Schlagwort: Pflanzenbau

AGRAVIS Future Farm: Praxisnahe Konzepte für den Kunden

AGRAVIS Future Farm: Praxisnahe Konzepte für den Kunden

Digitalisierung ist in den Ställen und auf den Feldern deutscher Landwirte schon lange keine Zukunftsmusik mehr, sondern intensiv genutzte Praxis – vom Melkroboter im Kuhstall bis zur Managementzonenkarte auf dem Schlepper. Die Zusammenführung der Systeme wird daher immer wichtiger. Dafür hat die AGRAVIS Raiffeisen AG das Projekt AGRAVIS Future Farm ins Leben gerufen.

Auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Suderburg/Landkreis Uelzen testet die AGRAVIS gemeinsam mit Landwirt Dr. Lutz Beplate-Haarstrich gebündelt die gängigen Smart-Farming-Techniken, die sie vertreibt. Ziel der Untersuchungen auf der AGRAVIS Future Farm ist die Entwicklung praxisnaher Konzepte, die dem Landwirt die Verknüpfung der vielen digitalen Möglichkeiten erleichtert bzw. abnimmt.

„Wir helfen dem Landwirt, die verschiedenen Techniken kombiniert einzusetzen, und schauen ihm dabei über die Schulter“, sagt Projektleiter Meiko Witte von der AGRAVIS Technik Heide-Altmark GmbH. „Wir lernen vom Kunden im laufenden Betrieb.“
Dr. Lutz Beplate-Haarstrich unterstreicht die Wichtigkeit des Projektes für ihn als Praktiker: „Im November werden die Hallen bei der Agritechnica wieder vollgepackt sein mit den neuesten digitalen Lösungen. Die Frage ist: Funktioniert das alles immer so, wie der Landwirt sich das erhofft, und wie verknüpft er neue Komponenten mit denen, die er auf dem Betrieb bereits nutzt? Meine Erfahrung ist, dass viele Insellösungen im Nirgendwo enden statt in meiner Ackerschlagkartei. Die Future Farm ist unsere Spielwiese nach dem Motto: Wir probieren das einfach mal aus.“

Die AGRAVIS Future Farm steht im Kontext der Positionierung der AGRAVIS als Lösungsführer für die landwirtschaftlichen Kunden. „Wir wollen den Einsatz und die Vernetzung einzelner Lösungen unter realistischen Rahmenbedingungen testen, neue Techniken, Methoden und bereichsübergreifende Prozesse entwickeln und dabei wissenschaftlich fundierte Aussagen über das Wertschöpfungspotenzial des Smart Farming formulieren können. Perspektivisch werden wir praxisorientierte Schulungen anbieten“, erklärt Gerd Schulz, Geschäftsführer der AGRAVIS Technik Holding GmbH. „Mit dem Projekt AGRAVIS Future Farm erreichen wir auch, was uns im Zusammenspiel mit unseren Kunden so wichtig ist: handfesten Nutzwert, umsetzbare Lösungen und keine abgehobenen Konzepte.“

Der bereichsübergreifende Ansatz spiegelt sich in den Protagonisten dieses Projekts wider. Die AGRAVIS Technik, die AGRAVIS NetFarming GmbH und die AGRAVIS Pflanzenbau-Vertriebsberatung ziehen gemeinsam mit den Agrarzentren und Genossenschaften an einem Strang. Auch die Ostfalia-Hochschule in Suderburg ist an dem Projekt beteiligt.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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biovis agrar will Öko-Landwirten verlässlicher Partner sein

biovis agrar will Öko-Landwirten verlässlicher Partner sein

Mit Gründung der biovis agrar GmbH als eigenständiger Gesellschaft unterstreicht die AGRAVIS Raiffeisen AG ihre Ambitionen im wachsenden Markt der ökologischen Landwirtschaft. „Wir wollen gemeinsam mit den Raiffeisen-Genossenschaften auch in diesem Segment ein verlässlicher Partner für unsere Kunden sein“, betont der Vorstandsvorsitzende der AGRAVIS, Dr. Dirk Köckler. Mit dem jetzt erfolgten Eintrag ins Handelsregister kann die biovis agrar GmbH ab sofort im Markt agieren. Ein schlagkräftiges und mit hoher Bio-Kompetenz ausgestattetes Team um den Geschäftsführer Dr. Philipp Spinne wird die Marktaktivitäten koordinieren und dabei auf das vorhandene Know-how in der AGRAVIS-Gruppe zurückgreifen.

