Schlagwort: Rente

Nah am Geschäftspartner: LV 1871 stellt zwei neue Filialdirektoren vor

Die LV 1871 stellt zwei neue Filialdirektoren vor: Gordon Hermanni ist neuer Leiter der Filialdirektion Düsseldorf. In Frankfurt hat Thomas Buchholz die Leitung der Filialdirektion übernommen.

„Mit unseren insgesamt sechs Filialdirektionen sind wir nah an unseren Geschäftspartnern in der Region. Umso mehr freuen wir uns, Gordon Hermanni und Thomas Buchholz als neue Filialdirektoren an Bord zu haben. Gemeinsam werden wir den eingeschlagenen Weg weitergehen, noch mehr Geschäftspartner für noch mehr Altersvorsorgeberatung zu gewinnen“, sagt Hermann Schrögenauer, Vorstand der LV 1871.

Filialdirektoren mit großer Vertriebserfahrung

Beide Filialdirektoren bringen viele Jahre Erfahrung im Vertrieb mit. Gordon Hermanni hat Vertriebs- und Führungserfahrung unter anderem im Maklervertrieb der Zurich Gruppe Deutschland und als Vertriebsvorstand der Bonnfinanz. Thomas Buchholz hat langjähriges Vertriebsknowhow bei der LV 1871 und R+V gesammelt.

Über die LV 1871

Die Lebensversicherung von 1871 a. G. München (LV 1871) ist Spezialist und Top 10 Anbieter für innovative Berufsunfähigkeitsversicherungen sowie für Lebens- und Rentenversicherungen. Rund 470 Mitarbeiter arbeiten im Herzen Münchens für den ebenso modernen wie traditionsreichen Versicherungsverein, der seine Marktposition seit fast 150 Jahren kontinuierlich ausbaut.

Die LV 1871 basiert auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit und verpflichtet sich den Interessen ihrer Kunden. Dafür arbeitet das Unternehmen mit unabhängigen Versicherungsvermittlern zusammen. Renommierte Ratingagenturen bewerten die Produkte und Lösungen seit Jahren mit Höchstnoten. Mit einer Solvenzquote von über 400 Prozent gehört die LV 1871 zu den finanzstärksten und sichersten Lebensversicherungsunternehmen Deutschlands.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

LV 1871
Frau Julia Hauptmann
Maximiliansplatz 5
80333 München
Deutschland

fon ..: 089-55167-0
web ..: https://www.lv1871.de/newsroom
email : presse@lv1871.de

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Tag der Bildung: Fi­nanz­wis­sen? Man­gel­haft!

Zum internationalen Tag der Bildung am 24. Januar hat die LV 1871 zusammen mit YouGov im Stil des PISA-Tests nachgefragt: Wie steht es um das Finanzwissen der Deutschen?

BildDas Ergebnis gibt allen Grund zur Sorge, vor allem vor dem Hintergrund drohender Altersarmut.
„Die Ergebnisse unserer Umfrage sind beunruhigend: Rund jeder vierte Deutsche kann wichtige Finanzbegriffe nicht erklären. Gleichzeitig ist die private Vorsorge so wichtig wie nie. Diese Kombination ist verheerend. Es überrascht nicht, dass 37 Prozent der Befragten glauben, dass sie vor allem bei klassischen Geldanlage-Produkten Zinsen bekommen. Finanzen sind nicht das Lieblingsthema der Deutschen, müssen es aber werden. Unabhängige Beratung ist der Schlüssel dazu“, kommentiert Hermann Schrögenauer, Vertriebsvorstand der LV 1871.

Nachholbedarf beim Finanzwissen in Deutschland

Im vergangenen Jahr hat das Kultusministerium den Teil zum Finanzwissen im deutschen PISA-Test gestrichen. Anlässlich des Internationalen Tags der Bildung hat die LV 1871 das PISA-Fragendesign aufgegriffen: Statt Schülern wurden Erwachsene gefragt, wie es um ihr Finanzwissen bestellt ist. Im Auftrag der LV 1871 hat YouGov 2.028 Personen ab 18 Jahren bevölkerungsrepräsentativ befragt.  Die Ergebnisse zeigt die Infografik im Newsroom der LV 1871.

Lücke des Monats

Mit der „Lücke des Monats“ deckt die LV 1871 einmal im Monat Vorsorgelücken auf – mit Infografiken, Bildmaterial und Insights rund um das Thema Altersvorsorge. Das Format richtet sich vor allem an Journalisten und Blogger. Bild- und Textmaterial stehen unter Nennung der Quellenangabe selbstverständlich zur freien Verfügung.

Über die LV 1871

Die Lebensversicherung von 1871 a. G. München (LV 1871) ist Spezialist und Top 10 Anbieter für innovative Berufsunfähigkeitsversicherungen sowie für Lebens- und Rentenversicherungen. Rund 470 Mitarbeiter arbeiten im Herzen Münchens für den ebenso modernen wie traditionsreichen Versicherungsverein, der seine Marktposition seit fast 150 Jahren kontinuierlich ausbaut. Die LV 1871 basiert auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit und verpflichtet sich den Interessen ihrer Kunden. Dafür arbeitet das Unternehmen mit unabhängigen Versicherungsvermittlern zusammen. Renommierte Ratingagenturen bewerten die Produkte und Lösungen seit Jahren mit Höchstnoten. Mit einer Solvenzquote von über 400 Prozent gehört die LV 1871 zu den finanzstärksten und sichersten Lebensversicherungsunternehmen Deutschlands.

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Keine Angst vor Altersarmut – Verbraucherinformation der ERGO Vorsorge Lebensversicherung

Typische Stolpersteine bei der Altersvorsorge und wie Sparer sie umgehen können

Keine Angst vor Altersarmut - Verbraucherinformation der ERGO Vorsorge Lebensversicherung

Wie immer, wenn es um die Vorsorge geht, gilt: Besser früh anfangen. (Bildquelle: ERGO Group)

Die Sorge, im Alter weniger Geld zu haben, beschäftigt die Deutschen: Laut ERGO Risiko-Report 2019 geht mehr als jeder Zweite (55 Prozent) davon aus, dass er im Ruhestand sparsamer sein muss. Gleichzeitig freuen sich 47 Prozent der Befragten auf mehr Zeit für ihre Hobbys. Doch Freizeitaktivitäten kosten Geld – Geld, das im Alter fehlen könnte. Damit es dazu nicht kommt, erklären Oliver Horn und Herbert Nowak, Vorsorgeexperten von ERGO, wie Sparer die häufigsten Stolpersteine auf dem Weg zu einer guten Absicherung vermeiden.

1. Später Start

Wie immer, wenn es um die Vorsorge geht, gilt: Besser früh anfangen. Idealerweise schon während des Studiums oder mit dem Eintritt ins Berufsleben. „Junge Menschen, die noch neu in der Arbeitswelt sind, sollten zuerst die existenziellen Risiken mit einer Haftpflicht- und Berufsunfähigkeitsversicherung absichern“, rät Oliver Horn. Anschließend können sie anfangen, Geld fürs Alter zur Seite zu legen. „Da reichen beispielsweise schon 50 Euro, denn auch das regelmäßige Einzahlen kleiner Beträge in eine private Altersvorsorge ist sinnvoll“, erklärt der Experte. „Über die Jahre kommt so eine beträchtliche Zusatzrente zusammen.“ Um ihre Beitragshöhe nachträglich anpassen zu können, sollten Sparer flexible Verträge wählen. Tipp: Bei Gehaltserhöhungen haben Arbeitnehmer dann die Möglichkeit, das zusätzliche Einkommen direkt in die eigene Rente zu investieren.

2. Unkenntnis über die Versorgungslücke

37 Prozent der Befragten des ERGO Risiko-Reports geben an, dass sie nicht wissen, wie hoch ihre Rente ausfallen wird. Besonders groß ist die Unsicherheit bei Frauen und jungen Menschen. „Dabei ist die Berechnung der eigenen Rentenhöhe einfach“, so Horn. Wie groß die Lücke zwischen dem durchschnittlichen Nettoeinkommen und der Rente ausfallen wird und mit welchem Betrag Sparer privat fürs Alter vorsorgen sollten, können sie beispielsweise mithilfe des Rentenrechners des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) herausfinden. Eine Übersicht über ihre Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung bekommen Arbeitnehmer nach fünf Jahren Beitragszeit jährlich ab dem 27. Lebensjahr mit der sogenannten Renteninformation zugeschickt.

3. Fehlende Strategie

Doch das Wissen um die Versorgungslücke allein reicht noch nicht aus: Oft fehlt eine klare Strategie für die Vorsorge. „Fondsgebundene Rentenversicherungen bieten beispielsweise die Chance auf hohe Renditen und sind für Einsteiger eine interessante Wahl“, so der Experte. Wer hingegen keine lange Ansparphase mehr bis zur Rente hat, setzt meist besser auf Sicherheit und ein angemessenes Garantieniveau. Achtung: Häufige Wechsel zwischen unterschiedlichen Anlageformen können für den Sparer von Nachteil sein. Wer beispielsweise seine Kapitallebensversicherung oder seine private Rentenversicherung vorzeitig kündigt, hat unter Umständen mit finanziellen Verlusten zu rechnen. „Ist das Geld einmal knapp, ist es meist besser, den Vertrag für eine bestimmte Zeit beitragsfrei zu stellen“, rät Horn. Alternativ ist es bei einigen Anbietern auch möglich, die Anlageform innerhalb eines Produktes ohne Kündigung zu wechseln. Versicherte, die ihre Riester-Rente vorzeitig kündigen, sind verpflichtet, die staatlichen Zulagen zurückzuzahlen. Das unabhängige Onlineportal “ Ihre Vorsorge“ der Gesetzlichen Rentenversicherung informiert Interessierte über die unterschiedlichen Vorsorgeoptionen – und gibt Tipps für Berufsstarter, junge Paare, Singles, Frauen, Familien, Selbstständige und Menschen über 50.

