Schlagwort: Mitbestimmung

Lesung: Die Vision einer gemeinwohlorientierten Zukunft

Die Sparda-Bank München eG lädt am 19. September zur Lesung ihres ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Günter Grzega. Mit seinen Co-Autoren stellt er das Buch „Die Vorstufe zum Paradies“ und seine Vision eines nachhaltigen Wirtschaftsmodells vor.

Die Sparda-Bank München eG lädt am 19. September zur Lesung ihres ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Günter Grzega. Mit seinen Co-Autoren stellt er das gemeinsame Buch „Die Vorstufe zum Paradies“ und seine Vision eines nachhaltigen Wirtschaftsmodells vor. In der anschließenden Diskussionsrunde stellen sich die drei Autoren den Fragen des Journalisten Achim Bogdahn.

München – Die Idee eines Wirtschaftssystems, das stets die Frage nach dem Gemeinwohl, dem Nutzen für die Umwelt und dem Mehrwert für die Menschheit stellt, scheint in Zeiten des Turbokapitalismus utopisch. Günter Grzega aber hat eine Vision. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank München eG und die beiden Co-Autoren, Kinderpsychiater Gunther Moll und Journalistin Sarah Benecke, möchten mit ihrem Buch „Die Vorstufe zum Paradies für uns alle“ aufzeigen, dass eben dieses Wirtschaftsmodell kein Wunschdenken bleiben muss. Stattdessen plädieren sie für den Ansatz der Gemeinwohl-Ökonomie – ein Modell, das unternehmerischen Erfolg an seinem Beitrag zum Wohl der Gesellschaft misst.

Die Lesung findet am Donnerstag, den 19. September 2019 um 18 Uhr im Salesianum München (St.-Wolfgangs-Platz 11, 81669 München) statt. Der Eintritt ist frei.

Günter Grzega als Pionier im Bankensektor
Der „Botschafter der Gemeinwohl-Ökonomie“ ist davon überzeugt, dass seine Vision einer dem Gemeinwohl dienenden Wirtschaftsordnung Wirklichkeit werden kann. In seiner Zeit als Bankvorstand hat Grzega den Weg dafür bereitet, dass die Sparda-Bank München Pionierunternehmen der Gemeinwohl-Ökonomie wurde – als erste und bisher einzige Bank in Deutschland. Seine Überzeugungen hat er im vergangenen Jahr gemeinsam mit Gunther Moll und Sarah Benecke in „Die Vorstufe zum Paradies für uns alle“ zusammengetragen.

Im Anschluss an die Lesung wird Achim Bogdahn, Journalist beim Bayerischen Rundfunk, gemeinsam mit den Autoren unter anderem der Frage nachgehen, wie die Gemeinwohl-Ökonomie in unser aller Leben implementiert werden kann. Ein Abend auf der Suche nach Antworten: Ist die Vorstufe zum Paradies überhaupt für alle möglich? Und wie würde unsere Zukunft aussehen, wenn sich das Konzept der Gemeinwohl-Ökonomie durchsetzt?

Günter Grzega, Gunther Moll und Sarah Benecke:
Lesung aus „Die Vorstufe zum Paradies für uns alle. Warum wir sie erreichen können – und wie sie finanzierbar wäre“

Termin: Donnerstag, 19. September 2019
Beginn: 18 Uhr
Ort: Salesianum München, St.-Wolfgangs-Platz 11, 81669 München
Eintritt: frei
Infos und Anmeldung: www.sparda360.de/veranstaltungen

Daten und Fakten zur Sparda-Bank München eG
(30.6.2019)

Die Sparda-Bank München eG, 1930 gegründet, ist die größte Genossenschaftsbank in Bayern mit über 310.000 Mitgliedern und 45 Geschäftsstellen in Oberbayern.

Als einzige Bank in Deutschland engagiert sich die Sparda-Bank München für die Gemeinwohl-Ökonomie, die für ein wertebasiertes Wirtschaften plädiert und das Handeln des Unternehmens zum Wohl der Gesellschaft in der Gemeinwohl-Bilanz misst. Weitere Informationen unter www.zum-wohl-aller.de

Die Sparda-Bank München wurde für ihre Mitarbeiterförderung und für ihr betriebliches Gesundheitsmanagement bereits mehrfach ausgezeichnet. Die Bank ist einer von Bayerns besten Arbeitgebern von Great Place to Work.

Über die NaturTalent Stiftung gemeinnützige GmbH und die NaturTalent Beratung GmbH unterstützt, entwickelt und begleitet die Sparda-Bank München Projekte, die die Einzigartigkeit von Menschen sichtbar machen und ihnen Zugang zu ihrem Naturtalent ermöglichen. Nur wenn Menschen ihr gesamtes Potenzial entfalten werden sie in der Lage sein, ihr Leben und dadurch die gemeinsame Zukunft von uns allen als Gesellschaft erfolgreich zu gestalten.

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Sparda-Bank München eG veröffentlicht vierte Gemeinwohl-Bilanz

Die größte Genossenschaftsbank Bayerns beleuchtet in der Gemeinwohl-Bilanz ihren Beitrag für die Gesellschaft. Bewertungsfaktoren sind die Leistungen eines Unternehmens für Werte wie ökologische Nachhaltigkeit und Solidarität.

München – In diesen Tagen hat die Sparda-Bank München eG ihre mittlerweile vierte Gemeinwohl-Bilanz für die Jahre 2015 bis 2017 veröffentlicht. Als erste und bislang einzige Bank in Deutschland ist sie seit vielen Jahren Pionierunternehmen der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ). Die Gemeinwohl-Bilanz misst das Engagement eines Unternehmens für zentrale Werte wie Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, demokratische Mitbestimmung und Transparenz. Helmut Lind, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München, betont: „Wir wollen mit der Gemeinwohl-Ökonomie Impulse für eine verantwortungsvolle Art des Wirtschaftens und Lebens im Sinne der Menschen und der Umwelt setzen und beweisen, dass der Dreiklang zwischen Ökologie, Ökonomie und Sozialem gelingen kann. Hier sind wir auf einem sehr guten Weg.“

Vorbildfunktion und stetige Weiterentwicklung
Die Bilanz wird zunächst als Selbsteinschätzung in einem ausführlichen Gemeinwohl-Bericht erstellt. Anschließend prüfen und bewerten externe Auditoren die darin enthaltenen Angaben. Im dazugehörigen Testat fließen die Ergebnisse dann zusammen und werden in Form einer Bilanzsumme offengelegt. Dadurch wird der Beitrag von Unternehmen zum Gemeinwohl direkt vergleichbar. Die Bilanzsumme addierte sich bei der vierten Gemeinwohl-Bilanz auf 602 Punkte, was einer Steigerung um 43 Punkte im Vergleich zur Gemeinwohl-Bilanz 2013/2014 entspricht. Die externen Auditoren hoben hervor, dass die Sparda-Bank München sich trotz ihres bereits sehr hohen Gemeinwohl-Niveaus konsequent und in allen Feldern weiterentwickelt und damit auch innerhalb der Gemeinwohl-Ökonomie eine Vorbildfunktion einnimmt.

