Schlagwort: Radweg

Auf zwei Rädern durch Matsch und Schnee – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

So kommen Fahrrad- und E-Scooterfahrer sicher durch Herbst und Winter

Auf zwei Rädern durch Matsch und Schnee - Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Wer trotz Schmuddelwetter mit Fahrrad oder E-Scooter unterwegs ist, sollte die Fahrweise anpassen. (Bildquelle: ERGO Group)

Laub, Nässe, Schneematsch oder Eis können Radwege und Straßen in der kalten Jahreszeit in Rutschbahnen verwandeln. Wer auf zwei Rädern unterwegs ist, kommt dann besonders schnell ins Schleudern. Dimitar Gouberkov, Unfallexperte von ERGO, gibt Fahrrad- und E-Scooterfahrern Sicherheitstipps.

Fahrstil anpassen

Wer trotz Schmuddelwetter mit dem Fahrrad oder dem E-Scooter unterwegs ist, sollte die Fahrweise an die schwierigen Straßenverhältnisse anpassen. Ist der Untergrund nass, glitschig oder eisig, steigt die Sturzgefahr. „Verschiedene Bodenbeläge wie Pflastersteine oder Asphalt können unterschiedlich rutschig sein. Laub oder Schnee verdeckt zudem oft Unebenheiten“, so Dimitar Gouberkov. Er rät daher: „Langsam und vorausschauend fahren, plötzliches Bremsen oder schnelles Lenken gerade in Kurven vermeiden.“ Für alle Fälle empfiehlt es sich, einen größeren Sicherheitsabstand zu Fußgängern und Autos einzuhalten. Wer zu einem Termin unterwegs ist, sollte daher besser mehr Zeit einplanen. Bei Schnee ist langsames Fahren noch gut möglich, wenn er locker auf dem Untergrund aufliegt. Eine festgefahrene Schneedecke dagegen bedeutet Rutschgefahr! Wenn der Radweg nicht geräumt ist, dürfen Rad- und E-Scooterfahrer auf geräumte Straßen ausweichen – selbst wenn das blaue Verkehrszeichen mit dem Fahrrad-Symbol den Radweg als benutzungspflichtig kennzeichnet. Übrigens: Wer mit einem geliehenen E-Scooter unterwegs ist, sollte diesen nach der Fahrt gut sichtbar und an geeigneten Abstellplätzen parken. Mitten auf Geh- und Fahrradwegen werden die angesagten Gefährte – gerade im Dunklen und bei schlechter Sicht – zu einer erheblichen Gefahr für Fußgänger und Fahrer.

Equipment winterfest machen

Nicht nur der Fahrstil, auch die Reifen sollten dem oft rutschigen Untergrund angepasst sein. E-Scooter verfügen grundsätzlich über recht breite Reifen. „Dadurch bekommt der Roller mehr Halt auf der Fahrbahn“, informiert Gouberkov. Das gilt auch für Fahrräder: „Je breiter die Reifen, umso besser der Grip.“ Für Zweiräder gibt es sogar Winterreifen mit speziellem Profil. Zudem bieten Reifen mit Spikes mehr Sicherheit auf nicht geräumten Straßen und eisigen Wegen. „Wer keine Winterreifen hat, kann einfach etwas Luft aus den Reifen lassen. So wird die auf der Straße aufliegende Fläche größer und das Rad bekommt mehr Halt auf der Fahrbahn“, ergänzt der Unfallexperte. Außerdem sollten sowohl Fahrer von E-Scootern als auch Radfahrer ihre Bremsen regelmäßig kontrollieren. Denn gefrorenes Kondenswasser in den Bremszügen kann dazu führen, dass die Bremsen nicht mehr funktionieren. Für E-Tretroller und auch E-Bikes gilt zudem: Die Akkus reagieren auf Nässe und Kälte. Vor allem kalte Temperaturen reduzieren ihre Leistungsfähigkeit und somit ihre Reichweite. Daher ist es ratsam, das Gefährt in trockener und warmer Umgebung zu parken. Da sich bei E-Scootern im Gegensatz zum E-Bike der Akku in unmittelbarer Nähe der Fahrbahn befindet, kann er schnell nass werden. Auch wenn die Akkus in der Regel vor Spritzwasser geschützt sind, empfiehlt es sich, sie nach einem Ausflug bei Nässe und Kälte abzutrocknen.

Auf Sichtbarkeit und gute Beleuchtung achten

Wer in der Dunkelheit unterwegs ist, sollte gut sichtbar sein. Ähnlich wie beim Fahrrad sind beim E-Scooter eine Beleuchtung vorne und hinten sowie Seitenreflektoren Pflicht. Fahrräder benötigen darüber hinaus einen nach vorne reflektierenden Rückstrahler in Weiß sowie einen nach hinten in Rot. Dazu kommen an den Pedalen gelbe Reflektoren nach vorne und nach hinten. Der Unfallexperte rät zudem zu heller Kleidung. Wer nur dunkle Winterjacken besitzt, kann mit einer Warnweste für mehr Sichtbarkeit sorgen. „Dafür eignen sich auch zusätzliche Reflektoren zum Aufkleben oder sogenannte Reflektorbänder – für das Gefährt und den Fahrer“, so Gouberkov.
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Wo dürfen Lastenräder fahren? – Tipp der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Experten der ERGO Group informieren

Wo dürfen Lastenräder fahren? - Tipp der Woche des D.A.S. Leistungsservice

Für Lastenräder gelten dieselben Regeln wie für herkömmliche Fahrräder. (Bildquelle: ERGO Group)

Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice):

Lastenräder, sogenannte Cargobikes, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit – allerdings oft nicht bei anderen Verkehrsteilnehmern. Denn Radfahrern ist es beispielsweise auf einem Radweg oft nicht möglich, das größere Gefährt zu überholen. Grundsätzlich gelten für Lastenräder aber dieselben Regeln wie für herkömmliche Fahrräder: Sie dürfen sowohl Radwege und Radfahrstreifen benutzen als auch Einbahnstraßen, Busspuren, Fußgängerzonen oder Gehwege, wenn sie durch entsprechende Beschilderung für den Radverkehr freigegeben sind. Ansonsten haben sie auf diesen Verkehrsflächen, insbesondere auf dem Gehweg, nichts verloren. Dann müssen sie die Fahrbahn nutzen. Sind Fußgängerzone oder Gehweg für Radler freigegeben, sind diese verpflichtet, besondere Rücksicht auf Fußgänger zu nehmen. Wenn ein Radweg benutzungspflichtig ist, gilt das auch für Cargobikes. Allerdings sollen mehrspurige Lastenräder laut § 2 Straßenverkehrsordnung, Rn. 23, „wenn die Benutzung des Radweges nach den Umständen des Einzelfalles unzumutbar ist, nicht beanstandet werden, wenn sie den Radweg nicht benutzen.“ Ordnungsämter und Polizei müssen hier nach dem jeweiligen Einzelfall entscheiden. An wartenden, also stehenden, Autos dürfen Cargobikes am rechten Fahrbahnrand langsam und vorsichtig vorbeifahren – wenn es der Platz zulässt.
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Mosellandtouristik startet weiteres Audio-Format: Neuer Podcast „Unterwegs im Moselland“

Mosellandtouristik startet weiteres Audio-Format: Neuer Podcast "Unterwegs im Moselland"

Unterwegs im Moselland, (c) Mosellandtouristik, D.Ketz

Schon die alten Kelten und Römer waren ganz verrückt nach den Weinen von den steilen Moselhängen und pflanzten vor 2000 Jahren im großen Stil Reben im Moseltal. So entstand aus einer lieblichen Naturlandschaft eine Weinkulturlandschaft mit spektakulären Steillagen und Weinhängen. Großartige Zeugnisse der antiken Weinkultur sind überall zu entdecken und einzigartige Moselorte, historische Sehenswürdigkeiten laden zu Abstechern und Entdeckungen ein. Die spektakuläre Weinlandschaft bietet nicht nur eine große Auswahl hervorragender Weine. Die Flusstäler mit den steilen Hängen und Felsen, dem Wechsel von Wein und Wald sind ideales Terrain für aktive Genießer: Entlang der Flüsse verbinden Mosel-Radweg und weitere Premiumrouten die Winzerorte und Städte, während Wanderer auf den Höhenzügen über dem Fluss auf dem Fernwanderweg „Moselsteig“ von französischer Grenze bis zum Deutschen Eck ständig neue Aussichten ins Tal genießen.

