Schlagwort: Schaden

Verstopfte Dachrinnen: Kein Fall für die Versicherung

R+V-Infocenter empfiehlt regelmäßige Reinigung

Verstopfte Dachrinnen: Kein Fall für die Versicherung

Wiesbaden, 13. November 2019. Viele Dachrinnen und Fallrohre sind jetzt im Herbst durch Laub, Zweige und Schmutz verstopft und können bei starkem Regen überlaufen. Die Folge sind oft teure Schäden an Fassade und Mauerwerk – für die die Versicherung nicht aufkommt. Das R+V-Infocenter rät deshalb, die Abläufe regelmäßig zu reinigen.

Der Hausbesitzer muss aus eigener Tasche zahlen
Wenn Leitungswasser im Haus austritt, springt in der Regel die Wohngebäudeversicherung ein. Bei Schäden durch Regenwasser sieht das anders aus: Ist eine verstopfte Dachrinne die Ursache, muss der Hauseigentümer die Schäden selbst bezahlen. „Besonders teuer wird es für die Betroffenen, wenn das Wasser in die Wärmedämmung oder sogar in den Innenraum eindringt“, sagt Expertin Christine Gilles von der R+V Versicherung. Sie rät deshalb, die Regenrinnen mindestens einmal im Jahr von Unrat zu befreien oder einen Fachbetrieb damit zu beauftragen. „Das gilt vor allem für Gebäude, die in der Nähe von Bäumen stehen.“

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Vorsicht Unfallgefahr: Bei der Reinigung der Regenrinne sollten Hausbesitzer unbedingt auf einen sicheren Stand der Leiter achten.
– Am einfachsten lässt sich die Rinne mit Handschuhen und einem Eimer reinigen – Laub und Schmutz einfach per Hand entfernen. Wenn das nicht ausreicht, gibt es spezielles Reinigungswerkzeug wie Schaber, Bürsten und Spiralen.
– Regenrinnen können durch ein Laubnetz oder Gitter vor dem Verstopfen geschützt werden.
– Einige Fachbetriebe bieten bei der Installation der Regenrinne Wartungsverträge an, die eine regelmäßige Überprüfung der Rinne einschließt.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Der ERGO Rechtsschutz Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze – Verkehrsrecht

Autowerkstatt: Wer haftet für Schäden auf dem Kundenparkplatz?

Der ERGO Rechtsschutz Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze - Verkehrsrecht

Die Autowerkstatt haftet nicht für Schäden durch Fremde auf dem öffentlichen Kundenparkplatz. (Bildquelle: ERGO Group)

Stellt eine Werkstatt das Auto eines Kunden über Nacht auf dem öffentlich zugänglichen Kundenparkplatz ab, weil sie keine andere Möglichkeit hat, haftet sie nicht für Schäden durch Fremde. Dies entschied laut Michaela Rassat, Juristin der ERGO Rechtsschutz Leistungs-GmbH, das Landgericht Saarbrücken.

Worum ging es bei Gericht?

Der Mitarbeiter einer Autowerkstatt hatte das Cabrio eines Kunden zur Durchsicht abgeholt. Da auf dem abschließbaren Werkstatthof kein Parkplatz mehr frei war, stellte die Werkstatt das Fahrzeug nach getaner Arbeit auf dem allgemein zugänglichen Kundenparkplatz ab. Als der Kunde sein Auto wieder abholte, war es beschädigt. Der Kunde wollte nun den Schaden in Höhe von 2.000 Euro ersetzt haben, da er in der Obhut der Werkstatt entstanden war. Die Werkstatt berief sich jedoch darauf, dass ein Unbekannter den Schaden verursacht habe. So trafen sich beide Seiten vor Gericht wieder.

Das Urteil

Das Landgericht Saarbrücken gestand dem Fahrzeughalter keinen Anspruch auf Schadenersatz zu. „Die Werkstatt hat beim Umgang mit Kundenautos zwar eine Sorgfaltspflicht. Diese hatte sie nach Ansicht des Gerichts durch das Abstellen auf dem öffentlich zugänglichen Kundenparkplatz aber nicht verletzt“, erklärt Michaela Rassat. Die Werkstatt sei nicht dazu verpflichtet, abgestellte Autos permanent zu überwachen oder sie nur auf einem abgeschlossenen Parkplatz zu parken. Wenn der verschließbare Werkstatthof voll sei, dürfe sie Kundenfahrzeuge auch auf einem öffentlich zugänglichen Parkplatz abstellen, ohne ihre Sorgfaltspflicht zu verletzen. Nur bei „außergewöhnlich wertvollen“ Fahrzeugen müsse die Werkstatt besondere Sicherheitsvorkehrungen treffen. „Das Cabrio fiel aus Sicht des Gerichts jedoch nicht unter diese Kategorie. Da es auch keine Beweise dafür gab, dass ein Mitarbeiter den Schaden verursacht hatte, sah das Gericht hier insgesamt keine Grundlage für einen Schadenersatzanspruch“, fasst Michaela Rassat zusammen.

Was bedeutet das für Werkstattkunden?

Unter Umständen kann der Kunde mit der Werkstatt vereinbaren, wo sie das Auto abstellt. Aber: Viele Werkstätten haben keine oder nur wenige Parkplätze in abschließbaren Hallen oder auf einem unzugänglichen Gelände. „Unfälle mit Fahrerflucht oder Vandalismus sind allerdings durch die meisten Vollkaskoversicherungen abgedeckt“, weiß die Rechtsexpertin.
Landgericht Saarbrücken, Urteil vom 22. März 2019, Az. 13 S 149/18

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Wer haftet für Sturmschäden am Auto? – Verbraucherinformation der ERGO Group

Vom Winde verweht

Wer haftet für Sturmschäden am Auto? - Verbraucherinformation der ERGO Group

Stürme können verheerende Schäden an Autos anrichten. (Bildquelle: ERGO Group)

Wenn der Herbst beginnt, hat er meist nicht nur bunte Blätter, sondern auch Stürme im Gepäck. Die gefährden neben Gebäuden vor allem auch Autos. Herumfliegende Gegenstände wie Dachziegel, Äste oder im schlimmsten Fall umgestürzte Bäume können an Fahrzeugen erhebliche Schäden anrichten. Welche Versicherung dann für den Schaden aufkommt, erläutern die Versicherungsexperten Frank Mauelshagen und Peter Schnitzler von ERGO.

Teilkasko oder Vollkasko?

Fegt ein Sturmtief über das Land, kommen neben Gebäuden meist auch Autos zu Schaden. Deren Besitzer sollten sich dann an ihre Versicherung wenden. Unter bestimmten Voraussetzungen greift die Teilkaskoversicherung. „Allerdings erst ab Windstärke acht, also ab einer Windgeschwindigkeit von mindestens 65 km/h“, so Frank Mauelshagen. Es kann sein, dass die Autobesitzer die Windstärke zum Zeitpunkt der Beschädigung belegen müssen. „Hier kann der Deutsche Wetterdienst helfen“, empfiehlt Mauelshagen. War Windstärke acht erreicht, springt die Teilkasko bei Schäden durch „unmittelbare Sturmeinwirkungen“ ein – beispielsweise durch herumfliegende Ziegel oder umgestürzte Bäume. „Dabei ist es unerheblich, ob die Schäden am geparkten Auto, am haltenden Auto oder während der Fahrt entstanden sind“, erläutert der Kfz-Experte. Anders sieht es aus, wenn ein Fahrer zum Beispiel gegen einen durch den Sturm entwurzelten Baum fährt, der schon länger auf der Straße liegt. Das gilt als Unfall. Dann trägt nur eine Vollkaskoversicherung den entstandenen Schaden. Wer keine Kaskoversicherung hat, geht bei Sturmschäden am Auto grundsätzlich leer aus. Ausnahme: Der Betroffene kann beweisen, dass ein anderer für den Schaden am Fahrzeug verantwortlich ist.

Wer ist der Schadensverursacher?

Nicht immer ist allein der Sturm für die Schäden verantwortlich. Denn Haus- und Grundstücksbesitzer sind im Rahmen ihrer Verkehrssicherungspflicht dazu verpflichtet, den Zustand der Bäume auf ihrem Besitz sowie Dachziegel oder Mauerteile regelmäßig zu kontrollieren. Tun sie das nicht, müssen sie gegebenenfalls haften, wenn herabfallende Äste oder lockere Ziegel Schäden an parkenden Autos verursachen – denn dann handeln sie fahrlässig. „Mit einer Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung ist dieses finanzielle Risiko aber aus der Welt“, beruhigt Peter Schnitzler. Sind Firmen oder Städte beziehungsweise Gemeinden für Gebäude, Parks, Baustellen oder Aufbauten verantwortlich, dann liegt auch die entsprechende Haftung bei ihnen: Baufirmen, die ihre Gerüste nicht ausreichend absichern, oder Werbeunternehmen, deren schlecht montierte Plakatwände auf ein geparktes Auto stürzen, müssen für einen entstandenen Schaden geradestehen. Umgekehrt gilt: Ist ein Schadensverursacher seiner Verkehrssicherungspflicht nachgekommen, haftet er auch nicht. Stürzt zum Beispiel ein Verkehrsschild, das sauber verankert war, auf ein Auto, muss die Stadt oder Gemeinde keinen Schadenersatz leisten. Die Beweislast trägt im Regelfall übrigens der Geschädigte.