Umfangreiches soziales und ökologisches Engagement
Getragen wird die konsequente Gemeinwohl-Orientierung der Sparda-Bank München nicht nur durch ihre nachhaltige und auf Achtsamkeit ausgerichtete Unternehmensphilosophie. Auch mit zahlreichen Maßnahmen – sowohl innerhalb der Bank als auch in Form von Förderprojekten – untermauert die Genossenschaftsbank ihre Rolle als Pionier in der Bankenbranche. So hat sie bereits 2012 die „Prinzipien für verantwortliches Investieren“ der Vereinten Nationen unterzeichnet und veröffentlicht ihre Eigenanlagen transparent auf der Homepage. Intern verfolgt sie eine stärkenorientierte Personalentwicklungsstrategie, die sich auf die positiven Eigenschaften der Angestellten konzentriert. Für ihre familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik beim Audit „berufundfamilie“ wird die Sparda-Bank München jährlich zertifiziert. Auch im Bereich Umwelt- und Klimaschutz übernimmt die Bank Verantwortung: Für jedes neue Mitglied wird beispielsweise ein Baum in Oberbayern gepflanzt. Zudem veröffentlicht das Unternehmen jährlich eine CO2-Bilanz. Und im Rahmen des gesellschaftlichen Engagements wurden im Zeitraum 2015 bis 2017 rund 8,6 Millionen Euro (davon rund 8,0 Millionen Euro aus dem Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank München e. V.) als Beitrag zum Gemeinwesen vergeben. Helmut Lind: „Wir engagieren uns mit Leidenschaft und aus Überzeugung für die Idee der Gemeinwohl-Ökonomie, um diesen wichtigen Beitrag für den notwendigen sozio-ökonomischen Wandel voranzubringen.“

Das Konzept der Gemeinwohl-Ökonomie wurde vom österreichischen Autor Christian Felber als Vision eines alternativen Wirtschaftssystems entwickelt. Ziel ist eine Wirtschaftsform, die das Wohl der gesamten Gesellschaft in den Mittelpunkt rückt.

Mehr Informationen zur Gemeinwohl-Bilanz der Sparda-Bank München eG:
https://www.zum-wohl-aller.de/bilanz.html

Daten und Fakten zur Sparda-Bank München eG
(31.12.2018)

Die Sparda-Bank München eG, 1930 gegründet, ist die größte Genossenschaftsbank in Bayern mit über 307.000 Mitgliedern und 45 Geschäftsstellen in Oberbayern.

Als einzige Bank in Deutschland engagiert sich die Sparda-Bank München für die Gemeinwohl-Ökonomie, die für ein wertebasiertes Wirtschaften plädiert und das Handeln des Unternehmens zum Wohl der Gesellschaft in der Gemeinwohl-Bilanz misst. Weitere Informationen unter www.zum-wohl-aller.de

Die Sparda-Bank München wurde für ihre Mitarbeiterförderung und für ihr betriebliches Gesundheitsmanagement bereits mehrfach ausgezeichnet. Die Bank ist einer von Bayerns besten Arbeitgebern von Great Place to Work.

Über die NaturTalent Stiftung gemeinnützige GmbH und die NaturTalent Beratung GmbH unterstützt, entwickelt und begleitet die Sparda-Bank München Projekte, die die Einzigartigkeit von Menschen sichtbar machen und ihnen Zugang zu ihrem Naturtalent ermöglichen.
Nur wenn Menschen ihr gesamtes Potenzial entfalten werden sie in der Lage sein, ihr Leben und dadurch die gemeinsame Zukunft von uns allen als Gesellschaft erfolgreich zu gestalten.

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Führungskräfte Chemie wählen neuen Vorstand

Beim Führungskräfteverband Chemie VAA hat es einen Wechsel an der Spitze gegeben: Neuer Vorsitzender ist BASF-Manager Rainer Nachtrab.

Führungskräfte Chemie wählen neuen Vorstand

(Mynewsdesk) Im Fokus der künftigen Verbandspolitik wird die Stärkung der Mitbestimmungsaktivitäten des VAA stehen. „Mitbestimmung bietet Gestaltungsmöglichkeit durch Interessenausgleich“, so Rainer Nachtrab in seiner Antrittsrede auf der Delegiertentagung des VAA am 13. Mai 2017 in Seeheim. „Mitbestimmung sorgt auch für Führungskräfte für eine höhere Identifikation mit ihren Unternehmen.“ Deswegen sei es wichtig, dass der VAA sein Engagement innerhalb der Mitbestimmung in Deutschland und in Europa intensiviert.

Nachtrab ist Director Engineering bei der BASF SE und Vorsitzender des Sprecherausschusses der BASF SE sowie des BASF-Konzernsprecherausschusses. In seinem neuen Amt folgt der Diplom-Ingenieur auf Dr. Thomas Fischer von der Covestro AG, der den Vorsitz seit 2002 innehatte. „Der Verband hat Thomas Fischer viel zu verdanken“, betont Rainer Nachtrab. „Thomas Fischer hat den Verband als Vorsitzender auch in politisch schwierigen Zeiten erfolgreich gesteuert und vorgelebt, wie wichtig ehrenamtliches Engagement ist.“

In der chemisch-pharmazeutischen Industrie vertritt der VAA die Interessen der außertariflichen und leitenden Angestellten. „Führungskräfte wissen genau, dass die Mitbestimmung eine stabile Basis für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen schafft“, betont der VAA-Vorsitzende Nachtrab. „Wir wissen auch um den Wert der Mitbestimmung bei der Stärkung der Corporate Governance.“ Die Mitglieder des VAA setzen sich in verantwortungsvollen Positionen für die langfristige Zukunfts- und Beschäftigungssicherung in ihren Unternehmen ein. „Sie tragen damit zum Aufbau einer guten Unternehmenskultur bei.“

Alle drei Jahre wird der VAA-Vorstand gewählt. Neue 2. Vorsitzende ist Dr. Daniele Bruns (Merck KGaA). Erstmals vertreten sind die neue Schatzmeisterin Ruth Kessler (Bayer AG), Dr. Christoph Gürtler (Covestro AG) und Dr. Thomas Sauer (Evonik Industries AG). Für eine weitere Amtsperiode bestätigt wurden außerdem Dr. Frédéric Donié (Roche Diagnostics GmbH) und Dr. Roland Leroux (Schott AG), zugleich Präsident der Führungskräftevereinigung ULA und des Europäischen Führungskräfteverbandes Chemie FECCIA.

