Schlagwort: Schlafapnoe

Was tun gegen Schnarchen? – Verbraucherinformation der DKV

Tipps für eine ruhige Nacht

Was tun gegen Schnarchen? - Verbraucherinformation der DKV

Bei einfachem Schnarchen können je nach Auslöser verschiedene Maßnahmen helfen. (Bildquelle: ERGO Group)

Ausreichender, tiefer und störungsfreier Schlaf – wer seine Nächte neben einem schnarchenden Partner verbringt, kann davon oft nur träumen. Aber auch die Schnarchenden selbst leiden darunter. Wie Schnarchen entsteht, was Betroffene tun können und wann der Besuch beim Arzt empfehlenswert ist, erklärt Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Wie kommt es zum Schnarchen?

Auslöser für Schnarchen ist die Entspannung der Muskeln in den oberen Atemwegen, die mit dem Schlaf einsetzt. Beim Ein- und Ausatmen vibriert dadurch das Gewebe. An engen Stellen der oberen Atemwege kann es dann zum typischen „Chrrr…pfff…“ kommen. Neben dem nachlassenden Muskeltonus können auch Erkältungen, die Einnahme von Medikamenten wie Schlafmittel, übermäßiger Alkoholgenuss oder Übergewicht die Ursache für das nächtliche Konzert sein. Rückenschläfer schnarchen ebenfalls häufig, da die Schwerkraft Zunge und Kiefer nach unten drückt. „Meist ist Schnarchen gesundheitlich unbedenklich, Mediziner sprechen dann vom einfachen Schnarchen“, so Dr. Wolfgang Reuter. „Wenn der Betroffene jedoch sehr laut und vor allem unregelmäßig schnarcht, könnte das ein Anzeichen für eine Atmungsstörung sein, beispielsweise eine Schlafapnoe.“

Was hilft gegen einfaches Schnarchen?

Bei einfachem Schnarchen können je nach Auslöser verschiedene Maßnahmen helfen: Von der Gewichtsabnahme, über den Verzicht auf Alkohol bis zu geregelten Schlafzeiten. Helfen kann auch eine Änderung der Schlafposition: Wenn Rückenschläfer in die Seitenlage wechseln, verbessert sich das Problem oft deutlich. Ein Tipp von Dr. Reuter: „Ein Kissen im Rücken kann passionierte Rückenschläfer daran hindern, sich in der Nacht wieder umzudrehen.“ Darüber hinaus gibt es diverse Produkte wie Nasenpflaster oder Schnarchschienen. Ein Hals-Nasen-Ohren (HNO)-Arzt kann empfehlen, was im individuellen Fall am erfolgversprechendsten ist.

Wann weist Schnarchen auf eine Schlafapnoe hin?

Bei einer obstruktiven Schlafapnoe sind die oberen Atemwege durch einen Kollaps im Rachenraum zeitweise blockiert. Dadurch setzt die Atmung immer wieder aus und der Körper wird während des Schlafens nur unzureichend mit Sauerstoff versorgt. Das Gehirn des Schläfers gibt daraufhin Alarm, verstärkt die Atmung, den Muskeltonus und die Herzfrequenz. Das kann zu lauten Schnarchgeräuschen führen. Sie treten unregelmäßig auf, immer als Folge der Alarmmeldung. Anzeichen für eine Schlafapnoe können neben dem unregelmäßigen Schnarchen Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten sein. Betroffene fühlen sich nach dem Aufwachen häufig erschöpft. Besteht der Verdacht auf eine Schlafapnoe, empfiehlt der DKV Experte, so schnell wie möglich einen Arzt aufzusuchen. Übrigens: Es gibt auch eine zentrale Schlafapnoe, dabei wird der Atem wegen inaktiver Brustmuskeln sehr flach. Hier kann ein Internist oder Neurologe weiterhelfen.

Therapieren einer Schlafapnoe

Eine obstruktive Schlafapnoe kann anatomische Gründe haben, zum Beispiel große Mandeln, ein vergrößertes Zäpfchen oder Polypen. Ist das der Fall, kann ein operativer Eingriff das Problem beseitigen. Manchmal ist auch eine Untersuchung in einem Schlaflabor empfehlenswert. Abhängig von der Diagnose rät der Arzt zur passenden Therapie. Häufig kommen dabei Beatmungsmasken zum Einsatz, die die Patienten nachts tragen sollen. „Sie erzeugen einen kontinuierlichen Überdruck, sodass die Atemwege während des Schlafens offen bleiben“, erklärt Reuter. Auch wenn manche Patienten das Tragen der Maske als unangenehm empfinden, so verbessert sich doch in den meisten Fällen die Schlafqualität erheblich.
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Wissen, warum der Atem aussetzt

Gründe für Atemaussetzer geben Aufschlüsse für mögliche Therapien

Wissen, warum der Atem aussetzt

Bei Verdacht auf Schlafapnoe wird bei Betroffenen in der Regel eine Untersuchung im Schlaflabor vorgenommen. Dort ermitteln die Ärzte die Anzahl der nächtlichen Atemaussetzer und stellen somit den Schweregrad der Erkrankung fest. Doch die Ursache für die Atemaussetzer bestimmen die Mitarbeiter des Schlaflabors nicht. „In den meisten Fällen wird die Krankheit von verengten Atemwegen verursacht. Hauptgrund ist ein nicht ausreichend nach vorne gewachsener Kiefer. Doch es gibt auch Betroffene, die an nächtlichen Atemaussetzern leiden, obwohl ihre Atemwege eigentlich weit genug sind. Das Wissen um die Ursachen gibt Aufschlüsse für individuelle Therapiemöglichkeiten“, weiß Heiko Musiolik, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Heilung der Schlafapnoe. Um die Ursachen der Atemaussetzer eindeutig zu ermitteln, ist eine digitale, dreidimensionale Atemwegsanalyse erforderlich. Schlaflabore bieten diese Untersuchung meist nicht an, da sie nicht über die technische Ausstattung verfügen.

Bildgebende Diagnostik zur Ursachenforschung
Schlaflabore therapieren über 90 Prozent der Schlafapnoiker mit einer Überdruckbeatmungsmaske. Diese lässt sich bei engen sowie weiten Atemwegen verwenden und lindert die Symptome der Schlafapnoe. Doch viele Betroffene haben bei der Nutzung der Atemmaske Probleme. Sie bekommen in der Nacht Panikattacken oder entwickeln Kontaktallergien und brechen die Therapie ab. Langfristig führen unbehandelte Atemaussetzer jedoch zu lebensgefährlichen Herz- und Kreislaufschädigungen. Denn auf jeden Atemaussetzer folgt eine Weckreaktion, die den Körper unter deutlichen Stress setzt. „Betroffene, die an Atemstillständen leiden, obwohl ihre Atemwege weit genug sind, müssen jedoch nicht mit einer Atemmaske therapiert werden. Hier liegen die Ursachen woanders. Zur Therapie reicht in diesen Fällen meist eine sogenannte „Kopf-Kinn-Kappe“. Sie verhindert, dass im Schlaf der Mund zu weit geöffnet wird. Um dies feststellen zu können, muss jedoch eine bildgebende Diagnostik erfolgen“, erklärt Dr. Robert Frey, Ärztlicher Direktor der Heidelberger SeegartenKlinik. Private Krankenversicherungen übernehmen die komplette bildgebende Diagnostik, also beispielsweise die digitale Volumentomographie (DVT), Fernröntgenbilder oder Orthopantomogramme. Gesetzliche Krankenversicherungen bezahlen hingegen nur das Fernröntgenbild. „In manchen Fällen ist das Fernröntgenbild nicht eindeutig genug und weitere Untersuchungen zur Ursachenforschung müssen erfolgen. Für die Patienten der SeegartenKlinik sind sie generell kostenfrei und die Klinik übernimmt auch die möglichen Kosten einer DVT-Untersuchung“, berichtet Dr. Frey.

