Schlagwort: R+V-Infocenter

Rolltreppen – die unterschätzte Gefahr für Kinder

R+V-Infocenter: Hinweisschilder beachten und auf Toben verzichten

Rolltreppen - die unterschätzte Gefahr für Kinder

Wiesbaden, 5. Dezember 2019. Ob im Kaufhaus oder am Bahnhof: Rolltreppen bergen Gefahren für Kinder – besonders im vorweihnachtlichen Gedrängel, warnt das Infocenter der R+V Versicherung. Wenn sich Hände, Haare oder Kleidungsstücke in der Treppe verfangen, können sich Kinder schwer verletzen.

Gefährliches Spiel auf der Rolltreppe
Grundsätzlich ist der sicherste Platz in der Mitte der Treppe. Denn zwischen der Seitenwand und den Stufen klafft ein tückischer Spalt. „Während der Fahrt kann sich alles Mögliche darin verfangen, etwa Schnürsenkel, Haare, Schals oder Spielsachen“, sagt Thomas Paufler, Unfall-Experte bei der R+V Versicherung. Das gilt auch für Schuhe aus Gummi oder Kunststoff. Wenn sie an der Seitenwand entlang schleifen, werden sie durch die Reibung warm und weich – und können dann ebenfalls in den Spalt gelangen.

Hinzu kommt: Für Kinder ist spielen, toben und klettern auf der Rolltreppe verlockend. „Sie sind sich der Gefahren oft nicht bewusst. Deshalb sollten Eltern das sofort unterbinden“, rät der Experte: „Am besten bleiben kleine Kinder während der Fahrt an der Hand der Eltern.“ Erwachsene sollten sich am Handlauf festhalten – das erhöht die Standsicherheit. Zudem sollten Kinder auf keinen Fall den Kopf anlehnen, da sich die Haare im Handlauf verfangen können.

Trotz Hinweisschildern: Benutzung auf eigene Gefahr
Wer eine Rolltreppe nutzt, findet dort immer auch Verbots- und Gebotszeichen. Die gängigen sind „Kleinkinder festhalten“, „Kinderwagen verboten“, „Hunde müssen getragen werden“ und „Handlauf benutzen“. Wer die Hinweise nicht beachtet, macht sich allerdings nicht strafbar. Aber er nutzt die Rolltreppe auf eigenes Risiko und trägt die Verantwortung selbst. „Wenn sich ein Kind bei der Fahrt verletzt, können die Eltern also nicht den Betreiber verantwortlich machen. Vielmehr haben sie ihre Aufsichtspflicht verletzt“, erklärt R+V-Experte Paufler.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Kinderwagen und Fahrräder gehören nicht auf die Rolltreppe, sie können sich schnell in den Rillen der Treppe verkanten. Die sichere Alternative ist der Aufzug.
– Auch für Hunde sind Rolltreppen gefährlich. Kleine Hunde sind auf dem Arm des Besitzers am sichersten. Mit größeren Tieren sind Treppe oder Aufzug die bessere Wahl.
– Jede Rolltreppe hat einen Notknopf, mit dem die Treppe bei einem Unfall angehalten werden kann.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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(Un)sicher in den eigenen vier Wänden

R+V-Infocenter: Tipps zum Tag des Einbruchschutzes

(Un)sicher in den eigenen vier Wänden

Wiesbaden, 24. Oktober 2019. Einbruch und Diebstahl machen den Deutschen Angst: Für jeden Vierten ist das ein regelrechter Alptraum. Das zeigt die R+V-Studie „Die Ängste der Deutschen 2019“. Zum Tag des Einbruchsschutzes hat das R+V-Infocenter Tipps zur Vorbeugung zusammengestellt.

Haus und Wohnung gegen Einbruch sichern
Das Risiko, von Einbrechern oder Dieben bestohlen zu werden, verunsichert vor allem Frauen und viele Bürger im Osten. Auch die Generation 60 plus fürchtet sich mehr als die jüngeren Deutschen davor, Opfer dieser Straftaten zu werden. Doch was können Verbraucher tun, um vorzubeugen? Tipps von Sicherheitsexperten der R+V Versicherung.

