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Deutschland punktet bei der WM der Berufe in Kasan

Deutschland punktet bei der WM der Berufe in Kasan

Team Germany schließt 45. WM der Berufe, WorldSkills Kasan 2019, erfolgreich ab.

Kasan/Stuttgart, 28. August 2019 – Die duale berufliche Bildung ist Weltspitze, wenn man die Ergebnisse der Länder Deutschland, Schweiz und Österreich bei den Weltmeisterschaften der Berufe, den WorldSkills Kasan 2019, zusammenzählt. Sie belegen gemeinsam absolute Spitzenplätze.
Deutschland darf hierbei zwei Weltmeister, drei Bronzemedaillengewinner und 19 Exzellenzmedaillen mit nach Hause bringen. Für fünf Teilnehmer/innen war es sogar so eng, dass ihnen nur sehr wenige Punkte für einen Medaillenplatz fehlten.
„Ein sehr gutes Ergebnis, wenn wir das gesamte Team anschauen“, so Hubert Romer, Geschäftsführer von WorldSkills Germany und Delegationsleiter. „Alle haben grandios gekämpft und zusammen große Leistungssprünge hervorgebracht. Es hätten alle von ihren Fähigkeiten und ihrem Potenzial her verdient, auf der Treppe zu stehen. Sie waren hervorragend vorbereitet!“

Am Ende konnte das Team Germany mit Bronze in der Disziplin Stahlbetonbau sowie den Future Skills Robot Systems Integration und Industry 4.0 überzeugen. Eine weltmeisterliche Leistung erbrachten der 21-Jährige Fliesenleger Janis Gentner aus Dewangen (Baden-Württemberg) und der 21-Jährige Zimmerer Alexander Bruns aus Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz), die beide die Goldmedaille gewannen. Janis Gentner erhielt darüber hinaus die „Best of Nation“-Auszeichnung als Punktbester der gesamten deutschen Mannschaft. „Es ist ein unbeschreibliches Gefühl da auf der Bühne zu stehen“, freut sich Janis Gentner nach der Siegerehrung. „Wenn man zu viert auf der Bühne steht und dann erst genannt wird, wer der erste ist, das kann ich gar nicht richtig beschreiben, wie sich das anfühlt. Einfach unglaublich.“ Alexander Bruns bestätigt dies: „Es waren die vier besten Tage in meinem Leben. Dass ich es jetzt geschafft hab, nach monatelanger Vorbereitung, spannendem Wettkampf, sauengem Feld, vier Silbermedaillen in meinem Skill und ich der einzige, der Gold geholt hat. Ich weiß nicht, was ich sagen soll.“
Und die Auszeichnungen gingen noch weiter: Benjamin Frost (19) aus Wuppertal wurde im Rahmen des Wettbewerbs in der Disziplin IT-Software Solutions for Business (IT-Softwareentwicklung) Weltmeister im Speedprogramming. Lukas Kohl (22) aus Stein (Bayern) erhielt in der Disziplin Water Technology darüber hinaus mit den „Sustainable Practice Award“ ausgezeichnet, der den ressourcensparenden Einsatz von Material innerhalb des Wettkampfs würdigt.

„Wir konnten in Kasan zeigen, dass die duale berufliche Bildung in der Welt absolut wettbewerbsfähig ist“, resümiert Hubert Romer. „Wir haben uns in der gesamten Teambewertung im Vergleich zur letzten Weltmeisterschaft um ganze 17 Plätze nach vorn gekämpft. Das ist enorm. Jetzt haben wir einen breiten Mittelbau aufgebaut und eine sehr starke Struktur entwickelt. Nun geht es klar darum, die Spitze weiter auszuprägen, die großen Talente auch wirklich zu fördern und natürlich den Anschluss an die Welt nicht zu verlieren.“

Vier Tage lang mussten sich die besten Fachkräfte Deutschland mit schweren Arbeitsaufgaben in ihrem Beruf einer strengen internationalen Jury stellen und gegen die Besten der Welt kämpfen.

Wie bei den Olympischen Spielen gibt es auch bei den WorldSkills Nationen, die die Weltmeisterschaften der Berufe dominieren. Dazu gehören China, Russland, die Schweiz oder Österreich. In Kasan standen jedoch so viele unterschiedliche Nationen auf dem Podest, wie selten zuvor.

Das Ende der 45. WM der Berufe verkündete der russische Präsident Wladimir Putin in der Kazan Arena vor rund 35.000 Gästen. Er würdigte in seiner Rede die Leistung und Bedeutung von WorldSkills und der Berufswettbewerbe. „In unserem Land ist WorldSkills zu einem der wichtigsten Elemente eines fortschrittlichen Systems der beruflichen Bildung geworden, das wir kontinuierlich weiterentwickeln werden.“
Hubert Romer zeigt sich beeindruckt von der Bedeutung der beruflichen Wettbewerbe in Russland: „Wenn der Präsident eines der größten Länder der Welt sagt, die WorldSkills-Bewegung ist Teil des Berufsbildungsalltags, dann ist das schon sehr bezeichnend. Ehrlich gesagt, würde ich mir wünschen, dass auch in Deutschland so eine Welle ankommen würde, dass man auch bei uns versteht, welchen großen Nutzen die Welt aus dieser einzigartigen WorldSkills-Bewegung zieht und was uns noch immer entgeht.“

Das Ergebnis des deutschen Teams:

Gold:
– Fliesenleger/in – Janis Gentner (21), Dewangen, Baden-Württemberg
– Zimmerer/Zimmerin – Alexander Bruns (21), Bad Dürkheim, Rheinland-Pfalz

Bronze:
– Stahlbetonbauer/in – Julian Kiesl (20), Mallersdorf-Pfaffenberg, Bayern und Niklas Berroth (21), Sulzbach-Laufen, Baden-Württemberg
– Future Skill Robot Systems Integration – Thomas Haag (22), Filderstadt, Baden-Württemberg und Sophie Charlotte Keunecke (23), Duisburg, Nordrhein-Westfalen
– Future Skill Industry 4.0 – Mark Lattwein (20), Piesbach, Saarland und Tobias Bühler (20), Königschaffhausen, Baden-Württemberg

Mit der Medal of Excellence wurden ausgezeichnet:

– CNC-Drehen – Simon Pankratz (20) Schloss Holte Stukenbrock, Nordrhein-Westfalen
– CND-Fräsen – Tim Baur (20), Nendingen (bei Tuttlingen), Baden-Württemberg
– Drucktechnik – Jessica Sturm (20), Marktoberdorf, Bayern
– Anlagenmechaniker/in SHK – Dominik Philipp (21), Grünberg, Hessen
– Anlagenelektroniker/in – Stefan Lamminger (18), Berchtesgadener Land, Bayern
– Maurer/in – Christoph Rapp (22), Schemmerhofen, Baden-Württemberg
– Stuckateur/in – Tobias Schmider (20), Windelsbach, Bayern
– Maler/in – Jessica Jörges (21), Dreieich, Hessen
– Möbelschreiner/in – Johannes Bänsch (20), Leipzig, Sachsen
– Bauschreiner/in – Florian Meigel (20), Benediktbeuern, Bayern
– Floristik – Ines Senft (19), Scheinfeld, Bayern
– Konditor/in – Theresa Noack (21), München, Bayern
– Koch/Köchin – Aljoscha Knoblich (20), Hamburg
– Landschaftsgärtner/in – Julian Maier (22), Freising, Bayern und Niklas Stadlmayr (21), Tapfheim, Bayern
– Kälte- und Klimatechniker/in – Lukas Brenne (21), Dortmund, Nordrhein-Westfalen
– Grafikdesigner/in – Anton Chertkov (20), Osnabrück, Niedersachsen
– Gesundheits- und Sozialbetreuung – Elisabeth Hölscher (20), Bamberg, Bayern
– Freight Forwarding – Philip Lang (22), Bedburg, Nordrhein-Westfalen
– Water Technology – Lukas Kohl (22), Stein, Bayern

Die Weltmeisterschaft der Berufe fand vom 22. bis 27. August 2019 im russischen Kasan (Tatarstan) statt. Das Team Germany umfasste rund 100 Personen. Darunter waren die 39 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die in 34 Skills-Disziplinen antraten. An der WM nahmen über 1.350 junge Fachkräfte aus 63 Ländern in insgesamt 56 Disziplinen teil. Das „Kazan Expo International Exhibition Centre“ (über 175.000 m³) war der Austragungsort des Wettbewerbs und wurde extra für die WorldSkills gebaut.
Die Teilnahme der deutschen Berufe-Nationalmannschaft an den WorldSkills Kasan 2019 wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Darüber hinaus sind die CWS-boco International GmbH als Presenterpartner von WorldSkills Germany sowie die SAMSUNG Electronics GmbH offizieller Partner der deutschen Nationalmannschaft für die 45. Weltmeisterschaft der Berufe. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist Schirmherrin für das Team Germany.

Mehr Fotos auf: https://www.flickr.com/photos/worldskills-germany/albums

WorldSkills Germany fördert und unterstützt nationale und internationale Wettbewerbe nicht-akademischer Berufe und ist damit Botschafter für den Standort Deutschland. Die Wettbewerbe sind Impulsgeber für die Berufsbildung, wirtschaftliche Kontakte und Plattform zur Präsentation neuer Entwicklungen. Sie zeigen jungen Menschen frühzeitig Chancen auf und motivieren zu Bestleistungen in der Ausbildung. Der 2006 gegründete Verein WorldSkills Germany vereint Engagement und Ideen von derzeit über 80 Mitgliedern, Partnern, Unternehmen und Verbänden. Er ist die nationale Mitgliedsorganisation von WorldSkills International und WorldSkills Europe. Vorstandsvorsitzende von WorldSkills Germany e.V. ist Andrea Zeus, Referentin beim Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe; Hubert Romer leitet WorldSkills Germany als Geschäftsführer. Als Partner von WorldSkills Germany setzt sich CWS nicht nur für die Exzellenz in der Berufsbildung ein, sondern fördert auch die Ausbildung nicht akademischer Berufsbilder.

Kontakt
WorldSkills Germany e. V.
Stephanie Werth
Krefelder Str. 32
70376 Stuttgart
0341 97856917
werth@worldskillsgermany.com
http://www.worldskillsgermany.com

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Russland ist ein schönes Land

Durch die Fußball-WM 2018 kam es in Russland zum Tourismus-Boom – und das Interesse der Urlauber hält ungebrochen an. Mit Karawane Reisen besichtigt man gleich zwei eindrucksvolle Metropolen des Landes: St. Petersburg und Moskau. Die Überfahrt erfolgt bei 250 km/h im Hochgeschwindigkeitszug Sapsan alias „Mythischer Vogel“.

Russland ist nicht nur das flächenmäßig größte Land der Welt, sondern auch eines der schönsten – so hieß es bereits im Songtext des international erfolgreichen Schlagerliedes „Moskau“ von Dschinghis Khan. Derselben Meinung sind immer mehr Touristen, die – trotz der schwierigen politischen Situation – seit der WM 2018 ungebrochen ins Land strömen. Die beliebtesten Ziele sind vor allem Moskau und die ehemalige Hauptstadt des Zarenreiches, St. Petersburg. Wer mehr über Russland und seine Vielfältigkeit erfahren möchte, der kann sich mit dem Spezial-Reiseveranstalter Karawane Reisen auf eine spannende Studien­reise begeben, in der die Städte Moskau und St. Petersburg besichtigt werden.

