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SOLCOM Projektmarktbarometer Q4/2019: Energiebranche rüstet sich für den Wandel

Reutlingen, 21.01.2020. Der SOLCOM Projektmarktindex ist im vierten Quartal zurückgegangen und steht nun bei 97,40 Punkten. Zudem gab es eine deutlich gestiegene Nachfrage von Unternehmen aus dem Bereich Energieversorgung. Der Projektmarkt-Index beschreibt im Rahmen des SOLCOM Projektmarktbarometers die Entwicklung des deutschen Marktes zur Besetzung von Projekten mit freiberuflichen IT- und Engineering-Spezialisten.

Kernaussagen
Im vierten Quartal 2019 ist der SOLCOM Projektmarkt-Index gegenüber dem Vorquartal um 3,09 Punkte gefallen und steht nun bei 97,40 Punkten. Mit 2,60 Punkten unter dem Referenzquartal ist es zudem der niedrigste Wert in 2019.

Für diesen Rückgang waren in erster Linie die Anzahl der Bewerbungen seitens der freiberuflichen Experten verantwortlich. Aufgrund der hohen Auslaufquote von Projekten zum Jahresende hin sind diese im Dezember deutlich angestiegen. Da der Wert den Index aus Sicht der Freiberufler beurteilt, wirkt sich dies negativ auf den Verlauf des Index aus. Ebenfalls dem Jahresende bzw. der Urlaubszeit über Weihnachten und Neujahr sowie auslaufender Budgets geschuldet ist der Rückgang des Wertes für die Anzahl der Projektausschreibungen, der mit 91,04 Punkten sogar auf einen neuen Tiefstwert steht.

Im vierten Quartal gab es aber auch positive Entwicklungen, die jahreszeitbedingten Verluste bei den anderen Werten konnten damit allerding nicht kompensiert werden. Die durchschnittlichen Stundensätze sind weiter angestiegenen und liegen nun mit 105,42 Punkten auf einem neuen Höchststand. Zudem ist der Wert für die Geschwindigkeit bei der Besetzung einer offenen Position auf 101,56 Punkten. Damit liegt dieser sowohl über dem Niveau des Vorquartals als auch über der Referenz

SAP mit höchsten Stundensätzen
Bei den Qualifikationen waren im vierten Quartal in erster Linie wieder Experten für SAP-Beratung und Java gefragt. Interessant ist hier zudem eine deutliche Zunahme der Anfragen von Unternehmen aus der Energieversorgung vor allem in den Bereichen Bau- und Projektleitung.
Bei den Stundensätzen stehen SAP-Qualifikationen ebenfalls ganz oben. Abgerutscht ist dagegen der Bereich Test-/Qualitätsmanagement.
SOLCOM Geschäftsführer Oliver Koch: „Die Rückgänge bei den einzelnen Werten bewegen sich im jahreszeitlich bedingten Rahmen. Lässt man dies außen vor, deutet nichts auf einen Abschwung am Projektmarkt hin. Der Bedarf wird auch im kommenden Jahr hoch bleiben. Ebenfalls wenig überraschend ist die gestiegene Nachfrage nach freiberuflichen Experten aus der Energiebranche. Dies verdeutlicht den Modernisierungsdruck in diesem Bereich.“

Bei den Einzelmonaten hat sich der positive Verlauf am Ende des dritten Quartals nicht fortgesetzt. In der Einzelbetrachtung lagen Oktober, November und besonders Dezember unter dem Vorquartal.