Bargeld unter der Matratze: Bei Diebstahl nur begrenzt versichert
So mancher kommt auf die Idee, sein Erspartes in bar unter der Matratze aufzubewahren. Doch das Infocenter der R+V Versicherung rät davon ab: Denn bei einem Einbruch ist Bargeld nur in sehr begrenztem Maße über die Hausratversicherung abgedeckt – auch wenn es vermeintlich gut versteckt ist.
https://www.ruv.de/presse/ruv-infocenter/pressemitteilungen/bargeld-unter-matratze-nur-begrenzt-versichert

Werkzeug als Einbruchshelfer: Garagen gut sichern
Schlecht gesicherte Eingänge überwinden Einbrecher in Sekundenschnelle. Neben Fenstern und Türen gehören auch Garagen zu den größten Schwachstellen an Häusern. Wenn die Langfinger das dort lagernde Werkzeug nutzen, haben die Bewohner unter Umständen sogar grob fahrlässig gehandelt.
https://www.ruv.de/presse/ruv-infocenter/pressemitteilungen/einbruch-garage

Online-Inserate: Fotos können Einbrecher anlocken
Ob Möbel, Kleidung oder Spielzeug: Wer erfolgreich Gegenstände online verkaufen möchte, dekoriert die Anzeigen mit attraktiven Fotos. Doch das kann gefährlich werden, wenn sich Kriminelle so Einblicke in Haushalt und Wohnraum verschaffen.
https://www.ruv.de/presse/ruv-infocenter/pressemitteilungen/tag-des-einbruchschutzes

Blick hinter die Fassade: Einbrecher erkunden Ziele vom Sofa aus
360-Grad-Innenansichten von Haus oder Wohnung sind beliebt. Doch das eröffnet nicht nur Kunden und Freunden interessante Einblicke – auch Kriminelle können damit ihr Zielobjekt gemütlich vom Wohnzimmersessel aus erkunden.
https://www.ruv.de/presse/ruv-infocenter/pressemitteilungen/Virtueller-Rundgang-Einbruch

Wertsachen im Keller: Leichte Beute für Einbrecher
Fahrräder, Skier oder Werkzeug: Viele Mieter bewahren im Keller all das auf, was in der Wohnung keinen Platz findet. Doch bei einem Einbruch können die Besitzer nicht immer auf Entschädigung hoffen.
https://www.ruv.de/presse/ruv-infocenter/pressemitteilungen/20160302-diebstahl-keller

Gekippte Fenster: Einladung für Einbrecher
Ein kleiner Handgriff, und schon steht der Dieb im Haus: Wer Fenster oder Balkontür kippt, erleichtert Einbrechern ihr kriminelles Handwerk.
https://www.ruv.de/presse/ruv-infocenter/pressemitteilungen/20150612-gekipptes-fenster

Feuerhemmende Türen: Brandschutz ja, Einbruchschutz nein
Eine Schwachstelle bei vielen Häusern sind die Nebentüren. Denn viele Hausbesitzer entscheiden sich hier für einfache feuerhemmende Türen. Diese sind aber nicht für den Außenbereich geeignet, weil sie keinen besonderen Schutz vor Einbruch bieten.
https://www.ruv.de/presse/ruv-infocenter/pressemitteilungen/20150520-feuerhemmende-tueren

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E-Fahrzeuge laden: Stromdieb wider Willen

R+V-Infocenter: Für Gemeinschaftsdosen Genehmigung notwendig

E-Fahrzeuge laden: Stromdieb wider Willen

Wiesbaden, 10. September 2019. Auf das „Wo“ kommt es an: Besitzer von E-Rollern, E-Bikes und Elektroautos sollten genau überlegen, wo sie ihr Fahrzeug aufladen. Denn wer sich ohne Erlaubnis an Gemeinschaftssteckdosen bedient, begeht Stromdiebstahl. Davor warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

An Gemeinschaftsdosen nur mit Genehmigung tanken
Eigenheimbesitzer können ihr Elektrofahrzeug einfach zu Hause an einer speziellen Steckdose laden. Doch bei gemeinschaftlich genutzten Stromquellen ist die Situation eine andere: Wenn in Tiefgaragen oder Parkhäusern geeignete Steckdosen vorhanden sind, wird der Strom häufig nur über einen Zähler abgerechnet. „Nutzer müssen also im Vorfeld klären, ob und unter welchen Bedingungen sie ihr Elektrofahrzeug dort aufladen können. Der Vermieter oder die Hausverwaltung müssen ausdrücklich zustimmen“, sagt Rico Kretschmer, Abteilungsleiter Schadenmanagement bei der R+V Versicherung. Dasselbe gilt, wenn Arbeitnehmer ihre E-Bikes oder E-Roller am Arbeitsplatz aufladen.

