Schlagwort: Radfahrer

Wird Deutschland jetzt Fahrradland?

ARAG Experten über die Pläne des Verkehrsministers

Wird Deutschland jetzt Fahrradland?

Der Bundesverkehrsminister hat angekündigt, die Straßenverkehrsordnung (StVO) zu ändern, um das Fahrradfahren für alle sicherer zu machen. Dazu besteht auch Anlass, denn laut Statistischem Bundesamt verloren 382 Radfahrer 2017 im Straßenverkehr ihr Leben. Die vorläufigen Zahlen für 2018 sprechen sogar von mindestens 50 Toten mehr. Welche Änderungen der StVO das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im einzelnen plant, erläutern ARAG Experten.

Mindestabstand beim Überholen
Bisher schreibt die StVO in § 5 Abs. 4 S. 2 lediglich vor, dass Autofahrer einen „ausreichenden“ Abstand einhalten müssen, wenn sie überholen wollen. Diese vage Aussage ist offenbar nicht ausreichend und soll präzisiert werden. Die Pläne sehen vor, dass innerorts ein Mindestabstand von 1,50 Metern vorgeschrieben wird, außerhalb geschlossener Ortschaften sollen es zwei Meter sein. Auf Straßenabschnitten, die für diesen Mindestabstand zu eng sind, sollen die Bundesländer sogar ein komplettes Radler-Überholverbot anordnen können. Dazu soll ein neues Verkehrszeichen eingeführt werden.

Lkw: Rechtsabbiegen im Schritttempo
Wenn Lastkraftwagen rechts abbiegen, kann es schnell passieren, dass die Fahrer einen neben sich befindlichen Radler übersehen. Das führt besonders im Stadtverkehr immer wieder zu schweren Unfällen, denn gegen einen Lkw, der plötzlich nach rechts zieht, haben Radfahrer kaum eine Chance. Innerorts sollen Lkw daher nur noch mit einer Geschwindigkeit von sieben bis höchstens elf Stundenkilometer – also Schrittgeschwindigkeit – abbiegen dürfen. Im Gegensatz dazu wird das Rechtsabbiegen für Radler erleichtert. Der „Grüne Pfeil“, der Autofahrern vorsichtiges Rechtsabbiegen an roten Ampeln gestattet, soll künftig auch für Fahrräder auf dem Radweg gelten. Außerdem soll es einen ganz neuen „Grünen Pfeil“ geben, der ausschließlich für Radfahrer gilt.

Halteverbot auf Radschutzstreifen
Ein Radschutzstreifen ist Teil der Fahrbahn und mit einer dünnen, unterbrochenen Linie sowie dem Piktogramm eines Fahrrades gekennzeichnet. Wer hier sein Auto abstellt, gefährdet die Radfahrer massiv. Trotzdem ist es bisher erlaubt, mit Kraftfahrzeugen bis zu drei Minuten dort zu halten. Es gilt lediglich ein Parkverbot. Damit soll nach Plänen des BMVI in Zukunft Schluss sein. Es gilt dann ein absolutes Halteverbot auf Radschutzstreifen.

Einbahnstraßen
Kommunen können schon jetzt Einbahnstraßen für den Radverkehr freigeben. Zukünftig sollen die Verfahren allerdings erleichtert werden, die es Kommunen erlauben, Einbahnstraßen in Gegenrichtung freizugeben. Unter dem blauen Einbahnstraßenschild hängt in diesem Fall das Fahrradsymbol mit den zwei Pfeilen. So wissen Autofahrer, dass ihnen auf dieser Straße Radler entgegenkommen können. Radler erkennen die freigegebene Einbahnstraße am anderen Ende an dem Symbol „Radfahrer frei“ unter dem roten Verbotsschild für Kraftfahrzeuge.

Fahrradzonen
Behörden sollen bald sogar ganz neue Fahrradzonen einrichten können. Dort sollen dann ähnliche Regeln herrschen wie auf Fahrradstraßen. Radler genießen hier Vorrang und Lastenfahrrädern sollen eigene Parkflächen und Ladezonen zur Verfügung stehen.

Parken vor Kreuzungen
Beim Parken vor Kreuzungen und Einmündungen soll zum Beginn der Eckausrundung ein Abstand von mindestens fünf Metern eingehalten werden müssen, wenn ein Radweg vorhanden ist. So soll die freie Sicht zwischen Radweg und Fahrbahn gewährleistet werden.

Nebeneinander radeln
Das ist bisher grundsätzlich verboten, es sei denn, es werden keine anderen Verkehrsteilnehmer behindert. In Zukunft soll es in der StVO genau andersherum geregelt werden: Radfahrer sollen nebeneinander fahren dürfen, sofern der Verkehr durch das Nebeneinanderradeln nicht beeinträchtigt wird.

