Schlagwort: Raps

Neues Produkt der AGRAVIS für ein optimales Erntemanagement

Neues Produkt der AGRAVIS für ein optimales Erntemanagement

Wenn die Maisbestände abreifen, dann passiert das in der Regel nicht einheitlich. Unterschiedliche Sorten und Aussaatzeiten, aber insbesondere auch wechselnde Standorteigenschaften innerhalb eines Schlages verursachen diese Differenzen. Die Abreifeinfo der AGRAVIS NetFarming GmbH unterstützt den Landwirt darin, den Reifegrad seiner Pflanzen besser einzuschätzen und sein Erntemanagement zu optimieren.

Anhand von Satellitenbildern macht das neue Produkt der AGRAVIS NetFarming GmbH, einem Tochterunternehmen der AGRAVIS Raiffeisen AG, den Reifegrad des Maises sichtbar. Die dabei erstellten Abreifekarten zeigen die räumliche Verteilung von Beständen fortgeschrittener Reife und jenen mit einem hohen Anteil an aktiver Biomasse. Die Auswertung beschreibt die Differenzen in der Abreife der Bestände einer Fruchtart. Damit kann das Produkt auch für andere Kulturen wie Getreide oder Raps genutzt werden.
Der Landwirt kann mit der Abreifeinfo den Erntetermin sowie die Erntereihenfolge seiner Felder genau planen und seine Erntelogistik optimieren. Durch den genauen Termin sichert er die Qualität der Ernte und senkt die Gefahr von Verlusten.

Details dazu hier: www.netfarming.de

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
www.agravis.de

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AGRAVIS Raiffeisen AG
Bernd Homann
Industrieweg 110
48155 Münster
0251/682-2050
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Ernte 2019: AGRAVIS-Experte schätzt den Markt ein

Ernte 2019: AGRAVIS-Experte schätzt den Markt ein

Die Erntesaison 2019/2020 hat begonnen. Jost Schliep, Experte aus dem Bereich Agrarerzeugnisse der AGRAVIS Raiffeisen AG, liefert eine erste Einschätzung der Marktsituation.

Die Preiserwartungen an die wegen der Trockenheit stark verminderte Ernte 2018 haben sich nur bis zum Jahreswechsel erfüllt. Seit Februar 2019 verloren die Getreidepreise wider Erwarten deutlich: Weizen an der Matif etwa verlor 20 Euro/Tonne und bewegt sich seitdem seitwärts um die 180 Euro alterntig. Mais verlor 15 Euro/Tonne und bleibt bei 165 Euro stehen. Raps ging im gleichen Zeitraum um 10 Euro/Tonne zurück. Zudem sanken auch die Prämien für physisches Getreide um etwa 15 Euro/Tonne.

Eine detaillierte Einschätzung zur aktuellen Situation bei Weizen, Mais und Raps sowie eine Prognose, was die Märkte in den kommenden Wochen und Monaten bewegen kann, finden Sie im Marktbericht zur Erntesaison 2019/2020.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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Neue EURALIS Beraterkarte online

Schneller Zugriff auf Informationen liefert die neue Beraterkarte der EURALIS Saaten GmbH.

Neue EURALIS Beraterkarte online

Quelle: EURALIS

Schneller Zugriff auf Informationen liefert die neue Beraterkarte der EURALIS Saaten GmbH, die auf Basis von Google Maps realisiert wurde. Die Beraterkarte des Unternehmens steht Kunden und Interessierten ab sofort
online zur Verfügung.
Auf der Internetseite des Unternehmens liefert die Beraterkarte über eine Suchfunktion die entsprechenden
Berater der Region und deren Kontaktdaten. Der richtige Ansprechpartner für Fragen rund um das Saatgut
der Kulturen Mais, Raps, Sonnenblume, Sorghum und Soja kann schnell gefunden werden.
Darüber hinaus- liefert diese Beraterkarte Informationen über interessante Veranstaltungen, Feldtage und
die EURALIS Standorte.

EURALIS Saaten GmbH
EURALIS Saaten ist die deutsche Niederlassung der EURALIS Semences S.A.S., das Saatgutunternehmen der französischen Groupe EURALIS und züchtet, prüft und vertreibt Sorten von Mais, Raps, Sonnenblumen, Soja und Sorghum in Zentraleuropa.

Kontakt
EURALIS Saaten GmbH
Gesa Christiansen
Oststrasse 122
22844 Norderstedt
040 608877 54
040 608877 34
gesa.christiansen@euralis.de
http://www.euralis.de/

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EURALIS Kundenzeitung „Das Keimblatt“

EURALIS Saaten GmbH creating seeds and trust

EURALIS Kundenzeitung "Das Keimblatt"

EURALIS Saaten GmbH

Pressemeldung
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EURALIS Kundenzeitung „Das Keimblatt“
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Norderstedt, Mai 2017

In einer Auflage von 23.500 Stück ist die Kundenzeitung der EURALIS Saaten GmbH im Mai
in der 31. Ausgabe erschienen. Zweimal im Jahr wird Das Keimblatt mit Themen rund um
die EURALIS Kulturen herausgegeben. Aktuelle Themen der Landwirtschaft und Fachthemen
stehen im Fokus der Informationen. Den Rahmen bilden die Themenbereiche „Schon gewusst?“,
das Keimblatt Rätsel und Veranstaltungsinformationen.

Immer um die Landwirtschaft bemüht, soll der Leitartikel in der aktuellen Ausgabe mit dem
Thema „Jeder is(s)t … ein kleines bisschen Landwirt!“ das Image der Landwirtschaft
stärken und auch bei „Nichtlandwirten“ ein Bewusstsein für deren Sorgen, Nöte und ihre
gesellschaftliche Bedeutung schaffen.

Das Keimblatt online lesen: https://www.euralis.de/unternehmen/das-keimblatt/

EURALIS Saaten GmbH
EURALIS Saaten ist die deutsche Niederlassung der EURALIS Semences S.A.S., das Saatgutunternehmen der französischen Groupe EURALIS und züchtet, prüft und vertreibt Sorten von Mais, Raps, Sonnenblumen, Soja und Sorghum in Zentraleuropa. Es werden jährlich 13% des Umsatzes in die Züchtung investiert. In Europa hat EURALIS zehn Zuchtstationen, davon drei in Deutschland, mit insgesamt 500.000 Versuchsparzellen.
Weitere Informationen unter www.euralis.de

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Gesa Sophia Christiansen Presse-/Öffentlichkeitsarbeit Zentraleuropa
Oststraße 122, 22844 Norderstedt
Tel: 040 / 60 88 77 -54, Fax: 040 / 60 88 77 -34
Mobil: 0151 / 27 65 17 84
E-Mail: gesa.christiansen@euralis.de
Bitte beachten: Sämtliches zur Verfügung gestellte Bildmaterial darf nur mit der ausdrücklichen Quellenangabe „EURALIS Saaten GmbH“ abgedruckt werden.

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Jeder is(s)t… ein kleines bisschen Landwirt!

Image Landwirtschaft

Jeder is(s)t... ein kleines bisschen Landwirt!

Quelle: EURALIS Saaten GmbH / Maisdose_Maiskolben

Einkaufen, Kochen, Backen oder der Snack an der Würstchenbude, der Besuch der Fast-Food-Kette, das kleine Zwischendurch morgens um zehn, der Happen an der Tankstelle – oder sind Sie eher der Ich-halt-noch-schnell-beim-Bäcker-Typ?

Wer jetzt noch nicht kaut, zumindest in Gedanken, der isst später.

Das Essen wird gegessen! Was, wie viel und wovon ist dabei erst einmal unwichtig. Allerdings bleibt bei häufigem Genuss das eine oder andere nicht ohne Folgen, zumindest für die Figur.

Unser Essen kommt aus der Landwirtschaft, und wer nicht isst, wird nicht überleben.

Ein Grund mehr, der Landwirtschaft, den Lebensmitteln und dem Landwirt mehr Aufmerksamkeit entgegenzubringen und den Rückhalt der Branche zu stärken.

In einer Zeit, in der nicht jeder seine Ferien auf einem Bauernhof verbringt, muss wieder mehr Nähe zum Endverbraucher entstehen. Das Kaufverhalten besteht vielfach aus Verpacktem, Zugeschnittenem und Vorgegartem.

Sogar eine Gemüsegurke ist manchem Weltstar nur in Stückchen geschnitten bekannt. Nachzulesen unter:
http://m.gala.de/stars/news/robbie-williams–er-kennt-keine-gurken–20307298.html

Das Thema ist in der Tat so komplex, dass man den Fachleuten bei Gesprächen kaum folgen kann. Und die Themenvielfalt von Agrarwirtschaft, Pflanzenzüchtung, Düngeverordnung, Greening-Vorschriften ist speziell und umfangreich, die Fachsprache für Branchenfremde völlig unverständlich. Spätestens an dieser Stelle steigt die Achtung gegenüber jedem Landwirt. Hat dieser doch täglich, neben seiner Tagesarbeit, mit diesen Inhalten zu tun.

