den Weltmarkt-Patentanmeldungen sogar auf Platz fünf. Im IHK-Bezirk Kassel-Marburg wurden im Jahr 2012 insgesamt 467 Patente angemeldet. Im Gründungsjahr des PIZ waren es 342. Während in Deutschland über die Jahre hinweg die Zahl der Anmeldungen mit etwa 60.000 pro Jahr ausgewogen blieb und in Hessen die Summe etwas rückläufig war, stieg in der Region auch hier die Anzahl kontinuierlich an.

1989 – DAS JAHR DER DEUTSCHEN WIEDERVEREINIGUNG UND DER GRÜNDUNG DES PIZ IN KASSEL

Mit dem Fall der Mauer rückte die Region aus dem Gebiet der Zonenrandlage in die Mitte des wiedervereinigten Deutschlands. Dies brachte einen immensen Standortvorteil für produzierende Unternehmen und trug zum starken Aufwärtstrend der Region bei.

Doch auch dieses große Ereignis in der deutschen Geschichte wurde Grundlage eines Streits um Markenschutz: „Wir sind das Volk!“ war einer der bedeutendsten Sätze im Jahre 1989. Zwei Männer aus Schleswig-Holstein ließen sich diesen Slogan schützen. Das Patent- und Markenamt in München hat 2013 dem Einspruch der Stadt Leipzig entsprochen und die Löschung des Revolutionsspruchs wegen fehlender Unterscheidungskraft aus dem Markenregister verfügt. Im gleichen Jahr, am 1. Oktober 1989, wurde das Patentinformationszentrum (PIZ) Kassel gegründet. Eingerichtet als Patentinformationsstelle an der Universitätsbibliothek Kassel und anerkannter Kooperationspartner des Deutschen Patent- und Markenamtes, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Unternehmen, Gründer, Hochschulerfinder, Wissenschaftler oder Privatpersonen für gewerbliche Schutzrechte (Patente, Marken, eingetragene Designs) zu sensibilisieren und unterstützend tätig zu sein, damit keine Rechte Dritter verletzt werden.
Das PIZ bietet rund um die Themen Patente, Marken und Design Recherchen, Überwachungen, einen Dokumentenservice sowie Schulungen, Beratungen und Erfahrungsaustausch an. Deutschlandweit gibt es 22 Patentinformationszentren.

GUT VERNETZT UND BESTENS INTEGRIERT in der Region

2004 wurde das PIZ der zentralen Einheit „UniKasselTransfer“ der Universität Kassel zugeordnet. Seit 2010 ist das Patentinformationszentrum PIZ Teil der GINo Gesellschaft für Innovation Nordhessen mbH, die sich zum Ziel gesetzt hat, Forschungsergebnisse in technische Produkte, Verfahren und Dienstleistungen umzusetzen und den langen Weg zum marktreifen Produkt zu verkürzen.
Ein Zusammenschluss beider Tätigkeitsbereiche war daher sinnvoll. Die GINo mbH und damit auch das PIZ wird in Kürze in den neu gegründeten Science Park Kassel umziehen.

Das PIZ hat über die Jahre hinweg viele Kontakte in die Wirtschaft gebildet. Dieses Netzwerk findet sich in Veranstaltungen und Workshops des PIZ wieder und wächst von Tag zu Tag. Keine Institution hat hier mehr Wissen und Erfahrung, und es gilt, dieses Pfund mit der regionalen Wirtschaft zu teilen.

Den größten Teil der Aufträge beim PIZ machen Patent- bzw. Markenüberwachungen aus (ca. 45 %), dicht gefolgt von den Recherchen zum Stand der Technik. Neben einem kleinen Anteil von universitären Kunden besteht dabei der Haupt-Kundenkreis des PIZ mit über 60 % aus Unternehmen der Region, gefolgt von Patentanwälten mit ca. 25 %.

Die Auftragszahlen stiegen von anfangs 129 Recherche-Aufträgen im Jahr 1990 auf fast 1.300 im Jahr 2000. Steigende kostenfreie Angebote von Patentliteratur und -datenbanken im Internet waren verantwortlich für einen deutlichen Einbruch von Aufträgen, insbesondere bei Schriftenbestellungen, in den darauffolgenden Jahren. Aktuell haben sich die Recherche-Aufträge auf ca. 700 bis 800 pro Jahr eingependelt.

Bis 1994 erhielt das PIZ eine 100 %ige Förderung des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und seit 1995 eine Teilförderung aus Mitteln des Landes Hessen, der Industrie- und Handelskammer Kassel, des Fördervereins Patentinformation für den Mittelstand e. V. und der Universität Kassel. Zum größten Teil finanziert sich das PIZ aus Eigeneinnahmen.

Pünktlich zum Jubiläum erscheint die Broschüre „25 Jahre MONITOR FÜR PATENTE UND MARKEN IN UNSERER REGION“, die das Patentinformationszentrum (PIZ) Kassel und die Veränderungen der letzten Jahre im Bereich der gewerblichen Schutzrechte mit anschaulichen Beispielen aus der Region beleuchtet. Die Broschüre steht auch als Download auf www.piz-kassel.de zur Verfügung.

Über:

GINo mbH – Patentinformationszentrum
Frau Heike Krömker
Mönchebergstr. 7
34125 Kassel
Deutschland

fon ..: 0561/804-3482
web ..: http://www.piz-kassel.de
email : info@piz-kassel.de

Das 1989 gegründete Patentinformationszentrum (PIZ) Kassel begleitet vor allem klein- und mittelständische Unternehmen aber auch Wissenschaftler und private Erfinder vor und während der Planung einer neuen Entwicklung. Ziel des PIZ-Teams ist es, Erfinder durch umfassende Informationen und konkrete Unterstützung vor kostenintensiven Fehl- und Doppelentwicklungen zu bewahren. Es ist offizieller Kooperationspartner des Deutschen Patent- und Markenamtes.
Sie können diese Pressemitteilung – auch in geänderter oder gekürzter Form – mit Quelllink auf unsere Homepage auf Ihrer Webseite kostenlos verwenden.

Pressekontakt:

GINo mbH – Patentinformationszentrum
Frau Heike Krömker
Mönchebergstr. 7
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fon ..: 0561/804-3482
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