Schlagwort: Prozess

Automatisierung – Jahrtausende in der Arbeitswelt

Seit die Menschheit existiert, entsteht Automatisierung. Warum ist mit dem Begriff Automatisierung die Angst verbunden? Automatisierung hat eine lange Geschichte – Zwischenruf von Maximilian Bausch, Student in Berlin

Automatisierung - Jahrtausende in der Arbeitswelt

Maximilian Bausch – Student Wirtschaftsingenieur

Der Mensch stellte sich den Herausforderungen schwere und aufwendige Arbeit mithilfe von Erfindungen oder klugen Entscheidungen zu vereinfachen. Als Beispiel, der Bau der Pyramiden gelang durch die Verwendung von Hilfsmitteln und den physikalischen Erkenntnissen. Eine Meisterleistung war diese Quader von Steinblöcken mit einem Gewicht von 2-3 Tonnen pro Steinblock zu transportieren von den Schiffen am Nil zu der Baustätte.

Automatisierung zur Blütezeit der Ägypter?

Die Idee Baustämme zu nehmen als Fortbewegungsmittel, um den Haftwiederstand zwischen Stein und Boden zu verringern, war mit Sicherheit eine Sensation. Betrachtet und abgeleitet auf die heutige Zeit stellen die Baumstämme, die Rollen eines Förderbands dar. Aufgrund der Erfindung des Motors ist das Förderband im Wesentlichen effizienter geworden. Im weitesten Sinne in Verbindung zu bringen mit dem Transportwesen während es Pyramidenbaus, erläutert Maximilian Bausch. Die Weiterentwicklung des Fördersystems durch den technologischen Fortschritt ist heute im Vergleich beachtlich. Keine vierzig Männer werden benötigt, um schwere Lasten von A nach B zu transportieren.

Die Automatisierung zieht sich somit durch die Geschichte der Menschheit. Durch die technischen Entwicklungen, die mit dem Sinn der Erleichterung der Arbeit der Arbeit entstanden sind, steigert sich der Standard der Automatisierung weiter. Heute steht die Automatisierung als ein alleinstehendes Technologiefeld.

Welche Epoche prägte den Begriff Automatisierung?

Die Geschichte zeigt durch den Fortschritt der Technologien, dass die Automatisierung im Leben des Menschen nicht erst seit dreißig Jahren vorhanden ist. Dennoch wird in der jetzigen Zeit das Thema mehr in den Fokus gestellt. Mit dem digitalen Zeitalter wurde der nächste Level für die Automatisierung frei geschaltet. Daraufhin hat sich das Spektrum in allen Bereichen, in denen Automatisierungsmaßnahmen ergriffen und erweitert wurden. Die Automatisierung spielt im Leben der Menschen eine stetig steigende Rolle, umso weiter die Technologien voranschreiten und die Möglichkeiten zu automatisieren sich vervielfachen.

Aufmischen alter Strukturen

Am Anfang des digitalen Zeitalters hat der Einzelhandel eine tragende Rolle in der Konsumgesellschaft gespielt. Einzelne Unternehmen haben nach altem Prinzip sich mithilfe der Automatisierung an die Weltspitze katapultiert. In den meisten Fällen ist die Automatisierung nicht Hauptbestandteil des Erfolges. Automatisierte Abläufe sind nötig, um mit den Herausforderungen am Markt standzuhalten. Diese Herausforderungen sind nicht neu und weltfremd, die gab es im alten Rom und davor. Zum Beispiel wurden Ton Vasen von Hand hergestellt. Der Wunsch nach Effizienz und Arbeitserleichterung brachten die Idee, in der gleichen Zeit mehr Ton Vasen herzustellen, zwar von Hand, neu mit innovativem Fuß- oder Handangetriebenen Drehteller. Das war Fortschritt.

Der Unterschied zu heute besteht in der weltweiten Kommunikation und Vernetzung, erläutert Maximilian Bausch. Das ermöglicht ein Aufstieg der Unternehmen, weil jeder mit jedem kommuniziert. Von der Bestellung übers Smartphone im Onlineshop, bis zum Versand und der Lieferung zum Kunden, besteht die Möglichkeit bis auf die Lieferung alles zu automatisieren ohne dass ein Mensch am Tag 500 Bestellungen von beispielsweise Plüscheinhörnern auf der ganzen Welt koordiniert, gibt Maximilian Bausch zu bedenken. Technologie unterstützt und arbeitet effizient.

Große Konzerne bauen Marktanteile weltweit auf

Automatisierung löst Ängste aus. Zum Beispiel die Angst, dass Automatisierung den Wettbewerb verzerrt oder stillgelegt, da viele große Unternehmen die Zügel in der Hand halten. Wer in die Vergangenheit schaut wird dies verneinen, zum einen werden Technologien weiterentwickelt oder neu erschaffen. Anfang der 2000er hat keiner geglaubt, dass Nokia von der Bildfläche verschwinden wird. Die Automatisierung fruchtet, wenn die Idee eines Produktes klug mit der Automatisierung verknüpft wird. Daher wird es wie in der gesamten Menschheitsgeschichte ein aufblühen und abkühlen von Firmenhypes geben. Die Automatisierung dient als Tool der Vereinfachung der Arbeit. Die Entwicklung bleibt spannend und herausfordernd.

V.i.S.d.P.:

Maximilian Bausch
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Maximilian Bausch, Ausbildung als Industriemechaniker mit Schwerpunkt Prozessoptimierung Großserie. Besonderes Interesse zum Thema Automatisierung, Weiterbildung und Studium Wirtschaftsingeneur an der Hochschule Technik und Wirtschaft in Berlin.

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Die Fehler unserer Kunden

Reklamationen sind immer ein Ärgernis. Reklamationen bieten große Chancen. Unberechtigte Reklamationen sind der Schlüssel zum Erfolg?

Die Fehler unserer Kunden

Nicht an jedem Problem ist das Produkt schuld (Bildquelle: Bildhinweis Pixabay cco Lizenz)

Reklamationen sind immer ein Ärgernis. Reklamationen bieten große Chancen. Unberechtigte Reklamationen sind der Schlüssel zum Erfolg?

Reklamationen sind ein Graus für jedes Unternehmen. Zum einen stören sie den täglichen Arbeitsprozess, zum anderen rütteln sie am Thron der Unfehlbarkeit, denn jedes Unternehmen möchte natürlich reklamationsfrei sein. Wie heißt es noch im Total Quality Management hierzu? Null Fehler ist das Ziel. Reklamationen verändern sofort unsere Arbeitspriorität, denn unzufriedene Kunden haben immer Vorrang. Zumindest sollte dies in einem Unternehmen entsprechend geregelt sein. Aber es hakt zumeist schon daran, dass sich gern um diese unangenehme Aufgabe gedrückt wird. Lieber wird die Reklamation abgewimmelt. Wenn das nicht möglich ist, wird im Unternehmen der Schuldige gesucht, der dann die Suppe auslöffeln muss. Da niemand gerne Fehler macht, muss jetzt der, der sowieso schon niedergeschlagen ist, mit dem Kunden verhandeln. Dass das nicht zu guten Resultaten führt, wird jedem klar sein.

Jede Reklamation ist eine Chance

Große Unternehmen, die durch die Vielzahl der Kunden automatisch eine Vielzahl an Reklamationen haben, verfügen über spezielle Abteilungen zur Bearbeitung. Bei allen anderen sind Beschwerden eher selten, wenn das nicht so wäre, sollte sich ein Unternehmen ernsthaft Gedanken über seine Zukunft machen. Bei seltenen Prozessen sind die Prozessabläufe oft nicht verinnerlicht, was dann zu Stress am Arbeitsplatz führt. Zwar ist die richtige Vorgehensweise im Qualitätsmanagement beschrieben, aber das steht häufig im Schrank und wird nicht gelebt. Eigentlich sollte ein Unternehmen ähnlich wie die Feuerwehr seltene Prozessabläufe ab und zu üben, um im Ernstfall dafür gewappnet zu sein. Reklamationen richten sich auch fast immer nicht gegen eine Person, sondern gegen ein Produkt oder Unternehmen, deshalb braucht sich niemand angegriffen zu fühlen. Wichtig ist, den Anrufer ernst zu nehmen, Verständnis zu zeigen, die benötigten Daten aufzunehmen und einen schnellen Rückruf zu versprechen, falls das Problem nicht sofort gelöst werden kann. Der Rückruf muss durch dafür geeignete Mitarbeiter erfolgen, die den Lösungsvorschlag mit dem Kunden abstimmen. Das führt dazu, dass sich alle schnell wieder ihren eigentlichen Aufgaben zuwenden können und der Kunde schnell zufrieden gestellt ist. Es macht Sinn, Reklamationen regelmäßig auszuwerten, um daraus zu lernen.

Unberechtigte Reklamationen und Fehlbedienungen?

Zum einen gibt es keine unberechtigten Reklamationen. Wenn die Brötchen beim neuen Bäcker nicht so schmecken wie beim Alten ist das zwar keine Reklamation, aber der Kunden wird trotzdem nicht mehr kaufen. Er hat ein Problem mit unserem Angebot und das kann nicht das Ziel sein. Es muss mit dem Kunden eine Lösung bzw. eine Brötchensorte gefunden werden, die ihn zufriedenstellt. Liegt die Reklamation in einer Grauzone, hilft oft nur ein Kompromiss. Kunden, die immer wieder Produkte im Grauzonenbereich reklamieren, sollten genau analysiert werden. Sind die Qualitätsansprüche zu hoch, fühlt er sich vernachlässigt oder nutzt er die Reklamation als zusätzliche Einnahmequelle. Auch hier hilft Auswertung, um schwarze Schafe herauszufinden oder sensible Kunden besser zu bedienen. Manchmal hilft auch nur die Trennung.