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=== VAA-Vorstand 2017 (Bild) ===

Auf der Delegiertentagung des Führungskräfteverbandes Chemie VAA am 13. Mai 2017 wurden in den VAA-Vorstand gewählt (v. l.): Dr. Christoph Gürtler (Covestro), Dr. Daniele Bruns (Merck), Dr. Roland Leroux (Schott), Rainer Nachtrab (BASF), Dr. Frédéric Donié (Roche Diagnostics), Ruth Kessler (Bayer) und Dr. Thomas Sauer (Evonik). Foto: Maria Schulz VAA

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Die Führungskräfte Chemie sind zusammengeschlossen im Verband angestellter Akademiker und leitender Angestellter der chemischen Industrie (VAA). Als Berufsverband und Berufsgewerkschaft vertritt der VAA die Interessen von rund 30.000 Führungskräften aller Berufsgruppen in der chemischen Industrie und den angrenzenden Branchen. Zur firmenübergreifenden Branchenvertretung schließt der VAA Tarifverträge und führt einen intensiven Dialog mit den Sozialpartnern und weiteren Organisationen der Chemie.

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Führungskräfte Chemie: Generalanwalt des EuGH stärkt deutsche Mitbestimmung

In seinen Schlussanträgen hat der Generalanwalt am Europäischen Gerichtshof (EuGH) das deutsche Modell der Unternehmensmitbestimmung bestätigt.

(Mynewsdesk) Dass nur die im Inland beschäftigten Arbeitnehmer die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat wählen könnten, ist europarechtskonform. „Die Mitbestimmung in Deutschland wird dadurch nachhaltig gestärkt“, so VAA-Hauptgeschäftsführer Gerhard Kronisch in einer ersten Stellungnahme. „Sie hat eine große Zukunft. Das hat Generalanwalt Henrik Saugmandsgaard Øe mit seinen Schlussanträgen vor dem EuGH deutlich gemacht und damit ein klares Signal nach ganz Europa gesendet.“ Es sei davon auszugehen, dass sich der Gerichtshof den Schlussanträgen des Generalanwalts anschließen werde. Demnach verstößt das deutsche Mitbestimmungsgesetz nicht gegen das EU-Recht. „Aufsichtsräte deutscher Unternehmen mit ihrem über Jahrzehnte sorgfältig austarierten Kräfteverhältnis zwischen Anteilseignern und Arbeitnehmervertretern sind in ihrer Struktur rechtmäßig.“ Der drohende Kardinalumbau in den Aufsichtsräten wäre damit weitgehend vom Tisch.

„Tiefgreifende Veränderungen am deutschen Mitbestimmungsmodell würden letztlich zulasten der Arbeitnehmervertretungen gehen “, erläutert Kronisch den Hintergrund. Die Partizipation der Arbeitnehmer sei elementar für ihre Identifikation mit ihren Unternehmen. Vertreter aller Arbeitnehmergruppen säßen dabei gemeinsam in einem Boot. „Auch die Arbeitgeber profitieren von der Mitbestimmung“, hebt Kronisch hervor. „Mitbestimmung sorgt für eine bessere Corporate Governance und für bessere wirtschaftliche Ergebnisse.“ Nicht zuletzt dank der Mitbestimmung haben sich deutsche Unternehmen in der Finanz- und Wirtschaftskrise so robust und widerstandsfähig gezeigt, so der VAA-Hauptgeschäftsführer.

Im konkreten Fall hatte ein Aktionär des Reiseveranstalters TUI gegen die Zusammensetzung des Aufsichtsrats geklagt. Ihm zufolge dürfe das Gremium nur aus Vertretern der Anteilseigner bestehen, weil die Arbeitnehmerbank aufgrund der Nichtberücksichtigung von Arbeitnehmern im Ausland fehlerhaft zustande gekommen sei. Das zuständige Gericht hatte den Fall dem EuGH zur Prüfung vorgelegt. Nach der nun vorliegenden Meinung des Generalanwalts werden durch das deutsche Mitbestimmungsgesetz weder ausländische Mitarbeiter benachteiligt noch wird deren Freizügigkeit innerhalb der EU eingeschränkt.

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Wie wir die Demokratie doch noch retten können …

Sachbuch „Neustart mit Direkter Digitaler Demokratie“ erschienen (Solibro)

Wie wir die Demokratie doch noch retten können ...

ISBN 978-3-96079-011-2

Münster: Soeben ist bei Solibro ein Beitrag zur aktuellen wie notwendigen Diskussion erschienen: „Neustart mit Direkter Digitaler Demokratie. Wie wir die Demokratie doch noch retten können“ von Rob Kenius.
Kaum ein Land der freien westlichen Welt braucht Direkte Demokratie nötiger als Deutschland, denn fast nirgendwo ist das Volk so schwach und die Demokratie durch den herrschenden Parteienstaat so weit ausgehöhlt. In über 60 Jahren haben Parteien ihre Macht und materielle Habgier von oben nach unten auf alle öffentlichen Bereiche ausgedehnt: Regierung, Fraktionen, Parlament, Verwaltung, staatliche Medien und sogar auf das Bundesverfassungsgericht.

Die Zeit des Größenwahns muss beendet werden. Hochtrabende Programme, leere Versprechungen, Ablenkungsmanöver und Selbstdarstellung der Politiker, all das gehört auf den Müllhaufen der Geschichte.

Doch dieses engagierte und verständliche Sachbuch kritisiert nicht nur den Zustand des Systems, es zeigt auch einen Weg in die Zukunft: mittels transparenter Onlineabstimmungen. Denn die einzige reale Möglichkeit, Demokratie wiederherzustellen, ist ein Neustart in eine zeitgemäße Direkte Demokratie mit Mitteln digitaler Technik und unbestechlicher interaktiver Kommunikation im Internet.
Ausgangspunkt ist die Schweiz, wo das Volk wirklich regiert. Es geht nicht um gönnerhafte Volksabstimmungen; es geht um die Macht in der Hand des Volkes und um Abstimmungen zu Sachfragen: zu Geld, EU, Umverteilung, Steuern, Afghanistan. Ja, es geht auch um Krieg und Frieden!

„Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“ Victor Hugo

BIBLIOGRAPHISCHE DATEN:
Rob Kenius: Neustart mit Direkter Digitaler Demokratie. Wie wir die Demokratie doch noch retten können
Münster: Solibro Verlag 2017 [Reihe: Klarschiff Bd. 10] ISBN 978-3-96079-011-2
BR; 20,5 hoch x 13,0 cm breit; 208 Seiten; Originalausgabe
Preis: 16,80 Euro (D) 17,30 (A), 21,80 (CH)
E-Book: ISBN 978-3-96079-012-9 (epub) 14,99 Euro

Der Solibro Verlag ist ein Publikumsverlag, der aufklärerischen und zugleich unterhaltsamen Lesestoff anbietet, der es leicht macht, die mediale Konkurrenz öfter mal zu ignorieren. Etablierte Autoren wie die Journalisten Helge Timmerberg und Bernd Zeller oder die Schauspielerin Yvonne de Bark sorgen mit Ihren Titeln für gleichsam subversive wie kurzweilige Leseerfahrungen. Aber auch neue Autoren Frank Jöricke oder Hans Hermann Sprado sowie regionale Titel tragen zum abwechslungsreichen Verlagsprogramm bei (populäres Sachbuch, Belletristik, Reiseliteratur, Humor, Regionalia).

Kontakt
Solibro Verlag
Wolfgang Neumann
Jüdefelderstr. 31
48143 Münster
0251-48449182
presse@solibro.de
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Der Betriebsrat setzt sich auch für berufstätige Mütter ein

Der Betriebsrat setzt sich auch für berufstätige Mütter ein

txn-a. (Bildquelle: @kasto/Fotolia/randstad)

txn-a. Beruf und Familie in Einklang zu bringen, ist vor allem für berufstätige Mütter eine mitunter anstrengende Aufgabe mit vielen großen und kleinen täglichen Hürden. Eine der wichtigsten Rahmenbedingungen sind flexible Arbeitsplatzmodelle. Allerdings gibt es hier trotz des offensichtlichen Fachkräftemangels immer noch Defizite bei vielen Unternehmen. Was viele nicht wissen: oft ist dann der Betriebsrat der geeignete Ansprechpartner.

Das gilt auch für Mütter, die über einen Personaldienstleister den Weg zurück ins Berufsleben suchen – denn im Unternehmen eingesetzte Zeitarbeitnehmer haben natürlich auch Mitbestimmungsrechte. Sie können, wenn sie länger als drei Monate bei einem Arbeitgeber überlassen sind, an den Wahlen zum Betriebsrat in diesem Betrieb teilnehmen. Parallel dazu ist es ihnen möglich, Mitglied im Betriebsrat des Zeitarbeitsunternehmens zu sein. Allerdings sind Betriebsräte in diesem Bereich noch eine Seltenheit. Es gibt jedoch eine positive Ausnahme: „Als erstes Unternehmen in der Zeitarbeitsbranche setzen wir bei Randstad seit den 1970er Jahren auf flächendeckende Betriebsratsstrukturen. Darüber hinaus arbeiten wir seit vielen Jahren auch eng mit den regionalen Betriebsräten in den Kundenbetrieben zusammen, um auf die Interessen und Belange aller Beschäftigten besser eingehen zu können“, so Hans Christian Bauer, Director Social Affairs & Randstad Akademie beim Personaldienstleister Randstad Deutschland. Das Unter-nehmen ist seither der einzige Personaldienstleister, der die Interessen der Belegschaft mit Hilfe von bundesweit agierenden Betriebsräten vertritt. Gerade für Frauen nach der Elternzeit ist eine gut organisierte betriebliche Mitarbeitervertretung besonders wichtig, denn Betriebsräte sind Ansprechpartner für alle Arbeitnehmer, also auch für Mütter nach der Elternzeit wenn es um Belange wie flexible Arbeitszeiten, Urlaubstage und Unterstützung bei der Kinderbetreuung geht. Und nur wenn diese Voraussetzungen gegeben sind, ist ein gelungener Wiedereinstieg ins Berufsleben gesichert.

[Bildunterschrift]
txn-a. Mitarbeiter von Zeitarbeitsunternehmen können sich nicht nur im Betriebsrat des Unternehmens engagieren, für das sie eingesetzt sind, sondern auch in der Arbeitnehmervertretung des Zeitarbeitsunternehmens aktiv sein. Insbesondere für Frauen nach der Elternzeit ist das eine wichtige Anlaufstelle, wenn es um ihre Belange geht.

Randstad – Die Nummer 1 in Deutschland.
Mit durchschnittlich rund 57.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in etwa 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.

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INTERGEO 2016: Ein Werkzeug für die Demokratie in der intelligenten Stadt

INTERGEO 2016: Ein Werkzeug für die Demokratie in der intelligenten Stadt

smarticipate: Software-Plattform zur Bürgerbeteiligung auf Basis interaktiver 3D-Stadtmodelle. (Bildquelle: Fraunhofer IGD)

Demokratie lebt von der Beteiligung der Bürger. Gerade bei Entscheidungen in der Stadt gilt es die Menschen mitzunehmen. Im vom Fraunhofer IGD koordinierten Projekt smarticipate entsteht eine Software-Plattform, die hilft, Bürger bei der Gestaltung ihres Lebensumfeldes einzubeziehen.

Es ist ausgesprochen schwer, Bürger davon zu überzeugen, dass eine Maßnahme in ihrer Stadt notwendig war, wenn man sie erst mit dem Ergebnis konfrontiert. Zudem können Behörden noch so gründlich arbeiten, auch ihnen bleibt bisweilen ein wichtiges Detail bei der Entscheidungsfindung verborgen. Die Offenlegung von kommunalen Planungsvorhaben hat daher eine gute Tradition. „In die umfangreichen Planungsunterlagen, zum Beispiel bei der Gestaltung eines neuen Stadtteils, können sich jedoch häufig nur Experten sinnvoll einarbeiten“, erklärt Dr. Joachim Rix vom Fraunhofer IGD. „Das ist natürlich sehr unbefriedigend für die vielen Bürger, welche von der Maßnahme betroffen sind.“ Rix und seine Forscherkollegen wollen diesen Umstand im Rahmen des EU-Forschungsprojekts smarticipate ändern.

In smarticipate entwickeln die 10 Partner aus 6 europäischen Ländern unter Federführung des Fraunhofer IGD eine ganzheitliche Software-Plattform zur Bürgerbeteiligung. Die Basis dieser Lösung bilden interaktive 3D-Stadtmodelle. Dort werden die Planungsvorhaben bildhaft und damit leicht verständlich angeboten. Das Ganze funktioniert auch online, so dass alle Interessierten bequem von zu Hause aus Vorschläge in den Planungsprozess einbringen können. „Dabei liefern die Lösungen gleich Informationen, warum einige Planungsvarianten nicht möglich sind“, erklärt Rix. „Wenn zum Beispiel der Untergrund einen Brückenbau an der vorgeschlagenen Stelle ausschließt, kann dies dem Anwender angezeigt werden.“

smarticipate – Hamburg, Rom, London

Hamburg plant in einer Testphase von smarticipate, die Bürger dabei einzubinden, Standorte für neue Bäume im Stadtgebiet zu finden. Dabei können Erlen, Ulmen oder Eichen in einer 3D-Landschaft positioniert werden. Rom will gemeinsam mit seinen Bürgern passende Orte für Urban-Gardening-Projekte finden sowie über die Neunutzung leerstehender Gebäude entscheiden. Die Londoner Bezirke Kensington und Chelsea geben die Plattform in die Hand von Bürgerinitiativen, welche darüber ihre Wünsche und Ideen entwickeln können. Die Stadt liefert dabei die Daten, die Bürgerinitiativen stellen wiederum mit der Plattform ihre benötigten Anwendungen zusammen.

smarticipate nutzt Teile der Visual-Computing-Plattformstrategie des Fraunhofer IGD und wird vom 11. bis 13. Oktober auf der diesjährigen INTERGEO in Hamburg in Halle A4 Stand E4.031 vorgestellt.

