Schlagwort: Schüttgut

Bewegung von Schüttgütern mit Fördertechnik

Was ist Fördertechnik, Einsatzgebiet und Branchen für Fördertechnik? Vorteile und Nachteile von Fördertechniken. Bewegung, Dosierung und Umschlag von Schüttgütern.

Bewegung von Schüttgütern mit Fördertechnik

Schneckenförderer Planung – Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG, Papenburg

Was ist Fördertechnik überhaupt und wo überall kommt sie zum Einsatz? Wussten Sie zum Beispiel, dass ihr Urgedanke ein Erbe des alten Physikers und Ingenieurs Archimedes ist? Und welchen Nutzen haben Fördertechniken für den Menschen? Wir haben Antworten auf diese und weitere spannende Fragen.

Was ist Fördertechnik?

Fördertechnik ist eine Teildisziplin im Bereich Maschinenbau. Genauer gesagt ist sie die zweitgrößte Fachbrache im Rahmen des Maschinen- und Anlagebaus. Als Bestandteil der Intralogistik beschäftigt sie sich mit der Bewegung und Beförderung von Schütt- und Stückgütern.

Fördertechniken und -systeme – eine Übersicht

Grundsätzlich werden Fördertechniken unterschieden in Stetigförderer und Unstetigförderer. Wie die Namen es vermuten lassen, werden mit Stetigförderern Güter kontinuierlich befördert, während mit Unstetigförderer Güter diskontinuierlich befördert werden. Zu den Stetigförderer gehören: z.B. Rohrleitungssysteme, die gasförmiges, flüssiges oder festes Massengut transportieren. Bandförderanlagen transportieren Schüttgüter wie z. B. Sand, Erz, Kohle und Stückgüter. Dazu zählen Gepäck, Kisten, Kartons etc. Demgegenüber stehen Unstetigförderer. Hierzu zählen z.B. Fahrzeugsysteme. Sie befördern das jeweilige Transportgut u.a. mit einem eigenen Antrieb.

Fördertechniken für Schüttgüter

„Unsere Kernkompetenzen liegen in der Planung, Fertigung bis hin zur Endmontage von kompletten Förderanlagen für Schüttgüter wie: Getreide, Kaffee, Leguminosen, Futtermittel oder ähnliche Produkte. Im Folgenden werden Fördertechniken für Schüttgut genauer betrachtet“, erläutert Wolbert Hahn.

Big-Bag Stationen: Rieselfähige Materialien, wie Sand und Kies, werden mit sogenannten Big Bag Stationen gefüllt und entleert. Zum Befüllen werden die Materialen durch einen sogenannten Dosierschieber in einen Big-Bag eingelassen, die Entleerung wird mithilfe eines Absaugers realisiert.

Schneckenförderer: Mithilfe einer archimedischen Schraube werden Güter wie Mehl, Getreide, Kohle oder Sand über einen sogenannten Schneckenförderer (kurz: Schnecke) transportiert. Gefördert wird in der Horizontal- sowie in Schräglage. Je nach Verwendungszweck wird aus einer Vielzahl an Variationen bei der Steigung und des Typs der Schneckenflügel, beim Material der Flügel und des Troges gewählt.

Segmentförderer: Segmentförderer eigenen sich gut, um keine Restmengen beim Transport von Schüttgütern zu hinterlassen. Die Länge eines Segmentförderers ist durch die Anzahl der Rundtröge individuell anpassbar. Angetrieben wird ein Segmentförderer mithilfe eines Elektromotors, der mit dem Kettenrad der Antriebsstation verbunden ist. Die Spannstation ermöglicht das einfache Nachspannen des Kettenstranges.

Trogkettenförderer: In einem geschlossenen Fördertrog transportieren Trogkettenförderer Sand, Kohle, Getreide und andere Güter. Die Länge des Trogkettenförderers wird durch mehrere Tröge angepasst, die zwischen der Antriebsstation und Spannstation verschraubt sind. Die Förderung erfolgt horizontal sowie in Schräglage. Angetrieben wird die Kette mithilfe eines Elektromotors, der mit dem Kettenrad der Antriebsstation verbunden ist. Die Spannstation ermöglicht das einfache Nachspannen des Kettenstranges.

Zellenradschleusen: Um Fördergüter exakt zu dosieren, werden Zellenradschleusen eingesetzt. Beispielsweise werden Zellenradschleusen in großen Backwerken eingesetzt, um die Zutaten der Backgüter exakt zu bestimmen und zu dosieren. Verschiedene Bauweisen einer Zellenradschleuse ermöglichen die optimale Förderleistung am gewählten Einsatzbereich zu erreichen. „Ausschlaggebend ist die Art von Fördergut und ob eine Kornzerstörung vermieden werden muss“, erläutert Wolbert Hahn.

Einsatzbereiche von Fördertechniken

Wo kommen Fördertechniken überall zum Einsatz? Einfacher ist es, die Frage wie folgt zu stellen: Wo kommen Fördertechniken nicht zum Einsatz? Der obige Überblick macht deutlich, dass Fördertechniken vor allem in Industrien und Fertigungsbetrieben verwendet werden, z.B. in der Lebensmittelbranche (große Backstuben, Backwerken etc.). Zudem in den Bereichen Bergbau, Landwirtschaft, Recycling, (z.B. Mülldeponien), Kläranlagen etc. werden Fördertechniken täglich eingesetzt, um große Fördermengen zu transportieren. Kurzum: In allen Alltagsbereichen, in denen massive Mengen Schüttgüter in Bewegung gebracht werden, kommen Fördertechniken zum Einsatz.