Sturmschäden bei der Versicherung melden

Wer an seinem Auto einen Sturmschaden feststellt, sollte sich umgehend an seinen Versicherer wenden. Das gilt vor allem, wenn ein anderer den Schaden zu verantworten hat. Hilfreich ist es, direkt am Unfallort Beweise zu sichern – am besten mit Fotos und Zeugen. In der Regel schickt die Versicherung einen Gutachter, der sich den Schaden ansieht. Wichtig: Beschädigte Gegenstände wie einen abgerissenen Seitenspiegel nie ohne Zustimmung des Versicherers entsorgen! Und bevor der Betroffene sein Auto in die Kfz-Werkstatt bringt, sollte er die Einschätzung des Gutachters abwarten.

Autofahren während eines Sturms?

Für jeden Sturm gilt: Wenn nicht unbedingt notwendig, dann besser auf das Auto verzichten. Ansonsten empfiehlt Mauelshagen, möglichst langsam zu fahren, um eine bessere Bodenhaftung gegen seitliche Sturmböen zu haben und auf heftige Seitenwinde gefasst zu sein. Das gilt insbesondere auf Brücken, in Waldschneisen und wenn Autofahrer beim Überholen von Lastwagen oder Bussen aus deren Windschatten herausfahren. Wichtig: „Überholen nur mit besonders großem Seitenabstand!“, rät der ERGO Experte. „Denn plötzliche Seitenwindböen können selbst Schwerfahrzeuge wie Busse um mehr als einen Meter versetzen.“ Erfasst eine Windböe das eigene Fahrzeug, hilft nur kontrolliertes Gegenlenken, um in der Spur zu bleiben.

Schon vorher wissen, wann’s stürmt: Unwetter-Warnservice von ERGO

Um immer rechtzeitig vor Stürmen – und auch anderen unangenehmen Überraschungen wie zum Beispiel starken Gewittern – gewarnt zu sein, bietet ERGO allen Verbrauchern einen Frühwarn-Dienst: Der kostenlose Unwetter-Warnservice von ERGO informiert rechtzeitig per SMS über drohende Wetterstürze und aufziehende Gewitterfronten.
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Häufige Fallen in Mietverträgen – Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Worauf Mieter vor Vertragsabschluss achten sollten

Häufige Fallen in Mietverträgen - Verbraucherinformation des D.A.S. Leistungsservice

Wer einen Mietvertrag unterschreibt, sollte vorher die Regelungen sorgfältig lesen. (Bildquelle: ERGO Group)

Vor allem in deutschen Großstädten ist Wohnraum knapp. Die Suche nach einer Mietwohnung gestaltet sich daher oft schwierig. Ist endlich eine Bleibe gefunden, ist die Versuchung groß, einfach schnell den Vertrag zu unterschreiben. Besser ist es, die Regelungen sorgfältig durchzulesen, um so typische Fallen zu vermeiden. Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), sagt Mietern, worauf sie achten sollten.

Sind Mängel erkennbar?

Wem bei der Besichtigung ein dunkler Schimmelfleck an der Wand oder ein Sprung im Fenster auffällt, sollte dies vor der Vertragsunterzeichnung ansprechen. Denn: „Wer den Mietvertrag unterschreibt, obwohl er Mängel erkannt hat, kann später wegen dieser Mängel nicht die Miete mindern“, so Michaela Rassat. Mieter können dann nach dem Einzug zwar immer noch beispielsweise Reparaturen oder die Beseitigung von Schimmel fordern, mehr aber auch nicht. Die Juristin rät daher, Mängel bereits bei der Besichtigung anzusprechen und schriftlich festzuhalten, dass der Vermieter diese vor Einzug beseitigen muss.

Wohnungsgröße überprüfen

In vielen Mietverträgen ist die Wohnungsgröße nicht korrekt angegeben. Dies kann schnell zum Streit führen, denn Mieterhöhungen und manche Betriebskosten hängen von der Wohnfläche in Quadratmetern ab. Mieter sollten wissen: „Bei einer Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete und der Berechnung der Betriebs- oder Heizkosten zählt immer nur die tatsächliche, messbare Wohnfläche. Abweichende Angaben im Vertrag sind ohne Belang, der Mieter kann eine Berechnung nach den tatsächlichen Quadratmetern fordern“, weiß die Juristin. Bis vor einigen Jahren war dies erst bei einer Flächenabweichung von mindestens zehn Prozent möglich. Diese Rechtsprechung hat der Bundesgerichtshof (BGH) jedoch aufgegeben und dies auch in einem Urteil von 2018 noch einmal betont (Az. VIII ZR 220/17). „Die Mindestabweichung von zehn Prozent spielt allerdings immer noch eine Rolle, wenn Mieter nachträglich die Miete mindern wollen, weil ihre Wohnung kleiner ist als im Vertrag vereinbart“, weiß die Rechtsexpertin. Das gilt allerdings nur dann, wenn der Vermieter die Wohnungsgröße im Vertrag verbindlich angegeben hat. Ist die Größenangabe unverbindlich, zum Beispiel durch die Ergänzung „diese Angabe dient wegen möglicher Messfehler nicht zur Festlegung des Mietgegenstandes“, kann der Mieter keine Mietminderung geltend machen (BGH, Az. VIII ZR 306/09). Der Tipp der D.A.S. Expertin: „Mieter, die klare Verhältnisse schaffen wollen, können vor Vertragsschluss noch einmal nachmessen. In Sachen Betriebskosten- oder Mieterhöhung ist dies aber nicht mehr unbedingt erforderlich.“ Wer trotzdem messen will, sollte dafür am besten einen Laser-Entfernungsmesser benutzen, da ein Zollstock zu ungenau ist. Um die exakte Wohnfläche zu ermitteln, gilt es, die Wohnflächenverordnung zu beachten. Denn hier finden sich die Regeln zur Berücksichtigung von beispielsweise Balkonen, Dachschrägen oder Fensternischen.

Vorsicht: Staffelmieten und Kündigungsverzicht

Ist eine Staffelmiete vereinbart, erhöht sich zu einem festgelegten Zeitpunkt automatisch die Miete. Das Gesetz schreibt vor, dass eine solche Erhöhung nur einmal pro Jahr erfolgen darf. Prozentuale Steigerungen sind nicht erlaubt, Vermieter müssen immer einen konkreten Betrag angeben. „Häufig werden Mieter dadurch wirtschaftlich benachteiligt, denn: Die Steigerung ist auch dann gültig, wenn der ortsübliche Mietspiegel geringere Mieten aufweist“, warnt Rassat. „In Gegenden mit einem angespannten Wohnungsmarkt kann eine geringe Mieterhöhung durch einen Staffelmietvertrag aber auch positiv sein.“ Vorsicht geboten ist bei einem gegenseitigen Kündigungsverzicht im Mietvertrag: Mieter und Vermieter verpflichten sich, für eine bestimmte Dauer auf eine Kündigung zu verzichten. „Laut einem Urteil des Bundesgerichtshofs darf ein Kündigungsverzicht für maximal vier Jahre vereinbart werden“, erläutert die Juristin (BGH, Az. VIII ZR 27/04). Das bringt Mietern zwar Sicherheit. Wer aber beispielsweise aufgrund seines Jobs umziehen muss, kommt dann – wenn überhaupt – nur sehr schwer verfrüht aus dem Mietverhältnis raus.

Keine Pauschale bei den Betriebskosten

Betriebskosten, also zum Beispiel Versicherungen, Grundsteuer, Wasser oder etwa Hausmeisterdienste, müssen Mieter separat zahlen. In der Regel vereinbaren Vermieter und Mieter dafür eine Vorauszahlung. Hat der Mieter am Ende mehr verbraucht, als er gezahlt hat, muss er nachzahlen – ansonsten bekommt er eine Rückzahlung. Als Nachweis dient die Betriebskostenabrechnung, die der Vermieter jährlich anfertigen und zur Verfügung stellen muss. Wer das Gefühl hat, dass seine Abrechnung nicht korrekt ist, kann Originalbelege und Rechnungen beim Vermieter einsehen. Dies sollten Mieter allerdings innerhalb von vier Wochen nach Erhalt tun. Ist vertraglich eine Betriebskostenpauschale vereinbart, muss der Vermieter keine Abrechnung erstellen, folglich gibt es auch keine Rück- oder Nachzahlung. „Hier sollten Mieter besonders aufpassen und im Zweifel nachfragen. Denn Pauschalen fallen oft zugunsten des Vermieters aus“, so der Tipp der D.A.S. Juristin.
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Unterschied zwischen Kfz-Haftpflicht, Teil- und Vollkasko – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Unterschied zwischen Kfz-Haftpflicht, Teil- und Vollkasko - Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung

Sowohl Teil- als auch Vollkaskoversicherung decken Schäden am eigenen Auto ab. (Bildquelle: ERGO Group)

Nils M. aus Hamburg:
Ich will mir mein erstes Auto kaufen. Welche Versicherungen muss ich dafür abschließen? Und was ist der Unterschied zwischen Teilkasko und Vollkasko?

Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO:
Gesetzlich vorgeschrieben ist die Kfz-Haftpflichtversicherung. Sie übernimmt die Kosten, die durch Schadenersatzansprüche Dritter auftreten und zwar in Höhe der vereinbarten Deckungssumme. Abgesichert sind Sach-, Personen- und Vermögensschäden. Der Nachweis des Haftpflichtversicherungsschutzes ist bereits für die Zulassung des Fahrzeugs nötig. Fahrzeughalter müssen sich dafür bei ihrer Versicherung eine elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) ausstellen lassen. Diesen verpflichtenden Schutz können Fahrzeughalter mit einer Kaskoversicherung freiwillig ergänzen. Sowohl Teil- als auch Vollkaskoversicherung decken Schäden am eigenen Auto ab. Bei der Teilkasko betrifft das Schäden, die durch Brand, Explosion, Diebstahl, Kurzschluss, Glasbruch, Marderbiss, Haarwild sowie höhere Gewalt entstehen. Der Vollkaskoschutz ist umfangreicher und umfasst zusätzlich Schäden, die durch einen selbstverschuldeten Unfall, Fahrerflucht oder Vandalismus entstehen können.
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Offshore Anlagen: schwierige Herausforderungen für Wartung

Arbeitserleichterung vom Transport und während der Instandsetzungsarbeiten auf hoher See. Spezialisiert hat sich Maschinenbau Hahn auf Anfertigungen auf spezifische Problemlösungen.

Offshore Anlagen: schwierige Herausforderungen für Wartung

Werkzeugkiste Offshore, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

Deutschland und die ganze Welt sind aktuell bestrebt, die Energiewende herbeizuführen. Auch wenn es kleine Teile sind, die revolutioniert werden, geht es in die richtige Richtung. Eine solche richtungsweisende Technologie sind die Offshore Windkraftanlagen. Hierbei handelt es sich um Windmühlen, die mitten im offenen Meer errichtet wurden. Der große Vorteil besteht darin, dass das gesamte Jahr über Windkraft produziert wird, außer es ist windstill. Jedoch bringen Offshore Anlagen Probleme mit sich. Dazu gehört in erster Linie die Wartung der Anlagen, da ein störungsfreier Betrieb entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist.

Der Bedarf an Instandhaltung der Anlagen wächst, damit die Versorgungsfahrten. Die Offshore Tätigkeit zählt zu den härtesten Arbeitseinsätzen. Sicherheit steht für alle Beteiligten im Vordergrund, erläutert Jens Hahn. Die größte Herausforderung gegenüber Onshore-Anlagen ist die Erreichbarkeit. Aus diesem Grund wurden insgesamt drei verschiedene Wartungskonzepte entwickelt: Wartung vor Ort, Fernwartung und die Möglichkeit der automatischen Wartungsvariante.

Automatische Echtzeit-Wartung

Eine Echtzeitwartung der Anlagen erfolgt mittels eines elektronischen CMS (Condition Monitoring System). Diese Systeme übermitteln alle wichtigen Daten und geben Auskunft über Schwingungen, Temperaturen, Druckzustände, sowie diverse weitere physikalische Größen. Des Weiteren werden mit Hilfe von CMS Störungen automatisiert behoben. Ein Beispiel ist, wenn eine hohe Belastung durch zu starke Winde entsteht. Dank des CMS wird das Windkraftrad perfekt ausgerichtet, dass es nicht mehr direkt im Wind steht.

Fernwartung

Wenn ein automatisiertes Wartungsverfahren als Werkzeug nicht mehr ausreichend ist, ist es nötig, dass ein entsprechendes Team von Technikern sich die Anlage vor Ort anschaut. Vor Ort bedeutet in diesem Fall, dass seitens der Techniker in den Schaltzentralen an Land entsprechende Anpassungen vorgenommen werden. Dank dieser Möglichkeit werden kostspielige Einsätze direkt an der Anlage vermieden bzw. reduziert. Des Weiteren werden dank einer umfassenden Dokumentation, die Einsätze direkt an den Anlagen zeitlich besser koordiniert.

Wartung im Störfall vor Ort

Wenn das System der Fernwartung versagt, starten Teams aus verschiedenen Technikern mit ihrem Werkzeug und werden direkt vor Ort an der Anlage tätig. „Hierbei ist das geeignete Wetter entscheidend, da bei zu rauer See bzw. zu starkem Wind oder Nebel kein sicherer Transport hin zur Anlage gewährleistet wird. Der entsprechende Transport bei geeigneten Bedingungen erfolgt entweder mittels Boot oder Helikopter, wobei letzterer nachrangig zum Einsatz kommt. An 20% der Tage des Jahres ist ein passender Transport unmöglich. Die raue Nordsee lässt ein Zeitfenster von 120 Tagen im Jahr. Bei einer Störung der Offshore Anlage in diesem Zeitraum entstehen große wirtschaftlichen Schäden“, erläutert Jens Hahn.
Sensible Werkzeuge brauchen Schutz beim Transport und an den rauhen Einsatzgebieten der Offshore Anlagen in der Nordsee. Entlastung bringen passend angefertigte Werkzeugkisten für das Sonderwerkzeug. Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG aus Papenburg entwickelt und fertigt die Werkzeugkisten für den Offshore Einsatz. „Alles an seinem Platz, geschützt vor Sturm, Wind und Wetter beim Einsatz in der Nordsee. Aus Ideen erfolgreiche Produkte und aus Problemstellungen unserer Kunden spezifische Problemlösungen zu fertigen, sehen wir als unsere Herausforderung“, erläutert Jens Hahn, Geschäftsführung Schweißaufsicht Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG.

Regelmäßige Routinewartung
Der Wunsch nach geringeren Logistik- und Materialkosten, eine bessere Planbarkeit von Personal und Transportmittel und die Lagerhaltung von Ersatzteilen streben die Windenergieanlagenbetreiber an. Analysen, Aufzeichnungen und Auswertungen helfen die Offshore-Instandhaltungsprozesse zu optimieren.
Neben den durchzuführenden Wartungsarbeiten im Störfall, gibt es zusätzliche Routinewartungen vom Ort. Alle 4 Jahre werden alle Anlagen einer sogenannten „Wiederkehrenden Prüfung“ (WKP) unterzogen.

V.i.S.d.P.:
Jens Hahn
Geschäftsführung Schweißaufsicht
Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Flachsmeerstraße 55 – 57
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+49(0)4961 75276
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„Kein Durchgang“ –

Verzopfungsprobleme beim Abwassertransport

"Kein Durchgang" -

Der Anteil an Feststoffen und Einweghygieneartikeln nimmt stetig zu. Bei Wartungen von Abwasserhebeanlagen und Klärwerkspumpen findet man von der benutzten Windel über die Jeanshose nahezu alles in den Hydraulikkammern der Pumpen. Weiter besteht bei Starkregenereignissen nach längeren trocken Phasen ein deutlich erhöhtes Aufkommen von Schmutzfracht in den Kanälen und Zuleitungen sowie RÜBs.
Diese Feststoffe setzen den Pumpen deutlich zu und sorgen für Pumpenausfälle. Das primäre Problem liegt dabei in dem Material der Feststoffe sowie der Strömung um das Laufrad bzw. in der Pumpenhydraulik.

Sehr kostspielige Lösungen sind die Installation von Rechenanlagen oder Schneidwerken. Ein Schneidwerk ist sehr schnell an den Grenzen angelangt und bedarf dann auch einem erhöhten Wartungsaufwand.
Unsere Lösung ist die „Dreckfresspumpe“. Diese Abwassertauchmotorpumpe ist mit einem speziellen Laufrad ausgestattet und für den harten Einsatz bei Verzopfungsproblemen konzipiert.
Das Aggregat aus dem Hause Caprari Pumpen bei Fürth kann auf jeden gängigen Fußkrümmer aufgesetzt werden. Die Pumpe ist in den Größen DN80 und DN100 erhältlich.
Das doppelverströmende Freistromlaufrad verfügt über unterschiedlich hohe Laufradschaufeln und erzeugt dadurch eine zusätzliche Strömung in der Pumpenkammer.
Gerne bieten wir Ihnen unseren Problemlöser die „Dreckfresspumpe“ auch zum kostenlosen Test an und das bis zu 180 Tage.

Qualität und Service der Begeistert. Seit 2011 kümmern wir uns rund um das Thema Pumpen.

Kontakt
Pumpen Mankiewicz
Lars Mankiewicz
An der Brückengrube 16
63452 Hanau
015233708158
LM@Pumpen-Mankiewicz.de
http://www.pumpen-mankiewicz.de

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Nachbarschaftshilfe kann teuer werden – für Urlauber

R+V-Infocenter: neue Rechtslage

Nachbarschaftshilfe kann teuer werden - für Urlauber

Wiesbaden, 4. Juli 2019. Die hilfsbereiten Nachbarn gießen in der Urlaubszeit die Blumen und kümmern sich um die Wohnung: Doch wer zahlt, wenn sie etwas kaputt machen? Haben die Helfer keine Haftpflichtversicherung, gehen Urlauber unter Umständen leer aus, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

BGH-Urteil hat rechtliche Lage verändert
Das Parkett ist durch Gießwasser aufgequollen, eine wertvolle Vase in tausend Scherben zersprungen: Solche Schäden sind für Urlauber und Helfer ärgerlich. Die Haftpflichtversicherung fängt jedoch zumindest den finanziellen Schaden ab. Kritisch ist es hingegen, wenn der helfende Nachbar diesen Schutz nicht besitzt. „Urlauber sollten deshalb im Vorfeld unbedingt klären, ob der Helfer eine Haftpflichtversicherung hat und ob diese in solchen Fällen einspringt“, rät Ferenc Földhazi, Haftpflichtexperte bei der R+V Versicherung.