Im Rahmen des INTERGEO-Kongresses gibt es am Mittwoch, den 12.10.2016 um 16 Uhr eine Vortragssession zu smarticipate.

Weiterführende Informationen:

INTERGEO Report: http://neu.studio-b60.de/INTERGEOreport_2016/index.html#/46

INTERGEO TV „Opinion Leader Talk“ mit Dr. Joachim Rix: http://www.intergeo-tv.com/2016/09/08/dr-joachim-rix-competence-center-spatial-information-management-fraunhofer-igd

Das Fraunhofer IGD ist die international führende Einrichtung für angewandte Forschung im Visual Computing. Visual Computing ist bild- und modellbasierte Informatik. Vereinfacht gesagt, beschreibt es die Fähigkeit, Informationen in Bilder zu verwandeln (Computergraphik) und aus Bildern Informationen zu gewinnen (Computer Vision). Die Anwendungsmöglichkeiten hieraus sind vielfältig und werden unter anderem bei der Mensch-Maschine-Interaktionen, der interaktiven Simulation und der Modellbildung eingesetzt.

Unsere Forscher an den Standorten in Darmstadt, Rostock, Graz und Singapur entwickeln neue technische Lösungen und Prototypen bis hin zur Produktreife. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern entstehen dabei Anwendungslösungen, die direkt auf die Wünsche des Kunden zugeschnitten sind.

Unsere Ansätze erleichtern die Arbeit mit Computern und werden effizient in der Industrie, im Alltagsleben und im Gesundheitswesen eingesetzt. Schwerpunkte unserer Forschung sind die Unterstützung des Menschen in der Industrie 4.0, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien für die „Smart City“ und die Nutzung von digitalen Lösungen im Bereich der „personalisierten Medizin“.

Durch angewandte Forschung unterstützen wir die strategische Entwicklung von Industrie und Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sowie Dienstleistungszentren können davon profitieren und mit Hilfe unserer Spitzentechnologien am Markt erfolgreich sein.

Kontakt
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
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Mitbestimmung des Betriebsrats bei betrieblichem Eingliederungsmanagement

Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck im Interview mit Volker Dineiger, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

In einem aktuellen Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom 22.03.2016 (Az. 1 ABR 14/14) geht es um die Mitbestimmung des Betriebsrats im Rahmen des betrieblichen Eingliederungsmanagements. Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus der Entscheidung ziehen?

Fachanwalt Bredereck: Mit seinem Beschluss hat das BAG ein wenig Aufsehen erregt. Unter anderem liest man zum Teil, das BAG habe die Mitbestimmung beim betrieblichen Eingliederungsmanagement aufgehoben. Gibt es jetzt zu Recht Aufregung?

Fachanwalt Dineiger: Ja und nein. Richtig ist, dass sich das BAG mit den Grenzen des Mitbestimmungsrechts im Rahmen des betrieblichen Eingliederungsmanagements auseinandergesetzt hat. Eine Aufhebung der Mitbestimmung gab es aber nicht.

Fachanwalt Bredereck: Zunächst vielleicht noch einmal zur Klarstellung die Frage, worum es sich beim betrieblichen Eingliederungsmanagement überhaupt handelt und welche Bedeutung es hat?

Fachanwalt Dineiger: Das betriebliche Eingliederungsmanagement (bEM) ist Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagements und gesetzlich geregelt. § 84 SGB IX schreibt vor, dass der Arbeitgeber ein bEM einleiten muss, wenn der Arbeitnehmer im Jahr mehr als sechs Wochen (am Stück oder in Intervallen) krank ist. Das bedeutet, dass er den Arbeitnehmer zu einem Gespräch einladen muss. Zweck des Gesprächs ist es, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer erörtern, wie die Krankheit am besten überwunden und für die Zukunft eine Besserung erwartet werden kann.

Fachanwalt Bredereck: Tut der Arbeitgeber das nicht, gibt es ja zunächst keine Konsequenzen. Warum also wird das bEM als so wichtig erachtet?

Fachanwalt Dineiger: Naja es ist nicht so, dass es gar keine Folgen hätte. Der Arbeitgeber kann sich bei einer Kündigung nicht auf Beweiserleichterungen berufen. Darauf ist das bEM aber gar nicht angelegt. Es geht vielmehr um eine erfolgreiche Personalpolitik: Die Krankheit des Arbeitnehmers ist ja ein Kostenfaktor im Hinblick auf Lohnfortzahlung und Produktivität. Betrachtet man den Fachkräftemangel und die starke Alterung der Arbeitnehmer, spielt das eine erhebliche Rolle. Arbeitgeber erkennen zunehmend den Nutzen des bEM für eine erfolgreiche Personalpolitik im Unternehmen. Aufgrund der Bedeutung des Instruments wollen aber natürlich auch die Betriebsräte mitbestimmen.

Fachanwalt Bredereck: Lässt sie das BAG denn mitbestimmen?

Fachanwalt Dineiger: Nur ein bisschen. Eine Mitbestimmung des Betriebsrats erfordert eine gesetzliche Grundlage. Im Hinblick auf das bEM ergibt sich ein solche aus § 87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG. Nun hat das BAG entschieden, wie stark diese Rechtsgrundlage ist.

Fachanwalt Bredereck: Wenn man sich die Kommentare zur Entscheidung durchliest, wohl nicht besonders stark, oder?

Fachanwalt Dineiger: Eigentlich schon, allerdings nur in verfahrensrechtlicher Hinsicht. Die Mitbestimmung betrifft hier die Verhütung von Arbeitsunfällen sowie den Gesundheitsschutz im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Die Mitbestimmung in diesem Bereich hat also gesetzeskonkretisierende Wirkung. Sie geht also nur so weit, wie die gesetzlichen Regelungen auch gehen, nicht aber weiter.

Fachanwalt Bredereck: Was darf denn der Betriebsrat dann jetzt hier und was nicht?