Die Herausforderungen der Landwirtschaft sind so umfangreich wie die Themenvielfalt. Wird die Frage gestellt „Wer mit wem, warum und wohin?“, richtet sich diese erst einmal ausschließlich auf die Fusionen der Global Player und auf Marktanteile. Dadurch wird die Kombination von Pflanzenschutz- und Saatgutindustrie geschaffen und mit Zahlen jongliert, die in ihrer Höhe kaum zu begreifen sind.

Sieht man sich die digitale Entwicklung in der Landwirtschaft an, sind Smart Farming, Big Data, Drohnen auf dem Feld und Handynachrichten vom Milchvieh bereits realistisch. Industrie, Landtechnik und Handel sind schon bereit, die nächsten Schritte zu gehen. So ist die SMS von der Kuh bei Besamungsbereitschaft und Kalbung bereits machbar. Andernorts ist aber noch nicht einmal der erste Schritt umgesetzt und es scheitert bereits an einer stabilen Internetverbindung.

Die Wahrheit liegt wie so oft dazwischen, sollen doch die modernen Technologien die Lösungsansätze für die Zukunft sein.

Im Jahr 2030 steht die globale Landwirtschaft gemäß Welternährungsorganisation (FAO) vor der Herausforderung, Lebensmittel für 8,5 Mrd. Menschen bereitzustellen. Parallel dazu wird bis 2030 global die pro Kopf verfügbare landwirtschaftliche Nutzfläche von 2.200 m² (2015) auf rund 2.000 m² abnehmen. Die damit verbundene Produktivitätssteigerung ist ohne technischen Fortschritt und Entwicklung nicht umsetzbar.

Das weitverbreitete rückständige Image des Bauern, das oft durch falsche Weideromantik auf der grünen Wiese mit lila Kuh und Glocke vermittelt wird, entspricht nicht der Realität.

Das geforderte Tierwohl ist nicht mehr durch die Vermeidung von technischem Fortschritt zu erreichen, sondern in der heutigen Zeit nur durch moderne Technologie im Stall umsetzbar. Die Entwicklung hat längst stattgefunden – es ist nur nicht jedem bekannt. Landwirtschaft ist bereits modern! Der Informationsbedarf der Bevölkerung im Bereich Landwirtschaft ist groß und bedarf einer einfachen und klaren Kommunikation – dann klappt das auch mit dem Image.

Jeder, der isst, ist gefragt – fangen wir mit der Breitband-Internetverbindung zur Vollendung der digitalen Agrarwelt und der Tatsache, dass Mais nicht in der Dose wächst, an.

Guten Appetit!
Gesa Christiansen

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Das Raps-Kraftwerk

Rapsblüte in Deutschland

Das Raps-Kraftwerk

Aktuell blühen in Deutschland auf mehr als 1,3 Millionen Hektar die Rapsfelder. Die Pflanzen speichern die Sonnenenergie in den Körnern, bzw. im darin entstehenden Rapsöl. Dessen Energiedichte ist vergleichbar mit der von Dieselkraftstoff. Das macht Rapsöl und den daraus hergestellten Rapsmethylester, besser bekannt als Biodiesel, in Deutschland und Europa zur mit Abstand wichtigsten nachhaltig zertifizierten Kraftstoffalternative. Diese Zertifizierung der Nachhaltigkeit gilt im übrigen für den gesamten Rapsanbau in Deutschland, unabhängig von der Endverwendung, also auch für Rapsspeiseöl. Besonders wichtig für viele Verbraucher ist zudem die Tatsache, dass in den Ländern der Europäischen Union ausschließlich gentechnikfreier Raps angebaut wird. So ist auch das eiweißhaltige Rapsschrot, das bei der Pressung der Rapssaat neben Rapsöl entsteht, gentechnikfrei. Das ist ein großer Vorteil gegenüber Sojaimporten, die in der Regel nicht gentechnikfrei sind. Rapsschrot sichert so eine Eiweißfutterversorgung, die es erlaubt, Milchprodukte, Eier oder auch Rindfleisch mit dem Label „Ohne Gentechnik“ zu kennzeichnen.

Die Rapspflanzen sind regelrechte Kraftwerke. Aus nur zwei bis drei Kilogramm Saatgut, die pro Hektar ausgesät werden, entstehen innerhalb von elf Monaten bei der Ernte im Schnitt 3.800 Kilogramm Rapssaat. Daraus werden bei der Pressung 1.600 Liter Rapsöl und 2.300 Kilogramm gentechnikfreies Rapsextraktionsschrot gewonnen. Der Einsatz des Rapsöls als Kraftstoff sorgt für eine garantierte Einsparung von 2,5 Tonnen CO2 gegenüber herkömmlichem Dieselkraftstoff und das pro Hektar.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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RAPSBLÜTE 2017

Deutschlands bedeutendste Öl- und Eiweißpflanze sorgt wieder für blühende Landschaften

RAPSBLÜTE 2017

Rapsblüte 2017 (Bildquelle: UFOP e. V. / Johannes Haas)

In Deutschland haben die alljährlichen Raps-Festspiele begonnen. Die Natur hat wieder die Farbeimer ausgepackt und auf rund 1,3 Millionen Hektar ordentlich gelbe Farbe eingesetzt. Auch wenn es so aussieht, als würde immer mehr Raps angebaut, trügt dieser Eindruck. Schon seit Jahren bewegt sich die Rapsanbaufläche in Deutschland konstant zwischen 1,3 und 1,5 Millionen Hektar. Jeder einzelne Hektar davon liefert elf Monate nach der Aussaat von lediglich 2,5 kg Saatgut bei der Ernte im Juli zwischen 4.000 und 5.000 kg Rapssaat.

Mecklenburg-Vorpommern ist mit einer Anbaufläche von 235.200 Hektar für den deutschen Rapsanbau weiterhin das bedeutendste Bundesland. Weitere wichtige Anbauregionen sind mit 171.000 Hektar Sachsen-Anhalt, mit 135.500 Hektar Brandenburg und mit 131.900 Hektar Sachsen. Insgesamt repräsentieren die östlichen Bundesländer rund 58 Prozent der in Deutschland ausgesäten Rapsfläche. Mit 129.000 Hektar folgt Niedersachsen im Ranking der Bundesländer. Die Länder Thüringen (122.800 Hektar), Bayern (119.200 Hektar) und Schleswig-Holstein (101.000 Hektar) weisen ebenfalls eine Anbaufläche über 100.000 Hektar auf.

Die Ernte im Juli 2017 wird etwa 5 Mio. Tonnen Rapssaat liefern, die anschließend in Ölmühlen gepresst wird. Dabei entstehen ca. 2,2 Millionen Tonnen Rapsöl. Das Speiseöl aus Rapssaat ist bereits seit 2009 das beliebteste in Deutschland und liegt mit einem Marktanteil von über 40 Prozent deutlich vor Sonnenblumen- und Olivenöl. Der größte Teil des Öls findet sich jedoch nicht in der Küche, sondern als Rapskraftstoff in Fahrzeugtanks wieder. Hier ersetzt es mit einem Anteil von bis zu 7 Prozent konventionellen Dieselkraftstoff. Das schont nicht nur die Erdölreserven, sondern reduziert die Treibhausgasemissionen um durchschnittlich 60 Prozent. Diese unterschiedlichen Verwendungen von Rapsöl werden von den Verbrauchern überwiegend begrüßt. Gut zwei Drittel der Deutschen beurteilen die Beimischung von Biodiesel zu fossilem Diesel positiv, so eine Umfrage von TNS Infratest aus dem letzten Jahr.

Neben Rapsöl entsteht bei der Pressung als zweite Komponente auch proteinhaltiges Rapsschrot, das in der Rinder-, Schweine- und Geflügelmast überaus gefragt ist. Hier ersetzt es als gentechnikfreies Eiweißfuttermittel im großen Umfang Sojaschrot. Diese Gentechnikfreiheit ist Voraussetzung dafür, dass immer mehr Milchprodukte, Eier oder Rindfleisch mit dem Hinweis „ohne Gentechnik“ gekennzeichnet werden dürfen. Raps ist hierfür die mit Abstand wichtigste heimische Proteinquelle. Die dadurch eingesparten Sojaimporte entsprechen einem Anbauumfang von rund einer Million Hektar in Südamerika. So trägt der Rapsanbau in Deutschland indirekt auch zum Schutz der Regenwälder bei.

Die leuchtend gelben Felder besitzen übrigens nicht nur für Menschen eine große Attraktivität. Auch Bienen fliegen im wahrsten Sinne des Wortes auf die gelbe Pracht, denn Raps ist hierzulande als wichtigste Trachtpflanze für die Insekten eine unverzichtbare Nektar- und Pollenquelle. Belohnt wird das mit 40 kg Rapshonig pro Hektar. Gefragt ist dabei der sprichwörtliche Bienenfleiß, denn für ein Glas Honig fliegen die Bienen rund 40.000 Mal aus dem Bienenstock und besuchen dabei zwei bis sieben Millionen Rapsblüten.