Wann kommen die Änderungen?
Das BMVI kann die Neuregelungen nicht ohne Zustimmung des Bundestages beschließen. Außerdem sollen laut ARAG Experten Verwaltungsvorschriften und das Straßenverkehrsgesetz angepasst werden. Es wird also sicher noch bis 2020 dauern, bis aus den Plänen greifbare Verbesserungen für Radfahrer werden.

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Vorsicht Kampfradler!

ARAG Experten über die neuen Verkehrsrowdys und Regeln, die trotzdem gelten

Vorsicht Kampfradler!

Vor dem Hintergrund des zunehmenden Radverkehrs auf deutschen Straßen und der subjektiven Wahrnehmung vieler Autofahrer und Fußgänger über die „ausufernde Verrohung“ im städtischen Verkehr geistert seit einiger Zeit eine ganz neue Spezies von Verkehrsteilnehmern durch die Medien: Die Kampfradler! Sie rasen nicht nur durch Fußgängerzonen und über Bürgersteige. Sie klingeln oder brüllen nicht nur erschrockene Passanten aus dem Weg. Sie beschimpfen auch Autofahrer, die ihnen und ihren Radwegen vermeintlich zu nahe kommen. Das schlimme: Besonders viele dieser Rad-Rüpel wähnen sich auch noch im Recht – oder berufen sich auf eine Notwehrsituation. Dabei gelten für Radfahrer, wie für alle Verkehrsteilnehmer, Verkehrsregeln. Einige wichtige Regeln für Radfahrer stellen die ARAG Experten noch einmal klar.

Ist man als Radfahrer verpflichtet, den Radweg zu benutzen, wenn es einen gibt?
Radwege müssen nicht immer benutzt werden, außer diese sind durch das entsprechende Schild – weißer Radler auf blauem Grund – gekennzeichnet. Dann besteht Radweg-Pflicht! Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld von mindestens 20 Euro rechnen. Radfahrer in Fußgängerzonen müssen mit mindestens 15 Euro Bußgeld rechnen, beim Fahren auf Gehwegen werden mindestens zehn Euro fällig.

Kann ich den Radweg auf beiden Straßenseiten benutzen?
Geisterfahrer sind auch unter Radlern nicht gern gesehen. Wer einen Radweg auf der linken Seite benutzt, muss mit einem Bußgeld rechnen, da auch für Radfahrer ein Rechtsfahrgebot herrscht – es sei denn, ein Schild erlaubt die Nutzung entgegen der Fahrtrichtung. Wichtig: Passiert ein Unfall, müssen Geisterfahrer meist einen Teil des Schadens selbst tragen.

Kann man als Radfahrer Einbahnstraßen in jede Richtung befahren?
Einbahnstraßen gelten auch für Radfahrer, wenn nichts anderes angegeben ist. Viele Kommunen geben allerdings mittlerweile Einbahnstraßen für Radler frei. Unter dem roten Verbotsschild für Autos hängt dann das Symbol „Radfahrer frei“.

Darf man mit Handy oder Kopfhörer durch die Stadt radeln?
Mit dem Handy am Ohr ist das Radfahren strikt verboten. Radfahrer, die mit einem Mobiltelefon ohne Freisprecheinrichtung am Lenker erwischt werden, müssen 55 Euro zahlen. Das Musikhören oder Telefonieren per Ohrstöpsel oder Kopfhörer ist hingegen erlaubt, solange der Ton nicht so laut gestellt ist, dass Warnsignale nicht mehr wahrgenommen werden können.

Muss ich mit dem Fahrrad rote Ampeln und Schranken wirklich so strikt einhalten wie Autofahrer?
Wer noch schnell mit dem Drahtesel über die rote Ampel huschen will, muss 60 Euro zahlen. Bei Gefährdung anderer oder wenn die Ampel schon länger als eine Sekunde rot war, werden sogar 100 Euro fällig. Noch viel teurer wird es am Bahnübergang: Wer trotz geschlossener (Halb-)Schranke über die Gleise radelt, muss mit 350 Euro Strafe rechnen. Wichtig: Bußgelder dieser Höhe sind nicht mehr auf die leichte Schulter zu nehmen. Für Ordnungswidrigkeiten ab einer Geldbuße von 60 Euro bekommen Radfahrer nämlich Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei, auch wenn sie keine Fahrerlaubnis besitzen.