4. Ungenutzte Unterstützung

Die Vorsorge fürs Alter muss niemand alleine stemmen: Es gibt zahlreiche staatliche Förderungen, die Sparer aber oft nicht nutzen: „Bei Riester-Verträgen profitieren Sparer beispielsweise von den staatlichen Zulagen beziehungsweise der steuerlichen Absetzbarkeit der Beiträge“, erläutert Horn. Die Basisrente bietet ebenfalls hohe Steuervorteile. Weitere unterschiedliche Förderungen bietet die betriebliche Altersversorgung (bAV): Wer sich zum Beispiel für eine Direktversicherung entscheidet, kann bis zu 276 Euro im Monat direkt vom Gehalt abführen, ohne dass dafür Sozialabgaben anfallen. „Im Rahmen der sogenannten Gehaltsumwandlung sind Beträge bis zu 552 Euro im Monat sogar steuerfrei“, ergänzt Herbert Nowak, Vorsorgeexperte von ERGO. 2018 führte der Gesetzgeber zudem einen Förderbetrag für Geringverdiener und einen neuen Freibetrag bei der Grundsicherung ein. Ebenfalls sehr attraktiv für Arbeitnehmer: Arbeitgeber sind verpflichtet, Neuverträge in Höhe von 15 Prozent des Umwandlungsbetrags zu unterstützen; für bestehende Verträge gilt dies ab 2022.
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Über die ERGO Group
ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in mehr als 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe steuern drei Einheiten das deutsche und internationale Geschäft sowie das Digital- und Direktgeschäft (ERGO Deutschland, ERGO International und ERGO Digital Ventures). Knapp 44.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2016 nahm ERGO 17 Mrd. Euro an Beiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Versicherungsleistungen von 16 Mrd. Euro.
ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.ergo-group.com

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#RNR20: LV 1871 geht bundesweit auf Tour für den Vertrieb der Zukunft

Nach dem großen Erfolg der Webdays setzt die Lebensversicherung von 1871 a. G. München (LV 1871) ihr Engagement zur digitalen Kommunikation im Vertrieb jetzt mit den Rock’N’Road Shows fort.

BildDrei Monate lang ist die LV 1871 bundesweit auf Tour durch die Regionen. Das Ziel: vor Ort beim Makler Impulse setzen, damit Geschäftspartner kommende Herausforderungen rocken können. „Die Zeit der reinen Produktkommunikation ist vorbei. Eine zentrale Frage ist deshalb für uns: Wie wird die Interaktion zwischen Vermittler und Kunde in Zukunft aussehen? Wir freuen uns auf viele anregende Gespräche und Diskussionen vor Ort in der Region beim Makler“, sagt Hermann Schrögenauer, Vorstand der LV 1871.

Vor Ort in der Region mit Pepper

Mit den Rock’N’Road Shows baut die LV 1871 ihre regionale Präsenz und das persönliche Beratungsangebot für Geschäftspartner weiter aus. Die Termine sind von Januar bis März in 17 unterschiedlichen Städten angesetzt – von Bremen bis München und von Kaiserslautern bis Leipzig. Vermittler aus ganz Deutschland können sich mit Experten zum Vertrieb der Zukunft auszutauschen. Ebenfalls mit auf Tour: Pepper, der erste zu Emotionen fähige Roboter der Welt, der persönlich mit den Teilnehmern interagieren wird.

Videoberatung und Vorsorgelösungen

Thematisch werden im Rahmen des halbtägigen Programms zwei Schwerpunkte behandelt: Digitale Kommunikation und innovative Produkthighlights. Geschäftspartner können beispielweise Angebote zur Videoberatung in der Praxis testen oder sich über das neue Digital-Partner-Programm der LV 1871 informieren lassen. Ebenfalls im Gepäck hat die LV 1871 ihre modernen Vorsorge- und BU-Lösungen.

Das gesamte Programm gibt’s hier zum Nachlesen: https://lv1871-roadshow2020.de/

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Eigene Immobilie im Renten-Alter finanzieren: Neue Möglichkeiten

ImmoConcept stellt „Rente plus“ vor – Finanzielle Absicherung bei bleibendem Wohnrecht

Eigene Immobilie im Renten-Alter finanzieren: Neue Möglichkeiten

Die eigene Wohnung im Renten-Alter finanzieren: Dafür gibt es verschiedene Modelle.

Frankfurt, 14. Januar 2020 – In Deutschland wächst die Zahl von Rentnern, die sich den dauerhaften Unterhalt ihrer eigenen Immobilie nicht mehr leisten können. Daher werden Modelle zu einer Immobilienfinanzierung im Alter immer wichtiger. Das Immobilien- und Beratungsunternehmen ImmoConcept GmbH in Frankfurt am Main hat mit „Rente plus“ ein neues Angebot erarbeitet, dass sich an Senioren richtet, die in ihrer Wohnung oder ihrem Haus wohnen bleiben, die finanziellen Risiken aber extern vergeben möchten.

Berechnungen von ImmoConcept zufolge verfügt fast die Hälfte (48,7 Prozent) der rund 18 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland über Wohneigentum. „Das ist nicht-liquides Vermögen. Das Kapital ist gebunden, es ist immobil“, stellt Geschäftsführer Bernd Lorenz klar. „Viele Betroffene können damit den Unterhalt ihrer Immobilie nicht finanzieren.“

Die meisten Rentner in Deutschland verfügen nach Erhebungen von ImmoConcept über ein durchschnittliches Einkommen zwischen 600 und 1.200 Euro pro Monat. „Das ist zu wenig, wenn größere Reparaturen oder eine energetische Sanierung fällig werden“, erklärt Lorenz. Der Verkauf der einstigen Familienwohnung oder ein Umzug in eine Mietwohnung kommt aber in solchen Fällen für viele Senioren nicht in Betracht. „Damit haben sie ein Finanzproblem. Um das zu lösen, brauchen wir neue Angebote, denn die Zahl der Betroffenen wächst rasant.“

Das Angebot „Rente plus“ von ImmoConcept vereint vier Finanzierungsmodelle: Leibrente, Nießbrauch, Umkehrhypothek sowie Verkauf mit Rückanmietung. „Die Modelle haben unterschiedliche Vorteile und passen daher auch nicht für jeden Betroffenen gleich gut“, betont Bernd Lorenz. Bevor Rentner einen Vertrag über die Finanzierung ihrer Wohnung im Alter abschließen, sei daher eine gründliche Beratung und Abwägung nötig.

Nießbrauch und Leibrente

So bleibt beim so genannten Nießbrauch für die Eigentümer ein lebenslanges Wohn- und Nutzungsrecht erhalten, sie können auch eine Einmalzahlung für ihre Immobilie erhalten, müssen allerdings mögliche Instandhaltungskosten weiterhin selbst tragen. Außerdem können Steuern fällig werden, zum Beispiel wenn die Immobilie vermietet wird. Die Leibrente ist hingegen meist steuerfrei. Hier übernimmt ein externer Dritter die laufenden Instandhaltungskosten. Die Immobilie geht in sein Eigentum über, er zahlt dafür eine lebenslange Rente sowie je nach Vereinbarung eine Einmalzahlung. „Das ist die bisher am häufigsten gewählte Lösung“, erklärt Bernd Lorenz. „Sie eignet sich allerdings nur, soweit die Immobilie nicht später vererbt werden soll.“

Wenn keine Erben vorhanden sind oder sie kein Interesse an der Immobilie der Eltern haben, ist diese Lösung „sehr praktikabel und zielführend“, so Lorenz. Zumal die Immobilie auch vermietet werden kann, falls die bisherigen Eigentümer zum Beispiel in ein Pflegeheim wechseln. „In diesem Fall stellt die Vermietung eine wichtige finanzielle Absicherung der Pflege dar.“ Aber auch hier sei „unbedingt auf die Vertragsgestaltung zu achten, damit daraus keine Steuerfalle entsteht“.

Umkehrhypothek und Rückanmietung

Sind Erben vorhanden, bietet sich hingegen eine Beleihung der Immobilie durch ein Darlehen oder eine Umkehrhypothek an. Haus oder Wohnung bleiben in der Hand der Eigentümer, die aus dem Darlehen eine Einmalzahlung erhalten. Das übrige Geld wird dazu genutzt, den Unterhalt der Immobilie abzusichern. Darüber hinaus kann die Immobilie ganz oder teilweise verkauft und dann gegen ein Nutzungsentgelt angemietet werden. Der Vorteil: Durch den Verkauf wird das in den vier Wänden gebundene Kapital wieder verfügbar. „Es kann zudem ein lebenslanges Nutzungsrecht im Grundbuch festgeschrieben werden“, erklärt Bernd Lorenz. Dadurch ist eine Eigenbedarfskündigung des neuen Eigentümers ausgeschlossen.

Mögliche Steuer-Belastung beachten

Die meisten Modelle sind ganz oder teilweise steuerfrei. „Die steuerliche Belastung muss auf jeden Fall mit betrachtet werden, bevor sich die bisherigen Eigentümer für eine der Finanzierungslösungen entscheiden“, betont ImmoConcept-Geschäftsführer Lorenz. Er rechnet für die nächsten Jahre mit einer stark steigenden Nachfrage nach solchen Renten-Finanzierungsmodellen. Je nach weiterer Entwicklung von Demographie, Lebensdauer, Zinsen und Immobilienpreisen könnten pro Jahr bis zu 300.000 der 18 Millionen Rentner Bedarf anmelden. Dabei seien die angelsächsischen Länder Vorreiter. „Dort vergeben die Finanzierungsinstitute diskontierte Darlehen ohne Zahlungsverpflichtung von Zins und Tilgung. Das gibt es in Deutschland noch nicht.“ Auch seien dort die Modelle pragmatischer und in der Gesellschaft allgemein positiv verankert.

Die ImmoConcept GmbH wurde 1989 als Lorenz & Klaehre GmbH gegründet und erhebt seit 2003 regelmäßig Daten für den Frankfurter Immobilienmarkt. Das Unternehmen hat bis heute Immobilien im Wert von rund einer Milliarde Euro vermittelt. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Residential und Investment Transactions.

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Rente ohne Grenzen!