Eine Besonderheit der Rapspflanzen ist beim Blick auf die blühenden Felder nicht sichtbar, da sie unter der Oberfläche liegt. Wolfgang Vogel, Vorsitzender der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) und selbst praktizierender Landwirt erklärt, um was es sich dabei handelt: „Rapspflanzen haben eine ausgesprochen lange Pfahlwurzel, die den tiefen Erdschichten mit einer enormen Anzahl von Wurzelhaaren Nährstoffe entnimmt. So bereitet Raps den Boden ideal für die nachfolgenden Pflanzen vor. Das macht die Pflanze so gut, dass beispielsweise der im darauffolgenden Jahr angebaute Weizen bis zu 10 Prozent mehr Ertrag liefert. Das ist für uns Landwirte ein wichtiges Argument für den Rapsanbau.“

Weniger erfreulich ist für die deutschen Bauern und ihre europäischen Kollegen hingegen das seit 2013 bestehende Verbot des Einsatzes bestimmter Pflanzenschutzmittel, das durch die EU-Kommission erlassen wurde. „Durch das geltende Anwendungsverbot für drei Wirkstoffe aus der Gruppe der Neonikotinoide entstehen uns jährlich Verluste in Höhe von fast 900 Mio. Euro. Sollte der Rapsanbau durch diese Einschränkungen ökonomisch weiter an Wettbewerbsfähigkeit verlieren, würde dadurch die wichtigste Futterquelle der Bienen und auch ein zentrales und wertvolles Fruchtfolgeglied im Ackerbau verlorengehen“, so Wolfgang Vogel.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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Nachfrage nach Speiseölen ist gestiegen: Rapsöl bleibt die Nummer 1

Rapsöl ist schon seit 2009 mit Abstand das beliebteste Speiseöl und konnte seinen Marktanteil 2016 auf 41,3 Prozent ausbauen.

Nachfrage nach Speiseölen ist gestiegen: Rapsöl bleibt die Nummer 1

Nachfrage nach Speiseölen ist gestiegen: Rapsöl bleibt die Nummer 1 (Bildquelle: UFOP e. V.)

2016 war ein gutes Jahr für Speiseöle. 196,2 Mio. Liter haben die bundesdeutschen Haushalte im vergangenen Jahr eingekauft. Das sind 2,5 Prozent mehr als noch 2015. Am häufigsten haben sie sich dabei für Rapsöl entschieden. Vielseitigkeit, Geschmack und gesundheitliche Aspekte sind die wichtigsten Gründe, die für das wertvolle Pflanzenöl aus Rapssaat sprechen.

„Speiseöle sind in Deutschland so gefragt wie nie zuvor – allen vorweg Rapsöl“, so Wolfgang Vogel, Vorsitzender der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP). Das schon seit 2009 mit Abstand beliebteste Speiseöl konnte seinen Marktanteil 2016 auf 41,3 Prozent ausbauen. Insgesamt fast 81 Mio. Liter Rapsöl und damit knapp 2,5 Mio. Liter mehr als im Vorjahr fanden ihren Weg in die Einkaufswagen der Verbraucher. Das entspricht einem Nachfrage-Plus von über 3 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI)*.

Auf Platz 2 folgt Sonnenblumenöl mit rund 54 Mio. Litern und einem Marktanteil von 27,3 Prozent und erst an dritter Stelle folgt Olivenöl. Sein Marktanteil liegt lediglich bei 17,4 Prozent. Umgerechnet entspricht dies einer Menge von etwas über 34 Mio. Litern.

„Rapsöl ist nicht ohne Grund das beliebteste Pflanzenöl in Deutschland. Es wird von Ernährungswissenschaftlern wegen seines günstigen Fettsäuremusters ausdrücklich empfohlen“, so Vogel. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät ebenso zu Rapsöl wie verwandte Institutionen in der Schweiz und in Österreich. Auch das Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) empfiehlt das heimische Pflanzenöl aus Rapssaat. Kein Wunder also, dass 78 Prozent aller Familien mit Kindern in Deutschland Rapsöl verwenden. Dies hat eine repräsentative Befragung des Marktforschungs-Instituts forsa** ergeben.

Doch noch wichtiger als die gesundheitlichen Aspekte (85 Prozent) sind der Geschmack (90 Prozent) und die Vielseitigkeit (91 Prozent) von Rapsöl, die aus Sicht der Befragten für die Verwendung unseres wichtigsten heimischen Pflanzenöls sprechen, so ein weiteres Ergebnis der forsa-Umfrage. So können Verbraucher beim Einkauf zwischen raffinierten und kaltgepressten Rapsölen wählen. Raffiniertes Rapsöl gilt als Alleskönner in der Küche. Mit seiner hellen Farbe und seinem neutralen Geschmack überzeugt es nicht nur bei heißen Temperaturen, sondern eignet sich auch ideal für Majonäsen, Marinaden und Dressings. Typische Kennzeichen kaltgepresster Rapsöle sind der nussige Geschmack, der aus ihnen besondere Feinschmeckeröle macht, sowie ihre honiggelbe Farbe. Sie sind die Favoriten für Salatsaucen und verfeinern auch Dips und Majonäsen mit einer ganz individuellen Note.

Im Juli dieses Jahres werden die deutschen Rapsbauern voraussichtlich 5,4 bis 5,9 Mio. Tonnen Rapssaat ernten. Daraus werden dann über 2,2 Mio. Tonnen Rapsöl gewonnen, das entweder als wertvolles Speiseöl in die Geschäfte kommt oder für eine technische Nutzung weiterverarbeitet wird. „Neben dem Öl entstehen bei der Pressung auch Rapsschrot bzw. Rapskuchen, die in der Tierfütterung eine immer wichtigere Rolle spielen und in zunehmendem Maße eine Reduzierung des Imports von Sojaschrot ermöglichen“, erläutert Vogel.

* AMI-Analyse auf Basis des GfK-Haushaltspanels
** Imageanalyse Rapsöl von forsa. mit 1.010 Befragten im Auftrag der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V., Nov. 2016

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Deutsches Rapsöl „animiert“

Deutsches Rapsöl "animiert"

Neue Reportageseite: „Rapsöl animiert“

So beliebt und bekannt Rapsöl und die leuchtend gelben Felder auch sind, so wenig bekannt sind viele Details zu Züchtung, Anbau oder Herstellung. Den langen Werdegang des Rapsöls macht jetzt eine animierte Online-Reportage der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) erlebbar.

Schritt für Schritt wird mit Infografiken, kurzen Videos und Interviews das „Multitalent Raps“ vorgestellt. Die 11 Monate, die der Raps insgesamt auf dem Feld wächst, werden ebenso behandelt wie seine Verarbeitung in Ölmühlen oder seine vielfältige Verwendung in Küche, Technik und Tierernährung. Wer außerdem wissen möchte, was 2 Millionen Fußballfelder mit der Rapsblüte zu tun haben, findet auf der Internetseite www.raps.ufop.de/rapsoel die passende Antwort.

Die Webseite ist die erste von weiteren geplanten Reportagen, die das Multitalent Raps in all seinen Facetten interaktiv darstellen werden.

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Hier messen sich die besten Personaler der Stadt

Hier messen sich die besten Personaler der Stadt

Landwirtschaft ist Leben – Arbeitgeber in der Handelskammer ausgezeichnet

Das Hamburgs beste Arbeitgeber Magazin

Das Magazin als pdf

Bericht aus dem Hamburger Abendblatt – HAMBURGS BESTE ARBEITGEBER 2017

Die Bestenliste

Landwirtschaft ist Leben
Ein starkes Team – im Einsatz für ertragreiches Saatgut

Das erste Mal teilgenommen und gleich ausgezeichnet
worden: Die EURALIS Saaten GmbH gehört zu „Hamburgs
Besten Arbeitgebern“. „Und darauf sind wir stolz“, sagt
Geschäftsführer Peter Fleck. Dass die Betonung auf „wir“
liegt, kommt nicht von ungefähr, denn dieses kleine Wort
sagt viel aus über EURALIS und ihr Selbstverständnis: In
diesem Unternehmen arbeitet ein engagiertes Team wirklich
zusammen, ein Team, das aus ganz unterschiedlichen
Persönlichkeiten besteht, aus Fachleuten und Akademikern,
ein Team, in dem Quereinsteiger und junge Berufsanfänger
willkommen sind und gute Chancen haben. „Genau dieser
Wir-Gedanke, der verschiedene Charaktere und Kompetenzen
zusammenbringt, ist die Grundlage für innovative Ideen,
die dann im Team gemeinsam mit Begeisterung und Mut
umgesetzt werden“, so Peter Fleck.
Das Geschäftsfeld, dem sich EURALIS mit so viel Energie
widmet, ist eines, das uns alle betrifft: die Landwirtschaft.
Als ein führender Anbieter von leistungsstarkem Saatgut
ist EURALIS am Markt sehr präsent – als starker Partner und
beliebte Marke in der Landwirtschaft. Gerade in diesem
sensiblen Bereich muss man einem Partner voll und ganz
vertrauen können – entsprechend groß ist die Verantwortung,
die EURALIS trägt. Das beginnt bei der Züchtung und
bestätigt sich im Sortenportfolio des Unternehmens.
Aus Verantwortung dem Landwirt gegenüber wird bei
EURALIS nicht nur Saatgut verkauft. Das Unternehmen züchtet,
prüft und vertreibt zudem auch Saatgut der fünf Kulturen
Mais, Raps, Sonnenblume, Sorghum und Soja. Als Tochter
der EURALIS Semences S.A.S., dem Saatgutunternehmen
der französischen Groupe EURALIS, die in Frankreich mit
über 5.000 Beschäftigten in vier Geschäftsfeldern tätig ist,
hat das Norderstedter Unternehmen einen wertbeständigen
Hintergrund. Er bildet eine solide Grundlage für eine Züchtung,
die ertragreiche Sorten mit Mehrwert generiert. Und
genau das machen die Teamplayer von EURALIS – immer mit
dem Bewusstsein: Landwirtschaft ist Leben.