Gelten für Radler dieselben Promillegrenzen wie für Autofahrer?
Wer nach ein paar Bierchen auf dem Rad erwischt wird, ist nicht grundsätzlich den Führerschein los, denn die Promillegrenze für Radler liegt höher als für Autofahrer. Konkret bedeutet das: Wer auf dem Rad mehr als 1,6 Promille Alkohol im Blut hat, für den ist die Fahrt beendet. Er gilt als absolut fahruntüchtig und hat sich strafbar gemacht. Die Konsequenz: Mindestens eine Geldstrafe und Punkte in Flensburg. Zudem droht auch für das Auto ein Fahrverbot, vorausgesetzt natürlich, dass ein Führerschein vorhanden ist. Der Radler muss sogar damit rechnen, ein bis zu sechsmonatiges Radfahrverbot aufgebrummt zu bekommen. In den meisten Fällen wird – wie auch beim Auto – sogar eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet. Erst wenn man den Test bestanden hat, darf man nach dem Fahrverbot wieder auf den Drahtesel steigen. Radlern, die unter 1,6 Promille liegen, darf die Polizei das Weiterfahren nicht verbieten, wenn sie unauffällig fahren. Wer aber mit mehr als 0,3 Promille im Blut alkoholbedingte Ausfallerscheinungen zeigt oder in einen Unfall verwickelt wird, muss mit einer Anzeige rechnen.

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Radurlaub in der Lüneburger Heide – Radeln unter ausgezeichneten Bedingungen

Radkompass.de stellt die größte zusammenhängende Heidefläche Westeuropas vor. Auf mehr als 2.000 Kilometern Radwegenetz sind abwechslungsreiche Radtouren in der Lüneburger Heide garantiert.

BildAusgezeichnet – Die Radregion Lüneburger Heide

Heideflächen so weit das Auge reicht, malerische Dörfer und idyllische Flüsschen bilden den perfekten Rahmen für einen erholsamen Radurlaub. Die Region zwischen Hamburg, Hannover und Bremen ist ein wahres Paradies für Radler. Damit das auch in Zukunft so bleibt, vergibt das Land Niedersachsen in jedem Jahr den Titel der „fahrradfreundlichsten Kommune“. Bewertet werden dabei unter anderem die Güte der Wege und der Wegweiser, die Freizeitangebote rund um die Kommunen und die touristische Infrastruktur. Der Wettbewerb, an dem Jahr für Jahr mehr als ein Dutzend Kommunen teilnehmen, fördert den Erhalt und die Weiterentwicklung der radtouristischen Angebote.

Erlebnisradeln zwischen Heidekraut und Heidepark

Drei Radfernwege und zahllose gut vernetzte Radwege bieten die Möglichkeiten für abwechslungsreiche Radtouren in der Lüneburger Heide. Die Strecken können je nach Stand der eigenen Kondition oder je nach Zeit ausgewählt und miteinander kombiniert werden. Besonders interessante Einblicke in die Region bekommt man beim Befahren der sogenannten Themen-Routen. So kann man beim Radfahren auf der „Großen Heidetour“ unter anderem in Erfahrung bringen, wie die Heidelandschaft einst entstanden ist.

Bei einem Radurlaub in der Lüneburger Heide kommt die Bewegung auch abseits der Radwege nie zu kurz. So gehört insbesondere beim Urlaub mit Kindern der Besuch des „Heidepark Soltau“ zum Pflichtprogramm. Hier warten auf einer Fläche von etwa 85 Hektar mehr als 40 attraktive Fahrgeschäfte auf abenteuerlustige Gäste. Und auch wenn der Urlaub aufgrund von schlechtem Wetter einmal ins Wasser zu fallen droht, bietet die Lüneburger Heide noch interessante Freizeitmöglichkeiten. So kann man hier auch im Sommer Skifahren. Möglich ist das im „Snow Dome“ in Bispingen. Neben Pistengaudi und Rodelspaß wartet in der Skihalle auch ein acht Meter hoher Eiskletterturm auf Wagemutige.

Unterkünfte unter radkompass.de – Erholung für Mensch und „Maschine“

Wer nach einer anstrengenden Radtour sein müdes Haupt sanft auf weichen Kissen betten möchte, der findet in der Lüneburger Heide vielerorts Gastronomiebetriebe und private Unterkünfte, in denen Radler herzlich willkommen sind. Viele dieser Unterkünfte haben sich auf den Radtourismus spezialisiert. In solchen Herbergen finden die Radler auch sichere Unterstellmöglichkeiten für ihre Bikes und Werkzeuge für kleinere Reparaturen vor. Rundum versorgt kann man dann am nächsten Tag wieder aufsatteln und in einer der beliebtesten Radregionen Deutschlands Radfahren.