1. Projektmarkt-Index

Über den Projektmarkt-Index:
Der SOLCOM Projektmarkt-Index beschreibt quartalsweise die Entwicklung des Marktes zur Besetzung von IT- und Engineering-Projekten mit freiberuflichen Spezialisten. Der Projektmarkt-Index setzt sich zusammen aus den SOLCOM-eigenen Werten „Entwicklung der Bewerbungen pro Ausschreibung“, „durchschnittlicher Stundensatz“, „Entwicklung der Projektausschreibungen“ und „Geschwindigkeit bei der Besetzung einer offenen Position“. Aus diesen vier Einzelindikatoren wird der Mittelwert gebildet, der Index. Als Referenzquartal dient das erste Quartal 2017, dessen Werte den Index-Stand 100 definieren. Die beiden Einzelwerte „Entwicklung der Projektausschreibungen“ und „Geschwindigkeit bei der Besetzung offener Projekte“ betrachten den Projektmarkt von Seite der Unternehmen aus. Die „Entwicklung der Bewerbungen pro Ausschreibung“ und der „durchschnittliche Stundensatz“ beleuchten den Projektmarkt aus der Sicht der freiberuflichen Experten. Bei den beiden Einzelwerten für „Geschwindigkeit bei der Besetzung“ und „Entwicklung der Bewerbungen“ wird ein Rückgang positiv für den Projektmarkt bewertet.

2. Auswertung Projektmarkt-Index:
Der SOLCOM Projektmarktindex ist im vierten Quartal deutlich zurückgegangen und steht nun bei 97,40 Punkten. Der Index liegt mit 2,60 Punkten unter dem Referenzquartal und 3,09 Punkte unter den drei Vormonaten.

In der Einzelbetrachtung zeigt sich, dass zwei von vier der betrachteten Werte unter dem Referenzquartal rangieren. Besonders die Anzahl der Bewerbungen seitens der freiberuflichen Experten ist zum Jahresende deutlich nach oben gegangen, was sich mit einem Wert von 91,59 negativ auf den Index auswirkt. Der Wert für die Anzahl der Projektausschreibungen ging jahreszeitbedingt ebenfalls nach unten und erreichte nur 91,04 Punkte – ein neuer Tiefstwert.

Im Gegensatz dazu ist der Wert für die Geschwindigkeit bei der Besetzung einer offenen Position mit 101,56 sowohl über dem Niveau des Vorquartals, als auch über der Referenz. Gestiegen sind zudem erneut die Stundensätze, diese liegen nun bei 105,42 Punkten.

Betrachtet man die einzelnen Monate des Quartals, ist in erster Linie der Dezember für den Rückgang des Index verantwortlich, nicht ungewöhnlich für die Jahreszeit.

Einzelfaktoren

3. Ergänzende Informationen

Höchste Stundensätze Q4/2020 (Vorquartalswerte in Klammern)

1.(2.) Beratung SAP
2.(3.) Softwareentwicklung SAP
3.(1.) Test-/ Qualitätsmanagement
4.(5.) Projektleitung Softwareentwicklung
5.(8.) Beratung Prozessmanagement
6.(4.) Projektleitung E-Commerce
7.(13.) Softwareentwicklung ERP
8.(7.) Projektleitung Bauwirtschaft
9.(10.) Beratung ERP
10.(6.) Safety Management

Bei den Stundensätzen im vierten Quartal konnte der SAP-Bereich zulegen und belegt nun die ersten beiden Plätze – mit Beratung auf eins und Softwareentwicklung auf zwei. Nach unten auf Rang drei ging es dagegen für Test-/Qualitätsmanagement.
Ebenfalls niedrigere durchschnittliche Stundensätze gab es in den letzten Monaten des Jahres für Projektleitung E-Commerce, Projektleitung Bauwirtschaft und Safety Management.
Nach oben ging es dagegen für Projektleitung Softwareentwicklung, Beratung Prozessmanagement, Beratung ERP und Softwareentwicklung ERP, die erstmals hier im Ranking vertreten ist.

Bei der Betrachtung der einzelnen Monate innerhalb des Quartals gab es eine kontinuierliche Steigerung der Stundensätze mit einem neuen Höchstwert im Dezember.