Dass die Haftpflichtversicherung einspringt, ist noch relativ neu: 2016 hat der Bundesgerichtshof in einem Urteil zu Gunsten der Geschädigten entschieden und damit die rechtliche Situation grundlegend verändert. „Vor diesem Urteil hatte der geschädigte Urlauber nicht in allen Fällen Anspruch darauf, Schäden aus Gefälligkeitsleistungen ersetzt zu bekommen“, erläutert Földhazi. „Jetzt übernimmt ihn in der Regel die Haftpflichtversicherung des Verursachers.“

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Mit Zerstörungskraft: Die Wurzeln in Nachbars Garten

R+V-Infocenter: Baumbesitzer haftet für Schäden

Mit Zerstörungskraft: Die Wurzeln in Nachbars Garten

Wiesbaden, 5. Juni 2019. Bäume halten sich nicht an Grundstücksgrenzen. Wenn sich das Wurzelgeflecht beim Nachbarn ausbreitet und sich dadurch seine Terrasse wölbt oder Risse im Carport auftreten, haftet der Baumbesitzer unter Umständen für die Schäden, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Ein Fall für die Haftpflichtversicherung
Wenn Baumwurzeln über eine Grundstücksgrenze hinauswachsen, brauchen die Besitzer nicht sofort zu handeln. Anders verhält es sich jedoch bei Schäden. „Es kommt vor, dass auf dem Nachbargrundstück Pflastersteine angehoben werden und sich Risse im Mauerwerk bilden“, sagt Ferenc Földhazi, Haftpflichtexperte bei der R+V Versicherung: „Zudem können die Wurzeln in Leitungen, Teichfolien und Nutzgartenflächen hineinwachsen.“ In solchen Fällen muss der Besitzer des Baumes für Schäden aufkommen und die Wurzeln beseitigen.

Tut er dies nicht, darf der Nachbar nach einer angemessenen Frist selbst handeln und die Wurzeln kappen. Zudem kann er dem Baumbesitzer die Kosten für Reparaturen in Rechnung stellen. „Die Voraussetzung für dieses Vorgehen ist, dass die Wurzeln tatsächlich für Schäden oder eine andere wesentliche Beeinträchtigung verantwortlich sind“, sagt R+V-Experte Földhazi. Wohnt der Baumbesitzer auf dem Grundstück, kommt meist die Privathaftpflichtversicherung für Schäden durch Baumwurzeln auf dem Nachbargrundstück auf. Andernfalls bietet eine separate Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung Schutz.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Der Geschädigte kann nur verlangen, dass die betroffenen Wurzeln entfernt werden müssen, nicht aber der komplette Baum.
– Wer die Wurzeln kappt, muss immer auf die Standsicherheit des Baumes achten.
– Um Schäden durch Baumwurzeln zu vermeiden, können Grundstückseigentümer eine Wurzelsperre einsetzen. Das ist auch nachträglich möglich.
– Wenn Gartenbesitzer neue Bäume pflanzen, sollten sie ausreichend Abstand zum Nachbargrundstück halten. Bei vielen Bäumen erreicht das Wurzelgeflecht einen Umfang, der etwa der ausgewachsenen Krone des Baumes entspricht. Baumschulen können hier Rat geben.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Vor Starkregen schützen – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Rund ums Haus

Vor Starkregen schützen - Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Es gibt faktisch keine Gegenden mehr, die vor Hochwasser sicher sind. (Bildquelle: ERGO Group)

Extreme Niederschläge kommen in Deutschland immer häufiger vor. Überall, auch fernab von Flüssen, kann Starkregen Straßen und Keller überfluten. Hochwassersichere Gegenden gibt es faktisch nicht mehr. Aber nur 41 Prozent aller Gebäude sind gegen Naturgefahren wie Starkregen versichert. Peter Schnitzler, Versicherungsexperte von ERGO, gibt Tipps zum Schutz vor Starkregen und weiß, welche Versicherung im Schadenfall einspringt.

Es regnet. Das klingt erstmal ganz harmlos nach Regenschirm, Pfützen und nassen Füßen. Immer häufiger haben es die Deutschen aber auch mit nassen Kellern zu tun. Denn immer häufiger fällt Starkregen, vor dessen enormen Wassermengen Boden und Kanalisation kapitulieren. Die Folge: überflutete Straßen und Kellerräume. Von Starkregen spricht man laut dem Deutschen Wetterdienst ab einer Niederschlagsmenge von mindestens 20 mm in sechs Stunden. Das Problem: Extreme Niederschläge sind nur schwer vorherzusagen, sodass sich Betroffene schlecht vorbereiten können.

Naturgefahren absichern und Schäden vorbeugen

Das Wichtigste daher: der passende Versicherungsschutz. „Schäden durch Starkregen sind nur versichert, wenn Wohngebäude- und Hausratversicherung den Einschluss „Weitere Naturgefahren“ enthalten“, so Peter Schnitzler und ergänzt: „Diese sogenannte Naturgefahrenversicherung greift bei Überschwemmung, Starkregen und Rückstau, außerdem bei Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch und Schneedruck.“ Da Starkregen meist plötzlich auftritt, ist es ratsam, im Voraus tiefliegende Fenster und Türen abzudichten sowie gefährliche Stoffe grundsätzlich nicht im Keller zu lagern. Der Versicherungsexperte empfiehlt zudem, die Abwasserrohre des Gebäudes mit einer Rückstausicherung auszurüsten und diese regelmäßig von einem Fachmann überprüfen zu lassen. „Sind solche Sicherungen undicht oder funktionieren nicht richtig, kann Abwasser ins Gebäude eindringen. Das ist übrigens eine der häufigsten Schadensursachen bei Starkregenfällen“, so Schnitzler.

Was tun bei Starkregen?

Wenn es dann tatsächlich schüttet wie aus Eimern und die Kanalisation überfordert ist, ist es wichtig, alle elektronischen Geräte inklusive der Heizung vom Stromnetz zu nehmen. „Denn sonst kann es im Wasser zu einem Kurzschluss kommen. Das kann für Bewohner lebensgefährlich werden“, warnt Schnitzler. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, legt den Sicherungsschalter für das ganze Haus um. Gefahrgut wie Heizöltanks sind zwar schwer, große Wassermassen können sie aber problemlos zum Schwimmen bringen. Die Tanks sollten deshalb mit festen Gurten oder Stahlbändern gesichert sein. Außerdem ratsam: Wichtige Dokumente wie Ausweispapiere oder Versicherungsscheine in höheren Etagen aufbewahren!

Was tun im Schadenfall?

Egal ob vollgelaufener Keller oder überflutetes Wohnzimmer: Betroffene sollten möglichst schnell ihren Versicherer über die Schäden informieren. Einen ersten Überblick bekommen sie, indem sie das Haus und die nähere Umgebung begutachten: Welche Räume sind überflutet? Sind Fenster und Türen beschädigt? Haben herumfliegende Äste und starker Wind die Regenrinne gelockert? Hat das Dach ein Leck? Wer bei dem Rundgang Schäden erkennt, sollte diese mithilfe von Fotos oder Videos für die spätere Schadenmeldung möglichst detailliert festhalten. Die entstandenen Schäden sollten Hausbesitzer nur dann umgehend beseitigen, wenn sie eine unmittelbare Gefahr darstellen. „Sind beispielsweise Fenster oder das Dach undicht und dringt deshalb Wasser in das Haus, ist schnelles Handeln nötig. Dann heißt es: Alles tun, um den Schaden so gering wie möglich zu halten“, rät der ERGO Experte. „Andernfalls sollten Betroffene besser abwarten. Überstürzter Tatendrang kann die spätere Regulierung erschweren.“

Schadenmeldung leicht gemacht

Bei vielen Versicherern können Kunden ihren Schaden bequem online melden. Dabei sollten sie möglichst detailliert angeben, welche Gegenstände in welchem Umfang beschädigt sind. Zusätzlich kann es hilfreich sein, wenn sie die Schadenhöhe grob einschätzen. Fotos oder Videos der Schäden runden die vollständige Meldung ab. Damit sich der Versicherer ein umfassendes Bild der Lage machen kann, ist es unbedingt erforderlich, dass Betroffene beschädigte Gegenstände zwecks Nachweis des Schadens und der Schadenhöhe vorerst aufheben.

Welche Versicherung zahlt im Fall der Fälle?