EURALIS Saaten GmbH
Oststraße 122
22844 Norderstedt
Tel.: 040 / 60 88 77 0
www.euralis.de

EURALIS Saaten GmbH
EURALIS Saaten ist die deutsche Niederlassung der EURALIS Semences S.A.S., das Saatgutunternehmen der französischen Groupe EURALIS und züchtet, prüft und vertreibt Sorten von Mais, Raps, Sonnenblumen, Soja und Sorghum in Zentraleuropa. Es werden jährlich 13 % des Umsatzes in die Züchtung investiert. In Europa hat EURALIS zehn Zuchtstationen, davon drei in Deutschland, mit insgesamt 500.000 Versuchsparzellen.
Weitere Informationen unter www.euralis.de

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Oststrasse 122
22844 Norderstedt
040 60887754
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Studie: Neonikotinoid-Verbot im Raps kostet EU-weit jährlich 900 Mio. Euro

Verlierer ist auch die Umwelt durch höhere Treibhausgas-Emissionen und höheren Wasserverbrauch

Studie: Neonikotinoid-Verbot im Raps kostet EU-weit jährlich 900 Mio. Euro

Referenten der HFFA-Studienvorstellung am 13. Januar 2017

Den europäischen Rapsproduzenten und -verarbeitern entstehen durch das geltende Anwendungsverbot für drei Wirkstoffe aus der Gruppe der Neonikotinoide jährlich Verluste in Höhe von fast 900 Mio. Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Bayer und Syngenta in Auftrag gegebene und von der Forschungsgesellschaft HFFA Research GmbH durchgeführte Studie, die heute im Rahmen einer Informationsveranstaltung in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt in Berlin vorgestellt wurde.

Seit die Europäische Kommission 2013 den Einsatz von Neonikotinoiden beschränkt hat, blieb ungeklärt, welche Folgen das für die europäischen Landwirte hat. Ziel der von Dr. Steffen Noleppa, Hauptautor und Geschäftsführer der HFFA Research GmbH, vorgestellten Studie war es, am Beispiel der Rapsproduktion festzustellen, wie sich die EU-weiten Anwendungsbeschränkungen wirtschaftlich und ökologisch auswirken. Die Wirkungen auf Bestäuber, die Gegenstand zahlreicher Studien sind, hat er dabei nicht berücksichtigt.

Der Hauptschädling von Raps ist der Rapserdfloh, gegen den nur einige wenige Wirkstoffe existieren. Für die Rapsbauern haben die fehlenden Möglichkeiten der Saatgutbehandlung mit Neonikotinoiden daher besondere Bedeutung. Die Studie konnte drei wesentliche Auswirkungen des Verbots für die europäischen Rapsbauern ermitteln. Erstens führt das Verbot zu einem Rückgang der Erntemenge um 4 Prozent, was einem Ertragsverlust von 912.000 Tonnen entspricht. Zweitens kommt es zu einem Qualitätsverlust bei durchschnittlich 6,3 Prozent der Ernte und drittens sind durchschnittlich 0,73 zusätzliche Blattanwendungen mit Pflanzenschutzmitteln pro Hektar Rapsanbaufläche erforderlich.

Diese Auswirkungen entsprechen einem Umsatzverlust auf dem Markt von 350 Mio. Euro. Hinzu kommen Verluste in Höhe von über 50 Mio. Euro aufgrund der geringeren Qualität, um knapp 120 Mio. Euro erhöhte Produktionskosten und Verluste von mehr als 360 Mio. Euro in vor- und nachgelagerten Bereichen. Insgesamt entstehen der europäischen Rapswirtschaft durch das Verbot von Neonikotinoiden so jährliche Verluste in Höhe von knapp 900 Mio. Euro.

Zudem weist Noleppa mit der Studie erhebliche ökologische Folgen des Verbots aus globaler Sicht nach: Angesichts der konstant hohen Nachfrage nach Raps muss der Produktionsrückgang in der EU durch Mehrproduktion in andereren Regionen der Welt ausgeglichen werden. Die Verlagerung der Rapsproduktion in Länder außerhalb der EU geht mit einem geschätzten zusätzlichen Anbauflächenbedarf von 533.000 Hektar außerhalb Europas einher, verursacht den Ausstoß von 80,2 Mio. TonnenKohlendioxid sowie einen zusätzlichen Wasserverbrauch von 1,3 Mrd. Kubikmeter. Durch die Umwandlung von Grasland und artenreichen Lebensräumen in Ackerflächen führt dies zudem zu einem Verlust an biologischer Vielfalt.

Solange Neonikotinoide zur Saatgutbeizung nicht zur Verfügung stehen, müssen Landwirte in Europa auf „zweitbeste Lösungen“ zurückgreifen. In der Praxis ist dies der Einsatz von Pyrethoiden zur Sprühanwendung. Dies war nicht nur mit Kosten für die Betriebe verbunden, sondern hatte auch ökologische Folgen. Die Ausbringung von zusätzlichen Blattinsektiziden führte im Inland zu einem vermehrten Ausstoß von Treibhausgasen, einem zusätzlichen Wasserverbrauch pro Jahr sowie einem Anstieg der Produktionskosten um annähernd 120 Mio. Euro. Für Studienleiter Noleppa ist das Ergebnis eindeutig: „Aus dieser umfassenden Analyse geht klar hervor, dass sich das Verbot nicht nur negativ auf die europäische Rapswirtschaft ausgewirkt hat, sondern auch weitreichende Folgen für die Umwelt hatte.“

Olaf Feuerborn, der Präsident des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt, sieht die Folgen des Verbots auch aus Sicht der deutschen Landwirte überaus kritisch. „Der Wegfall der neonikotinoiden Beizung bereitet den Ackerbauern gerade in Jahren mit hohem Schädlingsdruck, wie dies in 2016 der Fall war, Schwierigkeiten. So beobachteten wir im vergangenen Jahr einen verstärkten Läusebefall, der durch eine sachgerechte Beizung so sicherlich nicht aufgetreten wäre. Läuse übertragen pflanzenschädigende Viren. Folge einer eingeschränkten Palette an Pflanzenschutzmitteln ist die Zunahme problematischer Resistenzen“, so Feuerborn.

„Die Europäische Kommission hat das Anwendungsverbot für die drei Neonikotinoid-Wirkstoffe vor knapp vier Jahren in einem regelrechten Hauruckverfahren beschlossen. Festgelegt wurde dabei, die Regelung nach zwei Jahren anhand neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse zu überprüfen – worauf wir immer noch warten“, kommentierte IVA-Präsident Dr. Helmut Schramm und führte aus: „Was die Folgen der Anwendungsverbote angeht, so zeigt die Studie der HFFA Research GmbH eindrücklich, dass die wirtschaftlichen Schäden für die europäische Landwirtschaft sogar höher sind als ursprünglich angenommen. Doch die Auswirkungen sind weitreichender, wie man etwa an der Zunahme der Spritzanwendungen oder dem erhöhten Wasserverbrauch sieht.“

Andreas Baer, Mitglied der Fachkommission Produktionsmanagement der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) und Leiter der Produktionsabteilung bei der Norddeutschen Pflanzenzucht (NPZ), verweist auf die von Seiten der Züchter in den vergangenen Jahren geleisteten, erheblichen Investitionen zur Optimierung des Beizprozesses. „Sollte der Rapsanbau durch die veränderten Rahmenbedingungen der Beizung ökonomisch an Wettbewerbsfähigkeit verlieren, verlieren wir nicht nur die wichtigste Futterquelle der Bienen, sondern auch ein wertvolles Fruchtfolgeglied im Ackerbau.“

Aus Sicht der UFOP und der des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), die zu der Studienvorstellung eingeladen hatten, zeigen die Ergebnisse der Studie, dass die Entscheidung der Europäischen Kommission, den Einsatz von drei Neonikotinoiden in der EU zu beschränken, neben den wirtschaftlichen Kosten auch erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt nach sich zieht. Alles weist darauf hin, dass es für Landwirte unabdingbar ist, über mehr als eine Lösung zur Bekämpfung von Schädlingen zu verfügen, um einer Entwicklung von Resistenzen vorzubeugen.