Seit März 2019 können Radfahrer mit der neuen Audiotour „Lauschpunkte am Mosel-Radweg“ die Mosel erstmals akustisch entdecken und mit der Lauschtour App unterwegs 40 Geschichten über Sehenswürdigkeiten, Skurriles und Besonderheiten an Ort und Stelle hören. Als weiteres Audioformat produziert die Mosellandtouristik gemeinsam mit der Firma B&B Medien einen vierteiligen Podcast „Unterwegs im Moselland“. Im jahreszeitlichen Rhythmus ist ein Mosel Reporter mit seinem Mikrofon im Moselland unterwegs und spricht mit Winzern, Touristikern und anderen Persönlichkeiten aus der Region über aktuelle Angebote, Reiseerlebnisse, Wein und gutes Essen.

Seine schönsten Erlebnisse erzählt er den Hörern ganz persönlich in seinem Podcast „Unterwegs im Moselland“. In der Frühlingsfolge vom 15. April ist der Mosel Reporter mit seinem Rad unterwegs und erzählt über moselländische Traditionen wie das Eierkibben und lauscht den vertonten Geschichten der Lauschtour „Lauschpunkte am Mosel-Radweg“. Zu den Gesprächspartnern aus der aktuellen Sommerfolge „Tradition, Erlebnis und Genuss rund um den Wein – Sommertipps für das Moselland“ gehören beispielsweise die Weinhex Jaqueline Krause, Moseljünger Mathias Meierer und Winzerin Anna Reimann. Der aktuelle Moselpodcast erscheint am 06. Juni und ist auf der Website www.mosellandtouristik.de sowie auf den großen Plattformen Spotify, iTunes und als RSS-Feed verfügbar.

Hören Sie rein: Frühlingspodcast und Sommerpodcast

Infos zur Lauschtour „Lauschpunkte am Mosel-Radweg“ finden Sie hier.

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Wissen am Wegesrand: Neue Audiotour am Mosel-Radweg

40 Hörstation auf 240 Kilometern

Wissen am Wegesrand: Neue Audiotour am Mosel-Radweg

40 Hörstationen am Mosel-Radweg (Bildquelle: Mosellandtouristik, C.Arnoldi)

Die Fahrt mit dem Schiff oder Boot durch eine Schleuse ist für viele Moselgäste etwas Besonderes. Doch warum gibt es überhaupt Staustufen an der Mosel und wie viele? Wie ist eine Schleusenanlage aufgebaut und was passiert beim Schleusen? An der Hörstation „Schleusenblick“ der neuen Audiotour „Lauschpunkte am Mosel-Radweg“ geben Mosel-Reporter Marco und Marc Spaniol vom Wasser- und Schifffahrtsamt in knapp zwei Minuten einen unterhaltsamen Einblick in diesen hochinteressanten Komplex. Die Schleuse in Mehring ist eine von 40 Hörstationen der neuen Audiotour „Lauschpunkte am Mosel-Radweg“ und lädt ein, vom Rad abzusteigen und die Mosel bei einer kleinen Lauschpause kennenzulernen: So erfahren Radler, wo die Römer einst den Moselwein mit Füßen traten. Sie entdecken, was es mit dem mysteriösen weißen Ring der Burg Bischofstein und der größten Apotheke der Welt auf sich hat. Sie lauschen dem Haubentaucher und nehmen sich in Acht vor dem Tatzelwurm und der Weinhex.

Der 240 Kilometer lange Mosel-Radweg von Perl bis Koblenz ist eine der beliebtesten Fernstrecken in Deutschland und verbindet stilvolle französische Lebensart und luxemburgische Behaglichkeit mit der Weinseligkeit des deutschen Mosellandes. Das historische Erbe der römischen Siedler zeigt sich in lukullischen Genüssen und architektonischen Schätzen. Die ufernahe Strecke ist besonders sicher, denn sie verläuft auf einem eigenen Weg abseits der Straßen. So schweifen die Blicke der Radler unbeschwert über steile Weinhänge und mittelalterliche Dörfer oder zu den Ausflugsdampfern der Weißen Flotte, die im Sommer auf der Mosel fahren. Die “ Lauschtour-App“ gibt es kostenlos im Apple App Store oder auf Google Play. Einfach offline speichern und los geht’s auf den Mosel-Radweg.

Tipp: 10 Jahre Ruwer-Hochwald-Radweg & Saar Pedal
Am 3. Mai Wochenende wird gefeiert auf den Radwegen der Region! : Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des Ruwer-Hochwald-Radweges feiert das Ruwertal am Samstag (18. Mai) ein Fest für seinen Radweg, der auf einer ehemaligen Bahntrasse zwischen Hermeskeil und Trier-Ruwer verläuft. Und am Sonntag (19. Mai) geht es zum autofreien Erlebnistag ins Saartal, das an diesem Tag den Radfahrern, Skatern, Fußgängern und Wanderern gehört. Beiden Veranstaltungen ist gemeinsam, dass die Orte entlang der Strecken in ihren Aktionszonen ein abwechslungsreiches Programm anbieten – eine bunte Mischung aus Spiel, Sport, Spaß und natürlich Essen und Trinken.
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ARAG Verbrauchertipps

Gewerbesteuer/Erbschaft/Kreisverkehr

Rentenberater ist kein Freiberufler
Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass das Berufsbild eines selbstständigen Rentenberaters nicht mit dem eines Steuerberaters oder Rechtsanwaltes zu vergleichen ist. Damit unterliegen die Einkünfte für solch eine Tätigkeit der Gewerbesteuer. In einem konkreten Fall machte sich eine Spezialistin in den Rechtsgebieten „Gesetzliche Rentenversicherung“ und „Versorgungsausgleichsrecht“ selbstständig. Zudem verfügte sie über eine Erlaubnis, fremde Rechtsangelegenheiten in ihrem Sachbereich sogar gerichtlich zu regeln. In ihren Augen war ihre Tätigkeit damit vergleichbar mit der eines Steuerberaters oder Rechtsanwaltes, die als freiberuflich anerkannt sind und damit keiner Gewerbesteuer unterliegen. Doch laut ARAG Experten ist die Ausbildung der Rentenberaterin zwar durch eine hochgradige Spezialisierung gekennzeichnet. Dennoch ist ihr Aufgabenbereich, in dem sie tätig werden darf, sehr begrenzt und daher nicht mit Katalogberufen wie Rechtswanwalt oder Steuerberater vergleichbar (Finanzgericht Düsseldorf, Az.: 2 K 3950/14 G, nicht rechtskräftig).