Ursachenbeseitigung durch operative Therapie
Bei stark verengten Atemwegen lassen sich diese durch eine Operation er-weitern, sodass eine Überdruckmaske nicht mehr nötig ist und die Ursache für die Atemaussetzer dauerhaft bekämpft wird. Bei dem Eingriff lagern Ärzte den Unter- und Oberkiefer nach vorne, wodurch sich mehr Platz für die Atemwege schaffen lässt.
Weitere Informationen unter www.schlafapnoe.tv

Die Gesellschaft zur Heilung der Schlafapnoe mbH hat es sich zur Aufgabe gemacht zum Krankheitsbild obstruktive Schlafapnoe aufzuklären. Dies betrifft sowohl die Krankheit selbst, als auch ihre Begleiterscheinungen. Außerdem steht die Weitergabe von Informationen zu aktuellen Entwicklungen aller Behandlungsmöglichkeiten im Vordergrund. Dabei geht es um Formen der Symptomtherapie und operativen Ursachenbehebung. Schlafapnoe ist eine Erkrankung, bei der Menschen Atemaussetzer im Schlaf erleiden. Bei der weitaus häufigsten Form, dem obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom (OSAS), bekommen Betroffene durch eine Behinderung der oberen Atemwege zu wenig Luft. Langzeitfolgen einer Schlafapnoe können Bluthochdruck, ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte, Diabetes Typ 2, Depressionen und Sekundenschlaf sein.

Kontakt
Gesellschaft zur Heilung der Schlafapnoe mbH
Heiko Musiolik
Haagstraße 9
91054 Erlangen
0172 8607296
heiko.musiolik@schlafapnoe-heilen.de
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DGSM-Leitlinie empfiehlt Hypoglossusnerv-Stimulation zur Behandlung ausgewählter Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe

DGSM-Leitlinie empfiehlt Hypoglossusnerv-Stimulation zur Behandlung ausgewählter Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe

Prof. Thomas Penzel, Interdisziplinäres Schlafmedizinisches Zentrum Charité Berlin

München, 17.02.2017 – Inspire Medical Systems, Inc. gibt bekannt, dass die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) in ihrer kürzlich aktualisierten S3-Leitlinie für die Behandlung von obstruktiver Schlafapnoe (OSA) den Einsatz der Hypoglossusnerv-Stimulation empfiehlt. Demnach eignet sich die Therapie für ausgewählte Patienten, welche eine CPAP-Beatmung nicht nutzen können oder bei denen diese nicht ausreichend wirkt. Die Leitlinie der DGSM wird einmal im Jahr herausgegeben und bietet eine Zusammenfassung sämtlicher Behandlungsmethoden für schlafbezogene Krankheiten, die von der Fachgesellschaft untersucht und empfohlen werden. Dabei unterstützt sie sowohl Patienten als auch Fachärzte bei der Wahl der optimalen Therapieform. Von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) erhielt die Hypoglossusnerv-Stimulation die Klassifizierung „S3“, welche für die höchste Qualitätsstufe der Entwicklungsmethodik steht.

Die S3-Leitlinie wurde in der Januarausgabe (Issue 2 Supplement) von „Somnologie“, dem offiziellen Organ der DGSM, veröffentlicht. Sie stützt sich dabei auf eine bereits beachtliche klinische Evidenz, unter anderem einer multizentrischen Studie, in der die Wirksamkeit der Behandlung durch einen randomisierten Therapieentzug nachgewiesen werden konnte und einer deutschen, multizentrischen Post-Market Studie , in der die klinischen Ergebnisse in der Routineversorgung bestätigt werden konnten. Sämtliche Studien zeigten konsistent einen allgemeinen Rückgang der Schlafapnoe-Ereignisse, eine klinisch relevante Verbesserung der Lebensqualität und eine hohe Therapietreue seitens der Patienten.

„Die Versorgung von Patienten mit mittlerer und schwerer Obstruktiver Schlafapnoe ist anerkannter Standard“, so Professor Thomas Penzel, wissenschaftlicher Leiter des Interdisziplinären Schlafmedizinischen Zentrums Charite – Universitätsmedizin Berlin, Schriftführer der DGSM und Herausgeber der Fachzeitschrift „Somnologie – Schlafforschung und Schlafmedizin“. „Bis jetzt hatten wir für Patienten, die CPAP nicht nutzen konnten nur begrenzte Behandlungsmöglichkeiten. Die neue DGSM-Leitlinie basiert einerseits auf der sorgfältigen Auswertung von Evidenz aus kontrollierten klinischen Studien und andererseits auf Erfahrungen mit der Hypoglossusnerv-Stimulation in der Routineversorgung von gut selektierten Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe. Mit der Inspire-Therapie haben wir nun eine gute, evidenzbasierte Behandlungsoption für diese Patienten.“

Die Inspire-Therapie wird in circa 20 führenden deutschen Kliniken angeboten. Sie wurde mit dem NUB-Status 1, der höchsten Klassifikation für innovative Therapien, ausgezeichnet und ermöglicht damit gesetzlich Krankenversicherten die Behandlung in diesen Kliniken.

Inspire Medical Systems präsentiert sich auf dem 58. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) vom 22. bis zum 25. März in Stuttgart in Halle C2, Stand 2A17.

Über die Inspire Atemwegstimulation
Unbehandelt kann Obstruktive Schlafapnoe (OSA) zu schwerwiegenden Folgen auf das Herz-Kreislaufsystem und weiteren lebenswichtigen Organen führen. Zu einer Verschlechterung der Lebensqualität sowie das Risiko für Verkehrsunfälle erhöhen.

Die Inspire Atemwegstimulation ist eine Behandlung für Patienten mit mittel- bis schwergradiger OSA, die für eine CPAP-Therapie nicht geeignet sind oder diese nicht tolerieren. Im Unterschied zur CPAP Therapie erfolgt die Inspire™ Therapie mittels eines implantierbaren Impuls Generators. Das Atemsignal des Patienten dient hierbei der Steuerung. Mit der Inspire Atemwegstimulation konnten bereits in mehr als 100 führenden Kliniken in Europa und den USA über 1.000 Patienten erfolgreich behandelt werden.

Über Inspire Medical Systems, Inc.
Inspire Medical Systems, mit Sitz in Minneapolis, USA wurde 2007 mit dem Ziel gegründet, eine sichere und wirksame Therapie für Patienten mit OSA zu entwickeln, die für eine CPAP Therapie nicht geeignet sind. Die Inspire Therapie ist die weltweit erste Neurostimulationstherapie zur Behandlung der OSA, die sowohl von der FDA in den USA zugelassen wurde als auch über eine CE-Kennzeichnung für den europäischen Markt verfügt.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.InspireSleep.de

Kontakt
Inspire Medical Systems
Birgit Fuchs-Laine
Prinzregentenstraße 89
81675 München
089-417761-13
B.Fuchs-Laine@lucyturpin.com
http://www.inspiresleep.de/

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Schlafapnoe im Kindesalter

Wenn der Enkel wie sein Opa schnarcht

Schlafapnoe im Kindesalter

Foto: Fotolia / Picture-Factory (No. 5702)

sup.- Dass sein Vater und vor allem sein Großvater schnarchen, weiß der Enkel oft aus eigener Erfahrung. Dieses Phänomen scheint offenbar zum Älterwerden zu gehören. Dass sie auch selbst schnarchen und regelmäßig Atemaussetzer in der Nacht haben, wissen entsprechend veranlagte Kinder hingegen nur selten. „Studien zeigen, dass im Zuge der Übergewichtsepidemie Schlafapnoe immer häufiger bereits im Kindesalter auftritt. Diese Atemaussetzer sind ein sehr ernst zu nehmendes Problem und Gesundheitsrisiko“, warnt der Ernährungswissenschaftler Prof. Nicolai Worm (Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement, Saarbrücken) in seinem aktuellen Editorial als Herausgeber des lifestyle-telegramms (www.lifestyle-telegramm.de).