ARAG Experten über Rentenauszahlungen ins und aus dem Ausland

Immer mehr Deutsche zieht es für den Ruhestand in andere Länder. Sich zur Ruhe setzen, wo andere Urlaub machen – ein schöner Gedanke. Aber es gibt auch immer mehr Arbeitnehmer, die einen Teil ihres Arbeitslebens im Ausland verbringen und dort Rentenansprüche erwerben. ARAG Experten verraten, was Rentner in beiden Fällen wissen sollten.

Rentner haben die Wahl!
Wer in Deutschland gesetzlich rentenversichert war, steht vor der freien Wahl, wo er seinen Ruhestand verbringen möchte. Die Deutsche Rentenversicherung überweist bereits heute laut eigenen Angaben 1,8 Millionen Renten in über 150 Länder. Wer als Rentner nicht länger als sechs Monate im Jahr außerhalb Deutschlands verweilt, erhält seine Rente im Ausland schon immer in voller Höhe. Mögliche Abzüge drohen, wenn die Rente auf einem ausländischen Konto landet, denn Kursverluste und Bankspesen übernimmt die Deutsche Rentenversicherung nicht.

Doch auch wer seinen Lebensmittelpunkt außerhalb Deutschlands hat, also dauerhaft im Ausland lebt, erhält seine Rente seit 2013 dort ebenfalls in voller Höhe. Voraussetzung ist nur, dass der gewählte Altersruhesitz innerhalb der EU, Islands, Liechtensteins, Norwegens oder der Schweiz liegt oder es sich um ein Land handelt, mit dem Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen geschlossen hat. Deutschland hat aktuell mit 20 nicht EU-Staaten zweiseitige Sozialversicherungsabkommen geschlossen. Diese Abkommen regeln den Erwerb von Rentenansprüchen und das Zahlen von Renten in das jeweilige Land. Welche Länder das sind und welche Vereinbarung mit den jeweiligen Ländern getroffen wurden finden Sie unter hier.

Rente im Ausland bei verminderter Erwerbsfähigkeit?
Die Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit erhalten diejenigen, die aufgrund einer Krankheit oder Behinderung erwerbsgemindert sind, also nicht mehr oder nur eingeschränkt arbeiten können. Ist der Betroffene voll erwerbsgemindert, steht ihm die Rente auch im Ausland zu. Anders, wenn die gesundheitlichen Einschränkungen eine Teilzeitarbeit erlauben, der Arbeitsmarkt in Deutschland dies aber nicht hergibt. Die dann bewilligte volle Erwerbsminderungsrente wird nur weitergezahlt, wenn der Betroffene in einen Mitgliedsstaat der EU, in die Schweiz, nach Norwegen, Liechtenstein, Island oder in Staaten, in denen eine entsprechende bilaterale Regelung mit Deutschland besteht, auswandert. Wer woanders lebt, kommt dagegen oftmals nicht mehr in den Genuss der vollen Erwerbsminderungsrente.

Rente aus dem Ausland in Deutschland genießen
Die Beiträge zur Rentenversicherung sind grundsätzlich in dem Land zu bezahlen, in dem auch das Einkommen bezogen wird. Wer im Ausland arbeitet, erwirbt somit in der Regel auch Rentenansprüche im Ausland – und in dem dort vorherrschenden Sozialversicherungs- oder Rentensystem. Wer später nach Deutschland zurückkehrt und hier auch sein ausländisches Altersruhegeld beziehen möchte, kann das in aller Regel tun. Dies gilt allerdings nur für im Ausland gezahlte Rentenbeiträge in Mitgliedsstaaten der EU und in den sogenannten Abkommensstaaten, mit denen entsprechende Verträge bestehen. Welche Leistungen ein Arbeitnehmer letztendlich für seine im Ausland bezahlten Rentenbeiträge erhält, hängt von den Regelungen des jeweiligen Staates ab. Grundsätzlich müssen sich Rentner immer an den Träger wenden, an den sie die betreffenden Rentenbeiträge gezahlt haben. Wer aber in Deutschland wohnt, kann die Auslandsrente nach Auskunft der ARAG Experten auch über die Deutsche Rentenversicherung beantragen. Die Verbindungsstelle der Deutschen Rentenversicherung hilft weiter, wenn es um ausländische Renten in Deutschland geht.

Weitere interessante Informationen unter:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/job-und-finanzen/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 19 Ländern – inklusive den USA, Kanada und Australien – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit mehr als 4.100 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,7 Milliarden EUR.

ARAG SE ARAG Platz 1 40472 Düsseldorf, Aufsichtsratsvorsitzender Gerd Peskes, Vorstand Dr. Dr. h. c. Paul-Otto Faßbender (Vors.), Dr. Renko Dirksen, Dr. Matthias Maslaton, Wolfgang Mathmann, Hanno Petersen, Dr. Joerg Schwarze
Sitz und Registergericht Düsseldorf HRB 66846 USt-ID-Nr.: DE 119 355 995

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Keine Angst vor dem Ruhestand

Mülheimerin bietet Coachings für Frauen auf dem Weg zum neuen Lebensabschnitt

Keine Angst vor dem Ruhestand

Begleitung in den Ruhestand

Ruhestand – Ein Wort, ein Ereignis, das in jedem Menschen ganz unterschiedliche Emotionen hervorruft. Es gibt jene, die diesen Tag herbeisehnen. Ruhe! Endlich nicht mehr arbeiten, endlich genau das tun können, was man möchte. Und viele Frauen, erleben den Ruhestand dann auch genauso wunderbar und befreiend, wie erhofft.

Aber was ist mit all den anderen Frauen, mit denen, die es eiskalt erwischt oder die schon lange Angst vor genau dieser Zeit haben? Auf einmal fehlt jegliche Struktur, man wird nicht mehr gebraucht und die Kolleginnen fehlen. Wie denn nun weitermachen? Zum alten Eisen gehören. Wie finde ich denn meinen eigenen Tagesablauf mit einer Balance aus Unternehmungen und Erholung, wie komme ich zur Ruhe oder manchmal noch viel wichtiger: wie komme ich wieder in Schwung?

Genau da setzen die Coachings der Mülheimerin Britta Arndt an. „Ich schaue mit der Klientin genau hin, was ihr in dieser Phase Angst macht, was ihr gut tun würde und wie sie den neuen Lebensweg mit Freude gestalten könnte.“ Unterstützt werden die Frauen mit Ideenreichtum, Know how und Empathie und so werden gemeinsam Strategien entwickelt, um die Sorge vor fehlender Bestätigung oder Struktur aufzulösen und in Vorfreude auf die freie Zeit umzuwandeln.

Eine Besonderheit der Coachings von Britta Arndt ist die Möglichkeit, des „Walk & Talks“, der Coaching-Einheiten im Gehen in der Natur. Die Bewegung an der frischen Luft tut Körper und Seele gut und setzt neue Impulse frei. Ein spannendes Erlebnis, bei dem Frau sicher mit Schwung in den Ruhestand starten kann.

Britta Arndt – Von Frau zu Frau. Coaching Beratung Netzwerken

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Britta Arndt – Von Frau zu Frau. Coaching Beratung Netzwerken
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Rathenaustraße 7
45470 Mülheim
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Altersarmut macht vielen Deutschen Angst

R+V-Studie „Die Ängste der Deutschen 2019“

Altersarmut macht vielen Deutschen Angst

Wiesbaden, 26. September 2019. Reicht die Rente noch zum Leben oder müssen künftige Ruheständler jeden Cent dreimal umdrehen? Die Furcht vor der Altersarmut ist groß. Wie die repräsentative R+V-Studie „Die Ängste der Deutschen 2019“ zeigt, befürchtet jeder dritte Bundesbürger, dass er sich im Alter nichts mehr leisten kann.

Bürger sorgen sich um ihren Lebensstandard
Seit 1992 befragt das Infocenter der R+V Versicherung jährlich rund 2.400 Menschen nach ihren größten Ängsten rund um Politik, Wirtschaft, Umwelt, Familie und Gesundheit. „Mit dem Thema Altersarmut beschäftigen wir uns von Beginn an. Ein Blick auf den Langzeitvergleich zeigt, dass sich durchgehend mehr als jeder dritte Befragte dafür fürchtete, dass sein Lebensstandard im Alter sinkt“, sagt Brigitte Römstedt, Leiterin des R+V-Infocenters. „In wirtschaftlich schwierigen Zeiten kletterte diese Angst oft sogar über die 40-Prozent-Marke.“

Auch 2019 bedrückt diese Sorge etwa jeden dritten Deutschen – sowohl Frauen als auch Männer. Größere Unterschiede gibt es in Ost und West: 41 Prozent der Ostdeutschen befürchten, dass sie im Alter knapp haushalten müssen. Im Westen ist die Angst um neun Prozentpunkte geringer. Die unter Zwanzigjährigen sind beim Thema Altersarmut noch relativ sorglos, danach steigt die Angst, sagt Römstedt: „In den mittleren Jahren rückt das Thema Altersvorsorge in den Fokus. Der Blick auf die jährliche Information der Deutschen Rentenversicherung dürfte viele Bundesbürger ernüchtern. Wer allein von der gesetzlichen Rente leben muss, sieht, dass er sich im Alter erheblich einschränken muss.“

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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Infocenter der R+V Versicherung
Brigitte Römstedt
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65189 Wiesbaden
06 11 / 533 – 46 56
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Tag der älteren Menschen: Rente, wo andere Urlaub machen

ARAG Experten sagen, was bei der Rente im Ausland zu beachten ist.

Tag der älteren Menschen: Rente, wo andere Urlaub machen

Am 01.Oktober 2019 begehen wir den internationalen Tag der älteren Menschen. Manchmal heißt er auch Tag der Senioren oder einfach Weltseniorentag. Er wurde 1990 durch die UNO initiiert, um die Leistungen der Älteren zu würdigen. Immer mehr deutsche Rentner zieht es zur Rückschau auf diese Lebensleistung dauerhaft in andere Länder. Sich zur Ruhe setzen, wo andere Urlaub machen? ARAG Experten verraten, was dabei zu beachten ist.

