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Fraunhofer-Institut: Mit MindManager den digitalen Wandel starten

Forschungsgruppe „eMasterCraft“ erarbeitet Praxismap und liefert Grundlagen für die Digitalisierung

Alzenau/Karlsruhe, 17. Mai 2017 – Das Tätigkeitsfeld des Fraunhofer-Instituts umfasst anwendungsnahe Grundlagenforschung, angewandte Forschung sowie Beratung und kundenspezifische Lösungen auf allen Gebieten, die für Techno- und Wirtschaftsmathematik bedeutsam sind. Unter anderen ist das Institut damit betraut, für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands wichtige Daten und Konzepte zu entwickeln. Das Institut wurde 1995 gegründet und beschäftigt derzeit rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 160 wissenschaftliche Hilfskräfte.

Die Herausforderung
Die Bundesregierung Deutschland möchte die Digitalisierung in der Wirtschaft vorantreiben. Aus diesem Grund hat sie verschiedene Förderprogramme und Projekte aufgelegt, mit denen sie beispielsweise mittelständischen Unternehmen und kleineren Betrieben dabei helfen will, den digitalen Wandel einzuläuten. Eines dieser Projekte, „eMasterCraft“ wurde unter dem Dach der Initiative „Mittelstand digital“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie vom Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik durchgeführt und fokussierte sich dabei vor allem auf die Digitalisierung in Handwerksbetrieben.

Ziel war und ist es, den betroffenen Unternehmen in einem Beratungsgespräch aufzuzeigen, wie ein kleiner Betrieb von der Digitalisierung profitieren kann. Das Fraunhofer-Institut möchte deshalb eine Plattform konzipieren, mit der sich eine einfach zu verstehende Gegenüberstellung der Ist- und Soll-Situation – vor und nach der Digitalisierung – abbilden lässt. Man stellt sich vor, in verschiedenen Darstellungsformen etwa als Flowchat oder Map, die Ist-Situation mit den Sollprozessen zu vergleichen, so dass schnell erkennbar ist, ob und wenn ja mit welchen Änderungen positive Effekte zu erzielen
sind – sprich ab wann sich die Digitalisierung ganz konkret lohnt.

Die Lösung
Auf Basis der führenden Mindmapping-Software, MindManager, entwickeln die Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts ein Kosten-Nutzen-Tool, mit dem sich darstellen lässt, wie ein Handwerksbetrieb konkret von der Digitalisierung profitieren kann. In diesem Tool lässt sich auf der einen Seite erfassen, wie Prozesse, etwa die Zeiterfassung oder Personaleinsatzplanung aktuell im Betrieb gehandhabt werden. Dem gegenüber wird dann – auf Basis derselben Daten – dargestellt, was sich verändern würde, wenn man einzelne Aspekte digitalisiert. Sowohl die Prozessdarstellung als auch die Kosten- und Einsparungskalkulationen lassen sich mit MindManager darstellen, bei Bedarf sogar in ein und derselben Ansicht.

Dr. Michael Schröder, Leiter des Projekts „eMasterCraft“ und stellv. Abteilungsleiter „Optimierung“, Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM: „Die Idee hinter dem Kosten-Nutzen-Tool ist, die Menschen dahinzuführen, dass die Datenerfassung formaler wird. Ein Schritt, der gerade in Handwerksbetrieben nicht immer einfach ist. Diese Formalisierung aber ist Voraussetzung für einen Einstieg in die Digitalisierung mit zum Teil erheblichen Vorteilen.“ In MindManager sieht Schröder die optimale Plattform für diese Herausforderung. „Das Tool bietet einen niederschwelligen Zugang zur Prozessmodellierung. Es ist auf der einen Seite sehr flexibel, reduziert Komplexitäten, hat aber auch Schnittstellen zur Datenintegration, was für die Plausibilität der Darstellung und den Aha-Effekt bei Handwerkern sehr wichtig ist“, sagt der Wissenschaftler.