Meistnachgefragte Qualifikationen Q4/2020 (Vorquartalswerte in Klammern)

1.(1.) SAP-Beratung
2.(2.) Java-Entwicklung
3.(9.) Embedded Software-Entwicklung
4.(10.) Bauleitung
5.(3.) SPS-Programmierung
6.(4.) SAP-Entwicklung
7.(11.) Requirements Engineering
8.(7.) C#-Programmierung Safety Management
9.(13.) Konstruktion
10.(6.) System Engineering

Bei den meistnachgefragten Qualifikationen im vierten Quartal liegen, wie bereits bei der letzten Erhebung, SAP-Beratung und Java-Entwicklung auf eins und zwei. Dahinter hat sich Embedded Software-Entwicklung platziert, die zuvor auf Rang neun lag.
Nach oben ging es ebenfalls für Bauleitung, Requirements Engineering und Konstruktion, die sich damit wieder im Ranking platzieren konnte.
Weniger nachgefragt als im vierten Quartal wurden hingegen SPS-Programmierung, C#-Programmierung und System Engineering.

Die meisten Anfragen im Betrachtungszeitraum kamen aus der Automobilindustrie, gefolgt vom Maschinen- und Anlagenbau, zudem gab es einen starken Anstieg der Nachfragen aus der Energieversorgungsbranche, vor allem in den Bereichen Bau- und Projektleitung.

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Über SOLCOM:
Wenn es um die Besetzung von Engineering und IT-Projekten mit externen Spezialisten geht, ist SOLCOM eine der besten Adressen. Als Pionier dieses Modells hat sich der Projektdienstleister, mit bundesweit sieben Standorten, seit 1994 darauf spezialisiert, hochqualifizierte Freiberufler in allen Branchen und Technologien einzusetzen.
Mit einem Umsatz von 117,4 Mio. Euro in 2018 und einem kontinuierlich überdurchschnittlichen Wachstum gehört SOLCOM zu den dynamischsten Unternehmen der Branche.
Geschäftsführer von SOLCOM sind Dr. Martin Schäfer und Oliver Koch, Sitz des Unternehmens ist Reutlingen.

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Wirkungsweise von Zöllen im partiellen Gleichgewicht

Im Modell des partiellen Gleichgewichts werden Preise und Mengen durch Angebot und Nachfrage bestimmt. – Valentin Markus Schulte, Volkswirt, Berlin.

Wirkungsweise von Zöllen im partiellen Gleichgewicht

Was sind Zölle?
Zölle sind Abgaben, welche beim grenzüberschreitenden Warenhandel vom Staat erhoben werden und an diesen zu zahlen sind. Hierbei wird zwischen Einfuhrzöllen (fällig bei der Einfuhr von Waren in eine Volkswirtschaft) oder Ausfuhrzöllen (fällig bei der Ausfuhr von Waren aus einer Volkswirtschaft). Auch Durchfuhrzölle werden angewandt. Regierungen setzen Zölle aus unterschiedlichen Gründen ein. Ein Grund ist die Erzielung von zusätzlichen Einnahmen mittels Zölle, die Fiskalzölle genannt werden. Ein weiterer Grund für die Einführung eines Zolls ist den heimischen Markt vor ausländischen Produkten zu schützen. Diese sogenannten Schutzzölle werden in letzter Zeit beispielsweise von U.S. Präsident Donald Trump eingesetzt.

Spezifische Zölle, Wertzölle oder gemischte Wertzölle

1. Spezifische Zölle: Zollbetrag pro gehandelte Einheit unabhängig vom Wert der gehandelten Güter. Zum Beispiel wird für jedes importierte Auto ein Betrag von 500EUR als Zoll entrichtet.

2. Wertzölle: Die in der heutigen Zeit geläufigste Zoll Art. Hier wird der Zollbetrag anteilig auf den Güterwert erhoben. Zum Beispiel wird für jedes importierte Auto 10% des Wertes als Zoll erhoben.