Zum anderen gibt es Reklamationen durch vom Kunden selbstverschuldete Fehlbedienungen oder Unfälle, z.B. bei Mietautos. Hier zeigt sich die wahre Größe eines Unternehmens. Die höchsten Empfehlungsraten, so erzählt ein Elektroroller Vermieter aus Berlin, werden dann erreicht, wenn einem Kunden bei einem selbst verschuldeten Unfall geholfen wird, obwohl dafür eigentlich der Kunde zuständig wäre. Hierfür ein Konzept zu haben, kann die Neukundenrate durch Empfehlungen sehr schnell nach oben befördern, gerade in einem Markt mit einem starken Wettbewerbsumfeld.

Generell ist es bei Reklamationen so, dass allgemein bekannt ist, dass kein Unternehmen alles für jeden richtig machen kann. Selbst bei Google macht eine Bewertung auf der Skala von 1 bis 5 von über 4,7 schon misstrauisch. Der richtige Umgang mit den Problemen der Kunden wird aber immer dazu führen, dass die Empfehlungsquote nach oben geht.

Dies ist ein Artikel von Königskonzept. Wir sind ein Beratungsunternehmen mit Schwerpunkt Vertrieb und Organisation. Wir geben regelmäßig zu Managementthemen Fachartikel heraus. Auf Vereinbarung erarbeiten wir für Sie aus diesem Artikel eine spezielle exklusive auf Ihre Leserschaft zugeschnittene Version. Alle bisher erschienen Artikel finden Sie unter http://www.koenigskonzept.de/aktuelles/fachartikel.php

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Neuauflage Fachbuch „Integriertes Prozessmanagement“

Erfolgreiche Einführung und Optimierung. Grundlagen – Erfahrungen – Praxisanleitung

Neuauflage Fachbuch "Integriertes Prozessmanagement"

Das Fachbuch „Integriertes Prozessmanagement“ von Günter Lenz ist im Februar 2017 in der dritten, ergänzten und überarbeiteten Ausgabe erschienen (Erstausgabe 2005, Zweitausgabe 2008). Es ist nun auch als eBook erhältlich ( Kindle Edition, Tolino Shops, Apple iBooks, Google Play) – gesamt bei über 2.000 Online-Buchhändlern in 30 europäischen Ländern, den USA und Kanada. Neu ist u.a. ein Kapitel zu „Exzellenz und Nachhaltigkeit“.

>> das Buch auf Amazon

Inhalt:
Die Marktleistung einer Organisation wird in den Prozessen erbracht. Der Unternehmenserfolg hängt ganz wesentlich von der strategischen Ausrichtung und der Effizienz der Prozesse ab.
Als Interessent/Praktiker des Prozessmanagements können Sie:
– sich grundlegend über Geschäftsprozessmanagement als effizientes Basiskonzept der Unternehmensführung informieren;
– viele Anregungen und praktische Tipps für ein wirkungsvolles Prozessmanagement bekommen, viele Checklisten und Abbildungen helfen dabei;
– aus erfolgreichen Praxisprojekten des Autors für Ihr Prozessmanagement lernen;
– Ihre Prozesse besser steuern und verbessern lernen;
– bewährte Hilfen zur Einführung von Prozessmanagement erhalten, Beispiele aus der Praxis zeigen Stolpersteine und deren Bewältigung auf;
– sich über die Integration des Prozessmanagements in das Qualitäts-, Wissens- und Innovationsmanagement sowie die Sustainabel Balanced Scorecard informieren;
– sich über Basiskonzepte des Nachhaltigen Wirtschaftens informieren;
– erfahren, wie Sie ein prozessorientiertes, Integriertes Managementsystem aufbauen können;
– sich über Wege vom Prozessmanagement zum Integralen Management (Integraler Ansatz von Ken Wilber) informieren.

Lesen Sie hier Kundenrezensionen

Wir sind eine Unternehmensberatung mit den Kernkompetenzen
-Organisationsentwicklung,
-Managementsysteme und Prozessmanagement,
-Strategie sowie
-Innovationsmanagement.
Die Gründung erfolgte 1997 als Einzelunternehmen in Österreich. Wir sind primär im deutschsprachigen Raum tätig, und beraten
-Industrie- und Gewerbeunternehmen
-industrienahe und andere Dienstleister
-Non-Profit-Organisationen (Sozial- und Gesundheitseinrichtungen, Bildungsinstitutionen,…)
-sowohl KMU’s wie große Unternehmen/Konzerne

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UniPRO/SAP-Connector – die Schnittstelle zwischen Microsoft Dynamics 365 for Sales und SAP ERP

UniPRO/SAP-Connector - die Schnittstelle zwischen Microsoft Dynamics 365 for Sales und SAP ERP

Prozessablauf UniPRO/SAP-Connector

CRM und ERP gehen bei Unidienst seit jeher Hand in Hand, nicht nur innerhalb der eigenen Lösungen, die Anforderung gilt auch für Fremdsysteme. Zusammen mit Qnurex Innovation at Integration, dem Experten für BizTalk Server, entwickelte Unidienst deswegen eine Schnittstelle zwischen Microsoft Dynamics 365 for Sales und SAP.

Das Konzept von Microsoft Dynamics 365 sieht die Kombination von CRM und ERP in der Weise vor, dass spätestens ab dem Launch von Dynamics 365 for Operations (bisher NAV), eine homogene Produktwelt von Microsoft bereit steht. Attraktiv für Neukunden – Unternehmen, die SAP als ERP-System einsetzen und darüber hinaus auf die CRM-Komponenten von Microsoft bauen möchten, dürfen dennoch nicht an redundanten Daten, Medienbrüchen und behäbiger Userperformance leiden.

Die Entwickler von Unidienst und Qnurex Innovation at Integration realisierten eine Schnittstelle zwischen Dynamics 365 for Sales und SAP. Unidienst-Kunden freuen sich jetzt über CRM-Prozesse in der vertrauten Microsoft-Umgebung und die Abwicklung von Projekten in SAP, die dort bis zur Fakturierung reicht.

Dreh- und Angelpunkt im CRM-System ist die Verkaufschance, erstmalig angelegt, wird sie an SAP übergeben und ab sofort synchronisiert. Sie ist die zentrale Entität zur Verwaltung und Steuerung von Kundenprojekten in SAP und bildet mit begleitenden Entitäten das notwendige Datenmodell in beiden Systemen. Weisen Sie der Verkaufschance in Microsoft Dynamics 365 Angebote und Aufträge zu, finden Sie den Vorgang in SAP abgebildet. Benötigt SAP einen Debitor, wird der Kunde als Auftraggeber inklusive der im CRM-System hinterlegten Kontakte per Schnittstelle als Ansprechpartner übertragen.

Selbst eine Beauftragung erfolgt über die Verkaufschance, Microsoft Dynamics 365 for Sales generiert automatisch einen Auftrag inklusive Auftragspositionen – in SAP sind ab sofort die Projektdaten ermittelbar.

Die Voraussetzungen für die Schnittstelle in so einem hybriden Szenario sind Dynamics 365 for Sales bzw. Dynamics CRM Online, Microsoft BizTalk-Server und SQL-Server sowie SAP. Die Schnittstelle ist bidirektional; die Übertragung der Projekte und zugehörigen Entitäten erfolgt von Microsoft Dynamics 365 for Sales nach SAP und umgekehrt. Findet die Fakturierung in SAP statt, schreibt sie die Rechnungen und Rechnungspositionen retour ins CRM-System.

Der UniPRO/SAP-Connector von Unidienst ist im Intercompany Prozess einsetzbar.

Die Unidienst GmbH Informationsdienst für Unternehmungen mit Sitz in Freilassing ist bereits seit 1974 als Unternehmensberatung und Softwareentwickler tätig. Als Partner für Microsoft Dynamics 365, plant und realisiert Unidienst als einer der ersten deutschen Microsoft Partner seit 2003 kundenindividuelle CRM- und xRM-Projekte für mittelständische und große Unternehmen.

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Kündigungen müssen in der Regel nicht begründet werden

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

Kündigungen müssen in der Regel nicht begründet werden

Arbeitsrecht

Arbeitnehmer, die eine Kündigung erhalten haben, wundern sich häufig darüber, dass die Kündigung keine Begründung enthält.

Begründung der Kündigung im Kündigungsschreiben in der Regel nicht notwendig

Für die Wirksamkeit der Kündigung ist aber nicht entscheidend, dass die Kündigung begründet wird, sondern dass der Arbeitgeber im späteren Kündigungsschutzprozess gesetzlich anerkannte Kündigungsgründe ins Feld führen kann. Dies können betriebsbedingte Kündigungsgründe (zum Beispiel Stilllegung des Betriebes), verhaltensbedingte Kündigungsgründe (zum Beispiel häufige Verspätungen des Arbeitnehmers) oder personenbedingten Kündigungsgründe (zum Beispiel Krankheit) sein.