Ein Blick ins Bernsteinzimmer
In St. Petersburg darf ein Besuch der Newski-Prospekt nicht fehlen. Auf der 4,5 Kilometer langen Straße, die mitten im historischen Zentrum liegt, finden sich zahlreiche Prachtbauten, Kirchen sowie luxuriöse Hotels und Cafés. Mythenjäger sollten bei ihrer Sightseeing-Tour durch die ehemalige Stadt Peters des Großen, dem ersten Kaiser des russischen Reiches, auf jeden Fall den Katharinenpalast mit dem legendären Bernsteinzimmer besichtigen. Dieses wurde mittlerweile vollständig rekonstruiert. Doch nicht nur deshalb lohnt sich der Besuch: Das Bauwerk gilt als einer der schönsten Barockpaläste Europas. Wer sich weniger für Gebäude und mehr für Kulinarik interessiert, auf den wartet ein landes­typisches Festessen mit russischen Spezialitäten, Fol­kloredarbietung und – wie sollte es anders sein – natürlich mit Wodka.

Mit 250 km/h durchs Zarenreich
Obwohl Moskau über 700 Kilometer von der ehemaligen Hauptstadt St. Petersburg entfernt liegt, kann man mit Karawane beide Metropolen kennenlernen. Dies ermöglicht der Hochgeschwindigkeitszug Sapsan, der mit 250 Kilometern pro Stunde durch die weitläufige Landschaft rauscht. Wegen seines rapiden Tempos erhielt der Zug auch den Beinamen „mythischer Vogel“. Mit diesem gelangt man seit 2009 in nur vier Stunden ganz bequem nach Moskau. Unterwegs erhält man auch einen ganz persönlichen Eindruck von der Größe des Landes. Am Ziel angekommen, kann man mit der Erkundung Moskaus beginnen.

Ab zum Kreml
Bei einer Stadtrundfahrt durch Moskau erhält man einen ersten Eindruck von den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Metropole. Zu diesen zählt unter anderem der Rote Platz mit der imposanten Basilius-Kathedrale. Das Bauwerk, das im Jahr 1552 vom Großfürsten Iwan IV. in Auftrag gegeben wurde, ist weltweit für seine farbenprächtigen Kuppel-Türme bekannt. Doch die bedeutendste Sehenswürdigkeit Moskaus ist ohne Zweifel das Kreml-Gelände. Nicht ohne Grund besagt ein Sprichwort: „Über der Stadt ist der Kreml, über dem Kreml ist nur Gott“. Heute ist das Zentrum der Hauptstadt nicht nur der Sitz des Präsidenten, sondern auch UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als eines der größten Museen der Welt. Zum Komplex gehören eine weitläufige Befestigungsanlage mit 20 Türmen sowie beeindruckende Kathedralen und Paläste, zu deren Entstehungsgeschichte die Reiseleitung viel zu berichten weiß. Die Studienreise „St. Petersburg & Moskau – zwischen Tradition und Moderne“ ist ab 2.298,- € pro Person buchbar unter www.karawane.de.

Autor: bfs
Bilder: Karawane Reisen

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Panini: Premiere für Perspektivspielerbildchen

Erstmals kommen Panini-Sticker zu einem Confederations Cup in Deutschland in den Handel

Panini: Premiere für Perspektivspielerbildchen

Erstmals kommen Panini-Sticker zu einem Confederations Cup in Deutschland in den Handel.

Stuttgart – Bislang war es meist den etablierten Stars vorbehalten, als klebende Konterfeis in einem Panini-Album verewigt zu werden. Nun veröffentlicht Panini am 24. Mai zum ersten Mal in Deutschland eine Stickerkollektion zum Confed-Cup, der in Russland vom 17. Juni bis 2. Juli ausgetragen wird. Bei der WM-Generalprobe, die auch als Perspektivturnier gilt, werden vermutlich gerade im DFB-Team zahlreiche Nachwuchskicker auflaufen.

Das weltweit exklusive Panini-Album in FIFA-Lizenz ist ein Abbild davon: Sebastian Rudy, Joshua Kimmich, Antonio Rüdiger, Julian Weigl oder Leroy Sane haben sich beispielsweise ihre Stammplätze im 52-seitigen Sammelheft gesichert. Statt als klassische Porträts zeigt Panini die Spieler in Aktion auf dem Spielfeld. Neben dem amtierenden Weltmeister Deutschland nehmen auch die Sieger der sechs kontinentalen Meisterschaften (Kamerun, Australien, Portugal, Mexiko, Neuseeland und Chile) sowie Gastgeber Russland am Turnier teil.

„WM-Gastgeber Russland läuft sich mit dem Confed-Cup organisatorisch warm, dasselbe gilt auch für Panini. Denn wir arbeiten bereits mit Hochdruck an der WM-Stickerkollektion“, so Hermann Paul, Geschäftsführer von Panini in Stuttgart. Stichwort WM-Sticker: Panini bringt bereits seit 48 Jahren WM-Alben und -Bilder auf den Markt, 2018 die 13. Edition in Folge. „Und auch für 2022 konnten wir uns bereits die Rechte sichern“, freut sich Paul.

Die Eckdaten zur Stickerkollektion zum Confederations Cup in Russland 2017: 288 Sticker, 24 davon auf Glitzerpapier, Stickertüte mit fünf Bildchen (70 Cent), Album (2,50EUR), weltweiter Vertrieb.

Die Panini-Gruppe mit Sitz im italienischen Modena ist mit einem Umsatz von 522 Millionen Euro (2015) der weltweit größte Verleger von Sammelprodukten. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 1200 Mitarbeiter in zwölf Tochtergesellschaften und vertreibt seine Produkte in weltweit über 130 Ländern. Die Panini Verlags GmbH ist Deutschlands größter Verlag im Kinder- und Jugendsegment sowie Deutschlands größter Comicverlag. Am Firmensitz in Stuttgart sind rund 70 Mitarbeiter tätig. Panini in Deutschland veröffentlicht jährlich 130 Buch-, 650 Comic- und 70 Magazin-Titel sowie 30 Sammelkollektionen (Sticker, Trading Cards und mehr). Das Verlagsprogramm umfasst zudem DVDs und Kalender. Zu den Zielgruppensegmenten des Verlags zählen Kinder, Jungen, Mädchen sowie Frauen und Familien.

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Neue Doku: Wernet: Die Belagerung von Sevastopol – Helios-Verlag

1854 – 1855

Neue Doku: Wernet: Die Belagerung von Sevastopol - Helios-Verlag

Die Belagerung von Sevastopol – Helios-Verlag

Der Krimkrieg begann zunächst als ein lokales Aufeinandertreffen der Türkei mit Russland. Erst mit dem Kriegseintritt der Schutzmächte Frankreich und England am 27/28. März 1854 aufseiten der Türkei wurde daraus ein multinationales Debakel das seinen Höhepunkt mit dem Beschluss erreichte, die russische Hafenstadt Sevastopol zu erobern.
Als die alliierten Heere Ende September 1854 begannen Sevastopol, die Basis der Schwarzmeerflotte, förmlich zu belagern, war die Stadt nur gegen maritime Angriffe hinreichend geschützt. Landgestützte Angriffe, vorgetragen mit überlegenen Kräften, hielt man damals für ausgeschlossen. Ein einfaches Fort auf der Nordseite sollte gegen handstreichartige Überfälle schützen. Die Südseite der Stadt war dagegen völlig unbefestigt.
Das Buch gibt Antwort auf die Frage: Wie und mit welchen Mitteln war es dem genialen baltisch-russischen Militäringenieur Eduard von Totleben gelungen die Südseite so zu befestigen, dass sie dem gewaltigen Aufgebot der feindlichen Belagerungsartillerie und diversen Sturmversuchen fast 1 Jahr standhalten konnte. Totleben dokumentierte den fortschreitenden Festungsbau und die Armierung der Verteidigungswerke mit detailgenauen, großformatigen Plänen. Anhand einer Auswahl nachkolorierter Originalpläne wird der Fortschritt der Verteidigungsanlagen in mehreren zeitlichen Abschnitten aufgezeigt.
Sehr bald entwickelte sich die Belagerung zu einem lang anhaltenden Stellungskrieg mit Materialschlachten in einem Ausmaß, das erst Jahre später im Ersten Weltkrieg übertroffen werden sollte. Wetterkatastrophen wie Sturm, Schnee und Eis in Verbindung mit völlig unzulänglichen Nachschuborganisationen brachten die Heere der Belagerer an den Rand des Zusammenbruchs. Seuchen, Hunger und Frost forderten mehr Todesopfer als die eigentlichen Kampfhandlungen. Unglaubliche Zustände herrschten in den ersten Monaten vor allem im englischen Medizinalwesen. Hier besonders in den Lazaretten und Krankenhäusern. Neue Techniken wie die Telegrafie, der Eisenbahnbau und verbesserte Waffen hatten letztlich einen entscheidenden Einfluss auf den Kriegsausgang.
Angeregt durch 2 Studienreisen nach Sevastopol und nach mehrjähriger Archivarbeit konnten die Autoren aus Aufzeichnungen und Schilderungen von Kriegsteilnehmern sowie anhand von aktuellen Presseberichten eine vollständige Chronik der Ereignisse des Kriegsschauplatzes auf der Krim erstellen. Der Schwerpunkt lag dabei auf dem Leiden und dem Sterben der Soldaten aller beteiligten Nationen. Veranschaulicht werden die Schilderungen durch zahlreiche frühe Fotografien und Presseillustrationen sowie anhand zeitgenössischer Aquarelle und Lithografien. 404 Seiten, fest gebunden, im Schuber, 453 Abbildungen, komplett 4-farbig, DIN A 4, 23 x 29 cm, ISBN 978-3-86933-181-2. Nähere Information finden Sie beim Helios-Verag.

Der Helios-Verlag ist ein in Aachen ansässiger Fachbuchverlag und wurde 1913 gegründet. Übernommen wurde der Helios-Verlag Anfang der neunziger Jahre von Karl-Heinz Pröhuber, dem heutigen Geschäftsführer. Pröhuber, der politische Wissenschaften und Soziologie studierte. Schwerpunkt der verlegerischen Arbeit ist die militärische Zeitgeschichte, Zeitgeschichte, Regionalliteratur, Literatur zum jüdischen Widerstand. Darüber hinaus gibt er auch Belletristik heraus. Derzeit werden die Werke von über 140 Autoren verlegt.

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Die große Macht der Asyl-Dolmetscher

Der Dolmetscher spielt eine zentrale Rolle in der Asylanhörung. Er ist die einzige Person, die alle Anwesenden versteht. Position, die Macht verleiht.

Die große Macht der Asyl-Dolmetscher

Nachrichten aus Deutschland und Russland vom Fachdolmetscher für Russisch Igor Plotkin.

Was der Dolmetscher in der Asylanhörung übersetzt, entscheidet über die Zukunft der Asylsuchenden. Obwohl Fälle von Machtmissbrauch seit Jahren bekannt sind, sieht der Bund keinen Handlungsbedarf.

Iti tirigumi ayiteredi’anini ist Tigrinisch, die meistgesprochene Sprache Eritreas, und bedeutet so viel wie Ich verstehe nicht. Das sagt zumindest ein Übersetzungsprogramm aus dem Internet, dessen Qualität hier nicht beurteilt werden kann, denn wie gesagt: Ich verstehe nicht. Den Migrationsbehörden, die über Annahme oder Ablehnung von Asylgesuchen bestimmen, geht es gleich. Sie hören sich für ihren Entscheid weniger an, was die Flüchtlinge sagen, als was eine andere Person sagt: der Dolmetscher.

