Schlagwort: Podium

Ratgeber: Gute Reden halten

Ratgeber: Gute Reden halten

Katharina Gerlach, Moderatorin, Journalistin, Medientrainerin

Und? Wie war ich?
Wer auf diese Frage ein verkrampftes Lächeln erntet und ein “ ja, es war interessant – leider muss ich jetzt los“ – der hat wohl noch nicht das Optimum erreicht. Bei einer Rede sind die meisten Zuhörer zu höflich, um sich aus der Mitte der Sitzreihe zu drängeln. Aber oft würden sie es gern tun und sind überaus enttäuscht, weil sie ihre Zeit vergeuden.

Noch schlimmer: die Zeit wird vom uninspirierten Redner vergeudet. Langeweile sollte das Gegenteil dessen sein, was von Ihrer Rede in Erinnerung bleibt. Mark Twain sagte: „Eine gute Rede hat einen guten Anfang und ein gutes Ende – und beide sollten möglichst dicht beieinander liegen.“

Was sind die wichtigsten Parameter?
Nicht der Redner ist wichtig, sondern sein Publikum oder die Zielgruppe. Wer sitzt im Publikum, wer hört zu und an welchen Aspekten des Themas könnten die Zuhörer besonderes Interesse haben? Welche Sprache spricht das Publikum (in den seltensten Fällen die Expertensprache, derer sich ein Experte auf dem Podium gern bedient, um seinen Expertenstatus herauszustellen!). Übersetzen Sie Ihre interessanten Forschungsergebnisse in eine „normale“ Sprache, in kurze Sätze, die Sie nicht ablesen, sondern erzählen können.
Das ist überhaupt die beste Idee: erzählen Sie – wie ein Geschichtenerzähler. Mit seriösen Themen, aber trotzdem mit anschaulichen Bildern und Vergleichen in die Alltagswelt Ihres Publikums. Denn gesagt ist gesagt, keiner kann Ihre komplizierten Satzkonstruktionen nachlesen. Und wer einmal den Faden verloren hat, resigniert schnell, langweilt sich, spielt auf seinem Handy …
Der Anfang ist wichtig, er gibt die Atmosphäre vor. Starten Sie mit der größten Neuigkeit, sind alle gefesselt und warten darauf, was Sie noch zu erzählen haben.
Jetzt nehmen Sie Ihren roten Faden auf und leiten Ihre Zuhörer durch die Themen, die Sie vorbereitet haben. Sie haben sich die Stichpunkte notiert, kennen die Übergänge, die Fakten. Blicken ins Publikum und gestikulieren. Nehmen die Zuhörer mit auf die Reise in für sie unbekannte Gebiete und sind ihnen ein guter Begleiter, der ihnen durch seine Worte auch Bilder zeigt (durch eine anschauliche, bildhafte Sprache).
Die Inhalte der Rede sollten aber auch auf das Publikum angestimmt sein, es sollte ihm leicht gemacht werden, zuzuhören. Bedenken Sie: im Hörfunk ist die Dauer der Nachrichten auf 2,5 Minuten gesenkt worden – weil Untersuchungen sagen, dass Hörer sich nicht länger als 1,5 Minuten konzentrieren können. Ihr Publikum muss dabei bleiben.
Wie schaffen Sie das?
Durch eine Sprache, die nicht überfordert. Fakten, die nicht nur aus Zahlen bestehen. Und Ihre Art, die Themen zu vermitteln. Seien Sie persönlich. Stellen Sie Fragen. Machen Sie Pausen, um Ihren Zuhörern die Chance zu geben, Ihnen zu folgen. Lächeln Sie mal. Seien Sie locker.

Das Ziel sollten Sie vorher kennen. Stellen Sie sich die Frage, warum Sie die Rede halten. Was ist Ihr Ziel – und welches haben die Zuhörer?