Sie haben die Wahl!
Wer in Deutschland gesetzlich rentenversichert war, steht vor der freien Wahl, wo er seinen Ruhestand verbringen möchte. Die Deutsche Rentenversicherung überweist derzeit rund 1,8 Millionen Renten in über 150 Länder. Wie hoch die Rente im Ausland ausfällt, hing lange davon ab, ob der Rentner seinen Ruhestand vorübergehend oder dauerhaft außerhalb Deutschlands genießt. Doch diese Zeiten sind seit einer Gesetzesänderung im Jahr 2013 vorbei! Rentner, die in Deutschland Ansprüche haben, erhalten ihre Rente auch bei dauerhaftem Umzug ins Ausland in voller Höhe. Voraussetzung ist nur, dass der gewählte Altersruhesitz innerhalb der EU, Islands, Liechtensteins, Norwegens oder der Schweiz liegt oder es sich um ein Land handelt, mit dem Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen geschlossen hat. Nur in Ausnahmefällen wird die Rente eingeschränkt oder gar nicht gezahlt. Rentner, die einen Umzug ins Ausland planen, sollten sich daher am besten rechtzeitig vorher bei der Deutschen Rentenversicherung informieren. Übrigens: Die Deutsche Rentenversicherung übernimmt keine Kursverluste oder Bankspesen, die dadurch entstehen, dass die Rente aus ein ausländisches Konto überwiesen wird. Dadurch entstehende Abzüge gehen daher zu Lasten der Rentenempfänger.

Rente im Ausland bei verminderter Erwerbsfähigkeit?
Die Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit erhalten diejenigen, die aufgrund einer Krankheit oder Behinderung erwerbsgemindert sind, also nicht mehr oder nur eingeschränkt arbeiten können. Ist der Betroffene voll erwerbsgemindert, steht ihm die Rente auch im Ausland zu. Anders, wenn die gesundheitlichen Einschränkungen eine Teilzeitarbeit erlauben, der Arbeitsmarkt in Deutschland dies aber nicht hergibt. Die dann bewilligte volle Erwerbsminderungsrente wird nur weitergezahlt, wenn der Betroffene in einen Mitgliedsstaat der EU, in die Schweiz, nach Norwegen, Liechtenstein, Island oder in Staaten, in denen eine entsprechende bilaterale Regelung mit Deutschland besteht, auswandert. Wer woanders lebt, kommt dagegen oftmals nicht mehr in den Genuss der vollen Erwerbsminderungsrente, sondern erhält eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung, so die ARAG Experten.

Was Sie zum Thema Steuern wissen sollten
Seit dem Jahr 2005 sind auch Rentner steuerpflichtig – egal, ob sie die Rente im Inland oder im Ausland beziehen. Ob die Steuern dabei in Deutschland oder am ausländischen Ruhesitz zu zahlen sind, hängt zunächst vom Wohnsitz ab: Rentner, die nur vorübergehend ins Ausland ziehen oder die neben ihrem Auslandswohnsitz ihren deutschen Wohnsitz behalten, sind in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig und müssen ihre Steuererklärung beim zuständigen deutschen Finanzamt abgeben. Wer dauerhaft ins Ausland zieht, ist dagegen in Deutschland nur noch beschränkt steuerpflichtig. Wo in diesem Fall die Steuern zu zahlen sind, wird durch sogenannte Doppelbesteuerungsabkommen geregelt, die Deutschland mit vielen Staaten geschlossen hat. Ein Nachteil für Rentner, die in Deutschland nur beschränkt steuerpflichtig sind: Sie kommen nicht in den Genuss des steuerlichen Grundfreibetrags von derzeit 9.000 Euro für Ledige und 18.000 Euro für Verheiratete, denn der gilt nur für Steuerzahler, die hier unbeschränkt steuerpflichtig sind. Auch die Vorteile des Ehegattensplittings gibt es für beschränkt Steuerpflichtige nicht. Wer allerdings mehr als 90 Prozent seiner Einkünfte aus Deutschland bezieht, kann den Antrag stellen, in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig zu bleiben – und so auch weiterhin in den Genuss von Grundfreibetrag und Ehegattensplitting kommen. Der Antrag ist beim Finanzamt Neubrandenburg einzureichen, das für alle im Ausland lebenden Rentner zuständig ist.

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Themenabend Altersversorgung: Friday For Future erfordert Anpassungen der persönlichen Spar- und Anlagestrategien

Themenabend Altersversorgung: Friday For Future erfordert Anpassungen der persönlichen Spar- und Anlagestrategien

In der regelmäßigen Veranstaltungsreihe FINANZENLOUNGE bietet die Hamburger Finanzberatungsgesellschaft FORAIM am 7. Oktober um 18:30 Uhr einen Informationsabend zum Thema Altersversorgung an. Ein besonderer Schwerpunkt wird dabei auf eine genaue Betrachtung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen von Friday For Future gelegt.

In der Vergangenheit hat es sich als vorteilhaft erwiesen, folgende sieben Schritte bei der Planung der persönlichen Altersvorsorge zu beachten:

1. Bestandsaufnahme
2. Die persönliche Absicherung als Voraussetzung einer erfolgreichen Altersversorgung
3. Auch andere Lebensziele berücksichtigen
4. Zuschüsse und Steuerersparnisse mitnehmen
5. Welche Spar- und Anlagemöglichkeiten passen zu mir
6. Wie wird sich die Finanzwelt entwickeln und passen meine Sparvorgänge dann noch
7. Die richtige Auswahl der Spar- und Anlagemöglichkeiten

Friday For Future wird mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit Auswirkungen auf nahezu alle Lebensbereiche haben. Dies nicht nur deshalb, weil Greta Thunberg in New York sagte: „Uns kann niemand stoppen“, sondern auch deshalb, weil sie mit der weltweit hohen Resonanz auf ihre Schulstreiks auch einflussreiche Persönlichkeiten wie den UN-Generalsekretär Antonio Guterres neuen Mut und Auftrieb nach jahrelanger Entmutigung gegeben hat. So wird Antonio Guterres von der Zeitung Welt wie folgt zitiert: “ Und plötzlich habe ich gespürt, dass da ein neuer Impuls war, der zunahm. Und der kam zu einem großen Teil von der Jugendbewegung“ (Welt Online 21.9.2019). Aber auch in der professionellen Finanzwelt wird erkannt, dass Klimawandel ein Mega-Thema ist. Laut einer Umfrage der amerikanischen Investmentgesellschaft BNY Mellon Investment Management sehen 93 % der Befragten im Klimawandel eine Risiko für deren Geldanlagen, die in den aktuellen Kursen noch nicht erfasst sind (Citywire 19.9.2019 Studie: Allokationsrisiken Klima und KI forcieren ETF-Wachstum & private Märkte).

Der Besuch der kostenlosen Veranstaltung zeigt Ihnen die Risiken auf, die in unterschiedlichsten Sparform enthalten sind und gibt Tipps für eine Spar und Anlagestrategie, die nicht nur den Sparern nutzt sondern auch unserer Umwelt. Mehr Informationen zur Veranstaltung und Möglichkeit zur Anmeldung

FORAIM ist eine Hamburger Finanzberatungsgesellschaft mit der Erlaubnis zur Vermittlung von Investmentfonds und Versicherungen. Eine ausschliessliche Bindung an bestimmte Investmentfondsgesellschaften und Versicherungsgesellschaften besteht nicht. FORAIM berät seit über 25 Jahren vorwiegend Privatkunden jeder Altersstufe und mit unterschiedlichem Vermögens- und Einkommenshintergrund.

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Das Rentenniveau muss immer stärker sinken

Das Rentenniveau muss immer stärker sinken

(Bildquelle: Bernd Liebl, Magdeburg)

Immer mehr Rentner müssen Sozialleistungen beantragen. Das ist dann eine äußerst bittere Pille, wenn gegebenenfalls vorhandene private Zusatzvorsorge anscheinend ebenso nicht ausgereicht und nun auf die Grundsicherung angerechnet wird. Aktuellen Zahlen zufolge, bekommen ca. eine halbe Million Senioren die Grundsicherung, weil deren Altersrente geringer als das Sozialhilfeniveau ausfällt.

Angespornt von der Politik und dem omnipräsenten Tenor, man müsse privat vorsorgen, wurden die Arbeitnehmer in Geldwerte wie Lebens- oder Rentenversicherungen getrieben. Doch diese Geldwertprodukte erwiesen sich als keineswegs zielführend. Absolut nachvollziehbar, dass die meisten dieser Verträge nicht bis zum Schluss laufen, da sie vorzeitig gekündigt oder stillgelegt werden. Und trotzdem das so läuft, werden diese Produkte bislang als Zusatz zur Altersvorsorge propagiert und entsprechend häufig verkauft. Hierbei mangelt es eindeutig an ausgewogener Aufklärung.

Wer heutzutage noch glaubt, mit Lebensversicherung & Co. etwas für den Ruhestand tun zu können, wird früher oder später bemerken, dass er einem Märchen aufgesessen ist. Die Anbieter wie Banken und Versicherungen halten ihre Kunden systematisch unten, um selbst Profite zu generieren. Langfristige Vorsorge ist nie effektiv, wenn diese auf Geldwerte aufgebaut wird. Sachwerte sind der einzig mögliche Weg, zu Vermögen zu kommen. Eine gute Zusammenstellung aus unterschiedlichen Sachwertstrategien mit einer ausreichenden Verteilung eröffnet wenigstens die Chance auf einen gesicherten Lebensabend.

Die Klassiker sind Edelmetalle. Die Vergangenheit zeigt eindrucksvoll, dass die Besitzer Edelmetallen Krisen besser meisterten als diejenigen, die auf Geldwerte setzten. Sehr praktisch ist, dass man heutzutage ganz gut mit unterschiedlichen Edelmetallen streuen kann.

Leicht in Bezug auf Diversifikation ist es bei den Edelmetallen. Gold hat sich dabei sehr bewährt. Man muss bei Edelmetallen jedoch nicht nur auf Gold bauen, sondern kann auch andere Metalle favorisieren, die durch ihre Eigenschaften eine hohe Nachfrage in Industrie, Medizin usw. besitzen. Rohstoffe sind nicht unbegrenzt verfügbar und somit wertbeständig. Die PIM Gold GmbH bietet als Händler für Edelmetalle die Möglichkeit, sich an vier der nachgefragtesten Edelmetalle zu beteiligen, nämlich Gold, Silber, Platin und Palladium. Schwerpunkte liegen jedoch auf den beliebtesten Edelmetallen, Gold und Silber.