Die Studie steht auf http://hffa-research.com kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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Eine europäische Erfolgsgeschichte mit französischen Wurzeln

80 Jahre EURALIS: 80 Jahre Züchtung, 80 Jahre bestes Saatgut für die Landwirtschaft

Eine europäische Erfolgsgeschichte mit französischen Wurzeln

Mais, Raps, Sonnenblume, Sorghum und Soja im EURALIS Portfolio – Züchter Mais und Ölsaaten

Eine europäische Erfolgsgeschichte mit französischen Wurzeln
80 Jahre EURALIS: 80 Jahre Züchtung, 80 Jahre bestes Saatgut für die Landwirtschaft
1936 kamen erstmalig einige französische Landwirte in Lescar in Südwest-Frankreich zusammen, um ihren Weizen gemeinsam zum Verkauf anzubieten. Damit war ein demokratisches Modell der kooperativen Landwirtschaft geboren, um gemeinsame Interessen gegenüber den Großhändlern zu vertreten. Heute umfasst die EURALIS-Unternehmensgruppe mehr als 5.000 Mitarbeiter. Das international agierende Unternehmen ist in vier Geschäftsfeldern aktiv: Landwirtschaft, Investition & Entwicklung, Lebensmittel und Saatgut.
Führender Züchter bei Mais und Ölsaaten
Der Saatgutbereich der Genossenschaft, EURALIS Semences, besteht aus 12.000 Landwirten. EURALIS ist einer der führenden Züchter und Vermehrer in Europa bei Mais und Ölsaaten. Eine kontinuierliche Reinvestition von 13% des Umsatzes in die Züchtung, hat diese Marktposition gefestigt. Die EURALIS Züchtung besteht aus elf Zuchtstationen, mehr als 500.000 Parzellen in ganz Europa werden als Prüfparzellen genutzt. Die Saatgutproduktion findet vorwiegend an Vermehrungsstandorten in Frankreich, Spanien und der Ukraine statt. Die EURALIS-Züchtung nutzt neueste Labortechnologien und hat 20 Jahre Erfahrung in Molekulargenetik. Es besteht eine intensive Zusammenarbeit mit internationalen agrochemischen Partnern Die deutsche Niederlassung EURALIS Saaten GmbH züchtet, prüft und vertreibt Sorten von Mais, Raps, Sonnenblume, Sorghum und Soja.

Mais, Raps, Sonnenblume, Sorghum und Soja im Portfolio

Mais: Ziel des Maisforschungsprogramms von EURALIS ist es, die Nr. 1 in der frühen Genetik
zu werden- und die wichtige Rolle im mittelfrühen und späten Maissegment weiter
auszubauen. Die Verwendung von originalen hochleistungsgenetischen Quellen (Tropical
Dent) ermöglicht eine hochproduktive Entwicklung von neuen Sorten.
RAPS: Bewährte Liniensorten die Erträge auf Hybridniveau erzielen sind seit Jahren auf dem
Markt vertreten. Die leistungsstarke Neuzulassung ES Imperio als mittelfrühe Hybride mit
ausgezeichnetem Ertragsniveau ergänzt das Raps Portfolio optimal. Zuchterfolg wird aus
Erfahrung generiert, so war EURALIS das erste Unternehmen, das Rapshybriden in Frankreich
einführte.
Sonnenblumen: Das Forschungsunternehmen SOLTIS ist das führende Sonnenblumen-
Züchtungsprogramm in Europa und spielt auch weltweit eine wichtige Rolle. Mit mehr als
8.000 Hybriden jedes Jahr, die gezüchtet und getestet werden, ist es EURALIS möglich,
jährlich eine umfassende Sortenpalette in jedem Segment des Marktes anzubieten.
Sorghum: 2009 hat EURALIS mit der Eurosorgho-Tochtergesellschaft das erste Sorghum-
Forschungsprogramm in Europa gegründet. Das Unternehmen sorgt für stetige Innovation in
der Züchtung und schafft Hybriden für neue Absatzmärkte der boomenden Energiepflanze.
Als einer der Organisatoren agierte EURALIS auf dem ersten Europäischen Sorghum
Kongress, der vom 3.-4. November 2016 in Bukarest stattfand. Im internationalen Austausch
wurde „das wahre Potential von Sorghum“ erkannt und die Energien gebündelt die Kultur
europaweit zu fördern. Videoaufnahmen, Vorträge und Diskussionen rund um Kultur
Sorghum: http://www.sorghum-id.com/
Soja: Global werden bereits 6 % der landwirtschaftlichen Flächen mit Sojabohnen bestellt.
Die Eiweißpflanze gewinnt auch in Deutschland stetig an Bedeutung, 2015 wurde sie auf
17.000 ha angebaut. EURALIS steht für die Produktion von hochwertigem, gentechnikfreiem
heimischem Eiweiß.
Nah am Landwirt
Die Marke EURALIS erlebt ein dynamisches Wachstum, bleibt dabei aber immer nah am
Landwirt. Wachstum – ein Wort das für den Landwirt, wie auch für Unternehmen existenziell
wichtig ist. Für den Landwirt ist die Wahl des Saatgutes oft entscheidend über Erfolg oder
Misserfolg. Gute Ergebnisse sind meist die Grundlage für die Sortenentscheidungen der
Landwirtschaft und gute Ergebnisse generieren sich aus der Züchtung ertragreicher Sorten.
Genau dieses Saatgut macht in seiner Qualität unter anderem das dynamische Wachstum
des Unternehmens seit Jahren aus. Für wachsendes Vertrauen setzt das Unternehmen auf
starke Partnerschaften mit lokalen Händlern, um die Nähe zu den Landwirten zu pflegen und
den regionalen Anforderungen an die Sorten gerecht zu werden. Ein bundesweites Netz an
fachkundigen Außendienst-Beratern sorgt für die fachkundige Antwort rund um alle Fragen
des Anbaus. Regionale Auskünfte und direkte Ansprechpartner aus dem EURALIS
Außendienst sind über die Beraterkarte auf der Internetseite:
http://www.euralis.de/beraterkarte/ erreichbar. Aktuelle Aktionen, Vertriebs- und
Bonusprogramme werden auf der Unternehmenshomepage: http://www.euralis.de/
abgebildet.

Kontakt für redaktionelle Rückfragen:
Gesa Christiansen Fon: +49 40 60 88 77-54 Fax: +49 40 60 88 77-34 Mob: +49 151 27 65 1784
gesa.christiansen@euralis.de

Die Historie im Überblick
1936 Gründung der landwirtschaftlichen Genossenschaft
1950/51 „US-Mais-Mission“, Start der Züchtung und Produktion der ersten Maishybriden
1973 Start des Zuchtprogramms für Sonnenblumen und Soja
1975 Kooperation mit der amerikanischen Firma Green Giant bei Zuckermais
1983 Start des Zuchtprogramms für Raps
1987 Gründung der ersten europäischen Niederlassungen in Deutschland (RUSTICA Saaten und PAU Saaten)
2002 Fusion der drei Unternehmen: RUSTICA Saaten GmbH, PAU Saaten GmbH und
EURALIS Saatzucht GmbH zu EURALIS Saaten GmbH
2007-2015 zahlreiche Gründungen von Tochtergesellschaften in ganz Europa
2016 80-jähriges Jubiläum mit vielen Aktionen und Angeboten für die Landwirte
2014/2020 Projekt EURALIS 2020, Umstrukturierung der Groupe EURALIS, um das
Wachstumspotenzial auf den Märkten voll auszuschöpfen.

EURALIS Saaten GmbH
EURALIS Saaten ist die deutsche Niederlassung der EURALIS Semences S.A.S., das Saatgutunternehmen der französischen Groupe EURALIS und züchtet, prüft und vertreibt Sorten von Mais, Raps, Sonnenblumen, Soja und Sorghum in Zentraleuropa.

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Gelbe Felder statt brennende Wälder

UFOP fordert Ende der Quotenanrechnung von Biokraftstoffen aus Palmöl in der EU

Gelbe Felder statt brennende Wälder

Es muss Schluss sein mit der Quotenanrechnung von Biokraftstoffen aus Palmöl in der EU! Dies fordert die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) zu Beginn der Diskussion über die Vorschläge der EU-Kommission zur Reform der Biokraftstoffpolitik. Diese wurden als Bestandteil des sogenannten „Winterpaketes“ in der vergangenen Woche vorgestellt. Mit der Reform der Erneuerbare Energien-Richtlinie muss die Definition für die erste Generation der Biokraftstoffe geändert bzw. geschärft werden: Ab 2021 sollten nur noch Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse in der EU angerechnet werden, wenn bei deren Herstellung auch hochwertige Eiweißfuttermittel anfallen, begründet die UFOP ihre Forderung.

Biokraftstoffe aus Raps, Getreide und Zuckerrüben tragen dann nicht nur heute, sondern auch in Zukunft wesentlich dazu bei, den Import von gentechnisch veränderten Soja in die EU zu minimieren. 2015 wurde in Deutschland erstmals mehr Raps- als Sojaschrot verfüttert. Wesentlicher Treiber dieser Entwicklung ist die zunehmende Deklaration von Milchprodukten mit dem Label „Ohne Gentechnik“. Raps ist die mit Abstand bedeutendste gentechnikfreie Eiweißfutterquelle in der EU.

Damit die „Proteinquelle“ Raps für die Milchviehbetriebe erhalten bleibt, ist der Rapsanbau auf etwa 1,4 Mio. Hektar in Deutschland geradezu auf die Verwertung des Rapsöls im Kraftstoffsektor angewiesen, betont der Verband. Jeder Hektar Raps erübrige den Import einer entsprechenden Anbaufläche Soja. Mit der heimischen Eiweißquelle Raps könne diesem sogenannten Flächen- und Nährstoffimport und damit auch der Diskussion um indirekte Landnutzungsänderungen (iLUC) begegnet werden.