3. Gemischte Wertzölle: Kombination aus Wertzoll und spezifischem Zoll.

Der Einfuhr- beziehungsweise Importzoll ist heutzutage am Relevantesten.
Dieser Zoll wird vor allem als protektionistische Maßnahme eingesetzt, um die inländische Industrie vor ausländischer Konkurrenz zu schützen.

Wirkungsweise eines Importzolls im Modell des partiellen Gleichgewichts:
Ohne einen Importzoll würde der inländische Preis dem Weltmarktpreis entsprechen. Durch den Importzoll steigt der Preis, welchen ausländische Akteure im Inland anbieten können auf den Weltmarktpreis plus Zollbetrag an. Die inländischen Anbieter haben nun gegenüber den ausländischen Anbietern einen Preisvorteil. Die inländischen Anbieter werden, jedoch ihren Preis wieder soweit anheben, dass er mit dem der ausländischen Anbieter im Gleichgewicht ist oder knapp darunter liegt. Der Preis im Inland wird steigen. Daraus folgend wird die Nachfrage nach diesem Gut im Inland sinken. Der Zoll führt im Modell zu einem Wohlfahrtsverlust.

Ein Beispiel wäre ein Importzoll auf Stahlprodukte in die USA. Vor der Zolleinführung kostet ein Stahlträger in den USA ungefähr so viel wie auf dem Rest der Welt (z.B. 10$). Nach der Einführung des Zolls in Höhe von beispielsweise 5$ kostet der importierte Stahl aus anderen Ländern 15$ und aus US-Produktion immer noch 10$. Dieser Zustand ist nicht lange zu halten. Die US-Produzenten werden zur Gewinnmaximierung ihrer Unternehmen die Preise bis auf 14,99$ erhöhen und bessere Geschäfte machen als vor der Einführung des Zolls. Die Stahlproduzenten freuen sich über den Zoll, die Stahlkonsumenten eher nicht.

Valentin Schulte: „Importzölle sind eine wirksame Maßnahme, um heimische Industrie vor ausländischer Konkurrenz zu schützen. Oftmals führt die Maßnahme dazu, dass die negativen Auswirkungen die positiven in der gesamten Volkswirtschaft überwiegen.“

V.i.S.d.P.:

Valentin Markus Schulte
Volkswirt (B.Sc.)

Valentin Markus Schulte ist Absolvent der Universität Potsdam mit Abschluss als Volkswirt B. Sc. im Jahr 2019. Neben seinem Masterstudium der Economics ist er Autor und Blogger. Sein besonderes Interesse gilt den internationalen Finanzmärkten. Außerdem begeistert ihn die Wettbewerbspolitik sowie die geschichtliche Entwicklung der Volkswirtschaftslehre mit ihren Theorien.

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Wettbewerbspolitik: Spielregeln für fairen Wettbewerb

Der hypothetische Ort mit Wettbewerb, Markt-Preis-Mechanismus, Rivalität Angebot und Nachfrage – Zwischenruf von Valentin Markus Schulte aus Berlin / Volkswirt

Wettbewerbspolitik: Spielregeln für fairen Wettbewerb

Valentin Markus Schulte: Spielregeln für fairen Wettbewerb

Als Markt wird aus der volkswirtschaftlichen Sicht der Ort des Warenaustauschs bezeichnet. Es handelt sich nicht um einen Marktplatz, wie zum Beispiel aus dem Mittelalter bekannt, sondern um einen hypothetischen Ort an dem der Tausch zwischen Anbietern und Nachfragern von Produkten und Dienstleistungen koordiniert wird und stattfindet.