Eine Kaufentscheidung bei Edelmetallen ist übrigens leicht. Entscheidet man sich z.B. mit einem festen Monatsbeitrag regelmäßig zu kaufen, ist der beste Zeitpunkt jederzeit gegeben. Durch den Einsatz eines konstanten Geldbetrages kauft man immer richtig ein. Wenn die Preise vergleichsweise hoch sind, erhält man automatisch weniger Edelmetall und wenn die Preise niedrig sind, kauft man entsprechend mehr Edelmetall ein. Auf Dauer kann man so einen stattlichen Edelmetallbestand aufbauen.

Die Herstellungskosten für kleine Barren/Münzen sind im Verhältnis zum Materialwert um ein Einiges höher als für größere Barren/Münzen, da sich da die Herstellungskosten besser verteilen können. Gold hat eine hohe Wertdichte. Um große Barren wie z. B. 1 kg Gold zu kaufen muss man also einen entsprechend hohen Kaufpreis zur Verfügung haben. Wer das nicht kann, muss kleinere Stückelungen erwerben oder monatlich ansparen.

Die PIM GOLD GmbH mit Geschäftsführer Mesut Pazarci, aus Heusenstamm nahe der Finanzmetropole Frankfurt am Main ermöglicht den physischen Kauf der Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium. Somit können die Vorteile verschiedener Edelmetalle miteinander vereint werden. Die kostengünstige Lagerung im Zollfreilager ermöglicht es den Kunden der PIM, jederzeit ihre Edelmetalle in physischer Form abzuholen und mit nach Hause zu nehmen. Mehr Sicherheit geht nicht.

Die PIM GOLD GmbH ist einer der führenden Edelmetalllieferanten in Deutschland und auch in Europa. Der Markt der Edelmetallraffinerien und -großhändler ist überschaubar. PIM GOLD zeichnet sich im Wettbewerb durch seine Flexibilität, seine Vielfalt und vor allem durch seine guten Preise aus.

Seit der Gründung im Jahr 2008 hat sich innerhalb der jungen Firmenhistorie vieles verändert. Schritt für Schritt und Jahr für Jahr entwickelt sich das Wachstum unseres Unternehmens immer weiter und das mit großem Erfolg.

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Was darf ein Rentner hinzuverdienen?

ARAG Experten erklären Ihnen alles, was Recht ist

Was darf ein Rentner hinzuverdienen?

Die Zahl der Ruheständler, die einer geregelten Arbeit nachgehen, steigt stetig. Laut den neuesten Zahlen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hatten 2018 rund 1,45 Millionen Rentner einen Job. Mehr als jemals zuvor. Und der Trend hält an. Wichtig sind dabei die Hinzuverdienstgrenzen – je höher diese ausfallen, desto mehr Geld kann dem Rentner insgesamt zur Verfügung stehen. Die ARAG Experten erklären Ihnen die Regeln rund um den Hinzuverdienst zur Rente.

Das Wichtigste: Dürfen Rentner einen Nebenjob haben?
Die gute Nachricht: Ja, es ist erlaubt, als Rentner einen Nebenjob zu haben. Haben Sie die Regelaltersgrenze noch nicht erreicht, müssen Sie Ihre Beschäftigung allerdings dem Rentenversicherungsträger melden. Egal, wie alt Sie sind, müssen Sie Ihre Einnahmen zudem versteuern, wenn es sich nicht um einen Minijob handelt und Sie zusammen mit Ihrer Rente über dem Grundfreibetrag liegen.

Seit dem 1. Juli 2017 ist der Hinzuverdienst zur Rente deutlich flexibler geregelt, als dies bislang der Fall war. Mit Einführung der sogenannten „Flexi-Rente“ sind die festen Hinzuverdienstgrenzen entfallen. Stattdessen können Rentner vor Erreichen der Regelaltersgrenze 6.300 Euro pro Jahr anrechnungsfrei hinzuverdienen. Von dem darüber liegenden Verdienst werden 40 Prozent auf die Rente angerechnet. Das gilt auch für Erwerbsminderungsrenten. Die bisherigen starren Teilrentenstufen und Verdienstgrenzen sind dadurch entfallen. Alternativ haben Sie nach der Neuregelung die Möglichkeit, die Höhe Ihrer Teilrente von vorneherein selbst festzulegen. Sie muss mindestens zehn Prozent Ihrer Vollrente betragen. Daraus ergibt sich dann gleichzeitig Ihre individuelle Hinzuverdienstgrenze. Auskunft über die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten im Hinblick auf Teilrente und Hinzuverdienst gibt Ihnen Ihr Rentenversicherungsträger. Für einen ersten Überblick haben wir die wichtigsten Regeln für Sie zusammengestellt.

Müssen für den Hinzuverdienst Steuern gezahlt werden?
Wenn Sie mehr als 450 Euro im Monat hinzuverdienen, sind Sie sozialversicherungspflichtig und müssen Ihre zusätzlichen Einnahmen versteuern – vorausgesetzt, Ihre Rente und Ihr Nebenverdienst liegen insgesamt über dem steuerlichen Grundfreibetrag.

Keine Hinzuverdienstgrenze bei Regelaltersrente
Sie haben die Regelaltersgrenze erreicht und beziehen nun eine Altersrente? Dann dürfen Sie grundsätzlich unbegrenzt zu Ihrer Rente hinzuverdienen. Ihre monatliche Rentenzahlung wird nicht beeinflusst. Sie sind auch nicht verpflichtet, Ihre Beschäftigung Ihrem Rentenversicherungsträger zu melden. Unter Umständen müssen Sie Ihre zusätzlichen Einnahmen aber versteuern.

Rente vor Erreichen der Regelaltersgrenze
Im Fall einer vorgezogenen Altersrente, beispielsweise der Rente mit 63, wird Ihnen die Rente bis zu einem jährlichen Hinzuverdienst von 6.300 Euro als Vollrente ausgezahlt, d. h. Sie erhalten Ihre Rente in voller Höhe ausbezahlt. Diese Grenze gilt in den alten und neuen Bundesländern gleichermaßen. Den Nebenjob und Ihren Verdienst müssen Sie Ihrem Rentenversicherungsträger melden. Erreichen Sie die Regelaltersgrenze, können Sie wiederum unbegrenzt hinzuverdienen.

Was passiert, wenn der Hinzuverdienst größer ist?
Das ist ganz einfach: Liegt Ihr Hinzuverdienst über der gesetzlich geregelten Hinzuverdienst-Grenze von 6.300 Euro im Jahr, wird etwas von Ihrer Rente abgezogen. Und zwar 40 Prozent des Betrages, der über 6.300 Euro hinausgeht. Je nachdem wie viel Sie hinzuverdient haben, erhalten Sie dann weniger Rente oder sogar gar keine.

Ein Beispiel:
Sie beziehen eine vorgezogene Altersrente von 900 Euro im Monat. Daneben verdienen Sie in Ihrem Job noch monatlich 1.400 Euro. Das ergibt einen Jahresverdienst von 16.800 Euro. Wird der Freibetrag von 6.300 Euro abgezogen, bleiben noch 10.500 Euro. Auf den Monat umgerechnet, sind das 875 Euro. 40 Prozent davon, also 350 Euro, werden auf Ihre Rente angerechnet. Sie erhalten deshalb nur noch eine monatliche (Teil-)Rente von 550 Euro ausbezahlt.

Kann unbegrenzt zur Rente hinzuverdient werden?
Nein, denn der Gesetzgeber hat mit dem Flexirenten-Gesetz eine persönliche Obergrenze für den Hinzuverdienst eingeführt. Für den sogenannten Hinzuverdienstdeckel wird Ihr höchstes Einkommen aus den letzten 15 Kalenderjahren vor Beginn der Altersrente herangezogen. Die Entgeltpunkte dieses Jahres werden mit der jeweils geltenden monatlichen Bezugsgröße multipliziert. Liegen gekürzte Rente und Hinzuverdienst zusammen darüber, wird der übersteigende Verdienst zu 100 Prozent auf die Teilrente angerechnet.

Hätten Sie in dem oben genannten Beispiel einen individuellen Hinzuverdienstdeckel von 1.800 Euro, würde Ihr Hinzuverdienst zusammen mit Ihrer Teilrente (1.400 Euro + 550 Euro = 1.950 Euro) diesen Betrag um 150 Euro überschreiten. Ihre Teilrente würde sich also um 150 Euro auf 400 Euro reduzieren. Gut zu wissen: Da die monatliche Bezugsgröße in der Rentenversicherung jährlich erhöht wird, kann sich auch der Hinzuverdienstdeckel entsprechend nach oben ändern, so ARAG Experten.

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Berufsunfähigkeitsrente für Apotheker abgelehnt – Was tun?

Apotheker aus dem Raum Niedersachen, Sachsen-Anhalt und der Freien und Hansestadt Hamburg aufgepasst bei Forderung der Berufsunfähigkeitsrente. Rechtsanwältin reicht für Mandant Klage ein, Verwaltungsgericht entscheidet zu Gunsten des Apothekers.

Berufsunfähigkeitsrente für Apotheker abgelehnt - Was tun?

Berufsunfähigkeitsrente für Apotheker abgelehnt (Bildquelle: @pixabay)

„Im Falle einer Berufsunfähigkeit wird oft eine Berufsunfähigkeitsrente mit dem Argument, dass die Therapiemöglichkeiten noch nicht ausgeschöpft seien, abgelehnt. Dieses entspricht aber nicht der aktuellen Rechtslage. Die Berufsunfähigkeitsrente ist zu gewähren und entfällt nur, wenn man aufgefordert wird, an einer Therapie mitzuwirken“, erläutert die Hamburger Rechtsanwältin Dr. Christiane C. Yüksel.