Die EU-Kommission und der Rat der EU-Umweltminister verstecken sich geradezu bei der von Umweltorganisationen immer wieder forcierten iLUC-Debatte. Die jährlichen Brandrodungen in Indonesien sollten genug Anlass sein, endlich konkret zu handeln. Niedrigere Kappungsgrenzen oder die Einführung von „iLUC-Faktoren“ retten keinen einzigen Hektar Urwald. Die Alternative heißt stattdessen: Verbot der Anrechnung von Biokraftstoffen aus Palmöl zur Quotenanrechnung in der EU!

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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UFOP-Studie: Winterrapsanbau zur Ernte 2017 bleibt auf hohem Niveau

UFOP-Studie: Winterrapsanbau zur Ernte 2017 bleibt auf hohem Niveau

Winterrapsanbaufläche zur Ernte 2017

Der Winterrapsanbau in Deutschland bleibt auch zur Ernte 2017 auf einem hohen Niveau. Im August/September 2016 wurden mit rund 1,364 Millionen Hektar sogar 2,4 Prozent mehr Winterraps als zur Ernte 2016 ausgesät. In Folge teils sehr ungünstiger Witterung mussten bis Ende Oktober aber bereits rund 13.500 Hektar Raps bundesweit umgebrochen werden. Weitere Umbrüche sind in Abhängigkeit vom Verlauf des Winters nicht auszuschließen.

Auf Basis einer aktuellen Befragung von ca. 6.500 Landwirten im September/Oktober 2016 schätzt das von der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) beauftragte Marktforschungsunternehmen Kleffmann Group die Aussaatfläche von Winterraps zur Ernte 2017 auf 1,364 Millionen Hektar. Im Vergleich zur Erntefläche 2016 bedeutet dies eine leichte Steigerung des Anbaus um 32.600 Hektar bzw. 2,4 Prozent. Bis zum Ende der Befragung mussten aufgrund von ungünstiger Witterung aber bereits 13.500 ha Winterraps bundesweit umgebrochen werden. Daher ist aktuell von einer Anbaufläche von rund 1,350 Millionen Hektar auszugehen.

Mecklenburg-Vorpommern ist mit einer Aussaatfläche von 235.200 Hektar für den deutschen Rapsanbau weiterhin das bedeutendste Bundesland. Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Rapsfläche sogar noch einmal um 2,8 Prozent gestiegen (+6.300 Hektar). Weitere wichtige Anbauregionen stellen mit 171.000 ha Aussaatfläche Sachsen-Anhalt (+0,2 Prozent; +600 Hektar), mit 135.500 Hektar Brandenburg (+1,5 Prozent; + 2.000 Hektar) und mit 131.900 Hektar Sachsen (+ 1,9 Prozent; + 2.400 Hektar) dar. Insgesamt repräsentieren die östlichen Bundesländer rund 58 Prozent der in Deutschland ausgesäten Rapsfläche. Mit 129.000 Hektar folgt Niedersachsen (+6,0 Prozent; + 7.300 Hektar) im Ranking der Bundesländer. Mit 122.800 Hektar weisen Thüringen (+3,5 %; +4.100 Hektar) sowie mit 119.200 Hektar Bayern (+4,9 Prozent; + 5.600 Hektar) neben Schleswig-Holstein mit aktuell 101.000 Hektar (+6,9 Prozent; + 6.500 Hektar) ebenfalls Aussaatflächen über 100.000 Hektar auf.

Den größten prozentualen Flächengewinn verzeichnen mit 6,9 bzw. 6 Prozent Schleswig-Holstein und Niedersachsen. Lediglich in Rheinland-Pfalz (-2,8 Prozent; -1.400 Hektar) und in Nordrhein-Westfalen (-1,8 Prozent; -1.100 Hektar) ist die Aussaatfläche rückläufig.

Bis Ende Oktober wurden bundesweit bereits 13.500 Hektar Winterraps umgebrochen. Die regional teilweise sehr ungünstige Witterung führte vor allem im östlichen Niedersachsen, in Sachsen-Anhalt, in Bayern und in Hessen zu für die Anbauer inakzeptablen Beständen. Abhängig von den Bedingungen im Winter sind weitere Umbrüche von bis zu insgesamt 27.900 Hektar nicht auszuschließen. Die Regionen Sachsen-Anhalt (8.300 Hektar) und Bayern (6.300 Hektar) wären hiervon erneut am stärksten betroffen.

Wie bereits in den Vorjahren hat die Fruchtfolgeplanung den mit Abstand größten Einfluss auf die Ausdehnung oder Reduzierung der Winterrapsfläche. 48 Prozent der Rapslandwirte haben die betriebliche Winterrapsfläche auf Grund entsprechender Anbauplanungen vergrößert; 56 Prozent der Rapslandwirte haben reduziert. Die Schlaggröße wirkt sich mit 25 Prozent (Ausdehnung) bzw. 21 Prozent (Reduzierung) ebenfalls deutlich auf die Anbauflächen aus. Der derzeit attraktive Erzeugerpreis war für 11 Prozent der Landwirte ein Anreiz zur Ausdehnung des Winterrapsanbaus, gefolgt von einer positiven Flächenentwicklung im Betrieb (9 Prozent). Zu Ungunsten des Winterrapsanbaus haben sich weiter eine negative Flächenentwicklung im Betrieb (6 Prozent) und die Erhöhung des Anbaus anderer Kulturen (5 Prozent) ausgewirkt.

Im Ergebnis der UFOP-Studie kann von einer stabilen Winterrapsfläche zur Ernte 2017 von aktuell rund 1,35 Millionen Hektar ausgegangen werden. Die im Vergleich zur Ernte 2016 um 2,4 Prozent (+32.600 Hektar) größere Aussaatfläche wurde im Laufe des Herbstes durch regional gehäufte Umbrüche verringert.

Seit fast zwei Jahrzehnten veröffentlicht die UFOP jeweils Mitte November eine Prognose der Winterrapsaussaatfläche. Dieser Service erlaubt sehr frühzeitig eine exakte Schätzung des Anbaus zur nächsten Ernte. Die UFOP-Studie wird von Unternehmen der Agrar- und Ernährungswirtschaft anerkannt und als Grundlage für Kalkulationen und Planungen genutzt.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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Aktuelle Kursentwicklung Agrarrohstoffe vor der US-Wahl

Aktuelle Kursentwicklung Agrarrohstoffe vor der US-Wahl

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Kurz vor der Präsidentschaftswahl unterstützten Käufe der großen US-Fonds, die wiederholt dazu übergehen ihre Short-Positionen abzubauen, die Kurse an der CBoT. Der Weizen-Frontmonat konnte demnach am Freitag mit einem leichten Plus bei 414 ct/bu schließen und auch am heutigen Montag begeben sich die Kurse in den leicht grünen Bereich. An den Märkten wird momentan viel über die möglichen Auswirkungen der anstehenden Entscheidungen spekuliert und die Unsicherheit wirkt nahezu lähmend auf die Kursbewegungen, so dass kurzfristig nicht mit ausschweifenden Schwankungen gerechnet wird. Vielmehr stellt sich bei vielen Marktteilnehmern eine gewisse „Wait-and-see“-Stimmung ein. Dafür könnte es nach der Entscheidung umso volatiler zugehen. Große Analystenhäuser sehen insbesondere nach einem Wahlsieg Trumps einem starken Einbruch in den Aktienmärkten entgegen. Diese Welle könnte auch auf die Rohstoffmärkte überschwappen. Neben der Frage, wer nun die US-Wahl gewinnen wird, bleibt auch die Sorge um eine weitere Anhebung der US-Bestände im kommenden USDA-Report, die weitere Kursschwäche mit sich bringen könnte. An der Matif fiel der Dezember-Weizen zuletzt wieder in den roten Bereich auf 161,75 EUR/t, während der EU-Weizenkontrakt an der CBoT auf 174,25 EUR/t nachgab. Analysten finden dabei auf die Frage der großen Differenz noch keine zufriedenstellenden Antworten. Lediglich die Qualitätskriterien und der Tatsache, dass Market Maker dem Handel eine gewisse Unterstützung bieten, wurde bisher als Begründung herangezogen. Leichte Gewinne konnten zuletzt die Sojabohnen verbuchen, was dem Januar-17-Kontrakt ermöglichte über die psychologisch wichtige 10-Dollar-Marke zu klettern. Diese Situation könnte zusätzlich zur Hoffnung auf eine weitere gute Nachfrage Chinas die freundliche Tendenz verstärken, doch auch hier ist bis zur entscheidungsträchtigen Wochenmitte eine eher abwartende Haltung wahrscheinlich. Ähnlich ergeht es den Maiskursen, die auch wieder den Weg nach oben fanden, wenn auch nur in kleinen Schritten. Der November-Kontrakt stieg an der Börse in Chicago zum Wochenstart auf 348,75 ct/bu. Eine Anhebung der US-Erträge im November-Bericht des US-Agrarministeriums wird hier nicht mehr als sicher angesehen. Mittlerweile gehen die Analysten im Durchschnitt sogar eher von einer Senkung im Vergleich zum Vormonat aus. Nun bleibt zunächst nur abzuwarten, was am 8.11. (US-Wahl) und am 9.11. (USDA-Bericht) für Entscheidungen getroffen werden. Dann wird der Handel wieder in Bewegung kommen. Bis dahin wird viel spekuliert und auch das kann schließlich zum Erfolg führen, wenn man sich jetzt auf die richtige Seite begibt. Doch welche Seite die richtige ist, lässt sich vom heutigen Standpunkt schwer einschätzen. Alles ist möglich und es so gilt auch hier die Börsenweisheit Kostolanys: „Spekulieren kann jeder. Es zur richtigen Zeit zu tun – das ist die Kunst.“

Seit 1991 befasst sich die Firma Kaack mit der Vermittlung von Kontrakten an Warenterminmärkten. Begonnen hat es seinerzeit an der Amsterdamer Schweine- und Kartoffelbörse.