Begründung der Kündigung in der Regel ungünstig für den Arbeitgeber

Es wäre ein Fehler des Arbeitgebers diese Kündigungsgründe bereits im Kündigungsschreiben anzugeben. Er beraubt sich damit unter Umständen späterer Möglichkeiten im Kündigungsschutzprozess. So gibt es zum Beispiel häufig verschiedene Kündigungsgründe, so dass diese unter Umständen später noch ausgewechselt werden können. Das kann zum Beispiel sinnvoll sein, wenn sich herausstellt, dass ein Kündigungsgrund nicht bewiesen werden kann.

Begründung in Ausnahmefällen notwendig

Eine Begründung der Kündigung ist nur in Ausnahmefällen notwendig. Dies kann der Fall sein, wenn im Arbeitsvertrag ausdrücklich vereinbart wurde, dass eine Kündigung zu begründen ist. Solche Regelungen finden sich manchmal auch in Tarifverträgen. Insgesamt sind sie aber eher selten.

Auch außerordentliche, bzw. fristlose Kündigungen müssen im Kündigungsschreiben nicht begründet werden

Für die außerordentliche, bzw. fristlose Kündigung gilt grundsätzlich nichts anderes. Auch hier muss der Arbeitgeber im Kündigungsschreiben keine Kündigungsgründe anführen. Dazu das Landgericht Mainz: „Die Angabe eines Kündigungsgrundes gehört nicht zum notwendigen Inhalt der Kündigungserklärung bei einer Kündigung aus wichtigem Grund gemäß § 626 BGB. Werden Gründe angegeben, können grundsätzlich weitere Gründe auch noch im Rechtsstreit nachgeschoben werden, soweit sie bei Ausspruch der Kündigung objektiv vorlagen und dem kündigenden Gesellschaftsorgan nicht länger als zwei Wochen zuvor bekannt geworden waren. Für die Beurteilung der Wirksamkeit der Kündigung kommt es allein auf die objektive Rechtslage zum Zeitpunkt ihres Zugangs an und der Arbeitgeber ist nicht nach § 626 Abs. 1 BGB zur (abschließenden) Angabe der Kündigungsgründe verpflichtet“ (LG Mainz, Urteil vom 12. August 2016 – 2 O 329/13 -, juris).

Warum müssen Sie bei Erhalt einer Kündigung schnell sein

Die meisten Arbeitnehmer kennen die Dreiwochenfrist für die Erhebung der Kündigungsschutzklage. Viele wissen allerdings nicht, dass eine Kündigung unter Umständen auch zurückgewiesen werden kann. Dies kann nur unverzüglich (innerhalb weniger Tage nach Erhalt) geschehen.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag

Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können

Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Wer wir sind

Die Rechtsanwälte und Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind seit vielen Jahren schwerpunktmäßig im Bereich Kündigungsschutz tätig. Gemeinsam haben sie das Handbuchs Arbeitsrecht der Stiftung Warentest verfasst. Auf dem YouTube-Kanal „Fernsehanwalt“ werden ständig aktuelle Rechtsprobleme aus dem Alltag vorgestellt und dazu praxisnahe Lösungen präsentiert.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

28.2.2017

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

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Hunde-Züchterinnen aus Schermbeck wegen Tierquälerei verurteilt

Tierschützer hätten sich härtere und abschreckendere Bestrafung gewünscht

Hunde-Züchterinnen aus Schermbeck wegen Tierquälerei verurteilt

Vor einem Jahr hat die Tierherberge vom Bund Deutscher Tierfreunde in Kamp-Lintfort 100 der mehr als 200 verwahrloste Hunde – in erster Linie Malteser – aus einer Zucht in Schermbeck aufgenommen und gesund gepflegt. Inzwischen konnten alle vermittlungsfähigen Hunde in neue Familien vermittelt werden. Jetzt das Urteil gegen die beiden Züchterinnen: Die beiden Frauen wurden vom Amtsgericht Wesel zu mehrmonatigen Bewährungsstrafen verurteilt. Eine 67-Jährige zu zehn Monaten, ihre 38-jährige Tochter zu sechs Monaten Haft, außerdem müssen sie je 30 Sozialstunden ableisten. Das Leid der Rassehunde, vor allem Malteser, sei erheblich gewesen, stellte das Gericht nach Angaben einer Sprecherin fest. Die Züchterinnen hätten laut Tierschutzgesetz mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bestraft werden können. Die Tierschützer vom Bund Deutscher Tierfreunde hätten sich eine härtere und damit abschreckendere Bestrafung gewünscht.
Die Frauen hätten sich um eine professionelle Versorgung der Tiere kümmern müssen, stellte das Gericht nach Angaben der Sprecherin fest. Zu der Situation war es nach Angaben der Frauen vor Gericht durch eine Krankheit der Mutter gekommen. Danach seien sie überfordert gewesen. Das Veterinäramt hatte die Zucht zwar regelmäßig kontrolliert. Einmal hatten Kontrolleure auch den zu hohen Bestand an Tieren beanstandet. Aber erst beim Durchsuchungsbeschluss wurden im Privathaus 175 weitere Hunde entdeckt. Durch das verdreckte und verfilzte Fell hätten sich die kleinen Hunde kaum noch bewegen können, daneben litten die Tiere an Tumorerkrankungen, Augenentzündungen oder konnten wegen des entzündeten Zahnfleisches nicht fressen, stellten die Richter fest. Zugelassen war der Zuchtbetrieb nur für 80 Tiere.
Die Beschlagnahme und die Aufnahme der Hunde – zumeist Malteser – hatte die Tierherberge vom Bund Deutscher Tierfreunde in Kamp-Lintfort wie die anderen beteiligten Tierheime an den Rand der Belastbarkeit gebracht. Die Hunde mussten tierärztlich behandelt und geschoren werden. Dann wurden sie über Wochen aufgepäppelt und später erfolgreich an tierliebe Familien vermittelt.

Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. mit Sitz im nordrheinwestfälischen Kamp-Lintfort ist ein überregionaler Tierschutzverein.Der 1999 gegründete BDT e.V. unterhält zwei eigene Tierheime in Kamp-Lintfort sowie in Weeze und unterstützt rund 30 Tierheime und Tierschutzvereine im gesamten Bundesgebiet. Der BDT e.V. ist ein Verein für Tier-, Natur- und Artenschutz. Das Tierheim in Kamp-Lintfort feierte 2014 bereits sein zehnjähriges Bestehen.

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Jowat SE entscheidet sich für digitale Personalakte von Circle Unlimited

Digitalisierung vereinfacht Suchen, Finden und Bearbeiten im Personalwesen

Jowat SE entscheidet sich für digitale Personalakte von Circle Unlimited

Alexander Karmanski, Verantwortlicher für das Digitalisierungsprojekt bei der Jowat SE (Bildquelle: Jowat SE)

Hamburg, den 18. Oktober 2016 – Die Jowat SE löst manuelle Prozesse zu Gunsten digitaler Vorteile beim Suchen und Bearbeiten ihrer Personaldokumente ab. Dafür setzt das Unternehmen die Softwarelösung für die digitale Personalakte cuSmarText HR der Circle Unlimited AG ein. Sie ist vollständig in die SAP-Systeme integriert, mit denen die Personalabteilung von Jowat arbeitet. Alexander Karmanski, Referent Recht bei der Jowat SE und verantwortlich für das Projekt erklärt: „Wir starteten mit rund 700 papierhaften Personalakten auf der grünen Wiese. Bis zur Digitalisierung fand die Suche nach den Dokumenten manuell und damit zeitaufwändig statt. Zudem war es nicht möglich, dezentral und standortunabhängig die Akten einzusehen und zeitgleich durch mehrere Personen zu bearbeiten. Auch das Thema Datensicherheit beispielsweise im Brandfall war ein Treiber für die Digitalisierung.“

Von der manuellen zur digitalen Suche, ständigen Verfügbarkeit und effizienten Bearbeitungsprozess
Der Weg zur digitalen Personalakte bei Jowat startete mit einem Workshop zur Definition der Anforderungen an das neue System. Danach ging es an das Sichten und Aussortieren der Papierakten und anschließend an das Einscannen. Die gescannten Dokumente wurden später in die eigens entwickelte Ordnerstruktur einsortiert. Von Anfang an mit an Bord bei der Einführung waren der Betriebsrat und die betriebliche Datenschutzbeauftragte.

Karmanski sagt: „Wir haben das Projekt Circle Unlimited anvertraut, da die Firma und ihre Lösungen für das Dokumenten- und Vertragsmanagement bereits seit längerem bei Jowat im Einsatz sind. Circle Unlimited konnte sehr gute Referenzen für die digitale Personalakte bei anderen Unternehmen vorweisen und die Lösung ist nahtlos in SAP-Systeme integriert.“

Zu den Anforderungen, die Jowat an das System stellte, zählten unter anderem die Möglichkeit einer Indexsuche, eine Ordnerstruktur, die vordefinierten und festen Regeln entspricht, eine automatische Erinnerungsfunktion für Aufgaben und Termine, ein abgestuftes Berechtigungskonzept, die automatisierte Dokumentenerstellung und mobile Verfügbarkeit.

