Schlagwort: Provisionsberatung

BGH-Entscheidung zur Kündigung von Bausparverträgen

VDH warnt vor provisionsorientierter „Pseudo-Beratung“

(Amberg, 27.Februar 2017) Der Bundesgerichtshof (BGH) hält die Kündigung von Bausparverträgen unter bestimmten Voraussetzungen für rechtmäßig (Az.: XI ZR 185/16 und XI ZR 272/16). Seitdem wird der Vertrieb mit immer neuen Konzepten versorgt, damit Bausparer das ihnen in den nächsten Monaten zur Verfügung stehende Kapital in Anlage- und Vorsorgeprodukte investieren. Dieter Rauch, Geschäftsführer des Verbund Deutscher Honorarberater (VDH) warnt Bausparer „vor der ausschließlich provisionsorientierten Pseudo-Beratung.“ Die nütze meist allein dem Produktverkäufer und nicht dem Kunden.

Es geht schätzungsweise um mehrere Milliarden Euro. Dies ist der Gegenwert von rund 260.000 Bausparverträgen, die bis dato gekündigt wurden, wogegen der Bundesgerichtshof unter bestimmten Voraussetzungen nichts einzuwenden hat. Diese Entscheidung des höchsten deutschen Zivilgerichts dürften die Bausparkassen zum Anlass nehmen, weitere zehntausende oder gar hunderttausende Bausparverträge zu kündigen.

Ungeachtet der rechtlichen Würdigung des BGH-Entscheids ist klar: „Den Verbrauchern geht von hier auf jetzt eine sehr sichere und angesichts des Umfeldes an den Geld- und Kapitalmärkten hochverzinste Möglichkeit der Geldanlage verloren“, erklärt VDH-Chef Dieter Rauch. Vergleichbare Alternativen bei den Anlage- und Vorsorgeprodukten gibt es derzeit nicht. Für Tages- und Festgelder zahlen Banken und Sparkassen praktisch keine Zinsen mehr. Bundeswertpapiere werfen, wenn es hoch kommt, gerade einmal ein paar Zehntel Prozentpunkte Rendite ab, gute Unternehmensanleihen nur wenig mehr. Beide Anlageformen können die mittlerweile wieder gestiegene Inflationsrate nicht kompensieren und führen real zu spürbaren Vermögenseinbußen.

Das wissen Produktverkäufer selbstverständlich auch. Weshalb sie „unabhängig vom Bedarf des Kunden mit Vorliebe provisionsträchtige Anlage- und Vorsorgemöglichkeiten wie Lebens- und Rentenversicherung der neuen Generation, Basisrenten oder Einzel- und Dachfonds mit hohen Abschluss- und Verwaltungskosten empfehlen“, kritisiert Dieter Rauch. Zwar gebe es gegen solche Anlage- und Vorsorgeprodukte nichts einzuwenden, „falls sie denn zum Bedarf des Kunden passen. Das aber ist beim provisionsorientierten Verkauf von Anlage- und Vorsorgeprodukten leider eher selten der Fall“, weiß VDH-Chef Dieter Rauch.

Wer hingegen sein unverhofftes und bisweilen auch unwillkommenes Bausparvermögen entsprechend eigener Bedürfnissen und Zukunftsplanungen einsetzen möchte, „sollte sich mit einem erfahrenen und qualifizierten Honorarberater zusammentun. Hier zahlt der Kunde, was er tatsächlich bekommt: erstklassige Beratung ohne versteckte Kosten wie Abschlussprovisionen, Bestandspflegeprovisionen, Ausgabeaufschläge, die den Anlage- und Vorsorgeerfolg langfristig erheblich schmälern“, empfiehlt eindringlich VDH-Chef Dieter Rauch.