Das Ergebnis
Heute verfügt das Fraunhofer-Institut über eine einzigartige Plattform, die bei der Beratung kleiner und mittelständischer Handwerksbetriebe gerne genutzt wird. USP dieses Kosten-Nutzen-Tools ist, dass sich die Komplexität elektronischer Prozesse sehr übersichtlich abbilden lässt und dass durch den besonderen Mix aus Kalkulationsfunktionen, Mapdarstellung und individuellen Kommentaren einerseits eine Struktur vorgegeben ist, andererseits aber genügend Flexibilität besteht. „Ein Beispiel: Wenn wir einem Handwerker aufzeigen, wie viel Aufwand er durch die Zeiterfassung mit Stundenzetteln hat und wie einfach sich derselbe Prozess beispielsweise mit einer App gelöst werden kann, dann lässt sich mit dem Tool wunderbar visualisieren, wie groß die Vorteile der Digitalisierung sind und wie schnell ein Betrieb davon profitieren kann“, weiß Michael Schröder.

Ein konkretes Erfolgsbeispiel hat er auch schon zu vermelden: So hat etwa der Malerbetrieb Adam Oswald im Projekt eMastercraft für mehrere Prozesse eBusiness-Standards eingeführt. Das Ergebnis: reibungslosere Abläufe, valide Daten, problemloser Informations- und Dokumentenaustausch sowie enorme Zeit, Ressourcen und damit auch Kosteneinsparungen. Um seinerseits das Voranschreiten der Digitalisierung zu unterstützen und für weitere Erfolgsmeldungen zu sorgen, bietet das Fraunhofer-Institut sein Tool als Probelizenz für einen Monat kostenlos an. Schröder und seine Kollegen sind davon überzeugt, dass das Kosten-Nutzen-Tool auf MindManager Basis die bestmögliche Grundlage für Gespräche mit kleinen und mittleren Betrieben ist, die zwar den Trend der Digitalisierung sehen, aber keine Zeit haben, sich damit zu befassen.

Das Mindjet Team entwickelt und vertreibt MindManager, die führende Software für effiziente Organisation und transparente Kommunikation von komplexen Ideen und Informationen. 4.500 Unternehmen und 2.5 Millionen zahlende Nutzer, einschließlich 83% der Fortune 100, profitieren durch Mindmapping und Informationsvisualisierung von MindManager. Die Software unterstützt das Brainstorming und die kreative Problemlösung, verbessert die Kommunikation und erlaubt, komplexe Projekte effizienter und effektiver zu planen sowie erfolgreich umzusetzen. MindManager Enterprise kombiniert führende Werkzeuge für Mindmapping, Informationsmanagement und visuelle Planung mit patentierten Integrationen und flexiblen Kommunikationsmöglichkeiten, um die Projektkoordination und den unternehmensweiten Wissensaustausch zu unterstützen. Im August 2016 wurde Mindjet MindManager von Corel übernommen.

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eurodata übernimmt 100 Prozent der TTO GmbH

Kauf ist klares Bekenntnis zur Wertschätzung von Smart Service Lösungen

eurodata übernimmt 100 Prozent der TTO GmbH

Andreas Schröder, Geschäftsführer TTO GmbH

Saarbrücken, 8. April 2016 – In diesen Tagen hat eurodata die noch verbliebenen Unternehmensanteile der TTO GmbH erworben und ist jetzt alleiniger Inhaber des Herrenberger Plattform Service Betreibers. Durch die Übernahme baut die eurodata AG ihr Smart Service Portfolio weiter aus und unterstreicht zugleich die strategische Bedeutung von Industrie 4.0.

„TTO ist ausgewiesener Experte für das ganzheitliche Management elektronischer Daten. Das Unternehmen bietet Lösungen für den internen und externen Datenaustausch – von der Integration von Geschäftsprozessen bis hin zur Echtzeit-Visualisierung derselben“, sagt der Vorstandsvorsitzende der eurodata AG, Uwe Richter.

Das 1997 gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in Herrenberg und ist seit 1999 Mitglied der eurodata Unternehmensgruppe. Auf einer E-Business-Plattform betreibt TTO ausgereifte Lösungen für die Partneranbindung, EDI, Managed File Transfer, E-Invoicing und Archivierung. Rund 500 Unternehmen, kleine und mittelständische Firmen, aber auch DAX-Konzerne, nutzen Lösungen des schwäbischen Plattform Service Betreibers für ihr Datenmanagement.