1998 kam der Handel an der RMX Hannover dazu. Seit 2006 nimmt die Vermittlung von Futures für Getreide und Raps an der Matif in Paris stetig zu. Im Juli 2009 wurde der ehemalige RMX-Handel mit Schweinen, Ferkeln und Kartoffeln von der Eurex in Frankfurt übernommen. 2010 und 2011 hat zudemauch das Geschäft mit anderen Produkten an internationalen Börsen zugenommen. Das ist auch die Folge der ausgebauten Zusammenarbeit mit überregionalen Banken und Clearinghäusern. Schwerpunkt sind heute die Getreide- und Ölsaatenmärkte sowie das Kartoffelsegment. Im Jahr 2010 erfolgte der Umzug des Büros nach Cloppenburg.

Wir, die Kaack Terminhandel GmbH, sind ein Finanzdienstleistungsinstitut mit der nötigen Bafin-Zulassung für die europäischen und internationalen Terminbörsen. Insbesondere für die oben genannten Agrarprodukte an den Börsen in Paris und Frankfurt bieten wir unseren Kunden entsprechendes Know-How als Broker und Vermittler. Ihre Absicherungs- und Anlagegeschäfte können Sie telefonisch oder vollelektronisch über uns abwickeln. Wir informieren Sie gerne über die verschiedenen Möglichkeiten.
Über zwei Jahrzehnte Erfahrung im Futureshandel mit Agrarprodukten prägen die Entwicklung der Firma Kaack Terminhandel GmbH. Als Dipl.-Ing. agr. und langjähriger Agrarmarktbeobachter schuf Hermann Kaack die Basis für unser Unternehmen, dem er von Beginn an als Geschäftsführer vorstand.

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Sabel Wolfgang
Am Markt 8
49661 Cloppenburg
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Infografik der AGRAVIS Raiffeisen AG zum Raps in Deutschland

Infografik der AGRAVIS Raiffeisen AG zum Raps in Deutschland

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist eines der größten und ergebnisstärksten Agrarhandels- und
Dienstleistungsunternehmen in Deutschland. Ihr Kerngeschäft ist das Agribusiness. AGRAVIS versteht sich als Partner
im ländlichen Raum. Die Landwirtschaft und ihr Umfeld beinhalten sehr vielfältige Faktoren, die unser aller Leben
beeinflussen. Diese Faktoren den Verbrauchern in Daten und Zahlen zu erklären, ist dem Agrarhandels-Unternehmen
sehr wichtig.
Die AGRAVIS-Infografik des Monats bietet schnelle und kompakte Informationen zu verschiedenen Themen aus dem Agribusiness und aus der „AGRAVIS-Welt“.
Wie viel Winterraps wird in Deutschland angebaut? Wie viel Raps wird in ausgewählten Ländern der EU angebaut? Welche sind weltweit die wichtigsten Verbrauchermärkte für Rapsschrot? Wofür wird Raps verwendet? Wie viel Rapsschrot verarbeitet die AGRAVIS-Gruppe?
Antworten gibt es in der AGRAVIS-Infografik des Monats November.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.300 Mitarbeitern rund 7 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

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AGRAVIS Raiffeisen AG
Bernd Homann
Industrieweg 110
48155 Münster
0251/682-2050
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Deutsche und französische Ölsaatenerzeuger fordern Umdenken in der Pflanzenschutzpolitik

Auf Einladung der Federation franaise des producteurs d’oleagineux et de proteagineux (FOP) haben Vertreter der FOP unter dem Vorsitz ihres stellvertretenden Vorsitzenden, Arnaud Rousseau, und der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) unter Leitung ihres Vorsitzenden, Wolfgang Vogel, am 7. September 2016 in Paris über die aktuelle Situation der Ernte und weitere Fragen des Sektors beraten. Im Zusammenhang mit der offenen Entscheidung über die Zukunft der EU-Biokraftstoffpolitik nach 2020 betonten beide Organisationen die große Bedeutung der Zusammenarbeit in der European Oilseeds Alliance (EOA) in Brüssel. FOP und UFOP repräsentieren die wichtigsten Branchenorganisationen von Ölsaaten und Eiweißpflanzen in Frankreich und Deutschland.

In einer Zeit der Unsicherheiten durch die Brexit-Entscheidung und durch unzureichende Antworten auf die gesellschaftlichen Fragen zu den Zielen und Hintergründen der EU verständigten sich FOP und UFOP in einem Austausch mit dem Präsidenten des französischen Bauernverbandes (FNSEA), Xavier Beulin, darauf, einen gemeinsamen Ansatz zur Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) und zu anderen Fragen des Sektors zu entwickeln. Die Basis dafür ist ein hohes Maß an gegenseitigem Verständnis über die jeweilige Situation. Beide Organisationen fordern eine GAP, die entsprechend den hohen Ansprüchen ausreichend finanziert ist.

Nach einem Anbaujahr mit großen Schwierigkeiten für die von schlechten Witterungsbedingungen betroffenen Landwirte, die niedrige Erträge und vereinzelt auch schlechte Qualitäten zur Folge hatten, diskutierten FOP und UFOP über die Frage der Verfügbarkeit von Pflanzenschutzmitteln als wichtiges Betriebsmittel für die Pflanzenproduktion. Sie zeigen sich besorgt, dass die zunehmende Einschränkung von Wirkstoffen geradewegs zu mehr Schädlingsresistenzen führt.

Sie bekräftigen insbesondere die Notwendigkeit der Kohärenz in den politischen Entscheidungen. Der Gesetzgeber könne nicht zur gleichen Zeit mehr Diversifizierung in der Fruchtfolge fordern und sich den Einsatz von Leguminosen als heimische Eiweißquelle fördern aber auf der anderen Seite Landwirte davon abhalten, ihre Pflanzen zu schützen und zu ernähren. Die aktuellen Vorschläge der EU-Kommission zur Vereinfachung des Greenings, könnten die entgegengesetzten Effekte haben als eigentlich beabsichtigt. Daher fordern FOP und UFOP eindringlich eine Änderung der Betrachtungsweise in diesen Fragen.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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Rapsöl mit 200-jähriger Tradition

Generationswechsel bei westfälisch-lippischer Ölmühle

Rapsöl mit 200-jähriger Tradition

Karl-Ludwig Meyer zu Stieghorst und seine Tochter Anika Marx Auza mit „Mey`s Rapsöl“ (Bildquelle: © Karl-Ludwig Meyer zu Stieghorst)

Auf dem Hof von Karl-Ludwig Meyer zu Stieghorst im westfälischen Teil des Ravensberger Hügellandes, am Stadtrand von Bielefeld, hat es in der 200-jährigen Geschichte schon einige Generationswechsel gegeben. Am 1. Juli 2016 ist es wieder soweit. Dann übernimmt Meyer zu Stieghorsts Tochter Anika Marx Auza das Familienunternehmen, eine Ölmühle, die sich in den vergangenen Jahren mit kaltgepresstem Rapsöl in der ganzen Region einen Namen gemacht hat.

„Ich freue mich darauf, unseren Hof künftig zu leiten und damit unseren Beitrag zur regionalen Wirtschaft und zur Ernährung zu leisten“, so die studierte Geografin Marx Auza. Auf Feldern im Umkreis von weniger als 10 km um den Hof angebaut, landet das kalt gepresste Speiseöl des Hofs in 0,25 und 0,5 Liter Flaschen als „Mey“s Rapsöl“ unter der Regionalmarke „Natürlich aus Lippe“ in den Küchen und auf den Tischen der Bewohner in und um Bielefeld. Der „goldene Saft“ erfreut sich dabei einer treuen Anhängerschaft und wird schon längst nicht nur in Bauernläden verkauft. Er findet seinen Weg zum Endverbraucher darüber hinaus in 22 Supermärkten der Umgebung. Nicht zuletzt Spitzenküchen im Raum Bielefeld wie die des „Alten Krug Helpup“ in Oerlinghausen wissen um den Wert des heimischen Öls. „Unsere Gäste schätzen den Einsatz regionaler Produkte und kommen auch deshalb gerne wieder“, weiß Falk Schwarzenberger, Gastronom und Geschäftsführer des Alten Krug.