All das können Sie trainieren. Ich würde unbedingt ein Videofeedback vorschlagen, damit Sie sicher sind, das Richtige zu tun. Ich bearbeite Ihre Rede, wobei der Inhalt gleich bleibt – aber die Form verändert sich. Ich forme kurze Kapitel, übersetze sie von der Schriftsprache in eine Sprechsprache, suche und finde den berühmten roten Faden, finde Übergänge zwischen den Unterthemen, spreche mit Ihnen über die Länge – und dann trainieren wir die Präsentation der Rede.
Sie werden auf jeden Fall ein Erfolgserlebnis haben!

Ihr Ansprechpartner ist Katharina Gerlach, die in über 25 Jahren Radiomoderation gelernt hat, sich allgemeinverständlich auszudrücken, das Publikum bei der Stange zu halten und mit der Stimme umzugehen. Körpersprache, Mimik und Gestik sind nach 20 Jahren mit Auftritten auf Bühnen (Messen, Konferenzen, Erwachsenenbildung, Podiumsdiskussionen) und vielen Medien- Präsentations- und Redetrainings ebenfalls mein Fachgebiet.
Kontakt: info@katharina-gerlach.de
mobil: 0173 625 97 54

Professionelle Moderatorin für Präsentation, Kongress, Award, Podiumsdiskussion, Workshop, auch für politische und gesellschaftliche Themen.
25 Jahre Erfahrung beim öffentlich-rechlichen Rundfunk. Medientrainerin, Interviewcoach, Präsentationstrainerin. Journalistin.

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Industrie 4.0 erfordert umfassende Digitalisierung – handverlesene Experten diskutieren auf CeBIT 2017 über konkrete Möglichkeiten des Mittelstands

Diskussion auf der Digital ERP-Stage gibt Antworten auf viele Fragen bei der Umsetzung der Anforderungen von Industrie 4.0 in den Unternehmen

Industrie 4.0 erfordert umfassende Digitalisierung - handverlesene Experten diskutieren auf CeBIT 2017 über konkrete Möglichkeiten des Mittelstands

Podiumsdiskussion von SCL auf der CeBIT2016

Gleich am Montag, dem 20.3.2017, dem ersten Messetag von 13.00 – 13.45 Uhr diskutieren handverlesene Softwareexperten auf der Digital ERP Stage darüber, ob Menschen in den Fertigungshallen von Industrie 4.0 noch benötigt werden. Karl M. Tröger, Business Development Manager der PSI Automotiv & Industrie GmbH und Carl-Heinz Gödde, Vice President Sales der asseco Solutions AG sind ebenso dabei wie Martin Hinrichs, Mitglied der Geschäftsleitung der ams.Solution AG sowie Matthias Sartor, Sr. Director Business consulting DACH der Infor (Deutschland) GmbH. Neben den vier Softwareexperten wird Franz Langecker, Chefredakteur der HR Performance die Runde auf dem Podium unter Leitung von Dr. Christine Lötters verstärken. Fragen der Zuhörer sind erwünscht.

In allen Arbeitsbereichen hält die Digitalisierung Einzug. Sie bietet durch ihre Schnelligkeit und Flexibilität zahlreiche Vorteile, auf die man nicht verzichten möchte. Automatisierte Prozesse in der Industrie ermöglichen Produktionsabläufe, die auf individuelle Kundenwünsche eingehen. In einigen Branchen kommt die Digitalisierung einem Paradigmenwechsel gleich. Die Unternehmen sind gezwungen, diesen „revolutionären“ Wandel aktiv zu begleiten.

Wie Softwareunternehmen den Mittelstand bei der Umsetzung dieser Herausforderung begleiten, wird bei den Experten ebenso Thema sein, wie Tipps, mit welchen Bausteinen man Schritt für Schritt die Umsetzung in den Unternehmen voranbringen kann. Aus Erfahrung wissen die Experten, dass die meisten Unternehmen zunächst eine durchgängig IT- Infrastruktur schaffen müssen, bevor sie Industrie 4.0 umsetzen können. Und bei einer solchen schrittweisen Umsetzung begleiten die erfahrenen Softwareunternehmen die Unternehmen. Ziel ist es, die Investitionen in die Infrastruktur wirtschaftlich zu gestalten und gleichzeitig die Mitarbeiter zu motivieren den Weg mitzugehen.