Der VDH wurde im Jahr 2000 gegründet und ist mit über 16 Jahren Erfahrung der älteste und der führende Anbieter von Infrastruktur, Ausbildungsangeboten sowie der gesamten Produktwelt für die Honorarberatung. Die dem VDH angeschlossenen Beratungsunternehmen betreuen Vermögenswerte von mehr als 1.6 Mrd. Euro. Der VDH hat in den letzten 16 Jahren die Honorarberatung bei Politik, Medien, Produktanbietern und Beratern etabliert und gilt als DER Pionier in der produkt- und provisionsfreien Finanzberatung. Bereits seit 2006 gelten für angeschlossene Berater die Tegernseer Beschlüsse, welche sich als Leitlinien für die Honorarberatung in Deutschland etabliert haben.

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Neuerscheinung: Honorar oder Provision?

Neuerscheinung: Honorar oder Provision?

Wer eine Versicherung abschließt, beschäftigt sich selten mit den Abschluss- und Betreuungsprovisionen der Berater. Schließlich werden diese gewöhnlich als Vertragsbestandteil mit in die Prämie einkalkuliert und vom Versicherer direkt an den Berater gezahlt.

Die Honorarberatung als Alternative zur klassischen Vermittlung

Gegenwärtig macht im Versicherungs- und Finanzvertrieb aber auch ein anderes Vergütungsmodell auf sich aufmerksam – die Honorarberatung. Kennzeichnend für die Honorarberatung ist, dass der Berater keine Provision vom Versicherer, sondern ein Honorar direkt vom Kunden erhält. Die Vergütung für seine Beratungstätigkeit entspringt also einer anderen Quelle als bei der klassischen Vermittlung. Ihre Kunden kennen den Unterschied allerdings selten, daher benötigen sie einen Wegweiser durch die Vergütungsmodelle.

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Honorarberatung ist eine Chance für die Kunden

Der Autor Peter Edinger ist seit Jahrzehnten in der Honorarberatung tätig und erklärt in seinem neuen Booklet mit verständlichen Worten das System der Honorarberatung in Deutschland. Dabei zeigt er auch die Risiken auf, die in einer Honorarberatung liegen können. Dennoch sieht er mit ihr die besten Chancen für Kunden, die richtigen Produkte für die eigenen Bedürfnisse einzukaufen.

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Der Wissens- und Informationsdienstleister Wolters Kluwer bietet in Deutschland insbesondere in den Bereichen Recht, Wirtschaft und Steuern fundierte Fachinformationen in Form von Literatur, Software und Services für den professionellen Anwender. Hauptsitz von Wolters Kluwer in Deutschland ist Köln, hier beschäftigt das Unternehmen an über 20 Standorten rund 1.200 Mitarbeiter.

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Wolters Kluwer in Deutschland ist Teil des internationalen Informationsdienstleisters Wolters Kluwer n.v. mit Sitz in Alphen aan den Rijn (Niederlande), der bei einem Jahresumsatz (2014) von 3,7 Milliarden Euro weltweit rund 19.000 Mitarbeiter beschäftigt und Kunden in über 170 Ländern bedient. Die Aktien sind an der Euronext Amsterdam (WKL) gelistet, außerdem werden sie in der AEX und im Euronext 100 Index geführt. In den Vereinigten Staaten wird die Aktie in Form eines Sponsored Level 1 Amercian Depositary Receipt (ADR) Programms auf dem Over the Counter-Markt gehandelt (WTKWY).

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„Finanzielle und wirtschaftliche Bildung stärken statt Bürokratie ausbauen“

Am 01. August ist das neue Honoraranlageberatungsgesetz zur Stärkung der Beratung gegen Honorar in Kraft getreten.

BildHannover/Schortens, 08. August. Am 01. August ist das neue Honoraranlageberatungsgesetz zur Stärkung der Beratung gegen Honorar in Kraft getreten. Anleger wurden in der Vergangenheit mitunter schlecht beraten, Risiken bestimmter Produkte verschleiert. Dem hat der Gesetzgeber nun einen Riegel vorgeschoben. Aus Sicht von Finanzberater Stefan Hölscher bleibt jedoch fraglich, ob es mit dem Gesetz tatsächlich gelingt, Honoraranlageberatung im Sinne des Anlegers zu regeln: „Letztlich wurde durch die Neuregelung viel Bürokratie geschaffen. Vermutlich wird nur eine kleine Gruppe von Beratern den bürokratischen Aufwand auf sich nehmen, um den Status als Honorarberater anzustreben“.