Für Sprachen wie Tigrinya besteht ein chronischer Mangel an Dolmetschern. Schon heute muss das Staatssekretariat für Migration (SEM) auf das benachbarte Ausland ausweichen, um genügend Dolmetscher zu rekrutieren. Laut Constantin Hruschka, Asylrechtsexperte der Schweizerischen Flüchtlingshilfe, dürfte sich der Bedarf an geeigneten Leuten mit der Umsetzung des beschleunigten Asylverfahrens sogar verdoppeln. Dann benötigten nämlich neben dem SEM auch die Rechtsvertreter und Berater der Asylsuchenden Dolmetscher. Die Migrationsbehörde geht hingegen davon aus, dass auch im beschleunigten Verfahren allein die Anzahl Gesuche entscheidend sein wird.

Gefahr von Spitzeln

Der Dolmetscher spielt eine zentrale Rolle in der Asylanhörung. Er ist die einzige Person, die alle Anwesenden versteht. Das ist eine Position, die Macht verleiht – und Leute anzieht, die sie suchen. Vor drei Jahren machte ein Fall aus den Niederlanden Schlagzeilen: Drei eritreische Dolmetscher standen im Verdacht, Spitzel des Regimes von Diktator Afewerki zu sein. Im selben Zeitraum machten Aktivisten in Deutschland Fälle von manipulierten Übersetzungen öffentlich.

Die Berichte ließen auch in der Schweiz aufhorchen, denn die eritreische Diaspora setzt sich hierzulande aus zwei Gruppen mit oft gegenteiligen Interessen zusammen, den regimefreundlichen und den regimekritischen Eritreern. Und sie riefen Nationalrat Balthasar Glättli (gp.) auf den Plan: Wie der Bund überprüfe, dass Dolmetscher nicht als Spitzel agierten und wie viele Dolmetscher schon wegen politischer Befangenheit entlassen worden seien, fragte er den Bundesrat vor zwei Jahren. Dieser antwortete, es sei dem SEM nicht möglich, Spitzel in jedem Fall selbst zu enttarnen. Der bloße Verdacht reiche aber aus, um die Zusammenarbeit zu beenden. Aufgrund von Spionagetätigkeiten seien noch keine Dolmetscher entlassen worden, wegen politischer Befangenheit hingegen schon.

Heute, nach Bearbeitung von 15 000 weiteren Asylgesuchen von Eritreern, klingt es noch immer ähnlich: Es habe Fälle von politischer oder religiöser Befangenheit gegeben, erklärt Mediensprecher Lukas Rieder. Statistisch festgehalten werden die Fälle aber noch immer nicht. Um die Gefahr von manipulierten Übersetzungen einzudämmen, setzt das SEM bei der Rekrutierung der Dolmetscher an. Auch bei Engpässen mache das SEM keinerlei Kompromisse, was die Qualität der Dolmetscher, deren Neutralität und Unabhängigkeit angehe, sagt Rieder. Eine Ausbildung zum Dolmetscher oder Berufserfahrung ist für Bewerber aber nicht zwingend. Wie das SEM verfährt, um exilpolitische Betätigungen zu enttarnen, will es nicht öffentlich machen. Bewerber müssen sich aber bereit erklären, eine Personensicherheitsprüfung durchführen zu lassen.

Hat ein Dolmetscher das Auswahlverfahren durchlaufen, liegt die Beurteilung seiner Leistung bei den SEM-Mitarbeitern, die in der Anhörung die Fragen stellen. Sie sollen eine Übersetzung kontrollieren, die sie selbst nicht verstehen. Wie ohnmächtig die Befrager sind, zeigen Anweisungen im Mitarbeiter-Handbuch: Die befragende Person habe darauf zu achten, dass Namen und häufig wiederkehrende Begriffe richtig wiedergegeben werden, heißt es dort. Auch der Längenvergleich der Antworten von Gesuchsteller und Dolmetscher könne einen Hinweis auf die Präzision der Übersetzung liefern.

Das SEM verweist auch auf Rückübersetzungen, welche die Richtigkeit der Übersetzung garantieren sollen: Alle Protokolle werden am Schluss der Anhörung rückübersetzt vorgelesen, so dass Asylsuchende, Befrager, Protokollführer und Hilfswerksvertreter sich von deren Korrektheit überzeugen können, erklärt Rieder. Doch auch das ist nicht unproblematisch, denn Übersetzung und Rückübersetzung werden von derselben Person vorgenommen. Der Dolmetscher kontrolliert sich selbst. Deshalb zeigen sich auch die Vertreter der Hilfswerke, die den Ablauf der Anhörungen beobachten, hilflos: Die Richtigkeit der Übersetzung kann nicht abschließend beurteilt werden, sagt Michael Flückiger von der Flüchtlingshilfe Schweiz.

Bald bessere Kontrolle?

Vermutet der Hilfswerksvertreter eine Unregelmäßigkeit bei der Übersetzung, kann er diese für eine mögliche Beschwerde im Dossier dokumentieren. Probleme bei der Übersetzung allein seien aber kein hinreichender Grund, um einen abgelehnten Asylantrag wiederaufzunehmen, sagt Asylrechtsexperte Hruschka. Der Flüchtlingshilfe ist zwar kein konkreter Fall bekannt, bei dem ein Dolmetscher die Übersetzung manipulierte.

In absoluten Einzelfällen sei es aber schon vorgekommen, dass sich Dolmetscher gegenüber den Asylsuchenden als Mitglieder der Behörde ausgegeben hätten. Auch meldeten sich immer wieder Leute für die Ausbildung zum Dolmetscher, die Flüchtlingen helfen wollten oder, im Gegenteil, alle Asylsuchenden für Betrüger hielten. Solche Leute auszusortieren, sei eine relativ effiziente Methode, um die Neutralität der Übersetzungen zu gewährleisten.

Für die Flüchtlingshilfe liegt das Problem weniger bei der manipulierten als bei der schlechten Übersetzung. Weil der Mangel an Dolmetschern teilweise sehr groß sei, werde hier auch einmal ein Auge zugedrückt, sagt Hruschka. Er geht davon aus, dass die Kontrolle der Dolmetscher im getakteten Verfahren besser wird: Der Dolmetscher des Rechtsvertreters kann dann seinen Kollegen vom SEM kontrollieren – und umgekehrt.

Nachrichten aus Deutschland und Russland vom Fachdolmetscher für Russisch Igor Plotkin

Fachdolmetscher für Russisch Igor Plotkin ist verantwortlich dafür, dass man die Sprachbarriere Deutsch – Russisch überwindet.

Er befasst sich vorwiegend mit juristischen Themen, da er sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum ein profundes juristisches Fachwissen angeeignet hat.

Außerdem ist er seit Jahren fußballbegeistert, war ein leidenschaftlicher Fußballspieler und ist immer noch ein Fan. Das erlaubt ihm, die fußballbezogenen Texte fachmännisch zu übersetzen, z. B. die Fan Guide für die Europameisterschaft 2008 in der Schweiz und Österreich und mannigfaltige Texte über die Bundesliga, UEFA Champions League, russische Premier League sowie mehrere weitere Fußballprojekte.

Das bedeutet für seine Leser und Kunden, man führt optimalen mündlichen und schriftlichen Dialog auf Russisch und Deutsch und erhält regelmäßig aktuelle Nachrichten aus Deutschland und Russland.

Kontakt
Fachdolmetscher für Russisch in Dortmund
Igor Plotkin
Karl-Funke-Str. 109
44149 Dortmund
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Mann Gottes – Roman über Versuchungen und neue Anfänge

Ein katholischer Theologe erkennt in Otto W. Bringers „Mann Gottes“, dass er die Wahrheit nicht für sich selbst gepachtet hat.

BildChristian ist katholischer Theologe und überzeugt, die Wahrheit gepachtet zu haben, gefeit zu sein gegen Versuchungen aller Art. Der Dekan der Universität und seine Studenten schätzen seine Logik, seine rhetorischen Fähigkeiten. Einmal die Messe gelesen und sonst nichts. Als dann eine simple Beerdigung ihn bis auf die Knochen blamiert, ändert sich alles: sein Denken in Alternativen, das bisher unreflektierte Verhältnis zu Frauen … Parallel ändert sich auch die Lebensweise von zwei Russlanddeutschen, Jekatharina und Grigoriew im traditionell katholischen Paderborn. Sie passen sich an, glücklich den Gulag in Sibirien überlebt und froh wieder ein Zuhause zu haben. Sie wollen heiraten. Bis Jekatharina auf der Beerdigung Christian kennenlernt, fasziniert von neuer Liebe träumt. Sie treffen sich per Zufall und lassen ihrer Leidenschaft freien Lauf.

Der Glaube, die Religion, die Liebe und das Leben von Menschen in Deutschland und Russland während der Nachkriegszeit spielen in „Mann Gottes“ von Otto W. Bringer die zentrale Hauptrolle. Autor Otto W. Bringer legt ein neues literarisches Werk vor, das er auf dem Hintergrund von Krieg und Nachkriegszeit spielen lässt. Darin inszeniert er gekonnt gesellschaftliche und politische Zustände in Deutschland und Russland. Doch besonders geht es ihm in seinem Buch darum, den Konflikt in Kopf und Herz der Beteiligten zu skizzieren. „Mann Gottes“ präsentiert sich als sensibel erzählter Roman über die Nachkriegszeit, eine Zeit der Neuanfänge, Glauben und eine Beziehung über Grenzen hinaus.

„Mann Gottes“ von Otto W. Bringer ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7345-9007-8 zu bestellen. Der tredition Verlag hat es sich zum wichtigsten Ziel gesetzt, jungen und unbekannten Autoren die Veröffentlichung eigener Bücher zu ermöglichen, aber auch Verlagen und Verlegern eine Kooperation anzubieten. tredition veröffentlicht Bücher in allen Medientypen, vertreibt im gesamten Buchhandel und vermarktet Bücher seit Oktober 2012 auch aktiv.

Alle weiteren Informationen zum Buch gibt es unter: www.tredition.de

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fax ..: 040.41 42 778.01
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Die tredition GmbH für Verlags- und Publikations-Dienstleistungen zeichnet sich seit ihrer Gründung 2006 durch eine auf Innovationen basierenden Strategie aus. Das moderne Verlagskonzept von tredition verbindet die Freiheiten des Self-Publishings mit aktiver Vermarktung sowie Service- und Produktqualität eines Verlages. Autoren steht tredition bei allen Aspekten der Buchveröffentlichung als kompetenter Partner zur Seite. Durch state-of-the-art-Technologien wie das Veröffentlichungstool „publish-Books“ bietet tredition Autoren die beste, schnellste und fairste Veröffentlichungsmöglichkeit. Mit der Veröffentlichung von Paperbacks, Hardcover und e-Books, flächendeckendem Vertrieb im internationalen Buchhandel, individueller Autorenbetreuung und einem einmaligen Marketingpaket stellt tredition die Weichen für Ihren Bucherfolg und sorgt für umfassende Auffindbarkeit jedes Buches. Passende Publishing-Lösung hält tredition darüber hinaus auch für Unternehmen und Verlage bereit. Mit über 40.000 veröffentlichten Büchern ist tredition damit eines der führenden Unternehmen in dieser Branche.

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Autorin Britta Wulf bei Markus LANZ (ZDF) am 15.2.2017

Achtung: Fernwehgefahr! Britta Wulf erzählt die Geschichte ihrer deutsch-sibirischen Liebe (Buch: „Das Rentier in der Küche“)

Autorin Britta Wulf bei Markus LANZ (ZDF) am 15.2.2017

Solibro-Autorin Britta Wulf

Diesen Mittwoch wird Autorin Britta Wulf bei Markus LANZ (ZDF) zu Gast sein (15.2.2017, 23.45 Uhr). Sie erzählt dort die Geschichte ihrer 8000-km-Fernbeziehung, die sie in ihrem Buch “ Das Rentier in der Küche. Eine deutsch-sibirische Liebe“ reich bebildert festgehalten hat.