Die Bereitschaft der Mitarbeiter, sich auf Veränderungen einzustellen und lebenslang zu lernen ist eine wichtige Voraussetzung, weiß Franz Langecker. Geschäftsleitung, Führungskräfte und Personalabteilung sind gefordert, neue Wege zu finden.

Die Diskussion auf der CeBIT 2017 findet statt:
Montag, der 20.3.2017, um 13.00 – 13.45 Uhr auf der Digital ERP Stage in Halle 5.

SC Lötters ist eine inhabergeführte Strategie- und Kommunikationsberatung. Mit rund 20 Jahren Erfahrung in den Bereichen Strategisches Marketing und Pressearbeit steht Dr. Christine Lötters als Inhaberin hinter SC Lötters.

Das Leistungsspektrum von SC Lötters umfasst punktgenaue B2B-Marketingkonzepte, die zuverlässig und budgetorientiert Anforderungen und Ziele der Kunden in konkrete Maßnahmen umsetzen. Hierzu gehören auch gezielte Konzepte und Maßnahmen zum Imageaufbau im Mittelstand sowie zum Ausbau des Bekanntheitsgrades vor allem im Mittelstand, z.B. durch Präsenzen auf Messen durch die Beteiligungen auf Foren.

Begleitendes Social Media Marketing durch aktives Netzwerken und den Aufbau und die Pflege von Websites und Blogs ergänzen inzwischen das Angebot.

Des Weiteren bietet SC Lötters Storytelling und treffsichere Öffentlichkeitsarbeit mit Schwerpunkt in den Bereichen IT und Human Resources. Fachtexte gehören ebenso wie Erfolgsstorys, Pressemeldungen, Kundenzeitungen und Mitarbeiternews zum Repertoire des Dienstleisters aus Bonn.

Kontakt
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Dr. Christine Lötters
Zur Marterkapelle 30
53127 Bonn
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Experten diskutieren auf der CeBIT 2017 die Anforderungen von Industrie 4.0 und Personalarbeit 4.0 an den Mittelstand

Diskussion auf der Digital ERP-Stage bietet konkrete Tipps zur Umsetzung der Digitalisierung im Mittelstand. Handverlesene Experten – Anbieter und Anwendern – diskutieren unter Leitung von Dr. Christine Lötters.

Experten diskutieren auf der CeBIT 2017 die Anforderungen von Industrie 4.0 und Personalarbeit 4.0 an den Mittelstand

Impression auf der CeBIT 2016

Digitalisierung statt Menschen, schlanke Prozesse, hochkomplexe Fertigungs-landschaften und virtuelle Realitäten, Erreichbarkeit rund um die Uhr – dies sind nur einige Anforderungen, die auf den Mittelstand zukommen. Doch was genau bedeutet dies für die Unternehmen? Welche Veränderungen sind konkret in den Fertigungshallen und den Personalabteilungen zu erwarten? Ist der Mittelstand den Anforderungen überhaupt gewachsen? Wie können sich die Betroffenen darauf einstellen? Und wie begleiten Software- und Hardwareunternehmen die Unternehmen? Diese und weitere Fragen diskutieren handverlesene Experten am Montag und am Mittwoch auf der Digital ERP-Stage in Halle 5 der CeBIT 2017.