Inzwischen wirtschaften knapp 32.000 Betriebe bundesweit ökologisch – Tendenz steigend. Nicht nur diese interessanten Marktchancen, sondern auch das konkrete Interesse der Kunden, mit der AGRAVIS ebenso im Bio-Segment einen starken Ansprechpartner zu haben, haben das Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen darin bestärkt, das bestehende Portfolio um den Bereich der ökologischen Landwirtschaft zu erweitern. „Alles das, was wir konventionell wirtschaftenden Betrieben an Produkten und Dienstleistungen anbieten, wollen wir vollumfänglich auch Betrieben bereitstellen, die im wachsenden Feld der Bio-Landwirtschaft eine eigene wirtschaftliche Alternative sehen“, so Dr. Köckler weiter. In enger und bewährter Kooperation mit den Genossenschaften wolle die AGRAVIS durch eine starke Beratung, eine hohe Vermarktungssicherheit sowie ein gutes Produkt- und Dienstleistungsangebot der Ansprechpartner Nummer eins für Bio-Landwirte und wechselwillige Betriebe werden. Bedient werden die Bereiche Futtermittel, Pflanzenbau, Technik, Agrarhandel und Getreideerfassung. Die Anforderungen des EU-Bio-Siegels sowie der maßgeblichen Bio-Verbände werden erfüllt.

Die biovis agrar GmbH kann auf die schon bestehenden Bio-Aktivitäten innerhalb der AGRAVIS-Gruppe und ihrer genossenschaftlichen Partner aufsetzen. Zum Angebot gehören schon seit geraumer Zeit die gemeinsame Bio-Futtermittelproduktion mit der Raiffeisen Hohe Mark Hamaland eG in der BioMühle Hamaland in Gescher/Westfalen und die Bio-Futterproduktion in Malchin, an der die AGRAVIS über die Ceravis AG beteiligt ist. Zudem bietet die AGRAVIS-Gruppe ein umfangreiches Programm an Betriebsmitteln für die Bio-Landwirtschaft an und erfasst und vermarktet Bio-Getreide. „Wir erleben in der aktuell laufenden Ernte, wie groß das Interesse unter den Bio-Landwirten ist, uns ihr Getreide anzuvertrauen“, freut sich Dr. Köckler. „Deshalb war es aus unserer Sicht konsequent und richtig, am Standort in Halle-Trotha eine vollständig auf ökologisches Getreide ausgerichtete Erfassung aufzubauen.“ Aktuell stehen drei Erfassungsstandorte für Bio-Getreide zur Verfügung. Die Vermarktung des Bio-Getreides kann über die Baro Lagerhaus GmbH oder den AGRAVIS-Bereich Agrarerzeugnisse erfolgen.

Auch im direkten Kontakt mit potenziellen Kunden wie zuletzt auf den Öko-Feldtagen in Frankenhausen nahmen die Vertreter der biovis agrar GmbH ein lebhaftes Interesse an den Angeboten wahr. Dr. Dirk Köckler: „Das stimmt uns optimistisch für den gemeinsamen Weg und das Ziel, auch den ökologisch wirtschaftenden Betrieben zum Erfolg zu verhelfen.“

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Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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Schwerpunktprogramme Herbst 2019 der AGRAVIS Raiffeisen AG

Schwerpunktprogramme Herbst 2019 der AGRAVIS Raiffeisen AG

Ob Sortenwahl, Düngung oder Pflanzenschutz – mit den Schwerpunktprogrammen der Pflanzenbau-Vertriebsberatung der AGRAVIS Raiffeisen AG erhalten Landwirte jährlich aktualisiert praxistaugliche Anbauempfehlungen für ihre Kulturen. Gleichzeitig geben sie eine Orientierung im Produktdschungel.

Für die Aussaat im Herbst 2019 sind die Pflanzenbauempfehlungen ab sofort verfügbar. Alle Programme der AGRAVIS stehen zum Download bereit und beinhalten umfassende Informationen zu betriebsrelevanten Themen. Dabei wählen die AGRAVIS-Pflanzenbauberater bewusst aus dem umfangreichen und leistungsstarken Produktportfolio der Industrien und Züchter aus und stellen für den jeweiligen Standort und Nutzungsrichtung die optimale Anbauempfehlung zusammen.