Spielregeln, Mechanismen, Gleichgewicht

Spielregeln schaffen Fairness und Chancengleichheit. Rechtliche Grundlagen umfassen beispielsweise private Eigentumsrechte, Gewerbefreiheit und Vertragsfreiheit. Der offene Markt ist Voraussetzung, damit Unternehmen ein- und austreten, wenn sie der Konkurrenz unterliegen beispielsweise. Nach dem Modell des Markt-Preis-Mechanismus kommt es im Schnittpunkt der Angebotskurve mit der Nachfragekurve zu einem Marktgleichgewicht. Aus dem Marktgleichgewicht resultieren Marktpreis und die Gleichgewichtsmenge. Ist der Markt in seiner Koordinationsleistung (Markt-Preis-Mechanismus) gestört liegt ein Marktversagen vor. In Folge dessen kommt es nicht zu einem gleichgewichtigen Marktaustausch.

Wettbewerb: Angebot und Nachfrage – Freiheit und Innovation – Kontrolle und Koordination – Allokation und Verteilungsfunktion

Wettbewerb bedeutet sich miteinander messen und der schnellere oder schlauste oder geschicktere gewinnt den 100-Meter-Lauf, die Fußball WM oder ist Klassenbester. Beim Wettbewerb aus volkswirtschaftlicher Sicht ist es nicht anders. Vorrausetzung für funktionierenden Wettbewerb sind zwei oder mehr Marktteilnehmer, die in Konkurrenz stehen. Unternehmen stehen in der Konkurrenz um Aufträge, Kunden, Personal. Es herrscht ein Prozess der Rivalität zwischen Nachfragern und Anbietern. Die Voraussetzung für einen funktionierenden Wettbewerb ist die Existenz von Märkten. Der Wettbewerb führt zu einer Selektion der Unternehmen in ihrer Effizienz. Aus volkswirtschaftlicher Sicht wird in verschiedene Wettbewerbsarten unterteilt. Der Wettbewerb funktioniert als Treiber für die Wirtschaft, spornt die Leistungen von Unternehmen an. „Konkurrenz belebt das Geschäft“: Bestleistungen, Qualitätssteigerungen, Produktinnovationen gehen hervor und zwingen Unternehmen zu Kosteneffizienz.

Unter dem potentiellen Wettbewerb wird Konkurrenz verstanden, welche ohne Markteintritts- und Marktaustrittsbarrieren herrschen würde. Der Substitutionswettbewerb bezieht die Unternehmen auf benachbarten Märkten (zum Beispiel Butter und Margarine) in die Konkurrenz mit ein. Ohne Wettbewerb kein Anreiz, keine Weiterentwicklung, keine technologischen Innovationen, die Wirtschaft stagniert. Ohne Wettbewerb ist für Unternehmen die Verbesserung der Arbeitsbedingungen wie die Förderung von talentierten Mitarbeitern überflüssig.

Wettbewerb: Rahmenbedingungen – Versagen

Das Versagen des Wettbewerbs passiert, genauso wie das Versagen des Marktes. Von Wettbewerbsversagen wird gesprochen, wenn der Wettbewerb nicht durch Selektion der Unternehmen das Marktergebnis verbessert.

Formen des Wettbewerbsversagens sind zum Beispiel: Natürliche Monopole oder ruinöse Konkurrenz.

Ein natürliches Monopol entsteht, wenn ein Unternehmen die nachgefragte Gütermenge alleine am kostengünstigsten bereitstellt. Dies ist bei Netzindustrien wie beispielsweise der Wasserversorgung zu beobachten.

Bei ruinöser Konkurrenz werden durch Überkapazitäten oder Preisverfall Konkurrenten aus dem Markt gedrängt, die für einen funktionierenden Wettbewerb von Nöten wären.

Damit Wettbewerb herrscht sind neben der Existenz von Märkten weitere Voraussetzungen erforderlich. Der Markt reguliert sich in einer idealen Welt über den Wettbewerb selbstständig. Das ist ein Wunschdenken, die Realität ist eine andere. Politik und Justiz setzen Rahmenbedingen zum Schutz des Wettbewerbs. Auf juristischer Seite gibt es Garantie von Eigentums-, Handlungs- und Verfügungsrechten. Auf ökonomischer Seite ist ein ordnungspolitischer Rahmen nötig. Der Schutz vor beispielsweise Kartellen und Monopolen wird durch die Rahmenbedingungen gewährleistet.