Fest steht, dass sich die Unternehmenslandschaft verändern wird. Internet der Dinge (IoT) sowie Industrie 4.0 bestimmen in Zukunft die Kommunikation und steuern die Prozesse in den Betrieben. Die Anforderungen an die Mitarbeiter ändern sich. Neue Qualifikationen werden verlangt, hierauf muss sich die HR-Arbeit einstellen. Neue Prozesse verändern zudem die Strukturen in den Unternehmen, die vorhandenen Abläufe müssen angepasst werden, Software unterstützt diese Umstellung. Wie genau, kann man auf der CeBIT 2017 sehen.

Um dem Mittelstand ergänzende Anregungen und Tipps für die Umsetzung zu geben, treten handverlesene Experten der Branche zu verschiedenen Podiumsdiskussionen an. Sie geben konkrete Handlungsanleitungen und begleiten bei der schrittweisen Umsetzung. Die Diskussionen von SC Lötters sind inzwischen ein fester Bestandteil der CeBIT. In diesem Jahr sollte man sich zwei Termine vormerken:

Am Montag, dem 20. März 2017 geht es zwischen 13.00 und 13.45 Uhr um das Thema: „Industrie 4.0 erfordert eine umfassende Digitalisierung – was bedeutet dies konkret für den Mittelstand?“.
Am Mittwoch, dem 22. März 2017 zwischen 15.30 und 16.15 Uhr lautet das Thema: „Personalarbeit 4.0: ersetzen oder entlasten Algorithmen die Personaler?“.

Beide Foren sind bereits jetzt gut gebucht. Wer noch Interesse hat, sich an den Diskussionen zu beteiligen, kann sich bei SC Lötters unter post@sc-loetters.de melden. Buchungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt..

SC Lötters ist eine inhabergeführte Strategie- und Kommunikationsberatung. Mit rund 20 Jahren Erfahrung in den Bereichen Strategisches Marketing und Pressearbeit steht Dr. Christine Lötters als Inhaberin hinter SC Lötters.

Das Leistungsspektrum von SC Lötters umfasst punktgenaue B2B-Marketingkonzepte, die zuverlässig und budgetorientiert Anforderungen und Ziele der Kunden in konkrete Maßnahmen umsetzen. Hierzu gehören auch gezielte Konzepte und Maßnahmen zum Imageaufbau im Mittelstand sowie zum Ausbau des Bekanntheitsgrades vor allem im Mittelstand, z.B. durch Präsenzen auf Messen durch die Beteiligungen auf Foren.

Begleitendes Social Media Marketing durch aktives Netzwerken und den Aufbau und die Pflege von Websites und Blogs ergänzen inzwischen das Angebot.

Des Weiteren bietet SC Lötters Storytelling und treffsichere Öffentlichkeitsarbeit mit Schwerpunkt in den Bereichen IT und Human Resources. Fachtexte gehören ebenso wie Erfolgsstorys, Pressemeldungen, Kundenzeitungen und Mitarbeiternews zum Repertoire des Dienstleisters aus Bonn.

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Erfahrene Moderatorin mit journalistischem Hintergrund

Katharina Gerlach

Erfahrene Moderatorin mit journalistischem Hintergrund

Katharina Gerlach, Moderatorin

Die ehemalige Moderatorin beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk (SFB, RBB, HR) ist als Medientrainerin erfolgreich. Ihre Erfahrung hat gezeigt, dass viele Experten es nicht gelernt haben, ihre Kenntnisse für die Allgemeinheit zu übersetzen und deshalb unverstanden bleiben. NachTausenden von Interviews, die sie als Hörfunk-Moderatorin führte, hat sie ein stärkendes Medientraining entwickelt.
Den Perspektivwechsel trainiert die Moderatorin und Medientrainerin in ihren Seminaren . Oft ist das ein ganz entscheidender Moment, der zu vielen Erkenntnissen führt. Die Aufforderung: „Erzähl es Deiner Oma“ tut ein Übriges.
Ein wichtiges und unterschätztes Thema ist auch die Zeit. Wie lange dauert ein Radio-Interview heute? 3 Minuten ca, und darin sind schon die An- und Abmoderation enthalten. Das bedeutet für den Interview-Gast, dass er sich gehörig konzentrieren muss, um überhaupt seine Botschaft anbringen zu können – übrigens auch dann, wenn sie nicht abgefragt wird.
Diese Kenntnisse vermittelt Katharina Gerlach gern in Einzeltrainings, oder in offenen Seminaren.
Stimmt das Eigenbild mit dem Fremdbild überein? Durch ihre langjährige Erfahrung auch als Coach kann sie diese sehr persönlichen Punkte feinfühlig mit den Teilnehmern besprechen und zu einer Stärkung und Verbesserung in allen Kommunikationsebenen beitragen.