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Unser Unternehmen mit Sitz im Schwarzwald hat es sich zum Ziel gemacht, Ihnen eine professionelle Anlaufstelle für Ihre Abenteuer in der Natur zu bieten. Dank unserer zehnjährigen Erfahrung können wir von der Masepo GmbH Sie heute mit einem umfangreichen Repertoire und verlässlichen Informationen zum Thema Outdoor unterstützen.

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Radwegpflicht – oder nicht? Wo und wann Radler freie Fahrt haben

R+V-Infocenter: Radfahrer können Wege in der Regel frei wählen – trotzdem sind Radwege oft die sicherere Option

Radwegpflicht - oder nicht? Wo und wann Radler freie Fahrt haben

Wiesbaden, 16. Juli 2015. Autos auf die Straße, Fußgänger auf den Bürgersteig, Radfahrer auf den Radweg: Ganz so einfach ist es in Deutschland nicht mehr. „Wenn keine Verkehrsschilder am Wegrand stehen, dürfen Radfahrer seit 2010 auf der Straße fahren – selbst wenn es einen Radweg gibt“, so Karl Walter, Verkehrsexperte beim Infocenter der R+V Versicherung in Wiesbaden. Er rät jedoch, aus Sicherheitsgründen trotzdem möglichst den Radweg zu nutzen.

Vor fünf Jahren hob das Bundesverwaltungsgericht die generelle Pflicht zur Benutzung von Radwegen auf. Ausnahmen bilden unübersichtliche Stellen oder sonstige Straßenverhältnisse, durch die Verkehrsteilnehmer in Gefahr geraten können. Dort dürfen Kommunen weiterhin die runden blauen Schilder mit abgebildeten Rädern aufstellen. Diese verpflichten Radfahrer dazu, den Radweg zu nutzen. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 20 Euro rechnen.

Ist ein Fahrradweg vorhanden, ist dessen Benutzung immer empfehlenswert. „In Ausnahmefällen wie etwa bei zugeparkten oder durch Glasscherben verschmutzten Radwegen kann es jedoch auf der Straße ungefährlicher sein“, so R+V-Experte Walter. „Dann aber sollten Radfahrer schon aus Eigeninteresse besonders vor- und umsichtig fahren.“ Sicherer sind die noch relativ seltenen Fahrradstraßen, die meist ausschließlich Radfahrern vorbehalten sind. Aber selbst wenn ein Zusatzschild den Autoverkehr erlaubt, gilt hier eine Höchstgeschwindigkeit von Tempo 30.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Das Fahren auf der falschen Radwegseite ist nicht erlaubt. Verkehrssünder müssen mit einem Bußgeld von 20 Euro rechnen.
– Die Schilder 237, 240 und 241, die die Radwegpflicht anzeigen, müssen am Wegrand stehen. Ein auf den Asphalt gemaltes Verkehrsschild oder Fahrradzeichen hat keine rechtliche Bedeutung und dient lediglich zur Orientierung.
– Kinder bis 10 Jahre dürfen auf dem Gehweg fahren, radelnde Erwachsene hingegen gehören auf Radweg oder Straße.
– Pedelecs bis 25 km/h gelten als Fahrräder. Darum müssen Fahrer sich an dieselben Regeln halten. E-Bikes hingegen sind rechtlich gesehen Leichtmofas und fallen nicht mehr in die Kategorie „Fahrrad“. Deshalb dürfen sie nur dann auf Radwegen gefahren werden, wenn es das Zusatzschild „Mofas frei“ erlaubt.

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Radurlaub im Weinland Pfalz – Ein bewegender Genuß

Radfahren in der Pfalz ist etwas für sattelfeste Genießer. Radkompass.de erkundet die Radwege zwischen Weinbergen, idyllischen Flusstälern und weitläufigen Mittelgebirgslandschaften.

BildRadurlaub im Radlerparadies Pfalz

Mit einem Streckennetz von insgesamt mehr als 1.500 Kilometer trägt die Pfalz den Titel „Radlerparadies“ sicher nicht zu unrecht. Zumal das Streckennetz wirklich für jeden Radfahrer interessante Abschnitte zu bieten hat. Genussvolles Radeln mit einem Hauch Romantik ist beispielsweise auf einem der Flussradwege entlang von Rhein, Mosel, Nahe oder Ahr möglich. Idyllische Winzerorte und märchenhafte Schlösser inklusive. Noch mehr Genuss versprechen die köstlichen Weine, die im „Weinland Pfalz“ vielerorts hergestellt werden. Ein kurzer Stopp bei einem Winzer, um dort ein paar edle Tropfen zu verkosten, sollte bei einem Radurlaub in dieser Region allemal drin sein.

