Mütterliche Risikofaktoren für kindliches Übergewicht

Prävention beginnt in der Schwangerschaft Foto: Fotolia / Kzenon (No. 5893) sup.- Rund 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland gelten als übergewichtig oder adipös. Noch viel zu wenig ist bekannt, welche entscheidenden Weichen pro Normalgewicht Mütter bereits in der Schwangerschaft und den ersten Lebensmonaten des Babys stellen können, um der Entwicklung von Übergewicht vorzubeugen. Laut Informationen der Plattform Ernährung und Bewegung (peb) zählen vor allem Bewegungsmangel, unausgewogene Ernährung, Rauchen und zu wenig Schlaf während der Schwangerschaft zu den mütterlichen Risikofaktoren für späteres kindliches Übergewicht. „Die konsequente Nutzung der Vorsorgeuntersuchungen in Schwangerschaft und den ersten Lebensmonaten ist ein wirkungsvoller…

Kindheit im Dauersitzen

Kleine Unterbrechungen, große Wirkung sup.- Ein vorwiegend sitzender Lebensstil ist heute bei vielen Kindern nicht nur kennzeichnend für die Schul-, sondern auch für die Freizeit. Doch Dauersitzen macht krank. Die dominant sitzende Lebensweise bei Kids begünstigt nach Informationen der Plattform Ernährung und Bewegung (peb) u. a. Übergewicht, eine geringere Knochendichte, verminderte Leistungsfähigkeit, ein höheres Aggressionspotenzial sowie ein insgesamt schlechteres Wohlbefinden. Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge können viele Risiken bereits durch kleine Bewegungspausen reduziert werden. Deshalb sollten Eltern ihren Nachwuchs dazu motivieren, das Sitzen wenigstens alle 20 Minuten durch Aufstehen und Umhergehen zu unterbrechen. Solche Interventionen ersetzen aber natürlich nicht die Notwendigkeit von…

Erhöhtes Risiko für Übergewicht in der Pubertät

Verminderter Grundumsatz plus weniger Bewegung Foto: Fotolia / Syda Productions (No. 5664) sup.- Das Risiko, Übergewicht zu entwickeln, ist in der Pubertät besonders erhöht. Gerade in dieser Entwicklungsphase (zehn bis 16 Jahre), in der Jugendliche den größten Wachstumsschub haben, sinkt der absolute Grundumsatz im Ruhezustand um etwa ein Viertel. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher um Mohammod Mostazir (Universität von Exeter), die 347 Kinder im Alter zwischen sieben und 14 Jahren im Rahmen der EarlyBird Studie halbjährlich über zehn bis zwölf Jahre untersucht haben. Dabei wurden jeweils der Energieverbrauch bei körperlicher Aktivität sowie im Ruhezustand, der Body-Mass-Index (BMI) und der Körperfettanteil…

Sitzzeiten bei Kindern unterbrechen

Positiver Einfluss auf die Gesundheit sup.- Kleine Maßnahme mit großer Wirkung: Kinder und Jugendliche verbringen mittlerweile viel Zeit in ihrer Freizeit sitzend vor Bildschirmen. Laut Informationen der Plattform Ernährung und Bewegung (peb) genügt es bereits, das Sitzen mehrmals in der Stunde (alle 20 Minuten) durch Aufstehen und Umhergehen zu unterbrechen, um die Gesundheit positiv zu beeinflussen. Der Grund: „Neue Erkenntnisse zeigen, dass neben allgemeiner Inaktivität auch langes ununterbrochenes Sitzen einen zusätzlichen Risikofaktor darstellt, selbst wenn man sich sonst viel bewegt“, erklärt Prof. Gerhard Huber (Institut für Sport und Sportwissenschaft an der Universität Heidelberg). Eltern sollten deshalb ihre Sprösslinge zu „Bewegungspausen“…

Kinder brauchen Bewegung

Sitzender Lebensstil birgt hohe Risiken Grafik: komm-in-schwung.de sup.- Der vorwiegend sitzende Lebensstil ist eine Verhaltensweise, die im Erwachsenenalter mit zahlreichen Folgeerkrankungen wie Diabetes vom Typ-2, Herz-Kreislaufstörungen sowie einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für bestimmte Krebsarten in Verbindung gebracht wird. Studien weisen zudem darauf hin, dass auch schon bei Kindern und Jugendlichen eine sitzende Lebensweise mit etlichen Risiken in Zusammenhang steht. Dazu gehören nach Informationen der Plattform Ernährung und Bewegung (peb) u. a. eine geringere Knochendichte, verminderte Leistungsfähigkeit, ein höheres Aggressionspotenzial sowie ein insgesamt schlechteres Wohlbefinden. Außerdem fördert die Dominanz von sitzenden Tätigkeiten ein Ungleichgewicht von Energieaufnahme und Energieverbrauch, wodurch Übergewicht begünstigt wird.…

Elterliche Ratschläge zu gesundem Lebensstil

An Stärken statt an Schwächen appellieren sup.- Ausgewogene Ernährung und regelmäßige körperliche Aktivität sind wesentliche Säulen für gesundes Heranwachsen. Elterliche Ratschläge in diese Richtung haben mehr Erfolg, wenn sie bei ihren Kindern an deren Stärken appellieren statt mit Ermahnungen und Verboten zu operieren. Das zeigt eine Studie von Dr. Emily Falk (University of Pennsylvania). Der zufolge fühlen sich Menschen in der Defensive, wenn sie mit Hinweisen konfrontiert werden, die ihnen ihre Schwächen und Fehler aufzeigen. Wirkungsvoller ist eine Einflussnahme über positive Motivation. Die Vorbildfunktion der Eltern spielt dabei natürlich auch eine wichtige Rolle. So sollte dem Nachwuchs Freude und Spaß…

Wichtig für gesundes Heranwachsen

Sitzzeiten unterbrechen und reduzieren Foto: Fotolia sup.- Langes Sitzen hat negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Und dieser Effekt lässt sich nur partiell durch regelmäßigen Ausgleichssport kompensieren. Vielsitzen (zwischen vier und elf Stunden täglich) ist laut einer aktuellen Metaanalyse von Wissenschaftlern der Universität Toronto ein eigenständiger Risikofaktor, insbesondere für die Entwicklung von Diabetes (91 Prozent) wie auch für Herz-Kreislauf- (14 Prozent) und Krebs-Erkrankungen (13 Prozent). Die Ergebnisse der Auswertungen von 41 Studien zu diesem Thema sind eindeutig: Dauersitzen macht krank. Die kanadischen Forscher regen deshalb an, dass bei Gesundheitsprogrammen neben der Förderung von körperlicher Aktivität auch Strategien entwickelt werden müssten, die…