8000-km-Fernbeziehung

Während einer Reise für ein Filmprojekt in Sibirien knüpft sie zarte Bande zu einem Einheimischen. So wird aus der Reisereportage allmählich eine persönliche Liebesgeschichte zu dem am Baikalsee lebenden Anatoli. Zwei sehr verschiedene Menschen aus ganz unterschiedlichen Kulturen tasten sich langsam an eine verrückte Fernbeziehung heran.
Die Reise nach Sibirien war für Britta Wulf eine besondere Reise. Verzaubert von Land und Leuten kam sie zurück und wurde davon überrascht, dass auch sie jemanden bezaubert hatte. Der Sibirier Anatoli hatte sich in sie verliebt. Wie sich diese Beziehung weiterentwickelt hat und welche Erlebnisse sie am Baikalsee machte, hat sie in ihrem Buch festgehalten und wird sie bei Markus LANZ erzählen.

Achtung: Fernwehgefahr!

Das Buch ist für Leser, die Sehnsucht nach Abenteuer und Liebe haben, und für Menschen, die sich für Russland und Sibirien interessieren.

„… eine wunderschöne, sensibel geschriebene Liebesgeschichte. Britta Wulf schafft es, den Leser einzubeziehen und sich ebenfalls zu verlieben … zumindest gedanklich in Land und Leute. Das Buch macht mir große Lust darauf, dieses Land zu bereisen. Auch weil mein Vater dort sechs Jahre in Gefangenschaft war, aber trotzdem sehr versöhnlich über die Warmherzigkeit der Menschen dort gesprochen hat.“
Ralph Morgenstern (Schauspieler, TV-Moderator & Musiker)

Bibliografische Daten:
Britta Wulf: Das Rentier in der Küche. Eine deutsch-sibirische Liebe
3. Aufl. 2017, ISBN 978-3-96079-015-0; Broschur; 14,8 x 21 cm; 224 Seiten; mit 2 farb. Karten, 93 Fotos (65 s/w-Fotos, 28 Farbfotos); 18 Euro (D)
www.solibro.de

Der Solibro Verlag ist ein Publikumsverlag, der aufklärerischen und zugleich unterhaltsamen Lesestoff anbietet, der es leicht macht, die mediale Konkurrenz öfter mal zu ignorieren. Etablierte Autoren wie die Journalisten Helge Timmerberg und Bernd Zeller oder die Schauspielerin Yvonne de Bark sorgen mit Ihren Titeln für gleichsam subversive wie kurzweilige Leseerfahrungen. Aber auch neue Autoren Frank Jöricke oder Hans Hermann Sprado sowie regionale Titel tragen zum abwechslungsreichen Verlagsprogramm bei (populäres Sachbuch, Belletristik, Reiseliteratur, Humor, Regionalia).

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Radreisen 2017

Schnieder Reisen veröffentlicht neuen Katalog für Radreisen durch Nord- und Osteuropa

Radreisen 2017

Schnieder Reisen: Individuelle und geführte Radreisen im Reiseprogramm 2017

Der Hamburger Reiseveranstalter Schnieder Reisen hat einen neuen Katalog für Radreisen aufgelegt. Auf 50 Seiten werden geführte und individuelle Radtouren durch das Baltikum, Polen, Russland, Skandinavien und Irland vorgestellt. Neu sind eine geführte Radtour zum Dreiländereck von Litauen, Polen und Weißrussland, eine Tour von Danzig entlang der Ostseeküste nach Riga sowie eine sportive Radreise durch Estland.

Geführte und individuelle Radreisen durch Nord- und Osteuropa stellt der Hamburger Reiseveranstalter Schnieder Reisen in seinem neuen Katalog für 2017 vor. Die baltische Ostseeküste, Masuren, das Memelland und die irische Westküste sind die beliebtesten Ziele aus dem Programm des Radreise-Spezialisten. Geführte Gruppen-Radreisen werden von einem Reiseleiter begleitet, der Gepäcktransport ist organisiert. Bei individuellen Radreisen radelt der Urlauber in Eigenregie, je nach Region ist aber auch hier ein Gepäcktransport möglich.
Der Tourencharakter einer jeden Reise gibt Informationen über Anforderungen, Besonderheiten im Routenverlauf, Etappenlängen und Profil. Die Routenverläufe der individuellen Radreisen hat Schnieder Reisen als GPS-Daten erfasst. Diese werden dem Radler als Datei zur Verfügung gestellt, außerdem eine ausführliche Routenbeschreibung und Kartenmaterial.

Neben vielen Klassikern hat Schnieder Reisen einige neue Radreisen aufgelegt. Darunter eine geführte Tour ins Dreiländereck von Litauen, Polen und Weißrussland. Die touristisch noch wenig erschlossene Region hält wunderschöne Entdeckungen bereit. Die 10-tägige Gruppenreise kostet ab 1.499 Euro inklusive Flug, Unterkunft, Leihfahrrad und Reiseleitung.
„Ostsee aktiv: Per Rad von Danzig nach Riga“ ist ebenfalls neu im Programm. Bei der 11-tägigen halbgeführten Radreise steht ein Ansprechpartner zur Verfügung, der Gepäcktransport ist organisiert und es gibt geführte Besichtigungen in Danzig, Kaliningrad und Riga. Die Besichtigungen entlang der Route können die Radler in Eigenregie gestalten. Die Kleingruppenreise mit maximal 16 Teilnehmern kostet ab 1.559 Euro inklusive Flug, Unterkunft mit Halbpension und Leihfahrrad.
Für erfahrene Tourenradler hat Schnieder Reisen die neue Radreise „Estland intensiv: Hansestädte und Inselwelten sportlich erkunden“ im Programm. Die Tour führt mit Tagesetappen von durchschnittlich 100 km einmal rund um Estland und u.a. durch die estnische Schweiz, den Soomaa-Nationalpark und über die Inseln Muhu, Saaremaa, Hiiumaa und Kassari. Die 18-tägige Radreise ist buchbar ab 1.389 Euro inklusive Fähranreise.
Nähere Informationen sowie Katalogbestellungen bei:
Schnieder Reisen – Cara Tours GmbH
Hellbrookkamp 29
22177 Hamburg
040 – 380 20 60
www.schnieder-reisen.de

Der Hamburger Reiseveranstalter Schnieder Reisen hat sich seit der Gründung 1922 zu einem ausgewiesenen Nordeuropa-Spezialisten entwickelt. Bereits seit den frühen 1990er-Jahren führt der Veranstalter Reisen nach Estland, Lettland und Litauen durch und war damit einer der Pioniere im Baltikum. Daneben finden sich aber auch Polen, Russland und Kaliningrad, Irland, Großbritannien und Skandinavien im Reiseprogramm. Das Angebot reicht von geführten und individuellen Rundreisen über Auto- und Motorradtouren, Rad- und Wanderreisen, Städtereisen, Schienen- und Flusskreuzfahrten sowie Erholungsurlaub auf der Kurischen Nehrung bis zu Sonderreisen zu den Themen Musik, Literatur oder Architektur. Darüber hinaus können über Schnieder Reisen auch Flüge, Fähren, Hotels und Mietwagen gebucht werden.

Kontakt
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Yes, we can: Der große Wurf für 2017

Digitalisierung braucht Märkte und Milliardenaufträge

Yes, we can: Der große Wurf für 2017

Kann 2017 als ein Jahr von historischen Dimensionen – ökonomisch und politisch –
in die Geschichte eingehen? Natürlich, wenn es gelingt, Antworten auf die zentralen politischen und ökonomischen Herausforderungen unserer Tage zu finden und in die Tat umzusetzen. Barack Obamas „Yes, we can“ ist bis heute ein leeres Versprechen geblieben. Vielleicht ist es eine Ironie der Geschichte, dass mit dem Ende seiner Amtszeit als amerikanischer Präsident die Realisierung dieses Slogans beginnt.

Allgemein ist anerkannt, dass Russland eine zentrale Rolle bei der Lösung der
schwierigen politischen Probleme spielen wird. Der Kalte Krieg wurde bekanntlich durch den wirtschaftlichen Zusammenbruch des Sowjetimperiums beendet.
Heute muss die Strategie genau anders herum lauten: durch eine flächendeckende Modernisierung Russlands auf höchstem Niveau nicht nur den Frieden zu sichern
und Russland zu einem Partner mit westlicher Prägung zu machen, sondern gleichzeitig für die ökonomische Prosperität in Deutschland und Europa zu sorgen.

Digitalisierung braucht Märkte und Milliardenaufträge

Der Markt von 270 Millionen Menschen (Russland und die GUS-Region) bietet dafür
den passenden Rahmen. Mit den Mitteln der Fernsteuerung und Fernwartung ist es möglich, eine extrem große Anzahl von modernsten Anlagen zu managen.
Digitalisierung, Forward Pricing (mit dieser Strategie eroberten die Japaner in den
60er Jahren des vorigen Jahrhunderts die Weltmärkte), flächendeckende Modernisierung – eingebettet in ein umfassendes Finanzierungs- und Absicherungs-konzept: so kann Europa seine Krise dauerhaft überwinden und sich als globale Friedensmacht etablieren.
Mit seinem Netzwerk von Experten ist Wolfgang Ederer der richtige Partner, wenn es
darum geht, im Rahmen von Konsortien schlüsselfertige Branchenlösungen anzubieten
und zu realisieren.

Finanziert mit elf Milliarden Dollar, arbeitet eine Phalanx von Start-ups (zu 95% Amerikaner und Asiaten) daran, das Transportgewerbe zu revolutionieren
(Handelsblatt vom 03.01.2017). Deutschland und Europa haben im Maschinen- und Anlagenbau immer noch einen Vorsprung. Daraus gilt es ein Auftragsvolumen von mehreren hundert Milliarden Euro zu generieren und eine dauerhafte Weltmarkt-führerschaft nachhaltig zu festigen. Das bedeutet natürlich, dass man dem Präsidenten Putin einen Plan vorlegt, der einerseits die russischen Wünsche nach wirtschaftlicher Stärke erfüllt, andererseits den Zielen der europäischen Wirtschaft und Politik entspricht. Gemeinsam werden wir eine solche Strategie erarbeiten und nach erfolgreichen Verhandlungen umsetzen. Dann wird ein gemeinsamer europäischer Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok Realität – auf der Basis europäischer Standards.

Sie erreichen den Autor unter wolfgang.ederer@t-online.de.