Die gesunde Volkswirtschaft

1. Ein funktionierender Wettbewerb erfüllt viele Funktionen für die gesunde Volkswirtschaft:

2. Der Wettbewerb erfüllt eine gesellschaftspolitische Funktion in dem er vor übermäßiger und ungerechtfertigter Macht einzelner Personen oder Unternehmen schützt.

3. Ein funktionierender Wettbewerb hat eine ökonomische Funktion. Schutz entsteht durch eine Verteilungsfunktion innerhalb der Volkswirtschaft, die das Entstehen nicht leistungsgerechten Einkommens verhindert.

4. Die Allokationsfunktion, welche die Anpassung der Produktionsfaktoren Arbeit, Boden und Kapital, die sogenannte Angebotsstruktur und des Faktoreinsatzes zur Folge hat.

5. Durch die Selektierung der effizienten Unternehmen durch einen funktionierenden Wettbewerb entsteht und erfüllt sich die Fortschrittsfunktion. Unternehmen realisieren technischen Fortschritt, um weiterhin am Markt zu bestehen.

„Um den Wettbewerb aufrecht zu erhalten kam es im Laufe der Zeit zu verschiedenen Theorien und Handlungsempfehlungen an die Regierungen. Heutzutage herrscht in Europa die Theorie der Post-Chicago School vor. Diese bejaht die Existenz von Marktversagen und spricht sich gegen das extreme Vertrauen in die Selbstregulierung der Märkte des Vorgängermodells (Chicago School) aus. Als Reaktion auf die Post-Chicago School wurde die Kronzeugenregelung eingeführt, welche dem Kronzeugen in einem Kartellfall Straffreiheit gewährt“, erläutert Valentin Markus Schulte.

Fazit: Ein funktionierender Wettbewerb ist wichtig für eine gesunde Volkswirtschaft.

Unterschiedliche Theorien und Handlungsempfehlungen stehen miteinander in Konkurrenz. Von der Theorie der unsichtbaren Hand des Marktes bis hin zur Handlungsempfehlung, dass der Staat mit allen seinen zur Verfügung stehenden Mitteln stark in den Markt eingreifen soll. Die Meinungen der Ökonomen gehen auseinander.

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Trends für Mietwagen in Deutschland: Starker Buchungszuwachs bei großen Fahrzeugklassen

(Mynewsdesk) Köln, 03. Mai 2017

* PKW pro Haushalt nehmen vor allem in deutschen Großstädten ab.
* Nachfrage nach Kombi- und Van-Fahrzeugklassen bei deutschen Autovermietungen ist laut Analyse von billiger-mietwagen.de stark gestiegen.

In deutschen Ballungszentren wie Berlin, Hamburg, München oder Köln nimmt die Anzahl der Autos pro Haushalt immer weiter ab. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Leihfahrzeugen bei Autovermietungen und Carsharing-Anbietern. „Aktuell haben wir in Deutschland ein starkes Buchungswachstum bei den größeren Fahrzeugklassen“, erklärt Frieder Bechtel von billiger-mietwagen.de. So seien die Buchungszahlen im 1. Quartal 2017 um ca. 25% in der Kompakt-Kombi-Klasse (z.B. Ford Focus Kombi) im Vergleich zu 2016 gestiegen, bei Mittelklasse-Kombis (z.B. Ford Mondeo Kombi) sogar um 40%.