Wenn Atemaussetzer länger als zehn Sekunden andauern, sprechen Mediziner von einer Apnoe (griechisch Windstille). Diese Atemstillstände sind meistens durch eine zu starke Erschlaffung der Zungen- oder Gaumenmuskeln oder durch vergrößerte Rachen- oder Gaumenmandeln bedingt. Die Atemaussetzer bewirken eine Abnahme der Sauerstoffsättigung des Blutes und eine Zunahme des Kohlendioxidgehalts. Bevor diese Prozesse lebensbedrohende Ausmaße erreichen, wird das sympathische Nervensystem aktiviert und schüttet Stresshormone wie Adrenalin und Noradrenalin aus. Dadurch wachen die Betroffenen kurz auf und die Atmung setzt wieder ein. „So folgt auf den Atemstillstand ein tiefer Atemzug, der die verengten Atemwege öffnet und als Schnarcher zu hören ist“, erläutert Prof. Worm. Allerdings sind die Weckreaktionen meist nur so kurz und unvollständig, dass Menschen mit Schlafapnoe sich am nächsten Morgen nicht daran erinnern können. Aber solche Atemaussetzer verhindern die wichtigen Tiefschlafphasen.

Die Folgen des verkürzten Tiefschlafes und des verminderten Sauerstoffgehaltes sind gravierend. Frühe Symptome sind Aufwachschwierigkeiten und Tagesmüdigkeit, oft verbunden mit Lernproblemen. Paradoxerweise treten häufig auch Hyperaktivität und Aggression plus eine merkliche Launenhaftigkeit auf. Über die Aktivierung des sympathischen Nervensystems kommt es auch noch tagsüber zu einer Erhöhung des Blutdrucks, wodurch auf Dauer eine frühzeitige Schädigung der Blutgefäße gefördert wird. Der Mangel an erholsamem Schlaf wiederum bedingt eine vermehrte Ausschüttung des appetitanregenden Hormons Ghrelin und eine Minderung des appetitzügelnden Hormons Leptin. „Beide Faktoren erhöhen das Risiko für die Entwicklung von Fettleibigkeit, die wiederum Insulinresistenz, Entzündungsneigung und Stoffwechselstörungen nach sich zieht – „Altersdiabetes“ im Kindesalter ist auf diesem Weg auch eine immer häufiger vorkommende Konsequenz der Schlafapnoe“, erklärt Prof. Worm.

Fazit: Wenn ihr Nachwuchs schnarcht, mag das für Eltern zwar niedlich klingen, die Folgen sind jedoch keineswegs harmlos. Der Verdacht auf Schlafapnoe sollte deshalb unbedingt beim Arzt abgeklärt werden.

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Inspire Atemwegstimulation auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin

Inspire Medical Systems präsentiert die Atemwegstimulations-Therapie auf der 24. DGSM-Jahrestagung in Dresden und blickt auf ein ereignis- und erfolgreiches Jahr zurück

Inspire Atemwegstimulation auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin

(Bildquelle: Inspire)

München, 28.11.2016 – Inspire Medical Systems ist auch in diesem Jahr auf der 24. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin in Dresden vertreten und informiert das Fachpublikum über Atemwegstimulation als alternative Therapieform gegen obstruktive Schlafapnoe.

Die Besucher der DGSM-Tagung können sich im Rahmen eines Lunchsymposiums am Freitag, den 2. Dezember in der Zeit von 11:00 – 12:30 Uhr genauer über die innovative Behandlungsmethode informieren. Die Referenten und ihre Themen sind:

– Prof. Dr. Thomas Penzel (Berlin): „Rückblick – 20 Jahre Atemwegstimulation“

– Dr. Steffen Schädlich (Halle a. d. S.): „Patientenselektion und Erfolgsprädiktoren“

– Dr. Clemens Heiser (München): „Klinische Daten aus der Routineversorgung“

– PD Dr. Armin Steffen (Lübeck): „Therapieadhärenz unter Atemwegstimulation“

Verschiedene weitere Beiträge im Hauptprogramm werden über den Stand der aktuellen Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der Atemwegstimulation berichten. In Dresden werden dem Fachpublikum zudem die im September neu eingeführte Patienten-Fernbedienung sowie ein System zur Kontrolle der Therapienutzung vorgestellt. Mit dem Inspire™ Reporting Tool erhalten die behandelnden Ärzte ein Instrument, das ermöglicht, die Therapie noch stärker anhand des individuellen Nutzungsverhaltens anzupassen und zu steuern. Aufgrund des unterschiedlichen Schlafverhaltens, ist dies von besonderer Bedeutung, um eine hohe Zufriedenheit der Patienten mit der Behandlung zu erreichen.

Die zunehmende Akzeptanz der Therapie auf Seiten der Patienten und Ärzteschaft in Deutschland sowie weltweit ist einer der Gründe, aus denen Inspire eine überaus positive Bilanz für das Jahr 2016 zieht. „Das vergangene Jahr war aus unserer Sicht überaus erfolgreich“, so Andreas Henke, Vice President Commercial Operations Europe. „Im Sommer wurde der 1000. Patient erfolgreich mittels der Inspire Therapie behandelt. Die Anzahl der deutschen Kliniken, welche diese Therapie in ihr Leistungsspektrum aufgenommen haben, ist ebenfalls deutlich gestiegen. Zudem wurde unserer Behandlungsmethode dieses Jahr der NUB-Status 1 verliehen, was uns zuversichtlich stimmt, dass sich die Therapie in Deutschland künftig weiterhin stark etablieren wird.“

Die Inspire Therapie richtet sich unter anderem an Patienten, die eine klassische CPAP-Behandlung nicht tolerieren, oder bei denen keine Verbesserung der Symptome im Verlauf der Standardtherapien eintritt. Den Patienten wird im Rahmen der Inspire Therapie durch einen minimal-invasiven Eingriff ein Stimulationssystem implantiert, welches das Atemmuster des Patienten erkennt und die Atemwege durch eine gezielte Stimulation des Nervus Hypoglossus während des Schlafes offenhält. Dass die Therapie für diese Patienten zu einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität führt, zeigen auch wissenschaftliche Langzeitergebnisse: Tagesmüdigkeit und Schläfrigkeit werden deutlich reduziert und lassen sich nun mit den Werten eines gesunden Patienten vergleichen.

Über die Inspire Atemwegstimulation
Unbehandelt kann Obstruktive Schlafapnoe (OSA) zu schwerwiegenden Folgen auf das Herz-Kreislaufsystem und weiteren lebenswichtigen Organen führen. Zu einer Verschlechterung der Lebensqualität sowie das Risiko für Verkehrsunfälle erhöhen.

Die Inspire Atemwegstimulation ist eine Behandlung für Patienten mit mittel- bis schwergradiger OSA, die für eine CPAP-Therapie nicht geeignet sind oder diese nicht tolerieren. Im Unterschied zur CPAP Therapie erfolgt die Inspire™ Therapie mittels eines implantierbaren Impuls Generators. Das Atemsignal des Patienten dient hierbei der Steuerung. Mit der Inspire Atemwegstimulation konnten bereits in mehr als 100 führenden Kliniken in Europa und den USA über 1.000 Patienten erfolgreich behandelt werden.

Über Inspire Medical Systems, Inc.
Inspire Medical Systems, mit Sitz in Minneapolis, USA wurde 2007 mit dem Ziel gegründet, eine sichere und wirksame Therapie für Patienten mit OSA zu entwickeln, die für eine CPAP Therapie nicht geeignet sind. Die Inspire Therapie ist die weltweit erste Neurostimulationstherapie zur Behandlung der OSA, die sowohl von der FDA in den USA zugelassen wurde als auch über eine CE-Kennzeichnung für den europäischen Markt verfügt.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.InspireSleep.de

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Inspire Medical Systems
Birgit Fuchs-Laine
Prinzregentenstraße 79
81675 München
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HNO Praxis im Citti-Park: Schluss mit dem Schnarchen

Die HNO Praxis im Citti-Park Flensburg und ihre Fachärzte sind für die Diagnostik und Behandlung von Schnarchen und Schlafapnoe bestens ausgestattet.

HNO Praxis im Citti-Park: Schluss mit dem Schnarchen

Ein gesunder und erholsamer Schlaf ist für uns lebenswichtig und dient der Regeneration und der Vorbereitung auf unseren bevorstehenden Alltag. Häufige Schlafstörungen können dagegen zu Tagesmüdigkeit und Konzentrationsschwächen führen, obwohl der Betroffene selbst in der Nacht kaum etwas davon mitbekommt. In vielen Fällen sind die Ursachen für diese Schlafstörungen ein ruhestörendes Schnarchen oder gar eine nicht ganz ungefährliche Schlafapnoe. In Deutschland schnarchen mehr als 30 Millionen Menschen und bringen nicht nur sich, sondern auch ihre Partner um den wohlverdienten und wichtigen Schlaf.