Wer mit seinen Kindern unterwegs ist, der kommt auf den Bahntrassen-Radwegen am besten voran. Denn hier gibt es weder Verkehr noch nennenswerte Steigungen. Durch die Radwege auf den stillgelegten Bahntrassen ist es so auch für Familien der Untrainierte möglich, eigentlich anspruchsvolle Regionen wie beispielsweise die Eifel mit dem Rad zu durchqueren. Sportlich ambitionierte Radfahrer können natürlich auch die direkten Routen durch die Mittelgebirgsregionen von Hunsrück, Eifel und Westerwald wählen.

Die Heimat fern der Heimat

Als bedeutsame Ferienregion bietet die Pfälzer Region natürlich eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Demzufolge hat man es hier tatsächlich nicht schwer, passende Unterkünfte zu finden. Große Hotels findet gibt es hier ebenso wie liebevoll eingerichtete Ferienwohnungen oder heimelige Pensionen. Vielerorts kann man seinen Blick von den Balkonen, Terrassen oder aus dem Garten der Unterkunft über romantische Flusstäler, verzauberte Wälder oder die zahllosen Weinberge der Region schweifen lassen. In so einem Umfeld fällt es wohl keinem schwer, sich auch fern der Heimat wie zuhause zu fühlen.

Das Gute an einem Urlaub in einer Weinregion ist, dass viele Herbergen hauseigene Weine zur Verkostung und zum Verkauf anbieten. Wer in der festen Absicht in die Pfalz reist, um einen aktiven Radurlaub mit einem genussvollen und erlebnisreichen Erholungsurlaub zu verbinden, der sollte in der Zeit der Weinfeste anreisen. Und die geht immerhin von Mai bis weit in den Oktober hinein. Eine Zeit, in der das Radfahren in der Pfalz besonders viel Spaß macht.

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„Recht auf dem Rad“ – Verbraucherinformation der D.A.S. Rechtsschutzversicherung

Was dürfen Radfahrer und was nicht?

"Recht auf dem Rad" - Verbraucherinformation der D.A.S. Rechtsschutzversicherung

Mit Frühlingsbeginn holen viele wieder ihr Fahrrad aus dem Keller. Aber kaum treten sie in die Pedale, hupt sie auch schon der erste Autofahrer an. Außerdem ist immer wieder zu hören, es gelte jetzt die Helmpflicht. Stimmt das? Was Radfahrer im Straßenverkehr dürfen und was nicht, erklärt Michaela Zientek, Rechtsexpertin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung.

Wo dürfen Radfahrer unterwegs sein?
Radfahrer, die die Straße benutzen, sind Autofahrern häufig ein Dorn im Auge. Doch anders als viele annehmen, müssen Radler nicht automatisch auf Seitenwege ausweichen: „Oftmals sind sie auf der Straße sicherer unterwegs, weil sie dort für andere Verkehrsteilnehmer schneller und besser zu sehen sind. Dies gilt besonders an Einmündungen und Zufahrten – hier kommt es zu besonders vielen Unfällen, weil Autofahrer die Radfahrer auf dem Radweg schlicht übersehen“, erklärt Michaela Zientek, Rechtsexpertin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung. „Sind Radwege jedoch mit einem weißen Fahrrad auf blauem Grund gekennzeichnet, müssen Radfahrer diese benutzen – es sei denn, der Weg ist beispielsweise wegen Scherben oder parkenden Autos nicht befahrbar.“ Ein grundsätzliches Radfahrverbot gilt nicht nur in Fußgängerzonen, sondern auch auf Gehwegen. Ausgenommen von dieser Regelung sind nur Kinder unter zehn Jahren. „Sie sind die schwächsten Verkehrsteilnehmer und bedürfen eines besonderen Schutzes. Kinder bis acht Jahren müssen daher auf dem Gehweg fahren. Kinder bis 10 Jahren haben die Wahl zwischen Gehweg und Straße“, so die D.A.S. Rechtsexpertin. Übrigens: Das Rechtsfahrgebot gilt auch für Radfahrer! Wer sich nicht daran hält, riskiert ein Bußgeld von 15 Euro sowie eine Mitschuld im Falle eines Unfalls.