Noch deutlicher zeigt sich der Trend bei den Vans: In der kleineren Van-Fahrzeugklasse (z.B. VW Touran o.ä.) stiegen die Buchungen um 60%, bei 9-Sitzer-Vans um ganze 130%. Im Vergleich der Sommermonate 2015 und 2016 zeigte sich bereits ein ähnliches Bild. „Wir erwarten für den Sommer 2017 ein weiteres Wachstum der Buchungen bei weitgehend stabilen Preisen. Bei den Kombi-Fahrzeugklassen haben wir im Vorjahr sogar einen Preisrückgang um 10% festgestellt, und das trotz steigender Nachfrage. Grund hierfür ist der starke Wettbewerb“, so Frieder Bechtel. Bei den Vans hingegen gab es einen leichten Anstieg der Preise um 2,5%. Empfehlenswert sei besonders bei den 7- und 9-Sitzer-Vans eine frühzeitige Buchung, da diese Fahrzeugklasse laut Experten am schnellsten ausgebucht sei.

Aktuelle Preisbeispiele für häufig gebuchte Fahrzeugklassen mit umfassender Versicherungsleistung, freien Kilometern und vorteilhafter Tankregelung (voll/voll) für die Hauptsaison 2017:

Mietwagen ab Hamburg, Preise für 3 Wochen im Reisezeitraum vom 05.-26.08.17:
* Ford Focus Kombi o.ä. ab 562,99 Euro
* Ford C-Max Van o.ä. ab 590 Euro

Mietwagen ab München, Preise für 10 Tage im Reisezeitraum vom 05.-15.08.17:
* Ford Focus Kombi o.ä. ab 318,78 Euro
* Ford C-Max Van o.ä. ab 321 Euro

Laut Reiseanalyse der Zeitschrift fvw nutzen 47% der Bundesbürger am liebsten das Auto für die Anreise in den Urlaub, vor dem Flugzeug mit 39%. „Wir stellen auch bei uns fest, dass Mietwagen-Urlaube mit Anreise ab Deutschland immer beliebter werden“, bestätigt Frieder Bechtel den Trend. Das betreffe vor allem die nahegelegenen Urlaubsziele wie Italien, Frankreich oder Skandinavien. Beispiele für beliebte Rundreisen nach Italien bzw. Skandinavien finden Interessierte in der Reisewelt von billiger-mietwagen.de unter
https://www.billiger-mietwagen.de/reisewelt/italien/reiserouten-it/italien-rundreise.html sowie
https://www.billiger-mietwagen.de/reisewelt/roadtrips/rundreisen/skandinavien.html
(PM-ID: 200)

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www.billiger-mietwagen.de ist Deutschlands größter Produkt- und Preisvergleich für Mietwagen weltweit. Mit inzwischen 14 Jahren Branchenerfahrung und rund 200 Mitarbeitern an den Standorten Köln und Freiburg sorgt das Internetportal für eine transparente und kundenfreundliche Darstellung der Angebote und bietet einen kostenlosen Kundenservice per Telefon. Kürzlich wurde billiger-mietwagen.de Testsieger bei der Stiftung Warentest (Heft 5/2016) mit der Gesamtnote „sehr gut“. Bereits in den vergangenen Jahren erhielt das Vergleichsportal verschiedene Auszeichnungen, unter anderem von FOCUS-MONEY mit fünf aufeinanderfolgenden Testsiegen (2010 – 2014) als „bester Mietwagenvermittler“.

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viewneo® Signage Stick ausverkauft

Nachtrag

viewneo® Signage Stick ausverkauft

Düsseldorf – Wie bereits berichtet, ist der „viewneo Sigange Stick“ der Adversign Media GmbH wegen großer Nachfrage im eigenen Online Shop aktuell ausverkauft. Die neue Lieferung des Bestsellers zur Umsetzung von Digital Sigange Projekten ist und war bereits unterwegs. Nach Angaben der Adversign Media GmbH wird der viewneo Signage Stick voraussichtlich Anfang März wieder im Online Shop verfügbar sein. Bis dahin werde es laut Geschäftsführer Albert Roelen ein Alternativangebot eines anderen Digital Signage Players zum Sonderpreis geben. „Unsere Kunden sollen nicht zurückstecken müssen. Wir können unseren eigenen Signage Stick aktuell nicht liefern, deswegen möchten wir so lange eine besondere Alternative anbieten“, so Roelen.
Aktuell bietet der viewneo Shop den Digital Signage Player MEP110 von AOPEN zum Sonderpreis von 299,- Euro inklusive viewneo professional Lizenz an.

