Sitzzeiten bei Kindern unterbrechen

Positiver Einfluss auf die Gesundheit sup.- Kleine Maßnahme mit großer Wirkung: Kinder und Jugendliche verbringen mittlerweile viel Zeit in ihrer Freizeit sitzend vor Bildschirmen. Laut Informationen der Plattform Ernährung und Bewegung (peb) genügt es bereits, das Sitzen mehrmals in der Stunde (alle 20 Minuten) durch Aufstehen und Umhergehen zu unterbrechen, um die Gesundheit positiv zu beeinflussen. Der Grund: „Neue Erkenntnisse zeigen, dass neben allgemeiner Inaktivität auch langes ununterbrochenes Sitzen einen zusätzlichen Risikofaktor darstellt, selbst wenn man sich sonst viel bewegt“, erklärt Prof. Gerhard Huber (Institut für Sport und Sportwissenschaft an der Universität Heidelberg). Eltern sollten deshalb ihre Sprösslinge zu „Bewegungspausen“…

Kinder brauchen Bewegung

Sitzender Lebensstil birgt hohe Risiken Grafik: komm-in-schwung.de sup.- Der vorwiegend sitzende Lebensstil ist eine Verhaltensweise, die im Erwachsenenalter mit zahlreichen Folgeerkrankungen wie Diabetes vom Typ-2, Herz-Kreislaufstörungen sowie einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für bestimmte Krebsarten in Verbindung gebracht wird. Studien weisen zudem darauf hin, dass auch schon bei Kindern und Jugendlichen eine sitzende Lebensweise mit etlichen Risiken in Zusammenhang steht. Dazu gehören nach Informationen der Plattform Ernährung und Bewegung (peb) u. a. eine geringere Knochendichte, verminderte Leistungsfähigkeit, ein höheres Aggressionspotenzial sowie ein insgesamt schlechteres Wohlbefinden. Außerdem fördert die Dominanz von sitzenden Tätigkeiten ein Ungleichgewicht von Energieaufnahme und Energieverbrauch, wodurch Übergewicht begünstigt wird.…

Generation der Stubenhocker

Dauersitzen macht krank sup.- Die beliebtesten Freizeitaktivitäten von vielen Kindern und Jugendlichen haben alle eines gemeinsam: Sie finden im Sitzen statt. Stundenlanges Hocken vor der Spielkonsole, dem Computer oder dem Fernseher prägen den Alltag der Mehrheit der heutigen Kids. Das ist fatal, denn chronisches Dauersitzen macht krank. „Neue Erkenntnisse zeigen, dass neben allgemeiner Inaktivität auch langes ununterbrochenes Sitzen einen zusätzlichen Risikofaktor darstellt, selbst wenn man sich sonst viel bewegt“, warnt Prof. Gerhard Huber (Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg). Nicht nur die Kitas und Schulen, sondern auch die Eltern sind deshalb gefordert: Sie müssen Wege finden, wie die…

Wichtig für gesundes Heranwachsen

Sitzzeiten unterbrechen und reduzieren Foto: Fotolia sup.- Langes Sitzen hat negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Und dieser Effekt lässt sich nur partiell durch regelmäßigen Ausgleichssport kompensieren. Vielsitzen (zwischen vier und elf Stunden täglich) ist laut einer aktuellen Metaanalyse von Wissenschaftlern der Universität Toronto ein eigenständiger Risikofaktor, insbesondere für die Entwicklung von Diabetes (91 Prozent) wie auch für Herz-Kreislauf- (14 Prozent) und Krebs-Erkrankungen (13 Prozent). Die Ergebnisse der Auswertungen von 41 Studien zu diesem Thema sind eindeutig: Dauersitzen macht krank. Die kanadischen Forscher regen deshalb an, dass bei Gesundheitsprogrammen neben der Förderung von körperlicher Aktivität auch Strategien entwickelt werden müssten, die…