Unterteilt in vier Regionen bieten die Pflanzenbauempfehlungen Herbst 2019 praktische Tipps zu folgenden Themenbereichen:
– Düngung im Herbst
– Rapssorten
– Weizensorten
– Gerstensorten
– Roggen- und Triticalesorten
– Pflanzenschutz im Getreide
– Zwischenfruchtanbau und Grünlandmanagement

Das Schwerpunktprogramm Sonderkulturen 2019 der AGRAVIS Pflanzenbau-Vertriebsberatung bietet ebenfalls praxisnahe Anbauempfehlungen und wichtige Tipps für die Themenbereiche Pflanzenschutz und Düngung in Spargel, Erdbeeren sowie weiteren Sonderkulturen an. Der Landwirt erfährt alles rund um Weihnachtsbäume, sowie Folieneinsatz in Sonderkulturen, Pflanzenschutz und Düngung von Golf- und Sportrasen und Technikeinsatz bei Sonderkulturen.

Zu den AGRAVIS-Schwerpunktprogrammen

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Infografiken der AGRAVIS Raiffeisen AG zur Düngeverordnung

Infografiken der AGRAVIS Raiffeisen AG zur Düngeverordnung

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist eines der größten und ergebnisstärksten Agrarhandels- und
Dienstleistungsunternehmen in Deutschland. Ihr Kerngeschäft ist das Agribusiness. AGRAVIS versteht sich als Partner im ländlichen Raum. Die Landwirtschaft und ihr Umfeld beinhalten sehr vielfältige Faktoren, die unser aller Leben beeinflussen. Diese Faktoren den Verbrauchern in Daten und Zahlen zu erklären, ist dem Agrarhandels-Unternehmen sehr wichtig.

Die AGRAVIS-Infografiken bietet schnelle und kompakte Informationen zu verschiedenen Themen aus dem
Agribusiness und aus der „AGRAVIS-Welt“.
Mit der Novelle der Düngeverordnung kommen neue Herausforderungen auf Landwirte zu. Welche zusätzlichen Maßnahmen zu treffen sind und wie AGRAVIS dabei hilft, sie zu bewältigen, erfahren Sie in unseren aktuellen AGRAVIS-Infografiken zur Düngeverordnung.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Segmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie und Raiffeisen-Märkte einschließlich Baustoffhandlungen sowie im Projektbau. Die AGRAVIS-Gruppe erwirtschaftet mit mehr als 6.500 Mitarbeitern 6,6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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Interview mit AGRAVIS-Experten: Neue Düngeverordnung – neue Regeln

Interview mit AGRAVIS-Experten: Neue Düngeverordnung - neue Regeln

Franz Schulze Eilfing, AGRAVIS Raiffeisen AG

Die Novelle der Düngeverordnung ist beschlossen. Ab dem 1. Januar 2018 sollen die Regelungen gelten. Franz Schulze Eilfing, Leiter der Pflanzenbau-Vertriebsberatung der AGRAVIS Raiffeisen AG, wirft einen Blick auf die Anforderungen des neuen Gesetzes.

Was bedeutet die neue Düngeverordnung für den Landwirt?
Schulze Eilfing: Je nach Betriebsausrichtung können die Änderungen, die in der neuen Düngeverordnung verankert sind, massive Veränderungen für den Einzelbetrieb bedeuten. Vor allem die viehhaltenden Betriebe stehen vor den größten Herausforderungen. Zum Beispiel werden erlaubte Stickstoff- und Phosphorüberhänge heruntergefahren und gleichzeitig die Anrechnung der anfallenden Gülle höher bewertet. Viele Betriebe, die im Bereich der Nährstoffe bisher „auf Kante genäht“ sind, stehen nun vor dem Problem, weitere Nährstoffexporte tätigen oder sogar Tierplätze abstocken zu müssen, um die neuen gesetzlichen Vorgaben einhalten zu können. So oder so bedeutet dies vor allem eine finanzielle Belastung für die Betriebe. Weiterhin muss künftig eine Düngebedarfsermittlung für Stickstoff nach fest vorgegebenen und bundeseinheitlichen Richtwerten durchgeführt werden. Das Düngeniveau wird dadurch aller Voraussicht nach sinken. Hier bleibt abzuwarten, ob künftig auch weiterhin die Erträge und Qualitäten erzeugt werden können, wie es bisher der Fall war.