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Jobcenter darf Erbschaft nicht zurückfodern
Das Jobcenter ist manchmal nicht zimperlich: Obwohl es erst zwölf Jahre alt war und gerade seinen Vater verloren hatte, sollte das Mädchen rund 20.000 Euro an das Jobcenter zurückzahlen. Der Grund: Ihr Vater, der eine Zeit lang Hartz-IV-Leistungen bezogen hatte, hatte ihr 35.000 Euro hinterlassen, nicht zuletzt dank der Erbschaft einer verstorbenen Tante. Das Jobcenter sah die Zwölfjährige daraufhin in der Pflicht, als Erbin ersatzweise die dem Vater gewährten Hartz-IV-Leistungen zurückzuzahlen. Doch die ARAG Experten weisen darauf hin, dass der Vermögenszuwachs erst nach Ende des Hartz-IV-Bezugs erfolgt sei, so dass das Jobcenter gar keinen Anspruch auf eine Rückzahlung hatte (Sozialgericht Heilbronn, Az.: S 3 AS 682/15, nicht rechtskräftig).

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Radfahrer haben im Kreisverkehr nicht immer Vorfahrt
ARAG Experten weisen darauf hin, dass Radler im Kreisverkehr auf den Radwegen, die den Kreis umschließen, Vorfahrt vor ein- und ausfahrenden Fahrzeugen haben. Doch es gibt Ausnahmen. Zunächst einmal muss es sich um einen echten Kreisverkehr handeln, also eine Rundstraße mit einer Mittelinsel und der entsprechenden Beschilderung. Ansonsten gilt rechts vor links. Zudem kann die Vorfahrt der Radfahrer durch eigene Verkehrzeichen untergeordnet geregelt werden. Dann müssen sie warten. Ebenso wie Fahrzeuge, die in den Kreisverkehr einfahren wollen, dem Verkehr auf der Kreisfahrbahn Vorfahrt gewähren müssen. Wer aus dem Kreis herausfahren will, muss den Blinker setzen bzw. als Radler das entsprechende Handzeichen geben.

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Basistext S-Pedelecs: Wenn das Fahrrad zum Kraftfahrzeug wird

Basistext S-Pedelecs: Wenn das Fahrrad zum Kraftfahrzeug wird

(Bildquelle: www.pd-f.de / pressedienst-fahrrad)

(pd-f/hdk) Die sogenannten S-Pedelecs sind Elektrofahrräder, die ihre Piloten bis 45 km/h beim Pedalieren unterstützen. Das macht sie juristisch zum Kraftfahrzeug – mit weitreichenden Folgen für Hersteller, Mechaniker und auch Nutzer, wie der pressedienst-fahrrad detailliert beleuchtet.

Achtung: Dieser Artikel bezieht sich auf die bis Ende 2017 gültige EU-Verordnung 2004/24. Ab 2018 gilt die Verordnung 168/2013.

Begriffsklärung und Abgrenzung

Fast alle E-Bikes sind sogenannte Pedelecs, die mit maximal 250 Watt Nenndauerleistung bis höchstens 25 km/h beim Treten unterstützen und rechtlich Fahrrädern gleichgestellt sind. Vor allem bei Pendlern werden inzwischen aber auch S-Pedelecs immer beliebter, die maximal 500 Watt Nenndauerleistung aufweisen und bis 45 km/h schieben. Das macht sie ideal als Autoersatz auch auf längeren Arbeitswegen. 2015 hatten S-Pedelecs einen Anteil von rund zwei Prozent an allen verkauften Elektrorädern. Somit wurden ca. 11.000 neue S-Pedelecs gekauft – in etwa so viele wie neue E-Autos. Während sie von außen noch sehr nach Fahrrad aussehen, sind sie verkehrsrechtlich allerdings Leichtkrafträder (Klasse L1e bei Zweirädern und L2e bei Dreirädern), was sie deutlich vom Fahrrad unterscheidet: „Man braucht in Deutschland einen Helm, ein Versicherungskennzeichen und eine Fahrerlaubnis. Man darf innerorts nicht auf den Radweg – und kann auch nicht mehr mal eben etwas daran umbauen“, fasst Anja Knaus vom schweizerischen Pedelec-Pionier Flyer zusammen. Den physikalischen Hintergrund beschreibt Gerhard Kobus vom TÜV Nord so: „Bei einer Verdopplung der Geschwindigkeit vervierfacht sich die Bewegungsenergie des Fahrrads – darum muss ein Fahrzeug natürlich für die beabsichtigte höhere Geschwindigkeit ausgelegt sein.“ Das bloße Gewicht des Fahrzeugs spielt hierbei übrigens eine weitaus kleinere Rolle, als man gemeinhin glauben würde.

Bauliches

Rein äußerlich erkennt man zweirädrige S-Pedelecs am Rückspiegel und gelben Seitenrückstrahlern, die meist an der Gabel angebracht sind. „Zudem braucht das Rad ein Versicherungskennzeichen. Seit 2015 muss es an neu zugelassenen Rädern auch beleuchtet sein“, konkretisiert Sebastian Göttling vom Beleuchtungsspezialisten Busch & Müller. Auch ein Seitenständer ist bei S-Pedelecs vorgeschrieben, muss aber nicht mehr von selbst einklappen wie beim Motorrad.

Hersteller von S-Pedelecs müssen für jedes Modell vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) eine EG-Typgenehmigung einholen oder eine Einzelbetriebserlaubnis für ein bestimmtes Fahrzeug nachweisen, wofür dieses von einem Technischen Dienst oder anerkannten Sachverständigen (z. B. TÜV, Dekra) begutachtet werden muss. Hat ein S-Pedelec die Typgenehmigung einmal erhalten, darf es in der EG beliebig oft in den Handel kommen. „Aus der erteilten Betriebserlaubnis, ob im Einzelfall oder durch die Typgenehmigung, resultiert jedoch, dass man ein S-Pedelec nicht einfach baulich verändern darf“, warnt Marijke van Dijk vom niederländischen Hersteller Koga. Ist etwa ein Reifen verschlissen oder ein Bremshebel verbogen, muss er durch ein gleiches Bauteil ersetzt werden. Ein anderes Teil müsste ausdrücklich den in der Betriebserlaubnis (BE) aufgeführten Teilen entsprechen. Wenn man ein S-Pedelec davon abweichend ausstattet, muss es dem Technischen Dienst vorgeführt werden, bevor es wieder auf die Straße darf.

Für den Endverbraucher heißt das: Vorbei ist die Zeit des Selberschraubens – zumindest weitestgehend. Im Typenblatt des Fahrzeugs (dem sogenannten CoC-Papier, vergleichbar mit dem Kraftfahrzeugschein) ist beispielsweise festgehalten, welchen Spielraum man bei der Anpassung von Lenker und Lenkervorbau hat. „Wir haben einen verstellbaren Vorbau in die EG-Typgenehmigung aufgenommen, damit die ergonomische Anpassung des Rades vor und nach dem Kauf einfacher wird,“ beschreibt Sabine Kolmer vom Darmstädter Hersteller Riese & Müller einen möglichen Ausweg. Die Dimension der Reifen ist konkret im CoC-Papier festgeschrieben. „Wenn man Reifen wechseln will, findet man dort die in Frage kommenden Breiten. Außerdem benötigte der zu montierende Reifen eine ECE-R75 genannte Zulassung, um an einem S-Pedelec verbaut zu werden“, erklärt Rene Marks, Produktmanager bei Schwalbe. Auf den Verschleiß des Profils müsse man ebenfalls achten: Eine Mindestprofiltiefe von einem Millimeter ist Pflicht.

