Reisemängel – Ihr Recht auf Minderung

Ihr Urlaub ist nicht so verlaufen, wie von Ihnen erwartet, weil der Reiseveranstalter nicht das liefert, was er versprochen hat? Reisemängel können sowohl die Beförderung zum Zielort, die Unterkunft oder auch die Serviceleistungen vor Ort betreffen. Ihr Urlaub ist nicht so verlaufen, wie von Ihnen erwartet, weil der Reiseveranstalter nicht das liefert, was er versprochen hat? Reisemängel können sowohl die Beförderung zum Zielort, die Unterkunft oder auch die Serviceleistungen vor Ort betreffen.   Das Recht auf eine Reisepreisminderung kommt Ihnen nur dann zu Gute, wenn es sich bei Ihrer Reise um eine Pauschalreise gehandelt hat.   Eine Pauschalreise liegt dann…

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze – Reiserecht

Anschlussflug verpasst: Airline muss ausreichende Umsteigezeit beweisen Bei Verspätungen haben Fluggäste unter bestimmten Umständen ein Recht auf Entschädigung. (Bildquelle: ERGO Group) Verpasst ein Passagier seinen Anschlussflug und gibt an, dass seine Umsteigezeit nicht ausgereicht hat, liegt die Beweislast bei der Fluggesellschaft. Dies hat laut Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), das Amtsgericht Frankfurt am Main entschieden. Worum ging es bei Gericht? Eine Frau hatte einen Flug von Frankfurt über Kiew nach Astana gebucht. Das Flugzeug hob bereits in Frankfurt verspätet ab und erreichte Kiew mit fast anderthalb Stunden Verspätung. Die Passagiere konnten dort das Flugzeug ab 16.25…

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze – Reiserecht

Kreuzfahrt: automatische Trinkgeldpauschale ungültig Eine Trinkgeldempfehlung im Reisevertrag ist unwirksam. (Bildquelle: ERGO Group) Bei einer Kreuzfahrt darf der Reiseveranstalter keine „Trinkgeldempfehlung“ in den Vertrag aufnehmen. Eine solche Regelung sieht vor, dass jeden Tag eine feste Servicepauschale vom Bordkonto des Reisenden abgebucht wird, solange dieser nicht widerspricht. Derartige Vertragsklauseln sind unwirksam. Dies hat laut Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), das Oberlandesgericht Koblenz entschieden. Worum ging es bei Gericht? Das Prospekt eines Reiseveranstalters für Kreuzfahrten enthielt eine sogenannte „Trinkgeldempfehlung“. Sie besagte, dass den Passagieren pro Person und Nacht automatisch jeweils zehn Euro als Servicepauschale von ihrem Bordkonto abgebucht…

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze – Reiserecht

Seenot: Schadenersatz wegen Todesangst Wegen erlittener Todesangst auf dem Weg zum Flughafen verklagte ein Ehepaar den Reiseveranstalter. (Bildquelle: ERGO Group) Kommt es am letzten Tag einer Pauschalreise zu einem Vorfall, bei dem ein Reisender Todesängste erleidet, ist unter Umständen die gesamte Reise als wertlos anzusehen. Dann muss der Reiseveranstalter den Reisepreis zurückerstatten. Dies hat laut Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), das Landgericht Köln entschieden. Worum ging es bei Gericht? Ein Ehepaar hatte auf den Malediven Urlaub gemacht. Am Abreisetag sollte sie ein Fährboot von der Insel, auf der das Hotel lag, zurück zum Flughafen bringen. Das…

EU Pauschalreiserichtlinie – Touristik und Urlauber sind verärgert

ARAG Experten zu der höchst umstrittenen Gesetzesnovelle Bundesregierung und Bundestag bemühen sich seit Monaten vergeblich, eine im November 2015 verabschiedete Novelle der EU-Pauschalreiserichtlinie – das Grundgesetz der europäischen Reisebranche – in deutsches Recht zu gießen. Will Deutschland kein Vertragsverletzungsverfahren riskieren, müssen die neuen Regeln bis Neujahr 2018 verabschiedet sein. Spätestens am 1. Juli 2018 müssen sie in Kraft treten. Doch danach sieht es derzeit kaum aus; Fachleute bezeichnen die Umsetzung als äußerst schwierig. ARAG Experten haben sich die Verordnung genauer angesehen. Sind Reisebüros in Gefahr? Das steht zumindest zu befürchten. Reisebüros kämpfen allerorten ums Überleben, seit immer mehr Urlaubswillige ihre…

Relaunch bei Passengers friend: Schnelle Hilfe vom Reiserecht-Experten

passengersfriend.com (NL/7749517881) Der Verbraucherservice von Passengers friend bietet Fluggästen Unterstützung bei der Einforderung von Entschädigungszahlungen nach einer Flugverspätung oder einem Flugausfall. Pünktlich zur Reisezeit hat das Unternehmen aus Lüdinghausen seine Website und damit auch das Serviceangebot für Reisende erweitert. Ausgleich bei Flugverspätung Wenn der Urlaub nicht wie geplant verläuft, weil der Flieger Verspätung hatte oder sogar ganz ausfiel, die Flugzeiten verlegt wurden oder bei einer Pauschalreise Probleme auftraten, ist das Team von Passengers friend gefragt. Hier übernimmt man den Papierkram für den Fluggast und erstreitet eine Ausgleichszahlung durch die Airline. Airlines stellen sich oftmals quer bei Forderungen im Rahmen einer…