Richtiges Verhalten an Ampeln
Hohes Konfliktpotenzial zwischen Auto- und Radfahrern lauert auch an Ampeln. Es gilt: Wenn die Ampel rot zeigt, müssen Radler sich nicht hinten anstellen! „Auch ohne einen ausdrücklich gekennzeichneten Radfahrstreifen dürfen Radfahrer bei stehendem Verkehr rechts an den Autos vorbeifahren. Wichtig ist allerdings, dass sie dabei langsam fahren und äußerst umsichtig vorgehen“, betont Michaela Zientek. Auf Radfahrstreifen oder Radwegen finden sich häufig eigene Ampeln für Radfahrer – andernfalls gelten für sie dieselben Signale wie für Autos. „An Kreuzungen ohne besondere Radwegampel müssen Radfahrer so lange warten, bis der Fahrverkehr grünes Licht erhält. Abbiegende Autofahrer sollten sich deshalb bewusst machen, dass Radler die Straße auch dann noch kreuzen können, wenn die Fußgängerampel bereits ,rot“ zeigt“, verdeutlicht Michaela Zientek. Aber: Dies ist die neue Regelung seit der letzten Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVO). Bisher gilt hier noch eine Übergangsregelung für Radwege ohne Radwegampel, bei denen die Übergänge für Fußgänger und Radler nebeneinander liegen: Hier müssen Radfahrer bis 31. Dezember 2016 die Fußgängerampel beachten. Dadurch sollen die Gemeinden genügend Zeit bekommen, ihre Ampelanlagen der neuen Rechtslage anzupassen. Ein Haltesignal ist auch für Radler verpflichtend: Wer eine rote Ampel auf dem Drahtesel überfährt, zahlt bis zu 100 Euro, mit Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer bis zu 160 Euro und erhält einen Punkt im Flensburger Verkehrsregister.

Sicher mit dem Rad unterwegs
Radfahrer haben keine Knautschzone und tragen bei Unfällen deshalb häufig schwere Verletzungen davon. Entgegen gängiger Erwartungen besteht für sie trotzdem keine Helmpflicht. Der Nutzen einer solchen Regelung gilt nach mehreren Untersuchungen von Fahrradunfällen als umstritten. Eine Helmpflicht könnte außerdem dazu führen, dass sich weniger Menschen für das Radfahren entscheiden. Musik auf dem Ohr ist prinzipiell erlaubt: Die StVO lässt das Tragen von Kopfhörern zu, solange der Radfahrer noch den Verkehr um sich herum akustisch wahrnehmen kann. Zur Rechenschaft gezogen werden hingegen Radler, die sich mit einem Handy am Ohr erwischen lassen: Hierfür ist ein Bußgeld von 25 Euro fällig. Auch Radfahrer mit zu viel Alkohol im Blut kommen nicht straffrei davon: „Im Falle eines Unfalls oder bei Ausfallerscheinungen können bereits 0,3 Promille zu einer Geldstrafe führen.“ Radfahrer mit mehr als 1,6 Promille Alkohol im Blut gelten als absolut fahruntüchtig. Sie begehen aus rechtlicher Sicht eine Straftat und müssen mit der Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung, dem sogenannten Idiotentest, rechnen. „Verweigert der Betroffene die Teilnahme oder besteht den Test nicht, verliert er seinen Führerschein“, erklärt Michaela Zientek. Und: Um die Gefahr von Stürzen zu verringern, ist freihändiges Fahren verboten. Wer es riskiert, dem droht ein Bußgeld.
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Kurzfassung:

Radfahrer im Straßenverkehr: Was ist erlaubt?

Hinweise von Michaela Zientek, Rechtsexpertin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung

-*Raum für Radfahrer
Sind Radwege mit einem weißen Fahrrad auf blauem Grund gekennzeichnet, müssen Radfahrer sie benutzen
In Fußgängerzonen müssen Radfahrer absteigen
Gehwege sind für Rad fahrende Kinder bis acht Jahren Pflicht
Acht- bis Zehnjährige können auf dem Gehweg oder auf der Straße fahren
Ab dem 10. Geburtstag müssen Radfahrer die Straße benutzen

-*Vorsicht, Bußgeld!
Ein Missachten des Ampelsignals kostet bis zu 160 Euro und kann mit einem Punkt im Flensburger Verkehrsregister zu Buche schlagen
Wer sich nicht an das Rechtsfahrgebot hält, riskiert ein Bußgeld von 15 Euro sowie eine Mitschuld im Falle eines Unfalls
Wer mit dem Handy am Ohr erwischt wird, zahlt 25 Euro
Bei einer Fahrradfahrt unter Alkoholeinfluss drohen neben einer Geldstrafe auch eine medizinisch-psychologische Untersuchung und der Führerscheinentzug
Auch freihändiges Fahren wird mit einem Bußgeld bestraft
Erlaubt ist es dagegen, ohne Helm unterwegs zu sein oder in einer angemessenen Lautstärke Musik zu hören
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Kurs Nord: Landidylle, Blüte, Radelspaß

Über Bremen und Sittensen ins Alte Land an die Elbe – Moor, Obst und Spargel

Kurs Nord: Landidylle, Blüte, Radelspaß

Baumblüte im Alten Land, Bremen-Szenerien. Schön. (Foto-Montage: presseweller)

27. Februar 2015. (DialogPrw). Auf unserer Nordtour sind wir gut in der Zeit. Also nehmen wir uns Bremen noch mit. Mal im Schnoorviertel schauen, danach aber von der Weser in die Geest und an die Elbe, zumeist etwas abseits eingefahrener Touristenrouten, dafür schöne Landschaften, ruhig sowie sehens- und erlebenswert – dort, wo Radler sich angesichts der zig Radwege wie Könige fühlen können.