„Zum Verständnis beim etwaigen Austausch von Bauteilen am S-Pedelec gilt immer der Grundsatz: gleicher Art und Güte!“, verdeutlicht Ulf-Christian Blume, Jurist und Unternehmensberater in der Radbranche ( www.lbu-beratung.de). So darf man den persönlichen Vorlieben entsprechend etwa Griffe, Sattel und Pedale ändern – solange man vergleichbare Teile verwendet. Schraubgriffe dürfen nicht durch eventuell rutschende Gummigriffe ersetzt werden, Sättel mit Stahlgestell nicht durch Carbonsättel und gummierte Plattformpedale nicht durch Klickpedale, zumal letztere selten über die von der StVZO vorgeschriebenen Rückstrahler verfügen. Alles andere, was die Abmessungen des Rads verändert, ist ohne Eintragung tabu, wie etwa die beliebten Lenkerhörnchen. „Wir reden hier eben nicht mehr über das Fahrrad, sondern befinden uns im Kraftfahrzeugzulassungsrecht: Man kann alles ändern, aber nur in Absprache mit dem TÜV – wie beim Auto“, so Blume weiter.

Aufgrund der Spezifikation des Antriebs (Motor, Ritzel, Schaltung und Sensorik) ist außerdem eine Übersetzung vorgegeben, die man nicht ändern darf. Eine kürzere, also leichtere Übersetzung ist möglich, aber eintragungspflichtig. Bezüglich der einzelnen Schaltkomponenten braucht es keine Herstellervorgaben, etwa bei Schalthebeln und Schaltwerken. Veränderungen der Bremskomponenten hingegen sind grundsätzlich abnahmepflichtig. Verschlissene Bremsbeläge darf man eigenverantwortlich durch gleichartige wechseln – der Tausch muss aber einer eventuellen Prüfung durch den Fachhandel oder Behörden standhalten. „Es braucht schon einen versierten Hobbyschrauber, um sich mit Bremssystemen auseinanderzusetzen“, schränkt Tobias Erhard vom Komponentenhersteller Sram ein. „Im Zweifel sollte das immer eine Fachwerkstatt übernehmen. Bei S-Pedelecs ist überdies zu beachten: Der Bremshebel muss ein Kugelende aufweisen, wie Motorradbremshebel auch. Ein Tuning auf kürzere MTB-Bremshebel etwa könnte bei einer Verkehrskontrolle stillgelegt werden“, so Erhard weiter.

„Als Richtschnur gilt dabei immer die Zulassung des Fahrzeugs“, fasst Branchenjurist Blume zusammen. „Ab 2016 neu zugelassene Fahrzeuge brauchen z. B. ein Bremslicht, ältere S-Pedelecs nicht. Alles was vorher dran war, muss auch wieder dran.“

Rechtliches im Alltag

Vielen rechtlichen Vorschriften für die Fahrzeugklasse S-Pedelec liegt die sogenannte bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit (bbH) zugrunde.

Aufgrund des bei dieser Fahrzeuggattung einmaligen Hybridantriebs Mensch/Elektromotor ergibt sich an diesem Punkt aber eine Unschärfe, denn die bbH wird unterschiedlich ausgelegt. Für die prüfenden Technischen Dienste zählt 2017 noch die EG-Verordnung 2004/24, welche die bbH als allein aus der Motorkraft resultierende Maximalgeschwindigkeit festlegt, wie bei anderen Kraftfahrzeugen auch. Beim S-Pedelec heißt das Anfahrhilfe, wird per Knopfdruck gesteuert und liegt je nach Modell (laut Typgenehmigung bzw. Einzelabnahme) bei 15 bis 24 km/h. Das Bundesverkehrsministerium ließ zwischendurch verlautbaren, dass die bbH hingegen als Punkt der Abschaltung der Motorunterstützung zu betrachten sei, demnach 45 km/h. „Das ist ganz klar eine Grauzone, die wir als ZIV klären wollen“, sagt Siegfried Neuberger, Geschäftsführer des Zweirad-Industrie-Verbandes e. V.. „In den Papieren der schnellen E-Bikes (S-Pedelecs) ist zum Teil als bbH ein Wert unterhalb 25 km/h eingetragen. Dass der Elektromotor beim Pedalieren bis 45 km/h unterstützt, ist unter den Anmerkungen des CoC-Papiers festgehalten. Bei einer etwaigen Verkehrskontrolle richten sich die Beamten nach der Angabe der bbH. Eine Auslegung des Ministeriums ändert jedoch noch kein Gesetz.“ Dass S-Pedelec-Fahrer theoretisch auch über 45 km/h hinaus pedalieren können, fällt ebenfalls nicht ins Gewicht.

Aus der bbH resultiert laut § 21a Abs. 2 StVO die Pflicht, einen „geeigneten Schutzhelm“ zu tragen. „Ob ein Radhelm oder ein Motorradhelm geeigneter ist, steht dort nicht genauer“, weiß Torsten Mendel, Sicherheitsexperte bei Abus. „Experten empfehlen durch die Reihe den Fahrradhelm. Denn auf dem S-Pedelec bewegt man sich viel aktiver als auf dem Motorrad – da wäre der Motorradhelm einfach zu schwer und warm“, schildert Ulf-Christian Blume. Schon auf dem Deutschen Verkehrsgerichtstag 2012 in Goslar waren sich die Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Polizei und Verbänden einig, dass ein Motorrad-Integralhelm als nicht geeignet angesehen werden kann, wie Blume direkt von der Tagung berichtete. Zwischenzeitlich zeichnet sich ab, dass eine neue Helmgattung speziell für S-Pedelecs auf den Markt kommen wird. In den Niederlanden ist der kurz „E45-Helm“ genannte Kopfschutz auch im Verkehrsgesetz schon Realität und wird über die nationale Norm NTA 8776 definiert: Er bietet mehr Schutz als ein Fahrradhelm, ist aber kaum schwerer und beeinträchtigt das Hörvermögen seines Trägers im Verkehr nicht.

„Pedelecs sind ja sehr beliebte Familienmobile. Das S-Pedelec jedoch ist ausdrücklich nicht zur Verwendung mit einem Kinderanhänger freigegeben – wie ja auch andere Kraftfahrzeuge keine Personen in Anhängern befördern dürfen“, erklärt Anne Schmidt vom Anhängerhersteller Croozer. Ein Kindersitz wäre demnach erlaubt, wenn erstens der Sitz als solcher zugelassen ist und zweitens die entsprechende Anzahl der Sitze des Fahrzeugs in der Typgenehmigung festgeschrieben ist. Dafür bedarf es einer Ausnahmegenehmigung von einer Zulassungsstelle – wie sie etwa für das schnelle Lastenrad „Load HS“ von Riese & Müller vorliegt, das mit Kindersitz in der Ladefläche erhältlich ist. Auch „ein Lastenanhänger ließe sich theoretisch zwar am schnellen E-Bike verwenden. Nur muss zum einen die Kupplung „in amtlich genehmigter Bauart ausgeführt sein“, wie es so schön heißt“, so Anne Schmidt weiter. Faktisch gebe es derzeit aber keine für S-Pedelecs zugelassenen Kupplungen. „Zum anderen müsste der Anhänger über die „spezifischen Beleuchtungselemente“ verfügen“, so Schmidt.