„Unser Geheimnis? Für Mey“s Rapsöl gilt ganz einfach Klasse statt Masse, das schmecken unsere Kunden seit nunmehr 10 Jahren. Dabei profitieren unsere Produkte von einer 200-jährigen Tradition!“, erzählt Meyer zu Stieghorst. Es sind die kleinen und mittelständischen Betriebe der Region, die die Qualität liefern, die auf dem Tisch gern gesehen und letztendlich gern gegessen wird. „Unsere Region ist uns sehr wichtig. Als Bauern haben wir am Erhalt der Natur und dem Aufbau eines regional nachhaltigen Wirtschaftens natürlich ein besonderes Interesse. Wir vermeiden lange Lager- und Transportzeiten und sorgen durch die Nähe zum Kunden für ein Höchstmaß an Transparenz. Davon profitieren alle“ fügt Meyer zu Stieghorst hinzu.

Auch Schwarzenberger profitiert von den Werten, für die die Ölmühle steht. Im Alten Krug kommt „Mey“s Rapsöl“ in regionaltypischen Gerichten mit frischen Produkten von heimischen Höfen zum Einsatz. Ob als Vinaigrette, als Basis für hausgemachte Remouladensaucen mit verschiedenen Kräutern oder für Fleisch-, Fisch- und Gemüse-Marinaden, den Gästen schmeckt es. „In der Gastronomie sprechen wir im wahrsten Sinne des Wortes von Mundpropaganda. Da ist es umso wichtiger, dass die Qualität immer überzeugt. Die Gastronomen im Umland zählen aber nicht nur auf den Geschmack. Unser Öl liegt voll im Trend. Immer mehr Gäste legen Wert darauf, dass es nicht nur gut schmeckt, sondern auch guttut. Die richtige Zeit also für unser Öl und seine positiven ernährungsphysiologischen Eigenschaften“, erklärt Meyer zu Stieghorst. Dazu zählen neben der vorteilhaften Zusammensetzung von einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren auch der hohe Gehalt an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen, die durch eine besonders schonende Kaltpressung erhalten werden.

Ob im Rahmen einer gesunden Ernährung, der Umwelt zuliebe oder zur Etablierung einer nachhaltigen Wirtschaft, Karl-Ludwig Meyer zu Stieghorst ist ein Verfechter regionaler Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Er wirbt nicht nur auf regionalen Veranstaltungen für die dezentrale Speiseölproduktion, sondern war 2016 auch auf der Grünen Woche am nordrhein-westfälischen Stand mit einer mobilen Ölmühle präsent. Marx Auza will auch hier in die Fußstapfen ihres Vaters treten: „Ich werde die Aufgaben meines Vaters im Laufe der Zeit sukzessive übernehmen und dabei auch konsequent unser regionales Engagement weiterverfolgen. Denn die Förderung der Region hat bei uns Tradition.“

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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Rapsverarbeitung in Bayern – aus der Region, für die Region

Eine dezentrale Ölmühle aus Bayern ist Trendsetter in Sachen Nachhaltigkeit

Rapsverarbeitung in Bayern - aus der Region, für die Region

Bayern zählt heute zu den wichtigsten Anbauregionen für Raps in Deutschland. (Bildquelle: BDOel / Anne Fröhlich)

Was wäre die deutsche Wirtschaft ohne den Mittelstand? Vermutlich wäre sie im letzten Jahr nicht um 1,7 Prozent gewachsen, denn gerade die kleinen und mittleren Unternehmen zeichnen sich durch ein hohes Maß an Flexibilität und Innovationskraft aus. Das gilt auch für die Juraps GmbH im bayerischen Mühlhausen, eine Ölmühle, die sich mit diesen Tugenden in einem schwierigen Markt behauptet.

Am Rande des Naturparks Altmühltal in Mühlhausen, im Herzen Bayerns gelegen, prägt die Ölmühle der Juraps GmbH seit 2005 das wirtschaftliche Bild der Region mit. Seinerzeit aus den Maschinenringen Neumarkt Plus, Eichstätt und Jura gegründet, wird das Unternehmen heute von nicht weniger als 234 Gesellschaftern getragen. Das Besondere an dieser Gemeinschaft: Nicht nur Landwirte aus der Region haben sich in der Gesellschaft zusammengefunden. 30 Prozent der Gesellschafter sind vor Ort ansässige Bürger ohne direkten landwirtschaftlichen Bezug. Ihr Fokus liegt auf der Etablierung nachhaltiger Stoffkreisläufe, die die ökologische sowie ökonomische Leistung der Region und somit ihre Lebensgrundlage langfristig stärken. „Regionale Stoffkreisläufe helfen der Region, Betriebe nachhaltig zu versorgen und Rohstoffe effizienter einzusetzen. Denn wir alle leben und lieben die Region und wollen sie für zukünftige Generationen erhalten“, so Max Stadler, Geschäftsführer der Ölmühle der Juraps GmbH.

Die Oberpfalz rund um Mühlhausen zeichnet sich durch eine kleinstrukturierte Landwirtschaft mit vielen Familienbetrieben aus, in denen der Anbau von Raps eine lange Tradition hat. Diese Betriebe verfolgen alle ein Ziel: Die Rohstoffe, die in der Region produziert werden, sollen möglichst auch in der Region verarbeitet und letztendlich verbraucht werden. Und das ist nicht etwa bloße Utopie – ob als Kraftstoff für Traktoren oder hochwertiges Viehfutter, die leuchtend gelben Rapsfelder liefern heute schon aus einem Umkreis von 30 km die Rohstoff-Grundlage für viele der landwirtschaftlichen Prozesse der ortsansässigen Betriebe.

Aktuell werden jährlich rund 2.000 Tonnen Saat verarbeitet. In der Spitze ist eine Verarbeitung von bis zu 6.000 Tonnen möglich. Mehrere Juraps-Mitglieder nutzen den produzierten Rapsölkraftstoff für ihre hofeigenen Traktoren und auch im betriebseigenen Blockheizkraftwerk kommt das selbstproduzierte Rapsöl zum Einsatz. Der beim Ölpressen anfallende Rapspresskuchen ist ein hochwertiges Eiweißfuttermittel, das die Juraps-Landwirte zur Fütterung ihres Viehs verwenden. Mit dem grundsätzlich gentechnikfreien Rapsfuttermittel trifft man auf eine stark wachsende Nachfrage, da immer mehr Betriebe auf Rapsprotein umstellen und dabei auf importiertes Sojaschrot verzichten.

Ein Landwirt, der den regionalen Stoffkreislauf im eigenen Betrieb perfekt umgesetzt hat, ist Franz Kirsch. Er füttert seine Zuchtsauen mit Presskuchen und verwendet Rapsöl für die Ferkelfütterung. Im letzten Jahr hat er einen DEUTZ-FAHR-Traktor in einer speziellen Rapsölkraftstoffvariante erworben. Und das, obwohl sich dessen Einsatz aufgrund der momentan extrem niedrigen Dieselpreise wirtschaftlich nicht komplett rechnet. Als Rapsanbauer kennt Kirsch jedoch die Vorzüge der heimischen Ölpflanze und will diese bewusst nutzen. So demonstriert er das Engagement vieler Landwirte, selbst die lokalen Stoffkreisläufe zu bestimmen und somit Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft zu fördern.

Mit der Vermarktung des Öls und des Rapsfutters endet das Engagement des Unternehmens jedoch noch nicht. Auch der Diskurs in der Öffentlichkeit spielt eine große Rolle. Zuletzt beispielsweise durch die Initiierung einer Gesprächsrunde zwischen Rapsbauern und Imkern aus der Region, um Fragen rund um wirtschaftliche Interessen, Umwelt- und Tierschutz zu diskutieren. Denn die Rapsblüte ist eine, wenn nicht sogar die wichtigste, Trachtpflanze für Honig- und Wildbienen. Mit ihren Veranstaltungen und dem dort vermittelten Wissen und geschaffenen Synergien, bildet die Juraps GmbH die Grundlage für einen noch nachhaltigeren Stoffkreislauf in der Region.

Durch die vor einigen Jahren eingeführte Besteuerung von Rapsölkraftstoff ging die Produktion von regionalen Pflanzenölen in den letzten Jahren deutlich zurück. Während viele dezentrale Ölmühlen in dieser Zeit stillgelegt wurden, konnte sich die Juraps GmbH trotz der veränderten Marktlage mit Flexibilität und Innovationskraft behaupten. Um auch zukünftig erfolgreich zu sein, plant das Unternehmen gerade den Aufbau einer separaten Speiseölproduktion, um sich neue Märkte zu erschließen und die hochwertige Saat noch besser zu nutzen. So wird die Wertschöpfung in der Region weiter erhöht. Transportwege werden eingespart und Rohstoffe zu 100 Prozent verarbeitet. Deshalb ist sich auch Firmenchef Stadler sicher: „Die Zukunft unserer Region ist auch unsere Zukunft. Wir sind stolz, hier in Mühlhausen einen Beitrag zum nachhaltigen Ausbau der regionalen Wirtschaft und eines regional geschlossenen Stoffkreislaufs zu leisten. Denn nur so schaffen wir die wirtschaftliche Grundlage für künftige Generationen. Und dabei steht eines fest, schaffen können wir das nur gemeinsam.“

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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