„Unsere Expertise rund um das Thema Geschäftsprozesse ist eine wertvolle Ergänzung zu den Lösungen der eurodata tec“, sagt TTO Geschäftsführer Andreas Schröder. „Jetzt sind wir für das wichtige Thema Industrie 4.0 bestens aufgestellt und zugleich profitieren unsere Kunden jetzt noch unmittelbarer vom eurodata-Netzwerk.“

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TTO bietet mit der e-Business Plattform ausgereifte und zukunftsweisende B2B Standard Lösungen und kundenindividuelle Smart Services für die Lieferanten-/Partnerbeziehungen in der Supply Chain, EDI, Managed File Transfer, Supply-Chain Visibility Monitoring, E-Invoicing und Archivierung – schnell, verlässlich und flexibel. Rund 500 Unternehmen – vom KMU bis DAX-Unternehmen – schätzen TTO als Partner für das ganzheitliche Management ihrer B2B Lösungen. TTO mit Sitz in Herrenberg bei Stuttgart wurde 1997 gegründet und ist Mitglied der eurodata Unternehmensgruppe. www.tto.de

Die eurodata AG entwickelt und vermarktet cloudbasierte Softwarelösungen für Handelsnetze, Steuerberater und KMUs sowie Softwareprodukte zur Implementierung von Industrie 4.0 Lösungen. Mehr als 50.000 Kunden vertrauen den eurodata-Hochleistungsrechenzentren, einer sicheren Cloud „Made in Germany“, mit professionellen Web- und Cloud-Dienstleistungen. Damit übernehmen wir auch die Verantwortung für den reibungslosen Betrieb der Lösungen. Die eurodata AG wurde 1965 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Saarbrücken. Heute fokussieren sich mehr als 500 Mitarbeiter nachhaltig um den Erfolg unserer Kunden in ganz Europa. www.eurodata.de

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Ferien in einem alten preußischen Gutshof in Ostbelgien