Von Archimedes bis heute: Ein geschichtlicher Überblick

Fördertechniken gehen auf den Physiker und Ingenieur Archimedes zurück. Sein archimedisches Prinzip ist seit 2000 Jahren erfolgreich im Einsatz und hat heute an Aktualität nichts eingebüßt, erläutert Wolbert Hahn. Archimedes lebte im zweiten Jahrhundert nach Christus und entwickelte das Hebelgesetz – die Geburtsstunde der Archimede (Wasserschraube). Das archimedische Prinzip fand Anwendung bei Wasserpumpmühlen, Wasserschöpfmühlen, Schreckmühle oder Schraubenmühlen. Ein Blick von Italien in das bei Holland gelegene Ostfriesland: Hier war die sogenannte Fluttermühle prominent. Sie ist die einfache Bauform einer Mühle. „Der Begriff „Flutter“ ist friesisch und bedeutet Bewegung. Als niederländische Erfindung des 16. Jahrhunderts werden sie heute als erstes Vorbild für Schneckenförderer angesehen. Im 20. Jahrhundert werden Fluttermühlen durch Motorpumpen abgelöst. Das archimedische Prinzip ist heute noch zentral für Förderanlagen und gilt für sämtliche Bereiche der Fördertechnik. Das Erbe Erfindung des Archimedes von vor über 2000 Jahren ist somit heute noch verantwortlich für den technischen Fortschritt, den wir kontinuierlich leben“, meint Wolbert Hahn.

Nutzen von Fördertechniken

Welche Vorteile haben Fördertechniken? Die folgenden Vorteile werden genannt:
-Zeitersparnis: Der Einsatz von Fördertechniken führt Produktion von Massengütern zu Zeitersparnis. Durch die variabel einstellbare Fortbewegungsgeschwindigkeit werden Produktionen optimal gestaltet.
-Individualisierbarkeit: Dank individuellen Einstellungen der Fördertechniken werden Produktionen bedarfsgerecht durchgeführt.
-Effizienz: Durch den Einsatz moderner Techniken und Technologien werden Ressourcen effizient eingesetzt.
-Flächennutzung und Optimierung: Je nach Technik werden Flächen- und Produktionsräume optimal ausgenutzt.

Grundsätzlich gilt: Nicht jede Technik ist für die Beförderung eines jeden Schüttguts geeignet. Hier ist der Aggregatzustand des Guts (fest, flüssig, gasförmig) zu berücksichtigen. Als allgemeine Nachteile bei Fördertechniken ist der Gedanke der Nachhaltigkeit in Betracht zu ziehen, denn die Fördertechnik für Schüttgut arbeitet mit Elektromotoren. Regelmäßige Wartung der Anlagen schützt vor Produktionsausfällen und unterstützt die Langlebigkeit der Fördertechnik. Durch die Einbeziehung neuer Werkstoffe entstehen neue Wirkprinzipien und damit völlig neue Konstruktionen, gibt Wolbert Hahn zu bedenken. Dank über 30 Jahren Erfahrung weist Maschinenbau Hahn GmbH & GmbH Co. KG ein umfassendes technologisches Know-How im Bereich der Fördertechnik vor und setzt dieses für die Umsetzung ihrer Anlagen ein.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

Kontakt
Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG
Jens Hahn
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Abbau von Torf – Fördertechnik für Schüttgüter

Fakten zum Moor in Niedersachen und Torfabbau – Not macht erfinderisch – Fördertechnik für Schüttgüter beim Torfabbau.

Abbau von Torf - Fördertechnik für Schüttgüter

Fördertechnik für Schüttgüter – REAL Gurtförderer – Maschinenbau Hahn GmH & Co. KG

Niedersachsen verfügt mit etwa 2.500 km2 über die größten Hochmoorflächen in Deutschland. In Niedersachsen werden auf knapp 27.000 ha Torf abgebaut, das entspricht etwa 8,4% der landesweiten Hochmoorflächen. Nach Angaben der Landesregierung werden in Niedersachsen pro Jahr rund 6,5 Mio. m3 Torf produziert; zusätzlich werden bis zu 2,5 Mio. m3 Torf importiert. Jens Hahn zu den Fakten seines Bundeslandes. Bis zum Abbau war es ein langer unpassierbarer Weg zur Kultivierung.

Mit der Konstruktion, Fertigung und Montage von Anlagen individuell nach Wünschen und Erfordernissen hat Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG die Nische am Markt genutzt. Das Portfolio umfasst alle relevanten Komponenten des Schüttgütertransports. Fördertechnik für Schüttgüter wird in Bereichen von Umschlagbetrieben, der Kunststoffindustrie, Nahrungsmittelindustrie und Kraftfutterindustrie benötigt. Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG fertigt Trogkettenförderer, Förderbänder, Umschlagswaagen, Dosierbandwaagen, Blasrohranlagen, ATEX-Schutzanlagen. Von der Anlieferung des Schüttguts bis zu Auslieferung des Produktes, steht Maschinenbau Hahn lösungsorientiert zur Seite.

Torf: wertvoll – natürlich – gesund

Der Großteil des Torfes wird im Erwerbsgartenbau verwendet und gelangt als Substrat von Kulturpflanzen oder Gemüse in die Verbrauchermärkte. Nischennutzungen sind Torf für therapeutische Anwendungen oder als Aktivkohle für Filter. Der hochwertige Torf findet in vielseitigen Anwendungsgebieten seine Entfaltung. Das Moor besitzt exzellente Inhaltsstoffe wie Huminsäuren, Kieselsäure, Eisen, Mangan, Kupfer, Magnesium, Kalzium und antibiotische Stoffe. Diese lindern eine Vielzahl von Beschwerden. Das Moor zeigt vor allem bei Gelenk- und Wirbelsäulenleiden, Rheuma, Arthrose oder Frauenbeschwerden seine natürliche Heilwirkung.