Wird damit das bestehende System komplett umgekrempelt?
Schulze Eilfing: Nein und Ja. Nein, weil die bestehende Düngeverordnung in vielen Punkten vor allem angepasst wurde. Viele Begrifflichkeiten, die den Landwirten bisher bekannt sind, werden auch weiterhin in der Düngeverordnung eine wichtige Rolle spielen. Hierzu zählen Regelungen wie eine „Sperrfrist“ und die „170-N-Regelung“. Diese Vorschriften werden allerdings in einigen Punkten neu definiert.
Ja, weil geplant ist, dass die überwiegende Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe bereits ab 2018 – fast alle ab spätestens 2023 – die Nährstoffbilanzierung in Form einer Stoffstrombilanz durchführen müssen. Damit verlassen wir das bisherige System eines flächenbezogenen Nährstoffvergleichs und bewerten die Nährstoffströme auf Betriebsebene. Genaue Vorgaben für dieses System muss der Gesetzgeber nun erarbeiten. Daher können auch die Auswirkungen dieser neuen Bilanzierungsform noch nicht vollends abgeschätzt werden. Eins ist jedoch klar: Gerade im Bereich der Dokumentation werden sich Betriebe künftig besser aufstellen müssen, um den Anforderungen gerecht zu werden.

Mit welchen Lösungen unterstützt die AGRAVIS die Landwirte bei der Umsetzung?
Schulze Eilfing: Das Entscheidende wird sein, dass landwirtschaftliche Betriebe sich intensiver mit der Frage auseinandersetzen, wie sie ihre Nährstoffe einsetzen, um mit den neuen Regelungen der Düngeverordnung übereinzukommen. Die Landwirte und Berater tun gut daran, sich unabhängig von den Regelungen zu überlegen, wie Nährstoffeinträge in Gewässer möglichst vermieden werden. Seitens der Pflanzenbau-Vertriebsberatung werden wir beratend zur Seite stehen, wenn es um Effizienzsteigerung geht. Schon seit längerem greifen wir in unserem Versuchswesen die relevanten Fragestellungen konsequent auf, um neuen gesetzlichen Anforderungen begegnen zu können. Auch andere Bereiche der AGRAVIS haben nützliche „Werkzeuge im Koffer“. Besonders bei der Fütterung Fütterung gibt es großes Potenzial, um die Stickstoff- und Phosphor-Ausscheidungen zu beeinflussen.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit mehr als 6.000 Mitarbeitern über 6 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

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AGRAVIS Raiffeisen AG unterstützt bei Verwertung von Wirtschaftsdünger

AGRAVIS Raiffeisen AG unterstützt bei Verwertung von Wirtschaftsdünger

Die Verwertung von überschüssigem Wirtschaftsdünger ist für viele Landwirte ein Problem. Die AGRAVIS Raiffeisen AG arbeitet seit Jahren an umweltverträglichen und wirtschaftlichen Lösungen. Eine ist die Zusammenarbeit mit der ODAS-Gruppe, ein Komplettanbieter im Bereich Wirtschaftsdünger.

Das Gemeinschaftsunternehmen ODAS GmbH bietet den Landwirten verschiedene Lösungen für die Nährstoffproblematik. Die ODAS-Gruppe ist ferner an der Biogasanlage Dorsten beteiligt. Das Einzugsgebiet der Dorstener Anlage liegt bei rund 75 Kilometern. Die Biogasanlage erreicht eine Leistung von 3,6 Megawatt aus Gas- und Stromverkauf. Sie arbeitet mit einem Substratmix von 70 bis 80 Prozent organischem Wirtschaftsdünger in Form von Gülle und Mist sowie einem entsprechend geringem Anteil von Energiepflanzen bei einem Input von circa 100.000 Tonnen im Jahr.

Die anfallenden Gärreste werden in aufnehmende Ackerbauregionen gebracht, in denen sowohl die AGRAVIS durch ihre eigenen Agrarzentren, die regionalen Raiffeisen-Genossenschaften als auch ODAS durch bestehende Kundenverbindungen gut vernetzt sind. Die ODAS GmbH entwickelt für jeden einzelnen Betrieb mittels einer individuellen Nährstoffberatung maßgeschneiderte Konzepte – inklusive Dokumentation, auf die die Landwirtschaftskammern besonderen Wert legen. „Wir wollen das in Dorsten praktizierte Konzept später auch auf andere Veredelungsregionen übertragen“, erläutert Sönke Voss, Leiter des Bereichs Futtermittel bei der AGRAVIS Raiffeisen AG, die Pilotfunktion.