Durch Texterkennung (OCR) realisiert Circle Unlimited die Indexsuche innerhalb der Personaldokumente (in diversen Formaten wie E-Mail, Text, PDF, Bild etc.) ähnlich einer Suche in Internet-Suchmaschinen. Der in die digitale Personalakte cuSmarText HR integrierte Task Manager ermöglicht, Aufgaben selbst zu bearbeiten oder Kollegen zuzuweisen. Eine automatische Erinnerungsfunktion erinnert dann beispielsweise an das fristgerechte Löschen von Abmahnungen, an Probezeit- beziehungsweise Mitarbeitergespräche oder an das Auslaufen eines Vertrags. Zum Einsatz kommt bei Jowat auch die Softwarekomponente cuDocument Builder zur automatisierten Dokumentenerstellung für Arbeitsverträge, Rund- oder Gratulationsschreiben etc.

Mit Blick auf das Berechtigungskonzept, führte Circle Unlimited abgestufte Berechtigungen ein. So hat die Personalabteilung Zugriff auf alle Informationen zu einem Mitarbeiter die Führungskräfte und Verantwortlichen für die Zeitwirtschaft bedarfsorientiert auf weniger, für sie relevante Informationen. Ziel ist es, überflüssige Daten bei den einzelnen Anwendern zu vermeiden.

Mit Blick auf die mobile Verfügbarkeit gewährleistet Circle Unlimited den schnellen Zugriff auf die Personalakten standortunabhängig von inner- und außerhalb des Unternehmens über eine benutzerfreundliche Web-Oberfläche beziehungsweise iPad-App.

Die Vorteile der digitalen Personalakte bei Jowat auf einen Blick:

– Schneller Zugriff auf einzelne Akten
– Einfaches Auffinden und Ablegen der Dokumente
– Reduzierter physischer Speicherplatz
– Task Management als Unterstützung der Personalarbeit
– Gesteigerte Effizienz durch automatisierte Dokumentenerstellung
– Erleichterte Führungsaufgabe durch direkten Zugriff der Führungskräfte auf die Akten
– Effizienter Bearbeitungsprozess und frei gewordene Kapazitäten

Bildmaterial zum Download:
Alexander Karmanski, Referent Recht bei der Jowat SE (Bildquelle: Jowat SE)

Über die Jowat SE
Die Jowat SE mit Sitz in Detmold gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Industrieklebstoffen. Diese finden insbesondere in holzverarbeitenden Betrieben und der Möbelproduktion, in der Papier- und Verpackungsindustrie, dem grafischen Gewerbe sowie in der Textil- und Automobilbranche als auch in der Elektroindustrie ihren Einsatz. Das 1919 gegründete Unternehmen besitzt neben den deutschen Produktionsstätten in Detmold und Elsteraue vier weitere Produktionsgesellschaften: die Jowat Corporation in den USA, die Jowat Swiss AG, die Jowat Manufacturing in Malaysia sowie die Jowat Universal Adhesives Australia Pty. Ltd. in Australien. Der Komplettlieferant produziert mit rund 1.000 Beschäftigten jährlich mehr als 73.000 Tonnen Klebstoffe. Eine weltweite Vertriebsstruktur mit 20 eigenen Vertriebsgesellschaften sowie Partnerfirmen gewährleistet dabei die kundennahe Betreuung vor Ort. Weitere Informationen: www.jowat.de.

Seit 15 Jahren bietet Circle Unlimited Dokumenten-, Vertrags- und Lizenzmanagement für SAP- und Microsoft-Systeme. Die branchenübergreifenden Softwarelösungen sind fachbereichsspezifisch z. B. in den Abteilungen Einkauf, Personal, Vertrieb sowie Recht einsetzbar. Sie sind wahlweise über SAP-System- oder Web-Oberflächen zu bedienen und auch auf mobile Devices verfügbar. Zu den nationalen und internationalen Referenzen gehören beispielsweise Bertelsmann, die Charite, Esprit, T-Systems, Velux und Volkswagen. Circle Unlimited ist u. a. SAP-, Microsoft- und IBM-Partner. Weitere Informationen: www.cuag.de.

Kontakt
Circle Unlimited AG
Alexandra Osmani
Südportal 5
22848 Norderstedt
+49(0)40 554 87-424
a.osmani@cuag.de
http://www.cuag.de

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Unlösbare Konflikte im Business?

Wenn am Arbeitsplatz Menschen nicht mehr miteinander klarkommen, hilft Mediation, weiß Doris Wagner

Unlösbare Konflikte im Business?

Wenn am Arbeitsplatz Menschen nicht mehr miteinander klarkommen, hilft Mediation, weiß Doris Wagner

Es kann so schnell gehen, eine – vielleicht sogar unbewusste – verärgernde Situation und das ganze Arbeitsverhältnis ist vergiftet. „Nicht immer läuft alles rund im Alltag eines Unternehmens und Konflikte entstehen auch dann, wenn wir alles daransetzen, sie zu vermeiden“, erzählt Doris Wagner, die als Leadership-Coach mit Führungskräften und Geschäftsführern arbeitet. Sie kennt die Auswirkungen, die ungelöste Konflikte mit sich bringen. Deshalb wird Wagner auch als Mediatorin tätig, wenn die Stimmung kippt.

„Konflikte gibt es zwischen Geschäftsführern, mit Führungskräften, innerhalb von Teams und unter Mitarbeitern“, erzählt Wagner. „Jede Konstellation ist möglich und jede ist schädlich für den Unternehmenserfolg.“ Vielleicht hat sich jemand im Ton vergriffen? Eine unabsichtliche Verletzung hat stattgefunden? Es gibt Konkurrenz oder ein Blick wurde missverstanden? „Im schlimmsten Fall können zwei Geschäftsführer das Unternehmen nicht mehr miteinander führen.“

Als Mediatorin geht Wagner nicht in den Inhalt, sondern begleitet allein den Prozess der Aussprache. „Anfangs muss ich herausfinden, um was es eigentlich geht“, denn häufig ist die Ursache etwas anderes als das, was die Beteiligten angeben. Ihre Aufgabe in dem Prozess ist, sicherzustellen, dass sich die beiden Parteien verstehen. „Häufig ist ihnen gar nicht bewusst, was wirklich zum Konflikt geführt hat.“

Im Prozess werden die Punkte aus der Vergangenheit geklärt, sodass es eine gemeinsame Zukunft und wieder eine gewinnbringende Geschäftsbeziehung geben kann. Aufgrund ihrer Erfahrung bringt Doris Wagner ihre Übersetzungsfunktion in den Prozess mit ein und ermöglicht es den Beteiligten so, ihre Konflikte aufzuarbeiten.

Mehr zum Leadership-Coach Doris Wagner unter: www.doriswagner.de

Doris Wagner ist Leadership-Coach im Mittelstand für Führungskräfte und Mitglieder der Geschäftsführung. Aufgrund ihrer eigenen Erfahrung als Geschäftsführerin sowie ihrer langjährigen Tätigkeit als Coach und Trainerin schafft sie es, schnell das Vertrauen ihrer Klienten zu gewinnen. Aus diesem Grund ist ihre Unterstützung schnell und effektiv. In belasteten Geschäftsbeziehungen fungiert sie als neutrale Moderatorin, die eine Basis schafft, um eine weitere Zusammenarbeit zu ermöglichen.

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Digitalisierung oder Manufaktur

Wie sich HR Manager jetzt platzieren müssen

Digitalisierung oder Manufaktur

Digitalisierung

Digitalisierung gehört ganz sicher zu den stärksten Schlagwörtern, die uns derzeit in der Diskussion begegnen. Das ist im Personalbereich nicht anders. Kaum ein HR Leiter, der das Thema nicht auf seiner Agenda hätte. Der Human Resources Manager hat im letzten Jahr sogar eine Blogparade unter dem schönen Titel „Was hat HR mit der verdammten digitalen Transformation zu tun, verdammt nochmal?!“ organisiert. Meine Leser wissen, dass ich spätestens dann, wenn ein Trend eine signifikante Stärke erreicht, skeptisch werde. Das ist so, wie an der Börse: wenn die Masse auf den Zug aufspringt, ist dieser meist schon längst aus dem Bahnhof raus.

Nun verfüge ich über eine ausgeprägte Affinität zu digitalen Themen und muss gerade deshalb in der Gesamtschau feststellen, dass die Automatisierung von Geschäftsprozessen nicht erst heute eine große Chance darstellt. Das ist bereits seit Henry Ford so und insofern nichts wirklich Neues. Allerdings hat sich die Welt seit dem ersten Model T viele Male gedreht und was heute durch den klugen Einsatz von Informationstechnologie möglich ist, hat mit den Ursprüngen nur noch dem Grunde nach etwas zu tun. Ich möchte aber heute nicht über Produktion philosophieren, sondern mich mit der Frage beschäftigen, wie weit digitale Prozesse in der Lage sind, gesunden Menschenverstand abzubilden. Letzterer ist nämlich nach meiner festen Überzeugung nicht durch Software zu ersetzen – auch, wenn uns die Anbieter intelligenter Recruiting-Systeme und Matching-Algorythmen etwas Anderes glauben machen möchten.

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Karstadt optimiert die Prospekt-Erstellung

Gesamtzeitraum für die Produktion um 25% verschlankt

Karstadt optimiert die Prospekt-Erstellung

Ansicht des LaudertMediaPort® von Karstadt

Für viele Handelsunternehmen bleiben Zeitungsbeilagen ein sehr wichtiges Kommunikationsinstrument. Auch Karstadt setzt rund 50 Mal im Jahr Werbeprospekte in einer Auflage von über 5 Millionen Exemplaren ein, um möglichst viele Kunden in die Warenhäuser zu ziehen. Manfred Mandel, seit 2015 Chief Marketing Officer (CMO) und Mitglied der Karstadt-Geschäftsleitung, entschied sich vor ein paar Monaten für einen optimierten Prozess in der Prospekterstellung. Dadurch wird es möglich, schneller am Markt zu agieren und letztlich auch eine stärkere Kundenansprache zu erzielen.