Nach Aussage der Torfabbauunternehmen sind bisher Torfersatzstoffe für die Gartenindustrie nicht konkurrenzfähig geworden. Wertvolle Eigenschaften des Torfs befinden sind als organische Substanzen, welche die Struktur der Erde ausmachen und einen wesentlichen Wachstumsförderer darstellen. Eine hohe Feuchtigkeitsaufnahmefähigkeit, Luftzirkulation um die Pflanzenwurzeln und geringe Wärmeleitfähigkeit sicher zu stellen bietet der Torf. Dabei werden optimale Bedingungen zur Kultivierung von Pflanzen und die Entwicklung des Wurzelsystems gefördert. Baltischer Unter Gärtner bietet Torf das bestmögliche Milieu für die Entwicklung der Pflanze und die Bildung eines Wurzelsystems. Die umweltschädigende Wirkung durch den Abbau des Torfes wird nicht vernachlässigt. Für Hobbygärtner gibt es mittlerweile eine breite Produktpalette.

Die Verbreitung und Nutzung von Mooren und Torf in Niedersachsen

Die letzte Moorinventur erfolgte bis Ende der 1970er-Jahre, sodass durch landwirtschaftliche Nutzung der Torfverzehr stark zugenommen hat und die Gesamtfläche durch Umbruchmaßnahmen und durch Torfabbau bis heute zurückgegangen ist. Jährlich werden durch die Torf- und Humuswirtschaft rund 8 Mio. m3 Torfprodukte für gärtnerische Zwecke produziert. Die Torfkultursubstrate werden aus Weißtorf und Schwarztorf hergestellt. Die Weißtorfvorräte sind in Niedersachsen weitgehend erschöpft. Die wirtschaftliche Nutzung stellt einen wesentlichen Beitrag zur Stützung der strukturschwachen Regionen dar.

Renaturierung von Mooren – Schutz für die Naturlandschaft

Renaturierung bedeutet, dass nach kurzer Nutzung die abgebauten Flächen restlos einer aufwändigen und definierten Renaturierung zugeführt werden. Es entstehen Flächen im Zuge der Wiedervernässung. Einzigartige Moorflächen in denen die sensiblen Pflanzen-gesellschaften der Naturlandschaft „Moor“ wieder heimisch werden und ausbreiten.
Als Beispiel nennt Jens Hahn, den Verein zur Förderung von Naturerlebnissen e.V., dem es durch das Projekt „Eine Landschaft im Wandel“ gelungen ist, dass jährlich Tausende von Touristen, Schulklassen und fachliche Exkursionen das Naturerlebnis besuchen. Mittels einer eigenen Torfbahn wird den Besuchern der verantwortungsvolle Umgang mit dem wertvollen Rohstoff „Torf“ näher gebracht. Moore gelten als Geheimnisvoll, sensibel, erdverbunden und bieten ein einzigartiges Naturerlebnis eng mit Wasser verbunden.

Verantwortung im Umgang und Handeln gehört für das Unternehmen Maschinenbau Hahn zur Firmenphilosophie. Für Torfwerke stellt Maschinenbau Hahn deutschlandweit Anlagen her. Torfwerke haben in Niedersachsen eine lange Tradition. Nicht alle Torfbestandteile eignen sich für die weitere Nutzung. Unterschiedliche Nutzung erfordert unterschiedliche Bestandteile des Torfes. Maschinen, die den Torf voneinander trennen, ermöglichen spezielle Unterscheidungen. Die Trennung muss in schweren und die leichten Teile, grobe und feine Teile beispielsweise erfolgen, all das kann Maschinenbau Hahn in seinen Anlagen mitberücksichtigen, gibt Jens Hahn zu bedenken. Von der Entwicklung bis zur Endmontage plant und fertigt Maschinenbau Hahn komplette Anlagen, Anlagenteile und Aggregate. Erfahrene und hochqualifizierte Ingenieure und Techniker setzen neben der modernsten Technik und Software auch neue technische und wirtschaftliche Komponenten für die optimale Nutzung ein.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

Kontakt
Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG
Jens Hahn
Flachsmeerstraße 55 – 57
26871 Papenburg
+49 (0)4961 9706-0
+49(0)4961 75276
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Niedersachsen Torfabbau und Maschinenbau Fördertechnik

Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG stellt Anlagen für Schüttgüter her – Wirtschaftszweig Fördertechnik: Torfabbau und Fördertechnik

Niedersachsen Torfabbau und Maschinenbau Fördertechnik

Fördertechnik in der Praxis – Nutzungsmöglichkeiten und Technologien – Maschinenbau Hahn GmbH & Co.

Moorlandschaft im Wandel – Die deutsche Torfwirtschaft hat ihren Schwerpunkt in Niedersachsen. Für Torfwerke stellt die Firma Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG Anlagen für Schüttgüter her. Mehr als 95 Prozent der Torf Rohstoffvorräte liegen in Niedersachsen.

Torfwerke haben in Niedersachsen eine lange Tradition. Torf wurde als Heizmaterial bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts verwendet. Torf findet seinen Absatz im gewerblichen Gartenbau. Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG mit Sitz in Papenburg an der Ems in Niedersachsen hat sich auf Anlagen für Schüttgüter spezialisiert. Von der Entwicklung bis zur Endmontage plant und fertigt Maschinenbau Hahn komplette Anlagen, Anlagenteile und Aggregate. Erfahrene und hochqualifizierte Ingenieure und Techniker setzen neben der modernsten Technik und Software neue technische und wirtschaftliche Komponenten für die optimale Nutzung ein.