Eine Möglichkeit ist, dass der Fahrzeugbesitzer auf eigene Kosten eine Ladestation in der Tiefgarage anbringt. Doch auch dafür braucht er die Zustimmung des Vermieters oder der Eigentümergemeinschaft. „Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge an einzelnen Tiefgaragenplätzen sind im Moment noch nicht so weit verbreitet“, sagt R+V-Experte Kretschmer.

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Die Mär vom Mundraub: Obstklau ist Diebstahl

R+V-Infocenter: Grundstücksbesitzer kann Strafantrag stellen

Die Mär vom Mundraub: Obstklau ist Diebstahl

Wiesbaden, 13. August 2019. Im Sommer locken am Wegesrand viele süße Früchte. Doch wer sich ungefragt an privaten Obstbäumen bedient, begeht Diebstahl – egal ob er nur eine Frucht pflückt oder einen ganzen Eimer voll. Darauf macht das Infocenter der R+V Versicherung aufmerksam. Auf vielen öffentlichen Flächen ist das Mitnehmen hingegen erlaubt.

Besitzer kann Strafantrag stellen
Früher galt es als Mundraub, wenn jemand Obst von fremden Grundstücken mitgenommen hat. Heute wird es als „normaler“ Diebstahl eingeordnet. „Bei Diebstahl ist es unerheblich, was aus dem privaten Besitz entwendet wurde“, erläutert Sascha Nuß, Jurist bei der R+V Versicherung. Sofern keine größeren Mengen Obst mitgenommen werden, handelt es sich in der Regel um einen sogenannten Diebstahl geringwertiger Sachen. „Der Besitzer des Grundstücks kann in diesem Fall einen Strafantrag stellen. Der Dieb muss dann mit einer Strafe rechnen, normalerweise mit einer Geldbuße.“ Zudem muss er dem Besitzer den entstandenen Schaden ersetzen.

Überwindet der Obstdieb bei seiner Tat einen Zaun, kann der Grundstücksbesitzer ihn zusätzlich wegen Hausfriedensbruchs anzeigen. Das heißt aber nicht, dass ein mit Obst und Gemüse bepflanztes Privatgrundstück besonders gekennzeichnet sein muss. „Auch ohne Zäune und Verbotsschilder darf auf dem Privatgrundstück nicht geerntet werden“, sagt R+V-Experte Nuß.

Auf öffentlichen Flächen ist Pflücken oft erlaubt
Anders ist die Situation unter Umständen auf öffentlichen Grünflächen oder in Parks. Ob Äpfel, Nüsse oder andere Früchte: Was hier wächst, dürfen Verbraucher meist mitnehmen, jedoch nur in geringen Mengen und für den persönlichen Bedarf. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich beim zuständigen Grünflächenamt oder bei der Gemeinde erkundigen. Wildwachsende Früchte wie Beeren, aber auch Pilze und Kräuter dürfen für den Eigenbedarf gepflückt werden – sofern sie an öffentlichen Stellen zu finden sind und das Betreten der Fläche erlaubt ist.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Fallobst, das von dem Baum auf ein anderes Grundstück gefallen ist, darf der dortige Eigentümer sammeln.
– Soweit das Obst jedoch noch an Zweigen hängt, die lediglich über die Grundstücksgrenze auf ihr Grundstück reichen, gehört das Obst dem Nachbarn, auf dessen Grund der Baum steht.
– Steht ein Obstbaum oder Beerenstrauch auf einer Grundstücksgrenze, gehören die Früchte den angrenzenden Nachbarn zu gleichen Teilen.
– Im Internet gibt es verschiedene Seiten, die Hinweise geben, auf welchen Flächen deutschlandweit Obstbäume und -sträucher zu finden sind, die Allgemeingut sind oder von den Eigentümern zur Ernte zur Verfügung gestellt werden.

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Schlüsseldiebe: Schreck nach dem Urlaubsfrühstück

R+V-Infocenter: Hotelschlüssel lieber an der Rezeption abgeben

Schlüsseldiebe: Schreck nach dem Urlaubsfrühstück

Wiesbaden, 26. Juni 2019. Schlüssel von kleineren Ferienhotels und Pensionen sind mitunter recht unhandlich. Kein Wunder, dass Urlauber solche „Klötze“ gerne auf dem Tisch liegen lassen, während sie sich am Frühstücksbuffet bedienen. Doch das ist eine Einladung für Langfinger, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Diebstahl leicht gemacht
Die Diebe nutzen einen unbeobachteten Moment und stecken die Schlüssel oder Schlüsselkarten ein. „Dann ist das Zimmer schon ausgeräumt, bevor die Gäste das Fehlen überhaupt bemerkt haben“, sagt Nicole Günter, Expertin für Sachschäden bei der R+V Versicherung. Sie rät Urlaubern, den Schlüssel bei sich zu tragen oder an der Rezeption abzugeben. „Denn in dem morgendlichen Trubel fällt es nicht immer auf, wenn sich Fremde unter die Gäste mischen“, so Günter weiter. Zudem haben die Diebe während des Frühstücks oft leichtes Spiel, weil viele Urlauber ihre Wertsachen für diese kurze Zeit nicht einschließen.