Wie Motorräder müssen S-Pedelecs permanent mit Licht fahren. Außerdem gilt ein Mindestalter von 16 Jahren, bedingt durch die Führerscheinpflicht (Klasse AM). Dieser ist im Autoführerschein (Fahrerlaubnisklasse B, vormals 3) enthalten. Menschen, die vor dem 01.04.1965 geboren wurden, dürfen schnelle Pedelecs auch ohne Fahrerlaubnis bewegen. Ausnahmen bilden zudem die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In einem Modellprojekt dürfen hier bis Ende April 2018 bereits 15-Jährige den Führerschein der Klasse AM erwerben.

Als Leichtkrafträder benötigen S-Pedelecs das Versicherungskennzeichen, das man vom Moped und Roller kennt: drei Ziffern, drei Buchstaben und jedes Jahr eine neue Farbe. Für S-Pedelecs hat das einen finanziell sehr interessanten Aspekt: In der Leistung der vorgeschriebenen Versicherung ist neben Unfallschäden auch der Diebstahl des Fahrzeugs abgedeckt – für ab etwa 50 Euro jährlich und Fahrzeugpreisen ab etwa 3.000 Euro ist das ein im Gegensatz zu Fahrradversicherungen ziemlich günstiger Posten.

Schlussendlich ändert sich übrigens auch die Promillegrenze. Während man mit dem Fahrrad bis 1,6 Promille Blutalkoholkonzentration fahren darf, gilt beim S-Pedelec wie bei Auto oder Motorrad die Grenze von 0,5 Promille.

Umdenken in Sachen Streckengestaltung

„Die in Deutschland vorhandene Infrastruktur ist vornehmlich für Autos ausgelegt und selbst dort, wo etwas für den Radverkehr getan wird, profitiert man als Fahrer eines S-Pedelecs nicht davon“, erklärt Andreas Hombach vom Stadtmöblierer WSM. Viele mit dem Fahrrad übliche Abkürzungen darf man mit dem schnellen E-Rad nicht nutzen – für routinierte Radler keine einfache Sache. So sind zum Beispiel in Gegenrichtung freigegebene Einbahnstraßen zu umfahren, auch gilt das „Durchfahrt verboten“-Schild (roter Kreis auf weißem Grund, StVO-Schild 250) an Feld-, Wirtschafts-, Wald- und Parkwegen für S-Pedelecs ebenso wie für Autos. Selbst mit ausgeschaltetem Motor dürfen sie dort nicht bewegt werden. Innerorts dürfen S-Pedelecs grundsätzlich nicht auf dem Radweg fahren, was durchaus für Verwirrung anderer Verkehrsteilnehmer sorgen kann. Außerorts allerdings dürfen S-Pedelecs den Radweg benutzen, müssen es aber nicht. Paul Hollants vom Liegeradhersteller HP Velotechnik begrüßt diese Regelung ausdrücklich: „Die Verkehrssicherheit wird gestärkt, wenn die Fahrer von S-Pedelecs außerorts z. B. neben Bundesstraßen Radwege mitbenutzen dürfen, statt dem viel schnelleren Autoverkehr ausgesetzt zu werden. Dabei ist eine verkehrsgerechte Geschwindigkeitsanpassung und Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer selbstverständlich geboten.“ Von dieser Regel gibt es jedoch zwei Ausnahmen: 1. Fahrzeuge, die per Motorkraft alleine, d. h. ohne Mittreten, schneller als 25 km/h fahren, müssen auch außerorts immer auf die Straße. 2. Alle S-Pedelecs müssen auf der Straße fahren, wenn ein Zusatzschild „Keine Mofas!“ angebracht wurde.

„Das Radwegverbot für S-Pedelecs ist in meinen Augen der Hauptgrund für das geringe Wachstum dieser Fahrzeuggattung“, vertieft Markus Riese, Geschäftsführer von Riese & Müller. „Dabei bieten die 45-km/h-Räder eine echte Chance, Pendler vom Auto aufs Zweirad zu bekommen. Natürlich dürfen S-Pedelecs auf innerstädtischen Radwegen dann nicht 45 fahren, das kann man aber über eine Geschwindigkeitsbeschränkung regeln. S-Pedelecs haben hierfür einen Tacho, die Fahrer einen Führerschein und im Übrigen fahren auch Sportradler auf dem Radweg nicht so schnell wie sie könnten.“

Umdenken in der Industrie

Das S-Pedelec hat der gesamten Fahrradbranche einen kräftigen Evolutionsschritt beschert. „S-Pedelec-Hersteller sind einem Qualitätsmanagement verpflichtet – was sich automatisch auf ihre restliche Palette auswirkt“, weiß Branchenjurist Blume. Aber auch in den Fachwerkstätten muss umgedacht und weitergebildet werden. Verständlich, dass einige Händler das ablehnen. Ein auf E-Bikes spezialisiertes Geschäft dürfte einen Vorsprung an Modellen und Knowhow haben.

Internationales

„Obacht beim Urlaub mit dem S-Pedelec!“, gibt Anja Knaus von Flyer zu bedenken. Auch innerhalb der EU gehen die geltenden Vorschriften teils stark auseinander. Man darf zwar mit einem deutschen Versicherungskennzeichen im Ausland fahren, muss sich aber zwingend an die dort geltenden Bestimmungen halten, was etwa Wegenutzung und Helmpflicht betrifft. Vorherige Recherche ist also unumgänglich!

Fazit

Die schnellen E-Räder werden immer beliebter und ersetzen vor allem bei Pendlern oft das Auto, erhöhen sie doch den Aktionsradius signifikant. „Schnelle Elektroräder helfen, die noch große Lücke in der Individualmobilität zwischen Fahrrädern und Autos zu schließen“, ist sich HP Velotechniks Paul Hollants sicher, dessen Firma immerhin ein Achtel aller motorisierten Liegedreiräder in der 45-km/h-Variante verkauft.

Letztlich erfordert das S-Pedelec ein deutliches Umdenken – auf allen Seiten.

Der Gesetzgeber muss dringend die Grauzone für diese Fahrzeuge abschaffen und insbesondere die legalen Vorgaben an die Nutzungsrealität auf den Straßen anpassen.

Im Alltag müssen sich alle Verkehrsteilnehmer daran gewöhnen, dass nicht mehr nur Rennradfahrer schnell unterwegs sind: „Ein S-Pedelec sieht wie ein Fahrrad aus. Will man es aus Gewohnheit überholen, fährt man im Ort schnell mal 70“, so Andreas Hombach.

Für S-Pedelec-Fahrer wird plötzlich das Stichwort „angepasste Geschwindigkeit“ viel wichtiger als auf dem Fahrrad: Man fährt nicht mehr immer so schnell wie man gerade kann. In Kurven auftretende Kräfte oder Bremswege heißt es neu zu bewerten. Es ist also ratsam, nur als versierter Radfahrer auf das S-Pedelec zu steigen und/oder ein Fahrtechnikseminar zu besuchen – und dann noch aufmerksamer unterwegs zu sein als mit dem Fahrrad.

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr…

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Forschungsprojekt des Verkehrsministeriums – Markierung von Fahrradschutzstreifen im Landkreis Grafschaft Bentheim mit Triflex

„Effektiv und gleichzeitig sicher“

Forschungsprojekt des Verkehrsministeriums - Markierung von Fahrradschutzstreifen im Landkreis Grafschaft Bentheim mit Triflex

Auf einer Teststrecke haben Verarbeiter eine Radwegmarkierung von Triflex aufgebracht.