Entwicklung Norddeutschland: Moor – Naturbiotop – Torfabbau

Nordostdeutschland bietet eine Vielzahl an verschiedenartiger Feuchtgebiete durch Becken, Flusstäler und Senken. Torfbildungsprozesse kamen nach der letzten Eiszeit in Gang. Mächtige Torfschichten wuchsen vom Grunde in die Höhe und füllten die Vertiefungen mit so genannten Niedermooren aus. Jens Hahn erläutert zum Verständnis, dass diese Landschaft ursprünglich nicht bewohnbar war, das Moor galt als feindliche Umwelt. Erst durch Entwässerung und dem Torfabbau konnten Vorfahren sich ansiedeln und das Land kolonisiert werden. Der stetige Wandel brachte neue Technologien und ständige neue Anforderungen mit sich. „Die Entwässerung war anstrengend, erste Werkzeuge bis hin zu maschinellen Lösungen brachten große Erleichterung für die tägliche Torfstecharbeit. Neue Technologien beim Torfabbau zogen neue Wirtschaftszweige nach sich. Die Region Moor entwickelt sich bis heute von der feindlichen Umwelt in einen langfristig lebenswerten Raum mit großem Entwicklungspotential“, erläutert Jens Hahn die Geschichte zum Verständnis.

Wirtschaftszweig Fördertechnik: Torfabbau und Fördertechnik

Komplette Förderanlagen für Schüttgüter erleichtern die Arbeit. Jens Hahn erläutert die Möglichkeiten der Fördertechnik für Schüttgüter, die Anwendung in Umschlagsbetrieben genauso wie in der Nahrungsmittelindustrie, Kraftfutterindustrie sowie auch der Kunststoffindustrie findet. Vor allem durch den Einsatz moderner Steuer- und Computertechnik ist diese Technologie einem ständigen Wandel unterzogen. Durch die Einbeziehung neuer Werkstoffe entstehen neue Wirkprinzipien und damit völlig neue Konstruktionen. Maschinenbau Hahn GmbH & Co. konstruiert, plant und baut für unterschiedliche Branchen im Bereich Anlagenbau und der Fördertechnik für Schüttgüter:

-Kies- und Torfwerke
-Werft-und Windenergieindustrie
-Baustoffwerke
-Ölmühlen
-Öffentliche Betriebe
-Stadt-und Wasserwerke
-Wasser-und Schifffahrtsämter
-Pharmaunternehmen
-Holz-und Möbelindustrie
-Kunststoff-und Papierindustrie
-Fahrzeug-und Landmaschinenbau
-Gartenbaubetriebe
-Straßenbau und Straßenmeistereien
-Hoch-und Tiefbau
-Recycling-und Lackierbetriebe
-Abfallwirtschaft

Wie funktioniert Fördertechnik in der Praxis?

Jens Hahn erläutert die unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten und Technologien. „Der Trogschneckenförderer stellt die häufigste Variante des Schneckenförderers dar. Der U-förmige Schneckentrog ist eng zur Förderschnecke angepasst. Das Schüttgut kann sowohl in Horizontal- sowie in leichter Schräglage gefördert werden. Zu beachten ist, dass eine zu große Neigung sich negativ auf die Förderleistung auswirkt“, gibt der Experte Jens Hahn zu bedenken.

Schneckenförderer transportieren das Schüttgut (z.B. Sand, Kohle, Mehl oder Getreide) mithilfe einer archimedischen Schraube, der sogenannten „Schnecke“. Betrieben wird diese Schnecke mit Hilfe eines Elektromotors. Der Schneckentrog kann je nach Bauform und Einsatzbereich konstruktiv angepasst und mit Trogabdeckung oder ohne gefertigt werden. „Technisch bietet der Doppeltrogschneckenförderer die Besonderheit, dass das Schüttgut zusätzlich gemischt wird, diese Lösung wird bei speziellen zu transportierenden Schüttgütern von den Kunden bei Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG in Auftrag gegeben. Besonders wichtig ist der einwandfreie Schüttgutfluss, Verstopfungen müssen garantiert vermieden werden können, dies wird durch die Konstruktion und der optimalen Berechnung von Neigungs- und Steigungswinkel beispielsweise erzielt“, erläutert Herr Hahn anschaulich. In besonderen Fällen kommt der Rohrschneckenförderer zum Einsatz. Der Rohrschneckenförderer eignet sich im Besonderen zur Förderung von Schüttgut in Schräg- oder sogar Vertikallage. Je nach Steigungswinkel wird die Drehzahl der Schnecke angepasst, um eine konstante Förderleistung über die Zentrifugalkraft zu sichern.

Fazit: Innovation zum technischen Fortschritt und zur Weiterentwicklung der Moorregion zum Industriestandort Deutschland

Die Geschichte und Entstehung Papenburgs – eine Kolonie im Moor – „entstand auf dem Fundament der nachhaltigen Umsetzung eines (feudal geprägten) wirtschaftlichen unternehmerischen Plans“ – der durch neue Innovationen Weiterentwicklung erfährt. Viel Moor und wenig Geestböden prägten die Kulturlandschaft bis hinein ins vorige Jahrhundert. Die Region galt als strukturschwach, war dünn besiedelt und im Morast herrschte Elend. „Den Vorfahren sei Dank, aus der Not mit Mut, Fleiß und Demut zum Industriestandort Deutschland – dem digitalen Wirtschaftswunder entgegen“, so der Papenburger Jens Hahn.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Einwellen-Mischer für das Befeuchten von Kraftwerksasche bewähren sich in England

Mischer für die Herstellung von trockenen, pastösen, feuchten oder pumpfähigen Gemischen: Intensive Durchmischung vermeidet trockene Nester.