Beratung, Planung und Vertrieb von schlüsselfertigen Anlagen

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Auf der Transsib zum Baikalsee

Schnieder Reisen führt Reisen mit der Transsibirischen Eisenbahn im Programm

BildSchnieder Reisen führt Bahnreisen mit der Transsibirischen Eisenbahn im Programm. Sie ist eine der legendärsten Eisenbahntrassen überhaupt. Eisenbahnromantik und Nostalgie, aber auch die Landschaftseindrücke rechts und links der Schiene stehen bei einer Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn im Vordergrund.
Bahnreisen mit der Transsibirischen Eisenbahn sind für viele ein Jugendtraum. Die Transsib ist die längste Eisenbahnverbindung der Welt und führt auf mehr als 9.000 Kilometern von Moskau nach Wladiwostok. Die weitläufigen Landschaften in Russland, der faszinierende Baikalsee und Städte wie Moskau, Nowosibirsk, Irkutsk und Wladiwostok üben einen ganz besonderen Reiz aus.
Schnieder Reisen aus Hamburg führt in seinem Programm verschiedene Bahnreisen mit der Transsibirischen Eisenbahn.
„Vom Baikalsee durch die Mongolei ins Reich der Mitte“ etwa heißt eine 15-tägige Bahnreise, die von Irkutsk über Ulaan Baatar und Peking bis nach Shanghai führt. Die Reise kostet ab 3.239 Euro inklusive internationale Flüge, Transfers, Unterbringung im Hotel bzw. Schlafwagen, deutschsprachiger Reiseleitung und Besichtigungsprogramm. Die Reise wird zu den Terminen 12.07., 02.08.und 16.08.17 angeboten.
„Auf der Transsib zur Perle Sibiriens“ erkunden die Teilnehmer auf der Transsibirischen Eisenbahn die weiten Landschaften zwischen Moskau und Irkutsk am Baikalsee. Die 10-tägige Reise kostet ab 2259 Euro inklusive internationale Flüge, Unterbringung im Hotel bzw. Schlafwagen, deutschsprachiger Reiseleitung und Besichtigungsprogramm. Angeboten wird sie von Juli bis August zu fünf verschiedenen Terminen.
Auf einer jeweils 11-tägigen Transsib-Reise, die von Moskau zum Baikalsee führen wird, werden Wanderungen im Nationalpark und eine Fahrt mit der „Alten Baikalbahn“ angeboten.
Nähere Informationen bei:
Schnieder Reisen – Cara Tours GmbH
Hellbrookkamp 29
22177 Hamburg
040 – 380 20 60
www.schnieder-reisen.de

Über:

Schnieder Reisen – CARA Tours GmbH
Herr Rainer Neumann
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Deutschland

fon ..: 040 3802060
fax ..: 040 388965
web ..: http://www.schniederreisen.de
email : r.neumann@schnieder-reisen.de

Der Hamburger Reiseveranstalter Schnieder Reisen hat sich seit der Gründung 1922 zu einem ausgewiesenen Nordeuropa-Spezialisten entwickelt. Bereits seit den frühen 1990er-Jahren führt der Veranstalter Reisen nach Estland, Lettland und Litauen durch und war damit einer der Pioniere im Baltikum. Daneben finden sich aber auch Polen, Russland und Kaliningrad, Irland, Großbritannien und Skandinavien im Reiseprogramm. Das Angebot reicht von geführten und individuellen Rundreisen über Auto- und Motorradtouren, Rad- und Wanderreisen, Städtereisen, Schienen- und Flusskreuzfahrten sowie Erholungsurlaub auf der Kurischen Nehrung bis zu Sonderreisen zu den Themen Musik, Literatur oder Architektur. Darüber hinaus können über Schneider Reisen auch Flüge, Fähren, Hotels und Mietwagen gebucht werden.

Pressekontakt:

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Herr Rainer Neumann
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Kulturmetropole St. Petersburg

Schnieder Reisen bietet Städtereisen nach St. Petersburg an

BildDie Peter-und-Paul-Festung, die Auferstehungskirche, der Winterpalast, prunkvolle Paläste und Schlösser und zahllose Brücken über die vielen Kanäle sorgen in St. Petersburg für ein ganz besonderes Flair – malerisch, prachtvoll, beeindruckend. Besonders jetzt, zur Zeit der Weißen Nächte, erstrahlen die Sehenswürdigkeiten in einem noch schöneren Licht. Der Reiseveranstalter Schnieder Reisen hat Städtereisen nach St. Petersburg zu individuellen Terminen im Programm.
Die Kunstmetropole St. Petersburg überzeugt mit mehr als 200 Museen, zahlreichen Galerien und Theatern. Die Eremitage zählt zu den bedeutendsten Kunstmuseen der Welt und zieht jährlich mehrere Millionen Besucher an. Hinter ihr brauchen sich aber die anderen Sehenswürdigkeiten keinesfalls zu verstecken: Die Prachtstraße Newski-Prospekt, die Peter-und-Paul-Festung, die Auferstehungskirche mit ihren bunten Zwiebeltürmen und die Palastanlage Peterhof vor den Toren St. Petersburgs zählen quasi zum Pflichtprogramm von Städtereisen.
Besonders jetzt, zur Zeit der Weißen Nächte, erstrahlen die Sehenswürdigkeiten in einem noch schöneren Licht. Aufgrund der nördlichen Lage bleibt es in St. Petersburg in den Sommermonaten nachts dämmrig, die Sonne geht nur für kurze Zeit unter – die sogenannten „Weißen Nächte“ sorgen für eine ganz besondere Atmosphäre, bei der die Schlösser und Paläste gleich noch etwas prunkvoller wirken.
Der Hamburger Reiseveranstalter Schnieder Reisen bietet verschiedenste Städtereisen nach St. Petersburg an. Individuelle, dreitägige Städtereisen etwa sind ab 599 Euro buchbar. Enthalten sind der Flug, die Transfers und zwei Übernachtungen mit Frühstück. Die achttägige Kombinationsreise „Moskau und St. Petersburg“ kostet ab 735 Euro inklusive Flug, Transfers, Übernachtungen und der Zugfahrt mit dem Schnellzug Sapsan von Moskau nach St. Petersburg. Beide Städtereisen sind zu individuellen Terminen buchbar.
Wer lieber mit Reiseleiter unterwegs ist, der kann auch die 8-tägige Gruppenreise „Die Paläste St. Petersburgs“ buchen. Sie kostet ab 919 Euro inklusive Flug, Transfers, Unterkunft und deutschsprachiger Reiseleitung.
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Der Hamburger Reiseveranstalter Schnieder Reisen hat sich seit der Gründung 1922 zu einem ausgewiesenen Nordeuropa-Spezialisten entwickelt. Bereits seit den frühen 1990er-Jahren führt der Veranstalter Reisen nach Estland, Lettland und Litauen durch und war damit einer der Pioniere im Baltikum. Daneben finden sich aber auch Polen, Russland und Kaliningrad, Irland, Großbritannien und Skandinavien im Reiseprogramm. Das Angebot reicht von geführten und individuellen Rundreisen über Auto- und Motorradtouren, Rad- und Wanderreisen, Städtereisen, Schienen- und Flusskreuzfahrten sowie Erholungsurlaub auf der Kurischen Nehrung bis zu Sonderreisen zu den Themen Musik, Literatur oder Architektur. Darüber hinaus können über Schneider Reisen auch Flüge, Fähren, Hotels und Mietwagen gebucht werden.

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Hellmann East Europe expandiert in Russland

Hellmann East Europe expandiert in Russland

Hanau, 29. November 2016. Hellmann East Europe, ein Unternehmen der Hellmann Worldwide Logistics Gruppe, führt seinen Expansionskurs in Russland weiter fort. Trotz der politisch und wirtschaftlich angespannten Situation eröffnete das Unternehmen mit Sitz im hessischen Hanau im Oktober ein neues Büro in Kasan, der Hauptstadt der russischen Republik Tatarstan. Im November folgte die Eröffnung eines weiteren Büros in Orenburg, unweit der Grenze zu Kasachstan.
Von den neuen Büros aus wickeln die Osteuropaexperten unter anderem das Geschäft für einen der größten Einzelhändler Russlands ab. Die Zusammenarbeit mit dem russischen Unternehmen begann 2014 am Standort Samara und wurde seither kontinuierlich ausgebaut. Die neuen Büros in Kasan und Orenburg sind nun der nächste Schritt in dem umfangreichen Ausbaukurs.

Somit betreibt Hellmann East Europe insgesamt 13 eigene operative Niederlassungen in Russland zuzüglich fünf hauseigener Zollagenturen. Pro Standort will Hellmann täglich bis zu 50 Fahrzeuge mit einer Nutzlast zwischen 1,5 t und 20 t einsetzen. Insgesamt bewegt das Unternehmen in Russland derzeit etwa 1500 Lkw-Einheiten pro Monat.

„Der zunehmende Trend der Retailer, westliche Standards zu adaptieren und darüber hinaus in die Fläche zu expandieren, ist für uns eine große Chance in diesem Markt mitzuwachsen. Unser nationales Set-up in Russland ist uns hier eine große Hilfe und Türöffner zugleich. Wir werden weiter vermehrt in eigenes Equipment investieren. Die schrumpfenden Mengen, die wir im Automotive Bereich in den letzten Jahren zu verzeichnen hatten, können wir somit ausgleichen“, kommentiert Michael Hess, Geschäftsführer für Hellmann East Europe in Russland, die Expansionsstrategie.

Für 2017 plant Hellmann East Europe weitere Standorte in Novosibirsk, Noworossijsk, Penza und Saratow aufzuschalten. Neben den lokalen Transporten zwischen den Regionallägern sowie der Verteilung auf die Outlets führt das Unternehmen auch die Verzollung mit der eigenen Zollbroker-Gesellschaft für Lieferungen aus Europa, Asien und den USA durch, welche Russland über das Hellmann-Netzwerk per Land-, Luft- oder Seefracht erreichen.

„Unser Fahrplan ist eindeutig: Wir werden die operativen Strukturen in Deutschland komplett aufrechterhalten und uns nicht aus dem Markt zurückziehen, wie es einige Marktbegleiter mittlerweile strategisch oder gezwungenermaßen getan haben. Und der Erfolg gibt uns recht. Seit Beginn der Krise verzeichnen wir zwar wachsende Sendungszahlen. Das Dilemma im Geschäft in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion aber sind die mittlerweile ruinösen Frachtraten, oftmals hervorgerufen durch osteuropäische Kleinstspediteure. Man muss sich hier fragen, wie unterhalb der Produktionskosten gearbeitet werden kann – ganz zu schweigen von Haftungsthemen. Wir kennen den Markt genau und es kann nur eine Frage der Zeit sein, bis das kollabiert“, so die beiden Hellmann East Europe Geschäftsführer Patrick Nathe und Michael Mihm.

Die Russlanderfahrung der beiden Osteuropaexperten geht bis auf das Jahr 1989 zurück, dennoch betrachten sie die derzeitige Situation mit besonderer Aufmerksamkeit. Insbesondere 2016 war kein einfaches Jahr, wie Nathe und Mihm resümieren: „Leicht war es nie, denn das Unternehmen gründete sich 2008 inmitten der globalen Finanzkrise. Wir haben viele Krisen in der Region, insbesondere in Russland erlebt, aber diese Krise ist andersartig“, bestätigt Michael Mihm. „Wenn man in der Vergangenheit von Zyklen sprechen konnte, bedingt durch Vertrauenskrisen oder Finanzturbulenzen, haben wir es heute mit einer „neuen Realität“ zu tun“, fügt Patrick Nathe hinzu.

Dies habe sich allerdings sehr früh abgezeichnet und dementsprechend hat das Unternehmen die Weichen rechtzeitig neu gestellt. War früher der Dreh- und Angelpunkt die deutsche Organisation, verantwortlich für die Warenströme aus Europa, verlagert sich das Geschäft nun immer mehr in die GUS-Länder selbst. Deutschland mit dem europäischen Hinterland ist nach wie vor das wichtigste Standbein als Einzelorganisation, aber die mittlerweile 31 Landesgesellschaften und Filialen in der ehemaligen Sowjetunion gewinnen immer mehr an Bedeutung.

Die Hellmann East Europe GmbH & Co. KG mit operativem Sitz in Hanau ist ein Tochterunternehmen der Hellmann Worldwide Logistics in Osnabrück und unterhält neben Deutschland eigene Gesellschaften und Niederlassungen in Litauen, Lettland, Estland, Weißrussland, Russland, Ukraine, Aserbaidschan und Kasachstan. Hellmann East Europe beschäftigt über 400 Mitarbeiter und erwirtschaftet trotz Krise einen stabilen Jahresumsatz von mehr als 100 Mio. Euro.

