Schlagwort: Prof. Roland Buhl

Spät einsetzendes Asthma besonders gefährlich

Stark erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Spät einsetzendes Asthma besonders gefährlich

Foto: Fotolia / Syda Productions (No. 5703)

sup.- Menschen mit spät einsetzendem Asthma haben im Vergleich zu Nichtasthmatikern ein um rund 60 Prozent erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Früh im Leben aufgetretenes Asthma führt hingegen nicht zu einer Risikosteigerung. Zu diesem Ergebnis kommt eine amerikanische Studie unter Leitung von Dr. Matthew Tattersall (Universität von Wisconsin-Madison), bei der rund 1.200 Teilnehmer über durchschnittlich 15 Jahre beobachtet worden waren. Bei den 55 Patienten mit frühem Asthma lag das mittlere Alter zum Zeitpunkt der Diagnose bei 8,9 Jahren, bei den 111 Patienten mit spät einsetzendem Asthma bei 39,5 Jahren. Die auf zehn Jahre berechnete Ereignisrate für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Herzinfarkt, Angina pectoris, Schlaganfall, Herzinsuffizienz) betrug bei den Spätasthmatikern 12,7 Prozent, bei den Frühasthmatikern 3,8 Prozent und bei den Nichtasthmatikern 8,9 Prozent.

Eine adäquate medikamentöse Einstellung ist deshalb bei Patienten mit einer späten Diagnose besonders wichtig, um gleichzeitig auch die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu minimieren. Bei rund 20 Prozent der Asthma-Patienten im Erwachsenenalter wird laut Informationen von Prof. Roland Buhl (Uniklinik Mainz) jedoch bei einer Standard-Therapie mit einer geringen Dosierung von entzündungshemmenden Substanzen (ICS) kombiniert mit bronchienerweiternden Wirkstoffen (LABA) gemäß den Leitlinien keine ausreichende Kontrolle der Atemwegserkrankung erreicht. Diese Patientengruppe kann seit Anfang des Jahres 2016 von einer innovativen Behandlungsform profitieren, bei der eine doppelt so hohe ICS-Dosis bei gleichbleibendem Anteil an bronchienerweiterndem Wirkstoff zum Einsatz kommt. „Die neue extrafeine Hochdosis-Fixkombination Foster 200/6 ist eine gute Option, um in solchen Fällen die antientzündliche Komponente „hochzudrehen““, erläutert der Allgemeinmediziner Dr. Fritz-Berthold Bergmann (Leverkusen). Asthma-Patienten, die mit ihren herkömmlichen Medikamenten keine gute Symptom-Kontrolle erzielen, sollten auch ihrem Herzen zuliebe ihren Arzt auf dieses neue Behandlungskonzept ansprechen. Denn chronische Entzündungsprozesse sind sowohl für Asthma wie auch für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ursächlich.

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Asthma bei jedem fünften Patient unkontrolliert

Standard-Therapie unzureichend

Asthma bei jedem fünften Patient unkontrolliert

Foto: Fotolia / Syda Productions

sup.- Häufiger Einsatz von Bedarfssprays, akute Atemnot-Attacken (Exazerbationen), die teilweise auch Krankenhauseinweisungen notwendig machen, sowie erhebliche Beeinträchtigungen im Alltag: So sieht die Lebenssituation von bis zu 20 Prozent der Asthma-Patienten im Erwachsenenalter aus. Trotz Behandlung mit einer Standard-Therapie gemäß den Leitlinien, nämlich der täglichen Inhalation von entzündungshemmenden Wirkstoffen (ICS) kombiniert mit bronchienerweiternden Substanzen (LABA), wird bei nahezu jedem fünften Asthmatiker laut Informationen von Prof. Roland Buhl (Uniklinik Mainz) keine ausreichende Kontrolle der chronischen Atemwegserkrankungen erreicht. Schweres und schwierig zu therapierendes Asthma ist deshalb in den letzten Jahren zunehmend als wesentliches klinisches Problem erkannt worden.

Für diese Patientengruppe gibt es aber seit Anfang dieses Jahres eine vielversprechende neue Behandlungsoption: Eine ICS-Hochdosis-Therapie verbunden mit einer gleichbleibend hohen Dosis an bronchienerweiternden Substanzen wie bei der herkömmlichen Standard-Therapie. Das innovative Asthma-Medikament Foster (Fa. Chiesi) wird sowohl im Dosieraerosol als auch im Trockenpulver-Inhalator (Nexthaler) angeboten, so dass für jeden Patienten ein geeignetes Inhalationsgerät zur Verfügung steht. „Die Behandlung mit hochdosiertem inhalativen ICS erlaubt es uns, bei Patienten, die trotz Dauertherapie immer noch eine unvollständige Asthmakontrolle haben, die antientzündliche Therapie zu intensivieren, ohne z. B. systemische Kortikoide einsetzen zu müssen“, erklärt der Lungenfacharzt Dr. Ronald Doepner (Dortmund) die Vorteile dieser neuen Behandlungsoption. Unerwünschte Nebenwirkungen sind bei der Inhalation von Kortikoiden aufgrund der örtlichen Begrenzung auf die Lunge deutlich geringer als bei der Einnahme von Entzündungshemmern in Tablettenform, die auf den gesamten Organismus wirken.

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Bei Atemnot, Husten und Auswurf zum Arzt

Raucher haben hohe Wahrscheinlichkeit für eine COPD

Bei Atemnot, Husten und Auswurf zum Arzt

Foto: Fotolia/Photographee.eu

sup.- Bei jedem Raucher über 40 Jahre, der Symptome wie Atemnot, Husten und Auswurf aufweist, liegt mit 50-prozentiger Wahrscheinlichkeit eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) vor. Darauf weist der Lungenfacharzt Prof. Roland Buhl (Uniklinik Mainz) hin. Er empfiehlt Hausärzten, bei Patienten mit bekanntem Nikotinkonsum häufiger als bisher an eine COPD zu denken. Denn Fakt ist: Derzeit wird eine COPD oft erst dann diagnostiziert, wenn wegen einer akuten Atemnotverschlechterung (Exazerbation) ein Krankenhausaufenthalt notwendig wird. Früherkennung ist bei dieser chronischen Lungenerkrankung jedoch sehr wichtig, weil die Therapiechancen dann ungleich besser sind als in einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung. Inzwischen wurde nämlich nachgewiesen, dass der Abfall der Lungenfunktion und der Lebensqualität gerade zu Beginn einer COPD-Erkrankung erheblich und größer ist als bei einer Verschlechterung in späteren Stadien, weshalb rechtzeitig gegengesteuert werden sollte. Statt ihre Symptome zu verdrängen, sollten Raucher deshalb im eigenen Interesse zeitnah einen Arzt aufsuchen.

COPD-Patienten, die trotz einer Dauertherapie mit lang wirksamen bronchienerweiternden Substanzen unter Exazerbationen leiden, profitieren neuen Erkenntnissen zufolge von einer Kombination mit entzündungshemmenden Substanzen. „Jede Intervention, die die Entzündung der COPD vermindert, hilft die Häufigkeit und Schwere von Exazerbationen zu verringern“, bestätigt der Lungenfacharzt Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers). Von Vorteil sind dabei Inhalatoren, die die Substanzen in einer extrafeinen Körnung enthalten, die sowohl in die großen wie auch die kleinen Atemwege gelangt und dort therapeutisch wirksam wird. Solche extrafeinen Partikel enthält z. B. das innovative Dosieraerosol Foster (Chiesi).

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