Einwellen-Mischer für das Befeuchten von Kraftwerksasche bewähren sich in England

Einwellen-Durchlaufmischer vom Typ MFKG 0520 mit Gummitrog für Aufgabekörnungen bis zu 16 mm

Auf der Messe „Schüttgut“ zeigt BHS-Sonthofen die Einwellen-Durchlaufmischer vom Typ MFKG, die sich unter anderem beim effektiven Befeuchten von Kraftwerksasche mehr und mehr durchsetzen. Allein in den vergangenen vier Monaten hat BHS sechs Mischer vom Typ MFKG 0520 an einen Kunden in England geliefert.

Die Mischer eignen sich für die kontinuierliche Herstellung von trockenen, pastösen, feuchten oder pumpfähigen Gemischen. Sie bewähren sich insbesondere für feines Material mit Aufgabekörnungen von bis zu 16 mm und verarbeiten bis zu 700 t/h.

Das Mischgut wird bei den hohen Drehzahlen, für die die Maschinen ausgelegt sind, so beschleunigt, dass sich im Inneren des Mischers ein hoch turbulenter Materialring bildet. Aufgrund der Scherwirkung in der Strömung wird das Material dabei so intensiv durchmischt, dass trockene Nester vermieden werden. Die Mischzeit ist im Vergleich zu anderen Mischsystemen wesentlich kürzer – ein weiterer Faktor, der erheblich zur Energieeffizienz beiträgt.

Typische Anwendungen sind die Herstellung von Suspensionen und Pasten (Kohlestaub-, Bergeversatz, etc.), die Konditionierung von Schlämmen und Böden (Klär-, Kreideschlamm, Papierschlämme etc.) sowie das Befeuchten von Stäuben (Flugasche aus Müllverbrennungsanlagen und Kraftwerken, Kalksteinmehl etc.).

Eine Besonderheit dieser Maschinen ist der pulsierende Gummitrog. Er verhindert, dass sich an der Innenwand Anbackungen von ausgehärtetem Mischgut bilden, denn durch das ständige Pulsieren reinigt sich der Mischer während des Betriebes fortlaufend selbst. Da die Mischwerkzeuge sich unter allen Betriebsbedingungen frei drehen, benötigen die Mischer weniger Energie als vergleichbare Anlagen und erfordern nur geringen Wartungsaufwand.

BHS-Sonthofen auf der „Schüttgut“, 10. bis 11. Mai 2017 in Dortmund:
Halle 6, Stand R: 07-6

Über BHS-Sonthofen

BHS-Sonthofen GmbH ist eine inhabergeführte Unternehmensgruppe des Maschinen- und Anlagenbaus mit Stammsitz in Sonthofen (Allgäu). Das Unternehmen bietet technische Lösungen auf dem Gebiet der mechanischen Verfahrenstechnik mit den Schwerpunkten Mischen, Zerkleinern, Recyceln und Filtrieren. Mit mehr als 350 Mitarbeitern und mehreren Tochtergesellschaften ist BHS-Sonthofen weltweit präsent.

Der Geschäftsbereich Mischtechnik stellt Chargen- und Durchlaufmischer her und bietet die gesamte Verfahrenstechnik rund um das Thema Mischen an. Ein wichtiges Produkt ist der Doppelwellen-Chargenmischer, der in der Betonindustrie weltweit als Branchenmaßstab gilt.
In der Bauindustrie werden die Mischer vor allem zur Herstellung von Transport-, Fertigteil-, Hochleistungs- und Staudammbeton oder von Betonpflastersteinen eingesetzt. BHS Mischer bewähren sich auch beim Mischen von Trockenmörtel, Zement und Kalksandsteinmassen sowie bei der Aufbereitung von lehmbehaftetem Gestein.
Für das Aufbereiten von Mineralgemischen, Deponiestoffen, Flugaschen, Stäuben oder Schüttgütern werden sie ebenso oft verwendet wie für das Konditionieren von Schlämmen und das Herstellen von Suspensionen – zum Beispiel bei der Rückverfüllung von Bergwerken oder dem Deponieren von mineralischen Abfällen.

Weitere Informationen unter: www.bhs-sonthofen.de

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Wie lassen sich Folgekosten bei Filterbruch vermeiden?

Anlagenbauer vertrauen dem bewährten Staubwächter von DYNA Instruments zur Überwachung von Entstaubungsanlagen

Wie lassen sich Folgekosten bei Filterbruch vermeiden?

Staubmessgerät DYNAguard GM mit Relais- oder Analogausgang (Bildquelle: DYNA Instruments GmbH)

Filterbrüche, -risse oder Montagefehler gehören zu den typischen Problemen, die an Entstaubungs- und Luftfilteranlagen auftreten können. Um diese rechtzeitig zu erkennen und die Betriebssicherheit der Anlage weiterhin zu gewährleisten, hat der Messtechnikspezialist DYNA Instruments den DYNAguard GM entwickelt und bereits tausendfach produziert. Durch den Einsatz des Staubmessgeräts entfallen regelmäßige Filter-Kontrollgänge, da selbst kleine Risse sicher erkannt werden. „Immer wieder berichten uns neue Kunden von beträchtlichen Kosten, die ein Filterbruch bei ihnen verursacht hat – vermeidbar zum Beispiel, wenn der Ventilator bei Alarm automatisch abgeschaltet wird“, sagt Dipl.-Ing. Klaus Dybeck, Geschäftsführer von DYNA Instruments.

Die Technologie des Filterwächters basiert auf dem elektrostatischen Messprinzip, das dem sonst oft üblichen Tribo-Prinzip ähnlich ist. Allerdings werden nicht nur die Staubpartikel erfasst, die auf den Sensorstab prallen, sondern insbesondere die, die am Sensorstab vorbeifliegen. Das hat den Vorteil, dass Anbackungen am Stab keine Auswirkungen haben. Das hoch sensible und gleichzeitig sehr robuste Gerät kann bis zu einer Temperatur von 290°C eingesetzt werden und detektiert bereits minimale Staubbeladungen. Der Filterbruchwächter ist optional auch für den Einsatz in ATEX Zone 2/22 ausgelegt.