Fachanwalt Dineiger: Das war in der Tat die zentrale Frage. Das Gesetz macht beim bEM nur Vorgaben dazu, was der Arbeitgeber zu tun hat, nicht allerdings, wie er es zu tun hat. Dem Gesetz lässt sich auch nicht entnehmen, was der Arbeitgeber dann tun muss, wenn die Erkenntnisse gewonnen wurden. Konkret verpflichtet das Gesetz den Arbeitgeber nicht dazu, bestimmte Maßnahmen zu ergreifen – das ist seine eigene Organisationsentscheidung.

Fachanwalt Bredereck: Darf der Betriebsrat dann auch nur das oder gerade mehr?

Fachanwalt Dineiger: Er darf ein bisschen mehr. Die Mitbestimmung kann sich nach dem Beschluss des BAG auf eine bestimmte Verfahrensordnung bei der Durchführung eines bEM beziehen. Der Betriebsrat hat auch mitzubestimmen bei der Abstimmung von Verfahrensschritten, also im Wesentlichen bei allem, was die Ausgestaltung des bEM betrifft. Eine Mitbestimmung bezüglich der Durchführung der Maßnahmen selbst oder gar eine personelle Beteiligung daran gibt die Mitbestimmung aber nicht her. Das gibt es eine Grenze.

Fachanwalt Bredereck: Also, kurz zusammengefasst: keine Mitbestimmung im Organisationsbereich. Tatsächlich sehr spannend. Wie kommt eine solche Sache eigentlich vor das Arbeitsgericht?

Fachanwalt Dineiger: Eigentlich für alle Seiten ärgerlich. Arbeitgeber und Betriebsrat hatten lange vor einer Einigungsstelle gestritten. Der Arbeitgeberseite ging das Ergebnis zu weit, sie zog vor Gericht und ließ die Unwirksamkeit des Einigungsstellenspruchs feststellen.

30.03.2016

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Mitbestimmung des Betriebsrats bei betrieblichem Eingliederungsmanagement

Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck im Interview mit Volker Dineiger, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Berlin und Essen.

In einem aktuellen Beschluss des Bundesarbeitsgerichts vom 22.03.2016 (Az. 1 ABR 14/14) geht es um die Mitbestimmung des Betriebsrats im Rahmen des betrieblichen Eingliederungsmanagements. Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus der Entscheidung ziehen?

Fachanwalt Bredereck: Mit seinem Beschluss hat das BAG ein wenig Aufsehen erregt. Unter anderem liest man zum Teil, das BAG habe die Mitbestimmung beim betrieblichen Eingliederungsmanagement aufgehoben. Gibt es jetzt zu Recht Aufregung?

Fachanwalt Dineiger: Ja und nein. Richtig ist, dass sich das BAG mit den Grenzen des Mitbestimmungsrechts im Rahmen des betrieblichen Eingliederungsmanagements auseinandergesetzt hat. Eine Aufhebung der Mitbestimmung gab es aber nicht.

Fachanwalt Bredereck: Zunächst vielleicht noch einmal zur Klarstellung die Frage, worum es sich beim betrieblichen Eingliederungsmanagement überhaupt handelt und welche Bedeutung es hat?

Fachanwalt Dineiger: Das betriebliche Eingliederungsmanagement (bEM) ist Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagements und gesetzlich geregelt. § 84 SGB IX schreibt vor, dass der Arbeitgeber ein bEM einleiten muss, wenn der Arbeitnehmer im Jahr mehr als sechs Wochen (am Stück oder in Intervallen) krank ist. Das bedeutet, dass er den Arbeitnehmer zu einem Gespräch einladen muss. Zweck des Gesprächs ist es, dass Arbeitgeber und Arbeitnehmer erörtern, wie die Krankheit am besten überwunden und für die Zukunft eine Besserung erwartet werden kann.

Fachanwalt Bredereck: Tut der Arbeitgeber das nicht, gibt es ja zunächst keine Konsequenzen. Warum also wird das bEM als so wichtig erachtet?

Fachanwalt Dineiger: Naja es ist nicht so, dass es gar keine Folgen hätte. Der Arbeitgeber kann sich bei einer Kündigung nicht auf Beweiserleichterungen berufen. Darauf ist das bEM aber gar nicht angelegt. Es geht vielmehr um eine erfolgreiche Personalpolitik: Die Krankheit des Arbeitnehmers ist ja ein Kostenfaktor im Hinblick auf Lohnfortzahlung und Produktivität. Betrachtet man den Fachkräftemangel und die starke Alterung der Arbeitnehmer, spielt das eine erhebliche Rolle. Arbeitgeber erkennen zunehmend den Nutzen des bEM für eine erfolgreiche Personalpolitik im Unternehmen. Aufgrund der Bedeutung des Instruments wollen aber natürlich auch die Betriebsräte mitbestimmen.

Fachanwalt Bredereck: Lässt sie das BAG denn mitbestimmen?

Fachanwalt Dineiger: Nur ein bisschen. Eine Mitbestimmung des Betriebsrats erfordert eine gesetzliche Grundlage. Im Hinblick auf das bEM ergibt sich ein solche aus § 87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG. Nun hat das BAG entschieden, wie stark diese Rechtsgrundlage ist.

Fachanwalt Bredereck: Wenn man sich die Kommentare zur Entscheidung durchliest, wohl nicht besonders stark, oder?

Fachanwalt Dineiger: Eigentlich schon, allerdings nur in verfahrensrechtlicher Hinsicht. Die Mitbestimmung betrifft hier die Verhütung von Arbeitsunfällen sowie den Gesundheitsschutz im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Die Mitbestimmung in diesem Bereich hat also gesetzeskonkretisierende Wirkung. Sie geht also nur so weit, wie die gesetzlichen Regelungen auch gehen, nicht aber weiter.

Fachanwalt Bredereck: Was darf denn der Betriebsrat dann jetzt hier und was nicht?

Fachanwalt Dineiger: Das war in der Tat die zentrale Frage. Das Gesetz macht beim bEM nur Vorgaben dazu, was der Arbeitgeber zu tun hat, nicht allerdings, wie er es zu tun hat. Dem Gesetz lässt sich auch nicht entnehmen, was der Arbeitgeber dann tun muss, wenn die Erkenntnisse gewonnen wurden. Konkret verpflichtet das Gesetz den Arbeitgeber nicht dazu, bestimmte Maßnahmen zu ergreifen – das ist seine eigene Organisationsentscheidung.

Fachanwalt Bredereck: Darf der Betriebsrat dann auch nur das oder gerade mehr?

Fachanwalt Dineiger: Er darf ein bisschen mehr. Die Mitbestimmung kann sich nach dem Beschluss des BAG auf eine bestimmte Verfahrensordnung bei der Durchführung eines bEM beziehen. Der Betriebsrat hat auch mitzubestimmen bei der Abstimmung von Verfahrensschritten, also im Wesentlichen bei allem, was die Ausgestaltung des bEM betrifft. Eine Mitbestimmung bezüglich der Durchführung der Maßnahmen selbst oder gar eine personelle Beteiligung daran gibt die Mitbestimmung aber nicht her. Das gibt es eine Grenze.