Das typische Schnarch-Geräusch entsteht durch die Erschlaffung der Atemwegsmuskulatur und durch Vibration der Weichteile im Mund-Rachen-Raum. Beim Schlafen erschlafft die Zungenmuskulatur und sinkt nach hinten. Dabei verengt oder verschließt die Zunge für einige Sekunden den Rachenraum und lässt die Atemluft nur erschwert passieren. Das Gaumensegel beginnt nun bei jedem Atemzug zu flattern, was zu den typischen Schnarch-Geräuschen führt. Der Schläfer selbst bemerkt diesen Vorgang in der Regel nicht, kann aber in der Folge häufiger unter Mundtrockenheit, Heiserkeit und Halsschmerzen leiden.

> Schlafapnoe – gefährliche Atemaussetzer

Das Schnarchen an sich ist für den Schläfer erst einmal harmlos. Kommt es während des Schlafens allerdings regelmäßig zu kompletten Atemaussetzern, ist dies durchaus als gefährlich anzusehen.

Von einer Schlafapnoe spricht man, wenn es im Schlaf zu mehr als fünf 10-sekündigen Atemaussetzern pro Stunde kommt. Die Ursache für die Aussetzer ist ein zeitweiliger Verschluss des Rachens durch zu entspannte Rachenmuskeln und die entspannte Zunge. Der gesamte Körper, somit auch die lebenswichtigen Organe wie Herz und Gehirn, wird in dieser Zeit nicht mehr mit Sauerstoff versorgt. Durch die Atmungsaussetzer werden bei dem Schläfer ständig wiederkehrende Weckreaktionen ausgelöst, da der Körper durch den kurzfristigen Sauerstoffmangel Alarm schlägt. Von erholsamem Schlaf kann hier also keine Rede mehr sein und die Schlafapnoe beeinflusst wesentlich die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit des Menschen.

> Dem Schnarchen auf der Spur

Die Fachärzte der HNO Praxis im CITTI-Park Flensburg sind dem Schnarchen und der Schlafapnoe schon seit vielen Jahren auf der Spur. Dabei haben sie umfangreiche Erkenntnisse zum Wohle der Schnarch-Patienten gesammelt. Mit modernster Schnarch-Diagnostik und individuell angepassten schlafmedizinischen Behandlungen wurde schon vielen Patienten geholfen.

Nach einer vollständigen HNO-ärztlichen Untersuchung bietet sich als nächster Schritt eine ambulante Schlafuntersuchung (Polygraphie) an, die zu Hause durchgeführt werden kann. Nach deren gründlicher Auswertung ist es möglich zu entscheiden, ob eine stationäre Untersuchung im Schlaflabor (Polysomnographie), mit Versorgung durch eine CPAP-Maske, oder eine Schnarch-Höhenmessung (Apneagraphie) erforderlich ist. Diese Methode ermöglicht eine zuverlässige Lokalisation von Engstellen und gibt damit entscheidende Hinweise auf die bestmögliche Therapie für den Patienten.

Nach der Apneagraphie erfolgt die individuelle Beratung in der HNO Praxis und es wird entschieden, ob zum Beispiel ein minimal-invasiver ambulanter Eingriff oder auch die Versorgung mit einer Schnarch-Schiene (Unterkieferprotrusions-Schiene) der Weg zum Erfolg ist. Bei einer Entscheidung für das schonende operative Verfahren erläutern die Fachärzte der HNO Praxis explizit das Vorgehen. Der ambulante HNO-Eingriff wird in der Praxis mittels der modernen Radiofrequenztherapie und Coblation durchgeführt, die jederzeit zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen rund um die Behandlungsmöglichkeiten des Schnarchens und der Schlafapnoe stehen auf der Seite „Schnarchen“ und in der Patienteninfo der Praxis-Website zur Verfügung.

> Gut zu wissen …

Sönke Asmuss und Dr. Christoph Rehkamp sind Spezialisten für die Diagnostik des Schnarchens und der obstruktiven Schlafapnoe.

Sönke Asmuss und Prof. Dr. G. Sönke Godbersen haben die Schnarchlokalisations-Diagnostik in Schleswig-Holstein aufgebaut.

So vielfältig wie die Krankheitsbilder im HNO-Bereich sind auch unsere Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten der HNO Praxis im Citti-Park Flensburg. Die hohen Standards in Beratung, Behandlung und Heilung begründen sich in einem internen HNO-Qualitätszirkel, in dem sich alle Praxispartner kontinuierlich weiterbilden. Für eine präzise Diagnostik und möglichst schonende minimalinvasive Therapien sind die Behandlungsräume auf 262m² in der medicum Gesundheitswelt nach modernsten Gesichtspunkten ausgestattet. Abgestimmt auf individuelle Beschwerden und Bedürfnisse werden bewährte schulmedizinische Verfahren mit naturheilkundlichen Behandlungsmöglichkeiten kombiniert und begleiten das Motto der HNO-Praxis: „Unser Wissen für Ihre Gesundheit“.

Kontakt
HNO Praxis im Citti-Park Flensburg
Dr. Christoph Rehkamp
Langberger Weg 4
24941 Flensburg
+49 (0)461 – 807 908 0
info@hno-cittipark.de
http://www.hno-cittipark.de

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Gifhorn: Zahnärztliche Schlafmedizin – Endlich wieder erholsam schlafen!

Schienentherapie hilft bei Schnarchen und Schlafapnoe

Gifhorn: Zahnärztliche Schlafmedizin - Endlich wieder erholsam schlafen!

Mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland schnarchen und kennen damit die Probleme aus eigener Erfahrung. Was viele nicht wissen: das Schnarchen ist nicht nur für den Bettnachbarn störend, es kann sich dahinter auch ein gravierendes Krankheitsbild verbergen, die sogenannte Schlafapnoe. Wenn im Schlaf die Rachenmuskulatur erschlafft, kann es zu Atemaussetzern oder zum Atemstillstand kommen und damit zu einer Unterversorgung des Organismus mit Sauerstoff.

>Warum schnarcht man (manchmal)?
Das typische Schnarchgeräusch entsteht durch die Erschlaffung der Atemwegsmuskulatur und Vibration der Weichteile im Mund-Rachen-Raum. Die erschlaffte Zungenmuskulatur sinkt im Schlaf nach hinten und verengt oder verschließt für einige Sekunden den Rachenraum. Die Atemluft kann diesen Bereich dann nur erschwert passieren. Die Folge: Das Gaumensegel beginnt bei jedem Atemzug zu flattern, was zu der bei vielen bekannten Geräuschkulisse führt. Für den Schläfer ist das Schnarchen meist harmlos. Im Gegensatz zum Partner bemerkt er es oft gar nicht, leidet aber häufig unter Folgen wie Mundtrockenheit, Heiserkeit und Halsschmerzen.

Das Schnarchen kommt in verschiedenen Ausprägungen vor. Manche Menschen schnarchen nur gelegentlich, z. B. bei einem Schnupfen. Andere wiederum schnarchen nahezu jede Nacht, verbunden mit zum Teil sehr lauten, stark störenden Schnarchgeräuschen. Eine ständig verstopfte Nase, beispielsweise durch chronische Entzündungen, Allergien oder eine verkrümmte Nasenscheidewand, kann dafür auch der Auslöser sein.

>Schlafapnoe – gefährliche Atemaussetzer mitten im Schlaf
Von einer Schlafapnoe oder einem obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) spricht man, wenn es im Schlaf zu Atmungsaussetzern von mehr als zehn Sekunden kommt. Ursache für die Atemaussetzer ist ein zeitweiliger Verschluss des Rachens durch zu entspannte Rachenmuskeln und die entspannte Zunge. Der gesamte Körper – und damit auch die lebenswichtigen Organe Herz und Gehirn – werden für einen kurzen Moment nicht mehr mit Sauerstoff versorgt.