Wenn sich jetzt auch, während dieser Text entsteht, der Winter noch grau und trüb zeigt, so wissen wir doch, dass bald wieder ein neuer Frühling kommt und Lust auf Ausflüge und Reisen macht. Kurs Nord war für uns zur Frühlingszeit angesagt. Etwas abseits der Route schauen wir uns in Bremen das Schnoorviertel an, kommen alten Zeiten auf die Spur. Enge Gässchen, Fachwerk, Geschäfte, Kunst- und Kunsthandwerk, Galerien und dies und das und natürlich jede Menge Einkehrmöglichkeiten in Cafes, Gaststätten und Restaurants. Reizvoll. Eine Bremerin sagt uns dass sie und die Familie diese Mischung aus alten Zeiten und Neuzeit mögen, und dann der jährliche Freimarkt …! Uns führt der Weg in östliche Richtung nach Sittensen in der Geest und Nordheide, am Rande des Ostetales. Ein Park mit alter Mühle, Mühlteich und Heimathaus. Im Museum sehen wir, wie früher für die „Aussteuer“ vorgesorgt wurde. Schon beeindruckend solch ein gefüllter Wäscheschrank. Auf einem kleinen Hügel die Kirche St. Dionysius. Die Ursprünge gehen auf das 17.Jahrhundert zurück. Am Wegesrand überall Felder, weite Wiesen und Weiden, Pferde, bunt blühende Abschnitte, wo „Blumen zum Selberpflücken“ angeboten werden. Es ist aber auch das Land der Moore und des Torfs. In Sauensiek vom Torfwerk fährt ein Bähnchen hinaus ins Moor. Idyllisch.

Per Rad durch die Landschaft
Radler, die keine herausfordernden Berge suchen, müssen sich hier wie Könige fühlen. Durch Wiesen und Anpflanzungen deutlich getrennt, führen viele Radwege neben den Straßen her, und natürlich kann man Abzweige nehmen. Dörfer, Wälder, hohe Eichen, Birken, die sich im Wind wiegen, dunkle Moorbäche. Die Wege sind meist eher eben, aber es gibt auch kleine Steigungen und ab und an Gegenwind, gegen den die Radler anstrampeln müssen. Gerade, wer weitere Wege fahren will und nicht so sportlich ist, hat hier auch mit dem Pedelec, dieser E-Bike-Art, einen guten Partner. Es geht von Ort zu Ort, von Dorf zu Dorf. Unter „Bike-Click“ auf www.presseweller.de findet man eine Radtourbeschreibung zu einem Museumsbauernhof.

Hofläden und Elbedeich
Richtung Elbe schauen wir uns noch anderswo um. Wer kennt Bliedersdorf? Da machen wir Station. Bereits auf der Straße von Apensen nach Harsefeld kommt gleich beim Abzweig zum Ort links ein riesiger Hofladen in den Blick. Obst, Gemüse, Käse und Schinken und anderes gibt’s reichlich, dazu zig Artikel für die schöne Gartendeko. Im alteingesessenen Gasthof schräg gegenüber kann man auf Gutes aus der norddeutschen und deutschen Küche einkehren. Uns hat nicht nur das Essen, sondern das gesamte Ambiente gefallen. In Bliedersdorf selbst gibt es neben Heimatmuseum und Kirche auf einem kleinen Hügel ebenfalls einen Hofladen mit einem runden Angebot. Ein Augenmerk liegt auch hier auf der Spargelsaison. Das königliche Gemüse wächst ringsum auf den Feldern und wird zur Erntezeit quietschend frisch angeboten. Wir bereiten ihn uns ganz lecker mit Katenschinken zu.
Harsefeld mit Klosterpark, See und mehr sowie Stade mit seiner Altstadt sind eigene Geschichten wert. Wir sehen den Elbdeich, sind im Alten Land, lernen Jork, Grünendeich und weitere Orte kennen. Die schmucken Häuser, die großen Höfe mit den besonderen Toren, die schier endlosen Baumreihen aus Kirschen, Äpfeln und Co. Wie wunderschön das während der Blütezeit ist. Aber angenehm ist es auch, wenn das Obst gereift ist, man es an den vielen Ständen und bei den Direktanbietern auf den Höfen kaufen kann und man im Frische-Genuss schwelgt. Jetzt aber ist die Landschaft mit dem saftigen Grün der Deiche erst einmal ein Erlebnis in Weiß und Weiß-Rötlich. Blüte! „Bilderbuchhaft“, sagt der Schriftsteller Georg Hainer, „hier wachsen Träume von Ländlichkeit und Weite, malen blauer Himmel, die Farben der Natur und friedlich grasende Deichschafe Bildidyllen in den Kopf.“
Wir schlendern über den Deich. Schauen über die Elbe nach Blankenese. Kehren ein, lassen uns – mit Elbeblick – mit Gutem verwöhnen. „Da unten“ liegt Hamburg, „da oben“ Cuxhaven, Elbmündung, Da muss man bald auch noch einmal hin. (jw)