Apotheker sucht nach Ablehnung der Berufsunfähigkeitsrente Hilfe

In der Kanzlei Dr. Yüksel meldete sich ein Apotheker, der eine Berufsunfähigkeitsrente beantragt hat. Diese wurde von der Apothekerversorgung Niedersachen mit Bescheid vom 30.07.2018 abgelehnt. Als Begründung wurde darauf abgestellt, dass der betroffene Mandant zwar zurzeit berufsunfähig sei, aber die zumutbaren erfolgsversprechenden Therapiemöglichkeiten nicht ausgeschöpft seien. Deshalb wurde letztendlich der Antrag abgelehnt.

Rechtsanwältin Dr. Yüksel hat Klage für den Mandanten eingereicht und am 02.08.2019 fand vor dem Verwaltungsgericht Hamburg der Termin statt. Rechtsanwältin Dr. Yüksel argumentiert, dass die Rechtsprechung zur Berufsunfähigkeit nur bedingt heranzuziehen ist, da es auf die Satzung ankäme und hier Apothekerverordnung Niedersachsen §17 Abs. 4 auszulegen ist. Die Therapiemöglichkeit betrifft nicht die Frage der Berufsunfähigkeit. Das Verwaltungsgericht hat dem Kläger Recht gegeben. Die Beklagte Apothekerversorgung Niedersachsen hat sich bereit erklärt, dem Kläger die Berufsunfähigkeitsrente zu gewähren.

Der Apothekerversorgung Niedersachen gehören alle Kammermitglieder der Apothekerkammer Hamburg und der Apothekenkammer Sachsen-Anhalt an

In der Alterssicherungsordnung der Apothekerversorgung Niedersachen ist im § 17 Berufsunfähigkeitsrente wie folgt geregelt:

„(1) 1Jedes Mitglied der Apothekerversorgung, das mindestens für einen Monat seine Versorgungsabgabe geleistet hat und das infolge eines körperlichen Gebrechens oder wegen Schwäche seiner körperlichen oder geistigen Kräfte zur Ausübung des Apothekerberufs unfähig ist und deshalb seine gesamte pharmazeutische Tätigkeit einstellt, erhält auf Antrag eine Berufsunfähigkeitsrente, wenn die Arbeitsunfähigkeit länger als 90 Tage dauert. 2Die Rentenzahlung beginnt mit dem Monat der Antragstellung. ‚Die Rente kann zeitlich befristet und auf Antrag des Mitgliedes verlängert werden, wenn es nachweist, dass die für die Rentengewährung maßgebenden Gründe noch vorliegen. 4Die pharmazeutische Tätigkeit gilt nicht als eingestellt, solange die Apotheke durch einen Vertreter geführt wird oder Anspruch auf Lohnfortzahlung besteht.

(2) ‚Über den Antrag auf Erteilung einer Berufsunfähigkeitsrente sowie über die Verlängerung einer Berufsunfähigkeitsrente entscheidet der Verwaltungsausschuss. 2Mit dem Antrag ist ein Bericht des behandelnden Arztes einzureichen. ‚Die Berufsunfähigkeit wird durch zwei voneinander unabhängige Gutachter festgestellt, die beide von der Apothekerversorgung bestimmt werden. 4Der Ausschuss kann in eindeutigen Fällen von der Bestimmung eines zweiten Gutachters absehen. ‚Er kann in anderen Fällen das Gutachten durch die Einschaltung weiterer Fachrichtungen ergänzen lassen. ‚Die Kosten des Erstgutachtens trägt der Antragsteller, die Kosten des Zweitgutachtens die Apothekerversorgung.“

Fazit: Apotheker aus dem Raum Niedersachen, Sachsen-Anhalt und der Freien und Hansestadt Hamburg aufgepasst!

Im Falle einer Berufsunfähigkeit wird oft eine Berufsunfähigkeitsrente mit dem Argument, dass die Therapiemöglichkeiten noch nicht ausgeschöpft seien, abgelehnt. „Die Begründung war in diesem Fall, dass der betroffene Mandant zwar berufsunfähig sei, er aber die Therapiemöglichkeiten nicht ausgeschöpft seien“, erläutert die Hamburger Rechtsanwältin Dr. Christiane Yüksel. Der betroffene Apotheker ist dankbar. Für ihn war der Weg der Klage erfolgreich und zielführend.

V.i.S.d.P.:

Dr. Christiane Canan Yüksel
Rechtsanwältin und Fachanwältin für Strafrecht
Holstenwall 13
20355 Hamburg
Telefon: +49 (0)40 34107731
Telefax: +49 (0)40 34107798
E-Mail: dr.yüksel@mail.de

Zweigstellen Berlin:
Beusselstrasse 20
10553 Berlin
Telefon: +49 (0)30 91901021
E-Mail: dr.yüksel@mail.de

Malteserstrasse 170
12277 Berlin
Telefon: +49 (0)30 221922017
E-Mail: dr.yüksel@mail.de

Die Kanzlei Dr. Yüksel wird seit zwei Jahrzehnten von Rechtsanwältin Dr. Christiane C. Yüksel erfolgreich geführt, die ihre Mandanten bundesweit und falls nötig durch alle Instanzen vertritt. Rechtsanwältin Dr. Christiane C. Yüksel bringt ihre langjährige Erfahrung in der Strafverteidigung und als ehemalige Dozentin für Jugendstrafrecht an der Hamburger Universität in jedes Mandatsverhältnis ein. Die Kanzlei Dr. Yüksel hat den Hauptsitz in Hamburg und zwei Niederlassungen in Berlin.

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Die 7 Schritte zur optimalen Altersvorsorge in 2 Stunden

Informationsveranstaltung in Hamburg

Die 7 Schritte zur optimalen Altersvorsorge in 2 Stunden

(Bildquelle: Bild: Lindsay Henwood co unsplash.com)

Aufgrund der langjährigen Erfahrung in der Finanzplanung von Kunden jedes Alters und fast jeder Einkommenssituation hat die Finanzberatungsgesellschaft FORAIM in Hamburg 7 Schritte als Voraussetzung für einen erfolgreichen Aufbau einer Altersversorgung herausgearbeitet. Wie sich die einzelnen Schritte umsetzen lassen, wird auf der Informationsveranstaltung zur Altersvorsorge in der Rothenbaumchaussee 3 in Hamburg am Montag, den 26. August, um 18:30 Uhr umfassend dargestellt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist aber erforderlich.

Die 7 Schritte:

Bestandsaufnahme
Die persönliche Absicherung als Voraussetzung einer erfolgreichen Altersversorgung
Auch andere Lebensziele berücksichtigen
Zuschüsse und Steuerersparnisse mitnehmen
Welche Spar- und Anlagemöglichkeiten passen zu mir
Wie wird sich die Finanzwelt entwickeln und passen meine Sparvorgänge dann noch
Die richtige Auswahl der Spar- und Anlagemöglichkeiten

Schritt 1: Bestandsaufnahme

In diesem Schritt gilt es zu klären: Wo stehen Sie? Was ist Ihr persönliches Plus und Minus für Ihre Altersvorsorge?
Ohne genau zu betrachten, was Sie an Vermögen schon haben oder eventuell noch erben könnten, wird eine Planung der Altersvorsorge nicht optimal sein. Beziehen Sie bei der Planung auch schon bestehende Sparverträge und sonstige Vermögenswerte ein. Auch wenn Ihnen diese auf den ersten Blick nicht optimal erscheinen, können Sie zur Diversifikation beitragen. Im Laufe unserer Veranstaltung erfahren Sie welche Vor- und Nachteile unterschiedlichste Sparvorgänge haben. Mit diesem Wissen können Sie auch Bestehendes optimieren.

Schritt 2: Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Altersvorsorge

In der Regel wird es für eine erfolgreiche Altersvorsorge wichtig sein, über Jahre hinaus möglichst gleichmäßig zu sparen. Sie können dann sowohl den Zinseszins-Effekt, als auch den cost-average-Effekt nutzen. Letzteres ist besonders wichtig, wenn Sie ihr Geld auch in Aktien anlegen möchten. Gleichmäßiges Sparen setzt aber voraus, dass Sie auch bei längerer Krankheit über ausreichendes Einkommen verfügen möchten. Hier gibt es vielfältige Möglichkeiten der Absicherung. Erfahren Sie, welche Möglichkeit für Sie persönlich sinnvoll ist.

Schritt 3: Es gibt auch noch andere Ziele im Leben

Sparen für ein ausreichendes Einkommen im Alter kann und sollte auch andere und weitere Lebensziele berücksichtigen. Hier ist es wichtig, ausreichende Flexibilität zu wahren. Welche Sparvorgänge besonders flexibel sind und welche Sparmöglichkeiten sich auch zur Verwirklichung anderer Lebensziele eignen, erfahren Sie auf unserer Veranstaltung.

Schritt 4: Zuschüsse und Steuerersparnisse mitnehmen

Während der Veranstaltung erfahren sie auch, was „Berlin“ Ihnen bim Aufbau einer ergänzenden Altersvorsoge dazu gibt. Sie erfahren, wie viel Vorteile Ihnen Riesterverträge und die Rürup-Rente bringen. Gerade in Zeiten extrem niedriger Zinsen, können diese Sparformen besonders punkten. Bei einigen Verträgen können Sie sogar teilweise an einer positiven Entwicklung der Aktienbörsen teilhaben, ohne die Risiken von Aktienanlagen einzugehen. Auch der Erwerb vermieteter Immobilien kann unter steuerlichen Gesichtspunkten interessant sein. Vorteile, Nachteile und Risiken all dieser Möglichkeiten werden umfassend und verständlich dargestellt.

Schritt 5: Welche Spar- und Anlagemöglichkeiten passen zu Ihnen?

Bei den Themen Rendite oder Sicherheit setzt jeder eine andere Priorität. Eine hohe Rendite und absolute Sicherheit gibt es nicht zusammen. Bevor Sie sich entscheiden, sollten Sie aber die tatsächlichen Renditechancen und die jeweiligen Verlustmöglichkeiten kennen lernen. Für unterschiedlichste Spar- und Anlageformen zeigen wir Ihnen die historischen Renditen und die jeweiligen Verluste auf. Wir zeigen Ihnen aber auch, in welchem Zeitraum Sie Verluste wieder wettmachen konnten. Mit diesem Wissen können Sie besser abschätzen, welche Chancen Sie wahrnehmen möchten.