Außerdem moderiert sie eine große Bandbreite von Events. Angefangen bei Kongressen, denen sie als Moderatorin den roten Faden gibt, auf die Redezeiten achtet und das Publikum involviert – bis zu Podiumsdiskussionen mit politischen und gesellschaftlich relevanten Themen. Als Journalistin fällt es ihr leicht, sich immer wieder in neue Thematiken einzuarbeiten.
Ihre Moderation ist partizipativ, sie nimmt das Publikum mit, bezieht es mit ein und lässt es mitreden. Denn wenn man sich selbst beteiligt, nimmt man einen positiven, nachhaltigen Eindruck der Veranstaltung mit nach Hause.

Katharina Gerlach lebt in Berlin, ihre Trainings und Moderationen bietet sie bundesweit an.

Professionelle Moderatorin für Präsentation, Kongress, Award, Podiumsdiskussion, Workshop, auch für politische und gesellschaftliche Themen.
25 Jahre Erfahrung beim öffentlich-rechlichen Rundfunk. Medientrainerin, Interviewcoach, Präsentationstrainerin. Journalistin.

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Das 21. Usedomer Musikfestival entdeckt Polens Musikerbe auf der Zwei-Länder-Insel Usedom

Vom 20. September bis 11. Oktober: Polnische Entdeckungen vor, mit und nach Chopin mit bedeutenden Interpreten, vier Orchestern, Shooting Stars der Klassik und einem neuen Nachwuchspreis

BildPolen und Deutschland – kulturell stehen beide Länder seit Jahrhunderten im regen Austausch. Auf Usedom teilen sie sich sogar eine Insel. Das 21. Usedomer Musikfestival rückt diese Verbindungen vom 20. September bis zum 11. Oktober 2014 in den Mittelpunkt. Unter dem Motto „Polens Musikerbe vor, nach und mit Chopin“ erkunden die rund 40 Veranstaltungen mit Konzerten, Ausstellungen und Rundfahrten an 27 Orten auf der gesamten Insel Usedom, den Drei Kaiserbädern, der Turbinenhalle des Kraftwerks Peenemünde, in Swinoujscie und der polnischen Schwesterinsel Wollin das musikalische Vermächtnis unseres östlichen Nachbarn. Große Namen haben sich angekündigt: Drei Peenemünder Konzerte laden ein u. a. den international hochgeschätzten Komponisten und Dirigenten Krzysztof Penderecki mit der Sinfonia Varsovia als Orchestra in Residence zu erleben sowie die Internationale Chorakademie Lübeck unter der Leitung von Rolf Beck (11.10.). Die exzellente Sinfonia Varsovia ist mit Konzerten in Peenemünde, Wolgast und Swinoujscie zu hören. Kristjan Järvi und das Festivalorchester Baltic Sea Youth Philharmonic, gegründet vom Usedomer Musikfestival und der Nord Stream AG, eröffnen mit dem 19-jährigen Spitzentalent am Konzertflügel, Jan Lisiecki, die 21. Saison (20.9.). Ihnen schließt sich das NDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Michal Nesterowicz mit Ingolf Wunder, einem weiteren herausragenden Nachwuchspianisten und Preisträger des Internationalen Chopin-Wettbewerbs, an (25.9.). Mit dem Ausklang des Sommers stimmen die Bläser der Berliner Philharmoniker (7.9.) zum Sommerkonzert auf die Festivalsaison ein, ihnen folgt das polnisch-deutsche Philharmonia Quartett (23.9.) der Berliner Philharmoniker. Der polnische Violinvirtuose Piotr Plawner gibt am Tag der deutschen Einheit mit der Kammersymphonie Berlin unter der Leitung des in Greifswald geborenen Dirigenten Jürgen Bruns ein Festkonzert (03.10.). Besucher dürfen sich auch auf den aus Film und Fernsehen bekannten Schauspieler Ulrich Noethen und die Pianistin Hideyo Harada oder das international erfolgreiche Musikkabarett der MozART Group freuen. Angefangen beim „polnischen Händel“ Grzegorz Gorczycki, über romantische Musik von Chopins Lehrer Josef Elsner bis hin zu zeitgenössischer polnischer Musik und Neu- bzw. Wiederentdeckungen von polnischen Komponisten, wie Mieczyslaw Weinberg, umfasst das Programm ein breites Spektrum von Klassik, Jazz bis zum Musikkabarett.