Erhöhen Fahrradschutzstreifen außerhalb von geschlossenen Ortschaften die Verkehrssicherheit? Dieser Frage geht eine bundesweite Studie im Rahmen des Nationalen Radverkehrsplans vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung nach.

Sicheres Radfahren muss insbesondere dort gewährleistet sein, wo Außerortsstraßen eine direkte Verbindung zwischen Orten darstellen. Das Anlegen eines separaten Radweges scheitert hier oft an den Kosten. Die Alternative, eine Radverkehrsführung mit Fahrradschutzstreifen, war bislang mangels vorhandener Erkenntnisse gesetzlich ausgeschlossen. Jetzt sollte diese verkehrstechnisch und ökologisch interessante Lösung erprobt und wissenschaftlich erforscht werden.

Der Landkreis Grafschaft Bentheim erhielt eine von sechs Modellstrecken im Rahmen dieser Studie, bei der untersucht werden sollte, wie sich eine farbliche Markierung von Fahrradschutzstreifen auf die Verkehrssicherheit auswirkt. Eine solche Markierung ist nicht gleichzusetzen mit einem baulich angelegten und abgesetzten Radweg. Die Schutzstreifen sind Teil der Fahrbahn für den allgemeinen Fahrzeugverkehr. Eine sieben Kilometer lange Strecke entlang der K 40 zwischen Halle und Getelo wurde offiziell für den Verkehr freigegeben.

„An die Qualität der Markierung werden hohe Ansprüche gestellt“, erklärt Hermann Schomaker, dessen Unternehmen H. Schomaker GmbH & Co. die Markierungsarbeiten durchführte. „Sie muss im Dunkeln und auch bei Regen klar erkennbar sein, um die Sicherheit der Radfahrer zu gewährleisten.“ Deshalb entschied er sich für Produkte von Triflex, dem führenden europäischen Spezialisten für Flüssigabdichtungen und Kaltplastiken.

Zunächst wurde die rote Radwegfläche mit Triflex Preco Line 300 aufgebracht. Dabei handelt es sich um eine 1-komponentige, physikalisch trocknende High-Solid Farbe auf Acrylatharzbasis. Die Vorteile dieser Markierungsfarbe sind, neben ihrer Wirtschaftlichkeit, vor allem ihre Witterungsbeständigkeit, die vollflächige Haftung und die weitgehende Lösemittelfreiheit. Aufgrund der einfachen und unkomplizierten Verarbeitung ließ sich die Markierung mühelos mit einer Maschine auftragen und war nach kurzer Zeit bereits getrocknet.

Danach erfolgte die Aufbringung der weißen Markierungsstreifen in regelmäßigen Agglomeraten mit einer Markiermaschine. Dafür griff Schomaker zu Triflex Preco Cryl Kaltplastik 2K, einem lösemittelfreien, 2-komponentigen System auf Basis von Polymethylmethacrylatharz. „Besonders für Straßen mit hohen Anforderungen an die Nachtsichtbarkeit braucht man ein Produkt von höchster Qualität – wie die Preco Cryl Kaltplastik 2K“, nennt Hermann Schomaker einen der Hauptgründe für die Wahl von Triflex. „Hier geht es um die Sicherheit von Radfahrern auf schwach oder gar nicht beleuchteten außerörtlichen Straßen. Da gibt es keine Kompromisse.“ Die gesamte Strecke wurde innerhalb von nur zehn Tagen komplett fertiggestellt. „Effektiv und gleichzeitig sicher, das Triflex-System macht es möglich“, so Schomaker.

Triflex, ein Unternehmen der bauchemischen Industrie, ist europaweit führend in der Entwicklung und Anwendung von qualitativ hochwertigen Abdichtungs- und Beschichtungssystemen auf Basis von Flüssigkunststoff. Die hochwertigen Systemlösungen, z.B. für Flachdächer, Balkone, Parkdecks und Spezialprojekte wie Windkraftanlagen oder landwirtschaftliche Betriebe sowie für die Markierung von Straßen und Radwegen sind seit 40 Jahren praxiserprobt. Um bestmögliche Planungs- und Verarbeitungssicherheit zu gewährleisten, bietet Triflex seinen Kunden eine ausführliche Beratung und intensive Unterstützung an. Der Mindener Hersteller arbeitet ausschließlich im Direktvertrieb mit speziell geschulten Handwerkern zusammen. Gemeinsam mit dem verarbeitenden Fachbetrieb entwickelt Triflex maßgeschneiderte Lösungen für einen optimalen Projekterfolg. Triflex ist ein Unternehmen der Follmann-Gruppe. Weitere Informationen finden Sie unter www.triflex.com

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Hunte-Radfernweg jetzt online planbar mit GPS-Tracks zum Download

Mehr Komfort für Radfahrer in Niedersachsen. Die Internetseite www.hunte-natur.de bietet ab sofort neue Services.

Hunte-Radfernweg jetzt online planbar mit GPS-Tracks zum Download

Entlang Niedersachsens vielfältigen Landschaftstypen auf dem 137 km langen Hunte-Radfernweg. (Bildquelle: Verena Brandt/ OTM GmbH)

Die Website Hunte-Natur ist komplett überarbeitet worden und startet jetzt mit neuen Inhalten und Services durch. Die Website orientiert sich an dem Trend der mobilen Nutzung und stellt die Themen Kanu fahren und Rad fahren am Fluss Hunte vor.
„Die steigende Nachfrage nach Services und Anwendungen im Bereich der mobilen Nutzung sind der Hintergrund für die Erweiterung unseres Angebotes um diesen Service. Mit Hilfe von der Internetseite kann man den 137 km Flussradweg von Elsfleth an der Weser bis zum Dümmer See jetzt auch ganz einfach und gezielt mit dem eigenen Smartphone erfahren“, erklärt Iris Gallmeister, stellvertretende Geschäftsführerin des Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest.

Der Routenverlauf wird aufgeteilt in vier Etappen. Mit Start in Elsfleth führt der Weg die Radfahrer durch die Wesermarsch bis in die Stadt Oldenburg, weiter durch den Naturpark Wildeshauser Geest bis zum Dümmer. Er bietet landschaftlich und kulturhistorisch sehr viel Abwechslung und ist für Familien und Genussradler besonders geeignet. Pro Etappe kann sich der Nutzer ein Informationsblatt mit nützlichen Informationen zu Sehenswürdigkeiten sowie zu Hotellerie- und Gastronomiebetrieben entlang der Strecken herunterladen. Die Route ist durchgehend mit einem einheitlichen Logo ausgeschildert. Neu ist, dass sich als Ergänzung jeder den Radweg als GPS-Track auf sein Smartphone oder Navigationsgerät laden kann. GPS-Tracks bedeuten satellitengestützte Fahrradnavigation über verkehrssichere und attraktive Wege. Die dazugehörige Fahrradkarte ist käuflich in den Touristinformationen entlang der Strecke und in Buchhandlungen zu erwerben.

Der Hunte-Radweg ist ein Kooperationsprojekt der Städte Elsfleth und Oldenburg sowie dem Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest und der DümmerWeserLand Touristik .