Ausgestattet mit einem durablen IP67 Gehäuse und wahlweise mit Relais- oder Analogausgang, wird der Staubmesser mit variablen Stablängen bis zu 800 mm ausgeliefert. Dadurch ist der zuverlässige und wartungsfreie DYNAguard GM auch für
den Einsatz in großen Luftkanälen geeignet. Die Installation ist einfach und kann vom Anlagenbetreiber selbst vorgenommen werden.

DYNA Instruments produziert robuste, zuverlässige und präzise Messtechnik für Anwendungen in der Schüttgut- und Partikelindustrie. Das Anwendungs-Know-how umfasst die Durchsatzmessung, Durchflussüberwachung, Staubmessung und Geschwindigkeitsmessung von fließendem Schüttgut. Die Geräte finden in allen Branchen des Feststoff-Handlings Anwendung, im Kraftwerk bei großen Durchsätzen ebenso wie in pharmazeutischen Anwendungen, wo Pulvermengen im Bereich von Milligramm detektiert werden. Dieses ist durch die Nutzung unterschiedlicher Messprinzipien möglich, die das Unternehmen – auch in Kombination – zur Lösung der Aufgabenstellungen nutzt. Die Messprinzipien sind vorzugsweise Ladungsmessung mittels Influenz, kapazitive Konzentrationsmessung, Mikrowellentechnik, Wägetechnik sowie radiometrische Konzentrationsmessung.

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DYNA Instruments GmbH
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Schüttgut-Durchsatz berührungslos online messen

Mit dem Durchsatzmessgerät DYNAmas ermöglicht DYNA Instruments mehr Transparenz in Schüttgutprozessen

Schüttgut-Durchsatz berührungslos online messen

Schüttgutdurchsatz messen mit dem DYNAmas – auch in Zone 1/21“ (Bildquelle: DYNA Instruments GmbH)

DYNA Instruments bietet innovative Messtechnik aus eigener Entwicklung und Produktion für Anwendungen in der Schüttgut- und Partikelindustrie. Neu im Portfolio des Hamburger Unternehmens ist der DYNAmas, der für die Online-Durchsatzmessung von Schüttgütern aller Art eingesetzt werden kann. Durch die Nutzung des kapazitiven Messprinzips ermöglicht er die Mengenmessung im freien Fall oder in pneumatischen Fördersystemen. Der DYNAmas ist einfach zu handhaben, aufgrund der berührungslosen Messung verschleiß- sowie wartungsfrei und liefert hochpräzise Ergebnisse.

„Mit dem DYNAmas bieten wir jetzt vier grundsätzlich verschiedene Lösungen zur Durchsatzmessung an und können so noch gezielter auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen“, betont Dipl.-Ing. Klaus Dybeck, Geschäftsführer des Messtechnikspezialisten. Da das System separat die Produktkonzentration sowie die Transportgeschwindigkeit misst und daraus den Massedurchsatz berechnet, ist es unabhängig von schwankenden Feststoffgeschwindigkeiten. Der Massedurchsatz lässt sich zuverlässig, präzise und kontinuierlich ermitteln, ohne dass laufende Prozesse gestört oder unterbrochen werden müssen.

Das Gerät ist durch Befüllung des Sensorrohrs oder mit einer Referenzverwiegung einfach zu kalibrieren.

Aufgrund der geringen Abmessungen lässt es sich unproblematisch in bestehende Anlagen integrieren und ist für kleinere bis sehr große Durchsätze einsetzbar. Das Durchsatzmessgerät eignet sich ideal zur Messung von rieselfähigen Schüttgütern; sogar leitfähige Produkte wie Kohlenstaub können zuverlässig gemessen werden. Der DYNAmas ist für unterschiedliche Rohrnennweiten bis DN200 verfügbar und für den Einsatz in ATEX Zone 1/21 zugelassen.

DYNA Instruments produziert robuste, zuverlässige und präzise Messtechnik für Anwendungen in der Schüttgut- und Partikelindustrie. Das Anwendungs-Know-how umfasst die Durchsatzmessung, Durchflussüberwachung, Staubmessung und Geschwindigkeitsmessung von fließendem Schüttgut. Die Geräte finden in allen Branchen des Feststoff-Handlings Anwendung, im Kraftwerk bei großen Durchsätzen ebenso wie in pharmazeutischen Anwendungen, wo Pulvermengen im Bereich von Milligramm detektiert werden. Dieses ist durch die Nutzung unterschiedlicher Messprinzipien möglich, die das Unternehmen – auch in Kombination – zur Lösung der Aufgabenstellungen nutzt. Die Messprinzipien sind vorzugsweise Ladungsmessung mittels Influenz, kapazitive Konzentrationsmessung, Mikrowellentechnik, Wägetechnik sowie radiometrische Konzentrationsmessung.

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Stiebel-Getriebebau eröffnet Niederlassung für GCC-Region

Mit starkem Team für den Bereich Fördertechnik im Nahen Osten vor Ort

Stiebel-Getriebebau eröffnet Niederlassung für GCC-Region

Stiebel-Mitarbeiter sichern in Nahost Montage und Stiebel-Service für den Schüttgutbereich. (Bildquelle: Stiebel-Getriebebau)

Für die Gewinnung mineralischer oder fossiler Rohstoffe braucht es in der Schüttgutfördertechnik kraftvolle und vor allem flexible Antriebe. Das Spezialwissen für die Entwicklung und Umsetzung anpassungsfähiger und leistungsstarker Lösungen der Stiebel-Getriebebau GmbH & Co. KG mit Hauptstandort im nordrhein-westfälischen Waldbröl ist deshalb international gefragt. Aufgrund der deutlichen Steigerung von anspruchsvollen Projekten und Kunden in der GCC-Region hat das Unternehmen zusammen mit bewährten Partnern jetzt mit der Stiebel Industries LLC eine Niederlassung in Ras Al Khaimah, Vereinigte Arabische Emirate, gegründet.