Schritt 6: Die Zukunft der Finanzwelt

Gerade in heutigen Zeiten wird sich jeder, der sich entscheidet für die Rente vorzusorgen, fragen: Wie wird sich die Finanzwelt entwickeln und passen meine Sparvorgänge dann noch? Eine sichere Prognose der Zukunft kann Ihnen niemand geben. Seriöse zukunftsgerichtete Spar- und Anlagestrategien bauen daher auf unterschiedliche Zukunftszenarien auf. Um aber überhaupt mögliche zukünftige Entwicklungen zu erkennen, ist umfassendes volkswirtschaftliches Grundwissen notwendig. Auf der Veranstaltungen zeigen wir Ihnen Zusammenhänge auf und nennen auch die Risiken, die nicht in der Zeitung stehen.

Schritt 7: Die richtige Auswahl der Spar- und Anlagemöglichkeiten

Das Problem ist nicht, dass es keine Alternativen zum Sparbuch gibt, sondern dass es zu viele gibt. Nach dem Besuch der Veranstaltung ist dies aber kein Problem mehr. Wir zeigen Ihnen auf, welche Möglichkeiten es alles gibt, welche Chancen dabei bestehen und welchen Risiken dort lauern. Alles mit Zahlen unterlegt und Sie werden auch erfahren, welche Kosten mit welcher Form der Geldanlage verbunden sind.

Anmeldungen sind über folgenden Link möglich: Informationsabend zur Altersvorsorge

Die Hamburger Gesellschaft FORAIM berät zur privaten Finanzplanung und verfügt über ausgesprochene volkswirtschaftliche Expertise. Als nicht gebundener Finanz-, Versicherungs- und Immobilienmakler kann FORAIM seinen Kunden unter anderem Investmentfondsanlagen, Immobilien und Versicherungslösungen vermitteln.
Das Motto von FORAIM lautet: Fachliche Kompetenz und ein kritisches Denken auch weit über den Tellerrand hinaus und abseits des Mainstream müssen sich nicht ausschließen.

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Immobilienverrentung als Chance für junge Kapitalanleger

Immobilienverrentung als Chance für junge Kapitalanleger

-84 Prozent der Deutschen wünschen sich ein Eigenheim
-Das Nießbrauchrecht bietet Chancen auf dem engen Immobilienmarkt

München, 23. Juli 2019 – 84 Prozent der Deutschen wünschen sich ein Eigenheim, wie eine Studie von Civey zeigt. Viele dieser potenziellen Immobilienbesitzer leiden derzeit jedoch unter dem engen Markt. Die Preise stiegen 2018 an den Top-7-Standorten durchschnittlich um bis zu 10,8 Prozent auf bis zu 7.837 Euro pro Quadratmeter in der teuersten Stadt München. Ein Umstand, der den Eigenheimkauf laut der HausplusRente GmbH, dem führenden Anbieter für Immobilienverrentung, sehr schwierig oder sogar unerschwinglich macht.

Senioren steigern ihr Einkommen durch Immobilienrente

„Ein junges Paar, das in den nächsten 10-15 Jahren eine perspektivische Vergrößerung der Familie und des Haushalts plant, kann derzeit auf dem engen Markt kaum ein erschwingliches Eigenheim finden“, kommentiert Otto Kiebler, Gründer und Geschäftsführer von HausplusRente. „Gleichzeitig befindet sich ein großer Teil des Immobilienbestands in den Händen von Senioren, die sich zusätzliche liquide Mittel wünschen, etwa um die Barrierefreiheit der eigenen vier Wände sicherzustellen oder sich einfach nur den Lebensabend zu versüßen.“

Eine repräsentative Umfrage von YouGoV im Auftrag der HausplusRente GmbH bestätigt diesen Eindruck. So haben 40 Prozent der Eigenheimbesitzer in Deutschland gar keine Ambitionen, ihr Eigenheim zu vererben, möchten jedoch das gebundene Kapital der Immobilie nutzen, um etwa dringend notwendige Reparaturen am Haus durchzuführen.

HausplusRente beobachtet eine steigende Nachfrage nach Angeboten, die Ruheständler mit dem Wunsch nach Liquidität mit potenziellen Immobilienbesitzern zusammenbringen. Allein der Anbieter für Immobilienverrentung hat im Jahr 2019 seine sechste Niederlassung in Deutschland eröffnet.

Lebenslang in der Immobilie wohnen dank Verrentung nach Nießbrauchrecht

Die Münchener bieten ein Immobilienverrentungskonzept auf Basis des deutschen Nießbrauchrechts an. Das heißt: Der Immobilienbesitzer veräußert seine Immobilie und erhält ein im Grundbuch eingetragenes lebenslanges Nutzungsrecht. Das Konzept geht also über den Hausverkauf mit Wohnrecht weit hinaus: Der Nießbrauchnehmer bleibt wirtschaftlicher Eigentümer bis zu seinem Tode und kann die Immobilie beispielsweise auch vermieten.

Der Investor, der die Immobilie erwirbt, bezahlt dafür einen Kaufpreis, der sich aus dem Marktwert minus den kalkulierten Mietzins berechnet. Im Falle eines 70-jährigen Immobilieneigentümers würde der Kaufpreis abzüglich des Nießbrauchwerts bei etwa 50 Prozent des Gutachtenwerts liegen. In der Regel wird eine Einmalzahlung vorgenommen, doch auch ein Hausverkauf auf Rentenbasis ist möglich. In dem Fall zahlt ein exklusiver Versicherungspartner von HausplusRente dem Nießbrauchnehmer einen monatlichen Betrag.

„Von dem Modell profitieren alle Beteiligten. Der Ruheständler kann das in der Immobilie gebundene Kapital nutzen und muss trotzdem nicht sein Eigenheim verlassen. Der Investor kann, zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage, eine Immobilie weit unter Marktwert erwerben. Eine Chance für Anleger und jüngere Familien mit einem längeren Investitionshorizont“, fasst Otto Kiebler zusammen.

Über die HausplusRente GmbH
HausplusRente bietet der Generation 65+ seit 2009 die Möglichkeit der Verrentung des Eigenheims. HausplusRente verfügt über Büros in München, Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Freiburg und Augsburg. Weitere Filialen in deutschen Großstädten sind geplant. Das Verrentungsangebot von HausplusRente wurde in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Experten wie Notaren, Wirtschaftsprüfern, Immobiliengutachtern und Aktuaren entwickelt und ist auf die Bedürfnisse deutscher Ruheständler zugeschnitten. Die Basis des Konzeptes ist das deutsche Nießbrauchrecht (Bürgerliches Gesetzbuch §§ 1030 ff), das sich seit mehr als 600 Jahren in Deutschland bewährt hat. Die Immobilie wird unter Vorbehalt des lebenslangen Nießbrauchs verkauft. Dieses Nießbrauchrecht wird im Grundbuch an erster Rangstelle eingetragen. Die Rechte an der Immobilie sind damit für den Verkäufer lebenslang gesichert. Seit 2009 hat HausplusRente bereits mehr als 2.000 Ruheständler beraten und mehrere hundert Immobilienverrentungen mit einem Verkehrswert von insgesamt mehr als 100 Millionen Euro begleitet. Weitere Informationen finden Sie unter www.hausplusrente.de

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HausplusRente bietet der Generation 65+ seit 2009 die Möglichkeit der Verrentung des Eigenheims. HausplusRente verfügt über Büros in München, Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Freiburg und Augsburg. Weitere Filialen in deutschen Großstädten sind geplant. Das Verrentungsangebot von HausplusRente wurde in Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Experten wie Notaren, Wirtschaftsprüfern, Immobiliengutachtern und Aktuaren entwickelt und ist auf die Bedürfnisse deutscher Ruheständler zugeschnitten. Die Basis des Konzeptes ist das deutsche Nießbrauchrecht (Bürgerliches Gesetzbuch §§ 1030 ff), das sich seit mehr als 600 Jahren in Deutschland bewährt hat. Die Immobilie wird unter Vorbehalt des lebenslangen Nießbrauchs verkauft. Dieses Nießbrauchrecht wird im Grundbuch an erster Rangstelle eingetragen. Die Rechte an der Immobilie sind damit für den Verkäufer lebenslang gesichert. Seit 2009 hat HausplusRente bereits mehr als 2.000 Ruheständler beraten und mehrere hundert Immobilienverrentungen mit einem Verkehrswert von insgesamt mehr als 100 Millionen Euro begleitet. Weitere Informationen finden Sie unter www.hausplusrente.de

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Neuerungen beim Midijob

Neuerungen beim Midijob

Ab 1. Juli dürfen Midijobber bis zu 1.300 Euro verdienen (Bildquelle: Raphaela4you)

Minijobs bis zu einem monatlichen Einkommen von 450 Euro sind in der Bevölkerung allseits bekannt. Doch der große Bruder der geringfügigen Beschäftigungen, der Midijob, ist weitestgehend unbekannt. Bis dato dürfen Midijobber maximal 850 Euro pro Monat verdienen, um in den Genuss von reduzierten Sozialversicherungsbeiträgen zu kommen. Zum 01.07.2019 wird die Gleitzone kräftig ausgeweitet, so dass Midijobber nun bis zu 1.300 Euro pro Monat verdienen dürfen.

Gleitzone neu definiert

Die bisherige Gleitzone zwischen 450,01 und 1.300 Euro heißt künftig Übergangsbereich. Für bis zu 450 Euro Monatseinkommen gilt für Arbeitnehmer die volle Sozialversicherungsbefreiung, sofern man sich von der Rentenversicherung hat befreien lassen. Im Übergangsbereich fallen dann Sozialversicherungsbeiträge an. So steigt die Belastung der Arbeitnehmer gekoppelt an ihren Verdienst langsam an. Erst mit 1.300 Euro pro Monat werden die vollen Beiträge in die Sozialkassen abgeführt.