Neues Bed and Breakfast Angebot in den belgischen Ardennen

Ferien in einem alten preußischen Gutshof in Ostbelgien

Im Haupthaus von Gut Eidt befindet sich das Bed&Breakfast

Übernachten wie zu alten Zeiten, aber mit modernem Komfort. Das Gut Eidt ist ein über hundert Jahre alter preußischer Gutshof. Er liegt in Amel in Ostbelgien, mitten im Grünen und gleichzeitig in der Nähe der Stadt Sankt Vith. Nebenan verläuft der Ravel L 48, einer der vielen Trassen des Wander-, Reit- und Radverkehrsnetzes auf den stillgelegten Bahntrassen. Eine ideale Unterkunft für Gruppenreisende und Naturliebhaber.
Seit Oktober hat in dieser historischen Umgebung Gutsherrin Gaby Schröder ein exklusives Bed&Breakfast im Westtrakt des Familienguts eingerichtet. „Wir haben das Gebäude, das meine Großeltern 1911 erbaut hatten, von Grund auf renoviert. Dabei haben wir vorwiegend Naturprodukte wie Lehmputz und Schiefer verwandt, die alten Fichtenholzböden konnten erhalten bleiben.“ Entstanden ist eine Unterkunft mit einem besonderen Flair. Gut Eidt verfügt über fünf lichtdurchflutete Schlafzimmer mit unterschiedlicher Einrichtung und drei Badezimmern. Alle Zimmer sind geschmackvoll renoviert, gut ausgestattet und sehr gepflegt. Sie verfügen über eine Deckenheizung, viel natürliches Licht, Bettwäsche aus 100 Prozent Baumwolle, Daunen- oder Alpakadecken und einer freundlichen Einrichtung. Hier vereint sich Modern mit Antik, Farbe mit Grau- und Weißtönen, Holzböden und Lehmwände mit begehbaren Duschen. Alte Bücher tummeln sich in hölzernen Nachttischen, alte Karten treffen auf Plakatwände… Es gibt viel zu entdecken.
Ideal für kleine und große Gruppen:
Ein bis vierzehn Personen haben Platz im Gut Eidt. Gäste erhalten ein üppiges Frühstück und können sich dabei auf eine große Auswahl an regionalen und Bioprodukten freuen. Vor dem Haus befindet sich eine Terrasse mit großem Esstisch, einem kleinen Blumen- und Kräutergarten und freiem Blick auf die Felder und Wälder. Wer will, kann in der Küche mit Küchenbar sein Mittag- und Abendessen, Kindermalzeiten, Tee oder Kaffee selbst zubereiten.
Die Wiesen rund um das Gut werden biologisch bewirtschaftet und die Artenvielfalt kann somit weitgehend erhalten werden. Rinder, Kühe und Pferde grasen im Sommer und Herbst das „Biogras“. „Unser neuester Gast ist eine Biberfamilie, die mit ihren Dämmen und ihrer Burg langsam aber stetig die Landschaft verändert. Mit etwas Glück können unsere Besucher die Familie nach einem kurzen Fußweg 200 Meter hinter dem Haus beobachten“, erzählt Gastgeberin Schröder.
Natur, Sport und Erlebnis
Das 93 Hektar große Naturschutzgebiet „Emmelstal“ beginnt direkt hinter dem Hof. Vögel, Biber, Dachs, Reh, Fuchs und Hase sind in den Feldern, Wäldern und Wiesen rund um den Hof zu Hause. Achtsame Gäste werden ihre Freude am Reichturm der Natur finden.
Die Naturschutzvereinigung Natagora bietet geführte Wanderungen durch das Naturschutzgebiet in deutscher Sprache an.
Gut Eidt liegt an der Gemeindegrenze von Amel (Ambleve), aber nur zwei Kilometer von der kleinen Stadt Sankt Vith (Saint Vith) entfernt. Die Stadt bietet mit seinen vielen kleinen und größeren Geschäften und seinen guten Restaurants etwas für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel – von leckeren belgischen Fritten bis zum Gourmetrestaurant mit einem Michelin Stern.
Auch für die Freizeitgestaltung hat Sankt Vith einiges zu bieten: Schwimmbad, Spielplatz, ausgewiesene Wander- und Fahrradwege, Mountainbikeparcours, Schifferstollen, Biermuseum, Tennisplätze, das Golfcenter „The Greenhouse Pitch & Putt“, Trimm dich- und Naturlehrpfade, Planetenweg… Die Rennstrecke des Circuit de Spa-Francorchamps ist 25 Kilometer vom Gut Eidt entfernt, der Naturpark Hohes Venn 30 Kilometer.

Gut Eidt ist ein Anbieter für Bed&Breakfast für Einzelpersonen und Gruppen bis zu vierzehn Personen. Der preußische Gutshof von 1911 liegt im deutschsprachigen Teil Belgiens in den Ardennen.

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Unternehmensgründung: eurodata tec GmbH geht an den Start

Neues Mitglied der eurodata-Gruppe mit Fokus auf „Industrie 4.0“

Unternehmensgründung: eurodata tec GmbH geht an den Start

Andreas Schröder, Geschäftsführer eurodata tec GmbH

Saarbrücken, 1. Oktober 2015 – Die Saarbrücker eurodata-Gruppe hat ein neues Tochterunternehmen gegründet. eurodata tec bietet ab sofort vom Standort Herrenberg im Schwarzwald aus, Software-Lösungen und Consultingleistungen rund um die Themen Industrie 4.0 und Smart Services. Entstanden ist das neue Unternehmen durch die Ausgründung eines Geschäftsfeldes der TTO GmbH, die seit 1999 ebenfalls zur eurodata-Gruppe gehört. Geschäftsführer der eurodata tec GmbH sind die Industrie 4.0-Experten Lumir Boureanu und Andreas Schröder.

Kernkompetenz der eurodata tec GmbH ist die intelligente Vernetzung von Produktentwicklung, Produktion, Logistik und Kunden. Hierzu entwickelt das junge Unternehmen am Standort Herrenberg maßgeschneiderte Lösungen zur Integration von Businessdaten, Prozessautomatisierung und Echzeit-Reports. Mit Lumir Boureanu übernimmt zudem ein ausgewiesener Industrie 4.0-Experte die Geschäftsführung. So hält Boureanu, seit Jahren bei der eurodata-Gruppe, beispielsweise beim kommenden Handelsblatt Industriegipfel im Oktober einen Vortrag über die Chancen von Industrie 4.0 für neue Geschäftsmodelle im Mittelstand.