1871 gegründet, ist Hellmann Worldwide Logistics heute ein weltweit führender Logistikanbieter. Das Familienunternehmen wird in der vierten Generation geführt. Das weltweite Netzwerk ist mit 19.300 Beschäftigten in 443 Büros in 157 Ländern vertreten. Die Dienstleistungspalette umfasst Transportlösungen per LKW, Bahn, Luft und See sowie maßgeschneiderte Branchenlösungen.

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RUSSISCHE KULTUR IM DOPPELPACK: MOSKAU UND SANKT PETERSBURG

RUSSISCHE KULTUR IM DOPPELPACK: MOSKAU UND SANKT PETERSBURG

(Mynewsdesk) HOTEL METROPOL MOSKAU: RUSSISCHE KULTUR IM DOPPELPACK: MOSKAU UND SANKT PETERSBURG

DAS HOTEL METROPOL IN MOSKAU BIETET IN ZUSAMMENARBEIT MIT DEM ASTORIA UND ANGLETERRE IN SANKT PETERSBURG EINE EINMALIGE GELEGENHEIT, DIE BEIDEN WICHTIGSTEN STÄDTE RUSSLANDS SEHR EXKLUSIV UND PERSÖNLICH KENNEN ZU LERNEN.

Die Reisenden erhalten die Gelegenheit, die jetzige und die frühere Hauptstadt Russlands in einem individuell vom Hotel Metropol geschnürten Package zu erkunden. Das Angebot richtet sich an Individual-Reisende mit hohen Ansprüchen, welche russische Kultur und Lebensart sehr hautnah und auf höchstem Niveau erfahren möchten. Los geht es in einem der luxuriösen und traditionsreichen Zimmer des Hotel Metropol in Moskau. Champagner-Frühstück und Dinner im angesagten Savva Gourmet-Restaurant sind inklusive. Während der drei Tage in Moskau stehen unter anderem ein Besuch des Bolshoi Theaters und der Tretjakow Galerie auf dem Programm. Ein besonderes Highlight ist die Hausführung im Metropol durch die

hoteleigene Historikerin, welche viele spannende, historische Anekdoten und Fakten auf Lager hat – fragen Sie sie doch, welche Getränke Joseph Stalin und Mao Tse-tung seinerzeit bei ihrem Treffen hier zu sich nahmen. Danach geht es in vier Stunden komfortabel mit dem modernen Sapsan Zug nach St. Petersburg. Als Hotels stehen die beiden Traditionshäuser Astoria und Angleterre zur Auswahl.

Highlights der Reise hier sind ein privater Besuch der Hermitage und zwei Eintrittskarten zum Mikhailovsky Theater. Dominique Nicolas Godat, General Manager im Hotel Metropol freut sich: „Dieses Angebot können wir nur auf Grund der engen Zusammenarbeit zwischen unserem Hotel und dem Bolshoi Theater sowie der Tretjakow Galerie anbieten. Wie das Metropol, sind auch das Astoria und das Angleterre echte Zeitzeugen der grossen Zeit des Jugendstil in Russland und bieten ihren Gästen bis heute zeitgemässen Komfort und sehr persönlichen Service auf höchstem Niveau.“

Die nächste Reise findet in der zweiten Oktoberhälfte statt. Um den exklusiven Anspruch dieser Tour gewährleisten zu können, sind diese Reisen nur auf Anfrage direkt bei Cinnamon Circle buchbar.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Cinnamon Circle.

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Cinnamon Circle setzt auf die Bündelung der Kräfte seiner Partner und bietet dem User nicht nur ausgewählte Neuigkeiten des jeweiligen Hauses, sondern unterhält die Leser mit spannenden Geschichten aus den Destinationen. Hinzu kommt ein global agierendes Netz von Gastautoren, die regelmässig in Text, Bild und Video über interessante Themen aus der Welt des luxuriösen, manchmal auch abenteuerlichen Reisens berichten. 

Zu unseren Partnerhotels zählen einige der besten Häuser der Welt:

Badrutts Palace Hotel: http://www.cinnamoncircle.com/adtracking/badrutt-web.html, St. Moritz / Switzerland

Baur au Lac: http://www.cinnamoncircle.com/adtracking/bauraulac-web.html, Zurich / Switzerland

Beau-Rivage Palace: http://www.cinnamoncircle.com/adtracking/brp-web.html, Lausanne / Switzerland

Lausanne Palace: http://www.lausanne-palace.com/de/, Lausanne / Switzerland

Château d’Ouchy: http://www.chateaudouchy.ch/de/index.php, Lausanne / Switzerland

Chem Chem Safari Lodge: http://www.cinnamoncircle.com/adtracking/chem-chem-web.html, Tansania

Hotel Angleterre: http://www.cinnamoncircle.com/adtracking/angleterre-web.html, Lausanne / Switzerland

Hotel Metropol: http://www.cinnamoncircle.com/adtracking/metropol-web.html, Moscow, Russian Federation

Hotel Palafitte: http://www.cinnamoncircle.com/adtracking/palafitte-web.html, Neuchâtel / Switzerland

Hôtel de Paris: http://www.cinnamoncircle.com/adtracking/deparis-web.html, Monte-Carlo / Monaco

Hôtel Hermitage: http://www.cinnamoncircle.com/adtracking/hermitage-web.html, Monte-Carlo / Monaco

Monte-Carlo Bay: http://www.cinnamoncircle.com/adtracking/mcb-web.html Hotel & Resort, Monaco

The Oitavos: http://www.cinnamoncircle.com/adtracking/oitavos-web.html, Cascais/ Portugal

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COLLECTION PREMIeRE MOSCOW

+++ Entscheidende Ordermesse in Osteuropa

COLLECTION PREMIeRE MOSCOW

CPM Moscow September 2016

+++ Kontinuität ist Erfolgsrezept
+++ Türkische Aussteller sind zurück

Mit einer Besucheranzahl von 21.200, die zur 27. Ausgabe der CPM – Collection Premiere Moscow kamen, bleibt sie die entscheidende Ordermesse und Fashion Hotspot für Modebusiness in Osteuropa. Vom 31. August bis 3. September 2016 präsentierten sich 990 Brands im Rahmen der Modemesse, welche erneut auf dem Expocentre Messegelände stattgefunden hat.
„Es ist für mich bei jeder Messe spannend zu sehen, wie unsere Marketingmaßnahmen greifen“, so Project Director Christian Kasch und fährt fort: „Denn wir entwickeln hier immer neue Wege. Dieses Mal ist es uns gelungen, Facheinkäufer, die länger nicht zur CPM gekommen sind, wieder für die Veranstaltung zu begeistern. Kontinuität ist sicherlich das Erfolgsrezept der CPM“. Marie-Luise Schläfke, die seit dieser CPM den deutschen Gemeinschaftsstand betreut, informiert: “ Ich bin froh, dass die deutsche Firmengemeinschaftsbeteiligung bereits für das Frühjahr 2017 genehmigt wurde. Die neuen Anmeldeformulare für kommenden Februar liegen schon bereit. Anmeldeschluss hierfür ist der 17. Oktober 2016.“
Um neue Inspirationen zu geben und einem Trend zu folgen, wurde der Bereich „Handmade in Russia“ im Zentrum der Premiumhalle ins Leben gerufen. Dieser erwies sich als „Hingucker“, ausgefallen, anders. Dichtes Gedränge, nicht nur am Einlass. An allen Ständen wurde gearbeitet. Optimismus war überall zu spüren.
Russland und das übrige Osteuropa haben weiterhin großen Bedarf an Fashion und Lifestyle. Doch werden die Budgets mittlerweile konzentrierter und gezielter vergeben. Bewusst war auch die Entscheidung der türkischen Aussteller sich, nach einer Saison der Abwesenheit, wieder mit einer Gemeinschaftsbeteiligung auf der CPM zu präsentieren. Eine Verdopplung der Ausstellungsfläche für die kommende Veranstaltung im Frühjahr 2017 wurde bereits signalisiert. Hierzu nochmals Christian Kasch: „Es lohnt sich, am Exportmarkt Russland fest zu halten. Auch große Agenturen kommen mit neuem Portfolio wieder auf den Markt und nutzen die Inspirationen und Dynamik unserer Veranstaltung.“
Die nächste CPM – Collections Premiere Moscow findet vom 20. bis 23. Februar 2017 auf dem Expocentre Messegelände in Moskau statt. Nationale und internationale Hersteller werden ihre Kollektionen der Saison Herbst/Winter 2017/18 zeigen.

Zusätzliche Informationen zur CPM – Collection Premiere Moscow sowie zu allen anderen Aktivitäten der Igedo Company finden Sie im Internet unter:

www.cpm-moscow.com
www.cpm-moscow.ru
www.igedo.com

Seit 65 Jahren ist die Igedo Company als Messeveranstalter mit der Kernkompetenz Mode weltweit tätig. Etabliert und international angesehen vereint das Unternehmen zahlreiche Kompetenzen, langjährige Erfahrungen, Know-how und Innovation. Einzigartiger Service zeichnet die Company zudem aus!

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Lamb Weston: Joint Venture: Erste Pommes-Fabrik für Russland

Lamb Weston:  Joint Venture: Erste Pommes-Fabrik für Russland

Erste Pommes-Fabrik für Russland

Lamb Weston/Meijer tut sich mit der russischen Firmengruppe Belaya Dacha zusammen. Das gemeinsame Ziel: Die Möglichkeiten für die Kartoffel in Russland entdecken – und fördern. Mit einer neuen Produktionsstätte in Lipetsk, 450 Kilometer südlich von Moskau, wollen die Partner dieses Ziel erreichen. Der Vertrag ist bereits unterschrieben, noch in diesem Jahr werden die Bauarbeiten an der neuen Fabrik beginnen. Anfang 2018 sollen dann die ersten Kartoffeln in Lipetsk rollen.

Den hohen Ansprüchen der Kunden am wachsenden russischen Markt werden sie mit den hochwertigen Kartoffelprodukten, für die Lamb Weston weltweit bekannt ist, garantiert gerecht.

Ehrgeizige Ziele: 90.000 Tonnen pro Jahr

Es ist ein Meilenstein: Die neue Fabrikanlage wird die erste Produktionsstätte für Pommes Frites und andere Kartoffelprodukte in Russland sein. Sie wird in einer speziellen Umweltzone in Lipetsk gebaut und soll eine Produktionskapazität von 90.000 Tonnen im Jahr gewährleisten. Die Kartoffeln beziehen die Unternehmenspartner größtenteils von der Belaya Dacha Farm aus der Region in Tambov. Außerdem arbeiten Lamb Weston/Meijer und Belaya Dacha mit ausgewählten Bauern zusammen, um in Russland exzellente Kartoffelprodukte herstellen zu können.

Wertvolle Zusammenarbeit

Die Investitionen für die neue Produktionsstätte belaufen sich auf über 100 Millionen Euro. Haupteigentümer des Joint Ventures ist Belaya Dacha.