Schäden oft nicht versichert
Besonders ärgerlich: Die Schäden sind nicht versichert. „Die Hausratversicherung übernimmt die Kosten nur, wenn sichtbar in das Hotelzimmer eingebrochen wurde. Beim Aufschließen mit dem passenden Schlüssel gibt es jedoch keine solchen Einbruchsspuren“, erklärt R+V-Expertin Günter. Ausnahme: Die Diebe brechen im Zimmer einen Tresor oder Schrank auf. Dann tritt die Versicherung ein. Für Bargeld und Wertsachen gelten aber meist Höchstbeträge für die Entschädigung. Das R+V-Infocenter empfiehlt deshalb, Wertgegenstände und Unterlagen immer sicher zu verstauen – auch bei kurzer Abwesenheit.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Wenn etwas gestohlen wird, sofort die Hotelleitung informieren und den Diebstahl der Polizei melden. Die Anzeige dient auch als Nachweis bei der Versicherung.
– Ebenfalls wichtig: möglichst schnell EC- und Kreditkarten sperren – in den meisten Fällen geht das mit dem zentralen Sperr-Notruf +49 116 116. Am besten speichern sich Urlauber diese Nummer vorab in ihr Handy ein.
– Werden Reisepass oder Personalausweis im Ausland entwendet, ist die Deutsche Botschaft zuständig.
– Wer vor der Reise Kopien von Ausweisen und Dokumenten anfertigt, hat es bei der Wiederbeschaffung einfacher.

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Toben verboten: Kinder im Wohnmobil richtig sichern

Toben verboten: Kinder im Wohnmobil richtig sichern

Wiesbaden, 13. Juni 2019. Klettern, spielen oder rumlümmeln: Das würden Kinder bei Fahrten im Wohnmobil am liebsten tun. Doch sie müssen im Camper genauso gesichert sein wie im Auto. Alles andere ist zu gefährlich – und kann zudem teuer werden, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Regelungen wie im Auto
Auch im Wohnmobil müssen Kinder angeschnallt sein – und das auf einem entsprechenden Kindersitz. Für Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr oder einer Körpergröße von 150 Zentimetern gilt die Kindersitzpflicht. Bei einem Verstoß drohen in Deutschland Bußgelder ab 60 Euro und ein Punkt in der Verkehrssünderdatei. „Der Kindersitz gehört immer auf einen Platz, auf dem er sicher befestigt werden kann, etwa mit einer Isofix-Vorrichtung oder einem Zwei- oder Dreipunktgurt“, sagt Rico Kretschmer, Abteilungsleiter Schadenmanagement bei der R+V Versicherung. Plätze in Fahrtrichtung sind am besten für Kinder geeignet. „Wenn mehrere Kinder mitfahren, können Kindersitze im Campingmobil auch auf den rückwärts gerichteten oder seitlichen Plätzen angebracht werden“, erklärt R+V-Experte Kretschmer. „Der Schlaf- und der Wohnbereich sind während der Fahrt jedoch absolut tabu.“

Im Ausland können noch strengere Vorschriften gelten. Um keine bösen Überraschungen zu erleben, sollten sich Wohnmobilurlauber im Vorfeld erkundigen. Beispiel Österreich: Im Nachbarland müssen Kinder sogar bis zum 14. Lebensjahr in einem Kindersitz Platz nehmen.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– In einem angehängten Wohnwagen darf sich während der Fahrt grundsätzlich niemand aufhalten.
– Nicht alle Sitze in Wohnmobilen sind für Kindersitze zugelassen. Insbesondere bei Mietfahrzeugen sollten sich Urlauber vorab erkundigen, ob das Wohnmobil geeignete Sitze hat.
– Wer beispielsweise in Australien, den USA oder anderen Fernzielen mit dem Wohnmobil unterwegs ist, sollte sicherheitshalber vor Ort einen Kindersitz mieten. Diese erfüllen dann die landespezifischen Sicherheitsstandards.