Durch die Atmungsaussetzer werden bei Betroffenen ständig wiederkehrende Weckreaktionen ausgelöst, das heißt der kurzfristige Sauerstoffmangel sorgt dafür, dass der Körper Alarm schlägt. Man wacht dann ohne es zu merken kurz auf und holt Luft. Dieser Vorgang wiederholt sich mehrfach in der Nacht. Von erholsamem Schlaf kann keine Rede sein, zumal die Schnarchzyklen vor allem in den wichtigen Traum- und Tiefschlafphasen vorkommen.

Die Qualität des Schlafs beeinflusst wesentlich die Gesundheit, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit sowie die Lebensqualität. Die Schlafapnoe kann unangenehme, manchmal sogar lebensgefährliche Auswirkungen im täglichen Alltagsleben haben. Nicht erholsamer Schlaf führt beispielsweise auf Dauer zu Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, erhöhtem Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko, gefährlichem Sekundenschlaf beim Autofahren und am Arbeitsplatz, Lustlosigkeit bis hin zur Depression, einem gestörten Sexualleben, andauernden Kopfschmerzen, Mundtrockenheit und Konzentrationsstörungen.

Wenn die genannten Symptome auftreten, sollten Betroffene unbedingt sofort einen Facharzt für zahnärztliche Schlafmedizin aufsuchen. Im Rahmen der schlafmedizinischen Untersuchung können der Schweregrad der Erkrankung und mögliche Ursachen festgestellt und ein individueller Therapieplan erarbeitet werden. Oftmals reicht auch schon eine Veränderung der Schlafposition, bei Übergewichtigen eine Gewichtsreduktion oder das Meiden von Alkohol, um eine Besserung leichterer Formen des Schnarchens und der Schlafapnoe zu erzielen.

>Mit (Anti-)Schnarchschiene wieder gut schlafen
Ruhestörendes Schnarchen und leicht- bis mittelgradige Schlafapnoe können durch den Einsatz von Zahnschienen, sogenannten Unterkiefer-Protrusionsschienen, behandelt werden. Ihr Aufbau ist ähnlich einer Zahnspange oder einem Sportlermundschutz.

Dr. Imberg & Kollegen verwenden für die Behandlung der schlafbezogenen Atmungsstörungen die langjährig klinisch erprobte und weltweit zur Behandlung des Schnarchens und des OSAS empfohlene SomnoDent®-Schlafapnoe-Schiene. Diese Schiene ist besonders komfortabel und zeichnet sich dadurch aus, dass man mit eingesetzter Schiene den Mund öffnen, sprechen und trinken kann. Die Zahnschiene, die im Volksmund häufig auch „Schnarchschiene“ heißt, wird individuell angefertigt und besteht aus einer oberen und einer unteren Zahnschiene mit einer patentierten „Flossen-Führung“.

„Das Prinzip der Schienentherapie ist ganz einfach“, erklärt Zahnarzt Dr. Harry Imberg, erfahren in zahnärztlicher Schlafmedizin. „Die Schiene hält den Unterkiefer vorne und verhindert das Zurückfallen der Zunge – die Atemwege bleiben offen und die Luft kann ungestört fließen. Zudem wird durch die Zahnschiene das Gewebe gestrafft, so dass sich beim Atmen kein Schnarch-Geräusch entwickeln kann“.
Gerne informieren Dr. Imberg & Kollegen in Gifhorn, Wittingen und Wesendorf persönlich über Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten und helfen von Schnarchen und Schlafapnoe Betroffenen, zu einem gesunden Schlaf zurückzufinden.

Mehr erfahren: www.zahnarzt-imberg.de

Dr. Imberg & Kollegen bieten in ihren Zahnzentren für Zahngesundheit in Gifhorn, Wesendorf und Wittingen zeitgemäße, moderne Zahnheilkunde mit den Schwerpunkten Implantologie, ästhetische Zahnmedizin und Kieferorthopädie. Bei ihrer Arbeit haben sie die Funktionalität, Langlebigkeit und Ästhetik der Zähne stets im Blick. Um Patienten vorübergehende Zahnlosigkeit und provisorischen Zahnersatz zu ersparen, wird das innovative Behandlungskonzept All-on-4® in der Praxis eingesetzt. Damit können auch komplett zahnlose Patienten innerhalb weniger Stunden implantatgetragenen Zahnersatz erhalten, ohne vorherigen Kieferknochenaufbau.

Kontakt
Zentrum für Zahngesundheit – Dr. Imberg & Kollegen
Dr. med. dent. Harry Imberg
Konrad-Adenauer-Str. 33
38518 Gifhorn
(05371) 93 72 317
info@zahnarzt-imberg.de
http://www.zahnarzt-imberg.de

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Einfachere Bedienung und erweiterte Diagnostikmöglichkeiten für Inspire-Therapie bei obstruktiver Schlafapnoe

Neue Fernbedienung mit patientenorientiertem Design

Einfachere Bedienung und erweiterte Diagnostikmöglichkeiten für  Inspire-Therapie bei obstruktiver Schlafapnoe

Das neue Modell 2500 von Inspire Medical Systems

München, 28.09.2016 – Inspire Medical Systems bietet mit einer neuen Patienten-Fernbedienung ein verbessertes Patient-Implantat-Interface an. Dieses ermöglicht neben einer detaillierten Darstellung von Informationen zur Therapienutzung für eine therapierelevante Diagnostik auch ein Web-basiertes Monitoring-System für eine effiziente interdisziplinäre Versorgung.

Die Fernbedienung mit der Bezeichnung Modell 2500 wurde in Zusammenarbeit mit Patienten entwickelt, um die Handhabung zu vereinfachen und zu optimieren, insbesondere in der Nacht. Über das neue Patient-Implantat-Interface lässt sich die Stimulation deutlich einfacher aktivieren und die aktuellen Einstellungen können optisch besser erfasst werden. So kann der Patient jetzt auch visuell kontrollieren, welche Stimulationsstufe aktiviert wurde. Die gewohnten Diagnostikmöglichkeiten aus der CPAP-Maskentherapie lassen sich so auch auf die Atemwegstimulation übertragen.

Für den behandelnden Arzt bietet das neue Modell erweiterte Möglichkeiten in Bezug auf die therapierelevante Diagnostik. Die neue Fernbedienung generiert detaillierte Daten der Therapienutzung, zum Beispiel die tägliche Nutzungsdauer und -zeiten sowie die eingestellte Stimulationsstufe. Diese werden dann künftig im Inspire Reporting Tool auf einen Blick dargestellt. Bislang konnte die Therapienutzung nur nach wöchentlichen Nutzungsstunden erfasst werden. Mit dem Modell 2500 kann der behandelnde Schlafmediziner nun feststellen, ob sein Patient die Therapie tatsächlich jede Nacht angewendet hat. Anhand des Amplitudenhistogramms wird zudem die Verteilung der verschiedenen, vom Patienten genutzten Stimulationsstufen sichtbar. So ergibt sich für den Arzt ein genaueres Gesamtbild der Therapienutzung durch den Patienten.

„Die Möglichkeit, die Therapienutzungsdaten so auf diese Weise darstellen zu können, ist ein wichtiger Schritt zur Optimierung der individuellen Therapie für jeden Inspire-Patienten“, so Dr. Jan Holfert, Pneumologe und Schlafmediziner am Fachkrankenhaus Coswig, wo erstmals ein Patient die neue Fernbedienung erhalten hat. „Die Auswertung dieser Daten ermöglicht dem behandelnden Arzt, durch eine detaillierte Darstellung aller therapierelevanten Parameter, sich ein differenziertes Bild über die Therapienutzung seines Patienten zu machen. Dies spielt bei einer chronischen Erkrankung, wie der Obstruktiven Schlafapnoe, eine wichtige Rolle, um Folgeerkrankungen und Komplikationen zu vermeiden.“

Das Inspire Reporting Tool wird zukünftig auch webbasiert verfügbar sein. Dadurch können relevante Informationen wie die Nacht-zu Nacht- Adhärenz oder die verwendeten Stimulationsstufen auch standortübergreifend interdisziplinären Teams problemlos zur Verfügung gestellt werden. Dieses Web-basierte Monitoring-System wird so die Effizienz der interdisziplinären Versorgung erhöhen und die Behandlung über verschiedene Sektoren hinweg ermöglichen.