„Im Rahmen der Prozessoptimierung unserer Produktionsabläufe, in dem die Firma Laudert eine Schlüsselfunktion übernimmt, ist es uns gelungen, unsere Vorlaufzeiten zu kürzen und Abstimmungswege zu reduzieren. So sparen wir nicht nur Zeit und Geld, sondern können uns noch schneller auf den Markt und die wechselnden Bedürfnisse unserer Kunden einstellen“, zeigt sich Manfred Mandel in einer ersten Bilanz äußerst zufrieden. Denn bereits zu Beginn der Zusammenarbeit im Juni 2015 war eine Verschlankung des Gesamtzeitraums für die Produktion um 25 % möglich. Hilfreich hierbei war die neue Agentur-Konstellation und die Bündelung vieler Prozessschritte beim bereits etablierten Medienvorstufen-Partner Laudert .

Vor der ersten Produktion wurden die Prozesse erst einmal analysiert und optimiert. Medien-IT -Tools, die zum Teil bereits früher zum Einsatz kamen, wurden weiter ausgebaut und um neue Funktionen ergänzt, sodass der Workflow seit dem 1. Juni 2015 ausschließlich digital abgewickelt wird. Weitere Synergie-Effekte und Einsparungspotenziale in puncto Zeit und Kosten entstanden durch die Bündelung der gesamten Prospekt-Fotografie in den Laudert-Studios .

Wie kann man sich den neuen Prozess jetzt vorstellen? Zuerst setzt die Agentur ein Scribble auf, das anschließend besprochen wird: Bereits beim Warenbriefing wird im Detail geklärt, welche Ware die Stylisten und Fotografen wie inszenieren müssen. Noch bevor die Artikel in den Studios bei Laudert eintreffen, liegen sämtliche im Prospekt enthaltene Produkte als Datenexport in den Laudert-Studios vor. Auch Übernahme-Daten sind gekennzeichnet, die nicht erneut aufbereitet und fotografiert werden müssen. Anhand der Inhalte des Exportes werden vor Beginn der Produktion gleich zwei Medien-IT-Systeme bestückt: das PIM-(Product Information Management) Modul des LaudertMediaPort® und die Studio-Software LaudertContentFlow® .

Gesteuert wird der gesamte Studio-Prozess über LaudertContentFlow®: die Ware wird eingecheckt, die zu erbringenden Foto-Jobs wie Model- und Still-Aufnahmen erstellt, Bilddaten optimiert und ausgeliefert und die Ware letztlich wieder ausgecheckt. Während des Prozesses ist der Status jedes einzelnen Artikels jederzeit im System abrufbar.

Die Generierung der Artikelstammdaten erfolgt durch den Import im LaudertMediaPort®. Anfangs enthalten sind bereits die Produkttexte, Logo-Zuordnungen, Preise etc.
Die visuell optimierten Produktfotos in medienneutralem Farbraum und maximaler Auflösung ergänzen die vorhandenen Daten. Zum Schluss erfolgt stufenweise ein automatischer Upload in das MAM- (Media Asset Management) Modul des LaudertMediaPort®.

Zeitgleich mit dem Upload startet die Layoutphase in der Medienproduktion . Dank Bündelung der Prozesse und Einbindung der Medien-IT wurde eine deutliche Verbesserung zum früheren Prozess geschaffen: Mittels priint:comet werden alle notwendigen Elemente zum Layouten, wie Texte, Logos, Preise und Bilder für die jeweils vorgesehenen Prospektseiten in InDesign bereitgestellt. Platzhalter verbinden alle einzelnen Elemente mit der Datenquelle, sodass Preisupdates aus den Artikelstammdaten noch bis kurz vor dem Druck aktualisiert und sicher übernommen werden können. Die auf Basis des Scirbbles fertiggestellten Seiten werden dem Kunden zum ersten Mal vorgelegt. Über die Softproof-Software Dalim werden die Korrektur-Prozesse bis zur finalen Freigabe der Druckdaten digital abgewickelt.

Neben der Prospektfotografie werden auch E-Commerce-Aufnahmen in den Laudert-Studios für Karstadt produziert. Standardisierte Guidelines für jede Warengruppe sorgen für eine bessere Übersicht im Web-Shop, da die Waren einheitlich und reproduzierbar dargestellt werden. In sog. Lookbooks werden diese Standards vor Beginn der Zusammenarbeit in Abstimmung mit jedem Kunden definiert. Damit innerhalb kürzester Zeitfenster die wöchentlich großen Mengen realisierbar sind, verkörpert das LaudertContentFlow®-System inkl. der angebundenen Bilddatenoptimierung eine wichtige Rolle. Die durch Karstadt angelieferten Artikel für die E-Commerce-Fotografie werden bereits mit Barcode-Label angeliefert, so dass diese bei Ankunft in den Laudert-Studios direkt per Scan eingecheckt werden und zügig in die Produktion gelangen können.

Um das Potenzial des Gesamtprozesses immer weiter auszuschöpfen, erfolgt ein regelmäßiger Austausch zwischen Karstadt und den Laudert-Produktionsverantwortlichen. „Der Karstadt-Case zeigt, dass man vorhandene Prozesse immer auch pragmatisch betrachten muss, um bereits kurzfristig Potential zu erschließen“, zeigt sich Andreas Rosing, geschäftsführender Gesellschafter Laudert, sehr zufrieden mit dem Fortschritt der ersten Monate. „Wir sehen Medienproduktions-Prozesse aber immer kurz-, mittel- und langfristig. Unsere Workflow- und Medien-IT-Spezialisten verfügen dazu über jahrelange Erfahrung in Medienproduktions-Workflows, die notwendige Schnittstellen-Expertise, Weitsicht und Ziel-Orientierung“.

Laudert wurde 1959 als Klischeeanstalt in Duisburg gegründet und ist heute ein europaweit führender Medien- und IT-Dienstleister für Handel und (Marken)Industrie mit Hauptsitz in Vreden/Westf. sowie weiteren Geschäftsstandorten in Hamburg, Stuttgart, Bangkok und Ho-Chi-Minh-Stadt. Als Multi-Channel-Media-Experte reichen die Fachgebiete von Laudert von der Analyse komplexer Workflows zur Produktion von Print- und Online-Medien über digitale Fotografie und Vorstufendienstleistungen bis hin zu Digital- und Großformatdrucken und beinhalten Konzeption und Realisierung komplexer IT-Systemlösungen. Zu den Kunden zählen z. B. bonprix, baumarkt direkt, BayWa, Schwab, Karstadt, Jack Wolfskin, Versandhaus Walz, Claas, Grundfos, Christ Juweliere, Ernsting\\\“s family, Grohe, Wehkamp, Villeroy & Boch.
Die Laudert-Studios wurden 1998 als zusätzlicher Geschäftsbereich des Medien- und IT-Dienstleisters Laudert gegründet und zählen heute mit 80 festangestellten Mitarbeitern zu den leistungsstärksten Studios für die Produktfotografie in Europa. Über 30 Fotosets bieten Raum für Kreation, technische Perfektion und persönliche Betreuung. Für Packshots und Leger, 2D- und 3D-Büsten, 360°-, Model- sowie Bewegtbilder stellt Laudert für viele renommierte Kunden individuelle Spezialistenteams zusammen, die von einem persönlichen Ansprechpartner koordiniert werden. IT-unterstützt durch LaudertContentFlow® und Barcode-Tracking sowie Bild- und Text-Teams realisieren die Laudert-Studios so auch große Artikelmengen für Print und E-Commerce innerhalb sehr kleiner Zeitfenster.

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UniPRO/CRM+ERP als Bindeglied zwischen den Unternehmensstandorten

Mit UniPRO/CRM+ERP stärkt Unidienst GmbH Microsoft Dynamics CRM nicht nur als ERP-Plattform, sondern vereinfacht mit dem Intercompany-Prozess die Abläufe zwischen mehreren Standorten.

UniPRO/CRM+ERP als Bindeglied zwischen den Unternehmensstandorten

Neu konzipiert und umgesetzt: UniPRO/CRM+ERP Intercompany-Prozess

Microsoft hat mit ihrer xRM-Positionierung (xRM steht für any Relationship Management) bereits frühzeitig auf die Vorteile ihrer Lösung hingewiesen, nicht nur CRM sondern auch weitere Bereiche eines Unternehmens unterstützen zu können. Nutzt der Anwender diese Vorteile, gewinnt er eine Lösung mit einheitlicher Oberfläche und einheitlicher Datenbank dann auch in der Lagerbewirtschaftung oder in der Produktionsplanung und -steuerung.

Das Freilassinger Softwareunternehmen Unidienst entwickelt auf Basis von Microsoft Dynamics CRM jene Funktionen, die aus einem CRM-System eine vollwertige ERP-Lösung insbesondere für Produktionsbetriebe macht. Dazu gehören Stücklisten und Arbeitspläne genauso, wie die Lagerbewirtschaftung samt Einkauf. Durch die Integration ihres Produktkonfigurators können komplexe und variantenreiche Produkte erfasst und kalkuliert werden. Die auftragsbezogene Fertigung gehört in diesem Kontext genauso dazu, wie z. B. die Baugruppenfertigung oder die Objektbearbeitung.