Entlang des neuen Gesetzes gibt es fortan eine gesetzliche Regelung für Honoraranlageberater und Honorar-Finanzanlageberater. Sie dürfen künftig keine Provisionen mehr von Produktanbietern behalten, deren Finanzprodukte sie vermitteln. Derjenige, der als Honorarberater tätig ist, wird in ein öffentliches Register eingetragen und darf nicht länger auf Provisionsbasis arbeiten. Das bisherige Interesse der Verbraucher an einer Honorarberatung hierzulande ist jedoch eher gering. „Viele Kunden verstehen nicht, warum sie für die Beratung zahlen müssen, auch wenn sie ihr Geld letztendlich gar nicht anlegen“, so Hölscher. Aus diesem Grund sei die Honorarberatung in der Vergangenheit nur etwas für eine kleine Gruppe von Investoren gewesen, deren Transaktionsvolumen so hoch ist, dass es sich lohnt, entsprechende Honorare zu zahlen. „Für den durchschnittlich Verdienenden gibt es aus meiner Sicht keine Alternative zur provisionsbasierten Beratung. Und selbst bei der Provisionsberatung wurden in der Vergangenheit die bürokratischen Hürden so hoch gelegt, dass sich Berater zweimal überlegen müssen, ob sie bestimmte Personen noch wirtschaftlich betreuen können. Denn der bürokratische Mehraufwand kostet Zeit und somit Geld. Möchte bspw. ein Kunde einen 50-Euro-Sparplan abschließen, übersteigt der Aufwand deutlich die Kosten und ist somit für Berater wirtschaftlich im Grunde nicht tragbar. Daher werden Berater meiner Einschätzung nach eine solche Dienstleistung künftig immer weniger anbieten können. Bei allem Bestreben Missbrauch zu vermeiden und nur kompetente Berater auf Kunden loszulassen, sollte darauf geachtet werden, dass Beratung für alle Einkommensgruppen zugänglich bleibt“, führt Hölscher aus.

Aus Sicht des Finanzberaters sei es unwichtig, ob Honorarberatung oder Provisionsberatung angeboten wird. „Für den Kunden ist es wichtig zu wissen, was er für welche Leistung zahlt und dies setzt Transparenz voraus. Darüber hinaus wäre es sinnvoll, essentielle Grundlagen möglichst früh, idealerweise bereits in der Schule, vermittelt werden. Denn wer über ein entsprechendes Wissen verfügt und zum Beispiel die Zusammenhänge von Risiko, Rendite und Liquidität versteht, ist eher in der Lage, die Qualität der Beratung beziehungsweise des Beraters besser einschätzen zu können. Auf der anderen Seite müsste der Berater nicht auf jedes mögliche Risiko bei jeder einzelnen Anlage eingehen. Damit ließe sich die Bürokratie deutlich reduzieren“, so Hölscher abschließend.

Weitere Informationen finden Sie unter www.sundh-fonds.de und www.faktwert.de

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Die Stubenrauch und Hölscher Fondsberatung GmbH berät den Dachfonds S&H Globale Märkte (WKN A0MYEG). Der Dachfonds wurde am 1.10.2007 von der Fondsgesellschaft FRANKFURT-TRUST aufgelegt. Wilfried Stubenrauch und Stefan Hölscher belegen regelmäßig vordere Plätze beim Wettbewerb zum Finanzberater des Jahres des Wirtschaftsmagazins EURuro. Mit einer Investition in den Dachfonds können jetzt alle Anleger von der erfolgreichen Anlagestrategie beider Berater profitieren.

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