Mit der Software DELOS bietet die ODAS außerdem Ackerbau- und Veredelungsbetrieben online und in Echtzeit einen Überblick über die Nährstoffsituation auf ihrem Betrieb. Bisher rechnen die Betriebe ihre Nährstoffbilanz mit Hilfe komplexer Excel-Tools bis zu neun Monate zeitverzögert. Aus Sorge vor einem Nährstoffüberschuss in der Bilanz wird zum Teil zu viel Wirtschaftsdünger abgegeben. Viele Betriebe müssen die nährstoffrelevanten Informationen aus diversen Papierunterlagen mühselig zusammen suchen. DELOS ermöglicht die Erfassung über Schnittstellen zu allen nährstoffrelevanten Bewegungen wie zum Bespiel Futtermittel, Tierbewegungen, Mineraldünger oder auch den Erntegütern online und in Echtzeit. Viele Daten werden vom jeweiligen Händler, insbesondere automatisch von der Raiffeisen-Gruppe, in DELOS übertragen. Darüber hinaus hält DELOS bereits heute Tools wie die Düngebedarfsplanung oder die Hoftorbilanz vor, die mit der novellierten Düngeverordnung ab 2018 Pflicht werden.

Durch die zentrale Anlage der Daten in einer gemeinsamen Datenbank, kann der Pflanzenbauberater die komplette Planung für Düngung und Pflanzenschutz vornehmen und der Landwirt muss sie nur noch abarbeiten. Auch der eigene Mitarbeiter, der Lohnunternehmer sowie der Händler können in dieser zentralen Datenbank arbeiten und somit den Landwirt optimal unterstützen.
Die Software läuft im Browser, als App in Android und iOS Systemen.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Geschäftsfeldern Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.300 Mitarbeitern rund 7 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit mehr als 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.

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Relaunch der Pflanzenbau-App IQ-Plant der AGRAVIS Raiffeisen AG

Relaunch der Pflanzenbau-App IQ-Plant der AGRAVIS Raiffeisen AG

Auch etwas, das richtig gut ist, kann man immer noch besser machen. Daher hat die AGRAVIS Raiffeisen AG ihre erfolgreiche Pflanzenbau-App IQ-Plant gut drei Jahre nach dem Start einem Relaunch unterzogen. Die neue IQ-Plant kann ab sofort heruntergeladen werden.

Schon die erste Pflanzenbau-App war ein Erfolg: 26.000 Mal wurde sie von Landwirten heruntergeladen. Jetzt bietet die AGRAVIS Raiffeisen AG ihren Kunden noch mehr Nutzwert – optimal auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten und mit vielfältigen Funktionen und Serviceangeboten.

Astrid Manns von der AGRAVIS Pflanzenbau -Vertriebsberatung erklärt die Veränderungen und Verbesserungen: „Optisch haben wir einige zusätzliche Funktionen, wie das Anzeigen von Meldungen in einer Timeline, hinzugefügt, die man von Facebook und Co. kennt. Die wichtigste Veränderung und das Herzstück der App ist das neue Element Spritzwetteranzeige.“

Auf Basis von regionalen Wetterdaten wie Luftfeuchtigkeit und Temperatur erfährt der Landwirt, wann der richtige Zeitpunkt für Pflanzenschutzmaßnahmen ist. „Wetter-Apps gibt es viele, aber wir lassen den Landwirt damit nicht alleine, sondern werten sie für ihn auf Basis unseres Know-hows in einem übersichtlichen Ampelsystem aus“, betont Astrid Manns.

Der Landwirt hat die Informationen via Smartphone immer im Zugriff und wird durch Pushmeldungen über neu eingehende Nachrichten informiert. Dabei ist das Medium Smartphone ideal, um den Kontakt der Landwirte zu den Kundenbetreuern der Genossenschaften und AGRAVIS zu unterstützen.

Die App IQ-Plant versorgt den Nutzer mit aktuellen pflanzenbaulichen Empfehlungen und Warnmeldungen aus seiner Region für alle maßgeblichen Kulturen. Außerdem gibt es abgestimmte Anbauempfehlungen, eine individuelle Merkliste und eine verbesserte Kalenderfunktion. Neues Herzstück sind die Angaben zum Spritzwetter.
Ab sofort gibt es die App als Download für Android und iOS. Alle Infos zu IQ-Plant hier .