Thomas Hummel, der Intendant des Usedomer Musikfestivals: „Es gibt eigentlich keinen schöneren Ort, deutsch-polnische Musikbegegnungen zu feiern, als auf Usedom! An seinen einzigartigen Aufführungsorten bietet das Usedomer Musikfestival hochwertige Musikprogramme mit international herausragenden Künstlern im besonderen kulturhistorischen und maritimen Flair der Zwei-Länder-Insel. Und das alles eingebettet in die von Deutschen und Polen gemeinsam bewohnte Region Pommern. In diesem Jahr wollen wir die reiche Musiktradition unseres Nachbarn und die vielfältigen Verflechtungen zwischen beiden Ländern beleuchten. Unser besonderes Anliegen ist es, neben dem kulturellen Erbe Polens, auch dem musikalischen Nachwuchs ein Podium auf dem ‚Podium der Ostsee‘ zu geben.“

Neben der Verleihung des auf 7000 Euro dotierten Usedomer Musikpreises der Oscar und Vera Ritter-Stiftung an den Hornisten Felix Klieser, lobt die Achterkerke-Stiftung für Kinder erstmals den Achterkerke-Musikpreis des Jungen Usedomer Musikfestivals aus. Er ist auf 5000 Euro dotiert und richtet sich an Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ aus Norddeutschland.

Die Peenemünder Konzerte zählen zu den sinfonischen Höhepunkten des Usedomer Musikfestivals. Sie wurden auf Initiative des Usedomer Musikfestivals, des Norddeutschen Rundfunk und des HTM Peenemünde ins Leben gerufenen und versammeln alljährlich bedeutende Solisten, Orchester und Dirigenten. Zum Abschluss des 21. Usedomer Musikfestivals dirigiert Krzysztof Penderecki. Der mit internationalen Preisen geehrte Komponist und Dirigent fand mit seiner Musik weltweit breite Anerkennung in der Öffentlichkeit, gilt als maßgeblicher Innovator klassischer Musik im 20. Jahrhundert und zählt zu den angesehendsten Persönlichkeiten seines Landes. Gemeinsam mit der Sinfonia Varsovia, eines der exzellentesten Orchester Polens, führt er seine Sinfonie Nr. 2 „Weihnachtssinfonie“, Andrzej Panufniks Heroische Ouvertüre und Ludwig van Beethovens einziges Violinkonzert auf. Als Violinist konnte der Pole Andrzej Konstanty Kulka gewonnen werden. Den Dirigenten Kristjan Järvi feierte die New York Times als „kinetische Kraft auf dem Podium“. Er eröffnet die Saison, gemeinsam mit dem Festivalorchester Baltic Sea Youth Philharmonic, das die begabtesten Musikstudenten des Ostseeraums versammelt und als Musikakademie mit den sogenannten BYP Labs – „Orchester-Boot-Camps“ für das 21. Jahrhundert – neue Wege beschreitet.. Gemeinsam mit dem gerade erst 19-jährigen Wunderknaben am Klavier, Jan Lisiecki schlagen sie von Polen und Deutschland aus eine musikalische Brücke über die Ostsee nach Norwegen. Mit Ingolf Wunder, schließt sich ein weiteres Ausnahmetalent am Klavier an. Der aus Österreich stammende Preisträger des Internationalen Chopin-Wettbewerbs spielt zum Abschluss der Saison im Musikland Mecklenburg-Vorpommern Fryderyk Chopins Konzert für Klavier und Orchester a-Moll. Unter der Leitung des polnischen Dirigenten Michal Nesterowicz präsentiert das NDR Sinfonieorchester dann auch Werke von Witold Lutoslawski und Mieczyslaw Weinberg, dessen Musik gerade eine Renaissance erlebt.