Druckfähige Bilder in höherer Auflösung finden Sie hier und hier online.

Über die Inspire™ Atemwegstimulation
Unbehandelt kann Obstruktive Schlafapnoe (OSA) verheerende Folgen auf das Herz-Kreislaufsystem und andere Organe haben, zu einer Verschlechterung der Lebensqualität führen sowie das Risiko für Verkehrsunfälle erhöhen.
Die Inspire™ Atemwegstimulation ist eine Behandlung für Patienten mit mittel- bis schwergradiger OSA, die für eine CPAP-Therapie nicht infrage kommen oder diese nicht vertragen. Das System ist von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA zugelassen und trägt die CE-Kennzeichnung. Im Unterschied zur CPAP wird die Inspire™ Therapie vollständig implantiert und verwendet das Atemsignal des Patienten zur Steuerung. Die Inspire Atemwegstimulation wird momentan von mehr als 90 führenden Kliniken in Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika angeboten. Weltweit konnte bereits über 1.000 Patienten mit dieser Therapie geholfen werden.

Inspire Medical Systems, mit Sitz in Minneapolis, USA wurde 2007 mit dem Ziel gegründet, eine sichere, wirksame und gut tolerierte Therapie für Patienten mit OSA zu entwickeln, die mit CPAP nicht behandelt werden können. Die Inspire™ Therapie ist die weltweit erste Neurostimulationstherapie zur Behandlung der OSA, die sowohl von der US FDA zugelassen wurde als auch die CE-Kennzeichnung für den europäischen Markt trägt.

Kontakt
Inspire Medical Systems
Birgit Fuchs-Laine
Prinzregentenstraße 79
81675 München
089-417761-13
B.Fuchs-Laine@lucyturpin.com
http://www.inspiresleep.de/

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Wenn im Schlaf die Atmung aussetzt

Rund 8% aller Deutschen leiden unter obstruktiver Schlafapnoe. Folgen und Risiken für Betroffene und ihr Umfeld werden oft unterschätzt

Wenn im Schlaf die Atmung aussetzt

München, 21.06.2016 – Die meisten Menschen setzen einen guten und gesunden Schlaf mit Durchschlafen gleich. Dabei unterbrechen wir unseren Schlaf nachts öfter als wir glauben. Diese Unterbrechung dauert zwar nur einige Sekunden, kann aber bis zu zehn Mal pro Stunde vorkommen. Insgesamt wachen wir bis zu 23-mal in einer Nacht auf. Solange die Wachphase zwischen 1 und 2 Minuten liegt ist alles in Ordnung. Gefährlich wird es erst, wenn der Schlafende stressbedingt vom Körper geweckt wird. Bei obstruktiver Schlafapnoe (OSA) beispielsweise hat der Betroffene das Gefühl zu ersticken (Apnoe: griechisch für „Nicht Atmen“). Ein Verschluss der oberen Atemwege führt hierbei zu einem Aussetzen der Atmung im Schlaf.

Mögliche Folgeerkrankungen
Diese nächtlichen Atemaussetzer sind nicht nur unangenehm, sie haben außerdem eine reduzierte O2-Sättigung im Blut zur Folge, wodurch ernsthafte Folgeerkrankungen entstehen können. So erhöht sich das Risiko eines Schlaganfalls um das bis zu 3,8-fache. Auch Diabetes, Depressionen, erhöhter Bluthochdruck, Herzinsuffizienz, oder koronare Herzkrankheit sind mögliche Folgen mangelnder Versorgung mit Sauerstoff im Schlaf. Im Alltag leidet vor allem die persönliche Lebensqualität und der Schlafmangel führt zu Gereiztheit, Konzentrationsschwäche und Tagesmüdigkeit.

Risikofaktor Tagesmüdigkeit
Aufgrund der Atemaussetzer leiden Patienten mit OSA besonders unter der Unterbrechung ihres Schlafes. Die daraus häufig resultierende Tagesmüdigkeit kann auch verheerende Folgen für andere Menschen haben. Insbesondere als Auslöser von Sekundenschlaf ist sie eine häufige Ursache von Unfällen. So lassen sich 16% aller schweren Verkehrsunfälle durch Berufskraftfahrer, und 25% aller Autounfälle sowie 50% aller Betriebsunfälle auf Tagesmüdigkeit zurückführen. Deutsche Berufskraftfahrer müssen sich laut Gesetz regelmäßig auf OSA untersuchen lassen. So soll die Zahl vermeidbarer Unfälle im Straßenverkehr nachhaltig gesenkt werden.

Standardbehandlung häufig nicht ausreichend genutzt
Die am meisten verordnete Behandlung ist die nächtliche Beatmung mit einer Maske (CPAP-Therapie), welche die Atemwege durch Überdruck offen halten soll. Aufgrund von Komplikationen wie trockenen Schleimhäuten, Kopfschmerzen oder Augenreizungen verwenden jedoch nur etwa die Hälfte aller Patienten die Maske regelmäßig und leiden so weiter an den OSA-Symptomen wie Tagesmüdigkeit. So haben Berufskraftfahrer, welche ihre Maske nicht oder nicht regelmäßig verwenden, ein 5-fach erhöhtes Risiko Verkehrsunfälle zu verursachen.

Die Infografik zum Tag des Schlafes finde Sie hier zum Download.

Inspire Medical Systems, mit Sitz in Minneapolis, USA wurde 2007 mit dem Ziel gegründet, eine sichere, wirksame und gut tolerierte Therapie für Patienten mit OSA zu entwickeln, die mit CPAP nicht behandelt werden können. Die Inspire™ Therapie ist die weltweit erste Neurostimulationstherapie zur Behandlung der OSA, die sowohl von der US-FDA zugelassen wurde als auch die CE-Kennzeichnung für den europäischen Markt trägt. Inspire Medical Systems wird von den renommierten Investoren Aperture Venture Partners, GDN Holdings, Johnson & Johnson, Kleiner Perkins Caufield & Byers, Medtronic, OrbiMed Advisors, Synergy Life Science Partners, TGap Ventures und US Venture Partners unterstützt.

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Alternative Therapie zur Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe

Im Rahmen der 87. Jahreshauptversammlung der deutschen HNO-Gesellschaft in Düsseldorf informiert Inspire während eines Symposiums über die Atemwegstimulations-Therapie gegen obstruktive Schlafapnoe

Alternative Therapie zur Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe

München, 03.05.2016 – Inspire Medical Systems informiert die Teilnehmer der der 87. Jahreshauptversammlung der deutschen HNO-Gesellschaft, die vom 4. bis zum 7. Mai stattfindet, über die Atemwegstimulations-Therapie. Fachärzte, welche die innovative Behandlungsmethode bereits anwenden, berichten dabei von ihren Erfahrungen bei deutschen Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe (OSA).

Bei der Atemwegstimulation von Inspire wird dem Patienten durch einen minimal invasiven Eingriff ein Stimulationssystem implantiert. Dieses erfasst das Atemmuster des Patienten und hält dessen Atemwege durch eine gezielte Stimulation des Nervus hypoglossus während des Schlafes offen. Die Inspire-Therapie ist eine neue Form der Behandlung von OSA und bietet eine Alternative zur Maskenbehandlung mit Überdruck, wenn Patienten diese nicht vertragen.

Überdrucktherapien wie CPAP bieten für viele Patienten keine zufriedenstellende Lösung, da sie gegenüber der eingesetzten Atemmaske eine Intoleranz entwickeln und unter Beschwerden wie Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Hautirritationen oder einem Engegefühl leiden. Die Langzeitergebnisse der Stimulation Therapy for Apnea Reduction (STAR)-Studie z eigen, dass die behandelten Patienten durch die Inspire-Therapie eine deutlich verbesserte Lebensqualität erfahren und diese auch nach drei Jahren Behandlung hoch bleibt. Die Anzahl der Atemaussetzer (AHI) der Patienten wurde durch die Behandlung im Schnitt um 78% gesenkt. Die Ereignisse, bei denen die Sauerstoffsättigung im Blut durch die Aussetzer abfiel (ODI) nahmen um 80% ab. Der Anteil der Partner, die wenig bis kein Schnarchen feststellten, stieg von 17% auf 80%. Derzeit wird die Atemwegstimulations-Therapie von Inspire in 75 Kliniken in Europa und den USA angeboten.