Neu entwickelt wurde nun der Intercompany-Prozess für Microsoft Dynamics CRM. Dieser umfasst einerseits den innerbetrieblichen Warenverkehr zwischen den Unternehmensstandorten in In- und Ausland, als auch das sogenannte „intercompany billing“, die Fakturierung zwischen eigenständigen Landesgesellschaften:

Empfängt ein verbundenes Unternehmen Leistungen von einem anderen, erzeugt der Intercompany-Prozess automatisch interne Aufträge. Warenlieferungen zwischen den Standorten werden durch diese Aufträge gesteuert, gegebenenfalls ergänzt um Produktionsaufträge, sollte das Produkt im Auslieferungslager nicht zur Verfügung stehen. Die Warenlieferung erfolgt über Lieferscheine und die Statusmengen in den Lägern werden systemkonform zu (externen) Kundenaufträgen fortgeschrieben. Die Fakturierung zwischen verbundenen Unternehmen in unterschiedlichen Ländern erfolgt durch Rechnungslegung unter der Verwendung von Abgabepreisen.

Genau hier strafft und vereinfacht der Einsatz von UniPRO/CRM+ERP komplexe konzernweite Prozesse und schafft Transparenz in der Intercompany-Abstimmung. Der Mehrwert liegt in der Reduktion organisatorischen und budgetären Aufwands durch die Zentralisierung der bidirektionalen Geschäftsprozesse.

Das von Unidienst publizierte Buch „UniPRO/CRM+ERP“ stellt den Funktionsumfang der Lösung vor und zeigt darüber hinaus die Einführungsszenarien auf. Dieses Buch kann bei Interesse gerne unmittelbar vom Hersteller über office@unidienst.de bezogen werden.

Die Unidienst GmbH Informationsdienst für Unternehmungen mit Sitz in Freilassing ist bereits seit 1974 als Unternehmensberatung und Softwareentwickler tätig. Als zertifizierter Microsoft Dynamics CRM Partner, plant und realisiert Unidienst als einer der ersten deutschen Microsoft Partner seit 2003 kundenindividuelle CRM- und ERP-Projekte für mittelständische und große Unternehmen.

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Weitergabe von Prozessunterlagen an die Nachbarn stellt keinen Kündigungsgrund dar

Ein Artikel von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Berlin und Essen, zum Urteil des Amtsgerichts München vom 21.5.14, Aktenzeichen 452 C 2908/14.

Ausgangslage:

Wohnungskündigungen sind Gang und Gebe in Zeiten steigender Mieten, Vermieter können anschließend den Wohnraum an neue Mieter teurer vermieten. Aus dem Mietverhältnis ergeben sich für den Mieter abgesehen von der Mietzahlung auch einige Nebenpflichten. Außerdem muss bei dem Mietverhältnis als Dauerschuldverhältnis auch ein gewisses Vertrauensverhältnis bestehen. Die Verletzung von Nebenpflichten aber auch die Beschädigung des Vertrauensverhältnisses kann grundsätzlich eine Kündigung des Mietverhältnisses begründen. Eine Kündigung kommt in solchen Fällen aber nur für besonders schwere Verstöße in Betracht, da auch das Rechts des Mieters an der Wohnung unter dem Schutz des Grundgesetzes steht.

Der Fall:

Im vorliegenden Fall hatten die Mieter festgestellt, dass ihre Wohnung um 10% kleiner war, als sie laut Mietvertrag sein sollte. Eine solche Abweichung begründet ein dauerhaftes Mietminderungsrecht. Mit einer Klage auf Zahlung des nicht unerheblichen Differenzbetrages hatten die Mieter Erfolg. Im Rahmen des Prozesses wurde auch ein Sachverständigengutachten über die tatsächliche Wohnfläche eingeholt. Die Mieterin gab dann die entsprechenden Prozessunterlagen an ihre ehemaligen Nachbarn weiter. Diese wiederum verklagten den Vermieter ebenfalls erfolgreich auf insgesamt 15.000 € zu viel gezahlter Miete wegen Abweichungen bei der Wohnfläche.
In der Folge sprach der Vermieter eine außerordentliche und fristlose Kündigung und hilfsweise eine ordentliche Kündigung zum nächstmöglichen Termin aus. Seiner Ansicht nach sei dadurch das Vertrauensverhältnis zerstört. Die beklagten Mieter hätten an die vormaligen Mieter vertrauliche Prozessunterlagen aus einem Verfahren zwischen den Parteien wegen der Wohnflächenabweichung an die Vormieter weitergegeben. Diese hätten erst durch die Weitergabe der Unterlagen von der Flächenabweichung erfahren und nur deshalb ihre Ansprüche erfolgreich geltend machen können. Der Vermieter argumentierte, dass das Verhalten der Mieter allein darauf gerichtet sei, ihm Schaden zuzufügen. Die Mieter räumten nicht, der Vermieter erhob Räumungsklage.

Das Urteil:

Die Räumungsklage wurde vom Amtsgericht München abgewiesen. Nach Meinung des Gerichts lag keine Pflichtverletzung der Mieter vor. Weder die außerordentliche noch die ordentliche Kündigung sei gerechtfertigt. Es liege weder ein wichtiger Grund vor, noch ein berechtigtes Interesse des Vermieters, noch eine erhebliche Verletzung vertraglicher Pflichten durch die Mieter. Die Weitergabe der Prozessunterlagen einschließlich des Gutachtens und der sonstigen Beweismittel an die Vormieter, damit diese ihre – offenbar berechtigten – Ansprüche gegen die Vermieterin durchsetzen können, stelle keine Verletzung der mietvertraglichen Pflichten dar. Die Vormieter hätten ein Recht zur Akteneinsicht nach § 299 ZPO gehabt, da sie ein rechtliches Interesse daran besäßen, nämlich die Unterlagen in ihrem eigenen Prozess zu verwenden.

Bewertung:

Das Gericht sieht in dem Verhalten schon keine Pflichtverletzung der Mieter. Das kann man möglicherweise auch anders sehen. Ganz klar aber dürfte sein, dass es sich jedenfalls nicht um eine so schwerwiegende Pflichtverletzung handelt, dass diese eine Kündigung begründen könnte. Trotzdem sollten Mieter immer sehr vorsichtig sein, wenn ihre Handlungen dem Vermieter möglicherweise Schaden zufügen. Das gilt grundsätzlich auch für Berechtigte anzeigen bei Strafverfolgungs- oder sonstigen Behörden. Auch das Aufhetzen anderer Mieter gegen den Vermieter kann im Extremfall gefährlich für den Bestand des Mietverhältnisses werden. Man darf auch nie vergessen, dass selbst bei einem letztlich obsiegenden Urteil der Mieter ein Räumungsprozess und die Ungewissheit über den Verbleib in der Wohnung immer eine hohe Belastung darstellen.

Quelle:

Urteil des Amtsgerichts München vom 21.5.14, Aktenzeichen 452 C 2908/14

Fachanwaltstipp Mieter:

Hier wäre auch die Mitteilung des Aktenzeichens an die ehemaligen Nachbarn ausreichend gewesen. Diese hätten dann über einen Rechtsanwalt das Urteil nebst der Entscheidungsgründe vom Amtsgericht anfordern können. Dies hätte unproblematisch zur Geltendmachung der Ansprüche ausgereicht. Ich empfehle Mietern immer eher einen defensiven Umgang. Dies umso mehr in Zeiten, wo zunehmender Missbrauch mit dem Instrument der Eigenbedarfskündigung betrieben wird.

Fachanwaltstipp Vermieter:

Vermieter neigen in der Hitze des Gefechts häufig zu Kurzschlussreaktionen. Eine Kündigung ist schnell ausgesprochen. Die meisten Mieter lassen sich heute aber rechtlich beraten. Man muss daher immer auch einen möglichen Räumungsprozess im Auge haben. Wer mit fraglichen Kündigungen in einen solchen Streit geht, muss am Ende zumindest mit relativ hohen Kosten rechnen.

7.7.2015

Ein Beitrag von Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

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Fernsehanwaltswoche vom 24.6.2015 u.a. zum Zschäpe-Prozess und dem Charite-Streik

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Heute zu folgenden Themen: Zschäpe-Prozess, Entfernung aus Beamtendienst wegen des Besitzes von Kinderpornos, SMS auf der Richterbank und das Arbeitsgericht Berlin zum Charite-Streik.

Zschäpe-Prozess -Hauptangeklagte versucht erneut, ihre Verteidiger loszuwerden:

Nicht zum ersten Mal startet Beate Zschäpe einen Versuch, um ihre Verteidiger loszuwerden. Ist das möglich? Welche Folgen hätte das? Droht sogar eine komplette Wiederholung des Prozesses nach 200 Verhandlungstagen?

Entfernung aus Beamtendienst wegen Besitzes von Kinderpornos gerechtfertigt:

In drei parallel gelagerten Fällen hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass ein Polizist seinen Beamtenstatus verliert, wenn er Kinderpornos besitzt.