Für die wirtschaftlichen Schäden an Mobiliar und Einrichtung kommt grundsätzlich die Hausratversicherung auf – wenn sie die Absicherung von Weiteren Naturgefahren umfasst. Doch meist trifft es den Eigenheimbesitzer doppelt und neben Schäden beispielsweise an Teppichen oder Möbeln haben sie auch noch mit der teuren Wiederherstellung der angegriffenen Bausubstanz zu kämpfen. In solchen Fällen greift eine Wohngebäudeversicherung mit dem Einschluss von Weiteren Naturgefahren. Wichtig ist hier eine ausreichende Versicherungssumme. Sonst können Betroffene auf anteiligen Kosten sitzen bleiben. „Hausbesitzer sollten ihre Police in regelmäßigen Abständen überprüfen und gegebenenfalls anpassen“, weiß Schnitzler.
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ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in mehr als 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe steuern drei Einheiten das deutsche und internationale Geschäft sowie das Digital- und Direktgeschäft (ERGO Deutschland, ERGO International und ERGO Digital Ventures). Rund 42.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2017 nahm ERGO 19 Milliarden Euro an Gesamtbeiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Brutto-Versicherungsleistungen in Höhe von 18 Milliarden Euro.
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Wer mit dem Hund radelt, haftet für Schäden

R+V-Infocenter: Straßenverkehrsordnung erlaubt Radfahren mit Hund

Wer mit dem Hund radelt, haftet für Schäden

Wiesbaden, 17. Mai 2019. Rauf aufs Rad und den Hund mitnehmen: Das ist laut Straßenverkehrsordnung grundsätzlich erlaubt – der Hund muss nicht einmal angeleint sein. Doch wenn das Tier andere Verkehrsteilnehmer dabei gefährdet, muss der Besitzer mit einem Verwarngeld rechnen. Zudem haftet er für Schäden, so das R+V-Infocenter.

Keine Leinenpflicht
Auf Deutschlands Wegen und Straßen sind immer mehr Radfahrer unterwegs, auch mit Hund. Dagegen ist laut Straßenverkehrsordnung nichts einzuwenden. „Hunde dürfen mit und ohne Leine neben dem Rad herlaufen“, sagt Ferenc Földhazi, Haftpflichtexperte bei der R+V Versicherung. In beiden Fällen muss der Radfahrer das Verhalten des Tieres jedoch jederzeit unter Kontrolle haben. „Ansonsten entstehen schnell gefährliche Situationen, in der sich Tier oder Besitzer schwer verletzen können“, erläutert R+V-Experte Földhazi. Wenn andere Verkehrsteilnehmer geschädigt werden, muss der Hundebesitzer die Kosten dafür tragen – er haftet grundsätzlich für Schäden, die sein Vierbeiner verursacht. „Diese übernimmt die Tierhalterhaftpflichtversicherung, die jeder Tierhalter haben sollte. Inzwischen ist sie ja in fast allen Bundesländern für viele Hunderassen Pflicht.“ Zudem kann die Polizei ein Verwarngeld ab zehn Euro erheben.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Wer beim Radfahren mit Hund eine Leine bevorzugt, kann diese mit einer speziellen Halterung befestigen. Der Vorteil: Der Radfahrer hat beide Hände frei, der Hund läuft in ausreichendem Abstand zum Rad.
– Kleine Hunde können mit dem Rad in der Regel nicht gut Schritt halten. Für sie empfiehlt sich der Transport in einem Lenkerkorb – vorausgesetzt, das Tier ist höchstens fünf Kilogramm schwer.
– Für größere Hunde oder bei längeren Touren bietet sich ein Fahrradanhänger an.
– Beim Transport müssen die Besitzer sicherstellen, dass der Hund nicht herausspringt.

Hundehaftpflichtversicherung: Die Vorschriften in den Bundesländern
– Baden-Württemberg: Versicherungspflicht für gefährliche Hunde
– Bayern: In einzelnen Gemeinden ist die Tierhalterhaftpflichtversicherung Voraussetzung für die Haltung eines Kampfhundes
– Berlin: Versicherungspflicht für alle Hunde
– Brandenburg: Versicherungspflicht für gefährliche Hunde
– Bremen: Versicherungspflicht für gefährliche Hunde
– Hamburg: Versicherungspflicht für alle Hunde
– Hessen: Versicherungspflicht für gefährliche Hunde
– Mecklenburg-Vorpommern: Keine Vorschrift
– Niedersachsen: Versicherungspflicht für alle Hunde
– Nordrhein-Westfalen: Versicherungspflicht für gefährliche Hunde und große Hunde
– Rheinland-Pfalz: Versicherungspflicht für gefährliche Hunde
– Saarland: Versicherungspflicht für gefährliche Hunde
– Sachsen: Versicherungspflicht für gefährliche Hunde
– Sachsen-Anhalt: Versicherungspflicht für alle Hunde
– Schleswig-Holstein: Versicherungspflicht für alle Hunde
– Thüringen: Versicherungspflicht für alle Hunde

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze – Zivilrecht

Bauarbeiten in der Stadt: Wer haftet für Schäden bei Nachbarn?

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze - Zivilrecht

Es gibt verschiedene Haftungsgrundlagen, wenn Unbeteiligte durch Bauarbeiten einen Schaden erleiden. (Bildquelle: ERGO Group)

Entlädt ein LKW mit aufmontiertem Kran an einer öffentlichen Straße Baumaterial und verursacht dabei Schäden am Eigentum anderer, haftet der Fahrzeughalter. Dabei kommen die Regeln aus dem Verkehrsrecht zur Anwendung, auch wenn das Fahrzeug nicht fährt. Dies hat laut Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), das Oberlandesgericht Köln entschieden.

Worum ging es bei Gericht?

Ein LKW hatte Baumaterial geliefert. Um es auszuladen, parkte der Fahrer am Rand einer öffentlichen Straße. Er fuhr die Stützen seines Fahrzeugs aus und transportierte die Ladung bei laufendem Motor mithilfe eines am LKW montierten Krans Richtung Baustelle. Während des Abladens platzte am Kran ein Hydraulikschlauch. Dadurch spritzte eine größere Menge Hydrauliköl unkontrolliert durch die Gegend und traf überwiegend den Vorgarten eines Nachbargrundstücks sowie dessen Hauswand. Der betroffene Nachbar machte Schadenersatz in Höhe von über 16.000 Euro gegen das Unternehmen geltend, dem das Baufahrzeug gehörte. Dieses war jedoch der Meinung, für den Vorfall nicht haften zu müssen.

Das Urteil

Das Oberlandesgericht Köln entschied hier wie bei einem Verkehrsunfall. Maßgeblich war dabei § 7 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG), wonach der Fahrzeughalter haftet, wenn beim Betrieb seines Fahrzeugs ein anderer einen Schaden erleidet – unabhängig von einem Verschulden. „Das ist die sogenannte Betriebsgefahr. Sie spielt bei vielen Verkehrsunfällen eine Rolle“, erklärt Michaela Rassat. Das Gericht war der Ansicht, dass der LKW nicht fahren müsse, um eine Betriebsgefahr zu verursachen – denn auch das Entladen gehöre zum Betrieb. Immerhin sei der Kran fest auf dem LKW montiert und damit ein Teil des Fahrzeugs. Wichtig sei hier, dass das Fahrzeug im öffentlichen Verkehrsraum gestanden habe. Es sei nur vom Zufall abhängig gewesen, ob durch den defekten Kran andere Verkehrsteilnehmer oder Grundstücksanlieger Schäden erlitten. Der Baustofflieferant musste den Schaden also bezahlen.

Was bedeutet das für Verbraucher?

Beim derzeitigen Bauboom kann es leicht vorkommen, dass Unbeteiligte durch Bauarbeiten einen Schaden erleiden. Es gibt dann verschiedene Haftungsgrundlagen, nach denen der Verursacher für den Schaden einstehen muss. „Dies kann die Betriebsgefahr sein, die von einem Fahrzeug ausgeht, der schuldhafte, unsachgemäße Umgang mit einer Maschine oder auch eine Verletzung von Verkehrssicherungspflichten bei der Absicherung einer Baustelle“, erläutert die Rechtsexpertin. Hier kommt es immer auf den Einzelfall an. Rassat empfiehlt daher: „Geschädigte sollten sich im Fall der Fälle fachkundigen Rat einholen.“
Oberlandesgericht Köln, Beschluss vom 21. Februar 2019, Az. 14 U 26/18

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Werkzeug als Einbruchshelfer: Garagen gut sichern

Werkzeug als Einbruchshelfer: Garagen gut sichern

Wiesbaden, 30. April 2019. Schlecht gesicherte Eingänge überwinden Einbrecher in Sekundenschnelle. Neben Fenstern und Türen gehören auch Garagen zu den größten Schwachstellen an Häusern. Wenn die Langfinger das dort lagernde Werkzeug nutzen, haben die Bewohner unter Umständen sogar grob fahrlässig gehandelt, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Einbrecher nutzen Schwachstellen
Einbrecher schlagen bundesweit rund 270 mal pro Tag zu, so die Polizeiliche Kriminalstatistik. Dabei gehen sie am liebsten den Weg des geringsten Widerstands – also beispielsweise durch die Garage. „Gerade im Sommer stehen Garagen viel offen oder sind nicht abgeschlossen. Wenn es einen direkten Zugang von der Garage zum Haus gibt, ist das eine Einladung für Einbrecher“, sagt Expertin Christine Gilles von der R+V Versicherung.