Die Digital Signage Lösung viewneo ist eine cloud basierte Softwarelösung aus dem Hause Adversign, um Monitore als Werbe- oder Informations-Displays zu betreiben. Die Software lässt sich mit verschiedenen auf dem freien Markt befindlichen Digital Signage Mediaplayer betreiben. Darüber hinaus hat das Unternehmen einen eigenen „viewneo-Stick“ entwickelt, der in die HDMI-Buchse eines Monitors gesteckt und per Internet gesteuert wird.

Die Adversign Media GmbH ist Digital Signage Soft- und Hardwarehersteller und Spezialist für Digital Signage Content und betreut Kunden aus über 35 Ländern weltweit. viewneo® ist die cloud-basierte Digital Signage Lösung und contboxx.com ein Screen-Content Portal von Adversign.

Kontakt
Adversign Media GmbH
Tim Strähle
Immermannstr. 12
40210 Düsseldorf
0211 355814-17
kontakt@adversign-media.de
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Digital Signage Stick ausverkauft

Digital Signage Stick ausverkauft

Ist das nun eine gute oder eine schlechte Nachricht? Aus Käufersicht auf jeden Fall keine gute. Die Adversign Media GmbH aus Düsseldorf freut sich natürlich zugleich über eine unerwartet starke Nachfrage nach dem eigenen Produkt. Der beliebteste Artikel des eigenen Online Shops, der „viewneo Signage Stick“ ist für Wochen ausverkauft. Auch für Adversign ist diese verpasste Chance nicht die beste Nachricht des Tages. „Vor allem, weil wir nun verärgerte Kunden haben, die auf eine Lieferung der Sticks bis Mitte/Ende Januar warten müssen“, erklärt Albert Roelen, Geschäftsführer bei dem Düsseldorfer Unternehmen.

Die Digital Signage Lösung viewneo ist eine cloud basierte Softwarelösung aus dem Hause Adversign, um Monitore als Werbe- oder Informations-Displays zu betreiben. Die Software lässt sich mit verschiedenen auf dem freien Markt befindlichen Digital Signage Mediaplayer betreiben. Darüber hinaus hat das Unternehmen einen eigenen „viewneo-Stick“ entwickelt, der in die HDMI-Buchse eines Monitors gesteckt und per Internet gesteuert wird. Die Nachfrage nach dem HDMI-Stick im europäischen Raum ist vor allem durch das Partnernetzwerk so sprunghaft angestiegen, dass das Unternehmen mittlerweile den Verkauf über den eigenen Online Shop bis Mitte Januar eingestellt hat. Nur für den US-Markt seien noch Restbestände vorhanden, erklärt Roelen und fährt fort: „Wir bedauern dies sehr. Wir arbeiten fieberhaft daran, die neuen Lieferungen zu beschleunigen und werden unser eigenes Lager in Zukunft vergrößern, um derartige Engpässe möglichst zu vermeiden. Allen Kunden, die noch in diesem Jahr ihr Projekt umsetzen möchten, werden wir in den nächsten Tagen ein besonderes Angebot über alternative Digital Signage Player unterbreiten oder an Partner verweisen, die noch über Lagerbestände verfügen.“

Ein besonderes Angebot für einen alternativen Digital Signage Player von AOPEN soll es innerhalb der nächsten Tage geben.

Die Adversign Media GmbH ist Digital Signage Soft- und Hardwarehersteller und Spezialist für Digital Signage Content und betreut Kunden aus über 35 Ländern weltweit. viewneo@ ist die cloud-basierte Digital Signage Lösung und contboxx.com ein Screen-Content Portal von Adversign.

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