Einem Polizeibeamten, der privat kinderpornografische Bild- oder Videomaterial besitzt, kann wegen dieses außerdienstlichen Fehlverhaltens der Beamtenstatus entzogen werden. Der erforderliche Amtsbezug sei gegeben, da in die Polizei wegen ihres Amtes ein besonderes Vertrauen gesetzt werde (Bundesverwaltungsgericht, Urteile v. 18.06.2015, Az. 2 C 19.14, 2 C 9.14, 2 C 25.14).

Welche Bedeutung hat das Urteil für Beamte und Arbeitnehmer, die während in Freizeit Straftaten begehen?

SMS auf der Richterbank führt zu richterlicher Befangenheit:

Eine Richterin schrieb während der Verhandlung SMS, um die Betreuung ihrer Kinder zu organisieren. Der Bundesgerichtshof hat einen darauf gestützten Befangenheitsantrag für durchgreifend gehalten. Befangenheitsanträge haben in der Praxis eher selten Erfolg. Es geht darum, ob das Verhalten der Richterin geeignet gewesen ist, Misstrauen gegen ihre Unparteilichkeit beim Angeklagten zu wecken. Dadurch wird eine Besorgnis der Befangenheit begründet, auf die der Antrag gestützt werden kann. Peinlich für die Richterin: Der Prozess muss nun neu aufgerollt werden. Interessant noch: In einem früheren Urteil hatte der BGH einen Sekundenschlaf nicht für ausreichend erachtet, um eine Besorgnis der Befangenheit zu begründen.

Urteil der Woche vom Arbeitsgericht Berlin zum Charite-Streik – zulässige Streikziele?

Vor dem Arbeitsgericht Berlin (Arbeitsgericht Berlin, Aktenzeichen 60 Ga 8417/15) ist die Charite mit dem Antrag, der Gewerkschaft ver.di den Streik des Pflegepersonals zu untersagen, gescheitert.

Streikziel ist ein Tarifvertrag, der eine bestimmte personelle Mindestausstattung der Stationen mit Pflegepersonal verbindlich vorschreibt. Die Charite hat hiergegen vor allem geltend gemacht, mit dem Abschluss der noch geltenden Vergütungstarifverträge sei auch die Personalausstattung geregelt worden. Der Streik verstoße daher gegen die tarifvertragliche Friedenspflicht und sei deshalb rechtswidrig. Das Arbeitsgericht war anderer Meinung. Die Charite kann Berufung beim Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg einlegen.

Was heißt eigentlich Friedenspflicht und ist die Ausstattung eines Krankhauses ein zulässiges Streikziel?

24.6.2015

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„Der Aufbruch der Unternehmen in die digitale Zukunft: Change für Fortgeschrittene“

Die digitale Transformation wird für die Unternehmen eine der größten Herausforderungen der Zukunft sein. Eine kostenfreie Online-Live-Trainingsreihe mit begleitendem Arbeitsmaterial unterstützt Manager bei ihrem Change-Vorhaben

Borstel, 5. Mai 2015: Unternehmen erfolgreich durch die digitale Transformation begleiten und damit die mittel- und langfristige Zukunftssicherung ermöglichen. Die kostenfreie dreiteilige Online-Trainingsreihe „Change für Fortgeschrittene“ des Schleswig-Holsteiner Instituts alwart+team richtet sich an Geschäftsführer, Führungskräfte, Personalentwickler und andere Change-Verantwortliche. Das Thema digitale Transformation wird in Theorie und Praxis aufgegriffen. Das Live-Training zeigt, wie sich Arbeitsabläufe, Anforderungen und Wettbewerbsbedingungen verändern und wie sich die Führungskräfte einstellen können. Start des Trainings ist am 12. Juni um 8.45 Uhr. Die Anmeldung ist online möglich unter www.alwart-team.de.

Die angebotenen Trainingsthemen greifen die digitale Transformation als Change-Thema auf. Sie vermitteln einen Überblick über die dahinter liegenden Handlungsfelder und regen die Teilnehmer an, für ihr eigenes Unternehmen Change-Aktivitäten zu planen. Damit dies einfacher gelingen kann, gibt es zu jeder Online-Veranstaltung ein Arbeitspapier zum Download. In den einstündigen, aufeinander aufbauenden, Online-Trainings wird Theorie mit Hilfe von Praxisbeispielen vermittelt. Die Fragen der Teilnehmer werden in einem Live-Chat beantwortet.

Der digitale Wandel in den Unternehmen ist eine Sache der Notwendigkeit. Der Prozess beinhaltet nicht nur eine technologische Umstellung, sondern vielmehr einen Wandel der Arbeits- und Denkweisen. Hierzu gehören die Zusammenarbeit im Unternehmen, die Nutzung neuer Technologien sowie auch die Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Hause. Daneben wird Arbeit erheblich dynamisiert. Reaktionszeiten müssen immer schneller sein, während die Anzahl der Projekte zunimmt – bei kürzeren Laufzeiten. Alles das und noch viel mehr sind die Anforderungen der Zukunft. Sie sind nicht durch Einmalmaßnahmen zu lösen, sondern erfordern fundamentalen Wandel im Denken und Handeln.

„Dieser Wandel ist das, was wir unter Change und Organisationsentwicklung verstehen. Solche Prozesse sollten mit Sinn und Verstand aufgesetzt werden, damit der Change und damit das Unternehmen nicht scheitert“, so Susanne Alwart, 47, Senior-Beraterin und Inhaberin von alwart+team. Was dieser Wandel den Unternehmen abverlangt, sei „Change für Fortgeschrittene“, so Alwart. Sie begründet das damit, dass vorhandene Unternehmenskulturen und Denkmodelle der Arbeitnehmer oft das größte Handicap bei dieser Veränderung seien. Zudem seien die Führungskräfte in den seltensten Fällen auf die neuen Anforderungen vorbereitet. „In Zukunft brauchen die Führungskräfte hervorragende Sozialkompetenzen. Und besonders Changekompetenzen werden als Standardexpertise vorausgesetzt.“

Die Themen der Online-Live-Trainingsreihe
Das Spannungsfeld zwischen dynamischen Märkten und der vorhandenen Unternehmenskultur aufzulösen – dies ist eine der wichtigsten Aufgaben im Change-Management
Termin: 12. Juni 2015
Das 70:20:10-Modell: Lernarchitekturen der Zukunft, Workplace Learning und Micro-Teaching in der Praxis. Wie zukunftsorientierte Lern-Architekturen das Veränderungsvermögen der Mitarbeiter aufbauen können
Termin: 24. Juni 2015
Der 360° Grad Kompass: Wie anspruchsvolle Change-Vorhaben geplant und wirksam Veränderungsdynamik und Changevermögen aufgebaut werden kann
Termine 8. Juli 2015

Weitere Informationen
Die Online-Live-Trainings starten jeweils um 8.45 Uhr. Die Teilnehmer benötigen lediglich eine schnelle Internetverbindung und einen Computer, Smartphone oder IPad mit Lautsprechern oder Kopfhörern.

Über alwart+team
alwart+team ist eine Changeberatung mit einem Ausbildungsinstitut für systemische Change-und Organisationsentwicklungs-Berater und -Coachs mit Sitz in Schleswig-Holstein und an den Landungsbrücken in Hamburg. Inhaberin ist Dipl.-Ök. Susanne Alwart, die seit den 1990er-Jahren als Change-Beraterin tätig ist und Weiterbildungen in Persönlichkeitsentwicklung, systemischer Beratung und Change-Management absolviert hat. Susanne Alwart hat sich auf die Dynamisierung von Unternehmenskulturen und Begleitung von Unternehmen auf dem Weg zur digitalen Transformation spezialisiert. Ihr zehnköpfiges Team trainiert Führungskräfte, Mitarbeiter und Multiplikatoren zum Thema Change. Mit der 2014 gegründeten Change4U.org GmbH & Co KG und dem online-Portal change8.de ist Susanne Alwart mit ihrem eigenen Unternehmen den Weg der digitalen Transformation gegangen und bietet auf dem Portal unterschiedliche online-Trainings zum Thema Change an.

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alwart+team
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24616 Borstel
04324 – 888 9 110
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http://www.alwart-team.de

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Bessere Performance und Anwenderakpeztanz durch AGIMENDO bei der TROST AUTO SERVICE TECHNIK SE

Heilbronn, 27.05.2015 – Mit 4.000 Mitarbeitern und 150 Standorten gehört Trost zu den führenden Autoteilegroßhändlern Europas.

Bessere Performance und Anwenderakpeztanz durch AGIMENDO bei der TROST AUTO SERVICE TECHNIK SE

Schnell auf Marktänderungen reagieren, Bedarfe frühzeitig erkennen, Entscheidungen fundiert fällen – wer sein Unternehmen auf der Erfolgsspur halten will, muss genau wissen, wo es lang geht. Beim Teilehändler Trost schafft die Integrierte Planung (IP) von SAP Business Warehouse dafür die erforderliche Basis. Allerdings bremsten lange Lauf- und Ladezeiten sowie die geringe Anwenderakzeptanz in der Vergangenheit die Businessplanung. Mit Unterstützung von IBsolution optimieren die Kfz-Experten ihre Planungsprozesse. So kann der Teilehändler auch in Zukunft ungebremst wachsen.