Oldenburg hat über 160.000 Einwohner und ist Oberzentrum des nordwestlichen Niedersachsens mit großem und vielfältigem Einzelhandels- und Dienstleistungsangebot. Oldenburgs Wirtschaft ist geprägt durch einen dynamischen Mittelstand und Schwerpunkte im Dienstleistungssektor, bei Banken und Versicherungen sowie zunehmend durch den High-Tech-Bereich und innovative Ausgründungen aus den Hochschulen. Das Institut der deutschen Wirtschaft bescheinigt Oldenburg Spitzenwerte in Sachen Wirtschaftsfreundlichkeit. Zusammen mit Bremen bildet die Stadt eine der elf europäischen Metropolregionen Deutschlands. 2009 war Oldenburg „Stadt der Wissenschaften“: An der Carl-von-Ossietzky-Universität und an Fachhochschulen studieren 20.000 Menschen, viele Institute und andere Forschungseinrichtungen genießen weltweites Renommee. Wichtige kulturelle Aushängeschilder sind das Oldenburgische Staatstheater, das Horst-Janssen-Museum, zwei Landesmuseum (für Kunst und Kulturgeschichte und für Natur und Mensch) sowie das Edith-Russ-Haus für Medienkunst. Der Kramermarkt, eines der fünf größten Volksfeste Deutschlands lockt im September 1,5 Mio. Besucher an. Weitere Veranstaltungs-Highlights sind die größte Kinder- und Jugendbuchmesse Deutschlands, die internationalen Keramiktage, das Internationale Filmfestival sowie verschiedene sommerliche Musikfestivals aller Stilrichtungen und der Lamberti-Markt zur Weihnachtszeit. Die Verkehrsanbindung durch Autobahnen, ICE, den Hafen am Fluss Hunte und den nahen Flughafen in Bremen sind optimal. Das bevorzugte Verkehrsmittel in der Stadt ist das Fahrrad.
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Deutschland: radeln, rasten und relaxen

Neue Radurlaube geführt: auf Rügen oder von Hamburg nach Berlin, neue Individualreise: auf dem Main-Radweg

Deutschland: radeln, rasten und relaxen

Radreisende am Meer

HAGEN – 30. März 2016. Radeln, rasten und relaxen. Für Genussfahrer kommen drei neue Deutschland-Programme von Wikinger Reisen. Kleine Gruppen entdecken die Rügener Kreideküste oder die „Flusssymphonie“ von Elbe und Havel zwischen Hamburg und Berlin. Individualreisende „erfahren“ den Main-Radweg von Würzburg bis Aschaffenburg. Alle drei Touren gibt es auch mit
E-Bike.

Rügen: Radtouren, Spa, Nostalgie und Naturgenuss
Gemütliche Radetappen, Vier-Sterne-Superior-Hotel mit Spa, nostalgische Bäderarchitektur und Naturgenuss. Das geführte Rügen-Programm hat von allem etwas. Von Göhren auf der Halbinsel Mönchsgut aus unternehmen die Wikinger-Gruppen vier Radtouren – mit Pausen in Dünenwäldern, Fischerdörfern und an Boddengewässern. Ausflüge mit Schiff und „Rasendem Roland“ runden das relaxte Aktiverlebnis ab. Ziele sind u. a. Thiessow, Putbus, Sellin, die Prorer Wiek und der Königsstuhl auf Jasmund.

Von Hamburg nach Berlin: Flusssymphonie mit Kulturerlebnis
Die „Flusssymphonie von Hamburg nach Berlin“ bietet in zehn Tagen acht Touren zwischen 38 und 78 Kilometern. Auen, Deichwege oder Nebenstraßen garantieren entspanntes Radeln. Landschaftsfans erleben gemeinsam das Biosphärenreservat Elbe, die Naturparks Havel- und Wendland sowie das Storchendorf Rühstädt. Auf Kulturfreunde warten u. a. Schloss Sanssouci, Lauenburg, die Turmstadt Wittenberge und Brandenburg.

Main-Radweg: individuell von Würzburg nach Aschaffenburg
Über den fränkisch-hessischen Main-Radweg führt eine individuelle Fahrradreise. 230 Kilometer verteilen sich auf fünf Etappen im flachen Gelände: Startpunkt ist die Barockstadt Würzburg, Ziel der Stiftsberg in Aschaffenburg. Begleitet von Fachwerkhäusern und Weingütern radeln Urlauber im eigenen Tempo nach Gemünden und durch den Spessart. Sie machen eine Stippvisite im Taubertal und rasten am „Schnatterloch“, historischer Marktplatz im unterfränkischen Miltenberg. Diese individuelle Reise von Ort zu Ort beinhaltet detaillierte Routenbeschreibungen und Karten. Gepäcktransport, vorgebuchte Hotels und Assistenz-Hotline machen sie komfortabel und sicher.
Text 2.063 Zeichen inkl. Leerzeichen

Reisepreise und Termine
Rügen – blaues Meer und weiße Felsen – ab 730 EUR, Termine: Mai, Juni, Aug. u. Sept. 2016
Zauberhafte Flusssymphonie – von Hamburg nach Berlin – ab 1.418 EUR, Termine: Juli u. August 2016
Der Main-Radweg von Würzburg nach Aschaffenburg – ab 458 EUR, Termine: Mai – Oktober 2016

KURZPROFIL
Wikinger Reisen, 1969 gegründetes Familienunternehmen, ist Marktführer für Wanderurlaub mit geführten und individuellen Touren. Unter dem Motto „Urlaub, der bewegt“ bietet der Veranstalter weltweit Wanderreisen, Trekking-Touren, Rad-Urlaub, Schneereisen und Ferntrips mit Natur- und Kulturprogrammen an. Aktiven Urlaub für Körper & Seele präsentiert der Katalog „natürlich gesund“. Mit knapp 56.000 Gästen und einem Jahresumsatz von mehr als 91 Mio. Euro gehört Wikinger Reisen zu den TOP 20 der deutschen Reiseveranstalter. Das Unternehmen ist CSR-zertifiziert und WWF-Partner. Es setzt sich in allen Bereichen für mehr Nachhaltigkeit ein. 20 Prozent der GmbH-Anteile hält die vom Unternehmensgründer initiierte Georg Kraus Stiftung, die damit nachhaltige Projekte der Entwicklungszusammenarbeit fördert.

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Rockies statt Dolomiten, Pagoden statt Reetdächer: Fahrradurlauber zieht es in die Ferne

Neue Ziele für 2016: Westkanada und Myanmar, Laos/Kambodscha und Südpatagonien

Rockies statt Dolomiten, Pagoden statt Reetdächer: Fahrradurlauber zieht es in die Ferne

Radfahrer im Nationalpark Jeinimeni, Südpatagonien, Chile

HAGEN – 6. Okt. 2015. Rocky Mountains statt Dolomiten, Pagoden statt Reetdächer und die „Carretera Austral“ als Alternative zum Bodensee-Radweg. Fahrradurlauber zieht es zunehmend in die weite Welt. Wikinger Reisen, Veranstalter mit dem größten Angebot an Radfernreisen auf dem deutschen Markt, bringt deshalb 2016 vier neue Touren: durch die kanadischen Rockies, in Myanmar, in Laos – kombiniert mit Kambodscha – und in Chile. Die Reisen sind auf geübte Radler mit guter Kondition zugeschnitten. Der Mountainbike-Trip durch das chilenische Südpatagonien ist noch etwas anspruchsvoller.