„Industrie 4.0 ist einer der großen Industrietrends unserer Zeit“, sagt Uwe Richter, Vorstandsvorsitzender der eurodata-Gruppe. „Mit der eurodata tec GmbH bieten wir eine Plattform zur durchgängigen Digitalisierung und umfassenden Vernetzung innerhalb und zwischen Unternehmen aller Größen und Branchen. Damit liefern wir die technologische Basis für die Einführung von Industrie 4.0.“

Die eurodata tec GmbH ist durch die Ausgründung eines Geschäftsfeldes der TTO GmbH, Mitglied der eurodata-Gruppe seit 1999, entstanden und wird ab sofort als eigenständiges Unternehmen am Markt agieren. Der langjährige TTO-Mitarbeiter und Industrie 4.0-Experte Lumir Boureanu übernimmt zusammen mit Andreas Schröder die Geschäftsführung des jungen Unternehmens. „Ich freue mich sehr darauf, mit meinem Team neue Ideen, Visionen und Strategien in Verbindung mit digitalen Geschäftsmodellen der Zukunft zu entwickeln“, betont Boureanu. Die eurodata tec GmbH ist bereits im Internet über die Adresse www.eurodatatec.de zu erreichen.

Die eurodata AG entwickelt und vermarktet cloudbasierte Softwarelösungen für Handelsnetze, Steuerberater und KMUs sowie Softwareprodukte zur Implementierung von Smart Services für mehrstufige Prozesse und Datenintegration. Mehr als 50.000 Kunden vertrauen den eurodata-Hochleistungsrechenzentren, einer sicheren Cloud \“Made in Germany\“, mit professionellen Business Intelligence-, Web- und Cloud-Dienstleistungen. Damit übernehmen wir auch die Verantwortung für den reibungslosen Betrieb der Lösungen. Die eurodata AG wurde 1965 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Saarbrücken. Heute fokussieren sich mehr als 500 Mitarbeiter nachhaltig auf den Erfolg unserer Kunden in ganz Europa. www.eurodata.de

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BGH fällt anlegerfreundliches Urteil zur Aufklärungspflicht bei offen Immobilienfonds

Tausende Anleger betroffen

Der für das Bankrecht zuständige XI. Zivilsenat hat sich heute in zwei Verfahren mit der Haftung einer Bank wegen fehlerhafter Anlageberatung im Zusammenhang mit dem Erwerb von Anteilen an einem offenen Immobilienfonds befasst. Gemäß einer heute veröffentlichten Pressemitteilung des BGH (64/2014) wurde die Revision einer Bank gegen eine anlegerfreundliche Entscheidung des OLG Frankfurt am Main (OLG Frankfurt am Main – Urteil vom 13. Februar 2012 – 9 U 131/11) zurückgewiesen (BGH XI ZR 130/13). Nach Auffassung des BGH muss eine Bank, die den Erwerb von Anteilen an einem offenen Immobilienfonds empfiehlt, den Anleger ungefragt über das Bestehen der Möglichkeit einer Aussetzung der Anteilsrücknahme durch die Fondsgesellschaft aufklären. Kennzeichnend für regulierte Immobilien-Sondervermögen ist, dass die Anleger gemäß § 37 InvG aF*** (nunmehr § 187 KAGB****) ihre Fondsanteile grundsätzlich jederzeit liquidieren, d. h. zu einem im Gesetz geregelten Rücknahmepreis an die Kapitalanlagegesellschaft zurückgeben können.

Die in § 81 InvG aF geregelte Möglichkeit, die Anteilsrücknahme auszusetzen, stellt dementsprechend ein während der gesamten Investitionsphase bestehendes Liquiditätsrisiko dar, über das der Anleger informiert sein muss, bevor er seine Anlageentscheidung trifft. Ob eine Aussetzung der Anteilsrücknahme zum Zeitpunkt der Beratung vorhersehbar oder fernliegend ist, spielt für die Aufklärungspflicht der Bank keine Rolle.