Mit 4.000 Mitarbeitern und 150 Standorten gehört Trost zu den führenden Autoteilegroßhändlern Europas. Damit das so bleibt, expandiert Trost wie kaum ein anderes Unternehmen der Branche. Umso wichtiger ist es, Kennzahlen, Märkte und Geschäftspotenziale im Auge zu behalten. Das erfordert vor allem eine fundierte Businessplanung. Sie liefert Informationen zu Chancen, Risiken und Investitionsbedarf und damit die Basis für eine gezielte Unternehmensentwicklung.

Lassen sich die erforderlichen Informationen jedoch nur schwerfällig eingeben und auswerten, sinkt die Bereitschaft, sich regelmäßig mit dem Thema Businessplanung zu beschäftigen. Im schlimmsten Fall leidet darunter die Qualität und Verlässlichkeit der Plandaten. Das weiß auch Trost Teamleiter Controlling Elmar Elze. In der Vergangenheit wurden die vorhandenen Analyse- und Reporting-Werkzeuge aus SAP Business Warehouse bei Europas führendem Teilehändler nur unzureichend genutzt. „Lange Lauf- und Ladezeiten der Weblayouts sowie mangelhafte Anwenderakzeptanz erschwerten die Businessplanung“, erinnert sich Elze. Trost suchte deshalb nach einer Möglichkeit, seine Planungsprozesse anwenderfreundlicher zu gestalten und zu beschleunigen.

Bessere Performance sorgt für mehr Anwenderakzeptanz

„Unser Ziel war es, den Planungsprozess zu vereinfachen und gleichzeitig die Qualität der zugrundeliegenden Daten durch höhere Anwenderakzeptanz zu verbessern. Mithilfe von IBsolution ist das zweifellos gelungen“, lobt Elmar Elze. Grundlage der verbesserten Businessplanung ist die modular aufgebaute Softwarelösung AGIMENDO der IBsolution. Sie ergänzt die Funktionalität von SAP Business Warehouse, integriert unterschiedliche Teilpläne, lässt sich intuitiv bedienen und beschleunigt so die Abläufe spürbar.

„Mussten die Anwender früher für unterschiedliche Planungen zwischen Weblayouts hin und her wechseln, erleichtert der zentrale Einstieg die Erfassung der Daten enorm“ lobt der Teamleiter Controlling. Und zwar unabhängig davon, ob die Informationen in die 3-Jahresplanung, die Investitionsplanung oder den Forecast einfließen sollen. Die einzelnen Teilpläne werden automatisch der ausgewählten Kostenstelle zugeordnet, der betreffende Zeitraum einfach in einer Parametertabelle hinterlegt. So ist sichergestellt, dass Planungen auch unabhängig vom aktuellen Kalender- oder Geschäftsjahr durchgeführt werden können. Vorschlagswerte für Zinsen und Forderungen lassen sich per Mausklick ermitteln, Daten, Layouts oder Berichte schnell und einfach kommentieren. Der Export der Weblayouts in eine Excel-Tabelle oder in ein PDF-Dokument erfolgt ebenfalls per Knopfdruck. „Die Akzeptanz der Businessplanung ist seit Einführung der neuen Lösung rasant gestiegen. Das erleichtert unsere Geschäftsentwicklung immens“, freut sich Elze.

Neben der verbesserten Nutzbarkeit haben sich auch Performance und Flexibilität verbessert. „Die Lauf- und Ladezeiten der Weblayouts konnten nachhaltig beschleunigt werden“, sagt der Teamleiter Controlling. Das liegt unter anderem daran, dass die Queries konsequent strukturiert wurden und damit im konsolidierten Cube wesentlich geringere Datenmengen verarbeitet werden müssen. Dazu galt es zunächst, sämtliche Ist- und Referenzdaten aus unterschiedlichen Vorsystemen zu harmonisieren und in einem neuen Datentopf zu konsolidieren. „Das war eine enorme Herausforderung“ erinnert sich Elze.

Zudem können berechtigte Mitarbeiter aus dem Fachbereich Stammdaten über die Software AGIMENDO.edit heute selbst anlegen und pflegen. Früher musste hierzu immer extra die IT-Abteilung bemüht werden. Darüber hinaus beschleunigen auch unterschiedliche Parametertabellen, die zentral gepflegt und automatisch aus unterschiedlichen Anwendungsteilen gespeist werden, den Planungsprozess. Statt nominale und prozentuale Informationen mithilfe von Zellreferenzen aus den Quellsystemen zu ermitteln, werden diese direkt aus den entsprechenden Parametertabellen ausgelesen.

Umgesetzt wurde die optimierte Businessplanung bei Trost innerhalb von nur 12 Wochen. „Das ist vor allem dem Spezialwissen der IBsolution in den Bereichen Geschäftsprozessoptimierung und Business Intelligence zu verdanken“, ist Elze überzeugt.

Die IBsolution GmbH ist ein kompetentes IT-Beratungsunternehmen und ein vertrauensvoller Partner, der seine Kunden durch Spezialwissen in den Bereichen Business Intelligence, Prozessoptimierung und Technologie Beratung erfolgreich macht. Das Beratungshaus wurde 2003 von drei ehemaligen SAP-Mitarbeitern gegründet und ist heute an fünf Standorten europaweit vertreten: Heilbronn (Headquarters), München, Neuss, Sofia (Bulgarien), Zürich (Schweiz).

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Achema 2015: Rockwell Automation zeigt wie mit dem Prozessleitsystem PlantPAx das vernetzte Unternehmen realisiert wird

An Stand E27 in Halle 11.1 präsentiert der Automatisierungsanbieter integrierte Lösungen für die Prozessindustrie

Achema 2015: Rockwell Automation zeigt wie mit dem Prozessleitsystem PlantPAx das vernetzte Unternehmen realisiert wird

Rockwell Automation auf der Achema 2015

Frankfurt/Düsseldorf, 23. April 2015 – Auf der diesjährigen Achema, der Weltleitmesse für die Prozessindustrie, zeigt Rockwell Automation wie mit der DCS-Plattform (distributed control system) PlantPAx alle Automatisierungsabläufe in eine Anlage integriert und so ein anlagenweites System für Prozesse, Steuerung, Sicherheit und andere prozessunabhängige Kontrollsysteme realisiert werden kann. Es erlaubt auch die Integration von beispielsweise Lieferkette, Versorgungsunternehmen und Kundenbestellungen. Auf diese Weise ermöglicht Rockwell Automation The Connected Enterprise – die Umsetzung der Prinzipien von Industrie 4.0, mit denen sich die Produktivität steigern, die Effizienz verbessern und die Gesamtkosten senken lassen.

Mit dem jüngsten PlantPAx-Update hat der Automatisierungsanbieter seine DCS-Plattform um neue Virtualisierungs-, Batch-Management- und integrierte Motorsteuerfunktionen ergänzt. Dies vereinfacht Design, Entwicklung, Betrieb und Wartung des Systems. PlantPAx kombiniert auf einer einzigen integrierten Plattform sowohl Prozessleitsysteme, als auch hybride und diskrete Anwendungen, Sicherheitssysteme und Motorsteuerung.

Mehrere Demostationen am Stand E27 in Halle 11.1 bieten Einblicke in die praktische Nutzung von PlantPAx in einer anlagenweiten und werksübergreifenden Produktionsumgebung. Dazu zählt ein fiktiver Leitstand, der Echtzeitdaten bereitstellt. Ein effektives, vernetztes Unternehmen erfasst Daten von IoT (Internet of Things)-Geräten verbunden über EtherNet/IP in der gesamten Anlage, um leistungskritische Informationen zu liefern. Diese können dann für wichtige Unternehmensentscheidungen in Echtzeit herangezogen werden.

Des Weiteren demonstriert Rockwell Automation seine Lösungen zur Rückverfolgung. Die Serialisierung setzt ein umfassendes System voraus, mit dem sich Produkte von der Produktion durch die gesamte Lieferkette hinweg nachverfolgen lassen. Besucher erfahren, auf welche Weise führende Unternehmen die neuen Serialisierungs-Lösungen einsetzen, um die Einführungsrisiken mit Hilfe standardmäßig verfügbarer Technologie zu senken und die Kapitalrendite zu optimieren.

Die Softwareplattform Pavilion8 für industrie-spezifische Lösungen, die in hochwertigen Anwendungen integriert sind, erlaubt es Herstellern die Produktion schnell auf sich ändernde Unternehmensprioritäten oder Kundenansprüche anzupassen, ohne dass die Kosten steigen. Als modulare Softwareplattform ermöglicht Pavilion8 modellprädikative Regelung, Umweltmanagement und Production Performance Management.

Die Prozesslösungen von Rockwell Automation sind auf den Ständen verschiedener Maschinen- und Anlagenbauer auf der Achema zu sehen. Dazu wird am Stand von Rockwell Automation eine Übersicht erhältlich sein. Für individuelle Fragen und spezifische Problemstellungen der Besucher stehen die Spezialisten von Rockwell Automation an allen Messetagen beratend zur Verfügung.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte http://www.rockwellautomation.com/de_DE/events/achema/overview.page?

PlantPAx und Pavilion8 sind Handelsmarken von Rockwell Automation, Inc,
EtherNet/IP ist eine Handelsmarke des ODVA.

Rockwell Automation, Inc, weltgrößter spezialisierter Anbieter von industriellen Automatisierungs- und Informationslösungen, unterstützt seine Kunden dabei, produktiver und nachhaltiger zur produzieren. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Milwaukee, Wisconsin, U.S.A., beschäftigt etwa 22.500 Mitarbeiter in mehr als 80 Ländern.

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