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Mit Zerstörungskraft: Die Wurzeln in Nachbars Garten

R+V-Infocenter: Baumbesitzer haftet für Schäden

Mit Zerstörungskraft: Die Wurzeln in Nachbars Garten

Wiesbaden, 5. Juni 2019. Bäume halten sich nicht an Grundstücksgrenzen. Wenn sich das Wurzelgeflecht beim Nachbarn ausbreitet und sich dadurch seine Terrasse wölbt oder Risse im Carport auftreten, haftet der Baumbesitzer unter Umständen für die Schäden, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Ein Fall für die Haftpflichtversicherung
Wenn Baumwurzeln über eine Grundstücksgrenze hinauswachsen, brauchen die Besitzer nicht sofort zu handeln. Anders verhält es sich jedoch bei Schäden. „Es kommt vor, dass auf dem Nachbargrundstück Pflastersteine angehoben werden und sich Risse im Mauerwerk bilden“, sagt Ferenc Földhazi, Haftpflichtexperte bei der R+V Versicherung: „Zudem können die Wurzeln in Leitungen, Teichfolien und Nutzgartenflächen hineinwachsen.“ In solchen Fällen muss der Besitzer des Baumes für Schäden aufkommen und die Wurzeln beseitigen.

Tut er dies nicht, darf der Nachbar nach einer angemessenen Frist selbst handeln und die Wurzeln kappen. Zudem kann er dem Baumbesitzer die Kosten für Reparaturen in Rechnung stellen. „Die Voraussetzung für dieses Vorgehen ist, dass die Wurzeln tatsächlich für Schäden oder eine andere wesentliche Beeinträchtigung verantwortlich sind“, sagt R+V-Experte Földhazi. Wohnt der Baumbesitzer auf dem Grundstück, kommt meist die Privathaftpflichtversicherung für Schäden durch Baumwurzeln auf dem Nachbargrundstück auf. Andernfalls bietet eine separate Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung Schutz.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Der Geschädigte kann nur verlangen, dass die betroffenen Wurzeln entfernt werden müssen, nicht aber der komplette Baum.
– Wer die Wurzeln kappt, muss immer auf die Standsicherheit des Baumes achten.
– Um Schäden durch Baumwurzeln zu vermeiden, können Grundstückseigentümer eine Wurzelsperre einsetzen. Das ist auch nachträglich möglich.
– Wenn Gartenbesitzer neue Bäume pflanzen, sollten sie ausreichend Abstand zum Nachbargrundstück halten. Bei vielen Bäumen erreicht das Wurzelgeflecht einen Umfang, der etwa der ausgewachsenen Krone des Baumes entspricht. Baumschulen können hier Rat geben.

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Brandgefahr: Grillkohle richtig entsorgen

R+V-Infocenter: Asche immer vollständig löschen

Brandgefahr: Grillkohle richtig entsorgen

Wiesbaden, 03. Juni 2019. Nach dem Grillen die Asche auf dem Rasen oder unter Bäumen ausleeren: Das kann einen Brand auslösen – sogar am nächsten Tag noch. Und auch für barfuß laufende Kinder sind heiße Kohlereste gefährlich. Immer wieder führt das zu schweren Verbrennungen, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Immer vollständig löschen
Leckere Würstchen oder Gemüse auf dem Grill zu brutzeln, ist ein Vergnügen für Klein und Groß. Doch wohin mit der heißen Kohle, wenn alle satt sind? Ganz gleich, ob im Garten, im Park oder am Strand gegrillt wird: „Grillkohle muss vor dem Entsorgen immer vollständig gelöscht sein. Am besten geht das mit Wasser“, sagt Torge Brüning, Brandschutzingenieur bei der R+V Versicherung. Alternativ können die Kohlereste in einem feuerfesten Behälter auskühlen. Es reicht jedoch in der Regel nicht aus, einfach etwas Sand oder Erde über die noch heißen Kohlen zu schütten. „Grillkohle speichert die Hitze und glüht noch lange nach“, erläutert R+V-Experte Brüning. „Deshalb ist besonders bei vermeintlich kalter Grillasche Vorsicht geboten.“