„Wir freuen uns selbstverständlich über die spürbare Auftragserhöhung im Schüttgutbereich. Das bedeutet für uns gleichzeitig, unsere Leistungen und unser Engagement hier im Sinne unserer Kunden weiter zu verbessern. Da sehen wir uns ganz klar in der Verantwortung“, erläutert Paul Hermann Schumacher, Geschäftsführer der Stiebel-Getriebebau GmbH & Co. KG. „Mit unserem neuen Standort in Ras Al Khaimah sind wir in der GCC-Region mit einem fachkompetenten Team vor Ort. So können wir unsere Leistungen noch besser zur Verfügung stellen.“ Die Stiebel-Getriebebau-Mitarbeiter sichern für Auftraggeber in Nahost die zuverlässige Montage und den hochwertigen Service von Getrieben für den Schüttgutbereich. Darüber hinaus sorgt die erhöhte Kundennähe für noch kürzere Lieferzeiten, sodass die Antriebstechnologien schneller einsatzbereit zur Verfügung stehen. Für Förderbandantriebe sind die flexibel einsetzbaren und sehr robusten QuarryMaster-Getriebemotoren gefragt. Sie überzeugen mit einem langen Lebenszyklus bei geringen Ausfallzeiten.

Das Prinzip der internationalen Kundennähe verfolgt das Unternehmen bereits seit vielen Jahren mit seinen Tochtergesellschaften in China und den USA sowie seinen zahlreichen Vertretungen weltweit. Mit der neuen Niederlassung in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat Stiebel-Getriebebau seine kundenorientierte Ausrichtung konsequent weiterentwickelt und ausgebaut.

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Stiebel-Getriebebau – Die treibende Kraft
Seit der Gründung 1946 liegt bei Stiebel-Getriebebau der Fokus auf der Entwicklung und Herstellung von Getrieben. Heute ist das Unternehmen als treibenden Kraft international gefragter Partner mit Getriebelösungen für Fördertechnik und Mobilhydraulik. Als Spezialist für Sondergetriebekonstruktion bietet Stiebel-Getriebebau individuelle technische Antworten auf die komplexen Herausforderungen der Branchen. Als weltbekannte Marke für den Getriebebau ist das Unternehmen aus Waldbröl in NRW mit seinen Vertretungen und Niederlassungen international vor Ort.
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DYNA Instruments auf der POWTECH 2016: Messtechnik für die Schüttgutindustrie

Experte für messtechnische Lösungen in der Feststoff-Verfahrenstechnik stellt die DYNAguard Serie zur Durchflussüberwachung von Schüttgutprozessen vor

DYNA Instruments auf der POWTECH 2016: Messtechnik für die Schüttgutindustrie

DYNAguard Serie zur Durchflussüberwachung von Schüttgutprozessen (Bildquelle: DYNA Instruments GmbH)

Vom 19. bis 21. April treffen sich in Nürnberg Experten der Pulver- und Schüttguttechnologie auf der POWTECH 2016. Zu den Ausstellern gehört auch DYNA Instruments: Der Spezialist für messtechnische Lösungen in der Feststoff-Verfahrenstechnik informiert in Halle 3/3-180 über sein breites Produktspektrum an Messtechnik-Systemen für Anwendungen in der Schüttgut- und Partikelindustrie. Im Fokus steht neben der DYNAguard Serie zur Durchflussüberwachung von Schüttgutprozessen insbesondere das neueste Produkthighlight: Das Durchflussmessgerät DYNAmas ist die vierte DYNA-Lösung zur Durchsatzmessung und nutzt das kapazitive Messprinzip. „Wir freuen uns, den Fachbesuchern unsere hochmodernen Lösungen zur Durchsatzmessung und Durchflussüberwachung von Feststoffen sowie erstmalig den DYNAmas vorzustellen“, sagt Dipl.-Ing. Klaus Dybeck, Geschäftsführer des Hamburger Messtechnikspezialisten.

Staubmessung, Durchflussüberwachung, Geschwindigkeitsmessung und Durchsatzmessung von fließendem Schüttgut bis zu 500 t/h: DYNA Instruments bietet seit mehr als 20 Jahren robuste, bewährte Messtechnik für Schüttgüter aller Art. Auf der POWTECH präsentiert das Hamburger Unternehmen seine innovativen Lösungen aus eigener Entwicklung und Herstellung für die gesamte Breite der Feststoff-Verfahrenstechnik. Die Geräte werden im Kraftwerk bei großen Durchsätzen ebenso verwendet wie in pharmazeutischen Anwendungen mit Pulvermengen im Milligrammbereich. „Mit unserer hohen Anwendungskompetenz entwickeln wir auch kundenspezifische Varianten und finden nahezu für jede spezielle Aufgabenstellung eine individuelle Lösung“, betont Dybeck.

Berührungslose Durchflusswächter für Schüttgutprozesse
Die DYNAguard Serie gewährleistet eine einfache, kompakte, sichere und dabei wartungsfreie sowie kostengünstige Überwachung sämtlicher Schüttgutprozesse. Als einziger Hersteller nutzt DYNA Instruments mehrere Messprinzipien und bietet fünf verschiedene Durchflusswächter an, um eine möglichst optimale Lösung für die jeweilige Kundenanwendung anbieten zu können.