Doch auch der Inhalt der Garage ist für Einbrecher oft attraktiv. Neben wertvollen Fahrrädern finden sie dort oft auch Werkzeuge wie Brechstangen oder Akkubohrer, die sich ideal für einen Aufbruch eignen. Dann müssen sich die Besitzer unter Umständen sogar den Vorwurf gefallen lassen, dass sie grob fahrlässig gehandelt haben. „Das könnte beispielsweise passieren, wenn das Werkzeug für längere Zeit öffentlich sichtbar gelagert wird“, erklärt R+V-Expertin Gilles. „Das hängt aber vom jeweiligen Einzelfall ab. Und einige Versicherungen übernehmen den Schaden dann trotzdem.“

Garage möglichst abschließen
Die Expertin rät deshalb, das Garagentor nur so kurz wie unbedingt nötig offen stehen zu lassen und bei Abwesenheit immer abzuschließen. So haben Langfinger nur wenig Einblick in die genauen Örtlichkeiten und die gelagerten Gegenstände. „Außerdem lohnt es sich, auf den Sicherheitsstandard von Garagentoren und Verbindungstüren zu achten“, sagt Gilles.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Auch Leitern sind Einbruchshelfer. Sie sollten deshalb gut gesichert und nicht einsehbar gelagert werden.
– Während eines Urlaubs gilt dies auch für Gartenmöbel, Regen- und Mülltonnen – denn auch sie können den Einstieg für Einbrecher erleichtern.

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Die GEARS Drohnen Inspektion spart Zeit und Geld

Die GEARS GmbH bietet die Erkundung schwer zugänglichen Stellen per Drohne an. Ein günstiger Weg bei der Schadens- und Bestandsaufnahme.

Die GEARS Drohnen Inspektion spart Zeit und Geld

Gears führt mit einer Drohne die Inspektion von Windkraftanlagen durch.

Vorteile und Möglichkeiten der Drohne

Die Drohne kann so gute Bilder liefern, dass sich der nötige Arbeitsumfang exakt abschätzen lässt. Das senkt die Kosten und ermöglicht die Erstellung eines Einsatzplans ohne direkten Zugang zum Objekt. Auch ist ein Drohneneinsatz wenig zeitaufwendig. In der Regel können die Fachleute von GEARS live eine Lagebeurteilung vornehmen und dem Kunden unmittelbar anschließend eine Dokumentation zum nötigen Umfang der Arbeiten vorlegen. Drohnen von GEARS lassen sich innen und außen einsetzen. Höhenarbeiten werden damit deutlich optimiert. Die Bilder entstehen inzwischen in höchster Auflösung mithilfe einer Vollformat Kamera mit 36MP in 7392×4920 Pixel. Das ermöglicht sogar Gutachten bis in kleinste Details.

Drohnen Einsatzgebiete

Hochbau

Im Hochbau dient die Drohne der visuellen Inspektion am exponierten Objekt, um Zeit und Geld zu sparen. GEARS stellt die aufgenommenen Fotos und Videos den Kunden zur Verfügung. Auch die Bauüberwachung im Hochbau ist per Drohne möglich. Dabei kann diese ihren Ort sehr schnell wechseln.

Werbeaufnahmen

Mit Werbeaufnahmen von einer Drohne setzen sich Unternehmen effektiv in Szene. Wenn im Trailer zunächst das Unternehmensgebäude aus der Luftperspektive erscheint und dann allmählich näher rückt, ist das ein sehr schöner Feed. Hinzu kommen Anfahrtsbeschreibungen inklusive Luftaufnahme und Luftbilder von Baustellen, die sich gut für Imagebroschüren eignen. Diese Aufnahmen erfolgen in 4K und sind für Fernsehsender tauglich. Dabei bleiben die Kosten vergleichsweise sehr gering, auch stören die Drohnenaufnahmen keine Arbeitsabläufe. Die Mitarbeiter auf der Baustelle sollten natürlich vorab über den Einsatz informiert werden.

Einsätze für Immobilienbesitzer

Hausbesitzer möchten gern den Zustand ihres Eigenheims oder Vermietungsobjektes genau kennen. Die Drohne kann ein Dach inklusive Dachrinnen sehr genau filmen und dabei Erkenntnisse liefern, die sonst nur durch mühsamste Begehung zu gewinnen wären. Bei Mehrfamilienhäusern und komplexen Wohnanlagen sinken durch den Drohneneinsatz die Kosten sehr deutlich.

Bereich Windkraftanlagen

In diesem Bereich erfolgt die Inspektion der Rotorblätter und des Turms mithilfe der Drohne. Häufig wird sie ergänzend oder vorlaufend zur Begutachtung durch Industriekletterer eingesetzt, was erhebliche Kosten spart. In vielen Fällen genügt die rein visuelle Prüfung durch die Drohne. Das verkürzt die Einsatzzeiten beträchtlich.

Einsatz bei industriellen Inspektionen

In Industrieanlagen waren bislang Höheninspektionen nur mit Helikoptern oder Kränen möglich. Während dieser Arbeiten mussten die Anlagen teilweise aus Sicherheitsgründen den Betrieb einstellen. Das wird durch den Drohneneinsatz überflüssig, der Kostenvorteil ist also enorm. Zur Inspektion durch die Drohne kommen die Dokumentation, die Vermessung und 3D-Simulationen. Mit der Drohne AscTec Falcon 8 lassen sich erstklassige Bilder produzieren, das Modell kommt weltweit zum Einsatz. Das Hochleistungsmesswerkzeug kann on- und offshore eingesetzt werden, es ist mit dreifach redundanter Steuerungselektronik für die maximale Sicherheit ausgestattet. Infrastrukturobjekte wie Brücken, Schienen, Straßen und Tunnel sowie Industrie- und Versorgungsanlagen werden damit zuverlässig überprüft.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Service mit Drohnen bei der Inspektion auf der Website der Gears GmbH.

Das Unternehmen wurde Anfang 2015 gegründet, die Gründer und Geschäftsführer kennen die Branche seit über zwei Jahrzehnten. Schwerpunkt der Arbeiten ist nach wie vor der industrielle Seilzugang für Inspektionen, Montagen und Reparaturen in der Höhe.

Kontakt
GEARS GmbH
Kai Langer
Wilhelm Ruppel Straße 2
36396 Steinau an der Straße
+49 (6663) 38 99 59 – 0
k.langer@gears-gmbh.de
https://www.gears-gmbh.de/

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Vermieten, aber sicher!

– vermietsicher.de baut Angebot aus
– Jetzt auch mit der R+V Versicherung vor Mietausfällen schützen

Vermieten, aber sicher!

Screenshot vermietsicher.de (Bildquelle: @vermietsicher.de)

Berlin, 12.10.2016 – Wenn der Mieter nicht mehr in der Lage ist, seinen monatlichen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen oder es aus Prinzip nicht tut, geht das für den Vermieter ins Geld. Schnell belaufen sich die in der Folge entstandenen finanziellen Schäden auf fünfstellige Summen. Auch Schäden an der Wohnung und Mietnomaden verursachen jährlich hohe Kosten. Damit diese nicht am Vermieter hängen bleiben, bietet die hinter vermietsicher.de ( https://vermietsicher.de) stehende plusForta GmbH ergänzend zur Mietausfallversicherung in Kooperation mit der Rhion Versicherung ab sofort auch die Full-Service-Absicherung der R+V an.

Mit diesen beiden Produkten deckt das Unternehmen die unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener Vermieter ab. Bei der Rhion-Variante handelt es sich um eine modular aufgebaute Versicherung. Mit ihren besonders günstigen Tarifen bietet sie insbesondere geduldigen Vermietern, die keinen zwingenden Bedarf an einer zeitnahen Begleichung der Schäden haben, eine optimale Grundsicherung. Die Auszahlung erfolgt hier nämlich erst nach gerichtlicher Festsetzung der Ansprüche. Jene Eigentümer, die auf eine sofortige Zahlung angewiesen sind, sollten die etwas teurere, vollumfängliche Absicherung der R+V Versicherung gegen Mietausfälle und Schäden am Eigentum in Anspruch nehmen. Dies ist vor allem dann wichtig, wenn man die Wohnung beziehungsweise das Haus finanziert und im Falle eines Mietausfalls den Kredit nicht mehr bedienen kann. Ohne eine solche Versicherung kann die Finanzierung einer Immobilie schnell ins Wanken geraten und der Traum von der Altersversorge ist geplatzt.

Neben der schnellen Auszahlung beinhaltet das Leistungspaket der R+V auch eine anwaltliche Beratung per Telefon. Sollte sich abzeichnen, dass die Mietzahlungen bald ausbleiben, haben Vermieter so die Gelegenheit, fachkundige Unterstützung einzuholen und Zahlungsausfälle und den damit einhergehenden Stress mit dem nötigen Know-how von vornherein zu vermeiden.