Kammermusik in den Drei-Kaiserbäder-Konzerten in kaiserzeitlichen Hotels der Seebäder von Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin bietet dem musikalischen Nachwuchs unserer Tage ein Podium, folgt aber auch den Spuren der Erben weltbekannter Musiker. Paul Gulda, der Sohn des Klaviervirtuosen Friedrich Gulda stellt am Klavier gemeinsam mit dem Violinisten Kuba Jakowicz Richard Strauss und Karol Szymanowski gegenüber (26.09.). Andrzej Szpilman, Sohn des aus dem Polanski-Film „Der Pianist“ bekannten Virtuosen und Komponisten Wladyslaw Szpilman, liest aus der deutschen Fassung der Autobiografie seines Vaters, am Klavier begleitet von Ewa Kupiec (22.09.). Der auf 7000 Euro dotierte Usedomer Musikpreis der Oscar und Vera Ritter-Stiftung wird in diesem Jahr an den Hornisten Felix Klieser verliehen. Der 23-jährige kam ohne Arme auf die Welt und wird im Dom Kultury in Swinoujscie gemeinsam mit den Dirigenten Krzysztof Penderecki und Rolf Beck und der Sinfonia Varsovia Werke von Mozart und Glasunow spielen, gerahmt von Musikstücken Pendereckis (10.10.). Ihr 20-jähriges Jubiläum feiert die Zusammenarbeit des Usedomer Musikfestivals mit dem Wettbewerb Young Concert Artists New York/ Leipzig. Der armenische Klarinettist Narek Arutyunian ist diesjähriger Preisträger (30.09.). Fester Bestandteil der Education-Programme sind neben dem BYP Lab des Baltic Sea Youth Philharmonic im Vorfeld des Festivals, die Meisterkurse des Cellisten David Geringas auf Schloß Stolpe (01., 05., 08.10.). Bereits zum neunten Mal lassen sich die Früchte seiner Arbeit in drei Konzerten zum Ostsee-Musikforum, einer Initiative des Deutschen Tonkünstlerverbands in Mecklenburg-Vorpommern und des Usedomer Musikfestivals auf Schloß Stolpe erleben. Ausstellungen in den Drei Kaiserbäder aber auch im polnischen Swinoujscie vertiefen den Festivalschwerpunkt. Mit einer Schiffsreise auf der MS „Chateaubriand“ (27.09.), der Musikalischen Inselrundfahrt (29.09.), der Synagogen- und Wollin-Rundfahrt (6.10. & 4.10.) erhalten Besucher die Gelegenheit neben den Konzerten in Peenemünde, den Drei Kaiserbädern und den Kirchen und Schlössern der Insel Usedom auch die kulturhistorisch reiche Region Pommern zu erkunden.

Link zum Programmheft: hier

Informationen und Kartenbuchungen unter 038378-34647 oder www.usedomer-musikfestival.de sowie online unter www.tixoo.com

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