Fachanwalt Bredereck: Also, kurz zusammengefasst: keine Mitbestimmung im Organisationsbereich. Tatsächlich sehr spannend. Wie kommt eine solche Sache eigentlich vor das Arbeitsgericht?

Fachanwalt Dineiger: Eigentlich für alle Seiten ärgerlich. Arbeitgeber und Betriebsrat hatten lange vor einer Einigungsstelle gestritten. Der Arbeitgeberseite ging das Ergebnis zu weit, sie zog vor Gericht und ließ die Unwirksamkeit des Einigungsstellenspruchs feststellen.

Stiftung Warentest. Die Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind die Autoren des Ratgebers „Arbeitsrecht“ der Stiftung Warentest.

30.03.2016

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Mitbestimmung bei Umkleide- und Wegezeiten

Verfasser: Rechtsanwalt Christopher Koll,
Anwaltskanzlei Bell & Windirsch, Düsseldorf

Mitbestimmung bei Umkleide- und Wegezeiten

Rechtsanwalt Christopher Koll,
Anwaltskanzlei Bell & Windirsch, Düsseldorf

Die betriebliche Arbeitszeit iSd. § 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG kann die Zeiten für das An- und Ablegen einer besonders auffälligen Dienstkleidung umfassen. Um eine solche handelt es sich, wenn die Arbeitnehmer im öffentlichen Raum aufgrund der Ausgestaltung ihrer Kleidungsstücke ohne Weiteres als Angehörige ihres Arbeitgebers erkannt werden können.

(BAG, Beschluss vom 17.11.2015, 1 ABR 76/13)

Seitdem das BAG in 2012 seine bisherige Rechtsprechung zur Vergütungspflicht von Umkleidezeiten revidiert hat (vgl. BAG v. 19.09.2012, 5 AZR 678/11, siehe auch unser Mandanteninfo Februar 2013), sind eine Reihe von weiteren Entscheidungen zu dieser Frage ergangen. Mit dieser Entscheidung hat das BAG noch einmal explizit zur Frage der Mitbestimmungsrechte des Betriebsrates Stellung bezogen.
Im vorliegenden Fall ging es um Wegezeiten von Fahrpersonal im Personennahverkehr. Arbeitgeber und Betriebsrat stritten konkret über die Mitbestimmung bezüglich der Wegezeiten, die das Fahrpersonal nach Anlegen der Dienstkleidung im Betrieb zu den von Ihnen zu bedienenden Fahrzeugen zurückzulegen hatten. Derartige Wegezeiten entstanden sowohl vor als auch nach Schichtende. Dabei mussten sowohl betriebsinterne Wege zurückgelegt werden, wenn das Fahrzeug im Betrieb selbst stand, als auch zu weiter entfernt liegenden Haltestellen, wenn das Fahrzeug dort abgestellt war. Der Betriebsrat beanspruchte im Rahmen der Dienstplanfestlegung ein Mitbestimmungsrecht auch für diese Wegezeiten. Der Arbeitgeber leitete daraufhin ein Beschlussverfahren gegen den Betriebsrat mit dem Ziel der Feststellung ein, dass in diesen Fällen keine Mitbestimmung gegeben sei. Die Vorinstanzen gaben ihm Recht, das BAG hob die Beschlüsse auf die Rechtsbeschwerde des Betriebsrats dagegen auf und bestätigte dem Grundsatz nach dessen Mitbestimmungsrechte.
In seiner Begründung verweist das BAG zunächst darauf, dass es sich bei den streitbefangenen Wegezeiten entgegen der Auffassung des Arbeitgebers um Arbeitszeiten im Sinne des § 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG handele. Insoweit könne es sich nicht nur bei der Umkleidezeit an sich um mitbestimmungspflichtige Arbeitszeit handeln, sondern auch bei den Wegezeiten, die zwischen dem Umkleidevorgang und dem Aufsuchen des Arbeitsplatzes entstünden. Unter Verweis auf die bisherige Rechtsprechung wird Arbeitszeit i.S.d. § 87 Abs. 1 Nr. 2 BetrVG als die Zeit definiert, in der die Arbeitnehmer verpflichtet sind, ihre vertraglich geschuldete Arbeit zu leisten. Beim Anlegen von Dienstkleidung sei dies erfüllt, wenn das Tragen der Dienstkleidung ausschließlich im fremdnützigen Interesse, also im Interesse des Arbeitgebers erfolge. Dies sei wiederum dann der Fall, wenn die Dienstkleidung dem Zweck diene, in der Öffentlichkeit ein einheitliches Erscheinungsbild herzustellen, welches eine Zuordnung der Arbeitnehmer zum jeweiligen Arbeitgeber ermögliche. Im vorliegenden Fall bejahte das BAG alle genannten Voraussetzungen. Dabei reichte es aus, dass die Dienstkleidung im konkreten Fall Merkmale enthielt, die einen direkten Rückschluss auf den Arbeitgeber zuließen, selbst wenn der konkrete Name des Unternehmens gar nicht auftauchte und die Kleidung im Übrigen auch nicht besonders auffällig war.
Allerdings stellt das BAG einschränkend klar, dass es bei der Beurteilung von Umkleidezeiten als Arbeitszeit wesentlich auf den Umkleideort ankommt. Sofern der Arbeitgeber das Anlegen der Dienstkleidung am Wohnort erlaube und die Arbeitnehmer dann freiwillig bereits in Dienstkleidung den Weg zur Arbeit anträten, fehle es an dem Merkmal der ausschließlichen Fremdnützigkeit. Auch in diesen Fällen kommt es jedoch immer auf die tatsächliche Praxis an. Die bloße Möglichkeit des Umziehens am Wohnort reicht nicht aus, wenn den Arbeitnehmern gleichzeitig auch Betriebsräume zum Umziehen zur Verfügung gestellt werden und diese im konkreten Fall auch genutzt werden. Wer sich also im Betrieb umzieht, produziert mitbestimmungspflichtige Arbeitszeit. Entstehen dann im Nachgang dazu Wegezeiten für die Arbeitnehmer, um ihren eigentlichen Arbeitsplatz aufzusuchen, liegt auch in dieser Hinsicht Arbeitszeit vor. Dabei kommt es auch nicht darauf an, ob sich der Arbeitsort, also hier das Dienstfahrzeug noch in oder außerhalb des Betriebs befindet. Dasselbe gilt natürlich auch für den Rückweg in den Betrieb, um dort nach der Schicht wieder die Freizeitkleidung anzulegen.