„Die historisch niedrigen Zinsen haben viele Menschen, die bisher noch keine Berührungspunkte mit der Vermietung von Wohnraum hatten, dazu veranlasst, eine Immobilie zu erwerben. Das Resultat: Viele Vermieter fühlen sich bei ausbleibenden Mietzahlungen oder einer verwüsteten Wohnung hilflos, wissen nicht was zu tun ist und bleiben im schlimmsten Fall auf den Kosten sitzen“, sagt Robert Litwak, Geschäftsführer der plusForta GmbH (vermietsicher.de). Er führt aus: „Bereits für 70 Euro pro Jahr kann man seine Immobilie und damit seine eigene Zukunft absichern.“

Über vermietsicher.de:
Die auf vermietsicher.de angebotenen Produkte schützen Vermieter vor Mietausfällen und Wohnraumschäden. Es handelt sich um eine Plattform der plusForta GmbH, dem Spezialisten für modernen Immobilienwertschutz in Deutschland. In Zusammenarbeit mit der Rhion Versicherung, ein Unternehmen der RheinLand Versicherungsgruppe, und der R+V Versicherung bietet das Dienstleistungsunternehmen ganzheitliche Service-Konzepte und IT-Lösungen, mit deren Hilfe sich beispielsweise das Risiko von Mietausfällen und Mietnomaden einfach und schnell absichern lässt. Neben dem Vermieter profitieren auch Verwalter und Makler von diesen Vorteilen.
Vermieter können sich wirksam vor hohen Kosten bei einem Mietausfall, nötig gewordener Renovierung beziehungsweise Sanierung, Ungezieferbekämpfung sowie fehlenden Nebenkosten schützen. Die Produkte auf vermietsicher.de lassen sich sowohl für neue als auch bereits bestehende Mietverhältnisse abschließen. 2008 wurde die plusForta GmbH von der SchneiderGolling & Cie. Beteiligungsgesellschaft mbH und der Capitol Immobilien GmbH in Düsseldorf gegründet. Mit über 2.000 namhaften Kooperationspartnern der Immobilien-, Finanz- und Versicherungsbranche ist das Unternehmen bundesweit vernetzt.

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Darf der Arbeitgeber Kosten für den Ersatz eines Gegenstands vom Lohn abziehen?

Ein Interview von Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter, mit Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Darf der Arbeitgeber Kosten für den Ersatz eines Gegenstands vom Lohn abziehen?

Arbeitsrecht

Maximilian Renger: Uns hat mal wieder ein Zuschauernachfrage auf YouTube erreicht, bei der jemand wissen wollte, ob der Arbeitgeber ihm die Kosten für einen PC vom Lohn abziehen dürfe, der ihm vom Tisch gekippt und dabei kaputt gegangen war. Wie ist der Fall zu beurteilen?

Fachanwalt Bredereck: Ich gehe jetzt bei der Beurteilung mal davon aus, dass sich der entsprechende Rechner auf der Arbeit befunden hat, im Eigentum des Arbeitgebers stand und dann auch bei der Arbeit kaputt gegangen ist. Hier greifen dann zugunsten des Arbeitnehmers gewisse Haftungsbeschränkungen.

Maximilian Renger: Wie sieht diese beschränkte Haftung denn aus?

Fachanwalt Bredereck: Bei betrieblich veranlassten Tätigkeiten, sprich wenn Schäden auf der Arbeit entstehen, haften Arbeitnehmer nach der Rechtsprechung nur auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit voll. Bei einer sog. mittleren Fahrlässigkeit wird der Schaden unter Berücksichtigung der jeweiligen Umstände zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber aufgeteilt und bei leichtester Fahrlässigkeit ist der Arbeitnehmer ganz raus aus der Haftung.

Maximilian Renger: Wie ist denn nun der beschrieben Fall zu beurteilen?

Fachanwalt Bredereck: Dafür kommt es auf verschiedene Umstände an. Es stellt sich etwa die Frage, ob der Arbeitnehmer von sich aus den PC auf dem Tisch stehen hatte, was an und für sich ja eher ungewöhnlich ist, oder aber dahingehend vom Arbeitgeber angewiesen worden war. Im letzteren Fall würde keine Haftung in Betracht kommen. Von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit auf Seiten des Arbeitnehmers würde ich in dem Fall ebenfalls nicht ausgehen.

Maximilian Renger: Wenn der Betroffene den Rechner nun aber selber so aufgestellt hat, dass dort leicht jemand gegenstoßen und der PC dadurch vom Tisch fallen könnte?

Fachanwalt Bredereck: In diesem Fall würde ich von einer mittleren Fahrlässigkeit ausgehen, mit der Folge, dass es eine Quotelung im Hinblick auf die Schadenssumme gibt. Für die volle Summe dürfte der Arbeitnehmer aber jedenfalls nicht haften müssen. Wenn der Arbeitgeber trotzdem den vollen Schaden ersetzt haben bzw. vom Lohn abziehen will, würde ich den Fall von einem Anwalt überprüfen lassen. Das dürfte nämlich nicht berechtigt sein.

Maximilian Renger: Alles klar, vielen Dank für das Interview.

26.9.2016

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Auf eigenes Risiko: Parken unter dem Kastanienbaum

R+V-Infocenter: Schäden durch Herbstfrüchte gelten als „allgemeines Lebensrisiko“ – andere Regeln für herabfallende Äste

Auf eigenes Risiko: Parken unter dem Kastanienbaum

Wiesbaden, 23. September 2016. Augen auf bei der Parkplatzsuche: Wer sein Auto unter einem Kastanienbaum parkt, muss im Herbst damit rechnen, dass die reifen Früchte auf sein Fahrzeug fallen. „Schäden durch Kastanien sind meist nicht über die Kfz-Versicherung abgedeckt, sondern gelten laut Rechtsprechung als allgemeines Lebensrisiko“, sagt Karl Walter, Kfz-Experte beim Infocenter der R+V Versicherung. Er rät Autofahrern deshalb, darauf zu achten, wo sie ihren Wagen abstellen. Für kleine Dellen durch herabfallende Kastanien oder Eicheln können sie weder private Baumbesitzer noch die Kommunen verantwortlich machen. Auch Warnschilder sind nicht vorgeschrieben.

Da Früchte wie Kastanien und Eicheln meist ohne erkennbaren Grund herunterfallen, sind entstandene Blechschäden in der Teilkasko-Versicherung nicht gedeckt. Ausnahme: Wenn beispielsweise ein Sturm mit mindestens Windstärke 8 die Kastanien heruntergefegt hat, kommt sie für die Reparaturkosten auf. Herrscht „normales“ Herbstwetter, kann es sich unter Umständen um einen Schaden für die Vollkasko-Versicherung handeln – das hängt vom Einzelfall ab. Autofahrer sollten jedoch bei der Schadensmeldung an Selbstbeteiligung und Rückstufung denken.

Andere Regeln für herabfallende Äste
Andere Regeln gelten, wenn ein kompletter Ast abbricht. „Der Besitzer eines Baumes ist verpflichtet, die Allgemeinheit vor Gefahren zu schützen“, so R+V-Experte Walter. Das bedeutet: Wenn der Baum erkennbar vorgeschädigt war, muss er damit rechnen, dass er für Schäden an parkenden Autos haften muss – weil er seiner Verkehrssicherungspflicht nicht nachgekommen ist.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Sicher beim Brutzeln: Wer haftet bei Grillunfällen?

Ob Brandwunden oder entflammte Sommer-Deko – was beim Braten im Freien so alles passieren kann und wer im Ernstfall für den Schaden aufkommt, hier gibt es Antworten:

Köln, 04. August 2016 – Am Wochenende soll es mit dem Sommer wieder weitergehen: Grillgeruch in der Nase, ein kühles Getränk in der Hand und die Sonnenstrahlen genießen. Doch auch der entspannteste Grillspaß verglüht schnell, wenn ein Unfall mit dem offenen Feuer passiert. Ob Brandwunden oder entflammte Sommer-Deko – was beim Braten im Freien so alles passieren kann und wer im Ernstfall für den Schaden aufkommt, hier gibt es Antworten:

Kein Dach über dem Kopf: Grillen immer unter freiem Himmel
Während man sich noch überlegt, ob Barbecue-Sauce oder Ketchup nun besser zum Grillgut passen, brennt plötzlich die Markise. Wer den Grill auf der Terrasse oder dem Balkon benutzt, muss damit rechnen, dass durch die Hitzeentwicklung oder Flammen die Markise oder ein Sonnenschirm in Brand geraten. Daher sollte man immer unter freiem Himmel grillen. Vorsicht ist auch bei Sommerdekoration wie Lampions oder Girlanden geboten. Diese sollten niemals über dem Grill hängen, sondern immer mindestens in drei Metern Abstand. Zu schnell gerät sonst das dünne Papier in Brand und entzündet weitere Gegenstände oder wird für Personen zur Gefahr. Kommt es trotzdem zu einem Brand, greifen verschiedene Versicherungen:

Markise: Beim Eigentümer deckt das die Wohngebäude-, bei einem Mieter die Privathaftpflicht-Versicherung.
Sonnenschirm oder Gartenmöbel: Diese zählen zum Hausrat, auch wenn sie auf der Terrasse oder auf dem Balkon aufbewahrt werden. Wer eine Hausratversicherung hat, kann diese im Schadenfall in Anspruch nehmen.