Foto: Baumblüte im Alten Land mit Bremen-Szenerien. Schön. (Foto-Mt.: presseweller)

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Zur Region bieten zum Beispiel die Internetseiten stade-tourismus.de, tourismus-altesland.de und sittensen.de zahlreiche Informationen, auch zu Veranstaltungen, Museen und vielem mehr.

Das Medienbüro DialogPresseweller, Jürgen Weller, schreibt und veröffentlicht seit über 30 Jahren Reiseberichte zu Zielen in Deutschland sowie in per Auto oder Bahn gut erreichbaren Zielen im benachbarten Europa. Neben allgemeinen Reiseberichten werden auch immer wieder Spezialthemen aufgegriffen. So gibt es zum Beispiel zahlreiche Tourenvorschläge für Radler und Motorbiker, die auf dem Presseweller-Portal unter „Bike-Click“ aufgerufen werden können. Online-Magazine zu Reisedestinationen und Videos runden das Portfolio ab. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Autothemen, inklusive Autotests unterschiedlichster Marken und Modelle.

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Restaurant Monschau- Kulinarischer Hotspot in ganz Monschau und Umgebung

Seit Oktober 2013 hat das Restaurant Olive einen neuen Besitzer. Herr Pavlov Kotsalidis änderte kürzlich Namen, Speisekarte und Unternehmensphilosophie.

Herr Pavlov Kotsalidis übernahm im Oktober 2013 das Restaurant Zeitlos, in der Trierer Straße 249 in Monschau. Um auf die Veränderung aufmerksam zu machen, wechselt das Restaurant nun auch seinen Namen. So lässt die Olive keine kulinarischen Wünsche offen. Die ausgefallenen Gerichte reichen von A wie Antipasti bis Z wie Zander. Nach dem Motto: Keine Chemie, dafür sehr viel Herzblut, unterstützt der engagierte Inhaber regionale Produkte. Frische, die man garantiert schmeckt. Hier können Sie sicher sein, dass Ihre Lebensmittel nicht schadstoffbelastet sind und zusätzlich umweltfreundlich hergestellt werden. Genießen Sie das exklusive Ambiente, das auch Prominente zu schätzen wissen, die das Restaurant hin und wieder besuchen. Neben dem Namen, ändert sich auch die Speisekarte. Herr Kotsalidis versucht seinen Gästen Speisen anzubieten, die Sie sonst nirgends finden. So gibt es zum Beispiel mehr als nur 2 Fischarten auf der umfangreichen Speisekarte. Was Sie ebenfalls nicht so schnell wiederfinden werden, ist die besondere Atmosphäre in dem einmaligen Restaurant. Der Inhaber kümmert sich persönlich um die Wünsche seiner Gäste und vergewissert sich, dass der Besuch zu einem unvergleichlichen Erlebnis wird. Die idyllischen Felder rund um das außergewöhnliche Restaurant tragen zu dem Gefühl von Erholung und Genuss bei. Auch für Fahrradfahrer oder Wanderer ist das Restaurant bestens geeignet. Umgeben von den weiten Feldern, können Sie hier zur Ruhe kommen und sich stärken. Auch die Einrichtung ist besonders zu erwähnen. Trotz dessen, dass die Möbel im Kolonialstil gehalten sind, wirken sie sehr elegant und modern und doch bodenständig. Hier fühlt man sich sicherlich wohl. Das im Kolonialstil gehaltene, vorwiegend mediterrane Küche umfassende Restaurant Olive ist garantiert einen Besuch wert. Und wer einmal dort war, wird begeistert sein.

Über:

Restaurant Olive
Herr Pavlov Kotsalidis
Trierer Straße 249
52156 Monschau- Imgenbroich
Deutschland

fon ..: 02472/ 80 48 53
web ..: http://www.olive-monschau.de
email : olive.monschau@gmail.com

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Frau Kristina Antonij
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