Fazit:
Die vorliegende Entscheidung des BAG schafft zusammenfassend noch einmal Klarheit im Bereich der Mitbestimmung des Betriebsrats bei Umkleidezeiten. Umkleidezeiten beim Anlegen von Dienstkleidung, die der Arbeitgeber vorschreibt, sind immer mitbestimmungspflichtig. Dabei kommt es auch nicht darauf an, ob es sich um Berufskleidung im eigentlichen Sinne, also z.B. Schutzkleidung handelt. Die Herstellung eines einheitlichen Erscheinungsbildes reicht bereits aus. Dasselbe gilt dann auch für Wegezeiten, die im Zusammenhang mit dem Umkleidevorgang zum eigentlichen Arbeitsplatz entstehen. Sofern die Mitarbeiter sich dagegen erlaubterweise und freiwillig zu Hause umziehen, sind diese Zeiten dem Zugriff des Betriebsrats entzogen. Das gilt dann auch für den Weg zur Arbeitsstätte.

Zuständig für Rückfragen: Rechtsanwalt Christopher Koll,
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Den Betriebsrat optimal einbinden – bei Mindestlohn, Psychische Belastungen und Veränderungsmanagement

8. Arbeitgebertage zum Brennpunkt Betriebsrat

Ob bei der Umsetzung von neuen gesetzlichen Pflichten, bei Personaleinstellungen und Veränderungsprojekten oder der Durchsetzung einer Arbeitsordnung – der Betriebsrat bestimmt mit und muss von Arbeitgebern einbezogen werden. Doch beide Parteien können immer wieder in Konflikt geraten. Dabei ist es ein gemeinsames Anliegen, das eigene Unternehmen voranzubringen und die Zukunft für alle Mitarbeiter zu sichern.

Wie Arbeitgeber und Personaler ihren Betriebsrat optimal einbinden und mit der Mitarbeitervertretung gemeinsame Sache machen, zeigen erfahrene Referenten bei den Arbeitgebertagen zum ,Brennpunkt‘ Betriebsrat am 1. + 2. Oktober in Hamburg. Der Jahrestreff findet zum 8. Mal in Folge statt, gibt einen Überblick über Strategien und Rechtstipps und ermöglicht, Erfahrungen aus der Praxis mit Kollegen und Experten zu diskutieren.
Weitere Informationen zu den Vortragsthemen und Referenten, zur Anmeldungen und zum Rahmenprogramm sind unter www.arbeitgebertage.de erhältlich.

Themen der 8. Arbeitgebertage zum Brennpunkt Betriebsrat:

o Im Mittelpunkt steht der Mensch – Einbindung des Betriebsrats in die Personalplanung bis hin zu Einstellungen

o MiLoG, Rente mit 63, Arbeitnehmerüberlassung – Grenzen der Mitbestimmung bei neuen Gesetzen

o Konfliktlösung bei der Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat – die Einigungsstelle als Instanz

o Pflicht für alle Arbeitgeber: Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen und die Rolle des Betriebsrats

Ausführliches Programm unter www.arbeitgebertage.de

Terminhinweis:
1. und 2. Oktober 2015
Baseler Hof, Hamburg
Vorab-Seminar im Tagungshotel: „Veränderungsprozesse und Betriebsverfassung“, 30.09.2015 im Tagungshotel

Informationen über PraxisCampus:
Aus der Praxis für die Praxis – gemäß diesem Motto bietet der PRAXIS CAMPUS mit Sitz in Bonn Seminare & Tagungen, Fernkurse und e-Learning aus den Bereichen Personal & Arbeitsrecht, Datenschutz, Arbeitssicherheit, Außenwirtschaft, Einkaufsmanagement sowie Steuern- und Finanzen an. Das Programm bietet passende berufliche Weiterbildungsformate für jeden Mitarbeiter: Ob praxisnahe Präsenz-Veranstaltung mit erfahrenen Referenten oder Fernlehrkurse sowie e-Learning zum flexiblen Lernen. Gerne beraten wir Sie individuell zu unseren maßgeschneiderten Weiterbildungen. Schauen Sie einfach an unserem Stand vorbei.

Über:

PraxisCampus der Deutschen Wirtschaft
Frau Natalie Schweizer
Theodor-Heuss-Str. 2-4
53177 Bonn
Deutschland

fon ..: 0228/ 8205-7071
web ..: http://www.praxis-campus.de
email : natalie.schweizer@praxis-campus.de

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Verein zur Interessenvertretung der Rundfunkbeitragszahler gegründet

In München hat sich der erste Verein zur Interessenvertretung der Rundfunkbeitragszahler gegründet. Ziel ist ein besserer und bezahlbarer Rundfunk für alle, frei von Partikularinteressen der Politik.

BildDer neu gegründete Verein Wir sind Funk versteht sich als Interessenvertretung der Rundfunkbeitragszahler. Seine Mitglieder sehen die Anliegen der Rundfunkbeitragszahler im System des öffentlich-rechtlichen Rundfunks durch die Vertreter der Parteien, Verbände und Kirchen in den Rundfunkgremien nicht mehr ausreichend repräsentiert.

Wir sind Funk stellt fest, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk fortlaufend teurer wird, dass die Marktanteile und die Qualität stetig sinken, dass das Durchschnittsalter der Zuschauer und Zuhörer steigt und mittlerweile jenseits der 60 Jahre liegt. Medienanalysen zeigen, dass die meisten Beitragszahler gleichzeitig eine wachsende Vielzahl interessensbezogener privater Medienangebote vorziehen und sich von den Programmen der Öffentlich-Rechtlichen weitgehend verabschiedeten.

Der Verein stuft einen Großteil der Angebote der über 60 Radiosender, der über 20 TV-Sender und der zahlreichen Onlineplattformen der Öffentlich-Rechtlichen als redundant und als Unter- und Fehlversorgung der Beitragszahler ein und sieht darin kaum eine Erfüllung des gesetzlich definierten Auftrages, die Grundversorgung der Bevölkerung mit Information, Bildung, Unterhaltung und Kultur sicherzustellen.

Im ersten Schritt fordert der Verein mehr Transparenz und die Ausweitung der Publizitätspflichten. Bisher veröffentlichen die Rundfunkanstalten keine detaillierten Jahresbilanzen und Haushaltspläne und die Ausgaben der Beiträge sind größtenteils geheime Verschlusssache.

Wir sind Funk erstrebt einen bezahlbaren öffentlich-rechtlichen Rundfunk, der alle Rundfunkbeitragszahler gleichermaßen und angemessen zufriedenzustellen vermag. Dies erfordere eine entpolitisierte und entlobbysierte Organisation, in der die Rundfunkbeitragszahler über ihren Rundfunk und die Verwendung ihrer Beiträge mitentscheiden.

Darüber hinaus fördert Wir sind Funk Kunst und Kultur und die Berufsbildung Kunst- und Kulturschaffender.

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Herr Benjamin Frick
Schulstraße 2
80634 München
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