„Gerade bei Patienten, die unter einer mittel- bis schwergradigen OSA leiden und eine Behandlung mit CPAP nicht vertragen, kann die Atemwegstimulation gute Ergebnisse erzielen“, so Prof. Dr. Thomas Verse, Chefarzt der Abteilung für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie am Asklepios Klinikum Hamburg-Harburg und Referent beim Symposium von Inspire. „Die in der STAR-Studie erhobenen Daten zeigen, dass sich die Patienten nicht nur subjektiv besser fühlen, auch ihre medizinischen Werte haben sich unter der Behandlung kontinuierlich verbessert.“

Neben Prof. Verse, der den Stellenwert der Atemwegstimulation in der chirurgischen OSA-Therapie erläutert, umfasst das Symposium noch drei weitere Fachbeiträge von Experten über die neue Behandlungstechnik:

– PD Dr. Armin Steffen, Oberarzt am Universitäts-Klinikum Schleswig-Holstein in Lübeck referiert über die Patientenselektion für die Inspire Atemwegstimulation

– Dr. Clemens Heiser, Leiter des Inspire-Programms am Klinikum rechts der Isar in München gibt Einblicke in die chirurgische Technik der Atemwegstimulation

– Dr. Benedikt Hofauer, stellv. Leiter des Schlaflabors im Klinikum rechts der Isar in München berichtet über postoperative Evaluationsverfahren

Das Symposium von Inspire Medical Systems findet am 06. Mai von 12:00 bis 13:00 Uhr im Raum 01 (EG) des CongressCenters Düsseldorf statt. Der Eintritt ist für Pressevertreter frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Über die Inspire™ Atemwegstimulation
Unbehandelt kann Obstruktive Schlafapnoe (OSA) verheerende Folgen auf das Herz-Kreislaufsystem und andere Organe haben, zu einer Verschlechterung der Lebensqualität führen sowie das Risiko für Verkehrsunfälle erhöhen.
Die Inspire™ Atemwegstimulation ist eine Behandlung für Patienten mit mittel- bis schwergradiger OSA, die für eine CPAP-Therapie nicht infrage kommen oder diese nicht vertragen. Das System ist von der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA zugelassen und trägt die CE-Kennzeichnung. Im Unterschied zur CPAP wird die Inspire™ Therapie vollständig implantiert und verwendet das Atemsignal des Patienten zur Steuerung. Die Inspire Atemwegstimulation wird momentan von mehr als 75 führenden Kliniken in Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika angeboten.

Inspire Medical Systems, mit Sitz in Minneapolis, USA wurde 2007 mit dem Ziel gegründet, eine sichere, wirksame und gut tolerierte Therapie für Patienten mit OSA zu entwickeln, die mit CPAP nicht behandelt werden können. Die Inspire™ Therapie ist die weltweit erste Neurostimulationstherapie zur Behandlung der OSA, die sowohl von der US-FDA zugelassen wurde als auch die CE-Kennzeichnung für den europäischen Markt trägt. Inspire Medical Systems wird von den renommierten Investoren Aperture Venture Partners, GDN Holdings, Johnson & Johnson, Kleiner Perkins Caufield & Byers, Medtronic, OrbiMed Advisors, Synergy Life Science Partners, TGap Ventures und US Venture Partners unterstützt.

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Pressemitteilung: Inspire Atemwegsstimulation zur Behandlung von OSA bei CPAP-Intoleranz auf 57. DGP-Jahreskongress präsentiert

Teilnehmer des 57. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin in Leipzig informierten sich über die Upper Airway Stimulation-Therapie von Inspire

Pressemitteilung: Inspire Atemwegsstimulation zur Behandlung von OSA bei CPAP-Intoleranz auf 57. DGP-Jahreskongress präsentiert

(Bildquelle: Inspire)

München, 08. März 2016 – Eine neue Therapieform für obstruktive Schlafapnoe (OSA) von Inspire Medical Systems. Inc. stieß beim Fachpublikum auf dem 57. DGP-Jahreskongress in Leipzig auf großes Interesse. Zudem wurden die Ergebnisse einer kürzlich veröffentlichen Langzeitstudie zu dem innovativen Behandlungsverfahren vorgestellt und Experten aus Pulmologie und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde erläuterten in einem Symposium ihre Erfahrungen bei deutschen Patienten.

Die Upper Airway Stimulation (UAS)-Therapie bietet eine Alternative zur klassischen CPAP-Behandlung bei mittelschwerer bis schwerer OSA. Durch einen minimal invasiven Eingriff wird dem Patienten ein Stimulationssystem implantiert, welches das Atemmuster des Patienten erkennt und die Atemwege durch eine gezielte Stimulation des Nervus hypoglossus während des Schlafes offen hält.

Viele Patienten mit OSA entwickeln in Bezug auf Überdrucktherapien wie CPAP eine Intoleranz. Ursache hierfür sind zum Beispiel Maskenleckagen oder Engegefühle durch die eng anliegende Atemmaske.. Die Langzeitergebnisse der Stimulation Therapy for Apnea Reduction (STAR)-Studie belegen, dass die behandelten Patienten durch die Inspire-Therapie eine deutlich verbesserte Lebensqualität erfahren. So wurde der Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI) der Patienten durch die Behandlung im Schnitt um 78% gesenkt, die Entsättigungsereignisse (ODI) nahmen um 80% ab, und der Anteil der Partner, die wenig bis kein Schnarchen feststellten stieg von 17% auf 80%.

Zahlreiche Fachärzte aus der DACH-Region zeigten großes Interesse an der neuen Behandlungsmethode und nutzen einen Besuch am Stand von Inspire, um sich über die UAS-Therapie zu informieren und sie mit Experten zu diskutieren. Dabei standen Fragen wie die generelle Verfügbarkeit der Therapie und Möglichkeiten der Überweisung von Patienten im Mittelpunkt. „Wir freuen uns über die positive Resonanz auf die Stimulationstherapie von Inspire zur dauerhaften Behandlung der OSA“, so Marcel Braun, European Training Manager bei Inspire Medical Systems. „Insbesondere Pulmologen zeigen großes Interesse. Die vielen Fragen bei unserem Symposium unterstreichen das große Interesse der Fachärzteschaft und den Bedarf an einer Behandlungsalternative für Patienten, die mit eine CPAP-Beatmung nicht zurechtkommen.“

Die fachmedizinischen Hintergründe einer Atemwegstimulation waren zudem Gegenstand verschiedener Vorträge im Rahmen eines Symposiums:

– Prof. Dr. Helmut Teschler von der Ruhrland-Klinik Essen erläuterte den Stellenwert der oberen Atemwegstimulation in der Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe

– Dr. Joachim T. Maurer, Leiter des Schlafmedizinischen Zentrums der Universitäts- HNO Klinik Mannheim referierte über Atemwegstimulation bei CPAP-Versagen

– Prof. Dr. Winfried J. Randerath vom Krankenhaus Bethanien in Solingen verglich verschiedene OSA-Therapien im Hinblick auf die Lebensqualität anhand klinischer Daten

– Dr. Clemens Heiser von Klinikum rechts der Isar in München gab einen Einblick in die Titration und die Individualisierung der oberen Atemwegstimulation

– Dr. Armin Steffen berichtete über erste Ergebnisse von Studien zu Veränderungen der Metabolik unter Atemwegstimulation.

Derzeit wird die UAS-Therapie von Inspire in 60 Kliniken in Europa und den USA angeboten.