Radabenteuer Westkanada: Auf Tuchfühlung mit Elchen und Wölfen
Auf Tuchfühlung mit Elchen, Bären und Wölfen durch die kanadischen Rockies – entlang von Flüssen und über alte Bahntrassen. Das garantiert pures Abenteuerfeeling. Die 16-tägige Rundtour durch British Columbia und Alberta kombiniert die Nationalparks Banff und Jasper mit Calgary. Höchstens 16 Teilnehmer radeln gemeinsam auf dem Icefields Parkway. Sie erleben die Fairmont Hot Springs und die Columbia Wetlands, die Sunwapta Falls und den Maligne Lake. Und spüren mit jedem Pedaltritt die faszinierende Natur Westkanadas.

Raderlebnis Myanmar: Zwischen Ochsenkarren und Buddha-Statuen
Zwischendurch mal einen Ochsenkarren überholen, zu Pagoden, Tempeln und Buddha-Statuen radeln und Handwerkern über die Schulter schauen. Ein Fahrradurlaub in Myanmar schafft hautnahe Begegnungen mit Land und Bevölkerung. 17 Tage lang reiht sich ein Erlebnis an das nächste: von der Metropole Yangon/Rangun über den Shan-Staat, von den Höhlen bei Pindaya bis zu den Pho-Win-Bergen, von der Königsstadt Bagan bis zum heiligen Berg Mount Popa. Die kleinen Radgruppen besuchen in Sagaing einen Weberei-Workshop und beobachten die berühmten Einbein-Ruderer auf dem Inle-Lake.

Radtrip Laos/Kambodscha: Begegnungen mit Menschen und Kultur
Auch die Kombination Laos und Kambodscha gibt es 2016 per Rad. Mit Touren zu Reisfeldern und Fischmärkten und Übernachtungen in den Khmer-Häusern einheimischer Familien. Die Aktivurlauber besuchen das schwimmende Dorf Kompong Khleang und ein soziales Projekt, in dem Blinde Massagetechniken erlernen. Neben vielen Begegnungen mit Einheimischen stehen die „Musts“ der Region auf dem Programm: das UNESCO-Weltkulturerbe Luang Prabang, das malerische Vang Vieng und die „Höhle der goldenen Krabbe“, die Tempelanlage Bakong und natürlich Angkor Wat.

Mountainbike-Trip durch Südpatagonien: Auf der Carretera Austral
Im chilenischen Südpatagonien startet eine 20-tägige Insidertour auf der Fernstraße „Carretera Austral“. Die meist unbefestigte Piste führt u. a. rund um den gigantischen General-Carrera-See: vier Mal so groß wie der Bodensee und eingebettet in eine wilde, unberührte Landschaft. Genau die richtige Kulisse für einen sportlichen Mountainbike-Trip mit Reiseleiter Franz Schubert, der seit vielen Jahren in Chile lebt.
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Reisepreise und -termine:
Kanadas Westen – Rocky Mountains per Rad – ab 4.198 EUR, Termine: Juni, Aug. & Sept. 2016
Magisches Myanmar – ab 3.098 EUR, Termine: Okt./Nov., Nov./Dez. 2016, Jan./Febr., Febr./März 2017
Laos & Kambodscha – die Perlen Indochinas – ab 3.690 EUR, Termine: Okt./Nov., Nov./Dez. 2016, Febr./März., März./Apr. 2017
Südpatagonien – Entlang der Carretera Austral – ab 4.890 EUR, Termine: Jan./Febr. 2016, Jan./Febr., Febr./März 2017

KURZPROFIL
Wikinger Reisen, 1969 gegründetes Familienunternehmen, ist Marktführer für Wanderurlaub mit geführten und individuellen Touren. Unter dem Motto – Urlaub, der bewegt – bietet der Veranstalter weltweit Wanderreisen, Trekking-Touren, Radurlaub, Schneereisen und Ferntrips mit Natur- und Kulturprogrammen an. Aktiven Urlaub für Körper & Seele präsentiert der Katalog – natürlich gesund – . Mit über 54.000 Gästen und einem Jahresumsatz von mehr als 90 Mio. Euro gehört Wikinger Reisen zu den TOP 20 der deutschen Reiseveranstalter. Das Unternehmen ist CSR-zertifiziert und WWF-Partner. Es setzt sich in allen Bereichen für mehr Nachhaltigkeit ein. 20 Prozent der GmbH-Anteile hält die vom Unternehmensgründer initiierte Georg Kraus Stiftung, die damit nachhaltige Projekte der Entwicklungszusammenarbeit fördert.

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Radwegpflicht – oder nicht? Wo und wann Radler freie Fahrt haben

R+V-Infocenter: Radfahrer können Wege in der Regel frei wählen – trotzdem sind Radwege oft die sicherere Option

Radwegpflicht - oder nicht? Wo und wann Radler freie Fahrt haben

Wiesbaden, 16. Juli 2015. Autos auf die Straße, Fußgänger auf den Bürgersteig, Radfahrer auf den Radweg: Ganz so einfach ist es in Deutschland nicht mehr. „Wenn keine Verkehrsschilder am Wegrand stehen, dürfen Radfahrer seit 2010 auf der Straße fahren – selbst wenn es einen Radweg gibt“, so Karl Walter, Verkehrsexperte beim Infocenter der R+V Versicherung in Wiesbaden. Er rät jedoch, aus Sicherheitsgründen trotzdem möglichst den Radweg zu nutzen.

Vor fünf Jahren hob das Bundesverwaltungsgericht die generelle Pflicht zur Benutzung von Radwegen auf. Ausnahmen bilden unübersichtliche Stellen oder sonstige Straßenverhältnisse, durch die Verkehrsteilnehmer in Gefahr geraten können. Dort dürfen Kommunen weiterhin die runden blauen Schilder mit abgebildeten Rädern aufstellen. Diese verpflichten Radfahrer dazu, den Radweg zu nutzen. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 20 Euro rechnen.

Ist ein Fahrradweg vorhanden, ist dessen Benutzung immer empfehlenswert. „In Ausnahmefällen wie etwa bei zugeparkten oder durch Glasscherben verschmutzten Radwegen kann es jedoch auf der Straße ungefährlicher sein“, so R+V-Experte Walter. „Dann aber sollten Radfahrer schon aus Eigeninteresse besonders vor- und umsichtig fahren.“ Sicherer sind die noch relativ seltenen Fahrradstraßen, die meist ausschließlich Radfahrern vorbehalten sind. Aber selbst wenn ein Zusatzschild den Autoverkehr erlaubt, gilt hier eine Höchstgeschwindigkeit von Tempo 30.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Das Fahren auf der falschen Radwegseite ist nicht erlaubt. Verkehrssünder müssen mit einem Bußgeld von 20 Euro rechnen.
– Die Schilder 237, 240 und 241, die die Radwegpflicht anzeigen, müssen am Wegrand stehen. Ein auf den Asphalt gemaltes Verkehrsschild oder Fahrradzeichen hat keine rechtliche Bedeutung und dient lediglich zur Orientierung.
– Kinder bis 10 Jahre dürfen auf dem Gehweg fahren, radelnde Erwachsene hingegen gehören auf Radweg oder Straße.
– Pedelecs bis 25 km/h gelten als Fahrräder. Darum müssen Fahrer sich an dieselben Regeln halten. E-Bikes hingegen sind rechtlich gesehen Leichtmofas und fallen nicht mehr in die Kategorie „Fahrrad“. Deshalb dürfen sie nur dann auf Radwegen gefahren werden, wenn es das Zusatzschild „Mofas frei“ erlaubt.

Direkt zur Meldung:
http://ao-url.de/7c5b57

Weitere Themen unter
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Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die \“Ängste der Deutschen\“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1991 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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