Frühzeitige Erkennung von Störungen in Fördersystemen
Mit den unterschiedlichen Durchflusswächtern der DYNAguard Serie steht zur Überwachung von offenen und geschlossenen Schüttguttransportsystemen für nahezu jeden Anwendungsfall eine Lösung zur Verfügung: Stopfer- und Behälterleermeldung, Alarm bei Brückenbildung über Zellenradschleusen und Förderschnecken, zugesetzte oder gerissene Siebe, Filterbruch und viele weitere Fehler werden zuverlässig und sofort erkannt. So lassen sich ernsthafte Folgeschäden frühzeitig vermeiden.

Kapazitive Messung mit dem neuen DYNAmas
Der DYNAmas wird zur Online-Durchsatzmessung von Schüttgütern aller Art, im freien Fall sowie in pneumatischen Fördersystemen eingesetzt. Unabhängig voneinander werden gleichzeitig die Produktkonzentration sowie die Transportgeschwindigkeit gemessen und daraus der Massedurchsatz berechnet. Dadurch ist das Messsystem unabhängig von schwankenden Transportgeschwindigkeiten. Das Gerät ist einfach zu kalibrieren, aufgrund der geringen Abmessungen unproblematisch in bestehende Anlagen zu integrieren und für kleinere bis sehr große Durchsätze einsetzbar.

DYNA Instruments produziert robuste, zuverlässige und präzise Messtechnik für Anwendungen in der Schüttgut- und Partikelindustrie. Das Anwendungs-Know-how umfasst die Durchsatzmessung, Durchflussüberwachung, Staubmessung und Geschwindigkeitsmessung von fließendem Schüttgut. Die Geräte finden in allen Branchen des Feststoff-Handlings Anwendung, im Kraftwerk bei großen Durchsätzen ebenso wie in pharmazeutischen Anwendungen, wo Pulvermengen im Bereich von Milligramm detektiert werden. Dieses ist durch die Nutzung unterschiedlicher Messprinzipien möglich, die das Unternehmen – auch in Kombination – zur Lösung der Aufgabenstellungen nutzt. Die Messprinzipien sind vorzugsweise Ladungsmessung mittels Influenz, kapazitive Konzentrationsmessung, Mikrowellentechnik, Wägetechnik sowie radiometrische Konzentrationsmessung.

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SCHÜTTGUT 2015

IEP Technologies und HOERBIGER überzeugen bei erstem gemeinsamen Messeauftritt

SCHÜTTGUT 2015

IEP Technologies Stand auf der SCHÜTTGUT 2015

„Unsere Präsenz auf der SCHÜTTGUT 2015 ist in diesem Jahr sehr erfolgreich verlaufen“, resümiert Rudi Post, Geschäftsführer der IEP Technologies GmbH, der HOERBIGER Safety Solutions Company, den ersten gemeinsamen Auftritt unter der Flagge des neuen Mutterkonzerns. Auf der Fachmesse für Schüttguttechnologie in Dortmund konnte das Explosionsschutzunternehmen nicht nur mit seinen bewährten Produkten im Bereich des konstruktiven Explosionsschutzes punkten, sondern zugleich dem interessierten Fachpublikum die neuen Unternehmensstrukturen erläutern. Neben Systemen und Produkten zur Explosionsunterdrückung und -entkopplung wurde am IEP Technologies Stand auch eine Lösung zur flammenlosen Druckentlastung aus dem Hause HOERBIGER gezeigt, welche das Portfolio des Unternehmens aus Ratingen sinnvoll ergänzt. Das Entlastungsventil EVN 2.0, das nach der erfolgreichen Druckentlastung sofort wieder schließt und so die Weiterführung des Betriebs ermöglicht, vereint zahlreiche technische Innovationen. So bietet es eine flammenlose Druckentlastung und kombiniert somit den neuesten Standard nach EN 16009 mit den bereits bewährten Vorteilen einer einfachen Wartung und unterdruckfesten Bauweise. Die kompakte Bauweise ermöglicht eine flexible Anlagenplanung für den gefahrlosen Einsatz innerhalb von Gebäuden.
Seitens IEP Technologies stieß auch das neue Detektionssystem SmartDS auf großes Interesse. Es besteht aus bis zu zwei dynamischen Druckdetektoren des Typs MEX-3.2 sowie der neu entwickelten Feldanschlussbox FAB4. Abgesehen von der Explosionserkennung innerhalb von Sekundenbruchteilen leistet das System gezielt Aufschluss über mögliche Explosionsursachen und zeigt anhand seiner Analysefunktionen auf, wie Explosionsgefahren künftig minimiert werden können.
„Unser Stand war rege besucht, viele Interessenten kamen gezielt, um sich über die Neuerungen zu informieren“, weiß Rudi Post und ergänzt, dass IEP Technologies von den erneut gestiegenen Besucherzahlen der Fachmesse profitieren konnte.

IEP Technologies, die HOERBIGER Safety Solutions Company, ist ein weltweit führender Anbieter von Explosionsschutzsystemen und -Serviceleistungen. Das Unternehmen mit Sitz in Marlborough, Massachusetts, USA, ist weltweit in über 50 Ländern vertreten. Ansprechpartner für die Kunden im deutschen Markt ist die IEP Technologies GmbH, Ratingen. Ein kompetentes Team aus Anwendungstechnikern, Vertriebsingenieuren und Servicetechnikern entwirft und wartet hochentwickelte Sicherheits-Systeme, die zuverlässig und effizient die Mitarbeiter und Anlagen der Kunden von IEP Technologies sowie die Umwelt vor den verheerenden Folgen von Explosionen in industriellen Anwendungen schützen.

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