Bei Brand: Strafanzeige möglich
Löst die heiße Kohle einen Brand aus, muss der Grillmeister mit einer Strafanzeige rechnen und unter Umständen die Kosten des Feuerwehreinsatzes tragen. Wenn sich Personen an nicht sachgemäß beseitigter Grillkohle verletzen, ist zudem eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung möglich.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Grillasche nach Gebrauch mit Wasser ablöschen und dann entweder direkt im Grill, in einem Metalleimer mit Deckel oder an einer anderen ungefährlichen Stelle mindestens 24 Stunden auskühlen lassen.
– Heiße Metallgefäße mit Grillkohle nicht auf einen brennbaren Untergrund stellen. Brandgefahr geht auch vom Funkenflug aus.
– Vollständig erkaltete Grillkohle gehört in den Restmüll, nicht in die Biotonne. Sie ist – im Gegensatz zu Essensresten – nicht kompostierbar.
– In vielen Parks gibt es extra Behälter, in denen Grillkohle und Asche entsorgt werden können. Stehen diese nicht zur Verfügung, gehört die Kohle auch hier abgelöscht in die Restmülltonne und nicht daneben.
– In öffentlichen Bereichen wie Parks und an Badeseen wird häufig gegrillt. Schuhe schützen Kinderfüße vor heißer Kohle und Glasscherben.

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Wer mit dem Hund radelt, haftet für Schäden

R+V-Infocenter: Straßenverkehrsordnung erlaubt Radfahren mit Hund

Wer mit dem Hund radelt, haftet für Schäden

Wiesbaden, 17. Mai 2019. Rauf aufs Rad und den Hund mitnehmen: Das ist laut Straßenverkehrsordnung grundsätzlich erlaubt – der Hund muss nicht einmal angeleint sein. Doch wenn das Tier andere Verkehrsteilnehmer dabei gefährdet, muss der Besitzer mit einem Verwarngeld rechnen. Zudem haftet er für Schäden, so das R+V-Infocenter.

Keine Leinenpflicht
Auf Deutschlands Wegen und Straßen sind immer mehr Radfahrer unterwegs, auch mit Hund. Dagegen ist laut Straßenverkehrsordnung nichts einzuwenden. „Hunde dürfen mit und ohne Leine neben dem Rad herlaufen“, sagt Ferenc Földhazi, Haftpflichtexperte bei der R+V Versicherung. In beiden Fällen muss der Radfahrer das Verhalten des Tieres jedoch jederzeit unter Kontrolle haben. „Ansonsten entstehen schnell gefährliche Situationen, in der sich Tier oder Besitzer schwer verletzen können“, erläutert R+V-Experte Földhazi. Wenn andere Verkehrsteilnehmer geschädigt werden, muss der Hundebesitzer die Kosten dafür tragen – er haftet grundsätzlich für Schäden, die sein Vierbeiner verursacht. „Diese übernimmt die Tierhalterhaftpflichtversicherung, die jeder Tierhalter haben sollte. Inzwischen ist sie ja in fast allen Bundesländern für viele Hunderassen Pflicht.“ Zudem kann die Polizei ein Verwarngeld ab zehn Euro erheben.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Wer beim Radfahren mit Hund eine Leine bevorzugt, kann diese mit einer speziellen Halterung befestigen. Der Vorteil: Der Radfahrer hat beide Hände frei, der Hund läuft in ausreichendem Abstand zum Rad.
– Kleine Hunde können mit dem Rad in der Regel nicht gut Schritt halten. Für sie empfiehlt sich der Transport in einem Lenkerkorb – vorausgesetzt, das Tier ist höchstens fünf Kilogramm schwer.
– Für größere Hunde oder bei längeren Touren bietet sich ein Fahrradanhänger an.
– Beim Transport müssen die Besitzer sicherstellen, dass der Hund nicht herausspringt.

Hundehaftpflichtversicherung: Die Vorschriften in den Bundesländern
– Baden-Württemberg: Versicherungspflicht für gefährliche Hunde
– Bayern: In einzelnen Gemeinden ist die Tierhalterhaftpflichtversicherung Voraussetzung für die Haltung eines Kampfhundes
– Berlin: Versicherungspflicht für alle Hunde
– Brandenburg: Versicherungspflicht für gefährliche Hunde
– Bremen: Versicherungspflicht für gefährliche Hunde
– Hamburg: Versicherungspflicht für alle Hunde
– Hessen: Versicherungspflicht für gefährliche Hunde
– Mecklenburg-Vorpommern: Keine Vorschrift
– Niedersachsen: Versicherungspflicht für alle Hunde
– Nordrhein-Westfalen: Versicherungspflicht für gefährliche Hunde und große Hunde
– Rheinland-Pfalz: Versicherungspflicht für gefährliche Hunde
– Saarland: Versicherungspflicht für gefährliche Hunde
– Sachsen: Versicherungspflicht für gefährliche Hunde
– Sachsen-Anhalt: Versicherungspflicht für alle Hunde
– Schleswig-Holstein: Versicherungspflicht für alle Hunde
– Thüringen: Versicherungspflicht für alle Hunde