Wenn der Urlaubsspaß baden geht: Reiseärger vor dem Kadi

Neuer Ratgeber „Wenn Sterne lügen“ hilft frustrierten Touristen 222 Urteile – amüsant & interessant Flug weg. Pool verdreckt. Essen mies. Gar nicht so selten: Man fährt in die Ferien – und ist danach urlaubsreif. Alljährlich staut sich bei Millionen Bundesbürgern Reiseärger: Doch viele machen ihrem Frust nicht Luft – oder verschenken Geld. Sich zu wehren ist dabei gar nicht so schwer. Tourismusexperte Th. Michael Schweizer hat – zusammen mit dem führenden deutschen Reiserechtler Professor Ronald Schmid – pünktlich zum Start der Hauptferienzeit die 222 wichtigsten Reiseurteile zusammengestellt. Das Buch „Wenn Sterne lügen“ (176 Seiten, Preis: 14,95) ist bei Reiseärger nicht…

AG München zur Verantwortlichkeit eines Reiseunternehmens bei Virusepidemie

AG München: Verantwortlichkeit eines Reiseunternehmens bei Virusepidemie erst bei Erkrankung von mindestens 10% der Hotelgäste denkbar

EU-Richtlinie bestätigt Haftung privater Reise-Organisatoren!

Die neue EU-Pauschalreiserichtlinie unterstreicht Veranstalterhaftung für private Reise-Organisatoren! EU-Pauschalreiserichtlinie (Bildquelle: copyright: cirquedesprit/ Fotolia) Es bleibt dabei: wer aus falsch interpretierter Sparsamkeit selbst eine Reise für eine Gruppe bucht, geht privat große finanzielle Risiken ein. Der EU-Rat und das Parlament haben nach langen Verhandlungen einen Kompromiss zur Verabschiedung der neuen EU-Pauschalreiserichtlinie gefunden. Die neue Pauschalreiserichtlinie stärkt die Rechte der Reisenden gegenüber dem Reiseveranstalter im Sinne des deutschen Verbraucherschutzes. Als Reiseveranstalter gilt nun auch EU-weit ein privater Reise-Organisator, der seinen Freunden, Vereins- und Clubmitgliedern, Arbeitskollegen, oder Mannschaftskollegen die Reisen organisiert und anbietet. Er haftet, wie nach deutschen Reiserecht schon seit Jahren üblich,…

Die D.A.S. informiert: Urteile in Kürze – Reiserecht

Vier-Sterne-Kreuzfahrt: Irreführende Bezeichnung Ein Kreuzfahrtanbieter darf nicht damit werben, dass seine Kreuzfahrten „vier Sterne“ haben – weil es für Schiffsreisen gar kein anerkanntes „Sternesystem“ gibt. Dies stellte der D.A.S. zufolge das Landgericht Hanau fest. Nach dem Gericht ist eine solche Werbung eine Irreführung des Verbrauchers. LG Hanau, Az. 7 O 397/14 Hintergrundinformation: In der Reisebranche wird gerne mit vollmundigen Versprechungen geworben. Es gibt eine Reihe von Gerichtsurteilen dazu, was zulässig ist und was nicht. Einerseits können Reisende oft Ansprüche gegen den Veranstalter geltend machen, wenn dieser Versprechungen aus dem Katalog nicht erfüllt. Andererseits können aber auch Konkurrenten oder Wettbewerbsvereine eine…

Reisen: BGH begrenzt die Vorauszahlungshöhe und Stornogebühren

Eine Information der Kanzlei PWB Rechtsanwälte 26. Januar 2015. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat unlängst die von Reiseanbietern verlangten Anzahlungs- und Stornogebühren gedeckelt. Sabrina Kirchner, Anwältin der Kanzlei PWB Rechtsanwälte ( www.pwb-law.com ) weist darauf hin, dass auch für online gebuchte Reisen maximal 20 Prozent der Kosten als Anzahlung zulässig sind. In den vergangenen Jahren stiegen die geforderten Anzahlungen für Pauschalreisen unterschiedlicher Anbieter erheblich an. Auch der Zeitpunkt, wann der Gesamtpreis der Reise fällig wurde, wurde von einigen Veranstaltern bis zu 45 Tage vor Reiseantritt nach vorne verlegt. „Viele Veranstalter nutzten die Kunden sozusagen im Vorfeld als Darlehensgeber“, sagt Rechtsanwältin Kirchner,…

Ausgleichs- und Schadensersatzansprüche bei Flugverspätungen

Keine parallele Geltendmachung von Ausgleichszahlungen und Minderung wegen einer Flugverspätung