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Kernsegmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.
Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.100 Mitarbeitern 7,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit rund 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster. www.agravis.de

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Anhaltende Trockenheit führt zu Sorgenfalten bei Landwirten

Anhaltende Trockenheit führt zu Sorgenfalten bei Landwirten

Eine alte Bauernregel sagt: „Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Scheun‘ und Fass.“ Kühl war es im vergangenen Monat. Und obwohl es der Juni als Nachfolger mit der Wärme sehr gut meint, war das Frühjahr insgesamt zu trocken. Die ausbleibenden Niederschläge treiben den Landwirten fast überall in Deutschland daher die Sorgenfalten auf die Stirn.

„Aktuell ist es viel zu trocken“, sagt daher auch Franz Schulze Eilfing. Der Leiter der Pflanzenbau-Beratung bei der AGRAVIS Raiffeisen AG war in den vergangenen Wochen im gesamten Arbeitsgebiet der AGRAVIS unterwegs, um sich selbst einen Eindruck von der Lage zu verschaffen.

Besonders extrem sei die Lage in Brandenburg und in Sachsen-Anhalt, die Region nördlich von Hannover sei betroffen, ebenso wie das Münsterland, Westfalen allgemein sowie auch die Soester Börde – trotz guter Böden. „Die Böden beziehungsweise die Pflanzen müssen auf Reserven aus den Wintermonaten zurückgreifen“, erklärt Schulze Eilfing. Doch diese seien zu gering, um die Pflanzen dauerhaft optimal zu versorgen.

Gerade in der aktuellen Wachstumsphase benötigten die Pflanzen ständig ausreichend Wasser, um die Nährstoffe aus dem Boden sowie aus dem Dünger aufnehmen und verwerten zu können. Doch die Reserven im Boden seien gering, so dass die ersten Betriebe um ihre Erträge fürchten und in einigen Anbaugebieten von Notreife die Rede ist. „Das bedeutet, dass die Körner des Getreides nicht so groß sind wie üblich und sie auch nicht so viele Nährstoffe enthalten.“ Besonders im Osten Deutschlands, wo rein statistisch ein Regendefizit von mehr als 50 Prozent besteht, werden zunehmend Ernteeinbußen befürchtet.

Gerade Standorte mit leichten Böden melden laut Schulze Eilfing die ersten Trockenschäden im Weizen, bei der Sommergerste sowie im Roggen und Raps. „Es warten alle in der Landwirtschaft im Moment auf Regen. Auf einen schönen, durchaus länger anhaltenden Landregen.“ Stelle sich der in den nächsten Tagen ein, sehe er noch Chancen für eine gute Ernte. Ob jedoch die prognostizierte Rekordmenge von mehr als 47 Mio. Tonnen Getreide am Ende der Saison von den Feldern geholte werde, und ob die Preise trotz der aktuellen Lage stabil blieben, sieht er skeptisch: „Der Markt ist sehr volatil und wir müssen auch die internationalen Erntemengen im Blick behalten.“

Einige Betriebe wollen sich nicht auf die Wetterwende verlassen und gehen dazu über, ihre Felder künstlich zu bewässern. Für einen Beregnungsdurchgang ist allerdings ein Kostenaufwand von rund 100 bis 150 Euro pro Hektar nötig. Und doch greifen gerade Landwirte mit sehr leichten und sandigen Böden auf diese Möglichkeit zurück. „Ob und welches Beregnungsverfahren der Landwirt für seinen Betrieb auswählt, hängt von verschiedenen Kriterien ab“, erläutert der Experte.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG bietet neben der Pflanzenbau-Beratung auch moderne Beregnungstechnik verschiedener Hersteller an. „Die Wetter-Extreme nehmen zu und die Winterfeuchte fehlt den Kulturen, darum wird immer mehr auf Beregnungstechnik gesetzt“, weiß Bernd Tiede, AGRAVIS-Verkaufsberater Beregnungstechnik. Die Nachfrage ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen – hat sich aber verändert. Die Landwirte investieren derzeit besonders in energie- und wassersparende Technik.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Kernsegmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.
Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.100 Mitarbeitern 7,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit rund 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
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