Bas Alblas, Geschäftsführer von Lamb Weston/Meijer, sieht großes Potenzial in der gemeinsamen Arbeit mit Belaya Dacha: „Das Joint Venture gibt uns die Möglichkeit, uns auch auf dem russischen Markt klar zu positionieren. Wir helfen unseren internationalen Kunden bei der Optimierung ihrer Wertschöpfungskette und beim Ausbau ihrer Geschäfte in der Region, indem wir die lokalen Bedürfnisse decken.“

Auch der Vorstandsvorsitzende von Belaya Dacha, Victor Semenov unterstreicht den hohen Wert der Kollaboration: „Wir werden beidseitig voneinander profitieren. Lamb Weston/Meijer bringt große Fachexpertise im Anbau von Kartoffeln und deren Weiterverarbeitung mit. Wir von Belaya Dacha haben weitreichende Erfahrungen im Service- und Einzelhandel auf dem schnelllebigen russischen Markt und bereichern die Zusammenarbeit durch unsere eigene Bauabteilung.“

Vielfältiger Partner Belaya Dacha

Die Unternehmensgeschichte von Belaya Dacha reicht bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts zurück, auf eine kleine Farm in Russland. Inzwischen ist Belaya Dacha zu einer Unternehmensgruppe gewachsen und in verschiedenen Bereichen tätig. Als Spezialist für Anbau und Verarbeitung von Gemüse ist Belaya Dacha die Nummer 1 für Fresh-Cut Salad in Russland. Auch Garten- und Landschaftsbau gehören zu den Geschäftsfeldern des Unternehmens, sowie seit 2003 die Gebäude- und Immobilienentwicklung.

Über Lamb Weston/Meijer
Als eines der weltweit führenden Unternehmen macht Lamb Weston/Meijer mit tiefgekühlten Kartoffelprodukten und Appetizern sowie individuellen Dienstleistungen die Arbeit der Küchenprofis komfortabler, produktiver und profitabler. In Zahlen und Fakten ausgedrückt bedeutet das 50 Millionen Portionen, die täglich weltweit verkauft werden. Dafür arbeiten 7.400 Mitarbeiter Hand in Hand. Mit einem weltweiten Marktanteil von 25 Prozent kommt jede vierte Pommes vom Lamb Weston.

Weitere Informationen unter www.lambweston.eu/foodservice/de

Als eines der weltweit führenden Unternehmen macht Lamb Weston/Meijer mit tiefgekühlten Kartoffelprodukten und Appetizern sowie individuellen Dienstleistungen die Arbeit der Küchenprofis komfortabler, produktiver und profitabler. In Zahlen und Fakten ausgedrückt, bedeutet das 50 Millionen Portionen, die täglich weltweit verkauft werden. Dafür arbeiten 7.400 Mitarbeiter Hand in Hand. Mit einem weltweiten Marktanteil von 25 Prozent kommt jede vierte Pommes vom Lamb Weston.

In einer Welt, in der Qualität und Geschmack selbstverständlich sind, geht Lamb Weston mit innovativen Produkten und dem ständigen Streben, noch besser zu werden, einen Schritt weiter. So hat Lamb Weston bereits vor mehr als 65 Jahren den Pommes-Schnitt neu erfunden und 1960 die Water Gun Knife entwickelt. Das Prinzip dieser Schneidemaschine ist heute weltweit Standard, um Kartoffeln in die gewünschte Schnittform zu bringen.

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Lamb Weston
Christian Schramm
PO Box 17
4416 ZG Kruiningen
+31(0)11 339 4955
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www.lambweston.eu

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Carina Jürgens
Neue Gröningerstrasse 10
20457 Hamburg
040/3037399-0
agentur@highfood.de
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NATO-Gipfel in Warschau:

Initiatoren der Friedensfahrt Berlin-Moskau fordern Dialog mit Russland statt Aufrüstung in Osteuropa

Der Beschluss der NATO-Staaten bei ihrem Gipfeltreffen vom 8.-9. Juli in Warschau zukünftig in Polen, Lettland, Litauen und Estland jeweils 1.000 Soldaten zu stationieren, wird von den Initiatoren der für den 7.-21. August 2016 geplanten Friedensfahrt Berlin-Moskau kritisiert.

Die NATO setze ohne eine ernsthafte Prüfung von Verhandlungs- und Dialogalternativen auf die Strategie der militärischen Abschreckung gegenüber Russland. Grundlegende Erkenntnisse erfolgreichen Konfliktmanagements würden ignoriert, wenn Mittel des Dialogs und der Mediation nicht ernsthaft in Betracht gezogen würden, um mit Russland den Weg zurück zu einer gemeinsamen Sicherheitsarchitektur in Europa zu suchen. Die Situation in der Ukraine wird eurozentristisch bewertet, die eskalierende Wirkung der europäischen Ukraine-Assoziationspolitik nicht bedacht.

Auch die Rolle der ungezügelten NATO-Osterweiterung entgegen Abmachungen mit der damaligen Sowjetunion im Zuge der Verhandlungen zur Wiedervereinigung Deutschlands vor über 25 Jahren darf nicht einfach ausgeklammert werden.

Friedensfahrt-Initiator Dr. Rainer Rothfuß kritisiert die Haltung von Bundeskanzlerin Merkel als nicht zielführend für die Wiederherstellung einer stabilen gesamteuropäischen Friedensordnung, die er als „vitalstes Interesse Europas“ bezeichnet: „Merkel wird mit ihrem Vorschlag eines Dialogs mit Russland mit der „Knarre“ in der Hand die klassische Vermittlerrolle Deutschlands in den Ost-West-Beziehungen nicht wiederbeleben können.“

Gerade angesichts des 75. Jahrestages des militärischen Überfalls von Nazi-Deutschland auf die Sowjetunion erweise sich die deutsche Führung des neuen NATO-Bataillons in Litauen und damit auf ehemaligem sowjetischem Boden als historisch unsensible Entscheidung der Bundesregierung. Schließlich hatte die Sowjetunion mit 27 Millionen Kriegstoten fast viermal so viele Gefallene zu beklagen wie der damalige Aggressor Nazi-Deutschland.

Die rund 250 Teilnehmer der Friedensfahrt wünschen sich wieder eine auf historischer Verantwortung basierende, stärker vermittelnde Rolle Deutschlands in Konflikten, die die direkte Nachbarschaft Europas betreffen.

Im Sinne der in früheren Jahrzehnten gepflegten Entspannungspolitik wollen die Friedensfahrer mit ihrem Fahrzeug-Konvoi symbolisch einen Anstoß zur Wiederbelebung bzw. Vertiefung der deutsch-russischen Völkerfreundschaft geben. Jenseits wechselseitiger politischer Schuldzuweisungen soll der Weg der Partnerschaft, des Dialogs und des Austauschs mit dem Ziel einer tragfähigen Völkerfreundschaft beschritten werden.

Diese Botschaft tragen die Friedensfahrer auf ihrer 4.200 Kilometer langen Tour in die Städte Kaliningrad (ehemals Königsberg), Pskov, St. Petersburg, Twer, Moskau, Smolensk und in Weißrussland nach Minsk.

Initiator Rothfuß zufolge ist die Normalisierung der Beziehungen zu Russland „der einzige Weg zur Auflösung von Konfrontationen und zum Anpacken gemeinsamer wirtschaftlicher Entwicklungschancen im immensen paneurasischen Raum, dessen Extreme im Westen mit dem Integrationsraum Europa und im Osten mit dem neuen Wirtschaftsgiganten China an die „Brücke“ Russland grenzen.“

Wer ein Zeichen für den Frieden setzen will, kann mitmachen.
als Teilnehmer
als Medienpartner
als finanzieller Sponsor
als Projektpartner
Wir freuen uns über jeden Unterstützer!

Für uns ist Frieden zwischen Deutschland und Russland und die Völkerfreundschaft mit den Russen alternativlos. In allen Ländern dieser Welt …

Kontakt
Rothfuß Consult
Rainer Rothfuß
Bayerstr. 11
88131 Lindau
01778940804
info@druschba.info
www.druschba.info

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200 Teilnehmer bei der Friedensfahrt 2016 von Berlin nach Moskau

Anmeldefrist für die Friedensfahrt vom 7. bis 21. August ist abgelaufen. Jetzt werden weitere Sponsoren gesucht

Lindau, Berlin, 23. Juni 2016 – Für die vom 7. bis 21. August geplante Friedensfahrt von Berlin nach Moskau haben sich insgesamt 200 Friedensaktivisten angemeldet.

Die jüngsten Teilnehmer sind 4 und 6 Jahre alt, aber auch einige aktive Senioren im Alter von 75 Jahren und älter wollen sich auf den anstrengenden Weg machen, um ein deutliches Signal für die Völkerfreundschaft zwischen Deutschland und Russland zu setzen. Angesichts wachsender Spannungen durch NATO-Manöver in Osteuropa und einer schleichenden Entfremdung Europas von seinem östlichen Nachbarn sehen die Initiatoren Dr. Rainer Rothfuß, Owe Schattauer, Andrea Drescher und Sergej Filbert diese Maßnahme als das Gebot der Stunde zur Friedenssicherung durch Völkerfreundschaft. Die geplante Route des PKW-Konvois verläuft von Berlin mit einem öffentlichen Start-Event am Sonntag, dem 7. August 2016 um 15 Uhr am Brandenburger Tor über Kaliningrad (09.08.), Pskov (11.-12.08.), St. Petersburg (12.-14.08.) nach Moskau (16.-17.08.) und über Minsk (20.08.) zurück nach Berlin. Am Brandenburger Tor sollen die Friedensfahrer am Sonntag, dem 21. August 2016 um 15 Uhr bei einem öffentlichen Abschluss-Event begrüßt werden. Informationen zum Projekt findet man online unter www.druschba.info

„Es begeistert mich, dass so viele völlig unterschiedliche Menschen unsere Idee aufgegriffen haben und an unserem Konvoi teilnehmen wollen“, sagt Initiator Dr. Rainer Rothfuß. „Wir wollen durch gegenseitiges Kennenlernen und Kooperation zwischen den Bevölkerungen beider Staaten dazu beitragen, das alternativlose, höchste Gut, den Frieden in Europa, auch im 21. Jahrhundert zu bewahren. Wie wichtig es ist, hier eine klare Position aufzubauen, zeigt die derzeitige Provokationsstrategie der NATO. Die Bevölkerung auf beiden Seiten wünscht sich von der Politik stattdessen Dialog und Kooperation.“

Sponsoren gesucht
Unterstützt wird das Team zunehmend auch von russischen Friedensaktivisten, die bei der Organisation von Unterkünften und lokalen Events mithelfen. In Deutschland und Österreich haben sich schon erste Sponsoren gefunden, die die Fahrt als solche unterstützen und soziale Projekte sowie Partnerschaftsinitiativen fördern. Insgesamt sind per 21.06.2016 13.430,21 Euro an Spenden eingegangen.

Durch weitere Spenden, die per Überweisung auf das Konto von Dr. Rainer Rothfuß bei der comdirect-Bank (IBAN: DE17200411440407689900, BIC: COBADEHD044) oder per PayPal ( https://www.paypal.me/Friedensfahrt ) möglich sind, können Öffentlichkeitsarbeit und Kooperationsprojekte der Initiative weiter gestärkt werden.

Die Friedensfahrt von Berlin nach Moskau ist eine Bürgerinitiative zur Förderung der Völkerfreundschaft zwischen Deutschland und Russland.

Wir glauben an die Möglichkeit von Frieden trotz der offensichtlichen geopolitischen Agenda verschiedener Länder und Gruppierungen uns unseren europäischen Nachbarn Russland medial als Feindbild zu präsentieren.

Anstelle von Sanktionen, militärischen Drohgebärden oder gar Krieg setzen wir auf Kennenlernen und Kooperation zwischen den Bevölkerungen beider Staaten, um das alternativlose, höchste Gut, den Frieden, zu sichern.