Durch die Anhebung des zulässigen Einkommens profitieren insgesamt ca. 3,5 Millionen Beschäftigte mit einem geringen Einkommen von den niedrigeren Sozialversicherungsbeiträgen. Das sind 1,2 Millionen Beschäftigte mehr als bisher. Den Sozialversicherungen entgehen dadurch 500 Millionen Euro. Arbeitgeber zahlen bei Midijobbern hingegen den vollen Beitrag.

Rentenansprüche angehoben

„Der größte Vorteil dieser Reform jedoch ist, dass Midijobber trotz der Entlastung bei den Beiträgen die gleichen Rentenansprüche erwerben, so als ob sie den vollen Arbeitnehmeranteil in die Rentenkasse einbezahlt hätten“, erklärt Robert Dottl, Vorstandsvorsitzender der Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. Die Entgeltpunkte für die künftige Rente werden ab sofort auf Basis der tatsächlichen Lohnhöhe erworben. Von dieser Reform profitieren in erster Linie Frauen mit Teilzeitjobs. Sie werden bei den Abgaben entlastet und bekommen dafür die volle Rentenanwartschaft.

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Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 320 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit über 650.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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Älterwerden war nie schöner

Den Ruhestand im Kurort Bad Gögging genießen

Noch nie meldeten sich so viele Senioren im Fitnesstudio an wie heutzutage. Auch das ­bestätigt: 70 ist das neue 60. Best-Ager sind fitter und gesünder als Gleichaltrige vor 20 Jahren. Doch nicht nur Sport, auch Reisen und Wellness tragen dazu bei. Vor diesem Hintergrund bietet auch das „The Monarch Hotel“ in Bad Gögging einiges für diese Altersgruppe.

Endlich ist es geschafft: Das stressige Arbeitsleben neigt sich dem Ende zu und der wohlverdiente Ruhe­stand steht vor der Tür. Wie dieser neue Lebensabschnitt verbracht wird, ist natürlich jedem selbst überlassen. Doch eines steht unumstritten fest: Aktiv und gesund will man bleiben, um die Renten-Zeit so lange wie möglich zu genießen. Und so gehört auch das Bild von auf der Couch sitzenden Senioren längst der Vergangenheit an.

Fit und erholt im Ruhestand
Um im Alter leistungsfähig zu bleiben, spielen eine gesunde Ernährung und vor allem regelmäßige Bewegung eine große Rolle. Daneben sorgen vor allem kleine Auszeiten vom Alltag für ein ausgeglichenes Wohl­be­finden. Das weiß auch das „The Monarch Hotel“ in Bayerns einzigartigem Kurort Bad Gögging, und bietet der Altersgruppe ab 60 so einiges, das ihnen das Leben versüßt. Das Angebot des Hauses geht dabei weit über die reguläre Nutzung des „The Monarch SPA“ mit Thermal-Innen und Außenpool, Sauna sowie Infrarot- und Fitnessraum hinaus. Best-Ager können nachmittags beispielsweise an einem Wassergymnastik-Kurs teilnehmen. Dieser Sport ist auch deshalb so vorteilhaft für Rentner, weil er die Gelenke schont und dadurch den ganzen Körper entlastet. Für Entspannung sorgt hinterher eine klassische Massage oder eine Naturmoorpackung für den Rücken. Stärken kann man sich zwischendurch mit Kaffee und Kuchen oder im Anschluss bei einem vitaminreichen Abendessen. Weitere Infos und Buchung unter www.monarchbadgoegging.com.

Autor: bfs
Bilder: The Monarch Hotel

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Pilot: verkürzte Steuererklärung für Rentner und Pensionäre

Pilot: verkürzte Steuererklärung für Rentner und Pensionäre

Weniger Aufwand mit der verkürzten Steuererklärung (Bildquelle: contrastwerkstatt)

Mit Beginn des Ruhestands ist für viele die Steuererklärung noch nicht abgehakt. In vier Bundesländern wurde ein Pilotprojekt zur Vereinfachung der Steuererklärung für Rentner und Pensionäre gestartet. Seit dem 2. Mai 2019 kann in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und Sachsen die sogenannte „Erklärung zur Veranlagung von Alterseinkünften“ anstatt einer umfänglichen Einkommensteuererklärung eingereicht werden. Das verkürzte zweiseitige Formular berücksichtigt jedoch nur die gängigsten absetzbaren Aufwendungen von Ruheständlern. „Wer darüber hinaus Aufwendungen geltend machen möchte, die elektronische Abgabe bevorzugt oder weitere Einkünfte neben der Rente oder Pension hat, dem bleibt die bisherige vollständige Steuererklärung nicht erspart“, so Robert Dottl, Vorstandsvorsitzender der Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. (Lohi).

Vorhandene Daten sind nicht einzutragen

Die dem Finanzamt bereits von Dritten elektronisch übermittelten Daten, wie die Renteneinkünfte, Pensionen oder Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge, werden automatisch in die Steuererklärung übernommen. Bei Erhalt des Steuerbescheids sollten diese Daten unbedingt nochmal nachgeprüft werden. Fehler zu Lasten des Steuerzahlers sollten im eigenen Interesse gemeldet werden, Fehler zugunsten des Steuerpflichtigen müssen jedoch verpflichtend den Finanzbehörden gemeldet werden. Wer beispielsweise weitere Einkünfte aus einer Nebentätigkeit erzielt hat – pauschal besteuerte Minijobs bleiben dabei außen vor – oder Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung generieren konnte, der kann von der verkürzten Steuererklärung nicht profitieren.

Nur standardisierte Fälle sind möglich

Folgende Aufwendungen können in die beiden Papiervordrucke, die bei den teilnehmenden Finanzämtern aufliegen, eingetragen werden: Vorsorgeaufwendungen mit Leistungen im Todesfall, Spenden, Mitgliedsbeiträge, Kirchensteuer, außergewöhnliche Belastungen wie beispielsweise der Behindertenpauschbetrag oder Krankheitskosten sowie haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen.

Sollen andere Ausgaben, wie z. B. Unterhaltszahlungen an Angehörige geltend gemacht werden, muss auf das vollständige Formular zurückgegriffen werden. Dasselbe gilt, wenn der Altersentlastungsbetrag genutzt oder die Abgeltungssteuer zurückgeholt werden soll. Außerdem können in- und ausländische Kapitaleinkünfte, die noch nicht abgeltend besteuert wurden, dem Finanzamt nicht über die abgekürzte Steuererklärung gemeldet werden.

In komplizierteren Fällen oder bei der ersten Steuererklärung im Ruhestand wird empfohlen, auf professionelle Hilfe wie einen Lohnsteuerhilfeverein zurückzugreifen. Hier werden die Daten nicht nur sofort auf ihre Richtigkeit überprüft, sondern es wird auch eine Vorabberechnung erstellt, so dass es bei Erhalt des Steuerbescheids keine Überraschungen mehr gibt. In standardisierten und überschaubaren Fällen stellt die neue abgekürzte Steuererklärung allemal eine Erleichterung dar.

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Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 320 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit über 650.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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Negativzins und Inflation vernichtet Ihr Geld

Ruhestandsplanung wird in Zeiten von Negativzins und Inflation immer wichtiger!

Negativzins und Inflation vernichtet Ihr Geld

Armin Bräuning: „Ruhestandsplanung wird in Zeiten von Negativzins und Inflation immer wichtiger.“
Akademische Zusatzausbildung zum Spezialisten für Ruhestandsplanung abgeschlossen

Engen-Welschingen, 27.06.2017 – Nun hat es auch Kleinanleger erreicht: Auf dem Tagesgeldkonto der Volksbank Reutlingen werden laut Preisaushang ab einer Einlage von 10.000 Euro Negativzinsen von 0,5 Prozent fällig. Auch für Festgeldeinlagen müssen Kunden offiziell zahlen. „Jetzt ist es noch wichtiger geworden, eine gute Strategie zu erarbeiten, wie im Alter optimal mit dem Vermögen verfahren werden soll, damit das Ersparte nicht durch Negativzinsen und Inflation aufgefressen wird“, sagt Ruhestandsplaner Armin Bräuning.

So haben die Kunden des Ruhestandsplaners in ihrem Leben oft schon viel erreicht: ein Haus gebaut, Vermögenswerte zusammengetragen oder ein eigenes Unternehmen zum Laufen gebracht. Nun ist es an der Zeit, das Erreichte zu erhalten und gut einzusetzen. „Damit der kommende Ruhestand aus persönlicher, finanzieller und rechtlicher Sicht für den Kunden ein Erfolg werden kann, müssen viele Fragen geklärt werden“, sagt Armin Bräuning, der gerade die akademische Zusatzausbildung zum Zertifizierten Spezialisten für Ruhestandsplanung an der Fachhochschule Kaiserslautern erfolgreich abgeschlossen hat: Reicht das Vermögen, um sicher und sorgenfrei davon leben zu können? Wie wirken sich Inflation und Steuern im Ruhestand aus? Ist das Vermögen für diese Lebensphase bereits optimal aufgestellt? Ist der Partner ebenfalls gut versorgt? Wie ginge es im Pflegefall finanziell weiter? Wie steht es um eine Vermögensnachfolgeplanung?

„Bei der Beratung gehen wir noch einen Schritt weiter und sprechen auch über Erben und Schenken, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsvollmacht“, sagt Bräuning, der die Wichtigkeit des Themas schon 2009 erkannt und den Bundesverband der Ruhestandsplaner Deutschland e.V. mitgegründet hat. Dazu zieht Armin Bräuning Spezialisten wie Notare, Steuerberater, Rechtsanwälte, Pflegeexperten oder Rentenberater aus seinem Netzwerk hinzu. „Ich fühle mich dabei als Koordinator und gleichzeitig als Spezialist in Finanzfragen, sodass ich bei der Allokation von Vermögenswerten weiterhelfen kann.“ Schließlich solle der Ruhestand nicht durch finanzielle Sorgen getrübt werden.

Kontakt:
Armin Bräuning
Fachwirt für Finanzberatung (IHK) und Spezialist für Ruhestandsplanung (FH)
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78234 Engen-Welschingen
Tel.: 0 77 33 / 69 00
E-Mail: info@brafin.de
Internet: www.ruhestand-experte.de

Bräuning DER RUHESTANDSPLANR vom Bodenseeland

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