Inspire Medical Systems, mit Sitz in Minneapolis, USA wurde 2007 mit dem Ziel gegründet, eine sichere, wirksame und gut tolerierte Therapie für Patienten mit OSA zu entwickeln, die mit CPAP nicht behandelt werden können. Die Inspire™ Therapie ist die weltweit erste Neurostimulationstherapie zur Behandlung der OSA, die sowohl von der US-FDA zugelassen wurde als auch die CE-Kennzeichnung für den europäischen Markt trägt. Inspire Medical Systems wird von den renommierten Investoren Aperture Venture Partners, GDN Holdings, Johnson & Johnson, Kleiner Perkins Caufield & Byers, Medtronic, OrbiMed Advisors, Synergy Life Science Partners, TGap Ventures und US Venture Partners unterstützt.

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Schnarchen: Das hilft gegen Krach im Schlafzimmer

Millionen Deutsche nerven ihre Partner durch nächtliches Schnarchen. Wodurch die Lärm-Attacken entstehen und was dagegen hilft, erklärt Dr. Michael Bohndorf, HNO-Facharzt aus Düsseldorf.

Herr Dr. Bohndorf, warum nervt uns das Schnarchen des Partners so stark?
Dr. Bohndorf: Weil wir uns erheblich in der Nachtruhe gestört fühlen und dabei ziemlich machtlos sind. Nicht selten erreichen Schnarcher eine Lautstärke von 90 Dezibel, was einem Presslufthammer gleich kommt. Da bewirken auch Ohrstöpsel wenig.

Was verhindert lästige Schnarch-Attacken?
Dr. Bohndorf: Abhilfe bringen oft schon etwas Zurückhaltung beim Schlummertrunk sowie der Verzicht auf Beruhigungs- und Schlaftabletten. Denn diese fördern die Entspannung der Atemwegsmuskeln – und damit „nächtliche Schnarch-Attacken“. Bei Übergewicht ist Abnehmen angesagt. Denn zu viel Fettgewebe im Rachenraum verengt die Atemwege und begünstigt so das Schnarchen. Hilfreich ist zudem eine gute Schlafhygiene. Darunter fasst der Schlafmediziner alle Faktoren zusammen, die einen gesunden Schlaf fördern – beispielsweise ein abgedunkeltes, ruhiges Zimmer oder eine gesunde, nicht durchgelegene Matratze.

Was bringen Hilfsmittel?
Dr. Bohndorf: Manchmal genügt es bereits, wenn der „Ruhestörer“ nicht auf dem Rücken liegt. Denn in dieser Position ragt das Zäpfchen weit in den Rachen hinein und vibriert beim Atmen. Lagerungshilfen, also spezielle Schlafsäcke oder T-Shirts mit einem Luftkissen im Rückenbereich, können deshalb hier eine Lösung sein. Nicht nachgewiesen hingegen ist die Tauglichkeit einiger sogenannter Anti-Schnarch-Mittel wie etwa Sprays oder Tropfen.

Wann sollte ich zum Arzt gehen?
Dr. Bohndorf: Kommt es regelmäßig zu nächtlichen Schnarch-Konzerten oder werden Betroffene selbst durch ihr lautes Schnarchen wach, so sollte ein HNO-Facharzt oder Schlafmediziner aufgesucht werden. Er macht einen gründlichen Check-up, der Allergietestungen (etwa gegen Hausstaubmilben), Lungenfunktionsprüfungen, Nasenatmungstests, Schilddrüsenuntersuchungen sowie Röntgenaufnahmen der Nebenhöhlen umfassen kann. Um zu ergründen, ob die Luftzufuhr während des Schlafens behindert ist und es eventuell zu Atemaussetzern kommt, hat sich die Schnarch-Video-Endoskopie bewährt.

Wie funktioniert diese Methode?
Dr. Bohndorf: Bei dieser Methode wird der Patient in einen etwa 15-minütigen Schlafzustand versetzt. In dieser Zeit kann der Arzt mit einem flexiblen Endoskop die Quelle des Schnarchens genau erforschen. Untersucht werden in der Regel der Rachen, der Nasen-, Gaumen- oder Mundbereich sowie die Partie über dem Kehlkopf. Die präzise Lokalisierung sichert eine effiziente Therapie vieler möglicher Ursachen.

Welche Ursachen sind besonders häufig?
Dr. Bohndorf: Nicht selten sind die Nasenmuscheln zu groß oder eine verkrümmte Nasenscheidewand ist das Problem. In diesen Fällen kann der Laser-Einsatz helfen. Ist ein zu großes Gaumenzäpfchen Auslöser des Schnarchens, so lässt sich dieses ebenfalls mit dem Laser in wenigen Minuten reduzieren. Werden die Schnarch-Attacken durch ein schlaffes Gaumensegel oder einen zu großen Zungengrund hervorgerufen, dann kann die Radiofrequenztherapie gute Dienste leisten. Bei dieser Methode werden die betreffenden Gewebeteile mit speziellen Thermosonden „verdampft“. Sind Mandeln, Polypen oder eine krumme Nasenscheidewand Schuld am Schnarchen, so helfen in der Regel nur operative Eingriffe.

Ist Schnarchen gesundheitsschädlich?
Dr. Bohndorf: Während nächtliches Schnarchen ohne Atemstörungen nur lästig und störend ist (vor allem für die Partner), kann eine Schlafapnoe (Apnoe: griechisch = Atemstilstand) lebensbedrohlich sein.

Wie macht sich eine solche Apnoe bemerkbar?
Dr. Bohndorf: Kommt es mehr als zehnmal pro Stunde zu Atemaussetzern von mehr als zehn Sekunden, so spricht der Arzt von einer Apnoe. Diese entsteht, wenn sich Zunge und weicher Gaumen im Schlaf entspannen und den Fluss der oberen Atemwege blockieren. Die Folgen des nächtlichen Sauerstoffmangels sind nicht nur Konzentrationsprobleme und Vergesslichkeit, Depressionen und Kopfschmerzen. Auch das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls steigt. Glücklicherweise haben aber nur wenige Prozent aller Schnarcher diese gefährlichen Schlafaussetzer.

Wie lässt sich eine Apnoe sicher diagnostizieren?
Dr. Bohndorf: Besteht der Verdacht einer Apnoe, so empfiehlt sich der Besuch eines Schlaflabors. Bei einer Schlafanalyse werden die Qualität aller Schlafphasen und eventuelle Atemstillstände dokumentiert. Diese Ergebnisse ermöglichen eine effiziente Behandlung, beispielsweise durch eine Intravenöse Sauerstoff-Therapie. Bei diesem Verfahren wird dem Blut reiner medizinischer Sauerstoff zugeführt, was sich positiv auf Schlaflänge und -tiefe auswirken kann.

Wann sollte ich noch ins Schlaflabor gehen?
Dr. Bohndorf: Da dauerndes Schnarchen nicht nur für den Partner belastend ist, sondern auf Dauer zu ernsthaften gesundheitlichen Probleme führen kann, empfiehlt sich sicherheitshalber eine Klärung der Ursache im Schlaflabor. Bei gefährlichen Atemaussetzern ist der Besuch, wie gesagt, dringend erforderlich, um die einzelnen Schlafphasen bzw. die jeweiligen Störungen erkennen und behandeln zu können.

Haben nur Männer Schnarchprobleme?
Dr. Bohndorf: Keineswegs. Mit 40, 45 Jahren beginnen auch sehr viele Frauen zu schnarchen. Entgegen landläufiger Meinung ist das also keine reine „Männersache.“

Dr. Michael Bohndorf ist HNO-Facharzt in Düsseldorf. Zu seinen Behandlungsschwerpunkten zählen Allergologie, Schlafmedizin und Schnarch-Diagnostik. Das fachärztliche Leistungsspektrum reicht von klassischen HNO-Leiden wie der chronischen Entzündung von Nase und Nasennebenhöhlen über die ästhetische und funktionale Nasenchirurgie bis hin zur speziellen Therapie von Stimm- und Sprachstörungen. Ein weiteres Fachgebiet sind Hör-, Wahrnehmungs- und Entwicklungsstörungen bei Babys und Kindern. Ein Tinnitus- und Schwindel-Zentrum rundet das Angebot ebenso ab wie die intravenöse Sauerstoff-Therapie.

Firmenkontakt
Fachärztliche HNO-Privatpraxis Kö 12
Dr. Michael Bohndorf
Königsallee 12
40212 Düsseldorf
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