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Nägel und Schrauben gehören nicht in Kinderhand

R+V-Infocenter: Vorsicht beim Heimwerken

Nägel und Schrauben gehören nicht in Kinderhand

Wiesbaden, 8. Mai 2019. Bilder aufhängen oder den neuen Schrank zusammenbauen: Dabei sind Nägel, Schrauben und Co. für Heimwerker unverzichtbar. Doch die Kleinteile sollten nicht in die Reichweite kleiner Kinder gelangen – auch nicht im Eifer der Arbeiten, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.

Vorsicht Erstickungsgefahr
Babys und Kleinkinder erkunden die Welt, indem sie Dinge in den Mund nehmen. Dann besteht die Gefahr, dass sie insbesondere Kleinteile auch herunterschlucken. „Zwar werden die meisten verschluckten Fremdkörper ohne Beschwerden wieder ausgeschieden. Aber gerade spitze Gegenstände wie Nägel oder Schrauben können auch schwere Verletzungen hervorrufen, etwa an der Speiseröhre“, sagt Friederike Kaiser, Beratungsärztin bei der R+V Krankenversicherung. Wenn die verschluckten Kleinteile die Atemwege belegen, können kleine Kinder im schlimmsten Fall sogar ersticken.

Doch nicht nur das Verschlucken kann riskant sein. Auch unbewachte Elektrogeräte oder Materialien wie Farben, Lacke, Klebstoffe oder Beize stellen eine Gefahr dar. R+V-Expertin Kaiser rät Eltern deshalb, Baumaterialien und Werkzeuge grundsätzlich außer Reichweite von Kindern zu halten. Zudem sollten sie die Kleinen bei Heimwerkerarbeiten im Auge behalten oder woanders spielen lassen. „Im Anschluss an die Arbeiten ist zudem schnelles Aufräumen wichtig.“

Im Zweifel Notarzt informieren
Wenn ein Kind doch etwas verschluckt und die Eltern unsicher sind, ob das gefährlich ist, können sie sich rund um die Uhr an eine Giftnotrufzentrale wenden. „Die für den jeweiligen Wohnort geltende Rufnummer sollten Eltern sich am besten in ihrem Handy einspeichern“, rät Friederike Kaiser.

Leidet das Kind unter Atemnot, sollten Eltern sofort den Notarzt alarmieren – auch in leichten Fällen. Bis dieser eintrifft, können sie versuchen, den Fremdkörper aus dem Rachenraum zu entfernen. Dazu sollten sie das Kind zuerst kräftig husten lassen. „Hilft das nicht, können sie das Kind kopfüber auf die Oberschenkel legen und bis zu fünfmal kräftig zwischen die Schulterblätter klopfen“, erklärt Friederike Kaiser die Erste-Hilfe-Maßnahme. Für den Arzt ist es wichtig zu wissen, was genau das Kind verschluckt hat. Dann kann er entscheiden, was zu tun ist – zum Beispiel ob der Gegenstand entfernt oder das Kind geröntgt werden muss.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Nicht nur Schrauben und Nägel sind gefährlich. Auch alltägliche Dinge bergen Erstickungsrisiken, etwa Büroklammern, Heftzwecken und Münzen.
– Besonders kritisch sind Teile mit giftigen Inhaltsstoffen wie beispielsweise Knopfbatterien.
– Manchmal verschlucken Kinder unbemerkt etwas. Speichelfluss, Würgen, Erbrechen und Bauchschmerzen können Anzeichen dafür sein.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Blick hinter die Fassade: Einbrecher erkunden Ziele vom Sofa aus

R+V-Infocenter: 360-Grad-Innenaufnahmen sind auch für Langfinger interessant – Alarmanlagen und Türschlösser nicht im Detail zeigen

Wiesbaden, 11. Mai 2016. Viele Geschäfte, Restaurants und Unternehmen werben im Internet mit 360-Grad-Innenansichten um Kunden. Inzwischen nutzt auch eine wachsende Zahl von Privatleuten die neue Technologie – zum Beispiel um die frisch renovierte Wohnung oder das schöne Haus ins rechte Licht zu rücken. Doch das eröffnet nicht nur Kunden und Freunden interessante Einblicke. „Kriminelle können damit ihr Zielobjekt gemütlich vom Wohnzimmersessel aus erkunden, oft sogar in allen Einzelheiten“, warnt Udo Wolf, Sicherheitsexperte beim Infocenter der R+V Versicherung. „Diese Offenheit ist erstaunlich, denn eigentlich fürchtet sich jeder vierte Deutsche vor Einbruch oder Diebstahl“, zitiert Wolf die repräsentative R+V-Studie „Die Ängste der Deutschen“.