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Die strahlende Wahrheit hat viele Gesichter

— /via Jetzt-PR/ —

BildDie Webseite www.mensch-und-atom.org pflegt die journalistische Vertiefung zum Thema Atomkraft und stellt die Menschen in den Mittelpunkt

Atomkraft geht uns alle an. Wir müssen mit ihr leben, ob wir das wollen oder nicht – auch nach dem Ausstieg. Zu kaum einem Thema ist das Spektrum der Meinungen so breit gefächert, bei kaum einem Thema hat die Wahrheit so viele Gesichter. Mit dem Buch „Die strahlende Wahrheit. Vom Wesen der Atomkraft“ haben die Journalisten Martin Arnold und Urs Fitze dieses Meinungsspektrum aufgefächert.

Nun haben sie weiter recherchiert und lancieren mit der Webseite www.mensch-und-atom.org die Fortsetzung ihres Buches im Internet. Die Betreiber wollen damit Leserinnen und Leser aufrütteln, anregen und nachdenklich machen, aber nicht provozieren und skandalisieren. Vor dem Hintergrund der aktuellen „Energiewende“-Debatten möchten die Betreiber einen kritischen Diskussionsbeitrag leisten für all jene, die mehr wissen wollen zum Thema Atomkraft. Und sie möchten dazu beitragen, die tiefen ideologischen Gräben zu überwinden, die Befürworter und Gegner trennen. Denn die Wahrheit wird bei diesem Thema sehr schnell relativ bzw. relativiert, man bewegt sich auf einem Feld, in dem sich Experten, Meinungsmacherinnern, Ideologen, Betroffene, Opfer, Lobbyisten, Politikerinnen und Weltenretter tummeln. Sie alle kommen zu Wort, sie sollen von ihrer Wahrheit erzählen, der Wahrheit des Strahlenopfers ebenso wie jener des Kraftwerkbetreibers, des Befürworters und der Gegnerin. Dazu kommen Reportagen und Hintergrundberichte von Schauplätzen aus aller Welt.

Zur Lancierung von www.mensch-und-atom.org präsentieren die Journalisten ein Dossier zu den grössten anzunehmenden Unfällen in Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011). Sie haben sich vor Ort ein Bild gemacht, lassen zum Thema Tschernobyl 16 Menschen, vom ehemaligen Liquidator bis Bäuerin, die sich auf verstrahltem Boden zurechtfinden muss, in eigenen Statements zu Wort kommen, und sie zeigen auf, wie die Natur in der Sperrzone leidet und wie der Mensch auf verstrahltem Boden eine neue Normalität zu leben sucht. www.mensch-und-atom.org wird das Thema Atomkraft weiter mit Schwerpunkten vertiefen, im Sommer zur Wiederaufbereitung, im Herbst zum Uranbergbau.

Links zu Beiträgen im Dossier Tschernobyl:

Leben auf verstrahltem Boden: «Was bleibt uns denn anderes übrig?“
http://www.mensch-und-atom.org/index.php/de/tschernobyl/item/96-leben-auf-verstrahltem-boden-was-bleibt-uns-denn-anderes-uebrig

30 Jahre nach Tschernobyl scheint das Leben in den verstrahlten Gebieten im Süden Weissrusslands wieder weitgehend normalisiert. Doch die Abgründe sind nah.

„Fauna und Flora in der Sperrzone macht die Strahlung enorm zu schaffen.“
http://www.mensch-und-atom.org/index.php/de/alle-menschen/schwerpunkt2/30-jahre-tschernobyl/191-timothy-mousseau-biologe

Timothy Mousseau ist Biologe an der Universität South Carolina in den USA. Er erforscht die Folgen der Verstrahlung auf die Natur in der Sperrzone von Tschernobyl.

„Alle sind tot.“
http://www.mensch-und-atom.org/index.php/de/alle-menschen/schwerpunkt2/30-jahre-tschernobyl/151-iwan-grisch

Liawon Grischuk wurde nach dem Super-Gau von Tschernobyl als Reservist eingezogen und während rund eines Monats für Dekontaminierungsarbeiten eingesetzt. Zweimal war er für je zwei Minuten auf dem Dach des zerstörten Reaktors.

„Ich wünsche meinen Kindern, dass sie von hier wegkommen.“
http://www.mensch-und-atom.org/index.php/de/alle-menschen/schwerpunkt2/30-jahre-tschernobyl/157-tatjana-char

Tatjana Chartonowitsch ist Verkäuferin in einem Geschäft für Türen. Die 38-jährige lebt mit ihrer Familie in Djatlowitschi in Weissrussland.

Über:

Mensch und Atom
Herr Urs Fitze
Neugasse 30
9000 St. Gallen
Schweiz

fon ..: +41 (0)79 685 98 68
web ..: http://www.mensch-und-atom.org
email : redaktion@mensch-und-atom.org

www.mensch-und-atom.org will aufrütteln, anregen und nachdenklich machen, aber nicht provozieren und skandalisieren zu einem Thema, das uns alle angeht: Atomkraft. Es ist ein Thema, das polarisiert, das Gegner und Befürworter zu Ideologen ihrer Sache macht. Und es ist ein Thema, das Wissende und Unwissende in einer Weise trennt, die gewollte und ungewollte Abhängigkeiten schafft. Vor dem Hintergrund der aktuellen „Energiewende“-Debatten möchten wir einen kritischen Diskussionsbeitrag leisten für all jene, die mehr wissen wollen zum Thema Atomkraft. Und wir möchten einen Beitrag leisten, die tiefen ideologischen Gräben zu überwinden, die Befürworter und Gegner trennen. Denn die Wahrheit wird bei diesem Thema sehr schnell relativ bzw. relativiert, man bewegt sich auf einem Feld, in dem sich Experten, Meinungsmacherinnern, Ideologen, Betroffene, Opfer, Lobbyisten, Politikerinnen und Weltenretter tummeln. Sie alle sollen zu Wort kommen, sie sollen von ihrer Wahrheit erzählen, der Wahrheit des Strahlenopfers ebenso wie jener des Kraftwerkbetreibers, des Befürworters und der Gegnerin. Das zweite Ziel des Buches: die vielen Facetten der Wahrheit zu ergründen – und wie empfänglich wir für jene sind, die es uns bequem machen wollen.

Pressekontakt:

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Die strahlende Wahrheit hat viele Gesichter

Die strahlende Wahrheit hat viele Gesichter

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Atomkraft geht uns alle an. Wir müssen mit ihr leben, ob wir das wollen oder nicht – auch nach dem Ausstieg. Zu kaum einem Thema ist das Spektrum der Meinungen so breit gefächert, bei kaum einem Thema hat die Wahrheit so viele Gesichter. Mit dem Buch „Die strahlende Wahrheit. Vom Wesen der Atomkraft“ haben die Journalisten Martin Arnold und Urs Fitze dieses Meinungsspektrum aufgefächert.

Nun haben sie weiter recherchiert und lancieren mit der Webseite www.mensch-und-atom.org die Fortsetzung ihres Buches im Internet. Die Betreiber wollen damit Leserinnen und Leser aufrütteln, anregen und nachdenklich machen, aber nicht provozieren und skandalisieren. Vor dem Hintergrund der aktuellen „Energiewende“-Debatten möchten die Betreiber einen kritischen Diskussionsbeitrag leisten für all jene, die mehr wissen wollen zum Thema Atomkraft. Und sie möchten dazu beitragen, die tiefen ideologischen Gräben zu überwinden, die Befürworter und Gegner trennen. Denn die Wahrheit wird bei diesem Thema sehr schnell relativ bzw. relativiert, man bewegt sich auf einem Feld, in dem sich Experten, Meinungsmacherinnern, Ideologen, Betroffene, Opfer, Lobbyisten, Politikerinnen und Weltenretter tummeln. Sie alle kommen zu Wort, sie sollen von ihrer Wahrheit erzählen, der Wahrheit des Strahlenopfers ebenso wie jener des Kraftwerkbetreibers, des Befürworters und der Gegnerin. Dazu kommen Reportagen und Hintergrundberichte von Schauplätzen aus aller Welt.

Zur Lancierung von www.mensch-und-atom.org präsentieren die Journalisten ein Dossier zu den grössten anzunehmenden Unfällen in Tschernobyl (1986) und Fukushima (2011). Sie haben sich vor Ort ein Bild gemacht, lassen zum Thema Tschernobyl 16 Menschen, vom ehemaligen Liquidator bis Bäuerin, die sich auf verstrahltem Boden zurechtfinden muss, in eigenen Statements zu Wort kommen, und sie zeigen auf, wie die Natur in der Sperrzone leidet und wie der Mensch auf verstrahltem Boden eine neue Normalität zu leben sucht. www.mensch-und-atom.org wird das Thema Atomkraft weiter mit Schwerpunkten vertiefen, im Sommer zur Wiederaufbereitung, im Herbst zum Uranbergbau.

Links zu Beiträgen im Dossier Tschernobyl:

Leben auf verstrahltem Boden: Was bleibt uns denn anderes übrig?“
http://www.mensch-und-atom.org/index.php/de/tschernobyl/item/96-leben-auf-verstrahltem-boden-was-bleibt-uns-denn-anderes-uebrig

30 Jahre nach Tschernobyl scheint das Leben in den verstrahlten Gebieten im Süden Weissrusslands wieder weitgehend normalisiert. Doch die Abgründe sind nah.

„Fauna und Flora in der Sperrzone macht die Strahlung enorm zu schaffen.“
http://www.mensch-und-atom.org/index.php/de/alle-menschen/schwerpunkt2/30-jahre-tschernobyl/191-timothy-mousseau-biologe

Timothy Mousseau ist Biologe an der Universität South Carolina in den USA. Er erforscht die Folgen der Verstrahlung auf die Natur in der Sperrzone von Tschernobyl.

„Alle sind tot.“
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Liawon Grischuk wurde nach dem Super-Gau von Tschernobyl als Reservist eingezogen und während rund eines Monats für Dekontaminierungsarbeiten eingesetzt. Zweimal war er für je zwei Minuten auf dem Dach des zerstörten Reaktors.

„Ich wünsche meinen Kindern, dass sie von hier wegkommen.“
http://www.mensch-und-atom.org/index.php/de/alle-menschen/schwerpunkt2/30-jahre-tschernobyl/157-tatjana-char

Tatjana Chartonowitsch ist Verkäuferin in einem Geschäft für Türen. Die 38-jährige lebt mit ihrer Familie in Djatlowitschi in Weissrussland.

www.mensch-und-atom.org will aufrütteln, anregen und nachdenklich machen, aber nicht provozieren und skandalisieren zu einem Thema, das uns alle angeht: Atomkraft. Es ist ein Thema, das polarisiert, das Gegner und Befürworter zu Ideologen ihrer Sache macht. Und es ist ein Thema, das Wissende und Unwissende in einer Weise trennt, die gewollte und ungewollte Abhängigkeiten schafft. Vor dem Hintergrund der aktuellen „Energiewende“-Debatten möchten wir einen kritischen Diskussionsbeitrag leisten für all jene, die mehr wissen wollen zum Thema Atomkraft. Und wir möchten einen Beitrag leisten, die tiefen ideologischen Gräben zu überwinden, die Befürworter und Gegner trennen. Denn die Wahrheit wird bei diesem Thema sehr schnell relativ bzw. relativiert, man bewegt sich auf einem Feld, in dem sich Experten, Meinungsmacherinnern, Ideologen, Betroffene, Opfer, Lobbyisten, Politikerinnen und Weltenretter tummeln. Sie alle sollen zu Wort kommen, sie sollen von ihrer Wahrheit erzählen, der Wahrheit des Strahlenopfers ebenso wie jener des Kraftwerkbetreibers, des Befürworters und der Gegnerin. Das zweite Ziel des Buches: die vielen Facetten der Wahrheit zu ergründen – und wie empfänglich wir für jene sind, die es uns bequem machen wollen.

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