Grillen mit Weile: Spiritus ist tabu
Rund 4.000 Grillunfälle pro Jahr trüben das Grillvergnügen in Deutschland, davon rund 500 mit besonders schweren Verbrennungen. Dies verzeichnet die Deutsche Gesellschaft für Verbrennungsmedizin (DGV). Schuld daran sind in drei Viertel der Fälle flüssige Brandbeschleuniger wie Spiritus oder Benzin, die ungeduldige Grillfans gleich nachgießen, wenn die Kohle nicht sofort brennt. Doch das führt oft zu einer Verpuffung mit einer bis zu drei Meter hohen Stichflamme. „Zwar zahlt die Krankenversicherung die Arzt- oder Krankenhauskosten, doch als Folgen von Verbrennungen bleiben oft hässliche Narben zurück. Vor allem Gesicht und Arme sind hiervon betroffen. Kosmetische Operationen sind dann zur Beseitigung der Wundmale von Nöten. Die Krankenversicherung zahlt hierbei aber leider nur das medizinisch unbedingt Notwendige. Gute private Unfallversicherungen beinhalten dagegen heute eine Summe von zumeist 10.000 Euro zur Abdeckung der Kosten von kosmetischen Operationen. Mit ihrer Hilfe können aber auch weitere Folgen des Unfalls, beispielsweise ein dauerhafter Verdienstausfall oder ein notwendiger Umbau der Wohnung oder des Hauses finanziert werden“, erklärt Ralf Mertke, Unfallexperte der Gothaer. „Wer also viel grillt, der sollte über eine private Unfallversicherung nachdenken.“

Vor allem Kinder stehen im Gefahrenfokus: Beim Ballspielen oder Toben ist ein Grill schnell umgeworfen, auch vor dem Anfassen der heißen Gegenstände müssen die Grillmeister in spe gewarnt werden. Eine Unfallversicherung gibt es auch für Kinder. Kosmetische Operationen werden mit bis zu 10.000 Euro unterstützt. Darunter fallen Arztkosten, Medikamente sowie die Unterbringung in der Klinik.

Würstchenwender in Vertretung: Verantwortung für alle
Wer sich als Gast auf einer Grillparty an das Gerät stellt und dabei aus Versehen Gegenstände in Brand setzt oder sogar Personen verletzt, kann sich auf seine Privat- Haftpflichtversicherung verlassen. Sie leistet auch, wenn durch unvorsichtiges Verhalten andere verletzt werden, zum Beispiel durch die Benutzung von Brandbeschleunigern. Dies gilt sogar, wenn Alkohol im Spiel ist. Doch nicht nur der Verursacher, auch die anderen Gäste sind in der Pflicht: Wer gefährliches Verhalten nicht verhindert, kann ebenfalls für einen Schaden verantwortlich gemacht werden. Darauf weist der Bund der Versicherten hin.

Nach dem Grillen ist vor dem Grillen
Ist das Grillgut verzehrt, darf man die heiße Asche auf keinen Fall in die Mülltonne entsorgen. Denn auch wenn man sie nicht sieht: Glutnester können sich darin noch bis zu drei Tage halten und im schlimmsten Fall einen Brand verursachen. Daher die Glut entweder ausgiebig in einem Eimer Wasser ablöschen oder im Park in den dafür vorgesehenen Tonnen entsorgen. Den Grill auch niemals zum Auskühlen in die Wohnung stellen. Werden die Fenster geschlossen, besteht erhöhte Erstickungsgefahr durch Kohlenmonoxid.

Wer sich also an ein paar Sicherheitshinweise hält und für den Fall des Falles vorgesorgt hat, muss sich schon einmal ein paar Sorgen weniger machen. Damit bleibt nur die Frage: Barbecue-Sauce oder Ketchup….

Über:

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Der Gothaer Konzern ist mit vier Mrd. Euro Beitragseinnahmen und rund 3,5 Mio. versicherten Mitgliedern eines der größten deutschen Versicherungsunternehmen. Angeboten werden alle Versicherungssparten. Dabei setzt die Gothaer auf qualitativ hochwertige persönliche Beratung der Kunden.

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Wann lohnt sich eine Reisegepäckversicherung?

Wann lohnt sich eine Reisegepäckversicherung?

Sicherlich ist eine Reisegepäckversicherung nicht die wichtigste Versicherung fürs Ausland. Aber in einigen Fällen kann es dennoch ratsam sein, sein Gepäck abzusichern. In Versicherungspaketen ist dieser Schutz oft für kleines Geld mit eingeschlossen.

Was viele Urlauber wissen: Ohne eine Reisekrankenversicherung sollte niemand verreisen, denn eine Krankenhausbehandlung im Ausland kann schnell den eigenen finanziellen Rahmen sprengen. Und bei teuren Reisen lohnt sich außerdem eine Reiserücktrittsversicherung. Aber wie wichtig ist eine Reisegepäckversicherung und wann ist sie sinnvoll?

Reisegepäckversicherung spart Ärger
Zwar ist der finanzielle Schaden nicht existenzbedrohend, wenn Gepäck auf Reisen beschädigt wird oder verloren geht – ärgerlich ist es allemal, nicht nur wenn Wertgegenstände betroffen sind. Manchmal ist Reisegepäck über das Transportunternehmen versichert. Wer mit dem Fernbus, dem Schiff oder mit Flugzeug reist, kann sich mit einer Reisegepäckversicherung trotzdem Ärger und Kosten ersparen.

Beschränkter Schutz über Hausratversicherung
Über eine Hausratversicherung ist Reisegepäck zumindest geschützt, wenn im Hotelzimmer oder in der Ferienwohnung eingebrochen wird.
Anders sieht es allerdings in einer Schiffskabine oder dem Gepäckraum eines Reisebusses aus. Dafür lohnt sich tatsächlich eine Reisegepäckversicherung, denn die Hausratpolice kommt in diesen Fällen nicht für einen Schaden auf. Reedereien und Busunternehmen können selten haftbar gemacht werden. Die Reisegepäckversicherung zahlt dagegen auch, wenn Koffer oder Taschen aus der Kabine oder dem Gepäckraum gestohlen werden.

Fluggesellschaften für Gepäck verantwortlich
Fluggesellschaften sind zwar für das Gepäck der Reisenden verantwortlich und auch zum Schadenersatz verpflichtet – allerdings nur begrenzt. Außerdem kann es im Schadenfall häufig einfacher sein, die Rechnung bei einem deutschen Versicherer einzureichen, als sich mit einer internationalen Fluggesellschaft auseinanderzusetzen.

Schutz gegen Verlust und Beschädigung
Versichert sind bei einer Reisegepäckversicherung in der Regel alle Dinge des persönlichen Reisebedarfs, dazu gehören Kleidung, Ausrüstungsgegenstände und Souvenirs. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Gepäck selbst transportiert oder zum Transport aufgegeben wird. Das gesamte Gepäck ist gegen Verlust oder Beschädigung versichert, zum Beispiel bei Raub, Einbruchdiebstahl, Unfällen, Feuer oder Sturm. Kommen die Koffer verspätet am Urlaubsort an, werden teilweise auch die Kosten für notwendige Neuanschaffungen erstattet. Dran denken: Die Versicherung braucht einen Nachweis dazu, zum Beispiel von der örtlichen Polizei.

Vorsicht bleibt Diebstahlschutz Nummer Eins
Dennoch sollten Reisende immer gut auf ihre persönlichen Gegenstände achten, damit Versicherungsschutz besteht: Wertgegenstände wie Schmuck oder Fotoapparate, Tablets etc. sind zum Beispiel nur als Handgepäck versichert, nicht aber im Gepäckabteil. Außerdem muss Schmuck am Urlaubsort entweder am Körper getragen oder verschlossen aufbewahrt werden, das heißt im Hotelsafe. Vorsicht bei Gepäck im Auto: Bei einigen Versicherern ist Diebstahl zwar mitversichert, in der Regel aber nur tagsüber oder nur bei einem kurzen Zwischenstopp an der Raststätte. Wertgegenstände sind meist ausgenommen, deshalb ist es immer besser, kein wertvolles Gepäck im Auto zurückzulassen. Ersetzt wird von der Versicherung jeweils der Zeitwert der Gegenstände – bis zur vereinbarten Versicherungssumme. Nicht versicherbar sind in der Regel Zahlungsmittel, Reisetickets oder Wertpapiere.

Versicherung im Paket kann sich lohnen
Wer Schmuck oder elektronische Geräte auf Reisen besonders schützen will und sich nicht auf die Haftung eines Dritten verlassen will, für den ist eine Reisegepäckversicherung durchaus empfehlenswert. Wer für seine größere Reise ohnehin eine Reiserücktritts- und Reisekrankenversicherung abschließen will, kann überlegen, ob sich ein kleines Versicherungspaket lohnt, das auch eine Reisegepäckversicherung pauschal mit einschließt. Meist sind diese Angebote günstiger als einzelne Versicherungsbausteine.

Reiseversicherungspakete vergleichen

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ist das Vergleichsportal für Reiseversicherungen. Der Versicherungsmakler Dr. Walter ist seit über 55 Jahren Experte für die Absicherung von jährlich 100.000 Urlaubsreisenden, Studenten, Au-pairs, Mitarbeitern im Ausland sowie ausländischen Gäste in Deutschland und Europa. Zu den Leistungen des Unternehmens gehören neben der klassischen Reiserücktritts- und Reisekrankenversicherung auch individuelle Versicherungslösungen für langfristige Auslandsaufenthalte.

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