Eine Indoor-Panorama-Ansicht erstellen und im Internet platzieren: Das ist für Privatleute und Geschäftsinhaber inzwischen ohne viel Aufwand möglich. Doch Fans solcher 360-Grad-Darstellungen sollten im Auge behalten, welche Informationen sie preisgeben. „Nahaufnahmen von Alarmanlagen, Türschlössern und Bewegungsmeldern gehören nicht in einen virtuellen Rundgang“, empfiehlt R+V-Experte Wolf. Dasselbe gilt für Eingänge, Fenster und sonstige Sicherungsmaßnahmen. Vorsicht ist zudem beim Kameraschwenk auf besonders hochwertige Waren oder Wertgegenstände geboten: Einbrecher sollten nicht im Detail sehen können, wo die Bewohner so etwas lagern oder ausstellen.

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Gefährliche Schnäppchen: Gebrauchte Elektrowerkzeuge vor Einsatz überprüfen

R+V-Infocenter: Vorsicht vor schadhaften Bauteilen – Geräte nicht ohne Schutzvorrichtungen einsetzen

Gefährliche Schnäppchen: Gebrauchte Elektrowerkzeuge vor Einsatz überprüfen

Wiesbaden, 28. April 2016. Elektrowerkzeuge aus zweiter Hand erwerben: Damit können Heimwerker Geld sparen – doch mitunter holen sie sich ein Sicherheitsrisiko ins Werkzeugregal. „Mangelhafte Qualität, fehlende Schutzvorrichtungen oder verschlissene Bauteile können vermeintliche Schnäppchen zum gefährlichen Fehlkauf machen“, warnt Torben Thorn, Arbeitsschutzexperte beim Infocenter der R+V Versicherung. Er rät, gebrauchte Geräte vor dem Einsatz genau zu überprüfen.

Viele Heimwerker ersteigern gebrauchte Elektrowerkzeuge bei Internet-Auktionen oder kaufen sie per Kleinanzeige. Die wichtigste Regel dabei: Die Werkzeuge aus zweiter Hand müssen vollständig und unversehrt sein. „Das gilt vor allem für die Schutzvorrichtungen“, sagt R+V-Experte Thorn. Fehlt beispielsweise bei der Kreissäge die Schutzhaube, ist das extrem gefährlich. „Schwere Verletzungen an Händen oder Augen sind dann leider keine Seltenheit.“

Insgesamt sollten die Geräte in einem einwandfreien Zustand sein und auf dem Typenschild ein anerkanntes Prüfzeichen besitzen. Gut ist außerdem, wenn Bedienungsanleitungen, Ersatzteile oder weiteres Zubehör beiliegen. Mit etwas Glück lässt sich im Internet sogar noch ein Testbericht mit einer Produkt-Bewertung finden. Vom Kauf alter, viel benutzter Elektrowerkzeuge rät R+V-Experte Thorn ab. „Auch das beste Gerät verschleißt bei ständigem Gebrauch.“

Bevor der Hobby-Handwerker das Gerät einsetzt, sollte er es gründlich überprüfen: Sind alle Kabel in Ordnung? Funktionieren die Schalter und alle beweglichen Teile problemlos? Läuft der Motor unruhig oder sind merkwürdige Geräusche zu hören? Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt das Gerät von einem Fachmann kontrollieren. Dieser kann auch kleinere Defekte wieder in Ordnung bringen, beispielsweise ein beschädigtes Kabel.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Ideal ist, wenn für ein Werkzeug der Original-Kaufbeleg existiert und die Garantiezeit noch nicht abgelaufen ist.
– Da ein Rückgaberecht bei Privatkäufen in der Regel ausgeschlossen ist, sollten Kaufinteressenten die Beschreibungen sorgfältig studieren und im Zweifelsfall beim Verkäufer nachfragen. Wird das Gerät in der Nähe verkauft, empfiehlt sich eine vorherige Besichtigung.
– Fehlende Bedienungsanleitungen können Heimwerker bei einigen Herstellern im Internet herunterladen oder nachbestellen.

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