Anleger können ihre Anteile an einem offenen Immobilienfonds zwar auch während einer Aussetzung der Anteilsrücknahme weiterhin an der Börse veräußern. Dies stellt angesichts der dort möglichen Beeinflussung des Preises durch spekulative Elemente aber kein Äquivalent zu der Möglichkeit dar, die Anteile zu einem gesetzlich geregelten Rücknahmepreis an die Fondsgesellschaft zurück zu geben.

Auf die Frage, ob eine Aussetzung der Anteilsrücknahme den Interessen der Anleger dient, kommt es für die Aufklärungspflicht der Bank nicht an. Die vorübergehende Aussetzung der Anteilsrücknahme soll der Gefahr einer wirtschaftlich nicht sinnvollen Verwertung des Fondsvermögens in einer Krisensituation vorbeugen. Da die Aussetzung jedoch dem Liquiditätsinteresse der Anleger entgegensteht, ist hierüber vor der Anlageentscheidung aufzuklären.

Das Urteil hat eine große praktische Relevanz, da gegenwärtig hunderte ähnlich gelagerte Fälle, zum Teil noch in erster Instanz, anhängig sind und eine höchstrichterliche Entscheidung bislang fehlt. Der Frankfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Matthias Schröder, hat die erste landgerichtliche Entscheidung aus dem Jahre 2012 für den jurisPraxisreport BKR besprochen und schon damals für eine Aufklärungspflicht plädiert. Schröders Kanzlei, LSS Rechtsanwälte, führt eine größere Zahl von vergleichbaren Verfahren und fühlt sich durch die anlegerfreundliche Entscheidung des BGH bestätigt.

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Erneuter Massenschaden durch Kapitalanlagebetrug?

Durchsuchungen bei Finanzfirmengruppe Infinus

Die Dresdner Finanzfirmengruppe Infinus steht im Verdacht, ca. 20.000 Anleger betrogen zu haben. Nach Angaben des Landeskriminalamtes in Sachsen, wird gegen insgesamt acht Mitarbeiter in Deutschland und Österreich wegen Betrugsverdachts ermittelt. Diese sollen bei der Ausgabe von Orderschuldverschreibungen falsche Angaben zur Vermögens- und Ertragslage von Produktherausgebern gemacht haben. Die INFINUS GRUPPE ist nach deren Selbstdarstellung mit der INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut als „Deutschlands Haftungsdach Nummer 1 sowie der INFINUS AG ein führender Full-Service-Anbieter und seit vielen Jahren eine der ersten Adressen auf dem Markt.“ Bereits im Juli 2013 soll die Augsburger Aktienbank ihre Zusammenarbeit mit der Infinus Gruppe gekündigt haben. Die Infinus Gruppe verkaufte unter anderem Wertpapiere(Genussscheine und Schuldverschreibungen) des Konzerns Future Business.
Bislang bestehen nur Verdachtsmomente. Sollten sich diese jedoch bewahrheiten könnte Deutschland nach dem Betrugsfall „S & K“ innerhalb eines Jahres vom nächsten Massenschaden durch Kapitalanlagebetrug heimgesucht werden. Der Frankfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Matthias Schröder, von der Kanzlei LSS Rechtsanwälte hat bereits kurz nach Bekanntwerden der Durchsuchungen die ersten Anrufe von besorgten Anlegern beantwortet.
LSS Rechtsanwälte setzt sich mit Kapitalanlagebetrugsfällen seit vielen Jahren auseinander und hat in der Vergangenheit zahlreiche Mandanten in unterschiedlichen Massenverfahren vertreten. So wurden im Betrugsfall Phoenix Kapitaldienst zu unterschiedlichen Aspekten dutzende bundesweite Verfahren bis hin zum BGH geführt. Auch im Betrugsfall S & K ist die Kanzlei mandatiert. LSS Rechtsanwälte stellt sich sicherheitshalber auch im Fall Infinus auf entsprechende Vertretungen ein. Sollte sich herausstellen, dass es sich um ein sog. Schneeballsystem handelt, müssen Anleger die Auszahlungen erhalten haben, damit rechnen, dass ein gegebenenfalls zu bestellender Insolvenzverwalter diese Auszahlungen als sog. Scheingewinne qualifiziert und von den Anlegern zurückfordert.

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